{"id":"bgbl2-2019-9-1","kind":"bgbl2","year":2019,"number":9,"date":"2019-06-18T00:00:00Z","url":"https://offenegesetze.de/veroeffentlichung/bgbl2/2019/9#page=2","api_url":"https://api.offenegesetze.de/v1/veroeffentlichung/bgbl2-2019-9-1/","document_url":"https://media.offenegesetze.de/bgbl2/2019/bgbl2_2019_9.pdf#page=2","order":1,"title":"Siebte Verordnung zur Änderung rheinschifffahrtspolizeilicher Vorschriften","law_date":"2019-06-06T00:00:00Z","page":474,"pdf_page":2,"num_pages":10,"content":["474               Bundesgesetzblatt Jahrgang 2019 Teil II Nr. 9, ausgegeben zu Bonn am 18. Juni 2019\nSiebte Verordnung\nzur Änderung rheinschifffahrtspolizeilicher Vorschriften\nVom 6. Juni 2019\nEs verordnen auf Grund                                                                Artikel 1\n– des § 3 Absatz 1 Nummer 1 bis 6a und Nummer 8 in                          Inkraftsetzen von Beschlüssen\nVerbindung mit Absatz 6 Nummer 1 Buchstabe a und b,             der Zentralkommission für die Rheinschifffahrt\nAbsatz 1 Nummer 1, 2 und 2a jeweils auch in Verbin-\ndung mit Absatz 2, des Binnenschifffahrtsaufgaben-          1. Folgende von der Zentralkommission für die Rheinschiff-\ngesetzes in der Fassung der Bekanntmachung vom                  fahrt in Straßburg gefassten Beschlüsse zur Änderung\n5. Juli 2001 (BGBl. I S. 2026), von denen § 3 Absatz 1          der Schiffspersonalverordnung-Rhein (Anlage 1 zu Arti-\nim Satzteil vor Nummer 1 zuletzt durch Artikel 1 Num-           kel 1 Nummer 1 der Rheinschiffspersonaleinführungs-\nmer 3 Buchstabe a des Gesetzes vom 25. April 2017               verordnung vom 16. Dezember 2011 (BGBl. 2011 II\n(BGBl. I S. 962) geändert, § 3 Absatz 1 Nummer 2 und            S. 1300, Anlageband)), die zuletzt durch Beschluss vom\nAbsatz 2 durch Artikel 1 Nummer 3 des Gesetzes vom              7. Dezember 2017 (Anlage zu Artikel 1 Nummer 1 der\n19. Juli 2005 (BGBl. I S. 2186) geändert, § 3 Absatz 1          Verordnung vom 14. September 2018 (BGBl. 2018 II\nNummer 2a durch Artikel 1 Nummer 3 Buchstabe a                  S. 378)) geändert worden ist, werden hiermit auf dem\nDoppelbuchstabe cc des Gesetzes vom 19. Juli 2005               Rhein in Kraft gesetzt:\n(BGBl. I S. 2186) eingefügt und § 3 Absatz 1 Num-               a) Beschluss vom 7. Dezember 2018 (Protokoll 7),\nmer 6a durch Artikel 3 Nummer 1 des Gesetzes vom                    soweit die Änderung der Schiffspersonalverord-\n22. November 2011 (BGBl. I S. 2279) eingefügt worden                nung-Rhein betroffen ist;\nsind, das Bundesministerium für Verkehr und digitale\nInfrastruktur,                                                  b) Beschluss vom 7. Dezember 2018 (Protokoll 10).\n– des § 3 Absatz 1 Nummer 5 in Verbindung mit Absatz 5        Die Beschlüsse werden nachstehend als Anlagen 1 und 2\nSatz 2 und Absatz 6 Nummer 1 Buchstabe a und b des          veröffentlicht.\nBinnenschifffahrtsaufgabengesetzes in der Fassung der\n2. Folgende von der Zentralkommission für die Rheinschiff-\nBekanntmachung vom 5. Juli 2001 (BGBl. I S. 2026),\nfahrt in Straßburg gefassten Beschlüsse zur Änderung\nvon denen § 3 Absatz 1 im Satzteil vor Nummer 1 und\nder Rheinschifffahrtspolizeiverordnung (Anlage zu\nAbsatz 5 zuletzt durch Artikel 1 Nummer 3 des Ge-\nArtikel 1 der Verordnung zur Einführung der Rhein-\nsetzes vom 25. April 2017 (BGBl. I S. 962) geändert\nschifffahrtspolizeiverordnung vom 19. Dezember 1994\nworden sind, das Bundesministerium für Verkehr und\n(BGBl. 1994 II S. 3816, Anlageband)), die zuletzt durch\ndigitale Infrastruktur im Einvernehmen mit dem Bundes-\nArtikel 3 der Verordnung vom 5. November 2018\nministerium für Arbeit und Soziales,\n(BGBl. 2018 II S. 490) geändert worden ist, werden\n– des § 3 Absatz 1 Nummer 1 bis 2a in Verbindung mit              hiermit auf dem Rhein in Kraft gesetzt:\nAbsatz 2, 5 Satz 1 und Absatz 6 Nummer 1 Buch-\nstabe a und b des Binnenschifffahrtsaufgabengesetzes            a) Beschluss vom 7. Dezember 2018 (Protokoll 7),\nin der Fassung der Bekanntmachung vom 5. Juli 2001                  soweit die Änderungen der Rheinschifffahrtspoli-\n(BGBl. I S. 2026), von denen § 3 Absatz 1 im Satzteil               zeiverordnung betroffen sind, unter Berücksich-\nvor Nummer 1 und Absatz 5 zuletzt durch Artikel 1                   tigung der vom Polizeiausschuss der Zentralkom-\nNummer 3 des Gesetzes vom 25. April 2017 (BGBl. I                   mission für die Rheinschifffahrt vorgenommenen\nS. 962) geändert, § 3 Absatz 1 Nummer 2 und Absatz 2                Korrektur (Dokument vom 21. März 2019 – RP 19 (17)\ndurch Artikel 1 Nummer 3 des Gesetzes vom 19. Juli                  corr. 1 –);\n2005 (BGBl. I S. 2186) geändert und § 3 Absatz 1 Num-           b) Beschluss vom 7. Dezember 2018 (Protokoll 11);\nmer 2a durch Artikel 1 Nummer 3 Buchstabe a Doppel-\nbuchstabe cc des Gesetzes vom 19. Juli 2005 (BGBl. I            c) Beschluss vom 7. Dezember 2018 (Protokoll 12);\nS. 2186) eingefügt worden sind, in Verbindung mit § 1           d) Beschluss vom 7. Dezember 2018 (Protokoll 13);\nAbsatz 2 des Zuständigkeitsanpassungsgesetzes vom\n16. August 2002 (BGBl. I S. 3165) und dem Organisa-             e) Beschluss vom 7. Dezember 2018 (Protokoll 14);\ntionserlass vom 14. März 2018 (BGBl. I S. 374) das\nf) Beschluss vom 7. Dezember 2018 (Protokoll 17).\nBundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur\nund das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz           Die Beschlüsse werden nachstehend als Anlagen 3 bis 8\nund nukleare Sicherheit gemeinsam:                          veröffentlicht.","Bundesgesetzblatt Jahrgang 2019 Teil II Nr. 9, ausgegeben zu Bonn am 18. Juni 2019                        475\nArtikel 2                                       durch die Wörter „§ 4.06 Nummer 1, auch in Verbin-\nÄnderung der                                       dung mit Nummer 4, ein Radar benutzt oder entgegen\nRheinschiffspersonaleinführungsverordnung                           § 4.06 Nummer 3 ein Radar“ ersetzt.\nIn Artikel 5 Absatz 2 Nummer 3 der Rheinschiffs-                  2. In Absatz 4 Nummer 21 und Absatz 6 Nummer 10\npersonaleinführungsverordnung vom 16. Dezember 2011                      Buchstabe k werden jeweils die Wörter „§ 2.05 Nr. 1\n(BGBl. 2011 II S. 1300), die zuletzt durch Artikel 2 der Ver-            Satz 1 oder 2“ durch die Angabe „§ 2.05 Nummer 1“\nordnung vom 14. September 2018 (BGBl. 2018 II S. 378)                    ersetzt.\ngeändert worden ist, werden die Wörter „§ 3.11 Num-                 3. In Absatz 6 Nummer 5 werden die Wörter „§ 4.06 Nr. 1\nmer 4 erster Halbsatz“ durch die Wörter „§ 3.11 Num-                     oder § 6.32 Nr. 1 Satz 1“ durch die Wörter „§ 4.06\nmer 5 erster Halbsatz“ ersetzt.                                          Nummer 1, auch in Verbindung mit Nummer 4, oder\n§ 6.32 Nummer 1 Satz 1“ ersetzt.\nArtikel 3\nÄnderung der                                                                    Artikel 4\nVerordnung zur Einführung\nder Rheinschifffahrtspolizeiverordnung                                                     Inkrafttreten\nArtikel 4 der Verordnung zur Einführung der Rhein-                    (1) Artikel 1 Nummer 1 Satz 1 Buchstabe b, der in\nschifffahrtspolizeiverordnung vom 19. Dezember 1994                 Artikel 1 Nummer 1 Satz 1 Buchstabe b genannte Be-\n(BGBl. 1994 II S. 3816), die zuletzt durch Artikel 2 der Ver-       schluss, Artikel 1 Nummer 2 Satz 1 Buchstabe f, der in\nordnung vom 5. November 2018 (BGBl. 2018 II S. 490)                 Artikel 1 Nummer 2 Satz 1 Buchstabe f genannte Be-\ngeändert worden ist, wird wie folgt geändert:                       schluss und Artikel 2 treten am 1. Juli 2019 in Kraft.\n1. In Absatz 3 Nummer 15 werden die Wörter „§ 4.06                      (2) Im Übrigen tritt diese Verordnung am 1. Dezember\nNr. 1 Radar benutzt oder entgegen § 4.06 Nr. 3 Radar“            2019 in Kraft.\nBerlin, den 6. Juni 2019\nDer Bundesminister\nf ü r Ve r k e h r u n d d i g i t a l e I n f ra s t r u k t u r\nAndreas Scheuer\nDie Bundesministerin\nfür Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit\nSvenja Schulze","476               Bundesgesetzblatt Jahrgang 2019 Teil II Nr. 9, ausgegeben zu Bonn am 18. Juni 2019\nAnlage 1\n(zu Artikel 1 Nummer 1 Satz 1 Buchstabe a)\nÄnderung der Schiffspersonalverordnung-Rhein\n§ 1.02 wird wie folgt gefasst:\n„§ 1.02\nAnordnungen vorübergehender Art\nder Zentralkommission für die Rheinschifffahrt\nDie Zentralkommission für die Rheinschifffahrt kann Anordnungen vorübergehender Art mit einer Gültigkeit von höchstens drei Jahren\nbeschließen, wenn es notwendig erscheint,\na) in dringenden Fällen Abweichungen von dieser Verordnung zuzulassen oder\nb) um Versuche, durch die die Sicherheit und Leichtigkeit des Schiffsverkehrs nicht beeinträchtigt werden, zu ermöglichen.“\nBeschluss vom 7. Dezember 2018 (Protokoll 7)","Bundesgesetzblatt Jahrgang 2019 Teil II Nr. 9, ausgegeben zu Bonn am 18. Juni 2019                         477\nAnlage 2\n(zu Artikel 1 Nummer 1 Satz 1 Buchstabe b)\nÄnderungen der Schiffspersonalverordnung-Rhein\n1. § 3.11 wird wie folgt geändert:\na) Nach Nummer 3 wird unter Umnummerierung der Nummern 4 und 5 in Nummer 5 und Nummer 6 eine Nummer mit folgendem\nWortlaut eingefügt:\n„4. Abweichend von den Nummern 1 und 2 kann die Ruhezeit auch während der Fahrt eingehalten werden, wenn\n• auch während dieses Zeitraumes stets die für die Sicherheit des Schiffes erforderliche Zahl an Besatzungsmitgliedern,\nwovon mindestens eines ein Schiffsführer sein muss, eingesetzt wird und\n• die Möglichkeit besteht, die Ruhezeit in einem allein einem Besatzungsmitglied zugewiesenen, zur Ableistung der\nRuhezeit geeigneten Raum zu verbringen, der gegen die Einwirkung von unzulässigem Lärm und Vibrationen geschützt\nist. Der dortige Schalldruckpegel darf 60 dB(A) nicht übersteigen, was sich aus dem Binnenschiffszeugnis ergeben\nmuss, wobei die Messung des Schalldruckpegels nach dem geltenden ES-TRIN erfolgt.“\nb) Die neue Nummer 6 wird wie folgt gefasst:\n„6. Regelungen arbeitsrechtlicher Art einschließlich der Regelungen der Europäischen Union und tarifvertragliche Be-\nstimmungen für eine längere Ruhezeit bleiben unberührt.“\nBeschluss vom 7. Dezember 2018 (Protokoll 10)\n2. § 3.12 wird wie folgt geändert:\na)   In Nummer 5 wird Buchstabe b wie folgt gefasst:\n„b. die für die Betriebsform B bestimmten Besatzungsmitglieder unmittelbar vor dem Wechsel eine acht- beziehungsweise\nsechsstündige ununterbrochene Ruhezeit außerhalb der Fahrt oder gemäß den Vorschriften in § 3.11 Nummer 4 ein-\ngehalten und nachgewiesen haben und die für die Betriebsform B vorgeschriebene Verstärkung an Bord ist.“\nb) In Nummer 7 wird folgender Satz 2 hinzugefügt:\n„Sofern die Ruhezeit während der Fahrt eingehalten wurde, ist zugleich eine Kopie des Binnenschiffszeugnisses des jeweiligen\nSchiffs erforderlich, aus welchem sich ergibt, dass der maximale Schalldruckpegel des Raums in diesem Schiff den Vor-\nschriften in § 3.11 Nummer 4 entspricht.“\nBeschluss vom 7. Dezember 2018 (Protokoll 10)","478               Bundesgesetzblatt Jahrgang 2019 Teil II Nr. 9, ausgegeben zu Bonn am 18. Juni 2019\nAnlage 3\n(zu Artikel 1 Nummer 2 Satz 1 Buchstabe a)\nÄnderungen der Rheinschifffahrtspolizeiverordnung\n1. Das Inhaltsverzeichnis wird wie folgt geändert:\na) Die Angabe zu § 1.22 wird wie folgt gefasst:\n„1.22   Anordnungen vorübergehender Art der zuständigen Behörde“.\nb) In den Angaben zu Kapitel 1 wird nach der Angabe zu § 1.22 folgende Angabe zu § 1.22a eingefügt:\n„1.22a Anordnungen vorübergehender Art der Zentralkommission für die Rheinschifffahrt“.\nBeschluss vom 7. Dezember 2018 (Protokoll 7)\nKorrektur (Dokument vom 21. März 2019 – RP 19 (17) corr. 1 –)\n2. § 1.22 wird wie folgt geändert:\na) Die Überschrift wird wie folgt gefasst:\n„Anordnungen vorübergehender Art der zuständigen Behörde“.\nb) Die Nummern 1 und 2 werden wie folgt gefasst:\n„1. Der Schiffsführer muss die von der zuständigen Behörde erlassenen Anordnungen vorübergehender Art beachten, die\naus besonderen Anlässen für die Sicherheit und Leichtigkeit der Schifffahrt bekanntgemacht worden sind.\n2. Die Anordnungen können insbesondere veranlasst sein durch Arbeiten in der Wasserstraße, militärische Übungen, öffent-\nliche Veranstaltungen nach § 1.23 oder durch die Fahrwasserverhältnisse. Sie können auf bestimmten Strecken, auf denen\nbesondere Vorsicht geboten ist und die durch Tonnen, Baken oder andere Zeichen oder durch Aufstellen von Wahrschauen\nbezeichnet sind, das Fahren bei Nacht oder mit zu tief gehenden Fahrzeugen untersagen.“\nc) Nummer 3 wird gestrichen.\nBeschluss vom 7. Dezember 2018 (Protokoll 7)\nKorrektur (Dokument vom 21. März 2019 – RP 19 (17) corr. 1 –)\n3. Nach § 1.22 wird folgender § 1.22a eingefügt:\n„§ 1.22a\nAnordnungen vorübergehender Art\nder Zentralkommission für die Rheinschifffahrt\nDie Zentralkommission für die Rheinschifffahrt kann Anordnungen vorübergehender Art mit einer Gültigkeit von höchstens drei Jahren\nbeschließen, wenn es notwendig erscheint,\na) in dringenden Fällen Abweichungen von dieser Verordnung zuzulassen oder\nb) um Versuche, durch die die Sicherheit und Leichtigkeit des Schiffsverkehrs nicht beeinträchtigt werden, zu ermöglichen.“\nBeschluss vom 7. Dezember 2018 (Protokoll 7)\nKorrektur (Dokument vom 21. März 2019 – RP 19 (17) corr. 1 –)","Bundesgesetzblatt Jahrgang 2019 Teil II Nr. 9, ausgegeben zu Bonn am 18. Juni 2019                          479\nAnlage 4\n(zu Artikel 1 Nummer 2 Satz 1 Buchstabe b)\nÄnderungen der Rheinschifffahrtspolizeiverordnung\n1. § 1.10 Nummer 2 Absatz 3 wird gestrichen.\nBeschluss vom 7. Dezember 2018 (Protokoll 11)\n2. § 2.01 wird wie folgt geändert:\na) Nummer 1 Buchstabe c wird wie folgt gefasst:\n„c) seine einheitliche europäische Schiffsnummer, die aus acht arabischen Ziffern besteht. Die drei ersten Ziffern dienen der\nBezeichnung des Landes und der Ausgabestelle dieser einheitlichen europäischen Schiffsnummer. Diese Kennzeichnung\nist nur für die Fahrzeuge verbindlich, denen eine einheitliche europäische Schiffsnummer erteilt wurde. Die einheitliche\neuropäische Schiffsnummer ist nach den unter Buchstabe a aufgeführten Bedingungen anzubringen.“\nb) Nummer 1 Buchstabe d und letzter Absatz werden gestrichen.\nc) Nummer 3 zweiter Satz wird wie folgt gefasst:\n„Die Höhe der Schriftzeichen muss beim Namen und der einheitlichen europäischen Schiffsnummer mindestens 20 cm, bei\nden anderen Zeichen mindestens 15 cm betragen.“\nBeschluss vom 7. Dezember 2018 (Protokoll 11)\n3. § 2.05 wird wie folgt gefasst:\n„1. Schiffsanker müssen dauerhafte Kennzeichen tragen. Diese müssen mindestens die einheitliche europäische Schiffs-\nnummer des Fahrzeugs enthalten.\n2. Abweichend von Nummer 1 sind bei Ankern, die sich am 30. November 2019 an Bord von Fahrzeugen befinden, weiterhin\ndie Nummer des Schiffsattests und die Unterscheidungsbuchstaben der Schiffsuntersuchungskommission oder der Name\nund Wohnort des Eigentümers des Fahrzeugs zulässig.\n3. Wird die Nummer des Schiffsattests geändert, findet Nummer 2 keine Anwendung mehr.\n4. Nummer 1 gilt nicht für Anker von Seeschiffen, Kleinfahrzeugen und Fahrzeugen, die nur ausnahmsweise auf dem Rhein\nfahren.“\nBeschluss vom 7. Dezember 2018 (Protokoll 11)\n4. In Anlage 10 werden die Worte „ou numéro officiel“, „oder amtliche Schiffsnummer“ und „of officieel scheepnummer“ gestrichen.\nBeschluss vom 7. Dezember 2018 (Protokoll 11)","480               Bundesgesetzblatt Jahrgang 2019 Teil II Nr. 9, ausgegeben zu Bonn am 18. Juni 2019\nAnlage 5\n(zu Artikel 1 Nummer 2 Satz 1 Buchstabe c)\nÄnderungen der Rheinschifffahrtspolizeiverordnung\n§ 4.06 wird wie folgt geändert:\na) Nummer 1 letzter Satz wird gestrichen.\nb) Folgende Nummer 4 wird angefügt:\n„4. Kleinfahrzeuge, die Radar nutzen, müssen zusätzlich mit einer in einem guten Betriebszustand befindlichen und auf Empfang\ngeschalteten Sprechfunkanlage für den Verkehrskreis Schiff-Schiff ausgerüstet sein.“\nBeschluss vom 7. Dezember 2018 (Protokoll 12)","Bundesgesetzblatt Jahrgang 2019 Teil II Nr. 9, ausgegeben zu Bonn am 18. Juni 2019                  481\nAnlage 6\n(zu Artikel 1 Nummer 2 Satz 1 Buchstabe d)\nÄnderung der Rheinschifffahrtspolizeiverordnung\n§ 12.01 Nummer 2 Buchstabe g Doppelbuchstabe bb wird wie folgt gefasst:\n„bb) die offizielle Benennung für die Beförderung des Gefahrguts;“.\nBeschluss vom 7. Dezember 2018 (Protokoll 13)","482              Bundesgesetzblatt Jahrgang 2019 Teil II Nr. 9, ausgegeben zu Bonn am 18. Juni 2019\nAnlage 7\n(zu Artikel 1 Nummer 2 Satz 1 Buchstabe e)\nÄnderungen der Rheinschifffahrtspolizeiverordnung\nAnlage 7 Abschnitt I Unterabschnitt E wird wie folgt geändert:\na) Der Unterabschnitt E.3 wird wie folgt gefasst:\n„E.3         Wehr\n“.\nBeschluss vom 7. Dezember 2018 (Protokoll 14)\nb) Das bisherige Zeichen E.4 wird das Zeichen E.4a.\nBeschluss vom 7. Dezember 2018 (Protokoll 14)\nc) Das Zeichen E.4b wird wie folgt nach dem Zeichen E.4a eingefügt:\n„E.4b        Frei fahrende Fähre\n“.\nBeschluss vom 7. Dezember 2018 (Protokoll 14)","Bundesgesetzblatt Jahrgang 2019 Teil II Nr. 9, ausgegeben zu Bonn am 18. Juni 2019                     483\nAnlage 8\n(zu Artikel 1 Nummer 2 Satz 1 Buchstabe f)\nÄnderung der Rheinschifffahrtspolizeiverordnung\n§ 4.07 Nummer 2 Buchstabe b wird wie folgt gefasst:\n„b) das Inland AIS Gerät muss mit maximaler Leistung senden; dies gilt nicht für Tankschiffe mit dem Navigationsstatus „fest-\ngemacht“;“.\nBeschluss vom 7. Dezember 2018 (Protokoll 17)"]}