{"id":"bgbl2-2017-19-3","kind":"bgbl2","year":2017,"number":19,"date":"2017-07-26T00:00:00Z","url":"https://offenegesetze.de/veroeffentlichung/bgbl2/2017/19#page=73","api_url":"https://api.offenegesetze.de/v1/veroeffentlichung/bgbl2-2017-19-3/","document_url":"https://media.offenegesetze.de/bgbl2/2017/bgbl2_2017_19.pdf#page=73","order":3,"title":"Gesetz zur Änderung des Protokolls vom 24. Juni 1998 zu dem Übereinkommen von 1979 über weiträumige grenzüberschreitende Luftverunreinigung betreffend Schwermetalle","law_date":"2017-07-17T00:00:00Z","page":1009,"pdf_page":73,"num_pages":17,"content":["Bundesgesetzblatt Jahrgang 2017 Teil II Nr. 19, ausgegeben zu Bonn am 26. Juli 2017 1009\nGesetz\nzur Änderung des Protokolls vom 24. Juni 1998\nzu dem Übereinkommen von 1979\nüber weiträumige grenzüberschreitende Luftverunreinigung\nbetreffend Schwermetalle\nVom 17. Juli 2017\nDer Bundestag hat das folgende Gesetz beschlossen:\nArtikel 1\nDen auf der 31. Tagung des Exekutivorgans des Übereinkommens der Wirt-\nschaftskommission der Vereinten Nationen für Europa (UNECE) über weiträumige\ngrenzüberschreitende Luftverunreinigung von 1979 vom 11. bis 13. Dezember\n2012 durch Beschluss 2012/5 angenommenen Änderungen des Protokolls von\n1998 zu dem Übereinkommen von 1979 über weiträumige grenzüberschreitende\nLuftverunreinigung betreffend Schwermetalle (BGBl. 2003 II S. 610, 611) wird\nzugestimmt. Der Beschluss wird nachstehend mit einer amtlichen deutschen\nÜbersetzung veröffentlicht.\nArtikel 2\n(1) Dieses Gesetz tritt am Tag nach der Verkündung in Kraft.\n(2) Der Tag, an dem die Änderungen des Protokolls von 1998 zu dem Über-\neinkommen von 1979 über weiträumige grenzüberschreitende Luftverunreini-\ngung betreffend Schwermetalle nach Artikel 13 Absatz 3 des Protokolls für die\nBundesrepublik Deutschland in Kraft treten, ist im Bundesgesetzblatt bekannt\nzu geben.\nDie verfassungsmäßigen Rechte des Bundesrates sind gewahrt.\nDas vorstehende Gesetz wird hiermit ausgefertigt. Es ist im Bundesgesetzblatt\nzu verkünden.\nBerlin, den 17. Juli 2017\nDer Bundespräsident\nSteinmeier\nDie Bundeskanzlerin\nDr. A n g e l a M e r k e l\nDie Bundesministerin\nfür Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit\nBarbara Hendricks\nDer Bundesminister des Auswärtigen\nSigmar Gabriel","1010                Bundesgesetzblatt Jahrgang 2017 Teil II Nr. 19, ausgegeben zu Bonn am 26. Juli 2017\nÄnderungen des Protokolls\nvon 1998 zu dem Übereinkommen von 1979\nüber weiträumige grenzüberschreitende Luftverunreinigung\nbetreffend Schwermetalle\ngemäß dem Anhang des Beschlusses 2012/5\ndes Exekutivorgans des Übereinkommens\nAmendments to the 1998 Protocol\nto the 1979 Convention\non Long-Range Transboundary Air Pollution\non Heavy Metals\nas set out in the Annex to Decision 2012/5\nof the Executive Body of the Convention\n(Übersetzung)\n(a) Article 1                                                        a) Artikel 1\n1. In paragraph 10 the words “of: (i) this Protocol; or (ii) an     1. Unter Nummer 10 werden die Worte „i) dieses Protokolls\namendment to annex I or II, where the stationary source             oder ii) einer Änderung des Anhangs I oder II begonnen\nbecomes subject to the provisions of this Protocol only             wurde, wobei die ortsfeste Quelle erst aufgrund dieser\nby virtue of that amendment” are replaced by the words              Änderung unter dieses Protokoll fällt“ ersetzt durch die\n“for a Party of the present Protocol. A Party may decide            Worte „für eine Vertragspartei des vorliegenden Proto-\nnot to treat as a new stationary source any stationary              kolls begonnen wurde. Eine Vertragspartei kann be-\nsource for which approval has already been given by the             schließen, eine ortsfeste Quelle, die zum Zeitpunkt des\nappropriate competent national authority at the time                Inkrafttretens des Protokolls für die betreffende Vertrags-\nof entry into force of the Protocol for that Party and pro-         partei bereits von der zuständigen nationalen Behörde\nvided that the construction or substantial modification             genehmigt worden ist, nicht als neue ortsfeste Quelle zu\nis commenced within five years of that date”.                       betrachten, vorausgesetzt, mit dem Bau oder der we-\nsentlichen Veränderung wird innerhalb von fünf Jahren\nab diesem Zeitpunkt begonnen.“\n2. A new paragraph 12 is added after paragraph 11 as                2. Nach Nummer 11 wird eine neue Nummer 12 angefügt:\nfollows:\n12.    The terms “this Protocol”, “the Protocol” and “the           „12. bedeuten „dieses Protokoll“, „das Protokoll“ bzw.\npresent Protocol” mean the 1998 Protocol on                        „das vorliegende Protokoll“ das Protokoll von 1998\nHeavy Metals, as amended from time to time.                        betreffend Schwermetalle in seiner jeweils gelten-\nden Fassung.“\n(b) Article 3                                                        b) Artikel 3\n3. In paragraph 2, the word “Each” is replaced by the               3. In Absatz 2 werden die Worte „Jede Vertragspartei wen-\nwords “Subject to paragraphs 2bis and 2ter, each”.                  det“ durch die Worte „Vorbehaltlich der Absätze 2bis\nund 2ter wendet jede Vertragspartei“ ersetzt.\n4. In paragraph 2 (a) the words “for which annex III identi-        4. In Absatz 2 Buchstabe a werden die Worte „für die An-\nfies best available techniques” are replaced by the                 hang III beste verfügbare Techniken ausweist“ durch die\nwords “for which guidance adopted by the Parties at a               Worte „für die in Leitlinien, die die Vertragsparteien auf\nsession of the Executive Body identifies best available             einer Tagung des Exekutivorgans angenommen haben,\ntechniques”.                                                        beste verfügbare Techniken ausgewiesen sind“ ersetzt.\n5. In paragraph 2 (c) the words “for which annex III identi-        5. In Absatz 2 Buchstabe c werden die Worte „für die An-\nfies best available techniques” are replaced by the                 hang III beste verfügbare Techniken ausweist“ durch die\nwords “for which guidance adopted by the Parties at a               Worte „für die in Leitlinien, die die Vertragsparteien auf\nsession of the Executive Body identifies best available             einer Tagung des Exekutivorgans angenommen haben,\ntechniques”.                                                        beste verfügbare Techniken ausgewiesen sind“ ersetzt.\n6. New paragraphs 2bis and 2ter are inserted after para-            6. Nach Absatz 2 werden die folgenden neuen Absätze 2bis\ngraph 2 as follows:                                                 und 2ter eingefügt:\n2bis. A Party that was already a Party to the present               „(2bis) Eine Vertragspartei, die bereits vor dem Inkraft-\nProtocol prior to the entry into force of an amendment              treten einer Änderung, mit der neue Kategorien von\nthat introduces new source categories may apply the                 Quellen eingeführt werden, Vertragspartei des vorliegen-\nlimit values applicable to an “existing stationary source”          den Protokolls war, kann die für eine „bestehende orts-\nto any source in such a new category the construction               feste Quelle“ geltenden Grenzwerte auf jede Quelle einer\nor substantial modification of which is commenced be-               solchen neuen Kategorie anwenden, mit deren Bau oder\nfore the expiry of two years from the date of entry into            wesentlicher Veränderung vor Ablauf von zwei Jahren\nforce of that amendment for that Party, unless and until            nach dem Inkrafttreten dieser Änderung für die betref-\nthat source later undergoes substantial modification.               fende Vertragspartei begonnen wird, solange diese\nQuelle nicht zu einem späteren Zeitpunkt einer wesent-\nlichen Veränderung unterzogen wird.“","Bundesgesetzblatt Jahrgang 2017 Teil II Nr. 19, ausgegeben zu Bonn am 26. Juli 2017                           1011\n2ter. A Party that was already a Party to the present                (2ter) Eine Vertragspartei, die bereits vor dem Inkraft-\nProtocol prior to the entry into force of an amendment               treten einer Änderung, mit der neue Grenzwerte für eine\nthat introduces new limit values applicable to a “new                „neue ortsfeste Quelle“ eingeführt werden, Vertragspar-\nstationary source” may continue to apply the previously              tei des vorliegenden Protokolls war, kann die zuvor gel-\napplicable limit values to any source the construction or            tenden Grenzwerte weiterhin auf jede Quelle anwenden,\nsubstantial modification of which is commenced before                mit deren Bau oder wesentlicher Veränderung vor Ablauf\nthe expiry of two years from the date of entry into force            von zwei Jahren nach dem Inkrafttreten dieser Änderung\nof that amendment for that Party, unless and until that              für die betreffende Vertragspartei begonnen wird, solan-\nsource later undergoes substantial modification.                     ge diese Quelle nicht zu einem späteren Zeitpunkt einer\nwesentlichen Veränderung unterzogen wird.“\n7. In paragraph 5:                                                   7. Absatz 5 wird wie folgt geändert:\n(a) The words “, for those Parties within geographical               a) Die Worte „ , wobei für die Vertragsparteien im geo-\nscope of EMEP, using as a minimum the methodolo-                     graphischen Anwendungsbereich des EMEP als\ngies specified by the Steering Body of EMEP, and,                    Minimum die vom Lenkungsorgan des EMEP festge-\nfor those Parties outside the geographical scope of                  legten Methoden zur Anwendung kommen und für\nEMEP, using as guidance the methodologies devel-                     die Vertragsparteien außerhalb des geographischen\noped through the work plan of the Executive Body”                    Anwendungsbereichs des EMEP als Richtschnur die\nare deleted and replaced by a full stop “.”.                         im Arbeitsplan des Exekutivorgans entwickelten Me-\nthoden dienen.“ werden gestrichen und durch einen\nPunkt „ .“ ersetzt.\n(b) The following text is added after the first sentence:            b) Nach dem ersten Satz wird der folgende Wortlaut\nangefügt:\nParties within the geographic scope of EMEP shall                    „Die Vertragsparteien im geographischen Anwen-\nuse the methodologies specified in guidelines pre-                   dungsbereich des EMEP verwenden die Methoden,\npared by the Steering Body of EMEP and adopted                       die in den vom Lenkungsorgan des EMEP erarbeite-\nby the Parties at a session of the Executive Body.                   ten und von den Vertragsparteien auf einer Tagung\nParties in areas outside the geographic scope of                     des Exekutivorgans angenommenen Leitlinien fest-\nEMEP shall use as guidance the methodologies de-                     gelegt worden sind. Die Vertragsparteien außerhalb\nveloped through the workplan of the Executive Body.                  des geographischen Anwendungsbereichs des\nEMEP verwenden als Leitlinien die im Rahmen des\nArbeitsplans des Exekutivorgans entwickelten Me-\nthoden.“\n8. A new paragraph 8 is added at the end of article 3, as            8. Am Ende des Artikels 3 wird ein neuer Absatz 8 angefügt:\nfollows:\n8. Each Party should actively participate in pro-                    „(8) Jede Vertragspartei soll aktiv an Programmen im\ngrammes under the Convention on the effects of air                   Rahmen des Übereinkommens über die Auswirkungen\npollution on human health and the environment and pro-               der Luftverunreinigung auf die menschliche Gesundheit\ngrammes on atmospheric monitoring and modelling.                     und die Umwelt sowie an Programmen zur Überwa-\nchung und Modellierung der Atmosphäre mitwirken.“\n(c) Article 3bis                                                      c) Artikel 3bis\n9. A new article 3bis is added as follows:                           9. Der folgende neue Artikel 3bis wird eingefügt:\nArticle 3bis                                                        „Artikel 3bis\nFlexible transitional arrangements                                     Flexible Übergangsregelungen\n1. Notwithstanding article 3, paragraphs 2 (c) and 2 (d),            (1) Ungeachtet des Artikels 3 Absatz 2 Buchstaben c\na Party to the Convention that becomes a Party to the                und d kann eine Vertragspartei des Übereinkommens,\npresent Protocol between 1 January 2014 and 31 De-                   die zwischen dem 1. Januar 2014 und dem 31. Dezem-\ncember 2019 may apply flexible transitional arrange-                 ber 2019 Vertragspartei des vorliegenden Protokolls\nments for the implementation of best available tech-                 wird, in Bezug auf die Umsetzung der besten verfüg-\nniques and limit values to existing stationary sources in            baren Techniken und der Grenzwerte für bestehende\nspecific stationary source categories under the condi-               ortsfeste Quellen bestimmter Kategorien von Quellen\ntions specified in this article.                                     unter den Bedingungen dieses Artikels flexible Über-\ngangsregelungen anwenden.\n2. Any Party electing to apply the flexible transitional             (2) Jede Vertragspartei, die sich für die Anwendung\narrangements under this article shall indicate in its in-            flexibler Übergangsregelungen nach diesem Artikel ent-\nstrument of ratification, acceptance, approval or acces-             scheidet, legt in ihrer Ratifikations-, Annahme-, Geneh-\nsion to the present Protocol the following:                          migungs- oder Beitrittsurkunde zum vorliegenden Pro-\ntokoll Folgendes vor:\n(a) The specific stationary source categories listed in              a) Angaben zu den in Anhang II aufgelisteten spezifi-\nannex II for which the Party is electing to apply                    schen Kategorien ortsfester Quellen, für die die Ver-\nflexible transitional arrangements, provided that no                 tragspartei sich entscheidet, flexible Übergangs-\nmore than four such categories may be listed;                        regelungen anzuwenden; es dürfen jedoch nicht mehr\nals vier derartige Kategorien aufgelistet werden,\n(b) Stationary sources for which construction or the last            b) Angaben zu ortsfesten Quellen, mit deren Bau oder\nsubstantial modification commenced prior to 1990                     letzter wesentlicher Veränderung vor 1990 oder\nor an alternative year of the period 1985 – 1995 inclu-              einem von einer Vertragspartei bei der Ratifikation,\nsive, specified by a Party upon ratification, accept-                der Annahme, der Genehmigung oder beim Beitritt\nance, approval or accession, which are eligible for                  festgelegten alternativen Jahr zwischen 1985","1012                  Bundesgesetzblatt Jahrgang 2017 Teil II Nr. 19, ausgegeben zu Bonn am 26. Juli 2017\nflexible transitional arrangements as set out in para-                 und 1995 einschließlich begonnen wurde und die für\ngraph 5; and                                                           flexible Übergangsregelungen wie in Absatz 5 vor-\ngesehen in Frage kommen, und\n(c) An implementation plan consistent with paragraphs 3                c) einen Umsetzungsplan nach den Absätzen 3 und 4\nand 4 identifying a timetable for full implementation                  einschließlich eines Zeitplans für die vollständige Um-\nof the specified provisions.                                           setzung der spezifischen Bestimmungen.\n3. A Party shall, as a minimum, apply best available                   (3) Eine Vertragspartei wendet als Mindestmaßnahme\ntechniques for existing stationary sources in categories 1,            die besten verfügbaren Techniken für bestehende orts-\n2, 5 and 7 of annex II no later than eight years after the             feste Quellen der in Anhang II genannten Kategorien 1,\nentry into force of the present Protocol for the Party, or             2, 5 und 7 spätestens acht Jahre nach dem Inkrafttreten\n31 December 2022, whichever is sooner, except as                       des vorliegenden Protokolls für die betreffende Vertrags-\nprovided in paragraph 5.                                               partei oder spätestens am 31. Dezember 2022 an, je\nnachdem, welches der frühere Zeitpunkt ist, außer in\nden Fällen des Absatzes 5.\n4. In no case may a Party’s application of best avail-                 (4) In keinem Fall darf die Anwendung der besten ver-\nable techniques or limit values for any existing stationary            fügbaren Techniken oder der Grenzwerte für bestehende\nsources be postponed past 31 December 2030.                            ortsfeste Quellen von einer Vertragspartei über den\n31. Dezember 2030 hinausgezögert werden.\n5. With respect to any source or sources indicated                     (5) Hinsichtlich jeder der nach Absatz 2 Buchstabe b\npursuant to paragraph 2 (b), a Party may decide, no later              angegebenen Quellen kann eine Vertragspartei spätes-\nthan eight years after entry into force of the present Pro-            tens acht Jahre nach dem Inkrafttreten des vorliegenden\ntocol for the Party, or 31 December 2022, whichever is                 Protokolls für die betreffende Vertragspartei oder bis\nsooner, that such source or sources will be closed                     spätestens 31. Dezember 2022, je nachdem, welches\ndown. A list of such sources shall be provided as part of              der frühere Zeitpunkt ist, beschließen, diese Quelle(n) zu\nthe Party’s next report pursuant to paragraph 6. Require-              schließen. Eine Liste derartiger Quellen wird im Rahmen\nments for application of best available techniques and                 des nächsten Berichts der Vertragspartei nach Absatz 6\nlimit values will not apply to any such source or sources,             vorgelegt. Die Auflagen für die Anwendung der besten\nprovided the source or sources are closed down no later                verfügbaren Techniken und der Grenzwerte gelten für\nthan 31 December 2030. For any such source or sources                  (eine) derartige Quelle(n) nicht, sofern sie spätestens am\nnot closed down as of that date, a Party must thereafter               31. Dezember 2030 geschlossen wird/werden. Ist/sind\napply the best available techniques and limit values                   (eine) derartige Quelle(n) ab diesem Datum nicht ge-\napplicable to new sources in the applicable source                     schlossen, so muss die betreffende Vertragspartei in der\ncategory.                                                              Folge die für neue Quellen in der betreffenden Kategorie\nvon Quellen geltenden besten verfügbaren Techniken\nund Grenzwerte anwenden.\n6. A Party electing to apply the flexible transitional                 (6) Eine Vertragspartei, die sich für die Anwendung\narrangements under this article shall provide the                      flexibler Übergangsregelungen nach diesem Artikel ent-\nExecutive Secretary of the Commission with triennial                   scheidet, übermittelt dem Exekutivsekretär der Kommis-\nreports of its progress towards implementation of best                 sion alle drei Jahre einen Bericht über ihre Fortschritte\navailable techniques and limit values to the stationary                bei der Umsetzung der besten verfügbaren Techniken\nsources in the stationary source categories identified                 und der Grenzwerte auf die ortsfesten Quellen in den\npursuant to this article. The Executive Secretary of the               nach diesem Artikel ermittelten Kategorien ortsfester\nCommission will make such triennial reports available to               Quellen. Der Exekutivsekretär der Kommission stellt\nthe Executive Body.                                                    diese Dreijahresberichte dem Exekutivorgan zur Ver-\nfügung.“\n(d) Article 7                                                           d) Artikel 7\n10. In paragraph 1 (a):                                                10. In Absatz 1 Buchstabe a\n(a) The semi-colon at the end of the paragraph “;” is                  a) wird das Semikolon am Ende des Buchstabens\nreplaced by “. Moreover:”;                                             durch einen Punkt und die Worte „Darüber hinaus\ngilt Folgendes:“ ersetzt,\nand                                                                    und\n(b) New subparagraphs (i) and (ii) are inserted as follows:            b) es werden die folgenden neuen Ziffern i und ii ange-\nfügt:\n(i) Where a Party applies different emission reduc-                    „i) Wendet eine Vertragspartei nach Artikel 3 Ab-\ntion strategies under article 3 paragraphs 2 (b),                      satz 2 Buchstaben b, c oder d andere Strategien\n(c) or (d), it shall document the strategies applied                   zur Emissionsminderung an, so weist sie die\nand its compliance with the requirements of                            angewandten Strategien und die Erfüllung der\nthose paragraphs;                                                      Anforderungen dieser Buchstaben dokumenta-\nrisch nach;\n(ii) Where a Party judges the application of certain                   ii) hält eine Vertragspartei die Anwendung bestimm-\nlimit values, as specified in accordance with                          ter Grenzwerte, wie sie nach Artikel 3 Absatz 2\narticle 3, paragraph 2 (d), not to be technically                      Buchstabe d festgelegt sind, für technisch und\nand economically feasible, it shall report and                         wirtschaftlich nicht machbar, so erstattet sie un-\njustify this;                                                          ter Angabe von Gründen entsprechend Bericht;“\n11. For paragraph 1 (b) there is substituted the following:            11. Absatz 1 Buchstabe b erhält folgende Fassung:\n(b) Each Party within the geographical scope of EMEP                   „b) übermittelt jede Vertragspartei im geographischen\nshall report to EMEP, through the Executive Secre-                     Anwendungsbereich des EMEP diesem über den","Bundesgesetzblatt Jahrgang 2017 Teil II Nr. 19, ausgegeben zu Bonn am 26. Juli 2017                        1013\ntary of the Commission, information on the levels of                Exekutivsekretär der Kommission Informationen über\nemissions of heavy metals listed in annex I, using the              die Niveaus der Emissionen der in Anhang I aufge-\nmethodologies specified in guidelines prepared by                   führten Schwermetalle und verwendet dabei die Me-\nthe Steering Body of EMEP and adopted by the                        thoden, die in den vom Lenkungsorgan des EMEP\nParties at a session of the Executive Body. Parties in              ausgearbeiteten und von den Vertragsparteien auf ei-\nareas outside the geographical scope of EMEP shall                  ner Tagung des Exekutivorgans angenommenen\nreport available information on levels of emissions of              Leitlinien vorgesehen sind. Vertragsparteien außer-\nthe heavy metals listed in annex I. Each Party shall                halb des geographischen Anwendungsbereichs\nalso provide information on the levels of emissions                 des EMEP übermitteln die verfügbaren Informationen\nof the substances listed in annex I for the reference               über die Niveaus der Emissionen der in Anhang I auf-\nyear specified in that annex;                                       geführten Schwermetalle. Jede Vertragspartei legt\nauch Informationen über die Niveaus der Emissionen\nder in Anhang I genannten Stoffe für das in diesem\nAnhang genannte Bezugsjahr vor;“\n12. New paragraphs are added after paragraph 1 (b) as               12. Nach Absatz 1 Buchstabe b werden die folgenden\nfollows:                                                            neuen Buchstaben angefügt:\n(c) Each Party within the geographical scope of EMEP                „c) soll jede Vertragspartei im geographischen Anwen-\nshould report available information to the Executive                dungsbereich des EMEP dem Exekutivorgan über\nBody, through the Executive Secretary of the Com-                   den Exekutivsekretär der Kommission die verfügba-\nmission, on its air pollution effects programmes on                 ren Informationen über ihre im Rahmen des Überein-\nhuman health and the environment and atmospheric                    kommens durchgeführten Programme zur Ermittlung\nmonitoring and modelling programmes under the                       der Auswirkungen der Luftverunreinigung auf die\nConvention using guidelines adopted by the Executive                menschliche Gesundheit und die Umwelt sowie Pro-\nBody;                                                               gramme zur Überwachung und Modellierung der At-\nmosphäre übermitteln und dabei die vom Exekutiv-\norgan angenommenen Leitlinien verwenden;\n(d) Parties in areas outside the geographical scope of              d) sollen Vertragsparteien außerhalb des geographi-\nEMEP should make available information similar to                   schen Anwendungsbereichs des EMEP ähnliche\nthat specified in subparagraph (c), if requested to do              Informationen wie die unter Buchstabe c vorge-\nso by the Executive Body.                                           sehenen zur Verfügung stellen, sofern sie vom Exe-\nkutivorgan dazu aufgefordert werden.“\n13. In paragraph 3:                                                 13. In Absatz 3\n(a) The words “In good time before each annual session              a) werden die Worte „Rechtzeitig vor jeder Jahres-\nof” are replaced by “Upon the request of and in                     tagung des Exekutivorgans“ durch die Worte „Auf\naccordance with timescales decided by”;                             Verlangen des Exekutivorgans und im Einklang mit\nden von ihm beschlossenen Fristen“ ersetzt;\n(b) The words “and other subsidiary bodies” are inserted            b) werden die Worte „legt das EMEP“ durch die Worte\nafter the word “EMEP”;                                              „legen das EMEP und andere Nebenorgane“ ersetzt;\n(c) The word “relevant” is inserted after the word                  c) wird vor dem Wort „Informationen“ das Wort „rele-\n“provide”.                                                          vante“ eingefügt.\n(e) Article 8                                                        e) Artikel 8\n14. The words “EMEP shall, using appropriate models and             14. Die Worte „Das EMEP stellt dem Exekutivorgan unter\nmeasurements and in good time before each annual                    Verwendung geeigneter Modelle und Messungen und\nsession of the Executive Body” are replaced by “Upon                rechtzeitig vor jeder Jahrestagung des Exekutivorgans“\nthe request of and in accordance with timescales                    werden durch die Worte „Auf Verlangen des Exekutiv-\ndecided by the Executive Body, EMEP and its technical               organs und im Einklang mit den von ihm beschlossenen\nbodies and centres shall, using appropriate models and              Fristen stellen das EMEP und seine technischen Stellen\nmeasurements,”.                                                     und Zentren dem Exekutivorgan unter Verwendung\ngeeigneter Modelle und Messungen“ ersetzt.\n(f) Article 10                                                       f) Artikel 10\n15. In paragraph 4:                                                 15. In Absatz 4\n(a) The word “consider” is inserted after the word “shall”;         a) wird das Wort „erstellen“ durch das Wort „erwägen“\nersetzt;\n(b) The word “develop” is replaced by the word “devel-              b) werden die Worte „einen Arbeitsplan“ durch die\noping”;                                                             Worte „die Erstellung eines Arbeitsplans“ ersetzt;\n(c) The words “to reduce emissions into the atmosphere              c) werden die Worte „zur Verringerung der Emissionen\nof the heavy metals listed in annex I” are deleted.                 der in Anhang I aufgeführten Schwermetalle in die\nAtmosphäre“ gestrichen.\n(g) Article 13                                                       g) Artikel 13\n16. In paragraph 3:                                                 16. In Absatz 3\n(a) The words “and to annexes I, II, IV, V and VI” are              a) werden die Worte „und der Anhänge I, II, IV, V\nreplaced by the words “other than to annexes III                    und VI“ durch die Worte „, ausgenommen der An-\nand VII”;                                                           hänge III und VII,“ ersetzt;","1014                Bundesgesetzblatt Jahrgang 2017 Teil II Nr. 19, ausgegeben zu Bonn am 26. Juli 2017\n(b) The words “on which two thirds of the Parties” are                b) werden die Worte „zu dem zwei Drittel der Vertrags-\nreplaced by the words “on which two thirds of those                   parteien“ durch die Worte „zu dem zwei Drittel\nthat were Parties at the time of their adoption”.                     derjenigen, die zum Zeitpunkt der Annahme der\nÄnderungen Vertragsparteien waren,“ ersetzt.\n17. In paragraph 4 the word “ninety” is replaced by the               17. In Absatz 4 wird die Zahl „neunzig“ durch die Zahl „180“\nfigure “180”.                                                         ersetzt.\n18. In paragraph 5 the word “ninety” is replaced by the               18. In Absatz 5 wird die Zahl „neunzig“ durch die Zahl „180“\nfigure “180”.                                                         ersetzt.\n19. New paragraphs 5bis and 5ter are inserted after para-             19. Nach Absatz 5 werden die folgenden Absätze 5bis\ngraph 5 as follows:                                                   und 5ter eingefügt:\n5bis. For those Parties having accepted it, the proce-                „(5bis) Für die Vertragsparteien, die es angenommen\ndure set out in paragraph 5ter supersedes the procedure               haben, ersetzt das Verfahren nach Absatz 5ter in Bezug\nset out in paragraph 3 in respect of amendments to                    auf Änderungen der Anhänge II, IV, V und VI das Verfah-\nannexes II, IV, V and VI.                                             ren nach Absatz 3.\n5ter. Amendments to annexes II, IV, V and VI shall be                 (5ter) Änderungen der Anhänge II, IV, V und VI be-\nadopted by consensus of the Parties present at a                      dürfen der einvernehmlichen Annahme durch die auf\nsession of the Executive Body. On the expiry of one year              einer Tagung des Exekutivorgans anwesenden Vertrags-\nfrom the date of its communication to all Parties by the              parteien. Eine Änderung eines dieser Anhänge tritt nach\nExecutive Secretary of the Commission, an amendment                   Ablauf eines Jahres nach dem Zeitpunkt, zu dem sie der\nto any such annex shall become effective for those                    Exekutivsekretär der Kommission an alle Vertragspar-\nParties which have not submitted to the Depositary a                  teien weitergeleitet hat, für die Vertragsparteien in Kraft,\nnotification in accordance with the provisions of sub-                die dem Verwahrer keine Notifikation nach Buchstabe a\nparagraph (a):                                                        vorgelegt haben:\n(a) Any Party that is unable to approve an amendment                  a) Jede Vertragspartei, die eine Änderung der Anhän-\nto annexes II, IV, V and VI shall so notify the Deposi-               ge II, IV, V und VI nicht genehmigen kann, notifiziert\ntary in writing within one year from the date of the                  dies dem Verwahrer schriftlich innerhalb eines Jahres\ncommunication of its adoption. The Depositary shall                   ab dem Zeitpunkt der Mitteilung ihrer Annahme. Der\nwithout delay notify all Parties of any such notifica-                Verwahrer setzt unverzüglich alle Vertragsparteien\ntion received. A Party may at any time substitute an                  über jede dieser eingegangenen Notifikationen in\nacceptance for its previous notification and, upon                    Kenntnis. Eine Vertragspartei kann jederzeit ihre frü-\ndeposit of an instrument of acceptance with the                       here Notifikation durch eine Annahme ersetzen; mit\nDepositary, the amendment to such an annex shall                      Hinterlegung einer Annahmeurkunde beim Verwahrer\nbecome effective for that Party;                                      tritt die Änderung des betreffenden Anhangs für\ndiese Vertragspartei in Kraft;\n(b) Any amendment to annexes II, IV, V and VI shall not               b) Änderungen der Anhänge II, IV, V und VI treten nicht\nenter into force if an aggregate number of 16 or more                 in Kraft, wenn insgesamt sechzehn oder mehr Ver-\nParties have either:                                                  tragsparteien\n(i) Submitted a notification in accordance with the                   i)   entweder eine Notifikation nach Buchstabe a\nprovisions of subparagraph (a); or                                    vorgelegt haben\n(ii) Not accepted the procedure set out in this para-                 ii) oder das in diesem Absatz dargelegte Verfahren\ngraph and not yet deposited an instrument of                          nicht angenommen und noch keine Annahme-\nacceptance in accordance with the provisions of                       urkunde nach Absatz 3 hinterlegt haben.“\nparagraph 3.\n(h) Article 15                                                         h) Artikel 15\n20. A new paragraph 3 is added after paragraph 2 as                   20. Nach Absatz 2 wird folgender neuer Absatz 3 angefügt:\nfollows:\n3. A State or regional economic integration organiza-                 „(3) Ein Staat oder eine Organisation der regionalen\ntion shall declare in its instrument of ratification, accept-         Wirtschaftsintegration gibt in seiner beziehungsweise\nance, approval or accession if it does not intend to be               ihrer Ratifikations-, Annahme-, Genehmigungs- oder\nbound by the procedures set out in article 13, para-                  Beitrittsurkunde eine entsprechende Erklärung ab, falls\ngraph 5ter, as regards the amendment of annexes II, IV,               er beziehungsweise sie nicht beabsichtigt, durch die\nV and VI.                                                             Verfahren nach Artikel 13 Absatz 5ter betreffend die Än-\nderung der Anhänge II, IV, V und VI gebunden zu sein.“\n(i) Annex II                                                           i) Anhang II\n21. In the table under subheading II, the words “lead and             21. In der Tabelle in Abschnitt II werden in der ersten Zeile\nzinc” in the first line under the description of category 5           der Beschreibung der Kategorie 5 die Worte „Blei und\nare replaced with the words “lead, zinc and silico- and               Zink“ durch die Worte „Blei, Zink und Ferro-Silizium-\nferro-manganese alloys”.                                              Manganlegierungen“ ersetzt.\n(j) Annex IV                                                           j) Anhang IV\n22. The number “1.” is added in front of the first paragraph.         22. Dem ersten Absatz wird das Gliederungssymbol (1)\nvorangestellt.\n23. In subparagraph (a), the words “for a Party” are inserted         23. Unter Buchstabe a werden nach dem Wort „Protokolls“\nafter the word “Protocol”.                                            die Worte „für eine Vertragspartei“ hinzugefügt.","Bundesgesetzblatt Jahrgang 2017 Teil II Nr. 19, ausgegeben zu Bonn am 26. Juli 2017                       1015\n24. In subparagraph (b):                                          24. Buchstabe b wird wie folgt geändert:\n(a) In the first sentence the word “eight” is replaced by         a) Im ersten Satz wird die Zahl „acht“ durch die Zahl\nthe word “two”.                                                   „zwei“ ersetzt.\n(b) At the end of the first sentence, the words “for a            b) Nach dem Wort „Protokolls“ am Ende des ersten\nParty or 31 December 2020, whichever is the later”                Satzes werden die Worte „für eine Vertragspartei\nare inserted after the word “Protocol”.                           oder am 31. Dezember 2020, je nachdem, welcher\nZeitpunkt später eintritt“ eingefügt.\n(c) The last sentence is deleted.                                 c) Der letzte Satz wird gestrichen.\n25. At the end of the annex new paragraphs 2 and 3 are            25. Am Ende des Anhangs werden die beiden folgenden\ninserted as follows:                                              Absätze 2 und 3 angefügt:\n2. Notwithstanding paragraph 1, but subject to para-              „(2) Ungeachtet des Absatzes 1, jedoch vorbehaltlich\ngraph 3, a Party to the Convention that becomes a Party           des Absatzes 3, kann eine Vertragspartei des Überein-\nto the present Protocol between 1 January 2014, and               kommens, die zwischen dem 1. Januar 2014 und dem\n31 December 2019, may declare upon ratification,                  31. Dezember 2019 Vertragspartei des vorliegenden\nacceptance, approval of, or accession to, the present             Protokolls wird, bei der Ratifikation, Annahme oder\nProtocol that it will extend the timescales for application       Genehmigung des vorliegenden Protokolls oder beim\nof the limit values referred to in article 3, paragraph 2 (d)     Beitritt zu diesem erklären, dass sie die Fristen für die\nup to 15 years after the date of entry into force of the          Anwendung der in Artikel 3 Absatz 2 Buchstabe d ge-\npresent Protocol for the Party in question.                       nannten Grenzwerte bis zu 15 Jahre nach dem Inkraft-\ntreten des vorliegenden Protokolls für die betreffende\nVertragspartei verlängert.\n3. A Party that has made an election pursuant to                  (3) Eine Vertragspartei, die in Bezug auf eine be-\narticle 3bis of the present Protocol with respect to a            stimmte Kategorie ortsfester Quellen eine Entscheidung\nparticular stationary source category may not also make           nach Artikel 3bis des vorliegenden Protokolls getroffen\na declaration pursuant to paragraph 2 applicable to the           hat, kann nicht zugleich eine Erklärung nach Absatz 2\nsame source category.                                             abgeben, die auf dieselbe Kategorie von Quellen an-\nwendbar ist.“","1016             Bundesgesetzblatt Jahrgang 2017 Teil II Nr. 19, ausgegeben zu Bonn am 26. Juli 2017\nk) Annex V\n26. For Annex V the following text is substituted:\nAnnex V\nLimit values for controlling emissions from major stationary sources\n1. Two types of limit value are important for heavy metal emission control:\n(a) Values for specific heavy metals or groups of heavy metals; and\n(b) Values for emissions of particulate matter in general.\n2. In principle, limit values for particulate matter cannot replace specific limit values for cadmium, lead and mercury because\nthe quantity of metals associated with particulate emissions differs from one process to another. However, compliance\nwith these limits contributes significantly to reducing heavy metal emissions in general. Moreover, monitoring particulate\nemissions is generally less expensive than monitoring individual species and continuous monitoring of individual heavy\nmetals is in general not feasible. Therefore, particulate matter limit values are of great practical importance and are also\nlaid down in this annex in most cases to complement specific limit values for cadmium or lead or mercury.\n3. Section A applies to Parties other than the United States of America. Section B applies to the United States of\nAmerica.\nA. Parties other than the United States of America\n4. In this section only, “dust” means the mass of particles, of any shape, structure or density, dispersed in the gas phase\nat the sampling point conditions which may be collected by filtration under specified conditions after representative\nsampling of the gas to be analysed, and which remain upstream of the filter and on the filter after drying under specified\nconditions.\n5. For the purpose of this section, “emission limit value” (ELV) or “limit value” means the quantity of dust and specific heavy\nmetals under this Protocol contained in the waste gases from an installation that is not to be exceeded. Unless otherwise\nspecified, it shall be calculated in terms of mass of pollutant per volume of the waste gases (expressed as mg/m3),\nassuming standard conditions for temperature and pressure for dry gas (volume at 273.15 K, 101.3 kPa). With regard to\nthe oxygen content of the waste gas, the values given for selected major stationary source categories shall apply. Dilution\nfor the purpose of lowering concentrations of pollutants in waste gases is not permitted. Start-up, shutdown and\nmaintenance of equipment are excluded.\n6. Emissions shall be monitored in all cases via measurements or through calculations achieving at least the same accuracy.\nCompliance with limit values shall be verified through continuous or discontinuous measurements, or any other techni-\ncally sound method including verified calculation methods. Measurements of relevant heavy metals shall be made at\nleast once every three years for each industrial source. Guidance documents on the methods for undertaking measure-\nments and calculations adopted by the Parties at the session of the Executive Body shall be taken into account. In case\nof continuous measurements, compliance with the limit value is achieved if the validated monthly emission average\ndoes not exceed the ELV. In case of discontinuous measurements or other appropriate determination or calculation pro-\ncedures, compliance with the ELVs is achieved if the mean value based on an appropriate number of measurements\nunder representative conditions does not exceed the value of the emission standard. The inaccuracy of the measurement\nmethods may be taken into account for verification purposes. Indirect monitoring of substances is also possible via sum\nparameters/cumulative parameters (e.g., dust as a sum parameter for heavy metals). In some cases using a certain\ntechnique to treat emissions can assure a value/limit value is maintained or met.\n7. Monitoring of relevant polluting substances and measurements of process parameters, as well as the quality assurance\nof automated measuring systems and the reference measurements to calibrate those systems, shall be carried out in\naccordance with CEN standards. If CEN standards are not available, ISO standards, national standards or international\nstandards which will ensure the provisions of data of an equivalent scientific quality shall apply.","Bundesgesetzblatt Jahrgang 2017 Teil II Nr. 19, ausgegeben zu Bonn am 26. Juli 2017                                           1017\nCombustion plants (boilers and process heaters)\nwith a rated thermal input exceeding 50 MWth1 (annex II, category 1)\n8. Limit values for dust emissions for combustion of solid and liquid fuels, other than biomass and peat:2\nTa b l e 1\nFuel type                   Thermal input (MWth)                      ELV for dust (mg/m3)a\nSolid fuels                 50–100                                    New plants:\n20 (coal, lignite and other solid fuels)\nExisting plants:\n30 (coal, lignite and other solid fuels)\n100–300                                   New plants:\n20 (coal, lignite and other solid fuels)\nExisting plants:\n25 (coal, lignite and other solid fuels)\n> 300                                     New plants:\n10 (coal, lignite and other solid fuels)\nExisting plants:\n20 (coal, lignite and other solid fuels)\nLiquid fuels                50–100                                    New plants:\n20\nExisting plants:\n30 (in general)\n50 for the firing of distillation and conversion residues\nwithin refineries from the refining of crude oil for own\nconsumption in combustion plants\nLiquid fuels                100–300                                   New plants:\n20\nExisting plants:\n25 (in general)\n50 for the firing of distillation and conversion residues within\nrefineries from the refining of crude oil for own consumption\nin combustion plants\n> 300                                     New plants:\n10\nExisting plants:\n20 (in general)\n50 for the firing of distillation and conversion residues within\nrefineries from the refining of crude oil for own consumption\nin combustion plants\na Limit values refer to an oxygen content of 6 % for solid fuels and 3 % for liquid fuels.\n1 The rated thermal input of the combustion plant is calculated as the sum of the input of all units connected to a common stack. Individual\nunits below 15 MWth shall not be considered when calculating the total rated thermal input.\n2 In particular, the ELVs shall not apply to:\n– Plants using biomass and peat as their only fuel source;\n– Plants in which the products of combustion are used for direct heating, drying, or any other treatment of objects or materials;\n– Post-combustion plants designed to purify the waste gases by combustion which are not operated as independent combustion\nplants;\n– Facilities for the regeneration of catalytic cracking catalysts;\n– Facilities for the conversion of hydrogen sulphide into sulphur;\n– Reactors used in the chemical industry;\n– Coke battery furnaces;\n– Cowpers;\n– Recovery boilers within installations for the production of pulp;\n– Waste incinerators; and\n– Plants powered by diesel, petrol or gas engines or by combustion turbines, irrespective of the fuel used.","1018           Bundesgesetzblatt Jahrgang 2017 Teil II Nr. 19, ausgegeben zu Bonn am 26. Juli 2017\n9. Special provisions for combustion plants referred to in paragraph 8:\n(a) A Party may derogate from the obligation to comply with the ELVs provided for in paragraph 8 in the following\ncases:\n(i) For combustion plants normally using gaseous fuel which have to resort exceptionally to the use of other fuels\nbecause of a sudden interruption in the supply of gas and for this reason would need to be equipped with a\nwaste gas purification facility;\n(ii) For existing combustion plants not operated more than 17,500 operating hours, starting from 1 January 2016\nand ending no later than 31 December 2023;\n(b) Where a combustion plant is extended by at least 50 MWth, the ELV specified in paragraph 8 for new installations\nshall apply to the extensional part affected by the change. The ELV is calculated as an average weighted by the\nactual thermal input for both the existing and the new part of the plant;\n(c) Parties shall ensure that provisions are made for procedures relating to malfunction or breakdown of the abatement\nequipment;\n(d) In the case of a multi-fuel firing combustion plant involving the simultaneous use of two or more fuels, the ELV shall\nbe determined as the weighted average of the ELVs for the individual fuels, on the basis of the thermal input delivered\nby each fuel.\nPrimary and secondary iron and steel industry (annex II, category 2 and 3)\n10. Limit values for dust emissions:\nTa b l e 2\nActivity                                                        ELV for dust (mg/m3)\nSinter plant                                                    50\nPelletization plant                                             20 for crushing, grinding and drying\n15 for all other process steps\nBlast furnace: hot stoves                                       10\nBasic oxygen steelmaking and casting                            30\nElectric steelmaking and casting                                15 (existing)\n5 (new)\nIron foundries (annex II, category 4)\n11. Limit values for dust emissions for iron foundries:\nTa b l e 3\nActivity                                                        ELV for dust (mg/m3)\nIron foundries:                                                 20\nall furnaces (cupola, induction, rotary); all mouldings\n(lost, permanent)\nHot rolling                                                     20\n50 where a bag filter cannot be applied due to the presence\nof wet fumes\nProduction and processing of copper, zinc and silico- and ferro-manganese alloys,\nincluding Imperial Smelting furnaces (annex II, categories 5 and 6)\n12. Limit value for dust emissions for copper, zinc and silico- and ferro-manganese alloys production and processing:\nTa b l e 4\nELV for dust (mg/m3)\nNon-ferrous metal production and processing                     20\nProduction and processing of lead (annex II, categories 5 and 6)\n13. Limit value for dust emissions for lead production and processing:\nTa b l e 5\nELV for dust (mg/m3)\nLead production and processing                                  5","Bundesgesetzblatt Jahrgang 2017 Teil II Nr. 19, ausgegeben zu Bonn am 26. Juli 2017                       1019\nCement industry (annex II, category 7)\n14. Limit values for dust emissions for cement production:\nTa b l e 6\nELV for dust (mg/m3)a\nCement installations, kilns, mills and clinker coolers              20\nCement installations, kilns, mills and clinker coolers using 20\nco-incineration of waste\na  Limit values refer to an oxygen content of 10 %.\nGlass industry (annex II, category 8)\n15. Limit values for dust emissions for glass manufacturing:\nTa b l e 7\nELV for dust (mg/m3)a\nNew installations                                                   20\nExisting installations                                              30\na  Limit values refer to an oxygen content of 8 % for continuous melting and 13 % for discontinuous melting.\n16. Limit value for lead emissions for glass manufacturing: 5 mg/m3\nChlor-alkali industry (annex II, category 9)\n17. Existing chlor-alkali plants using the mercury cell process shall convert to use of mercury free technology or close by\n31 December 2020; during the period up until conversion the levels of mercury released by a plant into the air of\n1 g per Mg3 chlorine production capacity apply.\n18. New chlor-alkali plants are to be operated mercury free.\nWaste incineration (annex II, categories 10 and 11)\n19. Limit value for dust emissions for waste incineration:\nTa b l e 8\nELV for dust (mg/m3)a\nMunicipal, non-hazardous, hazardous and medical waste 10\nincineration\na  Limit value refers to an oxygen content of 11 %.\n20. Limit value for mercury emissions for waste incineration: 0.05 mg/m3.\n21. Limit value for mercury emissions for co-incineration of waste in source categories 1 and 7: 0.05 mg/m3.\nB. United States of America\n22. Limit values for controlling emissions of particulate matter and/or specific heavy metals from stationary sources in the\nfollowing stationary source categories, and the sources to which they apply, are specified in the following documents:\n(a)    Steel Plants: Electric Arc Furnaces – 40 C.F.R. Part 60, Subpart AA and Subpart AAa;\n(b)    Small Municipal Waste Combustors – 40 C.F.R. Part 60, Subpart AAAA;\n(c)    Glass Manufacturing – 40 C.F.R. Part 60, Subpart CC;\n(d)    Electric Utility Steam Generating Units – 40 C.F.R. Part 60, Subpart D and Subpart Da;\n(e)    Industrial-Commercial-Institutional Steam Generating Units – 40 C.F.R. Part 60, Subpart Db and Subpart Dc;\n(f)    Municipal Waste Incinerators – 40 C.F.R. Part 60, Subpart E, Subpart Ea and Subpart Eb;\n(g)    Hospital/Medical/Infectious Waste Incinerators – 40 C.F.R. Part 60, Subpart Ec;\n(h)    Portland Cement – 40 C.F.R. Part 60, Subpart F;\n(i)    Secondary Lead Smelters – 40 C.F.R. Part 60, Subpart L;\n(j)    Basic Oxygen Process Furnaces – 40 C.F.R. Part 60, Subpart N;\n(k)    Basic Process Steelmaking Facilities (after 20 January 1983) – 40 C.F.R. Part 60, Subpart Na;\n(l)    Primary Copper Smelters – 40 C.F.R. Part 60, Subpart P;\n(m) Primary Zinc Smelters – 40 C.F.R. Part 60, Subpart Q;\n(n)    Primary Lead Smelters – 40 C.F.R. Part 60, Subpart R;\n(o)    Ferroalloy Production Facilities – 40 C.F.R. Part 60, Subpart Z;\n(p)    Other Solid Waste Incineration Units (after 9 December 2004) – 40 C.F.R. Part 60, Subpart EEEE;\n(q)    Secondary lead smelters – 40 C.F.R. Part 63, Subpart X;\n3 1 Mg = 1 tonne.","1020              Bundesgesetzblatt Jahrgang 2017 Teil II Nr. 19, ausgegeben zu Bonn am 26. Juli 2017\n(r)   Hazardous waste combustors – 40 C.F.R. Part 63, Subpart EEE;\n(s)   Portland cement manufacturing – 40 C.F.R. Part 63, Subpart LLL;\n(t)   Primary copper – 40 C.F.R. Part 63, Subpart QQQ;\n(u)   Primary lead smelting – 40 C.F.R. Part 63, Subpart TTT;\n(v)   Iron and steel foundries – 40 C.F.R. Part 63, Subpart EEEEE;\n(w)   Integrated iron and steel manufacturing – 40 C.F.R. Part 63, Subpart FFFFF;\n(x)   Electric Arc Furnace Steelmaking Facilities – 40 C.F.R. Part 63, Subpart YYYYY;\n(y)   Iron and steel foundries – 40 C.F.R. Part 63, Subpart ZZZZZ;\n(z)   Primary Copper Smelting Area Sources – 40 C.F.R. Part 63, Subpart EEEEEE;\n(aa) Secondary Copper Smelting Area Sources – 40 C.F.R. Part 63, Subpart FFFFFF;\n(bb) Primary Nonferrous Metals Area Sources: Zinc, Cadmium, and Beryllium – 40 C.F.R. Part 63, Subpart GGGGGG;\n(cc) Glass manufacturing (area sources) – 40 C.F.R. Part 63, Subpart SSSSSS;\n(dd) Secondary Nonferrous Metal Smelter (Area Sources) – 40 C.F.R. Part 63, Subpart TTTTTT;\n(ee) Ferroalloys Production (Area Sources) – 40 C.F.R. Part 63, Subpart YYYYYY;\n(ff)  Aluminum, Copper, and Nonferrous Foundries (Area Sources) – 40 C.F.R. Part 63, Subpart ZZZZZZ;\n(gg) Standards of Performance for Coal Preparation and Processing Plants – 40 C.F.R. Part 60, Subpart Y;\n(hh) Industrial, Commercial, Institutional and Process Heaters – 40 C.F.R. Part 63, Subpart DDDDD;\n(ii)  Industrial, Commercial and Institutional Boilers (Area Sources) – 40 C.F.R. Part 63, Subpart JJJJJJ;\n(jj)  Mercury Cell Chlor-Alkali Plants – 40 C.F.R. Part 63, Subpart IIIII;\nand\n(kk) Standards of Performance Commercial and Industrial Solid Waste Incineration Units for which Construction is\nCommenced after November 30, 1999, or for which Modification or Reconstruction is Commenced on or after 1\nJune 2001 – 40 C.F.R. Part 60, Subpart CCCC.\n(l) Annex VI\n27. In paragraph 1:\n(a) The words “Except as otherwise provided in this annex, no” are deleted and replaced by “No”;\n(b) The words “six months after” are deleted;\n(c) The words “for a Party” are added after the word “Protocol”.\n28. Paragraph 3 is deleted.\n29. In paragraph 4, the word “A” is replaced by the words “Notwithstanding paragraph 1, a”.\n30. In paragraph 5, the following text is substituted for the chapeau prior to subparagraph (a):\nEach Party shall, no later than the date of entry into force of this Protocol for that Party, achieve concentration levels which\ndo not exceed:","Bundesgesetzblatt Jahrgang 2017 Teil II Nr. 19, ausgegeben zu Bonn am 26. Juli 2017                           1021\nk) Anhang V\n26. Anhang V erhält folgende Fassung:\n„Anhang V\nGrenzwerte für die Begrenzung von Emissionen aus größeren ortsfesten Quellen\n1. Für die Bekämpfung von Schwermetallemissionen sind zwei Arten von Grenzwerten von Belang:\na) Werte für spezifische Schwermetalle oder Kategorien von Schwermetallen und\nb) Werte für Partikelemissionen im Allgemeinen.\n2. Prinzipiell können Grenzwerte für Partikel nicht die spezifischen Grenzwerte für Cadmium, Blei und Quecksilber ersetzen,\nweil die Menge der mit Partikelemissionen assoziierten Metalle je nach Verfahren unterschiedlich ausfällt. Die Einhaltung\ndieser Grenzwerte trägt jedoch erheblich zur Reduzierung der Schwermetallemissionen im Allgemeinen bei. Zudem ist\ndie Überwachung von Partikelemissionen in aller Regel preiswerter als die Überwachung einzelner Schadstoffe, und\neine kontinuierliche Überwachung der einzelnen Schwermetalle ist im Allgemeinen nicht realisierbar. Daher sind die\nGrenzwerte für Partikel von großer praktischer Bedeutung und werden in diesem Anhang in den meisten Fällen auch\nals Ergänzung für spezifische Grenzwerte für Cadmium, Blei oder Quecksilber angegeben.\n3. Abschnitt A gilt für Vertragsparteien mit Ausnahme der Vereinigten Staaten von Amerika. Abschnitt B gilt für die Ver-\neinigten Staaten von Amerika.\nA. Vertragsparteien mit Ausnahme der Vereinigten Staaten von Amerika\n4. Ausschließlich in diesem Abschnitt bedeutet „Staub“ die Masse der Partikel beliebiger Form, Struktur oder Dichte, die\nunter den Bedingungen der Probenahmestellen in der Gasphase dispergiert sind, unter bestimmten Bedingungen nach\nrepräsentativer Probenahme des zu analysierenden Gases durch Filtration abgeschieden werden können und nach dem\nTrocknungsprozess unter bestimmten Bedingungen oberhalb des Filters und auf dem Filter verbleiben.\n5. Im Sinne dieses Abschnitts bedeutet „Emissionsgrenzwert“ (EGW) oder „Grenzwert“ die in den Abgasen einer Anlage\nenthaltene Menge an Staub und bestimmten unter dieses Protokoll fallenden Schwermetallen, die nicht überschritten\nwerden darf. Sofern nichts anderes angegeben ist, wird er als Schadstoffmasse pro Abgasvolumen (in mg/m3), bezogen\nauf Standardbedingungen für Temperatur und Druck von Trockengas (Volumen bei 273,15 K, 101,3 kPa) ausgedrückt.\nFür den Sauerstoffgehalt im Abgas gelten die für ausgewählte Kategorien größerer ortsfester Quellen angegebenen\nWerte. Ein Verdünnen der Abgase zur Verringerung der Schadstoffkonzentrationen ist nicht zulässig. Das An- und Abfahren\nund die Wartung von Anlagen sind ausgenommen.\n6. Die Emissionen sind in allen Fällen durch Messungen oder Berechnungen, die mindestens die gleiche Genauigkeit\nerreichen, zu überwachen. Die Einhaltung der Grenzwerte ist durch kontinuierliche oder diskontinuierliche Messungen\noder jedes andere technisch zweckmäßige Verfahren, einschließlich geprüfter Berechnungsmethoden, zu überprüfen.\nDie relevanten Schwermetalle sind für jede Industriequelle mindestens einmal alle drei Jahre zu messen. Dabei sind die\nLeitfäden über die Methoden für Messungen und Berechnungen zu berücksichtigen, die von den Vertragsparteien auf\nder Tagung des Exekutivorgans angenommen wurden. Bei kontinuierlichen Messungen gilt der Grenzwert als eingehal-\nten, wenn der validierte Durchschnittswert der monatlichen Emissionen den EGW nicht überschreitet. Bei diskontinuier-\nlichen Messungen oder anderen geeigneten Bestimmungs- oder Berechnungsverfahren gelten die EGW als eingehalten,\nwenn der anhand einer angemessenen Anzahl von Messungen unter repräsentativen Bedingungen ermittelte Mittelwert\nden Wert der Emissionsnorm nicht überschreitet. Die Ungenauigkeit der Messverfahren kann für die Zwecke der Über-\nprüfung berücksichtigt werden. Eine indirekte Schadstoffüberwachung anhand von Summenparametern/kumulativen\nParametern (z. B. Staub als Summenparameter für Schwermetalle) ist ebenfalls möglich. In bestimmten Fällen kann die\nAnwendung einer bestimmten Technik der Emissionskontrolle gewährleisten, dass ein Wert/Grenzwert eingehalten oder\nerfüllt wird.\n7. Die Überwachung der relevanten Schadstoffe und die Messungen von Verfahrensparametern sowie die Qualitätssiche-\nrung von automatisierten Messsystemen und die Referenzmessungen zur Kalibrierung dieser Systeme erfolgen nach\nden CEN-Normen. Stehen CEN-Normen nicht zur Verfügung, so werden ISO-Normen, nationale Normen oder inter-\nnationale Normen angewandt die gewährleisten, dass Daten von gleichwertiger wissenschaftlicher Qualität erhoben\nwerden.","1022         Bundesgesetzblatt Jahrgang 2017 Teil II Nr. 19, ausgegeben zu Bonn am 26. Juli 2017\nFeuerungsanlagen (Kessel- und Prozessfeuerungen)\nmit einer thermischen Nennleistung von mehr als 50 MWth1 (Anhang II Kategorie 1)\n8. Grenzwerte für Staubemissionen aus der Verbrennung anderer fester und flüssiger Brennstoffe als Biomasse und Torf:2\nTa b e l l e 1\nBrennstoffart              thermische Nennleistung (MWth)          EGW für Staub (mg/m3)a\nfeste Brennstoffe          50–100                                  neue Anlagen:\n20 (Steinkohle, Braunkohle und andere feste Brennstoffe)\nbestehende Anlagen:\n30 (Steinkohle, Braunkohle und andere feste Brennstoffe)\n100–300                                 neue Anlagen:\n20 (Steinkohle, Braunkohle und andere feste Brennstoffe)\nbestehende Anlagen:\n25 (Steinkohle, Braunkohle und andere feste Brennstoffe)\n> 300                                   neue Anlagen:\n10 (Steinkohle, Braunkohle und andere feste Brennstoffe)\nbestehende Anlagen:\n20 (Steinkohle, Braunkohle und andere feste Brennstoffe)\nflüssige Brennstoffe       50–100                                  neue Anlagen:\n20\nbestehende Anlagen:\n30 (allgemein)\n50 (bei Verfeuerung von Destillations- oder Konversions-\nrückständen aus der Rohölraffinierung für den Eigenver-\nbrauch in Feuerungsanlagen)\nflüssige Brennstoffe       100–300                                 neue Anlagen:\n20\nbestehende Anlagen:\n25 (allgemein)\n50 (bei Verfeuerung von Destillations- oder Konversions-\nrückständen aus der Rohölraffinierung für den Eigenver-\nbrauch in Feuerungsanlagen)\n> 300                                   neue Anlagen:\n10\nbestehende Anlagen:\n20 (allgemein)\n50 (bei Verfeuerung von Destillations- oder Konversions-\nrückständen aus der Rohölraffinierung für den Eigenver-\nbrauch in Feuerungsanlagen)\na Grenzwerte, bezogen auf einen Sauerstoffgehalt von 6 % (feste Brennstoffe) und von 3 % (flüssige Brennstoffe).\n1 Die thermische Nennleistung der Feuerungsanlage wird als die Summe der Wärmeleistungen aller Anlagen berechnet, die an einen\ngemeinsamen Schornstein angeschlossen sind. Einzelne Anlagen unter 15 MWth bleiben bei der Berechnung der thermischen\nGesamtnennleistung unberücksichtigt.\n2 Die EGW gelten insbesondere nicht für\n– Anlagen, die als einzige Brennstoffquelle Biomasse und Torf verwenden;\n– Anlagen, in denen die Verbrennungsprodukte unmittelbar zum Erwärmen, zum Trocknen oder zu einer anderweitigen Behandlung\nvon Gegenständen oder Materialien verwendet werden;\n– Nachverbrennungsanlagen, die dafür ausgelegt sind, die Abgase durch Verbrennung zu reinigen, und die nicht als unabhängige\nFeuerungsanlagen betrieben werden;\n– Anlagen zum Regenerieren von Katalysatoren für katalytisches Cracken;\n– Anlagen für die Umwandlung von Schwefelwasserstoff in Schwefel;\n– in der chemischen Industrie verwendete Reaktoren;\n– Koksofenunterfeuerung;\n– Winderhitzer;\n– Ablaugekessel in Anlagen für die Zellstofferzeugung;\n– Abfallverbrennungsanlagen;\n– Anlagen, die von Diesel-, Benzin- oder Gasmotoren oder von Gasturbinen angetrieben werden, unabhängig vom verwendeten Brennstoff.","Bundesgesetzblatt Jahrgang 2017 Teil II Nr. 19, ausgegeben zu Bonn am 26. Juli 2017                     1023\n9. Sondervorschriften für die unter Nummer 8 genannten Feuerungsanlagen:\na) Eine Vertragspartei kann in folgenden Fällen von der Verpflichtung zur Einhaltung der unter Nummer 8 vorgesehe-\nnen EGW abweichen:\ni)  im Falle von Feuerungsanlagen, in denen normalerweise gasförmige Brennstoffe verwendet werden, die aber\naufgrund einer plötzlichen Unterbrechung der Gasversorgung ausnahmsweise auf andere Brennstoffe aus-\nweichen müssen und aus diesem Grund mit einer Abgasreinigungsanlage ausgestattet werden müssten;\nii) im Falle bestehender Feuerungsanlagen, die im Zeitraum vom 1. Januar 2016 bis spätestens 31. Dezember 2023\nnicht mehr als 17 500 Betriebsstunden in Betrieb sind;\nb) wird eine Feuerungsanlage um mindestens 50 MWth erweitert, so findet der unter Nummer 8 für neue Anlagen fest-\ngelegte EGW auf den von der Änderung betroffenen erweiterten Teil der Anlage Anwendung. Der EGW wird als ge-\nwogener Durchschnitt der tatsächlichen thermischen Nennleistung des bestehenden und des neuen Teils der Anlage\nberechnet;\nc) die Vertragsparteien tragen dafür Sorge, dass für den Fall einer Betriebsstörung oder des Ausfalls der Abgasreini-\ngungsanlage Vorkehrungen getroffen werden;\nd) im Falle von Mehrstofffeuerungsanlagen, in denen gleichzeitig zwei oder mehr Brennstoffe verwendet werden, wird\nder EGW auf der Grundlage der thermischen Nennleistung der einzelnen Brennstoffe als gewogener Durchschnitt\nder EGW der jeweiligen Brennstoffe bestimmt.\nPrimär- und Sekundärbereich der Eisen- und Stahlindustrie (Anhang II Kategorien 2 und 3)\n10. Grenzwerte für Staubemissionen:\nTa b e l l e 2\nTätigkeit                                                   EGW für Staub (mg/m3)\nSinteranlage                                                50\nPelletieranlage                                             20 für Zerkleinern, Mahlen und Trocknen\n15 für alle anderen Verfahrensschritte\nHochofen: Winderhitzer                                      10\nStahlerzeugung und Gießen nach dem Sauerstoffaufblas- 30\nverfahren\nStahlerzeugung und Gießen nach dem Elektrolichtbogen- 15 (bestehende Anlagen)\nverfahren                                                      5 (neue Anlagen)\nEisengießereien (Anhang II Kategorie 4)\n11. Grenzwerte für Staubemissionen aus Eisengießereien:\nTa b e l l e 3\nTätigkeit                                                   EGW für Staub (mg/m3)\nEisengießereien:                                            20\nsämtliche Ofentypen (Kupolöfen, Induktionsöfen, Dreh-\nrohröfen); alle Gussformen (Einwegformen, Dauerformen)\nWarmwalzen                                                  20\n50, wenn Gewebefilter aufgrund eines hohen Feuchte-\ngehalts im Abgas nicht eingesetzt werden können\nHerstellung und Verarbeitung von Kupfer, Zink und Silizium-Mangan- und Eisen-Mangan-Legierungen,\neinschließlich Imperial-Smelting-Öfen (Anhang II Kategorien 5 und 6)\n12. Grenzwert für Staubemissionen für die Herstellung und Verarbeitung von Kupfer, Zink und Silizium-Mangan- und Eisen-\nMangan-Legierungen:\nTa b e l l e 4\nTätigkeit                                                   EGW für Staub (mg/m3)\nHerstellung und Verarbeitung von Nichteisenmetallen         20\nHerstellung und Verarbeitung von Blei (Anhang II Kategorien 5 und 6)\n13. Grenzwerte für Staubemissionen für die Herstellung und Verarbeitung von Blei:\nTa b e l l e 5\nTätigkeit                                                   EGW für Staub (mg/m3)\nHerstellung und Verarbeitung von Blei                          5","1024           Bundesgesetzblatt Jahrgang 2017 Teil II Nr. 19, ausgegeben zu Bonn am 26. Juli 2017\nZementindustrie (Anhang II Kategorie 7)\n14. Grenzwerte für Staubemissionen für die Zementherstellung:\nTa b e l l e 6\nTätigkeit                                                         EGW für Staub (mg/m3)a\nZementwerke, Brennöfen, Zementmühlen und Klinkerkühler 20\nZementwerke, Brennöfen, Zementmühlen und Klinkerkühler, 20\ndie die kombinierte Abfallverbrennung einsetzen\na  Grenzwerte, bezogen auf einen Sauerstoffgehalt von 10 %.\nGlasindustrie (Anhang II Kategorie 8)\n15. Grenzwerte für Staubemissionen für die Glasherstellung:\nTa b e l l e 7\nTätigkeit                                                         EGW für Staub (mg/m3)a\nneue Anlagen                                                      20\nbestehende Anlagen                                                30\na  Grenzwerte, bezogen auf einen Sauerstoffgehalt von 8 % (kontinuierliches Schmelzen) und von 13 % (diskontinuierliches Schmelzen).\n16. Grenzwerte für Bleiemissionen für die Glasherstellung: 5 mg/m3.\nChloralkali-Industrie (Anhang II Kategorie 9)\n17. Bestehende Chloralkali-Anlagen, die das Amalgamverfahren anwenden, müssen bis zum 31. Dezember 2020 auf queck-\nsilberfreie Technologien umstellen oder schließen; bis zur Umstellung gilt für den Quecksilberausstoß einer Anlage in\ndie Luft ein Grenzwert von 1 g je Mg3 Produktionskapazität für Chlor.\n18. Neue Chloralkali-Anlagen müssen quecksilberfrei betrieben werden.\nAbfallverbrennung (Anhang II Kategorien 10 und 11)\n19. Grenzwert für Staubemissionen für die Abfallverbrennung:\nTa b e l l e 8\nTätigkeit                                                         EGW für Staub (mg/m3)a\nVerbrennung von Siedlungsabfällen und nicht gefährlichen, 10\ngefährlichen und medizinischen Abfällen\na  Grenzwert, bezogen auf einen Sauerstoffgehalt von 11 %.\n20. Grenzwert für Quecksilberemissionen für die Abfallverbrennung: 0,05 mg/m3.\n21. Grenzwert für Quecksilberemissionen für die kombinierte Verbrennung von Abfällen der Kategorien von Quellen 1 und 7:\n0,05 mg/m3.\nB. Vereinigte Staaten von Amerika\n22. Die Grenzwerte zur Begrenzung der Emissionen partikelförmiger Stoffe und/oder bestimmter Schwermetalle aus orts-\nfesten Quellen in den folgenden Kategorien ortsfester Quellen und die Quellen, für die sie gelten, werden in den folgenden\nDokumenten aufgeführt:\na) Steel Plants: Electric Arc Furnaces – 40 C.F.R. Part 60, Subpart AA and Subpart AAa;\nb) Small Municipal Waste Combustors – 40 C.F.R. Part 60, Subpart AAAA;\nc) Glass Manufacturing – 40 C.F.R. Part 60, Subpart CC;\nd) Electric Utility Steam Generating Units – 40 C.F.R. Part 60, Subpart D and Subpart Da;\ne) Industrial-Commercial-Institutional Steam Generating Units – 40 C.F.R. Part 60, Subpart Db and Subpart Dc;\nf) Municipal Waste Incinerators – 40 C.F.R. Part 60, Subpart E, Subpart Ea and Subpart Eb;\ng) Hospital/Medical/Infectious Waste Incinerators – 40 C.F.R. Part 60, Subpart Ec;\nh) Portland Cement – 40 C.F.R. Part 60, Subpart F;\ni)   Secondary Lead Smelters – 40 C.F.R. Part 60, Subpart L;\nj)   Basic Oxygen Process Furnaces – 40 C.F.R. Part 60, Subpart N;\nk) Basic Process Steelmaking Facilities (after 20 January 1983) – 40 C.F.R. Part 60, Subpart Na;\nl)   Primary Copper Smelters – 40 C.F.R. Part 60, Subpart P;\nm) Primary Zinc Smelters – 40 C.F.R. Part 60, Subpart Q;\nn) Primary Lead Smelters – 40 C.F.R. Part 60, Subpart R;\no) Ferroalloy Production Facilities – 40 C.F.R. Part 60, Subpart Z;\n3  1 Mg = 1 Tonne.","Bundesgesetzblatt Jahrgang 2017 Teil II Nr. 19, ausgegeben zu Bonn am 26. Juli 2017                         1025\np) Other Solid Waste Incineration Units (after 9 December 2004) – 40 C.F.R. Part 60, Subpart EEEE;\nq) Secondary lead smelters – 40 C.F.R. Part 63, Subpart X;\nr)  Hazardous waste combustors – 40 C.F.R. Part 63, Subpart EEE;\ns) Portland cement manufacturing – 40 C.F.R. Part 63, Subpart LLL;\nt)  Primary copper – 40 C.F.R. Part 63, Subpart QQQ;\nu) Primary lead smelting – 40 C.F.R. Part 63, Subpart TTT;\nv) Iron and steel foundries – 40 C.F.R. Part 63, Subpart EEEEE;\nw) Integrated iron and steel manufacturing – 40 C.F.R. Part 63, Subpart FFFFF;\nx) Electric Arc Furnace Steelmaking Facilities – 40 C.F.R. Part 63, Subpart YYYYY;\ny) Iron and steel foundries – 40 C.F.R. Part 63, Subpart ZZZZZ;\nz) Primary Copper Smelting Area Sources – 40 C.F.R. Part 63, Subpart EEEEEE;\naa) Secondary Copper Smelting Area Sources – 40 C.F.R. Part 63, Subpart FFFFFF;\nbb) Primary Nonferrous Metals Area Sources: Zinc, Cadmium and Beryllium – 40 C.F.R. Part 63, Subpart GGGGGG;\ncc) Glass manufacturing (area sources) – 40 C.F.R. Part 63, Subpart SSSSSS;\ndd) Secondary Nonferrous Metal Smelter (Area Sources) – 40 C.F.R. Part 63, Subpart TTTTTT;\nee) Ferroalloys Production (Area Sources) – 40 C.F.R. Part 63, Subpart YYYYYY;\nff) Aluminum, Copper and Nonferrous Foundries (Area Sources) – 40 C.F.R. Part 63, Subpart ZZZZZZ;\ngg) Standards of Performance for Coal Preparation and Processing Plants 40 C.F.R. Part 60, Subpart Y;\nhh) Industrial, Commercial, Institutional and Process Heaters – 40 C.F.R. Part 63, Subpart DDDDD;\nii) Industrial, Commercial and Institutional Boilers (Area Sources) – 40 C.F.R. Part 63, Subpart JJJJJ;\njj) Mercury Cell Chlor-Alkali Plants – 40 C.F.R. Part 63, Subpart IIIII;\nkk) Standards of Performance Commercial and Industrial Solid Waste Incineration Units for which Construction is\nCommenced after November 30, 1999, or for which Modification or Reconstruction is Commenced on or after\n1 June 2001 – 40 C.F.R. Part 60, Subpart CCCC.“\nl) Anhang VI\n27. In Nummer 1\na) werden die Worte „Sofern in diesem Anhang nichts anderes festgelegt ist und“ gestrichen,\nb) werden die Worte „spätestens sechs Monate nach dem Inkrafttreten dieses Protokolls“ ersetzt durch die Worte „Spätes-\ntens am Tag des Inkrafttretens des vorliegenden Protokolls“,\nc) werden nach dem Wort „Protokolls“ die Worte „für eine Vertragspartei“ eingefügt.\n28. Nummer 3 wird gestrichen.\n29. Unter Nummer 4 werden die Worte „Eine Vertragspartei ist berechtigt“ durch die Worte „Ungeachtet der Nummer 1 ist eine\nVertragspartei berechtigt“ ersetzt.\n30. In Nummer 5 erhält der Chapeau vor Buchstabe a folgende Fassung:\n„Jede Vertragspartei erreicht spätestens am Tag des Inkrafttretens dieses Protokolls für die betreffende Vertragspartei Kon-\nzentrationen, die folgende Werte nicht überschreiten:“"]}