{"id":"bgbl2-2014-14-1","kind":"bgbl2","year":2014,"number":14,"date":"2014-06-10T00:00:00Z","url":"https://offenegesetze.de/veroeffentlichung/bgbl2/2014/14#page=2","api_url":"https://api.offenegesetze.de/v1/veroeffentlichung/bgbl2-2014-14-1/","document_url":"https://media.offenegesetze.de/bgbl2/2014/bgbl2_2014_14.pdf#page=2","order":1,"title":"Bekanntmachung über den Geltungsbereich des Übereinkommens gegen Folter und andere grausame, unmenschliche oder erniedrigende Behandlung oder Strafe","law_date":"2014-03-20T00:00:00Z","page":378,"pdf_page":2,"num_pages":5,"content":["378 Bundesgesetzblatt Jahrgang 2014 Teil II Nr. 14, ausgegeben zu Bonn am 10. Juni 2014\nBekanntmachung\nüber den Geltungsbereich\ndes Übereinkommens gegen Folter und andere grausame,\nunmenschliche oder erniedrigende Behandlung oder Strafe\nVom 20. März 2014\nI.\nDas Übereinkommen vom 10. Dezember 1984 gegen Folter und andere grau-\nsame, unmenschliche oder erniedrigende Behandlung oder Strafe (BGBl. 1990\nII S. 246, 247) ist nach seinem Artikel 27 Absatz 2 für\nDominikanische Republik                                      am      23. Februar 2012\nEl Salvador                                                  am           17. Juli 1996\nGuinea Bissau*                                               am 24. Oktober 2013\nnach Maßgabe einer Erklärung zu den Artikeln 21 und 22\nIrak                                                         am        6. August 2011\nLaos*                                                        am 26. Oktober 2012\nnach Maßgabe der unter IV. abgedruckten Vorbehalte zu den Artikeln 20 und\n30 sowie einer Erklärung zu den Artikeln 1 und 8\nNauru                                                        am     26. Oktober 2012\nPakistan*                                                    am           23. Juli 2010\nnach Maßgabe der unter II. abgedruckten Vorbehalte zu den Artikeln 3, 4,\n6, 8, 12, 13, 16, 28 und 30.\nDie Vorbehalte zu den Artikeln 3, 4, 6, 12, 13 und 16 wurden am 20. Sep-\ntember 2011 zurückgezogen.\nSan Marino                                                   am 27. Dezember 2006\nThailand*                                                    am 1. November 2007\nnach Maßgabe eines Vorbehalts zu Artikel 30 und einer Erklärung zu den\nArtikeln 1, 4 und 5\nVanuatu                                                      am      11. August 2011\nVereinigte Arabische Emirate*                                am      18. August 2012\nnach Maßgabe der unter III. abgedruckten Vorbehalte zu den Artikeln 20 und\n30 sowie einer Erklärung zu Artikel 1\nin Kraft getreten.\nII.\nP a k i s t a n hat bei Hinterlegung seiner Ratifikationsurkunde am 23. Juni 2010\nfolgende Vorbehalte angebracht:\n(Übersetzung)\n„Artikel 3\n‚Die Regierung der Islamischen Republik Pakistan erklärt, dass Artikel 3 so angewendet\nwird, dass er im Einklang mit ihren Gesetzen in Bezug auf Auslieferung und Ausländer\nsteht.‘\nArtikel 8\n‚Die Regierung der Islamischen Republik Pakistan erklärt, dass sie nach Artikel 8 Ab-\nsatz 2 des Übereinkommens das Übereinkommen nicht als Rechtsgrundlage für die\nZusammenarbeit auf dem Gebiet der Auslieferung mit anderen Vertragsstaaten ansieht.‘\nArtikel 4, 6, 12, 13 und 16\n‚Die Regierung der Islamischen Republik Pakistan erklärt, dass diese Artikel angewendet\nwerden, soweit sie nicht im Widerspruch zur Verfassung von Pakistan und zur Scharia\nstehen.‘","Bundesgesetzblatt Jahrgang 2014 Teil II Nr. 14, ausgegeben zu Bonn am 10. Juni 2014                379\nArtikel 28\n‚Nach Artikel 28 Absatz 1 des Übereinkommens erklärt die Regierung der Islamischen\nRepublik Pakistan hiermit, dass sie die in Artikel 20 vorgesehene Zuständigkeit des Aus-\nschusses nicht anerkennt.‘\nArtikel 30\n‚Die Regierung der Islamischen Republik Pakistan betrachtet sich durch Artikel 30 Ab-\nsatz 1 des Übereinkommens nicht als gebunden.‘ “\nDie B u n d e s r e p u b l i k D e u t s c h l a n d hat am 28. Juni 2011 folgenden\nE i n s p r u c h gegen die Vorbehalte P a k i s t a n s erhoben:\n(Übersetzung)\n“The Government of the Federal Republic             „Die Regierung der Bundesrepublik\nof Germany has carefully examined the               Deutschland hat die von der Islamischen\nreservations made by the Islamic Republic           Republik Pakistan am 23. Juni 2010 zu den\nof Pakistan on 23 June 2010 to Articles 3,          Artikeln 3, 4, 6, 12, 13 und 16 des Überein-\n4, 6, 12, 13 and 16 of the Convention               kommens gegen Folter und andere grau-\nAgainst Torture and other Cruel, Inhuman or         same, unmenschliche oder erniedrigende\nDegrading Treatment or Punishment.                  Behandlung oder Strafe angebrachten Vor-\nbehalte sorgfältig geprüft.\nThe Government of the Federal Republic              Die Regierung der Bundesrepublik\nof Germany is of the opinion that these             Deutschland ist der Auffassung, dass diese\nreservations subject the application of             Vorbehalte die Anwendung der Artikel 3, 4,\nArticles 3, 4, 6, 12, 13 and 16, all of which are   6, 12, 13 und 16, bei denen es sich aus-\ncore provisions of the Convention, to a sys-        nahmslos um zentrale Bestimmungen des\ntem of domestic norms without specifying            Übereinkommens handelt, einem System\nthe contents thereof, leaving it uncertain          innerstaatlicher Normen unterwerfen, ohne\nto which extent the Islamic Republic of             deren Inhalt genauer zu bezeichnen, und\nPakistan accepts to be bound by the obli-           somit nicht deutlich machen, in welchem\ngations under the Convention and raising            Umfang die Islamische Republik Pakistan\nserious doubts as to its commitment to fulfil       zustimmt, durch die Verpflichtungen aus\nits obligations under the Convention. The           dem Übereinkommen gebunden zu sein,\nreservations therefore are considered in-           und ernsthafte Zweifel an ihrem Willen\ncompatible with the object and purpose of           weckt, ihre Verpflichtungen aus dem Über-\nthe Convention and consequently imper-              einkommen zu erfüllen. Die Vorbehalte wer-\nmissible under Art. 19 c of the Vienna Con-         den daher als mit Ziel und Zweck des Über-\nvention on the Law of Treaties.                     einkommens unvereinbar und folglich als\nnach Artikel 19 Buchstabe c des Wiener\nÜbereinkommens über das Recht der Ver-\nträge nicht zulässig betrachtet.\nThe Government of the Federal Republic              Die Regierung der Bundesrepublik\nof Germany therefore objects to the above-          Deutschland erhebt daher Einspruch gegen\nmentioned reservations as being incom-              die genannten Vorbehalte, da sie mit Ziel\npatible with the object and purpose of the          und Zweck des Übereinkommens unverein-\nConvention. This objection shall not pre-           bar sind. Dieser Einspruch schließt das In-\nclude the entry into force of the Convention        krafttreten des Übereinkommens zwischen\nbetween the Federal Republic of Germany             der Bundesrepublik Deutschland und der\nand the Islamic Republic of Pakistan.”              Islamischen Republik Pakistan nicht aus.“\nFolgende weitere Staaten haben gegen die von P a k i s t a n angebrachten Vor-\nbehalte E i n s p r u c h * erhoben:\nAustralien                                                                am 28. Juni 2011\nBelgien                                                                   am 28. Juni 2011\nDänemark                                                                  am 28. Juni 2011\nFinnland                                                                  am 28. Juni 2011\nFrankreich                                                                am 27. Juni 2011\nGriechenland                                                              am 22. Juni 2011\nIrland                                                                    am 23. Juni 2011\nItalien                                                                   am 28. Juni 2011\nKanada                                                                    am 27. Juni 2011\nLettland                                                                  am 29. Juni 2011\nNiederlande                                                               am 30. Juni 2011","380 Bundesgesetzblatt Jahrgang 2014 Teil II Nr. 14, ausgegeben zu Bonn am 10. Juni 2014\nNorwegen                                                                    am 29. Juni 2011\nÖsterreich                                                                  am 24. Juni 2011\nPolen                                                                       am      3. Juni 2011\nPortugal                                                                    am 28. Juni 2011\nSchweden                                                                    am 22. Juni 2011\nSchweiz                                                                     am 28. Juni 2011\nSlowakei                                                                    am 23. Juni 2011\nSpanien                                                                     am 28. Juni 2011\nTschechische Republik                                                       am 20. Juni 2011\nUngarn                                                                      am 28. Juni 2011\nVereinigte Staaten                                                          am 29. Juni 2011\nVereinigtes Königreich                                                      am 28. Juni 2011.\nIII.\nDie V e r e i n i g t e n A r a b i s c h e n E m i r a t e haben bei der Hinterlegung ihrer\nBeitrittsurkunde am 19. Juli 2012 folgende V o r b e h a l t e angebracht:\n(Übersetzung)\n“In accordance with paragraph 1 of                      „Nach Artikel 28 Absatz 1 des Überein-\narticle 28 of the Convention, the United Arab           kommens erklären die Vereinigten Arabi-\nEmirates declares that it does not recognize            schen Emirate, dass sie die in Artikel 20 des\nthe competence of the Committee against                 Übereinkommens genannte Zuständigkeit\nTorture referred to in article 20 of the Con-           des Ausschusses gegen Folter nicht aner-\nvention.                                                kennen.\nIn accordance with paragraph 2 of                       Nach Artikel 30 Absatz 2 des Überein-\narticle 30 of the Convention, the United Arab           kommens betrachten sich die Vereinigten\nEmirates does not consider itself bound by              Arabischen Emirate durch Artikel 30 Ab-\nparagraph 1 of article 30 relating to arbitra-          satz 1 betreffend das Schiedsverfahren in\ntion in this Convention.”                               diesem Übereinkommen nicht als gebun-\nden.“\nDaneben haben die V e r e i n i g t e n A r a b i s c h e n E m i r a t e folgende E r -\nk l ä r u n g abgegeben:\n(Übersetzung)\n“The United Arab Emirates also confirms                 „Die Vereinigten Arabischen Emirate be-\nthat the lawful sanctions applicable under              stätigen ferner, dass die nach innerstaat-\nnational law, or pain or suffering arising              lichem Recht anwendbaren gesetzlich zu-\nfrom or associated with or incidental to                lässigen Sanktionen beziehungsweise\nthese lawful sanctions, do not fall under the           Schmerzen oder Leiden, die sich aus die-\nconcept of “torture” defined in article 1 of            sen gesetzlich zulässigen Sanktionen erge-\nthis Convention or under the concept of                 ben, mit ihnen einhergehen oder mit ihnen\ncruel, inhuman or degrading treatment or                verbunden sind, nicht unter den Begriff\npunishment mentioned in this Convention.”               ,Folter‘ im Sinne des Artikels 1 des Überein-\nkommens oder unter den in dem Überein-\nkommen genannten Begriff der grausamen,\nunmenschlichen oder erniedrigenden Be-\nhandlung oder Strafe fallen.“\nGegen diese Erklärung hat D e u t s c h l a n d am 22. Juli 2013 folgenden E i n -\ns p r u c h erhoben:\n„Die Regierung der Bundesrepublik Deutschland hat die von den Vereinigten Arabischen\nEmiraten bei Beitritt zum Übereinkommen vom 10. Dezember 1984 gegen Folter und an-\ndere grausame, unmenschliche oder erniedrigende Behandlung oder Strafe abgegebene\nErklärung sorgfältig geprüft.\nDie Regierung der Bundesrepublik Deutschland ist der Auffassung, dass es sich bei die-\nser Erklärung ungeachtet ihrer Bezeichnung um einen Vorbehalt handelt, mit dem der An-\nwendungsbereich des Übereinkommens eingeschränkt werden soll. Die Regierung der\nBundesrepublik Deutschland ist auch der Auffassung, dass ein Vorbehalt, der die Anwen-\ndung des Übereinkommens nationalen Gesetzen über zulässige Sanktionen unterwirft, von\nallgemeiner und unbestimmter Natur ist und Zweifel an dem Umfang der Bereitschaft auf-\nwirft, die Verpflichtungen aus dem Übereinkommen zu erfüllen. Nach Auffassung der Re-","Bundesgesetzblatt Jahrgang 2014 Teil II Nr. 14, ausgegeben zu Bonn am 10. Juni 2014                381\ngierung der Bundesrepublik Deutschland ist ein solcher Vorbehalt mit dem Sinn und Zweck\ndes Übereinkommens unvereinbar.\nDie Regierung der Bundesrepublik Deutschland legt daher Einspruch gegen diesen Vor-\nbehalt ein, den sie für unzulässig hält.\nDieser Einspruch schließt das Inkrafttreten des Übereinkommens zwischen der Bundes-\nrepublik Deutschland und den Vereinigten Arabischen Emiraten nicht aus.“\nFolgende weitere Staaten haben ebenfalls gegen die von den V e r e i n i g t e n\nA r a b i s c h e n E m i r a t e n angebrachten Vorbehalte E i n s p r u c h * erhoben:\nBelgien                                                              am       23. Juli 2013\nFinnland                                                             am       22. Juli 2013\nIrland                                                               am       18. Juli 2013\nNiederlande                                                          am       16. Juli 2013\nNorwegen                                                             am       24. Juli 2013\nÖsterreich                                                           am 31. Januar 2013\nPolen                                                                am       17. Juli 2013\nPortugal                                                             am       19. Juli 2013\nRumänien                                                             am        2. Juli 2013\nSchweden                                                             am      7. März 2013\nSchweiz                                                              am        1. Juli 2013\nTschechische Republik                                                am      15. Juli 2013.\nIV.\nL a o s hat bei Hinterlegung der Ratifikationsurkunde am 26. September 2012\nfolgende V o r b e h a l t e angebracht:\n(Übersetzung)\n“The Government of the Lao People’s               „Die Regierung der Demokratischen\nDemocratic Republic, pursuant to Article 28       Volksrepublik Laos erkennt nach Artikel 28\nof the Convention, does not recognize the         des Übereinkommens die in Artikel 20 vor-\ncompetence of the Committee against Tor-          gesehene Zuständigkeit des Ausschusses\nture under Article 20.                            gegen Folter nicht an.\nThe Government of the Lao People’s                Die Regierung der Demokratischen\nDemocratic Republic does not consider             Volksrepublik Laos betrachtet sich durch\nitself bound by the provisions of Article 30,     Artikel 30 Absatz 1 nicht als gebunden, eine\nparagraph 1, to refer any dispute concern-        Streitigkeit über die Auslegung oder An-\ning the interpretation and application of the     wendung des Übereinkommens dem Inter-\nConvention to the International Court of          nationalen Gerichtshof zu unterbreiten.“\nJustice.”\nDaneben hat L a o s folgende E r k l ä r u n g abgegeben:\n(Übersetzung)\n“It is the understanding of the Govern-           „Nach Auffassung der Regierung der\nment of the Lao People’s Democratic Re-           Demokratischen Volksrepublik Laos be-\npublic that the term ‘torture’ in Article 1,      zeichnet der Ausdruck ‚Folter‘ in Artikel 1\nparagraph 1, of the Convention means tor-         Absatz 1 des Übereinkommens Folter im\nture as defined in both national law and in-      Sinne des innerstaatlichen Rechtes und des\nternational law.                                  Völkerrechtes.\nThe Government of the Lao People’s                Die Regierung der Demokratischen Volks-\nDemocratic Republic declares that, pur-           republik Laos erklärt, dass sie nach Artikel 8\nsuant to Article 8, paragraph 2 of the Con-       Absatz 2 des Übereinkommens die Aus-\nvention it makes extradition conditional on       lieferung vom Bestehen eines Vertrags ab-\nthe existence of a treaty. Therefore, it does     hängig macht. Deshalb betrachtet sie das\nnot consider the Convention as the legal          Übereinkommen nicht als Rechtsgrundlage\nbasis for extradition in respect of the of-       für die Auslieferung in Bezug auf die darin\nfences set forth therein. It further declares     aufgeführten Straftaten. Sie erklärt ferner,\nthat bilateral agreements will be the basis       dass für Auslieferungen zwischen der De-\nfor extradition as between the Lao People’s       mokratischen Volksrepublik Laos und ande-\nDemocratic Republic and other States Par-         ren Vertragsstaaten in Bezug auf Straftaten\nties in respect of any offences.”                 jeder Art zweiseitige Abkommen die Grund-\nlage sein werden.“","382 Bundesgesetzblatt Jahrgang 2014 Teil II Nr. 14, ausgegeben zu Bonn am 10. Juni 2014\nGegen diese Erklärung hat D e u t s c h l a n d am 25. September 2013 folgen-\nden E i n s p r u c h erhoben:\n(Übersetzung)\n“The Government of the Federal Republic             „Die Regierung der Bundesrepublik\nof Germany has carefully examined the               Deutschland hat die von der Demokra-\ndeclaration made by the Lao People’s                tischen Volksrepublik Laos bei der Ratifika-\nDemocratic Republic upon its ratification of        tion des Übereinkommens vom 10. De-\nthe Convention against Torture and other            zember 1984 gegen Folter und andere\nCruel, Inhuman or Degrading Treatment or            grausame, unmenschliche oder erniedri-\nPunishment of 10 December 1984 with                 gende Behandlung oder Strafe zu Artikel 1\nrespect to Article 1, paragraph 1, thereof.         Absatz 1 abgegebene Erklärung sorgfältig\ngeprüft.\nThe Government of the Federal Republic              Die Regierung der Bundesrepublik\nof Germany considers that the declaration,          Deutschland ist der Auffassung, dass die\nnotwithstanding its designation, amounts to         Erklärung ungeachtet ihrer Bezeichnung\na reservation which is meant to limit the           einem Vorbehalt gleichkommt, der darauf\nscope of application of the Convention. A           abzielt, den Geltungsbereich des Überein-\nreservation which makes the application of          kommens einzuschränken. Ein Vorbehalt,\nthe Convention conditional on a definition          der die Anwendung des Übereinkommens\ncontained in national laws is of a general          von einer im innerstaatlichen Recht enthal-\nand indeterminate nature and raises doubts          tenen Begriffsbestimmung abhängig macht,\nas to the extent of the State’s commitment          ist allgemeiner und unbestimmter Art und\nto fulfil its obligations under the Convention.     weckt Zweifel daran, inwieweit der Staat\nIn the opinion of the Government of the             gewillt ist, seine Verpflichtungen aus dem\nFederal Republic of Germany such a reser-           Übereinkommen zu erfüllen. Nach Auffas-\nvation is incompatible with the object and          sung der Regierung der Bundesrepublik\npurpose of the Convention.                          Deutschland ist ein solcher Vorbehalt mit\nZiel und Zweck des Übereinkommens un-\nvereinbar.\nThe Government of the Federal Republic              Die Regierung der Bundesrepublik\nof Germany therefore objects to this reser-         Deutschland erhebt daher Einspruch gegen\nvation as being impermissible.                      diesen Vorbehalt, da er unzulässig ist.\nThis objection shall not preclude the               Dieser Einspruch schließt das Inkraft-\nentry into force of the Convention between          treten des Übereinkommens zwischen der\nthe Federal Republic of Germany and the             Bundesrepublik Deutschland und der De-\nLao People’s Democratic Republic.”                  mokratischen Volksrepublik Laos nicht aus.“\nFolgende weitere Staaten haben ebenfalls gegen die von L a o s angebrachten\nVorbehalte E i n s p r u c h * erhoben:\nFinnland                                                          am 20. September 2013\nGriechenland                                                      am 23. September 2013\nIrland                                                            am 18. September 2013\nItalien                                                           am 23. September 2013\nLettland                                                          am 26. September 2013\nNiederlande                                                       am 19. September 2013\nNorwegen                                                          am        7. Oktober 2013\nÖsterreich                                                        am 23. September 2013\nPortugal                                                          am 13. September 2013\nSchweden                                                          am 23. September 2013\nTschechische Republik                                             am 25. September 2013\nVereinigtes Königreich                                            am 24. September 2013.\nV.\nK a t a r * hat am 14. März 2012 seinen anlässlich der Hinterlegung der Ratifi-\nkationsurkunde angebrachten V o r b e h a l t (vgl. die Bekanntmachung vom\n24. September 2001, BGBl. II S. 1103) teilweise z u r ü c k g e z o g e n .\nVI.\nM o l d a u * hat am 2. September 2011 E r k l ä r u n g e n zu den Artikeln 21\nund 22 abgegeben (vgl. die Bekanntmachung vom 21. Februar 1996, BGBl. II\nS. 355)."]}