{"id":"bgbl2-2013-20-8","kind":"bgbl2","year":2013,"number":20,"date":"2013-07-30T00:00:00Z","url":"https://offenegesetze.de/veroeffentlichung/bgbl2/2013/20#page=41","api_url":"https://api.offenegesetze.de/v1/veroeffentlichung/bgbl2-2013-20-8/","document_url":"https://media.offenegesetze.de/bgbl2/2013/bgbl2_2013_20.pdf#page=41","order":8,"title":"Bekanntmachung der deutsch-tunesischen Vereinbarung über Finanzielle Zusammenarbeit","law_date":"2013-06-17T00:00:00Z","page":1089,"pdf_page":41,"num_pages":2,"content":["Bundesgesetzblatt\u0007Jahrgang\u00072013\u0007Teil\u0007II\u0007Nr.\u000720,\u0007ausgegeben\u0007zu\u0007Bonn\u0007am\u000730. Juli\u00072013                               1089\nArtikel 3                                     Lieferanten\u0007die\u0007freie\u0007Wahl\u0007der\u0007Verkehrsunternehmen,\u0007trifft\u0007keine\nMaßnahmen,\u0007welche\u0007die\u0007gleichberechtigte\u0007Beteiligung\u0007der\u0007Ver-\nDie\u0007Regierung\u0007der\u0007Tunesischen\u0007Republik\u0007stellt\u0007die\u0007KfW\u0007von              kehrsunternehmen\u0007mit\u0007Sitz\u0007in\u0007der\u0007Bundesrepublik\u0007Deutschland\nsämtlichen\u0007Steuern\u0007und\u0007sonstigen\u0007öffentlichen\u0007Abgaben\u0007frei,\u0007die          ausschließen\u0007oder\u0007erschweren,\u0007und\u0007erteilt\u0007gegebenenfalls\u0007die\u0007für\nim\u0007Zusammenhang\u0007mit\u0007Abschluss\u0007und\u0007Durchführung\u0007der\u0007in\u0007Arti-              eine\u0007Beteiligung\u0007dieser\u0007Verkehrsunternehmen\u0007erforderlichen\u0007Ge-\nkel\u00072\u0007Absatz\u00071\u0007erwähnten\u0007Verträge\u0007in\u0007der\u0007Tunesischen\u0007Republik             nehmigungen.\nerhoben\u0007werden.\nArtikel 5\nArtikel 4\nDieses\u0007Abkommen\u0007tritt\u0007an\u0007dem\u0007Tag\u0007in\u0007Kraft,\u0007an\u0007dem\u0007die\u0007Re-\nDie\u0007 Regierung\u0007 der\u0007 Tunesischen\u0007 Republik\u0007 überlässt\u0007 bei\u0007 den        gierung\u0007der\u0007Tunesischen\u0007Republik\u0007der\u0007Regierung\u0007der\u0007Bundes\u0007-\nsich\u0007 aus\u0007 der\u0007 Darlehensgewährung\u0007 und\u0007 der\u0007 Gewährung\u0007 der              republik\u0007 Deutschland\u0007 auf\u0007 diplomatischem\u0007 Weg\u0007 mitgeteilt\u0007 hat,\n\u0007Finanzierungsbeiträge\u0007ergebenden\u0007Transporten\u0007von\u0007Personen                dass\u0007die\u0007innerstaatlichen\u0007Voraussetzungen\u0007für\u0007das\u0007Inkrafttreten\nund\u0007Gütern\u0007im\u0007See-,\u0007Land-\u0007und\u0007Luftverkehr\u0007den\u0007Passagieren\u0007und            erfüllt\u0007sind.\u0007Maßgebend\u0007ist\u0007der\u0007Tag\u0007des\u0007Eingangs\u0007der\u0007Mitteilung.\nGeschehen\u0007zu\u0007Tunis\u0007am\u00078.\u0007Dezember\u00072011\u0007in\u0007zwei\u0007Urschrif-\nten,\u0007jede\u0007in\u0007deutscher,\u0007arabischer\u0007und\u0007französischer\u0007Sprache,\nwobei\u0007jeder\u0007Wortlaut\u0007verbindlich\u0007ist.\u0007Bei\u0007unterschiedlicher\u0007Aus\u0007-\nlegung\u0007des\u0007deutschen\u0007und\u0007des\u0007arabischen\u0007Wortlauts\u0007ist\u0007der\u0007fran-\nzösische\u0007Wortlaut\u0007maßgebend.\nFür\u0007die\u0007Regierung\u0007der\u0007Bundesrepublik\u0007Deutschland\nDr. H o r s t - W o l f r a m \u0007 K e r l l\nFür\u0007die\u0007Regierung\u0007der\u0007Tunesischen\u0007Republik\nKhemais\u0007Jhinaoui\nBekanntmachung\nder deutsch-tunesischen Vereinbarung\nüber Finanzielle Zusammenarbeit\nVom 17. Juni 2013\nDie Vereinbarung in der Form eines Notenwechsels vom 7. Februar 2013/\n29. April 2013 zwischen der Regierung der Bundesrepublik Deutschland und der\nRegierung der Tunesischen Republik in Ausführung des Abkommens vom\n8. Dezember 2011 (BGBl. 2013 II S. 1087, 1088) über Finanzielle Zusammen-\narbeit ist nach ihrer Inkrafttretensklausel\nam 30. Mai 2013\nin Kraft getreten; die deutsche einleitende Note wird nachstehend veröffentlicht.\nBonn, den 17. Juni 2013\nBundesministerium\nfür wirtschaftliche Zusammenarbeit\nund Entwicklung\nIm Auftrag\nMichael Fiebig","1090 Bundesgesetzblatt Jahrgang 2013 Teil II Nr. 20, ausgegeben zu Bonn am 30. Juli 2013\nDer Botschafter                                                Tunis, den 7. Februar 2013\nder Bundesrepublik Deutschland\nHerr Staatssekretär,\nich beehre mich, Ihnen im Namen der Regierung der Bundesrepublik Deutschland unter\nBezugnahme auf das Protokoll des Begleitausschusses vom 23. März 2012, die Verein-\nbarung zwischen der Regierung der Bundesrepublik Deutschland und der Regierung der\nTunesischen Republik in Form eines Notenwechsels vom 5. Dezember 2011/12. Dezember\n2011 sowie das Abkommen vom 8. Dezember 2011 zwischen der Regierung der Bundes-\nrepublik Deutschland und der Regierung der Tunesischen Republik über Finanzielle\nZusammenarbeit 2009 folgende Vereinbarung vorzuschlagen:\n1. Es werden folgende Beträge reprogrammiert:\na) Der im Abkommen vom 8. Dezember 2011 für das Vorhaben „Verbesserung des\nWasserressourcenmanagements PISEAU II“ vorgesehene Finanzierungsbeitrag\nwird mit einem Betrag von 2 000 000 Euro (in Worten: zwei Millionen Euro) repro-\ngrammiert und als Finanzierungsbeitrag für das Vorhaben „Industrieller Umwelt-\nschutz (FODEP IV)“ verwendet, wenn nach Prüfung dessen Förderungswürdigkeit\nfestgestellt und bestätigt worden ist, dass es als Vorhaben des Umweltschutzes\noder der sozialen Infrastruktur oder als Kreditgarantiefonds für mittelständische\nBetriebe oder als selbsthilfeorientierte Maßnahme zur Armutsbekämpfung oder als\nMaßnahme, die zur Verbesserung der gesellschaftlichen Stellung der Frau dient, die\nbesonderen Voraussetzungen für die Förderung im Wege eines Finanzierungs-\nbeitrags erfüllt.\nb) Die in dem Notenwechsel in der deutschen Einleitungsnote 504/2011 vom 5. De-\nzember 2011 in Nummer 4 genannte Reprogrammierung entfällt.\n2. Im Übrigen gelten die Bestimmungen des eingangs erwähnten Abkommens vom 8. De-\nzember 2011.\n3. Diese Vereinbarung wird in deutscher, arabischer und französischer Sprache geschlos-\nsen, wobei jeder Wortlaut verbindlich ist. Bei unterschiedlicher Auslegung des\ndeutschen und arabischen Wortlauts ist der französische Wortlaut maßgebend.\nFalls sich die Regierung der Tunesischen Republik mit den unter den Nummern 1 bis 3\ngemachten Vorschlägen einverstanden erklärt, werden diese Note und die das Ein-\nverständnis Ihrer Regierung zum Ausdruck bringende Antwortnote Eurer Exzellenz eine\nVereinbarung zwischen unseren Regierungen bilden, die erst in Kraft tritt, wenn das\nzwischenstaatliche Abkommen, das ihre Grundlage bildet, in Kraft getreten ist.\nGenehmigen Sie, Herr Staatssekretär, die Versicherung meiner ausgezeichnetsten Hoch-\nachtung.\nJens Plötner\nSeiner Exzellenz\ndem Staatssekretär\nfür auswärtige Angelegenheiten\nbeim Außenminister der Tunesischen Republik\nHerrn Touhami Abdouli\nTunis"]}