{"id":"bgbl2-2007-18-1","kind":"bgbl2","year":2007,"number":18,"date":"2007-06-28T00:00:00Z","url":"https://offenegesetze.de/veroeffentlichung/bgbl2/2007/18#page=2","api_url":"https://api.offenegesetze.de/v1/veroeffentlichung/bgbl2-2007-18-1/","document_url":"https://media.offenegesetze.de/bgbl2/2007/bgbl2_2007_18.pdf#page=2","order":1,"title":"Bekanntmachung über das Inkrafttreten des Übereinkommens vom 26. Juli 1995 über den Schutz der finanziellen Interessen der Europäischen Gemeinschaften, des Protokolls vom 27. September 1996 zum Übereinkommen über den Schutz der finanziellen Interessen der Europäischen Gemeinschaften und des Protokolls vom 29. November 1996 betreffend die Auslegung des Übereinkommens über den Schutz der finanziellen Interessen der Europäischen Gemeinschaften durch den Gerichtshof der Europäischen Gemeinschaften im Wege der Vorabentscheidung","law_date":"2007-04-27T00:00:00Z","page":794,"pdf_page":2,"num_pages":12,"content":["794 Bundesgesetzblatt Jahrgang 2007 Teil II Nr. 18, ausgegeben zu Bonn am 28. Juni 2007\nBekanntmachung\nüber das Inkrafttreten\ndes Übereinkommens vom 26. Juli 1995\nüber den Schutz der finanziellen Interessen\nder Europäischen Gemeinschaften,\ndes Protokolls vom 27. September 1996\nzum Übereinkommen über den Schutz der finanziellen Interessen\nder Europäischen Gemeinschaften und\ndes Protokolls vom 29. November 1996\nbetreffend die Auslegung des Übereinkommens\nüber den Schutz der finanziellen Interessen\nder Europäischen Gemeinschaften\ndurch den Gerichtshof der Europäischen Gemeinschaften\nim Wege der Vorabentscheidung\nVom 27. April 2007\nI.\nNach Artikel 5 Abs. 2 des Gesetzes vom 10. September 1998 zu dem Über-\neinkommen vom 26. Juli 1995 über den Schutz der finanziellen Interessen der\nEuropäischen Gemeinschaften (BGBl. 1998 II S. 2322) wird bekannt gemacht,\ndass das Übereinkommen nach seinem Artikel 11 Abs. 3 für die\nBundesrepublik Deutschland                               am 17. Oktober 2002\nnach Maßgabe der unter II. abgedruckten Erklärung\nin Kraft getreten ist.\nNach Artikel 4 Abs. 2 des Gesetzes vom 10. September 1998 zu dem am\n27. September 1996 in Dublin unterzeichneten Protokoll zum Übereinkommen\nüber den Schutz der finanziellen Interessen der Europäischen Gemeinschaften\n(BGBl. 1998 II S. 2340) wird bekannt gemacht, dass das Protokoll nach seinem\nArtikel 9 Abs. 3 für die\nBundesrepublik Deutschland                               am 17. Oktober 2002\nin Kraft getreten ist.\nDie Ratifikationsurkunden sind am 24. November 1998 beim Rat der Europäi-\nschen Union hinterlegt worden.\nNach Artikel 3 Satz 2 des Gesetzes vom 10. Juli 2000 zu dem Protokoll vom\n29. November 1996 aufgrund von Artikel K.3 des Vertrags über die Europäische\nUnion betreffend die Auslegung des Übereinkommens über den Schutz der\nfinanziellen Interessen der Europäischen Gemeinschaften durch den Gerichts-\nhof der Europäischen Gemeinschaften im Wege der Vorabentscheidung (BGBl.\n2000 II S. 814) wird bekannt gemacht, dass das Protokoll nach seinem Artikel 4\nAbs. 3 für die\nBundesrepublik Deutschland                               am 17. Oktober 2002\nnach Maßgabe der unter IV. abgedruckten Erklärung\nin Kraft getreten ist.\nDie Ratifikationsurkunde ist am 3. Juli 2001 beim Rat der Europäischen Union\nhinterlegt worden.\nDas Übereinkommen und die beiden genannten Protokolle sind ebenfalls am\n17. Oktober 2002 für folgende Staaten in Kraft getreten:\nBelgien\nnach Maßgabe der unter IV. abgedruckten Erklärung\nDänemark\nnach Maßgabe der unter II., III. und IV. abgedruckten Erklärungen\nFinnland\nnach Maßgabe der unter II., III. und IV. abgedruckten Erklärungen","Bundesgesetzblatt Jahrgang 2007 Teil II Nr. 18, ausgegeben zu Bonn am 28. Juni 2007                  795\nFrankreich\nnach Maßgabe der unter II., III. und IV. abgedruckten Erklärungen\nGriechenland\nnach Maßgabe der unter II. und IV. abgedruckten Erklärungen\nIrland\nnach Maßgabe der unter IV. abgedruckten Erklärung\nItalien\nnach Maßgabe der unter II., III. und IV. abgedruckten Erklärungen\nLuxemburg\nnach Maßgabe der unter III. und IV. abgedruckten Erklärungen\nNiederlande\nnach Maßgabe der unter III. und IV. abgedruckten Erklärungen\nÖsterreich\nnach Maßgabe der unter II., III. und IV. abgedruckten Erklärungen\nPortugal\nnach Maßgabe der unter III. und IV. abgedruckten Erklärungen\nSchweden\nnach Maßgabe der unter II., III. und IV. abgedruckten Erklärungen\nSpanien\nnach Maßgabe der unter IV. abgedruckten Erklärung\ndas Vereinigte Königreich\nnach Maßgabe der unter II. und III. abgedruckten Erklärungen.\nDas Übereinkommen und die beiden genannten Protokolle sind ferner für fol-\ngende Staaten in Kraft getreten:\nLettland                                                           am 30. November 2004\nnach Maßgabe der unter IV. abgedruckten Erklärung\nLitauen                                                            am      26. August 2004\nnach Maßgabe der unter III. und IV. abgedruckten Erklärungen\nSlowakei                                                           am 29. Dezember 2004\nnach Maßgabe der unter II., III. und IV. abgedruckten Erklärungen\nZypern                                                             am        29. Juni 2005.\nDas Übereinkommen und das am 27. September 1996 in Dublin unterzeich-\nnete Protokoll sind für\nEstland                                                            am           4. Mai 2005\nin Kraft getreten.\nII.\nErklärungen und Vorbehalte zum Übereinkommen vom 26. Juli 1995 auf-\ngrund von Artikel K.3 des Vertrags über die Europäische Union über den Schutz\nder finanziellen Interessen der Europäischen Gemeinschaften\nDie B u n d e s r e p u b l i k D e u t s c h l a n d hat bei Hinterlegung der Ratifika-\ntionsurkunde am 24. November 1998 folgenden V o r b e h a l t erklärt:\n„Die Bundesrepublik Deutschland ist durch Artikel 7 Absatz 1 nicht gebunden, wenn\ndie Tat, die dem ausländischen Urteil zugrunde lag, ganz oder teilweise in ihrem Hoheits-\ngebiet begangen wurde, sofern nicht die Tat teilweise im Hoheitsgebiet des Mitgliedstaa-\ntes begangen wurde, in dem das Urteil ergangen ist.“\nD ä n e m a r k hat bei Hinterlegung der Ratifikationsurkunde am 2. Oktober\n2000 folgende E r k l ä r u n g abgegeben:\n(Übersetzung)\n„Erklæringer: I henhold til artikel 7, stk. 2,       „In Bezugnahme auf Artikel 7 Absatz 2\nlitra a–c, skal Danmark ikke være bundet af            Buchstaben a, b und c erklärt Dänemark,\nartikel 7, stk. 1, i de tilfælde, der er nævnt i       dass es nicht durch Artikel 7 Absatz 1 in\nartikel 7, stk. 2, litra a, b og c. For så vidt        den Fällen nach Artikel 7 Absatz 2 Buch-\nangår de handlinger, der er nævnt i artikel 7          staben a, b und c gebunden ist. Was die in","796 Bundesgesetzblatt Jahrgang 2007 Teil II Nr. 18, ausgegeben zu Bonn am 28. Juni 2007\nstk. 2, litra b, omfatter erklæringen forbry-  Artikel 7 Absatz 2 Buchstabe b genannten\ndelser efter straffelovens kapitel 12 (forbry- Taten anbelangt, so erstreckt sich die\ndelser mod statens selvstændighed og sik-      Erklärung auf Straftaten im Sinne des Ka-\nkerhed), kapitel 13, (forbrydelser mod         pitels 12 des Strafgesetzbuchs (Strafta-\nstatsforfatningen og de øverste statsmyn-      ten gegen die Unabhängigkeit und die Si-\ndigheder), kapitel 14 (forbrydelser mod den    cherheit des Staates), des Kapitels 13 des\noffentlige myndighed), samt forbrydelser,      Strafgesetzbuchs (Straftaten gegen die\nder naturligt kan stilles i klasse hermed.     Staatsverfassung und die obersten staat-\nDanmark forstår artikel 7, stk. 2, litra b,    lichen Behörden), Kapitel 14 des Strafge-\nsåledes, at den bl. a. omfatter de handlin-    setzbuchs (gegen den Staat gerichtete\nger, der er beskrevet I straffelovens § 8,     Straftaten) sowie auf Straftaten, die ihrer\nnr. 1. Danmark fortolker endvidere artikel 7   Natur nach in dieselbe Kategorie einge-\nsom alene vedrørende muligheden for            ordnet werden können. Dänemark versteht\npålæggelse af straf, men derimod ikke          Artikel 7 Absatz 2 Buchstabe b in dem\nmuligheden for rettighedsfrakendelse.          Sinne, dass er unter anderem die in § 8\nFærøerne og Grønland er indtil videre ikke     Nummer 1 des Strafgesetzbuches be-\nomfattet af konventionen.“                     schriebenen Straftaten umfasst. Des Wei-\nteren legt Dänemark Artikel 7 dahin gehend\naus, dass er ausschließlich die Möglichkeit\nzur Auferlegung von Strafen, nicht aber die\nMöglichkeit zur Aberkennung von Rechten\nbeinhaltet.\nDas Übereinkommen findet bis auf wei-\nteres nicht auf die Färöer und Grönland\nAnwendung.“\nF i n n l a n d hat bei Hinterlegung der Ratifikationsurkunde am 18. Dezember\n1998 folgende E r k l ä r u n g abgegeben:\n(Übersetzung)\n„Yleissopimuksen 7 artiklan 1 kohta ei         „Finnland ist in den in Artikel 7 Absatz 2\nsido Suomea 7 artiklan 2 kohdan a–c ala-       Buchstaben a bis c ganannten Fällen nicht\nkohdassa mainituissa tapauksissa.“             an Artikel 7 Absatz 1 gebunden.“\nF r a n k r e i c h hat bei Hinterlegung der Ratifikationsurkunde am 4. August\n2000 folgende E r k l ä r u n g abgegeben:\n(Übersetzung)\n«En application de l’article 4 paragra-        „In Anwendung von Artikel 4 Absatz 2:\nphe 2:\nLorsque les infractions prévues à l’article    Hinsichtlich der Fälle, in denen die in Ar-\n1 et à l’article 2 paragraphe 1 de la présen-  tikel 1 und Artikel 2 Absatz 1 dieses Über-\nte convention sont commises hors du terri-     einkommens genannten Straftaten außer-\ntoire de la République, la France déclare,     halb des Hoheitsgebiets der Französischen\nconformément aux dispositions de l’article     Republik begangen werden, erklärt Frank-\n4 paragraphe 2 que la poursuite desdites       reich gemäß Artikel 4 Absatz 2, dass die\ninfractions visant les personnes énumérées     Strafverfolgung dieser Straftaten im Zu-\nà l’article 4 paragraphe 1 troisième tiret ne  sammenhang mit den in Artikel 4 Absatz 1\npourra être exercée qu’à la requête du         dritter Gedankenstrich genannten Perso-\nministère public. Cette poursuite devra être   nen nur auf Antrag der Staatsanwaltschaft\nprécédée d’une plainte de la victime ou de     erfolgen kann. Die Strafverfolgung kann nur\nses ayants droits ou d’une dénonciation        auf vorherige Klage des Opfers oder seiner\nofficielle par l’autorité du pays où le fait a Rechtsnachfolger oder eine offizielle Anzei-\nété commis.»                                   ge durch die Behörde des Landes erfolgen,\nin dem die Straftat begangen worden ist.“\nG r i e c h e n l a n d hat bei Hinterlegung der Ratifikationsurkunde am 26. Juli\n2000 folgende E r k l ä r u n g abgegeben:\n(Übersetzung)\n„Σ\u0003μ\u0004ωνα με την παρ γρα\u0004\u000f 2 τ\u000fυ                „Griechenland erklärt gemäß Artikel 7\nρθρ\u000fυ 7 της Συμ\u0013 σεως η Ελλ δα δεν           Absatz 2 des aufgrund von Artikel K.3 des\nδεσμε\u0003εται απ\u0019 την παρ γρα\u0004\u000f 1 της εν          Vertrags über die Europäische Union aus-\nλ\u0019γω διατ \u001aεως στις περιπτ\u001bσεις των            gearbeiteten Übereinkommens über den\nστ\u000fι\nε\nων \u0013 και γ της παραγρ \u0004\u000fυ 2 τ\u000fυ         Schutz der finanziellen Interessen der Euro-\nρθρ\u000fυ 7 της Συμ\u0013 σεως π\u000fυ καταρτ\nεται       päischen Gemeinschaften, dass es in den\n\u0013 σει τ\u000fυ ρθρ\u000fυ Κ3 της Συνθ\"κης για            Fällen nach Artikel 7 Absatz 2 Buchsta-\nτην Ευρωπαϊκ\" $νωση, σ\nετικ με την             ben b und c durch Absatz 1 nicht gebun-\nπρ\u000fστασ\nα των \u000fικ\u000fν\u000fμικ\u001bν συμ\u0004ερ\u0019ντων          den ist.“\nτων Ευρωπαϊκ\u001bν Κ\u000fιν\u000fτ\"των.“","Bundesgesetzblatt Jahrgang 2007 Teil II Nr. 18, ausgegeben zu Bonn am 28. Juni 2007             797\nI t a l i e n hat bei Hinterlegung der Ratifikationsurkunde am 19. Juli 2002 fol-\ngende E r k l ä r u n g abgegeben:\n(Übersetzung)\n„In relazione all’articolo 7, della Conven-      „In Bezug auf Artikel 7 Absatz 2 des am\nzione sulla tutela degli interessi finanziari    26. Juli 1995 in Brüssel unterzeichneten\ndelle Comunità europee, fatta a Bruxelles il     Übereinkommens über den Schutz der\n26 luglio 1995, si dichiara che l’Italia non è   finanziellen Interessen der Europäischen\nvincolata dal paragrafo 1 dell’articolo 7 nei    Gemeinschaften erklärt Italien, dass es\ncasi di cui lettere a), b), e c) del paragrafo 2 durch Artikel 7 Absatz 1 in den Fällen nach\ndello stesso articolo.“                          Absatz 2 Buchstaben a, b und c nicht ge-\nbunden ist.“\nÖ s t e r r e i c h hat bei Hinterlegung der Ratifikationsurkunde am 21. Mai 1999\nfolgende E r k l ä r u n g abgegeben:\n„Die Republik Österreich erklärt gemäß Art. 7 Abs. 2 des Übereinkommens, in folgen-\nden Fällen nicht durch Art. 7 Abs. 1 des Übereinkommens gebunden zu sein:\na) wenn die Tat, die dem Urteil zugrunde lag, ganz oder teilweise in ihrem Hoheitsgebiet\nbegangen wurde. Im letzteren Fall gilt diese Ausnahme jedoch nicht, wenn diese Tat\nteilweise im Hoheitsgebiet des Mitgliedstaates begangen wurde, in dem das Urteil\nergangen ist;\nb) wenn die Tat, die dem ausländischen Urteil zugrunde lag, einen der folgenden Straftat-\nbestände erfüllt hat:\nAuskundschaftung eines Geschäfts- oder Betriebsgeheimnisses zugunsten des Aus-\nlands (§ 124 StGB);\nHochverrat und Vorbereitung eines Hochverrats (§§ 242 und 244 StGB);\nStaatsfeindliche Verbindungen (§ 246 StGB);\nHerabwürdigung des Staates und seiner Symbole (§ 248 StGB);\nAngriffe auf oberste Staatsorgane (§§ 249 bis 251 StGB);\nLandesverrat (§§ 252 bis 258 StGB);\nStrafbare Handlungen gegen das Bundesheer (§§ 259 bis 260 StGB);\nStrafbare Handlungen, die jemand gegen einen österreichischen Beamten (§ 74 Z 4\nStGB) während oder wegen der Vollziehung seiner Aufgaben begeht;\nStraftaten nach dem Außenhandelsgesetz; und\nStraftaten nach dem Kriegsmaterialgesetz;\nc) wenn die Tat, die dem ausländischen Urteil zugrunde lag, von einem österreichischen\nBeamten (§ 74 Z 4 StGB) unter Verletzung seiner Amtspflichten begangen wurde.“\nS c h w e d e n hat bei Hinterlegung der Ratifikationsurkunde am 10. Juni 1999\nfolgende E r k l ä r u n g abgegeben:\n(Übersetzung)\n„Förklarar, enligt artikel 7, punkt 2 a och      „Ferner erkläre ich gemäß Artikel 7 Ab-\nb i konventionen att Sverige skall kunna         satz 2 Buchstaben a und b des Überein-\nlagföra den som har dömts för samma gär-         kommens, dass Schweden jemand, der in\nning i en annan stat som är medlem i Euro-       einem anderen Mitgliedstaat der Europäi-\npeiska unionen, om gärningen                     schen Union verurteilt worden ist, wegen\nderselben Tat verfolgen kann, sofern diese\na) helt eller delvis har begåtts inom            a) ganz oder teilweise auf schwedischem\nsvenskt territorium, eller                      Hoheitsgebiet begangen wurde oder\nb) riktats mot Sveriges säkerhet eller           b) gegen die Sicherheit oder andere glei-\nandra för Sverige lika viktiga intressen.“      chermaßen wesentliche Interessen\nSchwedens gerichtet war.“\nDie S l o w a k e i hat bei Hinterlegung der Ratifikationsurkunde am 30. Sep-\ntember 2004 folgende E r k l ä r u n g abgegeben:\n(Übersetzung)\n“The Slovak Republic declares that it            „Die Slowakische Republik erklärt, dass\nshall not be bound by art. 7 (2) of the Con-     sie durch Artikel 7 Absatz 2 des Überein-\nvention, if the acts, which were the subject     kommens nicht gebunden ist, wenn die Tat,\nto the judgement issued abroad, are crimes       die dem ausländischen Urteil zugrunde lag,\nagainst security or another equally funda-       eine gegen die Sicherheit oder andere glei-\nmental interest of the Slovak Republic.”         chermaßen wesentliche Interessen der\nSlowakischen Republik gerichtete Straftat\ndarstellt.“","798 Bundesgesetzblatt Jahrgang 2007 Teil II Nr. 18, ausgegeben zu Bonn am 28. Juni 2007\nDas V e r e i n i g t e K ö n i g r e i c h hat bei Hinterlegung der Ratifikationsur-\nkunde am 11. Oktober 1999 folgenden V o r b e h a l t angebracht:\n(Übersetzung)\n“… the United Kingdom will not apply                 „… , dass das Vereinigte Königreich die\nthe rule laid down in the third indent of Ar-         in Artikel 4 Absatz 1 dritter Gedankenstrich\nticle 4, paragraph 1.”                                vorgesehene Regelung nicht anwendet.“\nIII.\nErklärungen und Vorbehalte zum Protokoll vom 27. September 1996 auf-\ngrund von Artikel K.3 des Vertrags über die Europäische Union zum Überein-\nkommen über den Schutz der finanziellen Interessen der Europäischen\nGemeinschaften\nD ä n e m a r k hat bei Hinterlegung der Ratifikationsurkunde am 2. Oktober\n2000 folgende E r k l ä r u n g abgegeben:\n(Übersetzung)\n„Erklæring: I henhold til artikel 6, stk. 2,         „Dänemark behält sich gemäß Artikel 6\ntages der forbehold om, at Danmark I de I             Absatz 2 vor, die Begründung seiner\nartikel 6, stk. 1, litra b, 1. led, omhandlede        Gerichtsbarkeit in den in Artikel 6 Absatz 1\ntilfælde kan betinge dansk straffemyndig-             Buchstabe b erster Teil genannten Fällen\nhed af, at forholdet også er strafbart efter          davon abhängig zu machen, dass die Tat\nlovgivningen I det land, hvor forholdet blev          auch nach den Rechtsvorschriften des\nbegået (dobbelt strafbarhed).“                        Landes strafbar ist, in dem die Tat began-\ngen wurde (beiderseitige Strafbarkeit).“\nF i n n l a n d hat bei Hinterlegung der Ratifikationsurkunde am 18. Dezember\n1998 folgende E r k l ä r u n g abgegeben:\n(Übersetzung)\n„1. Suomi soveltaa pöytäkirjan 6 artiklan 1           „1. Finnland wendet die Bestimmungen\nkohdan b alakohdan mukaista sääntöä                  des Artikels 6 Absatz 1 Buchstabe b\nomien kansalaisten osalta Suomen                     des Protokolls auf seine Staatsangehö-\nrikoslain 1 luvun 11 §:n mukaisesti vain,            rigen gemäß Kapitel 1 § 11 des Strafge-\njos rikos myös tekopaikan lain mukaan                setzbuchs nur dann an, wenn die Straf-\non rangaistava ja siitä olisi voitu tuomi-           tat auch nach den am Ort der Straftat\nta rangaistus myös tämän vieraan valti-              geltenden Gesetzen strafbar ist und\non tuomioistuimessa. Rikoksesta ei sil-              dafür auch vor einem Gericht dieses\nloin Suomessa saa tuomita ankaram-                   anderen Staates eine Strafe hätte ver-\npaa seuraamusta kuin siitä tekopaikan                hängt werden können. Die Straftat kann\nlaissa säädetään.                                    daher in Finnland nicht härter bestraft\nwerden als nach den am Ort der Straftat\ngeltenden Gesetzen möglich.\n2. Suomi ei sovella pöytäkirjan 6 artiklan 1          2. Finnland wendet die Bestimmungen\nkohdan c ja d alakohdan mukaisia                     des Artikels 6 Absatz 1 Buchstaben c\nsääntöjä.“                                           und d des Protokolls nicht an.“\nF r a n k r e i c h hat bei Hinterlegung der Ratifikationsurkunde am 4. August\n2000 folgende E r k l ä r u n g abgegeben:\n(Übersetzung)\n«En application de l’article 6 paragra-              „In Anwendung von Artikel 6 Absatz 2:\nphe 2:\nLorsque les infractions prévues aux arti-            Hinsichtlich der Fälle, in denen die in den\ncles 2, 3 et 4 du présent protocole sont              Artikel 2, 3 und 4 dieses Protokolls genann-\ncommises hors du territoire de la Républi-            ten Straftaten außerhalb des Hoheitsge-\nque, la France déclare, conformément aux              biets der Französischen Republik began-\ndispositions de l’article 6 paragraphe 2 que          gen werden, erklärt Frankreich gemäß Arti-\nla poursuite desdites infractions visant les          kel 6 Absatz 2, dass die Strafverfolgung\npersonnes énumérées à l’article 6 paragra-            dieser Straftaten im Zusammenhang mit\nphe 1b, c et d ne pourra être exercée qu’à            den in Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe b, c\nla requête du ministère public. Cette pour-           und d genannten Personen nur auf Antrag\nsuite devra être précédée d’une plainte de            der Staatsanwaltschaft erfolgen kann. Die\nla victime ou de ses ayants droits où d’une           Strafverfolgung kann nur auf vorherige\ndénonciation officielle par l’autorité du             Klage des Opfers oder seiner Rechtsnach-\npays où le fait a été commis.»                        folger oder eine offizielle Anzeige durch die\nBehörde des Landes erfolgen, in dem die\nStraftat begangen worden ist.“","Bundesgesetzblatt Jahrgang 2007 Teil II Nr. 18, ausgegeben zu Bonn am 28. Juni 2007                799\nI t a l i e n hat bei Hinterlegung der Ratifikationsurkunde am 19. Juli 2002 fol-\ngende E r k l ä r u n g abgegeben:\n(Übersetzung)\n„In relazione all’articolo 6, paragrafo 2,        „In Bezug auf Artikel 6 Absatz 2 des am\ndel primo Protocollo fatto a Dublino il 27        27. September 1996 in Dublin unterzeich-\nsettembre 1996, si dichiara che l’Italia          neten ersten Protokolls erklärt Italien, dass\napplicherà senza riserva le regole di com-        es die Zuständigkeitsregeln nach Artikel 6\npetenza previste nelle lettere a) e d) dell’ar-   Absatz 1 Buchstaben a und d des ersten\nticolo 6, paragrafo 1, del Primo Protocollo       Protokolls zum Übereinkommen über den\nConvenzione P. I. F., mentre applicherà le        Schutz der finanziellen Interessen vorbe-\nregole di cui alle lettere b) e c) alle condizio- haltlos anwenden wird, während die Be-\nni attualmente previste dagli articoli 7, 9 e     stimmungen nach den Buchstaben b und c\n10 del Codice Penale italiano.“                   nach Maßgabe der derzeitigen Vorschriften\nder Artikel 7, 9 und 10 des italienischen\nStrafgesetzbuchs angewendet werden.“\nL i t a u e n hat bei Hinterlegung der Ratifikationsurkunde am 28. Mai 2004 fol-\ngende E r k l ä r u n g abgegeben:\n(Übersetzung)\n“And whereas, pursuant to paragraph 2             „Der Seimas der Republik Litauen erklärt\nof Article 6 of the Protocol adopted on 27        gemäß Artikel 6 Absatz 2 des am 27. Sep-\nSeptember 1996 the Seimas of the Repub-           tember 1996 angenommenen Protokolls,\nlic of Lithuania declares that the Republic       dass die Republik Litauen die Bestimmun-\nof Lithuania does not apply the jurisdiction      gen über die Gerichtsbarkeit gemäß Arti-\nrules provided for in subparagraphs c and         kel 6 Absatz 1 Buchstaben c und d dieses\nd of paragraph 1 of Article 6 of this Proto-      Protokolls nicht anwendet.“\ncol.”\nL u x e m b u r g hat bei Hinterlegung der Ratifikationsurkunde am 17. Mai\n2001 folgende E r k l ä r u n g abgegeben:\n(Übersetzung)\n«Le Grand-Duché de Luxembourg décla-              „Das Großherzogtum Luxemburg erklärt,\nre que, sauf les cas couverts par l’article 6,    dass abgesehen von den Fällen, die unter\nparagraphe premier du protocole établi sur        Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe a des auf-\nla base de l’article K.3 du traité sur l’Union    grund von Artikel K.3 des Vertrags über die\neuropéenne, à la convention relative à la         Europäische Union ausgearbeiteten Proto-\nprotection des intérêts financiers des            kolls zum Übereinkommen über den Schutz\nCommunautés européennes, en son point             der finanziellen Interessen der Europäi-\na), il n’appliquera les règles de compétence      schen Gemeinschaften fallen, es die Ge-\nvisées aux points b), c) et d) de la même         richtsbarkeitsbestimmungen unter Buch-\ndisposition du protocole qu’à la condition        stabe b, c und d von Artikel 6 Absatz 1 nur\nque l’auteur de l’infraction ait la nationalité   dann anwendet, wenn der Täter die luxem-\nluxembourgeoise.»                                 burgische Staatsangehörigkeit besitzt.“\nDie N i e d e r l a n d e haben bei Hinterlegung der Ratifikationsurkunde am\n28. März 2002 folgende E r k l ä r u n g abgegeben:\n(Übersetzung)\n„De Nederlandse regering verklaart dat            „Die niederländische Regierung erklärt,\nmet betrekking tot artikel 6, eerste lid, door    dass die Niederlande in Bezug auf Artikel 6\nNederland rechtsmacht kan worden uitge-           Absatz 1 in den nachstehenden Fällen die\noefend in de volgende gevallen:                   Gerichtsbarkeit ausüben können:\nonderdeel a:                                      Buchstabe a:\nter zake van het strafbare feit dat geheel of     im Falle einer Straftat, die ganz oder teil-\ngedeeltelijk op Nederlands grondgebied            weise im niederländischen Hoheitsgebiet\nwordt gepleegd;                                   begangen worden ist;\nonderdeel b:                                      Buchstabe b:\nter zake van het overeenkomstig artikel 2         im Falle einer Straftat nach Artikel 2, wenn\nstrafbaar gestelde feit, ten aanzien van          es sich um niederländische Beamte han-\nNederlandse ambtenaren en voorts ten              delt, und ferner, wenn es sich um nieder-\naanzien van Nederlanders die geen Neder-          ländische Staatsangehörige handelt, die\nlands ambtenaar zijn voor zover daarop            keine Beamten sind, soweit die Handlung\ndoor de wet van het land waar het feit            nach den Rechtsvorschriften des Landes,\nbegaan is, straf is gesteld,                      in dem sie begangen wurde, unter Strafe\ngestellt ist;\nter zake van de overeenkomstig de artike-         im Falle von Straftaten nach den Artikeln 3\nlen 3 en 4 strafbaar gestelde feiten, ten         und 4, wenn es sich um niederländische","800 Bundesgesetzblatt Jahrgang 2007 Teil II Nr. 18, ausgegeben zu Bonn am 28. Juni 2007\naanzien van zowel Nederlanders als              Staatsangehörige und niederländische Be-\nNederlandse ambtenaren voor zover daar-         amte handelt, soweit die Handlung nach\nop door de wet van het land waar het feit       den Rechtsvorschriften des Landes, in\nbegaan is, straf is gesteld;                    dem sie begangen wurde, unter Strafe ge-\nstellt ist;\nonderdeel c:                                    Buchstabe c:\nten aanzien van Nederlanders voor zover         wenn es sich um niederländische Staats-\nop het strafbare feit door de wet van het       angehörige handelt, soweit die Handlung\nland waar het begaan is, straf is gesteld;      nach den Rechtsvorschriften des Landes,\nin dem sie begangen wurde, unter Strafe\ngestellt ist;\nonderdeel d:                                    Buchstabe d:\nten aanzien van personen in de openbare         wenn es sich um Bedienstete eines\ndienst van een in Nederland gevestigde          Organs der Europäischen Gemeinschaften\ninstelling van de Europese Gemeenschap-         mit Sitz in den Niederlanden oder einer\npen of van een in Nederland gevestigde          gemäß den Verträgen zur Gründung der\novereenkomstig de Verdragen tot oprich-         Europäischen Gemeinschaften geschaf-\nting van de Europese Gemeenschappen             fenen Einrichtung mit Sitz in den Nieder-\ningesteld orgaan voor zover op het straf-       landen handelt, soweit die Handlung\nbare feit door de wet van het land waar het     nach den Rechtsvorschriften des Landes,\nbegaan is, straf is gesteld.“                   in dem sie begangen wurde, unter Strafe\ngestellt ist.“\nÖ s t e r r e i c h hat bei Hinterlegung der Ratifikationsurkunde am 21. Mai 1999\nfolgende E r k l ä r u n g abgegeben:\n„Die Republik Österreich erklärt gemäß Art. 6 Abs. 2 des Protokolls, durch Art. 6 Abs. 1\nlit. b des Protokolls im Hinblick auf Taten eigener Staatsangehöriger nur dann gebunden\nzu sein, wenn die Tat auch in dem Land strafbar ist, in dem sie begangen wurde.“\nP o r t u g a l hat bei Hinterlegung der Ratifikationsurkunde am 15. Januar 2001\nfolgende E r k l ä r u n g abgegeben:\n(Übersetzung)\n„Declara que:                                 „Portugal erklärt, dass es\na) Só aplicará a regra de competência da        a) die Bestimmung über die Zuständigkeit\nalínea b) do n°1 do artigo 6° do Proto-        nach Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe b\ncolo se:                                       des Protokolls nur anwendet, wenn\n–   o autor do crime for encontrado em         –    sich der Täter in Portugal aufhält;\nPortugal;\n–   os factos cometidos forem puníveis         –    die Straftaten auch nach den\ntambém pela legislação do lugar em              Rechtsvorschriften des Ortes, an\nque tiverem sido praticados salvo               dem sie begangen wurden, strafbar\nse nesse lugar não se exercer poder             sind, es sei denn, dort wird keine\npunitivo;                                       Strafgewalt ausgeübt;\n–   constituírem para além disso crimes        –    die begangenen Straftaten zudem\nque admitem a extradição e esta                 auslieferungsfähig sind, die Auslie-\nnão possa ser concedida.                        ferung jedoch nicht gewährt werden\nkann;\nb) Não aplicará a regra da competência          b) die Bestimmung über die Zuständigkeit\nda alínea b) do n°1 do artigo 6° do Pro-       nach Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe b\ntocolo, se o autor do crime não tiver          des Protokolls nicht anwendet, wenn\na nacionalidade portuguesa, embora             der Täter nicht die portugiesische\ndeva ser considerado funcionário, para         Staatsangehörigkeit besitzt, auch wenn\nefeitos penais, segundo a lei interna          er nach portugiesischem Recht zu\nportuguesa;                                    strafrechtlichen Zwecken als Beamter\nzu betrachten ist;\nc) Não aplicará as regras de competência        c) die Bestimmung über die Zuständigkeit\ndas alíneas c) e d) do n°1 do artigo 6°        nach Artikel 6 Absatz 1 Buchstaben c\ndo Protocolo.“                                 und d des Protokolls nicht anwendet.“\nS c h w e d e n hat bei Hinterlegung der Ratifikationsurkunde am 10. Juni 1999\nfolgende E r k l ä r u n g abgegeben:\n(Übersetzung)\n„Jag förklarar vidare, att Sverige, enligt    „Ferner erkläre ich, dass Schweden ge-\nartikel 6, punkten 2 i protokollet              mäß Artikel 6 Absatz 2 des Protokolls\na) inte ämnar utöva domsrätt på den grun-       a) nicht beabsichtigt, seine Gerichtsbar-\nden att brottet begåtts gentemot en            keit in den Fällen auszuüben, in denen","Bundesgesetzblatt Jahrgang 2007 Teil II Nr. 18, ausgegeben zu Bonn am 28. Juni 2007                  801\ngemenskapstjänsteman enligt artikel 1               sich die Straftat gegen einen Gemein-\neller gentemot en ledamot av de insti-              schaftsbeamten gemäß Artikel 1 oder\ntutioner som avses i artikel 4, punkten             ein Mitglied der in Artikel 4 Absatz 2\n2, och som är medborgare i Sverige                  genannten Einrichtungen gerichtet hat,\n(artikel 6, punkten 1 c), och                       das die schwedische Staatsbürger-\nschaft besitzt (Artikel 6 Absatz 1 Buch-\nstabe c);\nb) inte ämnar utöva domsrätt på den                 b) nicht beabsichtigt, seine Gerichtsbar-\ngrunden att gärningsmannen är ge-                   keit in den Fällen auszuüben, in denen\nmenskapstjänsteman vid en institution               der Täter Gemeinschaftsbeamter eines\neller ett organ med säte i Sverige (arti-           Organs oder einer Einrichtung ist, die\nkel 6, punkten 1 d).“                               ihren Sitz in Schweden hat (Artikel 6\nAbsatz 1 Buchstabe d).“\nDie S l o w a k e i hat bei Hinterlegung der Ratifikationsurkunde am 30. Sep-\ntember 2004 folgende E r k l ä r u n g abgegeben:\n(Übersetzung)\n“The Slovak Republic declares that it               „Die Slowakische Republik erklärt, dass\nshall not apply the rule according to the           sie die Bestimmung über die Zuständigkeit\nart. 6 (1) c of the Protocol.”                      nach Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe c des\nProtokolls nicht anwendet.“\nDas V e r e i n i g t e K ö n i g r e i c h hat bei Hinterlegung der Ratifikationsur-\nkunde am 11. Oktober 1999 folgenden V o r b e h a l t angebracht:\n(Übersetzung)\n“… the United Kingdom will not apply                „… , dass das Vereinigte Königreich die\nthe jurisdiction rules laid down in para-           Bestimmungen über die Gerichtsbarkeit\ngraph 1(b), (c) and (d) of Article 6.”              gemäß Artikel 6 Absatz 1 Buchstaben b, c\nund d nicht anwendet.“\nIV.\nErklärungen zum Protokoll vom 29. November 1996 aufgrund von Artikel K.3\ndes Vertrags über die Europäische Union betreffend die Auslegung des Über-\neinkommens über den Schutz der finanziellen Interessen der Europäischen\nGemeinschaften durch den Gerichtshof der Europäischen Gemeinschaften im\nWege der Vorabentscheidung\nDie B u n d e s r e p u b l i k D e u t s c h l a n d hat bei Unterzeichnung des Pro-\ntokolls am 29. November 1996 folgende E r k l ä r u n g abgegeben:\n„Die Bundesrepublik Deutschland erkennt die Zuständigkeit des Gerichtshofs der\nEuropäischen Gemeinschaften nach Maßgabe des Artikels 2 Absatz 2 Buchstabe b an.\nDie Bundesrepublik Deutschland behält sich das Recht vor, in ihrem innerstaatlichen\nRecht eine Bestimmung vorzusehen, wonach ein nationales Gericht, dessen Entschei-\ndungen selbst nicht mehr mit Rechtsmitteln des innerstaatlichen Rechts angefochten\nwerden können, verpflichtet ist, den Gerichtshof der Europäischen Gemeinschaften anzu-\nrufen, wenn eine Frage im Zusammenhang mit der Auslegung des Übereinkommens über\nden Schutz der finanziellen Interessen der Europäischen Gemeinschaften oder des Pro-\ntokolls zu diesem Übereinkommen in einem schwebenden Verfahren auftritt.“\nB e l g i e n hat bei Hinterlegung der Ratifikationsurkunde am 12. März 2002\nfolgende E r k l ä r u n g abgegeben:\n(Übersetzung)\n„Het Koninkrijk België verklaart de bevo-           „Das Königreich Belgien erklärt, dass es\negdheid van het Hof van Justitie van de             die Zuständigkeit des Gerichtshofs der\nEuropese Gemeenschappen op de in arti-              Europäischen Gemeinschaften nach den in\nkel 2 vastgestelde wijze te aanvaarden,             Artikel 2 festgelegten Modalitäten nach\nonder de voorwaarden bepaald in artikel 2,          Maßgabe von Artikel 2 Absatz 2 Buchsta-\nlid 2, onder b).“                                   be b annimmt.“\nD ä n e m a r k hat bei Hinterlegung der Ratifikationsurkunde am 2. Oktober\n2000 folgende E r k l ä r u n g abgegeben:\n(Übersetzung)\n„Erklæring: I henhold til artikel 2, stk. 1,        „Dänemark erkennt nach Artikel 2 Ab-\naccepterer Danmark, at De Europæiske                satz 1 die Zuständigkeit des Gerichtshofs\nFællesskabers Domstol har kompetence til            der Europäischen Gemeinschaften für die\nat træffe præjudiciel afgørelse om for-             Auslegung des Übereinkommens über den","802 Bundesgesetzblatt Jahrgang 2007 Teil II Nr. 18, ausgegeben zu Bonn am 28. Juni 2007\ntolkningen af konventionen om beskyttelse       Schutz der finanziellen Interessen der\naf De Europæiske Fællesskabers finansiel-       Europäischen Gemeinschaften und des\nle interesser og af første protokol til den-    ersten Protokolls zu diesem Übereinkom-\nne konvention på betingelserne i artikel 2,     men im Wege der Vorabentscheidung\nstk. 2, litra b. En retsinstans i Danmark kan   nach Maßgabe von Artikel 2 Absatz 2\nsåledes anmode De Europæiske Fælles-            Buchstabe b an. Jedes Gericht in Däne-\nskabers Domstol om at træffe præjudiciel        mark kann somit dem Gerichtshof der\nafgørelse vedrørende et spørgsmål, der er       Europäischen Gemeinschaften eine Frage,\nrejst i en for retsinstansen verserende sag,    die sich bei ihm in einem schwebenden\nog som angår fortolkningen af konventio-        Verfahren stellt und die sich auf die Aus-\nnen om beskyttelse af De Europæiske             legung des Übereinkommens über den\nFællesskabers finansielle interesser og af      Schutz der finanziellen Interessen der Eu-\nførste protokol til denne konvention, når       ropäischen Gemeinschaften und des ers-\nden pågældende retsinstans skønner, at          ten Protokolls zu diesem Übereinkommen\nen afgørelse vedrørende dette spørgsmål         bezieht, zur Vorabentscheidung vorlegen,\ner nødvendig for at kunne træffe afgø-          wenn es eine Entscheidung darüber zum\nrelse.“                                         Erlass seines Urteils für erforderlich hält.“\nF i n n l a n d hat bei Unterzeichnung des Protokolls am 29. November 1996\nfolgende E r k l ä r u n g abgegeben:\n(Übersetzung)\n„Suomen tasavalta hyväksyy Euroopan             „Die Republik Finnland erkennt die Zu-\nyhteisöjen tuomioistuimen toimivallan 2         ständigkeit des Gerichtshofs der Europäi-\nartiklan 2 kohdan b alakohdassa määrätty-       schen Gemeinschaften nach Maßgabe des\njen sääntöjen mukaisesti.“                      Artikels 2 Absatz 2 Buchstabe b an.“\nF r a n k r e i c h hat bei Hinterlegung der Ratifikationsurkunde am 4. August\n2000 folgende E r k l ä r u n g abgegeben:\n(Übersetzung)\n«Conformément à la déclaration faite par        „Gemäß der Erklärung, die Frankreich\nla France le 14 mars 2000 en application de     am 14. März 2000 in Anwendung des Arti-\nl’article 35 du traité de l’Union européenne,   kels 35 des Vertrags über die Europäische\nla République française déclare accepter la     Union abgegeben hat, erklärt die Französi-\ncompétence de la Cour de Justice des Com-       sche Republik, dass sie die Zuständigkeit\nmunautés européennes pour statuer, à titre      des Gerichtshofs der Europäischen Ge-\npréjudiciel, sur l’interprétation de la conven- meinschaften für die Auslegung des Über-\ntion relative à la protection des intérêts      einkommens über den Schutz der finanziel-\nfinanciers des Communautés européennes          len Interessen der Europäischen Gemein-\net du premier protocole à cette convention,     schaften und des ersten Protokolls zu die-\ndans les conditions prévues au paragraphe       sem Übereinkommen im Wege der Vorab-\n2b) de l’article 2 de cet accord.»              entscheidung nach Maßgabe von Artikel 2\nAbsatz 2 Buchstabe b anerkennt.“\nG r i e c h e n l a n d hat bei Unterzeichnung am 29. November 1996 folgende\nE r k l ä r u n g abgegeben:\n(Übersetzung)\n„Η Ελληνικ\" Δημ\u000fκρατ\nα επι\u0004υλ σσεται            „Die Griechische Republik behält sich\nτ\u000fυ δικαι\u001bματ\u000fς να πρ\u000f\u0013λ'ψει στην εσω-          das Recht vor, in ihrem innerstaatlichen\nτερικ\" της ν\u000fμ\u000fθεσ\nα \u0019τι \u000fσ κις ανακ\u0003πτει       Recht eine Bestimmung vorzusehen, wo-\n\"τημα ερμηνε\nας της σ\u0003μ\u0013ασης για την           nach ein nationales Gericht, dessen Ent-\nπρ\u000fστασ\nα των \u000fικ\u000fν\u000fμικ\u001bν συμ\u0004ερ\u0019ντων           scheidungen selbst nicht mehr mit Rechts-\nτων Ευρωπαϊκ\u001bν Κ\u000fιν\u000fτ\"των και τ\u000fυ               mitteln des innerstaatlichen Rechts an-\nπρ\u001bτ\u000fυ πρωτ\u000fκ\u0019λλ\u000fυ της σε υπ\u0019θεση               gefochten werden können, verpflichtet ist,\nεκκρεμ\u000f\u0003σα εν\u001bπι\u000fν εθνικ\u000f\u0003 δικαστηρ\n\u000fυ          den Gerichtshof der Europäischen Ge-\nτ\u000fυ \u000fπ\u000f\n\u000fυ \u000fι απ\u000f\u0004 σεις δεν υπ\u0019κεινται σε       meinschaften anzurufen, wenn eine Frage\n'νδικα μ'σα τ\u000fυ εσωτερικ\u000f\u0003 δικα\n\u000fυ, τ\u000f          im Zusammenhang mit der Auslegung des\nδικαστ\"ρι\u000f αυτ\u0019 ε\nναι υπ\u000f\nρεωμ'ν\u000f να            Übereinkommens über den Schutz der\nπαραπ'μψει τ\u000f \u001f\"τημα στ\u000f Δικαστ\"ρι\u000f των         finanziellen Interessen der Europäischen\nΕυρωπαϊκ\u001bν Κ\u000fιν\u000fτ\"των.“                         Gemeinschaften oder des Protokolls zu\ndiesem Übereinkommen in einem schwe-\nbenden Verfahren auftritt.“\nG r i e c h e n l a n d hat bei Hinterlegung der Ratifikationsurkunde am 26. Juli\n2000 folgende E r k l ä r u n g abgegeben:\n(Übersetzung)\n„Σ\u0003μ\u0004ωνα με την παρ γρα\u0004\u000f 1 τ\u000fυ                 „Griechenland erklärt gemäß Artikel 2\nρθρ\u000fυ 2 τ\u000fυ συνημμ'ν\u000fυ στη σ\u0003μ\u0013αση            Absatz 1 des dem Übereinkommen beige-\nΠρωτ\u000fκ\u0019λλ\u000fυ της 29.11.1996, η Ελλ δα            fügten Protokolls vom 29. November 1996,\nδ'\nεται        την     \u000fρ\n\u0019μενη     σε    αυτ\u0019 dass es die in dieser Bestimmung festge-","Bundesgesetzblatt Jahrgang 2007 Teil II Nr. 18, ausgegeben zu Bonn am 28. Juni 2007                803\nαρμ\u000fδι\u0019τητα τ\u000fυ Δικαστηρ\n\u000fυ των                   legte Zuständigkeit des Gerichtshofes\nΕυρωπαϊκ\u001bν          Κ\u000fιν\u000fτ\"των       υπ\u0019     τις  der Europäischen Gemeinschaften gemäß\nπρ\u000fϋπ\u000fθ'σεις τ\u000fυ στ\u000fι\nε\n\u000f \u0013 της                   den Bedingungen nach Artikel 2 Absatz 2\nπαραγρ \u0004\u000fυ 2 τ\u000fυ ρθρ\u000fυ 2 τ\u000fυ εν λ\u0019γω              Buchstabe b des genannten Protokolls an-\nπρωτ\u000fκ\u0019λλ\u000fυ.“                                     erkennt.“\nI r l a n d hat bei Hinterlegung der Ratifikationsurkunde am 3. Juni 2002 fol-\ngende E r k l ä r u n g abgegeben:\n(Übersetzung)\n“Ireland hereby declares pursuant to             „Hiermit erklärt Irland nach Artikel 2 Ab-\nArticle 2.1 of the abovementioned Protocol        satz 1 des genannten Protokolls, dass es\nthat it accepts the jurisdiction of the Court     die Zuständigkeit des Gerichtshofs der\nof Justice of the European Communities to         Europäischen Gemeinschaften für die Aus-\ngive preliminary rulings on the interpreta-       legung des Übereinkommens über den\ntion of the Convention on the Protection of       Schutz der finanziellen Interessen der Euro-\nthe European Communities’ Financial Inter-        päischen Gemeinschaften und des ersten\nests and the First Protocol to that Conven-       Protokolls zu diesem Übereinkommen im\ntion under the conditions specified in Arti-      Wege der Vorabentscheidung nach Maß-\ncle 2.2 (a) of the said Protocol, namely that     gabe von Artikel 2 Absatz 2 Buchstabe a\nany court or tribunal of Ireland against          des genannten Protokolls anerkennt, dass\nwhose decisions there is no judicial remedy       also jedes Gericht Irlands, dessen Ent-\nunder national law may request Court of           scheidungen selbst nicht mehr mit Rechts-\nJustice of the European Communities to            mitteln des innerstaatlichen Rechts ange-\ngive a preliminary ruling on a question           fochten werden können, dem Gerichtshof\nraised in a case pending before it and con-       der Europäischen Gemeinschaften eine\ncerning the interpretation of the Conven-         Frage, die sich bei ihm in einem schweben-\ntion on the Protection of the European            den Verfahren stellt und die sich auf die\nCommunities’ Financial Interests and the          Auslegung des Übereinkommens über den\nFirst Protocol thereto if that court or tribu-    Schutz der finanziellen Interessen der Euro-\nnal considers that a decision on the ques-        päischen Gemeinschaften und des ers-\ntion is necessary to enable it to give judge-     ten Protokolls zu diesem Übereinkommen\nment.“                                            bezieht, zur Vorabentscheidung vorlegen\nkann, wenn es eine Entscheidung darüber\nzum Erlass seines Urteils für erforderlich\nhält.“\nI t a l i e n hat bei Hinterlegung der Ratifikationsurkunde am 19. Juli 2002 fol-\ngende E r k l ä r u n g abgegeben:\n(Übersetzung)\n„In relazione all’articolo 2, paragrafo 1 del    „In Bezug auf Artikel 2 Absatz 1 des am\nProtocollo concernente l’interpretazione in       29. November 1996 in Brüssel unterzeich-\nvia pregiudiziale, da parte della Corte di Giu-   neten Protokolls betreffend die Auslegung\nstizia delle Comunità europee, della Con-         des Übereinkommen über den Schutz der\nvenzione sulla tutela degli interessi finanzia-   finanziellen Interessen der Europäischen\nri, con annessa dichiarazione, fatto a Bru-       Gemeinschaften durch den Gerichtshof der\nxelles il 29 novembre 1996, si dichiara che       Europäischen Gemeinschaften im Wege\nl’Italia accetta la competenza della Corte di     der Vorabentscheidung mit beigefügter Er-\nGiustizia delle Comunità europee a pronun-        klärung erklärt Italien, dass es die Zustän-\nciarsi, in via pregiudiziale, sull’interpretazio- digkeit des Gerichtshofs der Europäischen\nne della Convenzione relativa alla tutela         Gemeinschaften für die Auslegung des\ndegli interessi finanziari delle Comunità         Übereinkommens über den Schutz der\neuropee e del primo Protocollo alle condi-        finanziellen Interessen der Europäischen\nzioni definite al paragrafo 2, lettera b).“       Gemeinschaften und des ersten Protokolls\nnach Maßgabe des Absatzes 2 Buchsta-\nbe b akzeptiert.“\nL e t t l a n d hat bei Hinterlegung der Ratifikationsurkunde am 31. August 2004\nfolgende E r k l ä r u n g abgegeben:\n(Übersetzung)\n“In accordance with paragraph 2(a) of            „Die Republik Lettland erklärt im Einklang\nArticle 2 of the Protocol drawn up on the         mit Artikel 2 Absatz 2 Buchstabe a des Pro-\nbasis of Article K.3 of the Treaty on Euro-       tokolls aufgrund von Artikel K.3 des Ver-\npean Union, on the interpretation, by way of      trags über die Europäische Union betref-\npreliminary rulings, by the Court of Justice      fend die Auslegung des Übereinkommens\nof the European Communities of the Con-           über den Schutz der finanziellen Interessen\nvention on the protection of the European         der Europäischen Gemeinschaften durch\nCommunities’ financial interests, Declara-        den Gerichtshof der Europäischen Gemein-\ntion concerning the simultaneous adoption         schaften im Wege der Vorabentscheidung,\nof the Convention on the protection of the        der Erklärung zur gleichzeitigen Annahme\nEuropean Communities’ financial interests         des Übereinkommens über den Schutz der","804 Bundesgesetzblatt Jahrgang 2007 Teil II Nr. 18, ausgegeben zu Bonn am 28. Juni 2007\nand the Protocol on the interpretation by       finanziellen Interessen der Europäischen\nway of preliminary rulings, by the Court of     Gemeinschaften und des Protokolls betref-\nJustice of the European Communities, of         fend die Auslegung dieses Übereinkom-\nthat Convention, and Declaration made           mens durch den Gerichtshof der Europäi-\npursuant to Article 2, the Republic of Latvia   schen Gemeinschaften im Wege der Vorab-\ndeclares that any court of the Republic of      entscheidung und der Erklärung gemäß\nLatvia against whose decision there is no       Artikel 2, dass jedes Gericht der Republik\njuridical remedy under national law may         Lettland, dessen Entscheidungen selbst\nrequest the Court of Justice of the Euro-       nicht mehr mit Rechtsmitteln des inner-\npean Communities to give a preliminary rul-     staatlichen Rechts angefochten werden\ning on a question raised in a case pending      können, dem Gerichtshof der Europäi-\nbefore it and concerning the interpretation     schen Gemeinschaften eine Frage, die sich\nof the Convention on the protection of the      bei ihm in einem schwebenden Verfahren\nCommunities’ financial interests and the        stellt und die sich auf die Auslegung des\nfirst Protocol thereto if that court considers  Übereinkommens über den Schutz der\nthat decision on the question is necessary      finanziellen Interessen der Europäischen\nto enable it to give judgment.”                 Gemeinschaften und des ersten Protokolls\nzu diesem Übereinkommen bezieht, zur\nVorabentscheidung vorlegen kann, wenn\nes eine Entscheidung darüber zum Erlass\nseines Urteils für erforderlich hält.“\nL i t a u e n hat bei Hinterlegung der Ratifikationsurkunde am 28. Mai 2004 fol-\ngende E r k l ä r u n g abgegeben:\n(Übersetzung)\n“And whereas, pursuant to paragraph 1           „Der Seimas der Republik Litauen erklärt\nof Article 2 of the Protocol adopted on 29      gemäß Artikel 2 Absatz 1 des am 29. No-\nNovember 1996, the Seimas of the Repub-         vember 1996 angenommenen Protokolls,\nlic of Lithuania declares that the Republic     dass die Republik Litauen die Zuständigkeit\nof Lithuania recognizes the jurisdiction of     des Gerichtshofs der Europäischen Ge-\nthe Court of Justice of the European Com-       meinschaften für die Auslegung des Über-\nmunities to give preliminary rulings on the     einkommens und des am 27. September\ninterpretation of the Convention and the        1996 angenommenen Protokolls im Wege\nProtocol adopted on 27 of September 1996        der Vorabentscheidung nach Maßgabe von\npursuant to the conditions specified in sub-    Artikel 2 Absatz 2 Buchstabe b anerkennt.“\nparagraph b of paragraph 2 of Article 2.”\nL u x e m b u r g hat bei Hinterlegung der Ratifikationsurkunde am 17. Mai\n2001 folgende E r k l ä r u n g abgegeben:\n(Übersetzung)\n«Le Grand Duché de Luxembourg accep-            „Das Großherzogtum Luxemburg aner-\nte la compétence de la Cour de Justice des      kennt die Gerichtsbarkeit des Gerichtshofs\nCommunautés européennes selon les               der Europäischen Gemeinschaften gemäß\nmodalités prévues à l’article 2, paragra-       Modalitäten des Artikels 2 Absatz 2 Buch-\nphe2, point b) du protocole établi sur la       stabe b des aufgrund von Artikel K.3 des\nbase de l’article K.3 du Traité de l’Union      Vertrags über die Europäische Union aus-\neuropéenne, concernant l’interprétation, à      gearbeiteten Protokolls betreffend die Aus-\ntitre préjudiciel, par la Cour de Justice des   legung des Übereinkommens über den\nCommunautés européennes, de la conven-          Schutz der finanziellen Interessen der Euro-\ntion relative à la protection des intérêts      päischen Gemeinschaften durch den Ge-\nfinanciers des Communautés européen-            richtshof der Europäischen Gemeinschaf-\nnes.»                                           ten im Wege der Vorabentscheidung.“\nDie N i e d e r l a n d e haben bei Unterzeichnung dieses Protokolls am\n29. November 1996 folgende E r k l ä r u n g abgegeben:\n(Übersetzung)\n„Het Koninkrijk der Nederlanden aan-            „Das Königreich der Niederlande erkennt\nvaardt de bevoegdheid van het Hof van           die Zuständigkeit des Gerichtshofs der\nJustitie van de Europese Gemeenschap-           Europäischen Gemeinschaften nach Maß-\npen op de in artikel 2, lid 2, onder b) vast-   gabe des Artikels 2 Absatz 2 Buchstabe b\ngestelde wijze. Het Koninkrijk der Neder-       an. Das Königreich der Niederlande behält\nlanden behoudt zich het recht voor, in hun      sich das Recht vor, in seinem innerstaatli-\ninterne wetgeving te bepalen dat, wanneer       chen Recht eine Bestimmung vorzusehen,\neen vraag die betrekking heeft op de uitleg-    wonach ein nationales Gericht, dessen Ent-\nging van de Overeenkomst aangaande de           scheidungen selbst nicht mehr mit Rechts-\nbescherming van de financiële belangen          mitteln des innerstaatlichen Rechts ange-\nvan de Europese Gemeenschappen en het           fochten werden können, verpflichtet ist,\neerste protocol daarbij aan de orde komt in     den Gerichtshof der Europäischen Ge-\neen zaak die aanhangig is bij een nationale     meinschaften anzurufen, wenn eine Frage\nrechterlijke instantie waarvan de beslissin-    im Zusammenhang mit der Auslegung des","Bundesgesetzblatt Jahrgang 2007 Teil II Nr. 18, ausgegeben zu Bonn am 28. Juni 2007              805\ngen volgens het nationale recht niet vat-       Übereinkommens über den Schutz der\nbaar zijn voor hoger beroep, deze instantie     finanziellen Interessen der Europäischen\nde zaak bij het Hof van Justitie van de         Gemeinschaften oder des Protokolls zu\nEuropese Gemeenschappen aanhangig               diesem Übereinkommen in einem schwe-\nmoet maken.“                                    benden Verfahren auftritt.“\nÖ s t e r r e i c h hat bei Hinterlegung der Ratifikationsurkunde am 21. Mai 1999\nfolgende E r k l ä r u n g abgegeben:\n„Die Republik Österreich anerkennt die Zuständigkeit des Gerichtshofs der Europäi-\nschen Gemeinschaften nach Maßgabe des Artikels 2 Absatz 2 Buchstabe b und die\nRepublik Österreich behält sich das Recht vor, in ihrem innerstaatlichen Recht eine\nBestimmung vorzusehen, wonach ein nationales Gericht, dessen Entscheidungen selbst\nnicht mehr mit Rechtsmitteln des innerstaatlichen Rechts angefochten werden können,\nverpflichtet ist, den Gerichtshof der Europäischen Gemeinschaften anzurufen, wenn eine\nFrage im Zusammenhang mit der Auslegung des Übereinkommens über den Schutz der\nfinanziellen Interessen der Europäischen Gemeinschaften oder des Protokolls zu diesem\nÜbereinkommen in einem schwebenden Verfahren auftritt.“\nP o r t u g a l hat bei Unterzeichnung des Protokolls am 29. November 1996\nfolgende E r k l ä r u n g abgegeben:\n(Übersetzung)\n„A República Portuguesa declara aceitar         „Die Portugiesische Republik erklärt, die\na competência do Tribunal de Justiça das        Zuständigkeit des Gerichtshofs der Euro-\nComunidades Europeias de acordo com as          päischen Gemeinschaften nach Maßgabe\nregras previstas na alínea a) do n°2 do arti-   des Artikels 2 Absatz 2 Buchstabe a anzu-\ngo 2º do Protocolo.“                            erkennen.“\nS c h w e d e n hat bei Hinterlegung der Ratifikationsurkunde am 10. Juni 1999\nfolgende E r k l ä r u n g abgegeben:\n(Übersetzung)\n„Förklarar jag härmed, enligt artikel 2,        „Ferner erkläre ich gemäß Artikel 2 Ab-\npunkt 1 och 2 b i protokollet att svenska       sätze 1 und 2, dass die schwedischen\ndomstolar ges möjlighet att inhämta för-        Gerichte die Möglichkeit erhalten, den\nhandsavgöranden från EG-domstolen om            Gerichtshof der Europäischen Gemein-\ntolkningen av konventionen om skydd av          schaften um Vorabentscheidungen betref-\nEuropeiska gemenskapernas finansiella           fend die Auslegung des Übereinkommens\nintressen och det första protokollet till kon-  über den Schutz der finanziellen Interessen\nventionen. Denna möjlighet skall inte           der Europäischen Gemeinschaften und des\nbegränsas till domstolar i sista instans.“      ersten Protokolls zu diesem Übereinkom-\nmen zu ersuchen. Diese Möglichkeit wird\nnicht auf Gerichte beschränkt, die letzt-\ninstanzlich entscheiden.“\nDie S l o w a k e i hat bei Hinterlegung der Ratifikationsurkunde am 30. Sep-\ntember 2004 folgende E r k l ä r u n g abgegeben:\n(Übersetzung)\n“The Slovak Republic declares that it           „Die Slowakische Republik erklärt, dass\nshall recognise the jurisdiction of the Court   sie die Zuständigkeit des Gerichtshofs der\nof Justice of the European Communities to       Europäischen Gemeinschaften für die Aus-\ngive a preliminary ruling concerning the        legung des Übereinkommens über den\ninterpretation of the Convention on the Pro-    Schutz der finanziellen Interessen der Euro-\ntection of the European Communities’            päischen Gemeinschaften und des Proto-\nFinancial Interests and the Protocol hereto     kolls zu diesem Übereinkommen im Wege\nwith the specification according to the con-    der Vorabentscheidung nach Maßgabe von\nditions laid down in the art. 2 (2) a of the    Artikel 2 Absatz 2 Buchstabe a des Proto-\nProtocol on the Interpretation of the Con-      kolls betreffend die Auslegung des Über-\nvention on the Protection of the European       einkommens über den Schutz der finanziel-\nCommunities’ Financial Interests, by way of     len Interessen der Europäischen Gemein-\npreliminary rulings, by the Court of Justice    schaften durch den Gerichtshof der Euro-\nof the European Communities.”                   päischen Gemeinschaften im Wege der\nVorabentscheidung anerkennt.“"]}