{"id":"bgbl2-2004-24-1","kind":"bgbl2","year":2004,"number":24,"date":"2004-07-27T00:00:00Z","url":"https://offenegesetze.de/veroeffentlichung/bgbl2/2004/24#page=2","api_url":"https://api.offenegesetze.de/v1/veroeffentlichung/bgbl2-2004-24-1/","document_url":"https://media.offenegesetze.de/bgbl2/2004/bgbl2_2004_24.pdf#page=2","order":1,"title":"Gesetz zu dem Abkommen vom 27. März 2003 zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Republik Tadschikistan zur Vermeidung der Doppelbesteuerung auf dem Gebiet der Steuern vom Einkommen und vom Vermögen","law_date":"2004-07-21T00:00:00Z","page":1034,"pdf_page":2,"num_pages":25,"content":["1034 Bundesgesetzblatt Jahrgang 2004 Teil II Nr. 24, ausgegeben zu Bonn am 27. Juli 2004\nGesetz\nzu dem Abkommen vom 27. März 2003\nzwischen der Bundesrepublik Deutschland\nund der Republik Tadschikistan\nzur Vermeidung der Doppelbesteuerung auf dem\nGebiet der Steuern vom Einkommen und vom Vermögen\nVom 21. Juli 2004\nDer Bundestag hat mit Zustimmung des Bundesrates das folgende Gesetz\nbeschlossen:\nArtikel 1\nDem in Berlin am 27. März 2003 unterzeichneten Abkommen zwischen der\nBundesrepublik Deutschland und der Republik Tadschikistan zur Vermeidung\nder Doppelbesteuerung auf dem Gebiet der Steuern vom Einkommen und vom\nVermögen wird zugestimmt. Das Abkommen wird nachstehend veröffentlicht.\nArtikel 2\n(1) Dieses Gesetz tritt am Tage nach seiner Verkündung in Kraft.\n(2) Der Tag, an dem das Abkommen nach seinem Artikel 30 Abs. 2 in Kraft tritt,\nist im Bundesgesetzblatt bekannt zu geben.\nDas vorstehende Gesetz wird hiermit ausgefertigt. Es ist im Bundesgesetz-\nblatt zu verkünden.\nBerlin, den 21. Juli 2004\nDer Bundespräsident\nHorst Köhler\nDer Bundeskanzler\nGerhard Schröder\nDer Bundesminister der Finanzen\nHans Eichel\nDer Bundesminister des Auswärtigen\nJ. Fischer","Bundesgesetzblatt Jahrgang 2004 Teil II Nr. 24, ausgegeben zu Bonn am 27. Juli 2004                1035\nAbkommen\nzwischen der Bundesrepublik Deutschland\nund der Republik Tadschikistan\nzur Vermeidung der Doppelbesteuerung auf dem\nGebiet der Steuern vom Einkommen und vom Vermögen\nëÓ„Î‡¯eÌËe\nÏeÊ‰Û îe‰e‡ÚË‚ÌÓÈ êeÒÔÛ·ÎËÍÓÈ ÉeÏ‡ÌËﬂ\nË êeÒÔÛ·ÎËÍÓÈ í‡‰ÊËÍËÒÚ‡Ì\nÓ· ËÁ·eÊ‡ÌËË ‰‚ÓÈÌÓ„Ó Ì‡ÎÓ„ÓÓ·ÎÓÊeÌËﬂ\n‚ ÓÚÌÓ¯eÌËË Ì‡ÎÓ„Ó‚ Ì‡ ‰ÓıÓ‰˚ Ë ËÏÛ˘eÒÚ‚Ó\nDie Bundesrepublik Deutschland                                îe‰e‡ÚË‚Ì‡ﬂ êeÒÔÛ·ÎËÍ‡ ÉeÏ‡ÌËﬂ\nund                                                             Ë\ndie Republik Tadschikistan –                                    êeÒÔÛ·ÎËÍ‡ í‡‰ÊËÍËÒÚ‡Ì –\nvon dem Wunsch geleitet, ihre wirtschaftlichen Beziehungen       ÊeÎ‡ﬂ      ÒÓ‰eÈÒÚ‚Ó‚‡Ú¸     ‡Á‚ËÚË˛     ˝ÍÓÌÓÏË˜eÒÍËı\ndurch den Abbau steuerlicher Hindernisse zu fördern –             ‚Á‡ËÏÓÓÚÌÓ¯eÌËÈ ÔÛÚeÏ ÛÒÚ‡ÌeÌËﬂ Ì‡ÎÓ„Ó‚˚ı ÔeÔﬂÚÒÚ-\n‚ËÈ –\nsind wie folgt übereingekommen:                                  ÒÓ„Î‡ÒËÎËÒ¸ Ó ÌËÊeÒÎe‰Û˛˘eÏ:\nArtikel 1                                                     ëÚ‡Ú¸ﬂ 1\nPersönlicher Geltungsbereich                                         ãËˆ‡, Í ÍÓÚÓ˚Ï\nÔËÏeÌﬂeÚÒﬂ ëÓ„Î‡¯eÌËe\nDieses Abkommen gilt für Personen, die in einem Vertrags-        ç‡ÒÚÓ˘ee ëÓ„Î‡¯eÌËe ÔËÏeÌﬂeÚÒﬂ Í ÎËˆ‡Ï, ÍÓÚÓ˚e\nstaat oder in beiden Vertragsstaaten ansässig sind.               ﬂ‚Îﬂ˛ÚÒﬂ       eÁË‰eÌÚ‡ÏË       Ó‰ÌÓ„Ó     ËÎË     Ó·ÓËı\nÑÓ„Ó‚‡Ë‚‡˛˘ËıÒﬂ ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚.\nArtikel 2                                                     ëÚ‡Ú¸ﬂ 2\nUnter das Abkommen fallende Steuern                                      ç‡ÎÓ„Ë, Ì‡ ÍÓÚÓ˚e\n‡ÒÔÓÒÚ‡ÌﬂeÚÒﬂ ëÓ„Î‡¯eÌËe\n(1) Dieses Abkommen gilt, ohne Rücksicht auf die Art der Erhe-   (1) ç‡ÒÚÓﬂ˘ee ëÓ„Î‡¯eÌËe ÔËÏeÌﬂeÚÒﬂ Í Ì‡ÎÓ„‡Ï Ì‡\nbung, für Steuern vom Einkommen und vom Vermögen, die für         ‰ÓıÓ‰˚     Ë     ËÏÛ˘eÒÚ‚Ó,     ‚ÁËÏ‡eÏ˚Ï     ÓÚ    ËÏeÌË\nRechnung eines Vertragsstaats, eines seiner Länder oder einer     ÑÓ„Ó‚‡Ë‚‡˛˘e„ÓÒﬂ ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚‡, Ó‰ÌÓÈ ËÁ e„Ó ÁeÏeÎ¸ ËÎË\nihrer Gebietskörperschaften erhoben werden.                       Ó‰ÌÓ„Ó     ËÁ     Ëı    ‡‰ÏËÌËÒÚ‡ÚË‚ÌÓ-ÚeËÚÓË‡Î¸Ì˚ı\nÓ·‡ÁÓ‚‡ÌËÈ, ÌeÁ‡‚ËÒËÏÓ ÓÚ ÒÔÓÒÓ·‡ Ë ÏeÚÓ‰‡ Ëı ‚ÁËÏ‡ÌËﬂ.\n(2) Als Steuern vom Einkommen und vom Vermögen gelten alle       (2) ç‡ÎÓ„‡ÏË Ì‡ ‰ÓıÓ‰˚ Ë ËÏÛ˘eÒÚ‚Ó Ò˜ËÚ‡˛ÚÒﬂ Î˛·˚e\nSteuern, die vom Gesamteinkommen, vom Gesamtvermögen              Ì‡ÎÓ„Ë, ÍÓÚÓ˚e ‚ÁËÏ‡˛ÚÒﬂ Ò ÒÓ‚ÓÍÛÔÌÓ„Ó ‰ÓıÓ‰‡,\noder von Teilen des Einkommens oder des Vermögens erhoben         ÒÓ‚ÓÍÛÔÌÓ„Ó ËÏÛ˘eÒÚ‚‡ ËÎË ˜‡ÒÚeÈ ‰ÓıÓ‰‡ ËÎË ËÏÛ˘eÒÚ‚‡,\nwerden, einschließlich der Steuern vom Gewinn aus der Ver-        ‚ÍÎ˛˜‡ﬂ Ì‡ÎÓ„Ë Ò ÔË·˚ÎË ÓÚ ÓÚ˜ÛÊ‰eÌËﬂ ‰‚ËÊËÏÓ„Ó ËÎË\näußerung beweglichen oder unbeweglichen Vermögens, der            Ìe‰‚ËÊËÏÓ„Ó ËÏÛ˘eÒÚ‚‡, Ì‡ÎÓ„Ë Ò Ó·˘Ëı ÒÛÏÏ Á‡‡·ÓÚÌÓÈ\nLohnsummensteuern sowie der Steuern vom Vermögenszu-              ÔÎ‡Ú˚       ËÎË      ‚ÓÁÌ‡„‡Ê‰eÌËÈ,       ‚˚ÔÎ‡˜Ë‚‡eÏ˚ı\nwachs.                                                            Ôe‰ÔËﬂÚËﬂÏË, ‡ Ú‡ÍÊe Ì‡ÎÓ„Ë Ò ÔËÓÒÚ‡ ËÏÛ˘eÒÚ‚‡.\n(3) Zu den zurzeit bestehenden Steuern, für die dieses Abkom-    (3) ä ‰eÈÒÚ‚Û˛˘ËÏ ‚ Ì‡ÒÚÓﬂ˘ee ‚eÏﬂ Ì‡ÎÓ„‡Ï, Ì‡\nmen gilt, gehören insbesondere                                    ÍÓÚÓ˚e      ‡ÒÔÓÒÚ‡ÌﬂeÚÒﬂ     ‰eÈÒÚ‚Ëe     Ì‡ÒÚÓﬂ˘e„Ó\nëÓ„Î‡¯eÌËﬂ, ‚ ˜‡ÒÚÌÓÒÚË, ÓÚÌÓÒﬂÚÒﬂ:\na) in der Republik Tadschikistan:                                 a) ‚ êeÒÔÛ·ÎËÍe í‡‰ÊËÍËÒÚ‡Ì:\ndie Steuer auf Einkommen (Gewinn) juristischer Personen,         Ì‡ÎÓ„ Ì‡ ‰ÓıÓ‰˚ (ÔË·˚Î¸) ˛Ë‰Ë˜eÒÍËı ÎËˆ,\ndie Einkommensteuer von natürlichen Personen und                 ÔÓ‰ÓıÓ‰Ì˚È Ì‡ÎÓ„ Ò ÙËÁË˜eÒÍËı ÎËˆ Ë\ndie Vermögensteuern bei juristischen und natürlichen Perso-      Ì‡ÎÓ„Ë Ì‡ ËÏÛ˘eÒÚ‚Ó ˛Ë‰Ë˜eÒÍËı Ë ÙËÁË˜eÒÍËı ÎËˆ\nnen\n(im Folgenden als „tadschikische Steuer“ bezeichnet);            (‰‡Îee ËÏeÌÛeÏ˚e «Ú‡‰ÊËÍÒÍËe Ì‡ÎÓ„Ë»);\nb) in der Bundesrepublik Deutschland:                             b) ‚ îe‰e‡ÚË‚ÌÓÈ êeÒÔÛ·ÎËÍe ÉeÏ‡ÌËﬂ:\ndie Einkommensteuer,                                             ÔÓ‰ÓıÓ‰Ì˚È Ì‡ÎÓ„,\ndie Körperschaftsteuer,                                          Ì‡ÎÓ„ Ò ÍÓÔÓ‡ˆËÈ,","1036                Bundesgesetzblatt Jahrgang 2004 Teil II Nr. 24, ausgegeben zu Bonn am 27. Juli 2004\ndie Gewerbesteuer und                                             ÔÓÏ˚ÒÎÓ‚˚È Ì‡ÎÓ„ Ë\ndie Vermögensteuer                                                Ì‡ÎÓ„ Ì‡ ËÏÛ˘eÒÚ‚Ó,\neinschließlich der hierauf erhobenen Zuschläge                    ‚ÍÎ˛˜‡ﬂ Ì‡ÎÓ„Ó‚˚e Ì‡‰·‡‚ÍË Í ÌËÏ\n(im Folgenden als „deutsche Steuer“ bezeichnet).                  (‰‡Îee ËÏeÌÛeÏ˚e «„eÏ‡ÌÒÍËe Ì‡ÎÓ„Ë»).\n(4) Das Abkommen gilt auch für alle Steuern gleicher oder im      (4) ç‡ÒÚÓﬂ˘ee ëÓ„Î‡¯eÌËe ÔËÏeÌﬂeÚÒﬂ Ú‡ÍÊe Í Î˛·˚Ï\nWesentlichen ähnlicher Art, die nach der Unterzeichnung des        ÔÓ‰Ó·Ì˚Ï ËÎË ÔÓ ÒÛ˘eÒÚ‚Û ‡Ì‡ÎÓ„Ë˜Ì˚Ï Ì‡ÎÓ„‡Ï, ÍÓÚÓ˚e\nAbkommens neben den bestehenden Steuern oder an deren              ·Û‰ÛÚ ‚ÁËÏ‡Ú¸Òﬂ ÔÓÒÎe ÔÓ‰ÔËÒ‡ÌËﬂ Ì‡ÒÚÓﬂ˘e„Ó ëÓ„Î‡¯eÌËﬂ\nStelle erhoben werden. Die zuständigen Behörden der Vertrags-      ‚ ‰ÓÔÓÎÌeÌËe ËÎË ‚ÏeÒÚÓ ÒÛ˘eÒÚ‚Û˛˘Ëı Ì‡ÎÓ„Ó‚.\nstaaten teilen einander die in ihren Steuergesetzen eingetretenen  äÓÏÔeÚeÌÚÌ˚e Ó„‡Ì˚ ÑÓ„Ó‚‡Ë‚‡˛˘ËıÒﬂ ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚ ·Û‰ÛÚ\nwesentlichen Änderungen mit.                                       Û‚e‰ÓÏÎﬂÚ¸ ‰Û„ ‰Û„‡ Ó ÒÛ˘eÒÚ‚eÌÌ˚ı ËÁÏeÌeÌËﬂı,\n‚ÌeÒeÌÌ˚ı ‚ Ëı Ì‡ÎÓ„Ó‚˚e Á‡ÍÓÌ˚.\nArtikel 3                                                    ëÚ‡Ú¸ﬂ 3\nAllgemeine Begriffsbestimmungen                                      é·˘Ëe ÓÔe‰eÎeÌËﬂ\n(1) Im Sinne dieses Abkommens, wenn der Zusammenhang              (1) ÑÎﬂ ˆeÎeÈ Ì‡ÒÚÓﬂ˘e„Ó ëÓ„Î‡¯eÌËﬂ, eÒÎË ËÌÓe Ìe\nnichts anderes erfordert,                                          ‚˚ÚeÍ‡eÚ ËÁ ÍÓÌÚeÍÒÚ‡:\na) bedeutet der Ausdruck „ein Vertragsstaat“ und „der andere       ‡) ÚeÏËÌ «ÑÓ„Ó‚‡Ë‚‡˛˘eeÒﬂ ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚Ó» Ë «‰Û„Óe\nVertragsstaat“ das Hoheitsgebiet dieser Staaten sowie das         ÑÓ„Ó‚‡Ë‚‡˛˘eeÒﬂ ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚Ó» ÓÁÌ‡˜‡eÚ ÚeËÚÓË˛\nan das Küstenmeer angrenzende Gebiet des Meeresbodens,            ˝ÚËı    „ÓÒÛ‰‡ÒÚ‚,   ‡    Ú‡ÍÊe    ÔËÎe„‡˛˘ËÈ     Í\ndes Meeresuntergrunds und der darüber befindlichen Was-           ÚeËÚÓË‡Î¸ÌÓÏÛ ÏÓ˛ ‡ÈÓÌ ÏÓÒÍÓ„Ó ‰Ì‡, e„Ó Ìe‰, ‡\nsersäule, soweit der jeweilige Staat dort in Übereinstimmung      Ú‡ÍÊe ‡ÒÔÓÎÓÊeÌÌÓÈ Ì‡‰ ÌËÏË ‚Ó‰ÌÓÈ ÚÓÎ˘Ë, ‚\nmit dem Völkerrecht und seinen innerstaatlichen Rechtsvor-        ÍÓÚÓÓÏ ÚÓ ËÎË ‰Û„Óe ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚Ó ‚ ÒÓÓÚ‚eÚÒÚ‚ËË Ò\nschriften souveräne Rechte und Hoheitsbefugnisse zum              ÏeÊ‰ÛÌ‡Ó‰Ì˚Ï Ô‡‚ÓÏ Ë Ì‡ˆËÓÌ‡Î¸Ì˚Ï Á‡ÍÓÌÓ-\nZwecke der Erforschung, Ausbeutung, Erhaltung und Bewirt-         ‰‡ÚeÎ¸ÒÚ‚ÓÏ ÓÒÛ˘eÒÚ‚ÎﬂeÚ ÒÛ‚eeÌÌ˚e Ô‡‚‡ Ë\nschaftung der lebenden und nicht lebenden natürlichen Res-        ˛ËÒ‰ËÍˆË˛ ‚ ˆeÎﬂı ‡Á‚e‰ÍË, ‡Á‡·ÓÚÍË, ÒÓı‡ÌeÌËﬂ\nsourcen ausübt;                                                   ÔËÓ‰Ì˚ı eÒÛÒÓ‚, Í‡Í ÊË‚˚ı, Ú‡Í Ë ÌeÊË‚˚ı, ‡ Ú‡ÍÊe\n‚ ˆeÎﬂı ÛÔ‡‚ÎeÌËﬂ ËÏË;\nb) bedeutet der Ausdruck „Person“ natürliche Personen, Gesell-     b) ÚeÏËÌ «ÎËˆÓ» ÓÁÌ‡˜‡eÚ ÙËÁË˜eÒÍÓe ÎËˆÓ, ÍÓÏÔ‡ÌË˛\nschaften und alle anderen Personenvereinigungen;                  ËÎË Î˛·Óe ‰Û„Óe Ó·˙e‰ËÌeÌËe ÎËˆ;\nc) bedeutet der Ausdruck „Gesellschaft“ eine juristische Person    Ò) ÚeÏËÌ «ÍÓÏÔ‡ÌËﬂ» ÓÁÌ‡˜‡eÚ ˛Ë‰Ë˜eÒÍÓe ÎËˆÓ ËÎË\noder einen Rechtsträger, der für die Besteuerung wie eine         Ô‡‚Ó‚ÓÈ ÒÛ·˙eÍÚ, ÍÓÚÓ˚È ‰Îﬂ ˆeÎeÈ Ì‡ÎÓ„ÓÓ·ÎÓÊeÌËﬂ\njuristische Person behandelt wird;                                ‡ÒÒÏ‡ÚË‚‡eÚÒﬂ Í‡Í ˛Ë‰Ë˜eÒÍÓe ÎËˆÓ;\nd) bezieht sich der Ausdruck „Unternehmen“ auf die Ausübung        d) ÚeÏËÌ «Ôe‰ÔËﬂÚËe» ÔÓ‰‡ÁÛÏe‚‡eÚ ÓÒÛ˘eÒÚ‚ÎeÌËe\neiner Geschäftstätigkeit;                                         ÍÓÏÏe˜eÒÍÓÈ ‰eﬂÚeÎ¸ÌÓÒÚË;\ne) schließt der Ausdruck „Geschäftstätigkeit“ auch die Aus-        e) ÚeÏËÌ «ÍÓÏÏe˜eÒÍ‡ﬂ ‰eﬂÚeÎ¸ÌÓÒÚ¸» ‚ÍÎ˛˜‡eÚ Ú‡ÍÊe\nübung einer freiberuflichen oder sonstigen selbständigen          ÓÒÛ˘eÒÚ‚ÎeÌËe ‰eﬂÚeÎ¸ÌÓÒÚË ÔÓ ÓÍ‡Á‡ÌË˛ ÌeÁ‡‚ËÒËÏ˚ı\nTätigkeit ein;                                                    ÔÓÙeÒÒËÓÌ‡Î¸Ì˚ı ÛÒÎÛ„ ËÎË ÔÓ˜eÈ ‰eﬂÚeÎ¸ÌÓÒÚË\nÌeÁ‡‚ËÒËÏÓ„Ó ı‡‡ÍÚe‡;\nf)  bedeuten die Ausdrücke „Unternehmen eines Vertrags-            f) ÚeÏËÌ˚ «Ôe‰ÔËﬂÚËe ÑÓ„Ó‚‡Ë‚‡˛˘e„ÓÒﬂ ÉÓÒÛ‰‡-\nstaats“ und „Unternehmen des anderen Vertragsstaats“, je          ÒÚ‚‡» Ë «Ôe‰ÔËﬂÚËe ‰Û„Ó„Ó ÑÓ„Ó‚‡Ë‚‡˛˘e„ÓÒﬂ\nnachdem, ein Unternehmen, das von einer in einem Vertrags-        ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚‡» ÒÓÓÚ‚eÚÒÚ‚eÌÌÓ ÓÁÌ‡˜‡˛Ú Ôe‰ÔËﬂÚËe,\nstaat ansässigen Person betrieben wird, oder ein Unterneh-       ÛÔ‡‚ÎﬂeÏÓe ÎËˆÓÏ, ﬂ‚Îﬂ˛˘ËÏÒﬂ eÁË‰eÌÚÓÏ ÑÓ„Ó-\nmen, das von einer im anderen Vertragsstaat ansässigen            ‚‡Ë‚‡˛˘e„ÓÒﬂ ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚‡, ËÎË Ôe‰ÔËﬂÚËe, ÛÔ‡-\nPerson betrieben wird;                                            ‚ÎﬂeÏÓe ÎËˆÓÏ, ﬂ‚Îﬂ˛˘ËÏÒﬂ eÁË‰eÌÚÓÏ ‰Û„Ó„Ó\nÑÓ„Ó‚‡Ë‚‡˛˘e„ÓÒﬂ ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚‡;\ng) bedeutet der Ausdruck „internationaler Verkehr“ jede Beför-     g) ÚeÏËÌ «ÏeÊ‰ÛÌ‡Ó‰Ì˚e Ôee‚ÓÁÍË» ÓÁÌ‡˜‡eÚ Î˛·Û˛\nderung mit einem Seeschiff oder Luftfahrzeug, das von einem       Ôee‚ÓÁÍÛ ÏÓÒÍËÏ ËÎË ‚ÓÁ‰Û¯Ì˚Ï ÒÛ‰ÌÓÏ, ˝ÍÒÔÎÛ‡-\nUnternehmen mit tatsächlicher Geschäftsleitung in einem           ÚËÛeÏ˚Ï Ôe‰ÔËﬂÚËeÏ Ò ÏeÒÚÓÏ Ù‡ÍÚË˜eÒÍÓ„Ó ÛÍÓ-\nVertragsstaat betrieben wird, es sei denn, das Seeschiff oder     ‚Ó‰ﬂ˘e„Ó Ó„‡Ì‡ ‚ ÑÓ„Ó‚‡Ë‚‡˛˘eÏÒﬂ ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚e,\nLuftfahrzeug wird ausschließlich zwischen Orten im anderen        ÍÓÏe ÒÎÛ˜‡e‚, ÍÓ„‰‡ ÏÓÒÍÓe ËÎË ‚ÓÁ‰Û¯ÌÓe ÒÛ‰ÌÓ\nVertragsstaat betrieben;                                         ˝ÍÒÔÎÛ‡ÚËÛeÚÒﬂ ËÒÍÎ˛˜ËÚeÎ¸ÌÓ ÏeÊ‰Û ÔÛÌÍÚ‡ÏË, ‡-\nÒÔÓÎÓÊeÌÌ˚ÏË ‚ ‰Û„ÓÏ ÑÓ„Ó‚‡Ë‚‡˛˘eÏÒﬂ ÉÓÒÛ‰‡-\nÒÚ‚e;\nh) bedeutet der Ausdruck „Staatsangehöriger“                       h) ÚeÏËÌ «Ì‡ˆËÓÌ‡Î¸ÌÓe ÎËˆÓ» ÓÁÌ‡˜‡eÚ:\naa) in Bezug auf die Republik Tadschikistan:                      aa) ÔËÏeÌËÚeÎ¸ÌÓ Í êeÒÔÛ·ÎËÍe í‡‰ÊËÍËÒÚ‡Ì:\nalle natürlichen Personen, die die tadschikische Staats-         Î˛·Óe ÙËÁË˜eÒÍÓe ÎËˆÓ, ËÏe˛˘ee „‡Ê‰‡ÌÒÚ‚Ó\nangehörigkeit besitzen sowie alle juristischen Personen,         êeÒÔÛ·ÎËÍË    í‡‰ÊËÍËÒÚ‡Ì,   ‡    Ú‡ÍÊe   Î˛·Óe\nPersonengesellschaften und anderen Personenvereini-              ˛Ë‰Ë˜eÒÍÓe ÎËˆÓ, ÔÓÒÚÓe ÚÓ‚‡Ë˘eÒÚ‚Ó Ë ËÌÓe\ngungen, die nach dem in der Republik Tadschikistan               Ó·˙e‰ËÌeÌËe ÎËˆ, Û˜eÊ‰eÌÌ˚e ‚ ÒÓÓÚ‚eÚÒÚ‚ËË Ò\ngeltenden Recht errichtet worden sind;                           ‰eÈÒÚ‚Û˛˘ËÏ ‚ êeÒÔÛ·ÎËÍe í‡‰ÊËÍËÒÚ‡Ì Á‡ÍÓÌÓ-\n‰‡ÚeÎ¸ÒÚ‚ÓÏ,","Bundesgesetzblatt Jahrgang 2004 Teil II Nr. 24, ausgegeben zu Bonn am 27. Juli 2004                  1037\nbb) in Bezug auf die Bundesrepublik Deutschland:                   bb) ÔËÏeÌËÚeÎ¸ÌÓ      Í   îe‰e‡ÚË‚ÌÓÈ     êeÒÔÛ·ÎËÍe\nÉeÏ‡ÌËﬂ:\nalle Deutschen im Sinne des Grundgesetzes der Bun-                 Î˛·Ó„Ó ÌeÏˆ‡ ‚ ÔÓÌËÏ‡ÌËË éÒÌÓ‚ÌÓ„Ó Á‡ÍÓÌ‡\ndesrepublik Deutschland sowie alle juristischen Perso-             îe‰e‡ÚË‚ÌÓÈ êeÒÔÛ·ÎËÍË ÉeÏ‡ÌËﬂ, ‡ Ú‡ÍÊe Î˛·Óe\nnen, Personengesellschaften und anderen Personen-                  ˛Ë‰Ë˜eÒÍÓe ÎËˆÓ, ÔÓÒÚÓe ÚÓ‚‡Ë˘eÒÚ‚Ó Ë ËÌÓe\nvereinigungen, die nach dem in der Bundesrepublik                  Ó·˙e‰ËÌeÌËe ÎËˆ, Û˜eÊ‰eÌÌ˚e ‚ ÒÓÓÚ‚eÚÒÚ‚ËË Ò\nDeutschland geltenden Recht errichtet worden sind;                 ‰eÈÒÚ‚Û˛˘ËÏ ‚ îe‰e‡ÚË‚ÌÓÈ êeÒÔÛ·ÎËÍe ÉeÏ‡-\nÌËﬂ Á‡ÍÓÌÓ‰‡ÚeÎ¸ÒÚ‚ÓÏ;\ni)   bedeutet der Ausdruck „zuständige Behörde“                     i)  ÚeÏËÌ «ÍÓÏÔeÚeÌÚÌ˚È Ó„‡Ì» ÓÁÌ‡˜‡eÚ:\naa) in der Republik Tadschikistan das Ministerium der              ‡‡) ÔËÏeÌËÚeÎ¸ÌÓ      Í    êeÒÔÛ·ÎËÍe    í‡‰ÊËÍËÒÚ‡Ì\nFinanzen, seine Bevollmächtigten oder die Behörde, an              åËÌËÒÚeÒÚ‚Ó ÙËÌ‡ÌÒÓ‚, e„Ó ÛÔÓÎÌÓÏÓ˜eÌÌ˚ı ÎËˆ\ndie es seine Befugnisse delegiert hat;                             ËÎË Ó„‡Ì, ÍÓÚÓÓÏÛ ÓÌÓ Ôee‰‡ÎÓ Ò‚ÓË ÔÓÎÌÓÏÓ˜Ëﬂ,\nbb) in der Bundesrepublik Deutschland das Bundesministe-           bb) ÔËÏeÌËÚeÎ¸ÌÓ      Í   îe‰e‡ÚË‚ÌÓÈ     êeÒÔÛ·ÎËÍe\nrium der Finanzen oder die Behörde, an die es seine                ÉeÏ‡ÌËﬂ îe‰e‡Î¸ÌÓe ÏËÌËÒÚeÒÚ‚Ó ÙËÌ‡ÌÒÓ‚ ËÎË\nBefugnisse delegiert hat.                                          Ó„‡Ì, ÍÓÚÓÓÏÛ ÓÌÓ Ôee‰‡ÎÓ ÔÓÎÌÓÏÓ˜Ëﬂ.\n(2) Bei der Anwendung des Abkommens durch einen Vertrags-           (2) EÒÎË ËÁ ÍÓÌÚeÍÒÚ‡ ËÌÓe Ìe ‚˚ÚeÍ‡eÚ, ÚÓ ÔË\nstaat hat, wenn der Zusammenhang nichts anderes erfordert,          ÔËÏeÌeÌËË ÑÓ„Ó‚‡Ë‚‡˛˘ËÏÒﬂ ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚ÓÏ Ì‡ÒÚÓﬂ˘e„Ó\njeder im Abkommen nicht definierte Ausdruck die Bedeutung, die      ëÓ„Î‡¯eÌËﬂ Î˛·ÓÈ Ìe ÓÔe‰eÎeÌÌ˚È ‚ ëÓ„Î‡¯eÌËË ÚeÏËÌ\nihm im Anwendungszeitraum nach dem Recht dieses Staates             ËÏeeÚ ÚÓ ÁÌ‡˜eÌËe, ÍÓÚÓÓe ‚ ÔeËÓ‰ ‰eÈÒÚ‚Ëﬂ Ì‡ÒÚÓﬂ˘e„Ó\nüber die Steuern zukommt, für die das Abkommen gilt, wobei die      ëÓ„Î‡¯eÌËﬂ eÏÛ ÔË‰‡eÚ Á‡ÍÓÌÓ‰‡ÚeÎ¸ÒÚ‚Ó ˝ÚÓ„Ó\nBedeutung nach dem in diesem Staat anzuwendenden Steuer-            ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚‡ Ó Ì‡ÎÓ„‡ı, Ì‡ ÍÓÚÓ˚e ‡ÒÔÓÒÚ‡ÌﬂeÚÒﬂ\nrecht den Vorrang vor einer Bedeutung hat, die der Ausdruck         ‰eÈÒÚ‚Ëe Ì‡ÒÚÓﬂ˘e„Ó ëÓ„Î‡¯eÌËﬂ, ÔË˜eÏ ÁÌ‡˜eÌËe\nnach anderem Recht dieses Staates hat.                              ÒÓ„Î‡ÒÌÓ ÔËÏeÌﬂeÏÓÏÛ ‚ ˝ÚÓÏ ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚e Ì‡ÎÓ„Ó‚ÓÏÛ\nÁ‡ÍÓÌÓ‰‡ÚeÎ¸ÒÚ‚Û ÔeÓ·Î‡‰‡eÚ Ì‡‰ Í‡ÍËÏ-ÎË·Ó ÁÌ‡˜eÌËeÏ,\nÍÓÚÓÓe ÚeÏËÌ ËÏeeÚ ‚ ÒÓÓÚ‚eÚÒÚ‚ËË Ò ‰Û„ÓÈ Ô‡‚Ó‚ÓÈ\nÓÚ‡ÒÎ¸˛ ‰‡ÌÌÓ„Ó ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚‡.\nArtikel 4                                                       ëÚ‡Ú¸ﬂ 4\nAnsässige Person                                                      êeÁË‰eÌÚ\n(1) Im Sinne dieses Abkommens bedeutet der Ausdruck „eine           (1) ÑÎﬂ ˆeÎeÈ Ì‡ÒÚÓﬂ˘e„Ó ëÓ„Î‡¯eÌËﬂ ÚeÏËÌ «eÁË‰eÌÚ\nin einem Vertragsstaat ansässige Person“ eine Person, die nach      ÑÓ„Ó‚‡Ë‚‡˛˘e„ÓÒﬂ ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚‡» ÓÁÌ‡˜‡eÚ Î˛·Óe ÎËˆÓ,\ndem Recht dieses Staates dort aufgrund ihres Wohnsitzes, ihres      ÍÓÚÓÓe ÔÓ Á‡ÍÓÌÓ‰‡ÚeÎ¸ÒÚ‚Û ˝ÚÓ„Ó ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚‡ ÔÓ‰ÎeÊËÚ ‚\nständigen Aufenthalts, des Ortes ihrer Geschäftsleitung oder        ÌeÏ Ì‡ÎÓ„ÓÓ·ÎÓÊeÌËﬂ Ì‡ ÓÒÌÓ‚e Ò‚Óe„Ó ÏeÒÚÓÊËÚeÎ¸ÒÚ‚‡,\neines anderen ähnlichen Merkmals steuerpflichtig ist, und um-       Ò‚Óe„Ó ÔÓÒÚÓﬂÌÌÓ„Ó ÏeÒÚÓÔe·˚‚‡ÌËﬂ, ÏeÒÚ‡ Ì‡ıÓÊ‰eÌËﬂ\nfasst auch diesen Staat, seine Länder und ihre Gebietskörper-       Ò‚Óe„Ó ÛÍÓ‚Ó‰ﬂ˘e„Ó Ó„‡Ì‡ ËÎË ËÌÓ„Ó ‡Ì‡ÎÓ„Ë˜ÌÓ„Ó\nschaften. Der Ausdruck umfasst jedoch nicht eine Person, die in     ÍËÚeËﬂ, ‚ÍÎ˛˜‡ﬂ Ú‡ÍÊe Ò‡ÏÓ ˝ÚÓ ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚Ó, e„Ó ÁeÏÎË Ë\ndiesem Staat nur mit Einkünften aus Quellen in diesem Staat         Ëı      ‡‰ÏËÌËÒÚ‡ÚË‚ÌÓ-ÚeËÚÓË‡Î¸Ì˚e       Ó·‡ÁÓ‚‡ÌËﬂ.\noder mit in diesem Staat gelegenem Vermögen steuerpflichtig         ìÍ‡Á‡ÌÌ˚È ÚeÏËÌ Ìe ‡ÒÔÓÒÚ‡ÌﬂeÚÒﬂ, Ó‰Ì‡ÍÓ, Ì‡ ÎËˆÓ,\nist.                                                                ÍÓÚÓÓe ÔÓ‰ÎeÊËÚ Ì‡ÎÓ„ÓÓ·ÎÓÊeÌË˛ ‚ ˝ÚÓÏ ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚e\nÚÓÎ¸ÍÓ ‚ ÓÚÌÓ¯eÌËË ‰ÓıÓ‰Ó‚ ËÁ ËÒÚÓ˜ÌËÍÓ‚ ‚ ˝ÚÓÏ\nÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚e ËÎË ‚ ÓÚÌÓ¯eÌËË ËÏÛ˘eÒÚ‚‡, ‡ÒÔÓÎÓÊeÌÌÓ„Ó ‚\n˝ÚÓÏ ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚e.\n(2) Ist nach Absatz 1 eine natürliche Person in beiden Ver-         (2) Ç ÒÎÛ˜‡e, eÒÎË ÒÓ„Î‡ÒÌÓ ÔÓÎÓÊeÌËﬂÏ ÔÛÌÍÚ‡ 1\ntragsstaaten ansässig, so gilt Folgendes:                           Ì‡ÒÚÓﬂ˘eÈ ÒÚ‡Ú¸Ë ÙËÁË˜eÒÍÓe ÎËˆÓ ﬂ‚ÎﬂeÚÒﬂ eÁË‰eÌÚÓÏ\nÓ·ÓËı      ÑÓ„Ó‚‡Ë‚‡˛˘ËıÒﬂ       ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚,    ‰eÈÒÚ‚Û˛Ú\nÒÎe‰Û˛˘Ëe ÔÓÎÓÊeÌËﬂ:\na) Die Person gilt als nur in dem Staat ansässig, in dem sie über   ‡) ãËˆÓ Ò˜ËÚ‡eÚÒﬂ eÁË‰eÌÚÓÏ ÚÓ„Ó ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚‡, ‚ ÍÓÚÓÓÏ\neine ständige Wohnstätte verfügt; verfügt sie in beiden Staa-      ÓÌÓ ‡ÒÔÓÎ‡„‡eÚ ÔÓÒÚÓﬂÌÌ˚Ï ÊËÎË˘eÏ; eÒÎË ÓÌÓ\nten über eine ständige Wohnstätte, so gilt sie als nur in dem      ‡ÒÔÓÎ‡„‡eÚ      ÔÓÒÚÓﬂÌÌ˚Ï     ÊËÎË˘eÏ      ‚   Ó·ÓËı\nStaat ansässig, zu dem sie die engeren persönlichen und            ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚‡ı, ÚÓ ÓÌÓ Ò˜ËÚ‡eÚÒﬂ eÁË‰eÌÚÓÏ ÚÓÎ¸ÍÓ ÚÓ„Ó\nwirtschaftlichen Beziehungen hat (Mittelpunkt der Lebens-          ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚‡, Ò ÍÓÚÓ˚Ï ÓÌÓ ËÏeeÚ Ì‡Ë·ÓÎee ÚeÒÌ˚e\ninteressen);                                                       ÎË˜Ì˚e Ë ˝ÍÓÌÓÏË˜eÒÍËe Ò‚ﬂÁË (ˆeÌÚ ÊËÁÌeÌÌ˚ı\nËÌÚeeÒÓ‚);\nb) kann nicht bestimmt werden, in welchem Staat die Person          b) ‚ ÒÎÛ˜‡e, eÒÎË Ìe ÏÓÊeÚ ·˚Ú¸ ÓÔe‰eÎeÌÓ, ‚ Í‡ÍÓÏ\nden Mittelpunkt ihrer Lebensinteressen hat, oder verfügt sie       ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚e ÎËˆÓ ËÏeeÚ ˆeÌÚ ÊËÁÌeÌÌ˚ı ËÌÚeeÒÓ‚,\nin keinem der Staaten über eine ständige Wohnstätte, so gilt       ËÎË eÒÎË ÎËˆÓ Ìe ‡ÒÔÓÎ‡„‡eÚ ÔÓÒÚÓﬂÌÌ˚Ï ÊËÎË˘eÏ ÌË ‚\nsie als nur in dem Staat ansässig, in dem sie ihren gewöhn-        Ó‰ÌÓÏ ËÁ ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚, ÓÌÓ Ò˜ËÚ‡eÚÒﬂ eÁË‰eÌÚÓÏ ÚÓÎ¸ÍÓ\nlichen Aufenthalt hat;                                             ÚÓ„Ó ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚‡, ‚ ÍÓÚÓÓÏ ÓÌÓ Ó·˚˜ÌÓ ÔÓÊË‚‡eÚ;\nc) hat die Person ihren gewöhnlichen Aufenthalt in beiden           Ò) eÒÎË ÎËˆÓ Ó·˚˜ÌÓ ÔÓÊË‚‡eÚ ‚ Ó·ÓËı ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚‡ı ËÎË\nStaaten oder in keinem der Staaten, so gilt sie als nur in dem     eÒÎË ÓÌÓ Ó·˚˜ÌÓ Ìe ÔÓÊË‚‡eÚ ÌË ‚ Ó‰ÌÓÏ ËÁ ÌËı, ÓÌÓ\nStaat ansässig, dessen Staatsangehöriger sie ist;                  Ò˜ËÚ‡eÚÒﬂ eÁË‰eÌÚÓÏ ÚÓÎ¸ÍÓ ÚÓ„Ó ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚‡,\n„‡Ê‰‡ÌËÌÓÏ ÍÓÚÓÓ„Ó ÓÌÓ ﬂ‚ÎﬂeÚÒﬂ;\nd) ist die Person Staatsangehöriger beider Staaten oder keines      d) eÒÎË ÎËˆÓ ﬂ‚ÎﬂeÚÒﬂ „‡Ê‰‡ÌËÌÓÏ Ó·ÓËı ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚ ËÎË\nder Staaten, so regeln die zuständigen Behörden der Ver-           ÌË Ó‰ÌÓ„Ó ËÁ ÌËı, ÚÓ ÍÓÏÔeÚeÌÚÌ˚e Ó„‡Ì˚\ntragsstaaten die Frage in gegenseitigem Einvernehmen.              ÑÓ„Ó‚‡Ë‚‡˛˘ËıÒﬂ ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚ e¯‡˛Ú ˝ÚÓÚ ‚ÓÔÓÒ ÔÓ\n‚Á‡ËÏÌÓÏÛ ÒÓ„Î‡ÒË˛.","1038                 Bundesgesetzblatt Jahrgang 2004 Teil II Nr. 24, ausgegeben zu Bonn am 27. Juli 2004\n(3) Ist nach Absatz 1 eine andere als eine natürliche Person in   (3) Ç ÒÎÛ˜‡e eÒÎË ‚ ÒÓÓÚ‚eÚÒÚ‚ËË Ò ÔÓÎÓÊeÌËﬂÏË ÔÛÌÍÚ‡ 1\nbeiden Vertragsstaaten ansässig, so gilt sie als in dem Staat      Ì‡ÒÚÓﬂ˘eÈ ÒÚ‡Ú¸Ë ÎËˆÓ, ËÌÓe, ˜eÏ ÙËÁË˜eÒÍÓe ÎËˆÓ,\nansässig, in dem sich der Ort ihrer tatsächlichen Geschäfts-       ﬂ‚ÎﬂeÚÒﬂ eÁË‰eÌÚÓÏ Ó·ÓËı ÑÓ„Ó‚‡Ë‚‡˛˘ËıÒﬂ ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚,\nleitung befindet.                                                  ÚÓ ÓÌÓ Ò˜ËÚ‡eÚÒﬂ eÁË‰eÌÚÓÏ ÚÓ„Ó ÑÓ„Ó‚‡Ë‚‡˛˘e„ÓÒﬂ\nÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚‡, ‚ ÍÓÚÓÓÏ ‡ÒÔÓÎÓÊeÌÓ ÏeÒÚÓ Ì‡ıÓÊ‰eÌËﬂ e„Ó\nÙ‡ÍÚË˜eÒÍÓ„Ó ÛÍÓ‚Ó‰ﬂ˘e„Ó Ó„‡Ì‡.\n(4) Eine Personengesellschaft gilt als in dem Vertragsstaat       (4) èÓÒÚÓe ÚÓ‚‡Ë˘eÒÚ‚Ó Ò˜ËÚ‡eÚÒﬂ eÁË‰eÌÚÓÏ\nansässig, in dem sich der Ort ihrer tatsächlichen Geschäfts-       ÑÓ„Ó‚‡Ë‚‡˛˘e„ÓÒﬂ ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚‡, ‚ ÍÓÚÓÓÏ Ì‡ıÓ‰ËÚÒﬂ\nleitung befindet. Die in den Artikeln 6 bis 21 vorgesehenen        ÏeÒÚÓ e„Ó Ù‡ÍÚË˜eÒÍÓ„Ó ÛÍÓ‚Ó‰ﬂ˘e„Ó Ó„‡Ì‡. é„‡ÌË˜eÌËﬂ\nBeschränkungen des Besteuerungsrechts des anderen Vertrags-        ‚     ÓÚÌÓ¯eÌËË     Ô‡‚‡     Ì‡ÎÓ„ÓÓ·ÎÓÊeÌËﬂ     ‰Û„Ó„Ó\nstaats gelten jedoch nur insoweit, als die Einkünfte aus diesem    ÑÓ„Ó‚‡Ë‚‡˛˘e„ÓÒﬂ ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚‡, Ôe‰ÛÒÏÓÚeÌÌ˚e ‚\nStaat und das in diesem Staat gelegene Vermögen der Perso-         ÒÚ‡Ú¸ﬂı 6 – 21 Ì‡ÒÚÓﬂ˘e„Ó ëÓ„Î‡¯eÌËﬂ, ÔËÏeÌﬂ˛ÚÒﬂ,\nnengesellschaft der Besteuerung im erstgenannten Staat unter-      Ó‰Ì‡ÍÓ, ÎË¯¸ ÔÓÒÚÓÎ¸ÍÛ, ÔÓÒÍÓÎ¸ÍÛ ‰ÓıÓ‰˚ ËÁ ˝ÚÓ„Ó ‰Û„Ó„Ó\nliegt.                                                             ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚‡ Ë ‡ÒÔÓÎÓÊeÌÌÓe ‚ ÌeÏ ËÏÛ˘eÒÚ‚Ó ÔÓÒÚÓ„Ó\nÚÓ‚‡Ë˘eÒÚ‚‡ ÔÓ‰ÎeÊ‡Ú Ì‡ÎÓ„ÓÓ·ÎÓÊeÌË˛ ‚ Ôe‚ÓÏ\nÛÍ‡Á‡ÌÌÓÏ „ÓÒÛ‰‡ÒÚ‚e.\nArtikel 5                                                   ëÚ‡Ú¸ﬂ 5\nBetriebsstätte                                         èÓÒÚÓﬂÌÌÓe Û˜eÊ‰eÌËe\n(1) Im Sinne dieses Abkommens bedeutet der Ausdruck               (1) ÑÎﬂ ˆeÎeÈ Ì‡ÒÚÓﬂ˘e„Ó ëÓ„Î‡¯eÌËﬂ ÚeÏËÌ\n„Betriebsstätte“ eine feste Geschäftseinrichtung, durch die die    «ÔÓÒÚÓﬂÌÌÓe Û˜eÊ‰eÌËe» ÓÁÌ‡˜‡eÚ ÔÓÒÚÓﬂÌÌÓe ÏeÒÚÓ\nTätigkeit eines Unternehmens ganz oder teilweise ausgeübt wird.    Ôe‰ÔËÌËÏ‡ÚeÎ¸ÒÍÓÈ ‰eﬂÚeÎ¸ÌÓÒÚË, ˜eeÁ ÍÓÚÓÓe ÔÓÎÌÓ-\nÒÚ¸˛ ËÎË ˜‡ÒÚË˜ÌÓ ÓÒÛ˘eÒÚ‚ÎﬂeÚÒﬂ ‰eﬂÚeÎ¸ÌÓÒÚ¸ Ôe‰-\nÔËﬂÚËﬂ.\n(2) Der Ausdruck „Betriebsstätte“ umfasst insbesondere            (2) íeÏËÌ «ÔÓÒÚÓﬂÌÌÓe Û˜eÊ‰eÌËe», ‚ ˜‡ÒÚÌÓÒÚË,\n‚ÍÎ˛˜‡eÚ:\na) einen Ort der Leitung,                                          ‡) ÏeÒÚÓ ÛÔ‡‚ÎeÌËﬂ;\nb) eine Zweigniederlassung,                                        b) ÙËÎË‡Î;\nc) eine Geschäftsstelle,                                           Ò) ÓÙËÒ;\nd) eine Fabrikationsstätte,                                        d) Ù‡·ËÍÛ;\ne) eine Werkstätte und                                             e) Ï‡ÒÚeÒÍÛ˛ Ë\nf)   ein Bergwerk, ein Öl- oder Gasvorkommen, einen Steinbruch     f) ¯‡ıÚÛ, ÌeÙÚﬂÌÛ˛ ËÎË „‡ÁÓ‚Û˛ ÒÍ‚‡ÊËÌÛ, Í‡¸e ËÎË\noder eine andere Stätte der Ausbeutung natürlicher Res-          Î˛·Óe ‰Û„Óe ÏeÒÚÓ ‡Á‡·ÓÚÍË ÔËÓ‰Ì˚ı eÒÛÒÓ‚.\nsourcen.\n(3) Eine Bauausführung oder Montage ist nur dann eine             (3) ëÚÓËÚeÎ¸Ì‡ﬂ ÔÎÓ˘‡‰Í‡ ËÎË ÏÓÌÚ‡ÊÌ˚È Ó·˙eÍÚ\nBetriebsstätte, wenn ihre Dauer zwölf Monate überschreitet.        ﬂ‚Îﬂ˛ÚÒﬂ ÔÓÒÚÓﬂÌÌ˚Ï Û˜eÊ‰eÌËeÏ ÚÓÎ¸ÍÓ ‚ ÒÎÛ˜‡ﬂı,\neÒÎË ÔÓ‰ÓÎÊËÚeÎ¸ÌÓÒÚ¸ Ëı ÒÛ˘eÒÚ‚Ó‚‡ÌËﬂ Ôe‚˚¯‡eÚ 12\nÏeÒﬂˆe‚.\n(4) Ungeachtet der vorstehenden Bestimmungen dieses Arti-         (4) çeÒÏÓÚﬂ Ì‡ Ôe‰˚‰Û˘Ëe ÔÓÎÓÊeÌËﬂ Ì‡ÒÚÓﬂ˘eÈ\nkels gelten nicht als Betriebsstätten                              ÒÚ‡Ú¸Ë, ÔÓÒÚÓﬂÌÌ˚Ï Û˜eÊ‰eÌËeÏ Ìe Ò˜ËÚ‡˛ÚÒﬂ:\na) Einrichtungen, die ausschließlich zur Lagerung, Ausstellung     ‡) Ó·˙eÍÚ˚, ËÒÔÓÎ¸ÁÛeÏ˚e ËÒÍÎ˛˜ËÚeÎ¸ÌÓ ‚ ˆeÎﬂı\noder Auslieferung von Gütern oder Waren des Unternehmens         ı‡ÌeÌËﬂ, ‰eÏÓÌÒÚ‡ˆËË ÎË·Ó ÔÓÒÚ‡‚ÍË ËÁ‰eÎËÈ ËÎË\nbenutzt werden;                                                  ÚÓ‚‡Ó‚, ÔËÌ‡‰ÎeÊ‡˘Ëı Ôe‰ÔËﬂÚË˛;\nb) Bestände von Gütern oder Waren des Unternehmens, die            b) Á‡Ô‡Ò˚    ËÁ‰eÎËÈ     ËÎË   ÚÓ‚‡Ó‚,   ÔËÌ‡‰ÎeÊ‡˘Ëı\nausschließlich zur Lagerung, Ausstellung oder Auslieferung       Ôe‰ÔËﬂÚË˛, ÍÓÚÓ˚e ÒÓ‰eÊ‡ÚÒﬂ ËÒÍÎ˛˜ËÚeÎ¸ÌÓ ‚\nunterhalten werden;                                              ˆeÎﬂı ı‡ÌeÌËﬂ, ‰eÏÓÌÒÚ‡ˆËË ÎË·Ó ÔÓÒÚ‡‚ÍË;\nc) Bestände von Gütern oder Waren des Unternehmens, die            Ò) Á‡Ô‡Ò˚    ËÁ‰eÎËÈ     ËÎË   ÚÓ‚‡Ó‚,   ÔËÌ‡‰ÎeÊ‡˘Ëı\nausschließlich zu dem Zweck unterhalten werden, durch ein        Ôe‰ÔËﬂÚË˛, ÍÓÚÓ˚e ÒÓ‰eÊ‡ÚÒﬂ ËÒÍÎ˛˜ËÚeÎ¸ÌÓ ‚\nanderes Unternehmen bearbeitet oder verarbeitet zu werden;       ˆeÎﬂı Ó·‡·ÓÚÍË ËÎË Ôee‡·ÓÚÍË Ëı ‰Û„ËÏ\nÔe‰ÔËﬂÚËeÏ;\nd) eine feste Geschäftseinrichtung, die ausschließlich zu dem      d) ÔÓÒÚÓﬂÌÌÓe ÏeÒÚÓ Ôe‰ÔËÌËÏ‡ÚeÎ¸ÒÍÓÈ ‰eﬂÚeÎ¸ÌÓÒÚË,\nZweck unterhalten wird, für das Unternehmen Güter oder           ÍÓÚÓÓe ÒÓ‰eÊËÚÒﬂ ËÒÍÎ˛˜ËÚeÎ¸ÌÓ ‚ ˆeÎﬂı Á‡ÍÛÔÍË ‰Îﬂ\nWaren einzukaufen oder Informationen zu beschaffen;              Ôe‰ÔËﬂÚËﬂ ËÁ‰eÎËÈ ËÎË ÚÓ‚‡Ó‚ ÎË·Ó Ò·Ó‡\nËÌÙÓÏ‡ˆËË ‰Îﬂ Ìe„Ó;\ne) eine feste Geschäftseinrichtung, die ausschließlich zu dem      e) ÔÓÒÚÓﬂÌÌÓe ÏeÒÚÓ Ôe‰ÔËÌËÏ‡ÚeÎ¸ÒÍÓÈ ‰eﬂÚeÎ¸ÌÓÒÚË,\nZweck unterhalten wird, für das Unternehmen andere Tätig-        ÍÓÚÓÓe     ÒÓ‰eÊËÚÒﬂ     ËÒÍÎ˛˜ËÚeÎ¸ÌÓ    ‚   ˆeÎﬂı\nkeiten auszuüben, die vorbereitender Art sind oder eine          ÓÒÛ˘eÒÚ‚ÎeÌËﬂ ‰Îﬂ Ôe‰ÔËﬂÚËﬂ Î˛·˚ı ËÌ˚ı ‚Ë‰Ó‚\nHilfstätigkeit darstellen;                                       ‰eﬂÚeÎ¸ÌÓÒÚË ÔÓ‰„ÓÚÓ‚ËÚeÎ¸ÌÓ„Ó ËÎË ‚ÒÔÓÏÓ„‡ÚeÎ¸ÌÓ„Ó\nı‡‡ÍÚe‡;\nf)   eine feste Geschäftseinrichtung, die ausschließlich zu dem    f) ÔÓÒÚÓﬂÌÌÓe ÏeÒÚÓ Ôe‰ÔËÌËÏ‡ÚeÎ¸ÒÍÓÈ ‰eﬂÚeÎ¸ÌÓÒÚË,\nZweck unterhalten wird, mehrere der unter den Buchstaben a       ÍÓÚÓÓe     ÒÓ‰eÊËÚÒﬂ     ËÒÍÎ˛˜ËÚeÎ¸ÌÓ    ‚   ˆeÎﬂı\nbis e genannten Tätigkeiten auszuüben, vorausgesetzt, dass       ÓÒÛ˘eÒÚ‚ÎeÌËﬂ ‚Ë‰Ó‚ ‰eﬂÚeÎ¸ÌÓÒÚË, Ôee˜ËÒÎeÌÌ˚ı ‚\ndie sich daraus ergebende Gesamttätigkeit der festen             ÔÓ‰ÔÛÌÍÚ‡ı ‡) - e) Ì‡ÒÚÓﬂ˘e„Ó ÔÛÌÍÚ‡, ÔË ÛÒÎÓ‚ËË, ˜ÚÓ\nGeschäftseinrichtung vorbereitender Art ist oder eine Hilfs-     ‚˚ÚeÍ‡˛˘‡ﬂ ËÁ ˝ÚÓ„Ó ÒÓ‚ÓÍÛÔÌ‡ﬂ ‰eﬂÚeÎ¸ÌÓÒÚ¸ ‰‡ÌÌÓ„Ó\ntätigkeit darstellt.                                             ÔÓÒÚÓﬂÌÌÓ„Ó ÏeÒÚ‡ ËÏeeÚ ÔÓ‰„ÓÚÓ‚ËÚeÎ¸Ì˚È ËÎË ‚ÒÔÓ-\nÏÓ„‡ÚeÎ¸Ì˚È ı‡‡ÍÚe.","Bundesgesetzblatt Jahrgang 2004 Teil II Nr. 24, ausgegeben zu Bonn am 27. Juli 2004                 1039\n(5) Ist eine Person – mit Ausnahme eines unabhängigen Ver-        (5) EÒÎË ÎËˆÓ, Á‡ ËÒÍÎ˛˜eÌËeÏ ÌeÁ‡‚ËÒËÏÓ„Ó ‡„eÌÚ‡,\ntreters im Sinne des Absatzes 6 – für ein Unternehmen tätig und    ÛÍ‡Á‡ÌÌÓ„Ó ‚ ÔÛÌÍÚe 6 Ì‡ÒÚÓﬂ˘eÈ ÒÚ‡Ú¸Ë, ÓÒÛ˘eÒÚ‚ÎﬂeÚ\nbesitzt sie in einem Vertragsstaat die Vollmacht, im Namen des     ‰eﬂÚeÎ¸ÌÓÒÚ¸ ‰Îﬂ Ôe‰ÔËﬂÚËﬂ Ë ËÏeeÚ ‚ ÑÓ„Ó‚‡-\nUnternehmens Verträge abzuschließen, und übt sie die Voll-         Ë‚‡˛˘eÏÒﬂ ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚e ÔÓÎÌÓÏÓ˜Ëe Ì‡ Á‡ÍÎ˛˜eÌËe\nmacht dort gewöhnlich aus, so wird das Unternehmen ungeach-        ÍÓÌÚ‡ÍÚÓ‚ ÓÚ ËÏeÌË ˝ÚÓ„Ó Ôe‰ÔËﬂÚËﬂ Ë Ó·˚˜ÌÓ\ntet der Absätze 1 und 2 so behandelt, als habe es in diesem Staat  ÓÒÛ˘eÒÚ‚ÎﬂeÚ ‚ ÌeÏ ‰‡ÌÌÓe ÔÓÎÌÓÏÓ˜Ëe, ÚÓ Ú‡ÍÓe Ôe‰-\nfür alle von der Person für das Unternehmen ausgeübten Tätig-      ÔËﬂÚËe, ÌeÒÏÓÚﬂ Ì‡ ÔÓÎÓÊeÌËﬂ ÔÛÌÍÚÓ‚ 1 Ë 2 Ì‡ÒÚÓﬂ˘eÈ\nkeiten eine Betriebsstätte, es sei denn, diese Tätigkeiten         ÒÚ‡Ú¸Ë, ‡ÒÒÏ‡ÚË‚‡eÚÒﬂ Í‡Í ËÏe˛˘ee ÔÓÒÚÓﬂÌÌÓe Û˜e-\nbeschränken sich auf die im Absatz 4 genannten Tätigkeiten, die,   Ê‰eÌËe ‚ ˝ÚÓÏ ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚e ‚ ÓÚÌÓ¯eÌËË Î˛·ÓÈ ‰eﬂÚeÎ¸-\nwürden sie durch eine feste Geschäftseinrichtung ausgeübt,         ÌÓÒÚË, ÓÒÛ˘eÒÚ‚ÎﬂeÏÓÈ ˝ÚËÏ ÎËˆÓÏ ‚ ËÌÚeeÒ‡ı\ndiese Einrichtung nach dem genannten Absatz nicht zu einer         Ôe‰ÔËﬂÚËﬂ,    eÒÎË    ÚÓÎ¸ÍÓ    ˝Ú‡   ‰eﬂÚeÎ¸ÌÓÒÚ¸   Ìe\nBetriebsstätte machten.                                            Ó„‡ÌË˜Ë‚‡eÚÒﬂ ‚Ë‰‡ÏË, ÛÍ‡Á‡ÌÌ˚ÏË ‚ ÔÛÌÍÚe 4 Ì‡ÒÚÓﬂ˘eÈ\nÒÚ‡Ú¸Ë, ÍÓÚÓ˚e ‚ ÒÎÛ˜‡e Ëı ÓÒÛ˘eÒÚ‚ÎeÌËﬂ ˜eeÁ\nÔÓÒÚÓﬂÌÌÓe ÏeÒÚÓ Ôe‰ÔËÌËÏ‡ÚeÎ¸ÒÍÓÈ ‰eﬂÚeÎ¸ÌÓÒÚË ‚\nÒÓÓÚ‚eÚÒÚ‚ËË Ò ÛÍ‡Á‡ÌÌ˚Ï ÔÛÌÍÚÓÏ Ìe Ôe‚‡˘‡˛Ú ‰‡ÌÌÓe\nÏeÒÚÓ ‚ ÔÓÒÚÓﬂÌÌÓe Û˜eÊ‰eÌËe.\n(6) Ein Unternehmen wird nicht schon deshalb so behandelt,        (6) èe‰ÔËﬂÚËe Ìe ·Û‰eÚ ‡ÒÒÏ‡ÚË‚‡Ú¸Òﬂ Í‡Í ËÏe˛˘ee\nals habe es eine Betriebsstätte in einem Vertragsstaat, weil es    ÔÓÒÚÓﬂÌÌÓe Û˜eÊ‰eÌËe ‚ ÑÓ„Ó‚‡Ë‚‡˛˘eÏÒﬂ ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚e\ndort seine Tätigkeit durch einen Makler, Kommissionär oder         ÎË¯¸ ÚÓÎ¸ÍÓ ÔÓÚÓÏÛ, ˜ÚÓ ÓÌÓ ÓÒÛ˘eÒÚ‚ÎﬂeÚ ‚ ÌeÏ Ò‚Ó˛\neinen anderen unabhängigen Vertreter ausübt, sofern diese Per-     ‰eﬂÚeÎ¸ÌÓÒÚ¸ ˜eeÁ ·ÓÍe‡, ÍÓÏËÒÒËÓÌe‡ ÎË·Ó ‰Û„Ó„Ó\nsonen im Rahmen ihrer ordentlichen Geschäftstätigkeit handeln.     ÌeÁ‡‚ËÒËÏÓ„Ó ‡„eÌÚ‡ ÔË ÛÒÎÓ‚ËË, ˜ÚÓ Ú‡ÍËe ÎËˆ‡ ‰eÈÒÚ‚Û˛Ú\n‚ ‡ÏÍ‡ı Ò‚ÓeÈ Ó·˚˜ÌÓÈ ÍÓÏÏe˜eÒÍÓÈ ‰eﬂÚeÎ¸ÌÓÒÚË.\n(7) Allein dadurch, dass eine in einem Vertragsstaat ansässige    (7) íÓÚ Ù‡ÍÚ, ˜ÚÓ ÍÓÏÔ‡ÌËﬂ, ﬂ‚Îﬂ˛˘‡ﬂÒﬂ eÁË‰eÌÚÓÏ\nGesellschaft eine Gesellschaft beherrscht oder von einer Gesell-   ÑÓ„Ó‚‡Ë‚‡˛˘e„ÓÒﬂ ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚‡, ÍÓÌÚÓÎËÛeÚ ÍÓÏÔ‡ÌË˛\nschaft beherrscht wird, die im anderen Vertragsstaat ansässig ist  ËÎË    ÍÓÌÚÓÎËÛeÚÒﬂ    ÍÓÏÔ‡ÌËeÈ,    ÍÓÚÓ‡ﬂ   ﬂ‚ÎﬂeÚÒﬂ\noder dort (entweder durch eine Betriebsstätte oder auf andere      eÁË‰eÌÚÓÏ ‰Û„Ó„Ó ÑÓ„Ó‚‡Ë‚‡˛˘e„ÓÒﬂ ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚‡ ËÎË\nWeise) ihre Tätigkeit ausübt, wird keine der beiden Gesellschaf-   ÓÒÛ˘eÒÚ‚ÎﬂeÚ ‚ ÌeÏ Ò‚Ó˛ ‰eﬂÚeÎ¸ÌÓÒÚ¸ (ÎË·Ó ˜eeÁ\nten zur Betriebsstätte der anderen.                                ÔÓÒÚÓﬂÌÌÓe Û˜eÊ‰eÌËe, ÎË·Ó ËÌ˚Ï Ó·‡ÁÓÏ), Ò‡Ï ÔÓ Òe·e\nÌe Ôe‚‡˘‡eÚ Ó‰ÌÛ ËÁ ˝ÚËı ÍÓÏÔ‡ÌËÈ ‚ ÔÓÒÚÓﬂÌÌÓe\nÛ˜eÊ‰eÌËe ‰Û„ÓÈ.\nArtikel 6                                                   ëÚ‡Ú¸ﬂ 6\nEinkünfte aus unbeweglichem Vermögen                            ÑÓıÓ‰˚ ÓÚ Ìe‰‚ËÊËÏÓ„Ó ËÏÛ˘eÒÚ‚‡\n(1) Einkünfte, die eine in einem Vertragsstaat ansässige Person   (1) ÑÓıÓ‰˚, ÔÓÎÛ˜‡eÏ˚e eÁË‰eÌÚÓÏ ÑÓ„Ó‚‡Ë‚‡˛˘e„ÓÒﬂ\naus unbeweglichem Vermögen (einschließlich der Einkünfte aus       ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚‡ ÓÚ Ìe‰‚ËÊËÏÓ„Ó ËÏÛ˘eÒÚ‚‡ (‚ÍÎ˛˜‡ﬂ ‰ÓıÓ‰˚\nland- und forstwirtschaftlichen Betrieben) bezieht, das im ande-   ÓÚ Ôe‰ÔËﬂÚËÈ ÒeÎ¸ÒÍÓ„Ó Ë ÎeÒÌÓ„Ó ıÓÁﬂÈÒÚ‚‡), ‡ÒÔÓÎÓ-\nren Vertragsstaat liegt, können im anderen Staat besteuert wer-    ÊeÌÌÓ„Ó ‚ ‰Û„ÓÏ ÑÓ„Ó‚‡Ë‚‡˛˘eÏÒﬂ ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚e, ÏÓ„ÛÚ\nden.                                                               Ó·Î‡„‡Ú¸Òﬂ Ì‡ÎÓ„ÓÏ ‚ ˝ÚÓÏ ‰Û„ÓÏ ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚e.\n(2) Der Ausdruck „unbewegliches Vermögen“ hat die Bedeu-          (2) íeÏËÌ «Ìe‰‚ËÊËÏÓe ËÏÛ˘eÒÚ‚Ó» ËÏeeÚ ÚÓ ÁÌ‡˜eÌËe,\ntung, die ihm nach dem Recht des Vertragsstaats zukommt, in        ÍÓÚÓÓe ÓÌ ËÏeeÚ ÔÓ Á‡ÍÓÌÓ‰‡ÚeÎ¸ÒÚ‚Û ÚÓ„Ó ÑÓ„Ó‚‡Ë‚‡-\ndem das Vermögen liegt. Der Ausdruck umfasst in jedem Fall das     ˛˘e„ÓÒﬂ ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚‡, ‚ ÍÓÚÓÓÏ ‡ÒÔÓÎÓÊeÌÓ ‰‡ÌÌÓe\nZubehör zum unbeweglichen Vermögen, das lebende und tote           ËÏÛ˘eÒÚ‚Ó. QÚÓÚ ÚeÏËÌ ‚ Î˛·ÓÏ ÒÎÛ˜‡e ‚ÍÎ˛˜‡eÚ\nInventar land- und forstwirtschaftlicher Betriebe, die Rechte, für ËÏÛ˘eÒÚ‚Ó, ‚ÒÔÓÏÓ„‡ÚeÎ¸ÌÓe ÔÓ ÓÚÌÓ¯eÌË˛ Í Ìe‰‚ËÊËÏÓÏÛ\ndie die Vorschriften des Privatrechts über Grundstücke gelten,     ËÏÛ˘eÒÚ‚Û, ÒÍÓÚ Ë Ó·ÓÛ‰Ó‚‡ÌËe, ËÒÔÓÎ¸ÁÛeÏ˚e ‚ ÒeÎ¸ÒÍÓÏ Ë\nNutzungsrechte an unbeweglichem Vermögen sowie Rechte auf          ÎeÒÌÓÏ ıÓÁﬂÈÒÚ‚e, Ô‡‚‡, Í ÍÓÚÓ˚Ï ÔËÏeÌﬂ˛ÚÒﬂ ÔÓÎÓÊeÌËﬂ\nveränderliche oder feste Vergütungen für die Ausbeutung oder       Á‡ÍÓÌÓ‰‡ÚeÎ¸ÒÚ‚‡ Ó ÁeÏeÎ¸Ì˚ı Û˜‡ÒÚÍ‡ı, Ô‡‚‡ ÔÓÎ¸ÁÓ‚‡ÌËﬂ\ndas Recht auf Ausbeutung von Mineralvorkommen, Quellen und         Ìe‰‚ËÊËÏ˚Ï ËÏÛ˘eÒÚ‚ÓÏ Ë Ô‡‚‡ Ì‡ ÔeeÏeÌÌ˚e ËÎË\nanderen natürlichen Ressourcen; Schiffe und Luftfahrzeuge gel-     ÙËÍÒËÓ‚‡ÌÌ˚e ÔÎ‡ÚeÊË ‚ Í‡˜eÒÚ‚e ÍÓÏÔeÌÒ‡ˆËË Á‡\nten nicht als unbewegliches Vermögen.                              ‡Á‡·ÓÚÍÛ ËÎË Ô‡‚Ó Ì‡ ‡Á‡·ÓÚÍÛ ÏËÌe‡Î¸Ì˚ı eÒÛÒÓ‚,\nËÒÚÓ˜ÌËÍÓ‚ Ë ‰Û„Ëı ÔËÓ‰Ì˚ı eÒÛÒÓ‚; ÏÓÒÍËe Ë\n‚ÓÁ‰Û¯Ì˚e ÒÛ‰‡ Ìe Ò˜ËÚ‡˛ÚÒﬂ Ìe‰‚ËÊËÏ˚Ï ËÏÛ˘eÒÚ‚ÓÏ.\n(3) Absatz 1 gilt für Einkünfte aus der unmittelbaren Nutzung,    (3) èÓÎÓÊeÌËﬂ ÔÛÌÍÚ‡ 1 Ì‡ÒÚÓﬂ˘eÈ ÒÚ‡Ú¸Ë ÔËÏeÌﬂ˛ÚÒﬂ Í\nder Vermietung oder Verpachtung sowie jeder anderen Art der        ‰ÓıÓ‰‡Ï ÓÚ ÔﬂÏÓ„Ó ËÒÔÓÎ¸ÁÓ‚‡ÌËﬂ Ìe‰‚ËÊËÏÓ„Ó ËÏÛ-\nNutzung unbeweglichen Vermögens.                                   ˘eÒÚ‚‡, Ò‰‡˜Ë e„Ó ‚Ì‡eÏ ËÎË ‚ ‡eÌ‰Û, ‡ Ú‡ÍÊe ÓÚ\nËÒÔÓÎ¸ÁÓ‚‡ÌËﬂ Ìe‰‚ËÊËÏÓ„Ó ËÏÛ˘eÒÚ‚‡ ‚ Î˛·ÓÈ ‰Û„ÓÈ\nÙÓÏe.\n(4) Die Absätze 1 und 3 gelten auch für Einkünfte aus unbe-       (4) èÓÎÓÊeÌËﬂ ÔÛÌÍÚÓ‚ 1 Ë 3 Ì‡ÒÚÓﬂ˘eÈ ÒÚ‡Ú¸Ë\nweglichem Vermögen eines Unternehmens.                             ÔËÏeÌﬂ˛ÚÒﬂ Ú‡ÍÊe Í ‰ÓıÓ‰‡Ï ÓÚ Ìe‰‚ËÊËÏÓ„Ó ËÏÛ˘eÒÚ‚‡\nÔe‰ÔËﬂÚËﬂ.\nArtikel 7                                                   ëÚ‡Ú¸ﬂ 7\nUnternehmensgewinne                                                 èË·˚Î¸ ÓÚ\nÔe‰ÔËÌËÏ‡ÚeÎ¸ÒÍÓÈ ‰eﬂÚeÎ¸ÌÓÒÚË\n(1) Gewinne eines Unternehmens eines Vertragsstaats können        (1)    èË·˚Î¸      Ôe‰ÔËﬂÚËﬂ     ÑÓ„Ó‚‡Ë‚‡˛˘e„ÓÒﬂ\nnur in diesem Staat besteuert werden, es sei denn, das Unter-      ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚‡ ÏÓÊeÚ Ó·Î‡„‡Ú¸Òﬂ Ì‡ÎÓ„ÓÏ ÚÓÎ¸ÍÓ ‚ ˝ÚÓÏ\nnehmen übt seine Tätigkeit im anderen Vertragsstaat durch eine     ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚e, eÒÎË ÚÓÎ¸ÍÓ Ôe‰ÔËﬂÚËe Ìe ÓÒÛ˘eÒÚ‚ÎﬂeÚ\ndort gelegene Betriebsstätte aus. Übt das Unternehmen seine        Ò‚Ó˛    ‰eﬂÚeÎ¸ÌÓÒÚ¸     ‚    ‰Û„ÓÏ   ÑÓ„Ó‚‡Ë‚‡˛˘eÏÒﬂ","1040               Bundesgesetzblatt Jahrgang 2004 Teil II Nr. 24, ausgegeben zu Bonn am 27. Juli 2004\nTätigkeit auf diese Weise aus, so können die Gewinne des Unter-       ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚e ˜eeÁ ‡ÒÔÓÎÓÊeÌÌÓe ‚ ÌeÏ ÔÓÒÚÓﬂÌÌÓe\nnehmens im anderen Staat besteuert werden, jedoch nur inso-           Û˜eÊ‰eÌËe. EÒÎË Ôe‰ÔËﬂÚËe ÓÒÛ˘eÒÚ‚ÎﬂeÚ Ò‚Ó˛\nweit, als sie dieser Betriebsstätte zugerechnet werden können.        ‰eﬂÚeÎ¸ÌÓÒÚ¸ ÛÔÓÏﬂÌÛÚ˚Ï Ó·‡ÁÓÏ, ÚÓ e„Ó ÔË·˚Î¸ ÏÓÊeÚ\nÓ·Î‡„‡Ú¸Òﬂ Ì‡ÎÓ„ÓÏ ‚ ‰Û„ÓÏ ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚e, Ó‰Ì‡ÍÓ ÎË¯¸\nÔÓÒÚÓÎ¸ÍÛ, ÔÓÒÍÓÎ¸ÍÛ ÓÌ‡ ÏÓÊeÚ ·˚Ú¸ ÓÚÌeÒeÌ‡ Í ˝ÚÓÏÛ\nÔÓÒÚÓﬂÌÌÓÏÛ Û˜eÊ‰eÌË˛.\n(2) Übt ein Unternehmen eines Vertragsstaats seine Tätigkeit         (2) B ÒÎÛ˜‡e eÒÎË Ôe‰ÔËﬂÚËe ÑÓ„Ó‚‡Ë‚‡˛˘e„ÓÒﬂ\nim anderen Vertragsstaat durch eine dort gelegene Betriebs-           ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚‡ ÓÒÛ˘eÒÚ‚ÎﬂeÚ Ò‚Ó˛ ‰eﬂÚeÎ¸ÌÓÒÚ¸ ‚ ‰Û„ÓÏ\nstätte aus, so werden vorbehaltlich des Absatzes 3 in jedem           ÑÓ„Ó‚‡Ë‚‡˛˘eÏÒﬂ ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚e ˜eeÁ ‡ÒÔÓÎÓÊeÌÌÓe ‚\nVertragsstaat dieser Betriebsstätte die Gewinne zugerechnet, die      ÌeÏ ÔÓÒÚÓﬂÌÌÓe Û˜eÊ‰eÌËe, ÚÓ Ò Û˜eÚÓÏ ÔÓÎÓÊeÌËﬂ ÔÛÌÍÚ‡\nsie hätte erzielen können, wenn sie eine gleiche oder ähnliche        3 Ì‡ÒÚÓﬂ˘eÈ ÒÚ‡Ú¸Ë ‚ Í‡Ê‰ÓÏ ÑÓ„Ó‚‡Ë‚‡˛˘eÏÒﬂ\nTätigkeit unter gleichen oder ähnlichen Bedingungen als selb-         ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚e Í ˝ÚÓÏÛ ÔÓÒÚÓﬂÌÌÓÏÛ Û˜eÊ‰eÌË˛ ÓÚÌÓÒﬂÚÒﬂ\nständiges Unternehmen ausgeübt hätte und im Verkehr mit dem           ÒÛÏÏ˚ ÔË·˚ÎË, ÍÓÚÓ˚e ÓÌÓ ÏÓ„ÎÓ ·˚ ÔÓÎÛ˜ËÚ¸, eÒÎË ·˚\nUnternehmen, dessen Betriebsstätte sie ist, völlig unabhängig         ÓÌÓ ÓÒÛ˘eÒÚ‚ÎﬂÎÓ Ú‡ÍÛ˛ Êe ËÎË ‡Ì‡ÎÓ„Ë˜ÌÛ˛ ‰eﬂÚeÎ¸ÌÓÒÚ¸\ngewesen wäre.                                                         ÔË Ú‡ÍËı Êe ËÎË ‡Ì‡ÎÓ„Ë˜Ì˚ı ÛÒÎÓ‚Ëﬂı, ·Û‰Û˜Ë\nÒ‡ÏÓÒÚÓﬂÚeÎ¸Ì˚Ï Ôe‰ÔËﬂÚËeÏ Ë ‰eÈÒÚ‚Ûﬂ ÔÓÎÌÓÒÚ¸˛\nÌeÁ‡‚ËÒËÏÓ ‚ ÓÚÌÓ¯eÌËﬂı Ò Ôe‰ÔËﬂÚËeÏ, ÔÓÒÚÓﬂÌÌ˚Ï\nÛ˜eÊ‰eÌËeÏ ÍÓÚÓÓ„Ó ÓÌÓ ﬂ‚ÎﬂeÚÒﬂ.\n(3) Bei der Ermittlung der Gewinne einer Betriebsstätte werden       (3) èË ËÒ˜ËÒÎeÌËË ÔË·˚ÎË ÔÓÒÚÓﬂÌÌÓ„Ó Û˜eÊ‰eÌËﬂ\ndie für diese Betriebsstätte entstandenen Aufwendungen,               ‰ÓÔÛÒÍ‡eÚÒﬂ ‚˚˜eÚ ‡ÒıÓ‰Ó‚, ÔÓÌeÒeÌÌ˚ı ‰Îﬂ ÌÛÊ‰ Ú‡ÍÓ„Ó\neinschließlich der Geschäftsführungs- und allgemeinen Verwal-         ÔÓÒÚÓﬂÌÌÓ„Ó Û˜eÊ‰eÌËﬂ, ‚ÍÎ˛˜‡ﬂ ÛÔ‡‚ÎeÌ˜eÒÍËe Ë\ntungskosten, zum Abzug zugelassen, gleichgültig, ob sie in dem        Ó·˘e‡‰ÏËÌËÒÚ‡ÚË‚Ì˚e ‡ÒıÓ‰˚, ÌeÁ‡‚ËÒËÏÓ ÓÚ ÚÓ„Ó,\nStaat, in dem die Betriebsstätte liegt, oder anderswo entstanden      ‚ÓÁÌËÍÎË ÎË ÓÌË ‚ ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚e, ‚ ÍÓÚÓÓÏ ‡ÒÔÓÎÓÊeÌÓ\nsind.                                                                 ÔÓÒÚÓﬂÌÌÓe Û˜eÊ‰eÌËe, ËÎË „‰e-ÎË·Ó ‚ ‰Û„ÓÏ ÏeÒÚe.\n(4) Soweit es in einem Vertragsstaat üblich ist, die einer           (4) EÒÎË ‚ ÑÓ„Ó‚‡Ë‚‡˛˘eÏÒﬂ ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚e ÔËÌﬂÚÓ\nBetriebsstätte zuzurechnenden Gewinne durch Aufteilung der            ËÒ˜ËÒÎﬂÚ¸ ÔË·˚Î¸, ÓÚÌÓÒﬂ˘Û˛Òﬂ Í ÔÓÒÚÓﬂÌÌÓÏÛ Û˜e-\nGesamtgewinne des Unternehmens auf seine einzelnen Teile zu           Ê‰eÌË˛, ÔÛÚeÏ ‡ÒÔe‰eÎeÌËﬂ ÒÓ‚ÓÍÛÔÌÓÈ ÒÛÏÏ˚ ÔË·˚ÎË\nermitteln, schließt Absatz 2 nicht aus, dass dieser Vertragsstaat     Ôe‰ÔËﬂÚËﬂ Ì‡ e„Ó ÓÚ‰eÎ¸Ì˚e ÔÓ‰‡Á‰eÎeÌËﬂ, ÚÓ\ndie zu besteuernden Gewinne nach der üblichen Aufteilung              ÔÓÎÓÊeÌËﬂ ÔÛÌÍÚ‡ 2 Ì‡ÒÚÓﬂ˘eÈ ÒÚ‡Ú¸Ë Ìe ËÒÍÎ˛˜‡˛Ú, ˜ÚÓ·˚\nermittelt; die gewählte Gewinnaufteilung muss jedoch derart           ˝ÚÓ ÑÓ„Ó‚‡Ë‚‡˛˘eeÒﬂ ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚Ó ËÒ˜ËÒÎﬂÎÓ Ó·Î‡„‡eÏÛ˛\nsein, dass das Ergebnis mit den Grundsätzen dieses Artikels           Ì‡ÎÓ„ÓÏ ÔË·˚Î¸ ‚ ÒÓÓÚ‚eÚÒÚ‚ËË Ò ÔËÌﬂÚ˚Ï ÏeÚÓ‰ÓÏ\nübereinstimmt.                                                        ‡ÒÔe‰eÎeÌËﬂ; ‚˚·‡ÌÌ˚È ÏeÚÓ‰ ‡ÒÔe‰eÎeÌËﬂ ÔË·˚ÎË\n‰ÓÎÊeÌ, Ó‰Ì‡ÍÓ, ÒÓÓÚ‚eÚÒÚ‚Ó‚‡Ú¸ ÔÓ Ò‚ÓeÏÛ eÁÛÎ¸Ú‡ÚÛ\nÔËÌˆËÔ‡Ï Ì‡ÒÚÓﬂ˘eÈ ÒÚ‡Ú¸Ë.\n(5) Aufgrund des bloßen Einkaufs von Gütern oder Waren für           (5)   ç‡    ÓÒÌÓ‚‡ÌËË    ÔÓËÁ‚e‰eÌÌÓÈ     ÔÓÒÚÓﬂÌÌ˚Ï\ndas Unternehmen wird einer Betriebsstätte kein Gewinn zuge-           Û˜eÊ‰eÌËeÏ ÎË¯¸ Á‡ÍÛÔÍË ËÁ‰eÎËÈ ËÎË ÚÓ‚‡Ó‚ ‰Îﬂ\nrechnet.                                                              Ôe‰ÔËﬂÚËﬂ ÌËÍ‡Í‡ﬂ ÔË·˚Î¸ Í ÌeÏÛ Ìe ÓÚÌÓÒËÚÒﬂ.\n(6) Bei der Anwendung der vorstehenden Absätze dieses Arti-          (6) èË ÔËÏeÌeÌËË ÔÓÎÓÊeÌËﬂ Ôe‰˚‰Û˘Ëı ÔÛÌÍÚÓ‚\nkels sind die der Betriebsstätte zuzurechnenden Gewinne jedes         Ì‡ÒÚÓﬂ˘eÈ ÒÚ‡Ú¸Ë ÔË·˚Î¸, ÓÚÌÓÒﬂ˘‡ﬂÒﬂ Í ÔÓÒÚÓﬂÌÌÓÏÛ\nJahr auf dieselbe Art zu ermitteln, es sei denn, dass ausreichen-     Û˜eÊ‰eÌË˛, Í‡Ê‰˚È „Ó‰ ‰ÓÎÊÌ‡ ·˚Ú¸ ËÒ˜ËÒÎeÌ‡ Ó‰ÌËÏ Ë\nde Gründe dafür bestehen, anders zu verfahren.                        ÚeÏ Êe ÏeÚÓ‰ÓÏ, eÒÎË ÚÓÎ¸ÍÓ Ìe ËÏeeÚÒﬂ ‰ÓÒÚ‡ÚÓ˜ÌÓ ‚eÒÍËı\nÔË˜ËÌ ‰eÈÒÚ‚Ó‚‡Ú¸ ÔÓ ËÌÓÏÛ.\n(7) Dieser Artikel gilt auch für die Einkünfte aus der Beteiligung   (7) èÓÎÓÊeÌËﬂ Ì‡ÒÚÓﬂ˘eÈ ÒÚ‡Ú¸Ë ÔËÏeÌﬂ˛ÚÒﬂ Ú‡ÍÊe Í\nan einer Personengesellschaft. Er erstreckt sich auch auf Vergü-      ‰ÓıÓ‰‡Ï ÓÚ Û˜‡ÒÚËﬂ ‚ ÔÓÒÚÓÏ ÚÓ‚‡Ë˘eÒÚ‚e. Öe ‰eÈÒÚ‚Ëe\ntungen, die ein Gesellschafter einer Personengesellschaft von         Ú‡ÍÊe ‡ÒÔÓÒÚ‡ÌﬂeÚÒﬂ Ì‡ ‚ÓÁÌ‡„‡Ê‰eÌËﬂ, ÍÓÚÓ˚e\nder Gesellschaft für seine Tätigkeit im Dienst der Gesellschaft, für  ÔÓÎÛ˜‡eÚ Û˜‡ÒÚÌËÍ ÔÓÒÚÓ„Ó ÚÓ‚‡Ë˘eÒÚ‚‡ ÓÚ ‰‡ÌÌÓ„Ó\ndie Gewährung von Darlehen oder für die Überlassung von Wirt-         ÚÓ‚‡Ë˘eÒÚ‚‡ Á‡ Ò‚Ó˛ ‰eﬂÚeÎ¸ÌÓÒÚ¸ ‚ ËÌÚeeÒ‡ı\nschaftsgütern bezieht, wenn diese Vergütungen nach dem Steu-          ÚÓ‚‡Ë˘eÒÚ‚‡, Á‡ Ôe‰ÓÒÚ‡‚ÎeÌËe Íe‰ËÚÓ‚ (Á‡ÈÏÓ‚) ËÎË\nerrecht des Vertragsstaats, in dem die Betriebsstätte gelegen ist,    Ôee‰‡˜Û ıÓÁﬂÈÒÚ‚eÌÌ˚ı ˆeÌÌÓÒÚeÈ, eÒÎË ÛÍ‡Á‡ÌÌ˚e\nden Einkünften des Gesellschafters aus dieser Betriebsstätte          ‚ÓÁÌ‡„‡Ê‰eÌËﬂ ÒÓ„Î‡ÒÌÓ Ì‡ÎÓ„Ó‚ÓÏÛ Á‡ÍÓÌÓ‰‡ÚeÎ¸ÒÚ‚Û\nzugerechnet werden.                                                   ÚÓ„Ó ÑÓ„Ó‚‡Ë‚‡˛˘e„ÓÒﬂ ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚‡, ‚ ÍÓÚÓÓÏ ‡ÒÔÓ-\nÎÓÊeÌÓ ÔÓÒÚÓﬂÌÌÓe Û˜eÊ‰eÌËe, ÓÚÌÓÒﬂÚÒﬂ Í ‰ÓıÓ‰‡Ï,\nÔÓÎÛ˜‡eÏ˚Ï Û˜‡ÒÚÌËÍÓÏ ÓÚ ˝ÚÓ„Ó ÔÓÒÚÓﬂÌÌÓ„Ó Û˜eÊ‰eÌËﬂ.\n(8) Gehören zu den Gewinnen Einkünfte, die in anderen Arti-          (8) EÒÎË ÔË·˚Î¸ ‚ÍÎ˛˜‡eÚ ‰ÓıÓ‰˚, ‡ÒÒÏ‡ÚË‚‡eÏ˚e ‚\nkeln dieses Abkommens behandelt werden, so werden die                 ‰Û„Ëı ÒÚ‡Ú¸ﬂı Ì‡ÒÚÓﬂ˘e„Ó ëÓ„Î‡¯eÌËﬂ, ÚÓ ÔÓÎÓÊeÌËﬂ ˝ÚËı\nBestimmungen jener Artikel durch die Bestimmungen dieses              ‰Û„Ëı ÒÚ‡ÚeÈ Ìe Á‡Ú‡„Ë‚‡˛ÚÒﬂ ÔÓÎÓÊeÌËﬂÏË Ì‡ÒÚÓﬂ˘eÈ\nArtikels nicht berührt.                                               ÒÚ‡Ú¸Ë.\nArtikel 8                                                      ëÚ‡Ú¸ﬂ 8\nSeeschifffahrt,                                             åÓÒÍÓÈ, ‚ÌÛÚeÌÌËÈ\nBinnenschifffahrt und Luftfahrt                                 ‚Ó‰Ì˚È Ë ‚ÓÁ‰Û¯Ì˚È Ú‡ÌÒÔÓÚ\n(1) Gewinne aus dem Betrieb von Seeschiffen oder Luftfahr-           (1) èË·˚Î¸ ÓÚ ËÒÔÓÎ¸ÁÓ‚‡ÌËﬂ ÏÓÒÍËı ËÎË ‚ÓÁ‰Û¯Ì˚ı\nzeugen im internationalen Verkehr können nur in dem Vertrags-         ÒÛ‰Ó‚ ‚ ÏeÊ‰ÛÌ‡Ó‰Ì˚ı Ôee‚ÓÁÍ‡ı ÏÓÊeÚ Ó·Î‡„‡Ú¸Òﬂ\nstaat besteuert werden, in dem sich der Ort der tatsächlichen         Ì‡ÎÓ„ÓÏ ÚÓÎ¸ÍÓ ‚ ÚÓÏ ÑÓ„Ó‚‡Ë‚‡˛˘eÏÒﬂ ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚e, ‚\nGeschäftsleitung des Unternehmens befindet.                           ÍÓÚÓÓÏ Ì‡ıÓ‰ËÚÒﬂ ÏeÒÚÓ Ù‡ÍÚË˜eÒÍÓ„Ó ÛÍÓ‚Ó‰ﬂ˘e„Ó\nÓ„‡Ì‡ Ôe‰ÔËﬂÚËﬂ.","Bundesgesetzblatt Jahrgang 2004 Teil II Nr. 24, ausgegeben zu Bonn am 27. Juli 2004                1041\n(2) Gewinne aus dem Betrieb von Schiffen, die der Binnen-         (2) èË·˚Î¸ ÓÚ ËÒÔÓÎ¸ÁÓ‚‡ÌËﬂ ÒÛ‰Ó‚, Ôe‰Ì‡ÁÌ‡˜eÌÌ˚ı\nschifffahrt dienen, können nur in dem Vertragsstaat besteuert      ‰Îﬂ ‚ÌÛÚeÌÌe„Ó ‚Ó‰ÌÓ„Ó Ú‡ÌÒÔÓÚ‡, ÏÓÊeÚ Ó·Î‡„‡Ú¸Òﬂ\nwerden, in dem sich der Ort der tatsächlichen Geschäftsleitung     Ì‡ÎÓ„ÓÏ ÚÓÎ¸ÍÓ ‚ ÚÓÏ ÑÓ„Ó‚‡Ë‚‡˛˘eÏÒﬂ ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚e, ‚\ndes Unternehmens befindet.                                         ÍÓÚÓÓÏ Ì‡ıÓ‰ËÚÒﬂ ÏeÒÚÓ Ù‡ÍÚË˜eÒÍÓ„Ó ÛÍÓ‚Ó‰ﬂ˘e„Ó\nÓ„‡Ì‡ Ôe‰ÔËﬂÚËﬂ.\n(3) Für Zwecke dieses Artikels beinhaltet der Begriff „Gewinne    (3) ÑÎﬂ ˆeÎeÈ Ì‡ÒÚÓﬂ˘eÈ ÒÚ‡Ú¸Ë ÚeÏËÌ «ÔË·˚Î¸ ÓÚ\naus dem Betrieb von Seeschiffen oder Luftfahrzeugen im inter-      ˝ÍÒÔÎÛ‡Ú‡ˆËË     ÏÓÒÍËı    ËÎË    ‚ÓÁ‰Û¯Ì˚ı    ÒÛ‰Ó‚  ‚\nnationalen Verkehr“ auch die Gewinne aus der                       ÏeÊ‰ÛÌ‡Ó‰Ì˚ı Ôee‚ÓÁÍ‡ı» ‚ÍÎ˛˜‡eÚ Ú‡ÍÊe ÒÛÏÏ˚\nÔË·˚ÎË ÓÚ:\na) gelegentlichen Vermietung von leeren Seeschiffen oder Luft-     ‡) Ìee„ÛÎﬂÌÓÈ Ò‰‡˜Ë ‚Ì‡eÏ ÔÓÓÊÌËı ÏÓÒÍËı ËÎË\nfahrzeugen und                                                    ‚ÓÁ‰Û¯Ì˚ı ÒÛ‰Ó‚ Ë\nb) Nutzung oder Vermietung von Containern (einschließlich Trai-    b) ËÒÔÓÎ¸ÁÓ‚‡ÌËﬂ ËÎË Ò‰‡˜Ë ‚Ì‡eÏ ÍÓÌÚeÈÌeÓ‚ (‚ÍÎ˛˜‡ﬂ\nlern und zugehöriger Ausstattung, die dem Transport der           ÚeÈÎe˚ Ë ÔËÌ‡‰ÎeÊ‡˘ee Í ÌËÏ Ó·ÓÛ‰Ó‚‡ÌËe,\nContainer dienen),                                                Ôe‰Ì‡ÁÌ‡˜eÌÌÓe ‰Îﬂ ÍÓÌÚeÈÌeÌÓ„Ó Ú‡ÌÒÔÓÚ‡),\nwenn diese Tätigkeiten zum Betrieb von Seeschiffen oder Luft-      eÒÎË Ú‡ÍËe ‚Ë‰˚ ‰eﬂÚeÎ¸ÌÓÒÚË ÓÚÌÓÒﬂÚÒﬂ Í ˝ÍÒÔÎÛ‡Ú‡ˆËË\nfahrzeugen im internationalen Verkehr gehören.                     ÏÓÒÍËı ËÎË ‚ÓÁ‰Û¯Ì˚ı ÒÛ‰Ó‚ ‚ ÏeÊ‰ÛÌ‡Ó‰Ì˚ı Ôee‚ÓÁÍ‡ı.\n(4) Befindet sich der Ort der tatsächlichen Geschäftsleitung      (4) EÒÎË ÏeÒÚÓ Ù‡ÍÚË˜eÒÍÓ„Ó ÛÍÓ‚Ó‰ﬂ˘e„Ó Ó„‡Ì‡\neines Unternehmens der Seeschifffahrt oder Binnenschifffahrt an    Ôe‰ÔËﬂÚËﬂ ÏÓÒÍÓ„Ó ËÎË ‚ÌÛÚeÌÌe„Ó ‚Ó‰ÌÓ„Ó Ú‡ÌÒÔÓÚ‡\nBord eines Schiffes, so gilt er als in dem Vertragsstaat gelegen,  Ì‡ıÓ‰ËÚÒﬂ Ì‡ ·ÓÚÛ ÒÛ‰Ì‡, ÚÓ ÓÌÓ Ò˜ËÚ‡eÚÒﬂ ‡ÒÔÓÎÓÊeÌÌ˚Ï\nin dem der Heimathafen des Schiffes liegt, oder, wenn kein Hei-    ‚ ÚÓÏ ÑÓ„Ó‚‡Ë‚‡˛˘eÏÒﬂ ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚e, ‚ ÍÓÚÓÓÏ Ì‡-\nmathafen vorhanden ist, in dem Vertragsstaat, in dem die Person    ıÓ‰ËÚÒﬂ ÔÓÚ ÔËÔËÒÍË ÒÛ‰Ì‡, ËÎË, ÔË ÓÚÒÛÚÒÚ‚ËË ÔÓÚ‡\nansässig ist, die das Schiff betreibt.                             ÔËÔËÒÍË, ‚ ÑÓ„Ó‚‡Ë‚‡˛˘eÏÒﬂ ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚e, eÁË‰eÌÚÓÏ\nÍÓÚÓÓ„Ó ﬂ‚ÎﬂeÚÒﬂ ÎËˆÓ, ˝ÍÒÔÎÛ‡ÚËÛ˛˘ee ‰‡ÌÌÓe ÒÛ‰ÌÓ.\n(5) Absatz 1 gilt auch für Gewinne aus der Beteiligung an einem   (5) èÓÎÓÊeÌËﬂ ÔÛÌÍÚ‡ 1 Ì‡ÒÚÓﬂ˘eÈ ÒÚ‡Ú¸Ë Ú‡ÍÊe\nPool, einer Betriebsgemeinschaft oder einer internationalen        ‡ÒÔÓÒÚ‡Ìﬂ˛ÚÒﬂ Ì‡ ÔË·˚Î¸ ÓÚ Û˜‡ÒÚËﬂ ‚ ÔÛÎe, ‚\nBetriebsstelle.                                                    ÒÓ‚ÏeÒÚÌÓÈ ‰eﬂÚeÎ¸ÌÓÒÚË ËÎË ‚ ÏeÊ‰ÛÌ‡Ó‰ÌÓÏ Ú‡ÌÒ-\nÔÓÚÌÓÏ ‡„eÌÚÒÚ‚e.\nArtikel 9                                                    ëÚ‡Ú¸ﬂ 9\nVerbundene Unternehmen                                     ÄÒÒÓˆËËÓ‚‡ÌÌ˚e Ôe‰ÔËﬂÚËﬂ\n(1) Wenn                                                          (1) B ÒÎÛ˜‡e, eÒÎË:\na) ein Unternehmen eines Vertragsstaats unmittelbar oder mit-      ‡) Ôe‰ÔËﬂÚËe ÑÓ„Ó‚‡Ë‚‡˛˘e„ÓÒﬂ ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚‡ ÔﬂÏÓ\ntelbar an der Geschäftsleitung, der Kontrolle oder dem Kapi-     ËÎË ÍÓÒ‚eÌÌÓ Û˜‡ÒÚ‚ÛeÚ ‚ ÛÔ‡‚ÎeÌËË, ÍÓÌÚÓÎe ËÎË\ntal eines Unternehmens des anderen Vertragsstaats beteiligt       Í‡ÔËÚ‡Îe Ôe‰ÔËﬂÚËﬂ ‰Û„Ó„Ó ÑÓ„Ó‚‡Ë‚‡˛˘e„ÓÒﬂ\nist oder                                                          ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚‡ ËÎË\nb) dieselben Personen unmittelbar oder mittelbar an der            b) Ó‰ÌË Ë Úe Êe ÎËˆ‡ ÔﬂÏÓ ËÎË ÍÓÒ‚eÌÌÓ Û˜‡ÒÚ‚Û˛Ú ‚\nGeschäftsleitung, der Kontrolle oder dem Kapital eines            ÛÔ‡‚ÎeÌËË, ÍÓÌÚÓÎe ËÎË Í‡ÔËÚ‡Îe Ôe‰ÔËﬂÚËﬂ\nUnternehmens eines Vertragsstaats und eines Unternehmens          ÑÓ„Ó‚‡Ë‚‡˛˘e„ÓÒﬂ ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚‡ Ë Ôe‰ÔËﬂÚËﬂ ‰Û„Ó„Ó\ndes anderen Vertragsstaats beteiligt sind                         ÑÓ„Ó‚‡Ë‚‡˛˘e„ÓÒﬂ ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚‡,\nund in diesen Fällen die beiden Unternehmen in ihren kaufmänni-    Ë ‚ ÛÍ‡Á‡ÌÌ˚ı ÒÎÛ˜‡ﬂı Ó·‡ Ôe‰ÔËﬂÚËﬂ ‚ Ëı ÍÓÏÏe˜eÒÍËı\nschen oder finanziellen Beziehungen an vereinbarte oder aufer-     ËÎË ÙËÌ‡ÌÒÓ‚˚ı ÓÚÌÓ¯eÌËﬂı Ó·ﬂÁ‡Ì˚ ÒÓ·Î˛‰‡Ú¸ ÒÓ„Î‡-\nlegte Bedingungen gebunden sind, die von denen abweichen,          ÒÓ‚‡ÌÌ˚e ËÎË ‚ÓÁÎÓÊeÌÌ˚e Ì‡ ÌËı ÛÒÎÓ‚Ëﬂ, ÓÚÎË˜‡˛˘ËeÒﬂ\ndie unabhängige Unternehmen miteinander vereinbaren würden,        ÓÚ Úeı, ÍÓÚÓ˚e ËÏeÎË ·˚ ÏeÒÚÓ ÏeÊ‰Û ÌeÁ‡‚ËÒËÏ˚ÏË\ndürfen die Gewinne, die eines der Unternehmen ohne diese           Ôe‰ÔËﬂÚËﬂÏË, ÚÓ ÔË·˚Î¸, ÍÓÚÓ‡ﬂ ÏÓ„Î‡ ·˚ ·˚Ú¸\nBedingungen erzielt hätte, wegen dieser Bedingungen aber nicht     ÔÓÎÛ˜eÌ‡ Ó‰ÌËÏ ËÁ Ôe‰ÔËﬂÚËÈ ·eÁ Ú‡ÍËı ÛÒÎÓ‚ËÈ, ÌÓ Ìe\nerzielt hat, den Gewinnen dieses Unternehmens zugerechnet          ·˚Î‡ ÔÓÎÛ˜eÌ‡ ‚ ÒËÎÛ ˝ÚËı ÛÒÎÓ‚ËÈ, ÏÓÊeÚ ·˚Ú¸ ÓÚÌeÒeÌ‡ Í\nund entsprechend besteuert werden.                                 ÔË·˚ÎË ‰‡ÌÌÓ„Ó Ôe‰ÔËﬂÚËﬂ Ë ÒÓÓÚ‚eÚÒÚ‚eÌÌÓ Ó·ÎÓÊeÌ‡\nÌ‡ÎÓ„ÓÏ.\n(2) Werden in einem Vertragsstaat den Gewinnen eines Unter-       (2) EÒÎË ‚ ÑÓ„Ó‚‡Ë‚‡˛˘eÏÒﬂ ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚e Í ÔË·˚ÎË\nnehmens dieses Staates Gewinne zugerechnet – und entspre-          Ôe‰ÔËﬂÚËﬂ ˝ÚÓ„Ó ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚‡ ÓÚÌÓÒﬂÚÒﬂ Ë ÒÓÓÚ‚eÚÒÚ‚eÌÌÓ\nchend besteuert –, mit denen ein Unternehmen des anderen Ver-      ÔÓ‰ÎeÊ‡Ú Ì‡ÎÓ„ÓÓ·ÎÓÊeÌË˛ ÒÛÏÏ˚ ÔË·˚ÎË, ‚ ÓÚÌÓ¯eÌËË\ntragsstaats in diesem Staat besteuert worden ist, und handelt es   ÍÓÚÓ˚ı     Ôe‰ÔËﬂÚËe    ‰Û„Ó„Ó     ÑÓ„Ó‚‡Ë‚‡˛˘e„ÓÒﬂ\nsich bei den zugerechneten Gewinnen um solche, die das Unter-      ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚‡ ÔÓ‰ÎeÊ‡ÎÓ Ì‡ÎÓ„ÓÓ·ÎÓÊeÌË˛ ‚ ˝ÚÓÏ ‰Û„ÓÏ\nnehmen des erstgenannten Staates erzielt hätte, wenn die zwi-      ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚e, Ë eÒÎË e˜¸ ‚ ÓÚÌÓ¯eÌËË ÓÚÌeÒeÌÌ˚ı ÒÛÏÏ\nschen den beiden Unternehmen vereinbarten Bedingungen die          ÔË·˚ÎË Ë‰eÚ Ó ÒÛÏÏ‡ı, ÍÓÚÓ˚e ÏÓ„ÎË ·˚ ·˚Ú¸ ÔÓÎÛ˜eÌ˚\ngleichen gewesen wären, die unabhängige Unternehmen mitein-        Ôe‰ÔËﬂÚËeÏ Ôe‚Ó„Ó ÛÔÓÏﬂÌÛÚÓ„Ó ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚‡ ÔË\nander vereinbaren würden, so nimmt der andere Staat eine ent-      ÒÓ‚Ô‡‰eÌËË ÛÒÎÓ‚ËÈ, ÒÓ„Î‡ÒÓ‚‡ÌÌ˚ı ÏeÊ‰Û ÛÍ‡Á‡ÌÌ˚ÏË\nsprechende Änderung der dort von diesen Gewinnen erhobenen         Ôe‰ÔËﬂÚËﬂÏË, Ò ÛÒÎÓ‚ËﬂÏË, ÍÓÚÓ˚e ·˚ÎË ·˚ ÒÓ„Î‡ÒÓ‚‡Ì˚\nSteuer vor. Bei dieser Änderung sind die übrigen Bestimmungen      ÏeÊ‰Û ÌeÁ‡‚ËÒËÏ˚ÏË Ôe‰ÔËﬂÚËﬂÏË, ÚÓ ‰Û„Óe ÉÓÒÛ-\ndieses Abkommens zu berücksichtigen; erforderlichenfalls wer-      ‰‡ÒÚ‚Ó ÔÓËÁ‚Ó‰ËÚ ÒÓÓÚ‚eÚÒÚ‚Û˛˘Û˛ ÔÓÔ‡‚ÍÛ ‚ÁËÏ‡eÏÓ„Ó\nden die zuständigen Behörden der Vertragsstaaten einander          ‚ ÌeÏ Ì‡ÎÓ„‡ Ò Ú‡ÍËı ÒÛÏÏ ÔË·˚ÎË. èË Ú‡ÍÓÈ ÔÓÔ‡‚Íe\nkonsultieren.                                                      ‰ÓÎÊÌ˚ ·˚Ú¸ ÒÓ·Î˛‰eÌ˚ ÓÒÚ‡Î¸Ì˚e ÔÓÎÓÊeÌËﬂ Ì‡ÒÚÓﬂ˘e„Ó\nëÓ„Î‡¯eÌËﬂ; ‚ ÒÎÛ˜‡e ÌeÓ·ıÓ‰ËÏÓÒÚË ÍÓÏÔeÚeÌÚÌ˚e Ó„‡Ì˚\nÑÓ„Ó‚‡Ë‚‡˛˘ËıÒﬂ ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚ ‚ÒÚÛÔ‡˛Ú ‚Ó ‚Á‡ËÏÌ˚e\nÍÓÌÒÛÎ¸Ú‡ˆËË.","1042                Bundesgesetzblatt Jahrgang 2004 Teil II Nr. 24, ausgegeben zu Bonn am 27. Juli 2004\nArtikel 10                                                  ëÚ‡Ú¸ﬂ 10\nDividenden                                                  ÑË‚Ë‰eÌ‰˚\n(1) Dividenden, die eine in einem Vertragsstaat ansässige        (1) ÑË‚Ë‰eÌ‰˚, ‚˚ÔÎ‡˜Ë‚‡eÏ˚e ÍÓÏÔ‡ÌËeÈ, ﬂ‚Îﬂ˛˘eÈÒﬂ\nGesellschaft an eine im anderen Vertragsstaat ansässige Person    eÁË‰eÌÚÓÏ ÑÓ„Ó‚‡Ë‚‡˛˘e„ÓÒﬂ ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚‡, eÁË‰eÌÚÛ\nzahlt, können im anderen Staat besteuert werden.                  ‰Û„Ó„Ó ÑÓ„Ó‚‡Ë‚‡˛˘e„ÓÒﬂ ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚‡, ÏÓ„ÛÚ Ó·Î‡„‡Ú¸Òﬂ\nÌ‡ÎÓ„ÓÏ ‚ ˝ÚÓÏ ‰Û„ÓÏ ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚e.\n(2) Diese Dividenden können jedoch auch in dem Vertrags-         (2) ìÍ‡Á‡ÌÌ˚e ‰Ë‚Ë‰eÌ‰˚ ÏÓ„ÛÚ, Ó‰Ì‡ÍÓ, Ú‡ÍÊe Ó·Î‡-\nstaat, in dem die die Dividenden zahlende Gesellschaft ansässig   „‡Ú¸Òﬂ Ì‡ÎÓ„ÓÏ ‚ ÚÓÏ ÑÓ„Ó‚‡Ë‚‡˛˘eÏÒﬂ ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚e, ‚\nist, nach dem Recht dieses Staates besteuert werden; die Steuer   ÍÓÚÓÓÏ ÍÓÏÔ‡ÌËﬂ, ‚˚ÔÎ‡˜Ë‚‡˛˘‡ﬂ ‰Ë‚Ë‰eÌ‰˚, ﬂ‚ÎﬂeÚÒﬂ\ndarf aber, wenn der Nutzungsberechtigte der Dividenden im         eÁË‰eÌÚÓÏ, ‚ ÒÓÓÚ‚eÚÒÚ‚ËË Ò e„Ó Á‡ÍÓÌÓ‰‡ÚeÎ¸ÒÚ‚ÓÏ; eÒÎË,\nanderen Vertragsstaat ansässig ist, nicht übersteigen:            Ó‰Ì‡ÍÓ, Ô‡‚ÓÓ·Î‡‰‡ÚeÎ¸ ‰Ë‚Ë‰eÌ‰Ó‚ ﬂ‚ÎﬂeÚÒﬂ eÁË‰eÌÚÓÏ\n‰Û„Ó„Ó ÑÓ„Ó‚‡Ë‚‡˛˘e„ÓÒﬂ ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚‡, ÚÓ Ì‡ÎÓ„ Ìe\n‰ÓÎÊeÌ Ôe‚˚¯‡Ú¸:\na) 5 vom Hundert des Bruttobetrags der Dividenden, wenn der       ‡) 5 ÔÓˆeÌÚÓ‚ ÓÚ ‚‡ÎÓ‚ÓÈ ÒÛÏÏ˚ ‰Ë‚Ë‰eÌ‰Ó‚, eÒÎË\nNutzungsberechtigte eine Gesellschaft (jedoch keine Perso-      Ô‡‚ÓÓ·Î‡‰‡ÚeÎeÏ ﬂ‚ÎﬂeÚÒﬂ ÍÓÏÔ‡ÌËﬂ (Á‡ ËÒÍÎ˛˜eÌËeÏ\nnengesellschaft) ist, die unmittelbar über mindestens 10 vom    ÔÓÒÚÓ„Ó ÚÓ‚‡Ë˘eÒÚ‚‡), ÍÓÚÓ‡ﬂ ÌeÔÓÒe‰ÒÚ‚eÌÌÓ\nHundert des Kapitals der die Dividenden zahlenden Gesell-       ‡ÒÔÓÎ‡„‡eÚ Ìe ÏeÌee ˜eÏ 10 ÔÓˆeÌÚ‡ÏË Í‡ÔËÚ‡Î‡\nschaft verfügt;                                                 ‚˚ÔÎ‡˜Ë‚‡˛˘eÈ ‰Ë‚Ë‰eÌ‰˚ ÍÓÏÔ‡ÌËË;\nb) 15 vom Hundert des Bruttobetrags der Dividenden in allen       b) 15 ÔÓˆeÌÚÓ‚ ÓÚ ‚‡ÎÓ‚ÓÈ ÒÛÏÏ˚ ‰Ë‚Ë‰eÌ‰Ó‚ ‚Ó ‚Òeı\nanderen Fällen.                                                 ËÌ˚ı ÒÎÛ˜‡ﬂı.\nDieser Absatz berührt nicht die Besteuerung der Gesellschaft in   èÓÎÓÊeÌËﬂ     Ì‡ÒÚÓﬂ˘e„Ó     ÔÛÌÍÚ‡    Ìe    Á‡Ú‡„Ë‚‡˛Ú\nBezug auf die Gewinne, aus denen die Dividenden gezahlt wer-      Ì‡ÎÓ„ÓÓ·ÎÓÊeÌËﬂ ÍÓÏÔ‡ÌËË ‚ ÓÚÌÓ¯eÌËË ÒÛÏÏ ÔË·˚ÎË, ËÁ\nden.                                                              ÍÓÚÓ˚ı ‚˚ÔÎ‡˜Ë‚‡˛ÚÒﬂ ‰Ë‚Ë‰eÌ‰˚.\n(3) Der in diesem Artikel verwendete Ausdruck „Dividenden“       (3) ìÔÓÚe·ÎﬂeÏ˚È ‚ Ì‡ÒÚÓﬂ˘eÈ ÒÚ‡Ú¸e ÚeÏËÌ\nbedeutet Einkünfte aus Aktien, Genussrechten oder Genuss-         «‰Ë‚Ë‰eÌ‰˚» ÓÁÌ‡˜‡eÚ ‰ÓıÓ‰˚ ÔÓ ‡ÍˆËﬂÏ, ÔÓ Ô‡‚‡Ï ËÎË\nscheinen, Kuxen, Gründeranteilen oder sonstige Einkünfte, die     ÒeÚËÙËÍ‡Ú‡Ï Ì‡ Û˜‡ÒÚËe ‚ ÔË·˚ÎË, ÔÓ ‡ÍˆËﬂÏ\nnach dem Recht des Staates, in dem die ausschüttende Gesell-      „ÓÌÓ‰Ó·˚‚‡˛˘eÈ ÔÓÏ˚¯ÎeÌÌÓÒÚË, ÔÓ Û˜e‰ËÚeÎ¸ÒÍËÏ\nschaft ansässig ist, den Einkünften aus Aktien steuerlich gleich- Ô‡ﬂÏ ËÎË ÔÓ˜Ëe ‰ÓıÓ‰˚, ÍÓÚÓ˚e ÔÓ Á‡ÍÓÌÓ‰‡ÚeÎ¸ÒÚ‚Û\ngestellt sind, sowie Ausschüttungen auf Anteilscheine an einem    ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚‡, eÁË‰eÌÚÓÏ ÍÓÚÓÓ„Ó ﬂ‚ÎﬂeÚÒﬂ ÍÓÏÔ‡ÌËﬂ,\nInvestmentvermögen.                                               ‡ÒÔe‰eÎﬂ˛˘‡ﬂ ÔË·˚Î¸, ÔË‡‚ÌË‚‡˛ÚÒﬂ ‚ Ì‡ÎÓ„Ó‚ÓÏ\nÓÚÌÓ¯eÌËË Í ‰ÓıÓ‰‡Ï ÔÓ ‡ÍˆËﬂÏ, ‡ Ú‡ÍÊe ÒÛÏÏ˚ ÔË·˚ÎË,\n‡ÒÔe‰eÎﬂeÏ˚e ÔÓ ÒeÚËÙËÍ‡Ú‡Ï Ô‡e‚Ó„Ó ËÌ‚eÒÚËˆËÓÌÌÓ„Ó\nÙÓÌ‰‡.\n(4) Die Absätze 1 und 2 sind nicht anzuwenden, wenn der in       (4) èÓÎÓÊeÌËﬂ ÔÛÌÍÚÓ‚ 1 Ë 2 Ì‡ÒÚÓﬂ˘eÈ ÒÚ‡Ú¸Ë Ìe\neinem Vertragsstaat ansässige Nutzungsberechtigte im anderen      ÔËÏeÌﬂ˛ÚÒﬂ, eÒÎË Ô‡‚ÓÓ·Î‡‰‡ÚeÎ¸, ﬂ‚Îﬂ˛˘ËÈÒﬂ eÁË‰eÌ-\nVertragsstaat, in dem die die Dividenden zahlende Gesellschaft    ÚÓÏ ÑÓ„Ó‚‡Ë‚‡˛˘e„ÓÒﬂ ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚‡, ÓÒÛ˘eÒÚ‚ÎﬂeÚ\nansässig ist, eine Geschäftstätigkeit durch eine dort gelegene    ÍÓÏÏe˜eÒÍÛ˛ ‰eﬂÚeÎ¸ÌÓÒÚ¸ ‚ ‰Û„ÓÏ ÑÓ„Ó‚‡Ë‚‡˛˘eÏÒﬂ\nBetriebsstätte ausübt und die Beteiligung, für die die Dividenden ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚e, eÁË‰eÌÚÓÏ ÍÓÚÓÓ„Ó ﬂ‚ÎﬂeÚÒﬂ ÍÓÏÔ‡ÌËﬂ,\ngezahlt werden, tatsächlich zu dieser Betriebsstätte gehört. In   ‚˚ÔÎ‡˜Ë‚‡˛˘‡ﬂ ‰Ë‚Ë‰eÌ‰˚, ˜eeÁ ‡ÒÔÓÎÓÊeÌÌÓe ‚ ÌeÏ\ndiesem Fall ist Artikel 7 anzuwenden.                             ÔÓÒÚÓﬂÌÌÓe Û˜eÊ‰eÌËe, Ë ‰ÓÎe‚Óe Û˜‡ÒÚËe, ‚ ÓÚÌÓ¯eÌËË\nÍÓÚÓÓ„Ó ‚˚ÔÎ‡˜Ë‚‡˛ÚÒﬂ ‰Ë‚Ë‰eÌ‰˚, e‡Î¸ÌÓ Ò‚ﬂÁ‡ÌÓ Ò\nÚ‡ÍËÏ ÔÓÒÚÓﬂÌÌ˚Ï Û˜eÊ‰eÌËeÏ. B Ú‡ÍÓÏ ÒÎÛ˜‡e\nÔËÏeÌﬂ˛ÚÒﬂ ÔÓÎÓÊeÌËﬂ ÒÚ‡Ú¸Ë 7 Ì‡ÒÚÓﬂ˘e„Ó ëÓ„Î‡¯eÌËﬂ.\n(5) Erzielt eine in einem Vertragsstaat ansässige Gesellschaft   (5) B ÒÎÛ˜‡e, eÒÎË ÍÓÏÔ‡ÌËﬂ, ﬂ‚Îﬂ˛˘‡ﬂÒﬂ eÁË‰eÌÚÓÏ\nGewinne oder Einkünfte aus dem anderen Vertragsstaat, so darf     ÑÓ„Ó‚‡Ë‚‡˛˘e„ÓÒﬂ ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚‡, ËÁ‚ÎeÍ‡eÚ ÔË·˚Î¸ ËÎË\ndieser andere Staat weder die von der Gesellschaft gezahlten      ‰ÓıÓ‰˚ ËÁ ‰Û„Ó„Ó ÑÓ„Ó‚‡Ë‚‡˛˘e„ÓÒﬂ ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚‡, ÚÓ ˝ÚÓ\nDividenden besteuern, es sei denn, dass diese Dividenden an       ‰Û„Óe ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚Ó Ìe ÏÓÊeÚ ÌË Ó·Î‡„‡Ú¸ Ì‡ÎÓ„ÓÏ\neine im anderen Staat ansässige Person gezahlt werden oder        ‰Ë‚Ë‰eÌ‰˚, ‚˚ÔÎ‡˜Ë‚‡eÏ˚e ˝ÚÓÈ ÍÓÏÔ‡ÌËeÈ, Á‡ ËÒÍÎ˛˜eÌ-\ndass die Beteiligung, für die die Dividenden gezahlt werden,      ËeÏ ÒÎÛ˜‡e‚, ÍÓ„‰‡ Ú‡ÍËe ‰Ë‚Ë‰eÌ‰˚ ‚˚ÔÎ‡˜Ë‚‡˛ÚÒﬂ\ntatsächlich zu einer im anderen Staat gelegenen Betriebsstätte    eÁË‰eÌÚÛ ˝ÚÓ„Ó ‰Û„Ó„Ó ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚‡ ËÎË ÍÓ„‰‡ Û˜‡ÒÚËe, ‚\ngehört, noch Gewinne der Gesellschaft einer Steuer für nicht      ÓÚÌÓ¯eÌËË ÍÓÚÓÓ„Ó ‚˚ÔÎ‡˜Ë‚‡˛ÚÒﬂ ‰Ë‚Ë‰eÌ‰˚, e‡Î¸ÌÓ\nausgeschüttete Gewinne unterwerfen, selbst wenn die gezahlten     Ò‚ﬂÁ‡ÌÓ Ò ‡ÒÔÓÎÓÊeÌÌ˚Ï ‚ ˝ÚÓÏ ‰Û„ÓÏ ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚e\nDividenden oder die nicht ausgeschütteten Gewinne ganz oder       ÔÓÒÚÓﬂÌÌ˚Ï Û˜eÊ‰eÌËeÏ, ÌË Ó·Î‡„‡Ú¸ ÒÛÏÏ˚ ÔË·˚ÎË\nteilweise aus im anderen Staat erzielten Gewinnen oder Einkünf-   Ú‡ÍÓÈ ÍÓÏÔ‡ÌËË Ì‡ÎÓ„ÓÏ Ì‡ Ìe‡ÒÔe‰eÎeÌÌÛ˛ ÔË·˚Î¸,\nten bestehen.                                                     ‰‡Êe eÒÎË ‚˚ÔÎ‡˜eÌÌ˚e ‰Ë‚Ë‰eÌ‰˚ ËÎË Ìe‡ÒÔe‰eÎeÌÌ‡ﬂ\nÔË·˚Î¸ ÔÓÎÌÓÒÚ¸˛ ËÎË ˜‡ÒÚË˜ÌÓ ÒÓÒÚÓﬂÚ ËÁ ÒÛÏÏ ÔË·˚ÎË\nËÎË ‰ÓıÓ‰Ó‚, ÔÓÎÛ˜eÌÌ˚ı ‚ ˝ÚÓÏ ‰Û„ÓÏ ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚e.\nArtikel 11                                                  ëÚ‡Ú¸ﬂ 11\nZinsen                                                    èÓˆeÌÚ˚\n(1) Zinsen, die aus einem Vertragsstaat stammen und an eine      (1)   èÓˆeÌÚ˚,    ‚ÓÁÌËÍ¯Ëe     ‚  ÑÓ„Ó‚‡Ë‚‡˛˘eÏÒﬂ\nim anderen Vertragsstaat ansässige Person gezahlt werden, kön-    ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚e Ë ‚˚ÔÎ‡˜Ë‚‡eÏ˚e eÁË‰eÌÚÛ ‰Û„Ó„Ó ÑÓ„Ó-\nnen, wenn diese Person der Nutzungsberechtigte ist, nur im        ‚‡Ë‚‡˛˘e„ÓÒﬂ ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚‡, ÏÓ„ÛÚ Ó·Î‡„‡Ú¸Òﬂ Ì‡ÎÓ„ÓÏ\nanderen Staat besteuert werden.                                   ÚÓÎ¸ÍÓ ‚ ˝ÚÓÏ ‰Û„ÓÏ ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚e, eÒÎË ÛÍ‡Á‡ÌÌ˚È\neÁË‰eÌÚ ﬂ‚ÎﬂeÚÒﬂ Ëı Ô‡‚ÓÓ·Î‡‰‡ÚeÎeÏ.\n(2) Der in diesem Artikel verwendete Ausdruck „Zinsen“           (2) ìÔÓÚe·ÎﬂeÏ˚È ‚ Ì‡ÒÚÓﬂ˘eÈ ÒÚ‡Ú¸e ÚeÏËÌ\nbedeutet Einkünfte aus Forderungen jeder Art, auch wenn die       «ÔÓˆeÌÚ˚» ÓÁÌ‡˜‡eÚ ‰ÓıÓ‰˚ ÓÚ ‰ÓÎ„Ó‚˚ı Úe·Ó‚‡ÌËÈ\nForderungen durch Pfandrechte an Grundstücken gesichert           Î˛·Ó„Ó ‚Ë‰‡, ‚ÍÎ˛˜‡ﬂ Ë ÒÎÛ˜‡Ë, ÍÓ„‰‡ Úe·Ó‚‡ÌËﬂ","Bundesgesetzblatt Jahrgang 2004 Teil II Nr. 24, ausgegeben zu Bonn am 27. Juli 2004                  1043\nsind, und insbesondere Einkünfte aus öffentlichen Anleihen und      Ó·eÒÔe˜eÌ˚ Á‡ÎÓ„Ó‚˚Ï Ô‡‚ÓÏ Ì‡ ÁeÏeÎ¸Ì˚e Û˜‡ÒÚÍË, Ë, ‚\naus Obligationen einschließlich der damit verbundenen Aufgel-       ˜‡ÒÚÌÓÒÚË, ‰ÓıÓ‰˚ ÔÓ „ÓÒÛ‰‡ÒÚ‚eÌÌ˚Ï Á‡ÈÏ‡Ï Ë\nder und der Gewinne aus Losanleihen. Zuschläge für verspätete       Ó·ÎË„‡ˆËﬂÏ, ‚ÍÎ˛˜‡ﬂ Ò‚ﬂÁ‡ÌÌ˚e Ò ÌËÏË ÔeÏËË, ‡ Ú‡ÍÊe\nZahlung gelten nicht als Zinsen im Sinne dieses Artikels.           ‚˚Ë„˚¯Ë      ÔÓ   ‚˚Ë„˚¯Ì˚Ï      Á‡ÈÏ‡Ï.     èeÌË    Á‡\nÌeÒ‚Óe‚eÏeÌÌÛ˛ ‚˚ÔÎ‡ÚÛ Ìe Ò˜ËÚ‡˛ÚÒﬂ ÔÓˆeÌÚ‡ÏË ‚\nÔÓÌËÏ‡ÌËË Ì‡ÒÚÓﬂ˘eÈ ÒÚ‡Ú¸Ë.\n(3) Absatz 1 ist nicht anzuwenden, wenn der in einem Ver-           (3) èÓÎÓÊeÌËﬂ ÔÛÌÍÚ‡ 1 Ì‡ÒÚÓﬂ˘eÈ ÒÚ‡Ú¸Ë Ìe ÔËÏe-\ntragsstaat ansässige Nutzungsberechtigte im anderen Vertrags-       Ìﬂ˛ÚÒﬂ, eÒÎË Ô‡‚ÓÓ·Î‡‰‡ÚeÎ¸, ﬂ‚Îﬂ˛˘ËÈÒﬂ eÁË‰eÌÚÓÏ\nstaat, aus dem die Zinsen stammen, eine Geschäftstätigkeit          ÑÓ„Ó‚‡Ë‚‡˛˘e„ÓÒﬂ ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚‡, ÓÒÛ˘eÒÚ‚ÎﬂeÚ ÍÓÏÏe-\ndurch eine dort gelegene Betriebsstätte ausübt und die Forde-       ˜eÒÍÛ˛ ‰eﬂÚeÎ¸ÌÓÒÚ¸ ‚ ‰Û„ÓÏ ÑÓ„Ó‚‡Ë‚‡˛˘eÏÒﬂ\nrung, für die die Zinsen gezahlt werden, tatsächlich zu dieser      ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚e, ‚ ÍÓÚÓÓÏ ÔÓˆeÌÚ˚ ‚ÓÁÌËÍÎË ˜eeÁ\nBetriebsstätte gehört. In diesem Fall ist Artikel 7 anzuwenden.     ‡ÒÔÓÎÓÊeÌÌÓe ‚ ÌeÏ ÔÓÒÚÓﬂÌÌÓe Û˜eÊ‰eÌËe, Ë ‰ÓÎ„Ó‚Óe\nÚe·Ó‚‡ÌËe, ÔÓ ÍÓÚÓÓÏÛ ‚˚ÔÎ‡˜Ë‚‡˛ÚÒﬂ ÔÓˆeÌÚ˚, e‡Î¸ÌÓ\nÓÚÌÓÒËÚÒﬂ Í Ú‡ÍÓÏÛ ÔÓÒÚÓﬂÌÌÓÏÛ Û˜eÊ‰eÌË˛. B Ú‡ÍÓÏ\nÒÎÛ˜‡e ÔËÏeÌﬂ˛ÚÒﬂ ÔÓÎÓÊeÌËﬂ ÒÚ‡Ú¸Ë 7 Ì‡ÒÚÓﬂ˘e„Ó\nëÓ„Î‡¯eÌËﬂ.\n(4) Zinsen gelten dann als aus einem Vertragsstaat stammend,        (4) èÓˆeÌÚ˚ Ò˜ËÚ‡˛ÚÒﬂ ‚ÓÁÌËÍ¯ËÏË ‚ ÑÓ„Ó‚‡Ë‚‡-\nwenn der Schuldner eine in diesem Staat ansässige Person ist.       ˛˘eÏÒﬂ ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚e ÚÓ„‰‡, ÍÓ„‰‡ Ëı ÔÎ‡ÚeÎ¸˘ËÍ ﬂ‚ÎﬂeÚÒﬂ\nHat aber der Schuldner der Zinsen, ohne Rücksicht darauf, ob er     eÁË‰eÌÚÓÏ ˝ÚÓ„Ó ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚‡. EÒÎË, Ó‰Ì‡ÍÓ, ÔÎ‡ÚeÎ¸˘ËÍ\nin einem Vertragsstaat ansässig ist oder nicht, in einem Vertrags-  ÔÓˆeÌÚÓ‚, ÌeÁ‡‚ËÒËÏÓ ÓÚ ÚÓ„Ó, ﬂ‚ÎﬂeÚÒﬂ ÎË ÓÌ eÁË‰eÌÚÓÏ\nstaat eine Betriebsstätte und ist die Schuld, für die die Zinsen    ÑÓ„Ó‚‡Ë‚‡˛˘e„ÓÒﬂ ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚‡ ËÎË ÌeÚ, ËÏeeÚ ‚\ngezahlt werden, für Zwecke der Betriebsstätte eingegangen wor-      ÑÓ„Ó‚‡Ë‚‡˛˘eÏÒﬂ ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚e ÔÓÒÚÓﬂÌÌÓe Û˜eÊ‰eÌËe, Ë\nden und trägt die Betriebsstätte die Zinsen, so gelten die Zinsen   eÒÎË Á‡‰ÓÎÊeÌÌÓÒÚ¸, ÔÓ ÍÓÚÓÓÈ ‚˚ÔÎ‡˜Ë‚‡˛ÚÒﬂ ÔÓˆeÌÚ˚,\nals aus dem Staat stammend, in dem die Betriebsstätte liegt.        Ó·‡ÁÓ‚‡Î‡Ò¸ ‰Îﬂ ÌÛÊ‰ ˝ÚÓ„Ó ÔÓÒÚÓﬂÌÌÓ„Ó Û˜eÊ‰eÌËﬂ Ë\neÒÎË ÔÓÒÚÓﬂÌÌÓe Û˜eÊ‰eÌËe ÌeÒeÚ ‡ÒıÓ‰˚ ÔÓ ‚˚ÔÎ‡Úe\nÔÓˆeÌÚÓ‚, ÚÓ ÔÓˆeÌÚ˚ Ò˜ËÚ‡˛ÚÒﬂ ‚ÓÁÌËÍ¯ËÏË ‚ ÚÓÏ\nÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚e, ‚ ÍÓÚÓÓÏ ‡ÒÔÓÎÓÊeÌÓ ÔÓÒÚÓﬂÌÌÓe Û˜e-\nÊ‰eÌËe.\n(5) Bestehen zwischen dem Schuldner und dem Nutzungsbe-             (5) EÒÎË ‚ÒÎe‰ÒÚ‚Ëe ÓÒÓ·˚ı ÓÚÌÓ¯eÌËÈ ÏeÊ‰Û ÔÎ‡-\nrechtigten oder zwischen jedem von ihnen und einem Dritten          ÚeÎ¸˘ËÍÓÏ Ë Ô‡‚ÓÓ·Î‡‰‡ÚeÎeÏ ËÎË ÏeÊ‰Û Í‡Ê‰˚Ï ËÁ ÌËı\nbesondere Beziehungen und übersteigen deshalb die Zinsen,           Ë Í‡ÍËÏ-ÎË·Ó ÚeÚ¸ËÏ ÎËˆÓÏ ÒÛÏÏ‡ ÔÓˆeÌÚÓ‚ ÓÚÌÓÒËÚeÎ¸ÌÓ\ngemessen an der zugrunde liegenden Forderung, den Betrag,           ‰ÓÎ„Ó‚Ó„Ó Úe·Ó‚‡ÌËﬂ, Ì‡ ÓÒÌÓ‚‡ÌËË ÍÓÚÓÓ„Ó ÓÌ‡ ‚˚ÔÎ‡˜Ë-\nden Schuldner und Nutzungsberechtigter ohne diese Beziehun-         ‚‡eÚÒﬂ, Ôe‚˚¯‡eÚ ÒÛÏÏÛ, ÍÓÚÓ‡ﬂ ·˚Î‡ ·˚ ÒÓ„Î‡ÒÓ‚‡Ì‡\ngen vereinbart hätten, so wird dieser Artikel nur auf den letzteren ÏeÊ‰Û ÔÎ‡ÚeÎ¸˘ËÍÓÏ Ë Ô‡‚ÓÓ·Î‡‰‡ÚeÎeÏ ÔË ÓÚÒÛÚÒÚ‚ËË\nBetrag angewendet. In diesem Fall kann der übersteigende            Ú‡ÍËı ÓÚÌÓ¯eÌËÈ, ÚÓ ÔÓÎÓÊeÌËﬂ Ì‡ÒÚÓﬂ˘eÈ ÒÚ‡Ú¸Ë\nBetrag nach dem Recht eines jeden Vertragsstaats und unter          ÔËÏeÌﬂ˛ÚÒﬂ ÚÓÎ¸ÍÓ Í ÔÓÒÎe‰ÌeÈ ÛÔÓÏﬂÌÛÚÓÈ ÒÛÏÏe. B\nBerücksichtigung der anderen Bestimmungen dieses Abkom-             Ú‡ÍÓÏ ÒÎÛ˜‡e ËÁ·˚ÚÓ˜Ì‡ﬂ ÒÛÏÏ‡ ÏÓÊeÚ Ó·Î‡„‡Ú¸Òﬂ Ì‡ÎÓ„ÓÏ\nmens besteuert werden.                                              ‚ ÒÓÓÚ‚eÚÒÚ‚ËË Ò Á‡ÍÓÌÓ‰‡ÚeÎ¸ÒÚ‚ÓÏ Í‡Ê‰Ó„Ó ËÁ ÑÓ„Ó-\n‚‡Ë‚‡˛˘ËıÒﬂ ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚ Ë Ò Û˜eÚÓÏ ËÌ˚ı ÔÓÎÓÊeÌËÈ\nÌ‡ÒÚÓﬂ˘e„Ó ëÓ„Î‡¯eÌËﬂ.\nArtikel 12                                                      ëÚ‡Ú¸ﬂ 12\nLizenzgebühren                                              ãËˆeÌÁËÓÌÌ˚e ÔÎ‡ÚeÊË\n(1) Lizenzgebühren, die aus einem Vertragsstaat stammen und         (1) ãËˆeÌÁËÓÌÌ˚e ÔÎ‡ÚeÊË, ‚ÓÁÌËÍ¯Ëe ‚ ÑÓ„Ó‚‡Ë-\nan eine im anderen Vertragsstaat ansässige Person gezahlt           ‚‡˛˘eÏÒﬂ ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚e Ë ‚˚ÔÎ‡˜Ë‚‡eÏ˚e eÁË‰eÌÚÛ\nwerden, können im anderen Staat besteuert werden.                   ‰Û„Ó„Ó ÑÓ„Ó‚‡Ë‚‡˛˘e„ÓÒﬂ ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚‡, ÏÓ„ÛÚ Ó·Î‡„‡Ú¸Òﬂ\nÌ‡ÎÓ„ÓÏ ‚ ˝ÚÓÏ ‰Û„ÓÏ ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚e.\n(2) Diese Lizenzgebühren können jedoch auch in dem Ver-             (2) ìÍ‡Á‡ÌÌ˚e ÎËˆeÌÁËÓÌÌ˚e ÔÎ‡ÚeÊË ÏÓ„ÛÚ, Ó‰Ì‡ÍÓ,\ntragsstaat, aus dem sie stammen, nach dem Recht dieses Staa-        Ú‡ÍÊe Ó·Î‡„‡Ú¸Òﬂ Ì‡ÎÓ„ÓÏ ‚ ÚÓÏ ÑÓ„Ó‚‡Ë‚‡˛˘eÏÒﬂ\ntes besteuert werden; die Steuer darf aber, wenn der Nutzungs-      ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚e, ‚ ÍÓÚÓÓÏ ÓÌË ‚ÓÁÌËÍÎË, ‚ ÒÓÓÚ‚eÚÒÚ‚ËË Ò e„Ó\nberechtigte der Lizenzgebühren im anderen Vertragsstaat ansäs-      Á‡ÍÓÌÓ‰‡ÚeÎ¸ÒÚ‚ÓÏ;     eÒÎË,  Ó‰Ì‡ÍÓ,   Ô‡‚ÓÓ·Î‡‰‡ÚeÎ¸\nsig ist, 5 vom Hundert des Bruttobetrags der Lizenzgebühren         ÎËˆeÌÁËÓÌÌ˚ı ÔÎ‡ÚeÊeÈ ﬂ‚ÎﬂeÚÒﬂ eÁË‰eÌÚÓÏ ‰Û„Ó„Ó\nnicht übersteigen.                                                  ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚‡, ÚÓ Ì‡ÎÓ„ Ìe ‰ÓÎÊeÌ Ôe‚˚¯‡Ú¸ 5 ÔÓˆeÌÚÓ‚ ÓÚ\n‚‡ÎÓ‚ÓÈ ÒÛÏÏ˚ ÎËˆeÌÁËÓÌÌ˚ı ÔÎ‡ÚeÊeÈ.\n(3) Der in diesem Artikel verwendete Ausdruck „Lizenzge-            (3) ìÔÓÚe·ÎﬂeÏ˚È ‚ Ì‡ÒÚÓﬂ˘eÈ ÒÚ‡Ú¸e ÚeÏËÌ\nbühren“ bedeutet Vergütungen jeder Art, die für die Benutzung       «ÎËˆeÌÁËÓÌÌ˚e ÔÎ‡ÚeÊË» ÓÁÌ‡˜‡eÚ ‚ÓÁÌ‡„‡Ê‰eÌËﬂ Î˛·Ó„Ó\noder für das Recht auf Benutzung von Urheberrechten an litera-      ‚Ë‰‡, ÍÓÚÓ˚e ‚˚ÔÎ‡˜Ë‚‡˛ÚÒﬂ Á‡ ËÒÔÓÎ¸ÁÓ‚‡ÌËe ÎË·Ó\nrischen, künstlerischen oder wissenschaftlichen Werken, ein-        Ôe‰ÓÒÚ‡‚ÎeÌËe Ô‡‚‡ ËÒÔÓÎ¸ÁÓ‚‡ÌËﬂ ‡‚ÚÓÒÍËı Ô‡‚ Ì‡\nschließlich kinematographischer Filme, von Patenten, Waren-         ÔÓËÁ‚e‰eÌËﬂ ÎËÚe‡ÚÛ˚, ËÒÍÛÒÒÚ‚‡ ËÎË Ì‡ÛÍË, ‚ÍÎ˛˜‡ﬂ\nzeichen, Mustern oder Modellen, Plänen, geheimen Formeln            ÍËÌeÏ‡ÚÓ„‡ÙË˜eÒÍËe ÙËÎ¸Ï˚, Ô‡ÚeÌÚ˚, ÚÓ„Ó‚˚e ÁÌ‡ÍË,\noder Verfahren oder für die Mitteilung gewerblicher, kaufmänni-     Ó·‡Áˆ˚ ËÎË ÏÓ‰eÎË, ÒıeÏ˚, ÒeÍeÚÌ˚e ÙÓÏÛÎ˚ ËÎË\nscher oder wissenschaftlicher Erfahrungen gezahlt werden. Der       ÚeıÌÓÎÓ„ËË, ËÎË Á‡ Ôee‰‡˜Û ËÌÙÓÏ‡ˆËË, Í‡Ò‡˛˘eÈÒﬂ\nAusdruck „Lizenzgebühren“ beinhaltet auch Vergütungen jeder         ÔÓÏ˚¯ÎeÌÌÓ„Ó, ÍÓÏÏe˜eÒÍÓ„Ó ËÎË Ì‡Û˜ÌÓ„Ó ÓÔ˚Ú‡.\nArt für die Benutzung oder das Recht auf Benutzung von Namen,       íeÏËÌ «ÎËˆeÌÁËÓÌÌ˚e ÔÎ‡ÚeÊË» Ú‡ÍÊe ‚ÍÎ˛˜‡eÚ\nBildern oder sonstigen vergleichbaren Persönlichkeitsrechten        ‚ÓÁÌ‡„‡Ê‰eÌËﬂ Î˛·Ó„Ó ‚Ë‰‡ Á‡ ËÒÔÓÎ¸ÁÓ‚‡ÌËe ÎË·Ó\nsowie Entgelte für die Aufzeichnung der Veranstaltungen von         Ôe‰ÓÒÚ‡‚ÎeÌËe Ô‡‚‡ ËÒÔÓÎ¸ÁÓ‚‡ÌËﬂ ËÏeÌ, ÔÓÚeÚÓ‚ ÎË·Ó\nKünstlern und Sportlern durch Rundfunk- oder Fernsehanstalten.      ËÌ˚ı ‡Ì‡ÎÓ„Ë˜Ì˚ı ÎË˜Ì˚ı Ô‡‚, ‡ Ú‡ÍÊe ‚˚ÔÎ‡Ú˚ Á‡ Á‡ÔËÒ¸\nÔe‰ÒÚ‡‚ÎeÌËÈ ‡ÚËÒÚÓ‚ Ë ÒÔÓÚÒÏeÌÓ‚, ÔÓËÁ‚e‰eÌÌÛ˛\n‡‰ËÓ- ËÎË ÚeÎeÍÓÏÔ‡ÌËﬂÏË.","1044              Bundesgesetzblatt Jahrgang 2004 Teil II Nr. 24, ausgegeben zu Bonn am 27. Juli 2004\n(4) Die Absätze 1 und 2 sind nicht anzuwenden, wenn der in         (4) èÓÎÓÊeÌËﬂ ÔÛÌÍÚÓ‚ 1 Ë 2 Ì‡ÒÚÓﬂ˘eÈ ÒÚ‡Ú¸Ë Ìe\neinem Vertragsstaat ansässige Nutzungsberechtigte im anderen       ÔËÏeÌﬂ˛ÚÒﬂ, eÒÎË Ô‡‚ÓÓ·Î‡‰‡ÚeÎ¸, ﬂ‚Îﬂ˛˘ËÈÒﬂ eÁË‰eÌ-\nVertragsstaat, aus dem die Lizenzgebühren stammen, eine            ÚÓÏ ÑÓ„Ó‚‡Ë‚‡˛˘e„ÓÒﬂ ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚‡, ÓÒÛ˘eÒÚ‚ÎﬂeÚ ‚\nGeschäftstätigkeit durch eine dort gelegene Betriebsstätte aus-    ‰Û„ÓÏ ÑÓ„Ó‚‡Ë‚‡˛˘eÏÒﬂ ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚e, ‚ ÍÓÚÓÓÏ\nübt und die Rechte oder Vermögenswerte, für die die Lizenz-        ‚ÓÁÌËÍÎË ÎËˆeÌÁËÓÌÌ˚e ÔÎ‡ÚeÊË, ÍÓÏÏe˜eÒÍÛ˛ ‰eﬂÚeÎ¸-\ngebühren gezahlt werden, tatsächlich zu dieser Betriebsstätte      ÌÓÒÚ¸ ˜eeÁ ‡ÒÔÓÎÓÊeÌÌÓe ‚ ÌeÏ ÔÓÒÚÓﬂÌÌÓe Û˜eÊ‰eÌËe,\ngehören. In diesem Fall ist Artikel 7 anzuwenden.                  Ë Ô‡‚‡ ËÎË ËÏÛ˘eÒÚ‚eÌÌ˚e ˆeÌÌÓÒÚË, ‚ ÓÚÌÓ¯eÌËË ÍÓÚÓ˚ı\nÔÓËÁ‚Ó‰ﬂÚÒﬂ ÎËˆeÌÁËÓÌÌ˚e ÔÎ‡ÚeÊË, e‡Î¸ÌÓ Ò‚ﬂÁ‡Ì˚ Ò\nÚ‡ÍËÏ ÔÓÒÚÓﬂÌÌ˚Ï Û˜eÊ‰eÌËeÏ. B Ú‡ÍÓÏ ÒÎÛ˜‡e ÔË-\nÏeÌﬂ˛ÚÒﬂ ÔÓÎÓÊeÌËﬂ ÒÚ‡Ú¸Ë 7 Ì‡ÒÚÓﬂ˘e„Ó ëÓ„Î‡¯eÌËﬂ.\n(5) Lizenzgebühren gelten dann als aus einem Vertragsstaat         (5) ãËˆeÌÁËÓÌÌ˚e ÔÎ‡ÚeÊË Ò˜ËÚ‡˛ÚÒﬂ ‚ÓÁÌËÍ¯ËÏË ‚\nstammend, wenn der Schuldner eine in diesem Staat ansässige        ÑÓ„Ó‚‡Ë‚‡˛˘eÏÒﬂ        ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚e    ÚÓ„‰‡,   ÍÓ„‰‡   Ëı\nPerson ist. Hat aber der Schuldner der Lizenzgebühren, ohne        ÔÎ‡ÚeÎ¸˘ËÍ ﬂ‚ÎﬂeÚÒﬂ eÁË‰eÌÚÓÏ ˝ÚÓ„Ó ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚‡. EÒÎË,\nRücksicht darauf, ob er in einem Vertragsstaat ansässig ist oder   Ó‰Ì‡ÍÓ, ÔÎ‡ÚeÎ¸˘ËÍ ÎËˆeÌÁËÓÌÌ˚ı ÔÎ‡ÚeÊeÈ, ÌeÁ‡‚ËÒËÏÓ\nnicht, in einem Vertragsstaat eine Betriebsstätte und ist die Ver- ÓÚ ÚÓ„Ó, ﬂ‚ÎﬂeÚÒﬂ ÎË ÓÌ eÁË‰eÌÚÓÏ ÑÓ„Ó‚‡Ë‚‡˛˘e„ÓÒﬂ\npflichtung zur Zahlung der Lizenzgebühren für Zwecke der           ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚‡ ËÎË ÌeÚ, ËÏeeÚ ‚ ÑÓ„Ó‚‡Ë‚‡˛˘eÏÒﬂ\nBetriebsstätte eingegangen worden und trägt die Betriebsstätte     ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚e ÔÓÒÚÓﬂÌÌÓe Û˜eÊ‰eÌËe, Ë eÒÎË Ó·ﬂÁ‡ÚeÎ¸ÒÚ‚Ó\ndie Lizenzgebühren, so gelten die Lizenzgebühren als aus dem       ‚˚ÔÎ‡˜Ë‚‡Ú¸ Ú‡ÍËe ÎËˆeÌÁËÓÌÌ˚e ÔÎ‡ÚeÊË ·˚ÎÓ ÔËÌﬂÚÓ\nStaat stammend, in dem die Betriebsstätte liegt.                   ‰Îﬂ ÌÛÊ‰ ˝ÚÓ„Ó ÔÓÒÚÓﬂÌÌÓ„Ó Û˜eÊ‰eÌËﬂ Ë eÒÎË ÔÓÒÚÓﬂÌÌÓe\nÛ˜eÊ‰eÌËe ÌeÒeÚ ‡ÒıÓ‰˚ ÔÓ ‚˚ÔÎ‡Úe ÎËˆeÌÁËÓÌÌ˚ı\nÔÎ‡ÚeÊeÈ, ÚÓ Ú‡ÍËe ÔÎ‡ÚeÊË Ò˜ËÚ‡˛ÚÒﬂ ‚ÓÁÌËÍ¯ËÏË ‚ ÚÓÏ\nÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚e, ‚ ÍÓÚÓÓÏ ‡ÒÔÓÎÓÊeÌÓ ÔÓÒÚÓﬂÌÌÓe Û˜e-\nÊ‰eÌËe.\n(6) Bestehen zwischen dem Schuldner und dem Nutzungs-              (6) EÒÎË ‚ÒÎe‰ÒÚ‚Ëe ÓÒÓ·˚ı ÓÚÌÓ¯eÌËÈ ÏeÊ‰Û ÔÎ‡-\nberechtigten oder zwischen jedem von ihnen und einem Dritten       ÚeÎ¸˘ËÍÓÏ Ë Ô‡‚ÓÓ·Î‡‰‡ÚeÎeÏ ËÎË ÏeÊ‰Û Í‡Ê‰˚Ï ËÁ ÌËı\nbesondere Beziehungen und übersteigen deshalb die Lizenz-          Ë Í‡ÍËÏ-ÎË·Ó ÚeÚ¸ËÏ ÎËˆÓÏ ÒÛÏÏ‡ ÎËˆeÌÁËÓÌÌ˚ı ÔÎ‡ÚeÊeÈ\ngebühren, gemessen an der zugrunde liegenden Leistung, den         ÓÚÌÓÒËÚeÎ¸ÌÓ Ó·˙eÏ‡ ÛÒÎÛ„, ÎeÊ‡˘Ëı ‚ Ëı ÓÒÌÓ‚e,\nBetrag, den Schuldner und Nutzungsberechtigter ohne diese          Ôe‚˚¯‡eÚ ÒÛÏÏÛ, ÍÓÚÓ‡ﬂ ·˚Î‡ ·˚ ÒÓ„Î‡ÒÓ‚‡Ì‡ ÏeÊ‰Û\nBeziehungen vereinbart hätten, so wird dieser Artikel nur auf den  ÔÎ‡ÚeÎ¸˘ËÍÓÏ Ë Ô‡‚ÓÓ·Î‡‰‡ÚeÎeÏ ÔË ÓÚÒÛÚÒÚ‚ËË Ú‡ÍËı\nletzteren Betrag angewendet. In diesem Fall kann der überstei-     ÓÚÌÓ¯eÌËÈ, ÚÓ ÔÓÎÓÊeÌËﬂ Ì‡ÒÚÓﬂ˘eÈ ÒÚ‡Ú¸Ë ÔËÏeÌﬂ˛ÚÒﬂ\ngende Betrag nach dem Recht eines jeden Vertragsstaats und         ÚÓÎ¸ÍÓ Í ÔÓÒÎe‰ÌeÈ ÛÔÓÏﬂÌÛÚÓÈ ÒÛÏÏe. B Ú‡ÍÓÏ ÒÎÛ˜‡e\nunter Berücksichtigung der anderen Bestimmungen dieses             ËÁ·˚ÚÓ˜Ì‡ﬂ ÒÛÏÏ‡ ÏÓÊeÚ Ó·Î‡„‡Ú¸Òﬂ Ì‡ÎÓ„ÓÏ ‚ ÒÓÓÚ-\nAbkommens besteuert werden.                                        ‚eÚÒÚ‚ËË Ò Á‡ÍÓÌÓ‰‡ÚeÎ¸ÒÚ‚ÓÏ Í‡Ê‰Ó„Ó ËÁ ÑÓ„Ó‚‡Ë‚‡-\n˛˘ËıÒﬂ ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚ Ë Ò Û˜eÚÓÏ ËÌ˚ı ÔÓÎÓÊeÌËﬂ Ì‡ÒÚÓﬂ˘e„Ó\nëÓ„Î‡¯eÌËﬂ.\nArtikel 13                                                     ëÚ‡Ú¸ﬂ 13\nGewinne aus                                        èË·˚Î¸ ÓÚ ÓÚ˜ÛÊ‰eÌËﬂ ËÏÛ˘eÒÚ‚‡\nder Veräußerung von Vermögen\n(1) Gewinne, die eine in einem Vertragsstaat ansässige Person      (1) èË·˚Î¸, ÔÓÎÛ˜‡eÏ‡ﬂ eÁË‰eÌÚÓÏ ÑÓ„Ó‚‡Ë‚‡˛˘e-\naus der Veräußerung unbeweglichen Vermögens bezieht, das im        „ÓÒﬂ ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚‡ ÓÚ ÓÚ˜ÛÊ‰eÌËﬂ Ìe‰‚ËÊËÏÓ„Ó ËÏÛ˘eÒÚ‚‡,\nanderen Vertragsstaat liegt, können im anderen Staat besteuert     ÍÓÚÓÓe ‡ÒÔÓÎÓÊeÌÓ ‚ ‰Û„ÓÏ ÑÓ„Ó‚‡Ë‚‡˛˘eÏÒﬂ ÉÓÒÛ-\nwerden.                                                            ‰‡ÒÚ‚e, ÏÓÊeÚ Ó·Î‡„‡Ú¸Òﬂ Ì‡ÎÓ„ÓÏ ‚ ˝ÚÓÏ ‰Û„ÓÏ\nÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚e.\n(2) Gewinne aus der Veräußerung von Aktien und sonstigen           (2) èË·˚Î¸ ÓÚ ÓÚ˜ÛÊ‰eÌËﬂ ‡ÍˆËÈ Ë ÔÓ˜Ëı ‰ÓÎeÈ Û˜‡ÒÚËﬂ\nAnteilen an einer Gesellschaft, deren Aktivvermögen – direkt       ‚ ÍÓÏÔ‡ÌËË, ‡ÍÚË‚˚ ÍÓÚÓÓÈ ÔeËÏÛ˘eÒÚ‚eÌÌÓ, ÔﬂÏÓ ËÎË\noder indirekt – überwiegend aus unbeweglichem Vermögen in          ÍÓÒ‚eÌÌÓ ÒÓÒÚÓﬂÚ ËÁ Ìe‰‚ËÊËÏÓ„Ó ËÏÛ˘eÒÚ‚‡, ‡ÒÔÓÎÓ-\neinem Vertragsstaat besteht, können in diesem Staat besteuert      ÊeÌÌÓ„Ó ‚ ÑÓ„Ó‚‡Ë‚‡˛˘eÏÒﬂ ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚e, ÏÓÊeÚ\nwerden.                                                            Ó·Î‡„‡Ú¸Òﬂ Ì‡ÎÓ„ÓÏ ‚ ˝ÚÓÏ ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚e.\n(3) Gewinne aus der Veräußerung beweglichen Vermögens,             (3) èË·˚Î¸ ÓÚ ÓÚ˜ÛÊ‰eÌËﬂ ‰‚ËÊËÏÓ„Ó ËÏÛ˘eÒÚ‚‡,\ndas Betriebsvermögen einer Betriebsstätte ist, die ein Unterneh-   Ôe‰ÒÚ‡‚Îﬂ˛˘e„Ó ÒÓ·ÓÈ ‡ÍÚË‚˚ ÔÓÒÚÓﬂÌÌÓ„Ó Û˜eÊ‰eÌËﬂ,\nmen eines Vertragsstaats im anderen Vertragsstaat hat, ein-        ÍÓÚÓÓe Ôe‰ÔËﬂÚËe ÑÓ„Ó‚‡Ë‚‡˛˘e„ÓÒﬂ ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚‡\nschließlich derartiger Gewinne, die bei der Veräußerung einer      ËÏeeÚ ‚ ‰Û„ÓÏ ÑÓ„Ó‚‡Ë‚‡˛˘eÏÒﬂ ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚e, ‚ÍÎ˛˜‡ﬂ\nsolchen Betriebsstätte (allein oder mit dem übrigen Unterneh-      Ú‡ÍËe ÒÛÏÏ˚ ÔË·˚ÎË, ÍÓÚÓ˚e ËÁ‚ÎeÍ‡˛ÚÒﬂ ‚ Ò‚ﬂÁË Ò\nmen) erzielt werden, können im anderen Staat besteuert werden.     ÓÚ˜ÛÊ‰eÌËeÏ Ú‡ÍÓ„Ó ÔÓÒÚÓﬂÌÌÓ„Ó Û˜eÊ‰eÌËﬂ (ÓÚ‰eÎ¸ÌÓ\nËÎË ‚ÏeÒÚe Ò ÓÒÚ‡Î¸Ì˚Ï Ôe‰ÔËﬂÚËeÏ), ÏÓÊeÚ Ó·Î‡„‡Ú¸Òﬂ\nÌ‡ÎÓ„ÓÏ ‚ ˝ÚÓÏ ‰Û„ÓÏ ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚e.\n(4) Gewinne aus der Veräußerung von Seeschiffen oder Luft-         (4) èË·˚Î¸ ÓÚ ÓÚ˜ÛÊ‰eÌËﬂ ÏÓÒÍËı ËÎË ‚ÓÁ‰Û¯Ì˚ı ÒÛ‰Ó‚,\nfahrzeugen, die im internationalen Verkehr betrieben werden, von   ˝ÍÒÔÎÛ‡ÚËÛeÏ˚ı ‚ ÏeÊ‰ÛÌ‡Ó‰Ì˚ı Ôee‚ÓÁÍ‡ı, ÒÛ‰Ó‚,\nSchiffen, die der Binnenschifffahrt dienen, und von beweglichem    Ôe‰Ì‡ÁÌ‡˜eÌÌ˚ı ‰Îﬂ ‚ÌÛÚeÌÌe„Ó ‚Ó‰ÌÓ„Ó Ú‡ÌÒÔÓÚ‡, ‡\nVermögen, das dem Betrieb dieser Schiffe oder Luftfahrzeuge        Ú‡ÍÊe ‰‚ËÊËÏÓ„Ó ËÏÛ˘eÒÚ‚‡, Ôe‰Ì‡ÁÌ‡˜eÌÌÓ„Ó ‰Îﬂ\ndient, können nur in dem Vertragsstaat besteuert werden, in dem    ˝ÍÒÔÎÛ‡Ú‡ˆËË Ú‡ÍËı ÒÛ‰Ó‚ ËÎË ‚ÓÁ‰Û¯Ì˚ı ÒÛ‰Ó‚, ÏÓÊeÚ\nsich der Ort der tatsächlichen Geschäftsleitung des Unterneh-      Ó·Î‡„‡Ú¸Òﬂ Ì‡ÎÓ„ÓÏ ÚÓÎ¸ÍÓ ‚ ÚÓÏ ÑÓ„Ó‚‡Ë‚‡˛˘eÏÒﬂ\nmens befindet.                                                     ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚e, ‚ ÍÓÚÓÓÏ Ì‡ıÓ‰ËÚÒﬂ ÏeÒÚÓ Ù‡ÍÚË˜eÒÍÓ„Ó\nÛÍÓ‚Ó‰ﬂ˘e„Ó Ó„‡Ì‡ Ôe‰ÔËﬂÚËﬂ.\n(5) Gewinne aus der Veräußerung des in den Absätzen 1 bis 4        (5) èË·˚Î¸ ÓÚ ÓÚ˜ÛÊ‰eÌËﬂ ËÏÛ˘eÒÚ‚‡, Ìe Ó·ÓÁÌ‡˜eÌÌÓ„Ó\nnicht genannten Vermögens können nur in dem Vertragsstaat          ‚ ÔÛÌÍÚ‡ı 1 - 4 Ì‡ÒÚÓﬂ˘eÈ ÒÚ‡Ú¸Ë, ÏÓÊeÚ Ó·Î‡„‡Ú¸Òﬂ Ì‡ÎÓ„ÓÏ\nbesteuert werden, in dem der Veräußerer ansässig ist.              ÚÓÎ¸ÍÓ ‚ ÑÓ„Ó‚‡Ë‚‡˛˘eÏÒﬂ ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚e, eÁË‰eÌÚÓÏ\nÍÓÚÓÓ„Ó ﬂ‚ÎﬂeÚÒﬂ ÎËˆÓ, ÓÚ˜ÛÊ‰‡˛˘ee ˝ÚÓ ËÏÛ˘eÒÚ‚Ó.","Bundesgesetzblatt Jahrgang 2004 Teil II Nr. 24, ausgegeben zu Bonn am 27. Juli 2004                1045\n(6) Bei einer natürlichen Person, die in einem Vertragsstaat      (6) èËÏeÌËÚeÎ¸ÌÓ Í ÙËÁË˜eÒÍÓÏÛ ÎËˆÛ, ﬂ‚Îﬂ‚¯eÏÛÒﬂ\nwährend mindestens fünf Jahren ansässig war und die im ande-      eÁË‰eÌÚÓÏ      ÑÓ„Ó‚‡Ë‚‡˛˘e„ÓÒﬂ       ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚‡    Ì‡\nren Vertragsstaat ansässig geworden ist, berührt Absatz 5 nicht   ÔÓÚﬂÊeÌËË Ìe ÏeÌee ÔﬂÚË ÎeÚ Ë ÒÚ‡‚¯eÏÛ eÁË‰eÌÚÓÏ\ndas Recht des erstgenannten Staates, bei Anteilen an Gesell-      ‰Û„Ó„Ó ÑÓ„Ó‚‡Ë‚‡˛˘e„ÓÒﬂ ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚‡, ÔÓÎÓÊeÌËﬂ\nschaften, die im erstgenannten Vertragsstaat ansässig sind,       ÔÛÌÍÚ‡ 5 Ì‡ÒÚÓﬂ˘eÈ ÒÚ‡Ú¸Ë Ìe Á‡Ú‡„Ë‚‡˛Ú Ô‡‚‡ Ôe‚Ó„Ó\nnach seinen innerstaatlichen Rechtsvorschriften bei der Person    ÛÔÓÏﬂÌÛÚÓ„Ó ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚‡ ÔÓ‰‚e„‡Ú¸ ÔËÓÒÚ ËÏÛ˘eÒÚ‚‡\neinen Vermögenszuwachs bis zu ihrem Wohnsitzwechsel zu            ÛÔÓÏﬂÌÛÚÓ„Ó ÎËˆ‡ ‚ ÓÚÌÓ¯eÌËË ‰ÓÎeÈ Û˜‡ÒÚËﬂ ‚ ÍÓÏÔ‡ÌËﬂı,\nbesteuern. In diesem Fall wird der im erstgenannten Staat         ﬂ‚Îﬂ˛˘ËıÒﬂ eÁË‰eÌÚ‡ÏË Ôe‚Ó„Ó ÛÔÓÏﬂÌÛÚÓ„Ó ÑÓ„Ó‚‡Ë-\nbesteuerte Vermögenszuwachs bei der Ermittlung des späteren       ‚‡˛˘e„ÓÒﬂ ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚‡, Ì‡ÎÓ„ÓÓ·ÎÓÊeÌË˛ ‚ ÒÓÓÚ‚eÚÒÚ‚ËË\nVermögenszuwachses durch den anderen Staat nicht einbezo-         Ò e„Ó Ì‡ˆËÓÌ‡Î¸Ì˚ÏË Ô‡‚Ó‚˚ÏË ‡ÍÚ‡ÏË ‚ÔÎÓÚ¸ ‰Ó ÏÓÏeÌÚ‡\ngen.                                                              ÒÏeÌ˚ ÎËˆÓÏ ÏeÒÚÓÊËÚeÎ¸ÒÚ‚‡. B Ú‡ÍÓÏ ÒÎÛ˜‡e ÔËÓÒÚ\nËÏÛ˘eÒÚ‚‡, Ó·ÎÓÊeÌÌ˚È Ì‡ÎÓ„ÓÏ ‚ Ôe‚ÓÏ ÛÔÓÏﬂÌÛÚÓÏ\nÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚e, Ìe ·Û‰eÚ ÔËÌËÏ‡Ú¸Òﬂ ‚ Û˜eÚ ‰Û„ËÏ\nÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚ÓÏ ÔË ËÒ˜ËÒÎeÌËË ÔÓÒÎe‰Û˛˘e„Ó ‚ ‰‡Î¸ÌeÈ¯eÏ\nÔËÓÒÚ‡ ËÏÛ˘eÒÚ‚‡.\nArtikel 14                                                    ëÚ‡Ú¸ﬂ 14\nEinkünfte aus unselbständiger Arbeit                               ÑÓıÓ‰˚ ÓÚ ‡·ÓÚ˚ ÔÓ Ì‡ÈÏÛ\n(1) Vorbehaltlich der Artikel 15 bis 18 können Gehälter, Löhne    (1) ë Û˜eÚÓÏ ÔÓÎÓÊeÌËﬂ ÒÚ‡ÚeÈ 15 - 18 Ì‡ÒÚÓﬂ˘e„Ó\nund ähnliche Vergütungen, die eine in einem Vertragsstaat         ëÓ„Î‡¯eÌËﬂ Ê‡ÎÓ‚‡Ì¸e, Á‡‡·ÓÚÌ‡ﬂ ÔÎ‡Ú‡ Ë ‡Ì‡ÎÓ„Ë˜Ì˚e\nansässige Person aus unselbständiger Arbeit bezieht, nur in die-  ‚ÓÁÌ‡„‡Ê‰eÌËﬂ, ÔÓÎÛ˜‡eÏ˚e eÁË‰eÌÚÓÏ ÑÓ„Ó‚‡Ë‚‡˛˘e-\nsem Staat besteuert werden, es sei denn, die Arbeit wird im       „ÓÒﬂ ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚‡ ÓÚ ‡·ÓÚ˚ ÔÓ Ì‡ÈÏÛ, ÏÓ„ÛÚ Ó·Î‡„‡Ú¸Òﬂ\nanderen Vertragsstaat ausgeübt. Wird die Arbeit dort ausgeübt,    Ì‡ÎÓ„ÓÏ ÚÓÎ¸ÍÓ ‚ ˝ÚÓÏ ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚e, eÒÎË ÚÓÎ¸ÍÓ ‡·ÓÚ‡ Ìe\nso können die dafür bezogenen Vergütungen im anderen Staat        ‚˚ÔÓÎÌﬂeÚÒﬂ ‚ ‰Û„ÓÏ ÑÓ„Ó‚‡Ë‚‡˛˘eÏÒﬂ ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚e.\nbesteuert werden.                                                 EÒÎË ‡·ÓÚ‡ ‚˚ÔÓÎÌﬂeÚÒﬂ ‚ ÌeÏ, ÚÓ ÔÓÎÛ˜eÌÌ˚e ‚ ˝ÚÓÈ Ò‚ﬂÁË\n‚ÓÁÌ‡„‡Ê‰eÌËﬂ ÏÓ„ÛÚ Ó·Î‡„‡Ú¸Òﬂ Ì‡ÎÓ„ÓÏ ‚ ˝ÚÓÏ ‰Û„ÓÏ\nÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚e.\n(2) Ungeachtet des Absatzes 1 können Vergütungen, die eine        (2) çeÒÏÓÚﬂ Ì‡ ÔÓÎÓÊeÌËﬂ ÔÛÌÍÚ‡ 1 Ì‡ÒÚÓﬂ˘eÈ ÒÚ‡Ú¸Ë,\nin einem Vertragsstaat ansässige Person für eine im anderen Ver-  ‚ÓÁÌ‡„‡Ê‰eÌËﬂ, ÔÓÎÛ˜‡eÏ˚e eÁË‰eÌÚÓÏ ÑÓ„Ó‚‡Ë‚‡˛˘e-\ntragsstaat ausgeübte unselbständige Arbeit bezieht, nur im erst-  „ÓÒﬂ ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚‡ ‚ Ò‚ﬂÁË Ò ‡·ÓÚÓÈ ÔÓ Ì‡ÈÏÛ, ÓÒÛ-\ngenannten Staat besteuert werden, wenn                            ˘eÒÚ‚ÎﬂeÏÓÈ ‚ ‰Û„ÓÏ ÑÓ„Ó‚‡Ë‚‡˛˘eÏÒﬂ ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚e,\nÏÓ„ÛÚ Ó·Î‡„‡Ú¸Òﬂ Ì‡ÎÓ„ÓÏ ÚÓÎ¸ÍÓ ‚ Ôe‚ÓÏ ÛÔÓÏﬂÌÛÚÓÏ\nÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚e, eÒÎË:\na) der Empfänger sich im anderen Staat insgesamt nicht länger     ‡) ÔÓÎÛ˜‡ÚeÎ¸ Ôe·˚‚‡eÚ ‚ ‰Û„ÓÏ ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚e ‚ Ó·˘eÈ\nals 183 Tage innerhalb eines Zeitraums von 12 Monaten, der        ÒÎÓÊÌÓÒÚË Ìe ·ÓÎee ˜eÏ 183 ‰Ìﬂ ‚ Úe˜eÌËe Î˛·Ó„Ó\nwährend des betreffenden Steuerjahres beginnt oder endet,         ‰‚eÌ‡‰ˆ‡ÚËÏeÒﬂ˜ÌÓ„Ó ÔeËÓ‰‡, Ì‡˜ËÌ‡˛˘e„ÓÒﬂ ËÎË\naufhält und                                                       Á‡Í‡Ì˜Ë‚‡˛˘e„ÓÒﬂ ‚ ÒÓÓÚ‚eÚÒÚ‚Û˛˘eÏ Ì‡ÎÓ„Ó‚ÓÏ „Ó‰Û,\nË\nb) die Vergütungen von einem Arbeitgeber oder für einen Arbeit-   b) ‚ÓÁÌ‡„‡Ê‰eÌËﬂ ‚˚ÔÎ‡˜Ë‚‡˛ÚÒﬂ ‡·ÓÚÓ‰‡ÚeÎeÏ ËÎË ÓÚ\ngeber gezahlt werden, der nicht im anderen Staat ansässig         ËÏeÌË ‡·ÓÚÓ‰‡ÚeÎﬂ, ÍÓÚÓ˚È Ìe ﬂ‚ÎﬂeÚÒﬂ eÁË‰eÌÚÓÏ\nist, und                                                         ‰Û„Ó„Ó ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚‡, Ë\nc) die Vergütungen nicht von einer Betriebsstätte getragen        Ò) ‡ÒıÓ‰˚ ÔÓ ‚˚ÔÎ‡Úe ‚ÓÁÌ‡„‡Ê‰eÌËÈ Ìe ÌeÒeÚ\nwerden, die der Arbeitgeber im anderen Staat hat.                ÔÓÒÚÓﬂÌÌÓe Û˜eÊ‰eÌËe, ÍÓÚÓÓe ‡·ÓÚÓ‰‡ÚeÎ¸ ËÏeeÚ ‚\n‰Û„ÓÏ ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚e.\n(3) Die Bestimmungen des Absatzes 2 finden keine Anwen-           (3) èÓÎÓÊeÌËﬂ ÔÛÌÍÚ‡ 2 Ì‡ÒÚÓﬂ˘eÈ ÒÚ‡Ú¸Ë Ìe ÔËÏeÌﬂ˛ÚÒﬂ\ndung auf Vergütungen für Arbeit im Rahmen gewerbsmäßiger          Í ‚ÓÁÌ‡„‡Ê‰eÌËﬂÏ ‚ Ò‚ﬂÁË Ò ‡·ÓÚÓÈ Ì‡eÏÌ˚ı ‡·ÓÚÌËÍÓ‚ ‚\nArbeitnehmerüberlassung.                                          ‡ÏÍ‡ı ÍÓÏÏe˜eÒÍÓÈ Ò‰‡˜Ë Ëı ‚ ‡eÌ‰Û.\n(4) Ungeachtet der vorstehenden Bestimmungen dieses Arti-         (4) çeÒÏÓÚﬂ Ì‡ Ôe‰˚‰Û˘Ëe ÔÓÎÓÊeÌËﬂ Ì‡ÒÚÓﬂ˘eÈ\nkels können Vergütungen für eine an Bord eines Seeschiffs oder    ÒÚ‡Ú¸Ë, ‚ÓÁÌ‡„‡Ê‰eÌËﬂ Á‡ ‡·ÓÚÛ ÔÓ Ì‡ÈÏÛ, ÍÓÚÓ‡ﬂ\nLuftfahrzeugs im internationalen Verkehr oder an Bord eines       ÓÒÛ˘eÒÚ‚ÎﬂeÚÒﬂ Ì‡ ·ÓÚÛ ÏÓÒÍÓ„Ó ËÎË ‚ÓÁ‰Û¯ÌÓ„Ó ÒÛ‰Ì‡,\nSchiffes im Binnenverkehr ausgeübte unselbständige Arbeit in      ˝ÍÒÔÎÛ‡ÚËÛeÏÓ„Ó ‚ ÏeÊ‰ÛÌ‡Ó‰Ì˚ı Ôee‚ÓÁÍ‡ı, ËÎË Ì‡\ndem Vertragsstaat besteuert werden, in dem sich der Ort der       ·ÓÚÛ ÒÛ‰Ì‡, Ôe‰Ì‡ÁÌ‡˜eÌÌÓ„Ó ‰Îﬂ ‚ÌÛÚeÌÌe„Ó ‚Ó‰ÌÓ„Ó\ntatsächlichen Geschäftsleitung des Unternehmens befindet, das     Ú‡ÌÒÔÓÚ‡, ÏÓ„ÛÚ Ó·Î‡„‡Ú¸Òﬂ Ì‡ÎÓ„ÓÏ ‚ ÚÓÏ ÑÓ„Ó-\ndas Schiff oder Luftfahrzeug betreibt.                            ‚‡Ë‚‡˛˘eÏÒﬂ ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚e, ‚ ÍÓÚÓÓÏ Ì‡ıÓ‰ËÚÒﬂ ÏeÒÚÓ\nÙ‡ÍÚË˜eÒÍÓ„Ó ÛÍÓ‚Ó‰ﬂ˘e„Ó Ó„‡Ì‡ Ôe‰ÔËﬂÚËﬂ, ˝ÍÒÔÎÛ‡-\nÚËÛ˛˘e„Ó ÒÛ‰ÌÓ ËÎË ‚ÓÁ‰Û¯ÌÓe ÒÛ‰ÌÓ.\nArtikel 15                                                    ëÚ‡Ú¸ﬂ 15\nAufsichtsrats- und Verwaltungsratsvergütungen                            BÓÁÌ‡„‡Ê‰eÌËﬂ ˜ÎeÌ‡Ï\nÌ‡·Î˛‰‡ÚeÎ¸Ì˚ı ÒÓ‚eÚÓ‚ Ë ÒÓ‚eÚÓ‚ ‰ËeÍÚÓÓ‚\nAufsichtsrats- oder Verwaltungsratsvergütungen und ähnliche       BÓÁÌ‡„‡Ê‰eÌËﬂ ˜ÎeÌ‡Ï Ì‡·Î˛‰‡ÚeÎ¸Ì˚ı ÒÓ‚eÚÓ‚ ËÎË\nZahlungen, die eine in einem Vertragsstaat ansässige Person in    ÒÓ‚eÚÓ‚ ‰ËeÍÚÓÓ‚ Ë ‡Ì‡ÎÓ„Ë˜Ì˚e ‚˚ÔÎ‡Ú˚, ÔÓÎÛ˜‡eÏ˚e\nihrer Eigenschaft als Mitglied des Aufsichts- oder Verwaltungs-   eÁË‰eÌÚÓÏ ÑÓ„Ó‚‡Ë‚‡˛˘e„ÓÒﬂ ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚‡ ‚ Í‡˜eÒÚ‚e\nrats einer Gesellschaft bezieht, die im anderen Vertragsstaat     ˜ÎeÌ‡ Ì‡·Î˛‰‡ÚeÎ¸ÌÓ„Ó ÒÓ‚eÚ‡ ËÎË ÒÓ‚eÚ‡ ‰ËeÍÚÓÓ‚\nansässig ist, können im anderen Staat besteuert werden.           ÍÓÏÔ‡ÌËË, ﬂ‚Îﬂ˛˘eÈÒﬂ eÁË‰eÌÚÓÏ ‰Û„Ó„Ó ÑÓ„Ó‚‡Ë-\n‚‡˛˘e„ÓÒﬂ ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚‡, ÏÓ„ÛÚ Ó·Î‡„‡Ú¸Òﬂ Ì‡ÎÓ„ÓÏ ‚ ˝ÚÓÏ\n‰Û„ÓÏ ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚e.","1046                Bundesgesetzblatt Jahrgang 2004 Teil II Nr. 24, ausgegeben zu Bonn am 27. Juli 2004\nArtikel 16                                                  ëÚ‡Ú¸ﬂ 16\nKünstler und Sportler                                        ÄÚËÒÚ˚ Ë ÒÔÓÚÒÏeÌ˚\n(1) Ungeachtet der Artikel 7 und 14 können Einkünfte, die eine   (1) çeÒÏÓÚﬂ Ì‡ ÔÓÎÓÊeÌËﬂ ÒÚ‡ÚeÈ 7 Ë 14 Ì‡ÒÚÓﬂ˘e„Ó\nin einem Vertragsstaat ansässige Person als Künstler, wie Büh-    ëÓ„Î‡¯eÌËﬂ, ‰ÓıÓ‰˚, ÔÓÎÛ˜‡eÏ˚e eÁË‰eÌÚÓÏ ÑÓ„Ó‚‡Ë-\nnen-, Film-, Rundfunk- und Fernsehkünstler sowie Musiker, oder    ‚‡˛˘e„ÓÒﬂ ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚‡ ‚ Í‡˜eÒÚ‚e ‡ÚËÒÚ‡-ËÒÔÓÎÌËÚeÎﬂ,\nals Sportler aus ihrer im anderen Vertragsstaat persönlich aus-   Ú‡ÍÓ„Ó, Í‡Í ‡ÚËÒÚ‡ Úe‡Ú‡, ÍËÌÓ, ‡‰ËÓ Ë ÚeÎe‚Ë‰eÌËﬂ, ËÎË\ngeübten Tätigkeit bezieht, im anderen Staat besteuert werden.     ÏÛÁ˚Í‡ÌÚ‡, ‡ Ú‡ÍÊe ‚ Í‡˜eÒÚ‚e ÒÔÓÚÒÏeÌ‡ ÓÚ e„Ó ÎË˜ÌÓ\nÓÒÛ˘eÒÚ‚ÎﬂeÏÓÈ ‰eﬂÚeÎ¸ÌÓÒÚË ‚ ‰Û„ÓÏ ÑÓ„Ó‚‡Ë‚‡˛˘eÏÒﬂ\nÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚e, ÏÓ„ÛÚ Ó·Î‡„‡Ú¸Òﬂ Ì‡ÎÓ„ÓÏ ‚ ˝ÚÓÏ ‰Û„ÓÏ\nÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚e.\n(2) Fließen Einkünfte aus einer von einem Künstler oder Sport-   (2) B ÒÎÛ˜‡e eÒÎË ‰ÓıÓ‰˚ ÓÚ ÓÒÛ˘eÒÚ‚ÎﬂeÏÓÈ ÎË˜ÌÓ\nler in dieser Eigenschaft persönlich ausgeübten Tätigkeit nicht   ‡ÚËÒÚÓÏ ËÎË ÒÔÓÚÒÏeÌÓÏ ‚ Ú‡ÍÓÏ Ò‚ÓeÏ Í‡˜eÒÚ‚e\ndem Künstler oder Sportler selbst, sondern einer anderen Person   ‰eﬂÚeÎ¸ÌÓÒÚË Ì‡˜ËÒÎﬂ˛ÚÒﬂ Ìe Ò‡ÏÓÏÛ ‡ÚËÒÚÛ ËÎË\nzu, so können diese Einkünfte ungeachtet der Artikel 7 und 14 in  ÒÔÓÚÒÏeÌÛ, ‡ ËÌÓÏÛ ÎËˆÛ, ÚÓ ˝ÚË ‰ÓıÓ‰˚, ÌeÒÏÓÚﬂ Ì‡\ndem Vertragsstaat besteuert werden, in dem der Künstler oder      ÔÓÎÓÊeÌËﬂ ÒÚ‡ÚeÈ 7 Ë 14 Ì‡ÒÚÓﬂ˘e„Ó ëÓ„Î‡¯eÌËﬂ, ÏÓ„ÛÚ\nSportler seine Tätigkeit ausübt.                                  Ó·Î‡„‡Ú¸Òﬂ Ì‡ÎÓ„ÓÏ ‚ ÚÓÏ ÑÓ„Ó‚‡Ë‚‡˛˘eÏÒﬂ ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚e,\n‚ ÍÓÚÓÓÏ ‡ÚËÒÚ ËÎË ÒÔÓÚÒÏeÌ ÓÒÛ˘eÒÚ‚ÎﬂeÚ Ò‚Ó˛\n‰eﬂÚeÎ¸ÌÓÒÚ¸.\n(3) Die Absätze 1 und 2 gelten nicht für Einkünfte aus der von   (3) èÓÎÓÊeÌËﬂ ÔÛÌÍÚÓ‚ 1 Ë 2 Ì‡ÒÚÓﬂ˘eÈ ÒÚ‡Ú¸Ë Ìe\nKünstlern oder Sportlern in einem Vertragsstaat ausgeübten        ÔËÏeÌﬂ˛ÚÒﬂ Í ‰ÓıÓ‰‡Ï ÓÚ ‰eﬂÚeÎ¸ÌÓÒÚË, ÓÒÛ˘eÒÚ‚ÎﬂeÏÓÈ\nTätigkeit, wenn der Aufenthalt in diesem Staat ganz oder über-    ‡ÚËÒÚ‡ÏË ËÎË ÒÔÓÚÒÏeÌ‡ÏË ‚ ÑÓ„Ó‚‡Ë‚‡˛˘eÏÒﬂ\nwiegend aus öffentlichen Mitteln des anderen Staates oder         ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚e, eÒÎË Ëı Ôe·˚‚‡ÌËe ‚ ˝ÚÓÏ ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚e\neinem seiner Länder oder einer ihrer Gebietskörperschaften oder   ÔÓÎÌÓÒÚ¸˛ ËÎË ÔeËÏÛ˘eÒÚ‚eÌÌÓ ÙËÌ‡ÌÒËÛeÚÒﬂ Á‡ Ò˜eÚ\nvon einer im anderen Staat als gemeinnützig anerkannten Ein-      „ÓÒÛ‰‡ÒÚ‚eÌÌ˚ı Òe‰ÒÚ‚ ‰Û„Ó„Ó ÑÓ„Ó‚‡Ë‚‡˛˘e„ÓÒﬂ\nrichtung finanziert wird. In diesem Fall können die Einkünfte nur ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚‡, Ó‰ÌÓÈ ËÁ e„Ó ÁeÏeÎ¸ ËÎË Ó‰ÌÓ„Ó ËÁ Ëı\nin dem Vertragsstaat besteuert werden, in dem die Person          ‡‰ÏËÌËÒÚ‡ÚË‚ÌÓ-ÚeËÚÓË‡Î¸Ì˚ı       Ó·‡ÁÓ‚‡ÌËÈ,   ÎË·Ó\nansässig ist.                                                     Ó„‡ÌËÁ‡ˆËeÈ, ÔËÁÌ‡ÌÌÓÈ ‚ ˝ÚÓÏ ‰Û„ÓÏ ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚e\nÓ·˘eÒÚ‚eÌÌÓ ÔÓÎeÁÌÓÈ (·Î‡„ÓÚ‚ÓËÚeÎ¸ÌÓÈ). B Ú‡ÍÓÏ ÒÎÛ˜‡e\n‰ÓıÓ‰˚ ÏÓ„ÛÚ Ó·Î‡„‡Ú¸Òﬂ ÚÓÎ¸ÍÓ ‚ ÑÓ„Ó‚‡Ë‚‡˛˘eÏÒﬂ\nÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚e, eÁË‰eÌÚÓÏ ÍÓÚÓÓ„Ó ﬂ‚ÎﬂeÚÒﬂ ‡ÚËÒÚ ËÎË\nÒÔÓÚÒÏeÌ.\nArtikel 17                                                  ëÚ‡Ú¸ﬂ 17\nRuhegehälter,                                   èeÌÒËË, eÌÚ˚ Ë ‡Ì‡ÎÓ„Ë˜Ì˚e ‚˚ÔÎ‡Ú˚\nRenten und ähnliche Vergütungen\n(1) Vorbehaltlich des Artikels 18 Absatz 2 können Ruhegehälter   (1) ë Û˜eÚÓÏ ÔÓÎÓÊeÌËﬂ ÔÛÌÍÚ‡ 2 ÒÚ‡Ú¸Ë 18 Ì‡ÒÚÓﬂ˘e„Ó\nund ähnliche Vergütungen oder Renten, die eine in einem Ver-      ëÓ„Î‡¯eÌËﬂ ÔeÌÒËË Ë ‡Ì‡ÎÓ„Ë˜Ì˚e ‚ÓÁÌ‡„‡Ê‰eÌËﬂ ËÎË\ntragsstaat ansässige Person aus dem anderen Vertragsstaat         eÌÚ˚, ÍÓÚÓ˚e ÔÓÎÛ˜‡eÚ eÁË‰eÌÚ ÑÓ„Ó‚‡Ë‚‡˛˘e„ÓÒﬂ\nerhält, nur im erstgenannten Staat besteuert werden.              ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚‡ ËÁ ‰Û„Ó„Ó ÑÓ„Ó‚‡Ë‚‡˛˘e„ÓÒﬂ ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚‡,\nÏÓ„ÛÚ Ó·Î‡„‡Ú¸Òﬂ Ì‡ÎÓ„ÓÏ ÚÓÎ¸ÍÓ ‚ Ôe‚ÓÏ ÛÔÓÏﬂÌÛÚÓÏ\nÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚e.\n(2) Bezüge, die eine in einem Vertragsstaat ansässige natür-     (2) B˚ÔÎ‡Ú˚, ÍÓÚÓ˚e ÔÓÎÛ˜‡eÚ ÙËÁË˜eÒÍÓe ÎËˆÓ,\nliche Person aus der gesetzlichen Sozialversicherung des ande-    ﬂ‚Îﬂ˛˘eeÒﬂ eÁË‰eÌÚÓÏ ÑÓ„Ó‚‡Ë‚‡˛˘e„ÓÒﬂ ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚‡,\nren Vertragsstaats erhält, können abweichend von Absatz 1 nur     Á‡ Ò˜eÚ Ó·ﬂÁ‡ÚeÎ¸ÌÓ„Ó ÒÓˆË‡Î¸ÌÓ„Ó ÒÚ‡ıÓ‚‡ÌËﬂ ‰Û„Ó„Ó\nin diesem anderen Staat besteuert werden.                         ÑÓ„Ó‚‡Ë‚‡˛˘e„ÓÒﬂ ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚‡, ‚ ÓÚÎË˜Ëe ÓÚ ÔÓÎÓÊeÌËﬂ\nÔÛÌÍÚ‡ 1 Ì‡ÒÚÓﬂ˘eÈ ÒÚ‡Ú¸Ë ÏÓ„ÛÚ Ó·Î‡„‡Ú¸Òﬂ Ì‡ÎÓ„ÓÏ\nÚÓÎ¸ÍÓ ‚ ˝ÚÓÏ ‰Û„ÓÏ ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚e.\n(3) Wiederkehrende und einmalige Vergütungen, die ein Ver-       (3) èeËÓ‰Ë˜eÒÍËe Ë e‰ËÌÓ‚eÏeÌÌ˚e ‚ÓÁÌ‡„‡Ê‰eÌËﬂ,\ntragsstaat oder eine seiner Gebietskörperschaften an eine im      ÍÓÚÓ˚e ‚˚ÔÎ‡˜Ë‚‡eÚ ÑÓ„Ó‚‡Ë‚‡˛˘eeÒﬂ ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚Ó ËÎË\nanderen Vertragsstaat ansässige Person als Entschädigung für      Ó‰ÌÓ ËÁ e„Ó ‡‰ÏËÌËÒÚ‡ÚË‚ÌÓ-ÚeËÚÓË‡Î¸Ì˚ı Ó·‡ÁÓ‚‡ÌËÈ\npolitische Verfolgung oder für Unrecht oder Schäden aufgrund      eÁË‰eÌÚÛ ‰Û„Ó„Ó ÑÓ„Ó‚‡Ë‚‡˛˘e„ÓÒﬂ ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚‡ ‚\nvon Kriegshandlungen (einschließlich Wiedergutmachungs-           ‚ÓÁÏe˘eÌËe Û˘e·‡, ÔÓÌeÒeÌÌÓ„Ó ‚ÒÎe‰ÒÚ‚Ëe ÔÓÎËÚË˜eÒÍÓ„Ó\nleistungen) oder des Wehr- oder Zivildienstes oder eines Verbre-  ÔeÒÎe‰Ó‚‡ÌËﬂ, ‚ ‚ÓÁÏe˘eÌËe ÔÓÚË‚ÓÁ‡ÍÓÌÌÓÒÚË ËÎË\nchens, einer Impfung oder ähnlicher Vorkommnisse zahlt, können    Û˘e·‡ ‚ÒÎe‰ÒÚ‚Ëe ‚ÓeÌÌ˚ı ‰eÈÒÚ‚ËÈ (‚ÍÎ˛˜‡ﬂ ÍÓÏÔeÌ-\nabweichend von Absatz 1 nur im erstgenannten Staat besteuert      Ò‡ˆËÓÌÌ˚e ‚˚ÔÎ‡Ú˚ Ë ÔÓÒÓ·Ëﬂ), Ó·ﬂÁ‡ÚeÎ¸ÌÓÈ ‚ÓeÌÌÓÈ ËÎË\nwerden.                                                           ‡Î¸ÚeÌ‡ÚË‚ÌÓÈ „‡Ê‰‡ÌÒÍÓÈ ÒÎÛÊ·˚, ÔeÒÚÛÔÎeÌËﬂ,\nÔË‚Ë‚ÍË ËÎË ‡Ì‡ÎÓ„Ë˜eÒÍËı ÒÓ·˚ÚËÈ, ÏÓ„ÛÚ Ó·Î‡„‡Ú¸Òﬂ\nÌ‡ÎÓ„ÓÏ ÚÓÎ¸ÍÓ ‚ Ôe‚ÓÏ ÛÔÓÏﬂÌÛÚÓÏ ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚e, ‚\nÓÚÎË˜Ëe ÓÚ ÔÓÎÓÊeÌËﬂ ÔÛÌÍÚ‡ 1 Ì‡ÒÚÓﬂ˘eÈ ÒÚ‡Ú¸Ë.\n(4) Der Begriff „Rente“ bedeutet einen bestimmten Betrag, der    (4) íeÏËÌ «eÌÚ‡» ÓÁÌ‡˜‡eÚ ÓÔe‰eÎeÌÌÛ˛ ÒÛÏÏÛ,\nregelmäßig zu festgesetzten Zeitpunkten lebenslänglich oder       ÍÓÚÓ‡ﬂ e„ÛÎﬂÌÓ ‚˚ÔÎ‡˜Ë‚‡eÚÒﬂ ‚ ÛÒÚ‡ÌÓ‚ÎeÌÌ˚e ÒÓÍË,\nwährend eines bestimmten oder bestimmbaren Zeitabschnitts         ÔÓÊËÁÌeÌÌÓ ËÎË Ì‡ ÔÓÚﬂÊeÌËË ÓÔe‰eÎeÌÌÓ„Ó ÎË·Ó\naufgrund einer Verpflichtung zahlbar ist, die diese Zahlungen als ÓÔe‰eÎËÏÓ„Ó ÔeËÓ‰‡ ‚eÏeÌË, Ì‡ ÓÒÌÓ‚‡ÌËË Ó·ﬂÁ‡-\nGegenleistung für eine in Geld oder Geldeswert bewirkte ange-     ÚeÎ¸ÒÚ‚‡, Ôe‰ÛÒÏ‡ÚË‚‡˛˘e„Ó ˝ÚË ‚˚ÔÎ‡Ú˚ ‚ Í‡˜eÒÚ‚e\nmessene Leistung vorsieht.                                        ‚ÓÁÏe˘eÌËﬂ Á‡ ‡‰eÍ‚‡ÚÌÛ˛ ÛÒÎÛ„Û, Ôe‰ÓÒÚ‡‚ÎeÌÌÛ˛\n‰eÌ¸„‡ÏË ËÎË Ï‡ÚeË‡Î¸Ì˚ÏË ˆeÌÌÓÒÚﬂÏË.\n(5) Unterhaltszahlungen, einschließlich derjenigen für Kinder,   (5) B˚ÔÎ‡Ú˚ ËÊ‰Ë‚eÌˆ‡Ï ‚ Í‡˜eÒÚ‚e Òe‰ÒÚ‚ Í\ndie eine in einem Vertragsstaat ansässige Person an eine im       ÒÛ˘eÒÚ‚Ó‚‡ÌË˛, ‚ÍÎ˛˜‡ﬂ ‡ÎËÏeÌÚ˚ Ì‡ ‰eÚeÈ, ÍÓÚÓ˚e\nanderen Vertragsstaat ansässige Person zahlt, sind in dem ande-   ‚˚ÔÎ‡˜Ë‚‡eÚ eÁË‰eÌÚ ÑÓ„Ó‚‡Ë‚‡˛˘e„ÓÒﬂ ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚‡","Bundesgesetzblatt Jahrgang 2004 Teil II Nr. 24, ausgegeben zu Bonn am 27. Juli 2004                1047\nren Staat von der Steuer befreit. Das gilt nicht, soweit die Unter- eÁË‰eÌÚÛ     ‰Û„Ó„Ó   ÑÓ„Ó‚‡Ë‚‡˛˘e„Ó     ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚‡,\nhaltszahlungen im erstgenannten Staat bei der Berechnung des        ÓÒ‚Ó·ÓÊ‰‡˛ÚÒﬂ ÓÚ Ì‡ÎÓ„ÓÓ·ÎÓÊeÌËﬂ ‚ ˝ÚÓÏ ‰Û„ÓÏ\nsteuerpflichtigen Einkommens des Zahlungsverpflichteten ab-         ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚e. ç‡ÒÚÓﬂ˘ee ÔÓÎÓÊeÌËe Ìe ÔËÏeÌﬂeÚÒﬂ, eÒÎË\nzugsfähig sind; Steuerfreibeträge zur Milderung der sozialen        ˝ÚË ‚˚ÔÎ‡Ú˚ ‚ Ôe‚ÓÏ ÛÔÓÏﬂÌÛÚÓÏ ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚e ÔÓ‰ÎeÊ‡Ú\nLasten gelten nicht als Abzug im Sinne dieser Bestimmung.           ‚˚˜eÚÛ ÔË ËÒ˜ËÒÎeÌËË ÒÓ‚ÓÍÛÔÌÓ„Ó Ì‡ÎÓ„ÓÓ·Î‡„‡eÏÓ„Ó\n‰ÓıÓ‰‡ Ëı ÔÎ‡ÚeÎ¸˘ËÍ‡; ÒÛÏÏ˚, Ìe Ó·Î‡„‡eÏ˚e Ì‡ÎÓ„ÓÏ ‚\nˆeÎﬂı Ó·Îe„˜eÌËﬂ ÒÓˆË‡Î¸ÌÓ„Ó ·eÏeÌË, Ìe Ò˜ËÚ‡˛ÚÒﬂ\n‚˚˜eÚÓÏ ‚ ÔÓÌËÏ‡ÌËË Ì‡ÒÚÓﬂ˘e„Ó ÔÓÎÓÊeÌËﬂ.\nArtikel 18                                                     ëÚ‡Ú¸ﬂ 18\nÖffentlicher Dienst                                        ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚eÌÌ‡ﬂ ÒÎÛÊ·‡\n(1)                                                                (1)\na) Gehälter, Löhne und ähnliche Vergütungen, ausgenommen            ‡) Ü‡ÎÓ‚‡Ì¸e,     Á‡‡·ÓÚÌ‡ﬂ    ÔÎ‡Ú‡   Ë   ‡Ì‡ÎÓ„Ë˜Ì˚e\nRuhegehälter, die von einem Vertragsstaat, einem seiner            ‚ÓÁÌ‡„‡Ê‰eÌËﬂ,       Á‡     ËÒÍÎ˛˜eÌËeÏ      ÔeÌÒËÈ,\nLänder oder einer ihrer Gebietskörperschaften oder einer           ‚˚ÔÎ‡˜Ë‚‡eÏ˚e ÑÓ„Ó‚‡Ë‚‡˛˘ËÏÒﬂ ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚ÓÏ,\nanderen juristischen Person des öffentlichen Rechts dieses         Ó‰ÌÓÈ ËÁ e„Ó ÁeÏeÎ¸ ËÎË Ó‰ÌËÏ ËÁ Ëı ‡‰ÏËÌËÒÚ‡ÚË‚ÌÓ-\nStaates an eine natürliche Person für die diesem Staat, einem      ÚeËÚÓË‡Î¸Ì˚ı Ó·‡ÁÓ‚‡ÌËÈ, ÎË·Ó ËÌ˚Ï ˛Ë‰Ë˜eÒÍËÏ\nseiner Länder, einer ihrer Gebietskörperschaften oder einer        ÎËˆÓÏ ÔÛ·ÎË˜ÌÓ-Ô‡‚Ó‚Ó„Ó ÒÚ‡ÚÛÒ‡ ˝ÚÓ„Ó ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚‡\nanderen juristischen Person des öffentlichen Rechts geleiste-      ÙËÁË˜eÒÍÓÏÛ ÎËˆÛ Á‡ ÒÎÛÊ·Û, ÓÒÛ˘eÒÚ‚ÎﬂeÏÛ˛ ‰Îﬂ ˝ÚÓ„Ó\nten Dienste gezahlt werden, können nur in diesem Staat             ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚‡, Ó‰ÌÓÈ ËÁ e„Ó ÁeÏeÎ¸, Ó‰ÌÓ„Ó ËÁ Ëı\nbesteuert werden.                                                  ‡‰ÏËÌËÒÚ‡ÚË‚ÌÓ-ÚeËÚÓË‡Î¸Ì˚ı Ó·‡ÁÓ‚‡ÌËÈ ËÎË\nËÌÓ„Ó ˛Ë‰Ë˜eÒÍÓ„Ó ÎËˆ‡ ÔÛ·ÎË˜ÌÓ-Ô‡‚Ó‚Ó„Ó ÒÚ‡ÚÛÒ‡\nÏÓ„ÛÚ Ó·Î‡„‡Ú¸Òﬂ Ì‡ÎÓ„ÓÏ ÚÓÎ¸ÍÓ ‚ ˝ÚÓÏ ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚e.\nb) Diese Vergütungen können jedoch nur im anderen Vertrags-         b) ìÍ‡Á‡ÌÌ˚e ‚ÓÁÌ‡„‡Ê‰eÌËﬂ ÏÓ„ÛÚ, Ó‰Ì‡ÍÓ, Ó·Î‡„‡Ú¸Òﬂ\nstaat besteuert werden, wenn die Dienste in diesem Staat           Ì‡ÎÓ„ÓÏ     ÚÓÎ¸ÍÓ   ‚   ‰Û„ÓÏ    ÑÓ„Ó‚‡Ë‚‡˛˘eÏÒﬂ\ngeleistet werden und die natürliche Person in diesem Staat         ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚e, eÒÎË ÛÍ‡Á‡ÌÌ‡ﬂ ÒÎÛÊ·‡ ÓÒÛ˘eÒÚ‚ÎﬂeÚÒﬂ ‚\nansässig ist und                                                   ˝ÚÓÏ ‰Û„ÓÏ ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚e Ë ÙËÁË˜eÒÍÓe ÎËˆÓ ﬂ‚ÎﬂeÚÒﬂ\neÁË‰eÌÚÓÏ ‰‡ÌÌÓ„Ó ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚‡, ‡ Ú‡ÍÊe:\naa) ein Staatsangehöriger dieses Staates ist oder                  ‡‡) ﬂ‚ÎﬂeÚÒﬂ      Ì‡ˆËÓÌ‡Î¸Ì˚Ï      ÎËˆÓÏ     ‰‡ÌÌÓ„Ó\nÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚‡ ËÎË\nbb) nicht ausschließlich deshalb in diesem Staat ansässig          bb) ÒÚ‡ÎÓ eÁË‰eÌÚÓÏ ‰‡ÌÌÓ„Ó ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚‡ Ìe ÚÓÎ¸ÍÓ\ngeworden ist, um die Dienste zu leisten.                         ÎË¯¸ ‚ ˆeÎﬂı ÓÒÛ˘eÒÚ‚ÎeÌËﬂ ÒÎÛÊ·˚.\n(2)                                                                (2)\na) Ruhegehälter, die von einem Vertragsstaat, einem seiner          ‡) èeÌÒËË, ‚˚ÔÎ‡˜Ë‚‡eÏ˚e ÑÓ„Ó‚‡Ë‚‡˛˘ËÏÒﬂ ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚ÓÏ,\nLänder, einer ihrer Gebietskörperschaften oder einer anderen       Ó‰ÌÓÈ ËÁ e„Ó ÁeÏeÎ¸ ËÎË Ó‰ÌËÏ ËÁ Ëı ‡‰ÏËÌËÒÚ‡ÚË‚ÌÓ-\njuristischen Person des öffentlichen Rechts dieses Staates         ÚeËÚÓË‡Î¸Ì˚ı Ó·‡ÁÓ‚‡ÌËÈ, ÎË·Ó ËÌ˚Ï ˛Ë‰Ë˜eÒÍËÏ\noder aus von diesem Staat, einem seiner Länder, einer ihrer        ÎËˆÓÏ ÔÛ·ÎË˜ÌÓ-Ô‡‚Ó‚Ó„Ó ÒÚ‡ÚÛÒ‡ ˝ÚÓ„Ó ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚‡\nGebietskörperschaften oder einer anderen juristischen Per-         ËÎË Á‡ Ò˜eÚ ÙÓÌ‰‡, ÒÓÁ‰‡ÌÌÓ„Ó ˝ÚËÏ ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚ÓÏ,\nson des öffentlichen Rechts errichteten Sondervermögens an         Ó‰ÌÓÈ ËÁ e„Ó ÁeÏeÎ¸ ËÎË Ó‰ÌËÏ ËÁ Ëı ‡‰ÏËÌËÒÚ‡ÚË‚ÌÓ-\neine natürliche Person für die diesem Staat, einem seiner          ÚeËÚÓË‡Î¸Ì˚ı Ó·‡ÁÓ‚‡ÌËÈ ÎË·Ó ËÌ˚Ï ˛Ë‰Ë˜eÒÍËÏ\nLänder, einer ihrer Gebietskörperschaften oder einer ande-         ÎËˆÓÏ ÔÛ·ÎË˜ÌÓ-Ô‡‚Ó‚Ó„Ó ÒÚ‡ÚÛÒ‡, ÙËÁË˜eÒÍÓÏÛ ÎËˆÛ\nren juristischen Person des öffentlichen Rechts geleisteten       Á‡ ÒÎÛÊ·Û, ÓÒÛ˘eÒÚ‚ÎeÌÌÛ˛ ‰Îﬂ ˝ÚÓ„Ó ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚‡,\nDienste gezahlt werden, können nur in diesem Staat be-             Ó‰ÌÓÈ ËÁ e„Ó ÁeÏeÎ¸, Ó‰ÌÓ„Ó ËÁ Ëı ‡‰ÏËÌËÒÚ‡ÚË‚ÌÓ-\nsteuert werden.                                                    ÚeËÚÓË‡Î¸Ì˚ı Ó·‡ÁÓ‚‡ÌËÈ ËÎË ËÌÓ„Ó ˛Ë‰Ë˜eÒÍÓ„Ó\nÎËˆ‡ ÔÛ·ÎË˜ÌÓ-Ô‡‚Ó‚Ó„Ó ÒÚ‡ÚÛÒ‡, ÏÓ„ÛÚ Ó·Î‡„‡Ú¸Òﬂ\nÌ‡ÎÓ„ÓÏ ÚÓÎ¸ÍÓ ‚ ˝ÚÓÏ ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚e.\nb) Diese Ruhegehälter können jedoch nur im anderen Vertrags-        b) ìÍ‡Á‡ÌÌ˚e ÔeÌÒËË ÏÓ„ÛÚ, Ó‰Ì‡ÍÓ, Ó·Î‡„‡Ú¸Òﬂ Ì‡ÎÓ„ÓÏ\nstaat besteuert werden, wenn die natürliche Person in diesem       ÚÓÎ¸ÍÓ ‚ ‰Û„ÓÏ ÑÓ„Ó‚‡Ë‚‡˛˘eÏÒﬂ ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚e, eÒÎË\nStaat ansässig und ein Staatsangehöriger dieses Staates ist.       ÙËÁË˜eÒÍÓe ÎËˆÓ ﬂ‚ÎﬂeÚÒﬂ eÁË‰eÌÚÓÏ Ë Ì‡ˆËÓÌ‡Î¸Ì˚Ï\nÎËˆÓÏ ˝ÚÓ„Ó ‰Û„Ó„Ó ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚‡.\n(3) Auf Vergütungen und Ruhegehälter für Dienstleistungen,         (3) Ç ÓÚÌÓ¯eÌËË ‚ÓÁÌ‡„‡Ê‰eÌËÈ Ë ÔeÌÒËÈ Á‡ ÛÒÎÛ„Ë,\ndie im Zusammenhang mit einer gewerblichen Tätigkeit eines          ÓÍ‡Á˚‚‡eÏ˚e ‚ Ò‚ﬂÁË Ò Ôe‰ÔËÌËÏ‡ÚeÎ¸ÒÍÓÈ ‰eﬂÚeÎ¸ÌÓÒÚ¸˛\nVertragsstaats, eines seiner Länder, einer ihrer Gebietskörper-     ÑÓ„Ó‚‡Ë‚‡˛˘e„ÓÒﬂ ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚‡, Ó‰ÌÓÈ ËÁ e„Ó ÁeÏeÎ¸,\nschaften oder einer anderen juristischen Person des öffentlichen    Ó‰ÌÓ„Ó ËÁ Ëı ‡‰ÏËÌËÒÚ‡ÚË‚ÌÓ-ÚeËÚÓË‡Î¸Ì˚ı Ó·‡ÁÓ‚‡ÌËÈ\nRechts dieses Staates erbracht werden, ist Artikel 14, 15, 16       ËÎË ËÌÓ„Ó ˛Ë‰Ë˜eÒÍÓ„Ó ÎËˆ‡ ÔÛ·ÎË˜ÌÓ-Ô‡‚Ó‚Ó„Ó ÒÚ‡ÚÛÒ‡,\noder 17 anzuwenden.                                                 ÔËÏeÌﬂ˛ÚÒﬂ ÔÓÎÓÊeÌËﬂ ÒÚ‡Ú¸Ë 14, 15, 16 ËÎË 17\nÌ‡ÒÚÓﬂ˘e„Ó ëÓ„Î‡¯eÌËﬂ.\n(4) Absatz 1 gilt entsprechend für Vergütungen, die im Rahmen      (4) èÓÎÓÊeÌËﬂ ÔÛÌÍÚ‡ 1 Ì‡ÒÚÓﬂ˘eÈ ÒÚ‡Ú¸Ë ÔËÏeÌﬂ˛ÚÒﬂ\neines Programms der wirtschaftlichen Zusammenarbeit eines           ÒÓÓÚ‚eÚÒÚ‚eÌÌÓ Í ‚ÓÁÌ‡„‡Ê‰eÌËﬂÏ, ‚˚ÔÎ‡˜Ë‚‡eÏ˚Ï ‚\nVertragsstaats, eines seiner Länder oder einer ihrer Gebiets-       ‡ÏÍ‡ı ÔÓ„‡ÏÏ˚ ÚeıÌË˜eÒÍÓÈ ÔÓÏÓ˘Ë ÑÓ„Ó‚‡Ë‚‡˛˘e„ÓÒﬂ\nkörperschaften aus Mitteln, die ausschließlich von diesem Staat,    ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚‡, Ó‰ÌÓÈ ËÁ e„Ó ÁeÏeÎ¸ ËÎË Ó‰ÌÓ„Ó ËÁ Ëı\ndem Land oder der Gebietskörperschaft bereitgestellt werden,        ‡‰ÏËÌËÒÚ‡ÚË‚ÌÓ-ÚeËÚÓË‡Î¸Ì˚ı Ó·‡ÁÓ‚‡ÌËÈ Á‡ Ò˜eÚ\nan Fachkräfte oder freiwillige Helfer gezahlt werden, die in den    Òe‰ÒÚ‚, ‚˚‰eÎﬂeÏ˚ı ËÒÍÎ˛˜ËÚeÎ¸ÌÓ ˝ÚËÏ ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚ÓÏ,\nanderen Vertragsstaat mit dessen Zustimmung entsandt worden         ˝ÚÓÈ ÁeÏÎeÈ ËÎË ˝ÚËÏ ‡‰ÏËÌËÒÚ‡ÚË‚ÌÓ-ÚeËÚÓË‡Î¸Ì˚Ï\nsind.                                                               Ó·‡ÁÓ‚‡ÌËeÏ,      ÒÔeˆË‡ÎËÒÚ‡Ï     ËÎË    ‰Ó·Ó‚ÓÎ¸Ì˚Ï\nÔÓÏÓ˘ÌËÍ‡Ï, Ì‡Ô‡‚ÎeÌÌ˚Ï ‚ ‰Û„Óe ÑÓ„Ó‚‡Ë‚‡˛˘eeÒﬂ\nÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚Ó Ò e„Ó ÒÓ„Î‡ÒËﬂ.","1048               Bundesgesetzblatt Jahrgang 2004 Teil II Nr. 24, ausgegeben zu Bonn am 27. Juli 2004\n(5) Die Absätze 1 und 2 gelten entsprechend für Vergütungen,     (5) èÓÎÓÊeÌËﬂ ÔÛÌÍÚÓ‚ 1 Ë 2 Ì‡ÒÚÓﬂ˘eÈ ÒÚ‡Ú¸Ë\ndie vom oder für das Goethe-Institut Inter Nationes oder den      ÔËÏeÌﬂ˛ÚÒﬂ      ÒÓÓÚ‚eÚÒÚ‚eÌÌÓ    Í    ‚ÓÁÌ‡„‡Ê‰eÌËﬂÏ,\nDeutschen Akademischen Austauschdienst der Bundesrepublik         ‚˚ÔÎ‡˜Ë‚‡eÏ˚Ï ÒÓ ÒÚÓÓÌ˚ ËÎË ÓÚ ËÏeÌË àÌÒÚËÚÛÚ‡ ÉeÚe -\nDeutschland gezahlt werden. Eine entsprechende Behandlung         àÌÚe ç‡ˆËÓÌeÒ ËÎË ÉeÏ‡ÌÒÍÓÈ ÒÎÛÊ·˚ ‡Í‡‰eÏË˜eÒÍËı\nder Vergütungen anderer vergleichbarer Einrichtungen der Ver-     Ó·ÏeÌÓ‚ îe‰e‡ÚË‚ÌÓÈ êeÒÔÛ·ÎËÍË ÉeÏ‡ÌËﬂ. äÓÏÔeÚeÌÚÌ˚e\ntragsstaaten kann durch die zuständigen Behörden im gegen-        Ó„‡Ì˚ ÔÓ ‚Á‡ËÏÌÓÏÛ ÒÓ„Î‡ÒË˛ ÏÓ„ÛÚ ‰Ó„Ó‚ÓËÚ¸Òﬂ Ó\nseitigen Einvernehmen vereinbart werden. Werden diese Ver-        ÔËÏeÌeÌËË ÒÓÓÚ‚eÚÒÚ‚Û˛˘e„Ó ÔÓ‰ıÓ‰‡ Í ‚ÓÁÌ‡„‡Ê‰eÌËﬂÏ\ngütungen im Gründungsstaat der Einrichtung nicht besteuert, so    ËÌ˚ı ‡Ì‡ÎÓ„Ë˜Ì˚ı Û˜eÊ‰eÌËÈ ÑÓ„Ó‚‡Ë‚‡˛˘ËıÒﬂ ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚.\ngilt Artikel 14.                                                  EÒÎË ÛÍ‡Á‡ÌÌ˚e ‚ÓÁÌ‡„‡Ê‰eÌËﬂ Ìe Ó·Î‡„‡˛ÚÒﬂ Ì‡ÎÓ„ÓÏ ‚\n„ÓÒÛ‰‡ÒÚ‚e-Û˜e‰ËÚeÎe     Û˜eÊ‰eÌËﬂ,    ÚÓ    ‰eÈÒÚ‚Û˛Ú\nÔÓÎÓÊeÌËﬂ ÒÚ‡Ú¸Ë 14 Ì‡ÒÚÓﬂ˘e„Ó ëÓ„Î‡¯eÌËﬂ.\nArtikel 19                                                   ëÚ‡Ú¸ﬂ 19\nGastprofessoren, Lehrer und Studenten                          èeÔÓ‰‡‚‡ÚeÎË, Û˜ËÚeÎﬂ Ë ÒÚÛ‰eÌÚ˚\n(1) Eine natürliche Person, die sich auf Einladung eines Ver-    (1) îËÁË˜eÒÍÓe ÎËˆÓ, Ì‡ıÓ‰ﬂ˘eeÒﬂ ÔÓ ÔË„Î‡¯eÌË˛\ntragsstaats oder einer Universität, Hochschule, Schule, eines     ÑÓ„Ó‚‡Ë‚‡˛˘e„ÓÒﬂ      ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚‡   ËÎË     ÛÌË‚eÒËÚeÚ‡,\nMuseums oder einer anderen kulturellen Einrichtung dieses Ver-    ‚˚Ò¯e„Ó Û˜e·ÌÓ„Ó Á‡‚e‰eÌËﬂ, ¯ÍÓÎ˚, ÏÛÁeﬂ ËÎË Í‡ÍÓ„Ó-ÎË·Ó\ntragsstaats oder im Rahmen eines amtlichen Kulturaustausches      ËÌÓ„Ó Û˜eÊ‰eÌËﬂ ÍÛÎ¸ÚÛ˚ ˝ÚÓ„Ó ÑÓ„Ó‚‡Ë‚‡˛˘e„ÓÒﬂ\nin diesem Vertragsstaat höchstens zwei Jahre lang lediglich zur   ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚‡, ËÎË ‚ ‡ÏÍ‡ı ÓÙËˆË‡Î¸ÌÓ„Ó ÍÛÎ¸ÚÛÌÓ„Ó\nAusübung einer Lehrtätigkeit, zum Halten von Vorlesungen oder     Ó·ÏeÌ‡ ‚ ˝ÚÓÏ ÑÓ„Ó‚‡Ë‚‡˛˘eÏÒﬂ ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚e Ìe ·ÓÎee\nzur Ausübung einer Forschungstätigkeit bei dieser Einrichtung     ‰‚Ûı ÎeÚ ËÒÍÎ˛˜ËÚeÎ¸ÌÓ Ò ˆeÎ¸˛ ÓÒÛ˘eÒÚ‚ÎeÌËﬂ\naufhält und die im anderen Vertragsstaat ansässig ist oder dort   ÔeÔÓ‰‡‚‡ÚeÎ¸ÒÍÓÈ ‰eﬂÚeÎ¸ÌÓÒÚË, ˜ÚeÌËﬂ ÎeÍˆËÈ ËÎË\nunmittelbar vor der Einreise in den erstgenannten Staat ansässig  ÓÒÛ˘eÒÚ‚ÎeÌËﬂ      ËÒÒÎe‰Ó‚‡ÚeÎ¸ÒÍÓÈ    ‰eﬂÚeÎ¸ÌÓÒÚË     ‚\nwar, ist in dem erstgenannten Staat mit ihren für diese Tätigkeit ÛÍ‡Á‡ÌÌÓÏ Û˜eÊ‰eÌËË Ë ﬂ‚Îﬂ˛˘eeÒﬂ eÁË‰eÌÚÓÏ ‰Û„Ó„Ó\nbezogenen Vergütungen von der Steuer befreit, vorausgesetzt,      ÑÓ„Ó‚‡Ë‚‡˛˘e„ÓÒﬂ ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚‡ ËÎË ‚ÔÎÓÚ¸ ‰Ó ‚˙eÁ‰‡ ‚\ndass diese Vergütungen von außerhalb dieses Staates bezogen       Ôe‚Óe ÛÔÓÏﬂÌÛÚÓe ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚Ó ﬂ‚Îﬂ‚¯eeÒﬂ Ú‡ÍÓ‚˚Ï,\nwerden.                                                           ÓÒ‚Ó·ÓÊ‰‡eÚÒﬂ ÓÚ Ì‡ÎÓ„ÓÓ·ÎÓÊeÌËﬂ ‚ ˝ÚÓÏ Ôe‚ÓÏ\nÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚e ‚ ÓÚÌÓ¯eÌËË ÔÓÎÛ˜eÌÌ˚ı Á‡ ÛÍ‡Á‡ÌÌÛ˛\n‰eﬂÚeÎ¸ÌÓÒÚ¸ ‚ÓÁÌ‡„‡Ê‰eÌËÈ ÔË ÛÒÎÓ‚ËË, ˜ÚÓ ‰‡ÌÌ˚e\n‚ÓÁÌ‡„‡Ê‰eÌËﬂ ÔÓÎÛ˜eÌ˚ ËÁ ËÒÚÓ˜ÌËÍÓ‚ Á‡ Ôe‰eÎ‡ÏË\n˝ÚÓ„Ó ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚‡.\n(2) Zahlungen, die ein Student, Praktikant oder Lehrling, der    (2) Ç˚ÔÎ‡Ú˚, Ôe‰Ì‡ÁÌ‡˜eÌÌ˚e ‰Îﬂ ÔÓÊË‚‡ÌËﬂ, Û˜e·˚\nsich in einem Vertragsstaat ausschließlich zum Studium oder zur   ËÎË ÔÓ‰„ÓÚÓ‚ÍË, ÍÓÚÓ˚e ÔÓÎÛ˜‡eÚ ÒÚÛ‰eÌÚ, Ô‡ÍÚËÍ‡ÌÚ ËÎË\nAusbildung aufhält und der im anderen Vertragsstaat ansässig ist  Û˜‡˘ËÈÒﬂ, Ì‡ıÓ‰ﬂ˘ËÈÒﬂ ‚ ÑÓ„Ó‚‡Ë‚‡˛˘eÏÒﬂ ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚e\noder dort unmittelbar vor der Einreise in den erstgenannten Staat ËÒÍÎ˛˜ËÚeÎ¸ÌÓ Ò ˆeÎ¸˛ Û˜e·˚ ËÎË ÔÓ‰„ÓÚÓ‚ÍË Ë\nansässig war, für seinen Unterhalt, sein Studium oder seine Aus-  ﬂ‚Îﬂ˛˘ËËÒﬂ eÁË‰eÌÚÓÏ ‰Û„Ó„Ó ÑÓ„Ó‚‡Ë‚‡˛˘e„ÓÒﬂ\nbildung erhält, dürfen im erstgenannten Staat nicht besteuert     ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚‡ ËÎË ‚ÔÎÓÚ¸ ‰Ó ‚˙eÁ‰‡ ‚ Ôe‚Óe ÛÔÓÏﬂÌÛÚÓe\nwerden, sofern diese Zahlungen aus Quellen außerhalb dieses       ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚Ó     ﬂ‚Îﬂ‚¯ËÈÒﬂ    Ú‡ÍÓ‚˚Ï,    Ìe     ÔÓ‰ÎeÊ‡Ú\nStaates stammen.                                                  Ì‡ÎÓ„ÓÓ·ÎÓÊeÌË˛ ‚ Ôe‚ÓÏ ÛÔÓÏﬂÌÛÚÓÏ ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚e, eÒÎË\nËÒÚÓ˜ÌËÍË ˝ÚËı ‚˚ÔÎ‡Ú Ì‡ıÓ‰ﬂÚÒﬂ Á‡ Ôe‰eÎ‡ÏË ˝ÚÓ„Ó\nÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚‡.\nArtikel 20                                                   ëÚ‡Ú¸ﬂ 20\nAndere Einkünfte                                               àÌ˚e ‰ÓıÓ‰˚\n(1) Einkünfte einer in einem Vertragsstaat ansässigen Person,    (1) ÑÓıÓ‰˚, ÔÓÎÛ˜‡eÏ˚e eÁË‰eÌÚÓÏ ÑÓ„Ó‚‡Ë‚‡˛˘e„ÓÒﬂ\ndie in den vorstehenden Artikeln nicht behandelt wurden, können   ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚‡, ÍÓÚÓ˚e Ìe ‡ÒÒÏ‡ÚË‚‡ÎËÒ¸ ‚ Ôe‰˚‰Û˘Ëı\nohne Rücksicht auf ihre Herkunft nur in diesem Staat besteuert    ÒÚ‡Ú¸ﬂı Ì‡ÒÚÓﬂ˘e„Ó ëÓ„Î‡¯eÌËﬂ, ÌeÁ‡‚ËÒËÏÓ ÓÚ Ëı\nwerden.                                                           ÔÓËÒıÓÊ‰eÌËﬂ ÏÓ„ÛÚ Ó·Î‡„‡Ú¸Òﬂ Ì‡ÎÓ„ÓÏ ÚÓÎ¸ÍÓ ‚ ˝ÚÓÏ\nÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚e.\n(2) Absatz 1 ist auf andere Einkünfte als solche aus unbeweg-    (2) èÓÎÓÊeÌËﬂ ÔÛÌÍÚ‡ 1 Ì‡ÒÚÓﬂ˘eÈ ÒÚ‡Ú¸Ë Ìe ÔËÏeÌﬂ˛ÚÒﬂ\nlichem Vermögen nicht anzuwenden, wenn der in einem Ver-          Í ‰ÓıÓ‰‡Ï, ËÌ˚Ï, ˜eÏ ‰ÓıÓ‰˚ ÓÚ Ìe‰‚ËÊËÏÓ„Ó ËÏÛ˘eÒÚ‚‡,\ntragsstaat ansässige Empfänger im anderen Vertragsstaat eine      eÒÎË ÔÓÎÛ˜‡ÚeÎ¸, ﬂ‚Îﬂ˛˘ËÈÒﬂ eÁË‰eÌÚÓÏ ÑÓ„Ó‚‡Ë‚‡˛˘e„ÓÒﬂ\nGeschäftstätigkeit durch eine dort gelegene Betriebsstätte aus-   ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚‡, ÓÒÛ˘eÒÚ‚ÎﬂeÚ ‚ ‰Û„ÓÏ ÑÓ„Ó‚‡Ë‚‡˛˘eÏÒﬂ\nübt und die Rechte oder Vermögenswerte, für die die Einkünfte     ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚e ÍÓÏÏe˜eÒÍÛ˛ ‰eﬂÚeÎ¸ÌÓÒÚ¸ ˜eeÁ ‡ÒÔÓÎÓÊeÌÌÓe\ngezahlt werden, tatsächlich zu dieser Betriebsstätte gehören. In  ‚ ÌeÏ ÔÓÒÚÓﬂÌÌÓe Û˜eÊ‰eÌËe, Ë Ô‡‚‡ ËÎË ËÏÛ˘eÒÚ‚eÌÌ˚e\ndiesem Fall ist Artikel 7 anzuwenden.                             ˆeÌÌÓÒÚË, ‚ ÓÚÌÓ¯eÌËË ÍÓÚÓ˚ı ‚˚ÔÎ‡˜Ë‚‡˛ÚÒﬂ ˝ÚË ‰ÓıÓ‰˚,\ne‡Î¸ÌÓ Ò‚ﬂÁ‡Ì˚ Ò Ú‡ÍËÏ ÔÓÒÚÓﬂÌÌ˚Ï Û˜eÊ‰eÌËeÏ. Ç Ú‡ÍÓÏ\nÒÎÛ˜‡e ÔËÏeÌﬂ˛ÚÒﬂ ÔÓÎÓÊeÌËﬂ ÒÚ‡Ú¸Ë 7 Ì‡ÒÚÓﬂ˘e„Ó\nëÓ„Î‡¯eÌËﬂ.\nArtikel 21                                                   ëÚ‡Ú¸ﬂ 21\nVermögen                                                    àÏÛ˘eÒÚ‚Ó\n(1) Unbewegliches Vermögen, das einer in einem Vertragsstaat     (1) çe‰‚ËÊËÏÓe ËÏÛ˘eÒÚ‚Ó, ÔËÌ‡‰ÎeÊ‡˘ee eÁË‰eÌÚÛ\nansässigen Person gehört und im anderen Vertragsstaat liegt,      ÑÓ„Ó‚‡Ë‚‡˛˘e„ÓÒﬂ ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚‡ Ë ‡ÒÔÓÎÓÊeÌÌÓe ‚\nkann im anderen Staat besteuert werden.                           ‰Û„ÓÏ ÑÓ„Ó‚‡Ë‚‡˛˘eÏÒﬂ ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚e, ÏÓÊeÚ Ó·Î‡„‡Ú¸Òﬂ\nÌ‡ÎÓ„ÓÏ ‚ ˝ÚÓÏ ‰Û„ÓÏ ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚e.","Bundesgesetzblatt Jahrgang 2004 Teil II Nr. 24, ausgegeben zu Bonn am 27. Juli 2004                 1049\n(2) Bewegliches Vermögen, das Betriebsvermögen einer             (2) Ñ‚ËÊËÏÓe ËÏÛ˘eÒÚ‚Ó, Ôe‰ÒÚ‡‚Îﬂ˛˘ee ÒÓ·ÓÈ ‡ÍÚË‚˚\nBetriebsstätte ist, die ein Unternehmen eines Vertragsstaats im   ÔÓÒÚÓﬂÌÌÓ„Ó     Û˜eÊ‰eÌËﬂ,      ÍÓÚÓÓe       Ôe‰ÔËﬂÚËe\nanderen Vertragsstaat hat, kann im anderen Staat besteuert wer-   ÑÓ„Ó‚‡Ë‚‡˛˘e„ÓÒﬂ      ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚‡     ËÏeeÚ    ‚   ‰Û„ÓÏ\nden.                                                              ÑÓ„Ó‚‡Ë‚‡˛˘eÏÒﬂ      ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚e,     ÏÓÊeÚ     Ó·Î‡„‡Ú¸Òﬂ\nÌ‡ÎÓ„ÓÏ ‚ ˝ÚÓÏ ‰Û„ÓÏ ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚e.\n(3) Seeschiffe und Luftfahrzeuge, die im internationalen Ver-    (3) åÓÒÍËe ËÎË ‚ÓÁ‰Û¯Ì˚e ÒÛ‰‡, ˝ÍÒÔÎÛ‡ÚËÛeÏ˚e ‚\nkehr betrieben werden, sowie bewegliches Vermögen, das dem        ÏeÊ‰ÛÌ‡Ó‰Ì˚ı Ôee‚ÓÁÍ‡ı, ‡ Ú‡ÍÊe ‰‚ËÊËÏÓe ËÏÛ˘eÒÚ‚Ó,\nBetrieb dieser Schiffe oder Luftfahrzeuge dient, können nur in    Ôe‰Ì‡ÁÌ‡˜eÌÌÓe ‰Îﬂ ˝ÍÒÔÎÛ‡Ú‡ˆËË Ú‡ÍËı ÏÓÒÍËı ËÎË\ndem Vertragsstaat besteuert werden, in dem sich der Ort der       ‚ÓÁ‰Û¯Ì˚ı ÒÛ‰Ó‚, ÏÓ„ÛÚ ÔÓ‰ÎeÊ‡Ú¸ Ì‡ÎÓ„ÓÓ·ÎÓÊeÌË˛\ntatsächlichen Geschäftsleitung des Unternehmens befindet.         ÚÓÎ¸ÍÓ ‚ ÚÓÏ ÑÓ„Ó‚‡Ë‚‡˛˘eÏÒﬂ ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚e, ‚ ÍÓÚÓÓÏ\nÌ‡ıÓ‰ËÚÒﬂ ÏeÒÚÓ Ù‡ÍÚË˜eÒÍÓ„Ó ÛÍÓ‚Ó‰ﬂ˘e„Ó Ó„‡Ì‡\nÔe‰ÔËﬂÚËﬂ.\n(4) Alle anderen Vermögensteile einer in einem Vertragsstaat     (4) ÇÒe ËÌ˚e ˝ÎeÏeÌÚ˚ ËÏÛ˘eÒÚ‚‡ eÁË‰eÌÚ‡\nansässigen Person können nur in diesem Staat besteuert wer-       ÑÓ„Ó‚‡Ë‚‡˛˘e„ÓÒﬂ ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚‡ ÏÓ„ÛÚ Ó·Î‡„‡Ú¸Òﬂ Ì‡ÎÓ„ÓÏ\nden.                                                              ÚÓÎ¸ÍÓ ‚ ˝ÚÓÏ ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚e.\nArtikel 22                                                    ëÚ‡Ú¸ﬂ 22\nVermeidung der                                             ìÒÚ‡ÌeÌËe ‰‚ÓÈÌÓ„Ó\nDoppelbesteuerung im Wohnsitzstaat                        Ì‡ÎÓ„ÓÓ·ÎÓÊeÌËﬂ ‚ „ÓÒÛ‰‡ÒÚ‚e eÁË‰eÌÚÒÚ‚‡\n(1) Bei einer in der Republik Tadschikistan ansässigen Person    (1) èËÏeÌËÚeÎ¸ÌÓ Í eÁË‰eÌÚÛ êeÒÔÛ·ÎËÍË í‡‰ÊËÍËÒÚ‡Ì\nwird die Steuer wie folgt festgesetzt:                            Ì‡ÎÓ„Ë ÛÒÚ‡Ì‡‚ÎË‚‡˛ÚÒﬂ ÒÎe‰Û˛˘ËÏ Ó·‡ÁÓÏ:\nBezieht eine in der Republik Tadschikistan ansässige Person Ein-  EÒÎË eÁË‰eÌÚ êeÒÔÛ·ÎËÍË í‡‰ÊËÍËÒÚ‡Ì ÔÓÎÛ˜‡eÚ ‰ÓıÓ‰\nkünfte oder hat sie Vermögen und können diese Einkünfte oder      ËÎË ‚Î‡‰eeÚ ËÏÛ˘eÒÚ‚ÓÏ, ÍÓÚÓ˚e ‚ ÒÓÓÚ‚eÚÒÚ‚ËË Ò\ndieses Vermögen nach diesem Abkommen in der Bundesrepu-           ÔÓÎÓÊeÌËﬂÏË Ì‡ÒÚÓﬂ˘e„Ó ëÓ„Î‡¯eÌËﬂ ÏÓ„ÛÚ Ó·Î‡„‡Ú¸Òﬂ\nblik Deutschland besteuert werden, so gestattet die Republik      Ì‡ÎÓ„ÓÏ ‚ îe‰e‡ÚË‚ÌÓÈ êeÒÔÛ·ÎËÍe ÉeÏ‡ÌËﬂ, ÚÓ\nTadschikistan                                                     êeÒÔÛ·ÎËÍ‡ í‡‰ÊËÍËÒÚ‡Ì ÔÓÁ‚ÓÎËÚ:\na) auf die vom Einkommen dieser Person zu erhebende Steuer        ‡) ‚˚˜eÒÚ¸ ËÁ Ì‡ÎÓ„‡ Ì‡ ‰ÓıÓ‰ ˝ÚÓ„Ó eÁË‰eÌÚ‡ ÒÛÏÏÛ,\nden Betrag anzurechnen, der der in der Bundesrepublik            ‡‚ÌÛ˛ Ì‡ÎÓ„Û Ì‡ ‰ÓıÓ‰, ÛÔÎ‡˜eÌÌÓÏÛ ‚ îe‰e‡ÚË‚ÌÓÈ\nDeutschland gezahlten Steuer vom Einkommen entspricht;           êeÒÔÛ·ÎËÍe ÉeÏ‡ÌËﬂ;\nb) auf die vom Vermögen dieser Person zu erhebende Steuer         b) ‚˚˜eÒÚ¸ ËÁ Ì‡ÎÓ„‡ Ì‡ ËÏÛ˘eÒÚ‚Ó ˝ÚÓ„Ó eÁË‰eÌÚ‡ ÒÛÏÏÛ,\nden Betrag anzurechnen, der der in der Bundesrepublik            ‡‚ÌÛ˛ Ì‡ÎÓ„Û Ì‡ ËÏÛ˘eÒÚ‚Ó, ÛÔÎ‡˜eÌÌÓÏÛ ‚\nDeutschland gezahlten Steuer vom Vermögen entspricht.           îe‰e‡ÚË‚ÌÓÈ êeÒÔÛ·ÎËÍe ÉeÏ‡ÌËﬂ.\nDer anzurechnende Betrag darf jedoch in beiden Fällen den Teil    ùÚË ‚˚˜eÚ˚ ‚ Î˛·ÓÏ ÒÎÛ˜‡e Ìe ‰ÓÎÊÌ˚ Ôe‚˚¯‡Ú¸ ˜‡ÒÚ¸\nder vor der Anrechnung ermittelten Steuer vom Einkommen oder      Ì‡ÎÓ„‡ Ì‡ ‰ÓıÓ‰ ËÎË ËÏÛ˘eÒÚ‚Ó, ÍÓÚÓ‡ﬂ ·˚Î‡ ËÒ˜ËÒÎeÌ‡ ‰Ó\nvom Vermögen nicht übersteigen, der auf die Einkünfte oder Ver-   Ôe‰ÓÒÚ‡‚ÎeÌËﬂ ‚˚˜eÚ‡, ÓÚÌÓÒﬂ˘e„ÓÒﬂ Í ‰ÓıÓ‰‡Ï ËÎË\nmögenswerte entfällt, die in der Bundesrepublik Deutschland       ËÏÛ˘eÒÚ‚eÌÌ˚Ï ˆeÌÌÓÒÚﬂÏ, ÍÓÚÓ˚e ÏÓ„ÛÚ Ó·Î‡„‡Ú¸Òﬂ\nbesteuert werden können.                                          Ì‡ÎÓ„ÓÏ ‚ îe‰e‡ÚË‚ÌÓÈ êeÒÔÛ·ÎËÍË ÉeÏ‡ÌËﬂ ‚\nÒÓÓÚ‚eÚÒÚ‚ËË Ò ee Á‡ÍÓÌÓ‰‡ÚeÎ¸ÒÚ‚ÓÏ.\nEinkünfte oder Vermögenswerte einer in der Republik Tadschi-      EÒÎË ÒÓ„Î‡ÒÌÓ ÔÓÎÓÊeÌËﬂÏ Ì‡ÒÚÓﬂ˘e„Ó ëÓ„Î‡¯eÌËﬂ ‰ÓıÓ‰˚\nkistan ansässigen Person, die nach dem Abkommen von der           ËÎË ËÏÛ˘eÒÚ‚eÌÌ˚e ˆeÌÌÓÒÚË eÁË‰eÌÚ‡ êeÒÔÛ·ÎËÍË\nBesteuerung in der Republik Tadschikistan auszunehmen sind,       í‡‰ÊËÍËÒÚ‡Ì ÓÒ‚Ó·ÓÊ‰‡˛ÚÒﬂ ÓÚ Ú‡‰ÊËÍÒÍËı Ì‡ÎÓ„Ó‚, ÚÓ\nkönnen gleichwohl in der Republik Tadschikistan bei der Fest-     êeÒÔÛ·ÎËÍ‡ í‡‰ÊËÍËÒÚ‡Ì ÏÓÊeÚ ÚeÏ Ìe ÏeÌee ÔË ÔÓ‰Ò˜eÚe\nsetzung der Steuer für das übrige Einkommen oder Vermögen         ÒÛÏÏ˚ Ì‡ÎÓ„‡ Ì‡ ÓÒÚ‡Î¸ÌÛ˛ ˜‡ÒÚ¸ ‰ÓıÓ‰‡ ËÎË ËÏÛ˘eÒÚ‚‡\nder Person einbezogen werden.                                     ˝ÚÓ„Ó eÁË‰eÌÚ‡ ÔËÌËÏ‡Ú¸ ‚Ó ‚ÌËÏ‡ÌËe ÓÒ‚Ó·ÓÊ‰eÌÌ˚e ÓÚ\nÌ‡ÎÓ„‡ ‰ÓıÓ‰˚ ËÎË ËÏÛ˘eÒÚ‚eÌÌ˚e ˆeÌÌÓÒÚË.\n(2) Bei einer in der Bundesrepublik Deutschland ansässigen       (2)    èËÏeÌËÚeÎ˚ÌÓ     Í  eÁË‰eÌÚÛ      îe‰e‡ÚË‚ÌÓÈ\nPerson wird die Steuer wie folgt festgesetzt:                     êeÒÔÛ·ÎËÍË ÉeÏ‡ÌËﬂ Ì‡ÎÓ„Ë ÛÒÚ‡Ì‡‚ÎË‚‡˛ÚÒﬂ ÒÎe‰Û˛˘ËÏ\nÓ·‡ÁÓÏ:\na) Von der Bemessungsgrundlage der deutschen Steuer wer-          ‡) àÁ Ì‡ÎÓ„Ó‚ÓÈ ·‡Á˚ „eÏ‡ÌÒÍËı Ì‡ÎÓ„Ó‚ ËÒÍÎ˛˜‡˛ÚÒﬂ\nden die Einkünfte aus der Republik Tadschikistan sowie die in    ‰ÓıÓ‰˚ ËÁ êeÒÔÛ·ÎËÍË í‡‰ÊËÍËÒÚ‡Ì, ‡ Ú‡ÍÊe ‡ÒÔÓÎÓÊeÌÌ˚e\nder Republik Tadschikistan gelegenen Vermögenswerte aus-         ‚ êeÒÔÛ·ÎËÍe í‡‰ÊËÍËÒÚ‡Ì ËÏÛ˘eÒÚ‚eÌÌ˚e ˆeÌÌÓÒÚË,\ngenommen, die nach diesem Abkommen in der Republik              ÍÓÚÓ˚e ‚ ÒÓÓÚ‚eÚÒÚ‚ËË Ò Ì‡ÒÚÓﬂ˘ËÏ ëÓ„Î‡¯eÌËeÏ\nTadschikistan besteuert werden können und nicht unter            ÏÓ„ÛÚ Ó·Î‡„‡Ú¸Òﬂ Ì‡ÎÓ„ÓÏ ‚ êeÒÔÛ·ÎËÍe í‡‰ÊËÍËÒÚ‡Ì Ë\nBuchstabe b fallen.                                             Ìe ÔÓ‰Ô‡‰‡˛Ú ÔÓ‰ ‰eÈÒÚ‚Ëe ÔÓ‰ÔÛÌÍÚ‡ b) Ì‡ÒÚÓﬂ˘e„Ó\nÔÛÌÍÚ‡.\nFür Einkünfte aus Dividenden gelten die vorstehenden             èËÏeÌËÚeÎ¸ÌÓ Í ‰ÓıÓ‰‡Ï ÓÚ ‰Ë‚Ë‰eÌ‰Ó‚ Ôe‰˚‰Û˘Ëe\nBestimmungen nur dann, wenn diese Dividenden an eine in          ÔÓÎÓÊeÌËﬂ ÔËÏeÌﬂ˛ÚÒﬂ ÚÓÎ¸ÍÓ ‚ ÒÎÛ˜‡e, eÒÎË ˝ÚË\nder Bundesrepublik Deutschland ansässige Gesellschaft            ‰Ë‚Ë‰eÌ‰˚ ‚˚ÔÎ‡˜Ë‚‡˛ÚÒﬂ ÍÓÏÔ‡ÌËeÈ (Á‡ ËÒÍÎ˛˜eÌËeÏ\n(jedoch nicht an eine Personengesellschaft) von einer in der     ÔÓÒÚÓ„Ó ÚÓ‚‡Ë˘eÒÚ‚‡), ﬂ‚Îﬂ˛˘eÈÒﬂ eÁË‰eÌÚÓÏ\nRepublik Tadschikistan ansässigen Gesellschaft gezahlt wer-      îe‰e‡ÚË‚ÌÓÈ êeÒÔÛ·ÎËÍË ÉeÏ‡ÌËﬂ, ÍÓÏÔ‡ÌËeÈ,\nden, deren Kapital zu mindestens 10 vom Hundert unmittel-        ﬂ‚Îﬂ˛˘eÈÒﬂ eÁË‰eÌÚÓÏ êeÒÔÛ·ÎËÍË í‡‰ÊËÍËÒÚ‡Ì,\nbar der deutschen Gesellschaft gehört, und bei der Ermitt-       Í‡ÔËÚ‡Î ÍÓÚÓÓÈ ÔËÌ‡‰ÎeÊËÚ Ìe ÏeÌee ˜eÏ Ì‡ 10\nlung der Gewinne der ausschüttenden Gesellschaft nicht           ÔÓˆeÌÚÓ‚ ÌeÔÓÒe‰ÒÚ‚eÌÌÓ „eÏ‡ÌÒÍÓÈ ÍÓÏÔ‡ÌËË, Ë\nabgezogen worden sind.                                           eÒÎË ÓÌË Ìe ·˚ÎË ‚˚˜ÚeÌ˚ ÔË ËÒ˜ËÒÎeÌËË ÔË·˚ÎË\nÍÓÏÔ‡ÌËË, ‚˚ÔÎ‡˜Ë‚‡˛˘eÈ ‰Ë‚Ë‰eÌ‰˚.","1050              Bundesgesetzblatt Jahrgang 2004 Teil II Nr. 24, ausgegeben zu Bonn am 27. Juli 2004\nFür die Zwecke der Steuern vom Vermögen werden von der               ÑÎﬂ ˆeÎeÈ Ì‡ÎÓ„ÓÓ·ÎÓÊeÌËﬂ ËÏÛ˘eÒÚ‚‡ ËÁ Ì‡ÎÓ„Ó‚ÓÈ\nBemessungsgrundlage der deutschen Steuer ebenfalls                   ·‡Á˚ „eÏ‡ÌÒÍËı Ì‡ÎÓ„Ó‚ ËÒÍÎ˛˜‡˛ÚÒﬂ Ú‡ÍÊe ‰ÓÎe‚˚e\nBeteiligungen ausgenommen, deren Ausschüttungen, falls               Û˜‡ÒÚËﬂ, ‰Ë‚Ë‰eÌ‰˚ ÔÓ ÍÓÚÓ˚Ï, eÒÎË ·˚ ÓÌË\nsolche gezahlt würden, nach den vorhergehenden Sätzen                ‚˚ÔÎ‡˜Ë‚‡ÎËÒ¸, ÔÓ‰ÎeÊ‡ÎË ·˚ ËÒÍÎ˛˜eÌË˛ ËÁ\nvon der Steuerbemessungsgrundlage auszunehmen wären.                 Ì‡ÎÓ„Ó‚ÓÈ ·‡Á˚ ÒÓ„Î‡ÒÌÓ ÔÓÎÓÊeÌËﬂÏ Ôe‰˚‰Û˘Ëı\n˜‡ÒÚeÈ Ì‡ÒÚÓﬂ˘e„Ó ÔÓ‰ÔÛÌÍÚ‡.\nb) Auf die deutsche Steuer vom Einkommen für die folgenden           b) ë    Û˜eÚÓÏ     ÔÓÎÓÊeÌËﬂ    „eÏ‡ÌÒÍÓ„Ó     Ì‡ÎÓ„Ó‚Ó„Ó\nEinkünfte wird unter Beachtung der Vorschriften des deut-            Á‡ÍÓÌÓ‰‡ÚeÎ¸ÒÚ‚‡ Ó ÔÓËÁ‚Ó‰ÒÚ‚e Á‡˜eÚ‡ ËÌÓÒÚ‡ÌÌ˚ı\nschen Steuerrechts über die Anrechnung ausländischer                 Ì‡ÎÓ„Ó‚ ÔË Ó·ÎÓÊeÌËË „eÏ‡ÌÒÍËÏË Ì‡ÎÓ„‡ÏË, ‚ÁËÏ‡eÏ˚ÏË\nSteuern die tadschikische Steuer angerechnet, die nach dem           Ò ‰ÓıÓ‰‡, ÔËÏeÌËÚeÎ¸ÌÓ Í ÌËÊeÔË‚e‰eÌÌ˚Ï ‰ÓıÓ‰‡Ï\nRecht der Republik Tadschikistan und in Übereinstimmung              ÔÓËÁ‚Ó‰ËÚÒﬂ Á‡˜eÚ Ú‡‰ÊËÍÒÍËı Ì‡ÎÓ„Ó‚, ÛÔÎ‡˜eÌÌ˚ı\nmit diesem Abkommen für diese Einkünfte gezahlt worden               ÔÓ ˝ÚËÏ ‰ÓıÓ‰‡Ï ÒÓ„Î‡ÒÌÓ Á‡ÍÓÌÓ‰‡ÚeÎ¸ÒÚ‚Û êeÒÔÛ·ÎËÍË\nist:                                                                 í‡‰ÊËÍËÒÚ‡Ì      Ë   ‚   ÒÓÓÚ‚eÚÒÚ‚ËË   Ò    Ì‡ÒÚÓﬂ˘ËÏ\nëÓ„Î‡¯eÌËeÏ:\naa) Dividenden, die nicht unter Buchstabe a fallen;                  ‡‡) ‰Ë‚Ë‰eÌ‰‡Ï, Ìe ÔÓ‰Ô‡‰‡˛˘ËÏ          ÔÓ‰    ‰eÈÒÚ‚Ëe\nÔÓ‰ÔÛÌÍÚ‡ ‡) Ì‡ÒÚÓﬂ˘e„Ó ÔÛÌÍÚ‡;\nbb) Lizenzgebühren;                                                  bb) ÎËˆeÌÁËÓÌÌ˚Ï ÔÎ‡ÚeÊ‡Ï;\ncc) Einkünfte, die nach Artikel 13 Absatz 2 in der Republik          ÒÒ) ‰ÓıÓ‰‡Ï, ÍÓÚÓ˚e ÒÓ„Î‡ÒÌÓ ÔÛÌÍÚÛ 2 ÒÚ‡Ú¸Ë 13\nTadschikistan besteuert werden können;                              Ì‡ÒÚÓﬂ˘e„Ó ëÓ„Î‡¯eÌËﬂ ÏÓ„ÛÚ Ó·Î‡„‡Ú¸Òﬂ Ì‡ÎÓ„ÓÏ\n‚ êeÒÔÛ·ÎËÍe í‡‰ÊËÍËÒÚ‡Ì;\ndd) Einkünfte, die nach Artikel 14 Absatz 3 in der Republik          dd) ‰ÓıÓ‰‡Ï, ÍÓÚÓ˚e ÒÓ„Î‡ÒÌÓ ÔÛÌÍÚÛ 3 ÒÚ‡Ú¸Ë 14\nTadschikistan besteuert werden können;                              Ì‡ÒÚÓﬂ˘e„Ó ëÓ„Î‡¯eÌËﬂ ÏÓ„ÛÚ Ó·Î‡„‡Ú¸Òﬂ Ì‡ÎÓ„ÓÏ\n‚ êeÒÔÛ·ÎËÍe í‡‰ÊËÍËÒÚ‡Ì;\nee) Aufsichtsrats- und Verwaltungsratsvergütungen;                   ee) ‚ÓÁÌ‡„‡Ê‰eÌËﬂÏ ˜ÎeÌ‡Ï Ì‡·Î˛‰‡ÚeÎ¸Ì˚ı ÒÓ‚eÚÓ‚\nË ÒÓ‚eÚÓ‚ ‰ËeÍÚÓÓ‚;\nff)   Einkünfte im Sinne des Artikels 16.                            ff)  ‰ÓıÓ‰‡Ï ‚ ÔÓÌËÏ‡ÌËË       ÒÚ‡Ú¸Ë  16   Ì‡ÒÚÓﬂ˘e„Ó\nëÓ„Î‡¯eÌËﬂ.\nc) Statt der Bestimmungen des Buchstabens a sind die Bestim-         Ò) Ç ÓÚÌÓ¯eÌËË ‰ÓıÓ‰Ó‚ ‚ ÔÓÌËÏ‡ÌËË ÒÚ‡ÚeÈ 7 Ë 10\nmungen des Buchstabens b anzuwenden auf Einkünfte im                 Ì‡ÒÚÓﬂ˘e„Ó ëÓ„Î‡¯eÌËﬂ Ë ËÏÛ˘eÒÚ‚eÌÌ˚ı ˆeÌÌÓÒÚeÈ,\nSinne der Artikel 7 und 10 und die diesen Einkünften zugrun-         ÎeÊ‡˘Ëı ‚ Ëı ÓÒÌÓ‚e, ‚ÏeÒÚÓ ÔÓÎÓÊeÌËﬂ ÔÓ‰ÔÛÌÍÚ‡ ‡)\nde liegenden Vermögenswerte, wenn die in der Bundesrepu-             Ì‡ÒÚÓﬂ˘e„Ó ÔÛÌÍÚ‡ ÔËÏeÌﬂ˛ÚÒﬂ ÔÓÎÓÊeÌËﬂ ÔÓ‰ÔÛÌÍÚ‡\nblik Deutschland ansässige Person nicht nachweist, dass die          b) Ì‡ÒÚÓﬂ˘e„Ó ÔÛÌÍÚ‡, eÒÎË eÁË‰eÌÚ îe‰e‡ÚË‚ÌÓÈ\nBetriebsstätte in dem Wirtschaftsjahr, in dem sie den Gewinn         êeÒÔÛ·ÎËÍË ÉeÏ‡ÌËﬂ Ìe Ôe‰ÒÚ‡‚ÎﬂeÚ ÔÓ‰Ú‚eÊ‰eÌËﬂ Ó\nerzielt hat, oder die in der Republik Tadschikistan ansässige        ÚÓÏ, ˜ÚÓ ÔÓÒÚÓﬂÌÌÓe Û˜eÊ‰eÌËe ‚ ıÓÁﬂÈÒÚ‚eÌÌÓÏ\nGesellschaft in dem Wirtschaftsjahr, für das sie die Ausschüt-       (ÓÚ˜eÚÌÓÏ) „Ó‰Û, ‚ ÍÓÚÓÓÏ ÓÌÓ ËÁ‚ÎeÍÎÓ ÔË·˚Î¸, ËÎË\ntung vorgenommen hat, ihre Bruttoerträge ausschließlich              ÍÓÏÔ‡ÌËﬂ,     ﬂ‚Îﬂ˛˘‡ﬂÒﬂ     eÁË‰eÌÚÓÏ     êeÒÔÛ·ÎËÍË\noder fast ausschließlich aus unter § 8 Absatz 1 Nummern 1            í‡‰ÊËÍËÒÚ‡Ì, ‚ ıÓÁﬂÈÒÚ‚eÌÌÓÏ (ÓÚ˜eÚÌÓÏ) „Ó‰Û, ‚ Ò˜eÚ\nbis 6 des deutschen Außensteuergesetzes fallenden Tätigkei-          ÍÓÚÓÓ„Ó ÓÌ‡ ‡ÒÔe‰eÎËÎ‡ ÔË·˚Î¸, ÔÓÎÛ˜‡ÎË Ò‚ÓÈ\nten bezieht; Gleiches gilt für unbewegliches Vermögen, das           ‚‡ÎÓ‚ÓÈ ‰ÓıÓ‰ ËÒÍÎ˛˜ËÚeÎ¸ÌÓ ËÎË ÔÓ˜ÚË ËÒÍÎ˛˜ËÚeÎ¸ÌÓ\neiner Betriebsstätte dient und die daraus erzielten Einkünfte        ÓÚ ‚Ë‰Ó‚ ‰eﬂÚeÎ¸ÌÓÒÚË, ÔÓ‰Ô‡‰‡˛˘Ëı ÔÓ‰ ‰eÈÒÚ‚Ëe\n(Artikel 6 Absatz 4) sowie für die Gewinne aus der Veräuße-          ÌÓÏeÓ‚ 1 – 6       ÔÛÌÍÚ‡ 1 Ô‡‡„‡Ù‡ 8 á‡ÍÓÌ‡\nrung dieses unbeweglichen Vermögens (Artikel 13 Absatz 1)            îe‰e‡ÚË‚ÌÓÈ êeÒÔÛ·ÎËÍË ÉeÏ‡ÌËﬂ Ó ‚Ìe¯ÌËı Ì‡ÎÓ„‡ı;\nund des beweglichen Vermögens, das Betriebsvermögen der              ÚÓ Êe ÔÓÎÓÊeÌËe ‰eÈÒÚ‚ÛeÚ ‚ ÓÚÌÓ¯eÌËË Ìe‰‚ËÊËÏÓ„Ó\nBetriebsstätte darstellt (Artikel 13 Absatz 3).                      ËÏÛ˘eÒÚ‚‡, Ôe‰Ì‡ÁÌ‡˜eÌÌÓ„Ó ‰Îﬂ ÌÛÊ‰ ÔÓÒÚÓﬂÌÌÓ„Ó\nÛ˜eÊ‰eÌËﬂ, Ë ‰ÓıÓ‰Ó‚, ËÁ‚Îe˜eÌÌ˚ı ËÁ Ìe„Ó (ÔÛÌÍÚ 4\nÒÚ‡Ú¸Ë 6 Ì‡ÒÚÓﬂ˘e„Ó ëÓ„Î‡¯eÌËﬂ), ‡ Ú‡ÍÊe ‚ ÓÚÌÓ¯eÌËË\nÒÛÏÏ ÔË·˚ÎË ÓÚ ÓÚ˜ÛÊ‰eÌËﬂ ‰‡ÌÌÓ„Ó Ìe‰‚ËÊËÏÓ„Ó\nËÏÛ˘eÒÚ‚‡ (ÔÛÌÍÚ 1 ÒÚ‡Ú¸Ë 13 Ì‡ÒÚÓﬂ˘e„Ó ëÓ„Î‡¯eÌËﬂ) Ë\n‰‚ËÊËÏÓ„Ó ËÏÛ˘eÒÚ‚‡, Ôe‰ÒÚ‡‚Îﬂ˛˘e„Ó ÒÓ·ÓÈ ‡ÍÚË‚˚\nÔÓÒÚÓﬂÌÌÓ„Ó Û˜eÊ‰eÌËﬂ (ÔÛÌÍÚ 3 ÒÚ‡Ú¸Ë 13 Ì‡ÒÚÓﬂ˘e„Ó\nëÓ„Î‡¯eÌËﬂ).\nd) Die Bundesrepublik Deutschland behält aber das Recht, die         d) îe‰e‡ÚË‚Ì‡ﬂ êeÒÔÛ·ÎËÍ‡ ÉeÏ‡ÌËﬂ ÓÒÚ‡‚ÎﬂeÚ, Ó‰Ì‡ÍÓ,\nnach den Bestimmungen dieses Abkommens von der deut-                 Á‡ ÒÓ·ÓÈ Ô‡‚Ó Û˜ËÚ˚‚‡Ú¸ ‰ÓıÓ‰˚ ËÎË ËÏÛ˘eÒÚ‚eÌÌ˚e\nschen Steuer ausgenommenen Einkünfte und Vermögens-                  ˆeÌÌÓÒÚË, ËÁ¸ﬂÚ˚e ËÁ Ó·ÎÓÊeÌËﬂ „eÏ‡ÌÒÍËÏË Ì‡ÎÓ„‡ÏË,\nwerte bei der Festsetzung ihres Steuersatzes zu berücksich-          ÔË ÛÒÚ‡ÌÓ‚ÎeÌËË Ì‡ÎÓ„Ó‚ÓÈ ÒÚ‡‚ÍË, ÔËÏeÌﬂeÏÓÈ ‚\ntigen.                                                               îe‰e‡ÚË‚ÌÓÈ êeÒÔÛ·ÎËÍe ÉeÏ‡ÌËﬂ.\ne) Ungeachtet der Bestimmungen des Buchstabens a wird die            e) çeÒÏÓÚﬂ Ì‡ ÔÓÎÓÊeÌËﬂ ÔÓ‰ÔÛÌÍÚ‡ ‡) Ì‡ÒÚÓﬂ˘e„Ó\nDoppelbesteuerung durch Steueranrechnung nach Buch-                  ÔÛÌÍÚ‡,    ‰‚ÓÈÌÓe     Ì‡ÎÓ„ÓÓ·ÎÓÊeÌËe      ÛÒÚ‡ÌﬂeÚÒﬂ\nstabe b vermieden,                                                   ÔÓÒe‰ÒÚ‚ÓÏ Ì‡ÎÓ„Ó‚Ó„Ó Á‡˜eÚ‡ ‚ ÒÓÓÚ‚eÚÒÚ‚ËË Ò\nÔÓ‰ÔÛÌÍÚÓÏ b) Ì‡ÒÚÓﬂ˘e„Ó ÔÛÌÍÚ‡,\naa) wenn in den Vertragsstaaten Einkünfte oder Vermögen              ‡‡) eÒÎË ‚ ÑÓ„Ó‚‡Ë‚‡˛˘ËıÒﬂ ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚‡ı ‰ÓıÓ‰˚ ËÎË\nunterschiedlichen Abkommensbestimmungen zugeord-                    ËÏÛ˘eÒÚ‚Ó ÓÚÌÓÒﬂÚÒﬂ Í ‡ÁÌ˚Ï ÔÓÎÓÊeÌËﬂÏ\nnet oder verschiedenen Personen zugerechnet werden                  Ì‡ÒÚÓﬂ˘e„Ó ëÓ„Î‡¯eÌËﬂ ËÎË ÔË˜ËÒÎﬂ˛ÚÒﬂ ‡ÁÌ˚Ï\n(außer nach Artikel 9) und dieser Konflikt sich nicht durch         ÎËˆ‡Ï (ÍÓÏe ÒÎÛ˜‡e‚ ÒÓ„Î‡ÒÌÓ ÒÚ‡Ú¸e 9 Ì‡ÒÚÓﬂ˘e„Ó\nein Verfahren nach Artikel 24 Absatz 3 regeln lässt und             ëÓ„Î‡¯eÌËﬂ) Ë ˝ÚÓÚ ÍÓÌÙÎËÍÚ ÌeÎ¸Áﬂ Ûe„ÛÎËÓ‚‡Ú¸\nwenn aufgrund dieser unterschiedlichen Zuordnung                    ÔÓˆe‰ÛÓÈ ‚ ÒÓÓÚ‚eÚÒÚ‚ËË Ò ÔÓÎÓÊeÌËﬂÏË ÔÛÌÍÚ‡ 3\noder Zurechnung die betreffenden Einkünfte oder Ver-                ÒÚ‡Ú¸Ë 24 Ì‡ÒÚÓﬂ˘e„Ó ëÓ„Î‡¯eÌËﬂ, Ë ÍÓ„‰‡ ‚‚Ë‰Û\nmögenswerte unbesteuert blieben oder niedriger als                  Ú‡ÍÓ„Ó ‡ÁÎË˜ÌÓ„Ó ÓÚÌeÒeÌËﬂ ËÎË ÔË˜ËÒÎeÌËﬂ\nohne diesen Konflikt besteuert würden oder                          ÒÓÓÚ‚eÚÒÚ‚Û˛˘Ëe ‰ÓıÓ‰˚ ËÎË ËÏÛ˘eÒÚ‚eÌÌ˚e","Bundesgesetzblatt Jahrgang 2004 Teil II Nr. 24, ausgegeben zu Bonn am 27. Juli 2004                     1051\nˆeÌÌÓÒÚË Ìe ·˚ÎË ·˚ ÔÓ‰‚e„ÌÛÚ˚ Ì‡ÎÓ„ÓÓ·ÎÓÊeÌË˛\nËÎË     ·˚ÎË     ·˚     ÔÓ‰‚e„ÌÛÚ˚      ÏeÌ˚¯eÏÛ\nÌ‡ÎÓ„ÓÓ·ÎÓÊeÌË˛, ˜eÏ ÔË ÓÚÒÛÚÒÚ‚ËË Ú‡ÍÓ„Ó\nÍÓÌÙÎËÍÚ‡, ÎË·Ó\nbb) wenn die Bundesrepublik Deutschland nach Konsulta-                bb) eÒÎË îe‰e‡ÚË‚Ì‡ﬂ êeÒÔÛ·ÎËÍ‡ ÉeÏ‡ÌËﬂ ÔÓÒÎe\ntion auf diplomatischem Weg andere Einkünfte notifi-                  ÍÓÌÒÛÎ¸Ú‡ˆËÈ Û‚e‰ÓÏÎﬂeÚ ÔÓ ‰ËÔÎÓÏ‡ÚË˜eÒÍËÏ\nziert, bei denen sie die Anrechnungsmethode nach                      Í‡Ì‡Î‡Ï Ó· ËÌ˚ı ‰ÓıÓ‰‡ı, Í ÍÓÚÓ˚Ï ÓÌ‡\nBuchstabe b anzuwenden beabsichtigt. Die Doppel-                      Ôe‰ÔÓÎ‡„‡eÚ ÔËÏeÌﬂÚ¸ ÏeÚÓ‰ Ì‡ÎÓ„Ó‚Ó„Ó Á‡˜eÚ‡\nbesteuerung wird für die notifizierten Einkünfte durch                ÒÓ„Î‡ÒÌÓ ÔÓ‰ÔÛÌÍÚÛ b). Ñ‚ÓÈÌÓe Ì‡ÎÓ„ÓÓ·ÎÓÊeÌËe ‚\nSteueranrechnung nach Buchstabe b vom ersten Tag                      ÓÚÌÓ¯eÌËË ÛÍ‡Á‡ÌÌ˚ı ‰ÓıÓ‰Ó‚ ÛÒÚ‡ÌﬂeÚÒﬂ ÔÛÚeÏ\ndes Kalenderjahres vermieden, das dem Kalenderjahr                    ÏeÚÓ‰‡ Ì‡ÎÓ„Ó‚Ó„Ó Á‡˜eÚ‡ ÒÓ„Î‡ÒÌÓ ÔÓ‰ÔÛÌÍÚÛ b) Ò\nfolgt, in dem die Notifikation übermittelt wurde.                     Ôe‚Ó„Ó ‰Ìﬂ Í‡ÎeÌ‰‡ÌÓ„Ó „Ó‰‡, ÒÎe‰Û˛˘e„Ó Á‡\nÍ‡ÎeÌ‰‡Ì˚Ï „Ó‰ÓÏ, ‚ ÍÓÚÓÓÏ ·˚ÎÓ Ôee‰‡ÌÓ\nÛ‚e‰ÓÏÎeÌËe.\nArtikel 23                                                        ëÚ‡Ú¸ﬂ 23\nGleichbehandlung                                       çe‰ÓÔÛ˘eÌËe Ì‡ÎÓ„Ó‚ÓÈ ‰ËÒÍËÏËÌ‡ˆËË\n(1) Staatsangehörige eines Vertragsstaats dürfen im anderen            (1) ç‡ˆËÓÌ‡Î¸Ì˚e ÎËˆ‡ ÑÓ„Ó‚‡Ë‚‡˛˘e„ÓÒﬂ ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚‡\nVertragsstaat keiner Besteuerung oder damit zusammenhängen-            Ìe ÏÓ„ÛÚ ÔÓ‰‚e„‡Ú¸Òﬂ ‚ ‰Û„ÓÏ ÑÓ„Ó‚‡Ë‚‡˛˘eÏÒﬂ\nden Verpflichtung unterworfen werden, die anders oder belas-           ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚e Ì‡ÎÓ„ÓÓ·ÎÓÊeÌË˛ ËÎË Ò‚ﬂÁ‡ÌÌÓÏÛ Ò ÌËÏ\ntender ist als die Besteuerung und die damit zusammenhängen-           Ó·ﬂÁ‡ÚeÎ¸ÒÚ‚Û, ËÌ˚Ï ËÎË ·ÓÎee Ó·eÏeÌËÚeÎ¸Ì˚Ï, ˜eÏ\nden Verpflichtungen, denen Staatsangehörige des anderen Staa-          Ì‡ÎÓ„ÓÓ·ÎÓÊeÌËe ËÎË Ò‚ﬂÁ‡ÌÌ˚e Ò ÌËÏ Ó·ﬂÁ‡ÚeÎ¸ÒÚ‚‡,\ntes unter gleichen Verhältnissen insbesondere hinsichtlich der         ÍÓÚÓ˚Ï      ÔÓ‰‚e„‡˛ÚÒﬂ      ËÎË    ÏÓ„ÛÚ    ÔÓ‰‚e„‡Ú¸Òﬂ\nAnsässigkeit unterworfen sind oder unterworfen werden können.          Ì‡ˆËÓÌ‡Î¸Ì˚e ÎËˆ‡ ˝ÚÓ„Ó ‰Û„Ó„Ó ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚‡ ÔË Úeı Êe\nDiese Bestimmung gilt ungeachtet des Artikels 1 auch für Perso-        Ó·ÒÚÓﬂÚeÎ¸ÒÚ‚‡ı, ‚ ˜‡ÒÚÌÓÒÚË, eÁË‰eÌÚÒÚ‚‡. çeÒÏÓÚﬂ Ì‡\nnen, die in keinem Vertragsstaat ansässig sind.                        ÔÓÎÓÊeÌËﬂ ÒÚ‡Ú¸Ë 1 Ì‡ÒÚÓﬂ˘e„Ó ëÓ„Î‡¯eÌËﬂ, ‰‡ÌÌÓe\nÔÓÎÓÊeÌËe ÔËÏeÌﬂeÚÒﬂ Ú‡ÍÊe Í ÎËˆ‡Ï, Ìe ﬂ‚Îﬂ˛˘ËÏÒﬂ\neÁË‰eÌÚ‡ÏË ÌË Ó‰ÌÓ„Ó ËÁ ÑÓ„Ó‚‡Ë‚‡˛˘ËıÒﬂ ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚.\n(2) Staatenlose, die in einem Vertragsstaat ansässig sind,             (2) ãËˆ‡ ·eÁ „‡Ê‰‡ÌÒÚ‚‡, ﬂ‚Îﬂ˛˘ËeÒﬂ eÁË‰eÌÚ‡ÏË\ndürfen in keinem Vertragsstaat einer Besteuerung oder damit            ÑÓ„Ó‚‡Ë‚‡˛˘e„ÓÒﬂ ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚‡, Ìe ÏÓ„ÛÚ ÔÓ‰‚e„‡Ú¸Òﬂ ÌË\nzusammenhängenden Verpflichtung unterworfen werden, die                ‚ Ó‰ÌÓÏ ËÁ ÑÓ„Ó‚‡Ë‚‡˛˘ËıÒﬂ ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚ Ì‡ÎÓ„ÓÓ·ÎÓÊeÌË˛\nanders oder belastender ist als die Besteuerung und die damit          ËÎË Ò‚ﬂÁ‡ÌÌÓÏÛ Ò ÌËÏ Ó·ﬂÁ‡ÚeÎ¸ÒÚ‚Û, ËÌ˚Ï ËÎË ·ÓÎee\nzusammenhängenden Verpflichtungen, denen Staatsangehörige              Ó·eÏeÌËÚeÎ¸Ì˚Ï, ˜eÏ Ì‡ÎÓ„ÓÓ·ÎÓÊeÌËe ËÎË Ò‚ﬂÁ‡ÌÌ˚e Ò\ndes betreffenden Staates unter gleichen Verhältnissen unterwor-        ÌËÏ Ó·ﬂÁ‡ÚeÎ¸ÒÚ‚‡, ÍÓÚÓ˚Ï ÔÓ‰‚e„‡˛ÚÒﬂ ËÎË ÏÓ„ÛÚ\nfen sind oder unterworfen werden können.                               ÔÓ‰‚e„‡Ú¸Òﬂ Ì‡ˆËÓÌ‡Î¸Ì˚e ÎËˆ‡ ÒÓÓÚ‚eÚÒÚ‚Û˛˘e„Ó\nÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚‡ ÔË Úeı Êe Ó·ÒÚÓﬂÚeÎ¸ÒÚ‚‡ı.\n(3) Die Besteuerung einer Betriebsstätte, die ein Unternehmen          (3)    ç‡ÎÓ„ÓÓ·ÎÓÊeÌËe     ‚    ÓÚÌÓ¯eÌËË    ÔÓÒÚÓﬂÌÌÓ„Ó\neines Vertragsstaats im anderen Vertragsstaat hat, darf im ande-       Û˜eÊ‰eÌËﬂ, ÍÓÚÓÓe ËÏeeÚ Ôe‰ÔËﬂÚËe ÑÓ„Ó‚‡Ë‚‡˛˘e„ÓÒﬂ\nren Staat nicht ungünstiger sein als die Besteuerung von Unter-        ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚‡ ‚ ‰Û„ÓÏ ÑÓ„Ó‚‡Ë‚‡˛˘eÏÒﬂ ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚e, ‚\nnehmen des anderen Staates, die die gleiche Tätigkeit ausüben.         ˝ÚÓÏ ‰Û„ÓÏ ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚e Ìe ÏÓÊeÚ ·˚Ú¸ ÏeÌee\nDiese Bestimmung ist nicht so auszulegen, als verpflichte sie          ·Î‡„ÓÔËﬂÚÌ˚Ï, ˜eÏ Ì‡ÎÓ„ÓÓ·ÎÓÊeÌËe ‚ ÓÚÌÓ¯eÌËË\neinen Vertragsstaat, den im anderen Vertragsstaat ansässigen           Ôe‰ÔËﬂÚËÈ ˝ÚÓ„Ó ‰Û„Ó„Ó ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚‡, ÓÒÛ˘eÒÚ‚Îﬂ˛˘Ëı\nPersonen Steuerfreibeträge, -vergünstigungen und -ermäßigun-           ÚÛ Êe ‰eﬂÚeÎ¸ÌÓÒÚ¸. Ñ‡ÌÌÓe ÔÓÎÓÊeÌËe Ìe ‰ÓÎÊÌÓ\ngen zu gewähren, die er nur seinen ansässigen Personen ge-             ËÒÚÓÎÍÓ‚˚‚‡Ú¸Òﬂ Í‡Í Ó·ﬂÁ˚‚‡˛˘ee ÑÓ„Ó‚‡Ë‚‡˛˘eeÒﬂ\nwährt.                                                                 ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚Ó       Ôe‰ÓÒÚ‡‚ÎﬂÚ¸      eÁË‰eÌÚ‡Ï      ‰Û„Ó„Ó\nÑÓ„Ó‚‡Ë‚‡˛˘e„ÓÒﬂ ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚‡ Ìe Ó·Î‡„‡eÏ˚e Ì‡ÎÓ„ÓÏ\nÒÛÏÏ˚, Ì‡ÎÓ„Ó‚˚e Î¸„ÓÚ˚ ËÎË ÒÍË‰ÍË, ÍÓÚÓ˚e ÓÌÓ\nÔe‰ÓÒÚ‡‚ÎﬂeÚ ÚÓÎ¸ÍÓ Ò‚ÓËÏ eÁË‰eÌÚ‡Ï.\n(4) Sofern nicht Artikel 9 Absatz 1, Artikel 11 Absatz 5 oder Arti-    (4) Ç ÒÎÛ˜‡ﬂı, ÍÓ„‰‡ Ìe ÔÓ‰ÎeÊ‡Ú ÔËÏeÌeÌË˛ ÔÓÎÓÊeÌËﬂ\nkel 12 Absatz 6 anzuwenden ist, sind Zinsen, Lizenzgebühren            ÔÛÌÍÚ‡ 1 ÒÚ‡Ú¸Ë 9, ÔÛÌÍÚ‡ 5 ÒÚ‡Ú¸Ë 11 ËÎË ÔÛÌÍÚ‡ 6 ÒÚ‡Ú¸Ë 12\nund andere Entgelte, die ein Unternehmen eines Vertragsstaats          Ì‡ÒÚÓﬂ˘e„Ó ëÓ„Î‡¯eÌËﬂ, ÔÓˆeÌÚ˚, ÎËˆeÌÁËÓÌÌ˚e ÔÎ‡ÚeÊË\nan eine im anderen Vertragsstaat ansässige Person zahlt, bei der       Ë ËÌ˚e ‚˚ÔÎ‡Ú˚, ÍÓÚÓ˚e ÔÓËÁ‚Ó‰ËÚ Ôe‰ÔËﬂÚËe\nErmittlung der steuerpflichtigen Gewinne dieses Unternehmens           ÑÓ„Ó‚‡Ë‚‡˛˘e„ÓÒﬂ ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚‡ eÁË‰eÌÚÛ ‰Û„Ó„Ó\nunter den gleichen Bedingungen wie Zahlungen an eine im erst-          ÑÓ„Ó‚‡Ë‚‡˛˘e„ÓÒﬂ ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚‡, ÔÓ‰ÎeÊ‡Ú ‚˚˜eÚÛ ÔË\ngenannten Staat ansässige Person zum Abzug zuzulassen. Dem-            ËÒ˜ËÒÎeÌËË Ì‡ÎÓ„ÓÓ·Î‡„‡eÏÓÈ ÔË·˚ÎË ˝ÚÓ„Ó Ôe‰ÔËﬂÚËﬂ\nentsprechend sind Schulden, die ein Unternehmen eines Ver-             Ì‡ Ú‡ÍËı Êe ÛÒÎÓ‚Ëﬂı, Í‡Í ÔÎ‡ÚeÊË, Ôe‰Ì‡ÁÌ‡˜eÌÌ˚e\ntragsstaats gegenüber einer im anderen Vertragsstaat ansässi-          eÁË‰eÌÚÛ        Ôe‚Ó„Ó      ÛÔÓÏﬂÌÛÚÓ„Ó      ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚‡.\ngen Person hat, bei der Ermittlung des steuerpflichtigen Vermö-        ëÓÓÚ‚eÚÒÚ‚eÌÌÓ         ‰ÓÎ„Ë,     ÍÓÚÓ˚e       Ôe‰ÔËﬂÚËe\ngens dieses Unternehmens unter den gleichen Bedingungen wie            ÑÓ„Ó‚‡Ë‚‡˛˘e„ÓÒﬂ ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚‡ ËÏeeÚ ÔÓ ÓÚÌÓ¯eÌË˛ Í\nSchulden gegenüber einer im erstgenannten Staat ansässigen             eÁË‰eÌÚÛ ‰Û„Ó„Ó ÑÓ„Ó‚‡Ë‚‡˛˘e„ÓÒﬂ ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚‡,\nPerson zum Abzug zuzulassen.                                           ÔÓ‰ÎeÊ‡Ú ‚˚˜eÚÛ ÔË ËÒ˜ËÒÎeÌËË Ì‡ÎÓ„ÓÓ·Î‡„‡eÏÓ„Ó\nËÏÛ˘eÒÚ‚‡ ˝ÚÓ„Ó Ôe‰ÔËﬂÚËﬂ Ì‡ Úeı Êe ÛÒÎÓ‚Ëﬂı, Í‡Í ‰ÓÎ„Ë\nÔee‰ eÁË‰eÌÚÓÏ Ôe‚Ó„Ó ÛÔÓÏﬂÌÛÚÓ„Ó ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚‡.\n(5) Unternehmen eines Vertragsstaats, deren Kapital ganz oder          (5) èe‰ÔËﬂÚËﬂ ÑÓ„Ó‚‡Ë‚‡˛˘e„ÓÒﬂ ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚‡,\nteilweise unmittelbar oder mittelbar einer im anderen Vertrags-        Í‡ÔËÚ‡Î ÍÓÚÓ˚ı ÔÓÎÌÓÒÚ¸˛ ËÎË ˜‡ÒÚË˜ÌÓ, ÔﬂÏÓ ËÎË\nstaat ansässigen Person oder mehreren solchen Personen                 ÍÓÒ‚eÌÌÓ         ÔËÌ‡‰ÎeÊËÚ         eÁË‰eÌÚÛ       ‰Û„Ó„Ó\ngehört oder ihrer Kontrolle unterliegt, dürfen im erstgenannten        ÑÓ„Ó‚‡Ë‚‡˛˘e„ÓÒﬂ ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚‡ ËÎË ÌeÒÍÓÎ¸ÍËÏ Ú‡ÍËÏ\nStaat keiner Besteuerung oder damit zusammenhängenden                  ÎËˆ‡Ï, ËÎË ÍÓÌÚÓÎËÛeÚÒﬂ ËÏË, Ìe ÏÓ„ÛÚ ÔÓ‰‚e„‡Ú¸Òﬂ ‚\nVerpflichtung unterworfen werden, die anders oder belastender          Ôe‚ÓÏ ÛÔÓÏﬂÌÛÚÓÏ ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚e Ì‡ÎÓ„ÓÓ·ÎÓÊeÌË˛ ËÎË\nist als die Besteuerung und die damit zusammenhängenden Ver-           Ò‚ﬂÁ‡ÌÌÓÏÛ Ò ÌËÏ Ó·ﬂÁ‡ÚeÎ¸ÒÚ‚Û, ËÌ˚Ï ËÎË ·ÓÎee","1052               Bundesgesetzblatt Jahrgang 2004 Teil II Nr. 24, ausgegeben zu Bonn am 27. Juli 2004\npflichtungen, denen andere ähnliche Unternehmen des erst-           Ó·eÏeÌËÚeÎ¸Ì˚Ï, ˜eÏ Ì‡ÎÓ„ÓÓ·ÎÓÊeÌËe ËÎË Ò‚ﬂÁ‡ÌÌ˚e Ò\ngenannten Staates unterworfen sind oder unterworfen werden          ÌËÏ Ó·ﬂÁ‡ÚeÎ¸ÒÚ‚‡, ÍÓÚÓ˚Ï ÔÓ‰‚e„‡˛ÚÒﬂ ËÎË ÏÓ„ÛÚ\nkönnen.                                                             ÔÓ‰‚e„‡Ú¸Òﬂ     ‡Ì‡ÎÓ„Ë˜Ì˚e       Ôe‰ÔËﬂÚËﬂ     Ôe‚Ó„Ó\nÛÔÓÏﬂÌÛÚÓ„Ó ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚‡.\n(6) Dieser Artikel gilt ungeachtet des Artikels 2 für Steuern      (6) çeÒÏÓÚﬂ Ì‡ ÒÚ‡Ú¸˛ 2 Ì‡ÒÚÓﬂ˘e„Ó ëÓ„Î‡¯eÌËﬂ,\njeder Art und Bezeichnung.                                          ÔÓÎÓÊeÌËﬂ Ì‡ÒÚÓﬂ˘eÈ ÒÚ‡Ú¸Ë ÔËÏeÌﬂ˛ÚÒﬂ Í Ì‡ÎÓ„‡Ï\nÎ˛·Ó„Ó ‚Ë‰‡ Ë Ì‡ËÏeÌÓ‚‡ÌËﬂ.\nArtikel 24                                                     ëÚ‡Ú¸ﬂ 24\nVerständigungsverfahren                                  èÓˆe‰Û‡ ‚Á‡ËÏÌÓ„Ó ÒÓ„Î‡ÒÓ‚‡ÌËﬂ\n(1) Ist eine Person der Auffassung, dass Maßnahmen eines           (1) EÒÎË ÎËˆÓ Ò˜ËÚ‡eÚ, ˜ÚÓ ‰eÈÒÚ‚Ëﬂ ÑÓ„Ó‚‡Ë‚‡˛˘e„ÓÒﬂ\nVertragsstaats oder beider Vertragsstaaten für sie zu einer         ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚‡ ËÎË Ó·ÓËı ËÁ ÌËı ÔË‚Ó‰ﬂÚ ËÎË ÔË‚e‰ÛÚ Í\nBesteuerung führen oder führen werden, die diesem Abkommen          Ì‡ÎÓ„ÓÓ·ÎÓÊeÌË˛ ÔÓ ÓÚÌÓ¯eÌË˛ Í ÌeÏÛ, ÍÓÚÓÓe Ìe\nnicht entspricht, so kann sie unbeschadet der nach dem inner-       ÒÓÓÚ‚eÚÒÚ‚ÛeÚ Ì‡ÒÚÓﬂ˘eÏÛ ëÓ„Î‡¯eÌË˛, ÚÓ ÓÌÓ ÏÓÊeÚ, ·eÁ\nstaatlichen Recht dieser Staaten vorgesehenen Rechtsmittel          Û˘e·‡ ‰Îﬂ Ô‡‚Ó‚˚ı Òe‰ÒÚ‚ Á‡˘ËÚ˚, Ôe‰ÛÒÏÓÚeÌÌ¸ı\nihren Fall der zuständigen Behörde des Vertragsstaats, in dem       Ì‡ˆËÓÌ‡Î¸Ì˚Ï     Á‡ÍÓÌÓ‰‡ÚeÎ¸ÒÚ‚ÓÏ      ˝ÚËı   ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚,\nsie ansässig ist, oder, sofern ihr Fall von Artikel 23 Absatz 1 er- Ôe‰ÒÚ‡‚ËÚ¸ Á‡ﬂ‚ÎeÌËe ÔÓ Ò‚ÓeÏÛ ‰eÎÛ ‰Îﬂ ‡ÒÒÏÓÚeÌËﬂ\nfasst wird, der zuständigen Behörde des Vertragsstaats unter-       ÍÓÏÔeÚeÌÚÌÓÏÛ      Ó„‡ÌÛ     ÚÓ„Ó     ÑÓ„Ó‚‡Ë‚‡˛˘e„ÓÒﬂ\nbreiten, dessen Staatsangehöriger sie ist. Der Fall muss inner-     ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚‡, eÁË‰eÌÚÓÏ ÍÓÚÓÓ„Ó ÓÌÓ ﬂ‚ÎﬂeÚÒﬂ, ‡ ‚ ÒÎÛ˜‡e,\nhalb von drei Jahren nach der ersten Mitteilung der Maßnahme        eÒÎË e„Ó ‰eÎÓ ÔÓ‰Ô‡‰‡eÚ ÔÓ‰ ‰eÈÒÚ‚Ëe ÔÛÌÍÚ‡ 1 ÒÚ‡Ú¸Ë 23\nunterbreitet werden, die zu einer dem Abkommen nicht ent-           Ì‡ÒÚÓﬂ˘e„Ó ëÓ„Î‡¯eÌËﬂ, ÍÓÏÔeÚeÌÚÌÓÏÛ Ó„‡ÌÛ ÚÓ„Ó\nsprechenden Besteuerung führt.                                      ÑÓ„Ó‚‡Ë‚‡˛˘e„ÓÒﬂ ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚‡, Ì‡ˆËÓÌ‡Î¸Ì˚Ï ÎËˆÓÏ\nÍÓÚÓÓ„Ó ÓÌÓ ﬂ‚ÎﬂeÚÒﬂ. á‡ﬂ‚ÎeÌËe ÔÓ ‰eÎÛ ‰ÓÎÊÌÓ ·˚Ú¸\nÔe‰ÒÚ‡‚ÎeÌÓ ‚ Úe˜eÌËe Úeı ÎeÚ Ò ÏÓÏeÌÚ‡ Ôe‚Ó„Ó\nÛ‚e‰ÓÏÎeÌËﬂ Ó ‰eÈÒÚ‚ËË, ÔË‚e‰¯eÏ Í Ì‡ÎÓ„ÓÓ·ÎÓÊeÌË˛,\nÍÓÚÓÓe Ìe ÒÓÓÚ‚eÚÒÚ‚ÛeÚ ÔÓÎÓÊeÌËﬂÏ Ì‡ÒÚÓﬂ˘e„Ó\nëÓ„Î‡¯eÌËﬂ.\n(2) Hält die zuständige Behörde die Einwendung für begründet       (2) EÒÎË ÛÍ‡Á‡ÌÌ˚È ÍÓÏÔeÚeÌÚÌ˚È Ó„‡Ì ÒÓ˜ÚeÚ\nund ist sie selbst nicht in der Lage, eine befriedigende Lösung     ‚ÓÁ‡ÊeÌËe Ó·ÓÒÌÓ‚‡ÌÌ˚Ï Ë Ò‡Ï Ìe ‚ ÒÓÒÚÓﬂÌËË ÔËÈÚË Í\nherbeizuführen, so wird sie sich bemühen, den Fall durch Ver-       Û‰Ó‚ÎeÚ‚ÓËÚeÎ¸ÌÓÏÛ e¯eÌË˛, ÚÓ ÓÌ ·Û‰eÚ ÒÚeÏËÚ¸Òﬂ\nständigung mit der zuständigen Behörde des anderen Vertrags-        Ûe„ÛÎËÓ‚‡Ú¸ ‰eÎÓ ÔÛÚeÏ ÒÓ„Î‡ÒÓ‚‡ÌËﬂ Ò ÍÓÏÔeÚeÌÚÌ˚Ï\nstaats so zu regeln, dass eine dem Abkommen nicht entspre-          Ó„‡ÌÓÏ ‰Û„Ó„Ó ÑÓ„Ó‚‡Ë‚‡˛˘e„ÓÒﬂ ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚‡ Ú‡ÍËÏ\nchende Besteuerung vermieden wird. Die Verständigungsrege-          Ó·‡ÁÓÏ,    ˜ÚÓ·˚    ËÁ·eÊ‡Ú¸      Ì‡ÎÓ„ÓÓ·ÎÓÊeÌËﬂ,     Ìe\nlung ist ungeachtet der Fristen des innerstaatlichen Rechts der     ÒÓÓÚ‚eÚÒÚ‚Û˛˘e„Ó Ì‡ÒÚÓﬂ˘eÏÛ ëÓ„Î‡¯eÌË˛. ÑÓÒÚË„ÌÛÚÓe\nVertragsstaaten durchzuführen.                                      ÔÛÚeÏ ÒÓ„Î‡ÒÓ‚‡ÌËﬂ Ûe„ÛÎËÓ‚‡ÌËe ‰ÓÎÊÌÓ ‚˚ÔÓÎÌﬂÚ¸Òﬂ,\nÌeÒÏÓÚﬂ Ì‡ ÒÓÍË, ÛÒÚ‡ÌÓ‚ÎeÌÌ˚e Ì‡ˆËÓÌ‡Î¸Ì˚Ï\nÁ‡ÍÓÌÓ‰‡ÚeÎ¸ÒÚ‚ÓÏ ÑÓ„Ó‚‡Ë‚‡˛˘ËıÒﬂ ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚.\n(3) Die zuständigen Behörden der Vertragsstaaten werden sich       (3) äÓÏÔeÚeÌÚÌ˚e Ó„‡Ì˚ ÑÓ„Ó‚‡Ë‚‡˛˘ËıÒﬂ ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚\nbemühen, Schwierigkeiten oder Zweifel, die bei der Auslegung        ·Û‰ÛÚ ÒÚeÏËÚ¸Òﬂ ÛÒÚ‡ÌﬂÚ¸ ÔÓ ‚Á‡ËÏÌÓÏÛ ÒÓ„Î‡ÒË˛\noder Anwendung des Abkommens entstehen, in gegenseitigem            ÚÛ‰ÌÓÒÚË ËÎË ÒÓÏÌeÌËﬂ, ‚ÓÁÌËÍ‡˛˘Ëe ÔË ÚÓÎÍÓ‚‡ÌËË ËÎË\nEinvernehmen zu beseitigen. Sie können auch gemeinsam dar-          ÔËÏeÌeÌËË Ì‡ÒÚÓﬂ˘e„Ó ëÓ„Î‡¯eÌËﬂ. éÌË ÏÓ„ÛÚ Ú‡ÍÊe\nüber beraten, wie eine Doppelbesteuerung in Fällen vermieden        ÍÓÌÒÛÎ¸ÚËÓ‚‡Ú¸Òﬂ Ó ÚÓÏ, Í‡Í ËÁ·eÊ‡ÌËe ‰‚ÓÈÌÓ„Ó\nwerden kann, die im Abkommen nicht behandelt sind.                  Ì‡ÎÓ„ÓÓ·ÎÓÊeÌËﬂ ÏÓÊeÚ ·˚Ú¸ ‰ÓÒÚË„ÌÛÚÓ ‚ ÒÎÛ˜‡ﬂı,\nÍÓÚÓ˚e Ìe ‡ÒÒÏ‡ÚË‚‡˛ÚÒﬂ Ì‡ÒÚÓﬂ˘ËÏ ëÓ„Î‡¯eÌËeÏ.\n(4) Die zuständigen Behörden der Vertragsstaaten können zur        (4) äÓÏÔeÚeÌÚÌ˚e Ó„‡Ì˚ ÑÓ„Ó‚‡Ë‚‡˛˘ËıÒﬂ ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚\nHerbeiführung einer Einigung im Sinne der vorstehenden Bestim-      ‚ ˆeÎﬂı ‰ÓÒÚËÊeÌËﬂ ÒÓ„Î‡ÒËﬂ ‚ ÒÓÓÚ‚eÚÒÚ‚ËË Ò\nmungen dieses Artikels unmittelbar miteinander verkehren,           ‚˚¯eËÁÎÓÊeÌÌ˚ÏË ÔÓÎÓÊeÌËﬂÏË Ì‡ÒÚÓﬂ˘eÈ ÒÚ‡Ú¸Ë ÏÓ„ÛÚ\ngegebenenfalls durch eine aus ihnen oder ihren Vertretern beste-    ‚ÒÚÛÔ‡Ú¸ ‚ ÌeÔÓÒe‰ÒÚ‚eÌÌ˚e ‚Á‡ËÏÌ˚e ÍÓÌÚ‡ÍÚ˚, ÔÓ\nhende gemeinsame Kommission.                                        ÌeÓ·ıÓ‰ËÏÓÒÚË, ‚ ‡ÏÍ‡ı ÒÓ‚ÏeÒÚÌÓÈ ÍÓÏËÒÒËË ‚ ÒÓÒÚ‡‚e\nÛÔÓÏﬂÌÛÚ˚ı Ó„‡ÌÓ‚ ËÎË Ëı Ôe‰ÒÚ‡‚ËÚeÎeÈ.\nArtikel 25                                                      ëÚ‡Ú¸ﬂ 25\nInformationsaustausch                                            é·ÏeÌ ËÌÙÓÏ‡ˆËeÈ\n(1) Die zuständigen Behörden der Vertragsstaaten tauschen          (1) äÓÏÔeÚeÌÚÌ˚e Ó„‡Ì˚ ÑÓ„Ó‚‡Ë‚‡˛˘ËıÒﬂ ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚\ndie Informationen aus, die zur Durchführung dieses Abkommens        Ó·ÏeÌË‚‡˛ÚÒﬂ ÚÓÈ ËÌÙÓÏ‡ˆËeÈ, ÍÓÚÓ‡ﬂ ÌeÓ·ıÓ‰ËÏ‡ ‰Îﬂ\noder des innerstaatlichen Rechts betreffend Steuern jeder Art       ÓÒÛ˘eÒÚ‚ÎeÌËﬂ Ì‡ÒÚÓﬂ˘e„Ó ëÓ„Î‡¯eÌËﬂ ËÎË Ì‡ˆËÓÌ‡Î¸ÌÓ„Ó\nund Bezeichnung, die für Rechnung eines Vertragsstaats, eines       Á‡ÍÓÌÓ‰‡ÚeÎ¸ÒÚ‚‡    ÑÓ„Ó‚‡Ë‚‡˛˘ËıÒﬂ       ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚    ‚\nseiner Länder oder einer ihrer Gebietskörperschaften erhoben        ÓÚÌÓ¯eÌËË Ì‡ÎÓ„Ó‚ Î˛·Ó„Ó ‚Ë‰‡ ËÎË Ì‡ËÏeÌÓ‚‡ÌËﬂ,\nwerden, erforderlich sind, soweit die diesem Recht entsprechen-     ‚ÁËÏ‡eÏ˚ı ÓÚ ËÏeÌË ÑÓ„Ó‚‡Ë‚‡˛˘e„ÓÒﬂ ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚‡,\nde Besteuerung nicht dem Abkommen widerspricht. Der Infor-          Ó‰ÌÓÈ ËÁ e„Ó ÁeÏeÎ¸ ËÎË Ó‰ÌÓ„Ó ËÁ Ëı ‡‰ÏËÌËÒÚ‡ÚË‚ÌÓ-\nmationsaustausch ist durch Artikel 1 und 2 nicht eingeschränkt.     ÚeËÚÓË‡Î¸Ì˚ı Ó·‡ÁÓ‚‡ÌËÈ, eÒÎË ÚÓÎ¸ÍÓ ‚˚ÚeÍ‡˛˘ee ËÁ\nAlle Informationen, die ein Vertragsstaat erhalten hat, sind eben-  ˝ÚÓ„Ó Á‡ÍÓÌÓ‰‡ÚeÎ¸ÒÚ‚‡ Ì‡ÎÓ„ÓÓ·ÎÓÊeÌËe Ìe ÔÓÚË‚Óe˜ËÚ\nso geheim zu halten wie die aufgrund des innerstaatlichen           Ì‡ÒÚÓﬂ˘eÏÛ ëÓ„Î‡¯eÌË˛. é·ÏeÌ ËÌÙÓÏ‡ˆËeÈ Ìe\nRechts dieses Staates beschafften Informationen und dürfen nur      Ó„‡ÌË˜Ë‚‡eÚÒﬂ ÔÓÎÓÊeÌËﬂÏË ÒÚ‡ÚeÈ 1 Ë 2 Ì‡ÒÚÓﬂ˘e„Ó\nden Personen oder Behörden (einschließlich der Gerichte und         ëÓ„Î‡¯eÌËﬂ. ã˛·‡ﬂ ÔÓÎÛ˜eÌÌ‡ﬂ ÑÓ„Ó‚‡Ë‚‡˛˘ËÏÒﬂ\nder Verwaltungsbehörden) zugänglich gemacht werden, die mit         ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚ÓÏ      ËÌÙÓÏ‡ˆËﬂ         ‰ÓÎÊÌ‡      Ò˜ËÚ‡Ú¸Òﬂ\nder Veranlagung oder Erhebung, der Vollstreckung oder Strafver-     ÍÓÌÙË‰eÌˆË‡Î¸ÌÓÈ Ú‡Í Êe, Í‡Í ËÌÙÓÏ‡ˆËﬂ, ÔÓÎÛ˜‡eÏ‡ﬂ Ì‡","Bundesgesetzblatt Jahrgang 2004 Teil II Nr. 24, ausgegeben zu Bonn am 27. Juli 2004                 1053\nfolgung oder mit der Entscheidung von Rechtsmitteln hinsichtlich  ÓÒÌÓ‚‡ÌËË     Ì‡ˆËÓÌ‡Î¸ÌÓ„Ó     Á‡ÍÓÌÓ‰‡ÚeÎ¸ÒÚ‚‡     ˝ÚÓ„Ó\nder in Satz 1 genannten Steuern befasst sind. Diese Personen      ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚‡, Ë ÏÓÊeÚ ·˚Ú¸ Ôe‰ÓÒÚ‡‚ÎeÌ‡ ÚÓÎ¸ÍÓ ÎËˆ‡Ï\noder Behörden dürfen die Informationen nur für diese Zwecke       ËÎË Ó„‡Ì‡Ï (‚ÍÎ˛˜‡ﬂ ÒÛ‰˚ Ë ‡‰ÏËÌËÒÚ‡ÚË‚Ì˚e Ó„‡Ì˚),\nverwenden. Sie dürfen die Informationen in einem öffentlichen     ÍÓÚÓ˚e Á‡ÌËÏ‡˛ÚÒﬂ Ì‡˜ËÒÎeÌËeÏ ËÎË ‚ÁËÏ‡ÌËeÏ Ì‡ÎÓ„Ó‚,\nGerichtsverfahren oder in einer Gerichtsentscheidung offen        ÔËÌÛ‰ËÚeÎ¸Ì˚Ï        ‚Á˚ÒÍ‡ÌËeÏ       ËÎË     Û„ÓÎÓ‚Ì˚Ï\nlegen.                                                            ÔeÒÎe‰Ó‚‡ÌËeÏ, ÎË·Ó ÔËÌﬂÚËeÏ e¯eÌËÈ ÔÓ ‚ÓÁ‡ÊeÌËﬂÏ\nË Ê‡ÎÓ·‡Ï ‚ ÓÚÌÓ¯eÌËË Ì‡ÎÓ„Ó‚, ÛÔÓÏﬂÌÛÚ˚ı ‚\nÔe‰ÎÓÊeÌËË Ôe‚ÓÏ Ì‡ÒÚÓﬂ˘e„Ó ÔÛÌÍÚ‡. ùÚË ÎËˆ‡ ËÎË\nÓ„‡Ì˚ ÏÓ„ÛÚ ËÒÔÓÎ¸ÁÓ‚‡Ú¸ ËÌÙÓÏ‡ˆË˛ ÚÓÎ¸ÍÓ ‚\nÛÍ‡Á‡ÌÌ˚ı ˆeÎﬂı. éÌË ÏÓ„ÛÚ ‡ÒÍ˚‚‡Ú¸ ‰‡ÌÌÛ˛\nËÌÙÓÏ‡ˆË˛ ‚ ıÓ‰e ÓÚÍ˚Ú˚ı ÒÛ‰e·Ì˚ı Á‡Òe‰‡ÌËÈ ËÎË ‚\nÒÛ‰e·Ì˚ı e¯eÌËﬂı.\n(2) Absatz 1 ist nicht so auszulegen, als verpflichte er einen   (2) èÓÎÓÊeÌËﬂ ÔÛÌÍÚ‡ 1 Ì‡ÒÚÓﬂ˘eÈ ÒÚ‡Ú¸Ë Ìe ‰ÓÎÊÌ˚\nVertragsstaat,                                                    ËÒÚÓÎÍÓ‚˚‚‡Ú¸Òﬂ Í‡Í Ó·ﬂÁ˚‚‡˛˘Ëe ÑÓ„Ó‚‡Ë‚‡˛˘eeÒﬂ\nÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚Ó:\na) für die Erteilung von Informationen Verwaltungsmaßnahmen       ‡) ÔÓ‚Ó‰ËÚ¸ ‚ ˆeÎﬂı Ôe‰ÓÒÚ‡‚ÎeÌËﬂ ËÌÙÓÏ‡ˆËË\ndurchzuführen, die von den Gesetzen und der Verwaltungs-         ‡‰ÏËÌËÒÚ‡ÚË‚Ì˚e          Ïe˚,        ÔÓÚË‚Óe˜‡˘Ëe\npraxis dieses oder des anderen Vertragsstaats abweichen;         Á‡ÍÓÌÓ‰‡ÚeÎ¸ÒÚ‚Û ËÎË ‡‰ÏËÌËÒÚ‡ÚË‚ÌÓÈ Ô‡ÍÚËÍe ˝ÚÓ„Ó\nËÎË ‰Û„Ó„Ó ÑÓ„Ó‚‡Ë‚‡˛˘e„ÓÒﬂ ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚‡;\nb) Informationen zu erteilen, die nach den Gesetzen oder im       b) Ôe‰ÓÒÚ‡‚ÎﬂÚ¸ ËÌÙÓÏ‡ˆË˛, ÍÓÚÓ‡ﬂ ‚ ÒÓÓÚ‚eÚÒÚ‚ËË Ò\nüblichen Verwaltungsverfahren dieses oder des anderen Ver-       Á‡ÍÓÌ‡ÏË ËÎË ËÏe˛˘eÈÒﬂ ‡‰ÏËÌËÒÚ‡ÚË‚ÌÓÈ Ô‡ÍÚËÍÓÈ\ntragsstaats nicht beschafft werden können;                       ˝ÚÓ„Ó ËÎË ‰Û„Ó„Ó ÑÓ„Ó‚‡Ë‚‡˛˘e„ÓÒﬂ ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚‡ Ìe\nÏÓÊeÚ ·˚Ú¸ ÔÓÎÛ˜eÌ‡;\nc) Informationen zu erteilen, die ein Handels-, Industrie-,       c) Ôe‰ÓÒÚ‡‚ÎﬂÚ¸ ËÌÙÓÏ‡ˆË˛, ÍÓÚÓ‡ﬂ ‡ÒÍ˚‚‡Î‡ ·˚\nGewerbe- oder Berufsgeheimnis oder ein Geschäftsverfah-          Í‡ÍÛ˛-ÎË·Ó ÚÓ„Ó‚Û˛, ÔÓÏ˚¯ÎeÌÌÛ˛, Ôe‰ÔËÌËÏ‡ÚeÎ¸ÒÍÛ˛\nren preisgeben würden oder deren Erteilung der öffentlichen      ËÎË ÔÓÙeÒÒËÓÌ‡Î¸ÌÛ˛ Ú‡ÈÌÛ ÎË·Ó ‰eÎÓ‚Û˛ ÔÓˆe‰ÛÛ,\nOrdnung widerspräche.                                           ËÎË Ôe‰ÓÒÚ‡‚ÎeÌËe ÍÓÚÓÓÈ ÔÓÚË‚Óe˜ËÎÓ ·˚\n„ÓÒÛ‰‡ÒÚ‚eÌÌÓÈ ÔÓÎËÚËÍe (Ó·˘eÒÚ‚eÌÌÓÏÛ ÔÓﬂ‰ÍÛ).\nArtikel 26                                                    ëÚ‡Ú¸ﬂ 26\nVerfahrensregeln                                               èÓÎÓÊeÌËﬂ ÔÓ\nfür die Quellenbesteuerung                                  Ì‡ÎÓ„ÓÓ·ÎÓÊeÌË˛ Û ËÒÚÓ˜ÌËÍ‡\n(1) Werden in einem Vertragsstaat die Steuern von Dividenden,    (1) EÒÎË ‚ ÑÓ„Ó‚‡Ë‚‡˛˘eÏÒﬂ ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚e Ì‡ÎÓ„Ë Ò\nZinsen, Lizenzgebühren oder sonstigen von einer im anderen        ‰Ë‚Ë‰eÌ‰Ó‚, ÔÓˆeÌÚÓ‚, ÎËˆeÌÁËÓÌÌ˚ı ÔÎ‡ÚeÊeÈ ËÎË ËÌ˚ı\nVertragsstaat ansässigen Person bezogenen Einkünfte im            ‰ÓıÓ‰Ó‚,       ÔÓÎÛ˜‡eÏ˚ı        eÁË‰eÌÚÓÏ       ‰Û„Ó„Ó\nAbzugsweg erhoben, so wird das Recht des erstgenannten            ÑÓ„Ó‚‡Ë‚‡˛˘e„ÓÒﬂ       ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚‡,   ‚ÁËÏ‡˛ÚÒﬂ    ÔÛÚeÏ\nStaates zur Vornahme des Steuerabzugs zu dem nach seinem          Û‰eÊ‡ÌËﬂ, ÚÓ Ô‡‚Ó Ôe‚Ó„Ó ÛÔÓÏﬂÌÛÚÓ„Ó ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚‡ Ì‡\ninnerstaatlichen Recht vorgesehenen Satz durch dieses Abkom-      ÔÓËÁ‚Ó‰ÒÚ‚Ó Û‰eÊ‡ÌËﬂ Ì‡ÎÓ„‡ ÔÓ ÒÚ‡‚Íe ÒÓ„Î‡ÒÌÓ e„Ó\nmen nicht berührt. Die im Abzugsweg erhobene Steuer ist auf       Ì‡ˆËÓÌ‡Î¸ÌÓÏÛ Á‡ÍÓÌÓ‰‡ÚeÎ¸ÒÚ‚Û Ì‡ÒÚÓﬂ˘ËÏ ëÓ„Î‡¯eÌËeÏ\nAntrag des Steuerpflichtigen zu erstatten, wenn und soweit sie    Ìe Á‡Ú‡„Ë‚‡eÚÒﬂ. ç‡ÎÓ„, ‚ÁËÏ‡eÏ˚È ÔÛÚeÏ Û‰eÊ‡ÌËﬂ, ÔÓ\ndurch das Abkommen ermäßigt wird oder entfällt.                   Á‡ﬂ‚ÎeÌË˛ Ì‡ÎÓ„ÓÔÎ‡ÚeÎ¸˘ËÍ‡ ÔÓ‰ÎeÊËÚ ‚ÓÁ‚‡ÚÛ ÚÓ„‰‡ Ë\nÔÓÒÚÓÎ¸ÍÛ, ÍÓ„‰‡ Ë ÔÓÒÍÓÎ¸ÍÛ ÓÌ ‚ ÒËÎÛ Ì‡ÒÚÓﬂ˘e„Ó\nëÓ„Î‡¯eÌËﬂ ÛÏeÌ˚¯‡eÚÒﬂ ÎË·Ó ÓÚÔ‡‰‡eÚ.\n(2) Die Anträge auf Erstattung müssen vor dem Ende des vier-     (2) á‡ﬂ‚ÎeÌËﬂ Ì‡ Ì‡ÎÓ„Ó‚˚È ‚ÓÁ‚‡Ú ÔÓ‰‡˛ÚÒﬂ ‰Ó\nten auf das Kalenderjahr der Festsetzung der Abzugsteuer auf      ËÒÚe˜eÌËﬂ ˜eÚ‚eÚÓ„Ó „Ó‰‡, ÒÎe‰Û˛˘e„Ó Á‡ Í‡ÎeÌ‰‡Ì˚Ï\ndie Dividenden, Zinsen, Lizenzgebühren oder anderen Einkünfte     „Ó‰ÓÏ, ‚ ÍÓÚÓÓÏ ÛÒÚ‡Ì‡‚ÎË‚‡˛ÚÒﬂ Ì‡ÎÓ„Ë, Û‰eÊË‚‡eÏ˚e Û\nfolgenden Jahres eingereicht werden.                              ËÒÚÓ˜ÌËÍ‡ Ò ‰Ë‚Ë‰eÌ‰Ó‚, ÔÓˆeÌÚÓ‚, ÎËˆeÌÁËÓÌÌ˚ı\nÔÎ‡ÚeÊeÈ ËÎË ËÌ˚ı ‰ÓıÓ‰Ó‚.\n(3) Ungeachtet des Absatzes 1 wird jeder Vertragsstaat Ver-      (3) çeÒÏÓÚﬂ Ì‡ ÔÓÎÓÊeÌËﬂ ÔÛÌÍÚ‡ 1 Ì‡ÒÚÓﬂ˘eÈ ÒÚ‡Ú¸Ë,\nfahren dafür schaffen, dass Zahlungen von Einkünften, die nach    Í‡Ê‰Óe ÑÓ„Ó‚‡Ë‚‡˛˘eeÒﬂ ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚Ó ·Û‰eÚ ÒÓÁ‰‡‚‡Ú¸\ndiesem Abkommen im Quellenstaat keiner oder nur einer             ÔÓˆe‰Û˚ ÔÓ ÔÓËÁ‚Ó‰ÒÚ‚Û ‚˚ÔÎ‡Ú˚ ‰ÓıÓ‰Ó‚, ÍÓÚÓ˚e\nermäßigten Steuer unterliegen, ohne oder nur mit dem Steuer-      ÒÓ„Î‡ÒÌÓ Ì‡ÒÚÓﬂ˘eÏÛ ëÓ„Î‡¯eÌË˛ ‚ „ÓÒÛ‰‡ÒÚ‚e-ËÒÚÓ˜ÌËÍe\nabzug erfolgen können, der im jeweiligen Artikel vorgesehen ist.  ‰ÓıÓ‰Ó‚ Ìe ÔÓ‰ÎeÊ‡Ú Ì‡ÎÓ„ÓÓ·ÎÓÊeÌË˛ ËÎË ÔÓ‰ÎeÊ‡Ú\nÛÏeÌ¸¯eÌÌÓÏÛ Ì‡ÎÓ„ÓÓ·ÎÓÊeÌË˛, ·eÁ Û‰eÊ‡ÌËﬂ Ì‡ÎÓ„‡\nËÎË Ò Û‰eÊ‡ÌËeÏ ÎË¯¸ Ì‡ÎÓ„‡, Ôe‰ÛÒÏÓÚeÌÌÓ„Ó ‚\nÒÓÓÚ‚eÚÒÚ‚Û˛˘eÈ ÒÚ‡Ú¸e Ì‡ÒÚÓﬂ˘e„Ó ëÓ„Î‡¯eÌËﬂ.\n(4) Der Vertragsstaat, aus dem die Einkünfte stammen, kann       (4) ÑÓ„Ó‚‡Ë‚‡˛˘eeÒﬂ ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚Ó, ‚ ÍÓÚÓÓÏ ‚ÓÁÌËÍÎË\neine Bescheinigung der zuständigen Behörde über die Ansässig-     ‰ÓıÓ‰˚, ÏÓÊeÚ ÔÓÚe·Ó‚‡Ú¸ ÔÓ‰Ú‚eÊ‰eÌËﬂ ÍÓÏÔeÚeÌÚÌÓ„Ó\nkeit im anderen Vertragsstaat verlangen.                          Ó„‡Ì‡ Ó eÁË‰eÌÚÒÚ‚e ‚ ‰Û„ÓÏ ÑÓ„Ó‚‡Ë‚‡˛˘eÏÒﬂ\nÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚e.\n(5) Die zuständigen Behörden können in gegenseitigem Ein-        (5) äÓÏÔeÚeÌÚÌ˚e Ó„‡Ì˚ ÔÓ ‚Á‡ËÏÌÓÏÛ ÒÓ„Î‡ÒË˛ ÏÓ„ÛÚ\nvernehmen die Durchführung dieses Artikels regeln und gegebe-     Ûe„ÛÎËÓ‚‡Ú¸ ÓÒÛ˘eÒÚ‚ÎeÌËe Ì‡ÒÚÓﬂ˘eÈ ÒÚ‡Ú¸Ë Ë, ÔÓ\nnenfalls andere Verfahren zur Durchführung der im Abkommen        ÌeÓ·ıÓ‰ËÏÓÒÚË, ÛÒÚ‡Ì‡‚ÎË‚‡Ú¸ ËÌ˚e ÔÓˆe‰Û˚ ÔÓ\nvorgesehenen Steuerermäßigungen oder -befreiungen festlegen.      e‡ÎËÁ‡ˆËË Ì‡ÎÓ„Ó‚˚ı ÒÌËÊeÌËÈ ËÎË ÓÒ‚Ó·ÓÊ‰eÌËÈ,\nÔe‰ÛÒÏÓÚeÌÌ˚ı Ì‡ÒÚÓﬂ˘ËÏ ëÓ„Î‡¯eÌËeÏ.","1054                Bundesgesetzblatt Jahrgang 2004 Teil II Nr. 24, ausgegeben zu Bonn am 27. Juli 2004\nArtikel 27                                                   ëÚ‡Ú¸ﬂ 27\nAnwendung des                                    èËÏeÌeÌËe ëÓ„Î‡¯eÌËﬂ ‚ ÓÒÓ·˚ı ÒÎÛ˜‡ﬂı\nAbkommens in bestimmten Fällen\nDieses Abkommen ist nicht so auszulegen, als hindere es           ç‡ÒÚÓﬂ˘ee ëÓ„Î‡¯eÌËe ÌeÎ¸Áﬂ ËÒÚÓÎÍÓ‚˚‚‡Ú¸, ·Û‰ÚÓ ÓÌÓ\neinen Vertragsstaat, seine innerstaatlichen Rechtsvorschriften     ÔeÔﬂÚÒÚ‚ÛeÚ ÔËÏeÌeÌË˛ ÑÓ„Ó‚‡Ë‚‡˛˘ËÏÒﬂ ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚ÓÏ\nzur Verhinderung der Steuerumgehung oder Steuerhinterziehung       e„Ó Ì‡ˆËÓÌ‡Î¸Ì˚ı Ô‡‚Ó‚˚ı ‡ÍÚÓ‚ ÔÓ Ôe‰ÓÚ‚‡˘eÌË˛\nanzuwenden. Führt die vorstehende Bestimmung zu einer Dop-         ÛıÓ‰‡ ÓÚ Ì‡ÎÓ„ÓÓ·ÎÓÊeÌËﬂ ËÎË ÛÍÎÓÌeÌËﬂ ÓÚ ÛÔÎ‡Ú˚\npelbesteuerung, konsultieren die zuständigen Behörden einan-       Ì‡ÎÓ„Ó‚. EÒÎË Ôe‰˚‰Û˘ee ÔÓÎÓÊeÌËe ‚e‰eÚ Í ‰‚ÓÈÌÓÏÛ\nder nach Artikel 24 Absatz 3, wie die Doppelbesteuerung zu ver-    Ì‡ÎÓ„ÓÓ·ÎÓÊeÌË˛, ÚÓ ÍÓÏÔeÚeÌÚÌ˚e Ó„‡Ì˚ ‚ ÒÓÓÚ‚eÚÒÚ‚ËË\nmeiden ist.                                                        Ò ÔÓÎÓÊeÌËﬂÏË ÔÛÌÍÚ‡ 3 ÒÚ‡Ú¸Ë 24 Ì‡ÒÚÓﬂ˘e„Ó ëÓ„Î‡¯eÌËﬂ\n‚ÒÚÛÔ‡˛Ú ‚Ó ‚Á‡ËÏÌ˚e ÍÓÌÒÛÎ¸Ú‡ˆËË Ó ÏeÚÓ‰‡ı ËÁ·eÊ‡ÌËﬂ\nÚ‡ÍÓ„Ó ‰‚ÓÈÌÓ„Ó Ì‡ÎÓ„ÓÓ·ÎÓÊeÌËﬂ.\nArtikel 28                                                   ëÚ‡Ú¸ﬂ 28\nMitglieder diplomatischer                        ëÓÚÛ‰ÌËÍË ‰ËÔÎÓÏ‡ÚË˜eÒÍËı Ôe‰ÒÚ‡‚ËÚeÎ¸ÒÚ‚\nMissionen und konsularischer Vertretungen                         Ë ‡·ÓÚÌËÍË ÍÓÌÒÛÎ¸ÒÍËı Û˜eÊ‰eÌËÈ\n(1) Dieses Abkommen berührt nicht die steuerlichen Vorrechte,     (1) èÓÎÓÊeÌËﬂ Ì‡ÒÚÓﬂ˘e„Ó ëÓ„Î‡¯eÌËﬂ Ìe Á‡Ú‡„Ë‚‡˛Ú\ndie den Mitgliedern diplomatischer Missionen und konsularischer    Ì‡ÎÓ„Ó‚˚ı ÔË‚ËÎe„ËÈ, Ôe‰ÓÒÚ‡‚ÎﬂeÏ˚ı ÒÓÚÛ‰ÌËÍ‡Ï\nVertretungen nach den allgemeinen Regeln des Völkerrechts          ‰ËÔÎÓÏ‡ÚË˜eÒÍËı      Ôe‰ÒÚ‡‚ËÚeÎ¸ÒÚ‚    Ë    ‡·ÓÚÌËÍ‡Ï\noder aufgrund besonderer Übereinkünfte zustehen.                   ÍÓÌÒÛÎ¸ÒÍËı Û˜eÊ‰eÌËÈ ‚ ÒÓÓÚ‚eÚÒÚ‚ËË Ò Ó·˘ËÏË ÌÓÏ‡ÏË\nÏeÊ‰ÛÌ‡Ó‰ÌÓ„Ó Ô‡‚‡ ËÎË Ì‡ ÓÒÌÓ‚‡ÌËË ÒÔeˆË‡Î¸Ì˚ı\nÒÓ„Î‡¯eÌËÈ.\n(2) Ungeachtet des Artikels 4 gilt eine natürliche Person, die    (2) çeÒÏÓÚﬂ Ì‡ ÔÓÎÓÊeÌËﬂ ÒÚ‡Ú¸Ë 4 Ì‡ÒÚÓﬂ˘e„Ó\nMitglied einer diplomatischen Mission oder einer konsularischen    ëÓ„Î‡¯eÌËﬂ, ÙËÁË˜eÒÍÓe ÎËˆÓ, ﬂ‚Îﬂ˛˘eeÒﬂ ÒÓÚÛ‰ÌËÍÓÏ\nVertretung eines Vertragsstaats ist, die im anderen Vertragsstaat  ‰ËÔÎÓÏ‡ÚË˜eÒÍÓ„Ó Ôe‰ÒÚ‡‚ËÚeÎ¸ÒÚ‚‡ ËÎË ‡·ÓÚÌËÍÓÏ\noder in einem dritten Staat gelegen ist, für die Zwecke dieses     ÍÓÌÒÛÎ¸ÒÍÓ„Ó Û˜eÊ‰eÌËﬂ ÑÓ„Ó‚‡Ë‚‡˛˘e„ÓÒﬂ ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚‡,\nAbkommens als im Entsendestaat ansässig, wenn sie                  ‡ÒÔÓÎÓÊeÌÌÓ„Ó ‚ ‰Û„ÓÏ ÑÓ„Ó‚‡Ë‚‡˛˘eÏÒﬂ ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚e\nËÎË ‚ ÚeÚ¸eÏ ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚e, Ò˜ËÚ‡eÚÒﬂ eÁË‰eÌÚÓÏ\n‡ÍÍe‰ËÚÛ˛˘e„Ó ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚‡, eÒÎË ÓÌÓ:\na) nach dem Völkerrecht im Empfangsstaat mit Einkünften aus        ‡) ÒÓ„Î‡ÒÌÓ ÏeÊ‰ÛÌ‡Ó‰ÌÓÏÛ Ô‡‚Û ‚ ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚e\nQuellen außerhalb dieses Staates oder mit außerhalb dieses       Ôe·˚‚‡ÌËﬂ Ìe ÔÓ‰ÎeÊËÚ Ì‡ÎÓ„ÓÓ·ÎÓÊeÌË˛ ‚ ÓÚÌÓ¯eÌËË\nStaates gelegenem Vermögen nicht steuerpflichtig ist und          ‰ÓıÓ‰Ó‚ ËÁ ËÒÚÓ˜ÌËÍÓ‚ Á‡ Ôe‰eÎ‡ÏË ˝ÚÓ„Ó ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚‡\nËÎË ËÏÛ˘eÒÚ‚‡, ‡ÒÔÓÎÓÊeÌÌÓ„Ó Á‡ Ôe‰eÎ‡ÏË ˝ÚÓ„Ó\nÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚‡, Ë\nb) im Entsendestaat den gleichen Verpflichtungen bezüglich der     b) ‚ ‡ÍÍe‰ËÚÛ˛˘eÏ ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚e ÔÓ‰‚e„‡eÚÒﬂ ÚeÏ Êe\nSteuer von ihrem gesamten Einkommen oder vom Vermögen             Ó·ﬂÁ‡ÌÌÓÒÚﬂÏ ‚ ÓÚÌÓ¯eÌËË Ì‡ÎÓ„ÓÓ·ÎÓÊeÌËﬂ e„Ó\nunterworfen ist wie die in diesem Staat ansässigen Personen.      ÒÓ‚ÓÍÛÔÌÓ„Ó ‰ÓıÓ‰‡ ËÎË ËÏÛ˘eÒÚ‚‡, Í‡Í ÎËˆ‡,\nﬂ‚Îﬂ˛˘ËeÒﬂ eÁË‰eÌÚ‡ÏË ˝ÚÓ„Ó ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚‡.\nArtikel 29                                                   ëÚ‡Ú¸ﬂ 29\nProtokoll                                                    èÓÚÓÍÓÎ\nDas angefügte Protokoll ist Bestandteil dieses Abkommens.         èËÎ‡„‡eÏ˚È èÓÚÓÍÓÎ ﬂ‚ÎﬂeÚÒﬂ ÌeÓÚßeÏÎeÏÓÈ ˜‡ÒÚ¸˛\nÌ‡ÒÚÓﬂ˘e„Ó ëÓ„Î‡¯eÌËﬂ.\nArtikel 30                                                   ëÚ‡Ú¸ﬂ 30\nInkrafttreten                                              ÇÒÚÛÔÎeÌËe ‚ ÒËÎÛ\n(1) Dieses Abkommen bedarf der Ratifikation; die Ratifikations-   (1) ç‡ÒÚÓﬂ˘ee ëÓ„Î‡¯eÌËe ÔÓ‰ÎeÊËÚ ‡ÚËÙËÍ‡ˆËË;\nurkunden werden so bald wie möglich ausgetauscht.                  Ó·ÏeÌ ‡ÚËÙËÍ‡ˆËÓÌÌ˚ÏË „‡ÏÓÚ‡ÏË ÒÓÒÚÓËÚÒﬂ ‚ ‚ÓÁÏÓÊÌÓ\nÍÓÓÚÍËe ÒÓÍË.\n(2) Dieses Abkommen tritt am Tag des Austausches der Ratifi-      (2) ç‡ÒÚÓﬂ˘ee ëÓ„Î‡¯eÌËe ‚ÒÚÛÔËÚ ‚ ÒËÎÛ ‚ ‰eÌ¸ Ó·ÏeÌ‡\nkationsurkunden in Kraft und ist in beiden Vertragsstaaten anzu-   ‡ÚËÙËÍ‡ˆËÓÌÌ˚ÏË „‡ÏÓÚ‡ÏË, Ë e„Ó ÔÓÎÓÊeÌËﬂ ·Û‰ÛÚ\nwenden                                                             ÔËÏeÌﬂÚ¸Òﬂ ‚ Ó·ÓËı ÑÓ„Ó‚‡Ë‚‡˛˘ËıÒﬂ ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚‡ı:\na) bei den im Abzugsweg erhobenen Steuern auf die Beträge,         ‡) ‚ ÓÚÌÓ¯eÌËË Û‰eÊË‚‡eÏ˚ı Û ËÒÚÓ˜ÌËÍ‡ Ì‡ÎÓ„Ó‚ - Í\ndie am oder nach dem 1. Januar des Kalenderjahrs gezahlt          ÒÛÏÏ‡Ï, ÍÓÚÓ˚e ‚˚ÔÎ‡˜Ë‚‡˛ÚÒﬂ 1 ﬂÌ‚‡ﬂ ÎË·Ó ÔÓÒÎe 1\nwerden, das dem Jahr folgt, in dem das Abkommen in Kraft          ﬂÌ‚‡ﬂ Í‡ÎeÌ‰‡ÌÓ„Ó „Ó‰‡, ÒÎe‰Û˛˘e„Ó Á‡ „Ó‰ÓÏ, ‚\ngetreten ist;                                                     ÍÓÚÓÓÏ ëÓ„Î‡¯eÌËe ‚ÒÚÛÔËÎÓ ‚ ÒËÎÛ;\nb) bei den übrigen Steuern auf die Steuern, die für Zeiträume ab   b) ‚ ÓÚÌÓ¯eÌËË ÔÓ˜Ëı Ì‡ÎÓ„Ó‚ - Í ÒÛÏÏ‡Ï Ì‡ÎÓ„Ó‚, ÍÓÚÓ˚e\ndem 1. Januar des Kalenderjahrs erhoben werden, das auf           ‚ÁËÏ‡˛ÚÒﬂ Á‡ ÔeËÓ‰, Ì‡˜ËÌ‡ﬂ Ò 1 ﬂÌ‚‡ﬂ Í‡ÎeÌ‰‡ÌÓ„Ó\ndas Jahr folgt, in dem das Abkommen in Kraft getreten ist.        „Ó‰‡, ÒÎe‰Û˛˘e„Ó Á‡ „Ó‰ÓÏ, ‚ ÍÓÚÓÓÏ ëÓ„Î‡¯eÌËe\n‚ÒÚÛÔËÎÓ ‚ ÒËÎÛ.\n(3) Mit Inkrafttreten dieses Abkommens tritt das Abkommen         (3) ë ‚ÒÚÛÔÎeÌËeÏ Ì‡ÒÚÓﬂ˘e„Ó ëÓ„Î‡¯eÌËﬂ ‚ ÒËÎÛ\nvom 24. November 1981 zwischen der Bundesrepublik Deutsch-         ëÓ„Î‡¯eÌËe îe‰e‡ÚË‚ÌÓÈ êeÒÔÛ·ÎËÍË ÉeÏ‡ÌËË Ë ëÓ˛Á‡\nland und der Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken zur Ver-   ëÓ‚eÚÒÍËı ëÓˆË‡ÎËÒÚË˜eÒÍËı êeÒÔÛ·ÎËÍ Ó· ËÁ·eÊ‡ÌËË","Bundesgesetzblatt Jahrgang 2004 Teil II Nr. 24, ausgegeben zu Bonn am 27. Juli 2004                   1055\nmeidung der Doppelbesteuerung von Einkommen und Vermögen            ‰‚ÓÈÌÓ„Ó Ì‡ÎÓ„ÓÓ·ÎÓÊeÌËﬂ ‰ÓıÓ‰Ó‚ Ë ËÏÛ˘eÒÚ‚‡,\nim Verhältnis zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der       ÔÓ‰ÔËÒ‡ÌÌÓe 24 ÌÓﬂ·ﬂ 1981 „Ó‰‡, ‚ ÓÚÌÓ¯eÌËﬂı ÏeÊ‰Û\nRepublik Tadschikistan außer Kraft und ist nicht mehr anzuwen-      îe‰e‡ÚË‚ÌÓÈ êeÒÔÛ·ÎËÍÓÈ ÉeÏ‡ÌËﬂ Ë êeÒÔÛ·ÎËÍÓÈ\nden                                                                 í‡‰ÊËÍËÒÚ‡Ì ÛÚ‡˜Ë‚‡eÚ ÒËÎÛ Ë ÔeeÒÚ‡eÚ ÔËÏeÌﬂÚ¸Òﬂ:\na) bei den im Abzugsweg erhobenen Steuern auf die Beträge,          ‡) ‚ ÓÚÌÓ¯eÌËË Û‰eÊË‚‡eÏ˚ı Û ËÒÚÓ˜ÌËÍ‡ Ì‡ÎÓ„Ó‚ - Í\ndie am oder nach dem 1. Januar des Kalenderjahrs gezahlt           ÒÛÏÏ‡Ï, ÍÓÚÓ˚e ‚˚ÔÎ‡˜Ë‚‡˛ÚÒﬂ 1 ﬂÌ‚‡ﬂ ÎË·Ó ÔÓÒÎe 1\nwerden, das dem Jahr folgt, in dem das neue Abkommen in            ﬂÌ‚‡ﬂ Í‡ÎeÌ‰‡ÌÓ„Ó „Ó‰‡, ÒÎe‰Û˛˘e„Ó Á‡ „Ó‰ÓÏ, ‚\nKraft getreten ist;                                                ÍÓÚÓÓÏ Ì‡ÒÚÓﬂ˘ee ëÓ„Î‡¯eÌËe ‚ÒÚÛÔËÎÓ ‚ ÒËÎÛ;\nb) bei den übrigen Steuern auf die Steuern, die für Zeiträume       b) ‚ ÓÚÌÓ¯eÌËË ÔÓ˜Ëı Ì‡ÎÓ„Ó‚ - Í ÒÛÏÏ‡Ï Ì‡ÎÓ„Ó‚, ÍÓÚÓ˚e\nbeginnend ab dem 1. Januar des Kalenderjahrs erhoben wer-          ‚ÁËÏ‡˛ÚÒﬂ Á‡ ÔeËÓ‰, Ì‡˜ËÌ‡ﬂ Ò 1 ﬂÌ‚‡ﬂ Í‡ÎeÌ‰‡ÌÓ„Ó\nden, das auf das Jahr folgt, in dem das neue Abkommen in           „Ó‰‡, ÒÎe‰Û˛˘e„Ó Á‡ „Ó‰ÓÏ, ‚ ÍÓÚÓÓÏ Ì‡ÒÚÓﬂ˘ee\nKraft getreten ist.                                                ëÓ„Î‡¯eÌËe ‚ÒÚÛÔËÎÓ ‚ ÒËÎÛ.\nArtikel 31                                                      ëÚ‡Ú¸ﬂ 31\nKündigung                                                 èeÍ‡˘eÌËe ‰eÈÒÚ‚Ëﬂ\nDieses Abkommen bleibt auf unbestimmte Zeit in Kraft, jedoch       ç‡ÒÚÓﬂ˘ee ëÓ„Î‡¯eÌËe Á‡ÍÎ˛˜‡eÚÒﬂ Ì‡ ÌeÓÔe‰eÎeÌÌ˚È\nkann jeder der Vertragsstaaten bis zum 30. Juni eines jeden         ÒÓÍ, Ó‰Ì‡ÍÓ Í‡Ê‰Óe ËÁ ÑÓ„Ó‚‡Ë‚‡˛˘ËıÒﬂ ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚\nKalenderjahrs nach Ablauf von fünf Jahren, vom Tag des Inkraft-     ÔÓÒÎe ËÒÚe˜eÌËﬂ ÔﬂÚË ÎeÚ Ò ‰‡Ú˚ ‚ÒÚÛÔÎeÌËﬂ Ì‡ÒÚÓﬂ˘e„Ó\ntretens an gerechnet, das Abkommen gegenüber dem anderen            ëÓ„Î‡¯eÌËﬂ ‚ ÒËÎÛ ÏÓÊeÚ ‰eÌÓÌÒËÓ‚‡Ú¸ e„Ó ÔÛÚeÏ\nVertragsstaat auf diplomatischem Weg schriftlich kündigen; in       ÔËÒ¸ÏeÌÌÓ„Ó Û‚e‰ÓÏÎeÌËﬂ ‰Û„Ó„Ó ÑÓ„Ó‚‡Ë‚‡˛˘e„ÓÒﬂ\ndiesem Fall ist das Abkommen nicht mehr anzuwenden                  ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚‡ ÔÓ ‰ËÔÎÓÏ‡ÚË˜eÒÍËÏ Í‡Ì‡Î‡Ï Ìe ÔÓÁ‰Ìee ˜eÏ\n‰Ó 30 Ë˛Ìﬂ Î˛·Ó„Ó Í‡ÎeÌ‰‡ÌÓ„Ó „Ó‰‡; ‚ Ú‡ÍÓÏ ÒÎÛ˜‡e\nÌ‡ÒÚÓﬂ˘ee ëÓ„Î‡¯eÌËe Ìe ÔÓ‰ÎeÊËÚ ‰‡Î¸ÌeÈ¯eÏÛ\nÔËÏeÌeÌË˛:\na) bei den im Abzugsweg erhobenen Steuern auf die Beträge,          ‡) ‚ ÓÚÌÓ¯eÌËË Û‰eÊË‚‡eÏ˚ı Û ËÒÚÓ˜ÌËÍ‡ Ì‡ÎÓ„Ó‚ - Í\ndie am oder nach dem 1. Januar des Kalenderjahrs gezahlt           ÒÛÏÏ‡Ï, ÍÓÚÓ˚e ‚˚ÔÎ‡˜Ë‚‡˛ÚÒﬂ 1 ﬂÌ‚‡ﬂ ÎË·Ó ÔÓÒÎe 1\nwerden, das auf das Kündigungsjahr folgt;                          ﬂÌ‚‡ﬂ Í‡ÎeÌ‰‡ÌÓ„Ó „Ó‰‡, ÒÎe‰Û˛˘e„Ó Á‡ „Ó‰ÓÏ, ‚\nÍÓÚÓÓÏ Á‡ﬂ‚ÎeÌÓ Ó ‰eÌÓÌÒ‡ˆËË ëÓ„Î‡¯eÌËﬂ;\nb) bei den übrigen Steuern auf die Steuern, die für Zeiträume ab    b) ‚ ÓÚÌÓ¯eÌËË ÔÓ˜Ëı Ì‡ÎÓ„Ó‚ - Í ÒÛÏÏ‡Ï Ì‡ÎÓ„Ó‚, ÍÓÚÓ˚e\ndem 1. Januar des Kalenderjahrs erhoben werden, das auf            ‚ÁËÏ‡˛ÚÒﬂ Á‡ ÔeËÓ‰, Ì‡˜ËÌ‡ﬂ Ò 1 ﬂÌ‚‡ﬂ Í‡ÎeÌ‰‡ÌÓ„Ó\ndas Kündigungsjahr folgt.                                          „Ó‰‡, ÒÎe‰Û˛˘e„Ó Á‡ „Ó‰ÓÏ, ‚ ÍÓÚÓÓÏ Á‡ﬂ‚ÎeÌÓ Ó\n‰eÌÓÌÒ‡ˆËË ëÓ„Î‡¯eÌËﬂ.\nGeschehen zu Berlin am 27. März 2003 in zwei Ausfertigun-          ëÓ‚e¯eÌÓ ‚ „. ÅeÎËÌe 27 Ï‡Ú‡ 2003 „Ó‰‡ ‚ ‰‚Ûı\ngen, jede in deutscher und russischer Sprache, wobei jeder          ˝ÍÁeÏÔÎﬂ‡ı, Í‡Ê‰˚È Ì‡ ÌeÏeˆÍÓÏ Ë ÛÒÒÍÓÏ ﬂÁ˚Í‡ı,\nWortlaut gleichermaßen verbindlich ist.                             ÔË˜eÏ Ó·‡ ÚeÍÒÚ‡ ËÏe˛Ú Ó‰ËÌ‡ÍÓ‚Û˛ ÒËÎÛ.\nFür die Bundesrepublik Deutschland\ná‡ îe‰e‡ÚË‚ÌÛ˛ êeÒÔÛ·ÎËÍÛ ÉeÏ‡ÌËﬂ\nKlaus Scharioth\nFür die Republik Tadschikistan\ná‡ êeÒÔÛ·ÎËÍÛ í‡‰ÊËÍËÒÚ‡Ì\nSafarali Nadschmuddinow","1056                 Bundesgesetzblatt Jahrgang 2004 Teil II Nr. 24, ausgegeben zu Bonn am 27. Juli 2004\nProtokoll\nzum Abkommen\nzwischen der Bundesrepublik Deutschland\nund der Republik Tadschikistan\nzur Vermeidung der Doppelbesteuerung auf dem Gebiet\nder Steuern vom Einkommen und vom Vermögen vom 27. März 2003\nèÓÚÓÍÓÎ\nÍ ëÓ„Î‡¯eÌË˛ ÏeÊ‰Û\nîe‰e‡ÚË‚ÌÓÈ êeÒÔÛ·ÎËÍÓÈ ÉeÏ‡ÌËﬂ\nË êeÒÔÛ·ÎËÍÓÈ í‡‰ÊËÍËÒÚ‡Ì\nÓ· ËÁ·eÊ‡ÌËË ‰‚ÓÈÌÓ„Ó Ì‡ÎÓ„ÓÓ·ÎÓÊeÌËﬂ\n‚ ÓÚÌÓ¯eÌËË Ì‡ÎÓ„Ó‚ Ì‡ ‰ÓıÓ‰˚ Ë ËÏÛ˘eÒÚ‚Ó ÓÚ 27 Ï‡Ú‡ 2003 „Ó‰‡\nAnlässlich der Unterzeichnung des Abkommens zwischen der             Ç Ò‚ﬂÁË Ò ÔÓ‰ÔËÒ‡ÌËeÏ ëÓ„Î‡¯eÌËﬂ ÏeÊ‰Û îe‰e‡ÚË‚ÌÓÈ\nBundesrepublik Deutschland und der Republik Tadschikistan zur        êeÒÔÛ·ÎËÍÓÈ ÉeÏ‡ÌËﬂ Ë êeÒÔÛ·ÎËÍÓÈ í‡‰ÊËÍËÒÚ‡Ì Ó·\nVermeidung der Doppelbesteuerung auf dem Gebiet der Steuern          ËÁ·eÊ‡ÌËË ‰‚ÓÈÌÓ„Ó Ì‡ÎÓ„ÓÓ·ÎÓÊeÌËﬂ ‚ ÓÚÌÓ¯eÌËË Ì‡ÎÓ„Ó‚\nvom Einkommen und vom Vermögen haben die hierzu gehörig              Ì‡ ‰ÓıÓ‰˚ Ë ËÏÛ˘eÒÚ‚Ó ‰ÓÎÊÌ˚Ï Ó·‡ÁÓÏ ÛÔÓÎÌÓÏÓ˜eÌÌ˚e\nbefugten Unterzeichneten die nachstehenden Bestimmungen              Ì‡ ÚÓ ÔÓ‰ÔËÒ‡‚¯ËeÒﬂ ÎËˆ‡ ÒÓ„Î‡ÒÓ‚‡ÎË ÌËÊeÒÎe‰Û˛˘Ëe\nvereinbart, die Bestandteil des Abkommens sind:                      ÔÓÎÓÊeÌËﬂ, ﬂ‚Îﬂ˛˘ËeÒﬂ ÌeÓÚßeÏÎeÏÓÈ ˜‡ÒÚ¸˛ ëÓ„Î‡¯eÌËﬂ:\n1. Z u A r t i k e l 7                                               1. ä Ò Ú ‡ Ú ¸ e 7\na) Verkauft ein Unternehmen eines Vertragsstaats durch eine          ‡) EÒÎË Ôe‰ÔËﬂÚËe ÑÓ„Ó‚‡Ë‚‡˛˘e„ÓÒﬂ ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚‡\nBetriebsstätte im anderen Vertragsstaat Güter oder Waren             ÔÓ‰‡eÚ ËÁ‰eÎËﬂ ËÎË ÚÓ‚‡˚ ˜eeÁ ÔÓÒÚÓﬂÌÌÓe\noder übt es dort eine Geschäftstätigkeit aus, so werden die          Û˜eÊ‰eÌËe ‚ ‰Û„ÓÏ ÑÓ„Ó‚‡Ë‚‡˛˘eÏÒﬂ ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚e\nGewinne dieser Betriebsstätte nicht auf der Grundlage des            ËÎË ÓÒÛ˘eÒÚ‚ÎﬂeÚ ‚ ÌeÏ ÍÓÏÏe˜eÒÍÛ˛ ‰eﬂÚeÎ¸ÌÓÒÚ¸, ÚÓ\nvom Unternehmen hierfür erzielten Gesamtbetrags, sondern             ÒÛÏÏ˚ ÔË·˚ÎË ‰‡ÌÌÓ„Ó ÔÓÒÚÓﬂÌÌÓ„Ó Û˜eÊ‰eÌËﬂ\nnur auf der Grundlage des Betrags ermittelt, der der tatsäch-        ËÒ˜ËÒÎﬂ˛ÚÒﬂ Ìe Ì‡ ÓÒÌÓ‚e ‚˚Û˜eÌÌÓÈ Ôe‰ÔËﬂÚËeÏ ÔË\nlichen Verkaufs- oder Geschäftstätigkeit der Betriebsstätte          ˝ÚÓÏ ÒÓ‚ÓÍÛÔÌÓÈ ÒÛÏÏ˚, ‡ ÎË¯¸ Ì‡ ÓÒÌÓ‚e ÚÓÈ ÒÛÏÏ˚,\nzuzurechnen ist.                                                     ÍÓÚÓ‡ﬂ ÏÓÊeÚ ·˚Ú¸ ÓÚÌeÒeÌ‡ Í Ù‡ÍÚË˜eÒÍÓÈ ÔÓ‰‡ÊÌÓÈ\nËÎË ÍÓÏÏe˜eÒÍÓÈ ‰eﬂÚeÎ¸ÌÓÒÚË ÔÓÒÚÓﬂÌÌÓ„Ó Û˜eÊ‰eÌËﬂ.\nb) Hat ein Unternehmen eine Betriebsstätte im anderen Ver-           b) EÒÎË Ôe‰ÔËﬂÚËe ËÏeeÚ ÔÓÒÚÓﬂÌÌÓe Û˜eÊ‰eÌËe ‚\ntragsstaat, so werden im Fall von Verträgen, insbesondere            ‰Û„ÓÏ ÑÓ„Ó‚‡Ë‚‡˛˘eÏÒﬂ ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚e, ÚÓ ÒÛÏÏ˚\nüber Entwürfe, Lieferungen, Einbau oder Bau von gewerb-              ÔË·˚ÎË ‰‡ÌÌÓ„Ó ÔÓÒÚÓﬂÌÌÓ„Ó Û˜eÊ‰eÌËﬂ, ÔÓÎÛ˜eÌÌ˚e\nlichen, kaufmännischen oder wissenschaftlichen Ausrüstun-            ÎË·Ó ‚ Ò‚ﬂÁË Ò ÍÓÌÚ‡ÍÚ‡ÏË, ‚ ˜‡ÒÚÌÓÒÚË, Ó\ngen oder Einrichtungen, oder von öffentlichen Aufträgen, die         ÔÓeÍÚËÓ‚‡ÌËË, ÔÓÒÚ‡‚Íe, ÏÓÌÚ‡Êe ËÎË ÒÚÓËÚeÎ¸ÒÚ‚e\nGewinne dieser Betriebsstätte nicht auf der Grundlage des            ÔÓÏ˚¯ÎeÌÌÓ„Ó,       ÍÓÏÏe˜eÒÍÓ„Ó      ËÎË   Ì‡Û˜ÌÓ„Ó\nGesamtvertragspreises, sondern nur auf der Grundlage des             Ó·ÓÛ‰Ó‚‡ÌËﬂ ËÎË Ó·¸eÍÚ‡, ÎË·Ó ‚ Ò‚ﬂÁË Ò „ÓÒÛ‰‡ÒÚ-\nTeils des Vertrages ermittelt, der tatsächlich von der               ‚eÌÌ˚ÏË Á‡Í‡Á‡ÏË, ËÒ˜ËÒÎﬂ˛ÚÒﬂ Ìe Ì‡ ÓÒÌÓ‚e\nBetriebsstätte in dem Vertragsstaat durchgeführt wird, in            ÒÓ‚ÓÍÛÔÌÓÈ ˆeÌ˚ ÍÓÌÚ‡ÍÚ‡, ‡ ÎË¯¸ Ì‡ ÓÒÌÓ‚e ÚÓÈ ˜‡ÒÚË\ndem die Betriebsstätte liegt. Gewinne aus der Lieferung von          ÍÓÌÚ‡ÍÚ‡, ÍÓÚÓ‡ﬂ Ù‡ÍÚË˜eÒÍË ‚˚ÔÓÎÌﬂeÚÒﬂ ÔÓÒÚÓﬂÌÌ˚Ï\nWaren an die Betriebsstätte oder Gewinne im Zusammen-                Û˜eÊ‰eÌËeÏ ‚ ÚÓÏ ÑÓ„Ó‚‡Ë‚‡˛˘eÏÒﬂ ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚e, ‚\nhang mit dem Teil des Vertrages, der in dem Vertragsstaat            ÍÓÚÓÓÏ ÓÌÓ ‡ÒÔÓÎÓÊeÌÓ. ëÛÏÏ˚ ÔË·˚ÎË ÓÚ ÔÓÒÚ‡‚ÍË\ndurchgeführt wird, in dem der Sitz des Stammhauses des               ÚÓ‚‡Ó‚ ÔÓÒÚÓﬂÌÌÓÏÛ Û˜eÊ‰eÌË˛ ËÎË ÒÛÏÏ˚ ÔË·˚ÎË ‚\nUnternehmens liegt, können nur in diesem Staat besteuert             Ò‚ﬂÁË Ò ÚÓÈ ˜‡ÒÚ¸˛ ÍÓÌÚ‡ÍÚ‡, ÍÓÚÓ‡ﬂ ‚˚ÔÓÎÌﬂeÚÒﬂ ‚ ÚÓÏ\nwerden.                                                              ÑÓ„Ó‚‡Ë‚‡˛˘eÏÒﬂ ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚e, ‚ ÍÓÚÓÓÏ Ì‡ıÓ‰ËÚÒﬂ\nÏeÒÚÓÌ‡ıÓÊ‰eÌËe „ÓÎÓ‚ÌÓ„Ó ÔÓ‰‡Á‰eÎeÌËﬂ Ôe‰ÔËﬂÚËﬂ,\nÏÓ„ÛÚ Ó·Î‡„‡Ú¸Òﬂ Ì‡ÎÓ„ÓÏ ÚÓÎ¸ÍÓ ‚ ˝ÚÓÏ ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚e.\nc) Vergütungen für technische Dienstleistungen einschließlich        Ò) ÇÓÁÌ‡„‡Ê‰eÌËﬂ Á‡ ÚeıÌË˜eÒÍËe ÛÒÎÛ„Ë, ‚ÍÎ˛˜‡ﬂ\nStudien oder Entwürfe wissenschaftlicher, geologischer oder          ‡Ì‡ÎËÚË˜eÒÍËe ‡Á‡·ÓÚÍË ËÎË ÔÓeÍÚ˚ Ì‡Û˜ÌÓ„Ó,\ntechnischer Art oder für Konstruktionsverträge einschließlich        „eÓÎÓ„Ë˜eÒÍÓ„Ó ÎË·Ó ÚeıÌË˜eÒÍÓ„Ó ı‡‡ÍÚe‡, Á‡\ndazugehöriger Blaupausen oder für Beratungs- oder Über-              ÍÓÌÚ‡ÍÚ˚ Ó ÍÓÌÒÚÛÍˆËË, ‚ÍÎ˛˜‡ﬂ ÔËÌ‡‰ÎeÊ‡˘Ëe Í\nwachungstätigkeit gelten als Vergütungen, auf die Artikel 7          ÌËÏ ˜eÚeÊË, ËÎË Á‡ ‰eﬂÚeÎ¸ÌÓÒÚ¸ ÔÓ ÍÓÌÒÛÎ¸ÚËÓ‚‡ÌË˛\ndes Abkommens anzuwenden ist.                                        ËÎË Ì‡‰ÁÓÛ (ÏÓÌËÚÓËÌ„Û) Ò˜ËÚ‡˛ÚÒﬂ ‚ÓÁÌ‡„‡Ê‰eÌËﬂÏË,\nÍ ÍÓÚÓ˚Ï ÔËÏeÌﬂ˛ÚÒﬂ ÔÓÎÓÊeÌËﬂ ÒÚ‡Ú¸Ë 7 ëÓ„Î‡¯eÌËﬂ.\n2. Z u d e n A r t i k e l n 10 u n d 11                             2. ä Ò Ú ‡ Ú ¸ ﬂ Ï 1 0 Ë 1 1\nUngeachtet der Artikel 10 und 11 können Dividenden und Zinsen        çeÒÏÓÚﬂ Ì‡ ÔÓÎÓÊeÌËﬂ ÒÚ‡ÚeÈ 10 Ë 11 ëÓ„Î‡¯eÌËﬂ,\nin dem Vertragsstaat, aus dem sie stammen, nach dem Recht            ‰Ë‚Ë‰eÌ‰˚ Ë ÔÓˆeÌÚ˚ ÏÓ„ÛÚ Ó·Î‡„‡Ú¸Òﬂ Ì‡ÎÓ„ÓÏ ‚\ndieses Staates besteuert werden, wenn sie                            ÑÓ„Ó‚‡Ë‚‡˛˘eÏÒﬂ ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚e, ‚ ÍÓÚÓÓÏ ÓÌË ‚ÓÁÌËÍÎË, ‚\nÒÓÓÚ‚eÚÒÚ‚ËË Ò Á‡ÍÓÌÓ‰‡ÚeÎ¸ÒÚ‚ÓÏ ˝ÚÓ„Ó ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚‡, eÒÎË\nÓÌË:\na) auf Rechten oder Forderungen mit Gewinnbeteiligung,               ‡) ÓÒÌÓ‚‡Ì˚ Ì‡ Ô‡‚‡ı ËÎË ‰ÓÎ„Ó‚˚ı Úe·Ó‚‡ÌËﬂı,\neinschließlich der Einkünfte eines stillen Gesellschafters aus       Ôe‰ÛÒÏ‡ÚË‚‡˛˘Ëı Û˜‡ÒÚËe ‚ ÔË·˚ÎË, ‚ÍÎ˛˜‡ﬂ\nseiner Beteiligung als stiller Gesellschafter oder der Einkünfte     ‰ÓıÓ‰˚ Ìe„Î‡ÒÌÓ„Ó Û˜‡ÒÚÌËÍ‡, ÔÓÎÛ˜‡eÏ˚e ËÏ ÓÚ Ò‚Óe„Ó\naus partiarischen Darlehen oder Gewinnobligationen im                ‰ÓÎe‚Ó„Ó Û˜‡ÒÚËﬂ ‚ Í‡˜eÒÚ‚e Ìe„Î‡ÒÌÓ„Ó Û˜‡ÒÚÌËÍ‡,","Bundesgesetzblatt Jahrgang 2004 Teil II Nr. 24, ausgegeben zu Bonn am 27. Juli 2004                    1057\nSinne des Steuerrechts der Bundesrepublik Deutschland,               ‰ÓıÓ‰˚ ÓÚ Íe‰ËÚÓ‚ (Á‡ÈÏÓ‚), Ì‡‰eÎeÌÌ˚ı Ô‡‚ÓÏ Ì‡\nberuhen und                                                          Û˜‡ÒÚËe ‚ ÔË·˚ÎË, ‡ Ú‡ÍÊe ÓÚ Ó·ÎË„‡ˆËÈ Ò Ô‡‚ÓÏ Ì‡\nÛ˜‡ÒÚËe    ‚    ÔË·˚ÎË     ‚   ÔÓÌËÏ‡ÌËË    Ì‡ÎÓ„Ó‚Ó„Ó\nÁ‡ÍÓÌÓ‰‡ÚeÎ¸ÒÚ‚‡ îe‰e‡ÚË‚ÌÓÈ êeÒÔÛ·ÎËÍË ÉeÏ‡ÌËﬂ,\nË\nb) bei der Ermittlung der Gewinne des Schuldners der Dividen-         b) ÔÓ‰ÎeÊ‡Ú ‚˚˜eÚÛ ÔË ËÒ˜ËÒÎeÌËË ÔË·˚ÎË ÔÎ‡ÚeÎ¸˘ËÍ‡\nden oder Zinsen abzugsfähig sind.                                    ÒÛÏÏ ‰Ë‚Ë‰eÌ‰Ó‚ ËÎË ÔÓˆeÌÚÓ‚.\n3. Z u A r t i k e l 25                                               3. ä ÒÚ‡Ú¸e 25\nFalls nach Maßgabe des innerstaatlichen Rechts aufgrund dieses        EÒÎË ‚ ÒÓÓÚ‚eÚÒÚ‚ËË Ò Ì‡ˆËÓÌ‡Î¸Ì˚Ï Á‡ÍÓÌÓ‰‡ÚeÎ¸ÒÚ‚ÓÏ Ì‡\nAbkommens personenbezogene Daten übermittelt werden, gel-             ÓÒÌÓ‚‡ÌËË ëÓ„Î‡¯eÌËﬂ Ôee‰‡˛ÚÒﬂ Ò‚e‰eÌËﬂ, Í‡Ò‡˛˘ËeÒﬂ\nten ergänzend die nachfolgenden Bestimmungen unter Beach-             ÙËÁË˜eÒÍËı ÎËˆ, ÚÓ Ò Û˜eÚÓÏ Ô‡‚Ó‚˚ı ‡ÍÚÓ‚ Í‡Ê‰Ó„Ó\ntung der für jeden Vertragsstaat geltenden Rechtsvorschriften:        ÑÓ„Ó‚‡Ë‚‡˛˘e„ÓÒﬂ ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚‡ ‰ÓÔÓÎÌËÚeÎ¸ÌÓ ‰eÈÒÚ‚Û˛Ú\nÒÎe‰Û˛˘Ëe ÔÓÎÓÊeÌËﬂ.\na) Die Verwendung der Daten durch die empfangende Stelle              ‡) àÒÔÓÎ¸ÁÓ‚‡ÌËe Ò‚e‰eÌËÈ ÔËÌËÏ‡˛˘ËÏ Û˜eÊ‰eÌËeÏ\nist nur zu dem angegebenen Zweck und nur zu den durch                ‰ÓÔÛÒÍ‡eÚÒﬂ ÚÓÎ¸ÍÓ ‚ ÛÍ‡Á‡ÌÌ˚ı ˆeÎﬂı Ë ÚÓÎ¸ÍÓ ‚\ndie übermittelnde Stelle vorgeschriebenen Bedingungen                ÒÓÓÚ‚eÚÒÚ‚ËË Ò ÛÒÎÓ‚ËﬂÏË, Ôe‰ÛÒÏÓÚeÌÌ˚ÏË Ôee‰‡˛˘ËÏ\nzulässig.                                                            Û˜eÊ‰eÌËeÏ.\nb) Die empfangende Stelle unterrichtet die übermittelnde Stelle       b) èËÌËÏ‡˛˘ee Û˜eÊ‰eÌËe ÒÚ‡‚ËÚ ‚ ËÁ‚eÒÚÌÓÒÚ¸\nauf Ersuchen über die Verwendung der übermittelten Daten             Ôee‰‡‚¯ee Ò‚e‰eÌËﬂ Û˜eÊ‰eÌËe ÔÓ e„Ó ÔÓÒ¸·e Ó·\nund über die dadurch erzielten Ergebnisse.                           ËÒÔÓÎ¸ÁÓ‚‡ÌËË Ôee‰‡ÌÌ˚ı Ò‚e‰eÌËÈ Ë ÔÓÎÛ˜eÌÌ˚ı Ò Ëı\nÔÓÏÓ˘¸˛ eÁÛÎ¸Ú‡Ú‡ı.\nc) Personenbezogene Daten dürfen nur an die zuständigen               Ò) ë‚e‰eÌËﬂ, Í‡Ò‡˛˘ËeÒﬂ ÙËÁË˜eÒÍËı ÎËˆ, ÏÓ„ÛÚ ·˚Ú¸\nStellen übermittelt werden. Die weitere Übermittlung an              Ôee‰‡Ì˚ ÚÓÎ¸ÍÓ ‚ ÍÓÏÔeÚeÌÚÌ˚e Û˜eÊ‰eÌËﬂ. àı\nandere Stellen darf nur mit vorheriger Zustimmung der über-          ÔÓÒÎe‰Û˛˘‡ﬂ Ôee‰‡˜‡ ‰Û„ËÏ Û˜eÊ‰eÌËﬂÏ ÏÓÊeÚ\nmittelnden Stelle erfolgen.                                          ÔÓËÒıÓ‰ËÚ¸ ÚÓÎ¸ÍÓ Ò Ôe‰‚‡ËÚeÎ¸ÌÓ„Ó ÒÓ„Î‡ÒËﬂ\nÔee‰‡˛˘e„Ó Û˜eÊ‰eÌËﬂ.\nd) Die übermittelnde Stelle ist verpflichtet, auf die Richtigkeit der d) èee‰‡˛˘ee       Û˜eÊ‰eÌËe     Ó·ﬂÁ‡ÌÓ    ÒÎe‰ËÚ¸    Á‡\nzu übermittelnden Daten sowie auf die Erforderlichkeit und           ‰ÓÒÚÓ‚eÌÓÒÚ¸˛ Ôee‰‡‚‡eÏ˚ı Ò‚e‰eÌËÈ, ‡ Ú‡ÍÊe Á‡ Ëı\nVerhältnismäßigkeit in Bezug auf den mit der Übermittlung            ÌeÓ·ıÓ‰ËÏÓÒÚ¸˛ Ë ‡‰eÍ‚‡ÚÌÓÒÚ¸˛ ˆeÎﬂÏ, ÍÓÚÓ˚e\nverfolgten Zweck zu achten. Dabei sind die nach dem jeweils          ÔeÒÎe‰Û˛ÚÒﬂ Ôee‰‡˜eÈ Ò‚e‰eÌËÈ. èË ˝ÚÓÏ ÒÎe‰ÛeÚ\ninnerstaatlichen Recht geltenden Übermittlungsverbote zu             Û˜ËÚ˚‚‡Ú¸ ‰eÈÒÚ‚Û˛˘Ëe ‚ ‡ÏÍ‡ı Ì‡ˆËÓÌ‡Î¸ÌÓ„Ó\nbeachten. Erweist sich, dass unrichtige Daten oder Daten, die        Á‡ÍÓÌÓ‰‡ÚeÎ¸ÒÚ‚‡ Á‡ÔeÚ˚ Ì‡ Ôee‰‡˜Û Ò‚e‰eÌËÈ. EÒÎË\nnicht übermittelt werden durften, übermittelt worden sind, so        ÓÍ‡Á˚‚‡eÚÒﬂ, ˜ÚÓ ·˚ÎË Ôee‰‡Ì˚ Ìe‰ÓÒÚÓ‚eÌ˚e\nist dies der empfangenden Stelle unverzüglich mitzuteilen.           Ò‚e‰eÌËﬂ ËÎË Ò‚e‰eÌËﬂ, Ìe ÔÓ‰ÎeÊ‡‚¯Ëe Ôee‰‡˜e, ÚÓ Ó·\nDiese ist verpflichtet, die Berichtigung oder Löschung solcher       ˝ÚÓÏ     ÌeÓ·ıÓ‰ËÏÓ      ÌeÁ‡Ïe‰ÎËÚeÎ¸ÌÓ       ËÁ‚eÒÚËÚ¸\nDaten vorzunehmen.                                                   ÔËÌËÏ‡˛˘ee Û˜eÊ‰eÌËe. éÌÓ Ó·ﬂÁ‡ÌÓ ÔÓËÁ‚Ó‰ËÚ¸ Ëı\nËÒÔ‡‚ÎeÌËe ËÎË ÛÌË˜ÚÓÊeÌËe.\ne) Dem Betroffenen ist auf Antrag über die zu seiner Person           e) èÓ Á‡ﬂ‚ÎeÌË˛ Á‡ËÌÚeeÒÓ‚‡ÌÌÓ„Ó ÎËˆ‡ eÏÛ ‚˚‰‡eÚÒﬂ\nübermittelten Daten sowie über den vorgesehenen Verwen-              ÒÔ‡‚Í‡ Ó Ôee‰‡˜e Í‡Ò‡˛˘ËıÒﬂ e„Ó Ò‚e‰eÌËÈ, ‡ Ú‡ÍÊe Ó\ndungszweck Auskunft zu erteilen. Eine Verpflichtung zur Aus-         Ôe‰ÔÓÎ‡„‡eÏ˚ı ˆeÎﬂı Ëı ËÒÔÓÎ¸ÁÓ‚‡ÌËﬂ. Ç˚‰‡˜‡\nkunftserteilung besteht nicht, soweit eine Abwägung ergibt,          ÒÔ‡‚ÍË Ìe ﬂ‚ÎﬂeÚÒﬂ Ó·ﬂÁ‡ÚeÎ¸ÌÓÈ, eÒÎË ‡Ì‡ÎËÁ\ndass das öffentliche Interesse, die Auskunft nicht zu erteilen,      ÔÓÍ‡Á˚‚‡eÚ, ˜ÚÓ „ÓÒÛ‰‡ÒÚ‚eÌÌ‡ﬂ Á‡ËÌÚeeÒÓ‚‡ÌÌÓÒÚ¸\ndas Interesse des Betroffenen an der Auskunftserteilung              ÓÚÍ‡Á˚‚‡Ú¸ ‚ ‚˚‰‡˜e ÒÔ‡‚ÍË Ôe‚‡ÎËÛeÚ Ì‡‰\nüberwiegt. Im Übrigen richtet sich das Recht des Betroffe-           Á‡ËÌÚeeÒÓ‚‡ÌÌÓÒÚ¸˛ ÛÔÓÏﬂÌÛÚÓ„Ó ÎËˆ‡ ‚ ee ÔÓÎÛ˜eÌËË.\nnen, über die zu seiner Person vorhandenen Daten Auskunft            Ç ÓÒÚ‡Î¸ÌÓÏ Ô‡‚‡ Á‡ËÌÚeeÒÓ‚‡ÌÌÓ„Ó ÎËˆ‡ Ì‡\nzu erhalten, nach dem innerstaatlichen Recht des Vertrags-           ÔÓÎÛ˜eÌËe ÒÔ‡‚ÍË Ó· ËÏe˛˘ËıÒﬂ Ó ÌeÏ Ò‚e‰eÌËﬂı\nstaats, in dessen Hoheitsgebiet die Auskunft beantragt wird.         e„ÛÎËÛ˛ÚÒﬂ Ì‡ˆËÓÌ‡Î¸Ì˚Ï Á‡ÍÓÌÓ‰‡ÚeÎ¸ÒÚ‚ÓÏ ÚÓ„Ó\nÑÓ„Ó‚‡Ë‚‡˛˘e„ÓÒﬂ      ÉÓÒÛ‰‡ÒÚ‚‡,     Ì‡   ÚeËÚÓËË\nÍÓÚÓÓ„Ó Á‡Ô‡¯Ë‚‡eÚÒﬂ ÒÔ‡‚Í‡.\nf)  Wird jemand infolge von Übermittlungen im Rahmen des              f) EÒÎË ÍÓÏÛ-ÎË·Ó ÔÓÚË‚ÓÔ‡‚ÌÓ ÔË˜ËÌﬂeÚÒﬂ Û˘e·\nDatenaustauschs nach diesem Abkommen rechtswidrig                    ‚ÒÎe‰ÒÚ‚Ëe Ôee‰‡˜Ë Ò‚e‰eÌËÈ ‚ ‡ÏÍ‡ı Ó·ÏeÌ‡\ngeschädigt, haftet ihm hierfür die empfangende Stelle nach           ËÌÙÓÏ‡ˆËeÈ ÔÓ ëÓ„Î‡¯eÌË˛, ÓÚ‚eÚÒÚ‚eÌÌÓÒÚ¸ Ôee‰\nMaßgabe ihres innerstaatlichen Rechts. Sie kann sich im Ver-         ÌËÏ ‚ ˝ÚÓÈ Ò‚ﬂÁË ÌeÒeÚ ÔËÌËÏ‡˛˘ee Û˜eÊ‰eÌËe ‚\nhältnis zum Geschädigten zu ihrer Entlastung nicht darauf            ÒÓÓÚ‚eÚÒÚ‚ËË Ò e„Ó Ì‡ˆËÓÌ‡Î¸Ì˚Ï Á‡ÍÓÌÓ‰‡ÚeÎ¸ÒÚ‚ÓÏ.\nberufen, dass der Schaden durch die übermittelnde Stelle             éÌÓ Ìe ÏÓÊeÚ ‚ ÓÚÌÓ¯eÌËË ÔÓÌeÒ¯e„Ó Û˘e· ÎËˆ‡\nverursacht worden ist.                                               ÒÒ˚Î‡Ú¸Òﬂ ‚ ÓÔ‡‚‰‡ÌËe Ì‡ ÚÓ, ˜ÚÓ Û˘e· ·˚Î ÔË˜ËÌeÌ\nÔee‰‡˛˘ËÏ Ò‚e‰eÌËﬂ Û˜eÊ‰eÌËeÏ.\ng) Soweit das für die übermittelnde Stelle geltende innerstaat-       g) EÒÎË Ì‡ˆËÓÌ‡Î¸ÌÓe Á‡ÍÓÌÓ‰‡ÚeÎ¸ÒÚ‚Ó, ‚ ‡ÏÍ‡ı\nliche Recht in Bezug auf die übermittelten personenbezoge-           ÍÓÚÓÓ„Ó     ‰eÈÒÚ‚ÛeÚ      Ôee‰‡˛˘ee      Û˜eÊ‰eÌËe,\nnen Daten besondere Löschungsvorschriften vorsieht, weist            Ôe‰ÛÒÏ‡ÚË‚‡eÚ ‚ ÓÚÌÓ¯eÌËË Ôee‰‡ÌÌ˚ı Ò‚e‰eÌËÈ,\ndiese Stelle die empfangende Stelle darauf hin. Unabhängig           Í‡Ò‡˛˘ËıÒﬂ      ÙËÁË˜eÒÍËı     ÎËˆ,   ÓÒÓ·˚e     Ô‡‚ËÎ‡\nvon diesem Recht sind die übermittelten personenbezogenen            ÛÌË˜ÚÓÊeÌËﬂ, ÚÓ Ôee‰‡˛˘ee Û˜eÊ‰eÌËe ÛÍ‡Á˚‚‡eÚ Ì‡\nDaten zu löschen, sobald sie für den Zweck, für den sie über-        ˝ÚÓ ÔËÌËÏ‡˛˘eÏÛ Û˜eÊ‰eÌË˛. çeÁ‡‚ËÒËÏÓ ÓÚ ˝ÚÓ„Ó\nmittelt worden sind, nicht mehr erforderlich sind.                   Á‡ÍÓÌÓ‰‡ÚeÎ¸ÒÚ‚‡, Ôee‰‡ÌÌ˚e Ò‚e‰eÌËﬂ, Í‡Ò‡˛˘ËeÒﬂ\nÙËÁË˜eÒÍËı ÎËˆ, ÔÓ‰ÎeÊ‡Ú ÛÌË˜ÚÓÊeÌË˛, eÒÎË ÓÌË\n·ÓÎ¸¯e Ìe Úe·Û˛ÚÒﬂ ‰Îﬂ ˆeÎeÈ, ‰Îﬂ ÍÓÚÓ˚ı ÓÌË ·˚ÎË\nÔee‰‡Ì˚.","1058             Bundesgesetzblatt Jahrgang 2004 Teil II Nr. 24, ausgegeben zu Bonn am 27. Juli 2004\nh) Die übermittelnde und die empfangende Stelle sind verpflich- h) èee‰‡˛˘ee Ë ÔËÌËÏ‡˛˘ee Û˜eÊ‰eÌËﬂ Ó·ﬂÁ‡Ì˚\ntet, die Übermittlung und den Empfang von personenbezoge-       ‰ÓÍÛÏeÌÚ‡Î¸ÌÓ Á‡e„ËÒÚËÓ‚‡Ú¸ Ôee‰‡˜Û Ë ÔÓÎÛ˜eÌËe\nnen Daten aktenkundig zu machen.                                Ò‚e‰eÌËÈ, Í‡Ò‡˛˘ËıÒﬂ ÙËÁË˜eÒÍËı ÎËˆ.\ni) Die übermittelnde und die empfangende Stelle sind verpflich- i) èee‰‡˛˘ee Ë ÔËÌËÏ‡˛˘ee Û˜eÊ‰eÌËﬂ Ó·ﬂÁ‡Ì˚\ntet, die übermittelten personenbezogenen Daten wirksam          ‰eÈÒÚ‚eÌÌÓ Óı‡ÌﬂÚ¸ Ôee‰‡ÌÌ˚e ‚ ÓÚÌÓ¯eÌËË\ngegen unbefugten Zugang, unbefugte Veränderung und              ÙËÁË˜eÒÍËı ÎËˆ Ò‚e‰eÌËﬂ ÓÚ ‰ÓÒÚÛÔ‡ Í ÌËÏ, Ëı ËÁÏeÌeÌËﬂ\nunbefugte Bekanntgabe zu schützen.                              Ë ‡Á„Î‡¯eÌËﬂ ÎËˆ‡ÏË, Ìe ËÏe˛˘ËÏË Ì‡ ÚÓ Ô‡‚Ó."]}