{"id":"bgbl2-2001-32-3","kind":"bgbl2","year":2001,"number":32,"date":"2001-11-12T00:00:00Z","url":"https://offenegesetze.de/veroeffentlichung/bgbl2/2001/32#page=31","api_url":"https://api.offenegesetze.de/v1/veroeffentlichung/bgbl2-2001-32-3/","document_url":"https://media.offenegesetze.de/bgbl2/2001/bgbl2_2001_32.pdf#page=31","order":3,"title":"Bekanntmachung über den Geltungsbereich des Übereinkommens gegen Folter und andere grausame, unmenschliche oder erniedrigende Behandlung oder Strafe","law_date":"2001-09-24T00:00:00Z","page":1103,"pdf_page":31,"num_pages":11,"content":["Bundesgesetzblatt Jahrgang 2001 Teil II Nr. 32, ausgegeben zu Bonn am 12. November 2001               1103\nBekanntmachung\nüber den Geltungsbereich\ndes Übereinkommens gegen Folter und andere grausame,\nunmenschliche oder erniedrigende Behandlung oder Strafe\nVom 24. September 2001\nI.\nDas Übereinkommen vom 10. Dezember 1984 gegen Folter und andere\ngrausame, unmenschliche oder erniedrigende Behandlung oder Strafe\n(BGBl. 1990 II S. 246) ist nach seinem Artikel 27 Abs. 2 für folgende weitere\nStaaten in Kraft getreten:\nBotsuana                                                          am    8. Oktober 2000\nnach Maßgabe des unter II. abgedruckten Vorbehalts\nGabun                                                             am    8. Oktober 2000\nGhana                                                             am    7. Oktober 2000\nnach Maßgabe der unter II. abgedruckten Erklärungen\nKatar                                                             am 10. Februar 2000\nnach Maßgabe des unter II. abgedruckten Vorbehalts\nLibanon                                                           am 4. November 2000\nMosambik                                                          am 14. Oktober 1999\nNigeria                                                           am        28. Juli 2001\nSierra Leone                                                      am        25. Mai 2001.\nC h i n a hat dem Generalsekretär der Vereinten Nationen am 19. Oktober\n1999 mit Wirkung vom 20. Dezember 1999 die E r s t r e c k u n g des Über-\neinkommens auf Macao mitgeteilt und dabei erklärt, dass die von China\neingelegten V o r b e h a l t e zu Artikel 20 und 30 Abs. 1 mit Wirkung vom\n20. Dezember 1999 auch für Macao gelten (vgl. die Bekanntmachung vom\n9. Februar 1993, BGBl. II S. 715).\nDie B u n d e s r e p u b l i k J u g o s l a w i e n hat dem Generalsekretär der\nVereinten Nationen am 12. März 2001 notifiziert, dass sie sich als einer der\nR e c h t s n a c h f o l g e r der ehemaligen Sozialistischen Föderativen Republik\nJugoslawien mit Wirkung vom 27. April 1992, dem Tag der Gründung der\nBundesrepublik Jugoslawien, durch das Übereinkommen gebunden be-\ntrachtet. Gleichzeitig hat die Bundesrepublik Jugoslawien die durch die\nehemalige Sozialistische Föderative Republik Jugoslawien am 10. September\n1991 bei Hinterlegung der Ratifikationsurkunde abgegebene E r k l ä r u n g nach\nA r t i k e l 21 und 22 b e s t ä t i g t (vgl. die Bekanntmachung vom 9. Februar\n1993, BGBl. II S. 715).\nII.\nVo r b e h a l t e u n d Er k l ä r u n g e n\nB o t s u a n a hat dem Generalsekretär der Vereinten Nationen bei Hinter-\nlegung der Ratifikationsurkunde am 8. September 2000 folgenden V o r b e h a l t\nnotifiziert:\n(Übersetzung)\n“ The Government of the Republic of                  „Die Regierung der Republik Botsuana\nBotswana considers itself bound by                   betrachtet sich durch Artikel 1 des Über-\nArticle 1 of the Convention to the extent            einkommens als gebunden, soweit ,Folter‘\nthat ‘torture’ means the torture and in-             Folter und unmenschliche oder ernied-\nhuman or degrading punishment or other               rigende Strafe oder andere Behandlung\ntreatment prohibited by Section 7 of the             bedeutet, die nach Paragraph 7 der Ver-\nConstitution of the Republic of Botswana.”           fassung der Republik Botsuana verboten\nsind.“","1104 Bundesgesetzblatt Jahrgang 2001 Teil II Nr. 32, ausgegeben zu Bonn am 12. November 2001\nC h i l e hat dem Generalsekretär der Vereinten Nationen am 3. September\n1999 die R ü c k n a h m e seines bei Hinterlegung der Ratifikationsurkunde am\n30. September 1988 zu Artikel 30 Abs. 1 des Übereinkommens angebrachten\nV o r b e h a l t s notifiziert (vgl. die Bekanntmachung vom 9. Februar 1993,\nBGBl. II S. 715).\nG h a n a hat dem Generalsekretär der Vereinten Nationen bei Hinter-\nlegung der Ratifikationsurkunde am 7. September 2000 folgende E r k l ä r u n g\nnotifiziert:\n(Übersetzung)\n“ … it is hereby further declared in           „ … hiermit wird ferner nach Artikel 30\naccordance with Article 30 (2) of the said     Absatz 2 des genannten Übereinkommens\nConvention that the submission under           erklärt, dass Streitigkeiten zwischen Ver-\nArticle 30 (1) to arbitration or the Inter-    tragsstaaten in Bezug auf die Auslegung\nnational Court of Justice of disputes          oder Anwendung des genannten Über-\nbetween States Parties relating to the         einkommens nach Artikel 30 Absatz 1 nur\ninterpretation or application of the said      mit Zustimmung aller betroffenen Parteien\nConvention shall be by the consent of all      und nicht nur einer oder mehrerer be-\nthe Parties concerned and not by one or        troffenen Parteien einem Schiedsverfahren\nmore of the Parties concerned.”                zu unterwerfen oder dem Internationalen\nGerichtshof zu unterbreiten sind.“\nG h a n a hat ferner am 7. September 2000 folgende E r k l ä r u n g e n nach\nA r t i k e l 21 und 22 notifiziert:\n(Übersetzung)\n“lt is hereby further declared in accordance   „Hiermit wird ferner nach den Artikeln 21\nwith Articles 21 and 22 of the said Con-       und 22 des genannten Übereinkommens\nvention that the Government of the Repub-      erklärt, dass die Regierung der Republik\nlic of Ghana recognises the competence of      Ghana die Zuständigkeit des Ausschusses\nthe Committee against Torture to consider      gegen Folter anerkennt, von der Republik\ncomplaints brought by or against the           Ghana oder gegen sie erhobene Be-\nRepublic in respect of another State Party     schwerden im Verhältnis zu einem anderen\nwhich has made a Declaration recognising       Vertragsstaat, der die Zuständigkeit des\nthe competence of the Committee as well        Ausschusses durch eine Erklärung an-\nas individuals subject to the jurisdiction of  erkannt hat, sowie einzelnen Personen, die\nthe Republic who claim to be victims of any    der Hoheitsgewalt der Republik Ghana\nviolations by the Republic of the provisions   unterstehen, und die geltend machen,\nof the said Convention.                        Opfer von Verletzungen des genannten\nÜbereinkommens durch die Republik\nGhana zu sein, zu prüfen.\nAnd it is hereby also declared that the        Ferner wird hiermit erklärt, dass die Re-\nGovernment of the Republic of Ghana            gierung der Republik Ghana die Artikel 21\ninterprets Article 21 and Article 22 as giving und 22 so auslegt, dass der genannte\nthe said Committee the competence to           Ausschuss zuständig ist, Beschwerden in\nreceive and consider complaints in respect     Bezug auf Sachen entgegenzunehmen\nof matters occurring after the said Con-       und zu prüfen, die nach dem Zeitpunkt\nvention had entered into force for Ghana       datieren, zu dem das genannte Überein-\nand shall not apply to decisions, acts,        kommen für Ghana in Kraft getreten ist,\nomissions or events relating to matters,       und dass sie nicht für Entscheidungen,\nevents, omissions, acts or developments        Handlungen, Unterlassungen oder Ereig-\noccurring before Ghana becomes a party.”       nisse im Zusammenhang mit Sachen,\nEreignissen, Unterlassungen, Handlungen\noder Entwicklungen gelten, die vor dem\nZeitpunkt datieren, zu dem Ghana Ver-\ntragspartei wurde.“\nK a m e r u n hat dem Generalsekretär der Vereinten Nationen am 12. Oktober\n2000 folgende E r k l ä r u n g nach A r t i k e l 21 und 22 notifiziert:\n(Übersetzung)\n«[La République du Cameroun] déclare,          „[Die Republik Kamerun erklärt] nach\nconformément à l’article 21 de la Con-         Artikel 21 des Übereinkommens gegen\nvention contre la torture et autres peines     Folter und andere grausame, unmensch-\nou traitements cruels, inhumains ou dé-        liche oder erniedrigende Behandlung oder\ngradants, qu’il reconnaît la compétence du     Strafe, dass sie die Zuständigkeit des Aus-\nComité contre la torture pour recevoir et      schusses gegen Folter zur Entgegennahme\nexaminer des communications émanant            und Prüfung von Mitteilungen eines Ver-\nd’un Etat partie qui prétend que la Ré-        tragsstaats anerkennt, der geltend macht,","Bundesgesetzblatt Jahrgang 2001 Teil II Nr. 32, ausgegeben zu Bonn am 12. November 2001                 1105\npublique du Cameroun ne s’acquitte pas               die Republik Kamerun komme ihren Ver-\nde ses obligations au titre de la Conven-            pflichtungen aus dem Übereinkommen\ntion. Toutefois, de telles communications            nicht nach. Solche Mitteilungen sind\nne seront recevables que pour des situa-             jedoch lediglich bei Situationen und Sach-\ntions et des faits postérieurs à la présente         verhalten zulässig, die in die Zeit nach\ndéclaration et émaner d’un Etat partie               dieser Erklärung fallen und die von einem\nayant fait, au moins douze (12) mois avant           Vertragsstaat eingereicht werden, der min-\nl’introduction de sa communication, une              destens zwölf (12) Monate vor Einreichen\ndéclaration similaire acceptant réciproque-          seiner Mitteilung eine ähnliche Erklärung\nment la même compétence du Comité à                  abgegeben hat, mit der er umgekehrt die\nson égard.                                           Zuständigkeit des Ausschusses für sich\nanerkennt.\nConformément à l’article 22 de la Conven-            Die Republik Kamerun erklärt ferner nach\ntion, la République du Cameroun déclare              Artikel 22 des Übereinkommens, dass sie\naussi reconnaître, pour des situations et            bei Situationen und Sachverhalten, die in\ndes faits postérieurs à cette déclaration, la        die Zeit nach dieser Erklärung fallen, die\ncompétence du Comité contre la torture               Zuständigkeit des Ausschusses gegen\npour recevoir et examiner des communi-               Folter zur Entgegennahme und Prüfung\ncations présentées par ou pour le compte             von Mitteilungen einzelner Personen oder\nde particuliers relevant de sa juridiction qui       im Namen einzelner Personen anerkennt,\nprétendent être victimes d’une violation             die seiner Hoheitsgewalt unterstehen und\npar un Etat partie des dispositions de la            die geltend machen, Opfer einer Verletzung\nConvention.»                                         des Übereinkommens durch einen Ver-\ntragsstaat zu sein.“\nK a t a r hat bei Hinterlegung der Beitrittsurkunde am 11. Januar 2000\nfolgenden V o r b e h a l t eingelegt:\n(Übersetzung)\n(Translation) (Original: Arabic)                     (Übersetzung) (Original: Arabisch)\n“… with reservation as to:                           „ … unter Anbringung von Vorbehalten\nzu:\n(a) Any interpretation of the provisions of          (a) jeder Auslegung des Übereinkommens,\nthe Convention that is incompatible                  die mit den Vorschriften des isla-\nwith the precepts of Islamic law and the             mischen Rechts und der islamischen\nIslamic religion; and                                Religion unvereinbar ist, und\n(b) The competence of the Committee as               (b) der Zuständigkeit des Ausschusses\nindicated in articles 21 and 22 of the               wie in den Artikeln 21 und 22 des\nConvention.”                                         Übereinkommens angegeben.“\nIII.\nEi n s p r ü c h e\nz u m Vo r b e h a l t v o n B a n g l a d e s c h\nFolgende Staaten haben dem Generalsekretär der Vereinen Nationen einen\nEinspruch zu der von Bangladesch bei Hinterlegung der Beitrittsurkunde am\n5. Oktober 1998 abgegebenen Erklärung notifiziert (vgl. die Bekanntmachung\nvom 17. Februar 1999, BGBl. II S. 184):\nD e u t s c h l a n d am 17. Dezember 1999 folgenden E i n s p r u c h:\n„ Die Regierung der Bundesrepublik Deutschland hat die von der Regierung der\nVolksrepublik Bangladesch beim Beitritt Bangladeschs zum Übereinkommen vom\n10. Dezember 1984 gegen Folter und andere grausame, unmenschliche oder erniedri-\ngende Behandlung oder Strafe abgegebene Erklärung geprüft.\nDie Regierung der Bundesrepublik Deutschland stellt fest, dass die Erklärung einen\nVorbehalt allgemeiner Art darstellt. Ein Vorbehalt, nach dem Artikel 14 Absatz 1 des\nÜbereinkommens von der Regierung der Volksrepublik Bangladesch nur angewendet\nwird, weckt Zweifel an der uneingeschränkten Verpflichtung Bangladeschs in Bezug auf\nZiel und Zweck des Übereinkommens. Es liegt im gemeinsamen Interesse der Staaten,\ndass Verträge, deren Vertragsparteien zu werden sie beschlossen haben, nach Ziel und\nZweck von allen Vertragsparteien eingehalten werden und dass die Staaten bereit sind,\nalle zur Erfüllung ihrer vertraglichen Verpflichtungen notwendigen Gesetzesänderungen\nvornehmen.\nDie Regierung der Bundesrepublik Deutschland erhebt daher Einspruch gegen den\nvon der Regierung der Volksrepublik Bangladesch angebrachten Vorbehalt zu dem\nÜbereinkommen. Dieser Einspruch schließt das Inkrafttreten des Übereinkommens\nzwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Volksrepublik Bangladesch nicht\naus.“","1106 Bundesgesetzblatt Jahrgang 2001 Teil II Nr. 32, ausgegeben zu Bonn am 12. November 2001\nF i n n l a n d am 13. Dezember 1999 folgenden E i n s p r u c h:\n(Übersetzung)\n“The Government of Finland has ex-              „Die Regierung von Finnland hat den Inhalt\namined the contents of the declaration          der von der Regierung von Bangladesch\nmade by the Government of Bangladesh to         abgegebenen Erklärung zu Artikel 14 Ab-\nArticle 14 paragraph 1 to the Convention        satz 1 des Übereinkommens gegen Folter\nagainst Torture and Other Cruel, Inhuman        und andere grausame, unmenschliche oder\nor Degrading Treatment or Punishment and        erniedrigende Behandlung oder Strafe\nnotes that the declaration constitutes a        geprüft und stellt fest, dass die Erklärung\nreservation as it seems to modify the ob-       einen Vorbehalt darstellt, da sie offenbar\nligations of Bangladesh under the said          die Verpflichtungen Bangladeschs aus dem\narticle.                                        genannten Artikel ändert.\nA reservation which consists of a general       Ein Vorbehalt, der aus einem allgemeinen\nreference to national law without specifying    Verweis auf das innerstaatliche Recht ohne\nits contents does not clearly define for the    genaue Angabe seines Inhalts besteht,\nother Parties of the Convention the extent      macht für die anderen Vertragsparteien des\nto which the reserving State commits it-        Übereinkommens nicht deutlich, inwieweit\nself to the Convention and therefore may        sich der den Vorbehalt anbringende Staat\nraise doubts as to the commitment of the        dem Übereinkommen verpflichtet fühlt,\nreserving state to fulfil its obligations under und kann daher Zweifel am Willen des den\nthe Convention. Such a reservation is also,     Vorbehalt anbringenden Staates wecken,\nin the view of the Government of Finland,       seine Verpflichtungen aus dem Über-\nsubject to the general principle of treaty      einkommen zu erfüllen. Auch ein solcher\ninterpretation according to which a party       Vorbehalt unterliegt nach Auffassung der\nmay not invoke the provisions of its            Regierung von Finnland dem allgemeinen\ndomestic law as justification for a failure     Grundsatz der Vertragsauslegung, dem\nto perform its treaty obligations.              zufolge sich eine Vertragspartei nicht auf\nihr innerstaatliches Recht berufen darf, um\nzu rechtfertigen, dass sie ihre vertraglichen\nVerpflichtungen nicht erfüllt.\nTherefore the Government of Finland             Daher erhebt die Regierung von Finnland\nobjects to the aforesaid reservation to         Einspruch gegen den genannten Vor-\nArticle 14 paragraph 1 made by the              behalt der Regierung von Bangladesch zu\nGovernment of Bangladesh. This objection        Artikel 14 Absatz 1. Dieser Einspruch\ndoes not preclude the entry into force of       schließt das Inkrafttreten des Übereinkom-\nthe Convention between Bangladesh and           mens zwischen Bangladesch und Finnland\nFinland. The Convention will thus become        nicht aus. Das Übereinkommen tritt somit\noperative between the two States with-          zwischen den beiden Staaten in Kraft, ohne\nout Bangladesh benefitting from these           dass Bangladesch aus diesen Vorbehalten\nreservations.”                                  Nutzen ziehen kann.“\nF r a n k r e i c h am 30. September 1999 folgenden E i n s p r u c h:\n(Übersetzung)\n«Le Gouvernement de la France note que          „Die Regierung von Frankreich stellt fest,\nla déclaration émise par le Bangladesh          dass es sich bei der von Bangladesch\nconstitue une véritable réserve puisqu’elle     abgegebenen Erklärung in Wirklichkeit um\nvise à exclure ou à modifier l’effet juridique  einen Vorbehalt handelt, da sie darauf\nde certaines dispositions du traité. Une        abzielt, die Rechtswirkung einiger Bestim-\nréserve qui consiste en une référence           mungen des Vertrags auszuschließen oder\ngénérale au droit interne sans préciser         zu verändern. Ein Vorbehalt, der aus einem\nson contenu n’indique pas clairement aux        allgemeinen Verweis auf das innerstaat-\nautres parties dans quelle mesure l’État        liche Recht besteht, ohne genau seinen\nqui en est l’auteur s’engage en ratifiant       Inhalt anzugeben, zeigt den übrigen Ver-\nla Convention. Le Gouvernement de la            tragsstaaten nicht klar an, in welchem\nFrance estime la réserve du Bangladesh          Umfang der den Vorbehalt anbringende\nincompatible avec l’objet et le but du          Staat bei der Ratifikation des Übereinkom-\nTraité, au regard desquels les dispositions     mens Verpflichtungen eingeht. Die Regie-\nrelatives à la réparation et à l’indemnisation  rung von Frankreich hält den Vorbehalt\ndes victimes d’actes de torture, qui as-        Bangladeschs für unvereinbar mit Ziel und\nsurent l’efficacité et la réalisation concrète  Zweck des Vertrags; diesbezüglich sind die\ndes engagements conventionnels, sont            Bestimmungen betreffend die Wiedergut-\nessentielles et formule en conséquence          machung und Entschädigung für die Opfer\nune objection à la réserve à l’article 14       von Folterhandlungen, welche die Wirk-\nparagraphe 1 du Bangladesh. Ladite objec-       samkeit und konkrete Umsetzung der ver-\ntion ne s’oppose pas à l’entrée en vigueur      traglichen Verpflichtungen gewährleisten,\nde la Convention entre le Bangladesh et         von wesentlicher Bedeutung; sie erhebt\nla France.»                                     daher Einspruch gegen den Vorbehalt\nBangladeschs zu Artikel 14 Absatz 1. Die-\nser Einspruch steht dem Inkrafttreten des\nÜbereinkommens zwischen Bangladesch\nund Frankreich nicht entgegen.“","Bundesgesetzblatt Jahrgang 2001 Teil II Nr. 32, ausgegeben zu Bonn am 12. November 2001          1107\nDie N i e d e r l a n d e am 20. Dezember 1999 folgenden E i n s p r u c h:\n(Übersetzung)\n“… the Government of the Kingdom of the      „… hat die Regierung des Königreichs der\nNetherlands has examined the declaration     Niederlande die von der Regierung von\nmade by the Government of Bangladesh at      Bangladesch beim Beitritt Bangladeschs\nthe time of its accession to the Convention  zum Übereinkommen gegen Folter und\nagainst Torture and Other Cruel, Inhuman     andere grausame, unmenschliche oder\nor Degrading Treatment or Punishment         erniedrigende Behandlung oder Strafe\nand considers the declaration concerning     abgegebene Erklärung geprüft und be-\nArticle 14, paragraph 1, as a reservation.   trachtet die Erklärung betreffend Artikel 14\nAbsatz 1 als einen Vorbehalt.\nThe Government of the Kingdom of the        Die Regierung des Königreichs der\nNetherlands considers that such a reser-     Niederlande ist der Auffassung, dass ein\nvation, which seeks to limit the responsi-   solcher Vorbehalt, der darauf abzielt, die\nbilities of the reserving State under the    Verpflichtungen des den Vorbehalt anbrin-\nConvention by invoking national law, may     genden Staates aus dem Übereinkommen\nraise doubts as to the commitment of this    durch Berufung auf sein innerstaatliches\nState to the object and purpose of the       Recht zu beschränken, Zweifel an der\nConvention and, moreover, contribute to      Verpflichtung dieses Staates in Bezug auf\nundermining the basis of international       Ziel und Zweck des Übereinkommens\ntreaty law.                                  wecken kann und darüber hinaus dazu\nbeiträgt, die Grundlage des Völkervertrags-\nrechts zu untergraben.\nIt is in the common interest of States that  Es liegt im gemeinsamen Interesse der\ntreaties to which they have chosen to        Staaten, dass Verträge, deren Vertrags-\nbecome parties should be respected, as to    parteien zu werden sie beschlossen haben,\nobject and purpose, by all parties.          nach Ziel und Zweck von allen Vertrags-\nparteien eingehalten werden.\nThe Government of the Kingdom of the        Die Regierung des Königreichs der Nie-\nNetherlands therefore objects to the afore-  derlande erhebt daher Einspruch gegen\nsaid reservation made by the Government      den von der Regierung von Bangladesch\nof Bangladesh.                               angebrachten Vorbehalt.\nThis objection shall not preclude the        Dieser Einspruch schließt das Inkrafttreten\nentry into force of the Convention between   des Übereinkommens zwischen dem König-\nthe Kingdom of the Netherlands and           reich der Niederlande und Bangladesch\nBangladesh.”                                 nicht aus.“\nS c h w e d e n am 14. Dezember 1999 folgenden E i n s p r u c h:\n(Übersetzung)\n“The Government of Sweden has ex-            „Die Regierung von Schweden hat die\namined the declaration regarding article 14, von der Regierung von Bangladesch beim\nparagraph 1, made by the Government of       Beitritt Bangladeschs zum Übereinkom-\nBangladesh at the time of its accession to   men gegen Folter und andere grausame,\nthe Convention against Torture and Other     unmenschliche oder erniedrigende Be-\nCruel, Inhuman or Degrading Treatment or     handlung oder Strafe abgegebene Erklä-\nPunishment.                                  rung betreffend Artikel 14 Absatz 1 geprüft.\nIn this context the Government of           In diesem Zusammenhang möchte die\nSweden would like to recall, that under      Regierung von Schweden daran erinnern,\nwell-established international treaty law,   dass nach dem anerkannten Völkerver-\nthe name assigned to a statement whereby     tragsrecht die Bezeichnung einer Erklä-\nthe legal effect of certain provisions of a  rung, durch die die Rechtswirkung be-\ntreaty is excluded or modified, does not     stimmter Bestimmungen eines Vertrags\ndetermine its status as a reservation to the ausgeschlossen oder geändert wird, nicht\ntreaty. Thus, the Government of Sweden       deren Eigenschaft als Vorbehalt zu dem\nconsiders that the declaration made by       Vertrag berührt. Daher ist die Regierung\nthe Government of Bangladesh, in the ab-     von Schweden der Auffassung, dass die\nsence of further clarification, in substance von der Regierung von Bangladesch ab-\nconstitutes a reservation to the Con-        gegebene Erklärung, sofern keine weitere\nvention.                                     Klarstellung erfolgt, ihrem Inhalt nach einen\nVorbehalt zu dem Übereinkommen dar-\nstellt.\nThe Government of Sweden notes that         Die Regierung von Schweden stellt fest,\nthe said declaration implies that the said   dass die Erklärung beinhaltet, dass der\narticle of the Convention is being made      genannte Artikel des Übereinkommens\nsubject to a general reservation referring   durch den Verweis auf den Inhalt in dem\nto the contents of existing laws and         Staat geltender innerstaatlicher Gesetze\nregulations in the country.                  und sonstiger Vorschriften unter einen all-\ngemeinen Vorbehalt gestellt wird.","1108 Bundesgesetzblatt Jahrgang 2001 Teil II Nr. 32, ausgegeben zu Bonn am 12. November 2001\nThe Government of Sweden is of the          Die Regierung von Schweden vertritt die\nview that this declaration raises doubts as  Auffassung, dass diese Erklärung Zweifel\nto the commitment of Bangladesh to the       an der Verpflichtung Bangladeschs in\nobject and purpose of the Convention and     Bezug auf Ziel und Zweck des Überein-\nwould recall that, according to well-        kommens weckt, und erinnert daran, dass\nestablished international law, a reservation nach anerkanntem Völkerrecht ein mit Ziel\nincompatible with the object and purpose     und Zweck eines Vertrags unvereinbarer\nof a treaty shall not be permitted.          Vorbehalt nicht zulässig ist.\nIt is in the common interest of States that  Es liegt im gemeinsamen Interesse der\ntreaties to which they have chosen to        Staaten, dass Verträge, deren Vertrags-\nbecome parties are respected, as to their    parteien zu werden sie beschlossen haben,\nobject and purpose, by all parties and that  nach Ziel und Zweck von allen Vertrags-\nStates are prepared to undertake any         parteien eingehalten werden und dass die\nlegislative changes necessary to comply      Staaten bereit sind, alle zur Erfüllung ihrer\nwith their obligations under these treaties. vertraglichen Verpflichtungen notwendigen\nGesetzesänderungen vornehmen.\nThe Government of Sweden therefore          Die Regierung von Schweden erhebt\nobjects to the aforesaid declaration made    daher Einspruch gegen die genannte\nby the Government of Bangladesh to the       Erklärung der Regierung von Bangladesch\nConvention against Torture and Other         zu dem Übereinkommen gegen Folter und\nCruel, Inhuman or Degrading Treatment or     andere grausame, unmenschliche oder\nPunishment.                                  erniedrigende Behandlung oder Strafe.\nThis objection does not preclude the     Dieser Einspruch schließt das Inkrafttreten\nentry into force in its entirety of the Con- des Übereinkommens in seiner Gesamtheit\nvention between Bangladesh and Sweden.       zwischen Bangladesch und Schweden\nThe Convention will thus become operative    nicht aus. Das Übereinkommen tritt somit\nbetween the two States without Bangla-       zwischen den beiden Staaten in Kraft,\ndesh benefiting from the declaration.”       ohne dass Bangladesch aus der Erklärung\nNutzen ziehen kann.“\nS p a n i e n am 13. Dezember 1999 folgenden E i n s p r u c h:\n(Übersetzung)                               (Übersetzung)\n(Translation) (Original: Spanish)            (Übersetzung) (Original: Spanisch)\n“The Government of the Kingdom of            „Die Regierung des Königreichs Spanien\nSpain has reviewed the declaration made      hat die von der Regierung der Volksrepublik\nby the Government of the People’s Re-        Bangladesch beim Beitritt Bangladeschs\npublic of Bangladesh upon its accession to   zum Übereinkommen gegen Folter und\nthe Convention against Torture and Other     andere grausame, unmenschliche oder\nCruel, Inhuman or Degrading Treatment or     erniedrigende Behandlung oder Strafe\nPunishment, concerning the application of    abgegebene Erklärung zur Anwendung des\narticle 14, paragraph 1, of that Convention. Artikels 14 Absatz 1 des Übereinkommens\ngeprüft.\nThe Government of the Kingdom of            Die Regierung des Königreichs Spanien\nSpain considers that this declaration is     ist der Auffassung, dass diese Erklärung\nactually a reservation, since its purpose    in Wirklichkeit einen Vorbehalt darstellt, da\nis to exclude or modify the application of   ihr Zweck darin besteht, die Anwendung\nthe legal effect of certain provisions of    der Rechtswirkung einzelner Bestimmun-\nthe Convention. Moreover, in referring       gen des Übereinkommens auszuschließen\nin a general way to the domestic laws        oder zu ändern. Darüber hinaus weckt\nof Bangladesh, without specifying their      der Vorbehalt, indem er in allgemeiner\ncontent, the reservation raises doubts       Weise auf die innerstaatlichen Gesetze\namong the other States parties as to the     Bangladeschs verweist ohne ihren Inhalt\nextent to which the People’s Republic of     im Einzelnen zu bestimmen, bei den an-\nBangladesh is committed to ratifying the     deren Vertragsstaaten Zweifel daran, in\nConvention.                                  welchem Umfang sich die Volksrepublik\nBangladesch zur Ratifizierung des Über-\neinkommens verpflichtet.\nThe Government of the Kingdom of            Die Regierung des Königreichs Spanien\nSpain believes that the reservation lodged   vertritt die Auffassung, dass der von der\nby the Government of the People’s            Regierung der Volksrepublik Bangladesch\nRepublic of Bangladesh is incompatible       angebrachte Vorbehalt mit Ziel und Zweck\nwith the objective and purpose of the        des Übereinkommens unvereinbar ist, für\nConvention, for which the provisions         die die Bestimmungen über Wiedergut-\nconcerning redress and compensation for      machung und Entschädigung der Opfer\nvictims of torture are essential factors in  von Folter wesentliche Faktoren bei der\nthe concrete fulfilment of the commitments   konkreten Erfüllung der nach dem Über-\nmade under the Convention.                   einkommen eingegangenen Verpflichtun-\ngen sind.","Bundesgesetzblatt Jahrgang 2001 Teil II Nr. 32, ausgegeben zu Bonn am 12. November 2001              1109\nThe Government of the Kingdom of                  Die Regierung des Königreichs Spanien\nSpain therefore states an objection to the        erhebt daher Einspruch gegen den ge-\nabove-mentioned reservation lodged by             nannten von der Regierung der Volksrepu-\nthe Government of the People’s Republic           blik Bangladesch zum Übereinkommen\nof Bangladesh to the Convention against           gegen Folter und andere grausame, un-\nTorture and Other Cruel, lnhuman or               menschliche oder erniedrigende Behand-\nDegrading Treatment or Punishment, con-           lung oder Strafe angebrachten Vorbehalt\ncerning article 14, paragraph 1, of that          betreffend Artikel 14 Absatz 1 des Überein-\nConvention.                                       kommens.\nThis objection does not affect the entry into     Dieser Einspruch berührt das Inkrafttreten\nforce of the above-mentioned Convention           des genannten Übereinkommens zwischen\nbetween the Kingdom of Spain and the              dem Königreich Spanien und der Volks-\nPeople’s Republic of Bangladesh.”                 republik Bangladesch nicht.“\nIV.\nEi n s p r ü c h e g e g e n d e n Vo r b e h a l t v o n K a t a r\nFolgende Staaten haben dem Generalsekretär der Vereinen Nationen\neinen Einspruch zu dem von Katar bei Hinterlegung der Beitrittsurkunde am\n11. Januar 2000 eingelegten Vorbehalt notifiziert (vgl. den Text des Vorbehalts\nunter II.):\nD ä n e m a r k am 21. Februar 2001 folgenden E i n s p r u c h:\n(Übersetzung)\n“The Government of Denmark has ex-                „Die Regierung von Dänemark hat den\namined the contents of the reservation            Inhalt des von der Regierung von Katar\nmade by the Government of Qatar to the            angebrachten Vorbehalts zum Überein-\nConvention against Torture and Other              kommen gegen Folter und andere grau-\nCruel, Inhuman or Degrading Treatment or          same, unmenschliche oder erniedrigende\nPunishment regarding any interpretation of        Behandlung oder Strafe hinsichtlich jeder\nthe provisions of the Convention that is          Auslegung des Übereinkommens, die mit\nincompatible with the precepts of Islamic         den Vorschriften des islamischen Rechts\nlaw and the Islamic religion. The Govern-         und der islamischen Religion unvereinbar\nment of Denmark considers that the reser-         ist, geprüft. Nach Auffassung der Regie-\nvation, which is of a general nature, is          rung von Dänemark ist der Vorbehalt, der\nincompatible with the object and purpose          allgemeiner Art ist, mit Ziel und Zweck des\nof the Convention and raises doubts as            Übereinkommens unvereinbar und weckt\nto the commitment of Qatar to fulfil her          Zweifel am Willen Katars, seine Verpflich-\nobligations under the Convention. It is the       tungen aus dem Übereinkommen zu er-\nopinion of the Government of Denmark that         füllen. Die Regierung von Dänemark ist\nno time limit applies to objections against       der Meinung, dass für Einsprüche gegen\nreservations which are inadmissible under         Vorbehalte, die nach dem Völkerrecht\ninternational law.                                unzulässig sind, keine zeitliche Begrenzung\ngilt.\nFor the above-mentioned reasons, the              Aus den genannten Gründen erhebt die\nGovernment of Denmark objects to this             Regierung von Dänemark Einspruch gegen\nreservation made by the Government of             den von der Regierung von Katar an-\nQatar. This objection does not preclude           gebrachten Vorbehalt. Dieser Einspruch\nthe entry into force of the Convention            schließt das Inkrafttreten des Überein-\nbetween Qatar and Denmark.”                       kommens zwischen Katar und Dänemark\nnicht aus.“\nDeutschland am 23. Januar 2001 folgenden E i n s p r u c h:\n„Die Regierung der Bundesrepublik Deutschland hat den von der Regierung von\nKatar zum Übereinkommen gegen Folter und andere grausame, unmenschliche oder\nerniedrigende Behandlung oder Strafe angebrachten Vorbehalt geprüft. Die Regierung\nder Bundesrepublik Deutschland ist der Auffassung, dass der Vorbehalt hinsichtlich der\nVereinbarkeit des Übereinkommens mit den Vorschriften des islamischen Rechts und\nder islamischen Religion Zweifel am Willen Katars weckt, seine Verpflichtungen aus dem\nÜbereinkommen zu erfüllen. Die Regierung der Bundesrepublik Deutschland betrachtet\nden genannten Vorbehalt als mit Ziel und Zweck des Übereinkommens unvereinbar.\nDaher erhebt die Regierung der Bundesrepublik Deutschland Einspruch gegen den\noben genannten von der Regierung von Katar angebrachten Vorbehalt zu dem Über-\neinkommen.\nDieser Einspruch schließt das Inkrafttreten des Übereinkommens zwischen der Bundes-\nrepublik Deutschland und Katar nicht aus.“","1110 Bundesgesetzblatt Jahrgang 2001 Teil II Nr. 32, ausgegeben zu Bonn am 12. November 2001\nF i n n l a n d am 16. Januar 2001 folgenden E i n s p r u c h:\n(Übersetzung)\n“The Government of Finland has ex-             „Die Regierung von Finnland hat den\namined the contents of the reservation         Inhalt des von der Regierung von Katar\nmade by the Government of Qatar re-            angebrachten Vorbehalts hinsichtlich jeder\ngarding any interpretation incompatible        Auslegung des Übereinkommens, die mit\nwith the precepts of Islamic law and the       den Vorschriften des islamischen Rechts\nIslamic religion. The Government of Finland    und der islamischen Religion unvereinbar\nnotes that a reservation which consists of a   ist, geprüft. Die Regierung von Finnland\ngeneral reference to national law without      stellt fest, dass ein Vorbehalt, der aus einem\nspecifying its contents does not clearly       allgemeinen Verweis auf das innerstaat-\ndefine for the other Parties to the Con-       liche Recht ohne genaue Angabe seines\nvention the extent to which the reserving      Inhalts besteht, für die anderen Vertrags-\nState commits itself to the Convention and     parteien des Übereinkommens nicht deut-\nmay therefore raise doubts as to the com-      lich macht, inwieweit sich der den Vorbehalt\nmitment of the reserving state to fulfil its   anbringende Staat dem Übereinkommen\nobligations under the Convention. Such a       verpflichtet fühlt, und daher Zweifel am\nreservation, in the view of the Government     Willen des den Vorbehalt anbringenden\nof Finland, is subject to the general prin-    Staates wecken kann, seine Verpflichtun-\nciple of treaty interpretation according to    gen aus dem Übereinkommen zu erfüllen.\nwhich a party may not invoke the provi-        Ein solcher Vorbehalt unterliegt nach Auf-\nsions of its domestic law as justification for fassung der Regierung von Finnland dem\na failure to perform its treaty obligations.   allgemeinen Grundsatz der Vertragsaus-\nlegung, demzufolge sich eine Vertragspar-\ntei nicht auf ihr innerstaatliches Recht beru-\nfen darf, um zu rechtfertigen, dass sie ihre\nvertraglichen Verpflichtungen nicht erfüllt.\nThe Government of Finland also notes           Die Regierung von Finnland stellt ferner\nthat the reservation of Qatar, being of such   fest, dass der Vorbehalt Katars, da er so\na general nature, raises doubts as to the full allgemeiner Art ist, Zweifel an der un-\ncommitment of Qatar to the object and          eingeschränkten Verpflichtung Katars in\npurpose of the Convention and would like       Bezug auf Ziel und Zweck des Über-\nto recall that, according to the Vienna        einkommens weckt, und möchte daran\nConvention on the Law of the Treaties, a       erinnern, dass nach dem Wiener Überein-\nreservation incompatible with the object       kommen über das Recht der Verträge ein\nand purpose of the Convention shall not be     mit Ziel und Zweck des Übereinkommens\npermitted.                                     unvereinbarer Vorbehalt unzulässig ist.\nFor the above-mentioned reasons the            Aus den oben genannten Gründen erhebt\nGovernment of Finland objects to the           die Regierung von Finnland Einspruch\nreservation made by the Government of          gegen den von der Regierung von Katar\nQatar. This objection does not preclude the    angebrachten Vorbehalt. Dieser Einspruch\nentry into force of the Convention between     schließt das Inkrafttreten des Überein-\nQatar and Finland. The Convention will         kommens zwischen Katar und Finnland\nthus become operative between the two          nicht aus. Das Übereinkommen tritt somit\nStates without Qatar benefitting from          zwischen den beiden Staaten in Kraft, ohne\nthis reservation.”                             dass Katar aus dem genannten Vorbehalt\nNutzen ziehen kann.“\nF r a n k r e i c h am 24. Januar 2001 folgenden E i n s p r u c h:\n(Übersetzung)\n«Le Gouvernement de la République              „Die Regierung der Französischen Repu-\nfrançaise a examiné avec attention la          blik hat den Vorbehalt der Regierung Katars\nréserve faite par le Gouvernement du Qatar     zum Übereinkommen vom 10. Dezember\nà la Convention contre la torture et les       1984 gegen Folter und andere grausame,\nautres peines ou traitements cruels, in-       unmenschliche oder erniedrigende Behand-\nhumains ou dégradants du 10 décembre           lung oder Strafe, in dem jede mit den Vor-\n1984 qui écarte toute interprétation de la     schriften des islamischen Rechts und der\nConvention qui serait incompatible avec        islamischen Religion unvereinbare Ausle-\nles préceptes de la loi islamique et de la     gung des Übereinkommens ausgeschlos-\nreligion islamique. La réserve, qui vise à     sen wird, aufmerksam geprüft. Der Vorbe-\nfaire prévaloir dans une mesure indéter-       halt, der darauf hinzielt, dem innerstaat-\nminée le droit et la pratique internes sur la  lichen Recht und innerstaatlichen Praktiken\nConvention, est de portée générale. Son        in unbestimmtem Ausmaß den Vorrang vor\nénoncé conduit à vider de son contenu          dem Übereinkommen einzuräumen, ist von\nl’engagement du Qatar et rend impossible       allgemeiner Tragweite. Sein Wortlaut führt\ntoute appréciation par les autres États        zu einer Aushöhlung der Verpflichtung\nparties.                                       Katars und macht jede Beurteilung seitens\nder anderen Vertragsstaaten unmöglich.\nPour toutes ces raisons, le Gouvernement       Aus diesen Gründen erhebt die Regierung\nde la République française oppose une ob-      der Französischen Republik Einspruch gegen\njection à la réserve formulée par le Qatar.»   den von Katar gemachten Vorbehalt.“","Bundesgesetzblatt Jahrgang 2001 Teil II Nr. 32, ausgegeben zu Bonn am 12. November 2001          1111\nI t a l i e n am 5. Februar 2001 folgenden E i n s p r u c h:\n(Übersetzung)\n“The Government of the Italian Republic        „Die Regierung der Italienischen Republik\nhas examined the reservation to the            hat den von der Regierung von Katar\nConvention against Torture and Other           angebrachten Vorbehalt zum Überein-\nCruel, Inhuman or Degrading Treatment          kommen gegen Folter und andere grau-\nor Punishment made by the Government           same, unmenschliche oder erniedrigende\nof Qatar. The Government of the Italian        Behandlung oder Strafe geprüft. Die Re-\nRepublic believes that the reservation con-    gierung der Italienischen Republik ist der\ncerning the compatibility of the rules of the  Auffassung, dass der Vorbehalt betreffend\nConvention with the precepts of the Islamic    die Vereinbarkeit des Übereinkommens mit\nlaw and the Islamic Religion raises doubts     den Vorschriften des islamischen Rechts\nas to the commitment of Qatar to fulfill       und der islamischen Religion Zweifel am\nits obligations under the Convention. The      Willen Katars weckt, seine Verpflichtungen\nGovernment of the Italian Republic con-        aus dem Übereinkommen zu erfüllen.\nsiders this reservation to be incompatible     Die Regierung der Italienischen Republik\nwith the object and purpose of the Con-        betrachtet diesen Vorbehalt nach Artikel 19\nvention according to article 19 of the 1969    des Wiener Übereinkommens von 1969\nVienna Convention on the Law of Treaties.      über das Recht der Verträge als mit Ziel\nThis reservation does not fall within the rule und Zweck des Übereinkommens un-\nof article 20, paragraph 5 and can be          vereinbar. Der genannte Vorbehalt fällt\nobjected any time.                             nicht unter Artikel 20 Absatz 5, und gegen\nihn kann jederzeit Einspruch erhoben\nwerden.\nTherefore, the Government of the Italian       Daher erhebt die Regierung der Italie-\nRepublic objects to the aforesaid reser-       nischen Republik Einspruch gegen den\nvation made by the Government of Qatar         genannten von der Regierung von Katar\nto the Convention.                             zu dem Übereinkommen angebrachten\nVorbehalt.\nThis objection does not preclude the entry     Dieser Einspruch schließt das Inkrafttreten\ninto force of the Convention between Italy     des Übereinkommens zwischen Italien und\nand Qatar.”                                    Katar nicht aus.“\nL u x e m b u r g am 6. April 2000 folgenden E i n s p r u c h:\n(Übersetzung)\n«Le Gouvernement du Grand-Duché de             „Die Regierung des Großherzogtums\nLuxembourg a examiné la réserve faite par      Luxemburg hat den von der Regierung des\nle Gouvernement de l’État du Qatar à la        Staates Katar am 11. Januar 2000 zum\nConvention contre la torture et autres         Übereinkommen gegen Folter und andere\npeines ou traitements cruels, inhumains ou     grausame, unmenschliche oder erniedri-\ndégradants, le 11 janvier 2000, relative       gende Behandlung oder Strafe angebrach-\nà toute interprétation incompatible avec       ten Vorbehalt betreffend jede Auslegung,\nles préceptes de la loi islamique et de la     die mit den Vorschriften des islamischen\nreligion islamique.                            Rechts und der islamischen Religion un-\nvereinbar ist, geprüft.\nLe Gouvernement du Grand-Duché de              Die Regierung des Großherzogtums\nLuxembourg considère que cette réserve,        Luxemburg ist der Auffassung, dass\nen se référant de manière générale, et à la    dieser Vorbehalt, indem er in allgemeiner\nloi et à la religion islamiques, sans préciser Weise auf das islamische Recht und die\nson contenu, pose des doutes aux autres        islamische Religion verweist, ohne ihren\nÉtats Parties sur le degré jusqu’auquel        Inhalt im Einzelnen zu bestimmen, bei den\nl’État du Qatar s’engage à respecter la        anderen Vertragsstaaten Zweifel daran\nConvention.                                    weckt, in welchem Umfang der Staat Katar\nsich zur Einhaltung des Übereinkommens\nverpflichtet.\nLe Gouvernement du Grand-Duché de              Die Regierung des Großherzogtums\nLuxembourg estime que ladite réserve du        Luxemburg vertritt die Auffassung, dass\nGouvernement de l’État du Qatar est            der Vorbehalt der Regierung des Staates\nincompatible avec l’objet et la finalité de la Katar mit Ziel und Zweck des Überein-\nConvention mentionnée, car elle se réfère à    kommens unvereinbar ist, da er auf das\nla totalité de celle-ci et limite sérieusement Übereinkommen als Ganzes verweist und\nou, même, exclut son application sur une       seine Anwendung auf einer nicht klar\nbase peu définie, comme c’est le cas de        bestimmten Grundlage, wie im Fall des\nla référence globale à la loi islamique.       allgemeinen Verweises auf das islamische\nRecht, schwerwiegend beschränkt oder\nsogar ausschließt.\nPar conséquent, le Gouvernement du             Folglich erhebt die Regierung des\nGrand-Duché de Luxembourg objecte à la         Großherzogtums Luxemburg Einspruch\nréserve mentionnée faite par le Gouverne-      gegen den von der Regierung des Staates","1112 Bundesgesetzblatt Jahrgang 2001 Teil II Nr. 32, ausgegeben zu Bonn am 12. November 2001\nment de l’État du Qatar à la Convention       Katar zum Übereinkommen gegen Folter\ncontre la torture et autres peines ou traite- und andere grausame, unmenschliche\nments cruels, inhumains ou dégradants.        oder erniedrigende Behandlung oder Strafe\nangebrachten Vorbehalt.\nCette objection n’empêche pas l’entrée        Dieser Einspruch schließt das Inkrafttreten\nen vigueur de ladite Convention entre le      des Übereinkommens zwischen dem\nGrand-Duché de Luxembourg et l’État du        Großherzogtum Luxemburg und dem Staat\nQatar.»                                       Katar nicht aus.“\nDie N i e d e r l a n d e am 19. Januar 2001 folgenden E i n s p r u c h:\n(Übersetzung)\n“The Government of the Kingdom of the        „ Die Regierung des Königreichs der\nNetherlands considers that the reservation    Niederlande ist der Auffassung, dass der\nconcerning the national law of Qatar, which   Vorbehalt mit Bezug auf das innerstaatliche\nseeks to limit the responsibilities of the    Recht Katars, der darauf abzielt, die Ver-\nreserving State under the Convention by       pflichtungen des den Vorbehalt anbrin-\ninvoking national law, may raise doubts as    genden Staates aus dem Übereinkommen\nto the commitment of this State to the        durch Berufung auf sein innerstaatliches\nobject and purpose of the Convention and,     Recht zu beschränken, Zweifel an der\nmoreover, contribute to undermining the       Verpflichtung dieses Staates in Bezug auf\nbasis of international treaty law.            Ziel und Zweck des Übereinkommens\nwecken und darüber hinaus dazu beitragen\nkann, die Grundlage des Völkervertrags-\nrechts zu untergraben.\nIt is in the common interest of States that   Es liegt im gemeinsamen Interesse der\ntreaties to which they have chosen to         Staaten, dass Verträge, deren Vertrags-\nbecome party should be respected, as to       parteien zu werden sie beschlossen haben,\nobject and purpose, by all parties.           nach Ziel und Zweck von allen Vertrags-\nparteien eingehalten werden.\nThe Government of the Kingdom of the         Die Regierung des Königreichs der\nNetherlands therefore objects to the afore-   Niederlande erhebt daher Einspruch\nsaid reservation made by the Government       gegen den von der Regierung von Katar\nof Qatar.                                     angebrachten Vorbehalt.\nThis objection shall not preclude the entry   Dieser Einspruch schließt das Inkrafttreten\ninto force of the Convention between the      des Übereinkommens zwischen dem\nKingdom of the Netherlands and Qatar.”        Königreich der Niederlande und Katar nicht\naus.“\nN o r w e g e n am 18. Januar 2001 folgenden E i n s p r u c h:\n(Übersetzung)\n“lt is the Government of Norway’s position   „Nach Auffassung der Regierung von\nthat paragraph (a) of the reservation, due    Norwegen ist Buchstabe a des Vorbehalts\nto its unlimited scope and undefined          seiner unbegrenzten und unbestimmten\ncharacter, is contrary to the object and      Natur wegen mit Ziel und Zweck des Über-\npurpose of the Convention, and thus           einkommens unvereinbar und somit nach\nimpermissible according to well estab-        anerkanntem Vertragsrecht unzulässig.\nlished treaty law. The Government of          Die Regierung von Norwegen erhebt daher\nNorway therefore objects to paragraph (a)     Einspruch gegen Buchstabe a des Vor-\nof the reservation.                           behalts.\nThis objection does not preclude the entry    Dieser Einspruch schließt das Inkrafttreten\ninto force in its entirety of the Convention  des Übereinkommens in seiner Gesamtheit\nbetween the Kingdom of Norway and             zwischen dem Königreich Norwegen und\nQatar. The Convention thus becomes            Katar nicht aus. Das Übereinkommen tritt\noperative between Norway and Qatar            somit zwischen Norwegen und Katar in\nwithout Qatar benefitting from the said       Kraft, ohne dass Katar aus dem genannten\nreservation.”                                 Vorbehalt Nutzen ziehen kann.“\nS c h w e d e n am 27. April 2000 folgenden E i n s p r u c h:\n(Übersetzung)\n“ The Government of Sweden has ex-           „Die Regierung von Schweden hat die von\namined the reservations made by the           der Regierung Katars beim Beitritt Katars\nGovernment of Qatar at the time of its        zum Übereinkommen gegen Folter und\naccession to the Convention against           andere grausame, unmenschliche oder\nTorture and Other Cruel, Inhuman or De-       erniedrigende Behandlung oder Strafe\ngrading Treatment or Punishment, as to        angebrachten Vorbehalte betreffend die\nthe competence of the committee and to        Zuständigkeit des Ausschusses sowie jede\nany interpretation of the provisions of the   Auslegung des Übereinkommens, die mit","Bundesgesetzblatt Jahrgang 2001 Teil II Nr. 32, ausgegeben zu Bonn am 12. November 2001           1113\nConvention that is incompatible with the      den Vorschriften des islamischen Rechts\nprecepts of Islamic law and the Islamic       und der islamischen Religion unvereinbar\nreligion.                                     ist, geprüft.\nThe Government of Sweden is of the           Die Regierung von Schweden ist be-\nview that as regards the latter, this general züglich des letztgenannten Vorbehalts der\nreservation, which does not clearly specify   Auffassung, dass dieser allgemeine Vor-\nthe provisions of the Convention to which it  behalt, der die Bestimmungen des Über-\napplies and the extent of the derogation      einkommens, auf die er Anwendung findet,\ntherefrom, raises doubts as to the com-       und das Ausmaß der Abweichung von\nmitment of Qatar to the object and purpose    ihnen nicht im Einzelnen darlegt, Zweifel an\nof the Convention.                            der Verpflichtung Katars in Bezug auf Ziel\nund Zweck des Übereinkommens weckt.\nlt is in the common interest of States that   Es liegt im gemeinsamen Interesse der\ntreaties to which they have chosen to         Staaten, dass Verträge, deren Vertrags-\nbecome parties are respected as to their      parteien zu werden sie beschlossen haben,\nobject and purpose, and that States           nach Ziel und Zweck eingehalten werden\nare prepared to undertake any legislative     und dass die Staaten bereit sind, alle\nchanges necessary to comply with their        zur Erfüllung ihrer vertraglichen Verpflich-\nobligations under the treaties.               tungen notwendigen Gesetzesänderungen\nvorzunehmen.\nAccording to customary law as codified        Nach dem Gewohnheitsrecht, wie es im\nin the Vienna Convention on the Law of        Wiener Übereinkommen über das Recht\nTreaties, a reservation incompatible with     der Verträge festgelegt ist, ist ein mit Ziel\nthe object and purpose of the Convention      und Zweck des Übereinkommens unver-\nshall not be permitted. The Govemment of      einbarer Vorbehalt nicht zulässig. Die\nSweden therefore objects to the aforesaid     Regierung von Schweden erhebt daher\ngeneral reservation made by the Govem-        Einspruch gegen den von der Regierung\nment of Qatar to the Convention against       Katars zum Übereinkommen gegen Folter\nTorture and Other Cruel, Inhuman or De-       und andere grausame, unmenschliche\ngrading Treatment or Punishment.              oder erniedrigende Behandlung oder Strafe\nangebrachten allgemeinen Vorbehalt.\nThis shall not preclude the entry into force  Dies schließt das Inkrafttreten des Über-\nof the Convention between the State of        einkommens zwischen dem Staat Katar\nQatar and the Kingdom of Sweden, without      und dem Königreich Schweden nicht aus,\nQatar benefiting from the said reservation.”  wobei Katar aus dem Vorbehalt keinen\nNutzen ziehen kann.“\nS p a n i e n am 14. März 2000 folgenden E i n s p r u c h:\n(Übersetzung)                                (Übersetzung)\n(Translation) (Original: Spanish)             (Übersetzung) (Original: Spanisch)\n“The Government of the Kingdom of             „Die Regierung des Königreichs Spanien\nSpain has examined the reservation made       hat den von der Regierung des Staates\nby the Government of the State of Qatar to    Katar am 11. Januar 2000 zum Über-\nthe Convention against Torture and Other      einkommen gegen Folter und andere grau-\nCruel, Inhuman or Degrading Treatment or      same, unmenschliche oder erniedrigende\nPunishment on 11 January 2000, as to any      Behandlung oder Strafe angebrachten\ninterpretation of the Convention that is      Vorbehalt betreffend jede Auslegung des\nincompatible with the precepts of Islamic     Übereinkommens, die mit den Vorschriften\nlaw and the Islamic religion.                 des islamischen Rechts und der islami-\nschen Religion unvereinbar ist, geprüft.\nThe Government of the Kingdom of             Die Regierung des Königreichs Spanien\nSpain considers that, by making a general     ist der Auffassung, dass dieser Vorbehalt,\nreference to Islamic law and religion rather  indem er in allgemeiner Weise auf das\nthan to specific content, this reservation    islamische Recht und die islamische\nraises doubts among the other States          Religion statt auf einen bestimmten Inhalt\nparties as to the extent of the commitment    verweist, bei den anderen Vertragsstaaten\nof the State of Qatar to abide by the         Zweifel daran weckt, in welchem Umfang\nConvention.                                   der Staat Katar sich zur Einhaltung des\nÜbereinkommens verpflichtet.\nThe Government of the Kingdom of             Die Regierung des Königreichs Spanien\nSpain considers the reservation made by       ist der Auffassung, dass der von der\nthe Government of the State of Qatar to be    Regierung des Staates Katar angebrachte\nincompatible with the purpose and aim of      Vorbehalt mit Ziel und Zweck des Über-\nthe Convention, in that it relates to the en- einkommens unvereinbar ist, da er sich auf\ntire Convention and seriously limits or even  das gesamte Übereinkommen bezieht und\nexcludes its application on a basis which is  seine Anwendung auf einer nicht klar\nnot clearly defined, namely, a general refe-  bestimmten Grundlage, nämlich durch\nrence to Islamic law.                         einen allgemeinen Verweis auf islamisches\nRecht, schwerwiegend beschränkt oder\nsogar ausschließt."]}