{"id":"bgbl2-2001-10-9","kind":"bgbl2","year":2001,"number":10,"date":"2001-04-03T00:00:00Z","url":"https://offenegesetze.de/veroeffentlichung/bgbl2/2001/10#page=19","api_url":"https://api.offenegesetze.de/v1/veroeffentlichung/bgbl2-2001-10-9/","document_url":"https://media.offenegesetze.de/bgbl2/2001/bgbl2_2001_10.pdf#page=19","order":9,"title":"Bekanntmachung über den Geltungsbereich des Übereinkommens über die Sicherheit von Personal der Vereinten Nationen und beigeordnetem Personal","law_date":"2001-02-21T00:00:00Z","page":299,"pdf_page":19,"num_pages":2,"content":["Bundesgesetzblatt Jahrgang 2001 Teil II Nr. 10, ausgegeben zu Bonn am 3. April 2001             299\nBekanntmachung\nüber den Geltungsbereich des Übereinkommens\nüber die Sicherheit von Personal der Vereinten Nationen\nund beigeordnetem Personal\nVom 21. Februar 2001\nI.\nDas Übereinkommen vom 9. Dezember 1994 über die Sicherheit von Personal\nder Vereinten Nationen und beigeordnetem Personal (BGBl. 1997 II S. 230) ist\nnach seinem Artikel 27 Abs. 2 für folgende weitere Staaten in Kraft getreten:\nBelarus                                                         am 29. Dezember 2000\nBrasilien                                                       am      6. Oktober 2000\nCosta Rica                                                      am 16. November 2000\nnach Maßgabe des unter II. abgedruckten Vorbehalts\nGriechenland                                                    am 2. September 2000\nGuinea                                                          am      7. Oktober 2000\nJamaika                                                         am      8. Oktober 2000\nLesotho                                                         am      6. Oktober 2000\nLibysch-Arabische Dschamahirija                                 am     22. Oktober 2000\nLiechtenstein                                                   am      10. Januar 2001\nLitauen                                                         am      8. Oktober 2000\nNepal                                                           am      8. Oktober 2000\nnach Maßgabe des unter II. abgedruckten Vorbehalts\nÖsterreich                                                      am      6. Oktober 2000\nTunesien                                                        am     12. Oktober 2000\nnach Maßgabe des unter II. abgedruckten Vorbehalts.\nII.\nVorbehalte\nC o s t a R i c a hat dem Generalsekretär der Vereinten Nationen am 17. Oktober\n2000 bei Hinterlegung der Beitrittsurkunde folgenden V o r b e h a l t zu Artikel 2\nAbs. 2 notifiziert:\n(Übersetzung)\n(Translation) (Original: Spanish)                 (Übersetzung) (Original: Spanisch)\n“The Government of the Republic enters a          „Die Regierung der Republik [Costa Rica]\nreservation to article 2, paragraph 2, of the     bringt zu Artikel 2 Absatz 2 des Überein-\nConvention, to the effect that limiting the       kommens einen Vorbehalt dahin gehend\nscope of application of the Convention is         an, dass die Beschränkung des Anwen-\ncontrary to the pacifist thinking of our          dungsbereichs des Übereinkommens der\ncountry and, accordingly, that, in the event      pazifistischen Haltung unseres Landes\nof conflicts with the application of the Con-     widerspricht und dass Costa Rica dem-\nvention, Costa Rica will, where necessary,        nach bei Konflikten im Zusammenhang mit\ngive precedence to humanitarian law.”             der Anwendung des Übereinkommens er-\nforderlichenfalls dem humanitären Völker-\nrecht den Vorzug geben wird.“","300 Bundesgesetzblatt Jahrgang 2001 Teil II Nr. 10, ausgegeben zu Bonn am 3. April 2001\nN e p a l hat dem Generalsekretär der Vereinten Nationen am 8. September\n2000 bei Hinterlegung der Beitrittsurkunde folgenden V o r b e h a l t zu Artikel 22\nAbs. 2 notifziert:\n(Übersetzung)\n“His Majesty’s Government of Nepal                „Seiner Majestät Regierung von Nepal\navails itself of the provisions of Article 22,    macht von Artikel 22 Absatz 2 Gebrauch\nparagraph 2, and declares that it does not        und erklärt, dass sich Nepal durch Absatz 1\nconsider itself bound by the provisions of        des genannten Artikels, demzufolge jede\nparagraph 1 of the said Article under which       Streitigkeit zwischen zwei oder mehr Ver-\nany dispute between two or more States            tragsstaaten über die Auslegung oder An-\nParties concerning the interpretation or          wendung des Übereinkommens auf Verlan-\napplication of this Convention shall at the       gen eines dieser Staaten einem Schieds-\nrequest of one of them, be submitted to           verfahren zu unterwerfen oder dem Inter-\narbitration or referred to the International      nationalen Gerichtshof zu unterbreiten ist,\nCourt of Justice, and states that in each         nicht als gebunden betrachtet, und sie\nindividual case, prior consent of all parties     stellt fest, dass in jedem Einzelfall die\nto such a dispute is necessary for the            vorherige Zustimmung aller Streitparteien\nsubmission of the dispute to arbitration or       erforderlich ist, um eine Streitigkeit einem\nto the International Court of Justice.”           Schiedsverfahren zu unterwerfen oder\ndem Internationalen Gerichtshof zu unter-\nbreiten.“\nT u n e s i e n hat dem Generalsekretär der Vereinten Nationen am 12. Septem-\nber 2000 bei Hinterlegung der Ratifikationsurkunde folgenden V o r b e h a l t zu\nArtikel 22 Abs. 2 notifiziert:\n(Übersetzung)\n«En acceptant d’adhérer à la Convention           „Anlässlich ihres Beitritts zu dem am\nsur la sécurité du personnel des Nations          9. Dezember 1994 in New York angenom-\nUnies et du personnel associé, adoptée            menen Übereinkommen über die Sicher-\nà New York le 9 décembre 1994, [la Ré-            heit von Personal der Vereinten Nationen\npublique Tunisienne] déclare qu’elle ne           und beigeordnetem Personal erklärt [die\nse considère pas liée par les dispositions        Tunesische Republik], dass sie sich durch\ndu paragraphe 1 de l’article 22 de la             Artikel 22 Absatz 1 des Übereinkommens\nConvention et affirme que les différends          nicht als gebunden betrachtet, und bekräf-\nconcernant l’interprétation ou l’application      tigt, dass Streitigkeiten über die Auslegung\nde la Convention ne peuvent être soumis à         oder Anwendung des Übereinkommens nur\nl’arbitrage ou à la Cour internationale de        mit vorheriger Zustimmung aller Beteiligten\nJustice qu’avec le consentement préalable         einem Schiedsverfahren unterworfen oder\nde toutes les parties intéressées.»               dem Internationalen Gerichtshof unter-\nbreitet werden können.“\nDiese Bekanntmachung ergeht im Anschluss an die Bekanntmachung vom\n9. August 2000 (BGBl. II S. 1181).\nBerlin, den 21. Februar 2001\nAuswärtiges Amt\nIm Auftrag\nDr. H i l g e r"]}