{"id":"bgbl2-1998-30-2","kind":"bgbl2","year":1998,"number":30,"date":"1998-08-14T00:00:00Z","url":"https://offenegesetze.de/veroeffentlichung/bgbl2/1998/30#page=34","api_url":"https://api.offenegesetze.de/v1/veroeffentlichung/bgbl2-1998-30-2/","document_url":"https://media.offenegesetze.de/bgbl2/1998/bgbl2_1998_30.pdf#page=34","order":2,"title":"Bekanntmachung über den Geltungsbereich des Genfer Abkommens vom 7. Juni 1930 zur Vereinheitlichung des Wechselrechts","law_date":"1998-07-01T00:00:00Z","page":1730,"pdf_page":34,"num_pages":3,"content":["------- ----- ------------------\n1730 Bµndesgesetzblatt Jahrgang 1998 Teil II Nr. 30, ausgegeben zu Bonn am 14. August 1998\nBekanntmachung\nüber den Geltungsbereich\ndes Genfer Abkommens vom 7. Juni 1930\nzur Vereinheitlichung des Wechselrechts\nVom 1. Juli 1998\nW e i ß r u ß I an d hat dem Generalsekretär der Vereinten Nationen am 4. Fe-\nbruar 1998 notifiziert, daß es sich als einer der Re c h t s n a c h f o I g er der ehe-\nmaligen Sowjetunion mit Wirkung vom 25. Dezember 1991 , dem Tag seiner\nUnabhängigkeit, als durch folgende Übereinkünfte gebunden betrachtet:\n1. Abkommen vom 7. Juni 1930 über das einheitliche Wechselgesetz (RGBI.\n1933 II S. 377, 378)\n- unter Bestätigung des von der Sowjetunion bei Hinterlegung der Bei-\ntrittsurkunde angebrachten Vorbehalts (vgl. die Bekanntmachung vom\n22. Dezember 1936, RGBI. II S. 400);\n2. Abkommen vom 7. Juni 1930 über Bestimmungen auf dem Gebiete des\ninternationalen Wechselprivatrechts (RGBI. 1933 II S. 377, 444);\n3. Abkommen vom 7. Juni 1930 über das Verhältnis der Stempelgesetze zum\nWechselrecht (RGBI. 1933 II S. 377, 468).\nDiese Bekanntmachung ergeht im Anschluß an die Bekanntmachungen vom\n31. Januar 1996 (BGBI. II S. 286) und vom 15. April 1997 (BGBI. II S. 1077).\nBonn, den 1. Juli 1998\nAuswärtiges Amt\nIm Auftrag\nDr. Hilger","Bundesgesetzblatt Jahrgang 1998 Teil II Nr. 30, ausgegeben zu Bonn am 14. August 1998                 1731\nBekanntmachung\nüber den Geltungsbereich des Übereinkommens\nzur Bekämpfung widerrechtlicher Handlungen\ngegen die Sicherheit der Seeschiffahrt\nund des Protokolls zur Bekämpfung widerrechtlicher Handlungen\ngegen die Sicherheit fester Plattformen, die sich auf dem Festlandsockel befinden\nVom 2. Juli 1998\n1.\nDas übereinkommen vom 10. März 1988 zur Bekämpfung widerrechtlicher\nHandlungen gegen die Sicherheit der Seeschiffahrt (BGBI. 1990 II S. 494, 496)\nist nach seinem Artikel 18 Abs. 2 für folgende weitere Staaten in Kraft getreten:\nAlgerien                                                                  am 12. Mai 1998\nTunesien                                                                  am 4. Juni 1998\nTürkei                                                                    am 4. Juni 1998.\nII.\nErklärungen und Vorbehalte\nAI g er i e n bei Hinterlegung der Beitrittsurkunde am 11. Februar 1998:\n(Üqersetzung)\n\"(Translation)                                        ,,(Übersetzung)\nThe Government of the People's Demo-                  Die Regierung der Demokratischen Volks-·\ncratic Republic of Algeria does not consi-            republik Algerien betrachtet sich durch Ar-\nder itself bound by the provisions of article 16,     tikel 16 Absatz 1 des Übereinkommens zur\nparagraph 1 of the Convention for the Sup-            Bekämpfung widerrechtlicher Handlungen\npression of Unlawful Acts Against the                 gegen die Sicherheit der Seeschiffahrt, das\nSafety of Maritime Navigation concluded in            am 10. März 1988 in Rom geschlossen\nRome on 10 March 1988. The Government                 wurde, nicht als gebunden. Die Regierung\nof the People's Democratic Republic of                der Demokratischen Volksrepublik Algerien\nAlgeria declares that for a dispute to be             erklärt, daß es in jedem Fall der Zustim-\nsubmitted to arbitration or to the Internatio-        mung aller beteiligten Parteien bedarf,\nnal Court of Justice, the agreement of all            bevor eine Streitigkeit einem Schiedsver-\nthe parties involved shall be necessary in            fahren unterworfen oder dem Internatio-\neach case.\"                                           nalen Gerichtshof unterbreitet wird.\"\nTunesien bei Hinterlegung der Beitrittsurkunde am 6. März 1998:\n(Übersetzung)\n\"(Translation)                                        ,,(Übersetzung)\nThe Republic of Tunisia in agreeing to                Bei der Einwilligung in den Beitritt zum\naccede to the Convention for the Suppres-             übereinkommen zur Bekämpfung wider-\nsion of Unlawful Acts against the Safety of           rechtlicher Handlungen gegen die Sicher-\nMaritime Navigation concluded in Rome on              heit der Seeschiffahrt, das am 10. März\n10 March 1988, declares that it does not              1988 in Rom geschlossen wurde, erklärt\nconsider itself bound by the provisions of            die Tunesische Republik, daß sie sich\nparagraph 1 of article 16 of the Convention           durch Artikel 16 Absatz 1 des Übereinkom-\nand maintains that disputes concerning the            mens nicht als gebunden betrachtet, und\ninterpretation and application of the Con-            besteht darauf, daß Streitigkeiten über die\nvention may be submitted to arbitration or            Auslegung oder Anwendung des Überein-\nthe International Court of Justice only with          kommens nur nach vorheriger Zustimmung\nthe prior agreement of all the parties invol-         aller beteiligten Parteien einem Schieds-\nved.\"                                                 verfahren unterworfen oder dem Internatio-\nnalen Gerichtshof unterbreitet werden dür-\nfen.\"","1732 Bundesgesetzblatt Jahrgang 1998 Teil II Nr. 30, ausgegeben zu Bonn am 14. August 1998\nT ü r k e i bei Hinterlegung der Ratifikationsurkunde am 6. März 1998:\n(Übersetzung)\n\"In signing the Convention for the Sup-             ,,Bei der Unterzeichnung des Überein-\npression of Unlawful Acts against the               kommens zur Bekämpfung widerrechtli-\nSafety of Maritime Navigation and the Pro-          cher Handlungen gegen die Sicherheit der\ntocol for the Suppression of Unlawful Acts          Seeschiffahrt und des Protokolls zur\nagainst the Safety of Fixed Platforms Loca-         Bekämpfung widerrechtlicher Handlungen\nted on the Continental Shelf, the Govern-           gegen die Sicherheit fester Plattformen, die\nment of the Republic of Turkey, under the           sich auf dem Festlandsockel befinden,\narticle 16 (2} of the said Convention de-           erklärt die Regierung der Republik Türkei\nclares that it does not consider itself bound       nach Artikel 16 Absatz 2 des genannten\nby the provisions of paragraph (1) of the           Übereinkommens, daß sie sich durch Arti-\narticle 16 of the said Convention.\"                 kel 16 Absatz 1 des genannten Überein-\nkommens nicht als gebunden betrachtet.\"\nIII.\nDas Protokoll vom 10. März 1988 zur Bekämpfung widerrechtlicher Handlun-\ngen gegen die Sicherheit fester Plattformen, die sich auf dem Festlandsockel\nbefinden (BGBI. 1990 II S. 494, 508), ist nach seinem Artikel 6 Abs. 2 für folgen-\nde weitere Staaten in Kraft getreten:\nTunesien                                                               am 4. Juni 1998\nTürkei                                                                 am 4. Juni 1998\nnach Maßgabe des folgenden, bei Hinterlegung der Ratifikationsurkunde\nam 6. März 1998 angebrachten Vorbehalts:\n(Übersetzung)\n\"(Translation)                                      ,,(Übersetzung)\nIn signing the 'Convention for the Sup-             Bei der Unterzeichnung des ,Überein-\npression of Unlawful Acts against the               kommens zur Bekämpfung widerrechtli-\nSafety of Maritime Navigation' and the              cher Handlungen gegen die Sicherheit der\n'Protocol for the Suppression of Unlawful          Seeschiffahrt' und des ,Protokolls zur\nActs against the Safety of Fixed Platforms          Bekämpfung widerrechtlicher Handlungen\nlocated on the Continental Shelf', the              gegen die Sicherheit fester Plattformen, die\nGovemment of the Republic of Turkey,                sich auf dem Festlandsockel befinden',\nunder the article 16 (2) of the said Conven-        erklärt die Republik Türkei nach Artikel 16\ntion declares that it does not consider itself      Absatz 2 des genannten Übereinkommens,\nbound by the provisions of paragraph (1) of         daß sie sich durch Artikel 16 Absatz 1 des\nthe article 16 of the said Convention.\"             genannten Übereinkommens nicht als\ngebunden betrachtet.\"\nDiese Bekanntmachung ergeht im Anschluß an die Bekanntmachung vom\n29. März 1996 (BGBI. II S. 640).\nBonn, den 2. Juli 1998\n,.\nAuswärtiges Amt\nIm Auftrag\nDr. Hilger"]}