{"id":"bgbl2-1998-3-10","kind":"bgbl2","year":1998,"number":3,"date":"1998-02-13T00:00:00Z","url":"https://offenegesetze.de/veroeffentlichung/bgbl2/1998/3#page=2","api_url":"https://api.offenegesetze.de/v1/veroeffentlichung/bgbl2-1998-3-10/","document_url":"https://media.offenegesetze.de/bgbl2/1998/bgbl2_1998_3.pdf#page=2","order":10,"title":"Bekanntmachung über den Geltungsbereich des Übereinkommens der Vereinten Nationen gegen den unerlaubten Verkehr mit Suchtstoffen und psychotropen Stoffen","law_date":"1997-12-10T00:00:00Z","page":66,"pdf_page":2,"num_pages":9,"content":["~---··--------------\n66 Bundesgesetzblatt Jahrgang 1998 Teil II Nr. 3, ausgegeben zu Bonn am 13. Februar 1998\nBekanntmachung\nüber den Geltungsbereich\ndes Übereinkommens der Vereinten Nationen\ngegen den unerlaubten Verkehr mit Suchtstoffen und psychotropen Stoffen\nVom 10. Dezember 1997\n1.\nDas Übereinkommen der Vereinten Nationen vom 20. Dezember 1988 gegen\nden unerlaubten Verkehr mit Suchtstoffen und psychotropen Stoffen (BGBI.\n1993 II S. 1136) ist nach seinem Artikel 29 Abs. 2 für folgende weitere Staaten in\nKraft getreten:\nBelize                                                            am     22. Oktober 1996\nBenin                                                             am      21. August 1997\nJamaika                                                           am        28. März 1996\nKasachstan                                                        am          28. Juli 1997\nPhilippinen                                                       am 5. September 1996\nUngarn                                                            am     13. Februar 1997\nII.\nErklärungen und Vorbehalte\nBe I i z e bei Hinterlegung der Beitrittsurkunde am 24. Juli 1996:\n(Übersetzung)\n\"Article 8 of the Convention requires the          ,,Artikel 8 des Übereinkommens verpflich-\nParties to give consideration to the possi-        tet die Vertragsparteien, die Möglichkeit zu\nbility of transferring to one another pro-         prüfen, einander Verfahren zur Strafverfol-\nceedings for criminal prosecution of certain       gung wegen bestimmter Straftaten zu\noffences where such transfer is considered         übertragen, wenn die Übertragung dem\nto be in the interests of a proper adminis-        Interesse einer geordneten Rechtspflege\ntration of justice.                                dienlich erscheint.\nThe courts of Belize have no extra-terri-           Die Gerichte von Belize üben keine\ntorial jurisdiction, with the result that they     Zuständigkeit außerhalb des belizischen\nwill have no jurisdiction to prosecute             Hoheitsgebiets aus und sind infolgedessen\noffences committed abroad unless such              nicht zuständig, im Ausland verübte\noffences are committed partly within and           Straftaten zu verfolgen, es sei denn, solche\npartly without the jurisdiction, by a person       Straftaten wurden von einer Person, die\nwho is within the jurisdiction. Moreover,          sich innerhalb ihres Zuständigkeitsbereichs\nunder the Constitution of Belize, the control      befindet, teilweise innerhalb und teilweise\nof public prosecutions is vested in the            außerhalb ihres Zuständigkeitsbereichs\nDirector of Public Prosecutions, who is an         verübt. Darüber hinaus obliegt nach der\nindependent functionary and not under              Verfassung von Belize die Durchführung\nGovernment control.                                der Strafverfolgung dem Generalstaatsan-\nwalt (Director of Public Prosecution), der\nunabhängig ist und nicht der Kontrolle\ndurch die Regierung unterliegt.\nAccordingly, Belize will be able to imple-         Dementsprechend wird Belize den Arti-\nment Article 8 of the Convention only to a         kel 8 des Übereinkommens nur in begrenz-\nlimited extent insofar as its Constitution         tem Umfang, soweit es seine Verfassung\nand the law allows.\"                               und sonstigen Rechtsvorschriften erlau-\nben, anwenden können.\"\nJa m a i k a bei Hinterlegung der Ratifikationsurkunde am 29. Dezember 1995:\n(Übersetzung)\n\"The Government of Jamaica under-                   „Die Regierung von Jamaika versteht\nstands paragraph 11 of Article 17 of the          Artikel 17 Absatz 11 des genannten Über-\nsaid Convention to mean that the consent           einkommens dahin gehend, daß als Vor-\nof the coastal State is required as a pre-         aussetzung für Maßnahmen nach Arti-\ncondition for action under paragraphs 2, 3         kel 17 Absätze 2, 3 und 4 des Übereinkom-\nand 4 of Article 17 of the said Convention in      mens in bezug auf die ausschließliche Wirt-\nrelation to the Exclusive Economic Zone            schaftszone und alle anderen Meeresge-\nand all other maritime areas under the sov-        biete unter der Souveränität oder den\nereignty or jurisdiction of the coastal            Hoheitsbefugnissen des Küstenstaats die\nState.\"                                            Zustimmung des Küstenstaats erforderlich\nist.\"","Bundesgesetzblatt Jahrgang 1998 Teil II Nr. 3, ausgegeben zu Bonn am 13. Februar 1998                      67\nDie Ph i I i p pi n e n         bei Hinterlegung der Ratifikationsurkunde am 7. Juni\n1996:\n(Übersetzung)\n\" ... the Philippines declare that it does not        ,, ... die Philippinen erklären, daß sie sich\nconsider itself bound by the following pro-            durch folgende Bestimmungen nicht als\nvisions:                                               gebunden betrachten:\n1. Paragraph 1 (b) (i) and paragraph 2 (a)             1. Artikel 4 Absatz 1 Buchstabe b Ziffer i\n(ii) of article 4 on jurisdiction;                     und Absatz 2 Buchstabe a Ziffer ii\nbetreffend die Gerichtsbarkeit;\n2. Paragraph 1 (a) and paragraph 6 (a) of             2. Artikel 5 Absatz 1 Buchstabe a und\narticle 5 on confiscation; and                         Absatz 6 Buchstabe a und b betreffend\ndie Einziehung;\n3. Paragraphs 9 and 10 of article 6 on                3. Artikel 6 Absätze 9 und 1O betreffend\nextradition.\"                                          die Auslieferung.\"\nDas Verein i g t e Königreich , seine einschlägige Erklärung vom 8. Februar\n1995 (vgl. hierzu die Bekanntmachung vom 20. Juli 1995 - BGBI. II S. 688)\nergänzend, am 6. August 1996:\n{Übersetzung)\n\" ... the said Convention applies to Anguil-          ,. ... dieses Übereinkommen findet Anwen-\nla, Bermuda, British Virgin lslands, Cayman           dung auf Anguilla, Bermuda, die Britischen\nlslands, Montserrat and Turks and Caicos              Jungferninseln, die Kaimaninseln, Montser-\nlslands.                                              rat und die Turks- und Caicosinseln.\n1 have the honour to confirm that in rela-             Ich beehre mich zu bestätigen, daß die\ntion to the aforementioned Territories the             Gewährung von Immunität nach Artikel 7\ngranting of immunity under Article 7, para-            Absatz 18 in bezug auf die obengenannten\ngraph 18, of the said Convention will only             Hoheitsgebiete nur in Erwägung gezogen\nbe considered where this is specifically              wird, wenn dies von der Person, für welche\nrequested by the person to whom the                   die Immunität gelten würde, oder von der\nimmunity would apply or by the authority              nach Artikel 7 Absatz 8 bestimmten Behör-\ndesignated, under Article 7, paragraph 8, of           de der Vertragspartei, die um Rechtshilfe\nthe Party from whom assistance is request-             ersucht wird, eigens beantragt wird. Einern\ned. A request for immunity will not be                 Antrag auf Immunität wird nicht stattgege-\ngranted where the judical authorities of the           be, wenn die Justizbehörden des betref-\nTerritory in question consider to do so                fenden Hoheitsgebiets der Auffassung\nwould be contrary to the public interest.\"             sind, daß dies dem öffentlichen Interesse\nzuwiderlaufen würde.\"\nDas Ver e i n i g t e Königreich hat dem Generalsekretär der Vereinten\nNationen am 15. Mai 1997 mit Wirkung von diesem Tage die Erstreckung\ndes Übereinkommens auf Ho n g k o n g notifiziert.\nIII.\nEinsprüche gegen Vorbehalte\nFolgende Staaten haben dem Generalsekretär der Vereinten Nationen jeweils\nE i n s p r u c h zu den von Libanon bei Hinterlegung der Beitrittsurkunde an-\ngebrachten Vor b eh a I t e n (vgl. die Bekanntmachung vom 26. Mai 1997 -\nBGBI. II S. 1346) notifiziert:\nFinnland am 25. April 1997:\n(Übersetzung)\n\"The Government of Finland has exam-                  ,,Die Regierung von Finnland hat die Vor-\nined the reservations by the Govemment of              behalte der Regierung der Libanesischen\nthe Lebanese Republic in respect of arti-              Republik zu den Artikeln 5 und 7 des Über-\ncles 5 and 7 of the United Nations Conven-             einkommens der Vereinten Nationen gegen\ntion against lllicit Traffic in Narcotic Drugs         den unerlaubten Verkehr mit Suchtstoffen\nand Psychotropic Substances.                           und psychotropen Stoffen geprüft.\nThe Convention indicates that bank                      Das übereinkommen weist darauf hin,\nsecrecy shall not be a ground for a failure            daß das Bankgeheimnis kein Grund sein\nto act or for a failure to render mutual assis-        darf, nicht tätig zu werden oder die Rechts-\ntance. The Govemment of Finland consid-                hilfe zu verweigern. Die Regierung von Finn-\ners that these reservations therefore under-           land ist der Auffassung, daß diese Vorbehal-\nmine the object and purpose of the Con-                te daher Ziel und Zweck des Übereinkom-\nvention, as stated in article 2 paragraph 1,           mens, wie sie in Artikel 2 Absatz 1 dargelegt\nto promote cooperation in order to effec-              sind, nämlich die Zusammenarbeit zu för-\ntively address the international dimension             dern, um gegen das internationale Ausmaß\nof illicit drugs trafficking.                          des unerlaubten Verkehrs mit Suchtstoffen\nwirksam vorzugehen, entgegenwirken.","68 Bundesgesetzblatt Jahrgang 1998 Teil II Nr. 3, ausgegeben zu Bonn am 13. Februar 1998\nlts is in the common interest of States         Es liegt im gemeinsamen Interesse der\nthat treaties to which they have chosen to      Staaten, daß Verträge, deren Vertragspar-\nbecome parties are respected, as to their       teien sie zu werden beschlossen haben,\nobject and purpose, by all parties and that     nach Ziel und Zweck von allen Vertragspar-\nStates are prepared to undertake any leg-       teien eingehalten werden und daß die Staa-\nislative changes necessary to comply with       ten bereit sind, die zur Erfüllung ihrer\ntheir obligations under the treaties.           vertraglichen Pflichten notwenigen Ände-\nrungen in ihrer Gesetzgebung vorzuneh-\nmen.\nThe Governinent of Finland therefore            Die Regierung von Finnland erhebt daher\nobjects to the aforesaid reservations made      Einspruch gegen die obengenannten von\nby Lebanon which are considered to be           Libanon angebrachten Vorbehalte, die für\ninadmissible.                                   unzulässig erachtet werden.\nThis objection does not preclude the            Dieser Einspruch schließt das Inkrafttre-\nentry into force in its entirety of the Con-    ten des Übereinkommens in seiner\nvention between Lebanon and Finland.\"           Gesamtheit zwischen Libanon und Finn-\nland nicht aus.\"\nFrankreich am 7. März 1997:\n(Übersetzung)\n«La France a pris connaissance des              „Frankreich hat die von Libanon zu den\nreserves emises par le Liban en ce qui          Artikeln 5 und 7 des Übereinkommens der\nconcerne les articles 5 et 7 de la Conven-      Vereinten Nationen gegen den unerlaubten\ntion des Nations Unies contre le trafic illici- Verkehr mit Suchtstoffen und psychotro-\nte de stupefiants et de substances psycho-      pen Stoffen angebrachten Vorbehalte zur\ntropes, et considere que ces reserves sont      Kenntnis genommen und vertritt die Auf-\ncontraires a l'objet et au but de cette         fassung, daß diese Vorbehalte Ziel und\nConvention.                                     Zweck dieses Übereinkommens zuwider-\nlaufen.\nLa Convention indique que le secret             Das übereinkommen weist darauf hin,\nbancaire n~ doit pas etre un motif empe-        daß das Bankgeheimnis kein Grund dafür\nchant soit d'agir, soit de preter assistance    sein darf, nicht tätig zu werden oder die\nmutuelle.                                        Rechtshilfe zu verweigern.\nLa France considere que ces reserves            Frankreich vertritt die Auffassung, daß\ndetournent donc I' objet et le but de cette     diese Vorbehalte Ziel und Zweck des Über-\nConvention, tels qu'ils sont exprimes dans      einkommens, wie sie in Artikel 2 Absatz 1\nl'article 2 du paragraphe 1, de promouvoir      dargelegt sind, nämlich die Zusammen-\na\nla cooperation de favon reellement s'atta-      arbeit zu fördern, um gegen die internatio-\nquer aux aspects internationaux du trafic        nalen Erscheinungsformen des unerlaub-\nillicite de drogues.»                            ten Verkehrs mit Suchtstoffen wirksam vor-\ngehen zu können, entgegenwirken.\"\nItalien am 24. April 1997:\n(Übersetzung)\n\"The Government of the ltalian Republic         „Die Regierung der Italienischen Republik\nhas examined the reservations made by           hat die von der Regierung der Libane-\nthe Government of the Lebanese Republic          sischen Republik bei deren Beitritt zum\nat the time of its accession to the Conven-     übereinkommen gegen den unerlaubten\ntion against lllicit Traffic in Narcotic Drugs  Verkehr mit Suchtstoffen und psychotro-\nand Psychotropic Substances. The Gov-           pen Stoffen angebrachten Vorbehalte\nernment of the ltalian Republic notes that      geprüft. Die Regierung der Italienischen\nsome of the said reservations relate to arti-   Republik stellt fest, daß einige dieser Vor-\ncles 5 and 7 of the Convention. The Gov-        behalte auf die Artikel 5 und 7 des Überein-\nernment of the ltalian Republic considers       kommens Bezug nehmen. Die Regierung\nthese reservations to be contray to the         der Italienischen Republik ist der Auffas-\nobject and purpose of the Convention. The       sung, daß diese Vorbehalte Ziel und Zweck\nConvention indicates that bank secrecy          des Übereinkommens zuwiderlaufen. Das\nshall not be a ground for a failure to act or   übereinkommen weist darauf hin, daß das\nfor a failure to render mutual assistance.      Bankgeheimnis kein Grund sein darf, nicht\nThe Govemment of the ltalian Republic           tätig zu werden oder die Rechtshilfe zu ver-\nconsiders that these reservations therefore     weigern. Die Regierung der Italienischen\nundermine the object and purpose of the         Republik ist der Auffassung, daß diese Vor-\nConvention, as stated in article 2, para-       behalte daher Ziel und Zweck des Überein-\ngraph 1, to promote cooperation in order to     kommens, wie sie in Artikel 2 Abatz 1 dar-\neffectively address the international dimen-    gelegt sind, nämlich die Zusammenarbeit\nsion of illict drugs trafficking. The Govern-   zu fördern, um gegen das internationale\nment of the ltalian Republic therefore          Ausmaß des unerlaubten Verkehrs mit\nobjects to the aforesaid reservations made      Suchtstoffen wirksam vorzugehen, entge-\nby the Government of Lebanon . . . This         genwirken. Die Regierung der Italienischen","Bundesgesetzblatt Jahrgang 1998 Teil II Nr. 3, ausgegeben zu Bonn am 13. Februar 1998           69\nobjection does not preclude the entry into     Republik erhebt daher Einspruch gegen die\nforce in its entirety of the Convention        obengenannten von der Regierung Liba-\nbetween Lebanon and the ltalian Repub-          nons angebrachten Vorbehalte . . . Dieser\nlic.\"                                           Einspruch schließt das Inkrafttreten des\nÜbereinkommens in seiner Gesamtheit\nzwischen Libanon und der Italienischen\nRepublik nicht aus.\"\nNiederlande am 11. März 1997:\n(Übersetzung)\n\"The Government of the Kingdom of the          ,,Die Regierung des Königreichs der Nie-\nNetherlands has examined the reservations      derlande hat die von der Regierung Liba-\nmade by the Govemment of Lebanon in            nons zu den Artikeln 5 und 7 des Überein-\nrespect of the Articles 5 and 7 of the UN      kommens der Vereinten Natonen vom 20.\nConvention against illicit traffic in narcotic Dezember 1988 gegen den unerlaubten\ndrugs and psychotropic substances of 20        Verkehr mit Suchtstoffen und psychotro-\nDecember 1988.                                 pen Stoffen angebrachten Vorbehalte\ngeprüft.\nThe Government of the Kingdom of the            Die Regierung des Königreichs der Nie-\nNetherlands considers these reservations       derlande vertritt die Auffassung, daß diese\nto be contrary to the object and purpose of     Vorbehalte Ziel und Zweck dieses Überein-\nthis Convention.                                kommens zuwiderlaufen.\nThe Convention indicates that bank              Das übereinkommen weist darauf hin,\nsecrecy shall not be a ground for a failure    daß das Bankgeheimnis kein Grund dafür\nto render mutual assistance. The Govern-       sein darf, die Rechtshilfe zu verweigern.\nment of the Kingdom of the Netherlands         Die Regierung des Königreichs der Nieder-\nconsiders that these reservations therefore    lande vertritt die Auffassung, daß diese\nundermine the object and purpose of the         Vorbehalte daher Ziel und Zweck des\nConvention, as stated in article 2, para-       Übereinkommens, wie sie in Artikel 2 Ab-\ngraph 1, to promote cooperation in order to     satz 1 dargelegt sind, nämlich die Zusam-\neffectively address the international dimen-    menarbeit zu fördern, um wirksam gegen\nsion of illicit drugs trafficking.              das internationale Ausmaß des unerlaubten\nVerkehrs mit Suchtstoffen vorgehen zu\nkönnen, entgegenwirken.\nThe Government of the Kingdom of the            Die Regierung des Königreichs der\nNetherlands therefore objects to the afore-     Niederlande erhebt daher Einspruch gegen\nsaid reservations made by the Governrnent       die genannten von der Regierung Libanons\nof Lebanon to the Convention. This objec-       zu dem Übereinkommen angebrachten\ntion shall not preclude the entry into force    Vorbehalte. Dieser Einspruch schließt das\nof the Convention between the Kingdom of        Inkrafttreten des Übereinkommens zwi-\nthe Netherlands and Lebanon.\"                   schen dem Königreich der Niederlande und\nLibanon nicht aus.\"\nSchweden am 7. März 1997:\n(Übersetzung)\n\"The Government of Sweden has exam-            „Die Regierung von Schweden hat die von\nined the reservations made by the Govern-       der Regierung Libanons zu Artikel 5 Ab-\nment of Lebanon in respect of article 5,        satz 3 und Artikel 7 Absatz 2 Buchstabe f\nparagraph 3, and article 7, paragraphs 2 (t)    und Absatz 5 im Zeitpunkt des Beitritts zu\nand 5, at the time of accession to the Unit-    dem übereinkommen der Vereinten Natio-\ned Nations Convention Against lllicit Traffic   nen gegen ·den unerlaubten Verkehr mit\nin Narcotic Drugs and Psychotropic Sub-         Suchtstoffen und psychotropen Stoffen\nstances, and considers these reservations       angebrachten Vorbehalte geprüft und ver-\nto be incompatible with the object and pur-     tritt die Auffassung, daß diese Vorbehalte\npose of the Convention.                         mit Ziel und Zweck des Übereinkommens\nunvereinbar sind.\nThe Convention establishes that bank            Das Übereinkommen legt fest, daß das\nsecrecy shall not be a ground for a failure     Bankgeheimnis kein Grund dafür sein darf,\nto act or for a failure to render mutual assis- nicht tätig zu werden oder die Rechtshilfe\ntance. The Govemment of Sweden consid-          zu verweigern. Die Regierung von Schwe-\ners that these reservations therefore under-    den vertritt die Auffassung, daß diese Vor-\nmine the object and purpose of the Con-         behalte daher Ziel und Zweck des Überein-\nvention, as stated in article 2, paragraph 1,   kommens, wie sie in Artikel 2 Absatz 1 dar-\ni.e. to promote cooperation among the par-      gelegt sind, nämlich die Zusammenarbeit\nties in order to effectively address the inter- zwischen den Vertragsparteien zu fördern,\nnatonal dimension of illicit traffic in drugs.\" damit sie wirksam gegen das internationale\nAusmaß des unerlaubten Verkehrs mit\nSuchtstoffen vorgehen können, entgegen-\nwirken.\"","70 Bundesgesetzblatt Jahrgang 1998 Teil II Nr. 3, ausgegeben zu Bonn am 13. Februar 1998\nVereinigtes Königreich am 10. März 1997:\n(Übersetzung)\n\"The Government of the United Kingdom               ,,Die Regierung des Vereinigten König-\nof Great Britain and Northern lreland has           reichs Großbritannien und Nordirland hat\nconsidered the reservations by the Govern-          die von der Regierung Libanons zu den\nment of Lebanon in respect of articles 5            Artikeln 5 und 7 dieses Übereinkommens\nand 7 of this Convention and considers              angebrachten Vorbehalte geprüft und ver-\nthese reservations to be contrary to the            tritt die Auffassung, daß diese Vorbehalte\nobject and purpose of the Convention.               Ziel und Zweck des Übereinkommens\nzuwiderlaufen.\nThe Convention indicates that bank                   Das übereinkommen weist darauf hin,\nsecrecy shall not be a ground for a failure         daß das Bankgeheimnis kein Grund dafür\nto act or for a failure to render mutual assis-     sein darf, nicht tätig zu werden oder die\ntance. The Government of the United King-           Rechtshilfe zu verweigern. Die Regierung\ndom considers that these reservations               des Vereinigten Königreichs vertritt die Auf-\ntherefore undermine the object and pur-             fassung, daß diese Vorbehalte Ziel und\npose of the Convention, as stated in article        Zweck des Übereinkommens, wie sie in\n2, paragraph 1, to promote cooperation in           Artikel 2 Absatz 1 dargelegt sind, nämlich\norder to address more effectively the inter-        die Zusammenarbeit zu fördern, um gegen\nnational dimension of illicit drugs traffick-       das internationale Ausmaß des unerlaubten\ning.\"                                               Verkehrs mit Suchtstoffen wirksamer vor-\ngehen zu können, entgegenwirken.\"\nIV.\nJa m a i k a hat dem Generalsekretär der Vereinten Nationen am 10. Dezem-\nber 1996 mit Wirkung von diesem Tage die Rücknahme seiner bei Hinter-\nlegung der Ratifikationsurkunde angebrachten E r k I ä r u n g notifiziert.\nDie Phi I i p pi n e n haben dem Generalsekretär der Vereinten Nationen am\n24. Juli 1997 mit Wirkung von diesem Tage die Rücknahme ihres bei Hinter-\nlegung der Ratifikationsurkunde angebrachten V o r b e h a I t s notifiziert und\ngleichzeitig unter Berufung auf Artikel 32 Abs. 4 des Übereinkommens erklärt,\ndaß sie sich durch Artikel 32 Abs. 2 des Übereinkommens, der die obligatorische\nZuständigkeit des Internationalen Gerichtshofs vorsieht, nicht als gebunden\nbetrachten.\nDiese Bekanntmachung ergeht im Anschluß an die Bekanntmachung vom\n26. Mai 1997 (BGBI. II S. 1346).\nBonn,den10.Dezember1997\nAuswärtiges Amt\nIm Auftrag\nDr. Hi lger","Bundesgesetzblatt Jahrgang 1998 Teil II Nr. 3, ausgegeben zu Bonn am 13. Februar 1998            71\nBekanntmachung\nzum deutsch-schweizerischen Beglaubigungsvertrag\n(Verzeichnis der deutschen und schweizerischen Verwaltungsbehörden,\nderen Beurkundungen zum Gebrauch im Gebiete des anderen Staates\nkeiner Beglaubigung bedürfen)\nVom 11. Dezember 1997\nNach Artikel 2 Abs. 2 des deutsch-schweizerischen            Land Sachsen           Das Staatsministerium des\nVertrags über die Beglaubigung öffentlicher Urkunden                                  Innern\nvom 14. Februar 1907 (RGBI. S. 411) wird nachstehend                                  Die Regierungspräsidien\ndas nunmehr gültige Verzeichnis der deutschen und\nLand Sachsen-\nschweizerischen Verwaltungsbehörden bekanntgemacht,                                   Das Ministerium des Innern\nAnhalt\nderen Beurkundungen zum Gebrauch im Gebiete des                                       Die Regierungspräsidien\nanderen Staates keiner Beglaubigung bedürfen:\nLand Schleswig-\n1. Bundesrepublik Deutschland                            Holstein             Der Innenminister\nA) Bundesbehörden:         Alle Bundesministerien              Land Thüringen         Das Landesverwaltungsamt\nDas Deutsche Patentamt\nDas Bundesverwaltungsamt                             11. Schweiz\nB) Länderbehörden:                                          A. Behörde der Eid-\ngenossenschaft:        Die Bundeskanzlei\nLand Baden-\nWürttemberg          Das Innenministerium             B. Kantonale Behörden:\nDie Regierungspräsidien             Kanton Aargau          Die Staatskanzlei\nLand Bayern             Das Staatsministerium des           Kanton Appenzell\nInnern                                Ausserrhoden         Die Kantonskanzlei\nDie Regierungen\nKanton Appenzell\nLand Berlin             Der Senator für Inneres               lnnerrhoden          Die Ratskanzlei\nLand Brandenburg        Das Ministerium des Innern          Kanton Basel-\nLand Bremen             Der Senator für Inneres               Landschaft           Die Landeskanzlei\nLand Hamburg            Die Senatskanzlei                   Kanton Basel-Stadt     Die Staatskanzlei\nLand Hessen             Der Minister des Innern             Kanton Bern            Die Staatskanzlei (La Chan-\nDie Regierungspräsidenten                                  cellerie d'Etat)\nDie Präsidenten der Verwal-         Kanton Freiburg        La Chancellerie d'Etat\ntungsbezirke                                               (Die Staatskanzlei)\nLand Mecklenburg-                                           Kanton Genf            La Chancellerie d'Etat\nVorpommern           Das Innenministerium\nKanton Glarus          Die Regierungskanzlei\nLand\nNiedersachsen        Der Minister des Innern             Kanton Graubünden      Die Standeskanzlei (La Can-\nDie Regierungspräsidenten                                  celleria dello Stato)\nDie Präsidenten der Verwal-         Kanton Jura            La Chancellerie d'Etat\ntungsbezirke                                               (Die Staatskanzlei)\nLand Nordrhein-                                             Kanton Luzern          Die Staatskanzlei\nWestfalen            Der Innenminister\nKanton Neuenburg       La Chancellerie d'Etat\nDie Regierungspräsidenten\nLand                                                        Kanton Nidwalden       Die Standeskanzlei\nRheinland-Pfalz      Das Ministerium des Innern          Kanton Obwalden        Die Staatskanzlei\nDie Bezirksregierungen\nKanton\nLand Saarland           Der Minister des Innern               Schaffhausen         Die Staatskanzlei","72            Bundesgesetzblatt Jahrgang 1998 Teil II Nr. 3, ausgegeben zu Bonn am 13. Februar 1998\nKanton Schwyz              Die Staatskanzlei                      Kanton Wallis            La Chancellerie d' Etat\n(Die Staatskanzlei)\nKanton Solothurn           Die Staatskanzlei\nKanton Zug               Die Staatskanzlei\nKanton St. Gallen          Die Staatskanzlei\nKanton Zürich            Die Staatskanzlei\nKanton Tessin              La Cancelleria dello Stato\nKanton Thurgau             Die Staatskanzlei                     Diese Bekanntmachung tritt an die Stelle der Bekannt-\nmachung vom 20. Januar 1956 (BGBI. II S. 30), zuletzt\nKanton Uri                 Das Landammannamt\ngeändert durch die Bekanntmachung vom 8. Januar 1982\nKanton Waadt               La Chancellerie d'Etat              (BGBI. II S. 80).\nBonn, den 11 . Dezember 1997\nAuswärtiges Amt\nIm Auftrag\nDr. H ilger\nBekanntmachung\nüber den Geltungsbereich\ndes Internationalen Übereinkommens\nüber die zivilrechtliche Haftung für Ölverschmutzungsschäden\nund der Protokolle hierzu\nVom 11. Dezember 1997\n1.\nDas Internationale Übereinkommen vom 29. November 1969 über die zivil-\nrechtliche Haftung für Ölverschmutzungsschäden (BGBI. 1975 II S. 301, 305) ist\nnach seinem Artikel XV für\nAntigua und Barbuda                                        am 21. September 1997\nin Kraft getreten.\nII.\nDas Protokoll vom 19. November 1976 zum Internationalen Übereinkommen\nvon 1969 über die zivilrechtliche Haftung für Ölverschmutzungsschäden\n(BGBI. 1980 II S. 721, 724) ist nach seinem Artikel V für\nAntigua und Barbuda                                        am 21. September 1997\nin Kraft getreten.\nIII.\nDas Protokoll vom 27. November 1992 zur Änderung des Übereinkommens\nvon 1969 über die zivilrechtliche Haftung für Ölverschmutzungsschäden\n(BGBI. 1994 II S. 1150) wird nach seinem Artikel 13 für\nPhilippinen                                                am         7. Juli 1998\nSingapur                                                   am 18. September 1998\nUruguay                                                    am         9. Juli 1998\nin Kraft treten.\nDiese Bekanntmachung ergeht im Anschluß an die Bekanntmachungen vom\n29. Juli 1997 (BGBI. II S. 1604), vom 30. Juli 1997 (BGBI. II S. 1605) und vom\n5. August 1997 (BGBI. II S. 1678).\nBonn, den 11. Dezember 1997\nAuswärtiges Amt\nIm Auftrag\nDr. H ilger","Bundesgesetzblatt Jahrgang 1998 Teil II Nr. 3, ausgegeben zu Bonn am 13. Februar 1998              73\nBekanntmachung\nüber den Geltungsbereich\ndes Internationalen Übereinkommens\nüber die Errichtung eines Internationalen Fonds\nzur Entschädigung für Ölverschmutzungsschäden\nund des Protokolls von 1992 hierzu\nVom 11. Dezember 1997\n1.\nDas Internationale übereinkommen vom 18. Dezember 1971 über die Errich-\ntung eines Internationalen Fonds zur Entschädigung für Ölverschmutzungs-\nschäden (BGBI. 1975 II S. 301, 320) ist nach seinem Artikel 40 für\nAntigua und Barbuda                                           am 21. September 1997\nin Kraft getreten.\nII.\nDas Protokoll vom 27. November 1992 zur Änderung des Internationalen\nÜbereinkommens von 1971 über die Errichtung eines Internationalen Fonds zur\nEntschädigung für Ölverschmutzungsschäden (BGBI. 1994 II S. 1150) wird nach\nseinem Artikel 30 für\nJamaica                                                       am          24.Juni 1998\nPhilippinen                                                   am             7. Juli 1998\nUruguay                                                       am             9. Juli 1998\nin Kraft treten.\nDie Sc h w e i z hat dem Generalsekretär der Internationalen Seeschiffahrts-\nOrganisation am 9. Mai 1997 mit folgender Er k I ä r u n g die Rücknahme der\nRatifikationsurkunde zu dem Protokoll vom 27. November 1992 notifiziert:\n(Übersetzung)\n\" ... On 11 December 1995, the Federal            ,, ... Am 11. Dezember 1995 billigte die\nAssembly approved the 1971 Fund Con-               Bundesversammlung das Fondsüberein-\nvention on condition that all the coastal          kommen von 1971 unter der Vorausset-\nstates through which contributing oil pas-         zung, daß alle Küstenstaaten, durch die\nses on its way to Switzerland, were mem-           beitragspflichtiges Öl auf seinem Weg in\nbers of the 1971 International Fund for            die Schweiz geführt wird, Mitglieder des\nCompensation for Oil Pollution Damage.             1971 errichteten Internationalen Fonds zur\nOn the same day the Federal Assembly               Entschädigung für Ölverschmutzungsschä-\nimplicitly approved the 1992 Protocol to           den sind. Am gleichen Tag billigte die Bun-\nthe 1971 Fund Convention on the same               desversammlung stillschweigend das Pro-\nconditions. On 4 July 1996 Switzerland             tokoll von 1992 zu dem Fondsübereinkom-\ndeposited an instrument of ratification of         men von 1971 unter den gleichen Voraus-\nthe Protocol with the Secretary-General of         setzungen. Am 4. Juli 1996 hinterlegte die\nthe International Maritime.Organization.           Schweiz beim Generalsekretär der Interna-\ntionalen Seeschiffahrts-Organisation eine\nRatifikationsurkunde zu dem Protokoll.\nSince the requirements placed by the               Da die von der Bundesversammlung an\nFederal Assembly upon Swiss ratification           die schweizerische Ratifikation des Proto-\nof the 1992 Protocol to the 1971 Fund Con- . kolls von 1992 zu dem Fondsübereinkom-\nvention are now no longer fulfilled, Switzer-      men von 1971 geknüpften Voraussetzun-\nland has to withdraw its instrument of ratifi-     gen nicht mehr erfüllt sind, muß die\ncation of the 1992 Protocol to the 1971            Schweiz ihre Ratifikationsurkunde zu dem\nFund Convention.                                   Protokoll von 1992 zu dem Fondsüberein-\nkommen von 1971 zurückziehen.\nOn behalf of the Swiss Federal Council             Im Namen und mit der Ermächtigung\nand with its authorization, 1 have the honour      des Schweizerischen Bundesrates beehre\nto inform you that as of today Switzerland         ich mich, Ihnen mitzuteilen, daß die\nis withdrawing its instrument of ratification      Schweiz mit dem heutigen Tag ihre Ratifi-\nof the 1992 Protocol to the 1971 Fund Con-         kationsurkunde zu dem Protokoll von 1992\nvention.\"                                          zu dem Fondsübereinkommen von 1971\nzurückzieht.\"","74 Bundesgesetzblatt Jahrgang 1998 Teil II Nr. 3, ausgegeben zu Bonn am 13. Februar 1998\nDiese Bekanntmachung ergeht im Anschluß an die Bekanntmachungen vom\n11. März 1997 (BGBI. II S. 801) und vom 29. Juli 1997 (BGBI. II S. 1546, 1547).\nBonn, den 11. Dezember 1997\nAuswärtiges Amt\nIm Auftrag\nDr. Hilger\nBekanntmachung\nüber den Geltungsbereich des Übereinkommens\nüber den Beitritt des Königreichs Spanien\nund der Portugiesischen Republik zu dem Übereinkomm_en\nüber das auf vertragliche Schuldverhältnisse anzuwendende Recht\nVom 11. Dezember 1997\nDas Übereinkommen vom 18. Mai 1992 über den Beitritt des Königreichs\nSpanien und der Portugiesischen Republik zu dem am 19. Juni 1980 in Rom zur\nUnterzeichnung aufgelegten Übereinkommen über das auf vertragliche Schuld-\nverhältnisse anzuwendende Recht (BGBI. 1995 II S. 306) ist nach seinem Arti-\nkel 5 Abs. 2 für das\nVereinigte Königreich                                am 1. Dezember 1997\nin Kraft getreten.\nDiese Bekanntmachung ergeht im Anschluß an die Bekanntmachung vom\n12. März 1997 (BGBI. II S. 844).\nBonn, den 11. Dezember 1997\nAuswärtiges Amt\nIm Auftrag\nDr. H ilger"]}