{"id":"bgbl2-1997-41-18","kind":"bgbl2","year":1997,"number":41,"date":"1997-10-10T00:00:00Z","url":"https://offenegesetze.de/veroeffentlichung/bgbl2/1997/41#page=15","api_url":"https://api.offenegesetze.de/v1/veroeffentlichung/bgbl2-1997-41-18/","document_url":"https://media.offenegesetze.de/bgbl2/1997/bgbl2_1997_41.pdf#page=15","order":18,"title":"Bekanntmachung des deutsch-brasilianischen Rahmenabkommens über Zusammenarbeit in der wissenschaftlichen Forschung und technologischen Entwicklung","law_date":"1997-09-01T00:00:00Z","page":1747,"pdf_page":15,"num_pages":10,"content":["Bundesgesetzblatt Jahrgang 1997 Teil II Nr. 41, ausgegeben zu Bonn am 10. Oktober 1997 1747\nBekanntmachung\nüber den Geltungsbereich des Allgemeinen Abkommens\nüber die Vorrechte und Befreiungen des Europarates sowie des\nZusatzprotokolls und des Dritten Protokolls zu diesem Abkommen\nVom 1. September 1997\n1.\nDas Allgemeine Abkommen vom 2. September 1949 über die Vorrechte und\nBefreiungen des Europarates und das Zusatzprotokoll vom 6. November 1952\nzum Allgemeinen Abkommen über die Vorrechte und Befreiungen des Europa-\nrates (BGBI. 195411 S. 493,501; 195711 S. 261) sind nach Artikel 7 Buchstabe d\ndes Zusatzprotokolls für\nSlowenien                                           am 8. November 1994\nin Kraft getreten.\nII.\nDas Dritte Protokoll vom 6. März 1959 zum Allgemeinen Abkommen über die\nVorrechte und Befreiungen des Europarates (BGBI. 1963 II S. 237) ist nach sei-\nnem Artikel 17 Abs. 1 für\nSlowenien                                           am        18. März 1997\nin Kraft getreten.\nDiese Bekanntmachung ergeht im Anschluß an die Bekanntmachung vom\n28. Mai 1997 (BGBI. II S. 1357).\nBonn, den 1. September 1997\nAuswärtiges Amt\nIm Auftrag\nDr. Hilger\nBekanntmachung\ndes deutsch-brasilianischen Rahmenabkommens\nüber Zusammenarbeit in der wissenschaftlichen Forschung und technologischen Entwicklung\nVom 1. September 1997\nIn Brasilia ist am 20. März 1996 ein Rahmenabkommen zwischen der Regie-\nrung der Bundesrepublik Deutschland und der Regierung der Föderativen Repu-\nblik Brasilien über Zusammenarbeit in der wissenschaftlichen Forschung und\ntechnologischen Entwicklung unterzeichnet worden. Das Abkommen ist nach\nseinem Artikel 12 Abs. 1\nam 18. Februar 1997\nin Kraft getreten; es wird nachstehend veröffentlicht.\nBonn, den 1. September 1997\nB u n desm in isteri um\nfür Bildung, Wissenschaft, Forschung\nund Technologie\nIn Vertretung\nStahl","1748             Bundesgesetzblatt Jahrgang 1997 Teil II Nr. 41, ausgegeben zu Bonn am 10. Oktober 1997\nRahmenabkommen\nzwischen der Regierung der Bundesrepublik Deutschland\nund der Regierung der Föderativen Republik Brasilien\nüber Zusammenarbeit in der wissenschaftlichen\nForschung und technologischen Entwicklung\nDie Regierung der Bundesrepublik Deutschland              (3) Derartige Aktivitäten können von Hochschulen, For-\nschungszentren, privaten und öffentlichen Einrichtungen und\nund\nUnternehmen in Übereinstimmung mit den im jeweiligen Land\ndie Regierung der Föderativen Republik Brasilien -      geltenden Vorschriften durchgeführt werden.\n(im folgenden „Vertragsparteien\" genannt)\nArtikel 2\nauf der Grundlage der zwischen ihren Staaten bestehenden          (1) Die Vertragsparteien setzen eine deutsch-brasilianische\nfreundschaftlichen Beziehungen,                                   Gemeinsame Kommission ein, deren Aufgabe es ist, die Berei-\nche für eine Zusammenarbeit und die für die Durchführung erfor-\nin Anbetracht ihres gemeinsamen Interesses an der Förderung    derlichen Programme zu vereinbaren.\nder wissenschaftlichen Forschung und technologischen Ent-\nwicklung,                                                            (2) Zu den Aufgaben der Gemeinsamen Kommission gehören\ninsbesondere\nin Erkenntnis der Vorteile, die aus einer engen wissenschaft-  a) die Schaffung günstiger Rahmenbedingungen für die Zusam-\nlichen und technologischen Zusammenarbeit für beide Staaten            menarbeit,\nerwachsen,\nb) die Unterstützung bei der Durchführung der vereinbarten\nProgramme und Projekte,\nin Fortführung der bisherigen fruchtbaren Zusammenarbeit im\nRahmen des Abkommens zwischen der Regierung der Bundes-           c) der Meinungsaustausch über die Perspektiven und Prioritä-\nrepublik Deutschland und der Regierung der Föderativen Repu-           ten der wissenschaftlich-technologischen Zusammenarbeit\nblik Brasilien über Zusammenarbeit in der wissenschaftlichen           sowie die Beratung von Vorschlägen für die Weiterentwick-\nForschung und technologischen Entwicklung vom 9. Juni 1969,            lung dieser Zusammenarbeit,\nd) die Auswertung der Ergebnisse gemeinsamer Projekte.\nsind wie folgt übereingekommen:\n(3) Die Gemeinsame Kommission tritt abwechselnd in beiden·\nLändern nach Bedarf zusammen; der Zeitpunkt und Ort der Sit-\nArtikel 1                             zung werden von den Vorsitzenden der Gemeinsamen Kommis-\nsion vereinbart.\n(1) Die Vertragsparteien fördern zu friedlichen Zwecken die\nZusammenarbeit im Bereich der wissenschaftlichen Forschung           (4) Die Gemeinsame Kommission kann eigene Verfahrens-\nund technologischen Entwicklung zwischen ihren beiden Staa-       grundsätze aufstellen.\nten.                                                                 (5) Für einzelne Fragen kann die Gemeinsame Kommission\n(2) Die Zusammenarbeit kann insbesondere folgendes umfas-      Sachverständigengruppen einsetzen.\nsen:                                                                 (6) Einzelheiten der Durchführung der Zusammenarbeit können\na) Austausch von Informationen,         Publikationen   und  For- in Zusatzvereinbarungen festgelegt werden, die von der Gemein-\nschungsberichten,                                            samen Kommission oder von den durch die Kommission\nbezeichneten Stellen getroffen werden.\nb) Vorbereitung und gemeinsame Durchführung von Symposi-\nen, Tagungen und Ausstellungen,                                 (7) Diese Zusatzvereinbarungen regeln insbesondere\nc) Austausch von Fachdelegationen, Wissenschaftlern und           a) Inhalt und Umfang der Forschungsprojekte und die mit ihrer\nTechnikern,                                                       Durchführung beauftragten Einrichtungen,\nd) Entsendung von Experten zur Information und Beratung,          b) die Nutzung der Ergebnisse aus den gemeinsamen For-\nschungs- und Entwicklungsaktivitäten,\ne) Koordinierung wissenschaftlicher Forschungsprojekte,\nc) die Finanzierung der Zusammenarbeit,\nf)   Vereinbarung und Durchführung gemeinsamer Forschungs-\nd) Kranken- und Unfallversicherung für die Wissenschaftler und\nund Entwicklungsaktivitäten sowie Austausch ihrer Ergebnis-\nTechniker sowie die zivilrechtliche Haftung für Schäden, die\nse,\nden Vertragsparteien, ihrem Personal und Dritten im Rahmen\ng) Nutzung wissenschaftlicher und technischer Geräte und              dieses Abkommens entstehen,\nAnlagen,\ne) die Einhaltung der am Arbeitsplatz geltenden Vorschriften\nh) andere von den Vertragsparteien vereinbarte Formen der wis-        durch die am Austausch beteiligten Wissenschaftler und\nsenschaftlichen und technologischen Kooperation.                  Techniker.","Bundesgesetzblatt Jahrgang 1997 Teil II Nr. 41, ausgegeben zu Bonn am 10. Oktober 1997                       1749\nArtikel 3                              Rahmen dieses Abkommens oder den zu seiner Durchführung zu\ntreffenden Zusatzvereinbarungen keinerlei Haftung zwischen den\n(1) Die Kosten für die Beförderung des im Rahmen dieses\nVertragsparteien bezüglich der Richtigkeit der übermittelten\nAbkommens ausgetauschten wissenschaftlichen und techni-\nInformationen oder der Eignung der bereitgestellten Gegenstän-\nschen Personals werden grundsätzlich vom Entsendestaat, die\nde für eine bestimmte Verwendung.\nKosten für den Unterhalt dieses Personals grundsätzlich vom\nEmpfangsstaat getragen. Entsprechend den Besonderheiten der          (2) Für das Verhältnis zwischen den Vertragsparteien oder den\neinzelnen Programme, wie sie von der Gemeinsamen Kommissi-         von ihnen bezeichneten Stellen regeln die nach Artikel 2 Absatz 6\non vereinbart werden, können diese Kosten auch in anderer          und 7 zu treffenden Zusatzvereinbarungen - falls erforderlich -\nWeise aufgeteilt werden.                                          insbesondere folgendes:\n(2) Die Deckung der Kosten für die Zusammenarbeit bei der      -    die Haftung für Schäden, die Dritten im Zusammenhang mit\ngleichzeitigen, gemeinsamen und koordinierten Durchführung              der Übermittlung von Informationen, der Bereitstellung von\nvon Forschungsaufgaben und technologischen Aufgaben und                 Material, Ausrüstungen und sonstigem Bedarf oder dem Aus-\nder Nutzung wissenschaftlicher und technischer Geräte oder              tausch von Personal gemäß diesem Abkommen oder den zu\nAnlagen wird in den nach Artikel 2 Absatz 6 und 7 zu treffenden         seiner Durchführung zu treffenden Zusatzvereinbarungen\nZusatzvereinbarungen geregelt.                                          entstehen;\n-    die Haftung für Schäden, die dem Personal einer Vertrags-\nArtikel 4                                   partei oder dem Personal einer von ihr bezeichneten Stelle im\nRahmen dieses Abkommens oder den zu seiner Durch-\n(1) Der Austausch von Informationen auf den unter dieses Rah-       führung zu treffenden Zusatzvereinbarungen entstehen,\nmenabkommen fallenden Gebieten kann zwischen Forschungs-                einschließlich einer etwa erforderlichen Versicherung gegen\ninstituten, Fachdokumentationsstellen, Fachbibliotheken und            derartige Risiken;\nUnternehmen stattfinden, wenn diese in den nach Artikel 2\nAbsatz 6 und 7 getroffenen Zusatzvereinbarungen ausdrücklich       -    die Haftung für Schäden, die einer Vertragspartei durch\nbezeichnet worden sind.                                                 Handlungen oder Unterlassungen der anderen Vertragspartei\noder durch Handlungen oder Unterlassungen von Personal\n(2) Die Vertragsparteien dürfen die übermittelten Informationen      der anderen Vertragspartei oder von Personal einer von die-\nan staatliche oder an von der _öffentlichen Hand getragene Ein-         ser bezeichneten Stelle entstehen.\nrichtungen und an gemeinnützige Einrichtungen oder Unterneh-\nmen weitergeben. Diese Weitergabe kann in den nach Artikel 2\nAbsatz 6 und 7 zu treffenden Zusatzvereinbarungen beschränkt                                    Artikel 8\noder ausg~schlossen werden. Die Weitergabe an andere Einrich-         (1) Die Vertragsparteien werden im Rahmen ihrer jeweils gel-\ntungen oder Personen ist ausgeschlossen oder beschränkt,           tenden innerstaatlichen Rechtsvorschriften sicherstellen, daß\nwenn die andere Vertragspartei oder die von ihr bezeichneten       Waren, die aufgrund der nach Artikel 2 Absatz 6 und 7 zu treffen-\nEinrichtungen dies vor oder bei dem Austausch bestimmen.           den Zusatzvereinbarungen ein- oder ausgeführt werden, nach\n(3) Jede Vertragspartei stellt sicher, daß die nach diesem      Möglichkeit frei von Zöllen und sonstigen Abgaben bleiben, die\nAbkommen oder den zu seiner Durchführung getroffenen               bei der Ein- oder Ausfuhr erhoben werden.\nZusatzvereinbarungen berechtigten Empfänger von Informatio-           (2) Die Vertragsparteien werden im Rahmen ihrer jeweils gel-\nnen diese nicht an Einrichtungen oder Personen weitergeben, die    tenden innerstaatlichen Rechtsvorschriften Wissenschaftlern,\nnach diesem Abkommen oder den nach Artikel 2 Absatz 6 und 7        technischem Personal und Forschungspersonal, die bei der\nzu treffenden Zusatzvereinbarungen nicht zum Empfang der           Durchführung der nach Artikel 2 Absatz 6 und 7 zu treffenden\nInformationen befugt sind.                                         Zusatzvereinbarungen tätig sind, für die Ersteinrichtung die\nabgaben- und kautionsfreie Ein- und Ausfuhr der zu ihrem per-\nArtikel 5                              sönlichen Gebrauch und dem der Familie bestimmten Gegen-\nstände einschließlich eines Kraftfahrzeuges je Haushalt, sofern\nJede Vertragspartei fördert nach Kräften den Austausch und      sich der beabsichtigte Aufenthalt in dem Land auf mindestens\ndie Benutzung von durch Patente und Gebrauchsmuster                ein Jahr erstreckt.\ngeschützten Erfindungen und von technischen Erfahrungen,\nderen Inhaber Privatpersonen sind.\nArtikel 9\nDie Vertragsparteien unterstützen die Wissenschaftler und\nArtikel 6                              Techniker, die gemäß den Zusatzvereinbarungen nach Artikel 2\n(1) Dieses Abkommen gilt nicht für:                             Absatz 6 und 7 ausgetauscht werden, bei der Durchführung der\nihnen übertragenen Aufgaben. Zu diesem Zweck stellen sie,\na) Informationen über die die Vertragsparteien oder die von        soweit es das innerstaatliche Recht zuläßt, auch ein Legitimati-\nihnen bezeichneten Einrichtungen nicht verfügen dürfen, weil onspapier aus.\ndiese Informationen von Dritten herrühren und die Weiterga-\nbe ausgeschlossen ist,\nArtikel 10\nb) Informationen sowie Eigentums- oder gewerbliche Schutz-\nrechte, die aufgrund von Vereinbarungen mit einer anderen        Im Rahmen der Zusatzvereinbarungen ausgetauschtes Perso-\nRegierung nicht mitgeteilt oder übertragen werden dürfen.     nal wird die geltenden Vorschriften und Weisungen für einen\ngeordneten und sicheren Arbeitsablauf am jeweiligen Beschäfti-\n(2) Die Mitteilung von Informationen mit Handelswert erfolgt    gungsort, an dem es die ihm übertragenen Tätigkeiten ausübt,\naufgrund von besonderen Vereinbarungen, die zugleich die           beachten.\nBedingungen der Weitergabe regeln.\n(3) Dieser Artikel wird im Einklang mit den im Hoheitsgebiet                                Artikel 11\njeder Vertragspartei geltenden Gesetzen und sonstigen Vor-\n(1) Streitigkeiten über die Auslegung und Anwendung dieses\nschriften angewendet.\nAbkommens sollen, soweit möglich, durch die Vertragsparteien\nbeigelegt werden.\nArtikel 7\n(2) Kann eine Streitigkeit nicht durch direkte Verhandlungen\n(1) Soweit keine besonderen Vereinbarungen getroffen sind,      beigelegt werden, so kann jede Vertragspartei verlangen, daß die\nbegründen die Übermittlung von Informationen und die Bereit-       Streitigkeit dem Ständigen Schiedshof in Den Haag zur Entschei-\nstellung von Material, Ausrüstungen und sonstigem Bedarf im        dung vorgelegt wird.","1750           Bundesgesetzblatt Jahrgang 1997 Teil II Nr. 41, ausgegeben zu Bonn am 1O. Oktober 1997\nArtikel 12                                       (2) Das Abkommen gilt für die Dauer von 5 Jahren und verlän-\ngert sich danach um jeweils ein weiteres Jahr, es sei denn, daß\n(1) Dieses Abkommen tritt in Kraft und ersetzt das Abkommen\neine Vertragspartei das Abkommen mit einer Frist von minde-\nder Regierung der Bundesrepublik Deutschland und der Regie-\nstens 12 Mopaten kündigt. Tritt das Abkommen infolge Kündi-\nrung der Föderativen Republik Brasilien über Zusammenarbeit in\ngung außer Kraft, so gelten seine Bestimmungen für den Zeit-\nder wissenschaftlichen Forschung und technologischen Ent-\nraum und in dem Umfang weiter, wie es für die Sicherstellung der\nwicklung vom 9. Juni 1969, sobald die Regierung der Födera-\nDurchführung der nach Artikel 2 Absatz 6 zu treffenden Zusatz-\ntiven Republik Brasilien der Regierung der Bundesrepublik\nvereinbarungen erforderlich ist, die sich zum Zeitpunkt des\nDeutschland notifiziert hat, daß die innerstaatlichen Vorausset-\nAußerkrafttretens noch in Durchführung befinden. Die Laufzeit\nzungen für das Inkrafttreten erfüllt sind. Als Tag des lnkrafttretens\nder nach Artikel 2 Absatz 6 zu treffenden Zusatzvereinbarungen\nwird der Tag des Eingangs der Notifikation angesehen.\nbleibt von der Kündigung dieses Abkommens unberührt.\nGeschehen zu Brasilia am 20. März 1996 in zwei Urschriften\njede in deutscher und portugiesischer Sprache, wobei jede;\nWortlaut gleichermaßen verbindlich ist.\nFür die Regierung der Bundesrepublik Deutschland\nClaus J. Duisberg\nDr. Fritz Schaumann\nFür die Regierung der Föderativen Republik Brasilien\nSebastiäo do Rego Barros Netto\nJose Israel Vargas\nBotschaft der Bundesrepublik Deutschland                        Brasilia, den 24. Februar 1997\nVerbalnote\nDie Botschaft der Bundesrepublik Deutschland begrüßt das Ministerium für auswärtige\nBeziehungen der Föderativen Republik Brasilien und beehrt sich, den Empfang der Note\nDAI/DEI/DCTEC/DDS/26/PAIN-BRAS-RFA vom 14. Februar 1997 zu bestätigen und mit-\nzuteilen, daß der Kongreß per Gesetzesverordnung Nr. 8 vom 28. Januar 1997, die im\nAmtsblatt der Union Nr. 20 vom 29. Januar 1997 veröffentlicht wurde, das Rahmenab-\nkommen vom 20. März 1996 zwischen der Regierung der Bundesrepublik Deutschland\nund der Regierung der Föderativen Republik Brasilien über .Zusammenarbeit in der wis-\nsenschaftlichen Forschung und technologischen Entwicklung gebilligt hat.\nGemäß Artikel 12 Absatz 1 des Abkommens ist dasselbe am Tag des Eingangs der Noti-\nfikation, dem 18. Februar 1997, in Kraft getreten.\nDie Botschaft der Bundesrepublik Deutschland benutzt diesen Anlaß, das Ministerium\nfür auswärtige Beziehungen erneut seiner ausgezeichnetsten Hochachtung zu versichern.\nAn das\nMinisterium für auswärtige Beziehungen\nder Föderativen Republik Brasilien\nBrasilia - DF","Bundesgesetzblatt Jahrgang 1997 Teil II Nr. 41, ausgegeben zu Bonn am 10. Oktober 1997 1751\nBekanntmachung\nüber das Inkrafttreten\ndes Dokuments vom 31. Mai 1996\nzur Änderung des Vertrags vom 19. November 1990\nüber konventionelle Streitkräfte in Europa (Flankenvereinbarung)\nVom 2. September 1997\n1.\nNach Artikel 2 Abs. 2 des Gesetzes vom 9. Dezember 1996 zum Dokument\nvom 31. Mai 1996 zur Änderung des Vertrags vom 19. November 1990 über\nkonventionelle Streitkräfte in Europa (Flankenvereinbarung) - BGBI. 1996 II\nS. 2731 - wird bekanntgemacht, daß das Dokument nach seinem Abschnitt VI\nsowie in Übereinstimmung mit der Entscheidung der Gemeinsamen Beratungs-\ngruppe vom 1. Dezember 1996 für\nDeutschland                                                    am 15. Mai 1997\nin Kraft getreten ist; die Erfüllung der innerstaatlichen Voraussetzungen für das\nInkrafttreten war der niederländischen Regierung am 13. Dezember 1996 notifi-\nziert worden.\nII.\nDas Dokument ist weiterhin am 15. Mai 1997 für folgende Staaten in Kraft\ngetreten:\nArmenien                                    Portugal\nAserbaidschan                               Rumänien\nBelgien                                     Russische Föderation\nBulgarien                                   Slowakei\nDänemark                                    Spanien\nFrankreich                                  Tschechische Republik\nGeorgien                                    Türkei\nGriechenland                                Ukraine\nIsland                                      Ungarn\nItalien                                     Vereinigtes Königreich\nKanada                                         (mit Erstreckung auf Jersey,\nKasachstan                                     Guernsey, die Insel Man,\nGibraltar und die britischer\nLuxemburg                                      Staatshoheit unterstehenden\nMoldau, Republik                               Stützpunktgebiete Akrotiri und\nNiederlande                                    Dhekelia auf der Insel Zypern)\n(für das Königreich in Europa)          Vereinigte Staaten\nNorwegen                                    Weißrußland\nPolen\nBonn, den 2. September 1997\nAuswärtiges Amt\nIm Auftrag\nDr. H ilger","1752 Bundesgesetzblatt Jahrgang 1997 Teil II Nr. 41, ausgegeben zu Bonn am 10. Oktober 1997\nBekanntmachung\nüber das Erlöschen völkerrechtlicher Übereinkünfte\nder Deutschen Demokratischen Republik mit der Tschechoslowakei\nVom 2. September 1997\nDie Regierung der Bundesrepublik Deutschland hat nach Abschluß der Kon-\nsultationen aufgrund des Artikels 12 des Einigungsvertrages vom 31 . August\n1990 (BGBI. 1990 II S. 885) gemäß einer an die Regierung der Tschechischen\nRepublik gerichteten Verbalnote vom 1: Juni 1996 und nach Maßgabe des\ndeutsch-tschechischen Abkommens vom 18. November 1996 über Grenzüber-\ngänge an der gemeinsamen Staatsgrenze (BGBI. 1997 II S. 1385) festgestellt,\ndaß die nachstehend genannten völkerrechtlichen Übereinkünfte erloschen\nsind:\n1. Vertrag vom 21. Dezember 1970 zwischen der Tschechoslowakischen Sozialisti-\nschen Republik und der Deutschen Demokratischen Republik über die Zusammen-\narbeit auf dem Gebiete des Verkehrswesens und über die Grenz-, Zoll- und sonstige\nKontrolle beim Grenzübertritt (GBI. 1S. 149).\n2. Protokoll vom 5. August 1971 zwischen der Regierung der Deutschen Demokra-\ntischen Republik und der Tschechoslowakischen Sozialistischen Republik über den\nZustand der Grenzübergänge an der gemeinsamen Staatsgrenze.\n3. Abkommen vom 16. Februar 1973 zwischen der Regierung der Tschechoslowa-\nkischen Sozialistischen Republik und der Regierung der Deutschen Demokratischen\nRepublik über die gemeinsame Kontrolle im grenzüberschreitenden Verkehr (GBI. II\nNr. 11 S. 117).\nDiese Feststellung schließt nicht aus, daß auch noch andere zwischen der\nDeutschen Demokratischen Republik und der Tschechoslowakei abgeschlosse-\nne völkerrechtliche Übereinkünfte mit der Herstellung der Einheit Deutschlands\nzum selben Zeitpunkt erloschen sind.\nDiese Bekanntmachung ergeht im Anschluß an die Bekanntmachungen vom\n14. November·1995 (BGBI. II S. 1056) und vom 5. August 1997 (BGBI. II S. 1679).\nBonn, den 2. September 1997\nAuswärtiges Amt\nIm Auftrag\nDr. H ilger","Bundesgesetzblatt Jahrgang 1997 Teil II Nr. 41, ausgegeben zu Bonn am 10. Oktober 1997              1753\nBekanntmachung\nüber den Geltungsbereich\ndes Übereinkommens zum Schutz des Menschen\nbei der automatischen Verarbeitung personenbezogener Daten\nVom 3. September 1997\nDas Übereinkommen vom 28. Januar 1981 zum Schutz des Menschen bei der\nautomatischen Verarbeitung personenbezogener Daten (BGBI. 1985 II S. 538) ist\nnach seinem Artikel 22 Abs. 3 für\nItalien                                                                  am 1. Juli 1997\nin Kraft getreten.\nBei Hinterlegung der Ratifikationsurkunde am 29. März 1997 hat Italien die\nfolgenden Erklärungen abgegeben:\n(Übersetzung)\n«L'ltalie declare, au sens de l'article 3,     „Italien erklärt nach Artikel 3 Absatz 2\nparagraphe 2, alinea a, de la Convention,       Buchstabe a des Übereinkommens, daß es\nqu'elle n'appliquera pas la Convention aux     das übereinkommen nicht auf die Ver-\ntraitements de donnees personelles de la        arbeitung personenbezogener Daten durch\npart de personnes physiques, pourvu que         natürliche Personen anwendet, sofern\nces donnees ne soien.t pas destinees unea       diese Daten nicht zur systematischen Mit-\na\ncommunication systematique ou la diffu-         teilung oder zur Bekanntgabe bestimmt\nsion.                                           sind.\n- Liste prevue par l'article 3, paragraphe 2,   - Verzeichnis nach Artikel 3 Absatz 2\nalinea a:                                      Buchstabe a:\nTraitements de donnees personelles             Verarbeitung personenbezogener Daten\neffectue par des personnes physiques    a      durch natürliche Personen für aus-\ndes fins exclusivement personelles,            schließlich persönliche Zwecke, sofern\npourvu que les donnees ne soient pas           die Daten nicht zur systematischen Mit-\ndestinees  a  une communication syste-         teilung oder zur Bekanntgabe bestimmt\na\nmatique ou la diffusion.                       sind.\nL'ltalie declare, au sens de l'article 3,       Italien erklärt nach Artikel 3 Absatz 2\nparagraphe 2, alinea b, de la Convention,       Buchstabe b des Übereinkommens, daß es\nqu'elle appliquera la Convention aussi aux      das übereinkommen auch auf die Verar-\ntraitements de donnees personelles con-         beitung personenbezogener Daten über\ncernant personnes juridiques, groupe-           juristische Personen, Personengruppen,\nments, fondations, associations.                Stiftungen und Vereinigungen anwendet.\nL'ltalie declare, au sens de l'article 3,       Italien erklärt nach Artikel 3 Absatz 2\nparagraphe 2, alinea c, de la Convention,       Buchstabe c des Übereinkommens, daß es\nqu'elle appliquera la Convention aussi aux      das Übereinkommen auch auf Daten an-\ndonnees classifiees sans l'aide de moyens       wendet, die ohne Zuhilfenahme elektroni-\nelectroniques ou automatises.                   scher oder automatisierter Mittel klassiert\nwerden.\nL'ltalie declare que l'autorite designee       Italien erklärt, daß die für die Zusammen-\naux fins de la cooperation et de l'entraide     arbeit und gegenseitige Hilfeleistung zwi-\nentre les Parties prevues par le Chapitre IV    schen den Vertragsparteien nach Kapitel IV\nde la Convention est le „Garante per la         des Übereinkommens bezeichnete Behör-\ntutela delle persone e di altri soggetti ris-   de der „Garante per la tutela delle persone\npetto al trattamento dei dati personali\",       e di altri soggetti rispetto al trattamento dei\na\ndont le siege provisoire est la Chambre         dati personali\" ist, der seinen provisori-\ndes Deputes, Palais Montecitorio, 1--00100      schen Sitz bei der Abgeordnetenkammer,\nROME.»                                          Palazzo Montecitorio, 1--00100 Rom, hat.\"\nDiese Bekanntmachung ergeht im Anschluß an die Bekanntmachung vom\n4. Dezember 1995 (BGBI. 1996 II S. 45).\nBonn, den 3. September 1997\nAuswärtiges Amt\nIm Auftrag\nDr. Hilger","1754 Bundesgesetzblatt Jahrgang 1997 Teil II Nr. 41, ausgegeben zu Bonn am 10. Oktober 1997\nBekanntmachung\nüber den Geltungsbereich des Übereinkommens\nüber die Internationale Fernmeldesatellitenorganisation „INTELSAT\"\nVom 3. September 1997\nDas Übereinkommen vom 20. August 1971 über die Internationale Fern-\nmeldesatellitenorganisation „INTELSAT\" (BGBI. 1973 II S. 249) ist nach seinem\nArtikel XX und das Betriebsübereinkommen nach seinem Artikel 23 für\nÄquatorialguinea                                      am 11. Dezember 1996\nUsbekistan                                           am         7. Mai 1997\nin Kratt getreten.\nDiese Bekanntmachung ergeht im Anschluß an die Bekanntmachung           vom\n18. Juni 1996 (BGBI. II S. 1184).\nBonn, den 3. September 1997\nAuswärtiges Amt\nIm Auftrag\nDr. H ilger\nBekanntmachung\nüber den Geltungsbereich der Satzung\nder Haager Konferenz für Internationales Privatrecht\nVom 8. September 1997\nDie Satzung der Haager Konferenz für Internationales Privatrecht ist in ihrer\nam 31. Oktober 1951 in Den Haag revidierten Fassung (BGBI. 1959 II S. 981;\n1983 II S. 732) nach ihren Artikeln 2 und 14 Abs. 3 für\nKorea, Republik                                         am 20. August 1997\nin Kraft getreten.\nDiese Bekanntmachung ergeht im Anschluß an die Bekanntmachung vom\n4. September 1996 (BGBI. II S. 2509).\nBonn, den 8. September 1997\nAuswärtiges Amt\nIm Auftrag\nDr. H ilger","Bundesgesetzblatt Jahrgang 1997 Teil II Nr. 41, ausgegeben zu Bonn am 10. Oktober 1997 1755\nBekanntmachung\nüber den Geltungsbereich des Abkommens über die\ninternationale Anerkennung von Rechten an Luftfahrzeugen\nVom 8. September 1997\nDas Abkommen vom 19. Juni 1948 über die internationale Anerkennung von\nRechten an Luftfahrzeugen (BGBI. 1959 II S. 129) ist nach seinem Artikel XXI\nAbs. 3 für folgende Staaten in Kraft getreten:\nBahrain                                            am          1.Juni1997\nKenia                                              am        15. April 1997\nSlowenien                                          am          8. Juli 1997\nUsbekistan                                         am      6. August 1997;\nes wird in Kraft treten für\nVietnam                                            am 16. September 1997.\nDiese Bekanntmachung ergeht im Anschluß an die Bekanntmachung vom\n29. Oktober 1996 (BGBI. II S. 2737).\nBonn, den 8. September 1997\nAuswärtiges Amt\nIm Auftrag\nDr. Hi lger\nBerichtigung\nder Bekanntmachung\ndes deutsch-tunesischen Abkommens\nüber finanzielle Zusammenarbeit 1996\nVom 28. August 1997\nDie Bekanntmachung des deutsch-tunesischen Abkommens über Finanzielle\nZusammenarbeit 1996 vom 14. März 1997 (BGBI. II S. 956) wird dahingehend\nberichtigt, daß das Abkommen am 25. Februar 1997 und nicht am 19. Februar\n1997 in Kraft getreten ist.\nBonn, den 28. August 1997\nB u n desm in isteri um\nfür wirtschaftliche Zusammenarbeit\nund Entwicklung\nIm Auftrag\nFischer","1756                   Bundesgesetzblatt Jahrgang 1997 Teil II Nr. 41, ausgegeben zu Bonn am 10. Oktober 1997\nHerausgeber: Bundesministerium der Justiz - Verlag: Bundesanzeiger Verlags-\n• ges.m.b.H. - Druck: Bundesdruckerei GmbH, Zweigniederlassung Bonn.\nBundesgesetzblatt Teil I enthält Gesetze sowie Verordnungen und sonstige Be-\nkanntmachungen von wesentlicher Bedeutung, soweit sie nicht im Bundesgesetz-\nblatt Teil II zu veröffentlichen sind.\nBundesgesetzblatt Teil II enthält\na) völkerrechtliche Übereinkünfte und die zu ihrer Inkraftsetzung oder Durch-\nsetzung erlassenen Rechtsvorschriften sowie damit zusammenhängende\nBekanntmachungen,\nb) Zolltarifvorschriften.\nlaufender Bezug nur im Verlagsabonnement. Postanschrift für Abonnements-\nbestellungen sowie Bestellungen bereits erschienener Ausgaben:\nBundesanzeiger Verlagsges.m.b.H., Postfach 13 20, 53003 Bonn\nTelefon: (02 28) 3 82 08 - 0, Telefax: (02 28) 3 82 08 - 36.\nBezugspreis für Teil I und Teil II halbjährlich je 88,00 DM. Einzelstücke je angefan-\ngene 16 Seiten 2,80 DM zuzüglich Versandkosten. Dieser Preis gilt auch für\nBundesgesetzblätter, die vor dem 1. Januar 1997 ausgegeben worden sind.\nLieferung gegen Voreinsendung des Betrages auf das Postgirokonto Bundes-\ngesetzblatt Köln 3 99-509, BLZ 370 100 50, oder gegen Vorausrechnung.\nPreis dieser Ausgabe: 7,65 DM (5,60 DM zuzüglich 2,05 DM Versandkosten), bei                 Bundesanzeiger Verlagsges.m.b.H. • Postfach 13 20 • 53003 Bonn\nLieferung gegen Vorausrechnung 8,75 DM.\nPostvertriebsstück• G 1998 • Entgelt bezahlt\nIm Bezugspreis ist die Mehrwertsteuer enthalten; der angewandte Steuersatz\nbeträgt 7%.\nISSN 0341-1109\nBerichtigung\ndes Gesetzes\nzu dem Abkommen vom 4. November 1995\nzur Änderung des Vierten AKP-EG-Abkommens von Lome\nsowie zu den mit diesem Abkommen\nin Zusammenhang stehenden weiteren Übereinkünften\nDie Datumangabe in der Überschrift und das Datum der Schlußformel des\nGesetzes zu dem Abkommen vom 4. November 1995 zur Änderung des Vierten\nAKP-EG-Abkommens von Lome sowie zu den mit diesem Abkommen in Zu-\nsammenhang stehenden weiteren Übereinkünften vom 1. September 1997\n(BGBI. 1997 II S. 1614) müssen richtig\n8. September 1997\nlauten."]}