{"id":"bgbl2-1996-8-9","kind":"bgbl2","year":1996,"number":8,"date":"1996-02-28T00:00:00Z","url":"https://offenegesetze.de/veroeffentlichung/bgbl2/1996/8#page=7","api_url":"https://api.offenegesetze.de/v1/veroeffentlichung/bgbl2-1996-8-9/","document_url":"https://media.offenegesetze.de/bgbl2/1996/bgbl2_1996_8.pdf#page=7","order":9,"title":"Bekanntmachung über den Geltungsbereich des Übereinkommens über die Rechte des Kindes","law_date":"1995-12-22T00:00:00Z","page":231,"pdf_page":7,"num_pages":10,"content":["Bundesgesetzblatt Jahrgang 1996 Teil II Nr. 8, ausgegeben zu Bonn am 28. Februar 1996                     231\nBekanntmachu~9\nüber den Geltungsbereich des Ubereinkommens\nüber die Rechte des Kindes\nVom 22. Dezember 1995\n1.\nDas Übereinkommen vom 20. November 1989 über die Rechte des Kindes\n(BGBI. 1992 II S. 121) ist nach seinem Artikel 49 Abs. 2 für folgende weitere\nStaaten in Kraft getreten:\nlran 1 ) 2 )                                                     am       12. August    1994\nPalau                                                            am 3. September        1995\nSwasiland 1)                                                     am       7. Oktober    1995\nTuvalu                                                           am 22. Oktober         1995.\n') Vgl. Abschnitt II.\n•) Einsprüche vgl. Abschnitt III.\nII.\nDer I ran hat bei Hinterlegung seiner Ratifikationsurkunde am 13. Juli 1994\nden folgenden V o r b eh a I t angebracht:\n(Übersetzung)\n\"The Govemment of the lslamic Republic              \"Die Regierung der Islamischen Republik\nof Iran reserves the right not to apply any         Iran behält sich das Recht vor, Bestimmun-\nprovisions or articles of the Convention that       gen oder Artikel des Übereinkommens nicht\nare incompatible with lslamic Laws and the          anzuwenden, die mit den islamischen Ge-\nintemal .legislation in effect.\"                    setzen und dem geltenden innerstaatlichen\nRecht unvereinbar sind.•\nS was i I an d hat bei Hinterlegung seiner Ratifikationsurkunde am 7. Septem-\nber 1995 die folgende E r k I ä r u n g abgegeben:\n(Übersetzung)\n\"The Convention on the Rights of the Child          „Da das Übereinkommen über die Rechte\nbeing a point of departure to guarantee child       des Kindes ein Ausgangspunkt für die Ge-\nrights; taking into consideration the pro-          währleistung der Rechte des Kindes ist und\ngressive character of the implementation of         angesichts dessen, daß die Verwirklichung\ncertain sociar, economic and cultural rights;       bestimmter sozialer, wirtschaftlicher und\nas recognized in article 4 of the convention,       kultureller Rechte sich schrittweise vollzieht,\nthe Govemment of the Kingdom of Swazi-               beabsichtigt die Regierung des König,:eichs\nland would undertake the implementation of          Swasiland, wie in Artikel 4 des Übereinkom-\nthe right to free primary education to the           mens vorgesehen, das Recht auf unentgelt-\nmaximum extent of available resources and            lichen Grundschulbesuch unter Ausschöp-\nexpects to obtain the co-operation of the           fung der verfügbaren Mittel zu verwirklichen\n. international Community for its full satisfac-      und hofft auf die Mitwirkung der Völkerge-\ntion as soon as possible. •                          meinschaft, um dieser Verpflichtung umfas-\nsend und so bald wie möglich nachkommen\nzu können.\"\nIII.\nFolgende Staaten haben dem Generalsekretär der Vereinten Nationen Ein -\ns p r ü c h e zu dem vom I ran bei Hinterlegung seiner Ratifikationsurkunde am\n13. Juli 1994 angebrachten Vorbehalt notifiziert:\nDeutschland am 11. August 1995\n.,Die Regierung der Bundesrepublik Deutschland hat den in der Ratifikationsurkunde der\nRegierung der Islamischen Republik Iran enthaltenen Vorbehalt geprüft. Der Vorbehalt\nlautet wie folgt:\n,Die Regierung der Islamischen Republik Iran behält sich das Recht vor, Bestimmungen\noder Artikel des Übereinkommens nicht anzuwenden, die mit den islamischen Gesetzen\nund dem geltenden innerstaatlichen Recht unvereinbar sind.'","232 Bundesgesetzblatt Jahrgang 1996 Teil II Nr. 8, ausgegeben zu Bonn am 28. Februar 1996\nDieser Vorbehalt ist wegen seiner unbegrenzten Reichweite und seiner Unbestimmtheit\nvölkerrechtlich nicht zulässig. Die Regierung der Bundesrepublik Deutschland erhebt daher\nEinspruch gegen den von der Islamischen Republik Iran angebrachten Vorbehalt.\nDieser Einspruch steht dem Inkrafttreten des Übereinkommens zwischen der Islamischen\nRepublik Iran und der Bundesrepublik Deutschland nicht entgegen.\"\nFinnland am 5. September 1995\n(Übersetzung)\n\"The Government of Finland has examined            \"Die Regierung von Finnland hat den In-\nthe contents of the reservation made by the         halt des von der Regierung der Islamischen\nGovernment of the lslamic Republic of Iran          Republik Iran bei. der Ratifikation des ge-\nupon ratification of the said Convention, by        nannten Übereinkommens angebrachten\nwhich it expresses that 'the Government of          Vorbehalts geprüft, mit dem die Regierung\nthe lslamic Republic of Iran reserves the           der Islamischen Republik Iran zum Aus-\nright not to apply any provisions or articles       druck bringt, daß sie sich das Recht vorbe-\nof the Convention that are incompatible with        hält, ,Bestimmungen oder Artikel des Über-\nlslamic laws and the internal legislation in        einkommens nicht anzuwenden, die mit den\neffect'.          ·                                 islamischen Gesetzen und dem geltenden\ninnerstaatlichen Recht unvereinbar sind'.\nIn the view of the Government of Finland,           Nach Ansicht der Regierung von Finnland\nthe unlimited and undefined character of the        läßt der genannte Vorbehalt wegen seiner\nsaid reservation leaves open to what extent         Unbegrenztheit und Unbestimmtheit offen,\nthe reserving State commits itself to the           in welchem Umfang sich der den Vorbehalt\nConvention and therefore creates serious            anbringende Staat dem übereinkommen\ndoubts about the commitment of the reserv-          verpflichtet, und weckt daher ernsthafte\ning State to fulfil its obligations under the       Zweifel in bezug auf den Willen des den\nConvention. The reservation made by the             Vorbehalt anbringenden Staates, seine Ver-\nlslamic Republic of Iran does not clearly           pflichtungen aus dem Übereinkommen zu\nidentify which particular provisions of the         erfüllen. Der Vorbehalt der Islamischen Re-\nConvention the lslamic Republic of Iran             publik Iran legt nicht klar fest, welche kon-\ndoes not intend to apply. In the view of the        kreten Bestimmungen des Übereinkom-\nGovernment of Finland, reservations of              mens die Islamische Republik Iran nicht\nsuch comprehensive and unspecified                  anzuwenden beabsichtigt. Nach Ansicht der\nnature may contribute to undermining the            Regierung von Finnland können dEJrart all-\nbasis of international human rights treaties.       gemeine und unpräzise Vorbehalte dazu\nbeitragen, die Grundlage der internatio-\nnalen Menschenrechtsverträge zu unter-\ngraben.\nThe Government of Finland also recalls              Die Regierung von Finnland erinnert\nthat the said reservation is subject to the         auch daran, daß der genannte Vorbehalt\ngeneral principle of the observance of              dem allgemeinen Grundsatz der Einhaltung\ntreaties according to which a party may not         von Verträgen unterliegt, nach dem eine\ninvoke the provisions of its internal law as       Vertragspartei sich nicht auf ihr innerstaatli-\njustification for its failure to perform its treaty ches Recht berufen kann, um die Nichterfül-\nobligations. lt is in the common interest of       lung ihrer vertraglichen Pflichten zu recht-\nStates that contracting parties to interna-        fertigen. Es liegt im gemeinsamen Interesse\ntional treaties are prepared to undertake the       der Staaten, daß Vertragsparteien völker-\nnecessary legislative changes in order to          rechtlicher Verträge bereit sind, die erfor-\nfulfill the object and purpose of the treaty.       derlichen Gesetzesänderungen vorzuneh-\nMoreover, the interal legislation is also sub-     me_n, um Ziel und Zweck des Vertrags zu\nject to changes which might further expand          erfüllen. Außerdem unterliegt auch das in-\nthe unknown effects of the reservation.             nerstaatliche Recht Änderungen, wodurch\ndie unbekannten Auswirkungen des Vorbe-\nhalts noch verstärkt werden könnten.\nIn its present formulation the reservation         In seiner gegenwärtigen Fassung ist der\nis clearty incompatible with the object and         Vorbehalt eindeutig mit Ziel und Zweck des\npurpose of the Convention and therefore             Übereinkommens unvereinbar und daher\ninadmissible under Article 51, paragraph 2,         nach Artikel 51 Absatz 2 des Übereinkom-\nof the Convention on the Rights of the Child.       mens über die Rechte des Kindes unzuläs-\nTherefore, the Government of Finland ob-            sig. Daher erhebt die Regierung von Finn-\njects to such reservation. The Government           land Einspruch gegen den Vorbehalt. Fer-\nof Finland further notes that the reservation       ner stellt die Regierung von Finnland fest,\nmade by the Government of the lslamic              daß der Vorbehalt der Regierung der Islami-\nRepublic of Iran is devoid of legal effect.        schen Republik Iran ohne Rechtswirkung\nist.\nThe Government of Finland recommends                Die Regierung von Finnland empfiehlt der\nthe Government of the lslamic Republic of          Regierung der Islamischen Republik Iran,\nIran to reconsider its reservations to the         ihre Vorbehalte zum Übereinkommen über\nConvention on the Rights of the Child.\"            die Rechte des Kindes zu überprüfen.\"","Bundesgesetzblatt Jahrgang 1996 Teil II Nr. 8, ausgegeben zu Bonn am 28. Februar 1996             233\n1r I an d am 5. September 1995\n(Übersetzung)\n\"The Govemment of lreland has examined          „Die Regierung von Irland hat den von der\nthe reservation made by the Government of       Regierung der Islamischen Republik Iran\nthe lslamic Republic of Iran upon [ratifica-    bei [der Ratifikation] des VN-Übereinkom-\nti_on] to the UN Convention on the Rights of    mens über die Rechte des Kindes ange-\nthe Child by which it declares:                 brachten Vorbehalt geprüft, mit dem sie fol-\ngendes erklärt:\n'The Govemment of the lslamic Repubiic         ,Die Regierung der Islamischen Republik\nof Iran reserves the right not to apply any     Iran behält sich das Recht vor, Bestim-\nprovisions or articles of the Convention       mungen oder Artikel des Übereinkom-\nthat are incompatible with lslamic Laws        mens nicht anzuwenden, die mit den isla-\nand the internal legislation in effect.'       mischen Gesetzen und dem geltenden\ninnerstaatlichen    Recht     unvereinbar\nsind.'\nThe reservatit>n poses difficulties for        Der Vorbehalt stellt die Vertragsstaaten\nStates parties to the Convention in identify-   des Übereinkommens vor Schwierigkeiten\ning the provisions of the Convention which      bei der Feststellung der Bestimmungen des\nthe lslamic Govemment of Iran does not          Übereinkommens, welche die islamische\nintend to apply and consequently makes it       Regierung von Iran nicht anzuwenden be-\ndifficult for State Parties to the Convention   absichtigt, und macht es den Vertragsstaa-\nto determine the extent of their treaty rela-   ten des Übereinkommens folglich schwer,\ntions with the reserving State.                 den Umfang ihrer vertraglichen Beziehun-\ngen zu dem den Vorbehalt anbringenden\nStaat zu bestimmen.\nThe Government of lreland hereby form-         Die Regierung von Irland erhebt hiermit\nally makes objection to the reservation by      förmlich Einspruch gegen den Vorbehalt der\nthe lslamic Republic of Iran.\"                  Islamischen Republik Iran.\"\n1t a I i e n am 25. September 1995\n(Übersetzung)\n\"The Govemment of the ltalian Republic         „Die Regierung der Italienischen Republik\nhas examined the reservation contained in      hat den in der Ratifikationsurkunde der Re-\nthe instrument of ratification by the Govem-    gierung der Islamischen Republik Iran ent-\nment of the lslamic Republic of Iran, which    haltenen Vorbehalt geprüft, der folgenden\nreads as follows:                               Wortlaut hat:\n'The Government of the lslamic Republic         ,Die Regierung der Islamischen Republik\nof Iran reserves the right not to apply any     Iran behält sich das Recht vor, Bestim-\nprovisions or articles of the ·Convention       mungen oder Artikel des Übereinkom-\nthat are incompatible with lslamic Laws         mens nicht anzuwenden, die mit den isla-\nand the internal legislation in effect.'       mischen Gesetzen und dem geltenden\ninnerstaatlichen Recht unvereinbar sind.'\nThis reservation, owing to its unlimited       Dieser Vorbehalt ist wegen seiner Unbe-\nscope and undefined character, is inadmis-      grenztheit und Unbestimmtheit nach dem\nsible under international law. The Govem-       Völkerrecht unzulässig. Die Regierung der\nment of the ltalian Republic, therefore, ob-   Italienischen Republik erhebt daher Ein-\njects to the reservation made by the lslamic    spruch gegen den Vorbehalt der Islami-\nRepublic of Iran. This objection shall not      schen Republik Iran. Dieser Einspruch\npreclude the entry into force of the Conven-   schließt das Inkrafttreten des Übereinkom-\ntion as between the lslamic Republic of Iran    mens zwischen der Islamischen Republik\nand [the] ltalian Republic.\"                    Iran und [der] Italienischen Republik nicht\naus.\"\nNorwegen am 5. September 1995\n(Übersetzung)\n\"The Government of Norway has exa-             \"Die Regierung von Norwegen hat den\nmined the contents of the reservation made     Inhalt des von Iran beim Beitritt angebrach-\nby Iran upon accession, which reads as         ten Vorbehalts geprüft, der folgenden Wort-\nfollows:                                        laut hat:\n'The Government of the lslamic Republic        ,Die Regierung der Islamischen Republik\nof Iran reserves the right not to apply any     Iran behält sich das Recht vor, Bestim-\nprovisions or articles of the Convention _     mungen oder Artikel des Übereinkom-\nthat are incompatible with lslamic Laws         mens nicht anzuwenden, die mit den isla-\nand the internal legislation in effect.'       mischen Gesetzen und dem geltenden\ninnerstaatlichen Recht unvereinbar sind.'","234 Bundesgesetzblatt Jahrgang 1996 Teil II Nr. 8, ausgegeben zu Bonn am 28. Februar 1996\nA reservation by which a State party li-          Ein Vorbehalt, durch den ein Vertrags-\nmits its responsibilities under the Conven-        staat seine Verantwortlichkeiten aufgrund\ntion by invoking general principles of intem-      des Übereinkommens beschränkt, indem er\nal law may create doubts about the commit-         sich auf allgemeine Grundsätze des inner-\nment of the reserving State party to the           staatlichen Rechts beruft, kann Zweifel an\nobject and purpose of the Convention.              der Verpflichtung des den Vorbehalt an-\nFurthermore, under well-established inter-         bringenden Vertragsstaats in bezug auf Ziel\nnational treaty law, a State party may not         und Zweck des Übereinkommens wecken.\ninvoke the provisions of its intemal law as        Ferner kann sich ein Vertragsstaat nach\njustification for its failure to perform a treaty. anerkanntem Völkervertragsrecht nicht auf\nlt is in the common interest of States that a      sein innerstaatliches Recht berufen, um die\ntreaty is respected by all parties as to its       Nichterfüllung eines Vertrags zu rechtferti-\nobject and purpose. Norway maintains that          gen. Es liegt im gemeinsamen Interesse der\nthe lranian reservation, due to its unlimited      Staaten, daß ein Vertrag nach Ziel und\nscope and undefined character, is inadmis-         Zweck von allen Vertragsparteien eingehal-\nsible under international law. For these           ten wird. Norwegen vertritt die Auffassung,\nreasons, the Govemment of Norway objects           daß der iranische VQrbehalt wegen seiner\nto the reservation made by the lslamic Ae-         Unbegrenztheit und Unbestimmtheit nach\npublic of Iran.                                    dem Völkerrecht unzulässitl ist. Aus diesen\nGründen erhebt die Regierung von Norwe-\ngen Einspruch gegen den Vorbehalt der\nIslamischen Republik Iran.\nThe Government of Norway does not                 Die Regierung von Norwegen ist der Auf-\nconsider this objection to preclude the entry      fassung, daß dieser Einspruch das Inkraft-\ninto force of the Convention between the           treten des Übereinkommens zwischen dem\nKingdom of Norway and the lslamic Aepub-           Königreich Norwegen und der Islamischen.\nlic of Iran.\"                                      Republik Iran nicht ausschließt.\"\nÖsterreich am 6. September 1995\n(Übersetzung)\n\"The Govemment of Austria has examined            „Die Regierung von Österreich hat den\nthe contents of the reservation made by the        Inhalt des von der Islamischen Republik\nlslamic Aepublic of Iran upon accession to         Iran beim Beitritt zu dem Übereinkommen\nthe Convention on the Rights of the Child          über die Rechte des Kindes angebrachten\nwhich reads as follows:                            Vorbehalt geprüft, der folgenden Wortlaut\nhat:\n'The Government of the lslamic Republic           ,Die Regierung der Islamischen Republik\nof Iran reserves the right not to apply any       Iran behält sich das Recht vor, Bestim-\nprovisions or articles of the Convention          mungen oder Artikel des Übereinkom-\nthat are incompatible with lslamic Laws           mens nicht anzuwenden, die mit den isla-\nand the intemal legislation in effect.'           mischen Gesetzen und dem geltenden\ninnerstaatlichen Recht unvereinbar sind.'\nUnder article 19 of the Vienna Convention         Nach Artikel 19 des Wiener Übereinkom-\non the Law of Treaties - which is reflected in    mens über das Recht der Verträge, der in\narticle 51 of the Convention on the Rights of      Artikel 51 des Übereinkommens über die\nthe Child - a reservation, in order to be         Rechte des Kindes seinen Niederschlag\nadmissible under international law, has to        findet, muß. ein Vorbehalt, um nach dem\nbe compatible with object and purpose of           Völkerrecht zulässig zu sein, mit Ziel und\nthe Treaty concerned. A reservation is in-        Zweck des betreffenden Vertrags vereinbar\ncompatible with object and purpose of a            sein. Ein Vorbehalt ist mit Ziel und Zweck\ntreaty if it intends to derogate provisions the   eines Vertrags unvereinbar, wenn er Be-\nImplementation of which is essential to ful-      stimmungen aufheben soll, deren Anwen-\nfilling its object and purpose.                   dung für die Erfüllung von Ziel und Zweck\ndes Vertrags wesentlich ist.\nThe Government of Austria has examined            Die Regierung von Österreich hat den\nthe reservation made by the lslamic Aepub-        Vorbehalt der Islamischen Republik Iran\nlic of Iran to the Convention on the Aights       zum Übereinkommen über die Rechte des\nof the Child. Given the general character of      Kindes geprüft. Angesichts der Unbe-\nthis reservation a final assessment as to its     stimmtheit dieses Vorbehalts kann eine ab-\nadmissibility under international law cannot      schließende Beurteilung seiner Zulässigkeit\nbe made without further clarification.            nach dem Völkerrecht nicht ohne eine wei-\ntere Klarstellung vorgenommen werden.\nUntil the scope of the legal effects of this     Bis der Umfang der Rechtswirkungen die-\nreservation is sufficiently specified by the       ses Vorbehalts von der Islamischen Repu-\nlslamic Republic of Iran, the Republic of         blik Iran ausreichend klar bestimmt worden\nAustria considers this reservation as not          ist, vertritt die Republik Österreich die Auf-\naffecting any provision the implementation        fassung, daß dieser Vorbehalt keine Be-\nof which is essential to fulfilling the object    stimmung berührt, deren Anwendung für die\nand purpose of the Convention on the               Erfüllung von Ziel und Zweck des Überein-","Bundesgesetzblatt Jahrgang 1996 Teil II Nr. 8, ausgegeben zu Bonn am 28. Februar 1996             235\nRights of the Child.                            kommens über die Rechte des Kindes we-\nsentlich ist.\nAustria, however, objects to the admissib-     Österreich erhebt jedoch Einspruch ge-\nility of the reservation in question if the ap- gen die Zulässigkeit des betreffenden Vor-\nplication of this reservation negatively af-    behalts, sofern die Anwendung dieses Vor-\nfects the compliance by the lslamic Repub-      behalts die Einhaltung der Verpflichtungen\nlic of Iran with its obligations under the Con- aus dem Übereinkommen Ober die Rechte\nvention on the Rights of the Child essential    des Kindes, die für die Erfüllung seines Zie-\nfor the fulfilment of its object and purpose.   les und Zweckes wesentlich sind, durch die\nIslamische Republik Iran negativ beein-\nflußt.\nAustria could not consider the reservation     Österreich könnte den Vorbehalt der Isla-\nmade by the lslamic Republic of Iran as         mischen Republik Iran nach der Regelung\nadmissible under the regime of Article 51 of    des Artikels 51 des Übereinkommens über\nthe Convention on the Rights of the Child       die Rechte des Kindes und des Artikels 19\nand Article 19 of the Vienna Convention on      des Wiener Übereinkommens über das\nthe law of treaties unless Iran, by providing   Recht der Verträge nicht als zulässig be-\nadditional information or through subse-        trachten, es sei denn, daß Iran durch zu-\nquent practice ensures that the reservation     sätzliche Informationen oder durch die spä-\nis compatible with the provisions essential     tere Praxis sicherstellt, daß der Vorbehalt\nfor the implementation of the object and        mit den Bestimmungen vereinbar ist, die für\npurpose of the Convention on the Rights of      die Erfüllung von Ziel und Zweck des Über-\nthe Child.\"     .                               einkommens über die Rechte des Kindes\nwesentlich sind.\"\nPortugal am 13. Dezember 1994\n(Übersetzung)\n\"The Govemment of Portugal has exa-            „Die Regierung von Portugal hat den Inhalt\nmined the contents of the reservation made      des von der Islamischen Republik Iran an-\nby the lslamic Republic of Iran, according to   gebrachten Vorbehalts geprüft, dem zufolge\nwhich the Govemment of the lslamic Re-          sich die Islamische Republik Iran das Recht\npublic of Iran reserves the right not to apply  vorbehält, Bestimmungen oder Artikel des\nany provisions or articles of the Convention    Übereinkommens nicht anzuwenden, die\nthat are incompatible with lslamic Laws and     mit den islamischen Gesetzen und dem gel-\nthe internal legislation in effect.             tenden innerstaatlichen Recht unvereinbar\nsind.\nA reservation by which a state limits its      Ein Vorbehalt, durch den ein Vertrags-\nresponsibilities under the Convention in a      staat seine Verantwortlichkeiten aufgrund\nbroad and vague manner and by invoking          des Übereinkommens in umfassender und\nits intemal law may create doubts on the        ungenauer Weise sowie unter Berufung auf\ncommitments of the reserving state to the       sein innerstaatliches Recht einschränkt,\nobject and purpose of the Convention and        kann Zweifel an den Verpflichtungen des\ncontribute to undermining the basis of Inter-   Staates, der den Vorbehalt anbringt, in be-\nnational Law. lt is the common interest of      zug auf Ziel und Zweck des Übereinkom-\nstates that treaties to which they have         mens wecken und dazu beitragen, die\nchosen to become parties also are respec-       Grundlage des Völkerrechts zu untergra-\nted, as to the object and purpose, by all       ben. Es liegt im gemeinsamen Interesse der\nparties. The Govemment of Portugal there-       Staaten, daß Verträge, deren Vertragspar-\nfore objects to this reservation.               tei zu werden sie beschlossen haben, nach\nZiel und Zweck auch von allen Vertragspar-\nteien eingehalten werden. Die Regierung\nvon Portugal ttrhebt daher Einspruch gegen\ndiesen Vorbehalt.\nThis objection shall not constitute an ob-     Dieser Einspruch stellt kein Hindernis für\nstacle to the entry into force of the Conven-   das Inkrafttreten des Übereinkommens zwi-\ntion between Portugal and the lslamic Re-       schen Portugal und der Islamischen Repu-\npublic of Iran.\"                                blik Iran dar.\"\nSchweden am 1. September 1995\n(Übersetzung)\n\"The Government of Sweden has exa-              „Die Regierung von Schweden hat den\nmined the contents of the reservation made      Inhalt des von der Regierung der Islami-\nby the Govemment of the lslamic Republic        schen Republik Iran bei der Ratifikation des\nof Iran upon ratification to said Convention    genannten Übereinkommens angebrachten\nby which it declares:                           Vorbehalts geprüft, mit dem sie folgendes\nerklärt:\n'The Government of the lslamic Republic        ,Die Regierung der Islamischen Republik\nof Iran reserves the right not to apply any    Iran behält sich das Recht vor, Bestim-","236 Bundesgesetzblatt Jahrgang 1996 Teil II Nr. 8, ausgegeben zu Bonn am 28. Februar 1996\nprovisions or articles of the Convention           mungen oder Artikel des Übereinkom-\nthat are incompatible with lslamic ·Laws            mens nicht anzuwenden, die mit den isla-\nand the internal legislation in effect.'           mischen Gesetzen und dem geltenden\ninnerstaatl:chen Recht unvereinbar sind.'\nReservations are subject to the general            Vorbehalte unterliegen den allgemeinen\nprinciples of treaty law, according to which a      Grundsätzen des Vertragsrechts, nach de-\nparty may not invoke its internal law as a          nen eine Vertragspartei sich nicht auf ihr\njustification for not performing its treaty         innerstaatliches Recht berufen kann, um die\nobligations. lt is the common interest of           Nichterfüllung ihrer vertraglichen Verpflich-\nStates that treaties to which they have             tungen zu rechtfertigen. Es liegt im gemein-\nchosen to become parties are also respect-          samen Interesse der Staaten, daß Verträge,\ned, as to the object and purpose, by other          deren Vertragsparteien zu werden sie be-\nparties and that States are prepared to un-         schlossen haben, nach Ziel und Zweck\ndertake the legislative changes necessary           auch von den anderen Vertragsparteien\nto comply with such treaties. A reservation         eingehalten werden und daß die Staaten\nthat is incompatible with the object and            bereit sind, die Gesetzesänderungen vor-\npurpose of the Convention on the Rights of          zunehmen, die zur Einhaltung dieser Verträ-\nthe Child shall according to Article 51 of the      ge erforderlich sind. Vorbehalte, die mit Ziel\nConvention not be permitted.                        und Zweck des Übereinkommens über die\nRechte des Kindes nicht vereinbar sind,\nsind nach Artikel 51 des Übereinkommens\nnicht zulässig.\nIn this context the Government of                  In diesem Zusammenhang möchte die\nSweden also wishes to recall that according         Regierung von Schweden auch daran er-\nto Article 4 of the Convention on the Rights        innern, daß nach Artikel 4 des Übereinkom-\nof the Child States shall undertake all appro-      mens über die Rechte des Kindes die Staa-\npriate legislative, administrative and other        ten alle geeigneten Gesetzgebungs-, Ver-\nmeasures for the implementation of the              waltungs- und sonstigen Maßnahmen zur\nrights rec<:>gnized by the Convention.             Verwirklichung der im Übereinkommen an-\nerkannten Rechte treffen.\nIn order to enable other parties to a con-         Um es den anderen Vertragsparteien\nvention to establish the scope of their treaty      eines Übereinkommens zu ermöglichen,\nrelations with the reserving State, and             den Umfang ihrer vertraglichen Beziehun-\nwhether a reservation is compatible with the        gen zu dem den Vorbehalt anbringenden\nobject and purpose of a treaty, the reserva-        Staat festzulegen und festzustellen, ob ein\ntion should satisfy some basic criteria of          Vorbehalt mit Ziel und Zweck eines Vertrags\nspecificity. The reservation made by the            vereinbar ist, sollte der Vorbehalt einigen\nlslamic Republic of Iran does not as now           grundlegenden Genauigkeitsanforderungen\nformulated identify, in a way discernible to        entsprechen. Der Vorbehalt der Islamischen\nother parties to the Convention, which par-         Republik Iran legt in seiner gegenwärtigen\nticular provisions of the Convention the ls-        Fassung nicht für die anderen Vertragspar-\nlamic Republic of Iran intends to apply.            teien des Übereinkommens erkennbar fest,\nwelche konkreten Bestimmungen des Über-\neinkommens die Islamische Republik Iran\nanzuwenden beabsichtigt.\nConsequently, the Govemment of Sweden              Folglich vertritt die Regierung von Schwe-\nfinds the reservation, which cannot alter or       den die Auffassung, daß der Vorbehalt, der\nmodify obligations arising from the Con-           die sich aus dem Übereinkommen ergeben-\nvention in any respect, to be inadmissible         den Verpflichtungen in keiner Hinsicht än-\nand against the object and purpose of the          dern kann, unzulässig ist und Ziel und\ntreaty.                                            Zweck des Vertrags widerspricht.\nMoreover, reservations of a comprehen-             Außerdem tragen allgemeine und unprä-\nsive and unspecified nature contribute to          zise Vorbehalte dazu bei, die Grundlage der\nundermining the basis of international hu-         internationalen Menschenrechtsverträge zu\nman rights treaties.                               untergraben.\nIn view of the above, the Govemment of             Angesichts des Vorstehenden erhebt die\nSweden objects to the reservation made by          Regierung von Schweden Einspruch gegen\nthe lslamic Republic of Iran.\"                     den Vorbehalt der Islamischen Republik\nIran.\"\nDiese Bekanntmachung ergeht im Anschluß an die Bekanntmachung vom\n6. Oktober 1995 (BGBI. II S. 971 ).\nBonn, den 22. Dezember 1995\nAuswärtiges Amt\nIm Auftrag\nDr. Sch ü rman n","Bundesgesetzblatt Jahrgang 1996 Teil II Nr. 8, ausgegeben zu Bonn am 28. Februar 1996 237\nBekanntmachung\nüber den Geltungsbereich des Zollübereinkommens\nüber den internationalen Warentransport mit Carnets-TIR\nVom 9. Januar 1996\nDas Zollübereinkommen vom 14. November 1975 über\nden internationalen Warentransport mit Carnets-TIR\n(BGBI. 1979 II S. 445) wird nach seinem Artikel 53 Abs. 2\nfür\nUsbekistan                          am 28. März 1996\nin Kraft treten.\nDiese Bekanntmachung ergeht im Anschluß an die\nBekanntmachung vom 20. November 1995 (BGBI. 199611\ns. 11).\nBonn, den 9. Januar 1996\nAuswärtiges Amt\nIm Auftrag\nDr. Schürmann\nBekanntmachu~p\nüber den Geltungsbereich des Ubereinkommens\nüber den Beförderungsvertrag im internationalen Straßengüterverkehr (CMR)\nVom 9. Januar 1996\nDas Übereinkommen vom 19. Mai 1956 über den Beförderungsvertrag im\ninternationalen Straßengüterverkehr (CMR) - BGBI. 1961 II S. 1119 - ist nach\nseinem Artikel 43 Abs. 2 für\nUsbekistan                                            am 27. Dezember 1995\nin Kraft getreten.\nDiese Bekanntmachung ergeht im Anschluß an die Bekanntmachung vom\n22. November 1995 (BGBI. 1996 II S. 12).\nBonn, den 9. Januar 1996\nAuswärtiges Amt\nIm Auftrag\nDr. Schürmann","238 Bundesgesetzblatt Jahrgang 1996 Teil II Nr. 8, ausgegeben zu Bonn am 28. Februar 1996\nBekanntmachung\nüber den Geltungsberelch des Europäischen Übereinkommens\nüber die Hauptstraßen des Internationalen Verkehrs (AGR)\n;, Vom 9. Januar 1996\nDas Europäische Übereinkommen vom 15. November 1975 über die Haupt-\nstraßen des internationalen Verkehrs (AGA) - BGBI. 1983 II S. 245; 1985 II S. 53;\n1988 II S. 379 - ist nach seinem Artikel 6 Abs. 2 für\nGeorgien                                             am 28. November 1995\nKasachstan                                           am    15. Oktober 1995\nin Kraft getreten.\nDiese Bekanntmachung ergeht im Anschluß an die Bekanntmachung vom\n26. Oktober 1994 (BGBI. II S. 3743).\nBonn, den 9. Januar 1996\nAuswärtiges Amt\nIm Auftrag\nDr. Schürmann\nBekanntmachunjl\nüber den Geltungsbereich des Ubereinkommens\nzur Errichtung der Multilateralen Investitions-Garantie-Agentur\n(MIGA-Überelnkommen)\nVom 9. Januar 1996\nDas Übereinkommen vom 11. Oktober 1985 zur Errichtung der Multilateralen\nInvestitions-Garantie-Agentur (BGBI. 1987 II S. 454; 1995 II S. 904) ist nach\nseinem Artikel 61 Buchstabe c für folgende weitere Staaten in Kraft getreten:\nArmenien                                             am 5. Dezember 1995\nKolumbien                                            am 30. November 1995\nDiese Bekanntmachung ergeht im Anschluß an die Bekanntmachung vom\n23. November 1995 (BGBI. 1996 II S. 14) und vom 1. September 1993 (BGBI. II\nS. 1881). Letztere wird hinsichtlich des lnkrafttretensdatums für Armenien auf\nGrund einer ergänzenden Notifikation des Verwahrers hiermit berichtigt.\nBonn, den 9. Januar 1996\nAuswärtiges Amt\nIm Auftrag\nDr. Schü rmann","Bundesgesetzblatt Jahrgang 1996 Teil II Nr. 8, ausgegeben zu Bonn am 28. Februar 1996 239\nBekanntmachung\nüber den Geltungsbereich des Montrealer Protokolls\nüber Stoffe, die zu einem Abbau der Ozonschicht führen\nVom 1O. Januar 1996\nDas Montrealer Protokoll vom 16. September 1987 über\nStoffe, die zu einem Abbau der Ozonschicht führen\n(BGBI. 1988 II S. 1014), ist nach seinem Artikel 16 Abs. 3\nfür\nMikronesien,\nFöderierte Staaten von         am 5. Dezember 1995\nin Kraft getreten.\nDiese Bekanntmachung ergeht im Anschluß an die\nBekanntmachung vom 1O. November 1995 (BGBI. II\ns.  1051).\nBonn, den 10. Januar 1996\nAuswärtiges Amt\nIm Auftrag\nDr. Schü rmann\nBekanntmachung\nüber den Geltungsbereich des Internationalen Übereinkommens\nzur Verelnheltllchung von Regeln über den Arrest In Seeschiffe\nVom 11. Januar 1996\nDas Internationale Übereinkommen vom 1O. Mai 1952 zur Vereinheitlichung\nvon Regeln über den Arrest in Seeschiffe (BGBI. 1972 II S. 653, 655) ist nach\nseinem Artikel 15 Abs. 3 für\nGuinea                                                        am 12. Juni 1995\nin Kraft getreten und wird für\nRumänien                                                      am 28. Mai 1996\nin Kraft treten.\nDiese Bekanntmachung ergeht im Anschluß an die Bekanntmachung vom\n7. März 1994 (BGBI. II S. 399).\nBonn.den 11.Januar1996\nAuswärtiges Amt\nIm Auftrag\nDr. Sc h ü r man n","240                    Bundesgesetzblatt Jahrgang 1996 Teil II Nr. 8, ausgegeben zu Bonn am 28. Februar 1996\nHerausgeber: Bundesministerium der Justiz - Verlag: Bundesanzeiger Ver1ags-\nges.m.b.H. - Druck: Bundesdruckerei GmbH, Zweigniederlassung Bonn.\nBundesgesetzblatt Tell I enthAlt Gesetze sowie Verordnungen und sonstige Be-\nkanntmachungen von wesentlicher Bedeutung, soweit sie nicht im Bundesgesetz-\nblatt Teil II zu ver6ffentllchen sind.\nBundesgesetzblatt Tell II enth41t\na) völkerrechtliche ÜberelnkOnfte und die zu ihrer Inkraftsetzung oder Durch-\nsetzung erlassenen Rechtsvorschriften sowie damit zusammenhängende\nBekanntmachungen,\nb) Zolltarifvonichrlften.\nlaufender Bezug nur Im Verlagsabonnement Postanschrift für AbonnemeRts-\nbestellungen sowie Bestellungen bereits enichienener Ausgaben:\nBundeeanzeiger Verlagsges.m.b.H., Postfach 13 20, 53003 Bonn\nTelefon: (0228) 38208-0, Telefax: (0228) 38208-36.\nBezugspreis f0r Tell l und Teil II halbjAhr1ich je 97,80 DM. Einzelstücke je angefan-\ngene 18 Seiten 3,10 DM zuzüglich Versandkosten. Dieser Preis gih auch für\nBundesgesetzblttter, die vor dem 1. Januar 1993 ausgegeben worden sind.\nLieferung gegen Voreinsendung des Betrages auf das Postgirokonto Bundes-\ngesetzblatt Köln 3 99-509, BU 370 100 50, oder gegen Vorausrechnung.\nPreis dieser Ausgabe: 5,05 DM (3, 10 DM zuzüglich 1,95 DM Versandkosten), bei                  Bundesanzeiger Verfagsges.m.b.H.. PNtfach 13 20. 53003 Bonn\nLieferung gegen Vorausrechnung 6,05 DM.                                                                 Postvertriebsstück · Z 1998 · Entgelt bezahlt\nIm Bezugspreis ist die Mehrwertsteuer enthalten; der angewandte Steuersatz\nbeträgt 7%.\nBekanntmachung\nüber den Geltungsbereich\ndes Internationalen Übereinkommens zur Vereinheitlichung von Regeln\nüber die zlvilgerlchtllche Zuständigkeit bei Schiffszusammenstößen\nund\ndes Internationalen Übereinkommens zur Vereinheitlichung von Regeln\nüber die strafgerichtliche Zuständigkeit bei Schiffszusammenstößen\nund anderen mit der Führung eines Seeschiffes zusammenhängenden Ereignissen\nVom 11. Januar 1996\n1.\nDas Internationale Übereinkommen vom 10. Mai 1952 zur Vereinheitlichung\nvon Regeln über die zivilgerichtliche Zuständigkeit bei Schiffszusammenstößen\n(BGBI. 1972 II S. 653, 663) wirq nach seinem Artikel 13 Abs. 3 für\nRumänien                                                                       am 28. Mai 1996\nin Kraft treten.\nII.\nDas Internationale Übereinkommen vom 10. Mai 1952 zur Vereinheitlichung\nvon Regeln über die strafgerichtliche Zuständigkeit bei Schiffszusammenstößen\nund anderen mit der Führung eines Seeschiffes zusammenhängenden Ereignis-\nsen (BGBI. 1972 II S. 653, 668) wird nach seinem Artikel 9 Abs. 3 für\nRumänien                                                                       am 28. Mai 1996\nin Kraft treten.\nDiese Bekanntmachung ergeht im Anschluß an die Bekanntmachung vom\n1. Juli 1994 (BGBI. II S. 1235).\nBonn, den 11. Januar 1996\nAuswärtiges Amt\nIm Auftrag\nDr. Schürmann"]}