{"id":"bgbl2-1996-44-12","kind":"bgbl2","year":1996,"number":44,"date":"1996-10-15T00:00:00Z","url":"https://offenegesetze.de/veroeffentlichung/bgbl2/1996/44#page=2","api_url":"https://api.offenegesetze.de/v1/veroeffentlichung/bgbl2-1996-44-12/","document_url":"https://media.offenegesetze.de/bgbl2/1996/bgbl2_1996_44.pdf#page=2","order":12,"title":"Verordnung zur Änderung der ECE-Regelung Nr. 94 über einheitliche Bedingungen für die Genehmigung der Kraftfahrzeuge hinsichtlich des Schutzes der Insassen bei einem Frontalaufprall (Verordnung zur Änderung der ECE-Regelung Nr. 94)","law_date":"1996-09-27T00:00:00Z","page":2514,"pdf_page":2,"num_pages":11,"content":["2514    Bundesgesetzblatt Jahrgang 1996 Teil II Nr. 44, ausgegeben zu Bonn am 15. Oktober 1996\nVerordnung\nzur Änderung der ECE-Regelung Nr. 94\nüber einheitliche Bedingungen für die Genehmigung\nder Kraftfahrzeuge hinsichtlich des Schutzes der Insassen bei einem Frontalaufprall\n(Verordnung zur Änderung der ECE-Regelung Nr. 94)\nVom 27. September 1996\nAuf Grund des Artikels 3 des Gesetzes vom 12. Juni 1965 zu dem Übereinkom-\nmen vom 20. März 1958 über die Annahme einheitlicher Bedingungen für die\nGenehmigung der Ausrüstungsgegenstände und Teile von Kraftfahrzeugen und\nüber die gegenseitige Anerkennung der Genehmigung (BGBI. 1965 II S. 857), der\ndurch Artikel 1 des Gesetzes vom 20. Dezember 1968 (BGBI. 1968 II S. 1224)\neingefügt worden ist, verordnet das Bundesministerium für Verkehr nach An-\nhörung der zuständigen obersten Landesbehörden:\nArtikel 1\nDie nach Artikel 12 des Übereinkommens vom 20. März 1958 angenommene\nÄnderung 1 der ECE-Regelung Nr. 94 über einheitliche Bedingungen für die\nGenehmigung der Kraftfahrzeuge h.insichtlich des Schutzes der Insassen bei\neinem Frontalaufprall - Verordnung vom 11. September 1995 (BGBI. 1995 II\nS. 858) - wird hiermit in Kraft gesetzt. Der Wortlaut der Änderung wird mit einer\namtlichen deutschen Übersetzung als Anhang zu dieser Verordnung veröffent-\nlicht.\nArtikel 2\nDiese Verordnung tritt mit Wirkung vom 12. August 1996 in Kraft.\nBonn, den 27. September 1996\nDer Bundesminister für Verkehr\nWissmann","Bundesgesetzblatt Jahrgang 1996 Teil II Nr. 44, ausgegeben zu Bonn am 15. Oktober 1996                                2515\nAnhang\nRegelung Nr. 94\nEinheitliche Bedingungen\nfür die Genehmigung der Kraftfahrzeuge\nhinsichtlich des Schutzes der ,Insassen bei· einem Frontalaufprall\nÄnderung 1\nRegulation No. 94\nUniform provlslons\nconcernlng the approval of vehicles\nwith regard to the protectlon\nof the occupants in the event of a frontal collision\nAmendment 1\n(Übersetzung)\nInsert new paragraphs 2.11. to 2.14., to read:                             Es sind folgende neue Absätze 2.11 bis 2.14 einzufügen:\n\"2.11.      \"Airbag assembty\" means a device installed to supple-           ,.2.11    „Airbag\" eine Einrichtung, die zusätzlich zu Sicherheits-\nment safety belts and restraint systems in power-driven                   gurten und Rückhalteeinrichtungen in Kraftfahrzeugen\nvehicles, i.e. systems which, in the event of a severe                    eingebaut ist und bei der sich bei einem starken Stoß\nimpact affecting the vehicle, automatically deploy a flex-                gegen das Fahrzeug automatisch ein flexibles Gebilde\nible structure intended to limit, by compression of the gas              entfaltet, das durch die Kompression des darin enthalte-\ncontained within it, the gravity of the contacts of one or               nen Gases den Anprall von Körperteilen eines Fahrzeug-\nmore parts of the body of an occupant of the vehicle with                insassen gegen Teile des Innenraums abmildern soll.\nthe interior of the passenger compartment.\n2.12.      \"Passenger airbag\" means an airbag assembly intended              2.12    „Beifahrer-Airbag\" ein Airbag, der Fahrzeuginsassen, die\nto protect occupant(s) in seats other than the driver's in                sich nicht auf dem Fahrersitz befinden, bei einem Frontal-\nthe event of a frontal collision.                                         aufprall schützen soll.\n2.13.      \"Child restraint\" means an arrangement of components              2.13    „Rückhalteeinrichtung für Kinder\" eine aus Gurtbändern\nwhich may comprise a combination of straps or flexible                    oder biegsamen Teilen mit Verschluß, aus Verstell- und\ncomponents with a securing buckle, adjusting devices,                      Befestigungseinrichtungen und - in einigen Fällen - aus\nattachments, and in some cases a supplementary chair                      einem zusätzlichen Sitz und/oder einem Aufprallschutz\nand/or an impact shield, capable of being anchored to a                  bestehende Kombination, die in einem Kraftfahrzeug\npower driven vehicle. lt is so designed as to diminish the               befestigt werden kann. Diese Einrichtung muß so gebaut\nrisk of injury to the wearer, in the event of a collision or of           sein, daß bei Zusammenstößen oder bei starker Verzö-\nabrupt deceleration of the vehicle by limiting the mobility              gerung des Fahrzeugs die Vertetzungsgefahr für ihren\nof the wearer's body.                                                    Benutzer durch Einschränkung der Beweglichkeit seines\nKörpers verringert wird.\n2.14.     \"Rearward-facing\" means facing in the direction opposite          2.14    „nach hinten gerichtet\" in die der normalen Fahrtrichtung\nto the normal direction of travel of the vehicle.\"                        des Fahrzeugs entgegengesetzte Richtung gerichtet.\"\nInsert new paragraphs 6. to 6.2.3., to read:                                Es sind folgende neue Absätze 6 bis 6.2.3 einzufügen:\n\"6.        lnstructions for users of vehicles equipped with airbags         „6       Hinweise für Benutzer von Fahrzeugen, die mit Airbags\nausgerüstet sind.\n6.1.      The vehicle shall carry information to the effect that it is      6.1     Im Fahrzeug muß ein Hinweis auf die Ausrüstung mit\nequipped with airbags for seats.                                          Airbags vorhanden sein.\n6.1.1.    For a vehicle fitted with an airbag assembly intended to          6.1.1   Bei einem Fahrzeug, das mit einer Airbageinheit zum\nprotect the driver, this information shall consist of the                 Schutz des Fahrzeugführers ausgerüstet ist, muß dieser\ninscription \"AIRBAG\" located in the interior of the circum-               Hinweis in der Aufschrift ,.AIRBAG\" bestehen, die inner-\nference of the steering wheel; this inscription shall be                  halb des Umfangs des Lenkrads angebracht ist; diese\ndurably affixed and easily visible.                                       Aufschrift muß dauerhaft a_ngebracht und gut sich~r\nsein.\n6.1.2.    For a vehicle fitted with a passenger airbag intended to          6.1.2   Bei einem Fahrzeug, das mit einem Beifahrer-Airbag\nprotect front seat occupants other than the driver, this                  ausgerüstet ist, der Insassen auf den Vordersitzen, aus-\ninformation shall consist of the waming label described in                genommen den Fahrzeugführer, schützen soll, muß die-\nparagraph 6.2. below.                                                     ser Hinweis in dem Warnschild nach Absatz 6.2 beste-\nhen.\n6.2.      A vehicle fitted with one or more passenger airbags shall         6.2     In einem Fahrzeug, das mit einem oder mehreren Bei-\ncarry information about the extreme hazard associated                     fahrer-Airbags ausgerüstet ist, muß ein Hinweis auf die\nwith the use of rearward-facing child restraints on seats                 besondere Gefahr vorhanden sein, die mit der Verwen-\nequipped with airbag assemblies.                                          dung von nach hinten gerichteten Rückhalteeinrichtun-\ngen für Kinder auf Sitzen verbunden ist, die mit Airbag-\neinheiten ausgerüstet sind.","2516             Bundesgesetzblatt Jahrgang 1996 Teil II Nr. 44, ausgegeben zu Bonn am 15. Oktober 1996\n'\n6.2.1.   As a minimum, this information shall consist of a picto-        6.2.1      Dieser Hinweis muß zumindest in einem Warnschild mit\ngram labe! as indicated below.                                             dem nachstehenden Piktogramm bestehen.\nD             white\nweiß\n-             red\nrot\nblack\nschwarz\nOverall diameter: :::: 50 mm\nAußendurchmesser: :::: 50 mm\n6.2.2.  The waming label shall be durably affixed and located            6.2.2      Dieses Warnschild muß dauerhaft befestigt und so pla-\nsuch that it is easily visible in front of a person about to               ziert sein, daß es vor einer Person, die gerade damit\ninstall a rearward-facing child restraint on the seat in                   beschäftigt ist, eine nach hinten gerichtete Rückhalteein-\nquestion. A permanent reference should be visible at all                   richtung für Kinder an dem betreffenden Sitz anzubrin-\ntimes, in case the warning is not visible when the door is                 gen, gut sichtbar ist. Es muß ein dauerhafter Hinweis\nclosed.                                                                    ständig sichtbar sein, falls bei geschlossener Tür diese\nWarnung nicht sichtbar ist.\nThis requirement does not apply to those seats equipped                    Diese Vorschrift gilt nicht für jene Sitze, die mit einer\nwith a device which automatically deactivates the airbag                   Vorrichtung versehen sind, die die Airbageinheit automa-\nassembly when a rearward-facing child restraint is in-                     tisch abschaltet, wenn eine nach hinten gerichtete Rück-\nstalled.                                                                   halteeinrichtung für Kinder angebracht ist.\n6.2.3.   Detailed information, making reference to the label, shall      6.2.3      Ausführliche Angaben, in denen auf das Schild hingewie-\nbe contained in the owner's manual of the vehicle; as a                    sen wird, müssen in der Betriebsanleitung des Fahr-\nminimum the following text in an official ECE language,                    zeugs enthalten sein; es müssen zumindest der nachste-\nsupplemented by the corresponding text in the language                     hende Wortlaut in einer Amtssprache der ECE sowie\nof the country where the vehicle is to be registered, must                 zusätzlich der entsprechende Wortlaut in der Sprache\nbe included:                                                               des Landes, in dem das Fahrzeug zugelassen werden\nsoll, wiedergegeben sein:\n\"Extreme Hazard! Do not use a rearward facing child                        ,.Besondere Gefahr! Keine nach hinten gerichtete Rück-\nrestraint on a seat protected by an airbag in front of it!\"               halteeinrichtung für Kinder auf einem Sitz verwenden,\nder durch einen davor angebrachten Airbag geschützt\nist!\"\nThe text shall be accompanied by the pictogram                             Außer dem Wortlaut muß das im Fahrzeug angebrachte\nmounted on the vehicle.\"                                                  Piktogramm wiedergegeben sein:\nParagraphs 6. to 10. (former), renumber as paragraphs 7.                Die Absätze 6 bis 1O (alt) sind in die Absätze 7 bis 11 zu\nt:> 11.                                                                  ändern.","Bundesgesetzblatt Jahrgang 1996 Teil II Nr. 44, ausgegeben zu Bonn am 15. Oktober 1996             2517\nVerordnung\nüber Vorrechte und lmmunitäten des Internationalen Seegerichtshofs\nVom 10. Oktober 1996\nAuf Grund des Artikels 3 Nr. 1 Buchstabe b und Nr. 2       Befreiungen der Sonderorganisationen vom 21. Novem-\ndes Gesetzes vom 22. Juni 1954 über den Beitritt der         ber 1947 unter Ausschluß der Artikel IX und X des\nBundesrepublik Deutschland zum Abkommen über die             Abkommens sinngemäß angewendet.\nVorrechte und Befreiungen der Sonderorganisationen der\n(3) Die deutschen Rechtsvorschriften über die Ver-\nVereinten Nationen vom 21. November 1947 und über die\nsicherungspflicht in der Sozialversicherung sowie über\nGewährung von Vorrechten und Befreiungen an andere\ndas Kindergeld gelten nicht für den Internationalen See-\nzwischenstaatliche Organisationen (BGBI. 1954 II S. 639),\ngerichtshof mit Sitz in Hamburg und seine Bediensteten,\nder durch Artikel 4 des Gesetzes vom 16. August 1980\nsofern die Bediensteten des Internationalen Seegerichts-\n(BGBI. 1980 II S. 941) neu gefaßt worden ist, verordnet die\nhofs einem System der Sozialen Sicherheit des Internatio-\nBundesregierung:\nnalen Seegerichtshofs oder einem System, dem sich der\nInternationale Seegerichtshof angeschlossen hat, ange-\nArtikel 1                           hören, das ausreichende Leistungen vorsieht.\n(1) Die Mitglieder des Internationalen Seegerichtshofs\nund dessen Kanzler, soweit dieser nicht die deutsche\nArtikel 2\nStaatsangehörigkeit besitzt oder in der Bundesrepublik\nDeutschland ständig ansässig ist, genießen die Vor-            (1) Diese Verordnung tritt am Tage nach der Verkün-\nrechte, lmmunitäten, Befreiungen und Erleichterungen,        dung mit Wirkung vom 1. August 1996 in Kraft, Artikel 1\ndie den in vergleichbarem Rang stehenden Diplomaten          Abs. 2 dieser Verordnung in bezug auf Befreiungen von\nder diplomatischen Missionen in der Bundesrepublik           der Gerichtsbarkeit mit Wirkung vom Tage nach der Ver-\nDeutschland gewährt werden.                                  kündung.\n(2) Auf den Internationalen Seegerichtshof mit Sitz in       (2) Diese Verordnung tritt an dem Tage außer Kraft, an\nHamburg, seine Bediensteten, die Ehegatteti der Bedien-      dem ein Abkommen zwischen dem Internationalen See-\nsteten, die von ihnen unterhaltenen Familienmitglieder       gerichtshof und der Bundesrepublik Deutschland über\nsowie die Sachverständigen, einschließlich der Streit-\nVorrechte und lmmunitäten in Kraft tritt.\nparteien, der Vertreter der Streitparteien und der Zeugen,\ndie Aufträge des Internationalen Seegerichtshofs durch-        (3) Der Tag des Außerkrafttretens der Verordnung ist im\nführen, wird das Abkommen über die Vorrechte und             Bundesgesetzblatt bekanntzugeben.\nDer Bundesrat hat zugestimmt.\nBonn, den 10. Oktober 1996\nDer Bundeskanzler\nDr. Helmut Kohl\nDer Bundesminister des Auswärtigen\nKinkel\nDer Bundesminister der Justiz\nSchmidt-Jortzig","2518 Bundesgesetzblatt Jahrgang 1996 Teil II Nr. 44, ausgegeben zu Bonn am 15. Oktober 1996\nBekanntmachung\nüber den Geltungsbereich\ndes Patentzusammenarbeitsvertrages\nVom 5. September 1996\nDer Vertrag vom 19. Juni 1970 über die internationale Zusammenarbeit auf\ndem Gebiet des Patentwesens - Patentzusammenarbeitsvertrag - (BGBI. 1976 II\nS. 649,664; 1984 II S. 799,975) ist nach seinem Artikel 63 Abs. 2 für\nKuba                                                 am          16. Juli 1996\nSt. Lucia                                            am     30. August 1996\nin Kraft getreten und wird für\nBosnien und Herzegowina                              am 7. September 1996\nin Kraft treten.\nKu b a und St. Lu c i a haben bei Hinterlegung ihrer Beitrittsurkunden Er-\nklärungen nach Artikel 64 Abs. 5 des Vertrags abgegeben.\nG riechen I an d hat dem Generaldirektor der Weltorganisation für geistiges\nEigentum die R ü c k nah m e seiner bei Hinterlegung der Beitrittsurkunde nach\nArtikel 64 Abs. 1 des Vertrags abgegebenen Erklärung notifiziert. Nach Artikel 64\nAbs. 6 Buchstabe b wird die Rücknahme\nam 7. September 1996\nwirksam. Damit wird Kapitel II des Vertrags für Griechenland von diesem Tag an\nverbindlich.\nDiese Bekanntmachung ergeht im Anschluß an die aekanntmachungen vom\n14. September 1990 (BGBI. II S. 1346) und vom 9. April 1996 {BGB!. II S. 746).\nBonn, den 5. September 1996\nAuswärtiges Amt\nIm Auftrag\nDr. Scheel","Bundesgesetzblatt Jahrgang 1996 Teil II Nr. 44, ausgegeben zu Bonn am 15. Oktober 1996    2519\nBekanntmachung\nüber das Erlöschen völkerrechtlicher Übereinkünfte\nder Deutschen Demokratischen Republik mit China\nVom 10. September 1996\nDie Regierung der Bundesrepublik Deutschland hat durch eine an die\nRegierung der Volksrepublik China gerichtete Verbalnote vom 13. September\n1994 auf Grund der nach Artikel 12 des Einigungsvertrages vom 31. August\n1990 (BGBI. 1990 II S. 885) durchgeführten Konsultationen festgestellt, daß\ndie nachstehenden völkerrechtlichen Übereinkünfte mit Herstellung der Ein-\nheit Deutschlands am 3. Oktober 1990 erloschen sind:\n1. Protokoll vom 25. März 1966 zwischen dem Ministerium für Außenhandel der Volks-\nrepublik China und dem Ministerium für Außenhandel und innerdeutschen Handel der\nDeutschen Demokratischen Republik über allgemeine Lieferbedingungen der Außen-\nhandelsorgane beider Länder im Jahre 1966\n2. Abkommen vom 15. Juli 1985 zwischen der Regierung der Volksrepublik China und der\nRegierung der Deutschen Demokratischen Republik über Warenaustausch und Zah-\nlungen in den Jahren 1986 bis 1990\n3. Protokoll vom 13. Dezember 1989 zwischen der Regierung der Volksrepublik China\nund der Regierung der Deutschen Demokratischen Republik über Warenaustausch\nund Zahlungen im Jahre 1990.\nDiese Feststellung schließt nicht aus, daß auch noch andere zwischen der\nDeutschen Demokratischen Republik und der Volksrepublik China abgeschlos-\nsene völkerrechtliche Übereinkünfte mit der Herstellung der Einheit Deutsch-\nlands zum selben Zeitpunkt erloschen sind.\nDiese Bekanntmachung ergeht im Anschluß an die Bekanntmachungen vom\n12. Dezember 1991 (BGBI. 1992 II S. 64) und vom 31. Mai 1996 (BGBI. II S. 1074).\nBonn, den 10. September 1996\nAuswärtiges Amt\nIm Auftrag\nDr. Scheel","2520 Bundesgesetzblatt Jahrgang 1996 Teil II Nr. 44, ausgegeben zu Bonn am 15. Oktober 1996\nBekanntmachung\nüber den Geltungsbereich\ndes Straßburger Abkommens\nüber die Internationale Patentklassifikation\nVom 11. September 1996\nDas Straßburger Abkommen vom 24. März 1971 über die Internationale\nPatentklassifikation, geändert am 2. Oktober 1979 (BGBI. 1975 II S. 283;\n1984 II S. 799), wird nach seinem Artikel 13 Abs. 1 Buchstabe b für\nChina                                                      _ am 19. Juni 1997\nGuinea                                                       am 5. August 1997\nin Kraft treten.\nC h i n a hat bei der Hinterlegung seiner Beitrittsurkunde eine Erklärung nach\nArtikel 4 Abs. 4 des Abkommens abgegeben.\nG u i n e a hat bei der Hinterlegung seiner Beitrittsurkunde eine Erklärung nach\nArtikel 4 Abs. 4 Ziffer i und Ziffer ii abgegeben.\nDiese Bekanntmachung ergeht im Anschluß an die Bekanntmachung vom\n19. Juni 1996 (BGBI. II S. 1301 ).\nBonn, den 11 . September 1996\nAuswärtiges Amt\nIm Auftrag\nDr. Scheel\nBekanntmachung\nüber den Geltungsbereich des Übereinkommens\nüber die gerichtliche Zuständigkeit und die Vollstreckung\ngerichtlicher Entscheidungen in Zivil- und Handelssachen\nVom 11. September 1996\nDas übereinkommen vom 16. September 1988 über die gerichtliche\nZuständigkeit und die Vollstreckung gerichtlicher Entscheidungen in Zivil-\nund Handelssachen (BGBI. 1994 II S. 2658, 3772) ist nach seinem Artikel 61\nAbs. 4 für\nÖsterreich                                               am 1. September 1996\nnach Maßgabe des bei Hinterlegung der Ratifikationsurkunde erklärten\nWiderspruchs nach Artikel IV Abs. 2 des Protokolls Nr. 1\nin Kraft getreten.\nDiese Bekanntmachung ergeht im Anschluß an die Bekanntmachung vom\n6. März 1996 (BGBI. II S. 377).\nBonn, den 11. September 1996\nAuswärtiges Amt\nIm Auftrag\nDr. Scheel","Bundesgesetzblatt Jahrgang 1996 Teil II Nr. 44, ausgegeben zu Bonn am 15. Oktober 1996         2521\nBekanntmachung\nüber den Geltungsbereich\ndes Zweiten Fakultativprotokolls zu dem Internationalen Pakt\nüber bürgerliche und politische Rechte zur Abschaffung der Todesstrafe\nVom 16. September 1996\nDas Zweite Fakultativprotokoll vom 15. Dezember 1989 zu dem Internatio-\nnalen Pakt über bürgerliche und politische Rechte zur Abschaffung der Todes-\nstrafe (BGBI. 1992 II S. 309) ist nach seinem Artikel 8 Abs. 2 für folgende weitere\nStaaten in Kraft getreten:\nKroatien                                                        am 12. Januar 1996\nMalta                                                           am 29. März 1995\nnach Maßgabe des nachstehenden, bei Hinterlegung der Beitrittsurkunde\nangebrachten Vorbehalts:\n(Übersetzung)\n\"Pursuant to Article 2, Malta reserves the    \"Nach Artikel 2 behält sich Malta das\nright to apply the death penalty to persons   Recht vor, die Todesstrafe auf Personen\nsubject to the Malta Armed Forces Act         anzuwenden, die dem maltesischen Streit-\n(Chapter 220 of the revised edition of the    kräftegesetz unterliegen (Kapitel 220 der\nLaws of Malta), which Act provides that the   überarbeiteten Ausgabe der Gesetze von\ndeath penalty may be awarded in excep-        Malta); dieses Gesetz sieht vor, daß die\ntional and serious cases defined therein,     Todesstrafe in den im Gesetz festgelegten\nbut only intimes of war.\"                     außergewöhnlichen und schweren Fällen,\njedoch ausschließlich in Kriegszeiten, ver-\nhängt werden kann.\"\nDiese Bekanntmachung ergeht im Anschluß an die Bekanntmachung vom\n14. Juni 1995 (BGBI. II S. 567).\nBonn, den 16. September 1996\nAuswärtiges Amt\nIm Auftrag\nDr. Scheel","2522 Bundesgesetzblatt Jahrgang 1996 Teil II Nr. 44, ausgegeben zu Bonn am 15. Oktober 1996\nBekanntmachung\nüber das Inkrafttreten\ndes deutsch-tunesischen Abkommens über Kindergeld\nVom 17. September 1996\nNach Artikel 2 Abs. 2 des Gesetzes vom 13. August\n1995 zu dem Abkommen vom 20. September 1991 zwi-\nschen der Bundesrepublik Deutschland und der Tunesi-\nschen Republik über Kindergeld (BGBI. 1995 II S. 641)\nwird bekanntgemacht, daß das Abkommen nach seinem\nArtikel 11 Abs. 2\nam 1. August 1996\nin Kraft getreten ist.\nDie Ratifikationsurkunden sind in Tunis am 27. Juni\n1996 ausgetauscht worden.\nBonn, den 17. September 1996\nAuswärtiges Amt\nIm Auftrag\nDr. Scheel\nBekanntmachung\nüber den Geltungsbereich\ndes Europäischen Übereinkommens\nüber die internationale Beförderung gefährlicher Güter auf der Straße (ADR)\nVom 25. September 1996\nDas Europäische übereinkommen vom 30. September 1957 über die inter-\nnationale Beförderung gefährlicher Güter auf der Straße (ADA) - BGBI. 1969 II\nS. 1489; 1985 II S. 1115 - ist nach seinem Artikel 7 Abs. 2 für\nEstland                                                      am 25. Juli 1996\nin Kraft getreten.\nDiese Bekanntmachung ergeht im Anschluß an die Bekanntmachung vom\n1. Juli 1996 (BGBI. II S. 1196).\nBonn, den 25. September 1996\nAuswärtiges Amt\nIm Auftrag\nDr. Scheel","·---------·--· ----·----· -··--·--------------\nBundesgesetzblatt Jahrgang 1996 Teil II Nr. 44, ausgegeben zu Bonn am 15. Oktober 1996 2523\nBekanntmachung\nüber den Geltungsbereich\ndes Wiener Übereinkommens über diplomatische Beziehungen\nVom 26. September 1996\nDas Wiener übereinkommen vom 18. April 1961 über diplomatische Bezie-\nhungen (BGBI. 1964 II S. 957) ist nach seinem Artikel 51 Abs. 2 für\nAndorra                                                  am 2. August 1996\nin Kraft getreten.\nDiese Bekanntmachung ergeht im Anschluß an die Bekanntmachung vom\n22. Juli 1996 (BGBI. II S. 1454).\nBonn, den 26. September 1996\nAuswärtiges Amt\nIm Auftrag\nDr. Scheel\nBekanntmachung\nüber den Geltungsbereich\ndes Wiener Übereinkommens über konsularische Beziehungen\nVom 26. September 1996\nDas Wiener übereinkommen vom 24. April 1963 über konsularische Bezie-\nhungen (BGBI. 1969 II S. 1585) ist nach seinem Artikel 77 Abs. 2 für\nAndorra                                                   am 2. August 1996\nin Kraft getreten.\nDiese Bekanntmachung ergeht im Anschluß an die Bekanntmachung vom\n22. Juli 1996 (BGBI. II S. 1454).\nBonn, den 26. September 1996\nAuswärtiges Amt\nIm Auftrag\nDr. Scheel","2524                  Bundesgesetzblatt Jahrgang 1996 Teil II Nr. 44, ausgegeben zu Bonn am 15. Oktober 1996\nHerausgeber: Bundesministerium der Justiz - Verlag: Bundesanzeiger Verlags-\nges.m.b.H. - Druck: Bundesdruckerei GmbH, Zweigniederlassung Bonn.\nBundesgesetzblatt 1eil I enthält Gesetze sowie Verordnungen und sonstige Be-\nkanntmachungen von wesentlicher Bedeutung, soweit sie nicht im Bundesgesetz•\nblatt Teil II zu veröffentlichen sind.\nBundesgesetzblatt Teil II enthält\na) v61kerrecht1iche Übet'elnkünfte und die zu Ihrer Inkraftsetzung oder Durch-\nsetzung erlassenen Rechtsvorschriften sowie damit zusammenhängende\nBekanntmachungen,\nb) Zolltarifvorschriften.\nlaufender Bezug nur Im Verlagsabonnement. Postanschrift für Abonnements·\nbestellungen sowie Bestellungen bereits erschienener Ausgaben:\nBundesanzeiger Verlagsges.m.b.H., Postfach 13 20, 53003 Bonn\nTelefon: (0228) 38208·0, Telefax: (0228) 38208-36.\nBezugspreis für Teil I und Teil II halbjAhrlichje 97,80 DM. Einzelstücke je angetan•\ngene 16 Seiten 3, 10 DM ZUZOglich Versandkosten. Dieser Preis gilt auch für\nBundesgesetzblätter, die vor dem 1. Januar 1993 ausgegeben worden sind.\nLieferung gegen Voreinsendung des Betrages auf das Postgirokonto Bundes-\ngesetzblatt Köln 3 99-509, BLZ 370 100 50, oder gegen Vorausrechnung.\nPreis dieser Ausgabe: 5,05 DM (3,10 DM zuzüglich 1,95 DM Versandkosten), bei                   Bundeunzeiger Ver1agsges.m.b.H. · Postfach 13 20 · 53003 Bonn\nLieferung gegen Vorausrechnung 6,05 DM.\nIm Bezugspreis ist die Mehrwertsteuer enthalten; der angewandte Steuersatz\nbetn\\gt 7%.\nBekanntmachung\nüber den Geltungsbereich\ndes Übereinkommens über die biologische Vielfalt\nVom 2. Oktober 1996\nDas übereinkommen vom 5. Juni 1992 über die biologische Vielfalt (BGBI.\n1993 II S. 1741) ist nach seinem Artikel 36 Abs. 3 für\nRuanda                                                              am       27. August 1996\nSt. Vincent und die Grenadinen                                      am 1. September 1996\nin Kraft getreten und wird für\nSlowenien                                                           am        7. Oktober 1996\nZypern                                                              am        8. Oktober 1996\nin Kraft treten.\nDiese Bekanntmachung ergeht im Anschluß an die Bekanntmachung vom\n18. Juli 1996 (BGBI. II S. 1229).\nBonn, den 2. Oktober 1996\nAuswärtiges Amt\nIm Auftrag\nDr. Scheel"]}