{"id":"bgbl2-1996-13-29","kind":"bgbl2","year":1996,"number":13,"date":"1996-04-02T00:00:00Z","url":"https://offenegesetze.de/veroeffentlichung/bgbl2/1996/13#page=35","api_url":"https://api.offenegesetze.de/v1/veroeffentlichung/bgbl2-1996-13-29/","document_url":"https://media.offenegesetze.de/bgbl2/1996/bgbl2_1996_13.pdf#page=35","order":29,"title":"Bekanntmachung über den Geltungsbereich des Übereinkommens über die Rechte des Kindes","law_date":"1996-03-06T00:00:00Z","page":379,"pdf_page":35,"num_pages":1,"content":["Bundesgesetzblatt Jahrgang 1996 Teil II Nr. 13, ausgegeben zu Bonn am 2. April 1996                379\nBekanntmachu'!P\nüber den Geltungsbereich des Uberelnkommens\nüber die Rechte des Kindes\nVom 6. März 1996\n1.\nDas Übereinkommen vom 20. November 1989 über die Rechte des Kindes\n(BGBI. 1992 II S. 121) ist nach seinem Artikel 49 Abs. 2 für folgenden weiteren\nStaat in Kraft getreten:\nTanga                                                             am 6. Dezember 1995\nII.\nDänemark hat dem Generalsekretär der Vereinten Nationen am 16. Oktober\n1995 folgende E r k I ä r u n g notifiziert:\n(Übersetzung)\n\"The Govemment of Denmark has exa-                 \"Die Regierung Dänemarks hat die von\nmined the reservations made by Djibouti,           Dschibuti, der Islamischen Republik Iran,\nthe lslamic Republic of Iran, Pakistan and         Pakistan und der Arabischen Republik Sy-\nthe Syrian Arab Republic upon ratification of      rien bei der Ratifikation des Übereinkom-\nthe Convention on the Rights of the Child.         mens über die Rechte des Kindes ange-\nbrachten Vorbehalte geprüft.\nBecause of their unlimited scope and un-           Wegen ihrer Unbegrenztheit und Unbe-\ndefined character these reservations are           stimmtheit sind diese Vorbehalte mit Ztel\nincompatible with the object and purpose of        und Zweck des Übereinkommens unverein-\nthe convention and accordingly inadmis-            bar und folglich unzulässig und völkerrecht-\nsible and without effect under intemational        lich unwirksam. Die Regierung von Däne-\nlaw. Therefore, the Govemment of Den-              mark erhebt daher Einspruch gegen diese\nmark objects to these reservations. The            Vorbehalte. Das Übereinkommen bleibt in\nconvention remains in force in its entirety        seiner Gesamtheit jeweils zwischen Dschi-\nbetween Djibouti, the lslamic Republic of          buti, der Islamischen Republik Iran, Paki-\nIran, Pakistan, the Syrian Arab Republic           stan, der Arabischen Republik Syrien und\nrespectively and Denmark.                          Dänemark in Kraft.\nlt is the opinion of the Govemment of              Die Regierung von Dänemark vertritt die\nDenmark that no time limit applies to objec-       Auffassung, daß für Einsprüche gegen\ntions against reservations, which are inad-        Vorbehalte, die nach dem Völkerrecht unzu-\nmissible under international law.                  lässig sind, keine zeitliche Begrenzung\ngilt.\nThe Government of Denmark recom-                   Die Regierung von Dänemark empfiehlt\nmends the govemments of Djibouti, the ls-          den Regierungen Dschibutis, der Islami-\nlamic Republic of Iran, Pakistan and the           schen Republik Iran, Pakistans und der Ara-\nSyrian Arab Republic to reconsider their           bischen Republik Syrien ihre Vorbehalte zu\nreservations to the Convention on the              dem Übereinkommen über die Rechte des\nRights of the Child.\"                              Kindes zu überdenken.•\nIII.\nNorwegen hat dem Generalsekretär der Vereinten Nationen am 19. Sep-\ntember 1995 die R ü c k nah m e seines bei Hinterlegung der Ratifikationsurkunde\nam 8. Januar 1991 angebrachten Vor b eh a I t s (vgl. die Bekanntmachung vom\n10. Juli 1992, BGBI. II S. 990) notifiziert.\nDiese Bekanntmachung ergeht im Anschluß an die Bekanntmachung vom\n22. Dezember 1995 (BGBI. 1996 II S. 231).\nBonn, den 6. März 1996\nAuswärtiges Amt\nIm Auftrag\nDr. Scheel"]}