{"id":"bgbl2-1995-18-1","kind":"bgbl2","year":1995,"number":18,"date":"1995-06-28T00:00:00Z","url":"https://offenegesetze.de/veroeffentlichung/bgbl2/1995/18#page=21","api_url":"https://api.offenegesetze.de/v1/veroeffentlichung/bgbl2-1995-18-1/","document_url":"https://media.offenegesetze.de/bgbl2/1995/bgbl2_1995_18.pdf#page=21","order":1,"title":"Bekanntmachung über den Geltungsbereich des Übereinkommens zum Schutz des architektonischen Erbes Europas","law_date":"1995-05-18T00:00:00Z","page":485,"pdf_page":21,"num_pages":2,"content":["Nr. 18 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 28. Juni 1995                           485\nBekanntmachung\nüber den Geltungsbereich des Übereinkommens\nzum Schutz des architektonischen Erbes Europas\nVom 18. Mal 1995\nDas Übereinkommen vom 3. Oktober 1985 zum Schutz\ndes architektonischen Erbes Europas (BGBI. 1987 II S. 623)\nist nach seinem Artikel 23 Abs. 2 für\nBosnien-Herzegowina                         am 1. April 1995\nin Kraft getreten.\nDiese Bekanntmachung ergeht im Anschluß an die\nBekanntmachung vom 16. Mai 1994 (BGBI. II S. 762).\nBonn, den 18. Mai 1995\nAuswärtiges Amt\nIm Auftrag\nDr. Schürmann\nBekanntmachung\nüber den Geltungsbereich des Übereinkommens\nüber die zivilrechtlichen Aspekte Internationaler Kindesentführung\nVom 22. Mal 1995\n1.\nDas Übereinkommen vom 25. Oktober 1980 über die zivilrechtlichen Aspekte\ninternationaler Kindesentführung (BGBI. 1990 II S. 206) ist nach seinem Artikel 43\nAbs. 2 für\nItalien                                                                   am 1. Mai 1995\nin Kraft getreten.\n1t a I i e n hat nach Artikel 6 Abs. 1 des Übereinkommens folgende zentrale\nBehörde bestimmt:\nnMinistry of Justice - Central Office for the justice of minors -\".\nII.\nDas Übereinkommen ist nach seinem Artikel 38 Abs. 5 im Verhältnis zu\nDeutschland für folgende weitere Staaten in Kraft getreten:\nSt. Kitts und Nevis                                                       am 1. Mai 1995\n(zentrale Behörde gemäß Artikel 6 Abs. 1: \"The Attomey General or his\ndesignate\")\nnach Maßgabe des folgenden Vorbehalts:\n(Übersetzung)\n\"St. Kitts and Nevis is not bound to assume      ,,St. Kitts und Nevis ist nicht daran gebun-\nany costs resulting under the Convention          den, die sich aus der Beiordnung eines\nfrom the participation of legal counsel or        Rechtsanwalts [oder] aus einem Gerichts-\nadvisers [or] from court proceedings in           verfahren ergebenden Kosten im Sinne des","486                         Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1995, Teil II\nterms of paragraph 3 of the Article 26 of the       Artikels 26 Abs. 3 des Übereinkommens zu\nConvention.\"                                        übernehmen.\"\nsowie der nachstehenden Gegenäußerung Deutschlands:\n„Der von St. Kitts und Nevis beim Beitritt erklärte Vorbehalt gemäß Artikel 26 Abs. 3 des\nÜbereinkommens wird von den zuständigen deutschen Justizbehörden im Zusammenhang\ndamit gesehen, daß in St. Kitts und Nevis kein System der Prozeßkosten- und Beratungs-\nhilfe besteht. Sollte ein derartiges System allerdings eingeführt werden, dürfte der Vorbehalt\nin der jetzigen Form dann unzulässig sein. Vor diesem Hintergrund könnte eine Lösung\ndarin bestehen, wenn St. Kitts und Nevis seinen Vorbehalt gemäß Artikel 26 Abs. 3\nentsprechend ergänzt.•\nZypern                                                                    am 1. Mai 1995\n(zentrale Behörde gemäß Artikel 6 Abs. 1: ''The Minister of Justice and Public\nOrder, 12 llelioupolcos Street, Nicosia, Cyprus\").\nDas Übereinkommen wird ferner im Verhältnis zu Deutschland für folgende\nweitere Staaten in Kraft treten:\nChile                                                                     am 1. Juni 1995\n(zentrale Behörde gemäß Artikel 6 Abs. 1: \"la Corporaci6n de Asistencia\nJudicial de la Regi6n Metropolitana\")\nnach Maßgabe der folgenden Erklärung:\n(Übersetzung)\n\"Chile entiende el articulo 3 de la Con-           „Chile legt Artikel 3 des Übereinkommens\nvenci6n sobre los Aspectos Civiles del Se-          über die zivilrechtlichen Aspekte internatio-\ncuestro lnternacional de Niiios en el sentido       naler Kindesentführung dahin aus, daß er\nque no se opone a la legislaci6n nacional           nicht im Widerspruch zum innerstaatlichen\nque estipula que el derecho de tuici6n y           Recht steht, das vorsieht, daß das Schutz-\ncustodia se ejerce hasta los 18 arios de           und Sorgerecht bis zum Alter von 18 Jahren\nedad.\"                                             ausgeübt wird.\"\nPanama                                                                    am 1. Juni 1995\n(zentrale Behörde gemäß Artikel 6 Abs. 1: \"The Ministry of Foreign Affairs\")\nSlowenien                                                                 am 1. Juni 1995\n(zentrale Behörde gemäß Artikel 6 Abs. 1: \"The Ministry of Labour, Family\nand Social Affairs· of the Republic of Slovenia, Section for Social Affairs,\n61000 Ljubljana, Kotnikova 5\").\nIII.\nMexiko hat dem Verwahrer des Übereinkommens folgende geänderte An-\nschrift seiner zentralen Behörde gemäß Artikel 6 Abs. 1 mitgeteilt (vgl. die\nBekanntmachung vom 17. Dezember 1991, BGBI. 1992 II S. 19):\n\"Department of Legal Adviser\nMinistry of Foreign Affairs\nHomero 213, Piso 17\nCol. Chapultepec Morales\n11570 Mexico, D.F.\nMexico\".\nSpanien hat dem Verwahrer des Übereinkommens folgende geänderte\nBezeichnung der zentralen Behörde gemäß Artikel 6 Abs. 1 notifiziert (vgl. die\nBekanntmachung vom 11. Dezember 1990, BGBI. 1991 II S. 329):\n\"la Direcci6n General de Codificaci6n y Cooperaci6n Jurfdica lnternacional,\nMinisterio de Justicia e lnterior\".\nDiese Bekanntmachung ergeht im Anschluß an die Bekanntmachung vom\n22. Juli 1994 (BGBI. II S. 1432).\nBonn, den 22. Mai 1995\nAuswärtiges Amt\nIm Auftrag\nDr. Schü rmann"]}