{"id":"bgbl2-1994-51-9","kind":"bgbl2","year":1994,"number":51,"date":"1994-10-22T00:00:00Z","url":"https://offenegesetze.de/veroeffentlichung/bgbl2/1994/51#page=6","api_url":"https://api.offenegesetze.de/v1/veroeffentlichung/bgbl2-1994-51-9/","document_url":"https://media.offenegesetze.de/bgbl2/1994/bgbl2_1994_51.pdf#page=6","order":9,"title":"Gesetz zu dem Abkommen vom 10. Juni 1993 zwischen der Regierung der Bundesrepublik Deutschland und der Regierung der Ukraine über die Seeschiffahrt","law_date":"1994-10-17T00:00:00Z","page":3522,"pdf_page":6,"num_pages":7,"content":["3522                     Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1994, Teil II\nGesetz\nzu dem Abkommen vom 1O. Juni 1993\nzwischen der Regierung der Bundesrepublik Deutschland\nund der Regierung der Ukraine\nüber die Seeschiffahrt\nVom 17. Oktober 1994\nDer Bundestag hat mit Zustimmung des Bundesrates das folgende Gesetz\nbeschlossen:\nArtikel 1\nDem in Kiew am 10. Juni 1993 unterzeichneten Abkommen zwischen der\nRegierung der Bundesrepublik Deutschland und der Regierung der Ukraine\nüber die Seeschiffahrt wird zugestimmt. Das Abkommen wird nachstehend\nveröffentlicht.\nArtikel 2\n(1) Dieses Gesetz tritt am Tage nach seiner Verkündung in Kraft.\n(2) Der Tag, an dem das Abkommen nach seinem Artikel 16 in Kraft tritt, ist\nim Bundesgesetzblatt bekanntzugeben.\nDas vorstehende Gesetz wird hiermit ausgefertigt und wird im Bundesgesetz-\nblatt verkündet.\nBerlin, den 17. Oktober 1994\nDer Bundespräsident\nRoman Herzog\nDer Bundeskanzler\nDr. Helmut Kohl\nDer Bundesminister für Verkehr\nWissmann\nDer Bundesminister des Auswärtigen\nKinkel","Nr. 51 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 22. Oktober 1994                                             3523\nAbkommen\nzwischen der Regierung der Bundesrepublik Deutschland\nund der Regierung der Ukraine\nüber die Seeschiffahrt\nYrop.a\nMi >K   YPffAOM <!>eAepan1eHoi Pecny6ni KH Hi Me44HHa\ni YpfffJ.OM YKpaiHH\nnpo MOpCbKe cyp.HonnaBCTBO\nDie Regierung der Bundesrepublik Deutschland                            YpffA <l>eAepaTHBHOi Pecny611i KM Hi MS4-ll.fHHa\nund die Regierung der Ukraine -                                                 i YPRA YKpaiHH\nin dem Wunsch, die harmonische Entwicklung der Seeschiff-              nparHYl.fM 3a6e3nel.fMTM rapMOHi HHMH po3BMTOK Bi AHOCHH Mi >K\nfahrtsbeziehungen zwischen der Bundesrepublik Deutschland              Q>8A8P8THBHOIO Pecny6niKOIO HiMS4-11.fMH8 i YKpaiHOIO Y rany3i\nund der Ukraine, die sich auf das beiderseitige Interesse dieser       MOpcbKOro cyAHOnnaecTea, 1140 MalOTb 683YB8THCSI Ha\nLänder und die Freiheit ihres Außenhandels gründen, zu gewähr-         o6onillbHiM 3a4iKaeneHOCTi 4MX KpaiH i CBOOOAi ix 30BHiWHbOi\nleisten und die internationale Zusammenarbeit auf diesem Gebiet        TOprieni, Ta SIKOMOra 3Mi4HMTM Mi>KHapoAHe cniepo6iTHH4TBO B\nsoweit wie möglich zu verstä~en,                                       4iiil rany3i,\nin .der Erkenntnis, daß der bilaterale Warenaustausch von              y po3yMiHHi TOro, 1140 ABOCTOp0HHiiil o6MiH ToeapaMH MaE\neinem wirksamen Dienstleistungsaustausch begleitet werden              cynpoBOA>KYBaTHCR AiEBHM OOMiHOM nocnyraMM,\nsoll-\nsind wie folgt übereingekommen:                                        AOMOBHllHCR npo TaKe:\nArtikel 1                                                               CT8TTSI 1\nBegriffsbestimmungen                                                     8M3H8'18HHSI nOHSITb\nIn diesem Abkommen bezeichnen                                          Y 4iiil YrOAi MaETbCSI Ha yea3i\n1. der Ausdruck „zuständige Seeschiffahrtsbehörde\"                    1. niA        nOHRTTSIM    ·KoMneTeHTHa      ycTaHoea       MOpcbKOro\nTpaHcnopTY\"\na) in der Bundesrepublik Deutschland das Bundesministe-                 a) y <l>eAepaTHBHiH Pecny611i4i HiMel.fl.fHHa - MiHiCTepcTBO\nrium für Verkehr und die ihm nachgeordneten Behörden,                   TpaHCnopTY Ta niA11erni HOMY ycTaHOBM,\nb) in der Ukraine das Ministerium für Verkehr;                          6) e YKpaiHi - MiHiCTepcTBO TpaHCnOpTY;\n2. der Ausdruck „Schiff einer Vertragspartei\" jedes Schiff, das        2. niA nOHRTTRM •cyAHO AoroeipHOi CTopoHM• KO>KHe CVAHO,\nnach den Rechtsvorschriften dieser Vertragspartei ihre Flagge           SIK8 nnaeaE y BiAOOBiAHQCTi AO npaBOBHX HOpM 4iE\"i\nführt und gemäß ihren Gesetzen in ein Register eingetragen             AoroeipHoi CTopoHM niA IT npanopoM 138H8C8He AO p&a:Tpy\nist. Dieser Ausdruck umfaßt nicht Kriegsschiffe und Fischerei-          BiMCbKOBHX Ta pH6onoae4bKMX CVAeH. 3 Or/lffAY Ha\nfahrzeuge. Im Hinblick auf die Anwendung der Artikel 2, 5, 8,           38CTocyeaHHR CTaTeH 2, 5, 8, 9, 10, 12, 13 114 niA •cyAHOM\n9, 10, 12, 13 und 14 gilt als „Schiff einer Vertragspartei\" auch       AoroeipHOi CTopoHH• MaETbCR Ha yea3i TaKo>K KO>KHe CYAHO\njedes Schiff unter der Flagge eines dritten Staates, das von            niA npanopoM Tp8Tb0i Aep>KaBM, RKe BHKOPHCTOBYETbCR\neinem Seeschiffahrtsunternehmen einer der Vertragsparteien              ycTaHOBOIO MOpcbKoro TpaHcnopTY OAHiEi 3 AoroeipHHX\neingesetzt wird;                                                       CTopiH;\n3. der Ausdruck „Seeschiffahrtsuntemehmen einer Vertragspar-           3. niA nOHRTTRM •ycTaHoea MOpcbKoro TpaHCnop-ry AoroeipHoi\ntei\" ein Seeschiffe einsetzendes Beförderungsunternehmen,              CTOpoHM\" TpaHcnopTH8 n iAOPMEMCTBO, KOTpe BHKOPHCTOByE\ndas seinen Firmensitz im Hoheitsgebiet dieser Vertragspartei           MOpcbKi cyAHa, ME!€ CBOE nOCTiHHe po3TawyeaHHR Ha\nhat und von ihr nach Maßgabe ihrer Rechtsvorschriften als              TepMTOpii 4iei AoroeipHoT CTopoHM i BM3HaETbCR y\n.,Seeschiffahrtsunternehmen\" anerkannt ist;                             B iArlOB iAHOCT i AO IT IOPHAMl.fHHX HOpM SIK •ycTaHOBa\nMOpcbKOfO TpaHCnOpTY•;\n4. der Ausdruck „Besatzungsmitglied\" den Kapitän und jede              4. niA nOHmTRM •yneH eKina>KY\" KaniTaH i 6yAt,-RK8 oco6a,\nPerson, die während der Reise Aufgaben oder Dienste an                 KOTpa BHKOHYE niA l.faC peMcy 38ßAaHHR a6o CllY>KÖY Ha\nBord wahrzunehmen hat und deren Name in der Musterrolle                Ö0pTY CVAHa i l.fME npi3BHl14e 38H8CeHe AO cyAOBOi poni.\ndes Schiffes aufgeführt ist.\nArtikel 2                                                            CTaTTR   2\nFreiheit des Verkehrs                                                    Cao6oA9   pyxy\n(1) Die Vertragsparteien kommen überein, die Entwicklung des           1. Aotoe i pH i CTopoHM norOA>KYIOTbCR cnpMRTH po3BHTKOB i\nSeeverkehrs zwischen ihren beiden Ländern zu fördern. Sie wer-         MOpcbKOro CYAHOnnaeCTBa Mi>K o6oMa CBOiMH Kpai'HaMH. BoHH","3524                                          Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1994, Teil II\nden sich jeglicher Maßnahmen enthalten, die dem ungehinderten         yrpr.1My10TbCR BiA 6YAb·RKoro 3axOAY, KOTpr.1111 Mir 61,1 3awKOA\"1T\"1\ninternationalen Seeverkehr sowie der uneingeschränkten Beteili-       6e36opoHH\"1M M i>KHapOAH\"1M MOpcbK\"1M nepeee3eHHRM, a TaKO>K\ngung der Seeschiffahrtsunternehmen der beiden Vertragsparteien        Heo6Me>KeHilll ~acTi ni,qnp\"1EMCTB M0pcbKOro TpaHcnopTy o6ox\nan der Beförderung der im Rahmen ihres bilateralen Außenhan-          AoroeipHHX CTOpiH y nepeee3eHHi eaHTa>Kie y paMKax\ndels ausgetauschten Güter sowie am Seeverkehr zwischen ihrem          ABOCTOp0HHbOi          30BHiWHbOi      Toprieni     Ta     M0pcbKMM\njeweiligen Land und Drittländern abträglich sein könnte.              nepeee3eHHRM Mi>K iXHiMM KpaiHaMM Ta TpeTiMM Aep>KaeaMM.\n(2) Die Schiffe jeder Vertragspartei sind berechtigt, zwischen        2. CyAHa K0>KH0i AoroeipHoi CTopoHM MatOTb npaeo\nden dem internationalen Handelsverkehr geöffneten Häfen der           3AiHCHIOBaTM peMCM Mi>K nopTaMM o6ox AoroeiJ)HMX CTopiH,\nbeiden Vertragsparteien zu fahren und Fahrgäste und Güter zwi-        BiAKPMTHMM A/lR Mi>KH8p0AHOro Toproee/lbH0ro TpaHcnopTy, Ta\nschen den Vertragsparteien sowie zwischen jeder von ihnen und         nepeB03HTH         naca>KHpie    i BSHTa>Ki RK noMi>K ABOMa\nDrittländern zu befördern.                                            Aoroe ipHMMM CTopoHaMM, TaK i noM i>K K0>KH0IO i3 Aoroe ipHMX\nCTOpiH i TpeTiMM KpaiHaMM.\n(3) Seeschiffahrtsunternehmen aus Drittländern sowie Schiffe          3. niAnPMEMCTBa M0pcbK0rO TpaHcnopTy TpeTiX KpaiH, a\nunter der Flagge eines Drittstaats können sich ohne Einschrän-        TaK0>K cy,qHa niA npanopoM TP9TbOT A8P>KBBM M0>KYfb 6e3\nkung an der Beförderung der im Rahmen des bilateralen Außen-          OÖMe>KeHb 6paTM ~aCTb y nepeee38HH i BaHTa>K i B y paMKax\nhandels der Vertragsparteien ausgetauschten Güter beteiligen.         ABOCT0poHHbOi Toprieni Mi>K AoroeipHMMM CTopoHaMM.\nDie von Seeschiffahrtsunternehmen der Vertragsparteien be-            3a4)paxT0BaH i n i,qnpMEMCTBaMM M0pcbK0rO TpaHcnopTy\nfrachteten Schiffe genießen dieselben Vergünstigungen, wie            AoroeipHMX CTOpiH cyAHa K0PMCTYIOTbCA TMMM >K nim,raMM, ~o\nwenn sie die Flagge einer Vertragspartei führten.                     111 Ti, RKi n11aea10Tb niA npanopoM 0AHiti 3 AoroeipHMX\nCTOpiH.\nArtikel 3                                                             CTaTTII 3\nInternationale Verpflichtungen                                         Mi>KH&poAffl   306oa  \"1138HHR\n(1) Dieses Abkommen berührt nicht die Verpflichtungen aus             1. l.4R Yro,qa  H8 CTocyETbCS1  306oe·A38Hb,   up BMnnMBatOTb 3\nanderen internationalen Übereinkünften, welche die Vertragspar-       iHWIIIX     Mi>KHaJ)O,qHMX    yr()A,   YK11ßA8HMX      Aoroeil)HMMM\nteien geschlossen haben, vor allem aus dem Übereinkommen der          CTopoHaMM, nepe.q yciM 3 K0ttBeH4ii oo·f.AHaHMX Ha4iM eiA 6\nVereinten Nationen vom 6. April 1974 über einen Verhaltenskodex       KBiTHA 1974 p0KY npo K0A9KC n0BeAiHKM y lliHiMHMX\nfür Linienkonferenzen und im besonderen nicht die Verpflichtun-       K0Hq>epeH4iRX, i, 30KpeMa, TMX 3o6oe·A3aHb, ~o BMn/1MB8l0Tb\ngen, die sich für die Bundesrepublik Deutschland aus ihrer Mit-      A/lA <l>eA8paTMBHOi Pecny6n IKM H iM8'4'4MHa 3 ii '4/leHCTBa y\ngliedschaft in den Europäischen Gemeinschaften ergeben.               EeponeMCbKOMY Cn iBTOeapMCTB i.\n(2) Praktische Einzelheiten, die sich aus der Durchführung des        2. npaKTM'¾Hi no,qpo61,14i, ~o BMnnMBalOTb 3 BMK0HSHHA\nÜbereinkommens über einen Verhaltenskodex für Linienkonferen-         KoHeeH4ii npo KOAeKc noeeAiHKM y /liHilllHlllX KOH4>8peH4iRX,\nzen ergeben, sind durch die am bilateralen Verkehr beteiligten        M8l0Tb pery1110eaTMCR ni,qnpMEMCTBSMM MOpcbKoro TpaHCnopTy,\nSeeschiffahrtsunternehmen, die der betreffenden Linienkonferenz       K0Tpi 6epyrb ~aCTb y ABOCT0poHHiX nepeee38HHRX, i\nangehören, zu regeln.                                                 Hane>KaTb A0 ei,qnOBiAHMX /liHIIIIHMX K0H4>epeH4i111.\n(3) Beide Vertragsparteien streben an, die einschlägigen inter-       3. 06MABi AoroeipHi CT0poHM nparHyrMMyrb paTM4}iKyeaTM\nnationalen Übereinkünfte über Schiffssicherheit, über die sozialen    BiAn0BiAHi Mi>KHapoAHi K0HB8H4ii npo 6e3neKY CYA8H, npo\nBedingungen der Seeleute, über den Transport gefährlicher Güter       co4ianbHi YMOBM M0pRKiB, npo nepeee38HHA He6e3ne'¾H\"1X\nund über den Meeresumweltschutz zu ratifizieren.                      BSHTa>KiB Ta npo 3axMCT MOpcbK0ro HaBKi/1/lA.\nArtikel 4                                                              CTaTTII 4\nNlchtdlakrlmlnleNng                                                YHMKHeHHR AMCKpltM IH&l,lli\ndes SeNchlffahrtaunternehmena                                     n iAnPMEMCTB8 MOpcbKOro Tp&Hcnop-ry\nBeide Vertragsparteien unter1assen im internationalen Seever-         O6MABi A<>roeipHi CTopoHM H8 38CTOCOeyeaTMMYTb y\nkehr diskriminierende Handlungen jeder Art, die zu einer Benach-      Mi>KHapo,qHOM}' MopCbKOMY cyAH0rl/18BCTBi ,qMCKpiMiHa4iMHMX\nteiligung der Seeschiffahrtsinteressen der anderen Vertragspartei     Ailll 6y,qb-RK0r0 xapaKTepy, KOTpi 38'4ina/1M 6 iHTepecM\nführen oder die freie Auswahl der Seeschifffahrtsunternehmen          MopCbKOf0 cy,qH0MaecTBa iHWOi CTopoHM a6o MOf/lM 6\nentgegen den Grundsätzen des freien Wettbewerbs beeinträchti-         38WK0,ql'ITM einbH0My BM6opy ni,qnpMeMCTBa M0pcbK0ro\ngen könnten.                                                          TpaHcnopTy ecynepe'¾ npMH4MnaM BillbH0i K0HKYpeH4iL\nArtikel 5                                                             CT&TTII 5\nRegelungen                                                              Pe>KIIIIII\nIn den Hlfen und Hoheltsgewlaaem                                       y nopTax i  T8p11ToplanwtllX   IIOABX\n(1) Jede Vertragspartei gewährt auf der Grundlage der Gegen-          1. Ko>KHa AoroeiJ)Ha CTopoHa 386e3n8'4)'E cy,qHaM iHwoi Ao-\nseitigkeit in ihren Häfen, Hoheitsgewässern und anderen ihrer         roe ipHOi CTopOHM y ceoix nopTaX, TepMTop ianbHHX eo,qax Ta\nZuständigkeit unterliegenden Gewässern den Schiffen der ande-         iHWMX niA11er/1MX Ti 10pMCAMK4ii BO,qoMMax Ha OCHOBi\nren Vertragspartei die gleiche Behandlung wie ihren eigenen im        B38EMHOCTi TaKe >K CTaeneHHA, AK i A0 B/18CHMX cyAeH, ~o\ninternationalen Verkehr eingesetzten Schiffen, insbesondere beim     6epyrb ~aCTb y Mi>KHapo,qHlllX nepeee38HHAX, 30KpeMa n iA '¾aC\nZugang zu den Häfen, Aufenthalt in den Häfen und Verlassen der        3axo,qy A0 nopTy, nepe6yBaHHA TaM I BMX0AY 3 nopTY, y\nHäfen, bei der Benutzung der Hafenanlagen für den Güter- und          BMKOpMCT&HH I nopTOBMX cnopyA A/lA                  BaHTa>KHMX      i\nPassagierverkehr sowie beim Zugang zu allen Dienstleistungen         naca>KMpcbKMX nepeee3eHb, a TaK0>K y AOCTyTli A0 ecix nocnyr\nund anderen bestehenden Einrichtungen.                               Ta iHWMX iCHY10'4MX 38K/1&,qiB.\n(2) Die in Absatz 1 erwähnte Gegenseitigkeit erstreckt sich auch      2. 3ra,qaHa y nyHKT i 1 838EMH iCTb po3n0BCIOA>K}'ETbCA TaKO>K\nauf das Recht der Seeschiffahrtsuntemehmen beider Vertrags-           Ha npaeo niAnpMeMCTea M0pcbKoro TpaHCn0pTy o6ox\nparteien auf Zugang zur Ausübung und Nutzung von Agenturlei-         AoroeipHMX CTopiH Ha ,qocryn A0 3,qi111CHeHHR Ta BMK0pMCTaHHR\nstungen entsprechend den Gesetzen, die aufseiten der jeweiligen       areHTCbKMX nocnyr y ei,qnoei,qHOCTi A0 38KOHiB, '¾MHHMX 3 ÖOKY\nVertragspartei gelten.                                               K0>KHOi {J.oroe ipHOi CTopoHM.","Nr. 51 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 22. Oktober 1994                                     3525\nArtikel 6                                                         CranR6\nFreier Transfer                                                Cao6oA8 nepepaxyaaHb\nJede Vertragspartei gewährt den Seeschiffahrtsunternehmen           Ko>KHa AoroeiJ)Ha CTopoHa 386e3rleYyE ni,qnpMeMCTeaM\nder anderen Vertragspartei das Recht, Einnahmen aus Dienstlei-      MopcbKoro TpaHCnOPTY iHwoi AoroelJ)HOi CTC>pOHM npaeo\nstungen der Seeschiffahrt im Hoheitsgebiet der ersten Vertrags-     38CTOCOByBaTM AOXOAM BiA nocnyr MopcbKoro TpaHCnOpTY Y\npartei für Zahlungen im Zusammenhang mit der Schiffahrt zu         TepMTopianbHMX BOASX nepwoi AoroeipHoi CTopoHM AnR\nverwenden oder sie in frei konvertierbarer Währung ins Ausland     nnaTe>KiB,       noe·R3aHMX       13    cyAHOnnaBCTBOM       a6o\nzu transferieren. Der Transfer soll auf der Grundlage des amtli-   nepepaxoeyeaTM ix y einbHO KOHeepTOB8HiM ean10Ti 38 KOPAOH.\nchen Wechselkurses und innerhalb der üblichen Frist vorgenom-       nepepaxoeyeaHHR M8l0Tb 3AiMCHIOBaTMCR 38 <>4>i4iMHMM\nmen werden.                                                        o6MIHHMM KYpc0M i y 3BMYHMM TepMiH.\nArtikel 7                                                         CranR7\nVom Anwendungsbereich dieses Abkommens                                        ranY3i, BMKIIIO'teHI 31 ccs,epM\nausgeschlossene Bereiche                                             38CTocyaaHHR 14IEi Yro,qM\nDieses Abkommen berührt nicht die geltenden Rechtsvorschrif-        ~   YrOAS He 38Yinae YMHHMX IOPMA~HMX HOpM KO>KHoi' i3\nten der Vertragsparteien über                                       AoroeipH111x CTopiH ~OAO:\na) das Vorrecht der eigenen Flagge für die nationale Kü-       a) nepeea>KHoro npaea enacHoro npanopy AnR Ha4ioHanbHoro\nstenschiffahrt, Bergungs-, Bugsier-, Lots- und andere          K800Ta>KHOro cyAHOnnaecTea, PRTYBanbHOi, 6yKCMpHO'i,\nDienste, die den eigenen Seeschiffahrts- oder sonstigen        no4MaHCbKOi Ta iHWMX CnY>K6, KOTpi nepeA68YeHi AnR 'jj\nUnternehmen sowie Staatsangehörigen vorbehalten sind;          enaCHMX niAnPMEMCTB MOpcbKOro TpaHCnOPTY YM iHWMX a6o\nes handelt sich jedoch nicht um Küstenschiffahrt, wenn ein     rpoMa.qstH; npoTe npo np1116epe>KHe CYAHOnnaBCTBO He\nSchiff einer Vertragspartei zwischen Häfen der anderen         MAeTbCSI, RK~o cyAHO OAHiEi 3 AoroeipH111x CTopiH 3AiMCHIOE\nVertragspartei fährt, um aus einem Drittland beförderte        peMc noMi>K nopTaMM AoroeipHoi CTopoHM, ~o6 BMCSAMTM\nGüter und Fahrgäste zu löschen beziehungsweise auszu-          naca>K111pie a6o BMB8HT8>KMTM YM B3RTM Ha 6opT a6o\nschiffen oder Güter und Fahrgäste zur Beförderung in ein       nepeee3TM B8HTa>K YM naca>KMpie TpeTbO'i Kpa'iHM:\nDrittland an Bord zu nehmen;\nb) die Lotsenannahmepflicht für Schiffe;                       6) 3000B.R3aHHR AnR cyAeH 6paTM Ha 6opT no4MaHa:\nc) Fahrzeuge, die Aufgaben des öffentlichen Dienstes wahr-     B) TpaHcnOpTHMX 38Co6ie,          KOTpi    BMKOHYIOTb 38BAaHHR\nnehmen;                                                        Aep>1<aeHo'i cny>K6111:\nd) Meeresforschungsaktivitäten;                                r) MOpcbKMX    p03BiAYBMbHMX     po6iT;\ne) das Vorrecht der Seevermessung in den eigenen Ho-           A) nepeea>KHoro npaea B\"1Mlp10eaHHR MOpcbKMX rn1116111H y TepM-\nheitsgewässern.                                                TOpianbHMX BOA8)(.\nArtikel 8                                                         CTanR 8\nBeachtung der Rechtsvorschriften                                    AoTpMM&HHR 10pM,qM'tHMX HopM\nder anderen Vertragspartei In deren Hoheitsgebiet               iHwoi AoroelpHoi CropoHM a ii TepMToplanbHMX ao,qax\n(1) Die Schiffe jeder Vertragspartei sowie ihre Besatzungen,        1. CyAHa KO>KHO'i AoroeipHoi CTopoHM, a TaKO>K ixHi eKina>Ki,\nFahrgäste und Ladungen unterliegen im Hoheitsgebiet der ande-       naCa>KMpM Ta BaHTa>Ki niAn&AalOTb y Tep\"1TOpianbHMX BOAaX\nren Vertragspartei deren geltenden Rechtsvorschriften.              iHwoi AoroeipHoi CTOpOHM niA AilO YMHHMX TaM IOPMA\"1YHHX\nHOpM.\n(2) Die Schiffe der Seeschiffahrtsunternehmen jeder Vertrags-      2. CyAHa niAnPMEMCTB MopcbKoro TpaHcnopTY KO>KHO'i ia Ao-\npartei unterliegen, solange sie sich im Hoheitsgebiet der anderen   roeipHHX CTOpiH, nepe6yea,oy1,1 y TepMTOpianbHMX BOAaX iHWOi\nVertragspartei befinden, deren Gesetzen und sonstigen Rechts-       AoroeipHoi CTOpoHM, niA\"&AalOTb niA AilO YMHHMX TaM 3aKoHie i\nvorschriften über das Ein- und Auslauten der im internationalen     iHWHX npaBOBMX HOpM npo 38XiA y ii T8pMTOpianbHi BOAH Ta\nSeeverkehr eingesetzten Schiffe in ihr oder aus ihrem Hoheitsge-    BMXiA 3 HMX, a TaKO>K npo 8KCnnyaTa4i10 Ta KepyeaHHR cyAH8MM,\nbiet sowie über den Betrieb und die Führung solcher Schiffe.        ~o 6epYTb ~aCTb y Mi>KHapoAHMX nepeee3eHHRX.\n(3) Fahrgäste, Besatzungsmitglieder und Versender von Gütern       3. naca>K111p111, YneHM 8Kina>Ky Ta BiAnpaBHMKH eaHTa>KiB\nmüssen die im Hoheitsgebiet jeder Vertragspartei geltenden Ge-      MYCRTb AOTpMMyeaTMCR YMHHMX y TepMTOpianbHMX BOA8X\nsetze und sonstigen Rechtsvorschriften über Einreise, Aufenthalt    KO>KHOi i3 AoroeipHMX CTopiH 38KOHie Ta iHw111x IOPMAMYHMX\nund Ausreise der Fahrgäste und Besatzungen sowie Einfuhr,           HOJ)M ~OAO e·i3AY,, nepe6yeaHHR, Ta BM'i3Ay naca>1<111pie i\nAusfuhr und Lagerung von Gütern, Insbesondere die Vorschriften      eKina>KiB, a TaKO>K BBi3 Ta CK118AYB8HHR TOeapie, 30KpeMa\nüber Landgangsformalitäten, Einwanderung, Zoll, Steuern und         npae111n O4><>pMneHHR 3BinbHeHHR Ha 6eper, iMirpa4ii, MHTHMX,\nQuarantäne, einhalten.                                              nOAaTKOBMX Ta KapaHTMHHMX npaeHn.\nArtikel 9                                                         CTanR 9\nMaßnahmen zur Erleichterung des Seeverkehrs                  3axo,qM 3 M8TOIO nonerweHHR MOpcbKOro cy,qHonnaBCTBa\nDie Vertragsparteien ergreifen im Rahmen ihrer Gesetze und         AoroeipHi CTopoHM e>1<111eyn, y Me>Kax ceoix 3aKoHie i npae111n\nHafenordnungen alle erforderlichen Maßnahmen, um die Beförde-       nopToeoro po3nopstAKY ecix Heo6XiAHMX 38XOAiB 3 M8TOIO\nrung auf dem Seeweg zu erleichtern und zu fördern, um unnötige      nonerweHHR i po3BMTKY MOpcbKMX nepeee3eHb, YHMKHeHHR\nVerlängerungen der Liegezeiten zu vermeiden und die Erledigung      38MBMX 38TpMMOK CTORHKM cyAeH Ta, 38 3MOrOIO, npMCKOpeHHR i\nder Zoll- und sonstigen in den Häfen zu beachtenden Formalitäten    cnpo~eHHR MMTHMX Ta iHWMX nopTOBHX 4><>pManbHOCT8H, a\nnach Möglichkeit zu beschleunigen und zu vereinfachen sowie         TaKO>K nonerweHHR BMKOPMCTaHHR iCHYIOYHX OYHCHMX\nden Gebrauch vorhandener, der Entsorgung dienender Einrich-         ycTaTKyeaHb.\ntungen zu erleichtern.","3526                                           Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1994, Teil II\nArtikel 10                                                           CTanR 10\nGegenseitige Anerkennung von Meßbrfefen                                 83aEMHe BM3H8HHR o6MlpttMX nocBIA't8Hb\nund sonstigen Schiffspapieren                                        T8 IHWMX cyAHOBIIX AOKyMeHTIB\n(1) Die von einer Vertragspartei entsprechend den einschlägi-         1. BMroToeneHi OAHiOO 3 AoroeiJ>HMX CTopiH BM3HaHi y\ngen internationalen Übereinkünften ausgestellten anerkannten          BiAOOBiAHOCTi AO Mi>KHap0AtfMX KOHB8H4iM BiAOOBiAHi AOKY·\nund an Bord eines Schiffes dieser Vertragspartei befindlichen         MeHTM, IJ.40 nepe6yea10Tb Ha 6opTY CVAHB 4iei AoroeipHoi\nSchiffspapiere werden auch von der anderen Vertragspartei an-         CTopoHM, BM3HBIOTbCS1 TaKO>K iHWOIO AoroeipHOK> CTopoHOtO.\nerkannt.\n(2) Schiffe, die einen amtlich ausgestellten Meßbrief einer Ver-      2. CVAHB OAHiEi 3 AoroeipHMX CTopiH, aqo M810Tb o6MipHi\ntragspartei vorweisen, sind von einer erneuten Vermessung in          noceiA~eHHS1, ocl><>PMneHi 3riAHO npaeMaM, 3Bint,HSIIOTbCS1 BiA\nden Häfen der anderen Vertragsparte_i befreit. Bei der Berechnung     noeTOpHoro o6Mip10BaHHS1 y nopTax iHwoi AoroeipHoi CTOpOHM.\nder Hafenabgabe werden diese Papiere zugrunde gelegt.                 06~MCneHHS1 nopTOBMX 36opie BiA6YB8ETbCA Ha OCHOBi 4MX\nAOKyMeHTiB.\nArtikel 11                                                           CTanR 11\nReisedokumente für Besatzungsmltglleder                                Oco6MCTI nocBIA'teHHSI 11neHIB 8Klna>KIB\n(1) Jede der Vertragsparteien erkennt die von den zuständigen         1. Ko>KHa 3 AoroeipHMX CTOpiH BM3HBE BMroToe11eHi\nBehörden der anderen Vertragspartei ausgestellten Reisedoku-          KOMneTeHTHMMM yCTaHOBaMM iHWOi AoroeipHOi CTOpOHM\nmente an und gewährt den Inhabern dieser Dokumente die in             oco6MCTi noceiA~eHHS1 i HBABE enaCHMKaM 4MX AOKYMeHTiB\nArtikel 12 genannten Rechte.                                          npasa, nep8A68Y8Hi e CTaTTi 12.\n(2) Die Reisedokumente sind für die Bundesrepublik Deutsch-           2. Oco6MCTi noceiA~8HHS1 AßS1 <l>eAepaTMBHOi Pecny611iKM\nland der Reisepaß oder das Seefahrtsbuch und für die Ukraine          HiM~YMHa E 38KOPAOHHMM nacnopT a6o MopennaBCbKa\nder Personalausweis für Seeleute gemäß Artikel 4 des ILO-Über-        KHM>KKa, AßS1 YKpaiHM - nocBiA~HHS1 OCOÖM MOpS1K8 3riAHO\neinkommens 108.                                                       CTaTTi 4 KoHeeH4ii Mon N 108.\nArtikel 12                                                           CTanR 12\nElnrelN, Durchreise                                                      B\"1311, Tp8H311T\nund Aufenthatt von Besatzungsmltglledem                                      1 nepe6yaaHHR    'lnettlB 8Klna>Ky\n(1) Jede Vertragspartei gestattet den Besatzungsmitgliedern            1. Ko>KHa AoroeipHa CTopoHa A038011AE ~neHaM eKina>KY\neines Schiffes der anderen Vertragspartei, die Inhaber eines der      CVAHB iHwoi AoroeiPHOi CTopoHM, Karpi E enacHMKaMM BKa\nin Artikel 11 genannten Reisedokumente sind, während der Liege-       38HMX y CTaTTi 11 oco6MCTMX nocBIAl.feHb, CXOAMTM Ha 6eper\nzeit des Schiffes in einem ihrer Häfen ohne Aufenthaltsgenehmi-       npoTS1rOM CTOAHKM y n0pTY iHWOi AoroeiJ)HOT CTopoHM 6e3\ngung vor der Einreise (Visum) in Übereinstimmung mit den im           oc:popMneHHA AO3eony Ha nepe6yeaHHS1 (ei3M) y BlAOOBiAHOCTi\nAufenthaltsland geltenden einschlägigen Gesetzen und sonstigen        AO ~MHHMX B Kp8iHi nepe6yeaHHS1 38KOHiB Ta iHWMX BiAOOBiAHMX\nVorschriften an Land zu gehen und sich im Gebiet des Hafenorts        npae1,1n Ta nepe6yeaTM e pai1oHi nopTOeoro MicTa.\naufzuhalten.\nErforderlich ist in diesen Fällen                                     Y TBKMX BMOSAKBX Heo6XiAHi:\n- in der Bundesrepublik Deutschland ein Landgangsausweis,             - y <l>eAepaTMBHiM Pecny6ni4i HiMe~~MHa - noceiAY8HHS1 npo\n3BißbHeHHS1 Ha 6epir,\n- in der Ukraine ein befristeter Passierschein.                      - e YKpa\"iHi - TMM~acoea nepenyCTKa.\n(2) Jedes Besatzungsmitglied, das Inhaber eines der in Artikel         2. Ko>KeH ~neH eKina>KY, M~M BK83aHi y CTBTTi 11 oco6MCTi\n11 genannten Reisedokumente ist, darf nach Erteilung einer Auf-      nOCBiA~eHHA, MBE npaeo nicnS1 OAeP>KaHHA AO3BO/1Y (Bi3M) Ha\nenthaltsgenehmigung vor der Einreise (Visum) durch das Hoheits-       nepe6yeaHHA nepeciKaTM TepMTopilo iHwoi AoroeipHo\"i\ngebiet der anderen Vertragspartei in folgenden Fällen durchrei-       CTOp0HM y BMOSAKBX:\nsen:\nzum Zweck seiner Heimschaffung,                                  - 3 MeTOIO noeepHeHHA AOAOMy;\num sich auf sein Schiff oder auf ein anderes Schiff zu begeben    - nepei3AY Ha iHwe CVAHO a6o npAMyeaHHA Ha CBOE CYAHO;\noder\naus einem anderen, von den zuständigen Behörden der ande-         -    a   TBKO>K    3  iHWOIO MeTOIO, BM3HaHOIO 38 noea>KHY\nren Vertragspartei als triftig anerkannten Grund; die betreffen-       KOMneTeHTHMMM ycTaHoeaMM iHwoi AoroeiPHoi CTopoHM.\nde Aufenthaltsgenehmigung (Visum) ist in möglichst kurzer Zeit         BiAnoeiAHMM AO3ein Ha nepe6yeaHHS1 (ei3a) MaE 6yTM\nzu erteilen.                                                           BMAßHMM y S1KOMora Kop0TKMM TepMiH.\n(3) Die zuständigen Behörden der Vertragsparteien gestatten           3. KoMneTeHTHi ycTaHOBM AoroeipHMX CTOpiH ABIOTb AO3Bin\neinem Besatzungsmitglied, das im Hoheitsgebiet einer Vertrags-        Ha nepe6yeaHHA, Heo6XiAHe AßA CTa4iOHapHoro niKYBBHHA\npartei in ein Krankenhaus eingeliefert wird, den für die stationäre   ~neHOBi      eKina>Ky, AOCTaeneHoro AO lliKapHi        Ha TepMTOpii\nBehandlung erforderlichen Aufenthalt.                                 OAHiEi 3 AoroeipHMX CTopiH.\n(4) Beide Vertragsparteien behalten sich das Recht vor, Per-          4.  06MABi AoroeipHi CTopoHM 36epira10Tb 3a co610 npaeo\nsonen, die unerwünscht sind, die Einreise in Ihr Hoheitsgebiet zu     386opoHRTM e·J3A Ha CBOIO Tep..-ropilO nepcoHaM HOH rpaTa,\nverweigern, auch wenn diese Personen Inhaber eines der in             HaBiTb SIKU\\O     4i oco6M MalOTb BKa3aHi y      CTaTTi 11 oco6MCTi\nArtikel 11 genannten Reisedokumente sind.                            noceiA~eHHS1.\n(5) Die Bediensteten der diplomatischen Missionen und der             5.   Cny>t<6oB4i   AM0/10M8TM~HMX      MiCiM  Ta   KOHcy/lbCbKMX\nkonsularischen Vertretungen einer Vertragspartei sowie der Kapi-     npeACTaBHM4Te OAHiEi AoroeipHoi CTopoHM, a TaKO>K KaniTaH i\ntän und die Besatzungsmitglieder der Schiffe dieser Vertragspar-     'ffleHM eKina>KY cvAeH 4iEi AoroeipHoi CTopoHM MBIOTb npaeo,\ntei sind berechtigt, unter Beachtung der im Aufenthaltsland gelten-  AOTPMMYIO~MCb YMHHMX y Aep>Kaei nepe6yeaHHA BiAOOBiAHMX","Nr. 51 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 22. Oktober 1994                                         3527\nden einschlägigen Gesetzen und sonstigen Vorschriften miteinan-        38KOHiB Ta iHWHX npaei.111, 3yCTpi'-1aTHCff i ecrynaTH  y  KOHTaKT\nder in Verbindung zu treten und zusammenzutreffen.                     OAHMX 3 OAHHM.\n(6) Vorbehaltlich der vorstehenden Bestimmungen bleiben die            6.   BM~83a3Ha'-18Hi   nonO>K8HHff He nopywylOTb npaei.111a\nRegelungen der Vertragsparteien betreffend die Einreise, den          ,QoroeipHMX CTOpiH ~OAO e•i3AY, nepe6yeaHHff Ta BMi3Ay\nAufenthalt und die Ausreise von Ausländern unberührt.                  iHO38M4ie.\nArtikel 13                                                           CTaTTII 13\nVorkommnisse auf See                                                     npttrOAM H8110pl\n(1) Erleidet ein Schiff einer Vertragspartei in den Hoheitsgewäs-      1. flK~O cyAHO OAHiEi .QoroeipH0i CropoHM 383HaE B TepM-\nsern der anderen Vertragspartei einen Schiffbruch oder eine Ha-       T0pianbHMX eo.qax iHwoi ,QoroelpHOi CTopoHM Kopa6enbHOT a-\nvarie, läuft es auf Grund oder gerät es in sonstiger Weise in          eapii 800 nOWKOA>K8HHff, CAA8 Ha MillMHY a6o noTpamfTb\nSeenot, so gewähren die Behörden dieser anderen Vertragspartei        RKMMCb '-IMH0M y 6iAY H8 uopi, TO YCT8H0BH 4iET iHW0i\ndem Kapitän, den Besatzungsmitgliedern, den Fahrgästen sowie          ,QorOBipHoi CTopoHM 38Ö83118'4aTb KaniTaHOei, '-llleHaM\ndem Schiff und seiner Ladung den gleichen Schutz und Beistand         8Kina>t<y, naca>KMpaM, a TaKO>K C8M0MY CVAHY i BaHTa>K}' TaKHM\nwie Schiffen unter der eigenen Flagge. Die in Satz 1 genannten        >K8 38XMCT i A()nOMory, AK i cyAHSM niA enaCHMM npanopoM.\nVorkommnisse werden von den von jeder Vertragspartei gegen-           BK838Hi B 1-My pe'-l8HHi npMr0AM p03ClliAyBaTHMyTbCA yCTaH0-\nüber der anderen Vertragspartei zu bezeichnenden Behörden             88MM ,QorOBipH0i CT0p0HM, H83BaHHMH OAHa OAHiM, RK~0 icHyE\nuntersucht, wenn ein öffentliches Interesse vorliegt, auf jeden Fall  rpoMSACbKa 384iKaeneHiCTb, ane a ycs:iKOMY pa3i y TOMY\naber dann, wenn bei einem solchen Vorkommnis ein Fahrzeug             eMnSAKY, RK~O niA '-laC TaKoi npMf0AH TpaHCnopTHHM 3aci6\ngesunken oder aufgegeben worden ist oder jemand den Tod               3aT0HYB a6o 6ye nOKHHyTMM HanpM38011ff~e '-IM XTOCb 3arMHyB.\nerlitten hat. Die Untersuchungsergebnisse werden von den zu           HacniAKH po3cniAyBaHHR 3a 3M0f0IO 6yAyTb noBiAOMl18Hi\nbezeichnenden Behörden den Behörden der anderen Vertrags-             Ha3BaHMMH         ycTaH0BaMM      iHWOi    ,QoroeipHoi     CTopoHH\npartei so schnell wie möglich übermittelt.                            RKHaMWB\"1AW8.\n(2) Die Vertragsparteien sehen, falls ein Schiff einen Unfall oder     2. ,QoroeipHi CTOp0HM H8 8\"1MaraTMMyTb y pa3i np111ro,q111 Ha\neine Havarie erlitten hat, von der Erhebung von Einfuhrzöllen,        M0pi a6o aeapii cyAHa onnaTM BBi3HOr0 MMTa, nOASTKiB a6o\nSteuern und jeglichen anderen Abgaben, denen Ladung, Ausrü-           ÖYAb-AKMX iHWMX BiAPSXYBSHb, AKMM niA11Arat0Tb BaHTa>K,\nstung, Materialien, Vorräte und anderes Schiffszubehör unterlie-      OCHa~eHHR, MaTepianM, 3anacM Ta iHWi cyAH0Bi npMl18AAJ',\ngen ab, sofern diese Gegenstände im Hoheitsgebiet der anderen         RK~0 4i npeAM8TM He BHK0pMCT0ByeaTMMyTbCA i H8 BMTpa-\nVertragspartei weder gebraucht noch verbraucht werden.                '-18TMMyTbCR Ha T8pHT0pii iHW0i ,QoroeipH0i CTopoHM.             .\n(3) Absatz 2 schließt die Anwendung der Gesetze und sonsti-             3. P03Ain 2 He BMK/110'-laE 3aCT0cy88HHR 38K0HiB Ta iHWMX\ngen Rechtsvorschriften der Vertragsparteien betreffend die vor-       npaeoe1,1x H0pM AoroeipHMX CTopiH CT0C0BH0 TMM'-lacoeoro\nübergehende Lagerung von Gütern nicht aus.                            CKllap.yeaHHR T0Bapie.\nArtikel 14                                                           CT8TTR 14\nGemischte Seeschiffahrtskommisslon                                3MlwaH8 KOMICiR 3 MOpcbKOro CYAHonnaacTea\nund Konsultationen                                                      1 KOHcynbT8L1li\n(1) Um die wirksame Anwendung dieses Abkommens zu ge-                  1. 3 M8T0IO 3a6e3n8'-18HHff e4>8KTMBH0i peani3a4ii 4iEi Yr0AM\nwährleisten, wird eine Gemischte Seeschiffahrtskommission ge-          6YA8 yTB0peHO 3MiWSHY K0MiCilO 3 MOpcbKOro CYAHOnnaBCTBa,\nbildet, die aus den zuständigen Seeschiffahrtsbehörden der Ver-        RKa CKllSAaTMMeTbCR 3 npeACTSBHMKiB KOMneTeHTHHX ycTaHOB\ntragsparteien sowie aus Vertretern der einschlägigen Wirtschafts-      MopcbKoro TpaHcnopry ,QoroeipHMX CTopiH, npeACTaBHHKie\nkreise und Experten besteht.                                           BiAnOBiA811bHMX AillOBMX Kin Ta eKcnepTiB.\n(2) Diese Kommission behandelt Fragen von gemeinsamem                  2. ~ K0MiCiR po3r11RASTMM8 nMTaHHR, ~o CT8H0BllffTb\nInteresse, insbesondere Fragen im Zusammenhang mit                     o6oninbHMH iHTepec, 30KpeMa nMTaHHR, noe\"R38Hi 3\n- der Gewährleistung der Zusammenarbeit auf dem Gebiet der             - cnpMRHHRM cniepo6iTHM4TBY B rany3i M0pcbK0ro TpaHcnopry\nSeeschiffahrt zwischen der Bundesrepublik Deutschland und              Mi>K <l>eAepaTMBHOIO Pecny6niK0IO HiMeY'-IMHa i YKpai\"H0IO;\nder Ukraine;\n- den Tätigkeiten der Seeschiffahrtsuntemehmen und der Schif-          - AiR11bHicT10 niAnpMEMCTB MOpcbKoro TpaHcnopry i cyAeH Ao-\nfe der Vertragsparteien, die im Seeverkehr zwischen den Ver-           roeipHMX CTOpiH, 38AiRHHX y MOpcbKOMY cnony...eHHi Mi>K\ntragsparteien beschäftigt sind, und insbesondere im Zusam-             AoroeipHMMM CTopoHaMM, 30KpeMa y 3B.R3KY 3 AismbHiCTIO,\nmenhang mit den Tätigkeiten, die sich aus der Anwendung des            KOTpa BMnnMBaE i3 38CTocyeaHHR KOHB8H4ii npo KOA8KC\nÜbereinkommens über einen Verhaltenskodex für Linienkonfe-             noeeAiHKM Ha lliHiMHHX K0Hq>epeH4iRx;\nrenzen ergeben;\nder Beachtung sämtlicher Bedingungen für die ordnungsgemä-        - AOTpMMaHHRM ycix YM0B npaBMllbH0ro BMKOHaHHR MOpcbKMX\nße Abwicklung des Seeverkehrs durch die Seeschiffahrtsunter-           nepeee38Hb niAnpMEMCTBaMM M0pcbKOro TpaHcnopry KO>KH0i\nnehmen jeder Vertragspartei;                                          AoroelpHoi CTopoHi.1;\nden zweiseitigen Konsultationen der Seeschiffahrtsuntemeh-        - ABOCT0p0HHiMM K0HcyllbTa4iRMM niAnpMEMCTB i ycTaHOB\nmen und der Seeschiffahrtsbehörden beider Vertragspartei-              M0pcbK0ro TpaHcnopry o6ox AoroeipHMX CTOpiH;\nen;\nder gütlichen Beilegung von Streitigkeiten einschließlich derer,  - nariAHHM       enawryeaHHRM cynepe'-IOK       a>t< AO   rnx,   ~o\ndie aus der Auslegung dieses Abkommens entstehen.                     CT0cylOTbCR rnyMa'-18HHR 4iEi YrOAM.\n(3) Die Gemischte Seeschiffahrtskommission tritt auf Antrag            3. 3MiWaHa K0MiCiR 3 M0pCbK0ro CYAH0nnaBCTBa 361,1paETbCR\neiner der Vertragsparteien spätestens drei Monate nach Stellung       Ha BMMory 0AHiEi 3 AoroeipHMX CTopiH He ni3Hiwe TpbOx\ndieses Antrags zusammen.                                              MiCR4ie BiA AHff n0AaHHR 38RBM.\n(4) Die Vertragsparteien verpflichten sich, die Grundsätze des        4.      O6MABi      AoroeipHi     CTopoHM       30008\" A3YIOTbCR\nbeiderseitigen Vorteils und der nichtdiskriminierenden Behand-        A0TpMMyBaTMCR          npMH4Mnie       B3aEMHoi'     BMr0AM       Ta","3528                                         Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1994, Teil II\nlung der Seeschiffahrtsuntemehmen und Schiffe beider Vertrags-       HeAMCKPMMiHa4i'1HOro CTaeneHHA pp niAOPMEMCTB MOl)CbKoro\nparteien zu beachten.                                                TpaHcnop-ry i cvAeH o6ox AoroeipHMX CTopiH.\nArtlkel15                                                         CraTTR 15\nTechnische Zusammenarbeit                                          TexHl'ltte cnlepo61THML(l'BO\nDie Vertragsparteien ermutigen die Reeder und die mit der           06M.qei AoroeipHi CTopoHM 380XO'fYB8TMuyTb naponnaecTea\nSeeschiffahrt verbundenen Institutionen beider Länder, alle mögli-   Ta ycT8HOBM o6ox KpaiH, nJ)M'-teTHI pp cyAH()rulaBCTBa, UJYK8TM 1\nchen Formen der Zusammenarbeit, insbesondere in der Ausbil-          po3BMB8TM eci MO>KllMBi 4>0PMM cnlenpal,li, 30tcpeMa B\ndung von Fachleuten und in technischen Fragen, wie beim Aufbau       niAfOTOB4i KSAl)iB I BMpiweHHi TeXHi'4HMX nMTaHb, T8KMX AK\neiner Klassifikationsgesellschaft in der Ukraine zu suchen und zu    CTeopeHHA KnacM4>iKa4iMHOi cninKM B YKpaiHi.\nentwickeln.\nArtikel 16                                                        CraTTR 16\nInkrafttreten                                                Ha6yn11 'IMHHOCTI YrOAN\nDieses Abkommen tritt an dem Tag in Kraft, an dem die Vertrags-      ~   YroA& Ha6yeae '4MHHOCTI y TOM AeHb, KOnM AoroeipHi\nparteien einander notifiziert haben, daß die erforderlichen inner-   CTopoHM o6MiHAIOTbCA HOTaMM npo Te, UIO BMKOH8HO eci\nstaatlichen Voraussetzungen für das Inkrafttreten des Abkom-         BHYTPiAep>KaBHI nepeAYM()BM, Heo6XiAHi A\"A H8ÖyTTA '4MHHOCTi\nmens erfüllt sind. Als Tag des lnkrafttretens wird der Tag des       4iEi YrOAM. Att8M Ha6yTTA '4MHHOCTi BBa>KaTMMeTbCSI A8ffb\nEingangs der letzten Notifikation angesehen.                         H8AXOA>KeHHA OCTaHHbOi HOTM.\nArtikel 17                                                         Cr8TTR 17\nGehungsdauer, Kündigung                                         CrpoK Ali Ta po31pNHH.A YrOAN\n(1) Dieses Abkommen wird auf unbestimmte Zeit geschlos-               1. ~  YroAa YKn8A8E'fbCA Ha Heo6Me>KeHMM CTpoK.\nsen.\n(2) Dieses Abkommen kann von jeder Vertragspartei unter             2. ~ YrOA& MO>K8 6yTM po3ipBaHa KO>KHOfO CTOp0HOIO 3\nEinhaltung einer Frist von sechs Monaten durch Notifikation ge-      AOA8P>KaHHAM WeCTMMICA'4Horo TepMiHY nonepeA>KeHHA\nkündigt werden.                                                      wnAXOM HOTl>14>iKa4ii.\nGeschehen zu Kiew am 1 O. Juni 1993 in zwei Urschriften, jede        YKn8A9HO y M. l<MEei 10 '48pBHA 1993 p. y ABOX npMMipHMK8X,\nin deutscher und ukrainischer Sprache, wobei jeder Wortlaut          KO>K8H HiMel,lbKOIO i YKPaiHCbKOIO MOBaMM, flpM\"IOM}' OÖMABa\ngleichermaßen verbindlich ist.                                       TeKCTM MatoTb OAHaKOBy CMny.\nFür die Regierung der Bundesrepublik Deutschland\n3a YpAA <l>eAepaTMBHOi Pecny6niKM HiM8'4'4MH8\nMatthias Wissmann\nTrumpf\nFür die Regierung der Ukraine\n3a YPAA YKPaiHM\n0. D. Klimpusch"]}