{"id":"bgbl2-1993-15-1","kind":"bgbl2","year":1993,"number":15,"date":"1993-05-05T00:00:00Z","url":"https://offenegesetze.de/veroeffentlichung/bgbl2/1993/15#page=15","api_url":"https://api.offenegesetze.de/v1/veroeffentlichung/bgbl2-1993-15-1/","document_url":"https://media.offenegesetze.de/bgbl2/1993/bgbl2_1993_15.pdf#page=15","order":1,"title":"Verordnung zur Änderung der ECE-Regelung Nr. 49 über einheitliche Vorschriften hinsichtlich der Emission von Schadstoffen aus Selbstzündungsmotoren (Verordnung zur ECE-Regelung Nr. 49)","law_date":"1993-04-19T00:00:00Z","page":807,"pdf_page":15,"num_pages":4,"content":["Nr. 15-Tag der Ausgabe: Bonn, den 5. Mai 1993                                     807\nVerordnung\nzur Änderung der ECE-Regelung Nr. 49\nüber elnheltllohe Vorschriften hinsichtlich\nder Emission von Schadstoffen aus Selbstzündungamotoren\n(Verordnung zur ECE-Regelung Nr. 49)\nVom 19. April 1993\nAuf Grund des Artikels 3 des Gesetzes zu dem Übereinkommen vom 20. März\n1958 über die Annahme einheitlicher Bedingungen für die Genehmigung der\nAusrüstungsgegenstände und Teile von Kraftfahrzeugen und über die gegen-\nseitige Anerkennung der Genehmigung (BGBI. 1965 II S. 857), der durch Artikel 1\ndes Gesetzes vom 20. Dezember 1968 (BGBI. 196811 S. 1224) eingefOgtworden\nist, verordnet das Bundesministerium für Verkehr nach Anhörung der zuständigen\nobersten Landesbehörden:\nArtikel 1\nDie nach Artikel 12 des Übereinkommens vom 20. März 1958 angenommene\nÄnderung 02 einschließlich Berichtigung 1 zur ECE-Regelung Nr. 49 Obereinheit-\nliche Vorschriften für die Genehmigung der Motoren mit Selbstzündung und der\nmit einem Motor mit Selbstzündung ausgestatteten Fahrzeuge hinsichtlich der\nEmissionen luftverunreinigender Gase aus dem Motor In der Fassung der Verord-\nnung vom 19. März 1992 (BGBI. 1992 II S. 246) wird hiermit in Kraft gesetzt. Die\nÄnderung wird mit einer amtlichen deutschen Übersetzung als Anhang zu dieser\nVerordnung veröffentlicht.*)\nArtikel 2\nDiese Verordnung tritt mit Wirkung vom 30. Dezember 1992 in Kraft\nBonn,den19.April 1993\nDer Bundesminister für Verkehr\nGünther Krause\n•) Die Anderung 02 der ECE-Aegelung Nr. 49 wird ala Anlageband zu dlew Al,egabe dea Bund•geeetzblatlN\nauegeget,en. Abonnenlln dee ~ Teil II wird der Anlageba,ld u Anforderung geml8 den a.zug..\n~ des Vertage überundl","\"808                           Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1993, Teil II\nBekanntmachung\nOber den Geltungeber91ch\nder Konvention zum Schulze der Menechenrechte und Grundfreiheiten\nsowie der Protokolle hierzu\nVom 22. Mlrz 1993\n1.\nDie Konvention vom 4. November 1950 zum Schutze der Menschenrechte und\nGrundfreiheiten (BGBI. 1952 II S. 685, 953), ergänzt durch das ProtokoU Nr. 2\nvom 6. Mai 1963 (BGBI. 1968 II S. 1111, 1112), ist in ihrer durch das Protokoll\nNr. 3 vom 6. Mai 1963 (BGBI. 196811 S. 1111, 1116) und durch das Protokoll Nr. 5\nvom 20. Januar 1966 (BGBI. 1968 II S. 1111, 1120) geänderten Fassung nach\nihrem Artikel 66 Abs. 3 für folgende weitere Staaten in Kraft getreten:\nBulgarien                                                  am 7. September 1992\nnach Maßgabe der bei Hinterlegung der Ratifikationsurkunde am 7. Septem-\nber 1992 abgegebenen Erklärung. wonach Bulgarien die Zuständigkeit der\nEuropäischen Kommission für Menschenrechte nach Artikel 25 und die\nZuständigkeit des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte nach Arti-\nkel 46 der Konvention\nmit Wirkung vom 7. September 1992\nfür einen Zeitraum von drei Jahren, der sich stillschweigend um jeweils\nweitere drei Jahre verlängert, sofern nicht Bulgarien seine Erklärung bis\nspätestens sechs Monate vor Ablauf dieses Zeitraums zurücknimmt. aner-\nkennt;\nPolen                                                      am        19. Januar 1993\nUngarn                                                     am     5. November 1992\nnach Maßgabe der bei Hinterlegung der Ratifikationsurkunde am 5. Novem-\nber 1992 abgegebenen Erklärung, wonach Ungam die Zuständigkeit der\nEuropäischen Kommission für Menschenrechte nach Artikel 25 und die\nZuständigkeit des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte nach Arti-\nkel 46 der Konvention\n- letztere unter der Bedingung der Gegenseitigkeit -\nmit Wirkung vom 5. November 1992\nfür einen Zeitraum von fünf Jahren, der sich stillschweigend um jeweils\nweitere fünf Jahre verlängert, sofern nicht Ungam seine Erklärung vor Ablauf\ndes jeweiligen Zeitraums zurücknimmt, anerkennt.\nDiese Erklärung wird von Ungarn dahingehend ausgelegt, daß Maßnahmen.\ndie von Ungarn zur Wiedergutmachung der Verletzung der genannten Rech-\nte, die vor dem Inkrafttreten der Konvention und ihrer Protokolle erfolgt war.\ngetroffen werden, nicht als Umstände der behaupteten Verletzung dieser\nRechte gelten.\nGleichzeitig hat Ungarn bei Hinterlegung seiner Ratifikationsurkunde nach\nArtikel 64 der Konvention folgenden Vorbehalt bezüglich des durch Artikel 6\nAbs. 1 der Konvention gewährleisteten Rechtes auf Zugang zu den Gerich-\nten angebracht:\n(Übersetzung)\nReseNation                                      Vorbehalt\n\"For the time being in proceedings for re-     .,Bis auf weiteres kann Ungam in Ord-\ngulatory offences before the administrative     nungswidrigkeitsverfahren vor den Verwal-\nauthorities, Hunga,y cannot guarantee the       tungsbehOrden das Recht auf Zugang zu\nright to access to courts, because the cur-     den Gerichten nicht gewährleisten, weil die\nrent Hungarian laws do not provide such         geltenden ungarischen Gesetze eJn solches\nright, the decision of the administrative       Recht nicht wrsehen und die Entacheidung\nauthorities being final.                        der Verwaltungsbehöt'den endgQltig ist.","Nr. 15 -Tag der Ausgabe: Bonn, den 5. Mai 1993                                809\nThe relevant provisions of the Hungarian             Die einschlägigen Bestimmungen des un-\nlaw referred to above are:                          garischen Rechts, auf die oben Bezug ge-\nnommen wurde, sind die fO,genden:\n- Section 4 of Act IV of· 1972 on courts,            - Paragraph 4 des Gesetzes IV von 1972\nmodified several times, which provides, that         über die Gerichte in seiner mehrfach geän-\nthe courts, unless an Act stipulates other-         derten Fassung, das vorsieht, daß die Ge-\nwise, may review the legality of the deci-           richte, sofern nicht ein Gesetz etwas ande-\nsions taken by the administrative authori-           res bestimmt, die Rechtmäßigkeit der von\nties;                                               den Verwaltungsbehörden erfassenen Ent-\nscheidungen überprüfen können;\n- An exception is contained in Section               - eine Ausnahme ist in Paragraph 71/A\n71/A of Act I of 1968 on proceedings for            des Gesetzes I von 1968 über Ordnungswid-\nregulatory offences, modified several times,        rigkeitsverfahren in seiner mehrfach geän-\nwhich allows for the offender to request            derten Fassung enthalten; diese Bestim-\njudicial review solely against the measures         mung sieht vor, daß der Täter eine gerichtli-\ntaken by the administrative authority to com-       che Überprüfung der von der Verwaltungs-\nmute to confinements the fine the offender          behörde verhängten Maßnahmen nur mit\nhad been sentenced to pay; no other ac-             dem Ziel verfangen kann, die Umwandlung\ncess to court against final decisions taken in      der Geldbuße, zu der der Täter verurteilt\nproceedings for regulatory offences is per-         worden war, in eine Haftstrafe zu erreichen;\nmitted.•                                            ein anderer Rechtsweg gegen in Ordnungs-\nwidrigkeitsverfahren ergangene endgültige\nEntscheidungen ist nicht gestattet.•\nFerner hat die Schweiz mit Erklärung vom 5. November 1992 die Zuständig-\nkeit der Europäischen Kommission für Menschenrechte nach Artikel 25 der\nKonvention\nmit Wirkung vom 28. November 1992\nfür weitere drei Jahre\nanerkannt\nZypern hat dem Generalsekretariat des Europarats am 22. Dezember 1992\ndie Rücknahme seines mit Zusatzerklärung vom 9. August 1988 zur Zustän-\ndigkeit der Europäischen Kommission für Menschenrechte angebrachten Vorbe-\nhalts notifiziert.\nII.\nDas Zusatzprotokoll vom 20. März 1952 zur Konvention zum Schutze der\nMenschenrechte und Grundfreiheiten (BGBI. 1956 II S. 1879) ist nach seinem\nArtikel 6 für folgende weitere Staaten in Kraft getreten:\nBulgarien                                                         am 7. September 1992\nnach Maßgabe des folgenden, bei Hinterlegung der Ratifikationsurkunde\nangebrachten Vorbehalts und der gleichzeitig abgegebenen Erklärung:\n(Übersetzung)\nReserve                                             Vorbehalt\n•Les dispositlons de 1a deuxieme disposi-           ,,Artikel 1 Satz 2 des Zusatzprotokolls be-\ntion de l'article 1 du Protocole addltionnel ne     rührt weder den Gettungsbet'eich noch den\nportent pas atteinte au champ d'application         Inhalt des Artikels 22 Absatz 1 der Verfas-\nni au contenu de l'article 22, alinea 1, de 1a      sung der Republik Bulgarien, der wie folgt\nConstitution de 1a Republique de Butgarle,          lautet: ,Auslinder und ausländische juristi-\nselon lequel: cLes etrangers et les person-         sche Personen können das Eigentum an\nnes morales etrangeres ne peuvent pas               Boden nicht erwert>en, es sei denn durch\nacqu6rtr le droit de proprlete sur 1a terre,        Erbschaft nach Maßgabe des Gesetzes. In\nsauf dans te cas de succession conforme-            diesem Fall müssen sie ihr Eigentum Ober-\nrnent l la lol. Dans ce cas, ceux-ci doivent        tragen•.•\ntransfitrer leur proprtettt,. »\nDeclaration                                         Erklirung\n•La deuxieme dispositlon de l'article 2 du          ,.Artikel 2 Satz 2 des Zusatzprotokolls ist\nProtocole addltlonnel ne doit pas Atre inter-       nicht so auszulegen, als erlege er dem\nprtttte comme imposant a l'Etat des enga-           Staat neben den Verpflichtungen, die in der\ngements financiers suppl«nentaires relatifs         Verfassung und den im land geltenden\naux etablls&ements scotaires d'orientation          Rechtsvorschriften tor den bulgarischen\nphilosophique ou religieuse, autres que les         Staat vorgesehen sind, weitere finanzielle\nengagements prevus pour rEtat bulgare par           Verpflichtungen in bezug auf weltanschau-\nla Constltution et 1a ~lation en vlgueur            lich oder religiös ausgerichtete Schulen\ndans re pays.»                                      auf.\"\nUngarn                                                            am    5. November 1992.",",10                      Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1993, Teil II\nIII.\nDas Protokoll Nr. 4 vom 16. September 1963 zur Konvention zum Schutze der\nMenschenrechte und Grundfreiheiten (BGBI. 1968 II S. 422) ist n{lch seinem\nArtikel 7 Abs. 1 für\nUngam                                              am       5. November 1992\nin Kraft getreten.\nIV.\nDas Protokoll Nr. 6 vom 28. April 1983 zur KCAlVelltion zum Schutze der\nMenschenrechte und Grundfreiheiten über die Abschaffung der Todesstrafe\n(BGBI. 1988 II S. 662) ist nach seinem Artikel 8 Abs. 2 für\nUngam                                              am       1. Dezember 1992\nin Kraft getreten.\nDiese Bekanntmachung ergeht im Anschluß an die Bekanntmachungen vom\n22. November 1988 (BGBI. II S. 1168), vom 8. Februar 1990 (BGBI. II S. 137),\nvom 14. August 1992 (BGBI. II S. 1048) und vom 16. September 1992 (BGBI. II\ns. 1064).\nBonn, den 22. März 1993\nAuswärtiges Amt\nIm Auftrag\nDr. Eitel"]}