{"id":"bgbl2-1992-43-15","kind":"bgbl2","year":1992,"number":43,"date":"1992-12-09T00:00:00Z","url":"https://offenegesetze.de/veroeffentlichung/bgbl2/1992/43#page=11","api_url":"https://api.offenegesetze.de/v1/veroeffentlichung/bgbl2-1992-43-15/","document_url":"https://media.offenegesetze.de/bgbl2/1992/bgbl2_1992_43.pdf#page=11","order":15,"title":"Bekanntmachung über das Inkrafttreten des Vertrags über konventionelle Streitkräfte in Europa (KSE-Vertrag)","law_date":"1992-11-10T00:00:00Z","page":1175,"pdf_page":11,"num_pages":4,"content":["Nr. 43 -Tag der Ausgabe: Bonn, den 9. Dezember 1992                        1175\nBekanntmachung\nüber das Inkrafttreten\ndes Vertrags über konventionelle Streitkräfte in Europa\n(KSE-Vertrag)\nVom 1O. November 1992\nNach Artikel 2 Abs. 2 des Gesetzes vom 12. Dezember 1991 zu dem Vertrag\nvom 19. November 1990 über konventionelle Streitkräfte in Europa (BGBI. 1991 II\nS. 1154) in Verbindung mit Abschnitt III der Bekanntmachung des Schlußdoku-\nments der Außerordentlichen Konferenz der Vertragsstaaten des Vertrags über\nkonventionelle Streitkräfte in Europa und des Dokuments über die vorläufige\nAnwendung des Vertrags vom 19. November 1990 über konventionelle Streitkräf-\nte in Europa vom 5. August 1992 (BGBI. 1992 II S. 1036) wird bekanntgemacht,\ndaß der Vertrag vom 19. November 1990 über konventionelle Streitkräfte in\nEuropa in der durch das Schlußdokument vereinbarten Fassung nach seinem\nArtikel XXII Abs. 2 für\nDeutschland                                                  am 9. November 1992\nin Kraft getreten ist; die Ratifikationsurkunde ist am 23. Dezember 1991 bei der\nniederländischen Regierung hinterlegt worden.\nBei Hinterlegung der Ratifikationsurkunde hat Deutsch I an d folgende Erklä-\nrungen abgegeben:\n., 1.    Die Bundesrepublik Deutschland wird Abschnitt VI Nummer 24 des lnspektionsproto-\nkolls in der Weise anwenden, daß Inspektionen außerhalb militärischer Einrichtungen\nin Räumen, die dem Wohnen dienen, nicht durchgeführt werden.\n2.    Abschnitt VIII Nummer 6 Buchstabe C des lnspektionsprotokolls wird in der Weise\nAnwendung finden, daß Inspektionen außerhalb militärischer Einrichtungen in\nRäumen, die nicht dem Wohnen dienen, nur während der üblichen Geschäfts- und\nBetriebszeiten durchgeführt werden.\"\nDer Vertrag ist ferner                                       am 9. November 1992\nfür folgende weitere Staaten in Kratt getreten:\nArmenien                                   Norwegen\nAserbaidschan                              Polen\nBelarus                                    Portugal\nBelgien                                    Rumänien\nBulgarien                                  Russische Föderation\nDänemark                                   Spanien\nFrankreich                                 Tschechoslowakei\nGeorgien                                   Türkei\nGriechenland                               Ukraine\nIsland                                     Ungarn\nItalien                                    Vereinigte Staaten\nKanada                                     Vereinigtes Königreich\nKasachstan                                    mit  Erstreckung  auf  Jersey,   Guern-\nsey, die Insel Man, Gibraltar und die\nLuxemburg                                     britischer Staatshoheit unterstehen-\nMoldau                                        den Stützpunktgebiete Akrotiri und\nNiederlande                                   Dhekelia auf der Insel Zypern\n(für das Königreich in Europa)","1176                         Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1992, Teil II\nBei Hinterlegung der Ratifikationsurkunde am 8. Juli 1992 hat Griechen -\n1a n d die folgende Erklärung abgegeben:\n(Übersetzung)\n\"Greece wishes hereby to reaffirm the va-        ,,Griechenland wünscht hiermit, die Gültig-\nlidity of the 1923 Lausanne Peace Treaty,        keit des Lausanner Friedensvertrags von\nthe 1936 Montreux Convention regarding            1923, des Abkommens von Montreux von\nthe regime of the Straits and the 1947 Paris      1936 über die Meerengenregelung und des\nPeace Treaty between the Allies and ltaly,       Pariser Friedensvertrags von 1947 zwi-\ninsofar as obligations deriving from them        schen den Alliierten und Italien zu bekräfti-\nhave not explicitly or implicitly been abol-     gen, sofern die Verpflichtungen aus diesen\nished by other Treaties, including the pres-     Übereinkünften nicht ausdrücklich oder still-\nent one, or other rules and principles of        schweigend durch andere Verträge, ein-\ninternational law.\"                              schließlich des vorliegenden Vertrags, oder\ndurch andere Regeln und Grundsätze des\nVölkerrechts aufgehoben worden sind.\"\nBei Hinterlegung der Ratifikationsurkunde am 1. Juni 1992 hat Spanien die\nfolgende Erklärung abgegeben:\n(Übersetzung)\n\"La aplicaci6n del presente Tratado a Gi-        ,,Die Anwendung dieses Vertrags auf Gi-\nbraltar se entiende sin perjuicio de la posi-    braltar versteht sich unbeschadet der\nci6n juridica del Reino de Espafia acerca de      Rechtsposition des Königreichs Spanien in\nla controversia con el Reino Unido sobre la      bezug auf die Streitigkeit mit dem Vereinig-\nsoberania del lstmo.\"                            ten Königreich hinsichtlich der Hoheitsge-\nwalt über die Landenge.\"\nBei Hinterlegung der Ratifikationsurkunde am 8. Juli 1992 hat die T ü r k e i den\nfolgenden Vorbehalt gemacht:\n(Übersetzung)\n\"The provision contained in Article 11/1/8       ,.Die Bestimmung des Artikels II Ab-\nand Article V/1/A of the Treaty that the          satz 1 Buchstabe B und des Artikels V Ab-\nTreaty covers the entire land territory in        satz 1 Buchstabe A des Vertrags, wonach\nEurope, including all the European island         sich der Vertrag auf das gesamte Landge-\nterritories of the States Parties, or any other   biet der Vertragsstaaten in ~uropa ein-\nof its provisions do not alter, terminate or      schließlich aller europäischen Inseln der\naffect in any way the demilitarized status of     Vertragsstaaten erstreckt, oder eine andere\nthe Eastem Aegean lslands established by          Bestimmung des Vertrags ändert, beendet\nthe 1914 Decision of the Six Powers, 1923         oder berührt nicht den entmilitarisierten Sta-\nLausanne Peace Treaty, 1923 Lausanne              tus der ostägäischen Inseln, der durch den\nConvention on the Straits and 1947 Paris          Beschluß der Sechs Mächte von 1914, den\nPeace Treaty.\"                                    Lausanner Friedensvertrag von 1923, das\nLausanner Abkommen von 1923 über die\nMeerengen und den Pariser Friedensver-\ntrag von 1947 festgelegt wurde.\"\nBonn, den 10. November 1992\nDer Bundesm-i nister des Auswärtigen\nIn Vertretung\nDr. Lautensch lag er","Nr. 43 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 9. Dezember 1992       11n\nBekanntmachung\nüber den Geltungsbereich des Fakultativprotokolls\nüber den Erwerb der Staatsangehörigkeit\nzu dem Wiener Übereinkommen über konsularische Beziehungen\nVom 11. November 1992\nDas Fakultativprotokoll vom 24. April 1963 über den\nErwerb der Staatsangehörigkeit zu dem Wiener Überein-\nkommen über konsularische Beziehungen (BGBI. 1969 II\nS. 1585, 1674) ist nach seinem Artikel VI Abs. 2 für die\nSchweiz                               am 12. Juli 1992\nin Kraft getreten.\nDiese Bekanntmachung ergeht im Anschluß an die Be-\nkanntmachung vom 2. April 1992 (BGBI. II S. 353).\nBonn, den 11. November 1992\nDer Bundesminister des Auswärtigen\nIm Auftrag\nDr. Eitel\nBekanntmachung\nüber den Geltungsbereich des Internationalen Abkommens\nzur Vereinheitlichung von Regeln über Konnossemente\nVom 11. November 1992\nDas Internationale Abkommen vom 25. August 1924\nzur Vereinheitlichung von Regeln über Konnossemente\n(RGBI. 1939 II S. 1049) ist nach seinem Artikel 14 für\nLuxemburg                        am    18. August 1991\nin Kraft getreten.\nDiese Bekanntmachung ergeht im Anschluß an die Be-\nkanntmachung vom 20. Februar 1985 (RGBI. II S. 423).\nBonn, den 11. November 1992\nDer Bundesminister des Auswärtigen\nIm Auftrag\nDr. Eitel","1178                          Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1992, Teil 11\nBekanntmachung\nüber das Erlöschen völkerrechtlicher Übereinkünfte\nder Deutschen Demokratischen Republik mit den Philippinen\nVom 11. November 1992\nDie Regierung der Bundesrepublik Deutschland hat durch eine an die Regie-\nrung der Philippinen gerichtete Verbalnote vom 8. September 1992 aufgrund der\nin Artikel 12 des Einigungsvertrages vom 31. August 1990 (BGBI. 1990 II S. 885)\nvorgesehenen Konsultationen festgestellt, daß die in der Anlage zu dieser\nBekanntmachung genannten völkerrechtlichen Übereinkünfte mit Herstellung\nder Einheit Deutschlands am 3. Oktober 1990 erloschen sind.\nDiese Feststellung schließt nicht aus, daß auch noch andere zwischen der\nDeutschen Demokratischen Republik und den Philippinen abgeschlossene\nvölkerrechtliche Übereinkünfte mit der Herstellung der Einheit Deutschlands\nzum selben Zeitpunkt erloschen sind.\nDiese Bekanntmachung ergeht im Anschluß an die Bekanntmachung vom\n27. Oktober 1992 (BGBI. II S. 1148).\nBonn, den 11. November 1992\nDer Bundesminister des Auswärtigen\nIm Auftrag\nDr. Eitel\nAnlage\n1. Gemeinsames Kommunique vom 21. September 1973 über die Herstellung diplomati-\nscher Beziehungen zwischen der Deutschen Demokratischen Republik und der Repu-\nblik der Philippinen\n2. Handelsabkommen vom 7. Dezember 19TT zwischen der Regierung der Deutschen\nDemokratischen Republik und der Regierung der Republik der Philippinen\n3. Vereinbarung vom 23. Juli 1980 zwischen dem Ministerium für Auswärtige Angelegen-\nheiten der Deutschen Demokratischen Republik und dem Ministerium für Auswärtige\nAngelegenheiten der Republik der Philippinen über die Errichtung von Botschaften in\nbeiden Staaten\n4. Abkommen vom 6. Juli 1983 über kulturelle Zusammenarbeit zwischen der Regierung\nder Deutschen Demokratischen Republik und der Regierung der Republik der Philippi-\nnen\n5. Abkommen vom 17. Februar 1984 zwischen der Regierung der Deutschen Demokrati-\nschen Republik und der Regierung der Republik der Philippinen zur Vermeidung von\nDoppelbesteuerung auf dem Gebiet der Steuern vom Vermögen*)\n\") Die Bestimmungen dieses Abkommens sind nach dem 3. Oktober 1990 einvernehmlich bis zum 31. Dezember 1990\nangewendet worden."]}