{"id":"bgbl2-1992-24-6","kind":"bgbl2","year":1992,"number":24,"date":"1992-08-06T00:00:00Z","url":"https://offenegesetze.de/veroeffentlichung/bgbl2/1992/24#page=10","api_url":"https://api.offenegesetze.de/v1/veroeffentlichung/bgbl2-1992-24-6/","document_url":"https://media.offenegesetze.de/bgbl2/1992/bgbl2_1992_24.pdf#page=10","order":6,"title":"Bekanntmachung über das Inkrafttreten des Übereinkommens zur Bekämpfung widerrechtlicher Handlungen gegen die Sicherheit der Seeschiffahrt","law_date":"1992-06-16T00:00:00Z","page":526,"pdf_page":10,"num_pages":3,"content":["526                           Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1992, Teil II\nBekanntmachung\nüber das Inkrafttreten\ndes Übereinkommens zur Bekämpfung wlderrechtllcher Handlungen\ngegen die Sicherheit der Seeschlffahrt\nVom 16. Juni 1992 *)\n1.\nNach-Artikel 4 Abs. 2 des Gesetzes vom 13. Juni 1990 zu dem Übereinkommen\nvom 10. März 1988 zur Bekämpfung widerrechtlicher Handlungen gegen die\nSicherheit der Seeschiffahrt und zum Protokoll vom 1O. März 1988 zur Bekämp-\nfung widerrechtlicher Handlungen gegen die Sicherheit fester Plattformen, die\nsich auf dem Festlandsockel befinden (BGBI. 1990 II S. 494), wird bekannt-\ngemacht, daß da$ Übereinkommen nach seinem Artikel 18 Abs. 1 für\nDeutschland                                                                  am      1. März 1992\nin Kraft getreten ist.\nDie Beitrittsurkunde ist am .6. November 1990 bei dem Generalsekretär der\nInternationalen Seeschiffahrts-Organisation hinter1egt worden.\nDas Übereinkommen ist ferner für folgende weitere Staaten am 1. März 1992 in\nKraft getreten:\nChina\nnach Maßgabe des folgenden, bei Hinterlegung der Ratifikationsurkunde am\n20. August 1991 gemachten Vorbehalts:\n(Übersetzung)\n\"The Government of the People's Re-                    .Die Regierung der Volksrepublik China\npublic of China reaffirms that the People's             bekräftigt, daß die Volksrepublik China\nRepublic of China is not bound by para-                 durch Artikel 16 Absatz 1 des Überein-\ngraph 1, article 16 of the Convention for the           kommens zur Bekämpfung widerrechtlicher\nSuppression of Unlawful Acts against the                Handlungen gegen die Sicherheit der See-\nSafety of Maritime Navigation.\"                         schiffahrt nicht gebunden ist.\"\nFrankreich\nnach Maßgabe der folgenden, bei Hinterlegung der Genehmigungsurkunde\nam 2. Dezember 1991 abgegebenen Erklärung:\n(Übersetzung)\n\"1. As far as article 3, paragraph 2, is               \"1. Hinsichtlich des Artikels 3 Absatz 2\nconcerned the French Republic under-                    versteht die Französische Republik unter\nstands by \"tentative\", \"incitation\", \"compli-           den Begriffen .tentative\", ,,incitation\",\ncite\" and \"menace\", la tentative, l'incitation,         ,.complicite\" und .menace\" die entspre-\nla complicite and 1a menace as defined in               chenden Begriffe, wie sie in den im französi-\nthe conditions envisaged by French criminal             schen Strafrecht vorgesehenen Bedingun-\nlaw.                                                    gen festgelegt sind.\n2. The French Republic does not consider               2. Die Französische Republik betrachtet\nitself bound by the provisions of article 16,           sich durch Artikel 16 Absatz 1 nicht als\nparagraph 1, according to which: \"Any dis-              gebunden, der wie folgt lautet: .Jede Strei-\npute between two or more States Parties                 tigkeit zwischen zwei oder mehr Vertrags-\nconcerning the interpretation or application            staaten über die Auslegung oder Anwen-\nof this Convention which cannot be settled              dung dieses Übereinkommens, die nicht in-\nthrough negotiation within a reasonable                 nerhalb einer angemessenen Frist durch\ntime shall, at the request of one of them, be           Verhandlungen beigelegt werden kann,\nsubmitted to arbitration. lf, within six months         wird auf Verlangen eines dieser Staaten\nfrom the date of the request for arbitration,           einem Schiedsverfahren unterworfen. Kön-\nthe parties are unable to agree on the or-              nen sich die Parteien binnen sechs Mona-\nganization of the arbitration any one of                ten nach dem Zeitpunkt, zu dem das\nthose parties may refer the dispute to the              Schiedsverfahren verlangt worden ist, über\nInternational Court of Justice by request in           seine Ausgestaltung nicht einigen, so kann\nconformity with the Statute of the Court\".\"             jede dieser Parteien die Streitigkeit dem\nInternationalen Gerichtshof unterbreiten, in-\ndem sie einen seinem Statut entsprechen-\nden Antrag stellt\".\"\n\") Diese Bekanntmachung ersetzt die Bekanntmachung vom 16. Juni 1992 (BGBI. II S. 507).","Nr. 24 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 6. August 1992                                527\nGambia\nItalien\nNorwegen\nOman\nÖsterreich\nPolen\nSchweden\nSeschellen\nSpanien\nTrinidad und Tobago\nUngarn\nVereinigtes Königreich\nnach Maßgabe der folgenden, bei Hinterlegung der Ratifikationsurkunde am\n3. Mai 1991 abgegebenen Erklärung:\n(Übersetzung)\n\" ... that until consultations with various          ..... daß bis zum Abschluß der Konsulta-\nterritories under the territorial sovereignty of     tionen mit verschiedenen Hoheitsgebieten,\nthe United Kingdom are completed, the                die der Gebietshoheit des Vereinigten Kö-\nConvention and Protocol will apply in re-            nigreichs unterstehen, das Übereinkommen\nspect of the United Kingdom of Great Britain         und das Protokoll nur in bezug auf das\nand Northem lreland only. Consultations              Vereinigte Königreich Großbritannien und\nwith the territories are in hand and are ex-         Nordirland Anwendung finden. Konsultatio-\npected to be completed by the end of 1991.\"          nen mit den Hoheitsgebieten finden gegen-\nwärtig statt und werden voraussichtlich\nEnde 1991 abgeschlossen sein.\"\nII.\nWeiterhin ist das Übereinkommen nach seinem Artikel 18 Abs. 2 für die\nNiederlande                                                          am      3. Juni 1992\nin Kraft getreten.\nBonn, den 16. Juni 1992\nDer Bundesminister des Auswärtigen\nIm Auftrag\nDr. Eite 1","528                 Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1992, Teil II\nBekanntmachung\nüber den Geltungsbereich der Charta der Vereinten Nationen\nVom 23. Juni 1992\nDie Charta der Vereinten Nationen vom 26. Juni 1945\n(BGBI. 197311 S. 430,505; 197411 S. 769; 1980 II S. 1252)\nsowie das Statut des Internationalen Gerichtshofs, das\nBestandteil der Charta ist, sind für folgende weitere\nStaaten in Kraft getreten:\nArmenien                         am      2. März   1992\nAserbaidschan                    am      2. März   1992\nKasachstan                       am      2. März   1992\nKirgistan                       am      2. März   1992\nMoldau                          am      2. März   1992\nSan Marino                      am      2. März   1992\nTadschikistan                    am      2. März   1992\nTurkmenistan                      am     2. März   1992\nUsbekistan                       am     2. März   1992\nDiese Bekanntmachung ergeht im Anschluß an die\nBekanntmachungen vom 4. Februar 1992 (BGBl.11 S. 174)\nund vom 6. März 1992 (BGBI. II S. 261).\nBonn, den 23. Juni 1992\nDer Bundesminister des Auswärtigen\nIm Auftrag\nDr. Eitel\nBekanntmachung\nüber den Geltungsbereich des Europäischen Übereinkommens\nüber die Aufhebung des Sichtvermerkszwangs für Flüchtlinge\nVom 23. Juni 1992\nDas Europäische übereinkommen vom 20. April 1959\nüber die Aufhebung des Sichtvermerkszwangs für Flücht-\nlinge (BGBI. 1961 II S. 1097) ist nach seinem Artikel 9\nAbs. 2 für\nFinnland                            am 5. August 1990\nin Kraft getreten.\nDiese Bekanntmachung ergeht im Anschluß an die\nBekanntmachung vom 26. Juni 1989 (BGBI. II S. 635).\nBonn, den 23. Juni 1992\nDer Bundesminister des Auswärtigen\nIm Auftrag\nDr. Eitel"]}