{"id":"bgbl2-1992-23-8","kind":"bgbl2","year":1992,"number":23,"date":"1992-07-29T00:00:00Z","url":"https://offenegesetze.de/veroeffentlichung/bgbl2/1992/23#page=7","api_url":"https://api.offenegesetze.de/v1/veroeffentlichung/bgbl2-1992-23-8/","document_url":"https://media.offenegesetze.de/bgbl2/1992/bgbl2_1992_23.pdf#page=7","order":8,"title":"Bekanntmachung über das Inkrafttreten des Übereinkommens zur Bekämpfung widerrechtlicher Handlungen gegen die Sicherheit der Seeschiffahrt","law_date":"1992-06-16T00:00:00Z","page":507,"pdf_page":7,"num_pages":2,"content":["Nr. 23 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 29. Juli 1992                               507\nBekanntmachung\nüber das Inkrafttreten\ndes Übereinkommens zur Bekämpfung widerrechtlicher Handlungen\ngegen die Sicherheit der Seeschlffahrt\nVom 16. Juni 1992\n1.\nNach Artikel 4 Abs. 2 des Gesetzes vom 13. Juni 1990 zu dem Übereinkommen\nvom 10. März 1988 zur Bekämpfung widerrechtlicher Handlungen gegen die\nSicherheit der Seeschiffahrt und zum Protokoll vom 1O. März 1988 zur Bekämp-\nfung widerrechtlicher Handlungen gegen die Sicherheit fester Plattformen, die\nsich auf den Festlandsockel befinden (BGBI. 1990 II S. 494), wird bekannt-\ngemacht, daß das Übereinkommen nach seinem Artikel 18 Abs. 1 für\nDeutschland                                                         am      1. März 1992\nin Kraft getreten ist.\nDie Ratifikationsurkunde ist am 6. November 1990 bei dem Generalsekretär\nder Internationalen Seeschiffahrts-Organisation hinterlegt worden.\nDas Übereinkommen ist ferner für folgende weitere Staaten am 1. März 1992 in\nKraft getreten:\nChina\nnach Maßgabe des folgenden, bei Hinterlegung der Ratifikationsurkunde am\n20. August 1991 gemachten Vorbehalts:\n(Übersetzung)\n\"The Government of the People's Re-                „Die Regierung der Volksrepublik China\npublic of China reaffirms that the People's        bekräftigt, daß die Volksrepublik China\nRepublic of China is not bound by para-            durch Artikel 16 Absatz 1 des Überein-\ngraph 1, article 16 of the Convention for the      kommens zur Bekämpfung widerrechtlicher\nSuppression of Unlawful Acts against the           Handlungen gegen die Sicherheit der See-\nSafety of Maritime Navigation.\"                    schiffahrt nicht gebunden ist.\"\nFrankreich\nnach Maßgabe der folgenden, bei Hinterlegung der Genehmigungsurkunde\nam 2. Dezember 1991 abgegebenen Erklärung:\n(Übersetzung)\n\"1. As far as article 3, paragraph 2, is           „1. Hinsichtlich des Artikels 3 Absatz 2\nconcerned the French Republic under-               versteht die Französische Republik unter\nstands by \"tentative\", \"incitation\", \"compli-      den Begriffen „Versuch\", ,,Anstiftung\", ,,Be-\ncite\" and \"menace\", la tentative, l'incitation,    teiligung\" und „Drohung\" die Begriffe Ver-\nla complicite and la menace as defined in          such, Anstiftung, Beteiligung und Drohung,\nthe conditions envisaged by French criminal        deren Bedeutung in den im französischen\nlaw.                                               Strafrecht vorgesehenen Bedingungen fest-\ngelegt ist.\n2. The French Republic does not consider           2. Die Französische Republik betrachtet\nitself bound by the provisions of article 16,      sich durch Artikel 16 Absatz 1 nicht als\nparagraph 1, according to which: \"Any dis- • gebunden, der wie folgt lautet: ,,Jede Strei-\npute between two or more States Parties            tigkeit zwischen zwei oder mehr Vertrags-\nconcerning the interpretation or application       staaten über die Auslegung oder Anwen-\nof this Convention which cannot be settled         dung dieses Übereinkommens, die nicht in-\nthrough negotiation within a reasonable            nerhalb einer angemessenen Frist durch\ntime shall, at the request of one of them, be      Verhandlungen beigelegt werden kann,\nsubmitted to arbitration. lf, within six months    wird auf Verlangen eines dieser Staaten\nfrom the date of the request for arbitration,      einem Schiedsverfahren unterworfen. Kön-\nthe parties are unable to agree on the or-         nen sich die Parteien binnen sechs Mona-\nganisation of the arbitration any one of           ten nach dem Zeitpunkt, zu dem das\nthose parties may refer the dispute to the         Schiedsverfahren verlangt worden ist, über\nInternational Court of Justice by request in       seine Ausgestaltung nicht einigen, so kann\nconformity with the Statute of the Court\".\"        jede dieser Parteien die Streitigkeit dem\nInternationalen Gerichtshof unterbreiten, in-\ndem sie einen seinem Statut entsprechen-\nden Antrag stellt\".\"","508                        Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1992, Teil II\nGambia\nItalien\nNorwegen\nOman\nÖsterreich\nPolen\nSchweden\nSeschellen\nSpanien\nTrinidad und Tobago\nUngarn\nVereinigtes Königreich\nnach Maßgabe der folgenden, bei Hinterlegung der Ratifikationsurkunde am\n3. Mai 1991 abgegebenen Erklärung:\n(Übersetzung)\n\" ... that until consultations with various          \" ... daß bis zum Abschluß der Konsulta-\nterritories under the territorial sovereignty of     tionen mit verschiedenen Hoheitsgebieten,\nthe United Kingdom are completed, the                die der Gebietshoheit des Vereinigten Kö-\nConvention and Protocol will apply in re-            nigreichs unterstehen, das Übereinkommen\nspect of the United Kingdom of Great Britain         und das Protokoll nur in bezug auf das\nand Northem lreland only. Consultations              Vereinigte Königreich Großbritannien und\nwith the territories are in hand and are ex-         Nordirland Anwendung finden. Konsultatio-\npected to be completed by the end of 1991.\"          nen mit den Hoheitsgebieten finden gegen-\nwärtig statt und werden voraussichtlich\nEnde 1991 abgeschlossen sein.\"\nII.\nWeiterhin ist das Übereinkommen nach seinem Artikel 18 Abs. 2 für die\nNiederlande                                                          am      3. Juni 1992\nin Kraft getreten.\nBonn, den 16. Juni 1992\nDer Bundesminister des Auswärtigen\nIm Auftrag\nDr. Eitel"]}