{"id":"bgbl2-1991-25-1","kind":"bgbl2","year":1991,"number":25,"date":"1991-09-21T00:00:00Z","url":"https://offenegesetze.de/veroeffentlichung/bgbl2/1991/25#page=34","api_url":"https://api.offenegesetze.de/v1/veroeffentlichung/bgbl2-1991-25-1/","document_url":"https://media.offenegesetze.de/bgbl2/1991/bgbl2_1991_25.pdf#page=34","order":1,"title":"Bekanntmachung über den Geltungsbereich des Übereinkommens zur Befreiung ausländischer öffentlicher Urkunden von der Legalisation","law_date":"1991-08-07T00:00:00Z","page":998,"pdf_page":34,"num_pages":3,"content":["998                        Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1~91, Teil II\nKanada                                               am 20. November 1990\nDeutschland                                          am     14. Februar 1991\nChile                                                 am         24. April 1991\nMit der Hinterlegung der 20. Erklärung am 20. November 1990 waren somit die\nVoraussetzungen nach Artik~ 90 Abs. 1 Buchstabe b des Protokolls I für die\nBildung einer internationalen Ermittlungskommission erfüllt.\nBonn, den 30. Juli 1991\nDer Bundesminister des Auswärtigen\nIm Auftrag\nDr. Oeste rh elt\nBekanntmachung\nüber den Geltungsbereich des Übereinkommens\nzur Befreiung ausländischer öffentlicher Urkunden von der Legalisation\nVom 7. August 1991\nDas Übereinkommen vom 5. Oktober 1961 zur Be-\nfreiung ausländischer öffentlicher Urkunden von der Lega-\nlisation (BGBI. 1965 II S. 875) ist nach seinem Artikel 12\nAbs. 3 im Verhältnis zu\nPanama                               am 4. August 1991\nin Kraft getreten.\nDiese Bekanntmachung ergeht im Anschluß an die\nBekanntmachung vom 19. Februar 1988 (BGBI. II S. 235).\nBonn, den 7. August 1991\nDer Bundesminister des Auswärtigen\nIm Auftrag\nDr. Oesterhelt","Nr. 25 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 21. September 1991                                  999\nBekanntmachung\nüber den Geltungsbereich der Konvention\nüber die Verhütung und Bestrafung des Völkermordes\nVom 8. August 1991\n1.\nDie Konvention vom 9. Dezember 1948 über die Verhütung und Bestrafung des\nVölkermordes (BGBJ. 1954 II S. 729) ist nach ihrem Artikel XIII Abs. 3 für\nfolgenden weiteren Staat in Kraft getreten:\nBahrain                                                                   am 25. Juni 1990\nnach Maßgabe des folgenden, bei Hinterlegung der Beitrittsurkunde\ngemachten Vorbehalts:\n(Übersetzung)\n\"With reference to article IX of the Conven-           „Zu Artikel IX der Konvention erklärt die\ntion the Government of the State of Bahrain           Regierung des Staates Bahrain, daß für die\ndeclares that, for the submission of any               Verweisung eines Streitfalls im Sfnne die-\ndispute in terms of this article to the jurisdic-     ses Artikels an den Internationalen Ge-\ntion of the International Court of Justice, the       richtshof in jedem Einzelfall die ausdrück-\nexpress consent of all the parties to the             liche Zustimmung aller an dem Streitfall\ndispute is required in each case.\"                    beteiligten Parteien erforderlich ist.\"\nDie Konvention wird weiterhin für\nSimbabwe                                                               am    11. August 1991\nin Kraft treten.\nII.\nUnter Bezugnahme auf die bei Hinterlegung der Ratifikationsurkunde am\n25. November 1988 von den V e r e i n i g t e n Staate n gemachten Vorbehalte\n(vgl. die Bekanntmachung vom 15. Dezember 1989/BGBI. 1990 II S. 8) ist dem\nGeneralsekretär der Vereinten Nationen folgender weiterer Einspruch notifiziert\nworden:\nam 4. Juni 1990 von Mexiko:\n(Übersetzung)\n(Translation) (Original: Spanish)                     (Übersetzung) (Original: Spanisch)\nThe Government of Mexico believes that                 Die Regierung von Mexiko ist der Auffas-\nthe reservation made by the United States             sung, daß der von der Regierung der Ver-\nGovernment to Article IX of the aforesaid             einigten Staaten von Amerika zu Artikel IX\nConvention should be considered invalid               der genannten Konvention angebrachte\nbecause it is not in keeping with the object          Vorbehalt als ungültig betrachtet werden\nand purpose of the Convention, nor with the           sollte, da er weder mit dem Ziel und Zweck\nprinciple governing the interpretation of             der. Konvention noch mit dem Grundsatz\ntreaties whereby no State can invoke provi-           betreffend die Auslegung von Verträgen im\nsions of its domestic law as a reason for not         Einklang steht, wonach eine Vertragspartei\ncomplying with a treaty.                              sich nicht auf ihr innerstaatliches Recht be-\nrufen kann, um die Nichterfüllung eines Ver-\ntrags zu rechtfertigen.\nlf the aforementioned reservation were                 Würde der genannte Vorbehalt ange-\napplied, it would give rise to a situation of         wandt, so entstünde Unsicherheit hinsicht-\nuncertainty as to the scope of the obliga-            lich des Umfangs der Verpflichtungen, wel-\ntions which the United States Govemment               che die Regierung der Vereinigten Staaten\nwould assume with respect to the Con-                 in bezug auf die Konvention übernimmt.\nvention.\nMexico's objection to the reservation in               Mexikos Einspruch gegen den betreffen-\nquestion should not be interpreted as pre-            den Vorbehalt ~I nicht so ausgelegt wer-\nventing the entry into force of the 1948              den, als verhindere er das Inkrafttreten der\nConvention between the [Mexican] Govern-              Konvention von 1948 zwischen der [mexi-\nment and the United States Government.                kanischen] Regierung und der Regierung\nder Vereinigten Staaten.","1000                     Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1991, Teil II\nIII.\nUnter Bezugnahme auf ihren bei Hinterlegung der Beitrittsurkunde im Jahre\n1967 gemachten Vorbehalt zu Artikel IX der Konvention (vgl. die Bekannt-\nmachung vom 5. Oktober 1967/BGBI. II S. 2375) hat die Mon g o I e i am 19. Juli\n1990 dem Generalsekretär der Vereinten Nationen die R ü c k n ahme dieses\nVorbehalts notifiziert.\nUnter Bezugnahme auf ihre bei Hinterlegung der Ratifikationsurkunde im Jahre\n1950 bestätigten Vorbehalte zu der Konvention (vgl. die Bekanntmachung vom\n14. März 1955/BGBI. II S. 210) hat die Tschechoslowakei am 26. April 1991\ndem Generalsekretär der Vereinten Nationen die Rücknahme ihres Vorbehalts\nzu Artikel IX der Konvention notifiziert.\nDiese Bekanntmachung ergeht im Anschluß an die Bekanntmachung vom\n30. Mai 1990 (BGBI. II S. 598).\nBonn, den 8. August 1991\nDer Bundesminister des Auswärtigen\nIm Auftrag\nDr. Oesterhelt"]}