{"id":"bgbl2-1990-23-9","kind":"bgbl2","year":1990,"number":23,"date":"1990-07-18T00:00:00Z","url":"https://offenegesetze.de/veroeffentlichung/bgbl2/1990/23#page=15","api_url":"https://api.offenegesetze.de/v1/veroeffentlichung/bgbl2-1990-23-9/","document_url":"https://media.offenegesetze.de/bgbl2/1990/bgbl2_1990_23.pdf#page=15","order":9,"title":"Gesetz zu dem Abkommen vom 4. Juli 1989 zwischen der Regierung der Bundesrepublik Deutschland und der Regierung der Volksrepublik Bulgarien über die Schiffahrt auf den Binnenwasserstraßen","law_date":"1990-07-10T00:00:00Z","page":619,"pdf_page":15,"num_pages":9,"content":["Nr. 23 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 18. Juli 1990                               619\nGesetz\nzu dem Abkommen vom 4. Juli 1989\nzwischen der Regierung der Bundesrepublik Deutschland\nund der Regierung der Volksrepublik Bulgarien\nüber die Schiffahrt auf den Binnenwasserstraßen\nVom 10. Juli 1990\nDer Bundestag hat das folgende Gesetz beschlossen:                               Artikel 4\nOrdnungswidrig im Sinne des § 3 des Wirtschaftsstraf-\nArtikel 1                         gesetzes 1954 handelt, wer vorsätzlich oder fahrlässig den\nDem in Bonn am 4. Juli 1989 unterzeichneten Ab-        Abschluß von Verträgen über Wechselverkehre im Sinne\nkommen zwischen der Regierung der Bundesrepublik          des Artikels 3 des Abkommens in Abweichung von den\nDeutschland und der Regierung der Volksrepublik Bulga-    durch Rechtsverordnung nach Artikel 2 in Kraft gesetzten\nrien über die Schiffahrt auf den Binnenwasserstraßen      Mindest-/Höchstfrachten anbietet oder vermittelt oder wer\nsowie dem am 15. Juli 1988 aus Anlaß des Abschlusses      solche Verträge abschließt oder erfüllt.\nder Verhandlungen über dieses Abkommen unterzeichne-\nten Protokoll wird zugestimmt. Das Abkommen sowie das\nProtokoll werden nachstehend veröffentlicht.\nArtikel 5\nArtikel 2                           Verwaltungsbehörde im Sinne des § 36 Abs. 1 Nr. 1 des\nGesetzes über Ordnungswidrigkeiten ist die Wasser- und\nDer Bundesminister für Verkehr wird ermächtigt, die    Schiffahrtsdirektion. Der Bundesminister für Verkehr kann\ngenehmigten Vereinbarungen über die Mindest-/Höchst-      abweichend von § 37 des Gesetzes über Ordnungswidrig-\nfrachten sowie die Nebenbedingungen für den Wechsel-      keiten durch Rechtsverordnung eine Wasser- und Schiff-\nverkehr, auf die sich der Gemischte Ausschuß gemäß        fahrtsdirektion als für den Bereich mehrerer Wasser- und\nArtikel 15 Abs. 3 des Abkommens geeinigt hat, durch       Schiffahrtsdirektionen zuständig erklären.\nRechtsverordnung in Kraft zu setzen.\nArtikel 3\nArtikel 6\nAbweichungen von den in einer Rechtsverordnung nach\nArtikel 2 festgesetzten Mindest-/Höchstfrachten für Ver-    (1) Dieses Gesetz gilt auch im Land Berlin, sofern das\nkehrsleistungen sowie Zahlungen oder andere Zuwendun-     Land Berlin die Anwendung dieses Gesetzes feststellt.\ngen, die einer Umgehung des festgesetzten Entgelts        Soweit den Wasser- und Schiffahrtsdirektionen des Bun-\ngleichkommen, sind verboten.                              des auf Grund dieses Gesetzes oder durch Rechtsverord-","620                                  Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1990, Teil II\nnungen auf Grund dieses Gesetzes Aufgaben zugewiesen                                  Artikel 7\nwerden, nimmt diese im Land Berlin der zuständige Fach-       (1) Dieses Gesetz tritt am Tage nach seiner Verkündung\nsenator wahr.                                              in Kraft.\n(2) Rechtsverordnungen, die auf Grund dieses Geset-         (2) Der Tag, an dem das Abkommen nach seinem\nzes erlassen werden, gelten im Land Berlin nach§ 14 des    Artikel 20 Abs. 2 in Kraft tritt, ist im Bundesgesetzblatt\nDritten Überleitungsgesetzes.                              bekanntzugeben.\nDie verfassungsmäßigen Rechte des Bundesrates sind\ngewahrt.\nDas vorstehende Gesetz wird hiermit ausgefertigt und\nwird im Bundesgesetzblatt verkündet.\nBonn, den 10. Juli 1990\nDer Bundespräsident -\nWeizsäcker\nDer Bundeskanzler\nDr. Helmut Kohl\nDer Bundesminister für Verkehr\nDr. Zimmermann\nDer Bundesminister des Auswärtigen\nGenscher","Nr. 23 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 18. Juli 1990                                           621\nAbkommen\nzwischen der Regierung der Bundesrepublik Deutschland\nund der Regierung der Volksrepublik Bulgarien\nüber die Schiffahrt auf den Binnenwasserstraßen\nCnoro.n:6a\nMe)K.l{y npaBHTeJICTB0T0 Ha <l>e.n:epanHa peny6JIHKa epMaHHSI                  r\nH npaBHTencTB0T0 Ha Hapo.n:Ha peny6nHKa E1>nrapHS1\nJa Kopa6onnaBaHe no B'hTpemHHTe B0AHH n1>THI.Qa\nDie Regierung der Bundesrepublik Deutschland                TipaBHTeJICTBOTO Ha cJ>e.aepaJIHa peny6nHKa fepMaHHSI\nund                                                                  H\ndie Regierung der Volksrepublik Bulgarien -                   npaBHTeJICTBOTO     Ha Hapo..a.Ha  peny6JIHIC8 61,nrapHSI,\nvon dem Wunsche geleitet, den Schiffsverkehr auf den             eo.aeHH OT )KeJiaHHeTO .aa p83BHBaT no-HaTaTbK Kopa6o-\nBinnenwasserstraßen beider Seiten weiter zu entwickeln,         nnaBaHeTO no BbTpeWHHTe B0.llHH UbTHI..U8 Ha .asere crpaHH,\neingedenk der Schlußakte der Konferenz über Sicherheit           K8TO HM8T npe.U.BH.ll 3aKJIIO'fHTeJIHHSI aKT Ha C-1,eemaHHeTO\nund Zusammenarbeit in Europa, insbesondere ihrer Bestim-        Ja CHfYPHOCT n CbTPY.llHHlfeCTBO e Eepona n oco6eHO Hero-\nmungen über die Entwicklung des Verkehrswesens -                BHTe paJnope..a.6n Ja paJBHTHero Ha rpaHcnopra,\nhaben folgendes vereinbart:                                      ce cnopaJyMSIXa 38 CJie.llHOTO:\nArtikel 1                                                           qJieH   1\nIm Sinne dieses Abkommens sind:                                  Ilo cMuc1,na Ha ra111 Cnoro..a.6a:\na) ,,schiffe\": Die im Geltungsbereich dieses Abkommens          a) ,,Kopa61-1\": o<t>HUHaJIHO perncrpupaHH e o6cera Ha neitcr-\namtlich registrierten Binnenschiffe, mit denen dort, wo sie      BHe Ha TaJH Cnoro..a.6a pe 11HH Kopa6H, C KOHTO TaM,\nregistriert sind, Personen- und/oder Güterverkehr ohne           Kb,LleTo Te ca perHCTpHpaHH, MOraT .ua ce HJBbpWBaT npe-\nbesondere Fahrterlaubnis betrieben werden kann;                  B03H Ha xopa u/mm roeapH, 6eJ cneUHaJIHO paJpeweHHe\nJa n1,ryeaHe;\nb) ,,Trägerschiffsleichter\": Schiffe nach Buchstabe a, ·die     6) ,,Kopa6H-JIHXTepn\": Kopa6H no 6yKea „a)\", KOHTO ca HeMo-\nunbemannte und nichtmotorisierte leichter sind;                  ropHJHpaHH m1xrepH, 6e1 eKHna:lK Ha 6op.aa;\nc) ,,Schiffahrtsunternehmen\": Schiffahrttreibende Unterneh-     e) ,,Kopa6onnaeareJIHH npe.unpHSITHSI\": npe.anpnsnns1 HJIH\nmen oder Unternehmer, die ihren ständigen Firmen- oder           npe.unpHeMalfH C nocTOSIHHO ce,LlaJIHI..Ue HJIH MeCTO)KH-\nWohnsitz im Geltungsbereich dieses Abkommens haben;              TeJICTBO B o6cera Ha .ueHCTBHe Ha Ta3H Cnoro.u6a, HJ-\nBbpweamH Kopa6onnaearenHa .aeüHocr;\nd) ,,Zuständige Behörden\": Der Bundesminister für Verkehr       r) ,,KOMneTeHTHH opramt\": cJ>e.aepanmHIT MHHHCTbp Ha\nder Bundesrepublik Deutschland und der Minister für              rpaHcnopra Ha cJ>e.aepanHa peny6JIHKa fepMaHHSI 1-1 M1-1H-\nVerkehr der Volksrepublik Bulgarien, soweit sie sich nicht       1-1cr1,p1,r Ha rpaHcnorpa Ha Hapo.aHa peny6n1-1Ka lionra-\ngegenseitig andere Behörden oder Stellen als zuständig           PHSI, 8KO He 61,,llaT B38HMHO nocolfeHH Karo KOMnereHTHH\nmitteilen;                                                       .upyrn opraHH HJIH Be,llOMCTBa;\ne) ,,Häfen\": Die Häfen und amtlich genehmigten Umschlag-        .a) ,,npHCTaHHI..Ua\": npHCTaHHLU8Ta H o<t>HUHaJIHO paJpewe-\nstellen im Geltungsbereich dieses Abkommens.                     HHTe roeapo-panoeapHH nyHKToee e o6cera Ha .aeücre1-1e\nHa TaJH Cnoro,ll6a.\nArtikel 2                                                           qJieH   2\nNach Maßgabe der Artikel 3 bis 6 dürfen die Schiffe der         C1>rnacHO lfJieHOBe 3 .llO 6 KOpa61-1re Ha BCSIKa OT .aoroea-\neinen Seite die Binnenwasserstraßen der anderen Seite           PSILUHTe ce CTp8HH HMaT npaeo .aa n1,ryeaT no BbTpeWHHTe\nim Geltungsbereich dieses Abkommens befahren sowie die          BO!!HH Ob THI..Ua B o6cera Ha .aeÜCTBHe Ha TaJH Cnoro.u6a H ,lla\ndortigen Häfen und amtlich zugelassenen Liegestellen be-        non1yeaT npHCT8HHI..UaTa H o<t>HUHaJIHO paJpeweHHTe Mecra\nnutzen. Dies gilt auch entsprechend für den Transport von       Ja KOTBeHa cTOSIHKa Ha .u.pyrara ~oroeapRma ce crpaHa.\nschwimmenden Geräten und Schwimmkörpern sowie für das           CoLUOTO BS)KH CbOTBeTHO u Ja 6yKCHpaHeTO Ha nnaeamu\nÜberführen von Schiffsneubauten.                                c1,op1>:lKeHHS1, o6opy.aeatte H uoeonocrpoeHH Kopa6u.\nArtikel 3                                                           qJieH    J\n(1) Schiffe beider Seiten dürfen Personen und/oder Güter        ( 1) Kopa6Hre Ha BCSIKa OT CTpaHHTe HM3T npaeo .aa npeBOJ-\nzwischen Häfen der einen Seite und Häfen der anderen             88T xopa HIHJIH TOBapH MC:lK.llY npHCTaHHIU8Ta Ha e.auara\nSeite sowie umgekehrt über die sie verbindenden Binnen-         .uoroeapS1ma ce crpaHa 1-1 np1-1cTaHHI..Uara Ha npyrara .aorosa-","-- --~---- ------\n622                                       Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1990, Teil II\nwasserstraßen befördern (Wechselverkehr). Im Wechsel-           psnua ce cTpaua H o6paTHO npeJ cobp3eamHTe .neeTe cTpaHH\nverkehr dürfen Schiffe der einen Seite Personen und/oder        BbTpeWHH 80.llHH flbTHllla (B3aHMHH npeeoJH).\nGüter zwischen Häfen ihrer Seite und folgenden Häfen der\nno TOJH ua'IHH Kopa6HTe ua e.nHarn OT .noroeapSllllHTe ce\nanderen Seite befördern:\nCTpaHH HMaT npaeo .lla npeeoJeaT xopa H/HnH ToeapH Me)l(.ny\nCBOHTe npHCTaHHllla H cne.nHHTe npHCTam-11.11,a Ha .npyrarn\ncrpaua:\na) Seehäfen;                                                   a) MOpCICH npHCTaHHlUa;\nb) Häfen, die auf dem direkten Weg zu einem Seehafen           6) npHCTaHHllla, paJnono)l(eHH no npeKHSI flbT KbM HSIKOe\nliegen;                                                        MOpCKO npHCTaHHllle;\nc) Häfen, die die zuständige Behörde auf Vorschlag des         e) npHCTaHHllla, noco'leHH OT KOMneTeHTHHTe opraHH no\nGemischten Ausschusses benannt hat.                             npe.llJIO)l(eHHe Ha CMecemn1 KOMHTCT.\n(2) Jede Seite kann nach Beratung im Gemischten Aus-          (2) ßcS11Ca OT .lloroeapsnuHTe ce crpaHH MO)Ke, cne.n o6cb)K-\nschuß in Ausnahmefällen aus technischen Gründen oder          .aaHe B CMeCeHHSI ICOMHTeT - IC3TO H3KnlO'ICHHe - no TeX-\naus Gründen der Schiffssicherheit für das Befahren ihrer      HH'leCKH npH'IHHH HnH Japa.ru1 CHrypHOCTTa ua KOpa6HTe, .na\nWasserstraßen im Wechselverkehr Höchstzahlen der Fahrten      noCO'IH ropHH rpaHHUH 3a 6posr Ha npeB03HTe no HeHHHTe\nfestsetzen.                                                   80.llHH IlbTHW.a, B paMKHTe Ha BJaHMHHTe npesoJH.\n(3) Im Wechselverkehr sind die Schiffahrtsunternehmen         (3) B Te11euHe ua ro.aauara rcopa6onnasaTenHHTe npe.n-\nbeider Seiten im Jahresverlauf kontinuierlich je zur Hälfte    npHSITHSI Ha .llBCTe CTpaHH y11acTBYBaT BbB B3aHMHHTC npe-\nam Ladungsaufkommen zu beteiligen. Die Aufteilung erfolgt      B03H no paeuo OT o6lUHSI TOHa)I(. Pa1npe)leJ1CHHCTO ce\nauf der Basis der Ladungstonnen. Soweit die Schiffahrts-       H3BbpWBa Ha 6aJaTa Ha TOHa:itca Ha TOBapaTe. AICO JCOpa6o-\nuntemehmen einer Seite nicht in der Lage sind, ihren Anteil    nnaeaTenHHTe npe.nnpusrTHSI ua C.llHaTa .llOroreapsrw.a ce\nzu befördern, haben sie zunächst diese Menge den Schiff-       crpaua He ca B C'bCTOSIHHe )la H3BbpWBaT CBOSI )lSln OT npeeo-\nfahrtsunternehmen der anderen Seite ohne Anrechnung auf        JHTe, Te TpS16ea uaü-Hanpe.a .na npe.llJIO)l(aT TeJH KOJIHlfeCTBa\nderen Quote zur Beförderung anzubieten.                        Ha Kopa6onnaeaTenHHTe npe.nnpHsrTHSI ua Jlpyran cTpaua,\n6eJ .na fH BICJllO'IBaT B ICBOTaTa 33 npeBOlH Ha .llpyraTa CTpaua.\n(4) Die zuständigen Behörden beider Seiten haben auf          ( 4) ßJeMaHICH npe,llBH.ll npe.llJlOJICCHHCTO Ha CMeceHHSI\nAntrag einer Seite unter Berücksichtigung des Vorschlags des   ICOMHTeT, KOMilCTeHTHHTe opraHH Ha )lBeTC CTpaHH Tpsr6sa\nGemischten Ausschusses für beide Seiten wirtschaftlich         no Mon6a Ha e.nuan OT .noroeapS1W.HTe ce crpaHH o6ebp3-\nauskömmliche Mindest-/Höchstfrachten und die Nebenbe-           eamo .aa onpe.aensrT HKOHOMHlfCCICH npHeMnHBH MHHHMaJIHH\ndingungen verbindlich festzusetzen.                             H MaKCHMaJIHH rpaHHUH Ha uaenOTO, KaKTO H .llODbnHHTenHH\nycnOBHSI.\n(5) Die Teilnahme von Schiffen aus einem dritten Land am      (5) Y11aCTHeTO Ha Kopa6H OT TpeTa CTpaua B TpaucnopTa\nVerkehr zwischen den Häfen beider Seiten geht zu Lasten der     Me)l(JlY npHCTaHHllla OT .neeTe .noroeapSllllH ce CTpaHH e Ja\nQuote der abgebenden Seite.                                     CMeTKa Ha KBOTaTa Ha npe.nocTaBSllllaTa CTpaHa.\nArtikel 4                                                         1Inett  4\n(1) Schiffe beider Seiten dürfen Personen und/oder             ( 1) K opa6.HTC ua BCSIKa OT CTpaHHTe HM3T npaeo .aa npeBOJ-\nGüter durch das Gebiet der anderen Seite hindurch auf den      eaT xopa H/HnH TOBapH npeJ TepHTOpHSITa Ha .llpyraTa\nStreckenabschnitten befördern, die auf der Grundlage eines     CTpaHa, no MapwpyTHTe, CbrnacyeaHH OT KOMneTeHTHHTe\nVorschlags des Gemischten Ausschusses von den zuständi-        opraHH no npe.nno)KeHHe Ha CMeceHHSI KOMHTeT (TpaHJHTHH\ngen Behörden vereinbart werden (Transitverkehr).               npeeoJH).\n(2) Jede Seite kann nach Beratung im Gemischten Aus-           (2) BcsrKa OT CTpaHHTe MO)Ke, no HJKn10'leHHe, cne.n\nschuß in Ausnahmefällen aus technischen Gründen oder           o6Cb)K,LJ.aHe e CMeceHHSI KOMHTeT- no TeXHHlfeCKH npWIHHH\naus Gründen der Schiffssicherheit für das Befahren ihrer       HnH Japa.nH CHrypHOCTTa ua KOpa6HTe, .na onpe.nenH ropHH\nWasserstraßen im Transitverkehr Höchstzahlen der Fahrten       rpaHHUH Ja TpaHJHTHHTe npeeOJH no CBOHTe 80.llHH IlbTHllla.\nfestsetzen.\nArtikel 5                                                        1Ineu   5\nSchiffe beider Seiten dürfen Personen und/oder Güter           Kopafüne Ha BCSIKa OT CTpaHHTe MOraT .na npeB03BaT xopa\nzwischen einem Hafen der anderen Seite und einem Hafen in      HIHnH TOBapH Me)K)ly npHCTaHHlll3Ta Ha .npyraTa CTpaua H\neinem dritten Land und umgekehrt (Drittlandverkehr) nur auf-   npHCTaHHllla Ha TpeTa crpaHa H o6paTHO (npeBOJH .llO \" OT\ngrund einer besonderen Erlaubnis der zuständigen Behörde       rpeTH CTp3HH) CaMO BbJ OCHOBa Ha cneuHaJIHO paJpeweHHe\nbefördern.                                                     OT KOMOeTeHTHHTe opraHH.\nArtikel 6                                                        1Ineu 6\nDie Beförderung von Personen und/oder Gütern zwischen         fipeBOJBaHeTO Ha xopa HIHJJH ToeapH Me)K,lly npHCTa-\nHäfen der anderen Seiten (Kabotage) ist nur aufgrund einer     HHlllaTa ua .npyrarn cTpaHa (Ka6oTa)KHH npeeoJH) ce )lonycKa\nbesonderen Erlaubnis der zuständigen Behörde gestattet.        caMO BbJ OCHOBa Ha cneuHaJIHO paJpeweHHe OT KOMileTeHT-\nHHTe opraHH.\nArtikel 7                                                        1Ineu    7\n(1) Die Schiffe, ihre Besatzungen, ihre Fahrgäste und ihre    (1) Kopa6HTe, TCXHHTe eKHfl8)KH, ßbTHHUH H TOBapH ce\nLadungen unterliegen den Rechtsvorschriften der Seite,          00,LJ.'IHHSIBaT ua JaKOHO)laTencTBOTO Ha CTpauaTa, no lfHHTO\nderen Binnenwasserstraßen befahren werden.                      BbTpeWHH BO)lHH IlbTHllla ce HJBbpwea KOpa6onnaeauero.","Nr. 23 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 18. Juli 1990                                       623\n(2) Es gelten jedoch folgende Ausnahmen:                        (2) )lonycKaT ce o6a'le cne.nmne HJKJ110'leHHS1:\na) Auf der Donau werden das jeweils von der anderen Seite      a) no p. )lyHaB ce npHJHaBaT HJ.na.neHHTe Cb0TBCTH0 0T .npy-\nausgestellte Befähigungszeugnis für die Besatzung (ein-        raTa cTpaHa ca1-1.neTeJ1cTBa Ja npaaocnoco6HocT Ha\nschließlich des Schiffsführers) sowie das Schiffsattest        euma)Ka (BKJIIO'IHTCJIHO 1-1 Ja KanHTaHa Ha Kopa6a) KaKT0\nanerkannt.                                                     H KOpa6ttOTO Y.ll0CT0BepeHHe.\nb) Für die Schiffahrt auf den anderen Binnenwasserstraßen      6) Ja Kopa6onnaeaue no .npyrnTe BbTpeWHH eo.nttH nbTHlUa\n- ausgenommen Rhein, Mosel und Seeschiffahrtsstraßen           - C HJKJIIO'ICHHe Ha PeuH, MoJeJl H M0PCKHTe Ob THlUa -\n- werden die zuständigen Behörden gegen Vorlage der in         cne.n npe.ncTaBSIHe Ha HJ.lla.neHHTe Ha TepHT0pHSITa Ha\ndem Gebiet der anderen Seite erworbenen Urkunden und           .apyraTa CTpaHa .noKyMeHTH H Y.ll0CT0BepeHHSI, 0THaCSllUH\nBescheinigungen, die sich auf das Schiff, seine Besatzung      ce .no Kopa6a, eKuna)Ka H TosapHTe My (HanpuMep\nund Ladung beziehen (z. 8. Schiffsattest und Schifferpa-       Kopa6tto y .nocToeepeHHe, CBH.lleTeJ1CTBa Ja npaeocnoco6-\ntente), die in ihrem Land vorgeschriebenen Urkunden und        HocT) KOMOeTeHTHHTe opram1 me HJ.llaBaT HJHCKBaHHTe\nBescheinigungen ausstellen. Voraussetzung dafür ist, daß       Ha TSIXHaTa TepHT0pHSI .ll0KyMeHTH H Y.ll0CT0BepeHHSI.\ndie Urkunden und Bescheinigungen in dem Gebiet einer           npe.nnocTaeKa Ja T0Ba e, npaeHnara Ja HJ.naeaHeTo HM Ha\nSeite unter Bedingungen erteilt worden sind, die den im        TepHT0PHSITa Ha e.rmaTa CTpaHa .na 0Tf0BapSIT Ha .neHCTBy-\nGebiet der anderen Seite geltenden Vorschriften genügen.       BalUHTe B .npyraTa CTpaHa npaBHJla.\nArtikel 8                                                      \"lneH      8\nMit Schiffen dürfen gefährliche Güter nur dann befördert      OnaCHH T0BapH M0faT .na 61>.llaT npeB0JBaHH c tcopa6u\nwerden, wenn sie hierfür das für die jeweilige Wasserstraße    caMo TOraBa, KOfaTO 3a TaJH l(eJI npHTe)KaBaT H3HCKBaHOTO\nvorgeschriebene gültige Zulassungszeugnis besitzen.            no TOJH pe'IeH ffbT paJpeWHTeJlHO.\nArtikel 9                                                       l.f JleH  9\nJede Seite wird Schiffe der anderen Seite bei Inanspruch-      BcHKa 0T .noroeapSllUHTe ce CTpaHH me TpeTHpa Kopa6HTe\nnahme der ihnen nach den Artikeln ~ bis 6 gewährten            Ha .npyraTa CTpaHa npH BbJDOJlJyBaHe 0T npe.nocTaBeHHTe HM\nVerkehrsrechte ebenso behandeln wie Schiffe der eigenen        no 'IJleHoBe 2-pH .no 6-TH TpattcnopTHH npaaa, TaKa KaKTo\nSeite; das gilt insbesondere:                                  co6cTBeHHTe H KOpa6H; T0Ba ce 0THaCSI npe.nH BCH'IK0 .no:\na) bei der Erhebung öffentlicher Schiffahrts- und Hafenab-     a) cbfö.1paHeTo Ha o<tnniHanHH             Kopa6onnaeaTenHH      H\ngaben;                                                          npHCTaHHlUHH TaKcH;\nb) bei der Benutzung öffentlicher Hafeneinrichtungen, Liege-   6) HJ00JIJyBaHeT0 Ha He'laCTHH npHCTaHHlUHH Cb0pb)Ke-\nstellen, Schleusen und ähnlicher Schiffahrtsanlagen;            HHSI, MecTa Ja K0TBeHH CT0SIHKH, WJll030Be H .npyrH\nno.no6HH KOpa6onJiaBaTCJ1HJ.t Cb0pb)KeHHH;\nc) bei der Abfertigung durch die jeweils zuständigen Be-       e) o<t>opMSIHCTO Ha .ll0KYMCHTH 0T Cb0TBeTHHTe KOMDe-\nhörden;                                                         TeHTHH opraHH;\nd) bei der Treibstoff- und Schmiermittelversorgung.            r) CHa6.nsiBaHeTO Ha KOpa6HTe c ropHB0 H CMaJ0'IHH MaTe-\npHaJlH.\nArtikel 10                                                      \"lneH     10\nJede Seite gewährt den Schiffen der anderen Seite hin-          BcHKa cTpatta rapaHTHpa Ha 1eopa6HTe Ha .npyrara cTpaHa\nsichtlich der Zollbehandlung des an Bord mitgeführten Mund-     Cbll{0T0 MHTHH'leCK0 06cJ1y)KB8He no 0TH0WeHHe Ha HaMH-\nund Schiffsvorrats die gleiche Behandlung wie Schiffen der      palUHTe ce Ha 6op.na npo.noeoncTBeHH H .npyru 1eopa6HH\neigenen Seite. Entsprechendes gilt für die auf den Schiffen zu  Janacu, KalCT0 Ha co6cTBeHHTe u KOpa6H. CblUOTO ce 0THaCR\nverwendenden Treib- und Schmierstoffe.                          H .no ropHB0T0 H CMaJ0'IHHTe MaTepHaJIH, npe.nHaJHa'leHH Ja\nnoTpe6J1eHHe 0T .na.neHHSI ICOpa6.\nArtikel 11                                                     l.fneH     11\n( 1) Die Schiffahrtsuntemehmen beider Seiten dürfen im         (1) Kopa6onnaeaTeJIHHTe           npe.nnpHRTHSI Ha .noroaa-\nGebiet der anderen Seite unter Beachtung des dort geltenden   PHlllHTe ce CTpaHH M0raT, npH cnaJBaHe Ha MeCTH0T0 JalC0H0-\nRechts und nach Genehmigung durch die zuständige              .naTeJlCTB0 H C pupeweHHC H8 IC0MDeTeHTHHTC opraHH, Ha\nBehörde auf der Grundlage der Gegenseitigkeit Agenturen zur   BJaHMHa 0CH0Ba, .na 0TICPHBaT Ha TepuTopu,na Ha .npyraTa\nBetreuung von Schiffen und Besatzungen errichten.             CTpaHa areHl(HH Ja o6cJ1y:llCBaue Ha ICOpa6HTC H e1cuna)KHTC.\n(2) Die Schiffahrtsunternehmen beider Seiten können zur        (2) 3a HaC'Lp'IaBaHe Ha e<t>elCTHBHOCTTa Ha CB0SI TpattcnopT\nFörderung der Wirtschaftlichkeit ihres Verkehrs miteinander   ICOpa6onnasaTeJ1HHTe npe;mpHSITHSI Ha .naeTe CTpaHH M0faT\nVereinbarungen über die betriebliche, technische und kom-     .na CKJIIOl:f88T 00Me)IC.ny CH cnopaJyMeHHSI Ja CICC0JI0aTa-\nmerzielle Zusammenarbeit treffen.                             UH0HH0, TCXHHlfeCK0 H Tbpf0BCIC0 C'LTPY.llHH'leCTB0.\nArtikel 12                                                     l.f neu    12\nJede Seite gewährt den Schiffahrtsunternehmen der ande-        BcsiKa .noroeapHma ce cTpaHa npe.nocTaBSI Ha Kopa6onnaea-\nren Seite das Recht, die Differenz, die sich aus den Ein-      TeJIHHTC npe.nnpHSITHSI Ha .npyran CTpaHa, npaB0T0 CB0-\nnahmen und Ausgaben des Betriebs dieser Unternehmen            60.nHO .na o6MeHSIT H 6eJ Y.llP'L:llCKH .na npeBe:llC.llaT B CB0eT0\nergibt, frei zu transferieren und frei von Abgaben an den Sitz ce.nanume, paJJlHKHTe 0T npHX0.llHTe H paJX0.llHTe B peJyJlTaT\ndieser Unternehmen zu überweisen. Die Transferierung wird      Ha .neHHOCTTa Ha TeJH npe.nnpHSITHSI. O6MSIHaTa ce HJBbpwea\nauf der Grundlage der amtlichen Wechselkurse innerhalb der     no o<t>HUHaJIHHSI BaJlyTeH Kypc H B OOH'laHHHSI CpOIC.\nüblichen Frist vorgenommen.","624                                      Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1990, Teil II\nArtikel 13                                                       llneH   13\n(1) Die Besatzungsmitglieder der Schiffe der beiden Seiten       (1) Ja npecw1aHe Ha rpaHHUHTe qneHoeere Ha e1rnna,1rnre\nbenötigen zum Grenzübertritt ein Reisedokument und eine          Ha KOpa6HTe Ha .llBCTe CTpaHH TpS16Ba )la npHTe)KaBaT BaJIH-\nAufenthaltserlaubnis in der Form des Sichtvermerks (Visum).      neH JanrpaHHqeH nacnopT H pa1peweHHe Ja npec1011, non\n<t>opMara Ha BHJa.\n(2) Auf den Güterschiffen dürfen sich nur Besatzungsmit-         (2) Ha TOBapHHTe 1copa6H Tpsi6aa .lla ce HaMHpaT caMO qJie-\nglieder befinden. Auf Personen- und Güterschiffen können         HOBeTe Ha eKHila)Ka. C n'hTHH'{CCKHTe u TOBapHHTe ICOpa6H\nzusammen mit den Besatzungsmitgliedern auch deren Ehe-           Jae,llHO C '{JICHOBeTe Ha CKHila)Ka Moral )la BJJHJaT H HJJIHJaT B\ngatten und deren unverheiratete minderjährige Kinder ein-und     CTpaHaTa TCXHHTe CbnpyJH H He)KeHeHHTe HM HenbJIHO-\nausreisen, wenn sie im Besitz eines der in Absatz 1 genannten    JICTHH neua, aKO CbLUHTe npHTe)KaBaT nocoqeHHTe B aJIHHeSI\nDokumente und eines Sichtvermerks sind. Kinder unter 16          l noKyMeHTH H BHJH. Jleua no.n 16 fO.llHHH MOraT .LJ.a 6onaT\nJahren können im Reisedokument eines ihrer Elternteile ein-      BflHCaHH B nacnopra Ha e,llHH OT PO.llHTeJIHTe.\ngetragen werden.\n(3) Auf der Donau benötigen die Besatzungsmitglieder der         (3) Tio peKa )lyHaa qneHoeere Ha eKuna)KHTe Ha Kopa6ure\nSchiffe der beiden Seiten für den Grenzübertritt und den Auf-    Ha .naeTe CTpaHH He ce HY)KJlaSIT OT BHJa npu npeCH'{aHe Ha\nenthalt an Bord sowie im Hafengelände der an der Donau           rpaHHUHTe, npu npe6HBaBaHe Ha 6opna HJIH Ha TepHTOpHSITa\ngelegenen Häfen keinen Sichtvermerk, wenn sie Inhaber            Ha npHCTaHHLUaTa no p. )lyHaB, aKO np1ne)KaBaT llYHaBCKa\neines Donauschifferausweises oder Schifferdienstpasses und       MOPSIWKa KHH)l(Ka HJIH MOpSIWKH nacnopT H ca BnHcaHH B\nin der Besatzungsliste eingetragen sind. Das gleiche gilt für    Kopa6HHSI eKHna)KeH cnHC'bK. CoLUOTO ce OTHaCSI H llO enuca-\ndie in den Donauschifferausweisen oder den Schifferdienst-       HHTe B JlyHaBCKHTe MOPSIWICH KHH)KKH HJIH B MOpSIWKHTe\npässen eingetragenen Familienangehörjgen der Besatzungs-         nacnopTH qJieHOBe Ha ceMeHCTBaTa Ha qJJeHOBeTe Ha eKH-\nmitglieder.                                                      ßa)KHTe.\n(4) Sämtliche in den Absätzen 1 bis 3 aufgeführten Perso-       (4) BCH'{KH JIHUa, nocoqeHH e aJIHHeH 1 .llO 3 H HaMHpamH\nnen an Bord müssen in eine Besatzungsliste eingetragen sein.     ce Ha 6opna, rpsi6ea na 6oJlaT enHcaHH e Kopa6HHSI e1rn-\nna)KeH cnHC'bK.\n(5) Beide Seiten tauschen Muster der in den Absätzen 1          (5) JleeTe CTpaHH me paJMeHSIT o6paJUH OT nocoqeHHTe B\nund 3 bezeichneten Dokumente aus.                                aJIHHCH    1 H 3 JlOKYMCHTH.\n(6) Soweit Rechtsvorschriften einer Seite über Einreise         ( 6) AKO npaemne HOPMH OTHOCHO BJIHJaHeTO H npeCTOSI\nund Aufenthalt von Ausländern günstigere Regelungen ent-         Ha qy)KJleHUH Ha enHa oT noroeapsiLUHTe ce CTpaHH\nhalten, gehen diese vor.                                         Cb,llbp)KaT no-6naronpHSITHH YCJIOBHSI, Te HMaT npeJlHMCTBO.\nArtikel 14                                                       'ineH   14\n(1) Die Schiffe beider Seiten dürfen an folgenden Stellen       (1) Kopa6uTe Ha neeTe cTpaHH Morar no ecsiKo epeMe Ha\nbei Tag und Nacht stilliegen:                                   neHOHOLUHeTO na JacraeaT Ha KOTBa Ha HSIKOe OT CJieJlHHTe\nMecra:\na) im Lade- und Löschhafen;                                     a) B npHCTaHHLUaTa, KbJleTO TOBapSIT HJIH panoeapear;\nb) in Häfen auf der Fahrtstrecke einschließlich der Grenz-      6) e npHCTaHHlllaTa no Mapwpyra, BKJIIO'IHTeJIHO rpaHH'{-\nhäfen;                                                           HHTe npHcTaHHllla;\nc) an den durch die Verkehrsordnung zugelassenen Stellen         e) e paJpeweHHTe OT npaeHJiaTa Ja nJ1aeaHe MecTa no Mapw-\nauf der Fahrtstrecke.                                           pyra.\n(2) Im Falle einer Havarie, eines Unfalls, einer schweren       (2) IlpH aeapusi, HemacreH CJ1ytrn11, Te)KKO Ja6011sieaHe Ha\nKrankheit einer Person an Bord oder aus anderen Gründen,        JlHUe Ha 6opna HJIH npyra npH'{HHa, KOSITO BbJnpenSITCTByea\ndie die Weiterfahrt unmöglich machen, können die Schiffe an     KOpa6a na npOJl'hmtm ßbTyBaHeTO CH, TOH MO)Ke na JaCTaHe\njeder geeigneten Stelle anlegen. In solchen Fällen hat der      Ha KOTBa Ha BCSIKO yno6Ho Ja uenra MSICTO. B TaK'bB cJiy'laH\nSchiffsführer oder eine von ihm bevollmächtigte Person          KanHT8HbT HJIH ynbJIHOMOll{eHO OT Hero JIHUe rpsi6ea HeJa-\numgehend die nächste Grenz-, Zoll-, Polizei- oder sonstige      6aBHO na HH<l>OPMHpa HaH-6JIHJKHTe rpaHH'IHH, MHTHH'leC-\nzuständige Behörde zu unterrichten.                             KH, nOJIHUeHCKH HJ1H .upyrH KOMneTeHTHH opraHH.\n(3) Die zuständigen Behörden beider Seiten leisten bei           (3) KoMnereHrmne opraHH Ha noroeapsim11Te ce crpaHH\nHavarien oder Unfällen, an denen Schiffe oder Personen der      OKaJBaT Heo6XOJlHMaTa noMOLU npH aeapHSI HJ1H HemacreH\nanderen Seite beteiligt sind, die notwendige Hilfe. Dies gilt   cnri:att Ha Kopa6 HJIH 1111ue Ha npyrara crpaHa. Toea ce\nauch bei Erkrankungen, die sofortige ärztliche Hilfe erfordern. OTHaCSI H JlO 1a60J1S1BaHHJ1, HJHCKBall{H HeJa6aeHa neKapcKa\nnoMOLU.\n(4) Bei schweren Havarien oder Unfällen von Schiffen oder        (4) Ilpu Te)l(Ka aeapHSI HJIH HemacTeH CJiy'laH Ha KOpa6H\nPersonen einer Seite auf dem Gebiet der anderen Seite wird      HJIH HJIUa OT enHaTa CTpaHa Ha TepHTOpHSITa Ha npyrara\ndie Seite, auf deren Gebiet dieses Ereignis geschehen ist,       CTpaHa, CTpaHaTa Ha '{HSITO TepHTOpHSI ce e CJIY'{HJIO Cb6H-\nunverzüglich die andere Seite davon verständigen, die erfor-    THCTO, HeJa6aBHO me HH$OPMHpa npyrara CTpaHa Ja CTaHa-\nderlichen Maßnahmen für die Untersuchung der Ursachen           JIOTO, me BJeMe Heo6xo.uHMHTe MepKH Ja npoyqeaHe Ha\ndes Ereignisses treffen sowie die andere Seite über die          npH'IHHHTe Ha Cb6HTHeTO, me HH<l>OPMHpa npyraTa CTpaHa Ja\nErgebnisse unterrichten und die Protokolle, die für die Scha-    peJyJITaTHTe H me npeJlOCTaBH Heo6XOJlHMHTe Ja peryJ1H-\ndensregulierung erforderlich sind, übermitteln.                  paHe Ha meTHTe, npoTOKOJIH.\nArtikel 15                                                      lJJieH  15\n(1) Für die Erfüllung und die Überwachung der Anwendung        (1)  Ja HJnbJIHeHHe H KOHTPOJI HaJl npHnaraHeTO Ha TaJH\ndieses Abkommens wird ein Gemischter Ausschuß gebildet.        Cnoron6a ce CbJJlaBa CMeCeH KOMHTeT. B CMeceHHSI KOMH-","Nr. 23 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 18. Juli 1990                                                625\nDem Gemischten Ausschuß gehören je drei bevollmächtigte            TeT ylfaCTBY eaT no TPHMa ffbJIHOMOl.l{HH npe,llCTaBHTeJIH Ha\nVertreter jeder Seite an, die vom Bundesminister für Verkehr       BCSIKa CTpaHa, HaJHalfeHH CbOTBeTHO OT <l>e.uepaJIHHSI MHH-\nder Bundesrepublik Deutschland beziehungsweise vom Mini-           HCTbp Ha TpaHcnopTa Ha <l>e.uepaJIHa peny6JIHKa repMaHHSI H\nster für Verkehr der Volksrepublik Bulgarien bestimmt werden.      MHHHCTbpbT Ha TpaHcnopTa Ha HapO,llHa peny6JIHKa 6bJira-\nPHSI. ÜT CTpaHa Ha <l>e.uepanHa peny6JIHKa repMaHHSI e CMe-\nVon seifen der Bundesrepublik Deutschland werden dem\nceHHSI KOMHTeT me ylfaCTBYBa npe,llCTaBHTeJI Ha <l>e.uepaJIHHSI\nGemischten Ausschuß ein Vertreter des Bundesministers für\nMHHHcTpbp Ha TpaHcnoprn Ha <l>e.uepaJIHa peny6JIHKa repMa-\nVerkehr der Bundesrepublik Deutschland als Delegations-\nHHSI ICaTO PbKOBO.llHTeJI Ha .ueneraQHSITa, KalCTO H npe.ucTaBH-\nleiter sowie je ein vom Bundesminister für Verkehr der\nTeJI Ha KOpa6onnaeaTeJIHHTC npennpHSITHSI H Ha TOBapo-\nBundesrepublik Deutschland benannter Vertreter der Schiff-\nco6cTBeHHUHTe - H neaMaTa ßOCOlfeHH OT <l>e.uepaJIHHSI MHH-\nfahrtsunternehmen und der verladenden Wirtschaft ange-\nHCTbp Ha TpaHcnoprn Ha <l>enepaJIHa peny6n11Ka repMaHHR.\nhören.\nÜT CTpaHa Ha HapO.llHa peny6JIHKa libJirapHSI e CMeceHHSI\nVon seiten der Volksrepublik Bulgarien werden dem Gemisch-\nICOMHTCT me yqacreyea npe,nCTaBHTCJI Ha MHHHCT1>pa Ha\nten Ausschuß ein Vertreter des Ministers für Verkehr der\nTpaHcnoprn Ha HapO,llHa penyfüIHICa JibJlrapHSI, KaTO p'blCOBO-\nVolksrepublik Bulgarien als Delegationsleiter sowie je ein vom\n.llHTeJI Ha .lleJierauHSITa.~ ICUTO H npe.llCTaBHTeJI Ha 1COpa60-\nMinister für Verkehr der Volksrepublik Bulgarien benannter\nn11aeaTeJIHHTe npe.unpHSITHSI H TOBapoco6cTBeHHUHTC - H\nVertreter der Schiffahrtsunternehmen und der verladenden\n.ueaMara noco'leHH or MHHHcr1,pa Ha rpaHcnopra Ha\nWirtschaft angehören.\nHapo.uHa peny6m11ea 6b11rapHS1. Ja paJrne)l(JlaHe Ha OT.lleJIHH\nZur Prüfung einzelner Fragen kann jede Seite Sachverstän-         npo6neMH .ueere .uoroeapstmH ce crpaHH MoraT .lla npue-\ndige hinzuziehen.                                                 11w1ar eKcnepTH.\nDer Gemischte Ausschuß erarbeitet und bestätigt auf seiner        Ha D'bpBOTO CH Jace.uaHHe CMeCeHHSIT ICOMHTCT HJpa60TBa H\nersten Sitzung eine Geschäftsordnung für seine Tätigkeit.        YTBbp)l(,llaBa npoue.uypHH npaBHJia Ja CBOSITa .ueHHOCT.\n(2) Der Gemischte Ausschuß hat insbesondere die Auf-               (2) CMeceHHSIT KOMHTCT HMa Ja Ja.lla'la npem, BCH'IKO:\ngabe,\na) den zuständigen Behörden Vorschläge zu machen für die           a) .ua BH8CSI npe,llJIO)l(eHHSI npe.u ICOMDeTeHTHHTe opraHH Ja:\nFestlegung     der  Transitwasserstraßen    (Artikel    4            onpe.uerurne Ha 80.llHHTe fibTHl.l{a Ja TpaHJHTHO 01,Ty-\nAbsatz 1),                                                           BaHe (qneH 4, aJI. l);\nFestlegung der Häfen (ArtikeJ 3 Absatz 1 Buchstabe c),               onpe.uemrne Ha npHCTaHHmarn (qneH          3, aJI. l, 6yJCea\n,,e\");\nFestsetzung von Mindest-/Höchstfrachten und der                      onpe.lleJISIHe Ha ropHHTe H .llOJlHHTe rpaHHUH Ha HaB-\nNebenbedingungen (Artikel 3 Absatz 4),                               JIOTO H YTO'IHSIBaHe Ha .llOß'bJIHHTeJIHHTe YCJIOBHSI\n(qJieH 3, aJI.4);\nAnpassung dieses Abkommens an die Entwicklung                        OC'bBpeMeHSIBaHe Ha TaJH Cnoro.ll6a B C'bOTBCTCTBHe C\ndes Binnenschiffsverkehrs und Lösung aller Fragen,                   paJBHTHeTo Ha pelfHOTo 1eopa6onnaeaHe H pewasatte\ndie sich aus der Anwendung dieses Abkommens er-                      Ha BCH'IICH BbnpocH, npOH3TH'lal.l{H OT HeHHOTO npu-\ngeben,                                                               naraHe;\nZulassung von Schiffen aus dritten Ländern zum Wech-                 .llODYCICaHe Ha Kopa6H Ha TpeTH CTpaHH .ll.0 BJaHMHHTe\nselverkehr;                                                          npeBOJH;\nb) Beratungen durchzuführen über Möglichkeiten der                6) .lla npOBC)l(,lla o6cb)l(Jl3He Ha B'bJMO)l(HOCTHTe Ja onpe.ue-\nFestsetzung von Höchstzahlen der Fahrten im Wechsel-               JlSIHe Ha MalCCHMaJICH 6poil Ha B3aHMHHTe npeBOJH (lln.3,\nverkehr (Artikel 3 Absatz 2) und im Transitverkehr (Artikel 4       aJI.2) H Ha TpaHJHTHHTe npeBOJH (qn.4, aJI.2);\nAbsatz 2);\nc) den Verkehr der Schiffe beider Seiten statistisch zu er-       B) .ua 80.llH OT'ICT Ja HJBbpWeHHTe npeBOJH C Kopa6ure Ha\nfassen;                                                             ecsuca OT crpattuTe;\nd) die Einhaltung der nach Buchstabe a getroffenen Verein-        r) .ua ICOHTpOJIHpa cnaJBaHCTO Ha cnopaJyMeHHSITa no 6ya:ea\nbarungen und die Anwendung der Artikel 9, 1O und 11 zu             ,,a\" u npHJiaraHeTO Ha 'IJlCHOBe 9, 10 H 11;\nüberwachen und\ne) die Transportgüter auf die Schiffahrtsunternehmen beider       .ll) .ua paJnpe.uem1 npH He06XO.llHMOCT TOBapHTe cpe.u KOpa-\nSeiten gemäß Artikel 3 Absatz 3 erforderlichenfalls auf-           6onnaeaTeJIHHTC        npe:nnpHSITHSI Ha .llBeTe         CTPaHH\nzuteilen und die Ladungsaufteilung zu überwachen.                  C'bf JiaCHO qneH 3, an.3 H .ll.3 KOHTpOJmpa TOBa paJnpe.lle-\nJieHHe.\n(3) Mindest-/Höchstfrachten einschließlich der Nebenbe-            (3) CMeceHHSIT ICOMHTeT npe.unara Ha ICOMOeTeHTHHTe\ndingungen, auf die sich der Gemischte Ausschuß geeinigt hat,      opraHH .llOJIHHTe H ropHHTe rpaHHUH Ha HaBJIOTO, BICJIIO'IH-\nlegt dieser den zuständigen Behörden zur Genehmigung vor.         TeJIHO .llO fi'bJIHHTC YCJIOBHSI, no ICOHTO ce e cnopaJyMSIJI, C uen\nDie zuständigen Behörden vereinbaren die Inkraftsetzung           Te .ua 61,.uaT o.uo6peHH. KoMneTCHTHHTe opraHH CbfJiacyeaT\ndieser Beschlüsse des Gemischten Ausschusses und teilen           emnaHeTO B CHJla Ha TCJH peweHHSI Ha CMeceHHSI KOMHTeT H\neinander unverzüglich mit, wann sie nach dem innerstaat-          CH c1,06maeaT HeJa6aBHO KOra Te BJIHJ3T B CHJia B CbOTBCTCT-\nlichen Recht in Kraft treten.                                     BHe C BbTpernHOTO HM JaKOHO.llaTeJICTBO.\n(4) Die auf der Grundlage der Vorschläge nach dem Absatz           ( 4) npe.LIBH.LieHHTe 81,3 OCHOBa Ha npe,llJIO)l(eHHSITa no\n2 Buchstabe a und Absatz 3 dieses Artikels vorgesehenen           an.2, 6yKBa „a\" H an.3 Ha TOJH qJieH cnopaJyMeHHSI ce nOCTH-\nVereinbarungen kommen dadurch zustande, daß sich die              raT KaTo ICOMneTeHTHHTe opraHH B .ueyce.llMHlfeH cpoK ce\nzuständigen Behörden ihr Einverständnis mit den ihnen vom         1rn<t,opMHpaT BJaHMHO Ja Cl,f JiaCHeTo CH C HanpaBeHHTe OT\nGemischten Ausschuß unterbreiteten Vorschlägen gegen-             CMeceHHSI KOMHTeT npe,llJJO)l(eHHSI.\nseitig innerhalb von zwei Wochen mitteilen.","626                                       Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1990, Teil II\n(5) Kann eine Einigung im Gemischten Ausschuß nicht            (5) AK0 e CMeceHHSI K0MHTeT He 6bJle n0CTHrHaT0 CbfJla-\nerzielt werden, treten auf Antrag einer Seite die Vertreter der CHe, no MOJI6a Ha e}lHa 0T Jl0f0BapSllUHTe ce CTpaHH e lleTH-\nzuständigen Behörden innerhalb von vier Wochen zur Konsul-      PHCeJlMHlleH cpoK npe}lCTaBHTeJIH Ha K0MneTeHTHHTe\ntation zusammen.                                                opraHH ce cpemaT Ja K0HCyJITaUHSI.\nArtikel 16                                                        qJieH 16\nDie zuständigen Behörden werden dem Gemischten Aus-            no MOJI6a Ha CMeceHJUI K0MHTeT K0MneTeHTHHTe BJiaCTH\nschuß auf sein Ersuchen diejenigen Unterlagen übermitteln,      My npe}l0CTaesn 0HeJH Jl0KyMeHTH, K0HT0 ca MY Heo6xo-\nderen er zur Erfüllung seiner Aufgaben nach Artikel 15 bedarf.  JlHMH Ja HJßbJieHHe Ha HeroBHTe Ja}la'IH no 1111.15.\nArtikel 17                                                        qJieH 17\nDie Sportfahrzeuge beider Seiten können die Binnen-            CnopTHHTe JI0JllCH H Kopa6H Ha JlBeTe CTpaHH M0raT }la\nwasserstraßen im Geltungsbereich dieses Abkommens unter         HJß0JIJyBaT BbTpewHHTe B0JlHH ßbTHlUa e o6cera Ha JlCHCT-\nBeachtung der jeweiligen innerstaatlichen Rechtsvorschriften    BHe Ha TaJH Cnoro}l6a npH cnaJBaHe Ha Cb0TBeTH0T0\nbenutzen.                                                       BbTpeWH0 JaK0H0.llaTeJICTB0.\nArtikel 18                                                        qJieH 18\nDie Rechte und Verpflichtungen der Bundesrepublik                                                                      r\nIlpaean H 1aJ1bJI)l(eHHS1Ta Ha <l>eJ1epanHa peny611HKa ep-\nDeutschland aus der Mannheimer Akte von 1868 gegen-             MaHHSI no MaHxaÜMCKHSI aKT 0T 1868 r. cnpSIM0 .aoroea-\nüber den Vertragsstaaten dieser Akte und die Rechte und Ver-    PSllUHTe ce CTpaHH no T03H AKT H npaeaTa H Ja.llbJI)l(eHH.SITa\npflichtungen der Volksrepublik Bulgarien aus der Belgrader      Ha Hapo.aHa peny611111Ca .6b11rapHS1 no .6eJ1rpa.acKaTa K0HBeH-\nKonvention von 1948 gegenüber den Vertragsstaaten dieser         UHSI 0T 1948 r. cnpSIM0 .aoroeapstlUHTe ce CTpaHH no TaJH\nKonvention werden durch dieses Abkommen nicht berührt.          KoHBeHUHSI He ce JaCSlfaT 0T TaJH CnoroJ16a.\nArtikel 19                                                        qJieH 19\nEntsprechend dem Viermächte-Abkommen vom 3. Sep-               C1,r JiaCH0 qeTHpHCTpaHHOTO cnopaJyMeHHe 0T 3 cen-\ntember 1971 wird dieses Abkommen in Übereinstimmung mit         TCMBPH 1971 fOJlHHa, Ta3H Cnoro}l6a ce paJnpoCTHpa B C'b0T-\nden festgelegten Verfahren auf Berlin (West) ausgedehnt.        BeTCTBHe c ycnHoeeHaTa npouenypa ei.pxy 6ep11Hu (3anan).\nArtikel 20                                                        qJieH    20\n(1) Dieses Abkommen wird auf unbestimmte Zeit ge-               (1) Ta111 Cnoron6a ce CKJ11011ea 1a tteonpeneneH cpoK.\nschlossen.\n(2) Dieses Abkommen tritt in Kraft, sobald beide Seiten         (2) TaJH Cnoro.a6a emna e CHJia cne.a KaTo .asere crpaHH\neinander schriftlich auf diplomatischem Wege mitgeteilt          no JlHßJIOMaTH'ICCICH Il'bT ce yee.aOMSIT B3aHMHO Ja H3n'bJIHe-\nhaben, daß die innerstaatlichen Voraussetzungen für das          HHCTO Ha B'bTpeWHO.ll'bp)l(aBHHTe HlHCKBaHHSI Ja BJIHJaHeTO\nInkrafttreten des Abkommens erfüllt sind.                       Ha CnoroJ16an a cuna.\n(3) Dieses Abkommen kann von jeder Seite mit einer Frist       (3) TalH Cnoro}l6a M0)l(e Jla 61,}le .aeH0HCHpaHa 0T BCSIKa\nvon sechs Monaten vor Ende eines Kalenderjahres schriftlich      OT JlOfOBapSllUHTe ce CTpaHH 11peJ OTnpaBeHO no .llHßJIOMa-\nauf diplomatischem Wege gekündigt werden. In diesem Fall        TH'leCKH ß'bT IlHCMCH0 npeJlHJBeCTHe CbC cp0K 0T wecT\ntritt das Abkommen mit Ablauf dieses Kalenderjahres außer        Meceua npeJlH KpaS1 Ha ICaJieHJlapHaTa ro.aHHa. B TaK'bB\nKraft.                                                           c11y11aü, c unu11aHeTo Ha KaneH.aapHaTa ro.aHHa Cnoro.a6an\nnpeKpaT.SIBa JieHCTBHCTO CH.\nGeschehen zu Bonn am 4. Juli 1989 in zwei Urschriften,         C'bCTa&eHa e EoH Ha 04.07.1989 e JIBa 0PHrHHaJIHH eKJeM·\njede in deutscher und bulgarischer Sprache, wobei jeder Wort· -  DJISlpa Ha HeMCICH H 61,nrapCKH e3HIC, KaT0 H .llBaTa TCICCTa\nlaut gleichermaßen verbindlich ist.                              HMaT eJIHaKBa CHJia.\nFür die Regierung der Bundesrepublik Deutsdlland\n3a IlpaBHTeJICTBOTO Ha Cl>e.aepanHa peny6JIHICa fepMaHHSI\nLautenschlager\nDr. Zimmermann\nFür die Regierung der Volksrepublik Bulgarien\n3a OpaBHTCJICTBOTO Ha Hapo.aHa peny6JIHICa lioJirapHSI\nTriton Pashov","Nr. 23 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 18. Juli 1990                                             627\nProtokoll                                                          IlpoToKon\nAus Anlaß des Abschlusses der Verhandlungen über das               Ilo TIOBOJJ. npHKJIIO'IBaHeTO Ha nperoeopHTe Ja Cbf Jiacy-\nAbkommen zwischen den Regierungen der Bundesrepublik             BaHe Ha Cnoro.u6a MC)l(JJ.Y npaBHTCJICTB3Ta Ha <l>e.uepaJIHa\nDeutschland und der Volksrepublik Bulgarien über die Schiff-     peny6111-1Ka fepMaHHSI H Hapo.uHa peny6mtKa 6b11rapHS1 Ja\nfahrt auf den Binnenwasserstraßen erklären die Delegationen      KOpa6on11aeaHe no BbTpellIHHTe 80.UHH TibTHlll3, .uenera-\nder Bundesrepublik Deutschland und der Volksrepublik                                                      r\nUHHTe Ha <l>e.uepa11Ha peny611HKa epMaHHSI H Hapo.uHa peny-\nBulgarien:                                                       fümKa libJirapHSI .naeaT CJlC,llHHTe o6srcHeHHSI:\n1. Verkehrsrechte                                                1. Ilpaea Ja npeeoJ\nUm eine einheitliche Anwendung des Abkommens zu                    Ja .na ce ocHrypH e.nHaKeo npHJJO)l(eHHe Ha Cnoro.n6arn,\ngewährleisten, haben sich beide Seiten geeinigt, von               JIBeTe CTpaHH ce cnopaJyMSIXa )13 HJXO)l()laT OT CJle)lHHSI\nfolgendem inhaltlichen Verständnis der Verkehrsrechte               CMHCbJl Ha TIOHSITHSITa Ja npaeaTa Ja npeeoJ:\nauszugehen:\n(1) Wechselverkehr: Beförderung von Personen und/                   (1) ßJaHMHH npeeOJH:        IlpeeoJH Ha xopa HIHJJH TOBapH\noder Gütern mit einem Schiff einer                                     c KOpa6 Ha e)lHa OT CTpaHHTe OT\nder Seiten von dem Gebiet der                                          TepHTOPHSIT3 Ha e)lH3Ta CTpaHa\neinen Seite in das Gebiet der ande-                                    B     TepHTOpHSITa Ha JipyraTa\nren Seite über ausschließlich solche                                   CTpaHa caMO no BbTpellIHHTe\nBinnenwasserstraßen, die beide                                         BO.llHH IlbTHlll3, KOHTO CBbpJ-\nSeiten miteinander verbinden.                                          eaT .neeTe CTpaHH.\n(2) Transitverkehr:      Beförderung von Personen und/              (2) TpaHJHTHH npeBOJH: IlpeeoJH Ha xopa H/HJIH TOBapH\noder Gütern mit einem Schiff der                                       c Kopa6 Ha e.uHarn cTpaHa no\neinen Seite auf Binnenwasser-                                          BbTpellIHHTe       BOJJ.HH  TibTHlll3\nstraßen durch das Gebiet der ande-                                     npe3 TepHTOpHSITa Ha Jlpyrarn\nren Seite, ohne daß dabei auf der                                      cTpaHa, 6eJ npaeo no epeMe Ha\nDurchfahrt Personen zu- oder aus-                                      TibTyeaHeTO )13 ce K3'183T HJIH\nsteigen beziehungsweise ohne                                           cJtHJaT xopa, pecn. 6e1 .na ce\ndabei Güter zu laden oder zu                                           TOB3PSIT       HJIH     pa3TOBapeaT\nlöschen.                                                               CTOKH.\n(3) Drittlandverkehr: Beförderung von Personen und/                 (3) IlpeeoJH .uo Tpent cTprurn: IlpeeoJH Ha xopa HIHJIH\noder Gütern mit einem Schiff der                                       ToeapH c Kopa6 Ha e.nHaTa\neinen Seite von einem dritten Land                                      CTpaHa OT Tpern CTpaHa B TepH-\nin das Gebiet der anderen Seite                                        TOPHSITa Ha ,llpyraTa CTpaHa HJIH\noder umgekehrt.                                                         o6paTHO.\n(4) Kabotage:           Beförderung von Personen und/              (4) Ka6orn)I(:              Ilpeeo3 Ha xopa HIHJIH TOBapH C\noder Gütern mit einem Schiff der                                        Kopa6 Ha e11Harn CTpaHa Me)l(.llY\neinen Seite zwischen Lade- und                                          MeCTaTa Ja TOBapeHe H paJTO-\nLöschplätzen an Binnenwasser-                                           eapBaHe no BbTpellIHHTe BO,llHH\nstraßen der anderen Seite.                                              TI'b THllla Ha ,npyraTa CTpaHa.\nFür die Beurteilung, welches Verkehrsrecht in Anspruch             Ja onpe.lleJtsrHe Koe npaeo 1a npeeo1 me ce npHnara,\ngenommen wird, ist die Beförderungsleistung des jeweili-           pernasam KpHTep1u1 e OC'bllleCTBeHHSIT npeBOl OT .ua.neH\ngen Schiffes maßgebendes Kriterium und nicht die Her-              ICOpa6, a He npoH3XO)l'bT H MSICTOTO Ha HaJHa'leHHe Ha\nkunft und der Zielort des Beförderungsgutes.                       TOBapa, npeB0383H OT Kopa6a.\n2. Auf Antrag der Seite der Bundesrepublik Deutschland wird      2. llo      Mo116a oT cTpaHa Ha <l>e.nepaJIHa peny6111-1Ka fepMa-\ndie Volksrepublik Bulgarien auf der Grundlage eines                HHSI, Hapo,nHa peny6nHica 61>11rapusr, no npe.llJ10)l(eHHe Ha\nVorschlages des Gemischten Ausschusses die Schiffahrt              CMeceHHSI KOMHTeT, me .nasa B'b3MO)l(HOCT 33 y11acTHe Ha\nder Bundesrepublik Deutschland am Transitverkehr                   ICOpa6H Ra <l>e.nepaJIHa peny6JIHICa     f epMaHHSI e TpaHJHT-\n(Artikel 4) beteiligen.                                            HHTe npeB03H (qneH 4).\n3. Beide Seiten werden den in Artikel 13 Absatz 5 vorgesehe-      3.   )lBeTe CTpaHH me H3BbplliaT npe,neH.neHaTa B 'IJieH 13,\nnen Austausch von Dokumenten vor Inkrafttreten des                 aJIHHeSI 5 pa3MSIH3 Ha .noICyMeHTH npellH BJIHJaHeTo B CHJia\nAbkommens vollziehen.                                              Ha TaJH Cnoro.n6a.\n4. Die Delegation der Bundesrepublik Deutschland erläutert        4. )lenerauHsrTa Ha <l>eJiepanHa peny6nHICa r epMaHHSI, 06sic-\nzu Artikel 14 Absatz 1, daß die Zollbehörden im Grenz-             HS1Ba no 'IJieH 14, aJIHHeH 1, qe MHTHH'leCICHTe BJ13CTH w.e\nbereich besondere Anlegestellen bestimmen können.                  onpe11eJIS1T ICOTBCHIHe CTOSIHICH B rpaHH'IHaTa 30H3.\n5. Zu Artikel 14 Absätze 3 und 4 besteht Einvernehmen, daß        5.   no qneH 14, aJIHHesr 3 H 4 6erne nocTHrHaTo c1>rnacue, 11e\njede Seite bei Havarien oder Unfällen von Schiffen oder             ecsrICa cTpaHa MO)l(e .na .nonycHe eICcnepTH Ha ,npyran\nPersonen Sachverständige der anderen Seite zur Unter-               cTpaHa 1a pa1cneneaHe npH aeapHH HJIH Hew,acTHH\nsuchung zulassen kann.                                              cnyqau c Kopa6u HJIH xopa."]}