{"id":"bgbl2-1986-38-6","kind":"bgbl2","year":1986,"number":38,"date":"1986-12-19T00:00:00Z","url":"https://offenegesetze.de/veroeffentlichung/bgbl2/1986/38#page=22","api_url":"https://api.offenegesetze.de/v1/veroeffentlichung/bgbl2-1986-38-6/","document_url":"https://media.offenegesetze.de/bgbl2/1986/bgbl2_1986_38.pdf#page=22","order":6,"title":"Zweite Verordnung zur Änderung der Zolltarifverordnung (Zollpräferenzen 1986 gegenüber Entwicklungsländern - EGKS)","law_date":"1986-12-08T00:00:00Z","page":1058,"pdf_page":22,"num_pages":6,"content":["1058                                       Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1986, Teil II\nArtikel 16                                                          Madde 16\nDiese Vereinbarung tritt in Kraft, sobald beide Regierungen         i~bu Anl~ma, her iki Hükümetin, dahili mevzuatma göre\neinander mitgeteilt haben, daß die nach innerstaatlichem            yürürlük iyin gerekli olan ~rtlann mevcut olduQunu derhal bir-\nRecht für ihr Inkrafttreten erforderlichen Voraussetzungen vor-     birlerine bildirmelerini takiben yürürlüQe girer. Anla~ma, Söz-\nliegen. Sie ist von dem Tage des lnkrafttretens des Abkom-          le~menin yürürlük tarihinden itibaren uygulanar.\nmens an anzuwenden.\nGeschehen zu Ankara am 2. November 1984 in zwei                     Bu Anla~ma, 2 Kasam 1984 tarihinde Ankara'da Almanca ve\nUrschriften, jede in deutscher und türkischer Sprache, wobei        Türkye olmak üzere ve her iki metin de ayna derecede baQlay1c1\njeder Wortlaut gleichermaßen verbindlich ist.                       olarak. iki orijinal nüsha halinde düzenlenmi~tir.\nFür die Regierung                Für die Regierung             Türkiye Cumhuriyeti         Almanya Federal Cumhuriyeti\nder Bundesrepublik Deutschland          der Republik Türkei                  Hükümeti                       Hükümeti\nAdtna                           Adtna\nNorbert Blüm                         Kalemli                         Kalemli                    Georg Negwer\nGeorg Negwer                                                                                     Norbert Biom\nzweite Verordnung\nzur Änderung der Zolltarlfverordnung\n{Zollpräferenzen 1986 gegenüber Entwicklungsländern - EGKS)\nVom 8. Dezember 1986\nAuf Grund des § 77 Abs. 2 Nr. 1 des Zollgesetzes in der Fassung der\nBekanntmachung vom 18. Mai 1970 (BGBI. 1 S. 529), der durch Artikel 30 des\nGesetzes vom 24. April 1986 (BGBI. 1 S. 560) neu gefaßt worden ist, wird\nverordnet:\nArtikel 1\nDer Anlage zu § 1 der Zolltarifverordnung vom 24. September 1986 (BGBI. II\nS. 896), geändert durch Artikel 1 der Verordnung vom 24. November 1986\n(BGBI. II S. 1022), wird der Abschnitt „Zollpräferenzen gegenüber Entwicklungs-\nländern-EGKS\" mit der aus der Anlage ersichtlichen Fassung angefügt.\nArtikel 2\nDiese Verordnung gilt nach § 14 des Dritten Überleitungsgesetzes in Ver-\nbindung mit§ 89 des Zollgesetzes auch im Land Berlin.\nArtikel 3\nDiese Verordnung tritt am Tage nach der Verkündung in Kraft.\nBonn, den 8. Dezember 1986\nDer Bundesminister der Finanzen\nStoltenberg","Nr. 38 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 19. Dezember 1986                           1059\nAnlage\n(zu Artikel 1)\nZollpräferenzen gegenüber Entwicklungsländern - EGKS)\n1. Vom 1. Januar 1986 bis 31. Dezember 1986 gilt für die dem Vertrag über die Gründung\nder Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl (EGKS) unterliegenden Waren\ntarifliche Zollfreiheit\na) für die Waren der lfd. Nr. 2 bis 3 und 5 bis 6 des Anhangs A mit Ursprung in den in\nSpalte 3 bezeichneten Ländern im Rahmen der in Spalte 3 aufgeführten Zollkontin-\ngente (deutscher Anteil an Gemeinschaftszollkontingenten),\nb) für die Waren der lfd. Nr. 1 bis 6 des Anhangs A mit Ursprung in den im Anhang B\ngenannten Ländern und Gebieten - ausgenommen die in Spalte 3 des Anhangs A\nbezeichneten Länder und Jugoslawien - im Rahmen der in Spalte 4 aufgeführten\nGemeinschaftsplafonds (nicht auf die Mitgliedstaaten aufgeteilte gemeinschaftliche\nLänderhöchstbeträge),\nc) für die Waren der lfd. Nr. 7 bis 11 des Anhangs A mit Ursprung in den im Anhang B\ngenannten Ländern und Gebieten jeweils bis zur Höhe eines Gemeinschafts-\nplafonds, der 102 v. H. des größten Höchstbetrages der für das Jahr 1980 eröffneten\nZollpräferenzen entspricht.\n2. Die tarifliche Zollfreiheit wird gewährt, wenn der Warenursprung nachgewiesen und das\nvorgeschriebene Ursprungszeugnis spätestens am Tage vor der Wiedereinführung des\nregelmäßigen Zollsatzes vorgelegt wird.\n3. Wird für eine Ware der lfd. Nr. 1 bis 11 des Anhangs A ein Gemeinschaftsplafond durch\nEinfuhren aus einem einzelnen Land oder Gebiet erreicht, so tritt die Zollfreiheit\ngegenüber dem betreffenden Land oder Gebiet vor dem 31. Dezember 1986 außer\nKraft, wenn die Mitgliedstaaten der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl\nEinvernehmen darüber erzielen. Dies wird durch die Kommission im Amtsblatt der\nEuropäischen Gemeinschaften mitgeteilt mit der Wirkung, daß die regelmäßigen Zoll-\nsätze von dem in dieser Mitteilung genannten Tag an wieder angewendet werden.\n4. Nummer 3 gilt nicht für die am wenigsten fortgeschrittenen Entwicklungsländer, die im\nAnhang C aufgeführt sind.","1060                                Bundesgese~blatt, Jahrgang 1986, Teil II\nAnhang A\nListe der Waren, die Gegenstand von zollfreien Gemeinschaftszollkontingenten und Gemeinschaftsplafonds sind\nZollkontingent 1986            Gemeinschaftsplafond 1986\nLfd.                   Tarifnr.                     (deutscher Anteil                 je Land oder Gebiet\nNr.                                                                                       (in ECU) 1)\nan Gemeinschaftszollkontingenten)\n1                       2                                  3                                  4\n1       73.07 A 1                                                               3 324 600 ECU 2)\nBI\n23)     73.08                             je 809 363 ECU 2)                     3237 451 ECU2)\nfür\nWaren mit Ursprung in\nBrasilien\nRepublik Korea\nVenezuela\n33)     73.10 A                           je 501 623 ECU 2)                     2 006 493 ECU 2)\nD I a)                      für\nWaren mit Ursprung in\nArgentinien\nBrasilien\nVenezuela\n4       73.11 A   1                                                             2 090 246 ECU 2)\nIV a) 1\nB\n53)     73.13 A                           je 1 375 000 ECU 2)                   6276000 ECU2)\nB   1                       für\nII b)                    Waren mit Ursprung in\nII c)                    Argentinien\nIII                       Brasilien\nIV b)                     Republik Korea\nIV c)\nIV d)\nVa) 2\n6       73.15 A     1 b) 2                je 1 391 025 ECU 2)                   5 891 400 ECU 2)\nIII                      für\nIV                       Waren mit Ursprung in\nV b)                    Brasilien\nV d)   1 aa)            Republik Korea\nVI a)\nVI c)   1 aa)\nVII a)\nVII b)   2\nVII c)\nVII d)   1\n8 1 b)     2\nIII\nIV\nV b)\nV d)   1 aa)\nVI a)\nVI c)   1 aa)\nVII a)\nVII b)   1\nVII b)   2 bb)\nVII b)   3\nVII b)   4 aa)\n7       73.09\n8       73.12 A\nB 1\nC III a)\nV a) 1","Nr. 38 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 19. Dezember 1986                         1061\nLfd.                                                             Zollkontingent 1986      Gemeinschaftsplafond 1986\nNr.                       Tarifnr.                                 (deutscher Anteil         je Land oder Gebiet\nan Gemeinschaftszollkontingenten)         (in ECU) 1)\n1                           2                                             3                           4\n94)       73.13 B II a)\n1Q4)        73.15 A VII b) 1\nB VII b) 2 aa)\n11          73.16 A II a)\nII b)\nB\nC\nDI\n1)  ECU = Europäische Währungseinheit\n2 ) 1 ECU = 2,21310 DM (ab 15.8.86: 2,10668 DM)\n3 ) Für Waren mit Ursprung in China wird die Zollpräferenz nicht gewährt.\n•) Die Zollpräferenz wird auch für Waren mit Ursprung in Rumänien gewährt.","1062                                      Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1986, Teil II\nAnhange\nListe der Entwicklungsländer und -gebiete, denen allgemeine Zollpräferenzen gewährt werden\n1. Unabhängige Länder\nÄgypten                                     Indonesien                                   Panama\nÄquatorialguinea                            Irak                                         Papua-Neuguinea\nÄthiopien                                   Iran                                         Paraguay\nAfghanistan                                 Jamaika                                      Peru\nAlgerien                                    Jemen                                        Philippinen\nAngola                                      Jemen, Demokratischer                        Ruanda\nAntigua und Barbuda                         Jordanien                                    Salomonen\nArgentinien                                 Jugoslawien                                  Sambia\nBahamas                                     Kamerun, Vereinigte Republik                 Samoa\nBahrain                                     Kamputschea, Demokratisches                  Säo Tome und Principe\nBangladesch                                 Kap Verde                                    Saudi-Arabien\nBarbados                                    Katar                                        Senegal\nBelize                                      Kenia                                        Seschellen\nBenin                                       Kiribati                                     Sierra Leone\nBhutan                                      Kolumbien                                    Simbabwe\nBirma                                       Komoren                                      Singapur\nBolivien                                    Kongo                                        Somalia\nBotsuana                                    Korea, Republik                              Sri Lanka\nBourkina Fasso                              Kuba                                         St. Christopher und Nevis\nBrasilien                                   Kuwait                                       St. Lucia\nBrunei Darussalam                           Laotische Demokratische                      St. Vincent und die Grenadinen\nBurundi                                        Volksrepublik                             Sudan\nChile                                       Lesotho                                      Suriname\nChina                                       Libanon                                      Swasiland\nCosta Rica                                  Liberia                                      Syrien, Arabische Republik\nDominica                                    Libysch-Arabische Dschamahirija              Tansania, Vereinigte Republik\nDominikanische Republik                     Madagaskar                                   Thailand\nDschibuti                                   Malawi                                       Togo\nEcuador                                     Malaysia                                     Tonga\nElfenbeinküste                              Malediven                                    Trinidad und Tobago\nEI Salvador                                 Mali                                         Tschad\nFischi                                      Marokko                                      Tunesien\nGabun                                       Mauretanien                                  Tuvalu\nGambia                                      Mauritius                                    Uganda\nGhana                                       Mexiko                                       Uruguay\nGrenada                                     Mosambik                                     Vanuatu\nGuatemala                                   Nauru                                        Venezuela\nGuinea                                      Nepal                                        Vereinigte Arabische Emirate\nGuinea-Bissau                               Nicaragua                                    Vietnam\nGuyana                                      Niger                                        Zaire\nHaiti                                       Nigeria                                      Zentralafrikanische Republik\nHonduras                                    Oman                                         Zypern\nIndien                                      Pakistan\nII. Länder und Gebiete,\ndie von Mitgliedstaaten der Gemeinschaft oder von dritten Ländern abhängen oder verwaltet werden oder deren auswärtige\nBeziehungen ganz oder teilweise von Mitgliedstaaten der Gemeinschaft oder von dritten Ländern wahrgenommen werden\nAmerikanische Jungferninseln                                      Hongkong\nAmerikanisch-Ozeanien                                             Kaimaninseln\nAustralische Außengebiete: Heard- und                             Macau\nMcDonaldinseln, Kokosinseln (Keelinginseln).                   Mayotte\nNorfolkinseln, Weihnachtsinsel                                 Neuseeländische Überseegebiete: Cookinseln,\nAustralisches Antarktis-Territorium                                 Niue, Tokelauinseln\nBermuda                                                           Niederländische Antillen\nBritisches Antarktis-Territorium                                  Pitcairninseln\nBritisches Territorium im Indischen Ozean                        St. Helena und Nebengebiete\nFalklandinseln und Nebengebiete                                  Territorium Neukaledonien\nFranzösische Süd- und Antarktisgebiete                           Turks- und Caicosinseln\nFranzösisch-Polynesien                                           Wallis und Futuna\nGibraltar                                                        Westindische Assoziierte Staaten\nGrönland","Nr. 38 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 19. Dezember 1986           1063\nAnhang C\nListe der am wenigsten fortgeschrittenen Entwicklungsländer\nÄquatorialguinea                                               Lesotho\nÄthiopien                                                      Malawi\nAfghanistan                                                    Malediven\nBangladesch                                                    Mali\nBenin                                                          Nepal\nBhutan                                                         Niger\nBotsuana                                                       Ruanda\nBourkina Fasso                                                 Säo Tome und Principe\nBurundi                                                        Samoa\nDschibuti                                                      Seschellen\nGambia                                                         Sierra Leone\nGuinea                                                         Somalia\nGuinea-Bissau                                                  Sudan\nHaiti                                                          Tansania, Vereinigte Republik\nJemen                                                          Togo\nJemen, Demokratischer                                          Tonga\nKap Verde                                                      Tschad\nKomoren                                                         Uganda\nLaotische Demokratische Volksrepublik                           Zentralafrikanische Republik\nDritte Verordnung\nzur Änderung der Zolltarifverordnung\n(Zollkontingent 1987 für Bananen)\nVom 9. Dezember 1986\nAuf Grund des § 77 Abs. 1 Nr. 2 Buchstabe c des\nZollgesetzes in der Fassung der Bekanntmachung vom\n18. Mai 1970 (BGBI. 1 S. 529), der durch Artikel 30 des\nGesetzes vom 24. April 1986 (BGBI. 1 S. 560) neu gefaßt\nworden ist, wird im Einvernehmen mit dem Bundesminister\nfür Ernährung, Landwirtschaft und Forsten verordnet:\nArtikel 1\nIn der Anlage zu § 1 der Zolltarifverordnung vom\n24. September 1986 (BGBI. II S. 896), zuletzt geändert\ndurch Artikel 1 der Verordnung vom 8. Dezember 1986\n(BGBI. II S. 1058), wird im Abschnitt „Zollkontingente\" bei\nTarifnr. 08.01 B (Bananen usw.) die Angabe „650 000 t\nvom 1. Januar 1986 bis 31. Dezember 1986\" ersetzt durch\n,,388 000 t vom 1. Januar 1987 bis 31. Dezember 1987\".\nArtikel 2\nDiese Verordnung gilt nach § 14 des Dritten Über-\nleitungsgesetzes in Verbindung mit§ 89 des Zollgesetzes\nauch im Land Berlin.\nArtikel 3\nDiese Verordnung tritt am 1. Januar 1987 in Kraft.\nBonn, den 9. Dezember 1986\nDer Bundesminister der Finanzen\nStoltenberg"]}