{"id":"bgbl2-1983-14-2","kind":"bgbl2","year":1983,"number":14,"date":"1983-06-10T00:00:00Z","url":"https://offenegesetze.de/veroeffentlichung/bgbl2/1983/14#page=2","api_url":"https://api.offenegesetze.de/v1/veroeffentlichung/bgbl2-1983-14-2/","document_url":"https://media.offenegesetze.de/bgbl2/1983/bgbl2_1983_14.pdf#page=2","order":2,"title":"Vierte Verordnung zur Änderung der Neufassung 1977 der Anlage I (RID) des Internationalen Übereinkommens über den Eisenbahnfrachtverkehr (4. RID-Änderungsverordnung)","law_date":"1983-06-03T00:00:00Z","page":386,"pdf_page":2,"num_pages":22,"content":["386                     Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1983, Teil II\n..               Vierte Verordnung\nzur Anderua,9 der Neufassung 1977 der Anlage 1 (RIO)\ndes Internationalen Ubereinkommens über den Eisenbahnfrachtverkehr\n(4. RIO-Änderungsverordnung)\nVom 3. Juni 1983\nAuf Grund des Artikels 2 des Gesetzes vom 26. April 1974 zu dem Zusatz-\nübereinkommen vom 26. Februar 1966 zum Internationalen Übereinkommen\nüber den Eisenbahn-Personen- und -Gepäckverkehr vom 25. Februar 1961\nüber die Haftung der Eisenbahn für Tötung und Verletzung von Reisenden\nsowie zu den Internationalen Übereinkommen vom 7. Februar 1970 über den\nEisenbahnfrachtverkehr und über den Eisenbahn-Personen- und -Gepäck-\nverkehr (BGBI. 1974 II S. 35 7) wird verordnet:\n§ 1\nDie in der Anlage zu dieser Verordnung enthaltenen Änderungen der Inter-\nnationalen Ordnung für die Beförderung gefährlicher Güter mit der Eisenbahn\n(RIO) - Anlage I des Internationalen Übereinkommens vom 7. Februar 1970\nüber den Eisenbahnfrachtverkehr - in der Fassung der RIO-Neufassungs-\nverordnung vom 9. September 1977 (BGBI. II S. 778), zuletzt geändert durch\ndie 3. RIO-Änderungsverordnung vom 17. Dezember 1981 (BGBI. II S. 1138),\nwerden hiermit in Kraft gesetzt.\n§2\nDiese Verordnung gilt nach§ 14 des Dritten Überleitungsgesetzes in Ver-\nbindung mit Artikel 3 des in der Eingangsformel bezeichneten Gesetzes vom\n26. April 1974 auch im Land Berlin.\n§3\nDiese Verordnung tritt am 1. Juli 1983 in Kraft. An demselben Tag treten die\nin § 1 genannten Änderungen in Kraft.\nBonn, den 3. Juni 1983\nDer Bundesminister für Verkehr\nDr. W. Dollinger","Nr. 14 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 10. Juni 1983                                              387\nAnlage\n1. Änderungen des deutschen Textes\n1. Im Inhaltsverzeichnis wird Anhang II wie folgt gefaßt:\n„Anhang II      A. Vorschriften über die Beschaffenheit der Gefäße aus Aluminiumlegierungen für gewisse Gase der\nKlasse 2\nB. Vorschriften für Werkstoffe und Bau von Gefäßen nach Rn. 207 für tiefgekühlte verflüssigte Gase der\nKlasse 2\nC. Vorschriften für Werkstoffe und Bau von Kesselwagengefäßen und Tanks von Tankcontainern, für die\nein Prüfdruck von mindestens 10 bar vorgeschrieben ist sowie für diejenigen Kesselwagengefäße und\nTanks von Tankcontainern, die für die Beförderung von tiefgekühlten verflüssigten Gasen der Klasse 2\nverwendet werden\nD. Vorschriften für die Prüfung von Druckgaspackungen und Kartuschen der Ziffern 10 und 11 der\nKlasse 2\".\n2. In Randnummer 2 Abs. 2 wird Anhang II wie folgt gefaßt:\n„Anhang II: Vorschriften über die Beschaffenheit der Gefäße aus Aluminiumlegierungen für gewisse Gase der\nKlasse 2; Vorschriften für Werkstoffe und Bau von Gefäßen nach Rn. 207 für tiefgekühlte verflüssigte Gase der\nKlasse 2; Vorschriften für Werkstoffe und Bau von Kesselwagengefäßen und Tanks von Tankcontainern.\nfür die ein Prüfdruck von mindestens 10 bar vorgeschrieben ist sowie für diejenigen Kesselwagengef äße und Tanks\nvon Tankcontainern, die für die Beförderung von tiefgekühlten verflüssigten Gasen der Klasse 2 verwendet werden;\nVorschriften für die Prüfung von Druckgaspackungen und Kartuschen der Ziffern 10 und 11 der Klasse 2;\".\n3. In Randnummer 201 Ziffer 3 at) wird die Klammerangabe ,,(R 216)\" nach dem Wort „Hexafluorpropylen\" durch die Klam-\nmerangabe .,(R 1216)\" ersetzt.\n4. Randnummer 212 Abs. 3 b) wird wie folgt gefaßt:\n„b) Mit Ausnahme von Fluor, Siliciumtetrafluorid [Ziffer 1 at)]; Stickstoffoxid [Ziffer 1 et)]; Gemischen von Wasserstoff\nmit höchstens 10 Vol-% Selenwasserstoff, Phosphorwasserstoff, Siliciumwasserstoff, Germaniumwasserstoff oder\n15 Vol-% Arsenwasserstoff; Gemischen von Stickstoff, Edelgasen (mit höchstens 10 Vol-% Xenon) mit höchstens 10 Vol-%\nSelenwasserstoff, Phosphorwasserstoff, Siliciumwasserstoff, Germaniumwasserstoff oder 15 Vol-% Arsenwasserstoff\n[Ziffer 2 bt)]; Gemischen von Wasserstoff mit höchstens 10 Vol-% Diboran; Gemischen von Stickstoff, Edelgasen (mit höch-\nstens 10 Vol-% Xenon) mit höchstens 10 Vol-% Diboran [Ziffer 2 et)]; Bortrichlorid, Chlortrifluorid, Nitrosylchlorid, Sulfuryl-\nfluorid, Wolframhexafluorid [Ziffer 3 at)]; Methylsilan [Ziffer 3 b)]; Arsenwasserstoff, Dichlorsilan, Dimethylsilan, Selen-\nwasserstoff und Trimethylsilan [Ziffer 3 bt)]; Äthylenoxid, Chlorcyan und Dicyan [Ziffer 3 et)]; Gemischen der Methylsilane\n[Ziffer 4 bt)]; Äthylenoxid mit höchstens 50 Gew-% Methylformiat, mit Stickstoff bis zu einem maximalen Gesamtdruck von\n10 kg/cm 2 bei 50 °C [Ziffer 4 et)]; Siliciumwasserstoff [Ziffer 5 b) ]; Stoffe der Ziffern 5 bt) und et), 7, 8, 12 und 13 dürfen die\nGase der Klasse 2 in Gefäßen nach Abs. (1) b befördert werden.\"\n5. In Randnummer 214 Abs. 3 a) werden im letzten Halbsatz die Worte „Rn. 1265 bis 1285\" durch die Worte „Rn. 1255 bis\n1261 \" ersetzt.\n6. Randnummer 219 Abs. 10 wird wie folgt gefaßt:\n.,(10) Für Gefäße für Wolframhexafluorid [Ziffer 3 at)] ist der Fassungsraum auf 60 Liter beschränkt.\nDer Fassungsraum der Gefäße für Siliciumtetrafluorid [Ziffer 1 at)]; Bortrichlorid, Nitrosylchlorid, Sulfurylfluorid [Ziffer\n3 at)]; Methylsilan [Ziffer 3 b)); Arsenwasserstoff, Dichlorsilan, Dimethylsilan, Selenwasserstoff und Trimethylsilan [Ziffer\n3 bt)]; Chlorcyan, Dicyan [Ziffer 3 et)]; Gemische der Methylsilane [Ziffer 4 bt)]; Äthylenoxid mit höchstens 50 Gew-%\nMethylformiat, mit Stickstoff bis zu einem maximalen Gesamtdruck von 10 kg/cm 2 bei 50 °C [Ziffer4 et)]; Siliciumwasserstoff\n[Ziffer 5 b)]; die Stoffe der Ziffer 5 bt) und et) ist auf 50 Liter beschränkt.\"\n7. Randnummer 407 Abs. 3 wird wie folgt gefaßt:\n,,(3) Wegen des Frachtbriefvermerks siehe Rn. 416 (2).\"\n8. Randnummer 408 Abs. 7 wird wie folgt gefaßt:\n.,(7) Wegen des Frachtbriefvermerks siehe Rn. 416 (3).\"","388                                                  Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1983, Teil II\n9 Randnummer 411 Abs. 3 wird wie folgt gefaßt·\n,,(3) Wegen des Frachtbriefvermerks siehe Rn. 416 (4).\"\n; 0. In Randnummer 704 Buchstabe b Bemerkung 3 werden im ersten Halbsatz die Worte                                 .,3 x 10 Ai oder 3 x 10 A,\" durch die Worte\n..3 x 103 A2 oder 3 x 103 A,·· ersetzt.\n11    Anhang II wird wie folgt geändert:\na) Abschnitt 8. wird wie folgt gefaßt:\n„8. Vorschriften für Werkstoffe und Bau von Gefäßen nach Rn. 207 für tiefgekühlte verflüssigte Gase der Klasse 2\n1250            (1) Die Gefäße müssen aus Stahl, Aluminium, Aluminiumlegierungen, Kupfer oder Kupferlegierungen, z. 8.\nMessing, hergestellt sein. Kupfer oder Kupferlegierungen sind jedoch nur für die Gase zugelassen, die kein\nAcetylen enthalten; für Äthylen ist ein Gehalt von höchstens 0,005 % Acetylen zulässig.\n(2) Es dürfen nur Werkstoffe verwendet werden, die sich für die niedrigste Betriebstemperatur der Gefäße\nsowie deren Zubehörteile eignen.\n1251            Für die Herstellung der Gefäße sind folgende Werkstoffe zu verwenden:\na) Stähle, die bei der niedrigsten Betriebstemperatur dem Sprödbruch nicht unterworfen sind (siehe Rn. 1255):\nVerwendbar sind:\n1. unlegierte Feinkornstähle bis zu einer Temperatur von - 60 °C;\n2. legierte Nickelstähle (mit einem Gehalt von 0,5 % bis 9 % Nickel) bis zu einer Temperatur von - 196 °C,\nje nach dem Nickelgehalt;\n3. austenitische Chrom-Nickel-Stähle bis zu einer Temperatur von - 270 °C;\nb) Aluminium mit einem Gehalt von mindestens 99,5 % Al oder Aluminiumlegierungen (siehe Rn. 1256);\nc) sauerstofffreies Kupfer mit einem Gehalt von mindestens 99,9 % Kupfer und Kupferlegierungen mit einem\nKupfergehalt von mehr als 56 % (siehe Rn. 1257).\n1252             (1) Die Gefäße dürfen nur nahtlos oder geschweißt sein.\n(2) Die Gefäße aus austenitischem Stahl, Kupfer oder Kupferlegierungen dürfen hartgelötet sein.\n1253            Die Zubehörteile dürfen mit den Gefäßen durch Verschrauben oder wie folgt verbunden werden:\na) bei Gefäßen aus Stahl, Aluminium oder Aluminiumlegierungen durch Schweißen;\nb) bei Gefäßen aus austenitischem Stahl, Kupfer oder Kupferlegierungen durch Schweißen oder Hartlöten.\n1254            Die Gefäße müssen so gebaut sein, daß eine Abkühlung tragender Teile, die ein Sprödwerden bewirken\nkönnte, mit Sicherheit vermieden wird. Die zur Befestigung der Gefäße dienenden Teile müssen selbst so\nbeschaffen sein, daß sie bei der Temperatur, die sie bei der niedrigsten für das Gefäß zulässigen Betriebstem-\nperatur erreichen können, noch die erforderlichen mechanischen Gütewerte aufweisen.\n1. Werkstoffe sowie Gefäße.\na) Gefäße aus Stahl.\n1255            Die für die Herstellung der Gefäße verwendeten Werkstoffe und die Schweißverbindungen müssen bei ihrer\nniedrigsten Betriebstemperatur mindestens folgenden Bedingungen für die Kerbschlagzähigkeit entsprechen.\nDabei können die Prüfungen entweder mit Probestäben mit U-Kerbe oder mit Probestäben mit V-Kerbe\ndurchgeführt werden.\nKerbachlagzAhlgkelt 1 ), 2 ) der Bleche und Schweiß-\nWerkstoff                                    verbindungen bei der niedrigsten Betriebstemperatur\nkgm/cm2 3)                      kgm/cm2 4)\nunlegierter Stahl, beruhigt • . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .                     3,5                           2,8\nlegierter ferritischer Stahl Ni < 5 % . . . . . . • • . • . . • . .                       3,5                           2,2\nlegierter ferritischer Stahl 5 o/o ~ Ni ~ 9 % . • . . . . • . . . .                       4,5                           3,5\naustenitischer Cr-Ni-Stahl . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ..                       4,0                           3,2\n1)   KerbschlagzAhigkeitswerte, die mit verschiedenen Probestäben ermittelt wurden, sind nicht miteinander vergleichbar.\n2)   Siehe Rn. 1258 bis 1260.\n3)   Die Werte beziehen sich auf Probestäbe mit U-Kerbe nach nachstehender Skizze.\n4)   Die Werte beziehen sich auf Probestäbe mit V-Kerbe nach ISO R 148.","Nr. 14-Tag der Ausgabe: Bonn, den 10. Juni 1983                                                                  389\n),\n~\n1\n\"o •\n---------~\n1\n---t\n...\n0\n7 ± 0,1\n_l_,___,_ __.__ _\n1                                                                                  1\nl                                                                                  1\ntE--                                    55                                ~\n1                                                                                  1\nBei austenitischen Stählen ist nur die Schweißverbindung einer Kerbschlagzähigkeitsprüfung zu unterziehen.\nBei Betriebstemperaturen unter - 196 °C wird die Kerbschlagzähigkeitsprüfung nicht bei der niedrigsten\nBetriebstemperatur, sondern bei - 196 °C durchgeführt.\nb) Gefäße aus Aluminium und Aluminiumlegierungen.\n1256      Die Schweißverbindungen der Gefäße müssen bei Raumtemperatur folgenden Bedingungen für die Biegezahl\nentsprechen:\nBiegezahl k 1)\nBlechdicke                      fOr die Schweißnaht\ne\nIn mm                     Wurzel In          Wurzel in\nDruckzone            Zugzone\n~  12                                   ~15                  ~12\n> 12 bis 20                             ~12                  ~10\n>20                                     ~ 9                  ~ 8\n1)  Siehe Rn. 1261.\nc) Gefäße aus Kupfer oder Kupferlegierungen.\n1257     Prüfungen zum Nachweis ausreichender Kerbschlagzähigkeit sind nicht erforderlich.\n2. Prüfverfahren.\na) Bestimmung der Kerbschlagzähigkeit.\n1258      Die in Rn. 1255 genannten Werte für die Kerbschlagzähigkeit beziehen sich auf Probestäbe von\n10 mm x 10 mm mit U-Kerbe bzw. auf Probestäbe von 10 mm x 10 mm mit V-Kerbe.\nBem. 1. Bezüglich der Probenform vgl. Fußnoten 3 und 4 der Rn. 1255 (Tabelle).\n2. Bei Blechen mit einer Dicke von weniger als 10 mm aber mindestens 5 mm werden Probestäbe mit Querschnitt von 10 mm x e mm ver-\nwendet, wobei e = Blechdicke. Bei diesen Kerbschlagzähigkeitsprüfungen ergeben sich im allgemeinen höhere Werte als bei den Normal-\nstäben.\n3. Bei Blechen mit einer Dicke von weniger als 5 mm und ihren Schweißverbindungen wird keine Kerbschlagzähigkeitsprüfung durchgeführt.\n1259      (1) Für die Prüfung der Bleche wird die Kerbschlagzähigkeit an 3 Probestäben bestimmt. Die Probenahme\nerfolgt quer zur Walzrichtung, wenn es sich um Probestäbe mit U-Kerbe handelt, und in Walzrichtung, wenn es\nsich um Probestäbe mit V-Kerbe handelt.\n(2) Für die Prüfung der Schweißnähte werden die Probestäbe wie folgt entnommen:\ne ~   10mm\n3 Probestäbe in der Mitte der Schweißnaht;","390                       Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1983, Teil II\n3 Probestäbe in der wärrnebeeinflußten Zone der Schweißung (die Kerbe befindet sich vollständig außerhalb\nder geschmolzenen Zone aber so nah wie möglich an dieser) .\n......\n.·.·•·.\n....·.\nSchweißnahtmitte                 Ubergangszone\nd. h. insgesamt 6 Probestäbe.\nDie Probestäbe werden so bearbeitet. daß sie die größtmögliche Dicke aufweisen.\n10mm < e     ~ 20mm\n3 Probestäbe in der Mitte der Schweißnaht;\n3 Probestäbe in der warrnebeeinflußten Zone.\nSchweißnahtmitte\nÜbergangszone\nd. h. insgesamt 6 Probestäbe.\ne > 20mm\nZwei Sätze von 3 Probestäben (1 Satz: Blechoberseite, 1 Satz: Blechunterseite) werden an den nachstehend\nangegebenen Stellen entnommen:\nSchweißnahtmitte\nÜbergangszone\nd. h. insgesamt 12 Probestäbe.","Nr. 14 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 10. Juni 1983                                        391\n1260      (1) Bei Blechen muß der Mittelwert von 3 Proben den in Rn. 1255 angegebenen Mindestwerten genügen,\nwobei kein Einzelwert den angegebenen Mindestwert um mehr als 30 % unterschreiten darf.\n(2) Bei den Schweißungen müssen die Mittelwerte aus den 3 Proben der verschiedenen Entnahmestellen,\nSchweißnahtmitte und Übergangszone, den angegebenen Mindestwerten entsprechen. Kein Einzelwert darf\nden angegebenen Mindestwert um mehr als 30 % unterschreiten.\nb) Bestimmung der Biegezahl.\n1261      (1) Die in Rn. 1256 genannte Biegezahl k ist wie folgt definiert:\nk=50~\nr\nwobei e = Blechdicke in mm,\nr = mittlerer Krümmungsradius in mm des Probekörpers beim Auftreten des ersten Anrisses in der Zug-\nzone\nbedeuten.\n(2) Die Biegezahl k wird für die Schweißnaht bestimmt. Die Probebreite beträgt 3 e.\n(3) An der Schweißnaht werden vier Versuche, und zwar zwei Versuche mit der Wurzel in der Druckzone\n(Fig. 1) und zwei Versuche mit der Wurzel in der Zugzone (Fig. 2) durchgeführt, wobei alle Einzelwerte den in\nRn. 1256 angegebenen Mindestwerten genügen müssen.\nFig. 2\n1262-\n1269\"\nb) Nach Abschnitt B wird folgender Abschnitt C eingefügt:\n„C. Vorschriften für Werkstoffe und Bau von Kesselwagengefäßen und Tanks von Tankcontainern, für die ein\nPrüfdruck von mindestens 10 bar vorgeschrieben Ist sowie für diejenigen Kesselwagengefäße und Tanks\nvon Tankcontainern, die für die Beförderung von tiefgekühlten verflüssigten Gasen der Klasse 2\nverwendet werden.\n1270      (1) Die Tanks für Stoffe der Klasse 2 Ziffern 1 bis 6 und 9, der Klasse 4.2 Ziffer 3 sowie der Klasse 8 Ziffer\n6 a) und b) müssen aus Stahl hergestellt sein.\n(2) Die Tanks für tiefgekühlte, verflüssigte Gase der Klasse 2 müssen aus Stahl, Aluminium, Aluminiumlegie-\nrungen, Kupfer oder Kupferlegierungen, z. 8. Messing, hergestf::_llt sein. Kupfer oder Kupferlegierungen sind\njedoch nur für Gase zugelassen, die kein Acetylen enthalten; für Athylen ist ein Gehalt von höchstens 0,005 o/o\nAcetylen zulässig.\n(3) Es dürfen nur Werkstoffe verwendet werden, die sich für die niedrigste und höchste Betriebstemperatur\nder Tanks sowie deren Zubehörteile eignen.\n1271      Für die Herstellung der Tanks sind folgende Werkstoffe zu verwenden:\na) Stähle, die bei der niedrigsten Betriebstemperatur dem Sprödbruch nicht unterworfen sind (siehe Rn. 1275):\nVerwendbar sind:\n1. Baustähle (nicht für Gase der Ziffern 7 und 8 der Klasse 2);\n2. Feinkornstähle bis zu einer Temperatur von - 60 °C;\n3. legierte Nickelstähle (mit einem Gehalt von 0,5 % bis 9 o/o Nickel) bis zu einer Temperatur von - 196 °C,\nje nach dem Nickelgehalt;\n4. austenitische Chrom-Nickel-Stähle bis zu einer Temperatur von - 270 °C;\nb) Aluminium mit einem Gehalt von mindestens 99,5 % Al oder Aluminiumlegierungen (siehe Rn. 1276);\nc) sauerstofffreies Kupfer mit einem Gehalt von mindestens 99,9 % Kupfer und Kupferlegierungen mit einem\nKupfergehalt von mehr als 56 % (siehe Rn. 1277).\n1272       ( 1) Die Tanks aus Stahl, Aluminium oder Aluminiumlegierungen dürfen nur nahtlos oder geschweißt sein.\n(2) Die Tanks aus austenitischem Stahl, Kupfer oder Kupferlegierungen dürfen auch hartgelöst sein.","392                                  Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1983, Teil II\n1273     Die Zubehörteile dürfen mit den Tanks durch Verschrauben oder wie folgt verbunden werden:\na) bei Tanks aus Stahl, Aluminium oder Aluminiumlegierungen durch Schweißen;\nb) bei Tanks aus austenitischem Stahl, Kupfer oder Kupferlegierungen durch Schweißen oder Hartlöten.\n1274     Die Tanks müssen so gebaut und auf dem Untergestell oder im Containerrahmen befestigt sein, daß eine\nAbkühlung tragender Teile, die ein Sprödwerden bewirken könnte, mit Sicherheit vermieden wird. Die zur\nBefestigung der Tanks dienenden Teile müssen selbst so beschaffen sein, daß sie bei der Temperatur, die sie\nbei der niedrigsten für den Tank zulässigen Betriebstemperatur erreichen können, noch die erforderlichen\nmechanischen Gütewerte aufweisen.\n1. Werkstoffe und Tanks.\na) Tanks aus Stahl.\n1275     Die für die Herstellung der Tanks verwendeten Werkstoffe und die Schweißverbindungen müssen bei ihrer\nniedrigsten Betriebstemperatur, wenigstens aber bei - 20 °C, mindestens folgenden Bedingungen für die Kerb-\nschlagzähigkeit entsprechen.\nDabei können die Prüfungen entweder mit Probestäben mit U-Kerbe oder mit Probestäben mit V-Kerbe\ndurchgeführt werden.\nKerbschlagzAhigkeit '), 2) der Bleche und Schweiß-\nWerkstoff                                    verbindungen bel der niedrigsten Betriebstemperatur\nkgm/cm2 3)                   kgm/cm2 •)\nBaustahl und Feinkornstahl, beruhigt                .............                       3,5                          2,8\nlegierter ferritischer Stahl Ni      < 5 % ...............                              3,5                          2,2\nlegierter ferritischer Stahl 5 % ~ Ni        ~  9% . . . . . . . . . . .                4,5                          3,5\naustenitischer Cr-Ni-Stahl . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .                    4,0                          3,2\n1)  KerbschlagzAhigkeitswerte, die mit verschiedenen ProbestAben ermittelt wurden, sind nicht miteinander vergleichbar.\n21 Siehe Rn. 1278 bis 1280.\n3) Die Werte beziehen sich auf ProbestAbe mit U-Kerbe nach nachstehender Skizze.\n4)  Die Werte beziehen sich auf ProbestAbe mit V-Kerbe nach ISO R 148.\n).\n\"'()   1\n~\n1\n-t-\no1 ,\n0\n~(),,\n'\\ ...... ,           ---1'\n.--                       ~~,,\n,   ,                              7 ± 0,1\n_t__                                                                                         1\n1                                                                                1\ntE--                                  55                                ~\n1                                                                                1\nBei austenitischen Stählen ist nur die Schweißverbindung einer Kerbschlagzähigkeitsprüfung zu unterziehen.\nBei Betriebstemperaturen unter - 196 'C wird die Kerbschlagzähigkeitsprüfung nicht bei der niedrigsten\nBetriebstemperatur, sondern bei - 196 °C durchgeführt.\nb) Tanks aus Aluminium und Aluminiumlegierungen.\n1276     Die Schweißverbindungen der Tanks müssen die durch die zuständige Behörde festgelegten Bedingungen\nerfüllen.\nc) Tanks aus Kupfer oder Kupferlegierungen.\n1277     Prüfungen zum Nachweis ausreichender Kerbschlagzähigkeit sind nicht erforderlich.","Nr. 14 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 10. Juni 1983                                                                393\n2. Prüfverfahren.\nBestimmung der Kerbschlagzähigkeit.\n1278    Die in Rn. 1275 genannten Werte für die Kerbschlagzähigkeit beziehen sich auf Probestücke von 1) .Tim x\n10 mm mit U-Kerbe bzw. auf Probestäbe von 10 mm x 10 mm mit V-Kerbe.\nBem. 1. Bezügltch der Probenform vgl. Fußnoten 3 und 4 der Rn. 1275 (Tabelle).\n2 Bei Blechen mit einer Dicke von weniger als 10 mm aber mindestens 5 mm werden Probestabe mit Querschnitt von 10 mm~ e mm ver-\nwendet, wobei e = Blechdtcke. Bei diesen Kerbschlagzähigkeitsprüfungen ergeben sich im allgemeinen höhere Werte als bei den Normal-\nstäben.\n3 Be, Blecnen mit einer Dicke von weniger als 5 mm und ihren Schweißverbindungen wird keine Kerbschlagzäh1gke1tspfUlung durchgefuhrt\n1279     (1) Für die Prüfung der Bleche wird die Kerbschlagzähigkeit an 3 Probestäben bestimmt. Die Probenahme\nerfolgt quer zur Walzrichtung, wenn es sich um Probestäbe mit U-Kerbe handelt, und in Walzrichtung, wenn es\nsich um Probestäbe mit V-Kerbe handelt.\n(2) Für die Prüfung der Schweißnähte werden die Probestäbe wie folgt entnommen:\ne  ~   10 mm\n3 Probestäbe in der Mitte der Schweißnaht;\n3 Probestäbe in der wärmebeeinflußten Zone der Schweißung (die Kerbe befindet sich vollständig außerhalb\nder geschmolzenen Zone aber so nah wie möglich an dieser).\n--.-                                     ..... ·.\n·.·•·.\nSchweißnahtmitte                             Übergangszone\nd. h. insgesamt 6 Probestäbe.\nDie Probestäbe werden so bearbeitet, daß sie die größtmögliche Dicke aufweisen.\n10 mm     < e    ~ 20 mm\n3 Probestäbe in der Mitte der Schweißnaht;\n3 Probestäbe in der wärmebeeinflußten Zone.\n~l;ff                                    ISchweißnahtmitte\n)\n)                                  19Ubergangszone\n)\nd. h. insgesamt 6 Probestäbe.","~394                                       Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1983, Teil· II\ne > 20mm\nZwei Sätze von 3 Probestäben (1 Satz: Blechoberseite, 1 Satz: Blechunterseite) werden an den nachstehend\nangegebenen Stellen entnommen:\nSchweißnahtmitte\nÜbergangszone\nd. h. insgesamt 12 Probestäbe.\n1280         (1) Bei Blechen muß der Mittelwert von 3 Proben den in Rn. 1275 angegebenen Mindestwerten genügen,\nwobei kein Einzelwert den angegebenen Mindestwert um mehr als 30 % unterschreiten darf.\n(2) Bei den Schweißungen müssen die Mittelwerte aus den 3 Proben der verschiedenen Entnahmestellen,\nSchweißnahtmitte und Übergangszone, den angegebenen Mindestwerten entsprechen. Kein Einzelwert darf\nden angegebenen Mindestwert um mehr als 30% unterschreiten.\n1281 -\n1290''\nc) Der bisherige Abschnitt „C\" wird Abschnitt „D\".\n12. In Rn. 1801 wird in Spalte a das Wort „Chlorcresole\" durch das Wort „Chlorkresole\" ersetzt und der Stoff mit allen Angaben\nzwischen Chlorkohlenoxid und Chlormethylmethyläther eingefügt.\n13. Anhang X wird wie folgt geändert:\na) Absatz 1.2.1 wird wie folgt gefaßt:\n„ 1.2.1  Die Tanks müssen aus geeigneten metallischen Werkstoffen hergestellt sein. Für geschweißte Tanks darf nur\nein Werkstoff verwendet werden, dessen Schweißbarkeit einwandfrei feststeht und für den ein ausreichender\nWert der Kerbschlagzähigkeit bei einer Umgebungstemperatur von - 20 °C in den Schweißnähten und in der\nSchweißeinflußzone gewährleistet werden kann.\nFür geschweißte Tanks aus Stahl darf kein wasservergüteter Stahl verwendet werden. Bei Verwendung von\nFeinkornstahl darf nur ein Werkstoff verwendet werden, bei dem weder der garantierte Wert der Streckgrenze\nRe nach Werkstoffspezifikation von 4 7 kg/mm 2 noch der Wert für die obere Grenze der garantierten Zugfestigkeit\nvon 74 kg/mm 2 überschritten wird. Die Schweißverbindungen müssen ordnungsgemäß ausgeführt sein und volle\nSicherheit bieten. Der Werkstoff der Tanks oder ihre Schutzauskleidungen, die mit dem Inhalt in Berührung\nkommen, dürfen keine Stoffe enthalten, die mit dem Inhalt gefährlich reagieren, gefährliche Stoffe erzeugen oder\nden Werkstoff merklich schwächen.\"\nb) Absatz 1.2.6 wird wie folgt gefaßt:\n,, 1.2.6 Beim Prüfdruck muß die Spannung a (sigma) an der am stärksten beanspruchten Stelle des Tanks den nach-\nstehenden, im Verhältnis zum Werkstoff festgesetzten Grenzen entsprechen. Überdies sind die höchsten oder ·\ntiefsten Einfüll- und Betriebstemperaturen der Stoffe bei der Wahl des Werkstoffs und der Bemessung der Wand-\ndicke auch unter Beachtung der Sprödbruchunempfindlichkeit zu berücksichtigen.\"\nc) Absatz 1.2.6.1.2 wird wie folgt gefaßt:\n„ 1.2.6.1.2 - wenn das Verhältnis Re/Am größer als 0,66 ist, muß      a ~  0,5 Am sein. Bei geschweißten Tanks aus Stahl\ndarf das Verhältnis Re/Am nicht größer sein als 0,85.\"","Nr. 14 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 10. Juni 1983                                                      395\nd) Absatz 1.5.1 wird wie folgt gefaßt:\n„ 1.5.1  Die Tanks und ihre Ausrüstungsteile sind entweder zusammen oder getrennt erstmalig vor der Indienststellung\nund wiederkehrend zu prüfen. Die erstmalige Prüfung muß eine Bauprüfung*), eine innere und äußere Prüfung\nsowie eine Wasserdruckprüfung umfassen. Wenn die Tanks und ihre Ausrüstungsteile getrennt geprüft werden,\nmüssen sie zusammen einer Dichtheitsprüfung unterzogen werden. Die wiederkehrenden Prüfungen müssen\neine innere und äußere Prüfung, sowie im allgemeinen eine Wasserdruckprüfung umfassen. Ummantelungen,\nIsolierungen usw. sind nur soweit zu entfernen, wie es für die sichere Beurteilung des Tanks erforderlich ist. Die\nerstmalige Druckprüfung und die wiederkehrenden Druckprüfungen sind durch den behördlich anerkannten\nSachverständigen mit dem auf dem Schild des Tanks angegebenen Prüfdruck durchzuführen, soweit nicht im\nEinzelfall wiederkehrende Prüfungen mit geringeren Prüfdrücken zugelassen sind. In Sonderfällen darf die\nWasserdruckprüfung mit Zustimmung der zuständigen Behörde durch eine Prüfung mit einer anderen Flüssigkeit\noder mit einem Gas ersetzt werden.\n•1 Die Bauprüfung umfaßt für Tanks mit einem Mindestprüfdruck von 1 MPa (10 bar) auch die Prüfung von mitgeschweißten robestücken -\nArbeitsproben - nach den Prüfverfahren des Anhangs II C.\"\ne) Absatz 2.2.2 wird wie folgt gefaßt:\n.,2.2.2 Geschweißte Tanks müssen aus Werkstoffen hergestellt sein, die den Vorschriften des Anhangs II C. ent-\nsprechen.''\nf) Absatz 2.5.1 wird wie folgt gefaßt:\n„2.5.1    Die Werkstoffe jedes einzelnen geschweißten Tanks müssen nach dem Prüfverfahren des Anhangs II C. geprüft\nwerden.\"\ng) Absatz 4.2.2 wird wie folgt gefaßt:\n„4.2.2 Tanks für Aluminiumalkyle, Aluminiumalkylhalogenide und Aluminiumalkylhydride (Rn. 431 Ziffer 3) müssen für\neinen Druck von mindestens 21 kg/cm 2 (Überdruck) berechnet sein. Sie müssen aus Werkstoffen hergestellt\nsein, die den Vorschriften des Anhangs II C. entsprechen.\"\nh) Absatz 4.5.2 wird wie folgt gefaßt:\n„4.5.2 Tanks für Aluminiumalkyle, Aluminiumalkylhalogenide und Aluminiumalkylhydride (Rn. 431 Ziffer 3) müssen\nerstmalig und wiederkehrend alle 5 Jahre mit einer mit der Ladung nicht reagierenden Flüssigkeit und einem\nPrüfdruck von 10 kg/cm 2 (Überdruck) geprüft werden. Die Werkstoffe jedes einzelnen dieser Tanks müssen nach\ndem Prüfverfahren des Anhangs II C. geprüft werden.\"\ni) Absatz 8.2.1 wird wie folgt gefaßt:\n„8.2.1   Tanks für Fluorwasserstoff [Ziffer 6 a)], Flußsäure [Ziffer 6 b)] und Brom (Ziffer 14) müssen für einen Druck von\nmindestens 21 kg/cm 2 (Überdruck) berechnet sein. Tanks für Brom müssen mit einer Bleiauskleidung von min-\ndestens 5 mm Dicke oder einer gleichwertigen Auskleidung versehen sein. Geschweißte Tanks für Fluorwasser-\nstoff [Ziffer 6 a)] und Flußsäure [Ziffer 6 b)] müssen aus Werkstoffen hergestellt sein, die den Vorschriften des\nAnhangs II C. entsprechen.\"\nj) Absatz 8.5.1 wird wie folgt gefaßt:\n„8.5.1    Tanks für Fluorwasserstoff [Ziffer 6 a)] und Flußsäure [Ziffer 6 b)] müssen erstmalig und wiederkehrend mit\neinem Druck von 10 kg/cm 2 (Überdruck) geprüft werden. Die Werkstoffe jedes einzelnen dieser geschweißten\nTanks müssen nach dem Prüfverfahren des Anhangs II C. geprüft werden. Tanks für die übrigen Stoffe des\nAbs. 8.1 müssen erstmalig und wiederkehrend mit einem Druck von 4 kg/cm 2 (Überdruck) geprüft werden.\"\n14. Anhang XI wird wie folgt geändert:\na) Absatz 1.2.1.2 wird wie folgt gefaßt:\n„ 1.2.1.2 Für geschweißte Tanks darf nur ein Werkstoff verwendet werden, dessen Schweißbarkeit einwandfrei feststeht\nund für den ein ausreichender Wert der Kerbschlagzähigkeit bei einer Umgebungstemperatur von - 20 °C in den\nSchweißnähten und in der Schweißeinflußzone gewährleistet werden kann.\nFür geschweißte Tanks aus Stahl darf kein wasservergüteter Stahl verwendet werden. Bei Verwendung von\nFeinkornstahl darf nur ein Werkstoff verwendet werden, bei dem weder der garantierte Wert der Streckgrenze\nRe nach Werkstoffspezifikation von 4 7 kg/mm 2 noch der Wert für die obere Grenze der garantierten Zugfestig-\nkeit von 74 kg/mm 2 überschritten wird.\"\nb) Absatz 1.2.6 wird wie folgt gefaßt:\n„ 1.2.6 Beim Prüfdruck muß die Spannung fT (sigma) an der am stärksten beanspruchten Stelle des Tanks weniger oder\ngleich sein den nachstehend im Verhältnis zum Werkstoff festgesetzten Grenzen. Dabei ist eine etwaige Schwä-\nchung durch die Schweißnähte zu berücksichtigen. Überdies sind die höchsten oder tiefsten Einfüll- und\nBetriebstemperaturen bei der Wahl des Werkstoffs und der Bemessung der Wanddicke zu berücksichtigen.\"\nc) Absatz 1.2.6.1.2 wird wie folgt gefaßt:\n„ 1.2.6.1.2 - wenn das Verhältnis Re/Rm größer als 0,66 ist, muß <i ~ 0,5 Rm sein. Bei geschweißten Tanks aus Stahl\ndarf das Verhältnis Re/Rm nicht größer sein als 0,85.\"","396                                            Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1983, Teil II\nd) Absatz 1.5.1 wird wie folgt gefaßt:\n., 1 .5.1 Die Kesselwagen und ihre Ausrüstungsteile sind entweder zusammen oder getrennt erstmalig vor Inbetrieb-\nnahme zu prüfen. Diese Prüfung umfaßt:\nÜbereinstimmung des Kesselwagens mit dem zugelassenen Baumuster, eine Bauprüfung*), eine innere und\näußere Prüfung, eine Wasserdruckprüfung mit dem auf dem Tankschild angegebenen Prüfdruck sowie eine\nFunktionsprüfung der Ausrüstungsteile.\nDie Wasserdruckprüfung ist vor dem Anbringen einer eventuell notwendigen Wärmeisolierung durchzuführen.\nWenn die Tanks und ihre Ausrüstungsteile getrennt geprüft werden, müssen sie zusammen einer Dichtheits-\nprüfung unterzogen werden.\n•1 Die Bauprüfung umfaßt für Kesselwagen mit einem Mindestprüfdruck von 1 MPa (10 bar) auch die Prüfung von mitgeschweißten Probestücken\n- Arbeitsproben - nach Abs. 1.2.8.4 und nach den Prüfverfahren des Anhangs II C.\"\ne) Absatz 1.6.2 wird wie folgt gefaßt:\n., 1.6.2 Folgende Angaben müssen auf beiden Seiten der Kesselwagen (auf dem Tank selber oder auf einer Wagentafel)\nangegeben sein:\n- Name des Einstellers\n- Fassungsraum\n- Eigengewicht des Kesselwagens\n- Lastgrenzen nach den Eigenschaften des Wagens sowie der zu befahrenden Kategorien von Strecken\n- Angabe über die zur Beförderung zugelassenen Stoffe                     7\n).\nDie Kesselwagen müssen mit den vorgeschriebenen Gefahrzetteln versehen sein.\"\nf) Absatz 2.2.2 wird wie folgt gefaßt:\n,.2.2.2 Geschweißte Tanks müssen aus Werkstoffen hergestellt sein, die den Vorschriften des Anhangs II C. ent-\nsprechen.''\ng) Absatz 2.3.2.1 wird wie folgt gefaßt:\n„2.3.2.1 Die Öffnungen für das Füllen und Entleeren der Tanks für verflüssigte brennbare und/oder giftige Gase müssen\nmit einer innenliegenden schnellschließenden Absperreinrichtung versehen sein, die bei einer ungewollten\nBewegung des Kesselwagens oder einem Brand automatisch schließt. Das Schließen muß auch aus sicherer\nEntfernung ausgelöst werden können. Die Einrichtung, die den innenliegenden Verschluß geöffnet hält, z.B. ein\nSchienenhaken, ist nicht Bestandteil des Wagens.\"\nh) Absatz 2.5.1 wird wie folgt gefaßt:\n„2.5.1    Die Werkstoffe jedes einzelnen geschweißten Tanks müssen nach dem Prüfverfahren des Anhangs II C. geprüft\nwerden.\"\ni) Absatz 2.6.3 wird wie folgt gefaßt:\n„2 .6.3 Zusätzlich zu den in Abs. 1.6.2 vorgesehenen Angaben muß auf beiden Seiten der Kesselwagen oder auf den\nWagentafeln angegeben sein:\na) - entweder „niedrigste zugelassene Füllungstemperatur: - 20 °C\"\n- oder „niedrigste zugelassene Füllungstemperatur: ... \";\nb) bei Tanks für die Beförderung eines einzigen bestimmten Stoffes:\n- die ungekürzte Benennung des Gases;\nc) bei Tanks für wechselweise Verwendung:\n- die ungekürzte Benennung der Gase zu deren Beförderung die Tanks verwendet werden;\nd) bei Tanks mit Wärmeschutzeinrichtung:\n- die Angabe „wärmeisoliert\" oder „vakuumisoliert\" in einer amtlichen Sprache des einstellenden Landes\nund außerdem französisch, deutsch, italienisch oder englisch, sofern nicht die internationalen Tarife oder\nVereinbarungen zwischen den Eisenbahnen etwas anderes vorschreiben.\"\nj)  Folgender Absatz 2.6.3.1 wird eingefügt:\n„2.6.3.1 Die Lastgrenzen nach Abs. 1.6.2 sind für Bortrifluorid [Ziffer 1 at) ], für verflüssigte Gase der Ziffern 3 bis 8 und\nfür unter Druck gelöstes Ammoniak [Ziffer 9 at)] unter Berücksichtigung des höchstzulässigen Gewichts der\nFüllung des Tanks, je nach dem beförderten Stoff zu ermitteln: bei Tanks für wechselweise Verwendung ist mit\nder Lastgrenze die ungekürzte Benennung des jeweils beförderten Gases anzugeben.\"\nk) Absatz 4.2.2 wird wie folgt gefaßt:\n„4.2.2 Tanks für Aluminiumalkyle, Aluminiumalkylhalogenide und Aluminiumalkylhydride (Rn. 431 Ziffer 3) müssen für\neinen Druck von mindestens 21 kg/cm 2 (Überdruck) berechnet sein. Sie müssen aus Werkstoffen hergestellt\nsein, die den Vorschriften des Anhangs II C. entsprechen.\"","Nr. 14 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 10. Juni 1983                                         397\n1)  Absatz 4.5.2 wird wie folgt gefaßt:\n„4.5.2 Tanks für Aluminiumalkyle, Aluminiumalkylhalogenide und Aluminiumalkylhydride (Rn. 431 Ziffer 3) müssen\nerstmalig und wiederkehrend alle 4 Jahre mit einer mit dem Ladegut nicht reagierenden Flüssigkeit und einem\nPrüfdruck von 10 kg/cm 2 (Überdruck) geprüft werden. Die Werkstoffe jedes einzelnen dieser Tanks müssen nach\ndem Prüfverfahren des Anhangs II C. geprüft werden.''\nm) Absatz 4.6 wird wie folgt gefaßt:\n,,4.6   Kennzeichnung.\nAn Tanks für Siliciumchloroform (Trichlorsilan) der Rn. 471 Ziffer 4 muß auf dem in Abs. 1.6.1 vorgesehenen\nSchild zusätzlich das höchstzulässige Gewicht der Füllung des Tanks in kg angebracht sein. Die Lastgrenzen\nnach Abs. 1.6.2 sind für den erwähnten Stoff unter Berücksichtigung des höchstzulässigen Gewichts der Füllung\ndes Tanks zu ermitteln.\"\nn) Absatz 6.6 wird wie folgt gefaßt:\n,,6.6   Kennzeichnung.\nAn Tanks für Stoffe der Rn. 601 Ziffer 5 a) und b) muß auf dem in Abs. 1.6.1 vorgesehenen Schild zusätzlich das\nhöchstzulässige Gewicht der Füllung des Tanks in kg angebracht sein. Die Lastgrenzen nach Abs. 1.6.2 sind für\ndie jeweiligen Stoffe unter Berücksichtigung des höchstzulässigen Gewichts der Füllung des Tanks, je nach dem\nbeförderten Stoff, zu ermitteln.\"\no) Absatz 8.2.1 wird wie folgt gefaßt:\n„8.2.1  Tanks für Fluorwasserstoff [Ziffer 6 a) ], Flußsäure [Ziffer 6 b)] und Brom (Ziffer 14) müssen für einen Druck von\nmindestens 21 kg/cm 2 (Überdruck) berechnet sein. Tanks für Brom müssen mit einer Bleiauskleidung von\nmindestens 5 mm Dicke oder einer gleichwertigen Auskleidung versehen sein.\nGeschweißte Tanks für Fluorwasserstoff [Ziffer 6 a)] und Flußsäure [Ziffer 6 b)] müssen aus Werkstoffen her-\ngestellt sein, die den Vorschriften des Anhangs II C. entsprechen.\"\np) Absatz 8.5.1 wird wie folgt gefaßt:\n„8.5.1  Tanks für Fluorwasserstoff [Ziffer 6 a)] und Flußsäure [Ziffer 6 b)] müssen erstmalig und wiederkehrend mit\neinem Druck von 10 kg/cm 2 (Überdruck) geprüft werden. Die Werkstoffe jedes einzelnen dieser geschweißten\nTanks müssen nach dem Prüfverfahren des Anhangs II C. geprüft werden. Tanks für die übrigen Stoffe des\nAbs. 8.1, soweit sie in flüssigem Zustand befördert werden, müssen erstmalig und wiederkehrend mit einem\nDruck von 4 kg/cm 2 (Überdruck) geprüft werden.\"\nq) Absatz 8.6 wird wie folgt gefaßt:\n.,8.6   Kennzeichnung.\n8.6.1 Auf den Tanks für Fluorwasserstoff [Ziffer 6 a)], Flußsäure [Ziffer 6 b)] und Brom (Ziffer 14) ist außer den in\nAbs. 1.6.2 vorgesehenen Angaben das Datum (Monat, Jahr) der letzten inneren Untersuchung anzuschreiben.\n8.6.2 An Tanks für die in Abs. 8.6.1 genannten Stoffe muß auf dem in Abs. 1.6.1 vorgesehenen Schild zusätzlich das\nhöchstzulässige Gewicht der Füllung des Tanks in kg angebracht sein. Die Lastgrenzen nach Abs. 1.6.2 sind für\ndie jeweiligen Stoffe unter Berücksichtigung des höchstzulässigen Gewichts der Füllung des Tanks, je nach dem\nbeförderten Stoff, zu ermitteln.\"","398                                          Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1983, Teil II\nII. Änderungen des französischen Textes\n1. Irr. Inhaltsverzeichnis wird Anhang II wie folgt gefaßt:\n«Appendice II A. Prescriptions relatives 6 la nature des recipients en alliages d'alumlnium pour certaina gaz de la\nclasse 2\nB. Prescriptions concernant les materlaux et la construction des recipients selon marg. 207, destines au\ntransport des gaz liquefies fortement refrigeres de la classe 2\nC. Prescriptions concernant les materiaux et la construction des reservoirs des wagons-citernes et des\nreservoirs des conteneurs-cltemes, pour lesquels une pression d'epreuve d'au moina 10 bars est\nprescrite, ainsi que des reservoirs des wagons-citernes et des reservoirs des conteneurs-citemes,\ndestines au transport des gaz liquefies fortement refrigeres de la classe 2\nD. Prescriptions relatives aux epreuves sur les boites et cartouches 6 gaz sous pression des 10° et 11°\nde la classe 2».\n2. In Randnummer 2 Abs. 2 wird Anhang II wie folgt gefaßt:\n«l'Appendice 11, les prescriptions relatives a la nature des recipients en alliages d'aluminium pour certains\ngaz de la classe 2; les prescriptions concernant les materiaux et la construction des recipients selon marg. 207,\ndestines au transport des gaz liquefies fortement refrigeres de la classe 2; les prescriptions concernant les materiaux\net la construction des reservoirs des wagons-citernes et des reservoirs des conteneurs-citernes,\npour lesquels une pression d'epreuve d'au moins 10 bars est prescrite, ainsi que des reservoirs des wagons-citer-\nnes et des reservoirs des conteneurs-citernes, destines au transport des gaz liquefies fortement refrigeres de\nla classe 2; les prescriptions relatives aux epreuves sur les boites et cartouches a gaz sous pression des\n10° et 11 ° de la classe 2;•.\n3. In Randnummer 201 Ziffer 3 at) wird die Klammerangabe ,,(R 216)\" nach dem Wort „l'hexafluoropropene\" durch die\nKlammerangabe ,,(R 1216)\" ersetzt.\n4. Randnummer 212 Abs. 3 b) wird wie folgt gefaßt:\n«b) A l'exclusion du fluor, du tetrafluorure de silicium (1 ° at)], du monoxyde d'azote (1 ° et)], des melanges d'hydrogene\navec au plus 10 % en volume de seleniure d'hydrogene ou de phosphine ou de silane ou de germane ou avec au plus 15 %\nen volume d'arsine, des melanges d'azote ou de gaz rares (contenant au plus 10 % en volume de xenon) avec au plus 10 %\nen volume de seleniure d'hydrogene ou de phosphine ou de silane ou de germane ou avec au plus 15 % en volume d'arsine\n(2° bt) ], des melanges d'hydrogene avec au plus 10 % en volume de diborane, des melanges d'azote ou de gaz rares (conte-\nnant au plus 10 % en volume de xenon) avec au plus 10 % en volume de diborane (2° et)], du chlorure de bore, du chlorure\nde nitrosyle, du fluorure de sulfuryle, de l'hexafluorure de tungstene, du trifluorure de chlore (3° at)], du methylsilane [3° b)],\nde l'arsine, du dichlorosilane, du dimethylsilane, du seleniure d'hydrogene, du trimethylsilane (3° bt)], du chlorure de\ncyanogene, du cyanogene, de l'oxyde d'ethylene (3° et)], des melanges de methylsilanes [4° bt)], de l'oxyde d'ethylene\ncontenant au maximum 50 % en poids de formiate de methyle avec de l'azote jusqu'a une pression totale maximale de 10\nkg/cm 2 a 50 °C [4° et)], du silane [5° b)], des matieres des 5° bt) et et), 7°, 8°, 12° et 13°, les gaz de la classe 2 peuvent etre\ntransportes dans des recipients selon (1) b).»\n5. In Randnummer 214 Abs. 3 a) werden im letzten Halbsatz die Worte „marg. 1265 a 1285\" durch die Worte „marg. 1255                     a\n1261\" ersetzt.\n6. Randnummer 219 Abs. 10 wird wie folgt gefaßt:\n«(10) Pour l'hexafluorure de tungstene [3° at)], la capacite des recipients est limitee       a 60 litres.\nLa capacite des recipients pour le tetrafluorure de silicium (1 ° at)], le chlorure de bore, le chlorure de nitrosyle, le fluorure\nde sulfuryle [3° at)], le methylsilane [3° b)], l'arsine, le dichlorosilane, le dimethylsilane, le seleniure d'hydrogene, le trime-\nthylsilane (3° bt)], le chlorure de cyanogene, le cyanogene (3° et)], les melanges de methylsilanes [4° bt)], l'oxyde d'ethylene\ncontenant au maximum 50 % en poids de formiate de methyle avec de l'azote jusqu'a une pression totale maximale de\n10 kg/cm 2 a 50 °C [4° et)], le silane [5° b)], les matieres des 5° bt) et et), est limitee a 50 litres.»\n7. Anhang II wird wie folgt geändert:\na) Abschnitt B. wird wie folgt gefaßt:\n,,B. Prescriptions concernant les materiaux et la construction des recipients, selon marg. 207, destines au transport\ndes gaz liquefies fortement refrigeres de la classe 2.\n1250          (1) Les recipients doivent etre construits en acier, en aluminium, en alliages d'aluminium, en cuivre ou en\nalliages de cuivre (par exemple en laito11). Les recipients en cuivre ou en alliages de cuivre ne sont toutefois\nadmis que pour les gaz qui ne contiennent pas d'acetylene; l'ethylene peut cependant contenir 0,005 % au plus\nd'acetylene.\n(2) Ne peuvent etre utilises que des materiaux appropries ala temperature minimale de service des recipients\net de leurs accessoires.","Nr. 14 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 10. Juni 1983                                                            199\n1251    Pour la confection des recipients, les materiaux suivants sont admis:\na) les aciers non sujets a la rupture fragile a la temperature minimale de service (voir marg. 1255).\nSont utilisables:\n1. les aciers non allies a grains fins, jusqu'a une temperature de -60 °C;\n2. les aciers allies au nickel (titrant de 0,5 % a 9 % de nickel), jusqu'a une temperature de - 196 °C selon\nla teneur en nickel;\n3. les aciers austenitiques au chrome-nickel, jusqu'a une temperature de - 270 °C;\nb) l'aluminium titrant 99,5 % au moins d'aluminium ou les alliages d'aluminium (voir marg. 1256);\nc) le cuivre desoxyde titrant 99,9 % au moins de cuivre ou les alliages de cuivre ayant une teneur en cuivre\nde plus de 56 % (voir marg. 1257).\n1252    (1) Les recipients ne peuvent etre que sans joint ou soudes.\n(2) Les recipients en acier austenitique, en cuivre ou en alliages de cuivre peuvent etre brases dur.\n1253    Les accessoires peuvent etre fixes aux recipients au moyen de vis ou comme suit:\na) recipients en acier, en aluminium ou en alliages d'aluminium, par soudage;\nb) recipients en acier austenitique, en cuivre ou en alliages de cuivre, par soudage ou par brasage dur.\n1254     La construction des recipients doit etre telle qu'un refroidissement des parties portantes susceptible de les\nrendre fragiles soit evite de fac;on süre. Les organes de fixation des recipients doivent eux-memes etre concus\nde fac;on que, meme lorsque le recipient est a sa plus basse temperature de service autorisee, ils presentent\nencore les qualites mecaniques necessaires.\n1. Materiaux et reciplents.\na) Recipients en acier.\n1255     Les materiaux utilises pour la confection des recipients et les cordons de soudure doivent, a leur temperature\nminimale de service, satisfaire au moins aux conditions ci-apres quant ä la resilience.\nLes epreuves peuvent etre effectuees, soit avec des eprouvettes ä entaille en U, soit avec des eprouvettes\nä entaille en V.\nRtsilience 1), 2) des tOles et des cordons de soudure\nMattriau                                              • 1a teml)6rature minimale de servlce\nkgm/cm2 3)                    kgm/cm2  4)\nacier non allie, calme . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ..                     3,5                          2,8\nacier ferritique allie Ni     < 5%    ...................                                 3,5                          2,2\nacier ferritique allie 5 % ~ Ni       ~  9%  ...............                              4,5                          3,5\nacier austenitique au Cr-Ni          ....................                                 4,0                          3,2\n1)  Lea valeurs de rtsilience dttermin6ea avec des tprouvettes dlfftrentes ne sont paa comparables entre elles.\n2) Voir marg. 1258 • 1260.\n3) Lea valeurs se rapportent 6 des tprouvettes avec entaille en U, dont 1a descriptlon est donn6e dana 1a figure ci-dessoua.\n4)  Les valeura se rapportent 6 des tprouvettea avec entaille en V, aelon ISO R 148.\n).\n~\n\"-()\n----------\nl\n'\n...\n0\n---t\n7 ± 0,1\n_l ___,_ ____.__~\n1                                                                                  1\n1                                                                                  l\nIE-                                   55                                  ~\n1                                                                                  1\nPour les aciers austenitiques, seul le cordon de soudure doit etre soumis ä une epreuve de resilience.","400                                      Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1983, Teil II\nPour les temperatures de service inferieures a - 196 \"C, l'epreuve de resilience n'est pas executee                                       a la\ntemperature minimale de service, mais a - 196 °C.\nb) Recipi ents en al umi ni um ou en al liages d' al umi nium.\n1256     Les joints des recipients doivent, a la temperature ambiante, satisfaire aux conditions ci-apres quant au coef-\nficient de pliage:\nCoefficient de pliage k 1 )\nEpaisseur                              pour le joint\nde 1a tOle\ne                       Racine dans          Racine dans\nen mm                         1a zone              1a zone\ncomprlm6e                tendue\n~  12                                      ~  15                 ~12\n> 12 a 20                                  ~  12                 ~10\n>20                                        ~    9                ~ 8\n1)  Voir marg. 1261.\nc) Reci pi ents en cuivre ou en al I iages de cu ivre.\n1257    II n'est pas necessaire d'effectuer des epreuves pour determiner si la resilience est suffisante.\n2. Epreuve&.\na) Epreuves de resilience.\n1258    Les valeurs de resilience indiquees au marg. 1255 se rapportent a des eprouvettes de 10 mm x 10 mm avec\nentaille en U ou a des eprouvettes de 1O mm x 1O mm avec entaille en V.\nNota. 1. Pour ce qui concerne la forme de l'eprouvette, voir notes 3) et 4) du marg. 1255 (tableau).\na\n2. Pour les tö!es d'une epaisseur inferieure 10 mm, mais d'au moins 5 mm, on emploie des eprouvettes d'une section de 10 mm >< e mm,\nou •8• represente l'epaisseur de la töle. Ces epreuves de resilience donnent en general des valeurs plus elevees qu'avec les eprouvettes\nnormales.\n3. Pour les t6Ies d'une epaisseur inferieure   a 5 mm et pour leurs joints, on n'effectue pas d'epreuve de resilience.\n1259    (1) Pour l'epreu-ve des töles. la resilience est determinee sur trois eprouvettes. Le prelevement est effectue\ntransversalement a la direction de laminage, s'il s'agit d'eprouvettes avec entaille en U, ou dans la direction de\nlaminage, s'il s'agit d'eprouvettes avec entaille en V.\n(2) Pour l'epreuve des joints, les eprouvettes seront prelevees comme suit:\ne  ~   10mm\n3 eprouvettes au centre de la soudure;\n3 eprouvettes dans la zone d'alteration due a la soudure (l'entaille est entierement en dehors de la zone fondue\net au plus pres de celle-ci).\n.·.·.·.\n.....·.\nCentre                                       Zone\nde la soudure                               d ·alteration\nsoit 6 eprouvettes au total.\nLes eprouvettes sont usinees de fa<;:on                 a avoir la plus grande epaisseur possible.","Nr. 14 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 10. Juni 1983                                            401\n10 mm < e    ~  20 mm\n3 eprouvettes au centre de la soudure;\n3 eprouvettes dans la zone d'alteration.\nCentre de la soudure\n_2\nsoit 6 eprouvettes au total.\n==li=I'---~_)    1\nZone d'alteralion\ne > 20 mm\n2 jeux de 3 eprouvettes (1 jeu sur la face superieure, 1 jeu sur la face inferieure) a chacun des endroits indiques\nci-dessous:\nCentre de la soudure\nZone d'alteralion\nsoit 12 eprouvettes au total.\n1260    (1) Pour les töles, la moyenne des trois epreuves doit satisfaire aux valeurs minimales indiquees au marg.\n1255; aucune des valeurs ne peut etre inferieure de 30 % au minimum indique.\n(2) Pour les soudures, les valeurs moyennes resultant des eprouvettes prelevees aux differents endroits,\ncentre de la soudure et zone d'alteration, doivent correspondre aux valeurs minimales indiquees. Aucune des\nvaleurs ne peut etre inferieure de 30 % au minimum indique.\nb) Determination du coefficient de pliage.\n1261    (1) Le coefficient de pliage k mentionne au marg. 1256 est defini comme suit:\nk = 50~\nr\netant donne que e       epaisseur de la töle en mm,\nrayon moyen de courbure en mm de l'eprouvette lors de l'apparition de la premiere\nfissure dans la zone de traction.","402                                    Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1983, Teil II\n(2) Le coefficient de pliage k est determine pour le joint. La largeur de l'eprouvette est egale       a 3 e.\n· (3) Quatre essais sont faits sur le joint, dont deux avec la racine dans la zone comprimee (fig. 1) et deux avec\nla racine dans la zone tendue (fig. 2); toutes les valeurs obtenues doivent satisfaire aux valeurs minimales\nindiquees au marg. 1256.\nfig. 1                                fig. 2\n1262-\n1269»\nb) Nach Abschnitt B wird folgender Abschnitt C eingefügt:\n«C. Prescriptions concemant les materiaux et la construction des reservoirs des wagons-citemes et\ndes reservoirs des conteneurs-citernes, pour lesquels une pression d'epreuve d'au moina 10 bars est\nprescrite, ainsi que des reservoirs des wagons-citemes et des reservoirs soucUts des conteneurs-\ncitemes, destines au transport des gaz liquefies fortement refrigeres de la classe 2.\n1270       (1) Les reservoirs destines au transport de matieres de la classe 2, chiffres 1° a 6° et 9°, de la classe 4.2, chiffre\n3°, ainsi que de la classe 8, chiffres 6° a) et b), doivent etre construits en acier.\n(2) Les reservoirs destines au transport des gaz liquefies fortement refrigeres de la classe 2 doivent etre\nconstruits en acier, en aluminium, en alliages d'aluminium, en cuivre ou en alliages de cuivre (par ex. laiton).\nLes reservoirs en cuivre ou en alliages de cuivre ne sont toutefois admis que pour les gaz qui ne contiennent\npas d'acetylene; l'ethylene peut cependant contenir 0,005 % au plus d'acetylene.\n(3) Ne peuvent etre utilises que des materiaux appropries a la temperature minimale et maximale de service\ndes reservoirs et de leurs accessoires.\n1271       Pour la confection des reservoirs les materiaux suivants sont admis:\na) les aciers non sujets ä la rupture fragile ä la temperature minimale de service (voir marg. 1275).\nSont utilisables:\n1. les aciers doux (sauf pour les gaz des 7° et 8° de la classe 2);\n2. les aciers ä grains fins, jusqu'a une temperature de - 60 °C;\n3. les aciers allies au nickel (titrant de 0,5 % a 9 % de nickel), jusqu'a une temperature de - 196 °C selon\nla teneur en nickel;\n4. les aciers austenitiques au chrome-nickel, jusqu'a une temperature de - 270 °C;\nb) l'aluminium titrant 99,5 % au moins d'aluminium ou les alliages d'aluminium (voir marg. 1276);\nc) le cuivre desoxyde titrant 99,9 % au moins de cuivre et les alliages de cuivre ayant une teneur en cuivre\nde plus de 56 % (voir marg. 1277).\n1272       (1) Les reservoirs en acier, en aluminium ou en alliages d'aluminium ne peuvent etre que sans joint ou soudes.\n(2) Les reservoirs en acier austenitique, en cuivre ou en alliages de cuivre peuvent etre brases dur.\n1273       Les accessoires peuvent etre fixes aux reservoirs au moyens de vis ou comme suit:\na) reservoirs en aciu, en aluminium ou en alliages d'aluminium, par soudage;\nb) reservoirs en acier austenitique, en cuivre ou en alliages de cuivre, par soudage ou par brasage dur.\n1274       La construction des reservoirs et leur fixation sur le chässis du wagon ou dans le cadre du conteneur doivent\netre telles qu'un refroidissement des parties portantes susceptible de les rendre fragiles soit evite de facon\nsüre. Les organes de fixation des reservoirs doivent eux-memes etre concus de facon que, meme lorsque le\nreservoir est ä sa plus basse temperature de service autorisee, ils presentent encore les qualites mecaniques\nnecessaires.\n1. Materiaux et r'8ervoirs.\na) Reservoirs en acier.\n1275       Les materiaux utilises pour la confection des reservoirs et les cordons de soudure doivent, ä leur temperature\nminimale de service, mais au moins ä - 20 °C, satisfaire au moins aux conditions ci-apres Quant ä la resilience.\nLes epreuves peuvent etre effectuees, soit avec des eprouvettes       a entaille en U, soit avec des eprouvettes\nä entaille en V.","Nr. 14 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 10. Juni 1983                                                                   403\nR~silience 1), 2 ) des tOles et des cordons de soudure\nMat~riau                                                  6 la temperature minimale de service\nkgm/cm 2    3)                 kgm/cm2   4)\nacier doux et acier a grains fins, calme                 ...........                            3,5                           2,8\nacier ferritique allie Ni     <  5%     ....      .....    ...... . . . .                       3,5                           2,2\nacier ferritique allie 5%       ~  Ni  ~   9%     ...............                               4,5                           3,5\nacier austenitique au Cr-Ni . . . . .             ...............                               4,0                           3,2\n1)  Les valeurs de r~silience d~termin~es avec des eprouvettes diff~rentes ne sont pas comparables entre elles.\n2) Voir marg. 1278   ä 1280.\n3)  Les valeurs se rapportent  a des eprouvettes avec entaille en U, dont la description est donnee dans la figure ci-dessous.\n4)  Les valeurs se rapportent 6 des ~prouvettes avec entaille en V, selon ISO R 148.\n---t\n....\n0\n7  ± 0,1\n_l_...__,_______\n1\n1                                                                                        1\n~                                        55                                     ~\n1                                                                                        1\nPour les aciers austenitiques, seul le cordon de soudure doit etre soumis                             a une epreuve de resilience.\nPour les temperatures de service inferieures a - 196                       C, l'epreuve de resilience n'est pas executee a la\ntemperature minimale de service, mais a - 196 C.\nb) Reservoirs en aluminium ou en alliages d'aluminium.\n1276     Les joints des reservoirs doivent satisfaire aux conditions fixees par l'autorite competente.\n1277  c) Reservoirs en cuivre ou en alliages de cuivre\nII n'est pas necessaire d'effectuer des epreuves pour determiner si la resilience est suffisante.\n2. Epreuves.\nEpreuves de resilience.\n1278     Les valeurs de resilience indiquees au marg. 1275 se rapportent a des eprouvettes de 10 mm x 10 mm avec\nentaille en U ou a des eprouvettes de 1O mm x 1O mm avec entaille en V.\nNota. 1 Pour ce qui concerne la forme de l'eprouvette, voir notes 3) et 4) du marg 1275 (tableau).\n2 Pour les töles d'une epaisseur inlerieure a 1 O mm, mais d'au moins 5 mm. on emploie des eprouvettes d'une section de 1 O mm x e mm.\nou •e\" represente l'epaisseur de la töle. Ces epreuves de resilience donnent en general des valeurs plus elevees qu'avec les eprouvettes\nnormales.\n3 Pour les töles d'une epa1sseur inleneure a 5 mm et pour leurs joints. on n'effectue pas d'epreuve de resilience\n1279     (1) Pour l'epreuve des töles, la resilience est determinee sur trois eprouvettes. Le prelevement est effectue\ntransversalement a la direction de laminage, s'il s'agit d'eprouvettes avec entaille en U, ou dans la direction de\nlaminage, s'il s'agit d'eprouvettes avec entaille en V.","404                        Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1983, Teil II\n(2) Pour l'epreuve des joints, les eprouvettes seront prelevees comme suit:\ne  ~  10 mm\n3 eprouvettes au centre de la soudure;\n3 eprouvettes dans la zone d'alteration due a la soudure (l'entaille est entierement en dehors de la zone fondue\net au plus pres de celle-ci).\n. ·.-.\n.-.·.·.\n·.·•·.\nCentre                            Zone\nde la soudure                     d 'alterati on\nsoit 6 eprouvettes au total.\nLes eprouvettes sont usinees de fac;:on    a avoir la plus grande epaisseur possible.\n10 mm < e     ~ 20 mm\n3 eprouvettes au centre de la soudure;\n3 eprouvettes dans la zone d'alteration.\nCentre de la soudure\n2_____________                1\nO__;\nZone d'alteration\nsoit 6 eprouvettes au total.\ne > 20mm\n2 jeux de 3 eprouvettes ( 1 jeu sur la face superieure, 1 jeu sur la face inferieure) ä chacun des endroits indiques\nci-dessous:\nCentre de la soudure","Nr. 14 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 10. Juni 1983                                                              405\nZone d'alteration\nsoit 12 eprouvettes au total.\n1280          (1) Pour les töles, la moyenne des trois epreuves doit satisfaire aux valeurs minimales indiquees au marg.\n1275; aucune des valeurs ne peut etre inferieure de 30 % au minimum indique.\n(2) Pour les soudures, les valeurs moyennes resultant des eprouvettes prelevees aux differents endroits,\ncentre de la soudure et zone d'alteration, doivent correspondre aux valeurs minimales indiquees. Aucune des\nvaleurs ne peut etre inferieure de 30 % au minimum indique.\n1281-\n1290>>\nc) Der bisherige Abschnitt „C\" wird Abschnitt „D\".\n8. Anhang X wird wie folgt geändert:\na) Absatz 1.2.1 wird wie folgt gefaßt:\n«1.2.1   Les reservoirs doivent etre construits en materiaux metalliques aptes au formage. Pour les reservoirs soudes\nne peuvent etre utilises que des materiaux se pretant parfaitement au soudage et pour lesquels une valeur\nsuffisante de resilience peut etre garantie a une temperature ambiante de - 20 °C, particulierement dans les\njoints de soudure et les zones de liaison.\nDe l'acier trempe a l'eau ne peut pas etre utilise pour les reservoirs soudes en acier. En cas d'utilisation d'acier\na grains fins, la valeur garantie de la limite d'elasticite Re, conformement aux specifications relatives au materiau,\nne doit pas depasser 47 kg/mm 2 , ni la valeur de la limite superieure de la resistance garantie a la traction\n74 kg/mm 2 • Les joints de soudure doivent etre executes selon les regles de l'art et offrir toutes les garanties de\nsecurite. Les materiaux des reservoirs ou leurs revetements protecteurs en contact avec le contenu ne doivent\npas contenir de matieres susceptibles de reagir dangereusement avec celui-ci, de former des produits\ndangereux ou d'affaiblir le materiau de maniere appreciable ...\nb) Absatz 1.2.6 wird wie folgt gefaßt:\n«1.2.6 A la pression d'epreuve, la contrainte o (sigma) au point le plus sollicite du reservoir doit satisfaire aux limites\nfixees ci-apres en fonction des materiaux. De plus, pour choisir le materiau et determiner l'epaisseur des parois,\nil convient de tenir compte des temperatures maximales et minimales de remplissage et de service, en prenant\nen consideration le risque de rupture fragile.»\nc) Absatz 1.2.6.1.2 wird wie folgt gefaßt:\n« 1.2.6.1.2 - lorsque le rapport Re/Rm est superieur a0,66: o (; 0,5 Rm. Pour les reservoirs soudes en acier, le rapport\nRe/Rm ne doit pas etre superieur a 0,85 ...\nd) Absatz 1.5.1 wird wie folgt gefaßt:\n• 1.5.1  Les reservoirs et leurs equipements doivent etre, soit ensemble, soit separement, soumis a un contröle initial\navant leur mise en service, et, par la suite, a des contröles periodiques. Le contröle initial doit comprendre une\nverification des caracteristiques de construction *), un examen de l'etat exterieur et interieur et une epreuve de\npression hydraulique. Lorsque les reservoirs et leurs equipements sont soumis a des epreuves separees, ils\ndoivent etre soumis assembles a l'epreuve d'etancheite. Les contröles periodiques doivent comprendre\nl'examen de l'etat exterieur et interieur et, en regle generale, une epreuve de pression hydraulique. Les enve-\nloppes de protection calorifuge ou autre ne doivent etre enlevees que dans la mesure oü cela est indispensable\na une appreciation süre des caracteristiques du conteneur-citerne. L'epreuve initiale et les epreuves periodiques\nde pression doivent etre executees par un expert agree par l'autorite competente, a la pression d'epreuve indi-\nquee sur la plaque signaletique du conteneur-citerne, sauf dans les cas oü des pressions inferieures sont auto-\nrisees pour les epreuves periodiques. Dans les cas particuliers et apres l'accord de l'autorite competente,\nl'epreuve de pression hydraulique peut etre remplacee par une epreuve de pression au moyen d'un autre liquide\nou d'un gaz.\n•) La verification des caracteristiques de coostruction comprend egalement, pour les reservoirs avec une pression d'epreuve minimale de 1 MPa\n(10 bars), un prelevement d'eprouvettes de soudure - echantillons de travail -, selon les epreuves de l'Appendice II C.•","406                                             Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1983, Teil II\ne) Absatz 2.2.2 wird wie folgt gefaßt:\n«2.2.2 Les prescriptions de l'Appendice II C. sont applicables aux materiaux et a la construction des reservoirs soudes ...\nf) Absatz 2.5.1 wird wie folgt gefaßt:\n.. 2.5.1 Les materiaux de chaque reservoir soude doivent etre eprouves d'apres la methode decrite                                 a l'Appendice II c ...\ng) Absatz 4.2.2 wird wie folgt gefaßt:\n.. 4.2.2 Les reservoirs des conteneurs-citernes destines au transport des aluminium-alkyles, des halogenures d'alumi-\nnium-alkyles et des hydrures d'aluminium-atkyles du -~r du marg. 431 doivent etre calcules pour une pression\nd'au moins 21 kg/cm 2 (pression manometrique). Les prescriptions de l'Appendice II C. sont applicables aux\nmateriaux et a ta construction de ces reservoirs.»\nh) Absatz 4.5.2 wird wie folgt gefaßt:\n«4.5.2 Les reservoirs des conteneurs-citernes destines au transport des atuminium-alkyles, des halogenures d'alumi-\nnium-alkyles et des hydrures d'aluminium-alkyles du 3\" du marg. 431 doivent subir l'epreuve de pression initiale\net les epreuves periodiques tous les cinq ans au moyen d'un liquide ne reagissant pas avec la matiere a trans-\nporter et ä une pression de 10 kg/cm 2 (pression manometrique). Les materiaux de chacun de ces reservoirs\ndoivent etre eprouves d'apres la methode decrite a l'Appencice II c ...\ni) Absatz 8.2.1 wird wie folgt gefaßt:\n«8.2.1   Les reservoirs des conteneurs-citernes destines au transport de l'acide fluorhydrique anhydre [6\" a)], des solu-\ntioits aqueuses d'acide fluorhydrique du 6° b) et du brome (14°) doivent etre calcules pour une pression d'au\nmoins 21 kg/cm 2 (pression manometrique). Les reservoirs des conteneurs-citernes destines au transport du\nbrome doivent etre munis d'un revetement protecteur en plomb d'au moins 5 mm d'epaisseur ou d'un revetement\näquivalent. Les prescriptions de l'Appendice II C. sont applicables aux materiaux et ä la construction des reser-\nvoirs soudes destines au transport de l'acide fluorhydrique anhydre [6\" a)] et des solutions aqueuses d'acide\nfluorhydrique [6° b)).»\nj) Absatz 8.5.1 wird wie folgt gefaßt:\n«8.5.1   Les reservoirs des conteneurs-citernes destines au transport de l'acide ff uorhydrique anhydre [6° a) J et des\nsolutions aqueuses d'acide fluorhydrique du 6° b) doivent subir l'epreuve de pression initiale et les epreuves\nperiodiques ä une pression de 10 kg/cm 2 (pression manometrique). Les materiaux de chacun de ces reservoirs\nsoudes doivent etre eprouves d'apres la methode decrite a l'Appendice II C. Les reservoirs des conteneurs-citer-\nnes destines au transport des autres matieres visees au 8.1 doivent subir l'epreuve de pression initiale et les\nepreuves periodiques a une pression de 4 kg/cm 2 (pression manometrique) ...\n9. Anhang XI wird wie folgt geändert:\na) Absatz 1.2.1.2 wird wie folgt gefaßt:\n«1.2.1.2 Pour les reservoirs soudes, ne peuvent etre utilises que des materiaux se pretant parfaitement au soudage et\npour lesquels une valeur suffisante de resilience peut etre garantie a une temperature ambiante de - 20 °C,\nparticulierement dans les joints de soudure et les zones de liaison.\nDe l'acier trempe ä l'eau ne peut pas etre utilise pour les reservoirs soudes en acier. En cas d'utilisation d'acier\na grains fins, la valeur garantie de la limite d'elasticite Re, conformement aux specifications relatives au\nmateriau, ne doit pas depasser 47 kg/mm 2 , ni la valeur de la limite superieure de la resistance garantie a la\ntraction 74 kg/mm 2 ...\nb) Absatz 1.2.6 wird wie folgt gefaßt:\n«1.2.6 A la pression d'epreuve, la contrainte o (sigma) au point le plus sollicite du reservoir doit etre inferieure ou egale\naux limites fixees ci-apres en fonction des materiaux. L'affaiblissement eventuel dü aux joints de soudure doit\netre pris en consideration. De plus, pour choisir le materiau et determiner l'epaisseur des parois, il convient de\ntenir compte des temperatures maximales et minimales de remplissage et de service ...\nc) Absatz 1.2.6.1.2 wird wie folgt gefaßt:\n«1.2.6.1.2 - lorsque le rapport Re/Rm est superieur ä 0,66: o ~ 0,5 Rm. Pour les reservoirs soudes en acier, le rapport\nRe/Rm ne doit pas etre superieur a 0,85.•\nd) Absatz 1.5.1 wird wie folgt gefaßt:\n«1.5.1   Les wagons-citernes et leurs equipements doivent etre, soit ensemble, soit separement, soumis ä un contröle\ninitial avant leur mise en service. Ce contröle comprend une verification de la conformite du wagon-citerne au\nprototype agree, une verification des caracteristiques de construction *), un examen de l'etat exterieur et\ninterieur, une epreuve de pression hydraulique a la pression d'epreuve indiquee sur la plaque signaletique et une\nverification du bon fonctionnement de l'equipement.\nL'epreuve de pression hydraulique doit etre effectuee avant la mise en place de la protection calorifuge even-\ntuellement necessaire. Lorsque les reservoirs et leurs equipements sont soumis a des epreuves separees, ils\ndoivent etre soumis assembles a une epreuve d'etancheite.\n•1 La verification des caracteristiques de construction comprend egalement. pour les reservoirs avec une pression d\"epreuve minimale de 1 MPa\n(1 o bars). un prelevement d'eprowettes de soudure - echantillons de travail -, selon 1.2.8.4 et selon les epreuves de I' Appendice II C.•","Nr. 14 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 10. Juni 1983                                             407\ne) Absatz 1.6.2 wird wie folgt gefaßt:\n«1.6.2 Les indications suivantes doivent etre inscrites sur chacun des cötes du wagon-citerne (sur le reservoir\nlui-meme ou sur un panneau):\n- nom du titulaire\n- capacite\n- tare du wagon-citerne\n- limites de charge en fonction des caracteristiques du wagen et de la nature des lignes empruntees\n- indication de la matiere ou des matieres admises au transport           7 ).\nLes wagons-citernes doivent, en outre, porter les etiquettes de danger prescrites.»\nf) Absatz 2.2.2 wird wie folgt gefaßt:\n«2.2.2 Les prescriptions de l'Appendice II C. sont applicables aux materiaux et ä la construction des reservoirs soudes.»\ng) Absatz 2.3.2.1 wird wie folgt gefaßt:\n«2.3.2.1 Les orifices de remplissage et de vidange des reservoirs destines au transport des gaz liquefies inflammables\net/ou toxiques doivent etre munis d'un dispositif interne de securite ä fermeture instantanee qui, en cas de\nmouvement intempestif du wagon-citerne ou d'incendie, se ferme automatiquement. La fermeture doit aussi\npouvoir etre declanchee ä distance. Le dispositif qui maintient ouverte la fermeture interne, par exemple un\ncrochet monte sur rail, ne fait pas partie integrante du wagen.»\nh) Absatz 2.5.1 wird wie folgt gefaßt:\n«2.5.1  Les materiaux de chaque reservoir soude doivent etre eprouves d'apres la methode decrite ä l'Appendice II C.»\ni) Absatz 2.6.3 wird wie folgt gefaßt:\n«2.6.3 En complement des inscriptions prevues au 1.6.2, les mentions suivantes doivent figurer sur chacun des cötes\ndes wagons-citernes ou sur des panneaux:\na) - soit: •temperature de remplissage minimale autorisee: - 20 °C»\n- soit: «temperature de remplissage minimale autorisee: ..... »;\nb) pour /es reservoirs destines au transport d'une seule matiere:\n- le nom du gaz en toutes lettres;\nc) pour /es reservoirs     a utilisation multiple:\n- le nom en toutes lettres de tous les gaz au transport desquels ces reservoirs sont affectes;\nd) pour /es reservoirs munis d'une protection calorifuge:\n- l'inscription «calorifuge» ou «calorifuge sous vide», dans une langue officielle du pays d'immatriculation\net, en outre, en franc;:ais, en allemand, en italien ou en anglais, ä moins que les tarifs internationaux ou des\naccords conclus entre les administrations ferroviaires n'en disposent autrement.•\nj) Folgender Absatz 2.6.3.1 wird eingefügt:\n«2.6.3.1 Les limites de charge seien 1.6.2 pour le fluorure de bore [1° at)J, pour les gaz liquefies des 3° ä 8° et pour\nl'ammoniac dissous sous pression dans l'eau [9° at)], doivent etre determinees en tenant compte de la charge\nmaximale admissible du reservoiren fonction de la matiere transportee; pour les reservoirs ä utilisation multiple,\nil y a lieu d'indiquer avec la limite de charge le nom en toutes lettres du gaz ä chaque fois transporte.•\nk) Absatz 4.2.2 wird wie folgt gefaßt:\n«4.2.2 Les reservoirs destines au transport des alurninium-alkyles, des halogenures d'aluminium-alkyles et des hydru-\nres d'aluminium-alkyles du 3° du marg. 431 doivent etre calcules pour une pression d'au moins 21 kg/cm 2 (pres-\nsion manornetrique). Les prescriptions de l'Appendice II C. sont applicables aux materiaux et ä la construction\nde ces reservoirs ...\n1) Absatz 4.5.2 wird wie folgt gefaßt:\n«4.5.2 Les reservoirs destines au transport des aluminium-alkyles, des halogenures d'aluminium-alkyles et des hydru-\nres d'aluminium-alkyles du 3° du marg. 431 doivent subir l'epreuve de pression initiale et les epreuves periodi-\nques tous les quatre ans au moyen d'un liquide ne reagissant pas avec la matiere ä transporter et ä une pression\nde 1O kg/cm 2 (pression manornetrique). Les materiaux de chacun de ces reservoirs doivent etre eprouves\nd'apres la methode decrite ä l'Appendice II C.»\nm) Absatz 4.6 wird wie folgt gefaßt:\n«4.6    Marquage.\nLes reservoirs destines au transport du silicichloroforrne (trichlorosilane) du 4° du marg. 471, doivent en outre\nporter, sur la plaque prevue au 1.6.1, la charge maximale admissible du reservoir en kg. Les limites de charge\nseien 1.6.2 pour la matiere precitee, doivent etre determinees en tenant compte de la charge maximale admis-\nsible du reservoir ..."]}