{"id":"bgbl2-1974-48-2","kind":"bgbl2","year":1974,"number":48,"date":"1974-08-15T00:00:00Z","url":"https://offenegesetze.de/veroeffentlichung/bgbl2/1974/48#page=4","api_url":"https://api.offenegesetze.de/v1/veroeffentlichung/bgbl2-1974-48-2/","document_url":"https://media.offenegesetze.de/bgbl2/1974/bgbl2_1974_48.pdf#page=4","order":2,"title":"Bekanntmachung über den Geltungsbereich der auf der Haager Friedenskonferenz am 18. Oktober 1907 unterzeichneten Abkommen","law_date":"1974-07-08T00:00:00Z","page":1104,"pdf_page":4,"num_pages":1,"content":["1104               Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1974, Teil II\nBekanntmadlung\nüber den Geltungsbereidl der auf der H~ager Friedenskonferenz\nam t 8. Oktober t 907 unterzeichneten Abkommen\nVom 8. Juli 1974\nFidschi hat in einer dem niederländischen Au-\nßenministerium am 2. April 1973 zugegangenen Note\nerklärt, daß es sich als Vertragspartei der Abkom-\nmen\na) betreffend die Beschränkung der Anwendung von\nGewalt bei Eintreibung von Vertragsschulden\n(Reichsgesetzbl. 1910 S. 59),\nb) über den Beginn von Feindseligkeiten (Reichs-\ngesetzbl. 1910 S. 82),\nc) betreffend die Gesetze und Gebräuche des Land-\nkriegs (Reichsgesetzbl. 1910 S. 107),\nd) über die Umwandlung von Kauffahrteischiffen\nin Kriegsschiffe (Reichsgesetzbl. 1910 S. 207),\ne) über die Legung von unterseeischen selbsttäti-\ngen Kontaktminen (Reichsgesetzbl. 1910 S. 231),\nf)  betreffend die Beschießung durch Seestreitkräfte\n_ in Kriegszeiten (Reichsgesetzbl. 1910 S. 256),\ng) über gewisse Beschränkungen in der Ausübung\ndes Beuterechts im Seekriege (Reichsgesetzbl.\n1910 s. 316),\nsämtlich vom 18. Oktober 1907, betrachte.\nDie Geltung der Abkommen vom 18. Oktober 1907\nwar von dem Vereinigten Königreich auf dieses Ge-\nbiet erstreckt worden.\nDiese Bekanntmachung ergeht im Anschluß an die\nBekanntmachungen vom 25. Januar 1910 (Reidls-\ngesetzbl. S. 375) und vom 13. März 1953 (Bundes-\ngesetzbl. II S. 116) sowie vom 6. März 1972 (Bundes-\ngesetzbl. II S. 253).\nBonn, den 8. Juli 1974\nDer Bundesminister des Auswärtigen\nIm Auftrag\nDr. von Schenck"]}