{"id":"bgbl2-1967-29-4","kind":"bgbl2","year":1967,"number":29,"date":"1967-06-29T00:00:00Z","url":"https://offenegesetze.de/veroeffentlichung/bgbl2/1967/29#page=119","api_url":"https://api.offenegesetze.de/v1/veroeffentlichung/bgbl2-1967-29-4/","document_url":"https://media.offenegesetze.de/bgbl2/1967/bgbl2_1967_29.pdf#page=119","order":4,"title":"Verordnung über Erläuterungen zum Deutschen Zolltarif 1967","law_date":"1967-06-22T00:00:00Z","page":1935,"pdf_page":119,"num_pages":9,"content":["Nr. 29 -   Tag der Ausgabe: Bonn, den 29. Juni 1967   1935\nVerordnung\nüber Erläuterungen zum Deutschen Zolltarif 1967\nVom 22. Juni 1967\nAuf Grund des § 78 Abs. 2 des Zollgesetzes vom\n14. Juni 1961 (Bundesgesetzbl. I S. 737), zuletzt ge-\nändert durch das Steueränderungsgesetz 1967 vom\n29. März 1967 (Bundesgesetzbl. I S. 385), wird ver-\nordnet:\n§ 1\nDie „Erläuterungen zum Deutschen Zolltarif 1966\"\n(Verordnung über Erläuterungen zum Deutschen\nZolltarif 1966 vom 17. Dezember 1965 - Bundesge-\nsetzbl. II S. 1925) in der am 30. Juni 1967 geltenden\nFassung erhalten ab 1. Juli 1967 die Bezeichnung\n,,Erläuterungen zum Deutschen Zolltarif 1967\"\nund werden nach Maßgabe der Anlage geändert.\n§ 2\nDiese Verordnung gilt nach § 14 des Dritten Uber-\nleitungsgesetzes vom 4. Januar 1952 (Bundesgesetz-\nblatt I S. 1) in Verbindung mit § 89 des Zollgesetzes\nauch im Land Berlin.\n§ 3\nDiese Verordnung tritt am 1. Juli 1967 in Kraft.\nBonn, den 22. Juni 1967\nDer Bundesminister der Finanzen\nIn Vertretung\nGrund","1936                                     Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1967, Teil II\nAnlage\n(zu § 1)\n1. In den Erläuterungen zu Kapitel 2 erhält in Abschnitt II der Buchstabe b folgende Fassung:\n,, b) Fleisch oder Schlachtabfall, ungenießbar (Tarifnr. 05.06, 05.14 oder 05.15).\"\n2. Die Erläuterungen zu Tarifnr. 02.06 werden wie folgt geändert:\na) In Abschnitt I erhält der Absatz 1 folgende Fassung:\nff (1) Hierher gehören u. a. Schinken in einer Blase oder in einem Darm, ,Filet de Saxe·,\n,Capocollo', ,Spierling·, geräudlert; genießbares Fleischmehl.\"\nb) Der Abschnitt II wird wie folgt geändert:\n1. Der Buchstabe c wird gestrichen.\n2. Der Buchstabe d wird Buchstabe c.\n3. In den Erläuterungen zu Tarifnr. 03.01 erhält der Absatz 10 folgende Fassung:\nff (10) Zu B - II gehören auch Filets, mit Paniermehl bestreut, auch äußerlich leicht angebraten,\nfrisch, gekühlt oder gefroren.\"\n4. Die Erläuterungen zu Tarifnr. 04.04 werden wie folgt gedndert:\na) Die bisherigen Absti.tze 1 und 2 werden Abschnitt I.\nb) Als Abschnitt II wird angefügt:\n,, II.\nHierher gehört nicht Quark mit einem \\Vassergehalt von 15 Gewichtshundertteilen oder\nweniger (Tarifnr. 35.01).   ff\n5. In den Erläuterungen zu Tarifnr. 07.01 wird in Abschnilt I Abs. 14 das Wort ,Jvfongold,\" ge-\nstrichen.\n6. Die Erläuterungen zü Tarifnr. 08.06 werden wie lolgt geändert:\na) Die Absätze 1 und 2 erhalten folgende Fassung:\n,,(1) Mostäpfel sind nur Äpfel der Handelsklassen ,C' und ,Ausschuß' nach der Anlage\nzu der Verordnung über gesetzliche Handelsklassl'n für frisches Obst und Gemüse vom\n3. Juli 1955 (Bundesanzeiger 1955, Nr. 127).\n(2) Mostbirnen sind nur Birnen der Handelsklc1sse ,C' und ,Ausschuß' nach der An-\nlage zu der Verordnung über gesetzliche Handelsklassen für frisches Obst und Gemüse\nvom 3. Juli 1955 (Bundesanzeiger 1955, Nr. 127).\"\nb) Die Randbezeichnungen zu d0n Absützen 1 und 2 werden gestrichen.\n7. Die Erläuterungen zu Tarifnr. 08.12 erhullen folgende Fassung:\n„08.12                     Früchte (ausgenommen solche der Nrn. 08.01 bis 08.05), getrocknet\nI.\nHierher gehören - auch miteinander vermischte - Früchte, die in frischem Zustand\nzu den Tarifnrn. 08.06 bis 08.09 gehören, durch Trocknen hultbM gemacht, auch mit\ngeringem Zuckerzusatz, und zwar ganz, in Stücke oder Scheiben geschnitten, entsteint\noder entkernt, auch als plattenförmige 1'-fosse.\nII.\nHierher gehören nicht:\na) Früchte, mit Zucker haltbM gemucht (Tarifnr. 20.04).\nb) Sogenannte ,Dessert-Aprikosen·, aus frischen, in lfolften geschnittenen, blanchier-\nten Aprikosen, durch Einta.uclwn in Zmkerli>sunu- und crnschlid1ondPs Trocknen\nhergestellt, mit hohem Zuckergehalt (etwa 90°/u bezogen auf den Trockenstuft)\n(Tarifnr. 20.06).\"","Nr. 29 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 29. Juni 1967                           1937\n8. In den [rl~iukrn11gen zu l{apitel 11 crh~ilt der 1'\\bschnitt I folgende Fassung:\nrr J.\n(l) Zu dt·r Tl11 i{nr. 1 l.01 oder 11.02 gehören:\nl. i\\1 (il lt' 1c icrz<·ugnisse c1us l lurt- oder \\V cidrn cizen mit einem St~irkcgchalt von nwh r als\n45 Cnv;clllshunclcrlll'ilen und einem J\\sdwur·h,1lt \\'Oll nicht nwhr c1ls 2,5 Ge\\',,ichlshunderl-\nkilL:n - - lwidc \\Verle bezogen auf den Trod~t·nsloft - ;\n2. M(illc•r('ic·rzc·ugniss(' aus Reis mit cinC'm St~irkC'gehült von mehr als 68 Gewichtshundert-\ntf'ill'n, lwzcc;cn uuf cl('ll Trockenstoff;\n3. l\\lLillcH·ic'1-zc'u0nisse aus anderem Gct rcidc -- c1usgcnornmcn Mt1is - mit einem St~irke-\ngchilll \\'011 nwllr ,ils -Vi Gc,vichl.slrnnd0rttt'ih'n, bezogen auf den Trockenstoff;\n4. MüllcrC'icrzcugnisse c1us Mc1is mit C'inf'm St~irkegchalt von mehr als 45 Gewichtshundert-\nteilcn, lwzorJcn c1uf cli<' wasserho.l tigc \\,\\1 a re;\n5. VollkornmC'hle;\nG. Getrciclckcimmchle.\nDer Slci rL0~_J('h<1.lt ist nc1.ch d0r modifizierten I:\\vcrs-Mcthode zu bcstimmE'n. Bei der Ermitt-\nlung cks /\\sclwCJt'hi.lllcs sind zuucsctztc Mi1wrt1lslof fc dbzuzichen; s. T.V.\n(l) Di(: ,\\b~Jrt'nz1.mg von Mi.illcrci('rzeugnissc'n clcr Tarifnr.11.01 von MüllereierzcuqnisSl'n\ncl(•r T,,rilnr. 11.02 bestimmt sich c1usschließlich nach der Tcilchcngröfk. Gehen bei dt'r Sieb-\nprobe durch l'in Sieb mtl Sciclcn(Jc1Z(•lJCsp,1nnun~J uncl einer licl1U·n Masdwnweite von 0,320 mm\n1. bei Müllcl'l'ierzcugniss0n aus llu.rt- oder \\Vt•ichweizcn 80 c;cwichtshundcrltcilc oder mehr\ndl'r \\Varc,\n2. lwi t'.lüllcr('i(•t/C'tlCJ!ltSSl'l1 c1us Reis 25 Cr'\\vichtc;hundPrltcilc oder mehr der \\Varc und\n3. lH'i i\\hlllr·rcil'rzr't1(Jnisscn aus andcrcm C<'lr0ide 50 Cc\\vichlshundcrttcilc oder mehr dPr\n\\Vcn0,\nCJ(•lii;r< n dic•sr· \\\\'cHl'll zu T,nilnr. 11.01; c11Hlcrnftl1ls zu Tt1rilnr. 11.0~.\n\\V(•C/('11 dn Durch!iiliruno cll'r Si(•banulysc s. T.V.\"\n0. In cll'll      r:, 1;1111<-rnnrJl'n  zu T<Hifnr. 11.01 0rh~tlt in Abschnitt IT dPr Buchslohe b fnlqcndc Fas-\nsunq:\n„b) !'-.1:·hl, d(•~;cr,n Cl1,u,,klc·r d11rch \\\\r;;rnwl)('h,rndlun(J \\VPscntlich ver~ind<'rt \\Vorden ist, um\nes zur Ern~ihrung von Kindern oder zum Di~it(Jl~brt1uch geeignet zu machen; Qucllnwhlc\n(T,1 ri f n r. l '.J.02).\"\n10. In d 1 ·;1 Fr1;·111lnun00n zu Turilnr. l 1.08 wird cler 1\\bschnitt II wie folgt ge~indert:\nc1) Dc-r B11<hc.,L1])(, a C'rhiilt foleJPndr FassunrJ:\n„a) ZulwrPitungen zur Ern~ihrung von K:nd0rn oder zum Diüt- oder Küchengebrauch auf\nder Grundlage von Stii rke (T,:nif nr. 19.02).\"\nb) DPr Buchslc1 hc d erhü 11 f ol~Jenclc Fassung:\n,,d) Losliche oder geröstete Stcirkc; QuPllst~irkP (Tarifnr. 35.05).\"\n11. In den ErUiutcrunuen zu Tarifnr. 12.01 wird in Abschnitt I dem Absatz 1 angefügt: ,,Mit Hitze\nbl'l1anclf'ltc \\Varc'n dieser Art verblcibrn in dieser Tarifnummer, vorausgesetzt, daß durch\ndi0se Bch<1ndlun0 der Charnkter der Olsac1ten oder ölh(lltigen Früchte als natürliche Erzeug-\nnisse nicht vcr~inclert worden ist.\"\n12. DiP Erl;i11terungen zu Tr1.rifnr: 12.07 werclf'n wie folgt gecindert:\na) DPm Abschnitt I wird als n011er Absatz 6 c1ng0t C1gt:\n,,(fi) Hierher gehört auch Pfcffermim:lcc, lediglich in Aufgußbeuteln abgepackt.\"\nh) In Abschnitt II erhfüt der Buchstabe i folgencle f-assung:\n„ i)   UnqPmischte oder gemischte Erzeugnisse, aufg0rncHhl für den Einzelverkauf zu\ntherupeutischen oder prophylaktischen Zweclcn (Tt1rif11r. 30.01), als zubereitete Riech-,\nKörperpflege- oder Schönheitsmittel (TMifnr. 33.06) oder als Desinfektionsmittel,\nInsckticicle, Fungicidc, Herbicide u. dgl. (T 1 rifnr. 38.11).\"\n13. In dPn Erl~iulerungen zu Tarifnr. 12.09 erhült i\"                   'hschnitt II der Bud1stabe b folgende Fas-\nsung:\n,,b) Bei d0r mühl0nrniiRi~10n Vcrc1r1witung vu:1 (;dreide anfallende Rückstände, ausgenom-\nme>n Spelzen von Spelzgetreide und I3uchwcizcnschalen (Tarifnr. 23.02).\"","1938                                        BundesgC'setzblatt, Jahrgang 1967, Teil II\n14. Die Erl~iuterungen zu Tarifnr. 15.04 ,verden in Abschnitt I wie folgt geündert:\na) Der Absatz 3 wird gestrichen.\nb)    Die Absütze 4 und 5 werden Absütze 3 und 4.\n15. In den Erl~iuternngt'n zu Tarilnr. 15.07 wird in Abschnitt I Abs. 9 und in dt:r zugehörigen\nRandbezeichnung die Angt1be „B - I - b - 1 - a, B - I - b - 1 - b - 2 und B - I - b - 2 - a\" jeweils\nersetzt du r eh : \" J3 - I - b - 1 - a, B - I - b - 1 - b und B - I - b - 2 \" .\n16. DiP ErlciutPrungcn zu Türilnr.15.10 werden wie folgt geändert:\na) Der Abschnitt I wird wie folgt geändert:\n1. Als neuer Absatz 4 wird eingefügt:\nII (4) Hierher gehören auch Mischungen trialkylierter Essigsüuren mit z.B. 9 bis 11 Koh-\nlPnstoff c1tomen.\"\n2. Die bislH'rigl'n Absätze 4 bis 8 werden Absätze 5 bis 9.\nb) Dem Abschnitt II wird c1ls Buchstabe k angPfügt:\n,, k) Dimerisierte oder trimerisierte Fettsäuren (Tarif nr. 38.19).\"\n17. Die Erlüuterungen zu Tarifnr. 15.12 werden in Abschnitt I wie lolgl gc~indert:\na) In Absatz 1 wird die Absatzbezeichnung 11 (1)\" gestrichen.\nb) Der Absatz 2 wird gestrichen.\n18. In den Erlüuterungen zu Ta.rifnr. 16.01 erhalten die Abschnitte I und II folgende Fusstmg:\nIII.\n(1) \\Varen dieser TMilnummer sind Zubereitungen aus gPhc1cktem oder i:i.hnlich zerkleiner-\ntem Fleisch oder ,Htch Schlachtabfall, meist in Dürnwn, ivldgen, Blas('l1, H~iulr'n oller andl'tc•n\nähnlichen nc1türliclwn ockr künstlichen UmschliefhrngC'n. Das Fleisch usw. kdnn roh oder\ngekocht usw., ~Jl'r~iuchert oder ungcräuchPrt sein; f('tt, Spf'ck, \\Vürzen, Gewürze usw. könm'n\nzugesetzt sein. Die \\\\'i.lren kiinnen lwlif'biq aufgemdcht oder verpackt sein.\n(2) Hierher gehören z.B. Rohwürste, Brühwürste und Kodnvürste.\nII.\nf fiC'rh r r;t'h6ren nicht:\n0\na) Schinken in einer Blc1se oder in ei1wm D,;rm, ,Fild de Saxe·, ,Capocollo', ,Spic,rlinq·,\ngerüuchert (Tarilnr. 02.06), sogenannte Putenrulll'n in einer Blase oder in einem Darm,\ngekocht (Ta.rifnr. 16.02).\nb) \\V urst Ifü1sse in Dosen (T Mitnr. 16.02).\nc) Fischwurst (Tcnif nr. 1G.0--1).\"\n19. In den Erl~iuterun~Jen zu Tcnilnr. 16.02 wird in Abschnitt I der Nummn 3 cin<Jcdügt: ,,Z.B.\nsog. Putenrollen, d. s. Zulwreitung-f>n crns gt'kochtem Putr,nf10isch, nicht zerhackt oder ~1hnlich\nzerkleinert, in \\Vurstform, in einer Bldse, in einem Dc1rm ude1 in einer anderen Umsdlließung.\"\n20. Die Erl~iuterungen zu Tarif nr. 17 .04: WPrden wie folgt ge~indert:\na) In Abschnitt I \\ vird df>r Absatz 2 wie folgt geändert:\n1\n1. Die Angube „C - III\" sov,•i(' die zugehörige Rimdbezeichnung- ,,C - III\" vverden jewC'ils\nersPtzt durch: ,,C\".\n2. Die Nummer 3 crhtilt folgende Fdssung:\n„3. Sog. ,weiße Schokolacle', eine Zubereitung in Tütr•llorm aus Zucker, Kak,1obutter\noder Kakaofett, Milchpulver und Geschrnc1cksstolfen, dil' - c.1bgesehen von Spuren -\nkein KakaopulvPr enthült.\"\nb) Der Abschnitt II wird wie folgt geändert:\n1. Als neuer Buchstabe d wird eingefügt:\n„d) Karamellen, Dragees usw., die an Stelle von Zuckern der Tarifnr. 17.01 odPr 17.02\nnur ZuckernuslaL!schstoffe (z.B. Sorbit) enthcilten (Tarifnr. 21.07).\"\n2. Die bisherigen Buchstaben d und e werden Buchstuben e und f.\n21. In den Erläuterungen zu Tc1rifnr. 18.06 erhält in Abschnitt II der Buchstc1be a folgende Fc1s-\nsung:\n11a) Sog. ,weiße Schokolade' (Tarifnr. 17.04).\"","Nr. 29 -         Tag der Ausgabe: Bonn, den 29. Juni 1967                    1939\n22. Die Erl~iutC'rungen zu Tarifnr. 19.02 werden wie folgt ge~inclert:\na) In Abschnitt I erhält der Absatz 3 folgende Fa.ssung:\n., (3) I !icrher gehören auch Mehl, dessen Charakter durch vVärmcbehandlung \\Vescntlich\nver~indl'rt worden ist, um es zur Ernühnmg von Kindern oder zum Di~ilgc'lH,rnch gcl'i~pwt zu\nmaclwn; Quellmehle (d. s. aus stürkcrcichon Golreidomehlen durch Einteigen mit \\\\'c1ssl'r,\nv\\'~irmolwhandlung, Trocknen und Mahlen des Trockengutes gewonnene, hauptsächlich ht•i\nder Drotherstellung verwendete Erzeugnisse), auch mit geringc·m Zusatz von Säure oclc r               1\nMineralsalzen.\"\nb) Dem Abschnitt II wird als 1wuer Buchstabe e angefügt:\n.,e) ,Qucllstürke', aus nativer Stärke durch Cintl'igcn mit \\Vasser, vV~irmebehc1nd]ung, Trock-\nnen und ggf. Mahlen gewonnen, zur Vcrwl~ndung in der Textilindustrie oder zu ,111de-\nren Zwecken (Tarifnr. 35.05).\"\n23. In den Erläuterungen zu Tarifnr. 20.05 wird dem Abschnitt I als neuer Absatz 3 c1ngefügt:\n11 (3) Hierher              gehört auch !'. 1:ilrmelc1de für Diabetiker, die an Stelle\n1\nvon  Zuckc'rn der\nTarifnr. 17.01 oder 17.02 nur Zuckcraustauschstofle (z.B. Sorbit) cntlüilt.\"\n24. In dt>n Erl~iuu,rungC'n zu Tc1rifnr. 20.06 wird in Abschnitt I dem Absatz 5 als neue Nummer 6\nangcf ügt:\n.,6. Sog. ,DPssert-Aprikose:n·, aus frischen, in H<llften goschnittcncn, blanchierten Aprikosen,\ndurch Eintiluchcn in Zuckf'rlösung und c1nschlil'Renclcs Trockrwn hergestellt, mit holwm\nZuckPr90hc1It (etwc1. 90°.'o bezogen at1f don Trockonstoff).\"\n25. In dl•n Erl~iulC'run~J('I1 zu Tt1rifnr. 20.07 ,vircl in Abschnitt I Abs. 1. dem Unterc1bst1lz 2 ange-\nfügt:\n\"Si(' clti rf (•11 t1n SteilP von Zuckern der Tarif nr. 17 .0 l oder 17 .02 Zuckcraustc1usd1stoff e (z.B.\nSorbit) Pnlht1ltl'n.\"\n2fi. Die' Crlciutcrungl'll zu Tarifnr. 21.07 ,verclcn ,vic folgt geänclPrt:\ni:l) ln .\\bschnitt I werden dem Absc1tz 1 folgende neue Nummern angefügt:\n„2fi. Bcickor0i- und Konclitorl'ihilfsmittcl, die aus Mono- und Diglyzeriden mit Zuscill.l'n\nvon Zucker (etwa. 30 bis 80°/u) und odC'r Milchpulver (etwa 44 bis 58°0) lw<-.tl•lwn\nunrl in wechselndor 1'v1cnge (Anteil von etwa 1 bis 20°/o im Fertigcrzouqnis) dl'm\n1\\1t·lil odl'r dem Tl·ig lwi der Hc-rstcllung von fü1ckwc1ren zugesetzt werden; B~irl.l'rl'i-\nund Konditort~ihilfsmittcl, die überwiegend aus Fellen (Triglyzcridcn), Mono- und\nDi~Jlyzerickn (in verlüiltnismäRig hohen Anteilen, etwa 9 bis 28°/o) und andPren\nStolll'n (Ivfc1gl'rmilchpulver, Sorbit, Ll·zithin, I<ochsc1lz) bC'stehen.\n27. Pulverförmige Zubereitungen zum Herstellen von Speiseeis, hergestellt aus Vollmilch,\nl\\1<1(Jt·rmi Ich, einem Dickungsmi ttel (Algindt) und einC'm geringen Anteil an Zuck Pr\nund Emulgc1toron, die durch Zusc1tz von \\VC'ilctl'ITI Zucker, \\Vc1sscr und ggf. Gcscbmc1cks-\ns t o f l l'n Spei S('e i s l' rg l' bC' n.\n28. Kt1rdmellc,n, Drc1gecs usw., die an Stdle von Zuckern der Tarifnr. 17.01 oder 17.02\nnur Zuckeraustauschstofte (z.B. Sorbit) enthalten.\"\nb) Der Abschnitt II wird wie folgt geändert:\n1. Als neuer Buchstube b wird eingefügt:\nII b) Bäckerei- und Konditoreihilfsmittcl, die uus FeltC'n (Triglyzcriden) und Mono- und\nDiglyzeriden (etwa 6°/o) bestehen (Tcnifnr. 15.13); B.:i.ckerci- unct Konditorcihilfs-\nmittel, die aus Mono- und Diglyzcriclcn und anderen a.ls nutritiven SloffC'n be-\nstehen (z.B. Mischungen von Glyzorinmono- und -clistcarat mit et v-.•u 35 11 11 Sorbit,\n45°/o \\ 1Vasser oder mit etwa 20°.'o Glyzerin, 7°'o Athanol und 43°/o \\Vasser)\n(Tarif nr. 38.19).\"\n2. Der Buchstabe p wird gestrichen.\n3. Die Buchstaben b bis o werden Buchstc1ben c bis p.\n27. In clon Erläuterungen zu Tarifnr. 22.06 wird in Abschnitt I Abs. 2 am Schluß der Punkt durch\neinen Strichpunkt ersetzt und angefügt: .,Retsinawein (geharzter Wein).\"\n28. Die Erläuterungen zu Tarif nr. 22.10 werden wie folgt geändert:\na) In Abschnitt I wird dem Absatz 1 als neue Nummer 3 angefügt:\n113. Lösungen von Essigsäure in Wasser mit einem Gehalt an Essigsäure von mehr als\n10 Gewichtshunclerlteilen, aromatisiert oder gefärbt.\"","1940                                      Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1967, Teil II\nb) In ,\\hsc\\initt II erhdlt der Buchstabe a folgende Fassung:\n„a) Li,s1tngen von Essigsäure in Wc1sser mit einem Gehalt an Essigsjure von mehr als\n10 Cewichtshundertteilen, nicht aromatisiert oder gefürbt (Tarifnr. '.20.14).\"\n29. 111 den Erläuterungen zu Tarifnr. 23.02 erhalten in Abschnitt I die Abscitze 1 und 2 folgende\nL1ssung:\n.. (1) Hierher gehören -          ausgenommen Spelzen von Spclzgetreide und Buchweizenschalen\n- nur bei der mühlcnmäßigen Verarbeitung von Getreic!e oc.ler I ILilsenfrüchlcn anfallende,\nfür die menschliche Ern~ihrung nicht geeignete Rückstüncle, z.B. h:IPic, c1uch gPprcßt oder\ngemahlen.\n(2) Für die Abgrenzung der \\Varen aus Getreide der Tarif nr. 23.02 von den Müllerei-\nerzeugnissen aus Getreide der Tarifnr. 11.01 oder 11.02 gelten die Erl~iuterungcn zu KapitC'l 11.\nWegen der Ermittlung des Stdrkogehaltes sowie der Entnahme und Behandlung der hierfür\nzu verwendenden \\Varenproben s. T.V.\"\n30. In den Erläuterunaen zu Tarifnr. 23.06 werden in Abschnitt I dem Absatz 2 folgende neue\nNummern angefügt:\n,,3. Sog. ,Zitrus-Melasse· (d. s. Eindampfrückstäncle aus dem Abw,1sscr, clc1s bei der Aufarbei-\ntung von Zitrusschalen anfällt, die bei der GPwinnung des Fruchlsc1ftcs zurückbl<-ibcn).\n4. Rückstünde, die bei der Herstellung von Extrakten aus Kaffeemitteln in Form bröckeliger,\nbrnuner Massen anfallen.\"\n31. In den Erläuterungen zu Kapitel 28 erhält der Absatz 3 folgende Fassung:\n,, (3) Zu Vorschrift 1 d: Sta bilisierungsmiltel im Sinne d iescr Vorsch ritt sind:\n1. Konservierungsmittel.\n2. Stoffe, die gewissen chemischen Erzeugnissen dieses Kapitels zugesetzt werden, um ihren\nursprünglichen physikalischen Zustand zu erhalten, vorausgesetzt, daß die zugesetzte\nMenge weder das notwendige Maß übersteigt, das für den beabsichtigten Zweck erforder-\nlich ist, noch den Charakter des chemischen Erzeugnisses verändert, insbesondere dc1s\nchemische Erzeugnis nicht für einen anderen Verwendungszweck als für den allgemeinen\nGebrauch geeignet macht.\n3. Stoffe, die chemischen Erzeugnissen dieses Kapitels zugesetzt werden, um das Zusammen-\nballen zu verhindern (sog. anti-caking agents) unter den in Nr. 2 dieses Absatzes genannten\nVoraussetzungen.\nKeine Stabilisierungsmittel im Sinne dieser Vorschrift sind jedoch Stoffe mit hydrophohieren-\nden Eigenschaften, weil diese Stoffe den ursprünglichen Charakter der chemischen Erzeugnisse\nverändern.\"\n32. In den Erläuterungen zu Tarifnr. 28.18 wird in Abschnitt I dem Absatz 4 folgender Satz ange-\nfügt: ,,Hierher gehört auch sogenannte Elektromagnesia, ein elektrogeschmolzencs Ma-\ngnesiumoxyd mit sehr hohem Reinheitsgrad (etwa 95 °/o).\"\n33. In den Erläuterungen zu Tarifnr. 28.28 wird in Abschnitt I dem Absatz 3 folgender Satz ange-\nfügt: ,.Hierher gehört auch elektrogeschmolzener Kalk, ein Kalziumoxyd mit sehr hohem Rein-\nheitsgrad (etwa 98 0/o).\"\n34. Die Erläuterungen zu Kapitel 29 werden in Abschnitt I wie folgt geändert:\na) In Absatz 1 wird in den Nummern 6 und 7 nach den Worten „chemisch einheitlich\" jeweils\neingefügt: ,, bzw. als isolierte Isomere''.\nb) Der Absatz 5 erhält folgende Fassung:\n,, (5) Zu Vorschrift 1 f: Stabilisierungsmittel im Sinne dieser Vorschrift sind:\n1. Konservierungsmittel.\n2. Stoffe, die gewissen chemischen Erzeugnissen dieses Kapitels zugesetzt werden, um\nihren ursprünglichen physikalischen Zustand zu erhalten, vornusgesetzt, daß die zuge-\nsetzte Menge weder das notwendige Maß übersteigt, das für den beabsichtigten Zweck\nerforderlich ist, noch den Charakter des chemischen Erzeugnisses ver~inclort, insbesondere\ndas chemische Erzeugnis nicht für einen anderen Verwendungszweck als für den all-\ngemeinen Gebrnuch geeignet macht.","Nr. 29 - Taq der Ausgabe: Bonn, den 2C) . .Juni 1%7                            1941\n3. Stoffe, die chemischen Erzeugnissen dieses Kapitels zugesetzt werden, um dt1s Z11c;,1mnwn-\nballen zu verhindern (sog. anti-caking agC'nts) unter den in Nr. 2 dieses Absc1lzPs ge-\nnannten Voraussetzungen.\nKeine Stabilisierungsmittel im Sinne dieser Vorschrift sind jedoch Stoffe mit hydrophobie-\nrenden Eigenschaften, weil diese Stoffe den urspüinglichen Cl1cnt1kler der chemischen\nErzeugnisse verctndern.\"\n35. Die Erläuterungen zu Tarifnr. 29.01 werden wie folgt ge~indert:\na) In Abschnitt I Abs. 9 Nr. 3 wird der Punkt hinter der Klammer durch einen BPistrich ersetzt\nund folgendes angefügt: ,,auch mit Brückenbildung od0r JGifi qst ruktu r.\"\nb) In Abschnitt I Abs. 13 wird hinter „Methylcyclohexan,\" eingef liut: ,. 1,4,4a,S,G,7,8,8a-\nOctahydro-exo-1,4-endo-S,8-dimethanonaph thalin, Pentacyclo-[5,2, l ,0~·'i,o:i n,o;, ~]-dccan,\".\n36. In den Erläuterungen zu Tarifnr. 29.14 wird in Abschnitt II in Buchstube b vor dem Klc1mmC1r-\nhinweis ,.(Tarifnr. 22.10)\" eingefügt: ,,; Lösungen von Essigsäure in \\Vc1sser mit ei,wm Geh,ilt\nan Essigsäure von mehi· als 10 Gewichtshunclertt eilen, a romatisicrt oder gefürbt\".\n37. Die Erläuterungen zu Turifnr. 29.23 werden in J\\bsdrnilt I wie folgt geünclcrt:\na) Der Absatz 4 wird wie folgt gectndert:\n1. Hinter dem Wort \"1,3-Diuminopropunol-2,\" ·wird eingcf ügt: ,. Di-(2-umino;i I hyl)-;it lwr,\".\n2. Hinter clPm \\Vort „3-Dimethylc1minopropanol-l,\" wird eingefügt: ,,Diplwnliydramin\n(Bcnzhydryl-2-dimethyluminotithylJ.ther),\".\n3. Hinter dem \\ Vort „N-Mcthyl-N-phenyl~ithc1nolarnin,\" wird eingefügt: ,,Orphen<1clrinzitrat\n1\n(2-DimethylaminoJ.thyl-2' -methylbenzh ydryl;ithcr-zitrnt), 11\n•\n4. Die ·worte „Methoxamin(2-Amino-1 (2,5-dimethoxyphenyl)-propanol-1),\" wcnlc-n gestri-\nchen.\nb) Der Absatz 15 wird wie folgt geändert:\n1. Hinter den Worten „Isoprenalin( 1-(3,4-Dihyc1roxyphenyl)-2-isopropylamino~i tb,rnol),         11\nwird eingefügt: ,.Methoxamin (2-Amino-1 (2,5-dimethoxyphenyl)-propanol-l), \".\n2. Die \\Vorte „Diphcnhydramin (Benzhyclryl-2-climetbylamino;ithyWthcr,              11\nund „Di-(2-\namino;i thyl-J.ther),\" werden gest, id1en.\n]8. Die IrJ;iuterungen zu Tarifnr. 20.39 werden in Abschnitt I wie folgt geändert:\na) In Absatz 11 wird vor der Angabe „9-alpha-Fluorprcdnisolon und seine Ester\" eingefügt:\n,,6-alpha-Fluorprednisolon und seine Ester,\".\nb) In Absutz 13 wird der Punkt am Ende des Absatzes durch einen Beistrich ersetzt und fol-\ngendes angefügt: \"6-Chlor-6-dehydro-17-a lpho-acet oxyprogesteron und seine Ester, 4-beta-\nHydroxy- l 9-nor-testosteron-17-beta-cyclopcntylpropionat, 6-alpha-Methyl-17-alpha-hydro-\nxyprogesteron-acetat.\"\n39. In den Erläuterungen zu Tarifnr. 30.03 wird in Abschnitt I dem Absatz 1 als neue Nummer 18\nangefügt:\n\"18. Prophylaktisch oder thernpeutisch wirksame Stoffe, die an einen Ionenaustauscher aus\nKunststoff adsorbiert sind (z.B. Methylscopolamin an einen Ionenaustauscher der Tarif-\nnummer. 39.01).\"\n40. In den Erläuterungen zu Tarifnr. 30.04 wird dem Abschnitt I als neuer Absatz 5 angefügt:\n,, (5) Hierher gehört auch sogenannter flüssiger \\Vunch-erschluß, der aus einem Vinylmisch-\npolymerisat, Weichmachern und flüchtigen Lösungsmitteln besteht, in Aerosoldosen, für den\nEinzelverkauf aufgemacht.\"\n41. In den Erlduterungen zu Tarifnr. 32.05 erl1jJt in Abschnitt I Abs. 2 die Nummer 8 folgende\nFassung:\n.,8. Phthalocyanine uncl ihre metallischen Verbinclunql'n, auch roh, einschließlich der sulfonier-\ntcn Derivate.\"\n42. In cl0n Erläuterungon zu Tarifnr. 32.08 eihtilt in Abschnitt II der Buchstabe b folgende Fassung:\n,,b) Glas, nicht in Form von Pulver, Grc1n,1lien, Schuppen oder Flocken, z.B. Vitrit in Brocken-\nform (Tarifnr. 70.01), Uberfangglas in Brocken, Stangen, Stäben oder Rohren (Tarifnr. 70.0~),\nBallotini (kleinste Glaskügelchen) zum Bedecken von Filmleinwand oder VcrkchrszeichC'n,\nzur Venvenclung als Struhlmittel für Sandstrahlgebläse usw. (Tarifnr. 70.19).\"\n43. In den Erl~iuterunDen zu TMifnr. 32.0G erh;ilt in Abschnitt II der BuchstabC' m folgpndc L1ssunq:\n11m) Korrekturlc1ck für Dauerschablonen in Aufmachung für den Einzelverkauf (Turifnr. 38.19).\"","1942                                             Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1967, Teil II\n44. In den ErlctutPrungen zu Tarifnr. 34.02 wird in Abschnitt I dem Absatz 10 c1ls 1wue Nummer 3\nangefügt:\n,,3. Sdl!('r (         in~J(\"~t(,]ltl' Zubereitungen zum R0inigen von szrniUircn Kcrr1mih\\·c1r1•n (z.B. Mi-\nschungl'!l <1us l'lwd 99 ll'u Natriumhydrogensulfat, Kalziumsilikut und PdIILim).\"\n45. Die ErlüukrungL'll zu Türifnr. 35.01 Wl'rclen wie folgt gc~indcrt:\na)   In Abschnitt I wird dem Absatz 1 folgender Sulz angefügt: ,.I Ii<·rlwr gl'hiirt auch Quark\nmit einl'm \\Vc1ssL'rgehalt von 15 Gewichtshunderlkilcn odl'I \\\\'1•ni9t>r.\"\nb) Der Abschnitt II \\Vird vvie folgt gc~indert:\n1. Als neuer Buchstube a \\vircl eingefügt:\n,,a) Quark mit L'inem \\Vassergelrnlt von mehr als                    15 Ge\\vichtshundertteilen (TMif-\nnumrner 04.04).\"\n2. Die bisherigen Buchstaben a bis f werden Buchstaben b bis g.\n46. Die Erlüuterungen zu Tc1rifnr. 35.05 werdC'n wie folgt geiindert:\na) In Abschnitt I wird am Ende des /\\bsatzes '.2 der Punkt durch einen Beistrich ersetzt und\nfolgendes angefügt: ,.und Ouvlhl~irkc·, aus ndtiver Stürke durch EinU•igc•n mit \\Vt1ss('t,\nWärmebehandlung, Trocknen und ggf. Mahlen gewonnen, zur Verwendung in der TexL11-\nindustrie oder zu anderen ZwPckPn.\"\nb) Der Abschnitt II wird wie folgt ~Je~ind('rt:\n1. Als neuer Buchstabe b wird eingefügt:\n,, b) QuellmC'hle (Tarif nr. 19.02).\"\n2. Die bisherigen Buchstaben b bis d werden Buchstaben c bis e.\n47. Die Erläuterungen zu Tc1rilnr. ]8.19 werden \\vic folgt gecindert:\na) In Abschnitt I wird der Absatz 30 wie folgt geändert:\n1. Die Nummer 1 erhält folgende Fc1sstrng:\n,, 1. Anderweit nicht erfaßte Zubereitungen, die Lebensmitteln zugesetzt werden, z. B.:\nBäckerei• und Konditoreihillsmittel, die aus Mono- und Diglyzeriden und c.rnderen\nals nutritiven Stoffen bestehen (z.B. Mischungen von Glyzerinmono- und -disteMat\nmit etwa 35 11 /o Sorbit, 45 °/o vVasser oder mit etwa 20 11 /u Glyzerin, 7        °'o Athanol und\n43 °/o \\Vasser); Pökelsalze (z.B. Zubereitungen auf der Grundlage von Kochsalz,\nNatriumnitrit, Natriumnitrat, auch mit Zusatz von Zucker); Mittel zum \\Vcichmc1cl1<·n\nvon Fleisch, d. h. Zubereitungen auf der Grundlage von eiweißspaltPnden Enzymc·n\n(hauptsächlich Papain) mit Zusätzen wie Dextrose, Salz usw.; zubereitete Klä rm it tel,\ndie vorwiegend zum Klären von Weinen und anderen Getränken der Gi:irungsindustrie\ndienen (z.B. Zubereitungen auf der Grundlage von gelc.1tinösen Stoffen, wie Hi:lUSL'n-\nblase, Gelatine, Carragheen oder Eiereilveiß, auch mit Papain oder Bentonit).\"\n2. Die Nummer 14 erhält folgende Fassung:\n,, 14. Pulver oder Pellets aus magnetisiertem Ferrit und einem Bindemittel.\"\nb) Der Abschnitt II wird wie folgt geändert:\n1. Der Buchstt1be c erhält folgende Fassung:\n,,c)    Mischungen trialkylierler Essigsäuren mit z.B. 9 bis 11 Kohlenstoffütomen (Tarif-\nnumnwr 15.10); fükkerei- und Koncl itoreihiltsmittel, die aus Fetten (Trigl yzeric.len)\n°\nund Mono- und Dialyzeriden (et,va 6 00) bcstehr,n (Tarifnr. 15.13); \\Vürzmittcl zur\nvVurstlwrsll'llun~J, c1uch mit Rötungskumponcnfe (Tarifnr. 21.04); Bückerei- und\nKonditurc1liil!smiltel, die aus .t\\fono- und Diulyzeriden mit Zuscitzen von Zucker\n(et,va 30 bis 30 11 u) und oder i\\Tilchp11hc·r (l'lwo -14 bis 58 11 11) bcstc,Jwn und in wech-\nselndvr i\\lpngc (Anteil von etwc.1 1 bis 20 °'11 im f('rtigerzeugnis) dem Mehl oder\nTeig zugcsf'lzt ,verclcn, sowie Biick01ci- uncl Konditorf'ihilfsmittc•l, die überwiqJ<'IHl\naus FL,tlC'n (Triglyzericlen), Mono- und Diulyzf'rid<•n (in verlüiltnism~inig hohL·n An-\nteilen, etwa 9 bis 28 ° o) und anderen Stotfen (\\1agermikhpulver, Sorbit, Lezithin,\nKo'chsalz) bestehen (T,11 ilnr. 21.07); zubereitetes Futter (auch Zusdtzfutter) mit\nerhöhtem Gehalt an\\ ilc1!1:inen oder cm Antibiotika odC>r Zusatz dieser Stoffe sowie\nVormischungen für Futtermittel, die durch ihren Gehalt an Vitaminen oder Anti-\nbiotika charakterisiert sind (Tarifnr. '.23.07).\"\n2. In Buchstabe y wird \\ or d('m \\Vurt ,.Gr,iphitivrte\" eingefügt: ,.t--.1dgnctstübe aus mc1-\ngnetischern Bariumferrit mit Kunslstoff oder Kc1t1tsch11k ctgglomeriort, a·L1ch nicht auf\nLänge geschnitten, zum selbständigen Schließen von Türen (Tarifnr. 85.02).\"","Nr. 29 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 29. Juni 1967                         1943\n48. In den Erlüuterungen zu Tarifnr. 39.01 erh~i lt in Ahschni lt I der Absi.llz l folgcndc Fc1sstmg:\n,,(1) Hierher gehören ErzC'ugnisse im Sinne der Vorschrift 2 zu Kc1pilc ! 39, bei cle1wn die struk-\n0\nturellL'll EinlwitL•n im allgc'meirwn über funktionelle Cruppen untereincrncler verbunden sind.\"\n49. In den Erljulerungen zu Tarifnr. 89.05 erhült in Abschnitt II der Buchstabe a folgend(' Fttssung:\n„i.1) RPllungsringe, Re1tungsgürtel, SchwimmwC'sten und Hosenbojen sowie sclnvimmcnde\nLiegen, schwimmende Sessel und andere mit Schwimmkörpern ausgcslattc,te schwimmende\nMtibcl (Ti.!rificrung nach Stoffbeschaf f enhci t).\"\n:SO. In den Erlüuterungen zu Tarifnr. 90.01 werden in Abschnitt I Abs. 3 in Satz 1 die Worte „ab-\nsch!i('ßl'nd ganz oder teilweise\" ersetzt durch: ,,g,.rnz oder teilweise abschließend\".\n51. Die ErlüulcrungPn zu Turifnr. 91.11 werden wie folgt geändert:\na) In Abschnitt I Abs. 10 Nr. 3 werden die \\Vorte ,, , Ziffern für Zifterblcitter\" gestrichen.\nb) In Abschnitt II Buchstabe a wird am Schluß hinter dem \\Vort „Turmuhren\" angefügt: ,, , Zif-\nfern für Zif ferbltltter\".\n52. In den Erlduterungen zu Tarifnr. 92.13 werden in Abschnitt II Buchstabe b die Worte „auch\nmit Vorrichtung zur Regelung der Geschwindigkeit,\" gestrichen.\n53. Die Technischen Vorschriften werden wie folgt geündert:\na) Im Inhaltsverzeichnis wird hinter der Technischen Vorschrift zu Tarifnr. 04.05 eingefügt:\n,, 11.01 und    I Bestimmung zur Durchführung der Siebanalyse\"\n11.02\nb) Nach cl('r Technischen Vorschrift zu Tarifnr. 04.05 wird als neue Technische Vorschrift zu\nden T<1ritnr. 11.01 und 11.02 eingefügt:\n„Bestimmungen zur Durchführung der Siebanalyse                     11.01 und\nAls Siebe sind runde Holzrahmensiebe mit Seidcngazebespannung und einer        11.02\nhch1e>n Maschenweite von 0,320 mm mit einer offenen Siebfläche von 330 cm~\n:....11 verwenden. Das Sieben hat durch Handsiebung (auch durch apparatives\nSiL'bcn soweit auf Hcmclsiebung abgestimmt) zu erfolgen.\nEs sind jeweils Doppelbestimmungen durchzuführen. 50 g der zu untersuchen-\nden \\Vare sind im lufttrockcnen Zustand 3 Minuten zu sieben. Ist die Ware\nvollsUinclig clurchgefollcn und ergibt auch die Sicbung der zweiten Probe von\n50 g das gleiche Ergebnis, so ist das Erzeu~Jnis als Mehl der Tarifnr. 11.01 zu\nbehandeln. Bleibt bei den Siebungen ein Rückstand, der durch die Maschen\nnicht hinclurchfällt, so ist er für jede SiPbung gesondert zu verwiegen. Aus\ndem Gewicht des Siebrückstancles ist jewc,ils die Menge des durch das Sieb\nhindurchgcfallenen feineren Teils der \\ \\/are in Hundertteilen zu errechnen.\n1\nDas arithmetische Mittel der beiden getunclenen \\Nerte ist für die zolltarifliche\nBeurteilung als Ware der Tarifnr. 11.01 oder der Tarifnr. 11.02 maßgebend.\"\nc) In den TPchnischen Vorschriften zu Tarifnr. 23.02 wird in den Anmerkungen der Absatz 3\ngestrichen."]}