{"id":"bgbl2-1956-3-1","kind":"bgbl2","year":1956,"number":3,"date":"1956-02-18T00:00:00Z","url":"https://offenegesetze.de/veroeffentlichung/bgbl2/1956/3#page=1","api_url":"https://api.offenegesetze.de/v1/veroeffentlichung/bgbl2-1956-3-1/","document_url":"https://media.offenegesetze.de/bgbl2/1956/bgbl2_1956_3.pdf#page=1","order":1,"title":"Gesetz über die Beteiligung der Bundesrepublik Deutschland an den Internationalen Übereinkommen vom 25. Oktober 1952 über den Eisenbahnfrachtverkehr und über den Eisenbahn-Personen- und -Gepäckverkehr","law_date":"1956-02-15T00:00:00Z","page":33,"pdf_page":1,"num_pages":284,"content":["33\nBundesgesetzblatt\nTeil II\n1956                 Ausgegeben zu Bonn am 18. Februar 1956                                                                                              Nr. 3\nTag                                                    Inhalt:                                                                                          Seite\n15. 2. 56 Gesetz über die Beteiligung der Bundesrepublik Deutschland an den Internationalen Uber-\neinkommen vom 25. Oktober 1952 über den Eisenbahnfrachtverkehr und über den Eisenbahn-\nPersonen- und -Gepäckverkehr . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .   33\nGesetz\nüber die Beteiligung der Bundesrepublik Deutschland\nan den Internationalen Ubereinkommen vom 25. Oktober 1952\nüber den Eisenbahnfrachtverkehr und über den\nEisenbahn-Personen- und -Gepäckverkehr.\nVom 15. Februar 1956.\nDer Bundestag hat das folgende Gesetz beschlos-                      durch Rechtsverordnung in Kraft zu setzen. Die\nsen:                                                                    Rechtsverordnungen bedürfen nicht der Zustim-\n§ 1                                          mung des Bundesrates.\n(1) Die Bestimmungen der Internationalen Uber-\n§ 3\neinkommen über den Eisenbahnfrac:htverkehr (CIM)\nund über den Eisenbahn-Personen- und -Gepäck-                                Dieses Gesetz gilt auch im Land Berlin, wenn das\nverkehr (CIV) vom 25. Oktober 1952 werden in der                        Land Berlin die Anwendung dieses Gesetzes fest-\nanliegenden Fassung in Kraft gesetzt.                                   stellt. Rechtsverordnungen, die auf Grund dieses\nGesetzes erlassen werden, gelten im Land Berlin\n(2) Der Beteiligung der Bundesrepublik an diesen\nUbereinkommen wird zugestimmt.                                          nach § 14 des Dritten Uberleitungsgesetzes vom\n4. Januar 1952 (Bundesgesetzbl. I S. l).\n§ 2\n§ 4\nDer Bundesminister für Verkehr wird ermächtigt,\n'(l) Dieses Gesetz tritt am 1. März 1956 in Kraft.\nÄnderungen oder Ergänzungen gemäß Artikel 67\n§§ 3 und 4 des Internationalen Ubereinkommens                                (2) Der Zeitpunkt, zu dem die Beteiligung der\nüber den Eisenbahnfrachtverkehr und gemäß Ar-                           Bundesrepublik an den Obereinkommen wirksam\ntikel 66 § 3 des Internationalen Ubereinkommens                         wird (§ l Abs. 2), ist vom Bundesminister des Aus-\nüber den Eisenbahn-Personen- und -Gepäckverkehr                         wärtigen im Bundesgesetzblatt bekanntzugeben.\nDie verfassungsmäßigen Rechte des Bundesrates\nsind gewahrt.\nDas vorstehende Gesetz wird hiermit verkündet.\nBonn, den 15. Februar 195p.\nDer Bundespräsident\nTheodor Heuss\nD.er Stellvertreter des Bundeskanzlers\nBlücher\nDer Bundesminister für Verkehr\nSeebohm\nDer Bundesminister des Auswärtigen\nvon Brentano\nDer Bundesminister der Justiz\nNeumayer","34                           Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1956, Teil II\n0\nInhaltsverzeichnis                      )\nSeite\nInternationales Ubereinkommen fiber den Eisenbahnfradttverkehr (CIM)\nvom 25. Oktober 1952 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .         35\nAnlage I         Vorsduiften über die von der Beförderung ausgeschlossenen\noder bedingungsweise zur Beförderung zugelassenen Stoffe\nund Gegenstände (RID) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .                      77\nAnlage II        Frachtbriefmuster . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .             239\nAnlage III       Fehlen oder Mängel der Verpackung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .                                 256\nAnlage IV a Nachträgliche Verfügung des Absenders . . . . . . . . . . . . . . . . . . .                                        258\nAnlage IVb Verfügung des Empfängers . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .                              260\nAnlage V         Satzung des Zentralamtes für den internationalen Eisenbahn-\nverkehr . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .      262\nAnlage VI        Satzung des Revisionsaussdiusses und der Fachmännischen\nAusschüsse . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .         265\n_Anlage VII      Internationale Ordnung für die Beförderung von Privat-\nwagen (RIP) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .         266\nAnlage VIII Internationale Ordnung für die Beförderung von Behältern\n(Containern) (RICo) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .               271\nAnlage IX       Internationale Ordnung für die Beförderung von Expreßgut\n(RIEx) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . • . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 274\nAnlage X        Schiedsgerichtsordnung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .                  275\nInternationales Ubereinkommen fiber den Eisenbahn-Personen- und -Gepäck-\nverkehr (CIV) vom 25. Oktober 1952 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .                     277\nAnlage I        Gepäckscheinmuster . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .                304\nAnlage II       Satzung des Zentralamtes für den internationalen Eisenbahn-\nver,kehr . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .     308\nAnlage III      Satzung des Revisionsausschusses • • . • • • • . . . • . . . . . . . . . . . . .                              311\nAnlage IV       Schiedsgeriditsordnung . . . . . . . . . . . . • • • . • • . • . . . . . • . . • . . . . . .                  312\nZusatzprotokoll zu den In Bem am·· 25. Oktober 1952 unterzeidlneten lnler-\naationalen Ubereinkommen O.ber den Eisenbahn.fradttverkehr (CIM) und den\nEisenbahn-Personen- und -Gepäckverkehr (CIV) . . • . • • . . . • • • • • . . . . . . . . . . . • 314\n. •) Das lnhaltsverzeidlnis Ist nidlt Bestandteil der Obereinkommen vom 25. Oktober 1952","Nr. 3 -    Tag der Ausgabe: Bonn, den 18. Februar 1956                                          35\n•\n(Amtliche Ubersetzung; Artikel 68)\nConvention Internationale                                         Internationales Ubereinkommen\nconcernant le transport des marchandises                              über den Eisenbahnfrachtverkehr (CIM)\npar chemins de fer (CIM)\nLES PLENIPOTENTIAIRES SOUSSIGN'l:S,                              DIE UNTERZEICHNETEN BEVOLLMÄCHTIGTEN\nayant reconnu la necessite de reviser la • Convention                haben in der Erkenntnis der Notwendigkeit, das am\ninternationale concernant le transport des marchandises              23. November 1933 in Rom unterzeichnete Internationale\npar chemins de fer, signee a Rome le 23 novembre 1933,               Obereinkommen über den Eisenbahnfrachtverkebr gemäß\nen conformite de l'article 60 de ladite Convention, ont              Artikel 60 dieses Ubereinkommens zu revidieren, be-\nresolu de conclure UBe nouvelle Convention a cet effet               schlossen, zu diesem Zweck. ein neues Ubereinkommen\net sont convenus des articles suivants:                              abzuschließen, und sind über folgende Artikel überein-\ngekommen:\nTitre premier                                                              Titel I\nObjet et portee de Ia Convention                                     Gegenstand und Geltungsbereich\ndes Ubereinkommens\nArticle premier                                                           Artikel 1\nChemins de fer et transports auxquels s'applique                                Eisenbahnen und Beförderungen.\nla Convention                                  auf die das Uberefnkommen Anwendung findet\n§ 1.-La presente Convention s·applique, sous reserve                  § 1.- Unter Vorbehalt der in den folgenden Para-\ndes exceptions prevues aux paragraphes suivants, a tous               graphen vorgesehenen Ausnahmen findet dieses Uber-\n!es envois de marchandises remis au transport avec une                einkommen Anwendung auf alle Sendungen von Gütern,\nlettre de voiture directe pour des parcours empruntant                die mit durchgehendem Frachtbrief zur Beförderung auf\nles territoires d·au moins deux des Etats contractants et             einem Wege aufgegeben werden, der die Gebiete min-\ns'effectuant exclusivement par des lignes inscrites sur la            destens zweier Vertragsstaaten berührt und ausschließ-\nliste etablie conformement a l'article 58.                           lich Strecken umfaßt, die in der nach Artikel 58 aufge-\nstellten Liste verzeichnet sind.\n§ 2. -   Les envois dont Ja gare') expeditrice et la gare             § 2. - Auf Sendungen, deren Versand- und Bestim-\ndestinataire sont situees sur le territoire d'un meme Etat           mungsbahnhofl) im Gebiet desselben Staates liegen\net qui n'empruntent le territoire d'un autre Etat qu'en               und die das Gebiet eines anderen Staates nur im Durch-\ntransit sont soumis au droit de l'Etat de depart:                     gang berühren, findet das Recht des Versandstaates An-\nwendung,\na) lorsque les lignes par lesquelles s'effectue le transit            a) wenn die Durchgangsstrecken ausschließlich von\nsont exclusivement exploitees par un chemin de fer                     einer Eisenbahn des Versandstaates betrieben\nde l'Etat de depart;                                                   werden;\nb) rneme lorsque les lignes par lesquelles s'effectue                 b) auch dann, wenn die Durchgangsstrecken nicht aus-\nle transit ne sont pas exclusivement exploitees par                    schließlich von einer Eisenbahn des Versandstaates\nun chemin de fer de l'Etat de depart, si les chemins                   betrieben werden, die beteiligten Eisenbahnen aber\nde fer interesses ont conclu des accords particuliers                  besondere Vereinbarungen getroffen haben, nach\nen vertu desquels ces transports ne sont pas con-                      denen diese Sendungen nicht als international an-\nsideres comme internationaux.                                          gesehen werden.\n§ 3. - Les envois entre gares de deux Etats limitrophes,              § 3. - Auf Sendungen zwischen Bahnhöfen zweier\nsi les lignes par lesqtielles s'effectue le transport sont            Nachbarstaaten findet, wenn die Beförderungsstredcen\nexclusivement exploitees par des chemins de ·fer de run               ausschließlich von Eisenbahnen des einen dieser Staaten\nde ces Etats, sont soumis au droit de cet Etat, Iorsque               betrieben werden, das Recht dieses Staates Anwendung,\nrexpediteur, par le choix du modele de lettre de voiture,             sofern der Absender durch die Wabl des Frachtbrief~\nrevendique le regime du reglement interieur applicable                musters die Anwendung der für den Binnenverkehr\na ces chemins de fer et que les lois et reglements                    dieser Eisenbahnen geltenden Vorschriften beansprucht\nd'aucun des Etats interesses ne s·y opposent.                         und die Gesetze und Vorschriften keines der beteiligten\nStaaten entgegenstehen.\nArticle 2                                                            Artikel 2\nDispositions relatives aux trausports mhtes                          Bestimmungen über gemisdite Beförderungen\n§ 1.- Peuvent etre inscrites sur la liste prevue a l'ar-              § 1. - Außer Eisenbahnstredcen können in die in Ar-\nticle premier, en sus des chemins de fer, des lignes re-              tikel 1 vorgesehene Liste auch regelmäßig betriebene\ngulieres de services automobiles ou de navigation com- Kraftwagen- oder Schiffahrtslinien aufgenommen wer-\npletant des parcours par voie ferree et effectuant les                den, die im Anschluß an eine Eisenbahn internationale\ntransports internationaux sous la responsabilite d·un Etat            Beförderungen unter der Verantwortung eines Vertrags-\ncontractant ou d'un d1emin de fer inscrit sur la liste.            . staates oder einer in die Liste aufgenommenen Eisen-\nbahn ausführen.\n§ 2. - Les entreprises de ces lignes sont soumises A                  § 2. - Die Unternehmen, die .solche Linien betreiben,\ntoutes les obligations imposees et sont investies de tous             haben alle Rechte und Pflichten, die den Eisenbahnen\nles droits reconnus aux chemins de fer par la presente durch dieses Ubereinkommen übertragen sind, vorbe-\nConvention, sous reserve des derogations resultant ne- haltlich der sich aus der Verschiedenheit der Beförde-\ncessairement des modalites differentes du transport.                  rung •notwendigerweise ergebenden Abweichungen. Die\nToutefois, les regles de responsabilite etablies par la               Abweichungen dürfen sich jedodl nicht auf die Haftungs-\npresente Convention ne peuvent faire l'objet de de-                  bestimmungen dieses Ubereinkommens beziehen.\nrogations.\n1) Par «gare>, on entend egalement les ports des services de navi-    J) Unter .Bahnhof• versteht man auch die Häfen der Schiffahrts-\ngation et tout etablissement des services automobiles ouverts au       linien und alle öffentlichen an der Ausfiihrung des Beförderungs•\npublic. pour r e:i:ecution du contrat de transporL                     vertrages beteiligten Stellen der Kraftwagenlinien.","36                                       Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1956, Teil II\n§ 3. -    Taut Etat qui desire faire inscrire sur la liste       § 3. -   Jeder Staat, der eine der in § 1 bezeichneten\nune des lignes designees au § 1 doit prendre !es mesures         Linien in die Liste aufnehmen lassen will, muß dafür\nutiles pour que !es derogations prevues au § 2 soient            Sorge tragen, daß die in § 2 vorgesehenen Abweichun-\npubliees dans !es memes !armes que !es tarils.                   gen in gleicher Weise wie die Tarife veröffentlicht\nwerden.\n§ 4. - Pour !es transports internationaux empruntant a          § 4. -   Werden für internationale Beförderungen außer\nla lois des chemins de !er et des services de transport          Eisenbahnen auch andere als die in § 1 genannten Be-\nautres que ceux qui sont definis au § 1, les chemins de          förderungsdienste in Anspruch genommen, so können\nfer peuvent etablir en commun avec !es entreprises de            die Eisenbahnen, um den Besonderheiten jeder Beförde-\ntransport interessees, des dispositions tarifaires appli-        rungsart Rechnung zu tragen, mit den beteiligten Unter-\nquant un regime juridique different de celui de la pre-          nehmen tarifarische Bestimmungen vereinbaren, die\nsente Convention, afin de tenir campte des particularites        solche Beförderungen einer von diesem Ubereinkornrnen\nde chaque mode de transport. Ils peuvent, dans ce cas,           abweichenden rechtlichen Regelung unterstellen. Sie kön-\nprevoir l'emploi d'un titre de transport autre que celui         nen in diesem Falle eine andere als die in diesem Uber-\nqui est prevu par la presente Convention.                        einkornrnen vorgesehene Beförderungsurkunde vor-\nschreiben.\nArticle 3                                                      Artikel 3\nObjets exclus du transport                        Von der Beförderung ausgeschlossene Gegenstände\nSont exclus du transport, saus reserve des deroga-              Von der Beförderung sind vorbehaltlich der Ausnah-\ntions prevues a J'article 4, § 2:                                men nach Artikel 4 § 2 ausgeschlossen:         ·\na) !es objets dont le transport est reserve a J'adminis-        11) Gegenstände, die auch nur in einem der an der\ntration des postes, ne füt-ce que sur J'un des terri-           Beförderung beteiligten Staaten dem Postzwang\ntoires a parcourir;                                             unterworfen sind;\nb) !es objets qui, par leurs dimensions, leur poids ou          b) Gegenstände, die sich wegen ihres Umfanges, ihres\nleur conditionnement, ne se preteraient pas au                  Gewichtes oder ihrer Beschaffenheit mit Rücksicht\ntransport demande, en raison des installations au               auf die Anlagen oder Betriebsmittel auch nur einer\ndu materiel, ne füt-ce que de l'un des chemins de               der beteiligten Eisenbahnen zur Beförderung nicht\nfer a emprunter;                                                eignen;\nc) !es objets dont le transport est interdit, ne füt-ce           c) Gegenstände, deren Beförderung auch nur in einem\nque sur J'un des territoires a parcourir;                       der beteiligten Staaten verboten ist;\nd) les matieres et objets exclus du transport en vertu           d) die Stoffe und Gegenstände, die nach der Anlage I\nde !'Annexe I a la presente Convention.                         zu diesem Ubereinkornmen von der Beförderung\nausgeschlossen sind.\nArticle 4                                                     Artikel 4\nObjets admis au transport sous certaines conditions                          Bedingungsweise zur Beförderung\nzugelassene Gegenstände\n§ 1. -   Les objets ci-apres designes sont admis au trans-      § 1. -    Die nachstehend genannten Gegenstände wer-\nport sous les conditions suivantes:                              den unter folgenden Bedingungen zur Beförderung zu-\ngelassen:\na) !es matieres et objets designes dans !'Annexe I      a la     a) die in der Anlage I zu diesem Ubereinkornmen be-\npresente Convention sont admis saus !es conditions              zeichneten Stoffe und Gegenstände unter den dort\nqui y sont fixees;                                              angegebenen Bedingungen;\nb) !es transports funebres sont admis sous les con-              b) Leichensendungen unter folgenden Bedingungen:\nditions suivantes:\n1 ° Je transport est effectue en grande vitesse, saus          1. sie müssen als Eilgut unter der Obhut eines Be-\nJa garde d'une personne qui l'accompagne, a                    gleiters befördert werden, wenn nicht die Auf-\nmoins que le transport en petite vitesse ou la                 gabe als Frachtgut oder ohne Begleitung auf\ndispense d'escorte ne soient admis sur tous les                allen an der Beförderung beteiligten Eisenbahnen\nchemins de fer participant au transport;                       gestattet ist;\n2 ° les frais de transport sont obligatoirement payes           2. die Beförderungskosten sind bei der Aufgabe zu\nau depart;                                                     bezahlen;\n3 ° le transport est soumis aux lois et reglements              3. die Beförderung unterliegt den in jedem Staate\nde police de chaque Etat, a moins qu'il ne soit                geltenden Gesetzen und Polizeivorschriften, so-\nregle par des Conventions speciales entre plu-                 weit sie nicht durch besondere Abkommen zwi-\nsieurs Etats;                                                  schen mehreren Staaten geregelt ist;\nc) les vehicules de chemins de fer roulant sur leurs            c) Eisenbahnfahrzeuge. die auf eigenen Rädern rollen,\npropres roues sont admis, a la condition qu'un                 unter der Bedingung, daß eine Eisenbahn deren\nchemin de fer verifie qu'ils sont en etat de cir-              Lauffähigkeit feststellt und dies durch eine Auf-\nculer et J'atteste par une inscription sur le vehicule         schrift auf dem Fahrzeug oder durch ein besonderes\nou par un certificat special; les locomotives, ten-            Zeugnis bescheinigt; Lokomotiven, Tender und\nders et automotrices doivent en outre etre accom-              Triebwagen müssen außerdem von einem sachkun-\npagnes d'un agent fourni par l'expediteur, com-                digen Beauftragten des Absenders begleitet wer-\npetent notamment pour assurer le graissage;                     den, der sie insbesondere zu schmieren hat;\nd) les animaux vivants sont admis dans les conditions           d) lebende Tiere unter folgenden Bedingungen:\nci-apres:\n1 ° les envois d\"animaux vivants doivent etre ac-               1. den Sendungen lebender Tiere muß ein vorn Ab-\ncompagnes d'un convoyeur fourni par l'expedi-                 sender gestellter Begleiter beigegeben werden,\nteur, a moins qu\"il ne s'agisse d'animaux de                  sofern es sich nicht um kleine Tiere handelt,\npetite taille remis au transport dans des cages,               die in gut verschlossenen Käfigen, Kisten, Kör-\ncaisses, paniers, etc., bien clos; toutefois, l'ac-           ben usw. zur Beförderung aufgegeben werden.\ncompagnement n'est pas exige en cas d'excep-                  Die Begleitung ist jedoch nicht erforderlich, wenn\ntions prevues par des tarifs internationaux ou                 in den internationalen Tarifen oder in den Ver-\npar des accords intervenus entre chemins de .fer;              einbarungen der Eisenbahnen Ausnahmen vor-\ngesehen sind;","Nr. 3 -Tag der Ausgabe: Bonn, den 18. Februar 1956                                     37\n2 o !'expediteur doit se conformer aux prescriptions               2. der Absender hat die viehseuchenpolizeilid1en\nde police veterinaire des Etats d'expedition, de                  Vorschriften des Versand- und Empfangsstaates\ndestination et de transit;                                        sowie der Durchfuhrstaaten zu beachten;\ne) !es objets dont Je transport presente, de l'avis du           e) Gegenstände, deren Beförderung nach dem Ermes-\nchemin de !er, des difficultes speciales en raison                 sen der Eisenbahn mit Rücksicht auf die Anlagen\ndes installations au du materiel ne füt-ce que de                 oder Betriebsmittel auch nur einer der beteiligten\nJ'un des chemins de !er empruntes, ne sont admis                  Eisenbahnen besondere Schwierigkeiten verursacht,\nque saus des conditions techniques ou d'exploita-                  nur unter besonderen, von Fall zu Fall von der\ntion particulieres, determinees dans chaque cas par               Eisenbahn festzusetzenden Bedingungen technischer\nJe d!emin de !er. Ces transports peuvent eire soumis               oder betrieblicher Natur. Für diese Beförderungen\na des delais de livraison speciaux fixes par Je                    können bei Abschluß des Frachtvertrages von der\nd!emin de !er lors de Ja conclusion du contrat de                  Ei_senbahn besondere Lieferfristen festgesetzt wer-\ntransport.                                                        den.\n§ 2. - Deux ou plusieurs Etats contractants peuvent                § 2. -    Zwei oder mehrere Yertragsstaaten können\nconvenir, par des accords, que certains objets exclus par         durd! Abkommen vereinbaren, daß bestimmte durch\nJa presente Convention seront admis sous certaines con-           dieses übereinkommen ausgeschlossene Gegenstände\nditions au transport international entre ces Etats, au            unter gewissen Bedingungen oder daß die in der An-\nque !es matieres et objets designes dans !'Annexe I se-           lage I genannten Stoffe und Gegenstände unter leich-\nront admis saus des conditions moins rigoureuses que              teren Bedingungen, als sie in der Anlage selbst ent-\ncelles qui sont prevues par !'Annexe 1.                           halten sind, zur internationalen Beförderung zwischen\ndiesen Staaten zugelassen werden.\nLorsque des accords de ce genre admettent au trans-              _Werden durdi solche Abkommen Stoffe und Gegen-\nport des matieres et objets qui en sont exclus par !es            stande zur Beforderung zugelassen, die nach den Be-\nprescriptions de !'Annexe I. ces accords doivent etre             stimmungen der Anlage I von der Beförderung ausge-\ncommuniques a !'Office central des transports inter-              schlossen sind, so müssen diese Abkommen dem Zentral-\n·nationaux par d!emins de !er qui porte a !'ordre du jour          an:it hir den internationalen Eisenbahnverkehr mitge-\nde Ja prochaine session de Ja Commission d'experts !es            teilt werden. Dieses setzt die Vorsduiften des Abkom-\ndispositions de J'accord ayant trait a cette admission,           mens, soweit si_e die Zulassung betreffen, auf die Tages-\na moins que ces dispositions n'aient dejä ete examinees           ordnung der nachsten Tagung des fachmännischen Aus-\net ecartees par Ja Commission.                                    sch_usses, falls _sie nicht schon durch den Aussdrnß ge-\npruft und von ihm abgelehnt worden sind.\nLes d1emins de fer peuvent aussi, au moyen de clauses            Ebenso können die Eisenbahnen durch Tarifbestimmun-\ninserees dans leurs tarifs, soit admettre certains objets         gen entweder bestimmte durch dieses Ubereinkommen\nexclus du transport par la presente Convention, soit              von der Beförderung ausgeschlossene Gegenstände zu-\nadopter des conditions moins rigoureuses que celles qui           lassen oder für die durch die Anlage I bedingungsweise\nsont prevues par !'Annexe I pour !es matieres et objets           zugelassenen Stoffe und Gegenstände leichtere Bedin-\nadmis conditionnellement par celle-ci.                            gungen zugestehen, als sie in dieser Anlage selbst ent-\nhalten sind.\nArticle 5                                                       Artikel 5\nObligation pour Je chemin de fer de transporter                           Beförderungspflicht der Eisenbahn\n§ 1. -   Le d!emin de fer est tenu d'effectuer, en se con-        § !. -    Die Eisenbahn ist verpflichtet, alle Güter nad!\nformant aux conditions de Ja presente Convention, tout            den Bestimmungen dieses Obereinkommens zu beför-\ntransport de marchandises, pourvu que:                           dern, sofern:\na) l'expediteur se conforme aux prescriptions de Ja              a) der Absender den Vorschriften dieses Ubereinkom-\nConvention;                                                      mens nachkommt;\nb) Je transport soit possible avec !es moyens de trans-          b) d_ie Beför~erung mit den normalen, den regelmä-\nport normaux permettant de satisfaire Jes besoins                ß_1gen Bedurfmssen des Verkehrs genügenden Be-\nreguliers du trafic;                                             forderungsmitteln möglich ist;\nc) Je transport ne soit pas empeche par des circon-              c) die Beförderung nicht durch Umstände verhindert\nstances que Je chemin de !er ne peut pas eviter et               wird, welche die Eisenbahn nicht abzuwenden und\nauxquelles il ne depend pas de lui de remedier.                  denen sie auch nicht abzuhelfen vermag.\n§ 2. -   Le d!emin de fer n'est tenu d'accepter !es objets       §   2. - Die Eisenbahn ist zur Annahme von Gütern\ndont Je d!argement, le transbordement ou Je ded!arge-            deren Verladen, ~mladen oder Abladen die Verwendun~\nment exige J'emploi de moyens speciaux que si Jes gares         be~onderer Vorrichtungen erforderlich macht, nur ver-\nou ces operations doivent etre effectuees disposent de           pfhd!tet, wenn die in Betracht kommenden Bahnhöfe der-\nces moyens.                                                     artige Vorrichtungen besitzen.\n§ 3. - Le chemin de fer n' est tenu d' accepter que !es          §   3. - D!e Eisenbahn ist nur verpflichtet, Güter anzu-\nenvois dont Je transport peut etre effectue sans delai·         nehmen, die ohne Verzug befördert werden können- die\nJes prescriptions en vigueur a Ja gare expeditrice deter:       für de_n Versandbahnhof geltenden Vorschriften be~tim-\nminent !es cas ou cette gare est tenue de prendre pro-          m~n, m _welchen Fälle_n dieser Bahnhof verpflichtet ist,\nvisoirement en depöt !es envois ne remplissant pas cette        ~ut~r, die dieser Bedmgung nicht entsprechen, vorläu-\ncondition.                                                       fig m Verwahrung zu nehmen.\n§ 4. -    Les envois doivent etre expedies dans !'ordre de       § 4. -    Die ~-üter sind in_ der Reihenfolge ihrer An-\nleur acceptation au transport sauf Je cas prevu au § 5.          nahme ~u befordern, soweit in § 5 nichts anderes be-\nstimmt 1st.\n§ 5. -   Si l'interet public ou !es necessites de J'exploi-     §__ 5. -  Wenn es_ das öffentliche Wohl oder zwingende\ntation l'exigent, l'autorite competente peut decider que         Gru~de des Betnebes erfordern, kann die zuständige\nBehorde anordneh, daß\na) Je service sera suspendu en totalite ou en partie;           a) der Betrieb vorübergehend ganz oder teilweise ein-\ngestellt wird;\nb) certaines expeditions seront temporairement ex-              b) gewisse Sendungen vorübergehend ausgesd!lossen\nclues ou admises seulement sous certaines con-                   oder nur bedingungsweise zugelassen werden;\nditions;\nc) certaines expeditions beneficieront temporairement          c) gewisse Sendungen vorübergehend vorzugsweise\nde priorites.                                                    befördert werden.","38                                    Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1956, Teil II\nCes mesures doivent etre sans delai portees a la             Diese Maßnahmen sind unverzüglich der Offentlichkeit\nconnaissance du public et des chemins de fer, a charge       und den Eisenbahnen bekanntzugeben; diese haben sie\npour eux d'en informer !es chemins de fer des autres         den Eisenbahnen der anderen Staaten zwecks Veröffent-\nEtats en vue de leur publication.                            lichung mitzuteilen.\nS'il apparait que Ja duree d'application des mesures         Beträgt die Geltungsdauer dieser Maßnahmen voraus-\ndoive exceder un mois, communication en sera faite a         sichtlich mehr als einen Monat, so sind sie dem Zentral-\n!'Office central des transports internationaux par chemins   amt für den internationalen Eisenbahnverkehr mitzutei-\nde fer qui !es notifiera aux autres Etats.                   len, das sie den anderen Staaten bekanntgibt.\n§ 6. - Toute infraction par Je chemin de fer aux dis-        §  6. - Jede Zuwiderhandlung der Eisenbahn gegen die\npositions äe cet article peut donner lieu a une action en    Bestimmungen dieses Artikels begründet einen Anspruch\nreparation du prejudice cause.                               auf Ersatz des dadurch entstandenen Schadens.\nTitre II                                                      Ti tel II\nD1:1 contrat de transport                                           Fradttvertrag\nCHAPITRE PREMIER                                                 KAPITEL I\nForme et conditions du contrat de transport                  Form und Bedingungen des Frachtvertrages\nArticle 6                                                    Artikel 6\nTeneur et forme de la Iettre de voiture                         Inhalt und Form des Fradttbrieies\n§ 1. - L'expediteur doit presenter pour toute expe-          § 1. -   Der Absender muß jeder unter dieses Uberein-\ndition internationale soumise a Ja presente Convent10n       kommen fallenden internationalen Sendung einen Fracht-\nune lettre de voiture conforme aL modele prevu a             brief nach dem Muster der Anlage II zu diesem Uberein-\n!Annexe II a Ja presente Convention.                         kommen beigeben.\nLe format du formulaire de Ja lettre de voiture peut         Die Tarife können für bestimmte Verkehre zwischen\ntoutefois etre reduit par voie de dispositions tarifaires    Nachbarstaaten ein kleineres Frachtbriefmuster vorsehen.\npour certains trafics entre pays limitrophes.\nLes formulaires de lettre de voiture doivent etre            Für die FradJ.tbriefe ist festes weißes SdJ.reibpapier zu\nimprimes sur papier a ec.rire blanc, resistant; ils portent, verwenden; der FradJ.tbrief für Eilgut muß auf der Vor-\npour la grande vitesse, deux bandes rouges d'un centi-       der- und Rückseite am oberen und unteren Rande je\nmetre au moinc; de largeur, l'une au bord supeneur,          einen mindestens einen Zentimeter breiten roten Strei-\nJ'autre au bord inferieur, au recto et au verso. i;>our le   fen tragen. Für Frachtbriefdoppel kann audJ. hellblaues\nduplicata de Ja lettre de voiture il peut etre fait usage    Papier verwendet werden.\nde papier bleu-clair\n§ 2. - Les tarifs internationaux ou !es accords entre        §  2. - Die internationalen Tarife oder die Verein-\nchemins de fer determinent Ja langue dans laquelle doi-      barungen zwischen den Eisenbahnen bestimmen, in wel-\nvent etre imprimes !es forrnulaires des lettres de voi-      cher SpradJ.e die. Frachtbriefe gedruckt werden müssen.\nture. A defaut de dispositions de tarifs ou d·accords,       Wenn die Tarife oder die Vereinbarungen nidJ.ts be-\nles forrnulaires doivent etre imprimes dans une des          stimmen, sind die Frachtbriefe in einer der amtlidJ.en\nlangues officielles de !'Etat expediteur; ils doivent, en    Sprachen des Versandstaates zu drucken; sie müssen da-\noutre, contenir un texte fram;:ais, ou allemand, ou ita-     neben einen französischen oder deutschen oder italieni-\nlien, et ils peuvent contenir toutes traductions en          schen Wortlaut enthalten; Ubersetzungen in andere Spra-\nd'autres langnes jugees utiles.                              dJ.en können beigefügt werden, wenn es für zweckmäßig\nerachtet wird.\nLa partie a remplir par l'expediteur doit etre redigee       Der vom Absender auszufüllende Teil muß in einer\ndans une des langues officielles du pays de depart. Des      der amtlichen SpradJ.en des Versandstaates abgefaßt sein.\ntarifs internationaux ou des accords entre chemins de        Die internationalen Tarife oder die Vereinbarungen\nfer peuvent prevoir si des traductions doivent etre          zwisdJ.en den Eisenbahnen können bestimmen, ob und\njointes et quelles doivent etre ces traductions. A defaut,   welche Ubersetzungen beizufügen sind. Fehlen soldJ.e\nl'expediteur doit joindre une traduction en franc;:ais, en   Bestimmungen, so muß der Absender eine französische\nallemand ou en italien, a moins que les inscriptions ne      oder deutsdJ.e oder italienisdJ.e Ubersetzung beifügen,\nsoient redigees dans une de ces trois langues.               sofern die Angaben nidJ.t in einer dieser drei Sprachen\nverfaßt sind.\nLe chemin de fer peut exiger que les indications et          Die Eisenbahn kann verlangen, daß der Absender für\ndeclarations a porter par l'expediteur sur la lettre de      seine Angaben und Erklärungen im Frachtbrief und in\nvoiture et sur ses annexes soient faites en caracteres       den Beilagen lateinische SchriftzeidJ.en verwendet.\nlatins.\n§ 3. - Les parties du formulaire encadrees de lignes         § 3. -   Die stark umrahmten Teile des FradJ.tbriefes\ngrasses doivent etre remplies par le chemin de fer, les      sind von der Eisenbahn, die übrigen vom Absender aus-\nautres par l'expediteur. L'expediteur doit barrer les        zufüllen. Der Absender hat in den unbenützten Feldern\ncases inutilisees.                                            einen Strich zu machen.\n§ 4. - Le choix du forrnulaire de lettre de voiture          §   4. - Die Wahl des weißen oder rotgeränderten\nblanc ou du formulaire a bandes rouges indique si la          Frachtbriefes zeigt an, ob das Gut als FradJ.tgut oder als\nmarchandise est a transporter en petite ou en grande          Eilgut befördert werden soll. Vorbehaltlich einer Ver-\nvitesse. La demande de Ja grande vitesse sur une partie       einbarung zwischen allen beteiligten Eisenbahnen ist es\ndu parcours et de la petite vitesse sur J'autre partie       nicht zulässig, die Beförderung auf einer Teilstrecke als\nn·est pas admise, sauf accord entre tous les chemins de      Eilgut und auf ·einer anderen Teilstrecke als Frachtgut\nfer interesses.                                               vorzuschreiben.\n§ 5. - Les mentions portees sur la lettre de voiture          §  5. - Die Angaben im FradJ.tbrief müssen unauslösdJ.-\ndoivent etre ecrites ou imprimees en caracteres indele-      bar geschrieben oder gedruckt sein. Frachtbriefe mit\nbiles. Les lettres de voiture surchargees, grattees, ou      übersdJ.riebenen oder radierten Eintragungen sowie","Nr. 3-Tag der Ausgabe: Bonn, den 18. Februar 195G                                    39\n#\ncelles sur lesquelles on a colle des morc~a:ix ~e papier      überklebte Frachtbriefe sind nicht zugelassen. Durch-\nne sont pas admises. Les ratures sont tolerees a Ja con-      streichungen sind nur zulässig, wenn der Absender sie\ndition que rexpediteur !es approuve par sa s1gnature et       mit seiner Unterschrift anerkennt und, sofern es sich um\nqu\"il inscrive ]es quantites rectifiee~ en toutes Jettres,    die Zahl oder das Gewicht der Stücke handelt, die be·\nquand iJ s·agit du nombre ou du po1ds des colls.              richtigten Mengen in Buchstaben einträgt.\n§ 6. - La Jettre de voiture doit obligatoirement com-         §  6. - Der Frachtbrief muß in jedem Fall folgende An-\nporter !es mentions suivantes:                                gaben enthalten:\na) Je lieu et Ja date de J\"etablissement de Ja Jettre de      a) Ort und Tag der Ausstellung;\nvoiture;\nb) Ja designation du chemin de fer expediteur;               b) die Bezeichnung der Versandbahn;\nc) Ja designation du chemin de fer destinataire. ~t          c) die Bezeichnung der Empfangsbahn und des Bestim-\ncelle de Ja gare destinata1re, avec toutes !es spec1-        mungsbahnhofs mit allen Angaben, die notwendig\nfications necessaires pour eviter toute confus10n             sind, um Verwechslungen zwischen verschiedenen\nentre !es diverses gares desservant soit une meme             Bahnhöfen desselben Ortes oder gleich oder ähn-\nJocalite, soit des Jocalites portant Je meme nom ou           lich benannter Orte auszusd1ließen;\ndes noms analogues;\nd) Je nom et J'adresse du destinataire. Une seule per-       d) den Namen und die Adresse des Empfängers. Als\nsonne physique ou autre sujet de droit doit etre              Empfänger darf nur eine natürliche Person oder ein\nindique comme destinataire. L'indication comme                anderes Rechtssubjekt angegeben werden. Der Be-\ndestinataire de Ja gare ou d\"un agent de Ja gare              stimmungsbahnhof oder ein Bediensteter dieses\ndestinataire n'est admise que si Je tarif applicable          Bahnhofs darf als Empfänger nur angegeben wer-\nle permet expressement. Les adresses n'indiquant              den, wenn es der anzuwendende Tarif ausdrücklich\npas Je nom du destinataire, telles que « a !\"ordre            zuläßt. Adressen, die den Namen des Empfängers\nde ... » ou « au porteur du duplicata de la lettre            nicht bezeichnen, wie • an Order von . . . • oder\nde voiture », ne sont pas autorisees,                         .an den Inhaber des Frachtbriefdoppels\", sind unzu-\nlässig;\ne) Ja designation de Ja marchandise, J'indication du          e) die Bezeichnung des Gutes, die Angabe des Ge-\npoids ou, a defaut, une indication analogue, con-              wichtes oder statt dessen eine den Vorschriften der\nforme aux prescriptions du chemin de fer expe-                Versandbahn entsprechende ähnliche Angabe. Wenn\nditeur. Lorsque !es Jois ou reglements du pays de              die Gesetze oder Vorschriften des Versandstaates\ndepart autorisent l'expediteur a remettre ses envois          dem Absender gestatten, seine Güter ohne Angabe\nsans mention du poids ou de l'indication en tenant             des Gewichtes oder eine ähnliche Angabe aufzu-\nJieu, ce poids ou cette indic-ation sont inscrits par          geben, so wird das Gewicht oder diese Angabe von\nle chemin de !er expediteur.                                   der Versandbahn eingetragen.\nLes marchandises doivent etre designees: celles qui            Die Güter müssen wie folgt bezeichnet werden:\nfigurent dans !'Annexe I, sous le nom qui leur est             die in der Anlage I genannten Güter mit der dort\ndonne dans cette Annexe, les autres marchandises,              gebrauchten Bezeichnung, die übrigen Güter, wenn\nIorsque J'expediteur demande l'application d'un                der Absender die Anwendung eines bestimmten\ntaril determine, sous le nom qui leur est donne                Tarifes verlangt, mit der in diesem Tarif gebrauch-\ndans ce tarif, et dans tous les autres cas, sous la            ten Benennung, sonst mit der ihrer Beschaffenheit\ndenomination, correspondant a leur nature, usitee              entsprechenden, im Versandstaat handelsüblichen\npar Ie commerce dans l'Etat de depart.                         Bezeichnung.\nSi J'espace reserve sur la lettre de voiture pour la           Reicht der im Frachtbrief für die Bezeichnung der\nspecification des marchandises est insuffisant, la             Güter vorgesehene Raum nicht aus, so sind beson-\ndesignation des articles doit etre faite sur des               dere, dem Frachtbrief sorgfältig anzuheftende und\nfeuilles de memes dimensions que ce document,                  vom Absender zu unterzeichnende Blätter gleicher\nsoigneusement attachees a celui-ci et signees par              Größe wie der Fradltbrief zu verwenden. Im Fracht·\nJ'expediteur. La !eitre de voiture doit mentionner             brief ist auf diese Blätter zu verweisen. Wird das\nl'existence de ces feuilles. Si Je poids total de              Gesamtgewidlt der Sendung angegeben, so ist es\nJ'envoi est indique, cette indication doit etre portee          im Frachtbrief selbst einzutragen;\nsur la Iettre de voiture meme;\nf) pour !es envois de detail: le nombre de colis; leurs        f) bei Stückgut: Anzahl. Zeidien und Nummern der\nmarques et numeros ou, a leur defaut, la mention               Frachtstücke oder an ihrer Stelle die Angabe, daß\nque ces colis portent l'adresse du destinataire; la             diese Stücke die Adresse des Empfängers tragen;\ndescription de l'emballage. Ces memes mentions                  die Art der Verpackung. Im Eisenbahn-Seeverkehr\ndoivent figurer dans la lettre de voiture concer-               sind die gleichen Angaben für die Wagenladungen,\nnant !es wagons complets comportant une ou                      die umgesdllagen werden müssen, in den Fracht·\nplusieurs pieces, expedies en trafic fer-mer et qui             brief einzutragen, ohne Rücksidlt darauf, ob die\ndoivent etre transbordes.                                       Ladungen aus einem oder mehreren Stücken\nbestehen.\nPour les envois dont le chargement incombe A                    Bei Gütern, deren Verladung dem Absender ob-\nJ'expediteur: Je type (wagon couvert, decouvert,                liegt: die Art (gedeckter, offener, Spezial- oder Pri-\nspecial ou de particulier), le numero, les marques              vatwagen), die Nummer, die Eigentumsmerkmale\nde propriete du wagon .et, pour Ies wagons de                   des Wagens und für Privatwagen das Eigengewicht;\nparticuliers, la tare;\ng) J'enumeration detaillee des pieces requises par !es         g) ein genaues Verzeichnis der durch die Zoll- und\ndouanes et autres autorites administratives et qui              sonstigen Verwaltungsbehörden vorgeschriebenen\nsont jointes a. Ia lettre de voiture ou mentionnees             Begleitpapiere, die dem .Frachtbrief beigefügt oder\ncomme tenues a la disposition du chemin de fer                  nadl Angabe im Frachtbrief bei einem näher an-\ndans une gare designee ou dans un bureau de                     gegebenen Bahnhof, bei einem Zollamt oder bei\ndouane ou de toute autre autorite,                              einer anderen amtlichen Stelle der Eisenbahn zur\nVerfügung .stehen;\nh) la signature de l'expediteur ainsi que I'indication         h) die Unterschrift des Absenders sowie die Angabe\nde son nom et de son adresse completee, s'i! le                 seines Namens und seiner Adresse, nach seinem\njuge utile, par son adresse telegraphique ou tele-              Ermessen ergänzt durch seine Telegrammadresse\nphonique. La signature peut etre imprimee ou                    und seine Telefonnummer. Die Unterschrift des\nremplacee par le timbre de J'expediteur, si !es Jois            Absenders kann durch Aufdruck oder Stempel er-\net reglements en vigueur a. la gare expeditrice le              setzt werden, wenn es die für den Versandbahnhof","40                                     Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1956, Teil II\npermettent. Une seule personne physique ou autre                geltenden Gesetze und Vorschriften gestatten. Als\nsujet de droit doit figurer sur Ja Iettre de voiture            Absender darf nur eine natürliche Person oder ein\ncomme expediteur.                                               anderes Rechtssubjekt angegeben werden.\n§ 7. -  En outre, la Iettre de voiture doit, s\"il y a Iieu,     § 7. -  Der Frachtbrief muß außerdem gegebenenfalls\ncontenir toutes !es autres indications prevues dans Ja          alle übrigen in diesem Ubereinkommen vorgesehenen\npresente Convention, notamment !es suivantes:                  Angaben enthalten, so insbesondere:\na) Ja mention « en gare (bureau restant) » ou Ja men-           a) die Angabe • bahnlagernd• oder .Hauszufuhr\", so-\ntion « livrable a domicile », a Ja condition que ces            fern diese Ablieferungsarten im Bestimmungsbahn-\nmodes de Jivraison soient admis a Ja gare destina-              hof zugelassen sind;\ntaire;\nb) !es tarifs a appliquer, notamment !es tarifs spe:            b)   die anzuwendenden Tarife, insbesondere Spezial-\nciaux ou exceptionnels prevus a !\"article 11, § 4,             oder Ausnahmetarife nach Artikel 11 § 4 c) und\nJettre c), et a r article 35;                                   Artikel 35;\nc) Ja somme en chiffres et en lettres representant              c) den Betrag des nach Artikel 20 angegebenen Inter-\nl\"interet a Ja Iivraison declare conformement a                 esses an der Lieferung in Ziffern und Buchstaben;\nl\"article 20;\nd) les frais que l\"expediteur prend a sa charge con-            d) die Kosten, die der Absender nach Artikel 17 über-\nformement aux dispositions de l\"article 17;                     nimmt;\ne) le montant en chiffres et en Jettres du rembourse-           e) die Höhe der Nachnahme und der Barvorschüsse\nment et des debours conformement a l\"article 19;                 nach Artikel 19 in Ziffern und Buchstaben;\nf) l\"itineraire prescrit conformernent aux dispositions         f) den nach Artikel 10 § 1 vorgeschriebenen Beförde-\nde J\"article 10, § 1, et l\"indication des gares ou               rungsweg und die Bahnhöfe, auf denen die Behand-\ndoivent s·accomplir !es operations de douane et                  lung durch die Zoll- und sonstigen Verwaltungs-\nd\"autres autorites administratives;                              behörden stattfinden soll;\ng) !es indications relatives aux formalites exigees par         g) die Angaben über die Behandlung durch die Zoll-\nles douanes et autres autorites administratives con-             und sonstigen Verwaltungsbehörden nach Artikel 15;\nformement a l\"article 15;\nh) la mention que le destinataire a le droit de modi-            h) ·die Angabe, daß der Empfänger berechtigt ist, den\nfier le contrat de transport; cette mention, a ins-              Frachtvertrag abzuändern; diese Angabe ist in der\ncrire dans la case: « Declaration pour l'accomplis-              Spalte .Erklärung über die Erfüllung . . . • einzu-\nsement ... », doit avoir le libelle suivant: « Destina-          tragen und hat wie folgt zu lauten: .Empfänger\ntaire autorise a donner des ordres ulterieurs ».                 verfügungsberechtigt•.\n§  8. - II n\"est permis d\"inserer dans Ja lettre de voi-         § 8. -  Andere Erklärungen dürfen in den Frachtbrief\nture d\"autres declaraticns que si elles sont prescrites ou       nur aufgenommen werden, wenn sie durch die Gesetze\nadmises par les Jois et reglements d\"un Etat ou par !es          ocler Vorschriften eines Staates oder durch die Tarife\ntarifs, et ne sont pas contraires a la presente Conven-          vorgeschrieben oder zugelassen sind und diesem Uber-\ntion.                                                            einkommen nic:ht widersprechen.\nII est interdit de remplacer la lettre de voiture par            Es ist unzulässig, statt des Frachtbriefes andere Ur-\nd'autres pieces ou d'y ajouter d'autres documents que           -kunden zu verwenden oder ihm andere als die durch\nceux qui sont prescrits ou admis par la presente Con-            dieses Ubereinkommen oder die Tarife vorgeschriebenen\nvention ou par !es tarifs. Toutefois, Iorsque !es Jois et        oder zugelassenen Schriftstücke beizufügen. Der Absen-\nreglements en vigueur a la gare expeditrice Je prescri-          der hat jedoch, wenn es die für den Versandbahnhof\nvent, l\"expediteur doit etablir, outre la lettre de voiture,     geltenden Gesetze oder Vorschriften bestimmen, außer\nune piece destinee a etre conservee par le chemin de fer         dem Frachtbrief eine Urkunde auszustellen, die dazu be-\npour Jui servir de preuve du contrat de transport.               stimmt ist, in den Händen der Eisenbahn zu bleiben und\nihr als Beweis über den Frachtvertrag zu dienen.\n§  9. - Une Jettre de voiture doit etre etablie pour             § 9. -   Für jede Sendung ist ein Frachtbrief zu verwen-\nchaque envoi. Toutefois, sous Je couvert d'une seuJe             den. Mit demselben Frachtbrief dürfen jedoch nicht auf-\nlettre de voiture, ne doivent pas etre remises au trans-        geliefert werden:\nport:\na) des marchandises qui, en raison de Jeur nature, ne            a) Güter, die nach ihrer Beschaffenheit nicht ohne\npeuvent pas etre chargees en commun sans incon-                  Nachteil zusammengeladen werden können;\nvenients;\nb) des marchandises dont Je chargement incombe pour              b) Güter, die zu einem Teil von der Eisenbahn und\npartie au chemin de fer et pour partie a l\"expedi-               zum anderen Teil vom Absender zu verladen sind;\nteur;\nc) des marchandises dcint le chargement en commun                c) Güter, durch deren Zusammenladung zoll- oder\nporterait atteinte aux prescriptions des douanes                 sonstige verwaltungsbehördliche Vorschriften ver-\nou d'autres autorites administratives;                           letzt würden;\nd) des marchandises admises au transport sous certaines           d) bedingungsweise zur Beförderung zugelassene Güter,\nconditions, lorsqu'il s·agit de matieres et objets dont          wenn sie nach der Anlage I zu diesem Obereinkom-\nJe chargement en commun ou avec d'autres mar-                     men miteinander oder mit anderen Gütern nicht\nchandises est interdit en vertu de !\"Annexe I ä                  zusammengeladen werden dürfen.\nla presente Convention.\n§  10. - Une meme Jettre de voiture ne peut com-                 §  10. - Ein Frachtbrief darf nur die Ladung eines ein-\nprendre que Je chargement d\"un seul wagon. Toutefois             zigen Wagens umfassen. Mit demselben Frachtbrief dür-\navec une seule lettre de voiture peuvent etre remis              fen jedoch aufgeliefert werden:\nau transport:\na) Jes masses indivisibles et objets de dimensions               a) unteilbare     Gegenstände und Gegenstände von\nexceptionnelles dont Je chargement exige plus d\"un               außergewöhnlichem Umfang, die mehr als einen\nwagon;                                                            Wagen beanspruchen;\nb) Jes envois charges en plusieurs wagons, Jorsque des           b) mehrere Wagenladungen, wenn es besondere Vor-\ndispositions particulieres au trafic ou des tarifs               schriften für den betreffenden Verkehr oder inter-\ninternationaux l\"autorisent pour Ja totalite du par-              nationale Tarife für die ganze Beförderungsstrecke\ncours.                                                           gestatten.","Nr. 3 -  Tag der Ausgabe: Bonn, den 18. Februar 1956                                      41\n§  11. - L'expediteur est autorise a inserer au bas du        §  11. - Der Absender darf im unteren Teil der Rück-\nverso de la lettre de voiture, mais a titre de simple        seite des Frachtbriefes, jedoch nur zur Nachricht für den\ninformation pour le destinataire et sans qu'il en resulte   Empfänger und ohne jede Verbindlichkeit und Haftung\nni obligation ni responsabilite pour le chemin de fer,       der Eisenbahn, Vermerke anbringen, welche die Sendung\ndes mentions qui se rapportent a l'envoi, comme par          betreffen, z. B.:\nexemple:\n«Envoi de N ... . »1                                          • Von Sendung des N ... . •\n« Par ordre de N . ... •;                                     .Im Auftrag des N ... . •\n«A Ja disposition de N ... . »;                               .Zur Verfügung des N ... . •\n« Pour etre reexpedie a N . ... » 1                           .Zur Weiterbeförderung an N ... . •\n« Assure aupres de N .... »;                                  • Versichert bei N .... •\n« Pour la ligne de navigation N .... » ou « pour le           .Für Schiffahrtslinie N ... . • oder .Für Schiff N .... •\nnavJre N .... »;\n« Provenant de Ja ligne de navigation N .... » ou « du       • Von der Schiffahrtslinie N ... .• oder .Aus Schiff N ... . •\nnavire N .... »;\n« Pour la ligne de service automobile N .... »;              .Für Kraftwagenlinie N .... •\n« Provenant de la ligne de service automobile N .... »;      • Von Kraftwagenlinie N .... •\n« Pour la ligne aerienne N .... »;                           .Für Fluglinie N ... .•\n« Provenant de Ja ligne aerienne N .... »;                   • Von Fluglinie N .... •\n« Pour l'exportation a destination de N .... ».               .Zur Ausfuhr nach N .... •.\nArticle 7                                                    Artikel 7\nResponsabilite pour les enonciations de la lettre             Haftung für die Eintragungen im Frachtbrief.\nde voiture. Surtaxes. Mesures a prendre en cas                Frachtzuschläge. Maßnahmen bei Uberlastung\nde surcharge\n§ 1. - L'expediteur est responsable de l'exactitude des      § 1. -   Der Absender haftet für die Richtigkeit der von\nindications et declarations inscrites par ses soins dans     ihm in den Frachtbrief aufgenommenen Angaben und\nla lettre de voiture; il supporte toutes les consequences    Erklärungen. Er trägt alle Folgen, die daraus entstehen,\nresultant du fait que ces declarations ou indications        daß diese Angaben oder Erklärungen unrichtig, ungenau,\nseraient irregulieres, inexactes, incompletes ou inscrites   unvollständig oder nicht an der für sie vorgesehenen\nailleurs qu·a la place reservee a chacune d'elles; si cette  Stelle eingetragen sind. Reicht der Raum dort nicht aus,\nplace est insuffisante, une mention portee a cette meme      so hat der Absender an dieser Stelle einen Hinweis dar-\nplace par l'expediteur renverra a l'endroit de la lettre     auf anzubringen, wo sich die Fortsetzung der Eintragung\nde voiture Oll se trouve le complernent de l'inscription.    befindet.\n§ 2. -  Le chemin de fer a toujours le droit de verifier     § 2. -    Die Eisenbahn ist jederzeit berechtigt nachzu-\nsi l'envoi repond aux enonciations de la lettre de voi-      prüfen, ob die Sendung mit den Efntragungen im Fracht-\nture et si les mesures de securite prescrites par l' An-     brief übereinstimmt und ob die Sicherheitsvorschriften\nnexe I ont ete observees.                                    der Anlage I eingehalten sind.\nS'il s'agit de la verification du contenu de l'envoi,        Handelt es sich um die Nachprüfung des Inhaltes einer\nl'expediteur ou le destinataire doit etre invite a y as-     Sendung, so ist der Absender oder der Empfänger ein-\nsister, selon qu'elle a lieu a la gare expeditrice ou a      zuladen, ihr beizuwohnen, je nachdem die Nachprüfung\nla gare destinataire. Si l'interesse ne se presente pas ou   auf dem Versand- oder dem Bestimmungsbahnhof stattfin-\nsi la verification a lieu en cours de route et a defaut      det. Erscheint der Beteiligte nicht oder findet die Nach-\nd'autres prescriptions legales ou reglementaires en vi-      prüfung auf einem Unterwegsbahnhof statt, so sind zwei\ngueur dans !'Etat Oll la verification a lieu, celle-ci doit  bahnfremde Zeugen beizuziehen, sofern die Gesetze oder\nse faire en presence de deux temoins etrangers au ehe-       Vorsdiriften des Staates, in dem die Nachprüfung statt-\nmin de fer. Le chemin de fer ne peut cependant proceder      findet, nichts anderes bestimmen. Auf einem Unterwegs-\na une verification du contenu en cours de route qu'a la      bahnhof darf die Eisenbahn den Inhalt jedoch nur dann\ncondition que cette operation soit command.ee par les        nachprüfen, wenn es die Erfordernisse des Betriebes oder\nnecessites de l'exploitation ou par les reglements de        Vorschriften der Zoll- und sonstigen Verwaltungsbehör-\ndouane ou d'autres autorites administratives.                den verlangen.\nSi le resultat de la verification differe des indications    Weicht das Ergebnis der Nachprüfung von den Ein-\nde la lettre de voiture, il doit etre inscrit dans celle-ci. tragungen im Frachtbrief ab, so ist es auf diesem zu\nSi la verification a lieu a la gare expeditrice, l'inscrip-  vermerken. Geschieht die Nachprüfung auf dem Versand-\ntion doit egalement etre faite dans le duplicata de la       bahnhof, so ist der Vermerk auch auf das Frachtbrief-\nlettre de voiture, lorsqu'il se trouve entre les mains du    doppel zu setzen, wenn es sich in den Händen der\nchemin de fer. Si l'envoi ne repond pas aux enonciations     Eisenbahn befindet. Wenn die Sendung den Eintragun-\nde la lettre de voiture, les frais occasionnes par la veri-  gen im Frachtbrief nicht entspricht, so haften die durch\nfication grevent la marchandise, a moins qu'ils n'aient      die Nachprüfung verursachten Kosten auf dem Gut, falls\nete payes sur place.                                         sie nicht sofort beglichen werden.\n§ 3. -  Les lois et reglements de chaque Etat determi-       §  3. -Die Gesetze und Vorschriften eines jeden Staa-\nnent les conditions dans lesquelles le chemin de fer a       tes sind maßgebend für die Bedingungen, unter denen\nle droit ou est tenu de constater ou de verifier le poids    die Eisenbahn das Recht oder die Pflicilt hat, das Gewicht\nde la marchandise ou le nombre des colis, ainsi que Ia       des Gutes oder die Stückzahl zu ermitteln oder nachzu-\ntare ree!le des wagons.                                      prüfen sowie das wirkliche Eigengewichl des Wagens\nfestzustellen.\nLe chemin de fer est tenu d'indiquer dans la lettre de       Die Eisenbahn ist verpflichtet, im Frachtbrief das Er-\nvoiture le resultat des constatations faites au sujet du     gebnis der Feststellungen über das Gewicht, die Stück-\npoids, du nombre des colis, ainsi que de la tare reelle      zahl und das wirkliche Eigengewicht des Wagens anzu-\ndes wagons.                                                  geben.\n§  4. - En cas de pesage sur un pont a bascule, le           §  4. -Bei Verwiegung auf einer Gleiswaage wird das\npoids est determine en deduisant du poids total du           Gewicht dadurch ermittelt, daß vom Gesamtgewicht des","42                                   Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1956, Teil II\nwagon charge Ja tare inscrite sur Je wagon, ä moins        beladenen Wagens das am Wagen angeschriebene Eigen-\nqu'une tare differente ne resulte d'un pesage special du   gewicht abgezogen wird, es sei denn, daß eine beson-\nwagon vide.                                                dere Verwiegung des leeren Wagens ein anderes Eigen-\ngewicht ergibt.                              ·\n§ 5. -   Si un pesage opere par Je chemin de fer apres     § 5. - Ergibt eine von der Eisenbahn nach Abschluß\nla conclusion du contrat de transport fait apparaitre      des Frachtvertrages vorgenommene Verwiegung einen\nune difference de poids, Je poids constate par Ja gare     Gewichtsunterschied, so bleibt das vom Versandbahnhof\nexpeditrice, ou ä defaut le poids declare par l'expedi-    festgestellte Gewicht oder, wenn dieser das Gewidlt riicht\nteur, reste determinant pour le calcul du ·prix de trans-  festgestellt hat, das vom Absender angegebene Gewidlt\nport dans !es cas suivants:                                in folgenden Fällen für die Frachtberechnung maß-\ngebend:\na) si la difference est manifestement due ä la nature      a) wenn der Unterschied offensichtlich durch die Na-\nde la marchandise ou aux influences atmospheri-            tur des Gutes oder durch Witterungseinflüsse ver-\nques;                                                      ursacht worden ist;\nb) si le pesage opere par le chemin de fer apres la        b) wenn die von der Eisenbahn nach Abschluß des\nconclusion du contrat de transport est effectue sur        Frachtvertrages vorgenommene Verwiegung auf\npont-bascule et ne fait pas apparaitre une differen-       einer Gleiswaage durchgeführt worden ist und das\nce superieme ä deux pour cent du poids constate            Ergebnis nicht mehr als 2 °/, von dem durch den\npar la gare expeditrice ou, ä defaut, du poids de-         Versandbahnhof festgestellten Gewicht oder, wenn\nclare par l'expediteur..                                   dieser das Gewicht nicht festgestellt hat, von dem\nvom Absender angegebenen Gewicht abweicht.\n§  6. - Sans prejudice du paiement de la difference du     § 6. - In den folgenden Fällen kann die Eisenbahn,\nprix de transport et d'une indemnite pour dommage          abgesehen von der Nachzahlung des Frachtunterschiedes\neventuel, le chemin de fer peut percevoir une surtaxe      und der Vergütung eines etwaigen Schadens, die nach-\ndans !es cas et aux conditions fixes ci-apres:             stehenden Frachtzuschläge beanspruchen:\na) en cas de designation irreguliere, inexacte ou in-      a) bei unrichtiger, ungenauer oder unvollständiger\ncomplete des matieres et objets exclus du trans-           Bezeichnung der nach der Anlage I von der Beför-\nport en vertu de !'Annexe I, la surtaxe est de             derung ausgeschlossenen Stoffe und Gegenstände\ntrois francs par kg de poids brut du colis entier,         drei Franken für das Kilogramm Rohgewicht des\nganzen Frachtstückes;\nb) en cas, soit de designation irreguliere, inexacte ou    b) bei unrichtiger, ungenauer oder unvollständiger Be-\nincomplete des matieres et objets admis au trans-          zeichnung der nach der Anlage I bedingungsweise\nport sous certaines conditions en vertu de I' An-          zugelassenen Stoffe und Gegenstände oder bei\nnexe I, soit d'inobservation des mesures de se-            Nichtbeachtung der Sidlerheitsvorsdlriften dieser\ncurite prescrites dans cette Annexe, la surtaxe est        Anlage zwei Franken für das Kilogramm Roh-\nde deux francs par kg de poids brut du colis en-           gewicht des ganzen Frachtstückes;\ntier;\nc) en cas de designation indiquant d'une maniere irre-     c) bei unridltiger, ungenauer oder unvollständiger Be-\nguliere, inexacte ou incomplete la nature d'une            zeichnung einer Sendung, die andere als die\nexpedition comprenant des marchandises autres que          unter a) und b) vorgesehenen Güter enthält,\ncelles qui sont prevues sous lettres a) et b) du           ferner bei jeder Bezeichnung, die irgendwie zur\npresent paragraphe, ou en general en cas de desi-          Anwendung eines niedrigeren als des für die Sen-\ngnation pouvant, d'une maniere quelconque, faire           dung wirklich anwendbaren Tarifes führen kann,\nbeneficier l'envoi d'un tarif plus reduit que celui        das Doppelte des Unterschiedes zwischen der Fracht,\nqui est effectivement applicable, la surtaxe est           die für das unridltig, ungenau oder unvollständig\negale au double de la difference entre le prix de          bezeichnete Gut vom Versand- bis zum Bestim-\ntransport depuis le point de depart jusqu'au point         mungsbahnhof zu erheben wäre, und der Fracht,\nde destination regulierement applicable avec la            die hätte erhoben werden müssen, wenn die Be-\ndesignation irreguliere, inexacte ou incomplete et         zeichnung richtig, genau und vollständig gewesen\ncelui qui aurait du etre percu, si la designation          wäre.\navait ete reguliere, exacte et complete.      •\nLorsqu'un envoi est constitue par des marchandises         Besteht eine Sendung aus Gütern, für die ver-\ntaxees ä des prix differents et que le poids de            schiedene Frachtsätze gelten, un!i kann das Gewicht\nchacune d'elles peut etre determine sans difficulte,       der einzelnen Güter leicht festgestellt werden, so\nla surtaxe est calculee d'apres la taxe applicable         wird der Frachtzuschlag nach dem für jedes der\na chacune des marchandises, si ce mode de calcul           Güter geltenden Frachtsatz beredlnet, wenn diese\nfait ressortir une surtaxe plus reduite;                   Berechnung einen niedrigeren Fradltzuschlag ergibt;\nd) en cas d'indication d'un poids inferieur au poids        d) bei zu niedriger Angabe des Gewichtes das\nreel, la surtaxe est egale au double de la dif-            Doppelte des Unterschiedes zwischen der Fracht für\nference entre le prix de transport du poids declare        das angegebene und derjenigen für das ermittelte\net celui du poids constate, depuis la gare expe-           Gewicht vom Versand- bis zum Bestimmungsbahn-\nditrice jusqu'a la gare destinataire;                      hof;\ne) en cas de surcharge d'un wagon charge par l'expe-        e) bei Uberlastung eines vom Absender beladenen\nditeur, la surtaxe est egale a six fois le prix de        Wagens das Sechsfache der Fracht für das die Trag-\ntransport, e_ntre la gare expeditrice et la gare            fähigkeit übersteigende Gewicht vom Versand- bis\ndestinataire, du poids en excedent sur la limite de       zum Bestimmungsbahnhof. Eine. Uberlastung liegt\ncharge. II y a surcharge quand la charge d'un wa-           vor, wenn die nach folgenden Grundsätzen er-\ngon depasse la limite de charge definie de la ma- .        mittelte Tragfähigkeit eines Wagens überschritten\nniere suivante:                                             ist:\nLorsqu'un wagon ne porte qu'une seule inscription          wenn ein Wagen nur eine die zulässige Belastung\nrelative au poids du chargement qu'il peut rece-          kennzeichnende Aufschrift trägt, gilt diese als Lade-\nvoir, celle-ci est consideree comme indiquant la          gewicht; die Tragfähigkeit entspricht dann diesem\ncharge normale; la limite de charge est alors egale       Ladegewicht zuzüglich 5 •!,;\na cette charge normale augmentee de cinq pour\ncent.\nLorsqu'un wagon porte deux inscriptions, celle qui        wenn ein Wagen zwei Aufschriften trägt, bezeichnet\nindique le tonnage le plus faible determine la            die niedrigere Zahl das Ladegewicht, die höhere\ncharge normale; celle qui indique le tonnage le           Zahl die Tragfähigkeit;\nplus eleve determine la limite de charge;","Nr. 3 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 18. Februar 1956                                43\nf) s'il y a, pour un\n•\nmeme     wagon, indication d'un     f) wenn bei demselben Wagen zu niedrige Gewichts-\npoids inferieur au poids reel et surcharge, les :;ur-        angabe und Uberlastung vorliegen, werden die\ntaxes relatives a ces deux infractions sont pen;ues          Frachtzuschläge für beide Zuwiderhandlungen ne-\ncumulativement.                                              beneinander erhoben.\n§ 7. - La surtaxe     a percevoir conforrnernent au § 6       § 7. -  Die nach § 6 zu erhebenden Frachtzuschläge haf-\ngreve la rnarchandise transportee, quel que soit le lieu     ten auf dem Gute, gleichgültig, an welc:hem Orte die Tat-\nou ont ete constates les faits qui la justifient.            sachen, die ihre Erhebung nach sich ziehen, festgestellt\nworden sind.\n§  8. - Le rnontant des surtaxes et le motif de leur          § 8. -  Die Höhe der Frachtzuschläge und der Grund\nperception doivent etre mentionnes dans la lettre de         für ihre Erhebung sind im Frachtbrief zu vermerken.\nvoiture.\n§  9. - La surtaxe n'est pas due:                             § 9. -  Ein Frachtzuschlag wird nicht erhoben:\na) en cas d'indication inexacte du poids, lorsque le          a) bei unrichtiger Gewichtsangabe von Gütern, zu de-\npesage par le chernin de fer est obligatoire d'apres        ren Verwiegung die Eisenbahn nach den für den\nles regles en vigueur a la gare expeditrice;                 Versandbahnhof geltenden Bestimmungen verpflich-\ntet ist;\nb) en cas d'indication inexacte du poids ou en cas            b) bei unrichtiger Gewichtsangabe oder bei Uber-\nde surcharge, si l'expediteur a dernande dans la            lastung, wenn der Absender im Frachtbrief die Ver-\nIettre de voiture que le pesage soit fait par Je            wiegung durch die Eisenbahn beantragt hat;\nchernin de fer;\nc) en cas de surcharge occasionnee, au cours du               c) bei einer während der Beförderung durch Witte-\ntransport, par des influences atmospheriques, s'il          rungseinflüsse eingetretenen Uberlastung, wenn\nest prouve que le chargement du wagon a ete                 nachgewiesen wird, daß bei der Beladung des Wa-\neffectue conformement aux prescriptions en vi-              gens die auf dem Versandbahnhof geltenden Be·\ngueur a la gare expeditrice;                                stimmungen eingehalten worden sind;\nd) en cas d'~ugrnentation de poids survenue pendant           d) bei einer während der Beförderung eingetretenen\nle transport, sans qu'il y ait surcharge, s'il est          Gewichtszunahme ohne Uberlastung, wenn nach-\nprouve que cette augrnentation est due a des in-             gewiesen wird, daß die Gewichtszunahme auf\nfluences atmospheriques;                                    Witterungseinflüsse zurückzuführen ist;\ne) en cas d·indication inexacte du poids sans qu'il y         e) bei unrichtiger Gewichtsangabe ohne Uberlastung,\nait surcharge, lorsque Ja difference entre le poids          wenn der Unterschied zwischen dem im Frachtbrief\nindique dans la lettre de voiture et le poids constate       angegebenen und dem festgestellten Gewicht 2 0/o\nne depasse pas deux pour cent du poids declare.              des angegebenen Gewichtes nicht übersteigt.\n§ 10. -   Quand la surcharge d'un wagon est constatee         § 10. -  Wird die Uberlastung eines Wagens durch den\npar la gare expeditrice ou par une gare intermediaire,        Versandbahnhof oder durch einen Unterwegsbahnhof\nl'excedent de charge peut etre retire du wagon, meme          festgestellt, so kann die Uberlast aus dem Wagen ent-\ns'il n'y a pas lieu de percevoir une surtaxe. L'expediteur    fernt werden, selbst wenn zur Erhebung eines Fracht-\nest, s'il y a lieu, invite sans retard a faire connaitre      zuschlages kein Anlaß vorliegt. Gegebenenfalls ist der\ncornment il entend disposer de l'excedent de ·.c:barge.       Absender unverzüglich zu ersuchen, wegen der Oberlast\neine Anweisung zu erteilen.\nToutefois, le destinaire qui a modifie le contrat de          Hat jedoch der Empfänger nach Artikel 22 den Fracht-\ntransport, en vertu de l'article 22, doit etre avise et       vertrag abgeändert, so muß er benachrichtigt und er•\ninvite a donner des· instructions concemant l'excedent        sucht werden, wegen der Oberlast eine Anweisung zu\nde charge.                                                    erteilen.\n. La surcharge est taxee, pour le parcours effectue,              Die Fracht für die Uberlast wird für die ,durchfahrene\nd'apres le prix de transport applique au chargement           Strecke nach dem für die Hauptladung anzuwendenden\nprincipal, avec la surtaxe prevue au § 6, s'il y a lieu;      Tarif berechnet, gegebenenfalls zuzüglich des in § 6 vor-\nen cas de dechargement, !es frais de cette operation sont     gesehenen Frachtzusd:ilages; die Kosten des Abladens\npercus d'apres le tarif des frais accessoires ·du chemin      werden nach dem Nebengebührentarif der ausführenden\nde fer qui l'effectue.                                        Eisenbahn berechnet.\nSi l'ayant droit prescrit d'expedier_ la surcharge a la       Verfügt der Berechtigte, daß die Uberlast an den Be-\ngare destinataire du chargernent principal, a une autre       stimmungsbalmhof der Hauptladung oder an einen an-\ngare destinaire ou de la retoumer a la gare expeditrice,      deren Bestimmungsbahnhof befördert oder an den Ver•\nelle est traitee comme un envoi distinct.                     sandbahnhof zurückgeschickt werden soll, so wird sie\nals besondere Sendung behandelt.\nArticle 8                                                    Artikel 8\nConclusion du contrat de transporl                   Abschluß des Frachtvertrages. Frachtbriefdoppel\n-Duplicata de la lettre de voiture\n§  1. - Le contrat de transport est conclu des que Ie         § 1. -  Der Frachtvertrag ist abgeschlossen, sobald die\nchemin de fer expediteur a accepte au transport la            Versandbahn das Gut mit dem Frachtbrief zur Beförde•\nmarchandise accompagnee de la lettre de voiture. L'ac-        rung angenommen hat. Als Zeichen .der Annahme wird\nceptation est constatee, par l'apposition sur la lettre       dem Frachtbrief der Tagesstempel des Versandbahnhofs\nde voiture du timbre de la gare expeditrice, portant la       aufgedrückt.\ndate de l'acceptation.\n§  2.-L'apposition du timbre doit avoir lieu immedia-         § 2. -  Die Abstempelung ist nach vollständiger Auf-\ntement apres la remise de la totalite de l'envoi faisant'     lieferung der im Frachtbrief bezeichneten Sendung und\nl'objet de· la lettre de voiture et le paiement des frais     nach Zahlung der vom Absender übernommenen Kosten\nque l'expediteur prend a sa c:harge. Cette apposition         ohne Verzug vorzunehmen, und zwar auf Verlangen des\ndoit avoir lieu en presence de l'expediteur si ce demier      Absenders in seiner Gegenwart.\nle demande. '\n§ 3. -Apres l'apposition du timbre, la lettre de voiture      § 3. -  Der abgestempelte Frachtbrief dient als Beweis\nfait preuve du contrat de transport.                          für den Frachtvertrag.","44                                    Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1956, Teil II\n§ 4. - Toutefois, en ce qui concerne !es marchandises        § 4. -  Für Güter, die der Absender nach den Tarifen\ndont Je chargement incombe ä l'expediteur en vertu des       oder nach einer auf dem Versandbahnhof zulässigen Ab-\nprescriptions des tarifs· ou des conventions passees avec     machung zu verladen hat, dienen jedoch die Angaben\nlui, lorsque de telles conventions sont autorisees a Ja      des Fradltbriefes über Gewicht oder Stückzahl nur dann\ngare expeditrice, !es enonciations de Ja lettre de voiture    als Beweis gegen die Eisenbahn, wenn sie das Gewicht\nrelatives soit au poids, soit au nombre des colis, ne        oder die Stückzahl nachgeprüft und dies auf dem Fracht-\nfont preuve contre Je chemin de fer que si la verification   brief vermerkt hat.\nde ce poids ou du nombre des colis a ete faite par le\nchemin de fer et constatee sur Ja lettre de voiture.\n§ 5. - L\"expediteur doit presenter au chemin de fer          § 5. - Der Absender muß der Eisenbahn gleichzeitig\nen meme temps que la lettre de voiture Je duplicata           mit dem Frachtbrief ein Frachtbriefdoppel nach dem\nconforme au modele de l' Annexe II a Ja presente Con-         Muster der Anlage II zu diesem Obereinkommen vor-\nvention.                                                      legen.\nLe chemin de fer est tenu de certifier, par J'apposition      Die Eisenbahn ist verpflichtet, den Empfang des Gutes\ndu timbre a date sur Je duplicata, la reception de Ja         und den Tag der Annahme zur Beförderung durch Auf-\nmarchandise et la date de J'acceptation au transport.        drücken des Tagesstempels auf dem Frachtbriefdoppel\nzu bescheinigen.\nCe duplicata n'a la valeur ni de la lettre de voiture         Dieses Doppel hat nicht die Bedeutung des die Sen-\naccompagnant l'envoi, ni d'un connaissement.                  dung begleitenden Frachtbriefes oder eines Konnosse-\nments.\nArticle 9                                                  Artikel 9\nTarifs. lnterdiction d'accords particuliers                   Tarife. Verbot von Sonderabmachungen\n§ 1. -   Le prix de transport et !es frais accessoires       § 1. -  Fracht und Nebengebühren sind nach den in\nsont calcules conformement aux tarifs legalement en           jedem Staate zu Recht bestehenden und gehörig ver-\nvigueur et dument publies dans chaque Etat, valables          öffentlichten Tarifen zu berechnen, und zwar nach den\nau moment de la conclusion du contrat de transport,           Tarifen, die am Tag des Abschlusses des Frachtvertrages\nmeme si Je prix de transport est calcule separement sur       in Kraft sind; dies gilt auch, wenn die Fracht getrennt\ndifferentes sections du parcours.                             für verschiedene Teilstrecken berechnet wird.\nToutefois, Ja publication de tarifs internationaux n'est      Internationale Tarife brauchen jedoch nur in den\nobligatoire que dans !es Etats dont !es chemins de fer        Staaten veröffentlicht zu werden, deren Eisenbahnen an\nparticipent ä ces larifs comme reseaux de depart et           diesen Tarifen als Versand- und Empfangsbahn beteiligt\nd'arrivee.                                                    sind.\nLes majorations de tarifs internationaux et autres dis-       Erhöhungen internationaler Tarife oder andere E_~-\npositions qui auraient pour effet de rendre plus rigou-       schwerungen ihrer Beförderungsbedingungen treten fru-\nreuses !es conditions de transport prevues par ces tarifs,    hestem; 15 Tage nach ihrer Veröffentlichung in Kraft.\nn'entrent en vigueur que quinze jours au plus töt apres       Wenn jedoch\nleur publication. Toutefois,\na) si un tarif international prevoit l'extension d'un        a) ein internationaler Tarif die Ausdehnung eines\ntarif interieur au parcours total, !es delais de pu-         Binnentarifes auf die Gesamtstrecke vorsieht, so\nblication de ce tarif interieur sont applicables;            gelten die Veröffentlichungsfristen dieses Binnen-\ntarifes;\nb) !es majorations des prix d'un tarif international         b) die Erhöhungen der Frachtsätze eines internatio-\nconsecutives a un relevement general des prix des            nalen Tarifes die Folge einer allgemeinen Erhö-\ntarifs -interieurs d'un chemin de fer participant en-        hung der Frachtsätze der Binnentarife einer der\ntrent en vigueur Je lendemain de leur publication,           beteiligten Bahnen sind, so treten sie am Tage\na condition que l'adaptation des prix du tarif inter-        nach ihrer Veröffentlichung in Kraft, sofern die\nnational qu'entraine ce relevement ait ete annoncee          Anpassung der Frachtsätze des internationalen Ta-\nau moins quinze jours A l'avance. Cette annonce              rifes an diese Erhöhung wenigstens 15 Tage vorher\nne peut toutefois pas etre anterieure a la date de           bekanntgegeben worden ist. Diese Bekanntmachung\nla publication du relevement des prix des tarifs             darf jedoch nicht vor dem Zeitpunkt erfolgen, zu\ninterieurs en cause.                                         dem die Erhöhung der Frachtsätze der betreffenden\nBinnentarife veröffentlicht wird.\nLes tarifs doivent contenir toutes !es indications neces-    Die Tarife müssen alle zur Berechnung der Fracht und\nsaires au calcul du prix de transport et des frais            der Nebengebühren notwendigen Angaben enthalten und\naccessoires et specifier, Je cas echeant, !es conditions      gegebenenfalls Bestimmungen über die Umrechnungs-\ndans lesquelles il sera tenu compte du change.                kurse treffen.\n§  2. - Les tarifs doivent faire connaitre toutes !es         § 2. - Die Tarife müssen alle besonderen Bedingun-\nconditions speciales aux divers transports, et notamment      gen für die verschiedenen Beförderungsarten, besonders\nla vitesse a laquelle ils s'appliquent. Si, pour toutes !es   auch eine Bestimmung darüber enthalten, ob sie für Eil-\nmarchandises ou pour certaines d'entre elles, ou pour         gut oder Frachtgut gelten. Besitzt eine Eisenbahn für alle\ncertains parcours, un chemin de fer a une tarification        oder für einzelne Güter oder für bestimmte Strecken nur\nne comportant qu'une seule vitesse, cette tarification        einen Tarif für eine dieser Beförderungsarten, so ist\npeut etre appliquee aux transports effectues tant avec        dieser Tarif für alle Sendungen anzuwenden, gleichgültig\nlettre de voiture b!anche qu'avec Jettre de voittire ä        ob sie von einem Frachtbrief für Eilgut oder für Fracht-\nbandes rouges, sous !es conditions de delai de livraison      gut begleitet sind; dabei gelten die Lieferfristen, die sich\nqui resultent, pour chacune de ces lettres de voiture, des    aus der Art des verwendeten Frachtbriefes nach Artikel6\ndispositions de J'article 6, § 4, et de l'article 11.         § 4 und Artikel 11 ergeben.\nLes conditions des tarifs sont valables pourvu qu'elles       Die Bestimmungen der Tarife gelten nur insoweit, als\nne soient pas contraires a Ja presente Convention, sinon      sie diesem Ubereinkommen nicht widersprechen; andern-\nelles- sont considerees comme nulles et non avenues.          falls sind sie nichtig.\nL'application d'un tarif international peut etre subor-       Die Anwendung eines internationalen Tarifes kann\ndonnee ä sa revendication expresse dans la lettre de          davon abhängig gemacht werden, daß sie im Frachtbrief\nvoiture.                                                      ausdrücklich verlangt wird.\n§ 3. -   Les tarifs doivent etre appliques     a  tous les    § 3. -  Die Tarife müssen gegenüber jedermann in\ninteresses d·une maniere uniforme.                            gleicher Weise angewendet werden.","Nr. 3 -Tag der Ausgabe: Bonn, den 18. Februar 1956                                45\nTout accord particulier qui aurait pour effet d\"accorder      Jede Sonderabmad!ung, durch die eine Preisermäßi-\nune reduction sur les prix des tarifs est formellement          gung gegenüber den Tarifen gewährt würde, ist verbo-\ninterdit et nul de plein droit.                                 ten und nichtig.\nToutefois, sont autorisees !es reductions de prix              Dagegen sind Preisermäßigungen zulässig, die gehörig\ndument publiees et egalement accessibles a tous aux             veröffentlid!t sind und unter Erfüllung der gleichen Be-\nmemes conditions, ainsi que celles qui sont accordees          dingungen jedermann in gleicher Weise zugute kommen,\nsoit pour Je service du chemin de fer, soit pour Je            ebenso Ermäßigungen, die für den Eisenbahndienst, für\nservice des admmistrations publiques, soit aux ceuvres         Zwecke öffentlid!er Verwaltungen oder für wohltätige\nde bienfaisance.                                               Zwecke gewahrt werden.\n§ 4. -   11 n·est pen;u au profit des d!emins de fer, en       § 4. -  Außer den in den Tarifen vorgesehenen Frach-\nsus du prix de transport et des frais accessoires prevus        ten und Nebengebühren dürfen zugunsten der Eisen-\npar les tarifs, aucune somme autre que les depenses            bahnen nur ihre Auslagen erhoben werden, wie Zoll-,\nfaites par eux, telles que droits de douane, d\"octroi, de      Steuer- oder Polizeigebühren, im Tarif nicht vorgesehene\npolice, frais de camionnage d\"une gare a J\"autre non           Kosten für die Oberführung von einem Bahnhof zum\nindiques par Je tarif, frais de reparations a J'emballage      andern, Kosten der Instandsetzung der äußeren oder\nexterieur ou interieur des mard!andises, necessaires pour      inneren Verpackung der Güter, die zu ihrer Erhaltung\ne:n assurer Ja conservation, et autres depenses analogues.     notwendig sind, und ähnliche Auslagen. Diese Auslagen\nCes depenses doivent etre dument constatees et de-             sind gehörig festzustellen und getrennt unter Beifügung\ncomptees a part sur Ja lettre de voiture a laquelle les        der Belege auf dem Frad!tbrief anzugeben. Wenn die\npieces _iustificatives doivent etre jointes. Quand Je paie-    Bezahlung dieser Auslagen dem Absender obliegt, sind\nment de ces depenses incombe a J'expediteur, !es pieces         die Belege nicht dem Empfänger mit dem Frachtbrief,\njustificatives ne sont pas livrees au destinataire avec        sondern dem Absender mit der Kostenrechnung (Ar-\nJa lettre de voiture, mais elles sont remises a J'expedi-       tikel 17) zu übergeben.\nteur avec Je compte des frais, comme il est dit a\nJ\"article 17.\nArticle 10                                                   Artikel 10\nltineraires et tarifs applicables                      Wegevorschriften und anzuwendende Tarife\n§  1. -  L'expediteur peut prescrire, dans Ja lettre de        § 1. -  Der Absender kann im Frad!tbrief den Beförde-\nvoiture, J\"itineraire a suivre. II ne peut Je jalonner que      rungsweg vorschreiben, wobei er nur Grenzpunkte und\npar des points frontieres et, Je cas echeant, pas des gares     gegebenenfalls Ubergangsbahnhöfe zwischen den Eisen-\nde transit entre d!emins de fer.                                bahnen angeben darf.\n§ 2. -  Sont assimilees a une prescription d'itineraire:       § 2. -  Einer Wegevorsd!rift werden gleichgeachtet:\na) Ja designation des gares Oll doivent s'effectuer les        a) die Bezeid!nung der Bahnhöfe, auf denen die Be-\nformalites exigees par !es douanes et autres auto-             handlung durch die Zoll- und sonstigen Verwal-\nrites administratives, ainsi que celle des gares ou            tungsbehörden vorzunehmen ist, sowie der Bahn-\ndes soins speciaux doivent etre donnes a J'envoi               höfe, auf denen besondere Vorkehrungen für das\n(soins a donne1 aux animaux, reglacage, etc.);                 Gut (Pflege lebender Tiere, Nad!beeisung usw.)\nzu treffen sind;\nb) Ja designation des tarifs ä appliquer, en tant qu'elle      b) die Bezeid!nung der anzuwendenden Tarife, sofern\nsuffit a determiner les gares entre Jesquelles les             sie zur Feststellung der Bahnhöfe, zwischen denen\ntarifs revendiques doivent etre appliques;                     die Tarife angewendet werden sollen, genügt;\nc) J'indication du paiement de tout ou partie des frais        c) die Angabe, daß alle oder einzelne Kosten bis X\njusqu·a X (X designant nommement le point Oll                  (namentliche Bezeichnung eines Tarifschnittpunktes\nse fait Ja soudure des tarifications des pays limi-            benachbarter Länder) bezahlt werden.\ntrophes).\n§ 3. -  Le d!emin de fer ne peut, hors des cas vises           § 3. -  Die Eisenbahn darf das Gut außer in den in\na J'article 5, § 5, et a l\"article 24, § 1, effectuer Je trans- Artikel 5 § 5 und Artikel 24 § 1 erwähnten Fällen nur\nport par un itineraire different de celui prescrit par          dann auf einem anderen als dem vom Absender vor-\nJ'expediteur qu'ä Ja double condition:                          geschriebenen Wege befördern, wenn die folgenden Be-\ndingungen erfüllt sind:\na) que !es formalites exigees par les douanes et               a) die von den Zoll- und sonstigen Verwaltungsbehör-\nautres autorites administratives, ainsi que !es soins          den vorgeschriebenen Förmlichkeiten sowie die be-\nspeciaux ä donner ä J'envoi (soins ä donner aux                sond-eren Vorkehrungen für das Gut (Pflege leben-\nanimaux, reglacage, etc.), aient toujours lieu aux             der Tiere, Nachbeeisung usw.) müssen immer auf\ngares designees par J'expediteur;                              den vom Absender bezeichneten Bahnhöfen vor-\ngenommen werden, und\nb) que l'envoi n'ait pas ä supporter des frais et delais       b) Kosten und Lieferfrist dürfen nicht größer sein als\nde livraison superieurs aux frais et delais calcules           Kosten und Lieferfrist auf dem vom Absender vor-\npar l'itineraire indique par !'expediteur.                     geschriebenen Wege.\n§ 4. -  Sous reserve des dispositions du § 3, !es frais        § 4. -  Die Kosten und Lieferfristen werden vorbehalt-\net les delais de livraison sont calcules par l'itineraire       lich der Bestimmungen des § 3 nach dem vom Absender\nprescrit par J'expediteur ou, ä defaut, par J'itineraire que    vorgesd!riebenen Beförderungsweg oder, beim Fehlen\nle d!emin de fer a d!oisi.                                      einer Wegevorschrift, nach dem von der Eisenbahn ge-\nwählten Beförderungsweg berechnet.\n§ 5. -  L'expediteur peut prescrire, dans la lettre de         § 5. -  Der Absender kann die anzuwendendenTarife im\nvoiture, les tarifs ä appliquer.                                Frachtbrief vorschreiben.\n§ 6. - Si les indications donnees par l'expediteur ne          § 6. -  Wenn die Angaben des Absenders nicht genü-\nsuffisent pas ä determiner J'itineraire ou les tarifs ä         gen, um den Beförderungsweg oder die anzuwendenden\nappliquer ou si certaines de ces indications sont incom-        Tarife festzustellen, oder wenn einzelne dieser Angaben\npatibles, Je d!emin de fer doit d!oisir l'itineraire ou les     miteinander unvereinbar sind, so hat die Eisenbahn den\nturifs qui lui paraissent !es plus avantageux pour l'ex-        Beförderungsweg oder die Tarife zu wählen, die ihr für\npediteur.                                                       den Absender am vorteilhaftesten erscheinen.\nLe d!emin de fer n'est responsable du dommage resul-           Die Eisenbahn haftet für einen aus dieser Wahl ent-\ntant de ce d10ix qu'en cas de dol ou de faute lourde.           stehenden Schaden nur bei Vorsatz oder grober Fahr-\nlässigkeit.","46                                      Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1956, Teil II\n§ 7. - S'il existe un tarif international depuis Ia gare      § 7. -  Besteht ein internationaler Tarif vom Versand-\nexpeditrice jusqu·a la gare destinataire et si, a defaut      bis zum Bestimmungsbahnhof und hat die Eisenbahn\nd'indications suffi~antes de I'expediteur, Ie chemin de fer   mangels ausreichender Angaben des Absenders diesen\na applique ce tarif, il est tenu de rembourser a l'ayant      Tarif angewendet, so hat sie auf Antrag des Bereditig-\ndroit, sur sa demande, la difference eventuelle entre le      ten den etwaigen Untersdiied zwischen der auf diese\nprix de transport ainsi applique et celui qu'aurait donne,   Weise berechneten Fradit und der Fradit zu erstatten,\nsur le meme parcours, la soudure d'autres tarifs, en tant     die sich durch Zusammenstoß anderer für dieselbe Be-\nque cette difference excede dix francs par lettre de          förderungsstrecke anwendbarer Tarife ergeben hätte, so-\nvoiture.                                                      fern der Unterschied zehn Franken für einen Fraditbrief\nübersteigt.\nArticle 11                                                  Artikel 11\nDelais de livraison                                             Lieferfristen\n§ 1. - Les delais de Iivraison sont fixes par les regle-      § 1. - Die Lieferfristen werden durch die Vorschriften,\nments en vigueur entre !es d1emins de fer participant au     die zwischen den an der Beförderung beteiligten Eisen-\ntransport ou par !es tarifs internationaux applicables       bahnen gelten, oder durch die vom Versand- bis zum\ndepuis Ia gare expeditrice jusqu'a la gare destinataire.     Bestimmungsbahnhof anwendbaren internationalen Tarife\nLes delais ainsi fixes ne doivent pas etre superieurs a      festgesetzt. Die auf diese Weise festgesetzten Liefer-\nceux qui resulteraient des dispositions des paragraphes      fristen dürfen nicht höher sein als sie sidi nach den Be-\nsuivants.                                              ·     stimmungen der nachstehenden Paragraphen ergeben\nwürden.\n§ 2. -  A defaut d'indication des delais de livraison        §  2. - Soweit in den Vorschriften oder in den inter-\ndans !es reglements ou tarifs internationaux ainsi qu'il      nationalen Tarifen Lieferfristen nach § 1 nicht festgesetzt\nest prevu au § 1 et sous reserve des dispositions des         sind, betragen sie unter Vorbehalt der Bestimmungen\nparagraphes ci-apres, les delais de Iivraison sont les       der nadifolgenden Paragraphen:\nsuivants:\na) pour la grande vitesse:                                    a) für Eilgut:\n1° delai d'expedition ...............••. 12 heures;          1. Abfertigungsfrist . . • . . . . . . . . . . . . . . . 12 Stunden,\n2° delai de transport, par fraction                          2. Beförderungsfrist für je· auch nur\nindivisible de 300 km de distance                             angefangene 300 Tarifkilometer ... 24 Stunden;\nd'application des tarifs .............. 24 heures;\nb) pour la petite vitesse:                                    b) für Fraditgut:\n1° delai d\"expedition .................. 24 heures;          1. Abfertigungsfrist . . . . . • . . . . • . . . . . . 24 Stunden,\n2° delai de transport, par fraction -                        2. Beförderungsfrist für je auch nur\nindivisible de 200 km de distance                             angefangene 200 Tarifkilometer                       24 Stunden.\nd'application des tarifs ............. 24 heures.\n§ 3. - Le delai de transport est calcule sur la distance      § 3. -   Die Beförderungsfrist ist nadi der Gesamtent-\ntotale entre la gare expeditrice et la gare destinataire; le  fernung zwischen dem Versand- und dem Bestimmungs-\ndelai d'expedition n'est compte qu·une seule fois, quel       bahnhof zu berechnen; die Abfertigungsfrist ist ohne\nque soit le nombre des reseaux -empruntes.                    Rücksicht auf die Zahl der beteiligten Netze nur einmal\nzu rechnen.\n§  4. - Les lois et reglements de chaque Etat determinent     § 4. -Die Gesetze und Vorschriften jedes Staates be-\ndans quelle mesure les chemins de fer ont la faculte de       stimmen, in welchem Umfange die Eisenbahnen Zu-\nfixer des delais supplementaires dans les cas suivants:       schlagsfristen für folgende Fälle festsetzen dürfen:\na) pour les envois remis a J'expedition en dehors des         a) für Sendungen, die außerhalb des Bahnhofs zur\ngares ou livrables en dehors des gares;                       Beförderung angenommen oder außerhalb des Bahn-\nhofs abgeliefert werden;\nb) pour les transports qui empruntent:                        b) für Sendungen, die befördert werden:\nsoit la mer ou les voies navigables interieures. par          über den Seeweg oder Binnenwasserstraßen mit\nbac ou par ):>ateau,                                          Fähre oder Schiff, oder\nsoit une route ne comportant pas de voie ferri~e.             auf einer Straße ohne · Eisenbahn, oder\nsoit certains·raccordements reliant deux lignes d'un         über Verbindungsbahnen, die zwei Linien des sel-.\nmeme reseau ou de reseaux differents,                         ben Netzes oder verschiedener Netze verbinden,\noder\nsoit une ligne secondaire,                                    über Nebenbahnen, oder\nsoit une ligne dont les rails n'ont pas l'ecartement          über eine Linie mit einer anderen als der normalen\nnormal;                                                       Spurweite;\nc) pour les transports qui sont taxes a des tarifs inte-      c) für Sendungen, die nach Binnen-Spezialtarifen und\nrieurs speciaux et exceptionnels a prix reduits;              -Ausnahmetarifen mit ermäßigten Frachtsätzen be-\nfördert werden;\nd)  a l'occasion de   circonstances extraordinaires de na-    d) für außergewöhnliche Verhältnisse, die zur Folge\nture a determiner:                                            haben:\nsoit un developpement anormal du trafic,                      eine ungewöhnliche Verkehrszunahme, oder\nsoit des difficultes anormales pour l'exploitation.           ungewöhnliche Betriebsschwierigkeiten.\n§ 5. - Les delais supplementaires prevus sous § 4             § 5. - Die in § 4 a), b) und c) vorgesehenen Zuschlags-\nlettres a), b) et c), doivent figurer dans les tarifs.        fristen müssen aus den Tarifen ersichtlich sein.\nLes delais supplementaires prevus sous § 4, lettre d),        Die in § 4 d) vorgesehenen Zuschlagsfristen müssen\n· doivent etre publies. et ne peuvent entrer en vigueur         veröffentlicht werden und treten nicht vor ihrer Ver-\navant leur publication.                                       öffentlichung in Kraft.                ·\n§ 6. - Le delai de livraison prend cours a partir de          § 6. - Die Lieferfrist beginnt mit der auf die Annahme\n!'heure de minuit apres l'acceptation au transport de la      des Gutes zur Beförderung (Artikel 8 § 1) folgenden\nmarchandise, prevue a l'article 8, § 1. Toutefois, pour les   Mitternacht. Ist jedodi der auf die Annahme des Gutes\nenvois en grande vitesse, le delai commence a courir          zur Beförderung folgende Tag ein Sonntag oder ein ge-\n24 heures plus tard lorsque le jour qui stiit celui de        setzlicher Feiertag und ist der Versandbahnhof an diesem","Nr. 3 -  Tag der Ausgabe: Bonn, den 18. Februar 1956                                 47\n•\nracceptalion au transport est un dirnanche ou un jour          Sonntag oder Feiertag für den Eilgutverkehr nicht ge-\nfcrie legal et lorsque la gare expeditrice n'est pas            öffnet, so beginnt die Lieferfrist für Eilgutsendungen\nouverte, pour les envois en grande vitesse, ce dirnanche        24 Stunden später.\nou ce jour ferie.\n§ 7. -  Le delai de livraison est suspendu:                    § 7. -   Die Lieferfrist ruht:\na) pour tous ]es envois, sauf faute irnputable au chernin      a) für alle Sendungen, sofern die Eisenbahn kein Ver-\nde fer, pendant le sejour que necessitent:                     schulden trifft, während des Aufenthaltes, der ver-\nursacht wird:\n1 ° la verification conforme a I'article 7, §§ 2 et 3,          1. durch die Nachprüfung gemäß Artikel 7 §§ 2 und\nqui fait apparaitre des differences par rapport                 3, sofern hierbei Abweichungen von den Eintra-\naux inscriptions dans la lettre de voiture;                    gungen im Frachtbrief festgestellt werden;\n2° I'accomplissement des forrnalites exigees par les           2. durch die zoll- und sonstige verwaltungsbehörd-\ndouanes et autres autorites administratives;                    liche Behandlung;\n3° Ja modification du contrat de transport ordonnee            3. durch die nach Artikel 21 oder 22 verfügte Ab-\nen vertu de J'article 21 ou de rarticle 22;                     änderung des Frad!tvertrages;\n4° les soins speciaux a donner a l'envoi (soins ä              4. durch besondere Vorkehrungen für das Gut\ndonner aux anirnaux, reglar;age, etc.);                         (Pflege lebender Tiere, Nachbeeisung usw.);\n5° toute interruption de trafic ernpechant ternporai-          5. durch jede Verkehrsunterbrechung, durdt die der\nrement de commencer ou de continuer le                          Beginn oder die Fortsetzung der Beförderung\ntransport;                                                      zeitweilig verhindert wird;\nb) pour les envois en petite vitesse, les dimanches et          b) für Frachtgutsendungen an Sonntagen und gesetz-\njours feries legaux;                                           lichen Feiertagen;\nc) pour les envois en grande vitesse, !es dimanches et          c) für Eilgutsendungen an Sonntagen und bestimmten\ncertains jours feries legaux lorsque, dans un Etat,            gesetzlidten Feiertagen, wenn die Gesetze oder Vor-\nles lois ou reglements prevoient l'interruption totale          schriften eines Staates bestimmen, daß die Eilgut-\nou partielle du transport, en grande vitesse, des              beförderung an diesen Sonntagen und Feiertagen\nmarchandises les dimanches et ces jours feries.                ganz oder teilweise eingestellt ist.\n§ 8. -   Lorsque le delai de livraison doit prendre fin         § 8. -   Würde die Lieferfrist nach Schluß der Dienst-\napres !\"heure de ferrneture de la gare destinataire, rexpi-     stunden des Bestimmungsbahnhofs ablaufen, so endet\nration de ce delai est reportee 2 heures apres !'heure          sie erst zwei Stunden nach dem darauffolgenden Dienst-\nd'ouverture de la gare qui .suit I'expiration du delai de       beginn.\nIivraison.                       ·\nEn outre, pour les envois en grande vitesse, lorsque            Ferner endet bei Eilgutsendungen, wenn der letzte\nlc dernier jour du delai de livraison est un dimanche ou        Tag der Lieferfrist auf einen Sonntag oder einen gesetz-\nun jour ferie legal et lorsque la gare destinataire n'est       lichen Feiertag fällt und der Bestimmungsbahnhof an\npas ouverte pour les envois en grande vitesse ce di-            diesem Sonntag oder Feiertag für den Eilgutverkehr nidtt\nmanche ou ce jour ferie, l'expiration du delai de livrai-       geöffnet ist, die Lieferfrist erst am darauffolgenden\nson est reportee au lendemain de ce dimanche ou de ce           Tage.\njour ferie.\n§ 9. -  Le delai de livraison est observe si, avant son         § 9. - Die Lieferfrist ist gewahrt, wenn vor ihrem\nexpiration:                                                     Ablauf:\na) l'arrivee de la marchandise est notifiee et celle-ci         a) der Empfänger von der Ankunft des Gutes benach-\ntenue a disposition du destinataire, lorsqu'il s'agit           richtigt und das Gut zu seiner Verfügung bereit-\nd'envois livrables en gare et iw doivent faire                  gestellt ist, sofern es sidt um eine Sendung handelt,\nl'objet d'un avis d\"arrivee;                                    die auf dem Bahnhof abgeliefert werden muß und\nvon deren Ankunft der Empfänger zu benachridl-\n. tigen ist;\nb) la marchandise est tenue ä. disposition du destina-          b) das Gut zur Verfügung des Empfängers bereit-\ntaire, lorsqu'il s'agit d'envois livrables .en gare et          gestellt ist, sofern es sich um eine Sendung handelt,\nqui ne font pas l'objet d'un avis d'arrivee;                    die auf dem Bahnhof abgeliefert werden muß und\nvon deren Ankunft der Empfänger nidlt zu benach-\nrichtigen ist;\nc) la m_archandise est mise a la disposition du des-            c) das Gut dem Empfänger zur Verfügung gestellt\ntinataire, lorsqu'il s'agit d'envois livrables en dehors        ist, sofern es sich um eine Sendung handelt, die\ndes gares.                                                      außerhalb des Bahnhofs abzuliefern ist.\nArticle 12                                                      Artikel 12\n·Etat de la mardiandise. Emballage                                Zustand des Gutes. Verpadcung\n§ 1. - Lorsque le chemin de fer accepte au transport            § 1. -   Nimmt die Eisenbahn ein Gut zur Beförderung\nune marchandise presentant des signes manifestes                an, das offensichtlidl Spuren von Besdtädigungen auf-\nd'avarie, il peut exiger que l'etat de cette mardtandise        weist, so kann sie verlangen, daß der Zustand des Gutes\nfasse l'objet d'une mention speciale sur la lettre de           im Fradltbrief besonders vermerkt wird.\nvoiture.\n§ 2. - Lorsque la nature de la marchandise exige un             § 2. - Der Absender hat das Gut, soweit dessen Natur\nemballage, l'expediteur doit l'emballer de telle sorte          eine Verpackung erfordert, zum Schutz gegen gänzlidten\nqu'elle soit preservee de perte totale ou partielle et          oder teilweisen Verlust und gegen Beschädigung wäh-\nd'avarie en cours de transport et ne risque pas de porter       rend der Beförderung sowie zur Verhütung einer Ver-\ndommage aux personnes, au materiel ou aux autres                letzung von Personen oder einer Beschädigung von Be-\nmarchandises.                                                   triebsmitteln oder anderen Gütern sicher zu verpacken.\nL' emballage doit, d' ailleurs, etre conforme aux prescrip-     Im übrigen gelten für die Verpackung die Tarife und\ntions des tarifs et reglements du dtemin de fer expe-           Vorschriften der Versandbahn.\nditeur.","48                                     Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1956, Teil II\n§ 3. - Si l'expediteur ne s·est pas conforme aux pres-        § 3. - Hat der Absender die Bestimmungen des § 2\ncriptions du § 2, Je chemin de fer peut, soit refuser         nicht eingehalten, so kann die Eisenbahn die Annahme\nJ envoi, soit exiger que J'expediteur reconnaisse, sur Ja     des Gutes verweigern oder verlangen, daß der Absen-\nlettre de voiture, J'absence d'emballage ou J'etat defectu-   der im Fradltbrief das Fehlen oder den mangelhaften\neux de remballage en donnant une description exacte           Zustand der Verpackung anerkennt und ihn genau be-\nde cel ui-ci.                                                 schreibt.\n§ 4. -  L'expediteur est responsable de toutes !es conse-     §  4. - Der Absender haftet für alle Folgen des Fehlens\nquences de J'absence d'emballage ou de son etat de-           oder des mangelhaften Zustandes der Verpackung. Ins-\nfectueux. II est tenu, notamment, de reparer Je prejudice     besondere hat er der Eisenbahn den Schaden zu erset-\nque Je chemin de fer aurait subi de ce chef. Si Ja Jettre      zen, der ihr aus soldlen Mängeln entsteht. Sofern das\nde voiture ne mentionne pas Je defaut d\"emballage ou           Fehlen oder der mangelhafte Zustand der Verpackung\nson etat defectueux, Ja preuve de ces vices incombe au         im Frachtbrief nidlt anerkannt ist, hat die Eisenbahn die\nchemin de fer.                                                 Mängel nachzuweisen.\n§ 5. -  Lorsqu'un expediteur a l'habitude d'expedier, de     §  5. - Wenn ein Absender gleichartige Güter, die\nJa meme gare, des marchandises de meme nature neces-           einer Verpackung bedürfen, unverpackt oder mit den\nsitant un emballage et de !es remettre, soit sans embal-      gleidlen Mängeln der Verpackung auf dem gleichen\nlage, soit sous le meme emballage defectueux, il peut se       Bahnhof aufzugeben pflegt, kann er sidl der Verpflich-\ndispenser de satisfaire pour dJ.aque expedition aux pres-      tung, für jede Sendung der in § 3 enthaltenen Vorsdlrift\ncriptions du § 3, en deposant dans cette gare une decla-       gesondert zu entspredlen, dadurch entziehen, daß er auf\nration generale conforme au modele prevu a !'Annexe III       diesem Bahnhof eine allgemeine Erklärung nach dem\na Ja presente Convention. Dans ce cas, Ja !eitre de           Muster der Anlage III zu diesem Ubereinkommen hinter-\nvoiture doit contenir mention de la declaration generale      legt. In diesem Fall muß der Frachtbrief einen Hinweis\nremise a la gare expeditrice.                                 auf die bei dem Versandbahnhof hinterlegte allgemeine\nErklärung enthalten.\n§ 6. -  Sauf exception prevue dans les tarifs, l'expedi-      §  6. - Vorbehaltlich der in den Tarifen vorgesehenen\nteur est tenu d\"indiquer sur dJ.aque colis des expeditions    Ausnahmen muß der Absender auf jedem Stück einer\nde detail, d\"une maniere claire et de fa<:on indelebile ne    Stückgutsendung in einer Weise, die keine Verwechs-\npermettant aucune confusion et concordant parfaitement        lung zuläßt, in genauer Ubereinstimmung mit dem Fracht-\navec les indications figurant sur Ja Jettre de voiture:       brief deutlich und unauslösdlbar angeben:\na) des marques et des numeros ou, a defaut, J'adresse         a) Zeichen und Nummern oder an ihrer Stelle die\ndu destinataire;                                              Adresse des Empfängers;\nb) la gare destinataire.                                      b) den Bestimmungsbahnhof.\nSi le regJement applicable au dJ.emin de fer expediteur       Wenn es die Vorsdlriften der Versandbahn vorsehen,\nle prevoit, le nom et J'adresse du destinataire doivent        müssen Name und Adresse des Empfängers angegeben\n~tre inscrits soit a decouvert, soit sous une etiquette        werden, und zwar offen ode!' in einem gefalteten Zettel.\nrepliee qui peut etre ouverte seuJement si Ja Jettre de        der nur bei Fehlen des Frachtbriefes ,geöffnet werden\nvoiture fait defaut.                                           darf.\nLes indications sous lettres a) et b) doivent aussi figu-     Im Eisenbahn-Seeverkehr sind die Angaben unter\nrer sur chaque- element des wagons complets qui, expedies      a) und b) auch auf jedem Stück einer Wagenladung an-\nen trafic fer-mer, doivent etre transbordes.                   zubringen, die umgeschlagen werden muß.\nLes anciennes inscriptions ou etiquettes doivent etre         Alte Aufschriften und Zettel müssen vom Absender\nobliterees ou enlevees par l'expediteur.                       durchgestrichen oder entfernt werden.\n§ 7. - Sauf exception expressement prevue dans les            §  7. - Vorbehaltlich der ausdrücklich in den Tarifen\ntarifs, ne sont pas transportes autrement que par wagons       vorgesehenen Ausnahmen dürfen leicht zerbrechlidle Ge-\nccmpJets les objets fragiles (tels que la verrerie, la         genstände (wie Giaswaren, Porzellan, Töpferwaren), Ge-\nporcelaine, la poterie), les objets qui s'eparpilleraient      genstände, die sich leicht im Wagen verstreuen (wie\ndans les wagons (tels que les noix, les fruits, les four-      Nüsse, Obst, Futtermittel, Steine). und Güter, die andere\nrages, les pierres}, ainsi que les marchandises qui pour-      Sendungen beschmutzen oder beschädigen können (wie\nraient salir ou deteriorer les autres colis (telles que le     Kohlen, Kalk, Asche, gewöhnliche Erden, Farberden), nur\ncharbon, la chaux, la cendre, les terres ordinaires, les       als Wagenladungen befördert werden, es sei denn, daß\nterres a couleur), a moins que ces marchandises ne             diese Güter so verpackt oder zusammengefaßt werden,\nsoient emballees ou reunies de telle sorte qu'elles ne         daß sie nicht zerbrechen, verlorengehen oder andere\npuissent se briser, se perdre, salir ou deteriorer d'autres    Sendungen beschmutzen oder beschädigen können.\ncolis.\nArticle 13                                                 Artikel 13\nPieces l fournir pour l'accomplissement des formalites         Begleitpapiere für die Erfüllung der zoll- und sonstigen\nexigees par les douanes et autres autorites adminis-              verwaltungsbehördlichen Vorschriften. Zollverschluß\ntratives. Fermeture douaniere\n§ 1. -  L' expediteur est tenu de joindre a la lettre de      § 1. -   Der Absender ist verpflichtet, dem Frachtbrief\nvoiture les pieces qui sont necessaires a l'accomplis-         die Begleitpapiere beizugeben, die zur Erfüllung der zoll-\nsement des formalites ä remplir, avant la livraison de la      und sonstigen verwaltungsbehördlichen Vorschriften vor\nmarchandise au destinataire, vis-a-vis des douanes et          der Ablieferung des Gutes an den Empfänger erforderlich\nautres autorites administratives. Ces pieces doivent con-      sind. Diese Papiere dürfen nur Güter umfassen, die den\ncerner uniquement les marchandises faisant J'objet d'une       Gegern;tand des gleichen Frachtbriefes bilden, es sei\nmeme lettre de voiture, a moins que les prescriptions ad-      denn, daß Verwaltungsvorschriften oder die Tarife etwas\nministratives ou les tarifs n'en disposent autrement.          anderes bestimmen.\nLorsque ces pieces ne peuvent etre jointes a la lettre        Können solche Papiere dem Frachtbrief ·nicht beigege-\nde voiture, l'expediteur doit les faire parvenir en temps      ben werden, so hat sie der Ab.sender innerhalb angemes-\nutile au bureau de gare, de douane ou de toute autre           sener Frist dem Bahnhof, dem Zollamt oder einer ande-\nautorite, oü !es formalites doivent etre remplies, la lettre   ren Amtsstelle zu übermitteln, wo die Förmlichkeiten\nde voiture doit indiquer le bureau ou ces pieces seront        zu erfüllen sind; im Frachtbrief muß die Amtsstelle an-\ntenues a la disposition du d1emin de fer.                      gegeben sein, bei der diese Papiere der Eisenbahn zur\nVerfügung stehen.","Nr. 3-Tag der Ausgabe: Bonn, den 18. Februar 1956                                     49\n§ 2. -  Le chemin de fer n\"est pas tenu d\"examiner si          § 2. - Die Eisenbahn ist nicht verpflid1tet, zu prüfen,\nIes pieces fournies sont suffisantes et exactes.                ob die beigegebenen Papiere vollständig und richtig sind.\nL'expediteur est responsable envers Je chemin de fer           Der Absender haftet der Eisenbahn für alle Schäden,\nde tous dommages qui pourra1ent resulter de J'absence,          die aus dem Fehlen, der Unzulänglichkeit oder Unrich-\nde J'insuffisance ou de J'irregularite de ces pieces, sauf      tigkeit dieser Papiere entstehen, sofern die Eisenbahn\nJe cas de faule de Ja part du chemin de fer.                    kein Verschulden trifft.\nLe chemin de fer est responsable, au meme titre qu'un          Die Eisenbahn haftet wie ein Kommissionär für die\ncommissionnaire, des consequences de Ja perle, de Ja            Folgen, die sich daraus ergeben. daß die im Frachtbrief\nnon-utilisation ou de J'utilisation irreguliere des pieces      erwähnten und ihm beigegebenen oder bei der Eisen-\nmentionnees sur Ja lettre de voiture et qui accompagnent        bahn hinterlegten Papiere in Verlust geraten, unrichtig\nce document, ou sont deposees entre ses mains; toute-           oder überhaupt nicht verwendet worden sind; sie hat\nfois, J'indemnite qu'il aura a payer ne devra jamais etre       aber in keinem Fall einen höheren Schadenersatz zu\nsuperieure a celle qui serait due en cas de perte de Ja         leisten als bei Verlust des Gutes.\nm a rchandise.\n§ 3. - L\"expediteur est tenu de se conformer aux pres-         § 3. - Der Absender ist verpflichtet, für eine den Zoll-\ncriptions douanieres au sujet de J'emballage et du              vorschriften entsprechende Verpackung und Bedeckung\nbachage des marchandises. Le chemin de fer peut refuser        der Güter zu sorgen. Die Eisenbahn kann Güter zurück-\n!es envois dont Ja fermeture douaniere est endommagee           weisen, deren zollamtlicher Verschluß verletzt oder man-\nou defectueuse.                                                 gelhaft ist.\nSi J'expediteur n·a pas emballe ou bache les marchan-          Hat der Absender die Güter nicht nach den Zollvor-\ndises conformement aux prescriptions douanieres, Je             schriften verpackt oder mit Decke versehen, so kann die\nchemin de fer a Je droit d\"y pourvoir. Les frais grevent Ja     Eisenbahn dies besorgen. Die Kosten haften auf dem\nmardrnndise.                                                    Gute.\nCHAPITRE II                                                     KAPITEL II\nExecution du contrat de transport                                Ausführung des Frachtvertrages\nArticle 14                                                     Artikel 14\nRemise au transport et chargement des marchandises                     Auflieferung und Verladung der Güter\n§ 1. - Les operations de remise au transport de Ja            § 1. -  Das Verfahren bei der Auflieferung der Güter\nmarchandise sont regies par Jes Jois et reglements en           richtet sich nach den für den Versandbahnhof geltenden\nvigueur a Ja gare expeditrice.                                  Gesetzen und Vorschriften.\n§ 2. - Le chargement incombe soit au chemin de fer,            § 2. - Ob die Güter durch die Eisenbahn oder durch\nsoit a J'expediteur selon Jes prescriptions en vigueur a        den Absender zu verladen sind, bestimmen die für den\nJa gare expeditrice, a moins que Ja presente Convention         Versandbahnhof geltenden Vorschriften, soweit nicht\nne renferme d'autres dispositions ou que Ja Iettre de           dieses Ubereinkommen etwas anderes bestimmt oder im\nvoiture ne mentionne un accord special conclu entre             Frachtbrief eine besondere Abmachung zwischen dem\nI' expediteur et Je chemin de fer.                              _Absender und der Eisenbahn vermerkt ist.\n§ 3. - Les marchandises doivent etre transportees soit         § 3. - Ob die Güter in gedeckten, offenen oder beson-\nen wagons couverts, soit en wagons decouverts, soit en          ders eingerichteten Wagen oder in offenen Wagen mit\nwagons speciaux arnenages, soit en wagons decouverts            Decke befördert werden, richtet sich, soweit dieses Uber-\nbäches, selon Jes prescriptions des tarifs internationaux,      einkommen keine Vorschriften darüber enthält, nach den\na rnoins que Ja presente Convent!on ne contienne                Bestimmungen der internationalen Tarife. Bestehen keine\nd\" autres prescriptions ä. ·cet egard. S'il n'y a pas de tarifs solchen Tarife oder enthalten sie keine Bestimmungen\ninternationaux ou s'ils ne contiennent pas de disposi-          darüber, so sind die für den Versandbahnhof geltenden\ntions ä. ce sujet, Ies prescriptions en vigueur ä. Ja gare      Vorschriften für die ganze Beförderungsstrecke maßge-\nexpeditrice s'appliquent sur tout Je parcours.                  bend.\nArticle 15                                                     Artikel 15\nFormalites exigees par les douanes et autres autorites       Zoll- und sonstige verwaltungsbehördlkhe Vorschriften\nadministratives\n§ 1. -  En cours de route, Jes formalites exigees par          § 1. - Die zoll- und sonstigen verwaltungsbehördlichen\nJes douanes et autres autorites administratives sont            Vorschriften werden, solange das Gut unterwegs ist, von\nremplies par Je chemin de fer. Celui-ci est libre, sous sa      der Eisenbahn erfüllt. Sie kann diese Aufgabe unter ihrer\npropre responsabilite, de confier ce soin a un mandataire       eigenen Verantwortung einem Beauftragten übertragen\nou de s·en charger Jui-meme. Dans J\"un et J\"autre cas, Je       oder sie selbst übernehmen. In beiden Fällen hat sie die\nchernin de fer assume Jes obligations d\"un commission-          Verpflichtungen eines Kommissionärs.\nnaire.\nToutefois, J\"expediteur, par une mention dans Ja Jettre        Jedoch kann der Absender durch einen Vermerk im\nde voiture, ou Je destinataire qui donne un ordre en            Frachtbrief und der Empfänger durch eine Verfügung\nvertu de l'article 22, § 1, Jettre d), peut demander d\"as-      nach Artikel 22 § 1 d) verlangen, daß er selbst oder\nsister Jui-meme ou de se faire representer par un man-          ein von ihm bezeichneter Beauftragter der im vor-\ndataire designe aux operations prevues ä. J\"alinea prece-       stehenden Absatz bezeichneten Behandlung beiwohnt,\ndent, pour fourni:r tous renseignements et presenter            um alle Auskünfte zu geben und sachdienliche Erklärun-\nt0utes observations utiles et, dans Ja limite permise par       gen vorzubringen, und, sofern es die Gesetze und Vor-\nJes Jois et reglements, de proceder au paiement des             schriften zulassen, die Zollgebühren und andere Kosten\ndroits de douane et autres frais. Ni J\"expediteur, ni Je        bezahlt. Weder der Absender noch der Empfänger noch\ndestinataire, ni Jeur mandataire n'a Je droit de prendre        der Beauftragte haben das Recht, das Gut in Besitz zu\npossession de Ja marchandise ou d'effectuer les opera-          nehmen oder die Behandlung selbst zu betreiben.\ntions.\nSi J'expediteur a designe pour J\"accomplissement des           Hat der Absender für die Erfüllung der zoll- und\nformalites exigees par !es douanes ou autres autorites          sonstigen verwaltungsbehördlichen Vorschriften einen\nadministratives, une gare ou Jes prescriptions en vigueur       Bahnhof bezeichnet, in ~em nach den geltenden Bestim-","50                                    Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1956, Teil II\nne permettent pas d'accomplir ces formalites, ou bien          mungen die Ausführung nicht möglich ist, oder hat er\ns'il a prescrit, pour ces operations, tout autre mode de       sonst ein Verfahren vorger.chrieben, das nicht ausführbar\nproceder qui ne peut pas etre execute, le c:hemin de fer       ist, so handelt die Eisenbahn so, wie es ihr für den\nopere de Ja facon qui lui parait etre Ja plus favorable        Berechtigten am vorteilhaftesten erscheint, und teilt dem\naux inten~ts de l'ayant droit et fait connaitre a l'expe-     Absender die getroffenen Maßnahmen mit.\nditeur les mesures prises.\nSi l'expediteur a inscrit dans la lettre de voiture la         Hat der Absender im Frachtbrief .Franko Zoll\" vor-\nmention « franco de douane », Je c:hemin de fer a le droit     geschrieben, so ist die Eisenbahn berec:htigt, die Zoll-\nd'accomplir les formalites douanieres a son c:hoix soit        behandlung unterwegs oder auf dem Bestimmungsbahn-\nen cours de route, soit a la gare destinataire.                hof zu besorgen.\n§ 2. - Sous reserve de l'exception prevue au § 1,               § 2. -   Vorbehaltlich der sich aus § 1 letzter Absatz\ndernier alinea, le destinataire a le droit d'accomplir, a      ergebenden Ausnahme hat der Empfänger das Recht, auf\nla gare destinataire pourvue d'un bureau de douane, les        dem Bestimmungsbahnhof die Zollförmlichkeiten zu er-\nformalites douanieres, si Ja lettre de voiture prescrit le     füllen, wenn dort ein Zollamt besteht und wenn entweder\ndedouanement a l'arrivee ou si, en l'absence de cette          der Frachtbrief die Zollbehandlung auf dem Bestimmungs-\nprescription, Ja marc:handise arrive sous regime de            bahnhof vorschreibt oder bei Fehlen einer solc:hen Vor-\ndouane. S'il use de ce droit, il doit acquitter au pre-        schrift das Gut dort unverzollt ankommt. Macht der\nalable les frais grevant l'envoi.                              Empfänger von diesem Rechte Gebrauch, so hat er vorher\ndie auf der Sendung haftenden Kosten zu begleichen.\nLe chemin de fer peut proceder comme il est dit au             Löst der Empfänger den Frachtbrief nicht innerhalb\n§ 1 si, dans un delai prevu par les reglements en vigueur      einer in den Vorschriften der Empfangsbahn vorgesehe-\na Ja gare destinataire, le destinataire n'a pa~ retire la       nen Frist ein, so kann die Eisenbahn nach § 1 verfahren.\nlettre de voiture.\nArticle 16                                                      Artikel 16\nLivraison                                                     Ablieferung\n§ 1. -  Le c:hemin de fer est tenu de livrer au destina-        § 1. _:__ Die Eisenbahn ist verpflichtet, dem Empfänger\ntaire, contre dec:harge, ä. la gare destinataire, la lettre de den Frachtbrief und das Gut auf dem Bestimmungsbahn-\nvoiture et la marchandise.                                      hof gegen Empfangsbescheinigung abzuliefern.\nL'acceptation de la lettre de voiture oblige le destina-        Durch die Annahme des Frac:htbriefes wird der Emp-\ntaire ä. payer au chemin de fer le montant des creances         fänger verpflichtet, der Eisenbahn die auf ihn über-\nmises a sa charge.                                              wiesenen Beträge zu bezahlen.\n§  2. - Les lois et reglements en vigueur a la gare              § 2. - Die für den Bestimmungsbahnhof geltenden\ndestinataire determinent si le chemin de fer a le droit         Gesetze und Vorschriften bestimmen, ob die Eisenbahn\nou l'obligation de remettre la marchandise au domicile          berechtigt oder verpflichtet ist, das Gut dem Empfänger\ndu destinataire. Les operations de livraison sont regies        zuzustellen. Das Verfahren bei der Ablieferung richtet\npar les memes Jois et reglements. Si le chemin de fer           sich nach den gleichen Gesetzen und Vorschriften. Wenn\nremet ou fait remettre la marchandise a domicile, la            die Eisenbahn für die Zustellung sorgt, gilt das Gut erst\nlivraison n'est reputee effectuee qu'au moment de cette         mit dieser Zustellung als abgeliefert.\nremise.\n§ 3. -  Apres l' arrivee de la marchandise ä. la gare           §  3. - Nadl Ankunft des Gutes auf dem Bestimmungs-\ndestinataire, le destinataire a le droit de demander au         bahnhof ist der Empfänger berechtigt, von der Eisen-\ndlemin de fer de lui remettre la lettre de voiture et de        bahn die Ubergabe des Frachtbriefes und die Ablieferung\nlui livrer la mardlandise. Si la perte de la mardlandise        des Gutes zu verlangen. Ist der Verlust des Gutes fest-\nest etablie ou si la mardlandise n'est pas arrivee ä.           gestellt oder ist das Gut innerhalb der in Artikel 30 § 1\nl'expiration du delai prevu ä. l'article 30, § 1, le destina-   vorgesehenen Frist nicht angekommen, so kann der\ntaire est autorise a faire . valoir en son propre nom           Empfänger seine Rechte aus dem Frachtvertrag gegen\nvis-ä-vis du chemin de fer, !es droits qui resultent pour       vorherige Erfüllung der sich daraus für ihn erqebenden\nlui du contrat de transport, a condition d'executer pre-        Verpflichtungen im eigenen Namen gegen die Eisenbahn\nalablement !es obligations que ce contrat lui impose.           geltend machen.\n§ 4. -L'ayant droit peut refuser l'acceptation de la             § 4. - Der Beredltigte kann · die Annahme des Gutes\nmarchandise,    meme apres la reception de Ja lettre de         auch nach Annahme des Frachtbriefes und Bezahlung\nvoiture et le   paiement des frais, tant qu'il n'a pas ete      der Kosten so lange verweigern, bis seinem Antrag auf\nprocede aux      verifications requises par lui en vue de       Feststellung eines behaupteten Schadens stattgegeben ist.\nconstater un    dommage allegue.\nLes reserves eventuelles formulees lors de la livraison          Vorbehalte bei der Annahme des Gutes sind wirkungs-\nde la marchandise ne sont d'aucun effet, si elles ne sont       los, wenn sie nicht von der Eisenbahn anerkannt sind.\npas acceptees par. le chemin de fer.\nArticle 17                                                      Artikel 17\nPaiement des frais                                              Zahlung der Kosten\n§  1. - Les frais (prix de transport, frais accessoires,         § 1. - Die Kosten (Fracht, Nebengebühren, Zölle und\ndroits de douane et autres frais survenant ä. partir de         sonstige von der Annahme zur Beför~erung bis zur Ab-\nl'acceptation au transport jusqu'ä la livraison) sont payes     lieferung erwachsende Kosten) sind nach Maßgabe der\nsoit par l'expediteur, soit par le destinataire, conforme-      folgenden Bestimmungen vom Absender oder vom Emp-\nment aux dispositions ci-dessous.                               fänger zu bezahlen.\nPour l'application de ces dispositions, sont consideres          Für die Anwendung dieser Bestimmungen werden Be-\ncomme prix de transport, !es droits qui, d'apres le tarif       träge, die nach dem anzuwendenden Tarif bei der Fracht-\napplicable, doivent etre ajoutes aux prix resultant des         berechnung den Sätzen der Regel- oder der Ausnahme-\n.baremes ou aux prix exceptionnels lors du calcul du             tarife zuzuschlagen sind, als Fradlt angesehen.\nprix de transport.","Nr. 3 -Tag der Ausgabe: Bonn, den 18. Februar 1956                                     51\n•\n§ 2. - L'expediteur qui prend a sa charge la totalite          § 2. -    Will der Absender die Kosten ganz oder teil-\nou une partie des frais doit l'indiquer, en portant, dans      weise übernehmen, so hat er dies an der entsprechenden\nJa rubrique correspondante de Ja lettre de voiture, Ja        Stelle des Frachtbriefes wie folgt anzugeben:\nmention:\na) « franco de tous frais», s'il prend a sa charge tous        a) .Franko aller Kosten•, wenn er alle Kosten über-\n!es frais (prix de transport, frais accessoires, droits         nehmen will (Fracht, Nebengebühren, Zölle und\nde douane et autres frais);                                     sonstige Kosten);\nb) « franco », s'il prend a sa charge la totalite du prix      b) .Franko\", wenn er die ganze Fracht sow1e alle\nde transport ainsi que tous !es frais accessoires qui,          Nebengebühren übernehmen will, die nach den\nd'apres !es reglements et Jes tarifs interieurs du              Vorschriften und Binnentarifen des Versandlandes\npays expediteur ou, Je cas echeant, du tarif inter-             oder gegebenenfalls nach dem angewandten inter-\nnational applique, peuvent etre mis en compte par               nationalen Tarif vom Versandbahnhof im Zeit•\nJa gare expeditrice au moment de Ja remise au                   punkte der Auflieferung zur Beförderung in Rech-\ntransport;                                                      nung gestellt werden können;\nc) « franco y compris ... », s'il prend a sa charge des        c) .Franko einschließlich ... •, wenn er außer den\nfrais en sus de ceux indiques sous b); il doit                  Kosten unter b) noch weitere Kosten übernehmen\ndesigner exactement ces frais;                                  will; er hat diese Kosten genau zu bezeichnen.\nd) « franco de port », s'il prend a sa charge _unique-         d) .Franko Fracht\", wenn er nur die Fracht über-\nment Je prix de transport;                                      nehmen will;\ne) « franco de douane », s'il prend a sa charge toutes         e) .Franko Zoll\", wenn er alle Beträge übernehmen\nJes sommes que la douane perc;:oit du chemin de                 will, welche die Zollbehörden von der Eisenbahn\nfer, ainsi que !es frais accessoires et autres frais            erheben, sowie die Nebengebühren und sonstigen\na percevoir par Je chemin de fer pour Je dedouane-            · Kosten, welche die Eisenbahn für die Besorgung\nment;                                                            der Verzollung zu beansprud:J.en hat;\nf) I'une des mentions prevues ci-dessus completee par          f) eine der vorstehenden Angaben unter Beifügung\nJes mots: « ••• jusqu·a X (X designant nommement                der Worte: ..... bis x• (namentlid1e Bezeidmung\nJe point ou se fait Ja soudure des tarifications des            eines Tarifsd:J.nittpunktes benachbarter Länder),\npays limitrophes), s'il prend a sa charge tout ou                wenn er alle oder nur einzelne Kosten übernehmen\npartie des frais jusqu·a X, mais a I'exclusion de                will, die bis X erwachsen, aber unter Ausschluß aller\ntous frais se rapportant au pays ou au chemin de fer            Kosten, die sich auf das Nachbarland oder auf die\nsubsequent,                                                      anschließende Eisenbahn beziehen;\ng) « franco pour ... », s'il prend a sa charge une som-        g) .Franko ... •, wenn er einen bestimmten Betrag\nme determinee. Cette somme doit etre indiquee en                 übernehmen will. Dieser Betrag ist in Buchstaben\ntoutes lettres; eile doit etre exprimee dans Ja mon-             anzugeben; wenn die Tarife nichts anderes bestim-\nnaie du pays expediteur, sauf dispositions con-                  men, muß er in der Währung des Versandstaates\ntraires dans les tarifs.                                         ausgedrückt werden.\nL'expediteur peut inscrire sur Ja lettre de voiture            Der Absender kann im Frachtbrief mehrere der oben\nsimultanement plusieurs des mentions ci-dessus, a con-         angegebenen Frankaturvermerke anbringen, sofern diese\ndition qu'elles soient compatibles.                            Vermerke miteinander vereinbar sind.\n§ 3. - L'inscription de mentions autres que celles             §  3. - Andere als die in   § 2 erwähnten Angaben sind\nindiquees au § 2 n'est pas admise.                             nid:J.t zulässig.\n§ 4. - Les tarifs intemationaux peuvent comporter,             §  4. - Die internationalen Tarife können für die Zah-\nen matiere de paiement des frais, des conditions spe-          lung der Kosten besondere Bedingungen aufstellen.\nciales.\n§ 5. - Les frais que l'expediteur n'a pas pris a sa            §  5. - Die Kosten, die der. Absender nicht übernom-\ncharge sont consideres comme mis a la charge du                men hat, gelten als auf den Empfänger überwiesen.\ndestinataire.\n§ 6. -  Les frais accessoires, tels que droits de station-     § 6. -   Die Nebengebühren, wie Stand-, Lager- und\nnement, de magasinage, de pesage, dont la perception           Wiegegelder, deren Erhebung durch einen vom Empfän-\nresulte d'un fait imputable au destinataire ou d'une           ger zu vertretenden Umstand veranlaßt wird oder auf\ndemande qu'il a presentee sont toujours payes par lui.         einem Begehren des Empfängers beruht, sind stets durch\nden Empfänger zu bezahlen.                           ·\n§ 7. - Le chemin de fer expediteur peut cependant              § 7. -   Die Versandbahn kann die Vorausbezahlung\nexiger de l'expediteur l'avance des frais lorsqu'il s'agit     der Kosten verlangen, wenn es sich um Güter handelt,\nde marchandises qui, d'apres son appreciation, sont-           die nach dem Ermessen der Versandbahn raschem Ver-\nsujettes a prompte deterioration ou qui, a cause de            derb ausgesetzt sind oder wegen ihres geringen Wertes\nJeur valeur minime ou de leur nature, ne lui garantis-         oder ihrer Natur nach die Kosten nicht sicher decken.\nsent pas suffisamment !es frais.\n§ 8. - Si Je montant des frais que l'expediteur prend          §  8. - Kann der Betrag der Kosten, die der Absender\na sa charge ne peut pas etre fixe exactement au moment         übernehmen will, bei der Auflieferung nicht genau fest•\nde la remise au transport, Je chemin de fer peut exiger,       gestellt werden, so kann die Eisenbahn gegen Quittung\na titre de garantie, Je depöt contre rec;:u d'une somme        die Hinterlegung einer die Kosten etwa deckenden\nrepresentant approximativement Jes frais. Ces frais sont       Summe als Sicherheit fordern. Diese Kosten werden in\nportes sur un bulletin d'affranchissement qui doit faire       eine Frankaturrechnung eingetragen, über die spätestens\nl'objet d'un reglement de campte avec I'expediteur au          30 Tage nach Ablauf der Lieferfrist mit dem Absender\nplus tard trente jours apres l'expiration du deJai de Ii-      abzurechnen ist. Diesem ist gegen Rückgabe der Quit-\nvraison. Un campte de frais dresse d'apres Jes indications     tung eine den Eintragungen in die Frankaturrechnung\ndu bulletin d'affranchissement est delivre a J'expediteur      entsprechende Kostenrechnung auszuhändigen.\ncontre restitution du rec;:u.\n§ 9. -  Sauf dans le cas prevu au § 8, Ja gare expe-           § 9. -   Der Versandbahnhof muß, abgesehen von dem\nditrice doit specifier, tant dans le duplicata que dans        in § 8 erwähnten Fall, sowohl im Frachtbriefdoppel als\nla lettre de voiture, Jes frais perc;:us en port paye.         im Frachtbrief die als Frankatur erhobenen Kosten ein-\nzeln angeben.","52                                     Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1956, Teil II\nArticle 18                                                   Artikel 18\nRectification des perceptions                  Ausgleich von Unterschieden bei der Frachterhebung\n§ 1.-En cas d'application irreguliere d'un tarif ou         §  1. - Ist der Tarif unrichtig angewendet worden oder\nd'erreur dans Ja determmation ou la perception des          sind bei der Berechnung oder bei der Erhebung der\nfrais, Je trop-pen;u est restitue par Je chemin de fer, le  Kosten Fehler vorgekommen, so ist der Unterschied nach-\nmoins-pen;:u verse au chemin de fer.                        zuzahlen oder zu erstatten.\n§ 2. - Les trop-pen;:us constates par Je chemin de fer      § 2. - Stellt die Eisenbahn fest, daß sie zuviel erho'ben\ndoivent etre portes d'office a Ja connaissance de J'inte-   hat, so hat sie, wenn der Betrag einen Franken für einen\nresse Iorsqu'ils depassent un franc par Iettre de voiture,  Frachtbrief übersteigt, von sich aus den Beteiligten hier-\net Je reglement doit en etre opere Je plus töt possible.    von zu benachrichtigen und ihm den Betrag Il),öglichst\nbald zu erstatten.\n§ 3. - Le paiement au chemin de fer des moins-perc;:us      § 3. - Zu wenig bezahlte Beträge hat der Absender\nincombe a J'expediteur si Ja Iettre de voiture n'est pas    der Eisenbahn nachzuzahlen, wenn der Frachtbrief nicht\nretiree. Lorsque Ja Iettre de voiture a ete acceptee par    eingelöst wird. Hat der Empfänger den Frachtbrief ein-\nle destinataire ou Iorsque Je contrat de transport a ete    gelöst oder ist der Frachtvertrag nach den Bestimmungen\nmodifie en vertu de l'article 22, l'expediteur n'est tenu   des Artikels 22 abgeändert worden, so ist der Absender\nau paiement d'un moins-perc;:u que dans Ja mesure ou        zur Nachzahlung nur bezüglich der Kosten verpflichtet,\nil porte sur !es frais qu'il a pris a sa charge en vertu    die er nach dem Frankaturverrnerk im Frachtbrief über-\nde Ja mention d'affranchissement inscrite par Iui sur Ja    nommen hat; die Nachzahlung des Restbetrages obliegt\nlettre de voiture; le complement du moins-pen;:u est a      dem Empfänger.\nla charge du destinataire.\n§ 4. - Les sommes dues en vertu du present article          § 4. -  Die nach diesem Artikel geschuldeten Beträge\nportent interet a cinq pour cent l'an Iorsqu'elles depas-   sind mit 5 0/o jährlich zu verzinsen, sofern sie den Betrag\nsent dix francs par Iettre de voiture.                      von zehn Franken für einen Frachtbrief übersteigen.\nCes interets courent du jour de la mise en demeure          Die Zinsen laufen vom Tage der Zahlungsaufforderung\nde payer ou du jour de Ja rec1amation administrative        oder der in Artikel 41 vorgesehenen Reklamation oder,\nprevue a l'article 41 ou, s'il n'y a eu ni mise en demeure  wenn keine Zahlungsaufforderung oder Reklamation\nni reclamation, du jour de la demande en justice.           voranging. vom Tage der Klageerhebung an.\nArticle 19                                                   Artikel l9\nRemboursements et debours                                  Nachnahmen und Barvorschüsse\n§ 1. - L'expediteur peut grever son envoi d'un rem-         §  1. - Der Absender kann das Gut bis zur Höhe seines\nboursement jusqu'a concurrence de la valeur de la mar-      Wertes mit Nachnahme belasten. Der Nachnahmebetrag\nchandise. Le montant du remboursement doit etre ex-         muß in der Währung des Versandstaates ausgedrückt\nprime dans la monnaie du pays de depart, !es tarifs         werden; hiervon können die Tarife Ausnahmen zulassen .\n. peuvent prevoir des exceptions.\n§ 2. -Le chemin de fer n'est tenu de payer le rem-          §  2. - Die Eisenbahn ist nicht verpflichtet, die Nach-\nboursement qu'autant que le montant en a ete verse par      nahme auszuzahlen, bevor der Betrag vom Empfänger\nle destinataire. Ce montant doit etre mis a disposition     eingezahlt ist. Dieser Betrag ist innerhalb einer Frist\ndans de delai de six semaines a partir de ce versement;     von sechs Wochen nach der Einzahlung zur Verfügung\nen cas de retard, des interets a cinq pour cent !'an sont   zu stellen; bei Verzögerung ist er vom Ablauf dieser\ndus a dater de l'expiration de ce delai.                     Frist mit 5 0/o jährlich zu verzinsen.\n§ 3. - Si la marchand1se a ete livree au destinataire       § 3. - Ist das Gut dem Empfänger ohne vorherige Ein-\nsans encaissement prealable du remboursement, Je ehe-       ziehung der Nachnahme abgeliefert worden, so hat die\nmin de fer est tenu de payer a J'expediteur le montant      Eisenbahn dem Absender den Schaden bis zum Betrag\ndu dommage jusqu'a concurrence du montant du rem-            der Nachnahme zu ersetzen, vorbehaltlich ihres Rück-\nboursement, sauf son recours contre le destinataire.         griffs gegen den Empfänger.\n§ 4. -L'envoi contre remboursement donne lieu a la           § 4. - Für die Nachnahme wird die tarifmäßige Gebühr\nperception d'une taxe a determiner par les tarifs; cette     erhoben; diese Gebühr ist auch zu bezahlen, wenn die\ntaxe est due Iors meme que le remboursement est annule       Nachnahme durch nachträgliche Verfügung aufgehoben\nou reduit par une modification du contrat de transport       oder herabgesetzt wird (Artikel 21 § 1).\n(article 21, § 1).\n§ 5. - Les debours ne sont admis que d' apres les dis-       § 5. - Barvorschüsse sind nur nach den auf dem Ver-\npositions en vigueur a la gare expeditrice.                 sandbahnhof geltenden Bestimmungen zugelassen.\nArticle 20                                                   Artikel 20\nDeclaration d'interet A la livraison                      Angabe des Interesses an der Lieferung\n§ 1. -Toute   expedition peut faire l'objet d'une decla-     § 1. - Für jede Sendung kann das Interesse an der\nration d'interet a Ja livraison, inscrite sur Ja lettre de   Lieferung durch Eintragung in den Frachtbrief nach Ar-\nvoiture comme il est dit a l'article 6, § 7, lettre c).      tikel 6 § 7 c) angegeben werden.\nLe montant de l'interet declare doit etre indique en         Der Betrag des Interesses muß in der Währung des\nmonnaie de !'Etat de depart, en francs .or ou en toute       Versandstaates, in Goldfranken oder in einer anderen\nautre monnaie qui serait fixee par !es tarifs.               durch die Tarife festgesetzten Währung ausgedrückt\nwerden.\n§ 2. - 11 est perc;:u une taxe d'un dixieme pour mille       § 2. - Für je angefangene zehn Kilometer wird eine\nde la somme declaree, par fraction indivisible de 10 ki-     Gebühr von einem Zehntausendstel der angegebenen\nlometres. Le minimum de perception par envoi est de          Summe erhoben. Die Mindestgebühr für eine Sendung\n1 franc par 100 kg et de 10 francs si le poids de l'envoi   beträgt einen Franken für je 100 Kilogramm und zehn\nexcede 1000 kg.                                              Franken, wenn das Gewicht der Sendung 1000 Kilogramm\nübersteigt.                            ·\nLes tarifs peuvent reduire cette taxe et ce minimum          Die Tarife können diese Gebühr und diesen Mindest>\nde perception.                                               betrag herabsetzen.","Nr. 3-Tag der Ausgabe: Bonn, den 18. Februar 1956                                      53\n•\nCHAPITRE III                                                    KAPITEL III\nModification du contrat de transport                                Abänder.ung des Fradltvertrages\nArticle 21                                                     Artikel 21\nDroit pour l'expediteur de modifier le contrat                    Recht des Absenders zur Abänderung des\nde transport                                                  Frachtvertrages\n§ 1. - L'expediteur a le droit de modifier le contrat           § 1. - Der Absender hat das Recht, den Frachtvertrag\nde transport en ordonnant:                                       abzuändern, indem er nachträglich verfügt:\na) que la marchandise soit retiree a la gare expedi-            a) daß das Gut auf dem Versandbahnhof zurück-\ntrice;                                                          gegeben werden soll;\nb) que la marchandise soit arretee en cours de route;           b) daß das Gut unterwegs angehalten werden soll,\nc) que la livraison de la marchandise soit ajournee,           c) daß die Ablieferung des Gutes ausgesetzt werden\nsoll;\nd) que la marchandise soit livree a une personne               d) daß das Gut einem anderen als dem im Frachtbrief\nautre que le destinataire indique sur la lettre de              angegebenen Empfänger abgeliefert werden soll,\nvoiture;\ne) que la marchandise soit livree a une gare autre             e) daß das Gut auf einem anderen als dem im Fracht-\nque la gare destinataire indiquee sur la lettre de              brief angegebenen Bestimmungsbahnhof abgeliefert\nvoiture ou qu'elle soit retournee a la gare expe-               oder an den Versandbahnhof zurückgesandt werden\nditrice, dans ce cas, l'expediteur peut prescrire.              soll; in diesem Falle kann der Absender vorschreiben,\nqu'une expedition commencee en petite vite9Se soit              daß Frachtgut als Eilgut oder Eilgut als Frachtgut\ncontinuee en grande vitesse ou inversement, a                   weiter- oder zurückbefördert wird, wenn der An-\ncondition que la gare ou Je transport a ete arrete              haltebahnhof die Abfertigungsbefugnis für beide\nsoit ouverte aux deux services; i1 peut egalement                Beförderungsarten hat; er kann auch den anzuwen-\nprescrire le tarif a appliquer et l'itineraire a suivre.        denden Tarif und den Beförderungsweg vorschreiben.\n· A moins de dispositions contraires des tarifs du chemin        Soweit die Tarife der Versandbahn keine entgegen-\nde fer expediteur, sont egalement acceptees les demandes         stehenden Bestimmungen enthalten, werden auch Anträge\nde modification du contrat de transport tendant:                 auf Abänderung des Frachtvertrages angenommen, die\nbetreffen:\nf) A retablissement d'un remboursement;                          f) die Belastung mit einer Nachnahme,\ng) a l'augmentation, a la    diminution ou au retrait du       g) die Erhöhung, Herabsetzung oder Aufhebung einer\nremboursement;                                                  Nachnahme;\nh) a l'affranchissement du prix de transport et des             h) die Bezahlung der Fracht und sonstiger Kosten nach\nautres frais selon les modalites prevues a l'article             Artikel 17 § 2 a) bis e) und g).\n17, § 2, lettres a) a e) inclus et g).\nDes ordres autres que ceux qui sont enumeres ci-des-           Andere als die oben erwähnten Verfügungen sind un-\nsus ne sont pas admis. Les tarifs internationaux peuvent         zulässig. Die internationalen Tarife können jedodt vor-\ntoutefois donner a l'expediteur Je droit d'ordonner, en          sehen, daß der Absender noch andere als die oben er-\nsus des modifications indiquees ci-dessus, d'autres modi-        wähnten Verfügungen treffen kann.\nfications.\nLes ordres ne doivent jamais avoir pour effet de               Die Verfügungen dürfen niemals eine Teilung der Sen-\ndiviser l'envoi.                                                 dung zur Folge haben.\n§ 2. -  Les ordres ulterieurs mentionnes ci-dessus doi-        § 2. - Die erwähnten nachträglichen Verfügungen sind\nvent etre donnes au moyen d'une declaration ecrite               durch eine schriftliche Erklärung nach dem Muster der\nconforrne au modele prevu a !'Annexe IVa a la presente           Anlage IV a zu diesem Ubereinkommen zu erteilen.\nConvention.\nCette declaration doit etre reproduite· et signee par          Diese Erklärung ist vom Absender auch auf dem Fracht-\nl'expediteur sur le duplicata de la lettx:e de voiture, qui      briefdoppel, das der Eisenbahn zugleich mit der Er-\nsera presente en meme temps au chemin de fer. La .gare           klärung vorzulegen ist, einzutragen und zu unterschrei-\nexpeditrice-certifiera la reception de !'ordre ulterieur en      ben. Der Versandbahnhof bestätigt die Entgegennahme\napposant son timbre a date sur le duplicata, au-dessous          der nachträglichen Verfügung, indem er auf dem Fracht-\nde la declaration de l'expediteur. Le duplicata lui sera         briefdoppel unterhalb der Erklärung des Absenders sei-\nalors restitue. Le chemin de fer qui se sera conforrne           nen Tagesstempel aufdrückt; das Doppel ist dann dem\naux ordres de l'expediteur sans exiger la presentation           Absender zurückzugeben. Befolgt die Eisenbahn die nach-\nde ce duplicata sera responsable du prejudice cause par          träglichen Verfügungen des Absenders, ohne sich das\nce fait au destinataire a qui ce duplicata aurait ete remis      Doppel vorlegen zu lassen, so haftet sie für den dadurch\npar l'expediteur.                                                verursachten Schaden dem Empfänger, wenn der Ab-\nsender ihm das Doppel übergeben hat.\nQuand l'expediteur demande l'augmentation, la dimi-             Verlangt der Absender die Erhöhung, Herabsetzung\nnution ou le retrait d'un remboursement, i1 doit produire        oder Aufhebung einer Nachnahme, so muß er die ihm\nle titre qui lui a ete primitivement delivre. En cas             ausgestellte Bescheinigung vorweisen. Wird die Nach-\nd'augmentation ou de diminution du remboursement, ce             nahme erhöht\" oder herabgesetzt, so wird diese Beschei-\ntitre est, apres rectification, rendu a l'interesse; il est      nigung nach Berichtigung dem Absender zurückgegeben.\nretire des mains de ce dernier en cas de retrait du rem-         Bei Aufhebung der Nachnahme wird ihm die Bescheini-\nboursement.                                                      gung abgenommen. ·\nTout ordre ulterieur donne par l'~xpediteur sous des            Nachträgliche Verfügungen des Absenders, die diesen\nformes autres que celles qui sont prescrites est nul.            Formvorschriften nicht entsprechen, sind nichtig.\n§ 3. - Le chemin de fer ne donne · suite aux ordres             § 3. -Die Eisenbahn gibt nachträglichen Verfügungen\nulterieurs donnes par l'expediteur que lorsqu'ils sont           des Absenders nur Folge, wenn sie beim Versandbahn-\ntransmis par la gare expeditrice.                                hof eingereicht worden sind.\nSi l'expediteur le demande, la gare destinataire ou la          Wenn es der Absender verlangt, hat der Versandbahn-\ngare d'arret est prevenue, a ses frais, par un telegramme        hof den Bestimmungs- oder Anhaltebahnhof auf seine\nou par un avis telephonique emanant de la gare expedi-           Kosten telegraphisch oder telephonisch zu benachrichti-\ntrice et confirmes par une declaration ecrite. A moins           gen; die telegraphische oder telephonische Mitteilung ist","54                                     Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1956; Teil II\nque Je tarif international au d'autres accords entre ]es     schriftlich zu bestätigen. Sofern nicht der internationale\nchemins de fer interesses n'en disposent autrement, Ja       Tarif oder andere Vereinbarungen der beteiligten Eisen-\ngare destinataire au Ja gare d'arret doit executer ]'ordre   bahnen etwas anderes bestimmen, hat jedoch der Be-\nulterieur sans attendre Ja confirmation, lorsque Je tele-    stimmungs- oder Anhaltebahnhof die nachträgliche Ver-\ngramme au J'avis telephonique provient de Ja gare ex-        fügung durchzuführen, ohne die schriftliche Bestätigung\npeditrice, ce qui doit etre verifie en cas de deute.         abzuwarten, wenn die telegraphisdle oder telephonische\nMitteilung vom Versandbahnhof herrührt; dies ist im\nZweifelsfall durch Rückfrage festzustellen.\n§ 4. -   Le droit de modifier Je contrat de transport         § 4. - Das Recht des Absenders zur Abänderung des\ns'eteint, meme si l'expediteur est muni du duplicata de      Frachtvertrages erlischt, auch wenn er das Frachtbrief-\nla lettre de voiture:                                        doppel besitzt:\na) lorsque la lettre de voiture a ete remise au desti-       a) sobald der Frachtbrief dem Empfänger übergeben\nnataire, ou                                                   ist, oder\nb) lorsque celui-ci a fait valoir le drolt resultant pour    b) sobald dieser seine Redite aus dem Frachtvertrag\nlui du contrat de transport conformement ä J'article          nach Artikel 16 § 3 geltend gemacht hat, oder\n16, § 3, ou\nc) lorsque le destinataire est autorise, conformement        c) wenn der Empfänger nach Artikel 22 verfügungs-\nä J'article 22,· a donner des ordres ulterieurs, des          berechtigt ist, sobald die Sendung in das Zollgebiet\nque l'envoi est entre dans Je territoire douanier du          des Bestimmungslandes eingetreten ist.\npays destinataire.\nA partir de ce moment, le chemin de fer doit se con-         Von diesem Zeitpunkt an hat die Eisenbahn die An-\nformer aux ordres du destinataire, sous peine d'etre         weisungen des Empfängers zu beachten; bei Nicht-\nresponsable envers lui des consequences de leur in-          beachtung wird sie ihm gegenüber für die daraus ent-\nexecution dans les conditions determinees au titre III.       stehenden Folgen unter den in Titel III angegebenen\nBedingungen haftbar.\nArticle 22                                                    Artikel 22\nDroit pour Je destlnatalre de modlfier Je contrat             Redlt des Empfängers zur Abänderung des Fracht-\nde transport                                                    vertrages\n§ 1. - Le destinataire a le droit de modifier le contrat      § 1. - Der Empfänger hat das Recht, den Frachtvertrag\nde transport lorsque l'expediteur n'a pas pris ä sa charge    abzuändern, wenn der Absender die auf die Beförderung\nles frais afferents au transport dans le pays destinataire   im Bestimmungsland entfallenden Kosten nicht über-\net qu'il a porte sur la lettre de voiture la mention prevue  nommen und im Frachtbrief den in Artikel 6 § 7 h) vor-\na 1'article 6, § 7, lettre h).                               gesehenen Vermerk angebradit hat.\nLes ordres que le destinataire peut donner ne portent        Die Verfügungen, die der Empfänger treffen kann,\neffet que lorsque J'envoi est entre dans le territoire       werden erst wirksam, wenn die Sendung in das Zoll-\ndouanier du pays destinataire.                               gebiet des Bestimmungslandes eingetreten ist.\nLe · d·estinataire peut ordonner.                             Der Empfänger kann verfügen:\na) que la marchandise soit arretee en cours de raute;        a) daß das Gut unterwegs angehalten werden soll;\nb) que la livraison de la mardiandise soit ajournee;          b) daß die Ablieferung des Gutes ausgesetzt werden\nsoll;\nc) que la mardiandise soit livree, dans le pays desti-       c) daß das Gut im Bestimmungsland einem anderen\nnataire, a une autre personne que le destinataire             als dem im Frachtbrief angegebenen Empfänger ab-\nindique sur la lettre de voiture.                             geliefert werden soll;\nd) que les formalites exigees par les douanes et autres      d) daß die zoll- und sonstigen verwaltungsbehördlichen\nautorites administratives s'executeront avec sa               Vorschriften unter seiner Mitwirkung oder der Mit-\nparticipation ou celle de son mandataire dans !es              wirkung seines Beauftragten nach Artikel 15 § 1 er-\nconditions fixees a l'article 15, § 1.                        füllt werden sollen.\nEn outre et sauf dispositions contraires des tarifs          Soweit die internationalen Tarüe keine entgegen-\ninternationaux, le destinataire peut ordonner:                stehenden Bestimmungen enthalten, kann der Empfänger\nferner verfügen:\ne) que la mardiandise soit livree, dans le pays desti-        e) daß das Gut im Bestimmungsland auf einem ande-\nnataire, ä une gare autre que la gare destinataire            ren als dem im Frachtbrief angegebenen Bahnhof\nindiquee sur la lettre de voiture. Dans ce cas, il            abgeliefert werden soll. In diesem Falle kann er\npeut prescrire qu'une expedition commencee en                 vorschreiben, daß Frachtgut als Eilgut oder Eilgut\npetite vitesse soit continuce en grande vitesse ou            als Frachtgut weiterbefördert wird, wenn der An-\ninversement, a condition que la gare ou le trans-             haltebahnhof die Abfertigungsbefugnis für beide\nport a ete arrete soit ouverte aux deux services;             Beförderungsarten hat. Er kann auch den anzuwen-·\nil peut egalement prescrire le tarif a appliquer et           denden Tarif und den Beförderungsweg vorschreiben.\nl'itineraire A suivre.\nDes ordres autres que ceux qui sont enumeres ci-des-          Andere als die oben erwähnten Verfügungen sind un-\nsus ne sont pas admis. Les tarifs internationaux peuvent      zulässig. Die internationalen Tarife können jedoch vor-\ntoutefois donner au destinataire le droit d'ordonner, en      sehen, daß der Empfänger noch andere als die oben er-\nsus des modifications indiquees ci-dessus, d'autres modi-     wähnten Verfügungen treffen kann.\nfications.\nLes ordres ne doivent jamais avoir pour effet de di-          Die Verfügungen dürfen niemals eine Teilung der Sen-\nviser l' envoi.                                               dung zur Folge haben.\n§ 2. - Les ordres mentionnes ci-dessus doivent etre           § 2. - Die erwähnten Verfügungen sind durch eine\ndonnes, au moyen d'une declaration ecrite conforme au         schriftliche Erklärung' nach dem MustJ!r der Anlage IV b\nmodele prevu ä !'Annexe IVb de la presente Convention,        zu diesem Ubereinkommen dem Bestimmungsbahnhof\nsoit a la gare destinataire, soit a la gare d'entree dans     oder dem Eintrittsbahnhof in das Bestimmungsland zu\nle pays destinataire.                                         erteilen.\nTout ordre ulterieur donne par le destinataire saus une       Verfügungen des Empfängers, die diesen Formvor-\nfo~e autre que celle prescrite est nul.                       schriften nidit entsprechen, sind nichtig.","Nr. 3 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 18. Februar 1956                                55\n•\nPour J'exercice de son droit de modifier le contrat de      Zur Ausübung seines Redites zur Abänderung des\ntransport, Je destinataire n·a pas a presenter Je duplicata  Frachtvertrages braucht der Empfänger das Frachtbrief-\nde Ja Jettre de voiture.                                     doppel nicht vorzulegen.\n§ 3. - Si le destinataire a ordonne de livrer la mar-        § 3. - Hat der Empfänger verfügt, daß das Gut einer\nchandise a une autre personne, celle-ci n·est pas autori-    anderen Person abzuliefern ist, so ist diese nicht berech-\nsee a modifier le contrat de transport.                      tigt, den Frachtvertrag abzuändern.\nArticle 23                                                    Artikel 23\nExecution des ordres ulterieurs                        Ausführung der nachträglidlen Verfügungen\n§ 1. - Le chemin de fer ne peut se refuser a J'execu-        § 1. - Die Eisenbahn darf die Ausführung der ihr nadi\ntion des ordres qui Jui sont donnes en vertu des articles    Artikel 21 oder 22 erteilten Verfügungen nur dann ver-\n21 ou 22, ni apporter de retards dans cette execution,       weigern oder hinausschieben, wenn:\nsauf dans les cas ci-apres:\na) l'execution n'est plus possible au .moment ou les         a) ihre Ausführung in dem Zeitpunkt nicht mehr mög-\nordres parviennent a Ja gare qui doit les executer;          lidi ist, in dem sie dem Bahnhof zugehen, der sie\nauszuführen hätte;\nb) l'execution est de nature a troubler le service re-       b) durdi ihre Ausführung der regelmäßige Beförde-\ngulier de J' exploitation;                                   rungsdienst gestört würde;\nc) l'execution est en opposition, lorsqu'il s'agit d'un     c) ihrer Ausführung bei .Änderung des Bestimmungs-\nchangement de Ja gare destinataire, avec !es lois            bahnhofs die Gesetze oder Vorschriften eines der\net reglements en vigueur sur l'un des territoires            an der Beförderung beteiligten Staaten, insbesondere\na parcourir, notamment au point de vue des pres-            ioll- und sonstige verwaltungsbehördlidie Vor-\ncriptions des douanes et autres autorites ad-                 ,.chriften, entgegenstehen;\nministratives;\nd) la valeur de la mardiandise, lorsqu'il s'agit d'un       d) bei Änderung des Bestimmungsbahnhofs der Wert\ndiangement de la gare destinataire, ne couvre pas,           des Gutes voraussiditlich die Gesamtkosten bis zum\nselon toute prevision, tous !es frais dont cette mar-        neuen Bestimmungsbahnhof nidit deckt, es sei denn,\nchandise sera grevee a l'arrivee a sa nouvelle desti-         daß der Betrag dieser Kosten sofort entridltet oder\nnation, a moins que le montant de ces frais ne soit          sidiergestellt wird.\npaye ou garanti immediatement.\nDans !es cas vises ci-dessus, celui qui a. donne des        In diesen Fällen ist derjenige, der naditräglidi verfügt\nordres ulterieurs est avise le plus töt possible des         hat, so bald wie möglidi von den Hindernissen zu ver-\nempediements qui s'opposent a l'execution de ses ordres.     ständigen, die der Ausführung seiner Verfügung ent-\ngegenstehen.\nSi le diemin de fer n·e~ pas a meme de prevoir ces          Wenn die Eisenbahn diese Hindernisse nidit voraus-\nempediements, celui qui a donne des ordres ulterieurs        sehen konnte, trägt derjenige, der nachträglidi verfügt\nsupporte toutes les consequences resultant du com-           hat, alle Folgen, die sich daraus ergeben, daß die Eisen-\nmencement d execution de ses ordres.                         bahn seine Verfügung auszuführen begonnen hat.\n0\n§ 2. - Si l' ordre ulterieur prescrit de livrer la mar-      § 2. - Ist nachträglidl verfügt worden, daß das Gut auf\ndiandise a une gare intermediaire, le prix de transport      einem Unterwegsbahnhof abgeliefert werden soll, so wird\nest calcule de la gare expeditrice jusqu'a cette gare        die Fracht für die Beförderung vom Versandbahnhof bis\nintermediaire. Si toutefois la mardiandise a deja ete        zum Unterwegsbahnhof beredinet. Ist jedodi das Gut be-\ntransportee au-dela de la gare intermediaire, le prix de     reits über den Unterwegsbahnhof hinaus befördert wor-\ntransport est calcule de la gare expeditrice jusqu'a la      den, so wird die Fracht für die Beförderung vom Ver-\ngare d'arret et de celle-ci jusqu'a la gare intennediaire.   sandbahnhof bis zum Anhaltebahnhof und von diesem\n.\nSi !'ordre ulterieur prescrit de transporter la mardian-\nzurück. bis zum Unterwegsbahnhof beredinet.\nIst naditräglich verfügt worden, daß das Gut nadl\ndise sur une autre gare destinataire ou de la retourner      einem anderen Bestimmungsbahnhof befördert oder nadi\na la gare expeditrice, le prix de transport est calcule      dem Versandbahnhof zurück.gesandt werden soll, so wird\nde la gare expeditrice jusqu'a la gare d'arret et de celle-  die Fradit für die Beförderung vom Versandbahnhof bis\nci jusqu·a la nouvelle gare destinataire ou jusqu'a la gare  zum Anhaltebahnhof und von diesem bis zum neuen Be-\nexpeditrice.                                                 stimmungsbahnhof beziehungsweise zum V_ersandbahnhof\nberedinet.\nLes tarifs applicables sont ceux en vigueur sur diacun       Auf diese Beförderungen sind die am Tage des Ab-\nde ces parcours au· jour de la conclusion du contrat de      schlusses des Frachtvertrages für jede Teilstrecke gülti-\ntransport.                                                   gen Tarjfe anzuwenden.\n§ 3. - L'expediteur ou le destinataire qui a donne !'or-     § 3. - Der Absender oder der Empfänger, der eine\ndre ulterieur est tenu de payer au diemin de fer tous        nachträgliche Verfügung erteilt hat, hat der Eisenbahn\nles frais nes de l'execution de cet ordre, a l'exception     alle Kosten zu ersetzen, die durch die Ausführung dieser\nde ceux resultant d'une faute du chemin de fer.              Verfügung entstehen, mit Ausnahme derjenigen, die auf\nihr Verschulden zurückzuführen sind.\nArticle 24                                                   Artikel 24\nEmpechements au transport                                       Beförderungshindernisse\n§ 1.-En cas d'empechements au transpoTt, il appar-           § 1. - Wenn einer Beförderung Hindernisse entgegen-\ntient au chemin de fer de decider s'il convient, dans        stehen, hat die Eisenbahn zu entsdieiden, ob es im In-\nl'interet de l'expediteur, de lui demander des instruc-      teresse des Absenders liegt, ihn um Anweisung zu er-\ntions, ou bien s'il est preferable de transporter d'office   sudlen, oder ob es zweckmäßiger ist, das Gut ohne wei-\nla marchandise en modifiant l'itineraire. Sauf faute de sa   teres unter Abänderung des Beförderungsweges weiter-\npart, le diemin de fer est fonde ä reclamer le prix de       zuleiten. Trifft die Eisenbahn kein Versdiulden, so kann\ntransport applicable par l'itineraire emprunte et ·dis-      sie die Fradit über den tatsächlidien Beförderungsweg\npose des delais correspondants a cet itineraire;- meme       und die entsprechende Lieferfrist beansprudien, audi\ns'ils sont plus longs que par l'itineraire primitif.         wenn diese länger ist als über den ursprünglidien Be-\nförderungsweg.","56                                     Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1956, Teil II\n§ 2. - S'il n'y a pas d'autre voie de transport ou si,         § 2. -  Ist kein anderer Beförderungsweg vorhanden\npour d'autres motifs, la continuation du transport n'est       oder ist die Weiterbeförderung aus anderen Gründen\npas possible, le d!.emin de fer demande des instructions       nid!.t möglich, so ersucht die Eisenbahn den Absender\na l'expediteur; toutefois, cette demande n'est pas obli-       um Anweisung; bei nur vorübergehender Behinderung\ngatoire pour le d!.emin de fer dans le cas d'emped!.ement      ir,folge der in Artikel 5 § 5 bezeichneten Umstände ist je-\ntemporaire resultant des circonstances prevues a l'ar-         doch die Eisenbahn zur Einholung der Anweisung nid!.t\nticle 5, § 5.                                                  verpflichtet.\n§ 3. -L'expediteur peut donner dans la lettre de voi-          §  3. - Der Absender kann im Frad!.tbrief für den Fall,\nture des instructions pour le cas ou un emped!.ement           daß ein Beförderungshindernis eintreten sollte, An-\nau transport se presenterait.                                  weisungen geben.\nSi d'apres l'appreciation du d!.emin de fer ces instruc-       Wenn diese Anweisungen nad!. dem Ermessen der\ntions ne peuvent pas etre executees, le d!.emin de fer         Eisenbahn nicht ausgeführt werden können, holt sie neue\ndemande de nouvelles instructions a l'expediteur.              Anweisungen des Absenders ein.\n§ 4. - L'expediteur avise d'un empechement au trans-           § 4. - Der Absender kann auf die Benachrichtigung von\nport peut resilier le contrat, it d!.arge pour lui de payer    einem Beförderungshindernis hin vom Vertrag zurück•\nau d!.emin de fer, suivant le cas, soit le prix du trans-      treten, muß aber dann der Eisenbahn je nad!. Lage des\nport pour le parcours deja effectue, soit les frais pre-       Falles die Fracht für die bereits zurückgelegte Strecke\nparatoires au transport, ainsi que tous ceux qui sont pre-     oder die Kosten für die Vorbereitung der Beförderung\nvus par les tarifs, a moins que le d!.emin de fer ne soit      sowie alle sonstigen in den Tarifen vorgesehenen Kosten\nen faute.                                                       bezahlen, es sei denn, daß die Eisenbahn ein Verschulden\ntrifft.\n§ 5. - L'expediteur peut donner ses instructions soit          §  5. - Der Absender kann seine Anweisung dem Ver-\na. la gare expeditrice, soit a la gare ou se trouve la mar-    sandbahnhof oder dem Bahnhof erteilen, wo sid!. das Gut\nd!.andise. s·n modifie la designation du destinataire ou       befindet. Ändert er die Person des Empfängers· oder den\nde la gare destinataire ou s'il donne ses instructions a       Bestimmungsbahnhof oder trifft er die Anweisung in\nune gare autre que la gare expeditrice, il doit inscrire       einem anderen Bahnhof als dem Versandbahnhof, so muß\nses instructions sur le duplicata de la lettre de voiture      er die Anweisung in das Frachtbriefdoppel eintragen und\nqui doit etre presente.                                        dieses vorlegen.\nSi le d!.emin de fer donne suite .aux instructions de          Befolgt die Eisenbahn die Anweisung des Absenders,\nl'expediteur sans avoir exige la presentation du dupli-        ohne sich das Frad!.tbriefdoppel vorlegen zu lassen, und\ncata de la lettre de voiture et si ce duplicata a ete trans-   wurde es dem Empfänger übergeben, so haftet sie diesem\nmis au destinataire, le d!.emin de fer est responsable         für einen daraus entstehenden Schaden.\nenvers celui-ci du dommage pouvant en resulter.\n§ 6.-Si l'expediteur avise d'un emped!.ement au                §  6. - Erteilt der Absender auf die Benachrichtigung\ntransport ne donne pas, dans un delai raisonnable, des         von .einem Beförderungshindernis hin innerhalb ange-\ninstructions executables, il sera procede conformement         messener Frist keine ausführbare Anweisung, so ist\naux reglements relatifs aux emped!.ements a. la livraison      nach den Bestimmungen über Ablieferungshindernisse zu\nen vigueur sur le chemin de fer sur lequel la marchandise      verfahren, die für die Eisenbahn gelt~n, auf deren\na ete retenue.                                                 Strecken das Gut angehalten worden ist.\nSi la mard!.andise a ete vendue, le produit de la vente,       Ist das Gut verkauft worden, so ist der Erlös nach Ab-\ndeduction faite des frais grevant la mard!.andise, doit        zug der auf dem Gute haftenden Kosten dem Absender\netre tenu a la disposition de l'expediteur. Si le produit      zur Verfügung zu stellen. Ist der Erlös geringer als die\nest inferieur aux frais grevant la margiandise, l'expedi-       auf dem Gute haftenden Kosten, so ist der Absender zur\nteur doit payer la difference.                                  Nachzahlung des Unterschiedes verpflidltet.\n§ 7. - Si l'emped!.ement au traiisport vient a cesser          § 7. - Fällt das Beförderungshindernis vor Eintreffen\navant l'arrivee des instructions de l'expediteur, la mar-       einer Anweisung des Absenders weg, so ist das Gut nach\nd!.andise est dirigee sur sa destination sans attendre ces      dem Bestimmungsbahnhof weiterzubefördern, ohne daß\ninstructions et l' expediteur en est prevenu dans le plus       Anweisungen abgewartet werden; det Absender ist hier-\nbref delai possible.                                          - von ohne Verzug _zu benachrichtigen.\n§ 8. - Si i·emped!.ement au transport intervient a.pres         § 8. - Tritt das Beförderungshindernis ein, nachdem der\nque le destinataire a modifie le contrat de transport en ver-   Empfänger den Frachtvertrag nach Artikel 22 abgeändert\ntu de l'article 22, le d!.emin de fer est tenu d'aviser ce      hat, so hat die Eisenbahn diesen Empfänger zu benach-\ndestinatalre; les dispo~itions des §§ 1, 2, 4, 6 et 7 sont     richtigen; die Bestimmungen der §§ 1, 2, 4, 6 unci 7 gelten\npar analogie applicables a. ce destinataire. Celui-ci           sinngemäß für ihn. Er ist nicht verpflichtet, das Fracht-\nn'est pas tenu de presenter le duplicata de la lettre de        briefdoppel vorzulegen.\nvoiture.\n§ 9. - Les dispositions de l'article 23 sont ap:l>licables      § 9. - Für die nach diesem Artikel ausgeführten Be-\naux transports effectues en vertu du present article.           förderungen gelten die Bestimmungen des Artikels 23.\nArticle 25                                                     Artikel 25\nEmpechements i\\ la livraison                                        Ablieferungshindemlsse\n§  1. - Lorsqu'il se presente des empechements        a la      § 1. - Wenn der Ablieferung des Gutes Hindernisse\nlivraison de la mard!.andise, la gare destinataire doit en      entgegenstehen, hat der Bestimmungsbahnhof den Ab-\nprevenir sans retard l'expediteur par l'entremise de la         sender davon durdl Vermittlung des Versandbahnhofs\ngare expeditrice et demander ses instructions. Quand            sofort in Kenntnis zu setzen und seine Anweisung einzu-\nla demande en a ete faite dans la lettre de voiture, cet        holen. Wenn er es im Fradltbrief verlangt hat, muß dies\navis doit etre donne par telegraphe. L'expediteur doit,         telegraphisch geschehen. Der Absender ist ferner ohne\nen outre, etre avise sans entremise de la gare expedi-          Vermittlung des Versandbahnhofs sdlriftlich oder tele-\ntrice, soit par ecrit, soit par telegraphe, quand il l'a de-    graphisdl zu benad!.ridltigen, wenn er dies im Fradlt-\nmande dans la lettre de voiture. Les frais de ces avis          brief verlangt hat. Die Kosten der Benachrichtigung haf-\ngrevent la mard!.andise;                                        ten auf dem Gute.\nSi le destinataire refuse la marchandise, l'expediteur          Verweigert der Empfänger die Annah'ine des Gutes, so\na le droit d'en disposer, meme s'il ne peut pas produire        steht dem Absender das Verfügungsrecht audJ. dann zu,\nle duplicata de la lettre de voiture.                           wenn er das Frachtbriefdoppel nicht vorweisen kann.","Nr. 3 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 18. Februar 1956                                  57\n•\nSi, apres avoir refuse la marc:handise, le destinataire      Erklärt sich der Empfänger nac:h Verweigerung der An-\nse presente pour en prendre livraison, eile lui est livree,   nahme nac:hträglich bereit, das Gut anzunehmen, so ist\na moins que la gare destinataire n'ait re<;u entre temps      ihm dieses -abzuliefern, sofern der Bestimmungsbahnhof\ndes instructi.ons contraires de l'expediteur. Avis de cette   inzwisc:hen keine entgegengesetzten Anweisungen des\nIivraison doit etre donne immediatement a l'expediteur        Absenders erhalten hat. Der Absender ist von dieser Ab-\npar une lettre recommandee dont les frais grevent la          lieferung sofort durch eingeschriebenen Brief zu benac:h-\nmarc:handise.                                                 ric:htigen; die Kosten des Briefes haften auf dem Gute.\nL'expediteur peut aussi demander, dans la lettre de          Der Absender kann im Frac:htbrief auc:h verlangen, daß\nvoiture, que la marc:handise Jui soit retournee d'office      ihm das Gut bei Eintritt eines Ablieferungshindernisses\ns\"il survient un empec:hement a la livraison. En dehors       ohne weiteres zurückgesandt werden soll. Sonst darf das\nde ce -cas, la marc:handise ne peut etre retournee a l'ex-   Gut nur mit seinem ausdrücklic:hen Einverständnis zurück-\npediteur sans son consentement expres.                       gesandt werden.\nA moins que !es tarifs n'en disposent autrement, !es         Sofern die Tarife nichts anderes bestimmen, müssen die\ninstructions de l'expediteur doivent etre donnees par        Anweisungen des Absenders durch Vermittlung des Ver-\nl'intermediaire de la gare expeditrice,                      sandbahnhofs gegeben werden.\n§ 2. -   Pour tout ce qui n'est pas prevu au § 1 et sous     § 2. -  Soweit in § 1 nichts vorgesehen ist, richtet sich\nreserve des dispositions de l'article 44, le mode de         das Verfahren bei Ablieferungshindernissen, vorbehalt-\nproceder, dans le cas d'empec:hement a la livraison, est     lic:h der Bestimmungen des Artikels 44, nach den für die\ndetermine par !es lois et reglements en vigueur pour le      abliefernde Eisenbahn geltenden Gesetzen und Vor-\nc:hemin de fer d1arge de Ja livraison.                       schriften.\nSi la marc:handise a ete vendue, le produit de la vente,      Ist das Gut verkauft worden, so ist der Erlös nach Ab-\ndeduction faite des frais grevant la marc:handise, doit      zug der auf dem Gute haftenden Kosten dem Absender\netre tenu a la disposition de l'expediteur. Si le produit    zur Verfügung zu stellen. Ist der Erlös geringer als die\nest inferieur aux frais grevant la marc:handise, l'expedi-   auf dem Gute haftenden Kosten, so ist der Absender zur\nteur doit payer la difference.                               Nachzahlung des Untersc:hiedes verpflichtet.\n§  3. - Si l'empec:hement a la livraison intervient apres     § 3. -  Tritt das Ablieferungshindernis ein, nachdem der\nque le destinataire a modifie Je contrat -de transport en     Empfänger den Frac:htvertrag nach Artikel 22 abgeändert\nvertu de l'article 22, le c:hemin de fer est tenu d'aviser   hat, so hat die Eisenbahn diesen zu benac:hrichtigen. Die\nce destinataire. Le § 2, deuxieme alinea, est applicable      Bestimmungen des zweiten Absatzes des § 2 gelten sinn-\npar anaJogie a ce dernier.                                   gemäß für diesen Empfänger.\n§  4. - Les dispositions de l'article 23 sont applicables     § 4. - Für die nach diesem Artikel ausgeführten Be-\naux transports effectues en vertu du- present article.        förderungen gelten die Bestimmungen des Artikels 23.\nTitre III                                                    Titel III\nResponsabilite.                                                  Haftung.\nActions nees du contrat de transport                            Ansprüdle aus dem Fradltvertrag\nCHAPITRE PREMIER                                                   KAPITEL I\nRespc:msabilite                                                  Haftung\nArticle 26                                                   Artikel 26\nResponsabilite collective des c:hemins de fer                   Haftungsgemeinschaft der Eisenbahnen\n§ 1. - Le chemin de fer qui ä accepte au transport la        § 1. - Die Eisenbahn, die das Gut mit dem Frachtbrief\nmarc:handise, avec la lettre de voiture, est responsable      zur Beförderung angenommen hat, haftet für die Ausfüh-\nde l'execution du transport sur le parcours total jusqu'a     rung der Beförderung auf der ganzen Strecke bis zur Ab-\nla livraison.                                                 lieferung.\n§ 2. -   Chaque chemin de fer subsequent, par le fait        § 2. - Jede folgende Eisenbahn tritt dadurch, daß sie\nmeme de la prise- en charge de la marchandise avec la         das Gut mit dem bei der Auflieferung ausgestellten\nlettre de voiture primitive, participe au contrat de trans-   Frachtbrief übernimmt, in den Frachtvertrag nach Maß-\nport, conformement aux stipulations de ce document, et        gabe des Frachtbriefes ein und übernimmt die sich daraus\nassume les obligations qui en resultent sans prejudice        ergebenden Verpflichtungen; die die Empfangsbahn be-\ndes dispositions de l'article 43, § 3, concernant le chemin   treffende Bestimmung des Artikels 43 § 3 bleibt unbe-\nde fer destinataire.                                          rührt.\nArticle 27                                                   Artikel 27\nEtendue de lll responsabilite                                    Umfang der Haftung\n§ 1. -   Le c:hemin de fer est responsable du depasse-       §   1. - Die Eisenbahn haftet für die Uberschreitung der\nment du delai de livraison, du dommage resultant de la        Lieferfrist und für den Schaden, der durc:h gänzlichen\nperte totale ou partielle de la marchandise, ainsi que        oder teilweisen Verlust oder durch Beschädigung des\ndes avaries qu'elle subit a partir de l'acceptation au        Gutes in der Zeit von der Annahme zur Beförderung bis\ntransport jusqu'a la livraison.                               zur Ablieferung entsteht.\n§ 2. ---; Le chemin de fer est dec:harge de cette respon-     § 2. -   Die Eisenbahn ist von dieser Haftung befreit,\nsabilite si le depassement du delai de livraison, la perte    wenn die Uberschreitung der Lieferfrist, der Verlust oder\nou l\"avarie a eu pour cause une faute de l'ayant droit,       die Beschädigung durch ein Verschulden des Berechtig-\nun ordre de celui-ci ne resultant pas d'une faute du          ten, durch eine nicht von der Eisenbahn versc:huldete An-\nd1emin de fer, un vice propre de la marchandise (dete-        weisung des Berechtigten, durch besondere Mängel des\nrioration interieure, dechet, etc.) ou des circonstances      Gutes (inneren Verderb, Schwinden usw.) oder durch\nque le chemin de fer ne pouvait pas eviter et aux con-        Umstände verursacht worden ist, welche die Eisenbahn\nsequences desquelles il ne pouvait pas obvier.          -     nicht vermeiden und deren Folgen sie nicht abwenden -\nkonnte.","58                                       Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1956, Teil II\n§  3. - Compte tenu de l'article 28, § 2, le dJ.emin de fer    §   3. - Die Eisenbahn ist von dieser Haftung befreit -\nest dedJ.arge de cette responsabilite, lorsque la perle ou     vergleidJ.e audJ. Artikel 28 § 2 -, wenn der Verlust oder\nl'avarie resulte des risques particuliers inherents a un       die BesdJ.ädigung aus der mit einer oder mehreren der\nou plusieurs des faits ci-apres:                               nadJ.benannten TatsadJ.en verbundenen besonderen Ge-\nfahr entstanden ist:\na) transport effectue en wagon decouvert en vertu              a) Beförderung in offenen Wagen auf Grund der ein-\ndes dispositions applicables ou d'accords conclus              sdJ.lägigen Bestimmungen oder nadJ. einer in den\navec l'expediteur et mentionnes dans la lettre de              FradJ.tbrief aufgenommenen AbmadJ.ung mit dem\nvoiture;                                                       Absender;\nb) absence ou defectuosite de l'emballage, pour les            b) Fehlen oder Mängel der Verpackung, wenn die Gü-\nmardJ.andises exposees par leur nature a des dedJ.ets          ter ihrer Natur nadJ. bei fehlender oder mangelhafter\nou avaries quand elles ne sont pas emballees ou                Verpackung Verlusten oder Beschädigungen aus-\nsont mal emballees;                                            gesetzt sind;\nc) operations de dJ.argement par l'expediteur ou de            c) Verladen der Güter durch den Absender oder Aus-\ndedJ.argement par le destinataire en vertu des dis-            laden durch den Empfänger nach den einsdJ.lägigen\npositions applicables ou d'accords conclus avec                Bestimmungen oder nach einer in den Frachtbrief\nl'expediteur et mentionnes dans la lettre de voiture,          aufgenommenen Abmachung mit dem Absender\nou d'accords conclus avec le destinataire;                     oder nach einer Abmachung mit dem Empfänger;\n- dJ.argement defectueux lorsque ce dJ.argement a ete           - mangelhafte Verladung, sofern die Verladung\neffectue par l'expediteur en vertu des dispositions            nadJ. den einsdJ.lägigen Bestimmungen oder nadJ.\napplicables ou d'accords conclus avec l'expediteur             etner in den Frachtbrief aufgenommenen Abmachung\net mentionnes dans la lettre de voiture;                       mit dem Absender durch diesen vorgenommen\nwurde;\nd) nature de certaines mardJ.andises exposees par des          d) natürliche Beschaffenheit gewisser Güter, derzufolge\ncauses inherentes a cette nature ·meme soit a la               sie gänzlichem oder teilweisem Verlust' oder Be-\nperte totale ou partielle, soit a l'avarie, notamment          schädigung, insbesondere durdJ. Bruch, Rost, inneren\npar bris, rouille, deterioration interieure et spon-            Verderb, Austrocknen, Verstreuen, ausgesetzt sind;\ntanee, dessication, deperdition;\ne) expedit_ion sous une denomination irreguliere, in-           e) Aufgabe unter unrichtiger, ungenauer oder unvoll-\nexacte ou incomplete d'objets e:x:clus du transport;            ständiger Bezeichnung der von der Beförderung\nexpedition sous une denomination irreguliere, in-               ausgeschlossenen oder nur bedingungsweise zu-\nexacte ou incomplete ou inobservation par l'expe-               gelassenen Gegenstände oder Nichtbeachtung der\nditeur des mesures de precaution prescrites pour                vorgeschriebenen VorsidJ.tsmaßnahmen für bedin-\nles objets admis sous conditions;                              gungsweise zur Beförderung zugelassene Gegen-\nstände durch den Absender;\nf) transport d'animaux vivants;                                 f) Beförderung von lebenden Tieren;\ng) transport des envois qui, en vertu de la· presente           g) Beförderung von Sendungen, die auf Grund dieses\nConvention, des dispositions applicables ou des                 Obereinkommens, nach den einschlägigen Bestim-\naccords conclus avec l'expediteur et mentionnes                 mungen oder nach einer in den Frachtbrief aufge-\ndans la lettre de voiture, doivent etre effectues               nommenen Abmachung mit dem Absender begleitet\nsous escorte, pour autant que l'escorte a pour but              werden müssen, sofern die Begleitung die Abwen-\nd'ecarter ce risque.                                            dung dieser Gefahr bezweckt\nArticle 28                                                     Artikel 28\nCharge de la preuve                                                  Beweislast\n§  1. - La preuve que le depassement du delai de                § 1.- Der Beweis, daß die Uberschreitung der Liefer-\nlivraison, la perte ou l'avarie a eu pour cause un des          frist, der Verlust oder die BesdJ.ädigung durdJ. eine der in\nfaits prevus a l'article 27, § 2, incombe au dJ.emin de fer.    Artikel 27 § 2 vorgesehenen Tatsachen verursacht worden\nist, obliegt der Eisenbahn.\n§  2. - Lorsque le dJ.emin de fer etablit que, eu egard         §  2. - Wenn die Eisenbahn darlegt, daß nach den Um-\naux circonstances de fait, la perte ou l'avarie a pu · re-      ständen des Falles ein Verlust oder eine Beschädigung\nsulter d'un ou de plusieurs des risques particuliers prevus     aus einer oder mehreren der in Artikel 27 § 3 erwähnten\nil l'article 27, § 3, il y a presomption qu'elle en resulte.    besonderen Gefahren entstehen konnte, wird vermutet,\nL'ayant droit conserve toutefois le droit de faire la           daß der Schaden hieraus entstanden ist. Dem Berechtig-\npreuve que le dommage n'a pas eu pour cause, totale-            ten steht jedoch das Recht zu nachzuweisen, daß der\nment ou partiellement l'un de ces risques.                      Schaden nicht oder nicht ausschließlich aus einer dieser\nGefahren entstanden ist\nCette presomption n'est pas applicable dans Ie cas              Diese Vermutung gilt im Falle des Artikels 27 § 3 a)\nprevu a l'article 27, § 3, lettre a), s'il y a manquant d'une   nicht bei außergewöhnlich großem Abgang oder bei Ver-\nimportance_ anormale ou perle de colis.                         lust von ganzen Stücken.\nArticle 29                                                     Artik.el 29\nPresomption en cas de reexpedition                                  Vermutung bei Neuaufgabe\n§  1. - Lorsqu'un envoi expedie aux conditions de Ia            § 1.- Wurde eine nach den Bestimmungen dieses Ober-\npresente Convention a ete reexpedie aux conditions de           einkommens beförderte Sendung nach den Bestimmungen\nla meme Convention et qu'une perte partielle ou une             desselben Obereinkommens neu aufgegeben und wird\navarie est constatee apres la reexpedition, il y a pre-         nach der Neuaufgabe ein teilweiser Verlust oder eine Be-\nsomption qu'elle s'est produite au cours du dernier             schädigung festgestellt, so wird vermutet, daß der teil•\ncontrat de transport si les conditions suivantes sont           weise Verlust oder die 'Beschädigung während des letzten\nremplies:                                                       Frachtvertrages eingetreten ist, sofern die folgenden Be-\ndingungen erfüllt sind:\na) l'envoi est reste toujours sous la garde du chemin           a) die Sendung muß stets im Gewahrsam der Eisen-\nde fer;                                                          bahn verblieben sein;\nb) l'envoi a ete reexpedie tel qu'il est arrive a la gare      b) die Sendung muß unverändert in dem Zustand auf-\nde reexpedition.                                                gegeben worden sein, in dem sie im Bahnhof der\nNeuaufgabe angekommen ist.","Nr. 3 -Tag der Ausgabe: Bonn, den 18. Februar 1956                                 59\n§ 2. -\n•\nLa meme presomption est applicable Iorsque Je           § 2. - Die gleidte Vermutung gilt audt, wenn der der\ncontrat de transport anterieur a Ja reexpedition n'etait      Neuaufgabe vorangehende Fradttvertrag nidtt diesem\npas soumis a Ja presente Convention, a condition que           Ubereinkommen unterstellt war, sofern bei direkter Auf-\ncette Convention eüt ete applicable en cas d'expedition       gabe vom ursprünglichen Versandbahnhof bis zum letz-\ndirecte entre Ja premiere gare expeditrice et la derniere     ten Bestimmungsbahnhof dieses Ubereinkommen anzu-\ngare destinataire.                                            wenden gewesen wäre.\nArticle 30                                                   Artikel 30\nPresomption de perle de la mardiandise. Cas ou eile est                  Vermutung für den Verlust des Gutes.\nretrouvee                                           Wiederauffinden des Gutes\n§ 1.-L'ayant droit peut, sans avoir a fournir d'autres         § 1. - Der Beredttigte kann das Gut ohne weiteren\npreuves, considerer la mardtandise-eomme perdue quand         Nadtweis als verloren betradtten, wenn es nidtt binnen\neile n'a pas ete livree au destinataire ou tenue a sa         30 Tagen nadt Ablauf der Lieferfrist dem Empfänger ab-\ndisposition dans les trente jours qui suivent l'expiration    geliefert oder zur Verfügung gestellt worden ist.\ndes delais de livraison.\n§ 2. - L'ayant droit, en recevant le paiement de              §  2. - Der Beredttigte kann bei Empfang der Entsdtä-\nl'indemnite pour Ja marchandise perdue, peut demander,        digung für das verlorene Gut sdtriftlidt verlangen, daß\npar ecrit, a etre avise immediatement dans Je cas Oll Ja      er sofort benachrichtigt wird, wenn das Gut binnen einem\nmardtandise serait retrouvee au cours de l'annee qui          Jahr nach Zahlung der Entschädigung wieder aufgefun-\nsuivra le paiement de l'indemnite. II lui est donne acte      den wird. Uber dieses Verlangen ist ihm eine Bescheini-\npar ecrit de cette demande.                                   gung zu erteilen.\n§ 3. - Dans Je delai de trente jours qui suit la reception    § 3. - Der BeredJ.tigte kann binnen 30 Tagen nach\nde cet avis, l'ayant droit peut exiger que Ja marchandise     Empfang der NadtridJ.t verlangen, daß ihm das Gut auf\nlui soit livree a rune des gares du parcours, contre paie-    einem Bahnhof der Beförderungsstredce abgeliefert wird;\nment des frais afferents au transport depuis la gare ex-      er hat dann die Kosten für die Beförderung des Gutes\npeditrice jusqu'a celle Oll a lieu Ja livraison et contre     vom Versandbahnhof bis zu dem Bahnhof zu bezahlen,\nrestitution de l'indemnite qu'il a re<;ue, deduction faite,   auf dem das Gut abqeliefert wird, und die erhaltene\neventuellement, des frais qui auraient ete compris dans       EntsdJ.ädigung, abzüglich der ihm etwa erstatteten, in\ncette indemnite, et sous reserve de tous droits a l'indem-    dieser EntsdJ.ädigung enthaltenen Kosten, zurüdczuzahlen;\nnite pour depassement du delai de livraison prevue A          seine Ansprüche auf Entschädigung wegen Uberschrei•\nrarticle 34 et, s'il y a lieu, a l'article 36.                tung der Lieferfrist nach Artikel 34 und gegebenenfalls\nArtikel 36 bleiben vorbehalten. .\n§ 4. - A defaut soit de Ja demande prevue au § 2, soit        § 4. - Wird das in § 2 erwähnte Verlangen nicht ge-\nd'instructions donnees dans le delai de trente jours          stellt oder ist keine Anweisung in der in § 3 bezeich-\nprevu au § 3, ou encore si la marchandise n'a ete re-         Qeten Frist von 30 Tagen erteilt worden oder wird das\ntrouvee que plus d'un an apres Je paiement de l'indem-        Gut später als ein Jahr nach Zahlung der Entschädigung\nnite, le chemin de fer en dispose confprmement aux Jois        wieder aufgefunden, so kann die Eisenbahn nach den\net reglements de !'Etat dont il releve.                        Gesetzen oder Vorschriften ihres Staates darüber ver-\nfügen.\nArticle 31                                                   Artikel 31\nMontant de l'indemnite en cas de perte de la                 Höhe der Entsdiädigung bei Verlust des Gutes\nmardiandise\n§ 1. - Quand, en vertu des dispositions de Ja presente        § 1. -  Hat die Eisenbahn auf Grund der Bestimmungen\n,  Convention, une indemnite pour perte totale ou partielle      dieses Ubereinkommens Entschädigung für gänzlidten\nde la marchandise est mise a la charge du chemin de .fer,     oder teilweisen Verlust des Gutes zu leisten, so wird\neile est calculee:                                            d·ie Entschädigung beredinet:\nd'apres le cours a la bourse,                                 nadi dem Börsenpreis,\na defaut de cours, d'apres le prix courant sur le marche,     mangels eines solchen nach dem Marktpreis,\na defaut de l'un et de l'autre, d'apres la valeur usuelle     mangels beider nach dem gemeinen Wert,\ndes marchandises de meme nature et qualite, au lieu et         den Güter gleicher Art und Beschaffenheit am Versandort\na l'epoque Oll la marchandise a ete acceptee au transport.    zu der Zeit hatten, zu der das Gut zur Beförderung an-\ngenommen worden ist.\nToutefois, l'indemnite ne peut depasser 100 francs par        Die Entschädigung darf jedoch vorbehaltlich der in Ar-\nkilogramme de poids brut manquant, sous reserve des           tikel 35 vorgesehenen Beschränkung 100 Franken für\nlimitations prevues a l'article 35.                           jedes fehlende Kilogramm des Rohgewichtes nicht über-\nsteigen.\nSont en outre restitues le prix de transport, les droits      Außerdem sind - ohne weiteren Schadenersatz -\nde douane et autres sommes deboursees a l'occasion du         Fracht, Zölle und sonstige aus Anlaß der Beförderung\ntransport de la marchandise perdue, sans autres dom-           des verlorenen Gutes bezahlte Beträge zu erstatten.\nmages-interets.\n§ 2. - Lorsque les elements qui servent de base au            §  2. - Sind die als Grundlage für die Beredinung der\ncalcul de l'indemnite ne ·sont pas exprimes d~ns la mon-      Entschädigung dienenden Beträge nicht in der Währung\n·naie de l'Etat oü le paiement est reclame, Ia conversion      des Staates ausgedrüdct, in dem die Zahlung verlangt\nest faite d'apres le cours aux jour et lieu du paiement       wird, so sind sie nach dem Kurs am Tage und Ort der\nde l'indemnite.                                               Zahlung der Entschädigung umzurechnen.\nArticle 32 •                                                 Artikel 32\nRestrictions de la responsabilite en cas de dediet              Einsdiränkung der Haftung bei Gewiditsverlust\n·       de route\n§ 1. - En ce qui conceme les marchandises qui, en              § 1. - Bei Gütern, die nach ihrer natürlichen Beschaf-\nraison de leur nature, subissent generalement un dechet       fenheit durch die Beförderung in der Regel einen Ge-\nde route par le seul fait du transport, Je diemin de fer      wichtsverlust erleiden, haftet die Eisenbahn ohne Rück-","60                                       Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1956, Teil II\nne repond que de Ja partie du dechet de route qui                sieht auf die Länge der durchfahrenen Strecke nur für\ndepasse Ja tolerance determini>e comme suit, quel que             den Teil des Gewichtsverlustes, der die nachstehend zu-\nsoit Je parcours effectue:                                        gelassenen Verlustgrenzen überschreitet:\na) deux pour cent du poids pour les marchandises                 a) 2 0/o des Gewichtes für die flüssigen oder in feuch-\nliquides ou remises au transport a l'etat humide                tem Zustand aufgegebenen Güter sowie für die fol-\nainsi que pour !es marchandises suivantes:                      genden Güter:\n.Bois de reglisse,                                                Farbhölzer, geraspelte oder gemahlene,\nBois de teinture räpes ou moulus,                                Felle,\nChampignons frais,                                               Fettwaren,\nCharbons et cokes,                                               Fische, getrocknete,\nComes et onglons,                                                Früchte (Obst), frische, getrocknete oder gedörrte,\nCrins,                                                           Gemüse, frische,\nCuirs,                                                           Häute,\nDechets de peaux,                                                Hautabfälle,\nEcorces,                                                         Hopfen,\nFeuilles de tabac fraiches,                                      Hörner und Klauen,\nFourrures,                                                       Kitte, frische,\nFruits frais, seches ou cuits,                                   Knochen, ganze oder gemahlene,\nGraisses,                                                        Kohle und Koks,\nHoublon,                                                         Leder,\nLaine,                                                           Pferdehaare,\nLegumes frais,                                                   Pilze, frisc:he,\nMastic frais,                                                    Rinden,\nOs entiers ou moulus,                                            Salz,\nPeaux,                                                           Sd!.weinsborsten,\nPoissons seches,                                                 Seifen und harte Ole,\nRacines,                                                         Süßholz,\nSavons et huiles concretes,                                      Tabak, geschnittener,\nSei,                                                             Tabakblätter, frisd!.e,\nSoies de porc,                                                   Tierflechsen,\nTabac häche,                                                     Torf,\nTendons d'animaux,                                               Wolle,\nTourbe;                                                          Wurzeln:\nb) un pour cent pour toutes !es autres marchandises              b) 1 0/o des Gewid!.tes für alle übrigen trockenen Güter,\nseches egalement sujettes a dechet de route.                     die gleichfalls bei der Beförderung einem Gewid!.ts-\nverlusJ ausgesetzt sind.\n§ 2.-::- La restriction de responsabilite prevue au § 1 ne       § 2. - Auf die -in § 1 vorgesehene Einsd!.ränkung der\npeut etre invoquee s'il est prouve, d\"apres !es circon-           Haftung kann sid!. die ·Eisenbahn nicht berufen, wenn\nstances de fait, que Ja perte ne resulte pas des causes           nad!.gewiesen wird, daß der Verlust nad!. den Umständen\nqui justifient Ja tolerance.                                      des Falles nid!.t auf die Ursachen zurückzuführen ist, die\nfür die Zulassung obiger Verlustgrenzen maßgebend\nwaren.\n§ 3. - Dans le cas ou plusieurs colis sont transportes           § 3. - Werden mehrere Stücke mit demselben Fracht-\navec une seule lettre de voiture, le dechet de route est          brief befördert, so wird der Gewid!.tsverlust für jedes\ncalcule pour chaque colis, lorsque son poids au depart            Stück berec:hnet, sofern dessen Versandgewid!.t entweder-\nest indique separement sur Ja lettre de voiture ou peut            auf dem Frad!.tbrief einzeln. angegeben ist oder auf\netre constate d'une autre maniere.                                andere Weise festgestellt werden kann.\n§ 4. - En cas de perte totale de la marchandise, il n'est        § 4. - Bei gänzlid!.em Verlust des Gutes wird bei der\nfait aucune deduction resultant du dechet de route pour           Bered!.nung der Entsd!.ädigung kein Abzug für Gewid!.ts-\nle calcul de l'indemnite.                                         verlust gemad!.t.\n§ 5. - Les prescriptions du present article ne derogent          § 5. - Durd!. diesen Artikel werden die Bestimmungen\n~ll rien a celles des articles 27 et 28.                           der Artikel 27 und 28 nid!.t berührt.\nArticle 33                                                      Artikel 33\nMontant de l'indemnite en cas d'avari~ de la                Höhe der Entsc:hädigung bei Besd!.ädigung des Gutes\nmardlandise\nEn cas d'avarie, Je chemin de fer doit payer le montant          Bei Beschädigung hat die Eisenbahn den Betrag der\nde la depreciation subie par Ja marchandise, sans autres          Wertverminderung des Gutes ohne weiteren Sd!.aden-\ndommages-interets. Ce montant est calcule en partant de           ersatz zu zahlen. Zur Ermittlung dieses Betrages ist die\nl'indemnite qui serait due en cas de perte, par appli-            Entsd!.ädigung, die im Falle des Verlustes bei Anwen-\ncation de !.'article 31, abstraction faite de la limitation a     dung von Artikel 31 - jedod!. ohne die Besd!.ränkung\n100 francs par kg de poids brut manquant, et en appli-            auf 100 Franken für jedes Kilogramm des Rohgewichtes\nquant ä cette indemnite un coefficient de reduction. Ce           - zu bezahlen wäre, herabzusetzen. Das Ausmaß dieser\ncoefficient est egal au rapport entre la valeur, au lieu          Herabsetzung ergibt sid!. aus dem Verhältnis zwisd!.en\nde destination, de la marchandise avariee et la valeur            dem Wert -des beschädigten Gutes am Bestimmungsort\nqu'aurait eue, en ce meme lieu, la marchandise si elle            und dem Wert, den das Gut am gleid!.en Ort gehabt\nn'avait pas ete avariee pendant l'execution du contrat            hätte, wenn es nid!.t während der Ausführung des Be-\nde transport.                                                     förderungsvertrages beschädigt worden wäre.\nToutefois l'indemnite ne peut depasser:                         Die Entschädigung darf jedoch nid!.t übersteigen:\na) si la totalite de l'expedition est depreciee par              a) wenn die ganze Sendung durd!. die Besd!.ädigung\nl'avarie, Je chiffre qu'elle aurait atteint en cas de           entwertet ist, den Betrag, der im Falle ihres gänz-\nperte totale;                                                   lid!.en Verlustes zu zahlen wäre;\nb) si une partie seulement de l'expedition est de-               b) wenn nur ein Teil der Sendung durch die Beschädi-\npreciee par l'avarie, le chiffre qu'elle aurait atteint         gung entwertet ist, den Betrag, der im Falle des\nen cas de perte de la partie depreciee.                         Verlustes des entwerteten Teiles zu zahlen wäre.","Nr. 3 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 18. Februar 1956                                  61\n•\nArticle 34                                                    Artikel 34\nMontanl de I'indemnite pour depassement du delai de                             Höhe der Entschädigung\nlivraison                                         bei Uberschreitung der Lieferfrist\n§ 1. - En cas de depassement du delai de livraison et         § 1. -   Wenn die Lieferfrist überschritten ist und der\nsi l'ayant droit ne prouve pas qu'un dommage en est           Berechtigte nicht nachweist, daß ein Schaden daraus ent-\nresulte, Je chemin de fer est tenu de payer un dixieme        standen ist, hat die Eisenbahn als Entschädigung für\ndu prix du transport pour chaque fraction du depasse-         jedes Zehntel, um das die Lieferfrist überschritten ist, ein\nrnent correspondant au dixieme du delai de livraison,         Zehntel der Fracht zu zahlen; angefangene Zehntel der\ntoute fraction du depassement inferieure a un dixierne        Lieferfrist werden voll gerechnet. Höchstens ist die halbe\ndu delai de livraison etant comptee pour un dixieme.          Fracht zu zahlen.\nLa rnoitie du prix du transport constitue l'indemnite\nmaximum.\n§ 2. - Si Ja preuve est fournie qu'un dommage est re-         § 2. -   Wird nachgewiesen, daß ein Schaden durch die\nsulte du depassement du delai de livraison, tl est paye,      Uberschreitung der Lieferfrist entstanden ist, so ist für\npour ce dommage, une indemnite qui ne peut pas depas-         diesen Schaden eine Entschädigung bis zur Höhe der\nser le prix de transport.                                     Fracht zu entrichten.\n§ 3. - Les indemnites prevues aux §§ 1 et 2 ne peuvent        § 3. -   Die in den §§ 1 und 2 vorgesehenen Entschädi-\npas se cumuler avec celles qui seraient dues pour perte       gungen werden nicht neben der bei gänzlichem Verlust\ntotale de la · marchandise.                                   des Gutes zu leistenden Entschädigung gewährt.\nEn cas de perte partielle, elles sont payees, s'il y a        Bei teilweisem Verlust sind sie gegebenenfalls für den\nlieu, pour la partie non perdue de l' expedition.             nicht verlorenen Teil der Sendung zu entrichten.\nEn cas d\"avarie, elles se cumulent, s\"il y a lieu, avec       Bei Beschädigung treten sie gegebenenfalls neben die in\nl\"indemnite prevue a l' article 33.                          Artikel 33 vorgesehene Entschädigung..\nDans tout !es cas, Je cumul des indemnites prevues            In keinem Falle darf die Gesamtentschädigung nach\naux §§ 1 et 2 avec celles prevue aux articles 31 et 33 ne     den Bestimmungen der §§ 1 und 2 zuzüglich derjenigen\npeut donner lieu au paiement d\"une indemnite totale           nach den Bestimmungen der Artikel 31 und 33 höher sein\nsuperieure a celle qui serait due en cas de perte totale      als die Entschädigung bei gänzlichem Verlust des Gutes.\nde la marchandise.\nArticle 35                                                    Artikel 35\nLimitation de l'indemnite en vertu de certains tarifs                      Beschränkung der Entschädigung\nbei bestimmten Tarifen\nLorsque le chemin de fer offre au public des conditions       Gewährt die Eisenbahn besondere Beförderungsbedin-\nparticulieres de transport (tarifs speciaux ou exception-     gungen (Spezial- oder Ausnahmetarife), die gegenüber\nnels) comportant une reduction sur le prix de transport       der nach den gewöhnlichen Bedingungen (Regeltarifen)\ncalcule d\"apres !es conditions ordinaires (tarifs generaux),  berechneten Fracht eine Ermäßigung enthalten, so kann\nil peut limiter l'indemnite due a l'ayant droit, en cas de    sie die dem Berechtigten bei Uberschreitung der Liefer-\ndepassement du delai de livraison, de perte ou d'avarie.      frist, Verlust oder Beschädigung zu leistende Entschädi-\ngung dem Betrage nach begrenzen.\nLorsque Ja limite ainsi resulte d'un tarif applique           Ist eine solche Begrenzung in einem Tarif vorgesehen,\nseulement sur une fraction du parcours, eile ne peut          der nur auf einem Teil der Beförderungsstredce ange-\netre invoquee que si Je fait generateur de I'indemnite       .wendet worden ist, so tritt die Beschränkucg der Haftung\ns·est produit sur cette partie du parcours.                   der Eisenbahn nur ein, wenn die die Entschädigung be-\ngründende Tatsache sich auf diesem Teil der Beförde-\nrungsstredce ereignet hat.\nArticle 36                                                    Artikel 36\nMontant de I'indemnite en cas de declaration d'interet                          Höhe der Entschädigung\na la livraison                                  bei Angabe des Interesses an der Lieferung\nS'il y a eu declaration d\"interet a Ja livraison, il peut     Ist das Interesse an der Lieferung angegeben, so kann\netre reclame, outre !es indemnites prevues aux articles 31,   außer den in den Artikeln 31, 33, 34 und gegebenenfalls\n33, 34 et, s'il y a lieu, a l'article 35, la reparation du    in Artikel 35 vorgesehenen Entschädigungen der Ersatz\ndommage supplementaire prouve jusqu'a concurrence du          des weiteren nachgewiesenen Schadens bis znr Höhe des\nmontant de I'interet declare.                                 als Interesse angegebenen Betrages beansprucht werden.\nArticle 37                                                     Artikel 37\nMontant de l'indemnite en cas de dol ou de faule lourde                           Höhe der Entschädigung\n·    imputable au dtemin de fer                      bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit der Eisenbahn\nDans tous !es cas oü le depassement du delai de li-           Ist die Uberschreitung der Lieferfrist, der gänzliche\nvraison, la perte totale ou partielle ou l'avarie subis par   oder teilweise Verlust oder die Beschädigung des Gutes\nla marchandise ont pour cause un dol ou une faute             auf Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit der Eisenbahn\nlourde imputable au chemin de fer, l'ayant droit doit etre   zurüdczuführen, so ist der nachgewiesene volle Schaden\ncompletement indemnise pour le prejudice prouve,               jeweils bis zum Doppelten der in den Artikeln 31, 33,\njusqu'a concurrence du double des maxima prevus aux          34, 35 und 36 vorgesehenen Höchstbeträge zu ersetzen.\narticles 31, 33, 34, 35 et 36 suivant le cas.\nArticle 38                                                     Artikel 38\nInterets de l'indemnite                                    Verzinsung der Entschädigung\nL'ayant droit peut demander des interets de I'indemnite.       Der Berechtigte kann auf die ihm gewährte Entschädi-\nCes interets, calcules ä raison de cinq pour cent !'an, ne    gung Zinsen in Hifüe von 5 0/o jährlich verlangen, sofern\nsont dus que si l'indemnite depasse dix francs pour           die Entschädigung zehn Franken für einen Frachtbrief\nd1aque lettre de voiture; ils courent du jour de Ja recla-    übersteigt. Die Zinsen laufen vom Tage der in Artikel 41\nmation administrative prevue ä l'article 41, ou, s'il n'y     vorgesehenen Reklamation oder, wenn keine Reklama-\na pas eu de reclamation, du jour de la demande en             tion vorausging, vom Tage der Klageerhebung an.\njustice.","62                                      Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1956, Teil II\nArticle 39                                                     Artikel 39\nRestitution des indemnites                                  Rückerstattung der Entschädigung\nToute indemnite indüment pen;:ue doit etre restituee.            Eine zu Unrecht empfangene Entschädigung: ist zu er-\nstatten.\nEn cas de fraude, le chemin de fer a droit, en outre,            Jm Falle eines Betruges hat die Eisenbahn außerdem\nau versement d\"une somme egale a celle qu\"il a payee             Anspruch auf Zahlung einer Summe, die dem von ihr\nindüment.                                                        zu Unrecht gezahlten Betrag gleid1kommt.\nArticle 40                                                     Artikel 40\nResponsabilite du chemin de fer pour ses agents                       Haftung der Eisenbahn für ihre Leute\nLe chemin de fer est responsable des agents attaches a           Die Eisenbahn haftet für ihre Bediensteten und für\nson service et des autres personnes qu'il emploie pour           andere Personen, deren sie sich bei Ausführung der von\nrexecution d\"un transport dont il est charge.                    ihr übernommenen Beförderung bedient.\nToutef.ois si, a la demande d\"un interesse, les agents           Wenn jedoch Eisenbahnbedienstete auf Verlangen\ndu chemin de fer etablissent les lettres de voiture, font        eines Beteiligten Frachtbriefe ausstellen oder Obersetzun-\ndes traductions ou rendent d'autres services qui n'incom-        gen anfertigen oder sonstige der Eisenbahn nicht ob-\nbent pas au chemin de fer, ils sont consideres comme             liegende Verrichtungen besorgen, gelten sie als Beauf-\nagissant pour le compte de la personne a laquelle ils            tragte dessen, für den. sie tätig sind.\nrendent ces services.\nCHAPITRE II                                                     KAPITEL II\nReclamations administratives. Actions judiciaires.             Reklamationen. Klagen. Verfahren und Verjährung\nProcedure et prescriptlon en cas de litiges nes du                    bei Streitigkeiten jlUS dem Frachtvertrag\ncontrat de transport\nArticle 41                                                     Artikel 41\nReclamations administratives                                           Reklamationen\n• § 1. - Les reclamations administratives relatives au              § 1. - Reklamationen aus dem Frachtvertrag sind\ncontrat de transport doivent etre adressees par ecrit au         schriftlich bei der in Artikel 43 bezeichneten Eisenbahn\nchemin de fer designe ä l'article 43.                            einzureichen.\n§ 2. - Le droit de presenter une reclamation appartient          § 2. - Zur Einreichung einer Reklamation sind die\naux personnes qui ont le droit d'actionner le chemin de          nach Artikel 42 zur gerichtlichen Geltendmachung von\nfer en vertu de l'article 42.                                    Ansprüchen gegen die Eisenbahn berechtigten Personen\nbefugt.\n§ 3. -   Quand la reclamation est presentee par l'expedi-        § 3. - Bei Einreichung einer Reklamation hat der Ab-\nteur, il doit produire le duplicata de la lettre de voiture.     sender das Frachtbriefdoppel, der Empfänger den Fracht-\nQuand elle est presentee par le destinataire, il doit            brief vorzuleg~. wenn dieser ihm übergeben worden\nproduire la le~tre de voiture si elle lui a ete remise. •        ist.\n§ 4. - La lettre de voiture, le duplicata et les autres          § 4. - Der Frachtbrief, das Frachtbriefdoppel und die\npieces que l'ayant droit juge utile de joindre ä sa re-          sonstigen Belege, die der Berechtigte seiner Reklamation\nclamation doivent etr-e presentes soit en originaux, soit        beifügen will, sind im Original oder in Abschrift vor-·\nen copies, celles-ci düment Jegalisees si le chemin de fer       zulegen, Abschriften auf Verlangen der Eisenbahn in\nle demande.                                                      gehörig beglaubigter Form.\nLors du reglement de la reclamation, le chemin de fer            Bei der endgültigen Erledigung der Reklamation kann\npourra exiger la presentation en original de la lettre de        die Eisenbahn die Vorlage des. Frachtbriefes, des Fracht-\nvoiture, du duplicata ou du bulletin de remboursement            briefdoppels oder der Bescheinigung über die Nach-\neil vue d'y porter la constatation du reglement.                 nahme im Original verlangen, um auf ihnen die end-\ngültige Erledigung zu vermerken.\nArticle 42                                                     Artikel 42\nPersonnes qui peuvent exercer l'action judiciaire contre              Zur gerichtlidten Geltendmachung von Ansprüdten\nle dlemin de fer                                   gegen die Eisenbahn berechtigte Personen\n§ 1.- L'action judiciaire en restitution d'une somme             § 1. - Zur gerichtlichen Geltendmachung von Ansprü-\npayee en vertu du contrat de transport n'appartient qu'a         chen auf Rückerstattung von Beträgen, die auf Grund des\ncelui qui a effectue le paiement.                                Frachtvertrages gezahlt worden sind, ist nur befugt, wer\ndie Zahlung geleistet hat.\n§ _2. - L'action judiciaire relative aux remboursements          § 2. -  Zur gerichtlichen Geltendmachung von Ansprü-\nprevues ä l'article 19 n'appartient qu'ä l'expediteur.           chen wegen Nachnahmen (Artikel 19) ist nur der Ab-\nsender befugt.\n§  3. - Les autres actions judiciaires contre le chemin          § 3. -  Zur gerichtlichen Geltendmachung sonstiger An-\nde fer qui naissent du contrat de transport appar-               sprüche gegen die Eisenbahn auf Grund des Frachtver-\ntiennent:                                                        trages sind befugt:\na) a l'expediteur jusqu'au moment ou le destinataire             a) der Absender bis zu dem Zeitpunkt, in welchem der\na, soit retire la lettre de voiture, soit fait v;aloir          Empfänger den Frachtbrief angenommen oder die\nles droits qui lui appartiennent en vertu de l'article           ihm nach Artikel 16 § 3 oder Artikel 22 zustehen-\n16, § 3, ou de l'article 22;                                    den Rechte geltend gemacht hat;\nb) au destinataire, ä partir du moment ou il a, soit             b) der Empfänger von dem Zeitpunkt an, in dem er\nretire la lettre de voiture, soit fait valoir les droits        den Frachtbrief angenommen oder die ihm nach Ar-\nqui lui appartiennent en vertu de l'article 16, § 3;            tikel 16 § 3 zustehenden Rechte geltend gemacht\nhat;","Nr. 3 -Tag der Ausgabe: Bonn, den 18. Februar 1956                                 63\nc)\n•\nau destinataire ayant le droit de disposition, in-       c) der im Frachtbrief vom Absender als verfügungs-\ndique par l'expediteur dans Ja lettre de voiture,            berechtigt bezeichnete Empfänger von dem Zeit-\nä partir du moment oü i1 a fait valoir !es droits qui        punkt an, in dem er seine Red!te nach Artikel 22\nlui appartiennent en vertu de J'article 22. Toutefois        geltend gemacht hat. Dieses Klagered!t erlischt je-\nJe droit d'exercer cette action est eteint des que Ia        doch, sobald dem durch eine Verfügung nach Ar-\nlettre de voiture a ete transmise au destinataire           tikel 22 § 1 c) bezeichneten Empfänger der Fracht-\nindique conformement ä l'article 22, § 1, lettre c),         brief übergeben worden ist oder dieser seine Rechte\nou des que ce dernier a fait valoir !es droits qui          nadl Artikel 16 § 3 geltend gemacht hat.\nlui appartiennent en vertu de J'article 16, § 3.\nPour exercer ces actions, J'expediteur doit presenter le       Bei der gerichtlichen Geltendmachung von Ansprüchen\nduplicata de la lettre de voiture. A defaut, il ne peut       hat der Absender das Frachtbriefdoppel vorzulegen. Ver-\nactionner le chemin de fer que si le destinataire J'y a       mag er dies nicht, so kann er seinen Anspruch gegen\nautorise ou s'il apporte la preuve que le destinataire a      die Eisenbahn nur mit Zustimmung des Empfängers oder\nrefuse la marchandise.                                        dann gerichtlich geltend machen, wenn er nachweist, daß\nder Empfänger die Annahme des Gutes verweigert hat.\nArticle 43                                                  Artikel 43\nChemins de fer contre lesquels l'action judiciaire peut        Eisenbahnen, gegen wekhe Ansprüdte gerichtlich geltend\netre exercee. Competence                              gemacht werden können. Zuständigkeit\n§ 1. -    L'action judiciaire en restitution d'une somme       § 1. -  Ansprüdie auf Rückerstattung von Beträgen,\npayee en vertu du contrat de transport peut etre exercee       die auf Grund des Fraditvertrages gezahlt worden sind,\nsoit contre Je chemin de fer qui a per~u cette somme,          können entweder gegen die Eisenbahn geriditlidt geltend\nsoit contre le chemin de fer au profit duquel Ja somme         gemadit werden, die den Betrag erhoben hat, oder gegen\na ete per~ue en trop.                                          diejenige, zu deren Gunsten der zu hohe Betrag erhoben\nworden ist.\n§   2. - L'action judiciaire relative aux remboursements      § 2. - Ansprüdie wegen Nachnahmen nach Artikel 19\nprevus a J'article 19 ne peut etre exercee que contre          können nur gegen die Versandbahn gerichtlich geltend\nJe dlemin de fer expediteur.                                   gemacht werden.\n§ 3. - Les autres actions judiciaires qui naissent du          § 3. ;_ Sonstige Ansprüdie aus dem Frachtvertrag kön-\ncontrat de transport peuvent etre exercees exclusivement       nen nur gegen die Versandbahn, die Empfangsbahn oder\ncontre le chemin de fer expediteur, le diemin de fer des-      diejenige Eisenbahn geriditlidi geltend gemadit werden,\ntinataire ou celui sur lequel s'est produit le fait gene-      auf deren Strecke sich die den Anspruch . begründende\nrateur de raction.                                             Tatsache ereignet hat.\nLe diemin de fer destinataire peut -cependant etre ac-        Die Empfangsbahn kann jedodi auch dann gerichtlich\ntionne, meme s'il n'a re~u ni la mardiandise ni la lettre      in Anspruch genommen werden, wenn sie weder das Gut\nde voiture.                                                    nodi den Frachtbrief erhalten hat.\n§ 4. - Si le demandeur a le dloix entre plusieurs che-        § -'· - Besitzt der Kläger die Wahl unter mehreren\nmins de fer, son droit d'option s'eteint des que l'action      Eisenbahnen, so erlisdit sein Wahlredit, sobald die\nest intentee contre un de ces diemins de fer.                  Klage gegen eine dieser Eisenbahnen eingereidtt ist.\n§ 5: - L' action judiciaire ne peut etre intent~e que de-     § 5. - Wenn in Staatsverträgen oder Konzessionen\nvant le juge competent de !'Etat duquel releve le diemin       nichts anderes bestimmt ist, kann der Anspruch nur vor\nde fer actionne, ä moins·qu'il n'en soit decide autrement      den zuständigen Geri<hten des Staates geltend gemacht\ndans les accords entre Etats ou Ies actes de concession.       werden, dem die in Ansprudi genommene Eisenbahn an-\ngehört.\nLorsqu'une entreprise exploite des reseaux autonomes          Betreibt ein Unternehmen mehrere selbständige Eisen•\ndans divers Etats, diacun de ces reseaux est considere         bahnnetze in verschiedenen Staaten, so wird jedes dieser\ncomme un chemin de fer distinct au point de vue de             Eisenbahnnetze als besondere Eisenbahn im Sinne dieser\nJ'application du present paragraphe.                           Vorsdirift angesehen.\n§ 6. - L'action judidaire peut etre formee contre un          § 6. - Im Wege der Widerklage oder der Einrede kön-\nchemin de fer autre que ceux qui sont designes aux             nen Ansprüche auch gegen eine andere als die in den\n§§ 1, 2 et 3, lorsqu'elle est presentee comme demande          §§ 1. 2 und 3 genannten Eisenbahnen geltend gemacht\nreconventionnelle ou comme exception dans l'instance           werden, wenn sich die Klage auf den selben Frachtver-\nrelative ä une demande principale fondee sur Ie meme           trag gründet.\ncontrat de transport.\n§ 7. - Les dispositions du present article ne s'appli-        § 7. -  Die Bestimmunqen dieses Artikels finden keine\nquent pas aux recours des chemins de fer entre eux,            Anwendung auf den in Kapitel III dieses Titels geregel-·\nregles au chapitre III du present titre.                       ten Rückgriff der Eisenbahnen gegeneinander.\nArticle 44                                                  Artikel 44\nConstatation de la perte partielle ou d'une avarie subie           Feststellung eines tellweisen Verlustes oder einer\npar une marchandise                                       Beschädigung des Gutes\n§ 1. - Lorsqu'une perte partielle ou une avarie est           § 1. -    Wird ein teilweiser Verlust oder eine Beschä-\ndecouverte ou presumee par le chemin de fer ou lorsque         digung von der Eisenbahn entdeckt oder vermutet oder\nl'ayant droit en allegue J'existence, le chemin de fer est     vom Bere<htigten behauptet, so hat die Eisenbahn je\ntenu de dresser sans delai et si possible en presence de       nach der Art des Sdiadens den Zustand des Gutes, sein\ncet ayant droit un proces-verbal constatant, suivant la        Gewidit und. soweit möglidi, Ausmaß und Ursache des\nnature du dommage, l'etat de la mardiandise, son poids         Schadens sowie den Zeitpunkt seines Entstehens un-\net; autant que possible, l'importance du dommage, sa           verzüglich in einer Niederschrift {Tatbestandsaufnalime)\ncause et le moment ou il s'est produit.                        festzuhalten, und zwar wenn möglidt in Gegenwart des\nBere<htigten.\nUne copie de ce proces-verbal doit etre remise gra-           Dem Berechtigten ist auf sein Verlangen eine Abschrift\ntuitement ä l'ayant droit s'il le demande.                     dieser Tatbestandsaufnahme unentgeltlidl auszuhändigen.\n§ 2. - Lorsque l'ayant droit n'accepte pas les consta•        § 2. - Wenn der Berechtigte die Feststellungen der\ntations du proces-verbal, il peut demander la constata-        Tatbestandsaufnahme nicht anerkennt, kann er verlan-\ntion judiciaire de l'etat et du poids de la marchandise,       gen, daß der Zustand und das Gewicht des Gutes, die","64                                      Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1956, Teil II\nainsi que des causes et du montant du dommage, la             Schadensursache sowie der Betrag des Schadens gericht-\nprocedure est soumise aux lois et reglements de l'Etat        lich festgestellt werden, das Verfahren richtet sich nach\nau la constatation judiciaire a lieu.                         den Gesetzen und Vorschriften des Staates, in dem die\ngerichtliche Feststellung erfolgt.\nArticle 45                                                    Artikel 45\nExtinction de l'action contre le dlemln de fer nee du            Erlösdlen der Ansprüdle gegen die Eisenbahn aus dem\ncontrat de transport                                              Fradltvertrag\n§ 1.- L'acceptation de la marchandise par l'ayant             § 1. - Mit der Annahme des Gutes durch den Berech-\ndroit eteint taute action nee du contrat de transport         tigten sind alle Ansprüche aus dem Frachtvertrag wegen\ncontre le chemin de fer pour depassement du delai de          Uberschreitung der Lieferfrist, teilweisen Verlustes oder\nlivraison, perte partielle au avarie.                         Beschädigung gegen die Eisenbahn erloschen.\n§ 2. -Toutefois, raction n·est pas eteinte:                   § 2. -   Jedoch erlöschen nicht:\na) si l'ayant droit foumit la preuve que le dommage           a) Entschädigungsansprüche, wenn der Berechtigte\na pour cause un dol ou une faute lourde imputable            nachweist, daß der Schaden durch Vorsatz oder\nau chemin de fer;                                            grobe Fahrlässigkeit der Eisenbahn verursacht wor-\nden ist,\nb) en cas de reclamation pour depassement du delai            b) E~tschädigungsansprüche wegen Uberschreitung der\nde livraison, lorsqu\"elle est faite a run des chemins         Lieferfrist, wenn sie bei einer der in Artikel 43 § 3\nde fer designes par l'article 43, § 3, dans un delal         genannten Eisenbahnen binnen 30 Tagen, den Tag\nne depassant pas trente jours non compris celul               der Annahme des Gutes durch den Berechtigten\nde racceptation de la marchandise par l'ayant droit,          nicht mitgerechnet, geltend gemacht werden,\nc) en cas de reclamation pour perte partielle ou pour         c) Entschädigungsansprüche wegen teilweisen Ver-\navarie:                                                       lustes oder wegen Beschädigung:\n10 si la perte au ravarie a ete constatee avant l'ac-         1. wenn der Verlust oder die Beschädigung vor der\nceptation de la marchandise par l'ayant droit                 Annahme des Gutes durch den Berechtigten nach\nconformement ä rarticle 44,                                   Artikel 44 festgestellt worden ist,\n2 ° si la constatation qui aurait du etre faite confor-       2. wenn die Feststellung, die nach Artikel 44 hätte\nmement ä l'article 44 n·a ete omise que par la                erfolgen müssen, nur durch Verschulden der\nfaute du chemin de fer;                                       Eisenbahn unterblieben ist,\nd) en cas de reclamation pour dommages non appa-              d) Entschädigungsansprüche wegen äußerlich nicht er-\nrents dont l'existence est constatee apres raccep-            kennbarer Schäden, die erst nach der Annahme des\ntation de la marchandise par l'ayant droit a la               Gutes durch den Berechtigten festgestellt worden\ndouble condition:                                             sind, sofern die folgenden Bedingungen erfüllt\nsind:\n1° qu'immediatement apres Ja decouverte du dom-               1. Die Feststellung nach Artikel 44 muß unverzüg-\nmage et au plus tard dans )es sept jours qui                  lich nadl der Entdedcung des Schadens und spä-\nsuivent l\"acceptation de Ja marchandise, la de-               testens sieben Tage nach der Annahme des Gutes\nmande de constatation conforme a l'article 44                 durch den Berechtigten verlangt werden, .\nsoit faite par l'ayant droiti\n2° que l\"ayant droit prouve que Je dommage s'est              2. der Berechtigte muß beweisen, daß der Schaden\nproduit entre racceptation au transport et Ja                 in der Zeit zwischen der Annahme zur Beförde-\nlivraison.                                                    rung und der Ablieferung entstanden ist.\n§ 3. - Si Ja marchandise a ete reexpediee dans les            § 3. - Ist das Gut unter den in Artikel 29 § 1 vor•\nconditions prevues a rarticle 29, § 1, les actions en in-     gesehenen Bedingungen neu aufgegeben worden, so er-\ndemnite pour perte partielle ou avarie nees du contrat        löschen die Entsdlädigungsansprüche wegen teilweisen\nde transport anterieur a Ja reexpedition sont eteintes        Verlustes oder Beschädigung aus dem der Neuaufgabe\ncomme s\"il s·agissait d\"un contrat unique.                    vorangehenden Frachtvertrag, wie wenn es sidl um\neinen einzigen Fradltvertrag handeln würde.\nArticle 46                                                    Artikel 46\nPrescription de l'action nee du contrat de transport           Verjährung der Ansprüdle aus dem Fradltvertrag\n§ 1.- L\"action nee du contrat de transport est pres-          § 1. -   Ansprüche aus dem Frachtvertrag verjähren in\ncrite par un an.                                              einem Jahre.\nToutefois, Ja prescription est de trois ans s\"il s·agit:       Die Verjährungsfrist beträgt jedoch drei Jahre:\na) de r action en versement d\"un remboursement per-            a) bei Ansprüchen auf Auszahlung einer Nachnahme,\ncu par le chemin de fer sur le destinataire;                   welche die Eisenbahn vom Empfänger eingezogen\nhat;\nb) de raction en versement du reliquat d'une vente             b) bei Ansprüchen auf Auszahlung des Erlöses eines\neffectuee par le chemin de fer;                                von der Eisenbahn vorgenommenen Verkaufes;\nc) d'une action fondee sur un dommage ayant pour              c) bei Ansprüchen wegen eines durch Vorsatz ver-\ncause un. dol;                                                 ursachten Schadens,\nd) d'une action fondee sur le cas de fraude prevu a           d) bei Ansprüchen wegen des in Artikel 39 erwähnten\nl\"article 39;                                                  Falles des Betruges,\ne) dans le cas prevu a rarticle 29, § 1, de l'action          e) bei Ansprüchen aus dem der Neuaufgabe voran-\nfondee sur le contrat de transport anterieur a la re-          gehenden Frachtvertrag in dem in Artikel 29 § 1\nexpedition.                                                   vorgesehenen Falle.\n§ 2. - La prescription court:                                 § 2. -Die Verjährung beginnt:\na) pour les actions en indemnite pour perte partielle,        a) bei Entschädigungsansprüchen wegen Uberschrei-\navarie ou depassement du delai de livraison: du                tung der Lieferfrist, teilweisen Verlustes oder Be-\njour au la livraison a eu lieu;                               schädigung mit dem Tage der Ablieferung;","Nr. 3 -Tag der Ausgabe: Bonn, den 18. Februar 1956                                  65\n•\nb} pour les actions en indemnite pour perte totale:            b) bei Entschädigungsansprüchen wegen gänzlichen\ndu trentieme jour qui suit l'expiration du delai de            Verlustes mit dem 30. Tage nach Ablauf der Liefer-\nlivraison;                 ·                                   frist;\nc) pour les actions en paiement ou en restitution de          c) bei Ansprüchen auf Zahlung oder Rückerstattung\nprix de transport, de frais accessoires ou de sur-            von Fracht, Nebengebühren oder Frachtzuschlägen\ntaxes, ou pour !es actions en rectification ·en cas           oder auf Berichtigung bei unrichtiger Tarifanwen-\nd'application irreguliere du tarif ou d\"erreur de             dung oder bei Rechenfehlern:\ncalcul:\n10 s\"il y a eu paiement: du jour du paiement;                 1. wenn eine Zahlung erfolgte, mit dem Tage der\nZahlung;\n20 s\"il n\"y a pas eu paiement: du jour de l\"accep-            2. wenn keine Zahlung erfolgte, mit dem Tage der\ntation de la marchandise au transport, si le                  Annahme des Gutes zur Beförderung, sofern die\npaiement incombe a I'expediteur, ou du jour                    Zahlung dem Absender obliegt, oder mit dem\nOll le destinataire a retire la lettre de voiture,            Tage, an dem der Empfänger den Frachtbrief\nsi le paiement lui incombe;                                    angenommen hat, sofern die Zahlung ihm ob-\nliegt;\n30 s'il s'agit des sommes affranchies ä I'aide d\"un           3. wenn die Beträge Gegenstand einer Frankatur-\nbulletin d'affranchissement: du jour Oll le chemin            rechnung waren, mit dem Tage, an dem die\nde fer remet a I' expediteur le compte des frais               Eisenbahn dem Absender die in Artikel 17 § 8\nprevu ä l'article 17, § 8; a defaut de cette remise,           vorgesehene Kostenrechnung übergibt; wird diese\nle delai pour les creances du chemin de fer                    nicht übergeben, so beginnt die Frist für die\ncourt ä partir du trentieme jour qui suit l'ex-                Ansprüche der Eisenbahn mit dem 30. Tage nach\npiration du delai de livraison;                                Ablauf der Lieferfrist;\nd) pour les actions du chemin de fer en restitution           d) bei Ansprüchen der Eisenbahn auf Zahlung von Be-\nd'une somme payee par le destinataire aux lieu et             trägen, die der Empfänger statt des Absenders oder\nplace de l'expediteur, ou vice versa, et que le               die der Absender statt des Empfängers gezahlt hat\nchemin de fer est tenu de restituer a l'ayant droit:          und welche die Eisenbahn dem Berechtigten er-\ndu jour de la restitution de cette somme;                     statten muß, mit dem Tage der Rückerstattung des\nBetrages;\ne) pour les actions relatives aux remboursements pre-         e) bei Ansprüchen wegen Nachnahmen nach Artikel 19\nvus a l'article 19: du quarante-deuxieme jour qui             mit dem 42. Tage nach Ablauf der Lieferfrist;\nsuit l\"expiration du delai de livraison;\nf) pour les actions en paiement d'un reliquat de             f) bei Ansprüchen auf Auszahlung eines Verkaufs-\nvente: du jour de la vente;                                   erlöses mit dem Tage des Verkaufs;\ng) pour les actions en paiement d'un supplement de            g} bei Ansprüchen auf eine von der Zollbehörde ver-\ndroit reclame par la douane: du jour de la recla-             langte Nachzahlung mit dem Tage, an dem die Zoll-\nmation de la douane.                                          behörde das Verlangen gestellt hat;\nh) dans tous !es autres cas: du jour Oll le droit peut        h) in allen anderen Fällen mit dem Tage, an dem das\netre exerce.                                                  Recht geltend gemacht werden kann.\nLe jour indique comme point de depart de la prescrip-         Der als Beginn der Verjährung bezeichnete Tag ist in\ntion n'est jamais compris dans le delai.                        keinem Falle in der Frist inbegriffen.\n§ 3. - En cas de reclamation administrative adressee          § 3. - Wenn der Berechtigte eine Reklamation nach\n11.u chemin de fer conformement a l\"article 41, la pres-        Artikel 41 bei der Eisenbahn einreicht, wird der Lauf der\ncription est suspendue jusqu'au jour Oll le chemin de fer       Verjährung bis zu dem Tage gehemmt, an dem die Eisen-\nrepousse la reclamation par ecrit et restitue Ies pieces        bahn die Reklamation durch schriftlichen Bescheid zurück-\nqui y etaient jointes. En cas d'acceptation partielle de Ia     weist und die der Reklamation etwa beigefügten Belege\nreclamation, la prescription ne reprend son cours que           zurückgibt. Wird der Reklamation teilweise stattgegeben,\npour la partie de la reclamation qui reste litigieuse. La       so beginnt die Verjährung nur für den noch streitigen\npreuve de la reception de la reclamation ou de la re-           Teil der Reklamation wieder zu laufen. Wer sich auf die\nponse et celle de la restitution des pieces sont a la           Einreichung einer Reklamation, auf die Erteilung eines\ncharge de la partie qui invoque ce fait.                        Bescheides oder auf die Rückgabe von Belegen beruft,\nhat dies zu beweisen.\nLes reclamations ulterieures ayant le meme objet ne           Weitere Reklamationen, die denselben Anspruch zum\nsuspendent pas la prescription.                                 Gegenstand haben, hemmen die Verjährung nicht.\n§ 4. - L'action prescrite ne peut plus etre exercee,          § 4. -Ansprüche, die verjährt sind, können auch nicht\nmeme sous forme d'une demande reconventionnelle ou              im Wege der Widerklage oder der Einrede geltend ge-\nd'une exception.                                                macht werden.\n§ 5. - Sous reserve des dispositions qui precedent, la        § 5. - Vorbehaltlich vorstehender Bestimmungen gel-\nsuspension et l'interruption de la prescription sont re-        ten für die Hemmung und die Unterbrechung der Ver-\nglees par les lois et reglements de !\"Etat Oll l'action est     jährung die Gesetze und Vorschriften des Staates, in\nintentee.                                                       dem die Klage erhoben wird.\nCHAPITRE III                                                  KAPITEL III\nReglement des comptes.                                              Abredmung.\nRecours des dlemins de fer entre eux                        Rückgriff der Eisenbahnen gegeneinander\nArticle 47                                                   Artikel 47\nReglement des comptes entre chemins de fer                            Abrechnung unter den Eisenbahnen\n§ 1. - Tout chemin de fer qui a encaisse, soit au de-         § 1. - Jede Eisenbahn, die bei der Auf- oder Abliefe-\npart, soit ä l\"arrivee, les frais ou •autres creances resul-    rung des Gutes die Kosten oder sonstige auf dem Fracht-\ntant du contrat de transport, est tenu de payer aux che-        vertrag beruhende Forderungen eingezogen hat, ist ver-\nmins de fer interesses la part leur revenant sur ces frais      pflichtet, den beteiligten Eisenbahnen den ihnen zukom-\net creances.                                                    menden Anteil zu bezahlen.","66                                     Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1956, Teil II\nles modalites de 'paiement sont fixees dans des ac-           Die Art und Weise der Bezahlung wird in Verein-\ncords intervenus entre Jes chemins de fer.                   barungen unter den Eisenbahnen geregelt.\n§ 2. - Sous reserve de ses droits contre J'expediteur,        § 2. - Die Versandbahn haftet vorbehaltlich ihrer An-\nle chemin de fer expediteur est responsable du prix de       sprüche gegen den Absender für die Fracht und die son-\ntransport et des autres frais qu'il n'aurait pas encaisses   stigen Kosten, die sie nicht erhoben hat, obwohl sie der\nalors que J\"expediteur Jes avait pris a sa charge en vertu   Absender nach dem Frachtbrief übernommen hatte.\nde Ja lettre de voiture.\n§ 3. - Si le chemin de fer destinataire livre la mar-         § 3. -   liefert die Empfangsbahn das Gut ab, ohne die\nchandise sans recouvrer les frais ou autres creances re-     Kosten oder sonstige auf dem Frachtvertrag beruhende\nsultant du contrat de transport, il en est responsable       Forderungen einzuziehen, so haftet sie gegenüber den\nenvers les chemins de fer precedents et les autres inte-      beteiligten Eisenbahnen und gegenüber den anderen\nresses.                                                       Interessenten.\n§ 4. - En cas de carence de paiement de J'un des              § 4. - Hat das Zentralamt für den internationalen\nchemins de fer, constatee par !'Office central des           Eisenbahnverkehr auf Verlangen einer der Gläubiger-\ntransports internationaux par chemins de fer a la de-        eisenbahnen festgestellt, daß eine Eisenbahn nicht zahlt,\nmande de J\"un des chemins de fer creanciers, les con-         so haben alle anderen an der Beförderung beteiligten\nsequences en sont supportees par tous les autres chemins     Eisenbahnen den Ausfall im Verhältnis ihrer Frachtanteile\nde fer qui ont participe au transport, proportionnellement   zu tragen.\na leur part dans le prix de transport.\nle droit de recours contre ie chemin de fer dont la           Der Rückgriff gegen die säumige Eisenbahn bleibt vor-\ncarence a ete constatee reste reserve.                       behalten.\nArticle 48                                                   Artikel 48\nRecours en cas d'indemniM pour perte ou pour avarie             Rückgriff bei Entsdtädigung fnr Verlust oder für\nBesdtädigung\n§  1. - le chemin de fer qui a paye une indemnite pour        § 1. - Hat eine Eisenbahn auf Grund der Bestimmun-\nperte totale ou partielle ou pour avarie, en vertu des        gen dieses Ubereinkommens eine Entsdtädigung für gänz-\ndispositions de la presente Convention, a le droit d\"exer-    lichen oder teilweisen Verlust oder für Beschädigung\ncer un recours contre les chemins de fer qui ont parti-       geleistet,· so steht ihr der Rückgriff gegen die an der\ncipe au transport, conformement aux dispositi9ns sui-         Beförderung beteiligten Eisenbahnen nach folgenden Be-\nvantes:                                                       stimmungen zu:\na) le dtemin de fer par le fait duquel le dommage a           a) die Eisenbahn, die den Schaden verursacht hat, haf-\nete cause en est seul responsable;                            tet ausschließlidt dafür;\nb) lorsque le dommage a ete cause par le fait de              b). haben mehrere Eisenbahnen den Schaden verur-\nplusieurs dtemins de fer, dtacun d'eux repond du              sacht, so haftet jede Eisenbahn für den von ihr\ndommage cause par lui. Si la distinction est impos-           verursachten Schaden. Ist eine soldte Ausscheidung\nsible dans l'espece, la dtarge de l'indemnite est re-         nach den Umständen des Falles nicht möglich, so\npartie entre eux d'apres les principes enonces a              werden die Anteile der Eisenbahnen an der Ent-\nla lettre c);                                                 schädigung nadt den Grundsätzen unter c) bestimmt; ·\nc) s'il ne peut etre prouve que le dommage a ete             c) wenn nicht nadtgewiesen werden kann, daß eine\ncause par le fait d'un ou de plusieurs dtemins de             oder mehrere Eisenbahnen den Sdtaden verursacht\nfer, la dtarge de l'indemnite due est repartie entre          haben, so haften sämtlidte an der Beförderung be-\ntous les d>.emins de fer ayant participe au transport,        teiligten Eisenbahnen mit Ausnahme derjenigen, die\na l\"exception de ceux qui prouveraient que le dom-            beweisen, daß der Sdtaden nidtt auf ihren Strecken\nmage n·a pas ete occasionne sur leurs lignes. La              verursadtt worden ist. Die Verteilung erfolgt im\nrepartition est faite proportionnellement au nombre           Verhältnis der Tarifkilometer.\nde kilometres des distances d'application des tarifs.\n§ 2. - Dans le cas d'insolvabilite de l'un des dtemins        § 2. -  Bei Zahlungsunfähigkeit einer dieser Eisenbah-\nde fer, la part lui incombant et non payee par lui est        nen wird der auf sie entfallende, aber von ihr nidtt be-\nrepartie entre tous les autres dtemins de fer qui ont         zahlte Anteil unter alle anderen an der Beförderung be-\nparticipe au transport, proportionnellement au nombre         teiligten Eisenbahnen im Verhältnis der Tarifkilometer\nde kilometres des distances d'application des tarifs.         verteilt.                                ·\nArticle 49                                                    Artikel 49\nRecoun en cas d'indemnlte pour depassement du delal               Rückgriff bei Entsd>.ädigung ftlr Ubersd>.reitung\nde llvralson                                                 der Lieferfrist\n§ 1. - les regles enoncees dans l'article 48 sont ap-         § 1. - Die Bestimmungen des Artikels 48 finden audt\npliquees en cas d'indemnite payee pour depassement du         bei Entschädigung für Ubersdtreitung der Lieferfrist An-\ndelai de livraison. Si le depassement du delai de li-         wendung. Wird die Uberschreitung durch Unregelmäßig-\nvraison a eu pour causes des irregularites constatees sur     keiten veranlaßt, die bei mehreren Eisenbahnen fest-\nplusieurs dtemins de fer, la dtarge de l'indemnite est        gestellt worden sind, so ist die Entsdtädigung unter\nrepartie entre ces dtemins de fer proportionnellement a       diese Eisenbahnen im Verhältnis der Dauer der auf\nla duree du retard sur leurs reseaux respectifs.              ihren Strecken entstandenen Verspätung zu verteilen.\n§ 2. - les delais de livraison determines par l'article 11    § 2. - Die in Artikel 11 festgesetzten Lieferfristen wer-\nsont partages entre les differents chemins de fer qui ont     den unter die an der Beförderung beteiligten Eisenbah-\npris part au transport de la maniere suivante:                nen wie folgt verteilt:\na) entre deux dtemins de fer voisins:                         a) im Verkehr zweier Nachbarbahnen:\n1° le delai d'expedition est partage par moitie;              1. die Abfertigungsfrist wird zu gleidten Teilen\nverteilt,\n2° le delai de transport est partage proportionnel-           2. die Beförderungsfrist wird im Verhältnis der\nlement au nombre de kilometres des distances                  Tarifkilometer, die auf jede der beiden Eisen-\nd'application des tarifs sur chacun des deux                  bahnen entfallen, verteilt;\ndtemins de fer;","j,\nli\nNr. 3 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 18. Februar 1956                                   67\n•\nb) entre trois d:!emins de fer ou plus:                        b) im Verkehr zwisd:ien drei oder mehr Bahnen:\n1° le delai d\"expedition est partage par moitie entre         1. die Abfertigungsfrist wird zu gleid:!en Teilen\nle chemin de fer expediteur et le chemin de fer               unter die Versandbahn und die Empfangsbahn\ndestinataire;                                                 verteilt;\n2° un tiers du delai de transport est partage par              2. ein Drittel der Beförderungsfrist wird zu gleid:ien\nparts egales entre tous les d:iemins de fer parti-            Teilen unter alle beteiligten Eisenbahnen ver•\ncipants;           ·                                          teilt;\n3° les deux autres tiers du delai de transport sont            3. die beiden anderen Drittel der Beförderungsfrist\npartages proportionnellement au nombre de kilo-               werden im Verhältnis der Tarifkilometer, die auf\nmetres des distances d'application des tarifs sur             jede dieser Eisenbahnen entfallen, verteilt.\nd:iacun de ces chemins de fer.               ·\n§ 3. -    Les delais supplementaires auxquels un d:iemiri       § 3. - Zusd:ilagsfristen, auf die eine Eisenbahn An-\nde fer a droit sont attribues a ce d:!emin de fer.             sprud:i hat, werden dieser Eisenbahn zugeteilt.\n§ 4. - Le temps ecoule entre la remise de la mard:ian-         § 4. - Die Zeit von der Aufgabe des Gutes bis zum\ndise au d:!emin de fer et l'origine du delai d'expedition      Beginn der Abfertigungsfrist wird aussdtließlich der Ver-\nest attribue exclusivement au chemin de fer expediteur.        sandbahn zugeteilt.\n§ 5. -   Le partage dont il est question ci-dessus n'est        § 5. - Die oben erwähnte Verteilung kommt nur in\npris en consideration que dans le cas ou le delai de           Betrad:it, wenn die Lieferfrist im ganzen nid:it eingehal-\nlivraison total n· a pas ete observe.                          ten worden ist.\nArticle 50                                                    Artikel 50\nProcedure de recours                                           Rüdcgriffsverfahren\n§ 1. - Le chemin de fer contre lequel est exerce un             § 1. - Eine Eisenbahn, gegen die nach Artikel 48 oder\ndes recours prevus aux articles 48 et 49 n'est jamais           49 Rückgriff genommen wird, ist nid:it befugt, die Recht-\nhabilite a contester Je bien-fonde du paiement effectue         mäßigkeit der durd:i die rüdcgriffnehmende Eisenbahn\npar l'administration exen;:ant Je recours, Iorsque l'indem-     geleisteten Zahlung zu bestreiten, wenn über die Ent-\nnite a ete fixee par l'autorite de justice apres que            sd:!ädigung gerid:itlid:i entsd:iieden worden ist, nad:idem\nJ'assignation lui avait ete dument signifiee et qu'il avait     der Eisenbahn durd:i gehörige Streitverkündung die Mög-\nete mis a meme d'intervenir dans le proces. Le juge saisi       lid:ikeit gegeben war, dem Red:itsstreit beizutreten. Das\nde J'action principale fixe, selon !es circonstances de         Gerid:it der Hauptsad:ie bestimmt nach den Umständen\nfait, !es delais impartis pour Ja signification et pour         des Falles die Fristen für die Streitverkündung und für\nJ'intervention.                                                den Beitritt.\n§ 2. - Le d:iemin de fer qui veut exercer son recours           § 2. - Die rüdcgriffnehmende Eisenbahn hat sämtliche\ncfoit former sa demande dans une seule et meme instance         beteiligten Eisenbahnen, mit denen sie sich nicht gütlich\ncontre tous !es chemins de fer interesses avec Iesquels         geeinigt hat, mit der selben Klage zu belangen: andern-\nil n'a pas transige, sous peine de perdre son recours           falls erlischt das Recht des Rüdcgriffs gegen die nicht\ncontre ceux qu'il n'aurait pas assignes.                        belangten Eisenbahnen.\n§ 3. -   Le juge doit statuer par un seul et meme juge-         § 3. - Das Gericht hat im selben Verfahren über alle\nment sur tous !es recours dont il est saisi.                    Rüdcgriffe, mit denen es befaßt ist, zu entscheiden.\n§ 4. -   Les d:!ernins de fer actionnes ne peuvent exercer      § 4. - Den beklagten Eisenbahnen steht kein weiterer\naucun recours ulterieur.                                        Rüdcgriff zu.\n§ 5. -   II n'est pas permis d'introduire les recours en       § 5. -  Das Rüdcgriffsverfahren darf nicht in das Ent-\ngarantie dans J'instance relative a la demande principale       schädigungsverfahren einbezogen werden.\nen indemnite.\nArticle 51                                                    Artikel 51\nCompetence pour les recours                                    Zuständigkeit beim Riicxgriff\n§ 1. -   Le juge du siege du dtemin de fer contre lequel        § 1. - Das Gericht des Sitzes der Eisenbahn, gegen\nle recours s'exerce est exclusivement competent pour            die der Rüdcgriff genommen wird, ist für solche Klagen\ntoutes les actions en recours.                                  ausschließlidi zuständig.\n§  2. - Lorsque l'action doit etre intentee contre plu-         § 2. - Ist die Klage gegen mehrere Eisenbahnen zu\nsieurs d:!emins de fer, le d:!emin de fer demandeur a le        erheben, so hat die klagende Eisenbahn die Wahl unter\ndroit de d:ioisir entre !es juges competents en vertu du        den nach § 1 zuständigen Gerichten.\n§ 1, celui devant lequel il porte sa demande.\n'\nArticle 52                                                    Artikel 52\nAccords au sujet des recours                                Vereinbarung über den Rüdcgriff\nLes d:!emins de fer peuvent deroger par des accords              Die Eisenbahnen können Vereinbarungen treffen, die\naux regles de recours reciproque definies au d:iapitre III.     von den Vorschriften des Kapitels III über den gegen-\nseitigen Rückgriff abweichen.\nTitre IV                                                     Titel IV\nDispositions diverses                                      Verschiedene Vorschriften\nArticle 53                                                    Artikel 53\nApplication du droit national                                Anwendung des Landesrechtes\nA defaut de stipulations dans la presente Convention,          · Soweit in diesem Ubereinkommen keine Bestimmun-\nles dispositions des lois et reglements nationaux relatifs      gen getroffen sind, finden die Bestimmungen der Lan-\nau transport dans d:iaque Etat sont applicables.                desgesetze und -vorsd:iriften Anwendung, die in den\neinzelnen Staaten für den Frachtverkehr erlassen sind.","68                                          Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1956, Teil II\nA r t i c l e 54                                                 A r t i k e l 54\nRegles generales de procedure                            Allgemeine Vorsdlriften über das Verfahren\nPour tous les litiges auxquels donnent lieu les trans-          In allen Rechtsstreitigkeiten, zu denen die unter dieses\nports soumis a la presente Convention la procedure                Obereinkommen fallenden Sendungen Anlaß geben,\na suivre est celle du juge competent, sous reserve des            richtet sich das Verfahren nach dem Recht des zustän-\ndispositions contraires inserees dans la Convention.             digen Gerichtes, soweit nicht durch dieses Obereinkom-\nmen andere Bestimmungen getroffen sind.\nArticle 55                                                       Artikel 55\nExecution des jugements. Saisies et cautions                            Vollstreckbarkeit der Urteile.\nBeschlagnahme und Sicherheitsleistung\n§ 1. -  Lorsque les jugements prononces contradictoire-         § 1. -   Urteile, auch Versäumnisurteile, die auf Grund\nment ou par defaut par le juge competent en vertu des            der Bestimmungen dieses Obereinkommens von dem\ndispositions de la presente Convention sont devenus exe-         zuständigen Gericht erlassen und nach den für das ur-\ncutoires d'apres les lois appliquees par ce juge, ils de-        teilende Gericht maßgebenden Gesetzen vollstreckbar\nviennent executoires dans chacun des autres Etats con-           geworden sind, sind in jedem anderen Vertragsstaat\ntractants aussitöt apres accomplissement des formalites          vollstreckbar, sobald die in dem betreffenden Staate\nprescrites dans l'Etat interesse. La revision du fond de          vorgeschriebenen Förmlichkeiten erfüllt sind. Eine sach-\nl' affaire n ·est pas admise.                                    liche Nachprüfung des Inhaltes ist nicht zulässig.\nCette disposition ne s'applique pas aux jugements qui           Auf nur vorläufig vollstreckbare Urteile findet diese\nne sont executoires que provisoirement, non plus qu'aux          Vorschrift keine Anwendung, ebensowenig auf solche\ncondamnations en dommages-interets qui seraient pro-             Bestimmungen eines Urteils, die dem im Rechtsstreit\nnoncees, en sus des depens, contre un demandeur en               unterlegenen Kläger außer den Kosten eine Entschädi-\nraison du rejet de sa demande.                                   gung auferlegen.\n§ 2. - Les creances engendrees par un transport inter-          § 2. -   Die aus einer internationalen Beförderung her-\nnational, au profit d'un chemin de fer sur un chemin de          rührenden Forderungen einer Eisenbahn gegen eine\nfer qui ne releve pas du meme Etat que le premier, ne            andere Eisenbahn, die nicht dem gleichen Staate an-\npeuvent etre saisies qu'en vertu d'un jugement rendu             gehört, können nur auf Grund einer Entscheidung der\npar l'autorite judiciaire de l'Etat duquel releve le chemin      Gerichte des Staates mit Arrest belegt oder gepfändet\nde fer titulaire des creances saisies.                           werden, dem die forderungsberechtigte Eisenbahn an-\ngehört.\n§  3. - Le materiel roulant du chemin de fer, ainsi que         §  3. - Das rollende Material einer Eisenbahn mit Ein-\nles objets de toute nature servant au transport et ap-           schluß aller dazugehörenden und für die Beförderung\npartenant au chemin de fer, tels que containers, agres de        benötigten bahneigenen Gegenstände, wie Behälter (Con-\nchargement, baches, etc., ne peuvent faire l'objet d'une         tainer), Ladegeräte, Decken, kann in einem anderen\nsaisie, sur un territoire autre que celui de l'Etat duquel       Staate als demjenigen, dem die betreffende Eisenbahn\nreleve le chemin de fer proprietaire, qu'en vertu d'un           angehört, nur auf Grund einer Entscheidung der Gerichte\njugement rendu par l'autorite judiciaire de ce demier            des Staates mit Arrest belegt oder gepfändet werden,\nEtat.                                                            dem die Eigentumsbahn angehört.\nLes conditions de l'insaisissabilite des wagons de par-         Die Anlage VII setzt die Bedingungen für die Un-\nticuliers sont fixees par l'Annexe VII.                          pfändbarkeit von Privatwagen fest.\n§ 4. - La caution ä foumir pour assurer le paiement             § 4. -   Eine Sicherheitsleistung .für die Kosten des\ndes depens ne peut etre exigee ä l'occasion des actions          Rechtsstreites kann bei Klagen aus einem internationa-\njudiciaires fondees sur le contrat de transport inter-           len Frachtvertrag nicht gefordert werden.\nnational.\nArticle 56                                                       Artikel 56\nUnite monetaire                                   Währung. Umredtnungs- und Annahmekurse\nCours de conversion ou d'acceptation des monnales                                 für fremde Währungen\netrangeres\n§ 1. -  Les sommes indiquees en francs dans la pre-             § 1. -   Als Franken im Sinne dieses Obereinkommens\nsente Convention· ou ses annexes sont considerees com-           oder seiner Anlagen gelten Goldfranken im Gewicht von\nme se rapportant· au franc or d'un poids de 10/31 de              10/31 Gramm und 0,900 Feingehalt.\ngranime au titre de 0,900.\n§ 2. -  Le chemin de fer est tenu de publier les cours           § 2. - Die Eisenbahn hat die Kurse bekanntzugeben,\nauxquels il effectue la conversion des prix de trans-            zu denen sie die in ausländischer Währung ausgedrück-\nport, des autres frais et des remboursements exprimes             ten Frachten, sonstigen Kosten und Nachnahmen um-\nen unites monetaires etrangeres, qui sont payes en mon-           rechnet, wenn sie in inländischer Währung bezahlt\nnaie du pays (cours de conversion).                               werden (Umrechnungskurse).\n§ 3. - De meme un chemin de fer qui accepte en                   § 3. -  Ebenso hat eine Eisenbahn, die fremdes Geld\npaiement des monnaies etrangeres est tenu de publier              in Zahlung nimmt, die Kurse bekanntzugeben, zu denen\nles cours auxquels il les accepte (cour d'acceptation).           sie es annimmt (Annahmekurse).\nArticle 57                                                       Artikel 57\nOffice central des transports intemationaux              Zentralamt für den internationalen Eisenbahnverkehr\npar chemins de fer\n§ 1. -  Pour faciliter et assurer l'execution de Ja pre-         § 1. - Um die Ausführung dieses Obereinkommens zu\nsente Convention, il est institue un Office central des           erleichtern und zu sichern, besteht ein Zentralamt für den\ntransports internationaux par chemins de fer charge:              internationalen Eisenbahnverkehr, das folgende Aufga-\nben hat:\na) de recevoir les communications de chacun des Etats            al die Mitteilungen der Vertragsstaaten und der be-\ncontractants et de chacun des chemins de fer in-                 teiligten Eisenbahnen entgegenzunehmen und sie\nteresses et de les notifier aux autres Etats et che-             den übrigen Staaten und Eisenbahnen zur Kenntnis\nmins de fer;                                                    zu bringen;\n-","Nr. 3 -  Tag de~ Ausgabe: Bonn, den 18. Februar 1956                                69\n•\nb} de recueillir, coordonner et publier !es renseigne-          b) Nachrichten aller Art, die für das internationale\nments de toute nature qui interessent le service des            Beförderungswesen von Wichtigkeit sind, zu sam-\ntransports internationaux;                                     meln, zusammenzustellen und zu veröffentlichen;\nc) de faciliter, entre !es divers chemins de fer, !es          c) die durch den internationalen Verkehr bedingten\nrelations financieres necessitees par le service des           finanziellen Beziehungen zwischen den Eisenbahnen\ntransports internationaux et le recouvrement des               sowie die Einziehung rückständiger Forderungen\ncreances restees en souffrance et d'assurer, a ce              zu erleichtern und in dieser Hinsicht die Beziehun-\npoint de vue, la securite des rapports des chemins             gen der Eisenbahnen untereinander zu festigen;\nde fer entre eux;\nd) de tenter, a la demande d'un des Etats contractants          d) auf Verlangen eines Vertragsstaates oder eines\nou d'une des entreprises de transport dont !es                  Unternehmens, dessen Strecken in die in Artikel 58\nligues sont inscrites sur la liste des lignes prevue            vorgesehene Liste eingetragen sind, durch Anbieten\na l'article 58, la conciliation, soit en pretant ses            seiner guten Dienste oder seiner Vermittlung oder\nbons offices ou sa mediation, soit de toute autre               auf andere Weise eine Schlichtung zu versuchen,\nmaniere, en vue de regler les differends entre· les-            um Streitigkeiten zwischen den genannten Staaten\ndits Etats ou entreprises ayant pour objet l'inter-             oder Unternehmen über die Auslegung oder An-\npretation ou l'application de la Convention;                    wendung des Obereinkommens beizulegen;\ne) d'emettre, a la demande des parties en cause -               e) auf Verlangen der beteiligten Parteien - Staaten,\nEtats, entreprises de transport ou usagers -, un                Unternehmen oder Benutzer - ein Gutachten bei\navis consultatif sur des differends ayant pour objet           Streitigkeiten über die Auslegung oder Anwendung\nl'interpretation ou l'application de la Convention;             des Ubereinkommens abzugeben;\nf} de collaborer au reglement de litiges ayant pour            f} bei der schiedsgerichtlichen Erledigung von Strei-\nobjet l'interpretation ou l'application de la Conven-          tigkeiten über die Auslegung oder Anwendung des\ntion par voie d'arbitrage;                                     Ubereinkommens mitzuwirken;\ng) d'instruire !es demandes de modifications a la pre-          g) die geschäftliche Behandlung der Anträge zur Ab-\nsente Convention et de proposer la reunion des                  änderung dieses Obereinkommens vorzubereiten\nConferences prevues a l'article 67, quand il y a lieu.         und gegebenenfalls den. Zusammentritt von Kon-\nferenzen nach Artikel 67 vorzuschlagen.\n§  2. - Un reglement special constituant !'Annexe V             § 2. -  Eine besondere Satzung, welche die Anlage V\na la presente Convention determine le siege, la com-            zu diesem Obereinkommen bildet, trifft Bestimmungen\nposition et l'organisation de cet Office, ainsi que ses         über Sitz, Zusammensetzung und Organisation dieses\nmoyens d'action. II determine en outre les conditions de        Amtes sowie über die zur Ausübung seiner Tätigkeit\nfonctionnement et de surveillaru:e. Ce reglement et !es         notwendigen Mittel. Sie enthält auch Bestimmungen über\nmodifications qui y sont apportees par des accords entre        die Tätigkeit des Zentralamtes und die Aufsicht über\ntous !es Etats contractants ont la meme valeur et duree         dieses Amt. Diese Satzung und die an ihr durch Verein-\n·que la Convention.                                              barung aller Vertragsstaaten vorgenommenen Änderun-\ngen haben dieselbe Geltung und Geltungsdauer wie das\nObereinkommen selbst,\nArticle 58                                                  Artikel 58\nListe des lignes soumises a la Convention            Liste der dem Ubereinkommen unterstehenden Stredten\n§ 1. - L'Office central prevu a. l'article 57 est charge        § i. -Das in Artikel 57 bezeichnete Zentralamt hat\nd'etablir et de tenir a. jour la liste des lignes soumises      die Liste der diesem Obereinkommen unterstehenden\na. la presente Convention. A cet effet, il rec;oit !es noti-    Strecken aufzustellen und auf dem laufenden zu halten.\nfications des Etats contractants relatives a. l'inscription     Zu diesem Zweck erhält es von den Vertragsstaaten die\nsur cette liste ou a la radiation des lignes d'un chemin        Mitteilungen über die Eintragung oder Löschung von\nde fer ou d'une des entreprises mentionnees a l'article 2.      Strecken einer Eisenbahn oder eines der in Artikel 2\nbezeichneten Unternehmen.\n§  2. - L'entree d'une ligne nouvelle dans le service           § 2. - Für Beförderungen auf einer neu eingetragenen\ndes transports internationaux n'a lieu qu'un mois apres         Strecke findet dieses Obereinkommen erst Anwendung\nla date de la lettre de l'Office central notifiant l'inscrip-   nach Ablauf eines Monats, gerechnet vom Tage der vom\ntion de cette ligne aux autres Etats.                           Zentralamt an die anderen Staaten gerichteten Mitteilung\nüber die Eintragung dieser Strecke.\n§ 3. -      La radiation d'une ligne est effectuee par l'Of-     § 3. - Das Zentralamt löscht eine Strecke, sobald der\nfice central, aussitöt que celui ·des Etats contractants a      Vertragsstaat, auf dessen Ersuchen diese Strecke in die\nla demande duquel cette ligne a ete portee · sur la liste       Liste aufgenommen worden ist, ihm mitgeteilt hat, daß\nlui a notifie qu'elle ne se trouve plus en situation de         die durch das Obereinkommen auferlegten Verpflichtun-\nsatisfaire aux obligations imposees par la Convention.          gen für diese Strecke nicht mehr erfüllt werden können.\n§ 4 . ..:.. La simple reception de l'avis emanant de l'Of-      § 4. - Jede Eisenbahn ist, sobald sie vom Zentralamt\nfice central donne immediatement a chaque chemin de              die Nachricht von der Löschung erhalten hat, ohne\nfer le droit de cesser, avec la ligne radiee, toutes re-        weiteres berechtigt, alle sich aus der internationalen Be-\nlations de transport international, sauf en ce qui con-         förderung ergebenden Beziehungen hinsichtlich der ge-\ncerne les transports en cours, qui doivent etre acheves.        löschten Strecke abzubrechen. Bereits begonnene Beför-\nderungen sind jedoch zu. beenden.\nArticle 59                                                 A'rtikel 59\nDispositions speciales a certains transports          Besondere Bestimmungen für bestimmte Beförderungen.\nDispositions complementaires                                     Zusatzbestimmungen\n§ 1. - Les transports des wagons de particuliers sont           § 1. - Für die Beförderung von Privatwagen gelten\nregis par les dispositions de !'Annexe VII.                     die Bestimmungen der Anlage VII.\n§ 2. - Pour le transport des containers, les dispositions       § 2. - Für die Beförderung von Behältern (Containern)\nde !'Annexe VIII doivent etre appliquees.                       gelten die Bestimmungen der Anlage VIII.\n§ 3. - Pour le transport des colis express, !es chemins         § 3. -  Für die Beförderung von Expreßgut können die\nde fer peuvent au moyen de clauses appropriees de               Eisenbahnen durch Aufnahme entsprechender Vorschrif-\nleurs tarifs convenir de certaines dispositions speciales       ten in ihre Tarife bestimmte, der Anlage IX entspre-\nconformes a !'Annexe IX.                                        chende Beförderungsbedingungen vereinbaren.","70                                     Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1956, Teil II\n§ 4. - Pour les transports enumeres ci-apres:                § 4. -   Für die nachgenannten Arten von Sendungen:\na) transports avec document de transport negociable,         a) Sendungen mit begebbaren Frachturkunden,\nb) transports a ne livrer que contre remise du dupli-        b) Sendungen, die nur gegen Ubergabe des Frachtbrief-\ncata de Ja lettre de voiture,                                 doppels abgeliefert werden,\nc) transports de journaux,                                   c) Sendungen von Zeitungen,\nd) transports de marchandises destinees aux foires ou        d) Sendungen, die für Messen oder Ausstellungen be-\nexpositions,                                                 stimmt sind,\ne) transports d'agres de chargement et de moyens de          e) Sendungen von Lademitteln sowie Mitteln zum\nprotection contre la chaleur et le froid pour !es             Schutze des rollenden Gutes gegen Wärme und\nmarchandises transportees,                                    Kälte,\ndeux ou prusieurs Etats contractants, par des accords        können zwei oder mehrere Vertragsstaaten durch be-\nspeciaux, ou les chemins de fer, au moyen de clauses ap-     sondere Abkommen, ebenso die Eisenbahnen durch Auf-\npropriees de leurs tarifs, peuvent convenir de certaines     nahme entsprechender Vorschriften in ihre Tarife be-\nconditions adaptees a ces transports et derogeant a Ja       stimmte Beförderungsbedingungen vereinbaren, die von\npresente Convention; notamment un document de trans-         diesem Ubereinkommen abweichen dürfen; namentlich\nport different du modele prevu a l'Annexe II a la pre-       kann für diese Beförderungen eine vom Muster der An-\nsente Convention peut etre prevu.                            lage II zu diesem Ubereinkommen abweichende Fracht-\nurkunde vorgesehen werden.\n§ 5. - Les dispositions complementaires que certains         § 5. - Die von einzelnen Vertragsstaaten oder Eise11-\nEtats contractants ou certains chemins de fer participants   bahnen zur Ausführung des Ubereinkommens erlassenen\npublient pour l'execution de la Convention sont commu-       Zusatzbestimmungen sind dem Zentralamt mitzuteilen.\nniquees par eux a l'Office central.\nLes accords intervenus pour l'adoption de ces dis-           Die vereinbarten Zusatzbestimmungen können bei den\npositions peuvent etre mis en vigueur, sur les chemins       Eisenbahnen, die ihnen beigetreten sind, in der durch\nde fer qui y ont adhere, dans Ies formes prevues par !es     die Gesetze und Vorschriften jedes Staates vorgesehenen\nlois et reglements de chaque Etat, sans pouvoir porter       Form in Kraft gesetzt werden; sie dürfen aber den Be-\nderogation a la Convention internationale.                   stimmungen dieses Ubereinkommens nicht widersprechen.\nLeur mise en vigueur est notifiee a !'Office central.        Ihre Einführung ist dem Zentralamt mitzuteilen.\nArticle 60                                                      Artikel 60\nReglement des differends par voie d'arbitrage                Sdl.iedsgeridl.tlidl.e Erledigung von Streitigkeiten\n§ 1. - Les litiges ayant pour objet linterpretation ou       § 1. - Streitigkeiten über die Auslegung oder Anwen-\nl'application, d'une part, de la Convention, valable         dung dieses Ubereinkommens als Landesrecht oder als\ncomme loi nationale ou a titre de droit conventionnel,       Vertragsrecht und der von einzelnen Vertragsstaaten\net des dispositions complementaires edictees par certains    erlassenen Zusatzbestimmungen sowie der in Artikel 59\nEtats contractants et, d'autre part, des accords speciaux    § 4 erwähnten besonderen Abkommen können auf Ver-\nprevus a l'article 59, § 4, peuvent, a la demande des        langen der Parteien Schiedsgeridlten unterbreitet werden,\nparties, etre soumis a des tribunaux arbitraux doift la      deren Zusammensetzung und Verfahren Gegenstand der\ncomposition et la procedure font l'objet de !'Annexe X       Anlage X zu diesem Ubereinkommen bilden.\na la presente Convention.\n§ 2. -Toutefois, en cas de litige entre Etats, les dis-      § 2. -   Bei Streitigkeiten zwisdlen Staaten sind jedodl\npositions de l' Annexe X ne lient pas les parties, qui       die Bestimmungen der Anlage X für die Parteien nicht\npeuvent determiner librement la composition du tribunal      verbindlidl. Diese können die Zusammensetzung des\narbitral et la procedure arbitrale.                          Sdliedsgeridltes und das schiedsgerichtliche Verfahren\nnadl freiem Ermessen bestimmen.\n§ 3. - A la demande des parties, la juridiction arbi-        § 3. -Auf Verlangen der Parteien kann die sdlieds-\ntrale peut etre saisie:                                      geridltlidle Entscheidung angerufen werden:\na) sans prejudice du reglement de differends en vertu        a) vorbehaltlidl der Beilegung von Streitigkeiten auf\nd'autres dispositions legales,                               Grund anderer gesetzlidler Bestimmungen\n1° des litiges entre ~tats contractants,                     1. bei Streitigkeiten zwisdlen Vertragsstaaten,\n2° des litiges entre Etats contractants d'une part            2. bei Streitigkeiten zwisdlen Vertragsstaaten\net• Etats non contractants d'autre part,                     einerseits und Nichtvertragsstaaten andererseits,\n3° des litiges entre Etats non contractants,                  3. bei ·Streitigkeiten zwisdlen Nidltvertragsstaaten,\npourvu que, dans les deux derniers cas, la Con-              sofern in den beiden letzten Fällen das Ubereinkom-\nvention soit applicable comme loi nationale ou a              men als Landesredlt oder als Vertragsrecht ange-\ntitre de droit conventionnel;                                wendet wird;\nb) des litiges entre entreprises de transport;               b) bei Streitigkeiten zwisdlen Beförderungsunterneh-\nmen;\nc) des litiges entre entreprises de transport et usagers;    c) bei Streitigkeiten zwischen Beförderungsunterneh-\nmen und Benützern;\nd) des litiges entre usagers.                                 d) bei Streitigkeiten zwischen Benützern.\n§ 4. - Les conditions de la suspension et de l'inter-         § 4. - Die Bedingungen für die Hemmung oder Unter-\nruption de la prescription des actions nees d'un contrat      bredlung der Verjährung von Ansprüchen aus einem\nde transport international qui fait l'objet d'un recours      internationalen Fradltvertrag, auf Grund des,sen die Ein-\na la procedure arbitrale instituee par le present article     leitung des Schiedsgeridltsverfahrens gemäß diesem Ar-\nsont determinees par Je droit national du tribunal ordi-      tikel begehrt wird, ridlten sidl nadi dem Recht des\nnaire Oll l'action devrait etre intentee.                    Landes, in dem die geridlthdle Klage zu erheben wäre.\n§ 5. - Les sentences rendues par les tribunaux arbi-          § 5. - Die Sdliedssprüdle der Schiedsgerichte sind ge-\ntraux envers des entreprises de transport ou des usagers      genüber Beförderungsunternehmen und Benützern in\nsont executoires dans chacun des Etats contractants           jedem Vertragsstaat vollstreckbar, sobald die in dem\naussitöt apres accomp!issement des formalites prescrites      Staat, in weldlem die Vollstreckung erfolgen soll, vor-\ndans l'Etat Oll l'execution doit avoir lieu.                  gesdlriebenen Förmlidlkeiten erfüllt sind.","Nr. 3-Tag der Ausgabe: Bonn, den 18.Februar 1956                                 71\n•\nTitre V                                                      Ti tel V\nDispositions exceptionnelles                                      Sonderbestimmungen\nArticle 61                                                  Artikel 61\nDerogations temporaires                                 Vorübergehende Abweichungen\n§ 1. - Si la situation economique et financiere d'un        § 1.- Wenn die wirtschaftliche oder finanzielle Lage\nEtat est de nature a provoquer de graves difficultes pour   eines Landes große Sd!.wierigkeiten bei der Anwendung\nl\"application des dispositions du titre III, chapitre III,  der Bestimmungen des Titels III Kapitel III des Ober-\nde la Convention, c:haque Etat. pourra, soit par des dis-   einkommens hervorrufen könnte, kann jeder Staat durd!.\npositions inserees dans les tarifs, soit par des actes de   Tarifvorschriften oder durd!. Maßnahmen der Staats-\nla puissance publique, tels que des autorisations gene-    gewalt, wie eine allgemeine oder besondere Ermäd!.tigung\nrales ou particulieres donnees aux administrations de       an die Eisenbahnverwaltungen, die Bestimmunge_n der\nd!.emin de fer, deroger aux dispositions des articles 17,   Artikel 17, 19 und 21 des Obereinkommens abändern,\n19 et 21 de la Convention en decidant pour certains        indem für bestimmte Verkehre vorgesd!.rieben wird:\ntrafics:\na) que les expeditions au depart de cet Etat devront       a) daß für Sendungen aus diesem Staat die Kosten\netre affrand!.ies:\n1° soit jusqu'ä ses frontieres,                              1. bis zu seinen Grenzen,\n2° soit au moins jusqu'a ses frontieres,                     2. mindestens bis zu seinen Grenzen\nvom Absender übernommen werden müssen;\nb) que les expeditions a destination de cet Etat de-        b) daß für Sendungen nad!. diesem Staat die Kosten\nvront etre affrand!.ies au depart:\n1° soit au moins jusqu·a ses frontieres, pour autant         1. mindestens bis zu seinen Grenzen vom Absender\nque l\"Etat expediteur n'a pas ä recourir ä la               übernommen werden müssen, sofern der Ver-\nrestriction visee sous a) 1°,                               sandstaat md!.t zu einer Einsd!.ränkung gemäß\na) Ziffer 1 gezwungen ist,\n2° soit au plus jusqu'a ses frontieres;                      2. höd!.stens bis zu seinen Grenzen -vom Absender\nübernommen werden dürfen;\nc) que les expeditions soit en provenance soit a desti-     c) daß Sendungen von oder nach diesem Staat nid!.t\nnation de cet Etat ne pourront etre grevees d\"aucun          mit Nad!.nahme belastet werden dürfen und daß\nremboursement et que les debours ne seront pas              keine Barvorschüsse zugelassen sind oder daß Nach-\nadmis, ou que les remboursements et les debours             nahmen und Barvorsd!.üsse nur bis zu gewissen Be-\nne seront admis que dans certaines limites;                 trägen zugelassen sind;\nd) qu'il ne sera pas permis a l'expediteur de modifier      d) daß der Absender· den Frad!.tvertrag hinsid!.tlid!.\nle contrat de transport en ce qui concerne le pays          des Bestimmungslandes, der Bezahlung der Kosten\ndestinataire, l'affrand!.issement et le rembourse-          und der Nad!.nahme nid!.t abändern darf.\nment.\n§ 2. -  Sous les memes conditions, les Etats pourront,      § 2. -   Unter den gleid!.en Voraussetzungen können\npar des autorisations generales ou particulieres donnees    die Staaten durd!. allgemeine oder besondere Ermäd!.-\naux administrations de chemins de fer, deroger aux dis-     tigung an die Eisenbahnverwaltungen die Bestimmungen\npositions des articles 17, 19, 21 et 22 de ·la Convention   der Artikel 17, 19, 21 und 22 des Obereinkommens für\nen decidant, dans leurs relations reciproques:              ihren gegenseitigen Verkehr abändern, und zwar in dem\nSinne:.\na) que les regles du paiement des frais seront spe-         a) daß die Bestimmungen über die Bezahlung der\ncialement fixees apres accord entre les d!.emins de         Kosten im Einverständnis mit den an diesen Be-\nfer interesses a ces regles.                                stimmungen interessierten Eisenbahnen besonders\ngeregelt werden.\nCes regles ne pourront pas contenir de modalites            Diese Bestimmungen dürfen keine Zahlungsart vor-\nnon prevues a rarticle 17;                                  sehen, die in Artikel 17 nid!.t zugelassen ist,\nb) que certaines demandes de modifications au contrat       b) daß einzelne nad!.träglid!.e Verfügungen nid!.t zu-\nde transport ne seront pas admises.                         lässig sind.\n§ 3. - Les mesures prises en conformite des §§ 1 et 2       § 3. -   Die auf Grund der §§ 1 und 2 getroffenen Maß-\nseront communiquees ä !'Office central.                     nahmen sind dem Zentralamt bekanntzugeben.\nLes mesures enumerees au § 1 entreront en vigueur           Die in § 1 vorgesehenen Maßnahmen treten frühestens\nau plus töt a l'expiration d'un delai de huit jours a       nad!. Ablauf von acht Tagen in Kraft, gered!.net vom\ncompter de la date de la lettre par laquelle !'Office       Tage der vom Zentralamt an die anderen Vertragsstaaten\ncentral aura notifie la mesure aux autres Etats.            gerid!.teten Mitteilung über diese Maßnahmen.\nLes mesures enumerees au § 2 entreront en vigueur           Die in § 2 vorgesehenen Maßnahmen treten frühestens\nau plus töt a l'expiration d'un delai de deux jours a       nach Ablauf von zwei Tagen nach dem Tage in Kraft,\ncompter de la date de leur publication dans les Etats       an dem sie in den beteiligten Staaten veröffentlicht\ninteresses.                                                 worden sind.\n§ 4. -  Les envois en cours de route ne seront pas          §  4. -  Unterwegs befindlid!.e Sendungen werden von\naffectes par lesdites mesures.                              diesen Maßnahmen nicht betroffen.\nArticle 62                                                  Artikel 62\nResponsabilite en trafic fer-mer                           Haftung im Eisenbahn-Seeverkehr\n§ 1. - Dans les transports fer-mer empruntant les           § .1. - Bei Eisenbahn-Seebeförderungen über die in\nlignes visees a l'article 2, § 1, d!.aque Etat peut, en de- Artikel 2 § 1 erwähnten Linien kann jeder Staat, indem\nmandant que la mention utile soit portee sur la liste des   er die Aufnahme eines entsprechenden Vermerkes in","72                                    Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1956, Teil II\nlignes soumises ä la Convention, ajouter l'ensemble des     die Liste der dem Ubereinkommen unterstellten Linien\ncauses d'exoneration enoncees ci-apres ä celles prevues     verlangt, die Gründe für die Befreiung von der Haftung\nä l'article 27.                                             nach Artikel 27 durch die nachstehenden Gründe, jedoch\nnur in ihrer Gesamtheit, ergänzen.\nLe transporteur ne peut s·en prevaloir que s'il fait la     Der Frachtführer kann sich auf diese Gründe nur be-\npreuve que la perte, l'avarie ou le depassement du          rufen, wenn er beweist, daß die Uberschreitung der\ndelai de livraison est survenu sur Je parcours maritime,    Lieferfrist, der Verlust oder die Beschädigung auf der\ndepuis Je chargement de la marchandise ä bord du na vire    Seestrecke vom Beginn des Einladens der Güter in das\njusqu'ä son dechargement du navire.                         Schiff bis zu ihrer Ausladung aus dem Schiff entstanden\nist.\nCes causes d'exoneration sont !es suivantes:                 Diese Gründe für die Befreiung von der Haftung sind\ndie folgenden:\na) actes, negligence ou defaut du capitaine, marin,          a) Handlungen, Nachlässigkeit oder Unterlassungen\npilote, ou des preposes du transporteur dans la              des Kapitäns, der Schiffsbesatzung, des Lotsen oder\nnavigation ou dans l'administration du navire;              der Angestellten des Frachtführers bei der Führung\noder dem Betrieb des Schiffes;\nb) innavigabilite du navire, ä condition que le trans-      b) Seeuntüchtigkeit des Schiffes, sofern der Fracht-\nporteur fasse Ja preuve que cette innavigabilite             führer beweist, daß sie nicht auf einem Mangel an\nn'est pas imputable ä un manque de diligence                 gehöriger Sorgfalt seinerseits beruht, um das Schiff\nraisonnabJe de sa part ä mettre le navire en etat            seetüchtig zu machen oder um es gehörig zu be-\nde navigabilite ou ä lui assurer un armement, un             mannen, einzurichten oder zu verproviantieren oder\nequipement et un approvisionnement convenables,              um alle Teile des Schiffes, in denen Güter verladen\nou ä approprier et mettre en bon etat toutes parties         werden, für deren Aufnahme, Beförderung und Er-\ndu navire oü Ja marchandise est chargee, de fa<;:on          haltung einzurichten und instand zu setzen;\nqu'elles soient aptes ä la reception, au transport\net ä la preservation de la marchandise;\nc) incendie, ä condition que le transporteur fasse la        c) Feuer, sofern der Frachtführer beweist, daß es\npreuve qu'il n'a pas ete cause par son fait ou sa            weder durch sein Verschulden noch durch Verschul-\nfaute, par ceux du capitaine, marin, pilote ou de            den des Kapitäns, der Schiffsbesatzung, des Lotsen\nses preposes;                                                oder der in seinem Dienste stehenden Personen ent-\nstanden ist;\nd) perils, dangers ou accidents de la mer ou autres          d) Gefahren oder Unfälle der See und anderer schiff-\neaux navigables;                                             barer Gewässer;\ne) sauvetage ou tentative de sauvetage de vies ou           e) Rettung oder Versuch der Rettung von Leben oder\nde biens en mer;                                             Eigentum zur See;\nf) chargement de la marchandise sur le pont du navire,      f) Verladung des Gutes auf Deck, sofern der Absender\n! condition qu'elle ait ete chargee sur le pont avec         seine Einwilligung dazu im Frachtbrief gegeben hat\nJe consentement de l'expediteur donne dans Ja                und sofern das Gut nicht in Eisenbahnwagen beför-\nlettre de voiture, et qu·eue ne soit pas sur wagon.          dert wird.\nLes causes d'exoneration ci-dessus ne suppriment ni          Die vorstehenden Gründe für die Befreiung von der\nne diminuent en rien Jes obligations generales du trans-     Haftung haben weder eine Aufhebung noch eine Ein-\nporteur, et notamment son obligation d'exercer une dili-     schränkung der allgemeinen Verpflichtungen des Fracht-\ngence raisonnable pour mettre Je navire en etat de navi-     führers zur Folge, insbesondere nicht seiner Verpflich-\ngabilite ou pour Jui assurer un armement, un equipement      tung, die gehörige Sorgfalt anzuwenden, um das Schiff\net un approvisionnement convenabJes, ou pour appro-          seetüchtig zu madlen oder um es gehörig zu bemannen,\nprier et mettre en bon etat toutes parties du navire oü      einzurichten oder zu verproviantieren oder um alle Teile\nla marchandise est chargee, de fac;on qu' elles soient aptes des Schiffes, in denen Güter verladen werden, für deren\nä la reception, au transport et ä Ja preservation de Ja      Aufnahme, Beförderung und Erhaltung einzurichten und\nmarchandise.                                                 instand zu setzen.\nLorsque Je transporteur fait vaJoir Jes causes d'exone-      Der Frachtführer ist jedoch auch in den vorerwähnten\nration qui precedent, il reste neanmoins responsable si      Fällen haftbar,· wenn der Berechtigte beweist, daß die\nl'ayant droit fait la preuve que Je depassement du delai_    Uberschreitung der Lieferfrist, der Verlust oder die Be-\nde livraison, la perte ou l'avarie est du ä une faute du     schädigung auf einem Verschulden des Frachtführers, des\ntransporteur, du capitaine, marin, pilote ou de ses pre-     Kapitäns, der Schiffsbesatzung, des Lotsen oder der im\nposes, faute autre que celle prevue sous lettre a).          Dienste des Frachtführers stehenden Personen beruht,\ndas nicht unter a) vorgesehen ist.\n§ 2. -  Lorsqu'un meme parcours maritime est desservi        §  2. - Wird eine Seestrecke durch mehrere Unterneh-\npar plusieurs entreprises inscrites sur la liste mentionnee  men bedient, die in die in Artikel 1 vorgesehene Liste\n! l'article premier, le regime de responsabilite applicable  eingetragen sind, so müssen für alle Unternehmen die\n! ce parcours doit etre le meme pour toutes ces entre-       gleichen Haftungsvorschriften gelten.\nprises.\nEn outre, lorsque ces · entreprises ont ete inscrites sur    Sind diese Unternehmen auf Antrag versdiiedener\nla liste ! la demande de plusieurs Etats, l'adoption de      Staaten in die Liste eingetragen worden, so muß außer-\nce regime doit au prealable faire l'objet d'un accord        dem über die Anwendung dieser Haftungsvorschriften\nentre ces Etats.                                             vorher eine Verständigung unter diesen Staaten erfolgt\nsein.\n§  3. - Les mesures prises en conformite du present          §  3. -Die auf Grund dieses Artikels<getroffenen Maß-\narticle sont communiquees a l'Office central. Elles          n.ahmen sind dem Zentralamt bekanntzugeben. Sie treten\nentreront en vigueur, au plus töt, ä l'expiration d'un       frühestens nach Ablauf von 30 Tagen in Kraft, gerechnet\ndelai de trente jours ! partir de la date de la lettre par   vom Tage der vom Zentralamt an die anderen Staaten\nlaquelle l'Office central aura notifie ces mesures aux       gerichteten Mitteilung über diese Maßnahmen.\nautres Etats.\nLes envois en cours de route ne seront pas affectes          Unterwegs befindliche Sendungen werden von diesen\npar lesdites mesures.                                        Maßnahmen nicht betroffen.","Nr. 3 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 18. Februar 1956                                73\n•\nTitre VI                                                     Ti tel VI\nDispositions finales                                        Schlußbestimmungen\nArticle 63                                                   Artikel 63\nSignature                                                 Unterzeichnung\nLa presente Convention, dont les Annexes font partie        Dieses Ubereinkommen, dessen Beilagen einen inte-\nintegrante, demeure ouverte jusqu'au ter mars 1953 a la    grierenden Bestandteil bilden, bleibt bis zum 1. März 1953\nsignature des Etats qui ont ete invites a se faire re-      zur Unterzeichnung durch die Staaten offen, die ein-\npresenter a la Conference ordinaire de revision.            geladen wurden, sich an der ordentlichen Revisionskon-\nferenz vertreten zu lassen.\nArticle 64                                                   Artikel 64\nRatifications. Mise en vigueur                                Ratifikation. Inkraftsetzung\nLa presente Convention sera ratifiee et les instrumen!s     Dieses Ubereinkommen ist zu ratifizieren: die Ratifi-\nde ratification seront deposes Je plus töt possible aupres  kationsurkunden sind so bald wie möglich bei der\ndu Gouvernement suisse.                                     schweizerischen Regierung zu hinterlegen.\nLorsque la Convention aura ete ratifiee par quinze          Sobald das Ubereinkommen von 15 Staaten ratifiziert\nEtats, le Gouvernement suisse se mettra en rapport avec     ist, setzt sich die schweizerische Regierung mit den be-\nles Gouvernements interesses a l'effet d\"examiner avec      teiligten Regierungen ins Einvernehmen, um mit ihnen\neux Ja possibilite de mettre la Convention en vigueur.      die Möglichkeit der Inkraftsetzung dieses Ubereinkom-\nmens zu prüfen.\nArticle 65                                                  Artikel 65\nAdhesion a la Convention                                   Beitritt zum Uberelnkommen\n§ 1.- Tout Etat non signataire qui veut adherer a la        § 1. - Will ein Staat, der dieses Ubereinkommen\npresente Convention adresse sa demande au Gouverne-         nicht unterzeichnet hat, ihm beitreten, so hat er einen\nment suisse, qui Ja communique a tous les Etats contrac-    entsprechenden Antrag an die schweizerische Regierung\ntants avec une note de !'Office central sur la situation    zu richten: diese teilt den Antrag allen Vertragsstaaten\ndes chemins de fer de !\"Etat demandeur au point de vue      mit und fügt eine Äußerung des Zentralamtes über die\ndes transports internationaux.                              Lage der Eisenbahnen des antragstellenden Staates hin-\nsichtlich internationaler Beförderungen bei.\n§ 2. - A moins que dans les six mois a compter de           § 2. - Haben innerhalb einer Frist von sechs Monaten,\nla date de cet avis, deux Etats au moins n'aient notifie    gerechnet vom Tage dieser Mitteilung, nicht mindestens\nIeur opposition au Gouvernement suisse, la demande          zwei Staaten der schweizerischen Regierung ihren Wider-\nest admise de pJein droit et avis en est donne par Je       spruch bekanntgegeben, so ist der Antrag rechtsverbind-\nGouvernement suisse a !\"Etat demandeur et a tous les        lich angenommen: die schweizerische Regierung teilt dies\nEtats contractants.                                         dem Antragsteller und allen Vertragsstaaten mit.\nDans Je cas contraire, le Gouvernement suisse notifie       Andernfalls teilt die schweizerische Regierung allen\na tous les Etats contractants et a !'Etat demiindeur que    Vertragsstaaten und dem Antragsteller mit, daß die Prü-\nl'examen de la demande est ajourne.                         fung des Antrages vertagt ist.\n§ 3. -Toute admission produit ses effets un mois            § 3. - Die Aufnahme wird einen Monat nach dem\napres la date de l'avis envoye par le Gouvernement          Tage der von der schweizerischen Regierung versandten\nsuisse, ou si, a l'expiration de ce delai, la Convention    Mitteilung wirksam oder, wenn nach Ablauf dieser Frist\nn'est pas encore en vigueur, a la date de la mise en        das Ubereinkommen noch nicht in Kraft ist, am Tage\nvigueur de celle-ci.                                        seines Inkrafttretens.\nArticle 66                                                  Artikel 66\nDuree de l'engagement des Etats contractants            Dauer der durch die Vertragsstaaten eingegangenen\nV erpllidltungen\n§ 1. - La duree de la presente Convention est illimitee.    § 1. - Die Dauer dieses Obereinkommens ist unbe-\nToutefois, chaque Etat contractant peut se degager dans     schränkt. Jedoch kann jeder Vertragsstaat unter den\nles conditions ci-apres:                                    nachstehenden Bedingungen zurüdetreten:\nLa Convention est valable, pour tout Etat contractant,      Das Obereinkommen ist für jeden Vertragsstaat bis\njusqu'au 31 decembre de la cinquieme annee qui suivra       zum 31. Dezember des fünften Jahres nach dem Tage\nsa mise en vigueur. Tout Etat qui voudrait se degager       seines Inkrafttretens verbindlich. Jeder Staat, der nach\npour l'expiration de cette periode devra notifier son       Ablauf dieser. Frist zurüdezutreten wünscht, hat diese\nintention au moins un an a l'avance au Gouvernement         Absicht wenigstens ein Jahr vorher der schweizerischen\nsuisse, qui en informera. tous les Etats contractants.      Regierung mitzuteilen, die allen Vertragsstaaten davon\nKenntnis gibt.\nA defaut de notification dans le delai indique, l'en-       Wird nicht innerhalb der bezeichneten Frist der Rüde-\ngagement sera prolonge de plein droit pour une periode      tritt erklärt, so erstredet sich die Verpflichtung ohne\nde trois annees, et ainsi de suite, de trois ans en trois   weiteres auf weitere drei Jahre, und so fort von drei\nans, a defaut de denonciation un an au moins avant le       zu drei Jahren, sofern nicht wenigstens ein Jahr vorher\n31 decembre de Ja derniere annee de l'une des periodes      auf den 31. Dezember des letzten Jahres eines der drei-\ntriennales.                                                 jährigen Zeiträume der Rüdetritt erklärt wird.\n§ 2. - Les Etats admis a participer a la Convention         § 2. - Für die Staaten, die im Laufe des fünfjährigen\nau cours de la periode quinquennale ou d'une des            oder eines d~r dreijährigen Zeiträume aufgenommen\nperiodes triennales sont engages jusqu'a la fin de cette    werden, ist das Obereinkommen bis zum Ende dieses\nperiode, puis jusqu'a la fin de chacune des periodes        Zeitraumes und weiter bis zum Ende jedes folgenden\nsuivantes, tant qu'ils n'auront pas denonce leur engage-    Zeitraumes verbindlich, sofern sie nicht wenigstens ein\nment un an au moins avant l'expiration de l'une d'entre     Jahr vor dem Ablauf eines dieser Zeiträume ihren Rüde-\nelles.                                                      tritt erklärt haben.","74                                        Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1956, Teil II\nA r t i c l e 67                                                 A r t i k e l 67\nRevision de la Convention                                       Revision des Obereinkommens\n§ 1. - Les Delegues des Etats contractants se reunis-            § 1.- Die Vertreter der Vertragsstaaten treten zur\nsent pour Ja revision de Ja Convention, sur Ja convoca-          Revision des Ubereinkomrnens auf Einladung der schwei-\ntion du Gouvernement suisse, au plus tard cinq ans               zerischen Regierung spätestens fünf Jahre nach der In-\napres Ja mise en vigueur de Ja presente Convention.              kraftsetzung dieses Ubereinkommens zusammen.\nUne Conference est convoquee avant cette epoque,                 Auf Verlangen von mindestens einem Drittel der Ver-\nsi Ja demande en est faite par le tiers au moins des              tragsstaaten ist eine Konferenz früher einzuberufen.\nEtats contractants.\no·entente avec Ja majorite des Etats contractants, le            Im Einverständnis mit der Mehrheit der Vertragsstaa-\nGouvernement suisse invite aussi des Etats non con-              ten lädt die schweizerische Regierung auch Nichtvertrags-\ntractants.                                                       staaten ein.\nD\"entente avec Ja majorite des Etats contractants,               Im Einverständnis mit der Mehrheit der Vertragsstaaten\nl'Office central invite ä assister ä la Conference des            lädt das Zentralamt Vertreter ein von\nrepresentants:\na) d'organisations. internationales gouvernementales             a) staatlichen internationalen Organisationen, die für\nayant competence en matiere de transport;                       Beförderungsfragen zuständig sind;\nb) d\"organisations Internationales non gouvernemen-               b) nichtstaatlichen internationalen Organisationen, die\ntales s·occupant de transport.                                  sich mit Beförderungsfragen befassen.\nLa participation aux debats de delegations des Etats              Das Mitspracherecht der Vertreter von Nichtvertrags-\nnon contractants ainsi que des organisations inter-               staaten und von den in Absatz 4 erwähnten internationa-\nnationales mentionnees au quatrierne alinea sera reglee           len Organisationen ist in der jeweiligen Geschäftsord-\npour chaque Conference dans Je reglernent des delibera-           nung der Konferenz zu regeln.\ntions.\nD'entente avec la majorite des Gouvernements des                  Im Einverständnis mit der Mehrheit der Vertragsstaa-\nEtats contractants, l'Office central peut, avant les Con-         ten kann das Zentralamt vor den ordentlichen und außer-\nferences de revision ordinaires et extraordinaires, con-          ordentlichen Revisionskonferenzen Ausschüsse zur Vor-\nvoquer des Commissions pour l'examen preliminaire des             beratung der Revisionsanträge einberufen. Auf diese\npropositions de revision. Les dispositions de !'Annexe VI         Ausschüsse finden die Bestimmungen der Anlage VI sinn-\nsont applicables par analogie a ces Commissions.                  gemäß Anwendung.\n§  2. - La mise en vigueur de la Convention nouvelle              § 2. - Das Inkrafttreten des neuen Ubereinkommens,\na laquelle aboutit une Conference de revision emporte             das aus einer Revisionskonferenz hervorgeht, zieht auch\nabrogation de 1a· Convention anterieure meme ä l\"egard            gegenüber den Vertragsstaaten, die das 11eue Uberein-\ndes Etats contractants qui ne ratifieraient pas la Conven-        kommen nitht ratifizieren, die Aufhebung des alten Uber-\ntion nouvelle.                                                  · einkommens nach sich.\n§  3. - Dans l'intervalle des conferences de rev1s1on,            § 3. - Im Zeitraum zwischen zwei Revisionskonferen-\nles articles 3, 4, 6, 13, 17, 19, 21, 22, 23, 24, 25, 47, 48, 49, zen können die Artikel 3, 4, 6, 13, 17, 19, 21, 22, 23, 24,\n52 et les Annexes II, III, IVa, IVb, IX et X peuvent etre         25, 47, 48, 49, 52 und die Anlagen II, III, IV a, IV b, IX\ntenus a jour par une Commission de revision. L\"organi-            und X durch einen Revisionsausschuß fortgebildet\nsation et le fonctionnement de cette Comrnission font             werden, dessen Zusammensetzung und Geschäftsgang\nl'objet de l\"Annexe VI a la presente Convention.                  in der Anlage VI zu diesem Ubereinkommen geregelt\nsind.\nLes decisions de la Commission de revision sont noti-             Die Beschlüsse des Revisionsaussthusses werden durth\nfiees immediatement aux Gouvernements des Etats con-              Vermittlung des Zentralamtes unverzüglith den Regie-\ntractants par l'intermediaire de l\"Office central. Elles          rungen der Vertragsstaaten mitgeteilt. Sie gelten als an-\nsont tenues pour acceptees, a moins que, dans les trois           genommen, wenn innerhalb dreier Monate, gerethnet\nmois a partir du jour de la notification, cinq Gouver-            vom Tage der Mitteilung, nicht mindestens fünf Regie-\nments au moins n\"aient formule des objections. Elles              rungen Widerspruch erhoben haben. Die Beschlüsse treten\nentrent en vigueur le premier jour du sixieme mois qui            am ersten Tage des sethsten Monats nach dem Monat in\nsuit le mois au cours duquel l'Office central les a portees       Kraft, in dem das Zentralamt den Regierungen der Ver-\na la connaissance des Gouvernements des Etats contrac-            tragsstaaten von ihrer Annahme Kenntnis gegeben hat.\ntants. L\"Office centi-al designe ce jour lors de la notifi-       Das Zentralamt bezeichnet bei der Mitteilung der Be-\ncation des decisions.                                             sdtlüsse den Tag des Inkrafttretens.\n§ 4. -    En vue d'adapter aux besoins                               § 4. - Zur Anpassung\na) les Prescriptions relatives aux matieres et objets             a) der Vorschriften über die von der Beförderung aus-\nexclus du transport ou admis au transport sous                    gesthlossenen oder bedingungsweise zur Beförde-\ncertaines conditions (Annexe 1),                                  rung zugelassenen Stoffe und Gegenstände (An-\nlage I),\nb) le Reglement international concernant le transport             b) der Internationalen Ordnung für die Beförderung\ndes wagons de particuliers (Annexe VII) et                        von Privatwagen (Anlage VII) und\nc) _le Reglement international concernant le transport            c) der Internationalen Oränung für die Beförderung\ndes containers. (Annexe VIII),                                   von Behältern (Containern) (Anlage VIII)\nil est institue des Commissions d'experts, dont l'organi-         an die jeweiligen Erfordernisse werden Fathmännisthe\nsation et le fonctionnement font l'objet d'un statut qui          Ausschüsse eingesetzt, deren Zusammensetzung und Ge-\nforme !'Annexe VI a la presente Convention.                       sthäftsgang in einer besonderen Satzung geregelt sind,\nwelche die Anlage VI zu diesem Ubereinkommen bildet.\nLes decisions· des Commissions d'experts sont com-                Die Besthlüsse der Fathmännischen Ausschüsse werden\nmuniquees immediatement aux Gouvernements des Etats               durch Vermittlung des Zentralamtes. unverzüglich den\ncontractants par l'intermediaire de l'Office central. Elles      Regierungen der Vertragsstaaten mitgeteilt. Sie gelten\nsont tenues pour acceptees a moins que, dans le delai             als angenommen, wenn innerhalb dreier Monate, ge-\nde trois mois, calcule des le jour de la notification, cinq        rechnet vom Tage der Mitteilung, nicht mindestens fünf\nau moins des Gouvernements des Etats contractants                 Regierungen der Vertragsstaaten Widerspruch erhoben\nn·aient formule des objections. Ces decisions entrent en           haben. Die Beschlüsse treten am ersten Tage des dritten\nvigueur le premier jour du troisieme mois qui suit celui           Monats nach dem Monat in Kraft, in dem das Zentral-","Nr. 3-Tag der Ausgabe: Bonn, den 18. Februar 1956                                75\n•\ndans Iequel J'Office central a porte Ieur acceptation a    amt den Regierungen der Vertragsstaaten von ihrer An-\nla connaissance des Gouvernements des Etats contrac-       nahme Kenntnis gegeben hat. Das Zentralamt bezeichnet\ntants. L'Office central designe ce jour lors de la commu-  bei der Mitteilung der Beschlüsse den Tag des lnkraft-\nnication des decisions.                                    tretens.\nArticle 68                                                 Artikel 68\nTextes de la Convention. Traductions officielles     Wortlaut des Ubereinkommens. Amtliche Ubersetzungen\nLa presente Convention a ete conclue et signee en          Dieses übereinkommen ist dem diplomatischen Ge-\nlangue francaise selon I usage diplomatique etabli.       brauch entsprechend in französischer Sprache abgeschlos-\nsen und unterzeichnet.\nAu texte francais sont joints un texte en langue alle-     Dem französischen Wortlaut sind ein deutscher, ein\nmande, un texte en langue anglaise et un texte en         englischer und ein italienischer Wortlaut beigefügt, die\nlangue italienne, qui ont Ja valeur de traductions offi-  als amtliche Obersetzungen gelten.\ncielles.\nEn cas de divergence, le texte francais fait foi.          Bei Nichtübereinstimmung gilt der französische Wort-\nlaut.\nEN FOI DE QUOI, !es Plenipotentiaires ci-apres, munis      ZU URKUND DESSEN haben die nachstehenden Bevoll-\nde Ieurs pleins pouvoirs qui ont ete trouves en bonne     mächtigten, deren Vollmachten in guter und gehöriger\net due forme, ont signe la presente Convention.           Form befunden wurden, das vorliegende übereinkom-\nmen unterzeichnet.\nFAIT a Berne, Je vingt-cinq octobre mil neuf cent          SO GESCHEHEN zu Bern am fünfundzwanzigsten\ncinquante-deux, en un seul exemplaire, qui restera        Oktober eintausendneunhundertzweiundfünfzig in einer\ndepose dans !es Archives de la Confederation suisse et    Urschrift, die im Archiv der Schweizerischen Eidgenossen-\ndont une exped1tion authentique sera remise a d1acune     schaft hinterlegt und von der jedem Vertragsstaat eine\ndes Parties.                                              amtlidle Ausfertigung zugestellt wird.\nPour l'AUTRICHE:                                          Für OSTERREICH:\nDr. Smetana                                               Dr. Smetana\nPour la BELGIQUE:                                             Für BELGIEN:\nVte de Lan tsh e e re                                      Vte de Lantsheere\nPour la BULGARIE :                                          Für BULGARIEN:\nB. Tzvetkov                                                B. Tzvetkov ·\nPour le DANEMARK:                                            Für DÄNEMARK:\nTh. Jensen                                                 Th. Jensen\nPour l'ESPAGNE:                                            Für SPANIEN :\n. Jose Ruiz de Arana y Bauer                                 Jose Ruiz de Arana y Bauer\nDuque de San Lucar la Mayor·                               Duque de S a n Lu c a r 1 a M a y o r\nJose de Aguinaga                                          Jose de Aguinaga\nPour la FINLANDE :                                          Für FINNLAND :\nVäinö Häkkinen                                            Väinö Häkkinen\nPour la FRANCE :                                          Für FRANKREICH :\nJ. Chauvel                                                 J. Chauvel\nPour la GRECE :                                        Für GRIECHENLAND :\nPhilon P h i l o n                                        Philon Philon\nPour la HONGRIE :                                            Für UNGARN:\nVermesy Sandor                                            Vermesy Sandor\nPour J'ITALIE :                                            Für ITALIEN:\nOdoardo B a I d o ni                                      Odoardo Baldoni\nPour le LIECHTENSTEIN:                                      Für LIECHTENSTEIN:\nW. S tucki                                                 W. S tucki","76                            Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1956, Teil II\nPour le LUXEMBOURG:                                        Für LUXEMBURG:\nA. Clemang                                              A. Clemang\nPour la NORVEGE:                                         Für NORWEGEN:\nPeter Anker                                             Peter Anker\nPour les PA YS-BAS:                                   Für die NIEDERLANDE :\nA. Bentinck                                              A. Bentinck\nPour la POLOGNE :                                            Für POLEN:\nJosef Etting er                                         Josef Etting er\nPour le PORTUGAL:                                         Für PORTUGAL :\nAntonio Pinto de Mesquita                               Antonio Pinto de Mesquita\nPour la ROUMANIE :                                         Für RUMÄNIEN:\nM. Gervesco                                              M. Gervesco\nPour la SUJ::DE :                                       Für SCHWEDEN:\nT. Hammarström                                          T. Hammarström\nPour la SUISSE :                                       Für die SCHWEIZ :\nW. Stucki                                               W. Stucki\nPour la TCHl:COSLOV AQUIE:                              Für die TSCHECHOSLOWAKEI :\nSimovic                                                 Simovic\nPour la TURQUIE :                                        Für die TURKEI:\nH. Germeyanligil                                        H. Germeyanligil\nPour la YOUGOSLA VIE :                                   Für JUGOSI.:AWIEN:\nZ. Djermanovic                                          Z. Djermanovic\nPour le ROYAUME-UNI DE GRANDE-                           Für das VEREINIGTE KONIGREICH\nBRETAGNE ET D'IRLANDE DU NORD:                      VON GROSSBRITANNIEN UND NORDIRLAND:\nDenis O'Neill                                            Denis O · N eill\nPour l'IRAK :                                             Für IRAK:\nPour l'IRAN :                                             Für IRAN:\nPour le LIBAN :                                          Für LIBANON:\nA. Nassif                                                A. Nassif\nPour la SYRIE :                                           Für SYRIEN:","Nr. 3 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 18. Februar 1956                  71\n•\nAnnexe 1\n(Articles 3 et 4)\nAnlage I\n(Artikel 3 und 4)\nPrescriptions\nrelatives aux matieres et objets exclus du transport\nou admis au transport sous certaines conditions\n(RID)\nVorsdtriften\nüber die von der Beförderung ausgeschlossenen\noder bedingungsweise zur Beförderung zugelassenen\nStoffe und Gegenstände\n(RID)","78                     Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1956, Teil II\nSommaire\nPage\nIre Partie -        Prescriplions generales\nPrescriptions generales . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .  80\nne Partie -  Prescriptions particulieres aux diverses classes\nClasse I a.    Matieres et objets explosibles . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .                      84\nClasse Ib.     Objets charges en matieres explosibles . . . ... . . . . . . . . . . . . . . .                                96\nClasse I C.    Inflammateurs, pieces d'artifice et marchandises similaires . .                                              106\nClasse Id.     Gaz comprimes, liquefies ou dissous sous pression . . . . . . . . .                                          116\nClasse I e.    Matieres qui, au contact de J'eau, degagent des gaz inflam-\nmables . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 138\nClasse II.     Matieres sujettes a l'inflammation spontanee . . . . . . . . . . . . . . .                                   144\nClasse llla.   Matieres liquides inflammables . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .                       152\nClasse III b.  Matieres solides inflammables . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .                      160\nClasse Illc.   Matieres comburantes . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . • . . •                 168\nClasse IVa.    Matieres veneneuses . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . • . • . . . . . . . . . . . . .              178\nClasse IVb.    Matieres radioactives . . . . . • . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .              192\nClasse V.      Matieres corrosives . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 196\nClasse VI.     Matieres repugnantes ou susceptibles de produire une\ninfection                                                                                                    210\nClasse VII.    Matieres diverses . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 214\nIIJe Partie -             Appendices\nAppendice I    A. Conditions de stabilite et de securite relatives aux\nmatieres explosibles et aux matieres solides inflammables                                                218\nB. Regles relatives aux epreuves . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .                         220\nAppendice II Directives relatives a la nature des recipients en alliages\nd'aluminium pour certains gaz de la classe I d . . . . . . . . . . . . .                                     228\nAppendice III Epreuves relatives aux matieres liquides inflammables de la\nclasse III a . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 232\nAppendice IV Conditions d'utilisation des wagons munis d\"installations\nelectriques . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 232\nAppendice V 1. Prescriptions relatives aux etiquettes de danger . . . . . . . . . 234\n2. Explication des figures . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 234\nEtiquettes de danger ........•....•....•..•... : . • . . . . . . . 238","Nr. 3 -Tag der Ausgabe: Bonn, den 18. Februar 1956                                                                    79\n•\nInhaltsverz e i eh n i s\nSeite\nI. Teil -     Allgemeine Vorschriften\nAllgemeine Vorschriften . . . . . . . • . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . • . . . . • . • •        81\nII. Teil -   Besondere Vorschriften für die einzelnen Klassen\nKlasse la.       Explosive Stoffe und Gegenstände . . . . . . . . . . . . • . . . . . . . . . . . •                           85\nKlasse Ib.       Mit explosiven Stoffen geladene Gegenstände . . . . . • . • • • • • • •                                      97\nKlasse lc.       Zündwaren, Feuerwerkskörper und ähnliche Güter . . . . • . . • •                                            107\nKlasse I d.      Verdichtete, verflüssigte oder unter Drude gelöste Gase . . . .                                             117\nKlasse I e.      Stoffe, die in Berührung mit Wasser entzündliche Gase ent-\nwidceln . . . . . . . . . . . . . . . . . • • • . • • . . • • • • • . . . . . . . . . . • . . . . . . . . . 139\nKlasse II.       Selbstentzündliche Stoffe ........•.•.. ; . . . . . . . . . . . . . . . . . . • •                           145\nKlasse III a.    Entzündbare flüssige Stoffe . . . . . • . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . • . • . • .                 153\nKlasse III b.    Entzündbare feste Stoffe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . • • . . . •                161\nKlasse III c.    Entzündend (oxydierend) wirkende Stoffe . • . • • . • • • . . • • • . • . •                                 169\nKlasse IVa.      Giftige Stoffe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . • . . . . . . . . • . . • . • • • . • • •      179\nKlasse IVb.      Radioaktive Stoffe . • • • . . . . . . . . . . . . • • . • . . • • . . . . . . • . . • . • • • • •          193\nKlasse V.        Ätzende Stoffe . . . . . . . . . . . . . . . . . • . . . . . . . . . . . . . . . . . • . • • • • . •        197\nKlasse VI.       Ekelerregende oder anstedcungsgefährliche Stoffe . . . . . • . • • • 211\nKlasse VII.      Verschiedene Stoffe . . . . . . . . . . • . . . . • . . . . . . . . . . . • • • • • • • . • . • 215\nIII. Teil - Anhänge\nAnhang I         A. Beständigkeits- und Sicherheitsbedingungen für explosive\nStoffe und für entzündbare feste Stoffe . . . . . . . . . . . . . . . . . 219\nB. Vorschriften für die Prüfverfahren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 221\nAnhang II         Richtlinien über die Beschaffenheit der Gefäße aus Aluminium-\nlegierungen für gewisse Gase der Klasse I d . . . . . . . . . . . . . . . . 229\nAnhang III       Prüfung der entzündbaren flüssigen Stoffe der Klasse III a • •                                              233\n1 Anhang IV        Vorschriften für die Verwendung von Wagen mit elek-\ntrischen Einrichtungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . • . . . . . . 233 .\n1\ni\nAnhang V         1. Vorschriften für die Gefahrzettel . . . . . . . . . . . . • . . • • . . . • . . • 235\n2. Erläuterung der Bildzeichen • . . . . • . . . . • . . . . . . . • • • • • . • . • • • 235\nGefahrzettel ..................•................... :. • . • 239\ni\n1\n1\nf","80                                      Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1956, Teil II\nJre  PARTIE\nPrescriptions Generales\n1     (1) L'Annexe I constitue le reglement d'execution de l'art. 3, lettre d), et de l'art. 4, § 1, lettre a), de la\nConvention internationale concernant le transport des marchandises par chemins de fer (CIM). Elle est\ndesignee par « RID », qui est rabreviation de « Reglement international concernant le transport des\nmarchandises dangereuses ».\n(2) Les matieres et objets du RID sont ranges dans les classes suivantes:\nClasse I a. Matieres et objets explosibles.\nClasse Ib. Objets charges en matieres explosibles.\nClasse I c. Inflammateurs, pieces d'artifice et marchandises similaires.\nClasse I d. Gaz comprimes, liquefies ou dissous sous pression.\nClasse I e. Matieres qui, au contact de l'eau, degagent des gaz inflammables.\nClasse II. Matieres sujettes a l'inflammation spontanee.\nClasse III a. Matieres liquides inflammables.\nClasse IIIb. Matieres solides inflammables.\nClasse III c. Matieres comburantes.\nClasse IV a. Matieres veneneuses.\nClasse IV b. Matieres radioactives.\nClasse V. Matieres corrosives.\nClasse VI. Matieres repugnantes ou susceptibles de produire une infection.\nClasse VII. Matieres diverses.\n(3) Les matieres et !es objets vises par les titres des classes I a, I b, I c, I d, I e, II et VI (classes\nlimitatives) sont exclus du transport, sous reserve des exceptions qui suivent. Sont admis au transport !es\nmatieres et objets enumeres aux numeros marginaux (marg.) 21. 61, 101, 131, 181, 201 et 601, sous reserve\nqu'ils remplissent les conditions prevues dans les differentes classes.\n(4) Les matieres et les objets mentionnes aux marg. 301, 331, 371, 401, 451 et 501 des classes III a, III b,\nIII c, IVa, IVb et V (classes non limitatives) ne sont admis au transport que sous les conditions prevues\ndans les differentes classes. Les autres matieres et objets vises par !es titres des classes III a, III b, III c,\nIV a, IV b et V sont admis au transport sans conditions speciales.\n(5) Les matieres et les objets enumeres au marg. 701 ne sont admis au transport que sous les conditions\nprevues dans la classe VII {Matieres diverses).\n(6) Ne peuvent etre admis au transport les matieres et les objets qui sont expressement exclus du\ntransport aux termes des nota inseres dans les differentes classes.\n(7) Les conditions normales de transport sont applicables aux matieres et objets du RID admis au trans-\nport sous certaines conditions, a moins que ce dernier n'en dispose autrement.\nNota. Les dispositlons de 1\" art. 4, t 2, de la CIM soni alnsi concues :\n• t 2. - Deux ou plusieurs Etats contnctants peuvent convenir, par des accords, que certains objets exclus par la presente\nConvention seront admis sous certaines conditions au transport International entre ces Etats, ou que !es matieres et objets\ndesignes dllllS l'Annexe I seront adrnis sous des conditions moins rigoureuses que celles qui sont prevues par l' Annexe I.\nLorsque des accords de ce genre admettent au transport des matieres et objets qul en sont exclus par !es prescriptions de\n1' Annexe I, ces accords doivent ~Ire communiques A !'Office central des transports internationaux par dlemins de fer qui porte\nl !'ordre du Jour de la prodlaine session de la Commission d'experts !es dispositions de l'accord ayant trait A cette admission,\n• moins que ces dispositions n'aient deja ete examinees et ecartees par la Commission.\nLes dlemins de !er peuvent aussi, au moyen de clauses lnserees dans leurs tarifs, soit admettre certains objets exclus du\ntransport par la presente Convention, soit adopter des conditions moins rigoureuses que celles qui sont prevues par 1' Annexe I\npour les matieres et objets admis conditionnellement par celle~ci. •\n2      (1) Les conditions de transport applicables             a chaque    classe sont reparties dans les chapitres suivants:\nA. Colis:\nt. Conditions generales d'emballage;\n2. E m b a 11 a g e de m a t i e r e s i s o l e e s o u d · ob j et s d e m e m e e s p e c e 1\n3. E m b a 11 a g e e n c o mm u n ;\n4. lnscriptions et etiquettes de <langer sur les colis.\nB. Mode d'envoi, restrictioils d'expedition.\nC. Mentions dans la lettre de voiture.\nD. Materiel et engins de transport:\n1. Conditions relatives aux wagons et au chargement;\n2. Ins c r i ptions et e tiqu et tes de dang er sur le s wagons.\nE. Interdictions de dtargement en commun.\nF. Eiµballages vides. Autres prescriptions.","• Nr. 3 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 18. Februar 1956                                        81\nI. TEIL\nAllgemeine Vorschriften\n(1) Die Anlage I ist die Vollzugsordnung zu Art. 3 d) und Art. 4 § 1 a) des Internationalen Obereinkorn-                  1\nmens über den Eisenbahnfrachtverkehr (CIM). Sie wird mit .RID\" (Reglement international concernant\nle transport des marchandises dangereuses = Internationale Ordnung für die Beförderung von gefährlichen\nGütern) abgekürzt.\n(2) Die Stoffe und Gegenstände des RID sind in folgende Klassen eingeteilt:\nKlasse      I a. Explosive Stoffe und Gegenstände.\nKlasse     Ib. Mit explosiven Stoffen geladene Gegenstände.\nKlasse      I c. Zündwaren, Feuerwerkskörper und ähnliche Güter.\nKlasse      I d. Verdichtete, verflüssigte oder unter Druck gelöste Gase.\nKlasse      I e. Stoffe, die in Berührung mit Wasser entzündliche Gase entwickeln.\nKlasse II. Selbstentzündliche Stoffe.\nKlasse III a. Entzündbare flüssige Stoffe.\nKlasse III b. Entzündbare feste Stoffe.\nKlasse III c. Entzündend (oxydierend) wirkende Stoffe.\nKlasse IV a. Giftige Stoffe.\nKlasse IV b. Radioaktive Stoffe.\nKlasse V. Atzende Stoffe.\nKlasse VI. Ekelerregende oder ansteckungsgefährliche Stoffe.\nKlasse VII. Verschiedene Stoffe.\n(3) Die unter den Begriff der Klassen I a, I b, I c, I d, I e, II und VI fallenden Stoffe und Gegenstände\n{Nur-Klassen) sind vorbehaltlich der nachfolgenden Ausnahmen von der Beförderung ausgeschlossen. Die\nin den Randnummern (Rn.) 21, 61, 101. 131, 181, 201 und 601 aufgeführten Stoffe und Gegenstände sind zur\nBeförderung zugelassen, sofern sie den in den betreffenden Klassen vorgesehenen Bedingungen entsprechen.\n(4) Die in den Rn. 301. 331, 371. .401, 451 und 501 aufgeführten Stoffe und Gegenstände der Klassen III a,\nIII b, III c, IV a, IV b und V {freie Klassen) sind zur Beförderung nur zugelassen, wenn sie den in den\nbetreffenden Klassen vorgesehenen Bedingungen entsprechen. Die anderen unter den Begriff der Klas-\nsen IIla, III b, III c, IV a, IV b und V fallenden Stoffe und Gegenstände sind ohne besondere Bedingungen\nzur Beförderung zugelassen.\n(5) Die in Rn. 701 aufgeführten Stoffe und Gegenstände sind zur Beförderung nur zugelassen, wenn sie\nden in der Klasse VII (Verschiedene Stoffe) vorgesehenen Bedingungen entsprechen.\n(6) Die nach dem Wortlaut der Bemerkungen in den einzelnen Klassen ausdrücklich von der Beförderung\nausgeschlossenen Stoffe und Gegenstände sind zur Beförderung nicht zugelassen.\n(7) Auf die bedingungsweise zur Beförderung zugelassenen Stoffe und Gegenstände des RID sind die\nallgemein. geltenden Beförderungsvorschriften anwendbar, soweit das RID nichts anderes vorschreibt.\nBe•. Die Bestimmungen des Art.    4 §  2 der CIM lauten wie folgt:\n.§ 2. - Zwei oder mehrere Vertragsstaaten können durch Abkommen vereinbaren, daß bestimmte durch dieses Obereinkommen\nausgeschlossene Gegenstände unter gewissen Bedingungen oder daß die in der Anlage l genannten Stoffe und Gegenstände unter\nleichteren Bedingungen, als sie in der Anlage selbst enthalten sind, zur internationalen Beförderung zwischen diesen Staaten\nzugelassen '!erden.\nWerden durch solche Abkommen Stoffe und Gegenstände zur Beförderung zugelassen, die nach den Bestimmungen der Anlage l\nvon der Beförderung ausgeschlossen sind, so müssen diese Abkommen dem Zentralamt für den internationalen Eisenbahnverkehr\nmitgeteilt werden. Dieses setzt die Vorschriften des Abkommens, soweit sie die Zulassung betreffen, auf die Tagesordnung der\nnächsten Tagung des Fachmännischen Ausschusses, falls sie nicht schon durch den Ausschuß geprüft und von ihm abgelehnt\nworden sind.\nEbenso können die Eisenbahnen durch Tarifbestimmungen entweder bestimmte durch dieses Obereinkommen von der Beförderung\nausgeschlossene Gegenstände zulassen oder für die durch die Anlage l bedingungsweise zugelassenen Stoffe und Gegenstände\nleichtere Bedingungen zugestehen, als sie in dieser Anlage selbst enthalten sind.•\n(1) Die für jede Klasse geltenden Beförderungsvorschriften sind in folgende Abschnitte eingeteilt:                       2\nA. Versandstikke:\n1. Allgemeine Verpackungsvorschriften;\n2. Verpackung der einzelnen Stoffe oder Arten von Gegenständen;\n3. Zusammenpackung;\n4. Aufschriften und Gefahrzettel auf Versandstücken.\nB. Versandart, Abfertigungsbeschränkungen.\nC. Frachtbriefvermerke.\nD. Beförderungsmittel und technische Hilfsmittel:\n1. Wagen- und Verladevorschriften;\n2. A ufsch ri ften und Gef a h rze ttel an den Wagen.\nE. Zusammenladeverbote.\nF. Entleerte Behälter. Sonstige Vorschriften.","82                                  Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1956, Teil II\nCinq Appendices contiennent:\nl'Appendice I, les conditions de stabilite de certaines matieres et objets sujets a l'explosion\nou inflammables des classes I a, I b, I c et III b, ainsi que !es regles relatives aux e p r e u v es permettant\nde constater si ces conditions sont remplies;\nl'Appendice 11, les directives relatives     a la   nature des recipients en alliages d'aluminium\npour certains gaz de la classe I d;\nl'Appendice III, les epreuves relatives aux matieres liquides inflammables de la\nclasse III a;\nl'Appendice IV, les conditions d'utilisation des wagons munis d'installations electriques\npour !es matieres et objets des classes I a, I b, III c et pour certaines matieres des classes I c, III a, III b et V;\nl'Appendice V, les prescriptions relatives aux etiquettes de <langer et l'explication des figures.\n(2) II y a lieu, en outre, d'observer les prescriptions necessaires a l'accomplissement des formalites\nexigees par les d_ouanes et autres autorites administratives (voir art.13, § 1, de la CIM).\nII faut notamment, outre !es mentions et attestations prescrites par la presente Annexe, inscrire egale-\nment dans la lettre de voiture les attestations prescrites par les autorites administratives et joindre les\ndocuments d'accompagnement exiges par celles-ci.\n(3) Conformement au § 2 du RIEx (Annexe IX a la ClM}, les matieres et objets du RID ne sont admis\nau transport comme colis express qu'en tant que ce mode de transport est expressement prevu sous le\nchapitre B des differentes classes.\n(4) Conformement a l'art. 18 de la Convention internationale concemant le transport des voyageurs et\ndes bagages par chemins de fer (CIV), les matieres et objets du RID admis au transport comme colis\nexpress ne sont pas exclus du transport comme bagages. Lors de l'enregistrement de bagages contenant\ndes matieres dangereuses du RID admises a ce mode de transport, le voyageur doit designer au verso\nde la feuille de route, la marc:handise conformement a la denomination prevue par le RID, y certifier\nqu'il s·est conforme aux prescriptions du RID et y inscrire son nom et son adresse.\n3    (1) Le signe « 0/o » represente, pour les melanges de matieres solides ou liquides, les solutions ou !es\nmatieres solides mouillees par un liquide, le pourcentage en poids, et la valeur en pourcent est rapportee\na 100 parties en poids du melange, de la solution ou de la matiere mouillee, respectivement. Pour les\nmatieres gazeuses, il represente le pourcentage en volume et la valeur en pourcent est rapportee a 100\nparties en volume du melange gazeux.\nLorsque le signe « 8/o • a une signification differente de ce qui precede, le texte du RID l'indique\nexplicitement.\n(2) Lorsque Ie RID prevoit des limites dans le poids des colis, il s'agit, sauf indication contraire, des\npoids bruts.\n(3) La pression d\"epreuve des recipients est toujours indiquee en kg/cm1 de pression manometrique\n(exces de pression par rapport a Ja pression atmospherique); en revanc:he, la tension de vapeur des\nmatieres est toujours exprimee en kg/cm2 absolu.\n(4) Par colis fragiles, il faut entendre les colis comportant des recipients en verre, porcelaine, gres ou\nmatieres similaires qui ne sont pas places dans un emballage a parois pleines les protegeant efficacement\ncontre les c:hocs.\n4   On ne peut transporter une matiere du RID\na) en vrac, quand il s·agit d'une matiere solide,\nb) en wagons-reservoirs, quand il s'agit d'une matiere liquide ou d'un gaz,\nc) en petit container,\nque lorsque ces modes de transport sont explicitement mentionnes, pour cette matiere, dans la classe\ncorrespondante.\n5   (1) Toutes les prescriptions du RID afferentes aux transports en wagons s'appliquent par assimilation\naux transports en grands containers.\n(2) Pour les petits containers destines au transport de marc:handises sans emballage (liquides, gaz, matieres\nsolides en vrac) seront applicables les prescriptions relatives aux grands containers, sous reserve des\nconditions concernant !es petits containers sous le c:hapitre D de c:haque classe.\n(3) Les petits containers destines au transport de marc:handises du RID emballees peuvent etre\nemployes lorsqu'ils sont mentionnes expressement sous les c:hapitres A ou D de c:haque classe.\n(4) Ne sont consideres comme containers au sens des dispositions de ce reglement que ceux qui\nsatisfont aux prescriptions du RICo (Annexe VIII a la CIM).\n6    Pour !es transports mixtes au sens de l'art. 2, §§ 1 a 3, de la CIM sont egalement applicables, a cöte\ndes prescriptions du RID, les reglements speciaux, nationaux ou internationaux, pour le transport des\nmarc:handises dangereuses par route ou par voie navigable, en tant qu'ils ne sont pas en contradiction\navec les prescriptions du RID.\n7-19\n-","• Nr. 3 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 18. Februar 1956                                 83\nDie fünf Anhänge enthalten:\nAnhang I: Die Beständigkeit s b e d in g u n gen für qewisse zur Beförderunq zugelassene explosions-\ngefährliche oder entzündbare Stoffe und Gegenstände der Klassen I a, I b, I c und III b und die Vorschriften\nfür die Prüf verfahren zur Feststellung der Erfüllung dieser Bedingungen;\nAnhang II: Die Richtlinien über die Beschaffenheit der Gefäße aus Aluminiumlegierun-\ngen für gewisse Gase der Klasse I d;\nAnhang III: Die Vorschriften über die Prüfung der entzündbaren flüssigen Stoffe der\nKlasse III a;\nAnhang IV: Die Vorschriften für die Verwendung von Wagen mit elektrischen Einrichtungen\nfür die Stoffe und Gegenstände der Klassen I a. I b, III c und für gewisse Stoffe der Klassen I c, III a, III b\nund V;\nA n h an g V : Die Vorschriften für die Gefahr z et t e I und die Erläuterung der Bildzeichen.\n(2) Ferner sind die Zo 11- und sonstigen Verw a Itu ng svo rschriften zu beachten (siehe CIM\nArt. 13 § 1).\nInsbesondere müssen, außer den durch diese Anlage vorgeschriebenen Vermerken und Bescheinigungen,\nauch die Bescheinigungen im Frachtbrief angebracht und die Begleitpapiere beigegeben werden, die nach\nden Verwaltungsvorschriften erforderlich sind.\n(3) Gemäß § 2 des RIEx (Anlage IX der CIM) sind die Stoffe und Gegenstände des RID zur Beförderung\nals Expreßgut nur zugelassen, wenn dies im Abschnitt B der einzelnen Klassen ausdrücklich vorgesehen ist.\n(4) Gemäß Art. 18 des Internationalen Ubereinkommens über den Eisenbahn-Personen- und -Gepäck-\nverkehr (CIV) sind die zur Beförderung als Expreßgut\" zugelassenen Stoffe und Gegenstände des RID von\nder Beförderung als Reisegepäck nicht ausgeschlossen. Bei der Aufgabe von Gepäck, das gefährliche Güter\ndes RID enthält, die zu dieser Beförderungsart zugelassen sind, muß der Reisende auf der Rückseite des\nGepäckbegleitscheins das Gut entsprechend der im RID vorgesehenen Bezeichnung angeben und unter\nAngabe seines Namens und seiner Adresse bescheinigen. daß er die Vorschriften des RID beachtet hat.\n(1) Das Zeichen .Ofo• bedeutet bei Mischungen von festen oder flüssigen Stoffen, bei Lösungen oder bei       3\nfesten, von einer Flüssigkeit getränkten Stoffen die Gewichtsprozente, bezogen auf 100 Gewichtsteile der\nMischung, der Lösung oder des getränkten Stoffes. Bei Stoffen in gasförmigem Zustande bedeutet das\nZeichen .Ofo• die Volumenprozente, bezogen auf 100 Volumenteile der Gasmischung.\nHat das Zeichen .Ofo• eine andere als die vorstehende Bedeutung, so ist sie an der betreffenden Stelle des\nRID ausdrücklich angegeben.\n(2) Sieht das RID Gewichtsbeschränkungen für Versandstücke vor, so handelt es sidl, sofern nidlts\nanderes bestimmt wird, um das Bruttogewidlt.\n(3) Der Prüfdruck für Gefäße wird immer in kg/cmt Uberdruck angegeben, der Dampfdruck von Stoffen\ndagegen in kg/cm! absolut.\n(4) Unter zerbrechlidlen Versandstücken sind nur soldle mit Gefäßen aus Glas, Porzellan, Steinzeug u. dgl.\nzu verstehen, die nidlt von einer vollwandigen Verpackung umgeben sind, weldle sie wirksam gegen\nStöße schützt.\nEin Stoff des RID darf                                                                                       4\na) in loser Sdlüttung, soweit es sidl um feste Stoffe handelt,\nb) in Behälterwagen, soweit es sich um Flüssigkeiten oder Gase handelt,\nc) in Kleinbehältern (Kleincontainern) •\nnur befördert werden, wenn diese Beförderungsart in der betreffenden Klasse für diesen Stoff ausdrück-\nlidl zugelassen ist.\n(1) Alle Bestimmungen des RID über Beförderungen in Wagen gelten sinngemäß auch für Beförderungen            5\nin Großbehältern (Großcontainern).\n(2) Für die Kleinbehälter (Kleincontainer), die zur Beförderung von unverpackten Gütern (Flüssigkeiten,\nGasen und festen Stoffen in loser Schüttung) dienen, gelten die Vorschriften für Großbehälter (Groß-\ncontainer) unter Vorbehalt der Bestimmungen über die Kleinbehälter (Kleincontainer) im Abschnitt D der\neinzelnen Klassen.\n(3) Kleinbehälter (Kleincontainer) dürfen für die Beförderung verpackter Güter des RID nur verwendet\nwerden, wenn dies im Abschnitt A oder D der einzelnen Klassen ausdrücklich zugelassen ist.\n(4) Als Behälter (Container) im Sinne der Bestimmungen dieser Anlage sind nur soldle zu verstehen,\ndie den Vorschriften des RICo (Anlage Vill der CIM) entspredlen.\nFür gemischte Transporte im Sinne von Art. 2 §§ 1 bis 3 der CIM sind neben den Bestimmungen des RID          6\nauch die besonderen staatlichen oder zwischenstaatlichen Regeln für die Beförderung von gefährlichen\nGütern auf der Straße oder auf Wasserwegen zu beachten, soweit diese nidlt im Widerspruch zu den\nBestimmungen des RID stehen.\n7-19\n-","84                                        Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1956, Teil II\nne  PARTIE\nPrescriptions particulieres aux diverses classes\nClasse I a. Matieres et objets explosibles\nNota. Les ma tieres qui ne peuvent exploser au contact d'une flamme et qui ne sont pas plus sensibles, tant au choc\nqu·au frottement, que le dinitrobenzene, ne sont pas soumises aux prescriptions de la classe l a.\n1. Enumeration des matieres et objets\n20   (1) Parmi !es matieres et objets vises par Je titre de Ja classe I a ne sont admis au transport que ceux\nqui sont enumeres au marg. 21, ceci sous reserve des conditions prevues aux marg. 20 (2) ä 46. lls sont\ndes lors des matieres du RID.\nNota. Les emballages vides ayant renferme des matieres de la classe I a ne sont pas soumis aux prescriptions du RIO.\n(2) Dans les explosifs qui sont admis au transport, la nitroglycerine peut etre remplacee en tout ou\nen partie par:\na) du nitroglycol ou\nb) du dinitrodiethyleneglycol ou\nc) du sucre nitre (saccharose nitre) ou\nd) un melange des corps precedents.\n21       1° La nitrocel/ulose fortement nitree (telle que le fulmicoton), c'est-ä-dire ä taux d'azote depassant\n12,60/o, bien stabilisee et contenant en outre:\n25 0/o au moins d'eau ou d'alcool (methylique, ethylique, propylique normal ou isopropylique,\nbutylique, amylique ou leurs melanges) meme denature, ou de melanges d'eau et d'alcool,\nquand elle n'est pas comprimee,\n150/o au moins d'eau, ou 120/o au moins de paraffine ou d'autres substances analogues, quand\nelle est comprimee.\nVoir aussi Appendice I, marg. 1101.\nNota. 1. Les nitrocelluloses a taux d'azote ne depassant pas 12,6 1/, sont des matieres de la classe II!b lorsque, d'apres\nleurs qualite et quantite, elles contiennent des substances additionnelles telles qu·enes sont indiquties sous\nmarg. 331, e0 a), b) et c).\n2. Les nitrocelluloses sous forme de dticnets de films a la nitrocellulose, debarrasses de gelatine, en bandes, en\nfeuilles ou en languettes, sont des matieres de la classe II [voir marg. 201, 9° bl).\n2° La matiere brute de poudre non gelatinisee (dite galette) servant a la fabrication des poudres sans\nfumee, avec au plus 700/o de matiere anhydre et au moins 30¼ d'eau; la matiere anhydre ne doit\npas contenir plus de 501/o de nitroglycerine ou d'explosifs liquides analogues.\n3° Les poudres 6 Ja nitrocellulose 'gelatinisees et les poudres ä la nitrocellulose renfermant de la\nnitroglycerine (poudres d Ja nitroglycerine) gelatinisees:\na) non poreuses et non poussiereuses,\nb) poreuses ou poussiereuses.\nVoir aussi Appendice I, marg. 1102.\n4° Les nitrocelluloses plastifiees contenant au moins 120/o mais moins de 180/o de substances plasti-\nfiantes (comme le phtalate de butyle ou un plastifiant de qualite au moins equivalente au phtalate\nde butyle) et dont la nitrocellulose a un taux d\"azote ne depassant pas 12,6 8 /e, meme sous forme\nd\"ecailles (chips).\nNota, Les nitrocelluloses plastifiees contenant au moins 18 1/, de phtalate de butyle ou d'un plastifiant de qualite au\nmoins equivalente au phtalate de btityle, sont des matieres de la classe III b [voir marg. 331, 8° b) et c)).\nVoir aussi Appendice I, marg. 1102, 1°.\n5° Les poudres d Ja nitrocellulose non gelatinisees. Voir aussi Appendice I, marg. 1102.\n6° Le trinitrotoluene (tolite), meme comprime ou coule, le trinitrotoluene melange avec de l'alumi-\nnium, les melanges dits trinifrotoJuene liquide et le trinitranisol. Voir aussi Appendice I, marg. 1103.\n7° a) L'hexyJ (hexanitrodiphenylamine) et l'acide picrique;\nb) les pentolites (melanges de tetranitrate de pentaerythrite et de trinitrotoluene) et les hexolites\n(melanges de trimethylene-trinitramine et de trinitrotoluene) contenant un taux de trinitro-\ntoluene tel que Ja sensibilite au choc de ces produits ne depasse pas celle du tetryl;\nc) la penthrite (tetranitrate de pentaerythrite) flegmatisee et l'hexogene (trimethylene-trinitra-\nmine) flegmatise par incorporation de eire, de paraffine ou d'autres substances analogues,\nen quantite teile que la sensibilite au choc de ces produits ne depasse pas celle du tetryl.\nPour a), b) et c). voir aussi Appendice I, marg. 1103.\nNota. Les matieres du 7° b) peuvent aussi contenir de l'aluminium.\ns0 Les   corps nitres organiques explosifs:\na) solubles dans J'eau, par ex. la trinitroresorcine;\nb) insolubles dans J' eau, par ex. l~. tetryl (trinitrophenylmethylnitramine);\nc) les gaines (relais) de tetryl, sans enveloppe metallique.\nPour a) et b), voir aussi Appendice I, marg. 1103.\nNota. Sauf Je trinitrotoluene liquide (6°), !es corps nitres organiques explosifs ä l'etat liquide sont exclus du transport.\n9° a) La penthrite (tetranitrate de pentaerythrite) humide et l'hexogene (trimethylene-trinitramine)\nhumide, renfermant un pourcentage uniforme d'eau de 100/o au moins pour la premiere, de\n15 0/o au moins pour le second;\n-","Nr. 3 -Tag der Ausgabe: Bonn, den 18. Februar 1956                                                  85\n•                          II. TEIL\nBesondere Vorschriften für die einzelnen Klassen\nKlasse I a. Explosive Stoffe und Gegenstände\nBem. Stoffe, die durch Flammenzündung nicht zur Explosion gebracht werden können und die weder gegen Stoß noch\ngegen Reibung empfindlicher sind als Dinitrobenzol, sind den Vorschriften der Klasse I a nicht unterstellt.\n1. Aufzählung der Stoffe und Gegenstände\n(1) Von den unter den Begriff der Klasse I a fallenden Stoffen und Gegenständen sind nur die in Rn. 21                                20\ngenannten und auch diese nur zu den in Rn. 20 (2) bis 46 enthaltenen Bedingungen zur Beförderung zuge-\nlassen und somit Stoffe des RID.\nBem. Die von Stollen der Klasse I a entleerten Behälter sind den Vorschriften des RID nicht unterstellt.\n(2) In den zur Beförderung zugelassenen explosiven Stoffen darf das Nitroglyzerin ganz oder teilweise\nersetzt sein durch:\na) Nitroglykol oder\nb) Dinitrodiäthylenglykol oder\nc) nitrierten Zucker (nitrierte Saccharose) oder\nd) eine Mischung der vorgenannten Stoffe.\n1. Nitrozellulose, hochnitriert (wie Schießbaumwolle), d. h. mit einem Stickstoffgehalt von mehr als                          21\n12,6 0/o, gut stabilisiert und mit\nmindestens 25 0/o Wasser oder Alkohol (Methyl-, Äthyl-, n-Propyl- oder Isopropyl-, Butyl-,\nAmylalkohol oder ihrer Gemische), auch denaturiert, oder Mischungen von Wasser und\nAlkohol, wenn sie nicht gepreßt ist,\nmindestens 15 0/o Wasser oder mindestens 12 0/o Paraffin oder andern ähnlich wirkenden Stoffen,\nwenn sie gepreßt ist.\nSiehe auch Anhang I, Rn. 1101.\nBem. 1. Nitrozellulose mit einem Stidtstoffgehalt von höchstens 12,6 1/t ist ein Stoff der Klasse III b, sofern sie nach\nArt und Menge die in der Rn. 331, Ziffern 8 a), b) und c) angegebenen Zusätze enthält.\n2. Nitrozellulose in Form von Nitrozellulosefilmabfällen, von Gelatine befreit, in Form von Bändern, Blättern\noder Schnitzeln, ist ein Stoff der Klasse II (siehe Rn. 201, Ziffer 9 b)J.\n2. Pu/verrohmasse, nicht gelatiniert, für die Herstellunq von rauchschwachem Pulver mit höchstens\n700/o wasserfreier Substanz und mindestens 300/o Wasser. Die wasserfreie Substanz darf nicht\nmehr als 500/o Nitroglyzerin oder ähnliche flüssige explosive Stoffe enthalten.\n3. Gelatinierte      Nitrozellu/osepulver und            gelatinierte     nitroglyzerinhaltige        Nitrozellulosepulver\n(N itroglyzerinpulver ):\na) nicht porös und nicht staubförmig;\nb) porös oder staubförmig.\nSiehe auch Anhang I. Rn. 1102.\n4. Plastifizierte Nitrozellulose mit mindestens 12°1,, aber weniger als 180/o plastifizierendem Stoff\n(wie Butylphthalat oder einem dem Butylphthalat mindestens gleichwertigen plastifizierenden\nStoff) und mit einem Stickstoffgehalt der Nitrozellulose von höchstens 12,6 0/o, auch in Form von\nBlättchen (Schnitzeln, Chips).\nBem. Plastilizierte Nitrozellulose mit mindestens 18 1 /t Butylphthalat oder einem dem Blutylphthalat mindestens\ngleichwertigen plastilizierenden Stoff ist ein Stoff der Klasse III b (siehe Rn. 331, Ziffern 8 b) und c)J.\nSiehe auch Anhang I, Rn. 1102, 1.\n5. Nichtgelatinierte NitrozeJ/ulosepulver (Mischpulver). Siehe audl Anhang I, Rn. 1102.\n6. Trinitrotoluol (Trotyl), audl gepreßt oder gegossen sowie in Mischungen mit Aluminium; Mischun•\ngen genannt flüssiges Trinitroluol und Trinitroanisol. Siehe auch Anhang I, Rn. 1103.\n7. a) Hexanitrodiphenylamin (Hexy/) und Pikrinsäure;\nb) Mischungen von Pentaerythrittetranitrat und Trinitrotoluol (Pentolit) und Mischungen von\nTrimethylentrinitramin und Trinitrotoluol (Hexolit), deren Trinitrotoluolgehalt so hoch ist,\ndaß sie gegen Stoß nicht empfindlid1er sind als Tetryl;\nc) Pentaerythrittetranitrat (Penthrit, Nitropenta) nnd Trimethylentrinitramin (Hexogen), beide\nphlegmatisiert durch Beimischung einer derartigen Menge von Wachs, Paraffin oder anderer\nähnlich wirkender Stoffe, daß sie gegen Stoß nidlt empfindlicher sind als Tetryl.\nSiehe zu a), b) und c) auch Anhang I. Rn. 1103.\nBem. Die Stoffe der Ziller 7 b) können auch Aluminium enthalten.\n8. Organische explosive Nitrokörper:\na) wasserlösliche, wie Trinitroresorzin;\nb) wasserunlösliche, wie Trinitrophenylmethylnitramin (Tetryl);\nc) Tetrylkörper ohne Metallumhüllung.\nSiehe zu a) und b) audl Anhang I. Rn. 1103.\nBem. Ah1:Jesehen von flüssigem Trinitrotoluol (Ziffer 6) sind die organischen explosiven Nitrokörper in flüssigem\nZustand von der Beförderung ausgeschlossen.\n9. a) Pentaerythriltetranitrat (Penthrit, Nitropenta), feudlt, und Trimethylentrinitramin (Hexogen),\n· feucht, das erste mit mindestens 20 0/o, das zweite mit mindestens 15 0/o, gleichmäßig verteiltem\nWasser;","86                                        Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1956, Teil II\nb} !es pentolites (melanges de penthrite et de trinitrotoluene) humides et !es hexolites (melanges\nd'hexogene et de trinitrotoluene) humides, dont la sensibiiite au d1oc a !' etat sec depasse celle\ndu tetryl, renfermant un pourcentage uniforme d'eau de 15 °/o au moins;\nc) !es melanges humides de penthrite ou d'hexogene avec de Ja eire, de Ja paraffine ou avec des\nsubstances analogues a Ja eire et a Ja paraffine, dont la sensibilite au dloc a l'etat sec depasse\ncelle du tetryl, renfermant un pourcentage uniforme d'eau de 15 °/o au moins;\nd) !es relais en penthrite comprimee, sans enveloppe metallique.\nPour a), b) et c), voir aussi Appendice I, marg. 1103.\n10° Le peroxyde de benzoyle a l'etat sec ou avec moins de 100/o d'eau.\nNota. Le peroxyde de benzoyle avec au moins 10 'I, mais moins de 25       •t, d'eau est une matiere de la classe III b (voir\nmarg. 331, 1=1; avec 25 °/• et plus d'eau, il n'est pas soumis aux prescriptions du RID, pourvu que son emballage\nsoit impermeable.\n11 ° a) La poudre noire (au nitrate de potassium), sous forme de poudre en grains ou de pulverin;\nb) !es poudres de mines Jentes analogues a Ja poudre noire (composees de nitrate de sodium, de\nsoufre et de dlarbon de bois, de houille ou de lignite, ou composees de nitrate de potassium,\ntf                       avec ou sans nitrate de sodium, de soufre, de houille ou de lignite);\nc) !es cartouches comprimees de poudre noire ou de poudre analogue a Ja poudre noire.\n1                       Nota. La densite de la masse comprimee ne doit pas etre inferieure       a  1,50.\nPour a) et b), voir aussi Appendice I, marg. 1104.\nf                12° Les exploslfs a base de nitrate d\"ammonium gelatineux ou non gelatineux. Voir aussi A!)pendice I,\n1                     marg. 1105.\n13° Les explosiis eh/orales et perchlorates, c·est-a-dire !es melanges de chlorates ou de perchlorates,\nalcalins ou alcalino-terreux, avec des combinaisons riches en carbone. Voir aussi Appendice I,\nmarg. 1106.\n1                14° a) Les dynamites a absorbant inerte et !es explosifs analogues aux dynamites a absorbant inerte;\nb) !es dynamites-gommes composees de nitrocoton et de nitroglycerine dont la teneur en ce\nt                         dernier produit ne depasse pas 93 0/o et !es dynamites gelatinisees dont la teneur en nitro-\nglycerine ne depasse pas 85 °io.\nPour a) et b); voir aussi Appendice I, marg. 1107.\n1\nt         A. Colis\n2. Conditions de transport\n1         1. Conditions generales d'emballage\n22    (1) Les emballages seront fermes et etanches de mamere a empecher toute deperdition du contenu. La\ngarantie de la fermeture des emballages a l'aide de bandes ou de fiis metalliques n'est admise que dans\nles cas specialement mentionnes.\n(2) Les matieres dont sont constitues !es emballages et !es fermetures ne doivent pas etre attaquees par\nle contenu ni former avec celui-ci de combinaisons nocives ou dangereuses.\n(3) Les embal!ages, y compris !es fermetures, doivent, en toutes parties, etre solides et forts de maniere\na exclure tout relachement en cours de route et a repondre surement aux exigences normales du transport.\nLes matieres solides seront solidement assujetties dans leurs emballages, de meme que les emballages\ninterieurs dans !es emballages exterieurs.\n(4) Les matieres de remplissage formant tampon seront adaptees aux proprietes du contenu; en particulier,\nelles seront absorbantes lorsque celui-ci est liquide ou peut laisser exsuder du liquide.\n2. E m b a 11 a g e d e m a t i e r e s i s o 1e e s\n23    (1) Les matieres des 1° et 2° seront emballees:\na) dans des recipients en bois ou dans des tonneaux en carton impermeable; ces recipients et ton-\nneaux seront en outre munis interieurement d'un revetement impermeable aux liquides y\ncontenus; leur fermeture devra etre etanche; ou\nb) dans. des sacs impermeables (par ex. en caoutchouc ou en matiere plastique appropriee difficilement\ninflammable) places dans une caisse en bois; ou\nc) dans des tonneaux en fer interieurement zingues ou plombes; ou\nd) dans des recipients en fer-blanc, en töle de zinc ou d'aluminium, qui, soit seuls, soit en groupes,\nseront assujettis, avec interposition de matieres formant tampon, dans des caisses en bois.\n(2) Les recipients en meta! doivent etre munis de fermetures ou de dispositifs de securite, cedant quand\nla pression interieure atteint une valeur qui ne doit pas etre superieure a 3 kg/cmz, sans toutefois\ninfluencer Ja resistance du recipient ou de la fermeture.\n(3) La nitrocellulose du 1° mouillee d'eau, a l'exclusion de tout autre liquide, peut etre emba!lee dans\ndes tonneaux en carton; Je carton devra avoir subi un traitement special pour etre rigoureusement imper-\nmeable; Ja fermeture des tonneaux devra etre etanche a la vapeur d'eau.\n(4) Un colis renfermant des matieres du 1° ne doit pas peser plus de 120 kg et, Iorsqu'il est susceptible\nd'etre roule, pas plus de 300 kg; toutefois, s\"il s'agit d'un tonneau en carton, le colis ne doit pas peser\nplus de 75 kg. Un colis renfermant des matieres du 2° ne doit pas peser plus de 75 kg.\n24     (1) Les matieres des 3° a) et 4° seront emballees:\na) p o ur 1 es ex p ed i ti on s p ar w agon comp let\n1° dans des tonneaux en carton impermeable; ou\n2° dans des emballages en bois ou en meta!, excepte la töle noire;","Nr. 3 -Tag der Ausgabe: Bonn, den 18. Februar 1956                                          87\n•\nb) feuchte Mischungen von Pentaerythrittetranitrat und Trinitrotoluol (Pentolil) und feuchte\nMischungen von Trimethylentrinitramin und Trinitrotoluol (Hexolit), die in trockenem Zu-\nstand gegen Stoß empfindlicher sind als Tetryl, beide mit mindestens 15 0/o gleidlmäßig ver-\nteiltem Wasser;\nc) feudlte Mischungen von Pentaerythrittetranitrat oder Trimethylentrinitramin mit Wachs,\nParafhn oder dem Wachs oder dem Paraffin ähnlichen Stoffen, die in trockenem Zustand gegen\nStoß empfindlicher sind als Tetryl, mit mindestens 150/o gleichmäßig verteiltem Wasser;\nd) Penthritkörper, gepreßt, ohne Metallumhüllung.\nSiehe zu a), b) und c) auch Anhang I, Rn. 1103.\n10. Benzoylperoxyd, trocken oder mit einem Wassergehalt von weniger als 100/o.\nBem. Benzoylperoxyd mit einem      Wassergehalt von mindestens 10 1/o aber weniger als 25 •!, ist ein Stoll der\nKlasse III b (siehe Rn. 331, Ziffer 7), mit 25 •1, und mehr Wasser ist es den Vorschriften des RID nicht\nunterstellt, wenn es wasserdidlt verpackt ist.\n11. a) Schwarzpulver (auf Kaliumnitratbasis), gekörnt oder in Mehlform;\nb) schwarzpulverähnliche Sprengstoffe (Gemenge von Natriumnitrat, Sch:Wefe~ und Holz-, Stein-\noder Braunkohle oder Gemenge von Kaliumnitrat, mit oder ohne Natnummtrat, Schwefel und\nStein- oder Braunkohle);\nc) Preßkörper aus Schwarzpulver oder schwarzpulverähnlichen Sprengstoffen.\nBern. Die Dichte der Preßkörper darf nicht niedriger sein als 1.50.\nSiehe zu a) und b) auch Anhang I, Rn. 1104.\n12. Ammonnitratsprengstotle, gelatiniert und nicht gelatiniert. Siehe auch Anhang I, Rn. 1105.\n13. Chloratsprengstoffe und Perchloratsprengstoffe, d. s. Gemenge von Chloraten oder Perchloraten\nder Alkalien oder alkalisdlen Erden mit kohlenstoffreichen Verbindungen. Siehe auch Anhang I,\nRn. 1106.\n14. a) Dynamile mit inertem Absorptionsmittel und Sprengstofle, die den Dynamilen mit inertem\nAbsorptionsmittel ähnlich sind;\nb) Sprenggelatine, bestehend aus nitrierter Baumwolle und höchstens 93 0/o Nitroglyzerin; Ge/a-\ntinedynamite mit hödlstens 85 0/o Nitroglyzerin.\nSiehe zu a) und b) audl Anhang I, Rn. 1107.\n2. Beförderungsvorschriften\nA. Versandstücke\n1. Allgemeine Verpackungsvorschriften\n(1) Die Packungen müssen so verschlossen und so dicht sein. daß vom Inhalt nichts nach außen gelangen                       22\nkann. Die Sicherung von Behälterverschlüssen durch Bänder oder Drähte aus Metall ist nur in den aus-\ndrüddidl erwähnten Fällen zulässig.\n(2) Der Werkstoff der Packungen und ihrer Verschlüsse darf vom Inhalt nicht angegriffen werden und\nkeine sdlädlichen oder gefährlichen Verbindungen mit ihm eingehen.\n(3) Die Packungen samt Verschlüssen müssen in allen Teilen so fest und stark sein, daß sie sich\nunterwegs nicht lockern und der üblichen Beanspruchung während der Beförderung zuverlässig standhalten.\nFeste Stoffe sind in der Verpackung, Innenpackungen in den äußern Behältern zuverlässig festzulegen.\n(4) Die Füllstoffe für Einbettungen müssen den Eigenschaften des Inhalts angepaßt sein; sie müssen\ninsbesondere saugfähig sein, wenn dieser flüssig ist oder Flüssigkeit ausschwitzen kann.\n2. Verpackung der einzelnen Stoffe\n(1) Die Stoffe der Ziffern 1 und 2 müssen verpackt sein:                                                                    23\na) in hölzerne Gefäße oder wasserdichte Pappfässer: diese Gefäße und Fässer müssen außerdem mit\neiner dem Inhalt entsprechenden flüssigkeitsdichten Auskleidung versehen sein; ihr Verschluß\nmuß dicht sein; oder\nb) in luftdichte Säcke (z.B. aus Gummi oder geeignetem schwerentzündbarem Kunststoff), die in eine\nhölzerne Kiste einzusetzen sind; oder\nc) in innen verzinkte oder verbleite Eisenfässer; oder\nd) in Gefäße aus Weiß-, Zink- oder Aluminiumblech, die einzeln oder zu mehreren in hölzerne\nKisten einzubetten sind.\n(2) Die Metallgefäße müssen mit Verschlüssen oder Sicherheitsvorrichtungen versehen sein, die einem\ninneren Druck von höchstens 3 kg/cm2 nachgeben, ohne jedoch die Festigkeit des Gefäßes oder d.es Ver-\nschlusses zu beeinträchtigen.                                                                     '\n(3) Nitrozellulose (Ziffer 1), die unter Ausschluß jeder anderen Flüssigkeit lediglich mit Wasser durch-\nfeuchtet ist, darf in Pappfässer verpackt sein; die Pappe muß einer speziellen Behandlung unterzogen\nwerden, um vollkommen wasserdicht zu sein. Der Verschluß der Fässer muß wasserdampfdicht sein.\n(4) Das Versandstück mit Stoffen der Ziffer 1 darf nicht sdlwerer sein als 120 kg und, wenn es sich\nrollen läßt, nidlt schwerer als 300 kg; bei Verwendung eines Pappfasses darf es jedoch nicht schwerer\nsein als 75 kg. Das Versandstück mit Stoffen der Ziffer 2 darf nicht schwerer sein als 75 kg.\n(1) Die Stoffe der Ziffern 3 a) und 4 müssen verpackt sein:                                                                 24\na) als Wagenladung\n1. in wasserdichte Pappfässer; oder\n2. in Behälter aus Holz oder Metall, Schwarzblech ausgenommen;","88                                   Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1956, Teil II\nb) pour les envois de detail\n1° dans des boites en carton, en fer-blanc, en töle de zinc ou d'aluminium ou en matiere plastique\nappropriee difficilement inflammable ou dans des sachets en textile serre ou papier fort ä deux\nfeuilles au moins ou papier fort double d'une feuille d'aluminium ou de matiere plastique ap-\npropriee. Ces emballages seront places, soit seuls, soit en groupes, dans des caisses en bois. Ou\n2° sans emballage prealable en boites ou en sachets:\na. dans des tonneaux en carton impermeable ou en bois; ou\nb. dans des emballages en bois revetus interieurement de töle de zinc ou d'aluminium; ou\nc. dans des recipients en meta!, excepte la töle noire.\n(2) Si Ja poudre est en tuyaux, en bätons, en fils, en bandes ou en plaques, eile peut aussi, sans embal-\nlage prealable en boites ou en sachets, etre renfermee dans des caisses en bois.\n(3) Les recipients en meta! doivent etre munis de fermetures ou de dispositifs de securite, cedant quand\nla pression interieure atteint une valeur qui ne doit pas etre superieure ä. 3 kg/cm!, sans toutefois\ninfluencer la resistance du recipient ou de la fermeture.\n(4) La fermeture des caisses en bois peut etre garantie au moyen de bandes ou de fils en meta! ap-\nproprie, enroules et tendus autour d'elles. S'ils sont en fer, ils seront etames ou galvanises.\n(5) Un colis ne doit pas peser plus de 120 kg; toutefois, s'il s·agit d'un tonneau en carton, le colis ne\ndoit pas peser plus de 75 kg.\n25    (1) Les matieres des 3° b) et 5° seront emballees:\na) pour les expeditions par wagon complet\n1° dans des tonneaux en carton impermeable; ou\n2° dans des emballages en bois ou en metal, excepte la töle noire,\nb) pour les envois de detail\n1° dans des boites en carton, en fer-blanc ou en töle d'aluminium. Chaque boite ne doit pas ren-\nfermer plus de 1 kg de poudre et doit etre enveloppee dans du papier. Ces emballages seront\nplaces, soit seuls, soit en groupes, dans des emballages en bois. Ou\n2° dans des sacs en textile serre ou papier fort ä. deux feuilles au moins ou papier fort double\nd'une feuille d'aluminium ou de matiere plastique appropriee. Ces sacs seront places, soit seuls,\nsoit en groupes, dans des tonneaux en carton ou en bois ou dans d'autres emballages en bois\nrevetus interieurement de töle de zinc ou d'aluminium ou dans des recipients en töle de zinc\nou d'aluminium. L'interieur des recipients en töle de zinc ou d'aluminium sera completement\ngarni de bois ou de carton.\n(2) Les recipients en meta! doivent etre munis de fermetures ou de dispositifs de securite, cedant quand\nla pression interieure atteint une valeur qui ne doit pas etre superieure ä. 3 kg/cm!, sans toutefois\ninfluencer la resistance du recipient ou de Ja fermeture.\n(3) La fermeture des caisses en bois peut etre garantie au moyen de bandes ou de fils en metal ap-\nproprie, enroules et tendus autour d'elles. S'ils sont en fer, ils seront etames ou galvanises.\n(4) Un colis selon alinea (1) a) ne doit pas peser plus de 100 kg; toutefois, s'il s'agit d'un tonneau en\ncarton, le colis ne devra pas peser plus de 75 kg. Un colis selon alinea (1) b) ne doit pas peser plus de\n75 kg. II ne doit pas contenir plus de 30 kg de poudre ä la nitrocellulose.\n26    (1) Les matieres du 6° seront emballees dans des recipients en bois. Sont egalement admis, pour le\ntrinitrotoluene solide et pour le trinitranisol, des tonneaux en carton impermeable et, pour les melanges\ndits trinitrotoluene liquide, des recipients en fer.\n(2) Les· recipients en metal doivent etre munis de fermetures ou de dispositifs de securite, cedant quand\nIa pression interieure atteint une valeur. qui ne doit pas etre superieure ä. 3 kg/cm1 , sans toutefois\ninfluencer la resistance du recipient ou de la fermeture.\n(3) Un colis ne doit pas peser plus de 120 kg et, lorsqu'il est susceptible d'etre roule, pas plus de\n300 kg; toutefois s'il s'agit d'un tonneau en carton, le colis ne doit pas peser plus de 75 kg.\n27    (1) Les matieres du 7° seront emballees:\na) du 7° a): dans des recipien_ts en bois ou dans des tonneaux en carton impermeable. Pour l'embal-\nlage de l'acide picrique ne doivent etre employes ni le plomb ni des matieres contenant du plomb\n(alliages, melanges ou combinaisons);\nb) des 7° b) et c): jusqu'ä. 30 kg au plus, dans des sad:lets en toile ne laissant pas tamiser la matiere\nou dans des sacs en papier solide qui seront places dans des caisses ou recipients en bois etanches.\nLe couvercle des caisses sera fixe au moyen de vis.\n(2) Un colis contenant des matieres du 7° a) ne doit pas peser plus de 120 kg s'il s'agit d'un recipient\nen bois; s'il s'agit d'un tonneau en carton, le colis ne doit pas peser plus de 75 kg. Un colis contenant des\nmatieres des 7° b) et c) ne doit pas peser plus de 60 kg; s'il pese plus de 35 kg, il sera muni de poignees.\n28     (1) Les matieres et objets du S0 seront emballes:\na) pour les expeditions par wagon complet\n1° du s0 a): dans des recipients en acier non sujet ä. la rouille ou en une autre matiere appropriee.\nLes corps nitres seront humectes de maniere uniforme avec assez d'eau pour que, pendant toute\nla duree du transport, la teneur en eau ne s'abaisse pas au-dessous de 258/o. Les recipients en\nmetal doivent etre munis de fermetures ou de dispositifs de securite, cedant quand la pression\ninterieure atteint une valeur qui ne doit pas etre superieure ä. 3 kg/cm 1, sans toutefois\ninfluencer la resistance du recipient ou de la fermeture. Les recipients, excepte ceux en acier\nnon sujet ä. la rouille, seront assujett_is, avec interposition de matieres formant tampon, dans\ndes emballages en bois;","Nr. 3 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 18. Februar 1956                             89\nb) als Stückgut\n•\n1. in Büchsen aus Pappe, Weiß-, Zink- oder Aluminiumblech oder geeignetem schwerentzündbarem\nKunststoff, oder in Beutel aus dichtem Gewebe oder starkem Papier von mindestens 2 Lagen\noder aus starkem Papier mit Aluminiumeinlage oder geeignetem Kunststoff. Diese Behälter sind\neinzeln oder zu mehreren in hölzerne Kisten einzusetzen. Oder\n2. ohne Vorverpackung in Büchsen oder Beutel:\na. in wasserdichte Fässer aus Holz oder Pappe; oder\nb. in hölzerne Behälter mit einer Auskleidung aus Zink- oder Aluminiumblech; oder\nc. in Metallgefäße, mit Ausnahme von solchen aus Schwarzblech.\n(2) Ist das Pulver röhren-, stab-, faden-, band- oder scheibenförmig, so darf es, ohne Vorverpackung\nin Büchsen oder Beutel, auch in hölzerne Kisten verpackt werden.\n(3) Die Metallgefäße müssen mit Verschlüssen oder Sicherheitsvorrichtungen versehen sein, die einem\ninneren Drude von höchstens 3 kg/cm1 nachgeben, ohne jedoch die Festigkeit des Gefäßes oder des\nVerschlusses zu beeinträchtigen.\n(4) Der Verschluß der hölzernen Kisten darf durch herumgelegte und gespannte Bänder oder Drähte\naus einem geeigneten Metall gesichert sein. Sind sie aus Eisen, so müssen sie verzinnt oder galvanisiert\nsein.\n(5) Das Versandstück darf nicht schwerer sein als 120 kg, bei Verwendung eines Pappfasses jedoch nicht\nschwerer als 75 kg.\n(1) Die Stoffe der Ziffern 3 b) und 5 müssen verpackt sein:                                                 25\na) als Wagenladung\n1. in wasserdichte Pappfässer; oder\n2. in Behälter aus Holz oder Metall, Schwarzblech ausgenommen;\nb) als Stückgut\n1. in Büchsen aus Pappe, Weiß- oder Aluminiumblech. Eine Büchse darf nicht mehr als 1 kg Pulver\nenthalten und muß in Papier eingewickelt sein. Diese Packungen sind einzeln oder zu mehreren\nin hölzerne Behälter einzusetzen. Oder\n2. in Säcke aus dichtem Gewebe oder starkem Papier von mindestens 2 Lagen oder aus starkem\nPapier mit Aluminiumeinlage oder geeignetem Kunststoff, die einzeln oder zu mehreren in\nFässer aus Pappe oder Holz oder in andere hölzerne Behälter mit einer Auskleidung aus\nZink- oder Aluminiumblech oder in Gefäße aus Zink- oder Aluminiumblech einzusetzen sind.\nDie Gefäße aus Zink- oder Aluminiumblech müssen innen vollständig mit Holz oder Pappe\nausgelegt sein.\n(2) Die Metallgefäße müssen mit Verschlüssen oder Sicherheitsvorrichtungen versehen sein, die einem\ninneren Drude von höchstens 3 kg/cm 1 nachgeben, ohne jedoch die Festigkeit des Gefäßes oder des Ver-\nschlusses zu beeinträchtigen.\n(3) Der Verschluß der hölzernen Kisten darf durch herumgelegte und gespannte Bänder oder Drähte\naus einem geeigneten Metall gesichert sein. Sind sie aus Eisen, so müssen sie verzinnt oder galvanisiert sein.\n(4) Das Versandstück nach Absatz (1) a) darf nicht schwerer sein als 100 kg, bei Verwendung eines\nPappfasses jedoch nicht schwerer als 75 kg. Das Versandstück nach Absatz (1) b) darf nicht schwerer sein\nals 75 kg. Es darf nicht mehr als 30 kg Nitrozellulosepulver enthalten.\n(1) Die Stoffe der Ziffer 6 müssen in hölzerne Gefäße verpackt sein. Für festes Trinitrotoluol und für      26\nTrinitroanisol sind auch wasserdichte Pappfässer und für flüssiges Trinitrotoluol auch Gefäße aus Eisen\nzulässig.\n(2) Die Metallgefäße müssen mit Versc:hlüssen oder Sicherheitsvorrichtungen versehen sein, die einem\ninneren Drude von höchstens 3 kg/cm1 naäi.geben, ·ohne jedoch die Festigkeit des Gefäßes oder des\nVerschlusses zu beeinträchtigen.\n(3) Das Versandstück darf nicht sc:hwerer sein als 120 kg und, wenn es sich rollen läßt, nicht schwerer\nals 300 kg; bei Verwendung eines Pappfasses darf es jedoch nicht schwerer sein als 75 kg.\n(1) Die Stoffe der Ziffer 7 müssen verpackt sein:                                                           27\na) Ziffer 7 a): in hölzerne Gefäße oder wasserdichte Pappfässer. Zur Verpackung der Pikrinsäure\ndürfen Blei oder bleihaltige Stoffe {Legierungen, Gemische oder Verbindungen) nicht verwendet\nwerden;\nb) Ziffern 7 b) und c): zu höchstens 30 kg in dichte Stoffbeutel oder starke Papiersäcke; diese Beutel\nund Säcke sind in dichte hölzerne Kisten oder Gefäße einzusetzen. Der Deckel der Kiste ist mit\nSchrauben zu befestigen.\n(2) Das Versandstück mit Stoffen der Ziffer 7 a) darf bei Verwendung eines hölzernen Gefäßes nicht\nschwerer sein als 120 kg und bei Verwendung eines Pappfasses nicht schwerer als 75 kg. Das Versandstück\nmit Stoffen der Ziffern 7 b) und c) darf nicht schwerer sein als 60 kg und muß mit Handhaben versehen sein,\nwenn es schwerer ist als 35 kg.\n(1) Die Stoffe und Gegenstände der Ziffer 8 müssen verpackt sein:                                           28\na) als Wagenladung\n1. Ziffer 8 a): in Gefäße aus nicht rostendem Stahl oder aus einem andern geeigneten Stoff. Die\nNitrokörper sind mit so viel Wasser gleichmäßig zu durchfeuchten, daß der Wassergehalt\nwährend der ganzen Beförderungsdauer nic:ht unter 25 1 /o sinkt. Die Metallgefäße müssen mit\nVerschlüssen oder Sicherheitsvorrichtungen versehen sein, die einem inneren Drude von höch-\nstens 3 kg/cm1 nachgeben, ohne jedoch die Festigkeit des Gefäßes oder des Verschlusses zu\nbeeinträchtigen. Die Gefäße, ausgenommen die aus nicht rostendem Stahl, sind in hölzerne\nBehälter einzubetten;","90                                   Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1956, Teil II\n2° du 8° b): par quantites de 15 kg au plus, dans des sachets en toile, places dans des emballages\nen bois;\n3° du 8° c): isolement dans du papier fort et places par 100 au plus dans des boites en töle.\n100 au plus de ces, boites seront emballees dans une caisse d'expedition en bois;\nb) p o ur 1es e n v o i s de de t a i 1 [le poids de l'expedition contenant des matieres des 8° a) et b) ne\ndoit pas depasser 300 kg)\n1° des 8° a) et b): par quantites de 500 g au plus, dans des recipients en verre, porcelaine, gres\nou matieres similaires, assujettis, avec interposition de matieres formant tampon (par ex. du\ncarton ondule), dans une caisse en bois.\nUn colis ne doit pas contenir plus de 5 kg de corps nitres.\nLes recipients doivent etre fermes au moyen d'un bouchon en liege ou en caoutchouc qui\nsera maintenu par un dispositif complementaire (tel que coiffe, cape, scellement, ligature)\npropre ä eviter tout relächement en cours de transport. Les recipients en verre doivent etre\nexempts de defauts de nature ä en affaiblir la resistance; en particulier les tensions internes\ndoivent avoir ete convenablement attenuees. L'epaisseur des parois ne doit en aucun cas etre\ninferieure ä 2 mm;\n2° le tetryl [8° b)]: par quantites de 15 kg au plus, dans des sadlets en toile, places dans un\nemballage en bois. Un colis ne doit pas contenir plus de 30 kg de tetryl;\n3° du 8° c): comme sous a) 3° ci-dessus.\n(2) Un colis selon alinea (1) a) ne doit pas peser plus de 75 kg; il ne doit pas contenir plus de 25 kg\nde matieres du 8° a), ou plus de 50 kg de matieres du 8° b). Un colis selon alinea (1) b) 1 ° ne doit pas\npeser plus de 15 kg, selon alinea (1) b) 2° et 3° pas plus de 40 kg.\n29   (1) Les matieres et objets du 9° seront emballes:\na) p o ur l e s e x p e d i ti o n s p a r w a g o n c o m p l e t\n1° des 9° a) ä c):\na. par quantites de 10 kg au plus, dans des sachets en toile, places dans une boite en carton\nimpermeable ou dans une boite en fer-blanc ou en töle d\"aluminium ou de zinc; ou\nb. par quantites de 10 kg au plus, dans des recipients en carton suffisamment fort, impregnes\navec de la paraffine ou rendus impermeables d\"une autre maniere.\nLes boites en fer-blanc ou en töle d\"aluminium ou de zinc et les boites ou recipients d'un\nautre genre seront places dans une caisse en bois gamie interieurement de carton ondule; !es\nboites en metal seront isolees les unes des autres au moyen d'une enveloppe en carton ondule.\nChaque caisse ne pourra contenir plus de quatre boites ou recipients d'un autre genre. Le cou-\nvercle des caisses sera fixe au moyen de vis;\n2° la penthrite (9° a)]: par quantites de 5 kg au plus, egalement dans des recipients en verre,\nporcelaine, gres ou matieres similaires fermes par un boudion en liege ou en caoutchouc;\nch.aque recipient doit etre place dans un recipient metallique hermetiquement ferme par\nsoudage ou brasage et avec interposition de matieres elastiques pour caler parfaitement le re-\ncipient interieur sans laisser aucun espace vide. 4 recipients metalliques au plus seront embal-\nles dans une caisse en bois gamie interieurement de carton ondule et seront isoles !es uns des\nautres au moyen de plusieurs epaisseurs de carton ondule ou d'une autre matiere susceptible\nde jouer le meme röle;\n3° du 9° d): d'abord isolement dans du papier fort et places par quantites de 3 kg au plus dans des\ncaisses en carton ou ils seront immobilises par des matieres formant tampon; ces caisses\nseront assujetties, avec interposition de matieres formant tampon, par 3 au plus, dans une\ncaisse en bois fermee au moyen de vis de maniere qu'il existe partout, entre !es caisses en\ncarton et la caisse d'expedition, un espace de 3 cm au moins bourre de matieres de remplissage;\nb) pour les envois de detail [le poids de l'expedition contenant des matieres des 9° a) a c) ne\ndoit pas depasser 300 kg]\n1° des 9° a) a c):\na. par quantites de 10 kg au plus, dans des sachets, comme sous a) 1° a ci-dessus; ou\nb. pax quantites de 10 kg au plus, dans des recipients, comme sous a) 1° b ci-dessus;\nc. la penthrite (tetranitrate de pentaerythrite) [9° al), comme sous a) 2° ci-dessus;\nd. la penthrite (tetranitrate de pentaerythrite) et l'hexogene (trimethylene-trinitramine) (9° a)):\npar quantites de 500 g au plus de produit calcule sec, egalement dans des recipients en\nverre, porcelaine, gres ou matieres similaires, fermes par un bouchon en liege ou en caout-\nch.ouc. Ces recipients seront places dans une caisse en bois. Ils seront isoles entre eux au\nmoyen d'une enveloppe en carton ondule et des parois de la caisse par un espace de 3 cm\nau moins bourre de matieres de remplissage;\n2° du 9° d): comme sous a) 3° ci-dessus. Un colis ne doit pas contenir plus de 25 kg d'explosif.\n(2) Un colis selon alinea (1) a) ne doit pas peser plus de 75 kg, selon alinea (1) b) 1°, litt. a et b, pas\nplus de 60 kg, selon litt. d pas plus de 10 kg et selon litt. c et alinea (1) b) 2° pas plus de 35 kg. S'il pese\nplus de 35 kg, le colis selon alinea (1) b) sera muni de poignees.\n30   (1) Le peroxyde de benzoyle (10°) sera emballe_ par quantites de 500 g au plus dans des sadlets\nbien ligatures, en polyethylene ou en une autre matiere souple appropriee; chaque sachet sera place\ndans une boite en meta!, en carton ou en fibre; ces boites, au nombre de 30 au plus, seront assujetties,\navec interposition de matieres formant tampon, dans une caisse d'expedition en bois, ä panneaux pleins,\nde 12 mm d'epaisseur au moins.\n(2) Le poids d'un colis ne doit pas depasser 25 kg.","Nr. 3-Tag der Ausgabe: Bonn, den 18. Februar 1956                             91\n•\n2. Ziffer 8 b): zu höchstens 15 kg in Stoffbeutel, die in hölzerne Behälter einzusetzen sind;\n3. Ziffer 8 c): einzeln in festes Papier und zu höchstens 100 Stück in Blechschachteln eingesetzt.\nHöchstens 100 Schachteln sind in eine hölzerne Versandkiste zu verpacken;\nb) a I s Stückgut [eine Sendung mit Stoffen der Ziffern 8 a) und b) darf nicht schwerer sein als\n300 kg]\n1. Ziffern 8 a) und b): in Mengen von höchstens 500 g in Gefäße aus Glas, Porzellan, Steinzeug\nu. dgl., die in hölzerne Kisten einzubetten sind (z.B. mit Wellpappe).\nEin Versandstück darf höchstens 5 kg Nitrokörper enthalten.\nDie Gefäße müssen durch einen Kork- oder Kautschukstopfen verschlossen sein, der durch eine\nzusätzliche Maßnahme (wie Anbringen einer Haube oder Kappe, Versiegeln, Verbinden usw.)\ngesichert ist, die geeignet sein muß, jede Lockerung während der Beförderung zu verhindern.\nDie Gefäße aus Glas müssen frei von Fehlern sein, die ihre Widerstandskraft verringern\nkönnten. Insbesondere müssen die inneren Spannungen gemildert sein. Die Dicke der Wände\ndarf in keinem Falle geringer sein als 2 mm;\n2. Trinitrophenylmethylnitramin [Ziffer 8 b)): in Mengen von höchstens 15 kg in Stoffbeutel,\ndie in hölzerne Behälter einzusetzen sind. Ein Versandstück darf nicht mehr als 30 kg Trinitro-\nphenylmethylnitramin enthalten;\n3. Ziffer 8 c): wie vorstehend unter a) 3.\n(2) Das Versandstück nach Absatz (1) a) darf nicht schwerer sein als 75 kg, es darf von den Stoffen der\nZiffer 8 a) nicht mehr als 25 kg, von denjenigen der Ziffer 8 b) nicht mehr als 50 kg enthalten. Das Ver-\nsandstück nach Absatz {!) b) 1. darf nicht schwerer sein als 15 kg, dasjenige nach Absatz (1) b) 2. und 3.\nnicht schwerer als 40 kg.\n(1) Die Stoffe und Gegenstände der Ziffer 9 müssen verpackt sein:                                           29\na) als Wagen! ad ung\n1. Ziffern 9 a) bis c):\na. zu höchstens 10 kg in Stoffbeutel, die in eine Schachtel aus wasserdichter Pappe oder in eine\nBüchse aus Weiß-, Aluminium- oder Zinkblech einzusetzen sind; oder\nb. zu höchstens 10 kg in Gefäße aus genügend starker Pappe, die mit Paraffin getränkt oder auf\nandere Weise wasserdicht gemacht sind.\nDie Büchsen aus Weiß-, Aluminium- oder Zinkblech und die Schachteln oder Gefäße anderer\nArt sind in ·eine mit Wellpappe ausgelegte hölzerne Kiste zu verpacken; Metallbüchsen sind durch\nWellpappumschlag voneinander zu trennen. Eine Kiste darf nicht mehr als 4 Büchsen oder Schach-\nteln oder Gefäße anderer Art enthalten. Der Deckel der Kiste ist mit Schrauben zu befestigen;\n2. Pentaerythrittetranitrat [Ziffer 9 al]: in Mengen von höchstens 5 kg auch in Gefäße aus Glas, Por-\nzellan, Steinzeug u. dgl., die mit einem Kork- oder Kautschukstopfen verschlossen sind; jedes\nGefäß muß in einen luftdicht verschweißten oder verlöteten Metallbehälter derart eingesetzt sein,\ndaß es durch Ausfüllen aller Lücken mit elastischen Stoffen vollkommen festliegt. Höchstens\n4 Metallbehälter sind in eine mit Wellpappe ausgelegte hölzerne Kiste einzusetzen und von-\neinander durch mehrere Lagen von Wellpappe u. dgl. zu trennen;\n3. Ziffer 9d): einzeln in festes Papier und zu höchstens 3 kg in Pappkästen unbeweglich eingebettet.\nHöchstens 3 Kästen müssen in eine mit Schrauben verschlossene hölzerne Kiste so eingebettet sein,\ndaß zwischen den Pappkästen und der Versandkiste überall ein Zwischenraum von mindestens\n3 cm verbleibt, der mit Füllstoffen auszustopfen ist.\nb) als Stückgut [eine Sendung mit Stoffen der Ziffern 9a) bis c) darf nicht schwerer sein als 300 kg)\n1. Ziffern 9 a) bis c):\na. zu höchstens 10 kg in Stoffbeutel, wie vorstehend unter a) 1. a; oder\nb. zu höchstens 10 kg in Gefäße, wie vorstehend unter a) 1. b;\nc. Pentaerythrittetranitrat [Ziffer 9 a)) wie vorstehend unter a) 2.;\nd. J?entaerythrittetranitrat und Trimethylentrinitramin [Ziffer 9a)]: in Mengen von höchstens 500 g\nTrockengewicht auch in Gefäße aus Glas, Porzellan, Steinzeug u. dgl., die mit einem Kork- oder\nKautschukstopfen verschlossen sind. Diese Gefäße sind in eine hölzerne Kiste einzusetzen. Sie\nsind voneinander durch einen Wellpappumschlag und von den Seitenwänden der Kiste durch\neinen Zwischenraum von mindestens 3 cm zu trennen, der mit Füllstoffen auszustopfen ist;\n2. Ziffer 9 d): wie vorstehend unter a) 3. Ein Versandstück darf nicht mehr als 25 kg Explosivstoff\nenthalten.\n(2) Das Versandstück nach Absatz (1) a) darf nicht schwerer sein als 75 kg, dasjenige nach Absatz (1) b)\n1 Buchstabe a und b nicht schwerer als 60 kg, nach Buchstabe d nicht schwerer als 10 kg und nach Buchstabe c\nund Absatz (1) b) 2 nicht schwerer als 35 kg. Versandstücke nach Absatz (1) b), die schwerer sind als 35 kg,\nmüssen mit Handhaben versehen sein.\n(1) Benzoylperoxyd (Ziffer 10) muß in Mengen von höchstens 500 g in gut verschnürte Beutel aus Poly-        30\nlithylen oder einem andern geeigneten, geschmeidigen Stoff verpackt sein. Jeder Beutel muß in eine Büchse\naus Metall, Pappe oder Fiber eingesetzt werden; diese Büchsen müssen zu höchstens 30 Stück in eine\nvollwandige Versandkiste aus Holz eingebettet werden, deren Wände mindestens 12 mm dick sind.\n(2) Das Versandstück darf nicht schwerer sein als 25 kg.","92                                   Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1956, Teil II\n31    (1) Les matieres et les objets du 11 ° seront emba!les:\na) des 11° a) et b):\n1° par 2,5 kg au plus, dans des sachets places dans des boites en carton, en -fer-blanc ou en\naluminium. Ce!Jes-ci seront assujetties, avec interposition de matieres formant tampon, dans\ndes emballages en bois; ou\n2° dans des sacs en tissu serre, places dans des tonneaux ou caisses en bois;\nb) du 11° c): enroulees dans du papier resistant; chaque rouleau ne doit pas peser plus de 300 g.\nLes rouleaux seront disposes dans une caisse en bois, garnie interieurement de papier resistant.\n(2) Le couvercle des caisses en bois sera fixe au moyen de vis; si celles-ci sont en fer, elles seront\ngalvanisees.\n(3) Un colis ne doit pas peser plus de 75 kg dans le cas de chargement par wagon complet ni plus\nde 35 kg dans le cas d'envoi de detail.\n(4) Pour les envois d'echantillons, le poids du colis ne peut exceder 10 kg et le poids de l'expedition\nne peut exceder 100 kg.\n32    (1) Les matieres du 12° seront encartouchees dans des douilles en matiere plastique appropnee ou\nen papier. Les cartouches peuvent etre trempees dans un bain de paraffine, de ceresine ou de resine,\nafin d'etre fermees de facon etanche. Les explosifs contenant plus de 6 0/o d'esters nitriques liquides\ndoivent etre encartouches dans du papier paraffine ou ceresine ou dans une matiere plastique impermeable\nteile que le polyethylene. Les cartouches, soit seules, soit en groupes, seront placees dans des embal-\nlages en bois.\n(2) Les cartouches non paraffinees ou non ceresinees ou !es cartouches dans des douilles permeables,\njusqu'a concurrence d'un poids total de 2,5 kg au plus, doivent etre reunies en paquets. Les paquets\nainsi conditionnes, dont J'enveloppe doit etre constituee au moins de papier fort, seront trempes dans\nun bain de paraffine, de ceresine ou de resine, afin d'etre fermes de facon etanche. Les paquets, soit\nseuls, soit en groupes, seront places dans des emballages en bois.\n(3) La fermeture des emballages en bois peut etre garantie au moyen de bandes ou de fils metal-\nllques enroules et tendus autour d'eux.\n(4) Un colis ne doit pas peser plus de 75 kg. II ne doit pas contenir plus de 50 kg d'explosifs.\n33    (1) Les matieres du 13° seront encartouchees dans des douilles en papier. Les cartouches non paraf-\nfinees ou non ceresinees seront d'abord enroulees dans du papier impermeabilise. Elles seront reunies,\nau moyen d'une enveloppe en papier, en paquets de 2,5 kg au plus, qui seront assujettis, avec inter-\nposition de matieres formant tampon, dans des emballages en bois, dont la fermeture peut etre garantie\nau moyen de bandes ou de fils metalliques enroules et tendus autour d'eux.\n(2) Un colis ne doit pas peser plus de 35 kg ou plus de 10 kg lorsqu'il s'agit d'un echantillon.\n(3) Les envois de matieres du 13° ne sont transportes qu'en wagon complet. Les echantillons, dont\nune expedition ne doit pas peser plus de 100 kg, peuvent etre transportes comme envoi de detail ou\ncomme wagon complet.\n34    (1) Les matieres du 14° seront emballees:\na) du 14° a): encartouchees dans des douilles en papier impermeabilise. Les cartouches doivent etre\nreunies en paquets par une enveloppe en papier ou etre, sans enveloppe en papier, assujetties,\navec interposition de matieres formant tampon, dans des caisses en carton. Les paquets ou caisses\nen carton, soit seuls, soit en groupes, seront assujettis, avec interposition de matieres inertes\nformant tampon, dans des emballages .en bois, dont la fermeture peut etre garantie au moyen\nde bandes ou de fils metalliques enroules et tendus autour d'eux;\nb} du 14° b): encartouchees dans des douilles en papier impermeabilise. Les cartouches seront\nplacees dans une boite en carton. Les boites en carton, enveloppees de papier impermeabilise,\nseront assujetties, sans vides, dans des emballages en bois, dont la fermeture peut etre garantie\nau moyen de bandes ou de fils metalliques enroules et tendus autour d' eux.\n(2) Un colis ne doit pas peser plus de 35 kg ou plus de 10 kg lorsqu'il s'agit d'un echantillon.\n(3) Les envois de matieres du 14° ne sont transportes qu'en wagon complet. Les echantillons, dont\nune expedition ne doit pas peser plus de 100 kg, peuvent etre transportes comme envoi de detail ou\ncomme wagon complet.\n3. Emballage en commun\n35    Les matieres denommees sous un chiffre du marg. 21 ne peuvent etre reunies dans un meme colis ni\navec des matieres groupees sous le meme chiffre ou sous un autre chiffre de ce marginal, ni avec des\nmatieres ou objets appartenant a d'autres classes, ni avec d\"autres marchandises.\nNota. Les colis designes au marg. 28 (1) b) 1° peuvent contenlr des corps nitres organiques de composition et deno-\nmination differentes.\n4. Inscriptions et etiq.uettes de danger sur les colis (voir Appendice V}\n36    Les colis renfermant de l'acide picrique (7° a}] porteront nnscription du nom de la matiere en caracteres\nrouges, clairs et indelebiles. Cette inscription sera redigee dans une langue officielle du pays expediteur\net en outre en francais, en allemand ou en ita!ien, a moins que les tarifs internationaux ou des accords\nconclus entre !es administrations ferroviaires n·en disposent autrement.\n37    Les colis contenant des explosifs des 1°           a 14°  seront munis d'etiquettes conformes au modele No 1.","Nr. 3 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 18. Februar 1956                                          93\n•\n(1) Die Stoffe und Gegenstände der Ziffer 11 müssen verpackt sein:                                                        31\na) Ziffern 11 a) und b):\n1. zu höchstens 2,5 kg in Beutel, die in Büchsen aus Pappe, Weiß- oder Aluminiumblech einzu-\nsetzen sind. Die Büchsen sind in hölzerne Behälter einzubetten; oder\n2. in Säcke aus dichtem Gewebe, die in Fässer oder Kisten aus Holz einzusetzen sind;\nb) Ziffer 11 c): in widerstandsfähiges Papier eingerollt; jede Rolle darf nicht schwerer sein als 300 g.\nDie Rollen müssen in hölzerne, innen mit widerstandsfähigem Papier ausgelegte Kisten eingesetzt\nwerden.\n(2) Der Deckel der Kisten ist mit Schrauben zu befestigen. Sind letztere aus Eisen, so müssen sie\ngalvanisiert sein.\n(3) Das Versandstück darf bei Versand als Wagenladung nicht schwerer sein als 75 kg und bei Versand\nals Stückgut nicht schwerer als 35 kg.\n(4) Versandstücke mit Mustersendungen dürfen nicht schwerer sein als 10 kg, und das Gewicht der\nSendung darf 100 kg nicht übersteigen.\n(l) Die Stoffe der Ziffer 12 müssen in Hülsen aus geeignetem Kunststoff oder Papier patroniert sein.                      32\nDiese Patronen dürfen in ein Paraffin-, Zeresin- oder Harzbad eingetaucht werden, damit sie luftdicht\nabgeschlossen sind. Sprengstoffe mit mehr als 6 0/o flüssigen Salpetersäureestern müssen in paraffiniertes\noder zeresiniertes Papier oder einen wasserdichten Kunststoff, wie Polyäthylen, patroniert sein. Die\nPatronen sind einzeln oder zu mehreren in hölzerne Behälter einzusetzen.\n(2) Nicht paraffinierte oder nicht zeresinierte Patronen oder solche, deren Hülse nicht wasserdicht ist,\nmüssen zu Paketen von höchstens 2,5 kg vereinigt werden. Diese Pakete, deren Umhüllung mindestens\naus starkem Papier bestehen muß, müssen in ein Paraffin-, Zeresin- oder Harzbad eingetaucht werden,\ndamit sie luftdicht abgeschlossen sind. Die Pakete sind einzeln oder zu mehreren in hölzerne Behälter\neinzusetzen.\n(3) Der Verschluß der hölzernen Behälter darf durch herumgelegte und gespannte Bänder oder Drähte\naus Metall gesichert sein.\n(4) Das Versandstück darf nicht schwerer sein als 75 kg. Es darf nicht mehr als 50 kg Sprengstoff\nenthalten.\n(1) Die Stoffe der Ziffer 13 müssen in Papierhülsen patroniert sein. Nicht paraffinierte oder nicht                       33\nzeresinierte Patronen müssen zuerst in wasserdichtes Papier eingeschlage~ sein. Sie sind durch eine\nPapierhülle zu Paketen zu vereinigen, die höchstens 2,5 kg schwer sein dürfen; die Pakete sind in hölzerne\nBehälter einzubetten, deren Verschluß durch herumgelegte und gespannte Bänder oder Drähte aus Metall\ngesichert sein darf.\n(2) Das Versandstück darf nicht schwerer sein als 35 kg und nicht schwerer als 10 kg, wenn es sich um\nein Muster handelt.\n(3) Sendungen mit Stoffen der Ziffer 13 dürfen nur als Wagenladung befördert werden. Muster-\nsendungen, die nicht schwerer sein dürfen als 100 kg, dürfen als Stückgut oder als Wagenladung befördert\nwerden.\n(1) Die Stoffe der Ziffer 14 müssen verpackt sein:                                                                        34\na) Ziffer 14 a): in Hülsen aus wasserdichtem Papier patroniert. Die Patronen müssen entweder durch\neine Papierhülle zu Paketen vereinigt oder ohne Umschlagpapier in Pappkästen eingebettet sein.\nDie Pakete oder Pappkästen sind einzeln oder zu mehreren unter Verwendung eines inerten Füll-\nstoffes in hölzerne Behälter einzubetten, deren Verschluß durch herumgelegte und gespannte\nBänder oder Drähte aus Metall gesichert sein darf. -\nb) Ziffer 14 b): in Hülsen aus wasserdichtem Papier patroniert. Die Patronen müssen in Pappkästen\neingesetzt sein. Die in wasserdichtes Papier eingehüllten Pappkästen sind ohne Leerräume in\nhölzerne Kisten einzusetzen, deren Verschluß durch herumgelegte und gespannte Bänder oder\nDrähte aus Metall gesichert sein darf.\n(2) Das Versandstück darf nicht schwerer sein als 35 kg und nicht schwerer als 10 kg, wenn es sich um\nein Muster handelt.\n(3) Sendungen mit Stoffen der Ziffer 14 dürfen nur als Wagenladung befördert werden. Mustersendun-\ngen, die nicht schwerer sein dürfen als 100 kg, dürfen als Stückgut oder als Wagenladung befördert\nwerden.\n3. Zusammenpackung\nDie in einer Ziffer der Rn. 21 bezeichneten Stoffe dürfen weder mit Stoffen, die in der gleichen Ziffer                    35\noder in einer andern Ziffer dieser Rn. genannt sind, noch mit Stoffen oder Gegenständen der übrigen\nKlassen, noch mit sonstigen Gütern zu einem Versandstück vereinigt werden.\nBem. Das in Rn. 28 (1) b) 1 bezeichnete Versandstück darf organische Nitrokörper verschiedener Art und Benennung\nenthalten.\n4. Aufschriften und Gefahrzettel auf Versandstücken (siehe Anhang V)\nVersandstücke mit Pikrinsäure (Ziffer 7 a)) müssen in roten, deutlichen und unauslöschbaren Buchstaben                     36\ndie Bezeichnung des Stoffes tragen. Diese Aufschrift muß in einer amtlichen Sprache des Versandlandes\nund außerdem französisch, deutsch oder italienisch abgefaßt sein, sofern nicht die internationalen Tarife\noder Abkommen der Eisenbahnverwaltungen etwas anderes vorschreiben.\nVersandstücke mit explosiven Stoffen der :Ziffern 1 bis 14 sind mit Zetteln nach Muster 1 zu versehen.                     37","94                                     Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1956, Teil II\nB. Mode d'envoi, restrictions d'expedition\n38      Les rnatieres des 8° a) et b) [au-dessus de 300 kg], 9° a), b) et c) [au-dessus de 300 kg], 13° et 14'° (excepte\nles envois d'echantillons de matieres des 13° et 14°} ne sont transportees qu'en wagon cornplet.\nC. Mentions dans la lettre de voiture\n39      (1) La designation de la marchandise dans la lettre de voiture doit etre conforme ä l'une des denomina-\ntions imprimees en caracteres italiques au marg. 21. Dans le cas ou les 8° a) et b) ne contiennent pas\nle nom de la matiere, le nom commercial doit etre inscrit. La designation de la marchandise doit etre\nsoulignee en rouge et suivie de l'indication de Ja classe, du chiffre de J'enumeration, complete, Je cas\necheant, par Ja lettre, et du sigle « RID » (par ex. I a, 3° a), RID].\n(2) Pour les matieres de la classe I a, l'expediteur doit certifier dans la lettre de voiture: « La nature\nde Ja marchandise et J'emballage sont coniormes aux prescriptions du RlD ».\n(3) Pour les matieres qui ne sont admises a l'expedition qu'en wagon complet, !es lettres de voiture\nporteront l'indication du poids de chaque colis, outre celles des marques et numeros, du nombre et de\nr espece des emballages.\nD. Materiel et engins de transport\n1. Conditions relatives aux wagons et au chargement\na. Pour les colis\n40      (1) Les matieres de la classe Ia seront chargees dans des wagons couverts.\n12) Ne doivent etre employes pour les matieres admises a l'expedition uniquement par wagon\ncomplet que des wagons pourvus d'appareils de choc et de traction a ressorts, a toiture solide et\nsüre, ne presentant pas de fissures, munis de portes et de volets (vantaux) fermant bien et depourvus,\nsi possible, d'appareils de freinage. En cas d'utilisation de wagons pourvus d'appareils de freinage,\nceux-ci seront mis en etat de ne pas pouvoir etre actionnes. On doit eviter qu·n subsiste, en saillie,\na l'interieur des wagons des objets en fer qui ne seraient pas des elements constructifs du wagon. Les\nportes et les volets (vantaux) des wagons doivent etre. tenus fermes.\n(3) Les wagons dont !es parois sont revetues de plomb, qui sont munis d'armatures et de ferrures en\nplomb ou dont la toiture est recouverte de plomb, ne doivent pas etre employes pour le transport\nde l'acide picrique (7° a)J.\nDans les wagons ou le chargement de l'acide picrique n·est pas interdit, celui-ci devra etre tenu\nisole du plomb et des recipients en plomb.\n(4) Pour l'utilisation des wagons munis d'installations electriques, voir Appendice IV.\n41     (1) Peuvent etre charges dans un wagon comme envoi de detail les envois de matieres des 8° a) et\nb) et 9° a), b) et c) qui, au total, ne pesent pas plus de 300 kg, et ceux d'echantillons de matieres des\n11 °, 13° et 14° qui ne pesent pas plus de 100 kg. Le chemin de fer peut limiter l'acceptation du\ntransport en consequence.\n(2) Les colis seront arrimes dans les wagons de maniere qu'ils soient garantis contre tout frottement.\ncahot, heurt, renversement et chute. Les tonneaux, les futs et les recipients de forme similaire seront\ncouches, leur axe longitudinal dans le sens de la longueur du wagon, et garantis contre tout mouvement\nlateral par des cales en bois. Les agres speciaux seront fournis par r expediteur et seront livres au\ndestinataire avec la marchandise.\nb. Pour les petits containers\n42     {1) Les colis renfermant des matieres rangees dans la presente classe peuvent etre transportes en petits\ncontainers.\n(2) Les interdictions de chargement en commun prevues au marg. 44 devront etre respectees a l'interieur\nd'un petit container ainsi que dans le wagon transportant un ou plusieurs petits containers.\n2. Inscriptions et etiquettes de <langer sur les wagons (voir Appendice V)\n43     Les wagons dans lesquels sont charges des colis munis d'etiquettes conformes au modele N° 1 porteront\ncette meme etiquette sur leurs deu:x cötes.\nE. Interdictions de dlargement en commun\n44      {1) Les matieres de la classe Ia ne doivent pas etre chargees en commun dans le meme wagon:\na) avec les meches detonantes instantanees du 1°d), les petards de dlemin de fer du 3°, les amorces\ndetonantes du 5°, les objets des 10° et 11° de la classe Ib (marg.61);·\nb) avec les allumettes du t 0 b) et les boudlons fulminants du 16° de la classe Ic (marg.101);\nc) avec les matieres sujettes ä l'inflammation spontanee des 3° et 9° b) du marg. 201 ainsi qu'avec\ntoutes les autres matieres de la classe II (marg. 201), lorsque leur emballage exterieur n'est pas\nconstitue de recipients en meta!;\nd) avec les matieres liquides inflammables des 1° et 2°, ainsi qu'avec le nitromethane du 3°, l'alde-\nhyde acetique, l'acetone, les melanges d'acetone du 5° de la classe III a (marg. 301);\ne) avec des matieres comburantes de la classe 111 c (marg. 371);\nf) avec des matieres radioactives de la classe IVb fmarg. 451);\n·g) avec l'acide nitrique et les melanges sulfonitriques des 1°e) 2 et 1°f) 2 de la classe V (marg.501).\n(2) L'acide pii::rique [7° a)] ne doit pas etre charge en commun dans le meme wagen avec les matieres\n. veneneuses du 4° et les composes du plomb des 14° a) et b) de la classe IVa (rnarg. 401), ni avec les accu-\nmulateurs electriques et !es boues de plomb du 1° b) de la classe V {marg. 501).\n-","Nr. 3-Tag der Ausgabe: Bonn, den 18. Februar 1956                                95\nB. Versandart, Abfertigungsbescht'cinkungen\nDie Stoffe der Ziffern 8 a) und b) (über 300 kg), 9 a), b) und c) (über 300 kg), 13 und 14 (ausgenommen      38\nMustersendungen mit Stoffen der Ziffern 13 und 14) dürfen nur als Wagenladung befördert werden.\nC. Frachtbriefvermerke\n(1) Die Bezeichnung des Gutes im Frachtbrief muß gleich lauten wie eine der in Rn. 21 durch Kursiv-          39\nschrill hervorgehobenen Benennungen. Wo in der Ziffer 8 a) und b) der Stoffname nicht angegeben ist,\nmuß die handelsübliche Benennung eingesetzt werden. Die Bezeichnung des Gutes ist rot zu unterstreichen\nund durch die Angabe der Klasse, der Ziffer und gegebenenfalls des Buchstabens der Stoffaufzählung und die\nAbkürzung .RID\" zu ergänzen [z.B. l a, Ziffer 3) RIDJ.\n(2) Für die Stoffe der Klasse I a muß der Absender im Frachtbrief bescheinigen: .Beschaffenheit des\nGutes und Verpackung entsprechen den Vorschriften des RJD•.\n(3) Für die nur als Wagenladung zum Versand zugel;;.ssenen Stoffe muß im Frachtbrief außer Zeichen\nund Nummern sowie Anzahl und Art der Behälter auch das Gewicht jedes einzelnen Versandstückes\nangegeben sein.\nD. Beförderungsmittel und technische Hilfsmittel\n1. Wagen- und Verladevorschriften\na. Für Versandstücke\n(1) Die Stoffe der Klasse I a sind in gedeckte Wagen zu verladen.                                            40\n(2) Für die nur als \\Vagenladung zum Versand zugelassenen Stoffe dürfen nur Wagen mit federnden\nStoß- und Zugvorrichtungen, fester, sicherer Bedachung, dichter Verschalung, gut schließenden Türen und\nFenstern (Luftklappen) und möglichst ohne Bremsvorrichtung verwendet werden. Werden Wagen mit\nBremsvorrichtung verwendet, so ist dafür zu sorgen, daß sie nicht betätigt werden kann. Im Innern der\nWagen dürfen keine eisernen Gegenstände vorstehen, die nicht zum Wagen gehören. Türen und Fenster\n(Luftklappen) der Wagen müssen geschlossen gehalten werden.\n(3) Zur Beförderung von Pikrinsäure [Ziffer 7 a)) dürfen keine mit Blei ausgekleideten, mit verbleiten\nArmaturen und Beschlägen ausgestatteten oder mit Blei gedeckten Wagen verwendet werden.\nIn den Wagen, in denen Pikrinsäure verladen werden darf, ist sie getrennt von Blei und Bleigefäßen\nzu lagern.\n(4) Wegen Verwendung von Wagen mit elektrischen Einrichtungen siehe Anhang IV.\n(1) In einen Wagen dürfen Stückgutsendungen mit Stoffen der Ziffern Sa) und b) und 9a}, b) und c)            41\nnur bis zum Gesamtgewicht von höchstens 300 kg, Mustersendungen mit Stoffen der Ziffern 11, 13 und 14\nnur bis zum Gesamtgewicht von 100 kg verladen werden. Die Eisenbahn kann die Annahme zur Beförde-\nrung entsprechend beschränken.\n(2) Die Versandstücke sind in den Wagen so zu verladen, daß sie nicht scheuern, rütteln, anschlagen,\numkanten oder herabfallen können. Tonnen, Fässer und ähnliche Behälter müssen mit ihrer Längsachse\ngleichlaufend mit den Längsseiten des Wagens gelegt und durch Holzunterlagen gegen seitliches Rollen\ngesichert sein. Die besonderen Ladegeräte sind vom Absender beizustellen und werden dem Empfänger\nmit dem Gut abgeliefert.\nb. Für Kleinbehälter (Kleincontainer)\n(1) Versandstücke mit den in diese Klasse         eingereihten Stoffen dürfen   in Kleinbehältern (Klein-    42\ncontainern) befördert werden.\n(2) Die in Rn. 44 vorgesehenen Zusammenladeverbote gelten auch für den Inhalt der Kleinbehälter\n(Kleincontainer) sowie für die Wagen, in denen Kleinbehälter befördert werden.\n2. Aufschriften und Gefahrzettel an den Wagen (siehe Anhang V)\nAn beiden Seiten der Wagen, in denen mit Zetteln nach Muster 1 versehene Versandstücke verladen               43\nsind, müssen Zettel gleichen Musters angebracht werden .\n. E. Zusammenladeverbote\n(1) Die Stoffe der Klasse Ia dürfen nicht zusammen in einen Wagen verladen werden:                           44\na) mit Momentzündschnüren der Ziffer 1 d), Knallkapseln der Eisenbahn der Ziffer 3, sprengkräftigen\nZündungen der Ziffer 5, Gegenständen der Ziffern 10 und 11 der Klasse I b (Rn. 61);\nb) mit Streichhölzern der Ziffer 1 b) und Knallkorken der Ziffer 16 der Klasse lc (Rn. 101};\nc) mit selbstentzündlichen Stoffen der Ziffern 3 und 9b) der Rn. 201 sowie mit allen andern Stoffen.\nder Klasse II (Rn. 201), sofern deren Außenpackung nicht aus Metallgefäßen besteht;\ndJ mit entzündbaren flüssigen Stoffen der Ziffern 1 und 2 sowie mit Nitromethan (Ziffer 3), Azetaldehyd,\nAzeton und Azetonmischungen (Ziffer 5) der Klasse lila (Rn. 301);\ne) mit entzündend (oxydierend) wirkenden Stoffen der Klasse lllc (Rn. 371);\nf) mit radioaktiven Stoffen der Klasse IV b (Rn. 451};\ng) mit Salpetersäure und Mischungen von Schwefelsäure mit Salpetersäure der Ziffern 1 e) 2 und 1 f) 2\nder Klasse V (Rn. 501).\n(2) Pikrinsäure [Ziffer 7 a)] darf nicht mit den giftigen Stoffen der Ziffer 4 und den Bleiverbindungen\nder Ziffern 14 a) und b) der Klasse IV a (Rn. 401) sowie mit elektrischen Sammlern (Akkumulatoren) und\nBleischlamm der Ziffer 1 b) der Klasse V (Rn. 501) zusammen in einen Wagen verladen werden.","96                                      Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1956, Teil II\n(3) Les explosifs chlorates et perchlorates du 13° ne doivent pas non plus etre charges en commun dans\nle meme wagon avec le soufre du 2° et le phosphore rouge du 9° de la classe III b (marg. 331), les acides\nsulfuriques et les melanges renfermant de l'acide sulfurique [1 ° a) a d), f) et g)), l'anhydride sulfurique (7°),\nl'acide chloro-sulfonique (8°) de la classe V (marg. 501).\n45    Des lettres de voiture distinctes doivent etre etablies pour les envois qui ne peuvent pas etre charges en\ncommun dans le meme wagon [art. 6, § 9, d), de la CIM).\nF. Emballages vides. Autres prescriptions\n46    L'acide picrique [7° a)] sera tenu isole du plomb et des recipients en plomb dans les halles aux mar-\nchandises.\n47-59\nClasse I b. Objets charges en matieres explosibles\n1. Enumeration des objets\n60    (1) Parmi les objets vises par le titre de la classe I b ne sont admis au transport que ceux qui sont enu-\nmeres au marg. 61, ceci sous reserve des conditions prevues aux marg. 60 (2) a 83. Ils sont des lors des\nobjets du RID.\nNota. Les emballages vides ayant renlerme des objets de Ja classe I b ne sont pas soumis aux prescriptions du RID.\n(2) Si les objets enumeres sous 7°, 10° ou 11 ° sont constitues ou charges de matieres explosibles\nenumerees au marg. 21, ces matieres doivent satisfaire aux conditions de stabilite et de securite etablies\npour elles-memes dans l' Appendice I.\n61         1° Les meches non amorcees:\na) les meches d combustion rapide (meches consistant en un boyau epais a ame de poudre noire,\nou a ame de fil impregne de poudre noire, ou a äme de fils de coton nitre);\nb) les cordeaux detonants sous forme de tubes metailiques a parois minces de faible section a\näme remplie d'une matiere explosible; voir aussi Appendice I, marg. 1108;\nc) les cordeaux detonants souples, a enveloppe en textile ou en matiere plastique de faible sec•\ntion a ame remplie d'une matiere explosible; voir aussi Appendice I, marg. 1109;\nd) les meches detonantes instantanees (cordeaux tisses de faible section a äme remplie d'une\nmatiere explosible offrant plus de danger que la penthrite).\nQuant aux autres med>.es, voir a la classe Ic, 3° (marg. 101).\n2° Les amorces non detonantes (amorces qui ne produisent d'effet brisant ni a l'aide de detonateurs,\nni par d'autres moyens):\na) les capsules;\nb) les douilles vides avec capsules, y compris les douilles vides de cartoud>.es dites a feu de\nbord avec capsules;\nc) les etoupilles, vis-amorces et autres amorces similaires renfermant une laible charge (poudre\nnoire ou autres explosifs), mises en action par friction, par percussion ou par l'electricite;\nd) les fusees sans dispositif produisant un effet brisant (par ex. detonateur) et sans d>.arge de\ntransmission.\n3° Les petards de chemin de ler.\n4° Les cartoud>.es pour armes a. feu portatives [a. l'exclusion de celles qui comportent une d>.arge\nd'eclatement; (voir sous 11°)):\na) les cartouches de diasse;\nb) les cartoudies Flobert;\nc) les cartoudies d diarge tracante;\nd) les cartoudies d diarge incendiaire, ·\ne) les autres cartoudies d percussion centrale.\nNota. En dehors des cartoumes de messe i grains de plomb, ne sont considerees comme objets du 4° que !es\ncartoucbes dont le calibre ne depasse pas 13,2 mm.\n5° Les amorces 'Cietonantes:\na) les detonateurs avec ou sans dispositif de retardement: les raccords               a retard   pour cordeaux\ndetonants;\nb) les detonateurs munis d'axp.orces electriques avec ou sans dispositif de retardement 1\nc) les detonateurs relies solidement d une meche de poudre noire;\nd) les detonateurs avec relais (detonateurs combines avec une d>.arge de transmission composee\nd'un explosif comprime); voir aussi Appendice I, marg. 1110;\ne) les Jusee_s avec detonateur (Jusees-detonateurs} avec ou sans d>.arge de transmission;\nf) les bouchons allumeurs avec ou sans dispositif de retardement, avec. ou sans dispositif meca•\nnique de mise a feu et sans d>.arge de transmission.\n5° Les capsules de sondage, dites bombes de sondage (detonateurs avec ou sans amorce, contenus\ndans des tubes en töle).                      ·\n1° Les objets avec charge propulsive, autres que ceux qui sont denommes sous. 8°; les objets avec\ncharge d'eclatement; les objets avec charges propulsive et d'eclatement, a condition qu'ils ne\ncontiennent que des matieres explosibles de la classe I a, tous sans dispositif produisant un effet\nbrisant {par ex. detonateur). La d>.arge de ces objets peut comporter une matiere eclairante (voir\naussi sous 8° et 11°).\nNota. Les amorces non detonantes (2°) sont admises dans ces objets.","Nr. 3 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 18. Februar 1956                                            97\n•\n(3) Die Chloratsprengstoffe und Perchloratsprengstoffe der Ziffer 13 dürfen auch nicht mit Schwefel der\nZiffer 2 und rotem Phosphor der Ziffer 9 der Klasse IIIb (Rn. 331), mit Schwefelsäure und schwefelsäure-\nhaltigen Mischungen [Ziffern 1 a) bis d), f) und g)), Schwefelsäureanhydrid (Ziffer 7) und Chlorsulfonsäure\n(Ziffer 8) der Klasse V (Rn. 501) zusammen in einen Wagen verladen werden.\nFür Sendungen, die nicht mit anderen zusammen in einen Wagen verladen werden dürfen, müssen                                    45\nbesondere Frachtbriefe ausgestellt werden [CIM Art. 6 § 9 d)).\nF. Entleerte Behälter. Sonstige Vorsdiriften\nPikrinsäure [Ziffer 7 a)) ist in den Güterschuppen (Magazinen) getrennt von Blei und Bleigefäßen zu                            46\nlagern.\n47-59\nKlasse Ib. Mit explosiven Stoffen geladene Gegenstände\n1. Aufzählung der Gegenstände\n(1) Von den unter den Begriff der Klasse I b fallenden Gegenständen sind nur die in Rn. 61 genannten                          60\nund auch diese nur zu den in Rn. 60 (2) bis 83 enthaltenen Bedingungen zur Beförderung zugelassen und\nsomit Gegenstände des RID.\nBem. Die von Gegenständen der Klasse I b entleerten Behälter sind den Vorschriften des RID nicht unterstellt.\n(2) Wenn die in den Ziffern 7, 10 oder 11 aufgezählten Gegenstände aus in Rn. 21 aufgeführten explosiven\nStoffen bestehen oder damit geladen sind, so müssen diese explosiven Stoffe den für sie im Anhang I\naufgestellten Beständigkeits- und Sicherheitsbedingungen entsprechen.\n1. Zündschnüre ohne Zünder:                                                                                              61\na) Schnellzündschnüre (Zündschnüre aus dickem Schlauch mit Schwarzpulverseele oder mit einer\nSeele aus mit Schwarzpulver imprägnierten Baumwollfäden oder mit einer Seele aus nitrierten\nBaumwollfäden);                                                          ·\nb) detonierende Zündschnüre in Form von dünnwandigen Metallröhren von geringem Querschnitt\nmit einer Seele aus einem explosiven Stoff; siehe auch Anhang I, Rn. 1108;\nc) detonierende, schmiegsame Zündschnüre mit Umwickhmg aus Textilien oder plastischen Stoffen,\nvon geringem Querschnitt mit einer Seele aus einem explosiven Stoff; siehe auch Anhang I,\nRn. 1109;\nd) Momentzündschnüre (gesponnene Schnüre von geringem Querschnitt mit einer Seele aus einem\nexplosiven Stoff von größerer Gefährlichkeit als Pentaerythrittetranitrat).\nWegen anderer Zündschnüre siehe Klasse I c, Ziffer 3 (Rn. 101).\n2: Nichtsprengkräftige Zündungen (Zündungen, die nicht durch Sprengkapseln oder sonstige Einrich•\ntungen brisant wirken):\na) Zündhütchen;\nb) leere Patronenhülsen mit Zündvorrichtungen, einschließlich leerer Randfeuerpatronenhülsen\nmit Zündvorrichtungen;\nc) Schlagröhren, Zündschrauben und ähnliche Zündungen mit kleiner Ladung (Schwarzpulver oder\nandere Zündmittel), die durch Reibung, Schlag oder Elektrizität zur Wirkung gebracht werden;\nd) Zünder ohne brisant wirkende Einrichtung (wie Sprengkapsel) und ohne Ubertragungsladung.\n3. Knallkapseln der Eisenbahn.\n4. Patronen für Handfeuerwaffen (mit Ausnahme derjenigen, die eine Sprengladung enthalten (siehe\nZiffer ll)J:\na)  Jagdpatronen;\nb)  Flobertmunition;\nc)   Leuchtspurpatronen;\nd)  Patronen mit Brandsatz;\ne) andere Zentralfeuerpatronen.\nBem. Mit Ausnahme von Jagdpatronen mit Bleischrot gelten als Gegenstände der Ziffer 4 nur Patronen deren Kaliber\n13,2 mm nicht übersteigt.                                                                       '\n5. Sprengkräftige Zündungen:\na) Sprengkapseln mit oder ohne Verzögerungseinrichtung; Verbindungsstücke mit Verzögerung\nfür detonierende Zündschnüre;\nb) elektrische Sprengkapseln mit Zündern mit oder ohne Verzögerungseinrichtung;\nc) Sprengkapseln in fester Verbindung mit Schwarzpulverzündschnur;\nd) Zündladungen (Detonatoren}, d. s. Sprengkapseln in Verbindung mit einer Ubertragungsladung\naus gepreßtem explosivem Stoff; siehe auch Anhang I, Rn. 1110;\ne) Zünder mit Sprengkapseln, mit oder ohne Ubertragungsladung;\nf) Sprengkapseln mit Zündhütchen, mit oder ohne Verzögerungseinrichtung, mit oder ohne mecha-\nnische Zündvorrichtung und ohne Ubertragungsladung.\n6. Lotkapseln, auch Freilote oder Lotbomben genannt, d. s. Sprengkapseln mit oder ohne Zünd-\nhütchen, eingeschlossen in Blechgehäusen.                                        .\n7. Gegenstände mit Treibladung, sofern nicht unter Ziffer 8 aufgeführt, Gegenstände mit Spreng-\nladung, Gegenstände mit Treib- und Sprengladung, sofern darin nur explosive Stoffe der Klasse I a\nenthalten sind, sämtliche ohne brisant wirkende Einrichtung (wie Sprengkapsel) 1 die Ladung dieser\nGegenstände darf ein Lichtspurmittel enthalten (siehe auch Ziffern 8 und 11).\nBein. Nichtsprengkräftige Zündungen (Ziffer 2) sind in diesen Gegenständen zugelassen.","98                                     Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1956, Teil II\n8° Les objets charges en matieres eclairantes ou destinees a Ia signalisation, avec ou sans charge\np_ropulsive, avec ou sans charge d'expulsion et sans charge d'eclatement, dont Ja matiere propul-\ns1ve ou eclairante est comprimee de maniere que !es objets ne puissent faire explosion lorsqu·on\ny met Je feu.                                                                                -,..\n9° Les engins fumigenes renfermant des chlorates ou munis d'une charge explosive ou d'ulie charge\nd'inflammation explosive.\nQuant aux matieres produisant des fumees pour des buts agricoles et forestiers, voir a la\nclasse Ic, marg. 101, 27°.\n10° Les torpilles de forage renfermant une charge de dynamite ou d'explosifs analogues ä la dynamite\nsans fusee et sans dispositif produisant un effet brisant (par ex. detonateur), les engins a charge\ncreuse destines aux buts economiques, renfermant au plus 1 kg d'explosif immobilise dans J'enve-\nloppe et depourvus de detonateur.\n11 ° Les objets avec charge d'eclatement, !es objets avec charges propulsive et d'eclatement,\ntous munis d'un dispositif produisant un effet brisant (par ex. detonateur), le tout bien garanti.\nLe poids de chaque objet ne doit pas depasser 25 kg.\n2. Conditions de transport\nA. Colis\n1. Conditions generales d'emballage\n62     (1) Les emballages seront fermes et etanches de mamere ä empecher toute deperdition du contenu. La\ngarantie de la fermeture des colis ä l'aide de bandes ou de fils metalliques tendus autour des colis est\nadmise; eile est obligatoire dans Je cas des caisses comportant des couvercles a chamieres, quand ceux-ci\nne sont pas pourvus d'un dispositif efficace s'opposant ä tout relächement de Ja fermeture.\n(2) Les matieres dont sont constitues les emballages et les fermetures ne doivent pas etre attaquees par\nle contenu ni former avec celui-ci de combinaisons nocives ou dangereuses.\n(3) Les emballages, y compris !es fermetures, doivent, en toutes parties, etre solides et forts de maniere\nä exclure tout relächement en cours de route et ä repondre sürement aux exigences normales du trans-\nport. Les objets seront solidement assujettis dans leurs emballages, de meme que les emballages interieurs\ndans les emballages exterieurs.\n(4) Les matieres de remplissage formant tampon seront adaptees aux proprietes du contenu.\n2. Emballage d'objets de meme espece\n63     Les objets du 1° seront renfermes:\na) des 1° a) et b): dans des emballages en bois ou dans des tonneaux en carton impermeable. Un colis\nne doit pas peser plus de 120 kg; toutefois. s'il s·agit d'un tonneau en carton, le colis ne doit pas peser\nplus de 75 kg;\nO\nb) du l c): enroules en longueurs pouvant atteindre 250 m sur des rouleaux en bois ou en carton. Les\nrouleaux seront places dans des caisses en bois, de maniere qu'ils ne puissent entrer en contact ni\nentre eux ni avec !es parois des caisses. Une caisse ne doit pas renfermer plus de 1000 m de cordeaux;\nc) du 1° d): enroules en longueur pouvant atteindre 125 m sur des rouleaux en bois ou en carton, qui\nseront emballes dans une caisse en bois fermee au moyen de vis et dont les parois auront au moins\n18 mm d'epaisseur, de maniere que les ·rouleaux ne puissent entrer en contact ni entre eux ni avec\nles parois de la caisse. Une caisse ne doit pas renfermer plus de 1000 m de meches detonantes instan-\ntanees.\n64     (1) Les objets du 2° seront renfermes:\na) du 2° a): les capsules avec charge explosive decouverte, au nombre de 500 au plus, et les capsules\navec charge explosive couverte, au nombre de 5000 au plus:. dans des boites en töle, des boites en\ncarton ou des caissettes en bois. Ces emballages seront places dans une caisse d'expedition en bois\nou entöle;\nb) du 2° b): les douilles vides avec capsules pour armes ä feu de tous calibres: dans des emballages en\nbois ou en carton ou dans des sacs en textile. Les douilles vides de cartouches dites ä feu de bord\npour les floberts et les petits calibres similaires, au nombre de 25 000 au plus, peuvent aussi etre\nemballees dans un sac, qui doit etre garanti dans une caisse d'expedition au moyen de carton\nondule;\nc) des 2° c) et d): dans des boites en carton, en bois ou en töle qui seront placees dans des emballages\nen bois ou en meta!.\n65     (2) Un colis renfermant des objets des 2° a), c) et d} ne doit pas peser plus de 100 kg.\n(1) Les objets du 3° seront emballes dans des caisses formees de planches d'au nioins 18 mm d'epaisseur,\nbouvetees, assemblees par des vis ä bois. Les petards seront assujettis, avec interposition de matieres for-\nmant tampon, dans les caisses de maniere qu\"ils ne puissent entrer en contact ni entre eux ni avec !es\nparois des caisses.                ·\n(2) Un colis ne doit pas peser plus de 50 kg.\n66     {l) Les objets des 4° a}. b) et e) seront places, sans jeu, dans des boites en töle, en bois ou en carton\nfermant bien; ces boites seront logees, sans vides, dans des caisses d'expedition en meta! ou en bois.\n(2) Les objets des 4° c) et d) seront places, par 400 au plus, dans des boites en töle, en bois ou en carton;\nces boites seront solidement emballees dans des caisses d\"expedition en meta! ou en bois.\n(3) Un colis ne doit pas peser plus de 100 kg.","Nr. 3 -   Tag der Ausgabe: Bonn, den 18. Februar 1956                             99\n•\n8. Gegenstände mit Leucht- oder Signa/mitteln, mit oder ohne Treibladung, mit oder ohne Ausstoß-\nladung und ohne Sprengladung, deren Treib- oder LeudJ.tsatz so verdidJ.tet ist, daß die Gegen-\n.\nstände beim Abbrennen nidJ.t explodieren .\n9. Gegenstände mit Rauchentwicklern, die Chlorate oder eine explosionsfähige Ladung oder einen\nexplosionsfij.higen Zündsatz enthalten.\nWegen raudJ.entwickelnder Stoffe für land- und forstwirtsdJ.aftlidJ.e Zwecke, siehe Klasse I c,\nRn. 101, Ziffer 27.\n10. Brunnentorpedos mit einer Ladung aus Dynamit oder dynamitähnlidJ.en explosiven Stoffen ohne\nZünder und ohne brisant wirkende EinridJ.tung (wie Sprengkapsel); Geräte mit Hohlladung zu\nwirtsdJ.aftlidJ.en Zwecken, die hödJ.stens 1 kg in der Hülse festliegenden explosiven Stoff enthält,\nohne Sprengkapsel.\n11. Gegenstände mit Sprengladung, Gegenstände mit Treib- und Sprengladung, sämtlidJ.e mit brisant\nwirkender EinridJ.tung (Sprengkapsel), das Ganze zuverlässig gesidJ.ert. Das GewidJ.t des einzelnen\nGegenstandes darf 25 kg nidJ.t übersteigen.\n2. Beförderungsvorsdiriften\nA. Versandstücke\n1. Allgemeine Verpackungsvorschriften\n(1) Die Packungen müssen so verschlossen und so dicht sein, daß vom Inhalt nichts nach außen gelangen         62\nkann. Die SidJ.erung des Verschlusses der Versandstücke durdJ. herumgelegte Bänder oder Drähte aus\nMetall ist zulässig; sie ist obligatorisdJ. bei Kisten, die Deckel mit SdJ.arnieren haben, wenn diese nidJ.t mit\neiner wirksamen VorridJ.tung versehen sind, die eine Lockerung des Verschlusses verhindert.\n(2) Dei; Werkstoff der Packungen und ihrer VersdJ.lüsse darf vom Inhalt nicht angegriffen werden und\nkeine schädlidJ.en oder gefährlidJ.en Verbindungen mit ihm eingehen.\n(3) Die Packungen samt VersdJ.lüssen müssen in allen Teilen so fest und stark sein, daß sie sich unter-\nwegs nidJ.t lockern und der üblidJ.en BeansprudJ.ung während der Beförderung zuverlässig standhalten.\nDie Gegenstände sind in der Verpackung, Innenpackungen in den äußern Behältern zuverlässig festzulegen.\n(4) Die Füllstoffe für Einbettungen müssen den Eigenschaften des Inhalts angepaßt sein.\n2. Verpackung der einzelnen Arten von Gegenständen\nDie Gegenstände der Ziffer 1 müssen verpackt sein:                                                             63\na) Ziffern 1 a) und b): in hölzerne Behälter oder wasserdichte Pappfässer. Das Versandstück darf nicht\nschwerer sein als 120 kg, bei Verwendung eines Pappfasses jedodJ. nicht sdJ.werer als 75 kg;\nb) Ziffer 1 c): in Längen bis zu 250 m auf Rollen aus Holz oder Pappe gewickelt. Die Rollen sind in\nhölzerne Kisten derart einzusetzen, daß die Zündschnurwickel weder einander noch die Kistenwände\nberühren können. Eine Kiste darf nicht mehr als 1000 m Zündschnur enthalten;\nc) Ziffer 1 d): in Längen bis zu 125 m auf Rollen aus Holz oder Pappe gewickelt, die in eine mit Schrauben\nverschlossene hölzerne Kiste von mindestens 18 mm Wandstärke derart einzusetzen sind, daß die\nRollen weder einander noch die Kistenwände berühren können. Eine Kiste darf nicht mehr als 1000 m\nMomentzündsdJ.nur enthalten.\n(1) Die Gegenstände der Ziffer 2 müssen verpacxt sein:                                                        64\na) Ziffer 2 a): Zündhütchen mit unbedeckter Zündsatzoberfläche bis höchstens 500 Stück, mit bedeckter\nZündsatzoberflädle bis hödlstens 5000 Stück: in Bledlkästen, PappsdJ.achteln oder hölzerne KistdJ.en.\nDie Packbehälter sind in eine hölzerne Versandkiste oder einen Blechbehälter einzusetzen;\nb) Ziffer 2 b): leere Patronenhülsen aller Kaliber mit ZündvorridJ.tungen: in Behälter aus Holz oder\nPappe oder in Säcke aus Textilstoffen. Leere Randfeuerpatronenhülsen für Flobert und dergleidJ.en\n-Kleinkaliber dürfen bis hödJ.stens 25 000 Stück audJ. in einen Sack verpackt sein, der in einer\nVersandkiste mit Wellpappe gesichert sein muß;\nc) Ziffern 2 c) und d}: in Papp-, Holz- oder Blechsdladlteln, die in Behälter aus Holz oder Metall\neinzusetzen sind.\n(2} Das Versandstück mit Gegenständen der Ziffern 2a), c} und d) darf nidJ.t schwerer sein als 100 kg.\n(1) Die Gegenstände der Ziffer 3 müssen in Kisten von mindestens 18 mm Wandstärke, aus gespundeten,           65\ndurdl HolzsdJ.rauben zusammengehaltenen Brettern verpackt sein. Die Kapseln müssen in die Kisten\nderart eingebettet sein, daß sie weder einander nodl die Kistenwände berühren können.\n(2} Das Versandstück darf nidlt sdlwerer sein als 50 kg.\n(1) Die Gegenstände der Ziffern 4 a), b) und e) sind ohne Spielraum in gut schließende Blech-, Holz- oder      66\nPappsdJ.adJ.teln einzusetzen; diese SdJ.adJ.teln sind ohne Zwischenraum in hölzerne Versandkisten oder\nMetallkästen einzusetzen.\n· (2) Die Gegenstände der Ziffern 4 c) und d) sind zu hödJ.stens 400 Stück in gut sdlließende BledJ.-, Holz-\noder PappsdJ.adlteln einzusetzen; diese SdJ.adlteln müssen in hölzernen Versandkisten oder Metallkästen\nfest verpackt sein.\n(3) Das Versandstück darf nidJ.t schwerer sein als 100 kg.","100                                   Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1956, Teil II\n67     (1) Les objets du 5° seront renfermes:\na) du 5° a): bien proteges contre toute inflammation, par 100 au plus s·n s·agit de detonateurs et par\n50 au plus s'il s'agit de raccords. assujettis, avec interposition de matieres formant tampon, dans\ndes recipients en töle ou en carton impermeable. Les recipients en töle seront garnis interieurement\nd'une matiere elastique. Les couverdes seront fixes tout autour au moyen de bandes collees. Les\nrecipients seront, par 5 au plus s'il s·agit de detonateurs et par 10 au plus s'il s·agit de raccords,\nreunis en un paquet ou places dans une boite en carton. Les paquets ou les boites seront emballes\ndans une caisse en bois fermee au moyen de vis, dont les parois auront au moins 18 mm d'epais-\nseur, ou dans un emballage en töle, qui, l'une comme l'autre, seront assujettis, avec interposition\nde matieres formant tampon, dans une caisse d'expedition dont les parois auront au moins 18 mij.1\nd'epaisseur, de maniere qu'il existe partout, entre la caisse en bois ou l'emballage en töle et la\ncaisse d'expedition, un espace de 3 cm au moins bourre de matieres de remplissage;\nb) du 5° b): reunis par 100 au plus dans des paquets oü les cietonateurs seront places alternativement\na l'un et a l'autre bout du paquet. 10 au plus de ces paquets seront lies en un paquet collecteur.\n5 au plus de ces paquets collecteurs seront assujettis, avec interposition de matieres formant tam-\npon, dans une caisse d'expedition en bois dont !es parois auront au moins 18 mm d'epaisseur, ou\ndans un emballage en töle, de maniere qu'il existe partout, entre !es paquets collecteurs et la\ncaisse d'expedition ou l'emballage en töle, un espac.e de 3 cm au moins bourre de matieres de rem-\nplissage;\nc) du 5° c): les medles munies de detonateurs, enroulees en anneaux; 10 anneaux au plus seront reunis\nen un rouleau qui sera emballe dans du papier. 10 rouleaux au plus seront assujettis, avec inter-\nposition de matieres formant tampon, dans une caissette en bois fermee au moyen de vis et dont les\nparois auront au moins 12 mm d'epaisseur. Les caissettes seront assujetties, avec interposition de\nmatieres formant tampon, par 10 au plus, dans une caisse d'expedition dont les parois auront au\nmoins 18 mm d'epaisseur. de maniere qu'il existe partout, entre les caissettes et Ja caisse d'expe-\ndition, un espace de 3 cm au moins bourre de matieres de remplissage;\nd) du 5° d): par 100 detonateurs au plus, dans des caisses en bois dont les parois auront au moins\n18 mm d'epaisseur, de maniere qu'ils soient espaces d'au moins 1 cm les uns des autres, ainsi que\ndes parois de la caisse. Celles-ci seront assemblees a dent, Je fond et le couvercle fixes au moyen\nde vis. Si la caisse est revetue interieurement de töle de zinc ou d'aluminium, une epaisseur de\nparoi de 16 mm est suffisante Cette caisse sera assujettie, avec interposition de matieres formant\ntampon, dans une caisse d'expedition dont les parois auront au moins 18 mm d'epaisseur, de maniere\nqu'il existe partout, entre elle et la caisse d'expedition un espace de 3 cm au moins bourre de\nmatieres de remplissage. Ou\npar 5 detonateurs au plus dans des boites en töle: Ils y seront places dans des grilles en bois ou\ndans des pieces de bois perforees. Le couvercle sera fixe tout autour au moyen de bandes collees.\n20 boites en töle au plus seront placees dans une· caisse d'expedition dont les parois auront au\nmoins 18 mm d'epaisseur;\ne) du 5° e): par 25 au plus, dans des caisses en bois dont les parois auront au moins 18 mm d'epais-\nseur. Dans les caisses, les objets seront assujettis a l'aide d'un dispositif en bois, de maniere qu'ils\nsoient espaces d'au moins 2 cm les uns des autres, ainsi que des parois de la caisse. Les parois de\nJa caisse seront assemblees a dent, le fond et le couvercle fixes au moyen de vis. 5 caisses au plus\nseront assujetties, avec interposition de matieres formant tampon, dans une caisse d'expedition\ndont les parois auront au moins 18 mm d'epaisseur, de maniere qu'il existe partout, entre les caisses\net Ja caisse d'expedition, un espace de 3 cm au moins bourre de matieres de remplissage;\nf) du 5° f): par 50 au plus dans des caisses en bois ou dans des caisses metalliques; dans ces caisses,\ndlaque partie detonante d.u boudlon allumeur sera disposee dans un logement d'un tasseau en bois,\nla distance entre deux detonateurs voisins, ainsi que la distance entre les detonateurs des boudlons\nextremes et la paroi de la caisse etant de 2 cm au moins; la fermeture du couvercle de la caisse\nassurera une immobilisation complete de l'ensemble; 3 caisses au plus seront placees sans vide,\ndans une caisse d'expedition en bois_ dont les parois auront au moins 18 mm d'epaisseur; ou\ndans des boites en bois ou en meta!; dans ces boites, dlaque boudlon allumeur sera maintenu\npar un cadre, la distance entre deux boudlons allumeurs, ainsi que la distance entre un boudlon\nallumeur et la paroi de la boite en bois ou en meta) etant de 2 cm au moins, et de fac;on que l'im-\nmobilisation de l'ensemble soit garantie; ces boites seront placees dans une caisse d'expedition\ndont les parois auront au moins 18 mm d'epaisseur, de fac;on qu'il existe partout, entre les boites\nainsi qu·entre les boites et la caisse d'expedition, un espace de 3 cm au moins bourre de matieres\nde remplissage; un colis ne doit pas renfermer plus de 150 boudlons allumeurs.\n(2) Le couvercle de Ja caisse d'expedition sera ferme au moyen de vis ou de dlarnieres et de fers rabattus\n(3) Un colis ne doit pas peser plus de 75 kg; les colis qui pesent plus de 25 kg seront pourvus de poignees\nou de tasseaux.\n(4) Chaque colis renfermant des objets du 5° sera pourvu d'une fermeture assuree soit au moyen de\nplombs ou de cadlets (empreinte ou marque) appliques a deux tetes de vis aux extremites du grand axe du\ncouvercle ou des fers rabattus, soit au moyen d'une bande portant la marque de fabrique et collee sur le\ncouvercle et sur deux parois opposees de la caisse.\n68    {l) Les objets du 6° seront enroules isolement dans du papier et places dans des emballages en carton\nondule. Ils seront emballes, par 25 au plus, dans des boites en carton ou en töle. Les couvercles seront\nfixes tout autour au moyen de bandes collees. 20 boites au plus seront placees dans une caisse d'expedition\nen bois. Les caisses qui pesent plus de 25 kg seront pourvues de poignees ou de tasseaux.\n(2) Un colis ne doit pas peser plus de 50 kg.\n69     (1) Les objets du 7° seront emballes dans des caisses en bois, fermees au moyen de vis ou de dlarnieres\net de fers rabattus et dont les parois auront au moins 16 mm d'epaisseur, ou dans des recipients en meta!\nou en matiere plastique appropriee d'une resistance equivalente. Les objets pesant plus de 20 kg pourront\netre egalement expedies dans des harasses ou sans emballage.","Nr. 3-Tag der Ausgabe: Bonn, den 18. Februar 1956                             101\n•\n(1) Die Gegenstände der Ziffer       5 müssen verpackt sein:                                                67\na) Ziffer 5 a): zu höchstens 100 Sprengkapseln oder 50 Verbindungsstücken zündsicher eingebettet\nin ein Gefäß aus Blech oder wasserdichter Pappe. J3lechgefäße müssen mit einem elastischen Stoff\nausgelegt sein. Die Deckel müssen ringsum mit Klebstreifen befestigt sein. Höchstens 5 Gefäße\nmit Sprengkapseln oder 10 Gefäße mit Verbindungsstücken sind in ein Paket zu vereinigen oder\nin eine Pappschachtel einzusetzen. Die Pakete oder Schachteln müssen in eine mit Schrauben ver-\nschlossene hölzerne Kiste von mindestens 18 mm Wandstärke oder in einen Blechbehälter verpackt\nund diese in eine Versandkiste von mindestens 18 mm Wandstärke so eingebettet sein, daß\nzwischen der hölzernen Kiste oder dem Blechbehälter und der Versandkiste überall ein Zwischen-\nraum von mindestens 3 cm verbleibt, der mit Füllstoffen auszustÖpfen ist;\nb) Ziffer Sb): zu höchstens 100 Stück in Pakete vereinigt. Darin müssen die Zündungen abwechselnd\nan das eine und das andere Ende des Paketes gelegt sein. Aus höchstens 10 Paketen ist ein Sammel-\npaket zu bilden. Höchstens 5 Sammelpakete müssen in eine hölzerne Versandkiste von mindestens\n18 mm Wandstärke oder in einen Blechbeliälter so eingebettet sein, daß zwischen den Sammel-\npaketen und der Versandkiste oder dem Blechbehälter überall ein Zwischenraum von mindestens\n3 cm verbleibt, der mit Füllstoffen auszustopfen ist;\nc) Ziffer 5 c): die mit Sprengkapseln versehenen Zündschnüre zu Ringen aufgerollt; höchstens 10 Ringe\nsind zu einer Rolle zu vereinigen, die in Papier verpackt werden muß. Höchstens 10 Rollen müssen\nin ein mit Schrauben verschlossenes, hölzernes Kistchen von mindestens 12 mm Wandstärke ein-\ngebettet und die Kistchen zu höchstens 10 Stück in eine Versandkiste von mindestens 18 mm Wand-\nstärke so eingebettet sein, daß zwischen den Kistchen und der Versandkiste überall ein Zwischen-\nraum von mindestens 3 cm verbleibt, der mit Füllstoffen auszustopfen ist;\nd) Ziffer 5 d): zu höchstens 100 Zündladungen in hölzerne Kisten von mindestens 18 mm Wandstärke,\nderart, daß sie voneinander und von den Kistenwänden mindestens 1 cm abstehen. Die Kistenwände\nmüssen gezinkt, Boden und Deckel mit Schrauben befestigt sein.. Hat die Kiste eine Auskleidung\naus Zink- oder Aluminiumblech, so genügt eine Wandstärke von 16 mm. Diese Packkiste muß in\neine Versandkiste von mindestens 18 mm Wandstärke so eingebettet sein, daß zwischen der Pack-\nkiste und der Versandkiste überall ein Zwischenraum von mindestens 3 cm verbleibt, der mit Füll-\nstoffen auszustopfen ist. Oder\nzu höchstens 5 Zündladungen in Blechbüchsen. Sie müssen darin in Holzgitter oder ausgebohrte\nHolzleisten eingesetzt sein. Der Deckel ist ringsum mit Klebstreifen zu befestigen. Höchstens\n20 Blechbüchsen sind in eine Versandkiste von mindestens 18 mm Wandstärke einzusetzen;\ne) Ziffer Se): zu höchstens 25 Stück in hölzerne Kisten von mindestens 18 mm Wandstärke.           Die\nGegenstände sind darin mit Holzeinlagen so festzulegen, daß sie voneinander und von den Kisten-\nwänden mindestens 2 cm abstehen. Die Kistenwände müssen gezinkt, Boden und Deckel mit\nSchrauben befestigt sein. Höchstens 5 Kisten müssen in eine Versandkiste von mindestens 18 mm\nWandstärke so eingebettet sein, daß zwischen den Kisten und der Versandkiste überall ein\nZwischenraum von mindestens 3 cm verbleibt, der mit Füllstoffen auszustopfen ist;\nf) Ziffer 5 f): zu höchstens 50 Stück in Kisten aus Holz oder Metall; in diese Kisten ist der spreng-\nkräftige Teil der Zünder in eine Holzunterlage so einzusetzen, daß der Abstand zwischen zwei\nSprengkapseln sowie zwischen den Sprengkapseln und den Kistenwänden mindestens 2 cm be-\nträgt; der Deckelverschluß der Kiste muß die vollständige Unbeweglichkeit des Inhalts gewähr-\nleisten. Höchstens 3 solcher Kisten sind ohne Leerraum in eine hölzerne Versandkiste von\n.mindestens 18 mm Wandstärke einzusetzen; oder\nin Schachteln aus Holz oder Metall; in diesen Schachteln sind die Zünder unter Verwendung\nvon Gittern so festzuhalten, daß der Abstand zwischen den Zündern sowie zwischen den Zündern\nund den Schachtelwänden aus Holz oder Metall mindestens 2 cm beträgt und die Unbeweglichkeit\ndes Inhalts gewährleistet wird. Diese Schachteln sind in eine Versandkiste von mindestens 18 mm\nWandstärke so einzubetten, daß zwischen den Schachteln sowie zwischen den Schachteln und den\nVersandkisten überall ein Zwischenraum von mindestens 3 cm verbleibt, der mit Füllstoffen aus-\nzustopfen ist; das Versandstück darf nicht mehr als 150 Zünder enthalten.\n12) Der Deckel der Versandkiste muß mit Schrauben oder mit Scharnieren und Bügelverschluß ver-\nschlossen sein.\n(3) Das Versandstück darf nicht schwerer sein als 75 kg; Versandstücke, die schwerer sind als 25 kg,\nmüssen mit Handhaben oder Leisten versehen sein.\n(4) Bei jedem Versandstück mit Gegenständen der Ziffer 5 muß der Verschluß gesichert sein, und zwar\nentweder durch Plomben oder Siegel (Abdruck oder Marke), die auf zwei Schraubenköpfen an den Enden\nder Hauptachse des Deckels oder am Bügelverschluß anzubringen sind, oder durch einen die Schutzmarke\nenthaltenden Streifen, der über dem Deckel und zwei gegenüberliegende Wände der Kiste zu kleben ist.\n(1) Die Gegenstände der Ziffer 6 müssen einzeln in Papier eingewickelt und damit in Wellpapphüllen          68\neingesetzt sein. Sie sind zu höchstens 25 Stück in Papp- oder Blechschachteln zu verpacken; Die Deckel\nsind ringsum mit Klebstreifen zu befestigen. Höchstens 20 Schachteln sind in eine hölzerne Versandkiste\neinzusetzen. Kisten, die schwerer sind als 25 kg, müssen mit Handhaben oder Leisten versehen sein.\n(2) Das Versandstück darf nicht schwerer sein als 50 kg.\n(1) Die Gegenstände der Ziffer 7 müssen in mit Schrauben oder Scharnieren und Bügelverschluß ver-          69\nschlossene hölzerne Kisten von mindestens 16 mm Wandstärke oder in Behälter aus Metall oder ge-\neignetem Kunststoff von gleichwertiger Widerstandsfähigkeit verpackt sein. Gegenstände, die schwerer\nsind als 20 kg, dürfen auch in Lattenverschlägen oder unverpackt versandt werden.            ·","102                                      Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1956, Teil II\n(2) Un colis ne doit pas peser plus de 100 kg lorsqu'il contient des objets dont le poids de chacun ne\ndepasse pas 1 kg. Les caisses qui pesent plus de 25 kg seront pourvues de poignees ou de tasseaux.\n70    (1) Les objets du 8° seront emballes dans des caisses en bois ou dans des tonneaux en carton imperme-\nabilise, ou dans des recipients appropries en acier ou autre metal ou en matiere plastique d'une resistance\nequivalente. La tete d'allumage sera protegee de maniere a empecher tout epandage de la charge hors\n~~~                                                          .                            .\n(2) Un colis ne doit pas peser plus de 100 kg; toutefois, s'il s'agit d'un tonneau en carton, le colis ne\ndevra pas peser plus de 75 kg. Les caisses qui pesent plus de 25 kg seront pourvues de poignees ou de\ntasseaux.\n71    Les objets du 9° seront renfermes dans des emballages en bois, qui, s'ils pesent plus de 25 kg, seront\nmunis de poignees ou de tasseaux. Un colis ne doit pas peser plus de 75 kg.\n72    Les objets du 10° seront emballes dans des caisses en bois qui seront pourvues de poignees ou de\ntasseaux si la caisse pese plus de 25 kg.\n73    Les objets du 11° seront emballes:\na) les objets d'un diametre inferieur a 13,2 mm, par 25 au plus, sans jeu, dans des boites en carton\nfermant bien ou dans des recipients en matiere plastique appropriee d'une resistance equivalente;\nces boites ou recipients seront places, sans vides, dans une caisse en bois dont les parois auront au\nmoins 18 mm d'epaisseur et qui pourra etre garnie interieurement d'un revetement en zinc, en fer-\nblanc, en aluminium ou en matiere plastique appropriee ou matiere similaire, d'une resistance\nequivalente.\nUn colis ne doit pas peser plus de 60 kg. Les colis pesant plus de 25 kg seront pourvus de poignees\nou de tasseaux;\nb) les objets d'un diametre de 13,2 mm jusqu'a 57 mm:\ni 0 isolement dans un tube en carton ou en matiere plastique appropriee, fort. bien adapte et fermant\nbien aux deux extremites; ou isolement dans un tube en carton ou en matiere plastique appro-\npriee, fort, bien adapte, ferme a une extremite et ouvert a l'autre; ou isolement dans un tube\nen carton ou en matiere plastique_ appropriee, ouvert aux deux extremites, mais portant inte-\nrieurement un ressaut capable d'immobiliser l'objet.\nEmballes de l_a sorte, les objets d'un diametre de 13,2 jusqu'a 21 mm a raison de 300 au plus,\nd'un diametre de plus de 21 jusqu'a 37 mm a raison de 60 au plus, et d'un diametre de plus de 37\njusqu'a 57 mm a raison de 25 au plus, seront places par couches dans une caisse en bois dont\nles parois auront au moins 18 mm d'epaisseur et qui sera gamie interieurement d'un revetement\nen töle de zinc, en fer-blanc ou en töle d'aluminium.\nPour les objets emballes dans des tubes ouverts aux deux extremites ou a une extremite, la\ncaisse d'expedition sera garnie interieurement, du cöte des extremites ouvertes des tubes, d'une\nplaque en feutre de 7 mm au moins d'epaisseur, d'une feuille en carton ondule double-face ou\nde matiere similaire.\nUn colis ne doit pas peser plus de 100 kg. Les colis pesant plus de 25 kg seront munis de\npoignees ou de tasseaux;\n2° les objets d'un diametre de 20 mm, a raison de 10 au plus, peuvent aussi etre emballes dans une\nboite en carton appropriee, solide, paraffinee, munie d'un fand troue et de parois de separation\nen carton paraffi.ne. Les boites seront fermees par un rabat colle.\n30 boites au plus seront placees sans jeu dans une caisse en bois dont les parois auront au\nmoins 18 mm d'epaisseur et qui sera gamie interieurement d'un revetement en töle de zinc, en\nfer-blanc ou en töle d'aluminiwn.\nUn colis ne doit pas peser plus de 100 kg. Les colis pesant plus de 25 kg seront pourvus de\npoignees ou de tasseaux;\nc) Ies · autres objets du 11 °: d'apres les prescriptions du marg. 69 (1). Un colis ne doit pas peser plus\nde 100 kg. Les colis pesant plus de 25 kg seront pourvus de poignees ou de tasseaux.\nNota. Pour les objets contenant taut des dlarges propulsives que des dlarges d' fclatement, le diametre doit ftre\nrapporte a Ja partie cylindrlque des objets contenant Ja dlarge d'eclatement.\n3. Emballage en commun\n74     Les objets denommes sous un chiffre du marg. 61 ne peuvent etre reunis dans un meme colis ni avec\ndes objets d'une espece differente du meme chiffre, ni avec des objets d'un autre chiffre de ce marginal, ni\navec des matieres ou objets appartenant a d'autres classes, ni avec d'autres march.andises.\nPeuvent cependant etre reunis dans un meme colis:\na) les objets du 1° entre eux, savoir:\nceux des 1° a) et b), dans l'emballage conforme au marg. 63.\nLorsque des objets du 1° c) sont reunis dans un meme colis avec des objets des 1° a) ou b) ou\ndes deux, ceux du 1°.c) doivent etre emballes comme colis conformement aux prescriptions qui leur\nsont propres et l'emballage d'expedition doit etre celui qui est prescrit pour les objets des 1° a) ou b).\nUn colis ne doit pas peser plus de 120 kg;\nb) les objets du 2° a) avec ceux du 2° b), pourvu que les uns et les autres soient contenus dans des\nemballages interieurs formes de boites placees dans des caisses en bois. Un colis ne doit pas peser\nplus de 100 kg;\nc) les objets du 4°, entre eux, compte tenu des prescriptions concernant l'emballage interieur, dans un\nemballage d'expedition en bois. Un colis ne doit pas peser plus de 100 kg;\n------","Nr. 3 - Tag der Ausgabe; Bonn, den 18. Februar 1956                                         103\n•\n(2) Das Versandstück darf nicht schwerer sein als 100 kg, sofern es Gegenstände enthält, die einzeln\nnicht schwerer sind als 1 kg. Kisten, die schwerer sind als 25 kg. müssen mit Handhaben oder Leisten ver-\nsehen sein.\n(l) Die Gegenstände der Ziffer 8 müssen in hölzerne Kisten oder in wasserdichte Pappfässer oder in                          70\ngeeignete Behälter aus Stahl, Metall oder Kunststoff von gleichwertiger Widerstandsfähigkeit verpackt\nsein. Die Anzündestelle muß so geschützt sein, daß ein Ausstreuen des Satzes ausgeschlossen ist.\n(2)  Das Versandstüc:k darf nicht schwerer sein als 100 kg, bei Verwendung eines Pappfasses jedoch nicht\nschwerer als 75 kg. Kisten, die schwerer sind als 25 kg, müssen mit Handhaben oder Leisten versehen sein.\nDie Gegenstände der Ziffer 9 müssen in hölzerne Behälter verpackt sein, die mit Handhaben oder Leisten                       71\nversehen sein müssen, wenn sie schwerer sind als 25 kg. Das Versandstück darf nicht schwerer sein\nals 75 kg.\nDie Gegenstände der Ziffer 10 müssen in hölzerne Kisten verpackt sein, die mit Handhaben oder Leisten                       72\nversehen sein müssen, wenn sie schwerer sind als 25 kg.\nDie Gegenstände der Ziffer 11 müssen verpackt sein:                                                                          73\na) Gegenstände mit einem Durchmesser von weniger als 13,2 mm: zu je 25 Stück ohne Spielraum in gut\nschließende Pappkästen oder in Behälter aus geeignetem Kunststoff von gleichwertiger Widerstands-\nfähigkeit; diese Kästen oder Behälter Sind ohne Zwischenräume in eine hölzerne Kiste von mindestens\n18 mm Wandstärke, die innen auch mit einer Auskleidung aus Zink-, Weiß- oder Aluminiumbled>.\noder aus geeignetem Kunststoff oder dgl. von gleichwertiger Widerstandsfähigkeit versehen sein\ndarf. einzusetzen.\nDas Versandstück darf nicht schwerer sein als 60 kg. Versandstücke, die schwerer sind als 25 kg,\nmüssen mit Handhaben oder Leisten versehen sein;\nb) Gegenstände mit einem Durchmesser von 13,2 bis 57 mm:\n1. einzeln in ein starkes, genau passendes und an beiden Enden sicher zu verschließendes Rohr aus\nPappe oder geeignetem Kunststoff; oder einzeln in ein starkes, genau passendes, an einem Ende\ngeschlossenes und am andern Ende offenes Rohr aus Pappe oder geeignetem Kunststoff; oder\neinzeln in ein starkes, genau passendes, an beiden Enden offenes Rohr aus Pappe oder geeignetem\nKunststoff, das mit Einbuchtungen versehen ist, welche den Gegenstand festhalten.\nDerart verpackte Gegenstände sind bei einem Durchmesser von 13,2 bis 21 mm zu höchstens\n300 Stück, bei einem Durchmesser von mehr als 21 bis 37 mm zu höchstens 60 Stück und bei einem\nDurchmesser von mehr als 37 bis 57 mm zu höchstens 25 Stück in eine hölzerne Kiste von\nmindestens 18 mm Wandstärke, die innen mit einer Auskleidung aus Zink-, Weiß- oder Aluminium-\nbledJ versehen sein muß, schichtenweise ein~ulegen.\nWenn die Gegenstände in an beiden Enden oder an einem Ende offene Rohre verpackt sind, muß\ndie Versandkiste an den den Rohröffnungen zugekehrten Wänden mit einer mindestens 7 mm\ndicken Einlage aus Filz oder aus zweiseitiger Wellpappe oder dgl. versehen sein.\nDas Versandstück darf nicht schwerer sein als 100 kg. Versandstücke, die schwerer sind als\n25 kg, müssen mit Handhaben oder Leisten versehen sein;\n2. Gegenstände mit einem Durchmesser von 20 mm dürfen auch zu höchstens 10 Stück in eine genau\npassende, starke, paraffinierte, mit gelochtem Bodeneinsatz und Trennwänden aus paraffinierter\nPappe versehene Pappscbacbtel verpackt werden. Die Schachteln sind mit einem Klappdeckel, der\ndurch Verklebung zu sichern ist, zu schließen.                                                                ·\nHöchstens 30 Schachteln sind ohne Zwischenräume in eine hölzerne Kiste von mindestens 18 mm\nWandstärke, die innen mit einer Auskleidung aus Zink-, Weiß- oder Aluminiumblech versehen sein\nmuß, einzusetzen.\nDas Versandstück darf nidit schwerer sein als 100 kg. Versandstücke, die schwerer sind als 25 kg,\nmüssen mit Handhaben oder Leisten vefsehen sein.\nc) Die and_eren Gegenstände der Ziffer 11: entsprechend den Vorschriften der Rn. 69 (1). Das Ver-\nsandstück darf nicht schwerer sein als 100 kg. Versandstücke, die schwerer sind als 25 kg, müssen mit\nHandhaben oder Leisten versehen sein.\nBem. Bei Gegenständen, die sowohl eine Treib- als eine Sprengladung enthalten, bezieht sich das Wort .Durdlmesser•\nauf den zylindrisdlen Teil des Gegenstandes, der die Sprengladung enthält.\n3. Zusammenpackung\nDie in einer Ziffer der Rn. 61 bezeichneten Gegenstände dürfen weder mit andersartigen Gegenständen                           74\nder gleichen Ziffer, noch mit Gegenständen einer andern Ziffer dieser Rn., noch mit Stoffen oder Gegen-\nständen der übrigen Klassen, nodi mit sonstigen Gütern zu einem Versandstück vereinigt werden, aus-\ngenommen:\na) die Gegenstände der Ziffer 1 miteinander, und zwar:\ndie der Ziffern 1 a) und b) zusammen in der Verpackung nach Rn. 63.\nWenn Gegenstände der Ziffer 1 c) mit Gegenständen der Ziffern 1 a) oder b) oder beiden zu-\nsammengepackt werden, müssen die der Ziffer 1 c) in der vorgeschriebenen Verpackung mit den\nandern Gegenständen in dem für diese vorgeschriebenen Versandbehälter vereinigt werden; das\nVersandstück darf nicht schwerer sein als 120 kg;\nb) die Gegenstände der Ziffer 2 a) mit solchen der Ziffer 2 b), sofern beide in Schaditeln verpackt sind,\ndie in einer hölzernen Kiste vereinigt werden; das Versandstück darf nicht schwerer sein als 100 kg;\nc) die Gegenstände der Ziffer 4, jedoch nur miteinander und unter Beobachtung der Vorschriften für\ndie Innenpackung in einem hölzernen Versandbehälter. Das Versandstück darf nicht sdiwerer sein\nals 100 kg;","104                                    Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1956, Teil II\nd} les objets du 7° avec ceux qui appartiennent aux 5° a}, d), e} et f}, ä la condition que l'emballage de\nces derniers empeche la transmission d'une detonation eventuelle sur les objets du 7°. Dans un colis,\nle nombre des objets des 5° a), d), e) et fl doit co1ncider avec celui des objets du 7°. Un colis ne\ndoit pas peser plus de 100 kg.\n4. Ins cri p ti o ns et etiquettes de d anger s ur les eo li s (voir Appendice V}\n75    Les colis renfermant des objets de la classe I b seront munis d'etiquettes conformes au modele N° 1.\n8. Mode d'envol, restrictions d'expedition\n76    (1) Les objets des 3°, 5° et 7° ne sont admis en grande vitesse qu·en wagons complets. Les objets des\n10° et 11 ° sont exclus du transport en grande vitesse; ils ne sont admis en petite vitesse qu'en wagons\ncomplets.\n(2) Les objets des 4° a) et b) peuvent etre expedies egalement en colis express; dans ce cas, un colis\nne doit pas peser plus de 40 kg.\nC. Mentions dans la lettre de voiture\n77     (1} La designation de la marchandise dans la lettre de voiture doit etre conforme ä l'une des denoml-\nnations imprimees en caracteres ilaliques au marg. 61; eile doit etre soulignee en rouge et suivie de J'in-\ndication de Ja classe, du chiifre de renumeration, complete, Je cas echeant, par Ja /eitre, et du sigle « RID »\n(par ex. J b, 2° a}, RIDJ.\n(2) L'expediteur doit certifier dans Ja lettre de voiture: « La nature de Ja marchandise et fembalJage sont\nconlormes aux prescriptions du RID ».\nD. Materiel et engins de transport\n1. Conditions relatives aux wagons et au chargement\na. Pour les colis\n78     (1) Les objets de la classe I b seront charges dans des wagons couverts.\n(2) Les objets du 7° sans emballage seront places dans les wagons de facon qu·ns ne puissent pas se\ndeplacer.\n(3) Ne doivent etre employes pour les objets des 10° et 11° que des wagons couverts pourvus d'appareils\nde dioc et de traction ä ressorts, ä toiture solide et süre, ne presentant pas de fissures, munis de portes\net de volets (vantaux) fermant bien et depourvus, si possible, d'appareils de freinage. En cas d'utilisation\nde wagons pourvus d'appareils de freinage, ceux-ci seront mis en etat de ne pas pouvoir etre·actionnes.\nOn doit eviter qu'il subsiste, en saillie, a l'interieur des wagons des objets en fer qui ne seraient\npas des elements constructifs du wagon. Les portes et les volets (vantaux) des wagons doivent toujours\netre tenus fermes.\n(4} Pour l'utilisation des wagons munis d'installations electriques, voir Appendice IV.\n(5) Les colis- renfermant des objets des 10° et 11 ° seront arrimes dans les wagons de maniere qu\"ils\nsoient garantis contre tout frottement, cahot, heurt, renversement et mute.\nb. Pour les petits containers\n79    (1} Les colis renfermant des objets ranges dans la presente classe peuvent ~tre transportes en petits\ncontainers.\n(2) Les interdictions de diargement en commun prevues au marg. 81 devront etre respectees a l\"interieur\nd'un petit container ainsi que dans le wagon transportant un ou plusieurs- petits containers.\n2. In sc ri p ti o n s et et i qu et t es de dang er s ur 1es w a g on s (voir Appendice V}\n80     Les wagons dans lesquels sont diarges des colis renfermant des objets de la classe I b porteront sur leurs\ndeux cötes une etiquette conforme au modele N° 1.\nE. Interdictions de dlargement en commun\n81     (1) Les medies detonantes instantanees (1° d)], les petards de diemin de fer (3°), les amorces detonan-\ntes (5°) et les objets des 10° et 11° ne doivent pas etre charges en commun dans le meme wagon:\na) avec des matieres explosibles de la classe I a (marg. 21);\nb) avec les objets du 6° de la classe Ib (marg.61);\nc) avec les matieres liquides inflammables de la classe III a (marg. 301 ).\n(2) Ne doivent pas non plus etre diarges en commun dans le meme wagon:\na) les meches detonantes instantanees [1° d)l, les petards de diemin de fer (3°) et les amorces deto-\nnantes (5°) avec les objets des 7°, 8° et 11 ° de la classe I b (marg. 61);\nb) les objets du 10° avec les objets des 3°, 5°, 7°, 8° et 11° de la classe Ib (marg. 61);\nc) les objets du 11 ° avec les objets des 3°, 5°, 7°, 8° et 10° de la classe I b (marg. 61).\n(3) Les objets de la clas!te Ib ne doivent pas etre dlarges en commun dans le meme wagon:\na) avec les matieres sujettes ä l'inflammation spontanee des 3° et 9° b) du marg. 201 ainsi qu'avec\ntoutes les autres matieres de la classe II, lorsque leur emballage exterieur n·est pas constitue\nde recipients en metal;\nb) avec les matieres comburantes de la classe TII c (marg. 371) 1\nc) avec les matieres radioactives de la classe IV b (marg. 451);\nd) avec l'acide nitrique et les melanges sulfonitriques des 1° e} 2 et 1° f) 2 de la classe V (marg. 501).\n82    Des lettres de voiture distinctes doivent etre etablies pour les envois qui ne peuvent pas etre cbarges\nen commun dans le meme wagon [art. 6, § 9, d), de la CIMJ.\nF. Emballages vides. Autres prescriptions\n83    Pas de prescriptions.\n84-99","Nr. 3 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 18, Februar 1956                              105\n•\nd) die Gegenst~nde der Ziffer 7 mit den zugehörigen Gegenständen der Ziffern 5 a), d), e) und f), sofern\ndie Verpadcung der letztem die Obertragung einer allfälligen Detonation auf die Gegenstände oor\nZiffer 7 verhindert. In einem Versandstüdc muß die Zahl der Gegenstände der Ziffern 5 a), d), e) und\nf) mit jener der Gegenstände der Ziffer 7 übereinstimmen. Das Versandstüdc darf nicht schwerer\nsein als 100 kg.\n4. Aufschriften und Gefahrzettel auf Versandstücken (siehe Anhang V)\nVersandstüdce mit Gegenständen der Klasse I b sind mit Zetteln nach Muster 1 zu versehen.                    75\nB. Versandart, Abfertigungsbeschränkungen\n(1) Die Gegenstände der Ziffern 3, 5 und 7 dürfen als Eilgut nur in Wagenladungen, die Gegenstände           76\nder Ziffern 10 und 11 überhaupt nicht als Eilgut, sondern nur als Frachtgut in Wagenladungen versandt\nwerden.\n(2) Die Gegenstände der Ziffern· 4 a) und b) dürfen auch als Expreßgut versandt werden; in diesem\nFall darf das Versandstüdc nicht schwerer sein als 40 kg.\nC. Fraditbriefvermerke\n(1) Die Bezeichnung des Gutes im Frachtbrief muß gleich lauten wie eine der in Rn. 61 durch Kursiv-          77\nschrill hervorgehobenen Benennungen; sie ist rot zu unters/reichen und durch die Angabe der Klasse,\nder Ziffer und gegebenenfalls des Buchstabens der Stoffaufzählung und die Abkürzung .RID* zu ergänzen\nfz. B. / b, Ziffer 2 a), RIDJ.\n(2) Der Absender muß im Frachtbrief bescheinigen: .Beschaffenheit des Gutes und Verpackung entsprechen\nden Vorschriften des RID. •\nD. Beförderungsmittel und technisdie Hilfsmittel\n1. Wagen- und Verladevorschriften\na. Für Versandstücke\n(1) Die Gegenstände der Klasse I b sind in gededcte Wagen zu verladen.                                       78\n(2) Unverpadcte Gegenstände der Ziffer 7 sind in den Wagen so zu verladen, daß sie sich nicht ver-\nschieben können.\n(3) Für die Gegenstände der Ziffern 10 und 11 dürfen nur gededcte Wagen mit federnden Stoß- und\nZugvorrichtungen, fester, sicherer Bedachung, dichter Verschalung, gut schließenden Türen und Fenstern\n(Luftklappen) und möglichst ohne Bremsvorrichtung verwendet werden. Werden Wagen mit Bremsvor-\nrichtung verwendet, so ist dafür zu sorgen, daß sie nicht betätigt werden kann. Im Innern der Wagen\ndürfen keine eisernen Gegenstände vorstehen, die nicht zum Wagen gehören. Türen und Fenster (Luft-\nklappen) der Wagen müssen geschlossen gehalten werden.\n(4) Wegen Verwendung von Wagen mit elektrischen Einrichtungen siehe Anhang IV.\n(5) Versandstüdce mit Gegenständen der Ziffern 10 und 11 sind in den Wagen so zu verladen, daß sie\nnicht scheuem, rütteln, anschlagen, umkanten oder herabfallen können.\nb. Für Kleinbehälter (Kleincontainer)\n(1) Versandstüdce mit den in diese Klasse eingereihten Gegenständen dürfen in Kleinbehältern (Klein-          79\nContainern) befördert werden.\n(2) Die in Rn. 81 vorgesehenen Zusammenladeverbote gelten auch für den Inhalt der Kleinbehälter\n(Kleincontainer) sowie für die Wagen, in denen Kleinbehälter befördert werden.\n2. Aufschriften und Gefahrzettel an den Wagen (siehe Anhang V)\nAn beiden Seiten der Wagen, in denen Versandstüdce mit Gegenständen der Klasse I b verladen sind,             80\nmüssen Zettel nach Muster 1 angebracht werden.\nE. Zusammenladeverbote\n(1) Momentzündschnüre {Ziffer 1 d)), Knallkapseln der Eisenbahn (Ziffer 3), sprengkräftige Zündungen          81\n(Ziffer 5) und die Gegenstände der Ziffern 10 und 11 dürfen nicht zusammen in einen Wagen verladen\nwerden:\na) mit explosiven Stoffen der Klasse I a (Rn. 21);\nb) mit Gegenständen der Klasse lb, Ziffer 6 (Rn.61);\nc) mit entzündbaren flüssigen Stoffen der Klasse III a (Rn. 301).\n(2) Es dürfen ferner nicht zusammen in einen Wagen verladen werden:\na) Momentzündschnüre {Ziffer 1 d)), Knallkapseln der Eisenbahn (Ziffer 3) und sprengkräftige Zün•\ndungen (Ziffer 5) mit Gegenständen der Klasse Ib, Ziffern 7, 8 und 11 (Rn. 61);     .\nb) die Gegenstände der Ziffer 10 mit Gegenständen der Ziffern 3, 5, 7, 8 und 11 der Klasse I b (Rn. 61),\nc) die Gegenstände der Ziffer 11 mit Gegenständen der Ziffern 3, 5, 7, 8 und 10 der Klasse I b (Rn. 61).\n(3) Die Gegenstände der Klasse Ib dürfen nicht zusammen in einen Wagen verladen werden:\na) mit selbstentzündlichen Stoffen der Ziffern 3 und 9b) der Rn. 201 sowie mit allen andern Stoffen\nder Klasse II, sofern deren Außenpadcung nicht aus Metallgefäßen besteht;\nb) mit entzündend (oxydierend) wirkenden Stoffen der Klasse III c (Rn. 371};\nc) mit radioaktiven Stoffen der Klasse IVb (Rn.451);\nd) mit Salpetersäure und Mischungen von Schwefelsäure mit Salpetersäure der Ziffern 1 e) 2 und 1 f) 2\nder Klasse V (Rn. 501).\nFür Sendungen, die nicht mit anderen zusammen in einen Wagen verladen werden dürfen, müssen be-               82\nsondere Frachtbriefe ausgestellt werden (CIM Art. 6 § 9d)J.\nF. Entleerte Behälter. Sonstige Vorschriften-\nKeine Vorschriften.                                                                                           83\n84-99","106                                     Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1956, Teil II\nClasse I c. Inflammateurs, pieces d'artifice et mardlandises similaires\n1. Enumeration des mardlandises\n100    (1) Parmi les objets et matieres vises par le titre de la classe I c ne sont admis au transport que ceux\nqui sont enumeres au marg. 101, ceci sous reserve des conditions prevues aux marg. 100 (2) ä 120. lls sont\ndes lors des objets du RID.\nNota. Les emballages vides ayant renlerme des objets de la classe I c ne sont pas soumis aux prescriptions du RID.\n(2) Quant ä leur substance, les objets admis doivent remplir les conditions suivantes:\na) La charge explosive sera constituee, amenagee et repartie de maniere que ni la friction, ni les\ntrepidations, ni le choc, ni l'inflammation des objets emballes ne puissent provoquer une explosion\nde tout le contenu du colis.\nb) Le phosphore blanc ou jaune ne doit etre employe que dans les objets des 2° et 20° (marg. 101).\nc) La composition detonante des pieces d'artifice (marg. 101, 21 ° ä 24°) et les compositions fumigenes\ndes matieres utilisees pour la lutte contre les parasites (marg. 101, 27°) ne doivent pas contenir de\nchlorate.              ·\nd) La charge explosive doit satisfaire ä la condition de stabilite du marg. 1111 de l'Appendice I.\n101 A. lnflammateurs:\n1° a) Les allumettes de sürete (ä base de chlorate de pota~sium et de söufre);\nb) les allumettes a base de chlorate de potassium et de sesquisulfure de phosphore, ainsi que les in-\nilammateurs a friclion.\n2° Les bandes d'amorces pour lampes de surete et les bandes d'amorces paraiiinees pour lampes de\nsurete. 1000 amorces ne doivent renfermer que 7,5 g au plus d'explosif.\nQuant aux rubans d'amorces, voir sous 15°.\n3°   Les meches ä poudre noire dites meches a combustion Jenle (meches consistant en un cordeau mince\net etanche avec une ame de poudre noire de faible section).\nQuant aux autres meches, voir ä la classe Ib, 1° (marg. 61).\n4°  Le fiJ pyroxyle (fils de colon nitre). Voir aussi Appendice I, marg. 1101.\n5°   Les lances d'aIIumage (tubes en papier ou en carton renfermant une petite quantite de composition\nfusante de matieres oxygenees et de matieres organiques, additionnes ou non de composes nitres aro-\nmatiques) et les capsules a thermite avec des pastilles d'allumage.\n6°  Les aIIumeurs de sürete pour meches (douilles en papier renfermant une amorce traversee par un fil\ndestine ä produire une friction ou un arrachement, ou engins de construction similaire).\n7°  a) Les amorces electriques sans detonateur;\nb) les pastiiles pour amorces elec_triques.\n8°  Les inflamma.teurs electriques (par ex. les inflammateurs destines ä l'allumage des poudres de magne-\nsium photographiques). La charge d'un inflammateur ne doit ni depasser 30 mg, ni renfermer plus de\n10 °/o de fulminate de mercure.\nNota. Les appa.reils produisant une lumiere subite dans le genre des ampoules electriques et qui renferment une\ncharge d'inllammation semblabie il celle de!_ inllammateurs electriques ne sont pas soumis aux prescriptions du RIO.\nB. Articles et jouets pyrotechniques; amorces et rubans d'amorces; articles detonants:\n9° Les articles pyrotechniques de salon (par ex. cylindres Bosco, bombes de confetti, fruits pour cotillons).\nLes objets ä base de coton nitre (coton-collodion) ne doivent en renfermer que 1 g au plus par piece.\n10° Les bonbons fulminants, cartes de fleurs, lamelles de papier nitre (papier-collodion).\n11 ° a) Les pois fulminants, grenades fulminantes et autres /ouets • pyrotechniques similaires renfermant\ndu fulminate d'argent;\nb) les allumettes fulminantes;\nc) les accessoires a fulminate d'argent.\nAd a), b) et c): 1000 pieces ne doivent renfermer que 2,5 g au plus de fulminate d'argent.\n12° Les pierres fulminantes, portant ä la surface une charge d'explosif de 3 g au plus par piece a l'exclu-\nsion de fulminate.\n13° Les aIIumettes pyrotechniques (par ex. allumettes de bengale, allumettes pluie d or ou pluie de fleurs).\n0\n14° Les cierges merveilleux sans tete d'allumage.\n15° Les amorces pour jouets d'enfants, les rubans d'amorces et les anneaux d'amorces. 1000 amorces ne\ndoivent pas renfermer plus de 7,5 g d'explosif exempt de fulminate.\nQuant aux bandes d'amorces pour lampes de surete, voir sous 2°.\n16°- Les bouchons fulminants avec une charge explosive a base de phosphore et de chlorate ou avec une\ncharge de fulminate ou d'une composition similaire, comprimee dans des ·douilles en carton. 1000\nbouchons ne doivent renfermer que 60 g au plus· d'explosif chlorate ou 10 g au plus de fulminate ou\nde composition ä base de fulminate.\n17° Les petards ronds avec une charge explosive ä base de phosphore et de chlorate. 1000 petards ne\ndoivent renfermer que 45 g au plus d'explosif.\n18° Les amorces en carton (munition lilliput) avec une charge explosive a base de phosphore et de chlorate\nou avec une charge de fulminate ou d'une composition similaire. 1000 amorces ne doivent ren-\nfermer que 25 g au plus d'explosif.\n19° Les amorces en carton eclatant sous Je pied, avec une charge protegee ä base de· phosphore et de\nchlorate. 1000 amorces ne doivent renfermer que 30 g au plus d'explosif.\n-","Nr. 3-Tag der Ausgabe: Bonn, den 18. Februar 1956                                           107\n•\nKlasse I c. Zündwaren, Feuerwerkskörper und ähnliche Güter\n1. Aufzählung der Güter\n(1) Von den unter den Begriff der Klasse Ic fafümden Stoffen und Gegenständen sind nur die in·Rn.101                          100\ngenannten und auch diese nur zu den in Rn. 100 (2) bis 120 enthaltenen Bedingungen zur Beförderung zu-\ngelassen und somit Gegenstände des RID.\nBem. Die von Gegenständen der Klasse I c entleerten Behälter sind den Vorschriften des RID nicht unterstellt.\n(2) Die zugelassenen Gegenstände müssen folgende stoffliche Bedingungen erfüllen:\na) Der Explosivsatz muß so beschaffen, angeordnet und verteilt sein, daß weder durch Reibung, noch\ndurch Erschütterung, noch durch Stoß. noch durch Flammenzündung der verpackten Gegenstände\neine Explosion des ganzen Inhaltes des Versa~dstückes herbeigeführt werden kann.\nb) Weißer oder gelber Phosphor darf nur bei den Gegenständen der Ziffern 2 und 20 (Rn. 101) ver-\nwendet sein.\nc) Der Knallsatz in den Feuerwerkskörpern (Rn. 101, Ziffern 21 bis 24) und der Rauchsatz in den\nGegenständen für Schädlingsbekämpfung (Rn. 101, Ziffer 27) dürfen kein Chlorat enthalten.\nd) Der Explosivsatz muß der Beständigkeitsbedingung, Rn. 1111. Anhang I. entsprechen.\nA. Zündkörper:                                                                                                                  101\n1. a) Sicherheitszündhölzer (mit Kaliumchlorat und Schwefel):\nb) Zündhölzer mit Kaliumchlorat und Phosphorsesquisulfid sowie Reibzünder.\n2. Zündbänder (Amorcesbänder) für Sicherheitslampen und Paraifinzündbänder für Sicherheitslampen.\n1000 Amorces dürfen höchstens 7,5 g Zündsatz enthalten.\nWegen anderer Zündbänder (Amorcesbänder) siehe Ziffer 15\n3. Schwarzpulverzündschnüre mit langsamer Verbrennung (Zündschnüre aus dünnem, dichtem\nSchlauch mit Schwarzpulverseele von geringem Querschnitt).\nWegen anderer Zündschnüre siehe Klasse I b, Ziffer 1 (Rn. 61).\n4. Zündgarn (nitrierte Baumwollfäden}; siehe auch Anhang I, Rn. 1101.\n5. Zündschnuranzünder (Papier- oder Pappröhren mit einer kleinen Menge Brandsatz aus Sauerstoff-\nträgern und organischen Stoffen, auch aromatischen Nitrokörpern) und Thermitkapseln mit Zünd•\npillen.\n6. Sicherheitszündschnuranzünder (Zündhütd1en mit durchgehendem Reibzünder- oder Abreißdraht\nin einer Papierhülse oder von ähnlicher Bauart).\n7. a) Elektrische Zünder ohne Sprengkapsel;\nb) Köpfchen für elektrische Zünder.\n8. Elektrische Zündlamellen (wie für photographische Blitzlichtpulver). Der Zündsatz einer Lamelle\ndarf 30 mg nicht übersteigen und nicht mehr als 10 0/o Quecksilberfulminat enthalten.\nBem. Bl_itzlichtvorrichtungen, die nach Art elektrischer Glühlampen hergestellt sind und einen Zündsatz nach Art der\nZundlamellen enthalten, sind den Vorsdiriften des RlD nicht unterstellL\nB. Pyrotechnische Scherzgegenstände und Spielwaren; Zilndblättdien (Amorces) und Zündbänder (Amorces-\nbänder); Knallkörper:                               .                                                     .\n9. Pyrotechnische Scherzgegenstände (wie Boskozylinder, Konfettibomben, Kotillonfrüchte). Gegen-\nstände mit Kollodiumwolle dürfen davon höchstens 1 g je Stück enthalten.\n10. Knallbonbons, Blumenkarten, Blättchen von Koll6diumpapier.\n11. a) Knallerbsen, Knallgranaten und ä_hnliche Silberfulminat enthaltende pyrotechnische Spiel-\nwaren;\nb) Knallstreichhölzer;\nc) Knalleinlagen.\nZu a), b) und c): 1000 Stück dürfen höchstens 2,5 g Silberfulminat enthalten.\n12. Knallsteine, die auf der Oberfläche einen Knallsatz von höchstens 3 g je Stüdc tragen. Fulminate\nsind als Knallsatz ausgeschlossen.\n13. Pyrotechnische Zündstäbchen (wie bengalische Zündhölzer, Goldregenhölzer, Blumenregenhölzer).\n14.  Wunderkerzen ohne Zündkopf.\n15.  Zündblättchen (Amorces), Zündbänder (Amorcesbänder) und Zündringe (Amorcesringe). 1000\nAmorces dürfen höchstens 7,5 g fulminatfreien Knallsatz enthalten.\nWegen Zündbändern für Sicherheitslampen siehe Ziffer 2.\n16.  Knallkorke mit einem Phosphor-Chlorat-Knallsatz oder einem in Papphütchen eingepreßten Ful-\nminat- oder einem ähnlichen Knallsatz. 1000 Stück Knal!korke dürfen höchstens 60 g Chlorat-\nknallsatz oder höchstens 10 g Fulminate oder Verbindungen von Fulminaten enthalten.\n17. Knallscheiben mit Phosphor-Chlorat-Knallsatz. 1000 Stück dürfen höchstens 45 g Knallsatz ent-\nhalten.\n18. Pappzündhütchen (Liliputmunition) mit einem Phosphor-Chlorat-Knallsatz oder einem Fulminat-\noder einem ähnlichen Knallsatz. 1000 Stück dürfen höchstens 25 g Knallsatz enthalten.\n19. Pappzündhütchen (Tretknaller) mit bedecktem Phosphor-Chlorat-Knallsatz. 1000 Stüdc dürfen\nhöchstens 30 g Knallsatz enthalten.","108                                 Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1956, Teil II\n20° a) Les plaques detonantes;\nb) les martinikas (dits feux d'artilice espagnols),\nles unes et les autres se composant d'un melange de phosphore blanc (jaune) et rouge avec du\nchlorate de potassium et au moins 50 0/o de matieres inertes n'intervenant pas dans la decomposition\ndu melange de phosphore et de chlorate. Une plaque ne doit pas peser plus de 2,5 g et un martinika\npas plus de 0,1 g.\nC. Pieces d'artifice:\n21 ° Les fusees paragreles non munies de detonateur, les bombes et les pots d feu. La charge, y compris\nla charge propulsive, ne doit pas peser plus de 14 kg par piece, la bombe ou le pot a feu plus de\n18 kg au total.\n22° Les bombes incendiaires, les fusees, les chandelles romaines, !es lontaines, les roues et les pieces d'arti-\nfice similaires, dont la charge ne doit pas peser plus de 1200 g par piece.\n23° Les coups de canon renfermant par piece au plus 600 g de poudre noire en grains ou 220 g d'explosifs\npas plus dangereux que la poudre d'aluminium avec du perchlorate de potassium, les coups de lusil\n(petards) renfermant par piece au plus 20 g de poudre noire en grains, tous pourvus de meches dont\nles bouts sont couverts, et les articles similaires destines a produire une lorle delonalion.\nQuant aux petards de chemin de fer, voir a la classe I b, 3° (marg. 61).\n24° Les petites pieces d'artilice (par ex. crapauds, serpenteaux, pluies d'or, pluies d'argent, s'ils ren-\nferment au plus 1000 g de poudre noire en grains par 144 pieces, les volcans et les cometes a main,\ns'ils renferment par piece 30 g au plus de poudre noire en grains).\n25° Les feux de bengale sans tete d'allumage (par ex. torches de bengale, lumieres, flammes).\n26° Les poudres-eclairs au magnesium pretes a l'usage, dans des emballages isoles, ne renfermant pas\nplus de 5 g de charge eclairante, sans addition d'aucun chlorate.\nD. Matieres utilisees pour la lutte contre les parasites:\n27° Les malieres produisant des fumees pour des buts agricoles et forestiers, ainsi que les cartouches\nfumigenes pour la lutte contre les parasites.\nQuant aux engins fumigenes renfermant des chlorates ou munis d'une charge explosive ou d'une\ncharge d'inflammation explosive, voir a la classe I b, 9° (marg. 61).\n2. Conditions de transport\nA. Colis\n1. Conditions generales d'emballage\n102    (1) Les emballages seront fermes et etanches de maniere ä empecher toute deperdition du contenu.\n(2) Les emballages, y compris les fermetures, doivent, en toutes parties, etre solides et forts de maniere\nä exclure tout relächement en cours de route et ä repondre surement aux exigences normales du transport.\nLes objets seront solidement assujettis dans leurs emballages, de meme que les emballages interieurs dans\nles emballages exterieurs.\n(3) Les matieres de remplissage formant tampon seront adaptees aux proprietes du contenu.\n2. Emballage d 'objets de meme espece\n103    n) Les objets du 1° a) seront emballes dans des boites ou dans des pochettes. Ces boites ou pochettes\nseront reunies au moyen de papier resistant en un paquet collecteur dont tqus les plis ~eront colles. Les\npochettes peuvent aussi etre reunies dans des boites en carton mince ou en une matiere peu inflammable\n(par ex. acetate de cellulose). Les boites en carton ou paquets collecteurs seront places dans une caisse\nresistante en bois, en metal, en panneaux de fibre de bois comprimee ou en carton fort compact ou carton\nondule double face.\nTous les joints des caisses en meta! seront fermes par brasage tendre ou sertissage.\nLes fermetures des caisses en carton doivent etre constituees de rabats jointifs. Les bords des rabats\nexterieurs ainsi que tous les joints doivent etre soit colles, soit bien fermes d'une autre fac;:on appropriee.\nSi les boites en carton ou paquets collecteurs sont emballes dans des caisses en carton, le poids d'un\ncolis ne pourra depasser 20 kg.\n(2) Les objets du 1° b) seront emballes dans des boites de maniere ä exclure tout deplacement. 12 au\nplus de ces boites seront reunies en un paquet dont tous les plis seront colles.\nCes paquets seront groupes a raison de 12 au maximum en un paquet collecteur au moyen d'un papier\nresistant, dont tous les plis seront colles. Les boites en carton ou paquets collecteurs seront places dans\nune caisse resistante en bois, en metal, en panneaux de fibre de bois comprimee ou en carton fort compact\nou carton ondule double face.\nTous les joints des caisses en metal seront fermes par brasage tendre ou sertissage.\nLes fermetures des caisses en carton doivent etre constituees de rabats jointifs. Les bords des rabats\nexterieurs ainsi que tous les joints doivent etre soit colles, soit bien fermes d'une autre fac;:on appropriee.\nSi !es boites en carton ou paquets collecteurs sont emballes dans des caisses en carton, le poids d'un\ncolis ne pourra depasser 20 kg.\n-","Nr. 3 -Tag der Ausgabe: Bonn, den 18. Februar 1956                            109\n•\n20. a) Knallplatten,\nb) Martinikas (sogenanntes spanisches Feuerwerk),\nbeide enthaltend eine Mischung aus weißem (gelbem) und rotem Phosphor mit Kaliumchlorat\nund mindestens 500/o trägen Stoffen, die sich an der Zersetzung der Phosphorchloratmischung\nnicht beteiligen. Eine Knallplatte darf nicht schwerer sein als 2,5 g und eine Martinika nicht\nschwerer als 0,1 g.                             •\nC. Feuerwerkskörper:\n21. Hagelraketen ohne Sprengkapseln, Bomben und Feuertöpfe. Die Ladung, einschließlich Treib-\nladung, darf im einzelnen Körper nicht schwerer sein als 14 kg, die Bombe oder der Feuertopf\ninsgesamt nicht schwerer als 18 kg.\n22. Bränder, Raketen, r'cimische Lichter, Fontänen, Feuerräder und ähnliche Feuerwerkskörper mit\nLadungen, die im einzelnen Körper nicht schwerer sein dürfen als 1200 g.\n23. Kanonenschläge oder Papierböller mit höchstens 600 g gekörntem Schwarzpulver oder 220 g\nSprengstoff je Stück, der nicht gefährlicher als Aluminiumpulver mit Kaliumperchlorat sein darf,\nund Gewehrschläge (Petarden) mit höchstens 20 g gekörntem Schwarzpulver je Stück, sämtliche\nmit Zündschnüren, deren Enden verdeckt sind, sowie ähnliche zur Erzeugung eines starken\nKnalles dienende Gegenstände.\nWegen der ,Knallkapseln der Eisenbahn siehe Klasse I b, Ziffer 3 (Rn. 61).\n24. Kleinfeuerwerk [wie Frösche, Schwärmer, Goldregen, Silberregen, sämtliche mit einem Höchst-\ngehalt an Schwarz-(Korn-)Pulver von 1000 g auf 144 Stück; Vulkane, Handkometen, beide mit\neinem Höchstgehalt an Schwarz-(Korn-)Pulver von 30 g im einzelnen Körper).\n25. Bengalische Beleuchtungsgegenstände ohne Zündkopf (wie Fackeln, Feuer, Flammen).\n26. Gebrauchsfertige Blitzlichtpulver in Einzelpackungen mit nicht mehr als 5 g Leuchtsatz, der kein\nChloral enthalten darf.\nD. Gegenstände für Sdlädlingsbekämpfung:\n27. Rauchentwickelnde Stoffe für land- und forstwirtschaftliche Zwecke, sowie Räucherpatronen für\nSchädlingsbekämpfung.\nWegen Rauchentwickler, die Chlorate oder eine explosionsfähige Ladung oder einen explosions-\nfähigen Zündsatz enthalten, siehe Klasse I b, Ziffer 9 (Rn. 61).\n, 2. Beförderungsvorsdlrtften\nA. Versandstücke\n1. Allgemeine Verpackungsvorschriften\n(1) Die Packungen müssen so verschlossen und so dicht sein, daß vom Inhalt nichts nach außen ge-          102\nlangen kann.\n(2) Die Packungen samt Verschlüsse müssen in allen Teilen so fest und stark sein, daß sie sidl unter-\nwegs nicht lockern und der üblichen Beanspruchung während der Beförderung zuverlässig standhalten.\nDie Gegenstände sind in der Verpackung, Innenpackungen in den äußern Behältern zuverlässig fest-\nzulegen.\n(3) Die Füllstoffe für Einbettungen müssen den Eigenschaften des Inhalts angepaßt sein.\n2. Verpackung der einzelnen Arten von Gegenständen\n(1) Die· Gegenstände der Ziffer 1 a) müssen in Schachteln oder Briefehen verpackt sein. Diese sind        103\nmit widerstandsfähigem Papier zu Sammelpaketen zu vereinigen, deren sämtliche Falten verklebt sein\nmüssen. Die Briefehen können audl in Schachteln aus dünner Pappe oder einem nicht leicht entzündbaren\nStoff (z. B. Azetylzellulose) vereinigt werden. Die Pappschadlteln oder Sammelpakete sind in widerstands-\nfähige Kisten aus Holz oder gepreßten Holzfiberplatten oder Kästen aus Metall, starker glatter Pappe oder\nzweiseitiger Wellpappe einzusetzen.\nAlle Fugen der Metallkästen müssen weichgelötet oder gefalzt sein.\nDie Verschlüsse der Pappkästen müssen aus dicht schließenden Klappen bestehen. Die Ränder der\näußeren Klappen sowie alle sonstigen Fugen müssen verklebt oder auf eine andere geeignete 'Weise\ngut abgedichtet sein.\nSind die Pappschachteln oder Sammelpakete in Kästen aus Pappe verpackt, so darf das Gewicht eines\nVersandstückes 20 kg nicht übersteigen.\n(2) Die Gegenstände der Ziffer 1 b) müssen in Schachteln, in denen sie sich. nicht bewegen können,\nverpackt sein. Höchstens 12 dieser Schachteln sind zu einem Paket zu vereinigen, dessen Falten alle\nverklebt sein müssen.\nDiese Pakete sind · mit widerstandsfähigem Papier, dessen Falten alle verklebt sein müssen, zu\nhöchstens 12 zu einem Sammelpaket zu vereinigen. Die Pappschachteln oder Sammelpakete sind in\nwiderstandsfähige Kisten aus Holz oder gepreßten Holzfiberplatten oder Kästen aus Metall, starker glatter\nPappe oder zweiseitiger Wellpappe einzusetzen.\nAlle Fugen der Metallkästen müssen weichgelötet oder gefalzt sein.\nDie Verschlüsse der Pappkästen müssen aus dicht sdlließenden Klappen bestehen. Die Ränder der\näußeren Klappen sowie alle sonstigen Fugen müssen verklebt oder auf eine andere geeignete Weise\ngut abgedichtet sein.\nSind die Pappschachteln oder Sammelpakete in Kästen aus Pappe verpackt, so darf das Gewicht eines\nVersandstückes 20 kg nicht übersteigen.","110                                  Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1956, Teil II\n104   (1) Les objets du 2° seront emballes dans des boites en töle ou en carton. 30 boites en töle ou 144 boites\nen carton au plus seront reunies en un paquet qui doit renfermer au plus 90 g d'explosif. Ces paquets\nseront places, soit seuls, soit en groupes, dans une caisse d\"expedition a parois bien jointives d'au moins\n18 mm d'epaisseur, garme interieurement de papier resistant ou de töle mince de zinc ou d'aluminium.\nPour !es colis qui ne pesent pas plus de 35 kg, une epaisseur de paroi de 11 mm est suffisante lorsque !es\ncaisses sont entourees d'une bande en fer.            •\n(2) Un colis ne doit pas peser plus de 100 kg.\n105   Les objets du 3° seront emballes dans des caisses en bois garnies interieurement de papier resistant ou\nde töle mince de zinc ou d\"aluminium, ou dans des tonneaux en carton impermeable, qui ne doivent pas\npeser plus de 75 kg. Les petits envois d'un poids maximum de 20 kg, enveloppes dans du carton ondule,\npeuvent aussi etre emballes dans des paquets en fort papier d'emballage double, solidement ficeles.\n106    (1) Le fil pyroxyle (4°) sera enroule, par longuet1rs de 30 m au plus, •sur des bandes de carton. Chaque\nrouleau sera enveloppe dans du papier. Ces rouleaux seront reunis, par 10 au plus, au moyen de papier\nd'emballage, en paquets qui seront assujettis, avec interposition de matieres formant tampon, dans des cais-\nsettes en bois. Celles-ci seront placees, soit seules, soit en groupes, dans une caisse d'expedition en bois.\n(2) Un colis doit renfermer au plus 6000 m de fiJ pyroxyle.\n107    (1) Les objets du 5° seront emballes, par 25 au plus, dans des boites en fer-blanc ou en carton; toutefois\nles capsules de thermite peuvent etre emballees par 100 au plus dans des boites en carton. 40 de ces boites\nau plus seront assujetties, avec interposition de matieres formant tampon, dans une caisse en bois, de\nmaniere qu'elles ne puissent entrer en contact ni entre elles, ni avec les parois de la caisse.\n(2) Un colis ne doit pas peser plus de 100 kg.\n108   Les objets des 6° a 8° seront emballes:\na) du 6°: dans des caisses en bois;\nb) du 7° a): dans des caisses en bois ou dans des tonneaux en bois ou en carton impermeable; un tonneau\nen carton impermeable ne doit pas peser plus de 75 kg;\ndu 7° b): par 1000 pieces au plus, assujettis, avec interposition de sciure de bois formant tampon,\ndans des boites en carton separees en au moins trois groupes equivalents par des feuilles intercalaires\nen carton. Les couvercles des boites seront fixes par des bandes gommees collees tout autour. 100 au plus\nde ces boites en carton seront placees dans un recipient en töle de fer perforee. Ce recipient sera assu-\njetti, avec interposition de matieres formant tampon, dans une caisse d'expedition en bois fermee au\nmoyen de vis et dont !es parois auront au moins 18 mm d\"epaisseur, de maniere qu'il existe partout,\nentre le recipient en töle et la caisse d'expedition, un espace de 3 cm au moins bourre de matieres\nde remplissage. Un colis ne doit pas peser plus de 50 kg; les colis qui pesent plus de 25 kg seront\npourvus de poignees ou de tasseaux;\nc) du 8°: dans des boites en carton. Les boites seront reunies en un paquet renfermant au plus 1000 in-\nflammateurs electriques. Les paquets seront places, soit seuls, soit en groupes, dans une caisse d'ex-\npedition en bois.                                          ·\n109    (1) Les objets des 9° A 26° seront renfermes (emballages interieurs):\na) des 9° et 10°: dans des emballages en papier ou dans· des boites;\nb) du 11° a): assujettis, avec interposition de sciure de bois formant tampon, soit dans des boites en\ncarton qui, soit seules, soit en groupes, seront enveloppees dans du papier, soit dans des caissettes\nen bois; chaque boite en carton ou caissette en bois doit renfermer au plus 500 de ces objets;\ndu 11 ° b): par 10 au plus dans une pochette; 100 pochettes au plus seront emballees dans une boite\nen carton ou enveloppees dans du papier fort;\n- du 11° c): par 10 au .plus dans des sachets en papier; 100 sachets au plus seront emballes dans une\nboite en carton;                                        ·\nc) du 12°: par 25 au plus, dans des boites en carton;\nd) du 13°: dans des boites. 12 boites au plus seront reunies dans des paquets au moyen d'une enve-\nloppe en papier;\ne) du 14°: dans des boites ou dans des sacs en papier. Ces emballages seront reunis, au moyen d'une\nenveloppe en papier, en un paquet renfermant au plus 144 de ces objets;\nf) du 15°: dans des boites en carton dont chacune doit renfermer au plus 100 amorces chargees\nchacune de 5 mg au plus d'explosif ou au plus 50 amorces chargees chacune de 7,5 mg au plus\nd'explosif. 12 de ces boites au plus seront reunies en un rouleau dans du papier, et 12 de ces\nrouleaux au plus seront reunis en un paquet au moyen d\"une enveloppe en papier d'emballage.\nLes rubans de 50 amorces chargees chacune de 5 mg au plus d\"explosif pourront etre emballes\nde la facon suivante: par 5 rubans, dans des boites en carton lesquelles seront enveloppees, au\nnombre de 6, dans un papier presentant les caracteristiques de resistance habituelle d'un papier\nKraft d'au moins 40 g/m2 ; 12 petits paquets, ainsi formes, seront reunis eil un grand paquet par\nenveloppement dans un papier analogue;\ng) du 16°: assujettis, avec interposition de matieres formant tampon, par 50 au plus·, dans des boites\nen carton. Les bouchons seront colles sur le fond des boites ou y seront fixes de maniere equiva-\nlente dans leur position. Chaque boite sera enveloppee dans du papier et 10 au plus de ces boites\nseront reunies en un paquet au moyen de papier d'emballage 1\nh) du 17°: par 5 au plus, dans des boites en carton. 200 boites au plus, disposees en rouleaux, seront\nreunies dans une boite collectrice en carton;\ni) du 18°: assujettis, avec interposition de matieres formant tampon, par 10 au plus, dans des boites\nen carton. 100 boites au plus, disposees en rouleaux, seront reunies en un paquet au moyen d'une\nenveloppe en papier;\nk) du 19°: assujettis, avec interposition de matieres formant tampon, par 15 au plus, dans des boites\nen carton. 144 boites au plus, disposees en rouleaux, seront emballees dans une seconde boite en\ncarton;","Nr. 3 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 18. Februar 1956                            111\n(1) Die Ge9enstände\n•\nder Ziffer  2 müssen in Blech- oder Pappschachteln verpackt sein. Höchstens       104\n30 Blech- oder 144 Pappschachteln sind zu einem Paket zu vereinigen, das höchstens 90 g Zündsatz\nenthalten darf. Die Pakete sind einzeln oder zu mehreren in eine Vt>rsandkiste aus dichtgefügten Brettern\nmit mindestens 18 mm Brettdicke einzusetzen, die mit widerstandsfähigem Papier oder dünnem Zink-\noder· Aluminiumblech ausgelegt sein muß. Bei Versandstücken, die nicht schwerer sind als 35 kg, genügt\neine Brettdicke von 11 mm, wenn die Kisten mit einem eisernen Band umspannt sind.\n(2) Das Versandstück darf nicht schwerer sein als 100 kg.\nDie Gegenstände der Ziffer 3 müssen in hölzerne Kisten, die mit widerstandsfähigem Papier oder               105\ndünnem Zink- oder Aluminiumblech auszulegen sind, oder in wasserdichte Pappfässer verpackt sein,\ndie nicht schwerer sein dürfen als 75 kg. Kleine Sendungen mit einem Gewicht von höchstens 20 kg\ndürfen auch mit Wellpappe umhüllt in fest verschnürte Pakete aus doppeltem, widerstandsfähigem Pack-\npapier verpackt sein.\n(1) Zündgarn (Ziffer 4) muß in Längen von höchstens 30 m auf Pappstreifen aufgewickelt und jeder             106\nWickel in Papier eingehüllt sein. Höchstens 10 eingehüllte Wickel sind mit Packpapier zu einem Paket\nzu vereinigen, das in ein hölzernes Kistchen einzubetten ist. Diese müssen einzeln oder zu mehreren\nin eine hölzerne Versandkiste eingesetzt sein.\n(2) Das Versandstück darf höchstens 6000 m Zündgarn enthalten.\n(1) Die Gegenstände der Ziffer 5 müssen zu höchstens 25 Stück in Schachteln aus Weißblech oder               107\nPappe, Thermitkapseln jedoch zu höchstens 100 in eine Schachtel aus Pappe verpackt sein. Höchstens\n40 solcher Schachteln sind in eine hölzerne Kiste so einzubetten, daß sie weder einander noch die\nKistenwände berühren.\n(2) Das Versandstück darf nicht schwerer sein als 100 kg.\nI•\nDie Gegenstände der Ziffern 6 bis 8 müssen verpackt sein:                                                     108\na) Ziffer 6: in hölzerne Kisten;\nb) Ziffer 7 a): in Kisten oder Fässer aus Holz oder in wasserdichte Pappfässer; ein wasserdichtes\nPappfaß darf nicht schwerer sein als 75 kg;\nZiffer 7 b): zu höchstens 1000 Stück mit Sägemehl in Pappschachteln eingebettet, die durch Papp•\neinlagen in mindestens drei gleich große Abteilungen zu unterteilen sind. Die Deckel der Schachteln\nmüssen ringsum mit Klebstreifen befestigt sein. Höchstens 100 Pappschachteln sind in einem Behäl-\nter aus gelochtel_Il Eisenblech einzusetzen. Dieser Behälter muß in eine mit Schrauben verschlossene\nhölzerne Versandkiste von mindestens 18 mm Wandstärke so eingebettet sein, daß zwischen dem\nBlechbehälter und der Versandkiste überall ein Zwischenraum von mindestens 3 cm verbleibt, der\nmit Füllstoffen auszustopfen ist. Das Versandstück darf nicht schwerer sein als 50 kg; Versand-\nstücke, die schwerer sind als 25 kg, müssen mit Handhaben oder Leisten versehen sein;\nc) Ziffer 8: in Schachteln aus Pappe. Die Schachteln sind zu einem Paket zu vereinigen, das höchstens\n1000 Zündlamellen enthalten darf. Die Pakete müssen einzeln oder zu mehreren in eine hölzerne\nVersandkiste eingesetzt sein.\n(1) Die Gegenstände der Ziffern 9 bis 26 müssen verpackt sein (Innenpackungen):                              109\na) Ziffern 9 und 10: in Papierhüllen oder Schachteln;\nb) Ziffer 11 a): mit Sägespänen in Pappschachteln, die einzeln oder zu mehreren in Papier einzu-\nwickeln sind, oder in hölzerne Kistchen eingebettet; jede Schachtel oder jedes Kistchen darf\nhöchstens 500 Stück enthalten;\nZiffer 11 b): zu höchstens 10 Stück in einem Briefehen Höchstens 100 Briefehen sind in eine Papp-\nschachtel zu verpack~n oder in starkes Papier einzuwickeln;\nZiffer 11 c-): zu höchstens 10 Stück in Papierbeutel. Höchstens 100 Papierbeutel sind in eine Papp·\nschachtel zu verpacken;\nc) Ziffer 12: zu höchstens 25 Stück in Pappschachteln;\nd) Ziffer 13: in Schachteln. Höchstens 12 Schachteln sind mit einer Papierhülle zu einem Paket zu\nvereinigen;\ne) Ziffer 14: in Schachteln oder Papiersäcke. Diese Packungen sind mit einer Papierhülle zu einem\nPaket zu vereinigen, das höchstens 144 Stück dieser Gegenstände enthalten darf;\nf) Ziffer 15: in Pappschachteln, von denen jede höchstens 100 Amorces zu je höchstens 5 mg Knall-\nsatz oder höchstens 50 Amorces zu je höchstens 7,5 mg Knallsatz enthalten darf. Höchstens\n12 Schachteln sind mit Papier zu einer Rolle und höchstens 12 Rollen mit einer Packpapierhülle zu\neinem Paket zu vereinigen.\nDie Bänder mit 50 Amorces zu je höchstens 5 mg Knallsatz dürfen wie folgt verpackt werden:\nje 5 Bänder in Pappschachteln, die zu 6 Stück mit einem Papier, das so widerstandsfähig sein muß\nwie Kraft-Papier von mindestens 40 g/m 2 , zu einem Päckchen vereinigt werden; 12 auf solche\nWeise gebildete Päckchen sind durch Umhüllung mit einem ähnlichen Papier zu einem Paket zu\nvereinigen;\ng) Ziffer 16: zu höchstens 50 Stück in Pappschachteln eingebettet. Die Korke sind auf dem Boden der\nSchachtel festzuk1eben oder in gleichwertiger Weise in ihrer Lage festzuhalten. Jede Schachtel ist\nmit Papier zu umwickeln, und höchstens 10 umwickelte Schachteln sind mit Packpapier zu einem\nPaket zu vereinigen;\nh) Ziffer 17: zu höchstens 5 Stück in Pappschachteln. Höchstens 200 Schachteln sind, in Rollen unter-\nteilt, in eine Sammelschachtel aus Pappe zu vereinigen;\ni) Ziffer 18: zu höchstens 10 Stück in Pappschachteln eingebettet. Höchstens 100 Schachteln sind,\nin Rollen unterteilt, mit einer Papierhülle zu einem Paket zu vereinigen;\nk) Ziffer 19: zu höchstens 15 Stück in Pappschachteln eingebettet. Höchstens 144 Schachteln sind,\nin Rollen unterteilt, in eine zweite Pappschachtel zu verpacken;\n1","112                                   Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1956, Teil II\n1) du 20° a): par 144 au plus, assujettis, avec interposition de matieres formant tampon, dans des\ncaisses en carton;\nm) du 20° b): par 75 au plus, dans des boites en carton; 72 boites au plus seront reunies en un paquet\nau moyen d'une enveloppe en carton;\nn) du 21 °: dans des boites en carton ou dans du papier fort. Si Je point de mise a feu des objets n'est\npas recouvert d'une coiffe protectrice, ceux-ci doivent d'abord isc.lement etre entoures de papier.\nLa charge propulsive des bombes pesant plus de 5 kg sera protegee par une douille de papier recou•\nvrant Ja partie inferieure de la bombe;\no) du 22°: dans des boites en carton ou dans du papier fort. Les pieces d'artifice de grandes dimen-\nsions n'ont pas besoin d'un emballage interieur si leur point de mise a feu est recouvert d'une\ncoiffe protectrice;\np) du 23°: assujettis, avec interposition de matieres formant tampon, dans des boites en bois ou en\ncarton. Les tetes de mise a feu seront protegees par une coiffe protectrice;\nq) du 24°: dans des boites en carton ou dans du papier fort;\nr) du 25°: dans des boites en carton ou dans du papier fort. Les pieces d'artifice de grandes dimen•\nsions n'ont pas besoin d'un emballage interieur si leur point de mise a feu est recouvert d'une\ncoiffe protectrice;\ns) du 26°: dans des sacs en papier ou dans de petits tubes en verre, qui seront places dans des boites\nen carton. Une boite en carton doit renfermer au plus 3 tubes en verre.\n(2) Les emballages interieurs mentionnes ä l'al. (1) seront places, soit seuls, soit en groupes, dans des\ncaisses d'expedition:\na) les emballages renfermant des objets des 10°, 13° et 14°, dans des caisses d'expedition en bois;\nb) les emballages renfermant des objets des 9°, 11°, 12° et 15° ä 26°, dans des caisses d'expedition a\nparois bien jointives d'au moins 18 mm d'epaisseur, garnies interieurement de papier resistant ou\nde töle mince de zinc ou d'aluminium. Pour les colis qui ne pesent pas plus de 35 kg, une epaisseur\nde paroi de 11 mm est suffisante lorsque les caisses sont entourees d'une hantle en fer.\nCependant une caisse doit renfermer au plus:\n50 boites collectrices en carton renfermant des objets du 17°,\n25 paquets renfermant des objets du 18°,\n50 caisses en carton renfermant des objets du 20° a),\n50 paquets de 72 boites eri carton renfermant des objets du 20°b),\nun nombre de fusees paragreles non munies de detonateur, de bombes ou de pots ä feu (21°)\nde maniere que la charge totale ne depasse pas 56 kg;\nc) les poudres-eclairs au magnesium (26°) aussi dans des caisses d'expedition ordinaires en bois, ou,\nsi elles sont emballees dans des sachets en papier, dans des caisses en carton fort; dans les deux\ncas, ces caisses d'expedition ne doivent pas peser plus de 5 kg.\n(3) Les caisses en bois renfermant des objets avec une charge explosive ä. base de phosphore et de\nchlorate doivent etre fermees au moyen de vis.\n(4) Un colis renfermant des objets des 9°, 11 °, 12°, 15° ä 22° et 24° ä 26° ne doit pas peser plus de\n100 kg; il ne doit pas peser plus de 50 kg s'il renferme des objets du ~ 0 et pas plus de 35 kg si les parois\nde la caisse n'ont qu'une epaisseur de 11 mm et si cette caisse est entouree d'une hantle en fer.\n110     (1) Les objets du 27° seront emballes dans des caisses en bois garnies interieurement de papier d'em-\nballage, de papier huile ou de carton ondule. La garniture Interieure n'est pas necessaire lorsque ces objets\nliiont pourvus d'enveloppes en papier ou en· carton.\n(2) Un colis ne doit pas peser plus de 100 kg.\n(3) Les cartouches fumigenes destinees ä la lutte contre les parasites, si elles sont enveloppees dans\ndu papier ou du carton, peuvent egalement etre emballees:\na) dans des boites en carton ondule ou dans des caisses en carton fort; un colis ne doit pas peser\nplus de 20 kg;\nb) dans des caisses en carton ordinaire; un colis ne doit pas peser plus de 5 kg.\n3. Emballage en commun\n111     Parmi les objets denommes au marg. 101 peuvent seulement etre reunis dans un meme colis soit avec des\nobjets d'une espece differente de ce marginal, soit avec des matieres ou objets appartenant a d'autres classes,\nsoit egalement avec d'autres marchandises, les objets ci-dessous et sous reserve des conditions ci-apres:\na) entre eux:\n1° objets groupes sous le meme chiffre, renfermes, compte tenu des prescriptions relatives a r em-\nballage interieur, dans l'emballage d'expedition tel qu'il est prestrit pour les objets de ce chiffre.\nEquivalence admise entre une caisse en carton renfermant des objets du 20° a) et un paquet\nrenfermant des objets du 20° b). En outre, les prescriptions du marg. 109 (3) relatives au colis\ndoivent etre observees;\n2° objets denommes sous 9° a 25°, renfermes, compte tenu des prescriptions relatives a l'emballage\ninterieur, dans une caisse collectrice repondant aux prescriptions concemant les objets y renfermes\nauxquels le marg. 109 (2) et (3) impose les conditions les plus rigoureuses. Equivalence admise\nentre un paquet renfermant des objets du 18° et deux boites collectrices renfermant des objets\ndu 17° ou deux caisses en carton renfermant des objets du 20° a) ou deux paquets renfermant\ndes objets du 20° b). En aucun cas, un colis ne doit peser plus de 100 kg et plus de 50 kg s'il\nrenferme des objets du 23°;\n-","Nr. 3 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 18. Februar 1956                            113\n•\n1) Ziffer 20 a): zu höchstens 144 Stüdc in Pappkästen eingebettet;\nm) Ziffer 20 b): zu höchstens 75 Stüdc in Pappschachteln; höchstens 72 Pappschachteln sind mit einer\nPapphülle zu einem Paket zu vereinigen;\nn) Ziffer 21: in Pappschachteln oder starkes Papier. Wenn die Anzündstelle der Gegenstände nicht mit\neiner Schutzkappe versehen ist, müssen die Gegenstände vorher einzeln mit Papier umwidcelt\nwerden. Bei Bomben, die schwerer sind als 5 kg, muß die Treibladung durch eine über den untern\nTeil der Bomben geschobene Papierhülse geschützt sein;\no) Ziffer 22: in Pappschachteln oder starkes Papier. Größere Feuerwerkskörper bedürfen keiner Innen-\npadcung, wenn ihre Anzündstelle mit einer Schutzkappe versehen ist;\np) Ziffer 23: in Schachteln aus Holz oder Pappe eingebettet. Die Anzündstellen müssen mit einer\nSchutzkappe versehen sein;\nq) Ziffer 24: in Pappschachteln oder starkes Papier;\nr) Ziffer 25: in Pappschachteln oder starkes Papier. Größere Feuerwerkskörper bedürfen keiner Innen-\npadcung, wenn ihre Anzündstelle mit einer Schutzkappe versehen ist;\ns) Ziffer 26: in Papiersädce oder Glasröhrchen, die in Pappschachteln einzusetzen sind. Eine Papp·\nschachtel darf jedoch höchstens 3 Glasröhrchen enthalten.\n(2) Die Innenpadcungen nach Abs. (1) sind einzeln oder zu mehreren in Versandbehälter einzusetzen:\na) Padcungen mit Gegenständen der Ziffern 10, 13 und 14 in hölzerne Versandkisten;\nb) Padcungen mit Gegenständen der Ziffern 9, 11, 12 und 15 bis 26 in Versandkisten aus dichtgefügten\nBrettern mit mindestens 18 mm Brettdidce, die mit widerstandsfähigem Papier oder dünnem Zink-\noder Aluminiumblech ausgelegt sein müssen. Bei Versandstüdcen, die nicht schwerer sind als 35 kg,\ngenügt eine Brettdidce von 11 mm, wenn die Kisten mit einem eisernen Band umspannt sind.\nEine Kiste darf jedoch höchstens enthalten:\n50 Sammelschachteln aus Pappe mit Gegenständen der Ziffer 17,\n25 Pakete mit Gegenständen der Ziffer 18,\n50 Pappkästen mit Gegenständen der Ziffer 2Oa),\n50 Pakete zu 72 Pappschachteln mit Gegenständen der Ziffer 20b),\nHagelraketen ohne Sprengkapseln, Bomben oder ·Feuertöpfe (Ziffer 21) in einer Stüdczahl,\ndaß die gesamte Ladung 56 kg nicht übersteigt;\nc) Blitzlichtpulver (Ziffer 261. auch in gewöhnliche hölzerne Versandkisten oder, wenn in Papierbeutel\nverpadct, auch in starke Pappkästen; in beiden Fällen dürfen diese Versandbehälter nicht schwerer\nsein als 5 kg.\n(3) Hölzerne Kisten. in denen Gegenstände mit Phosphorchloratknallsatz verpadct sind, müssen durch\nSchrauben verschlossen sein\n(4) Das Versandstüdc darf mit Gegenständen der Ziffern 9, 11. 12, 15 bis 22 und 24 bis 26 nicht schwerer\nsein als 100 kg und mit Gegenständen der Ziffer 23 nicht schwerer als 50 kg; es darf nicht schwerer sein\nals 35 kg, wenn die Kiste nur eine Brettdidce von 11 mm hat und mit einem eisernen Band umspannt ist.\n(1) Die Gegenstände der Ziffer 27 müssen in hölzerne Kisten verpadct sein, die mit Padcpapier, Olpapier      110\noder Wellpappe ausgelegt sind. Die Auslegung ist nicht notwendig, wenn die Gegenstände mit Hüllen aus\nPapier oder Pappe versehen sind.\n(2) Das Versandstüdc darf nicht schwerer sein als 100 kg.\n(3) Räucherpatronen für Schädlingsbekämpfung dürfen, in Papier oder Pappe eingehüllt, auch verpackt sein:\na) in Wellpappkästen oder in starke Pappkästen; das Versandstüdc darf nicht schwerer sein als 20 kg;\nb) in gewöhnliche Pappkästen; das Versandstüdc darf nicht schwerer sein als 5 kg.\n3. Zusammenpackung\nVon den in Rn.101 bezeichneten Gegenständen dürfen nur die folgenden und nur unter den nach-                  111\nstehenden Bedingungen mit andersartigen Gegenständen dieser Rn., mit Stoffen oder Gegenständen der\nübrigen Klassen oder mit sonstigen Gütern zu einem Versandstüdc vereinigt werden:\na) miteinander:\n1. die in der gleichen Ziffer genannten Gegenstände, unter Beobachtung der Vorschriften für die\nInnenpadcung, in einem Versandbehälter, wie er für die Gegenstände dieser Ziffer vorge-\nsdlrieben ist. Ein Pappkasten mit Gegenständen der Ziffer 20 a) ist einem Paket mit Gegen-\nständen der Ziffer 20b) gleichzustellen. Ferner sind die Vorschriften für das Versandstüdc der\nRn. 109 (3) zu beobadlten;\n2. die in den Ziffern 9 bis 25 genannten Gegenstände, unter Beobachtung der Vorsdlriften für die\nJnnenpadcung, in einer Sammelkiste, die der Versandkiste für diejenigen der darin enthaltenen\nGegenstände entsprechen muß, für die in Rn. 109 (2) und (3) die schärfsten Bestimmungen vor-\ngesehen sind. Einern Paket mit Gegenständen der Ziffer 18 sind zwei Sammelschachteln mit\nGegenständen der Ziffer 17 oder zwei Pappkästen mit Gegenständen der Ziffer 20aj oder zwei\nPakete mit Gegenständen der Ziffer 20 b) gleichzustellen. Das Versandstüdc darf in keinem Fall\nsdlwerer sein als 100 kg und nicht sdlwerer als 50 kg, wenn es Gegenstände der Ziffer 23 enthält;\n1","114                                   Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1956, Teil II\nb) avec des matieres appartenant ä d'autres classes -en tant que l'emballage en commun est egalement\nadmis pour ces matieres - ainsi qu·avec d'autres marchandises:\n1° objets du 1° en quantite totale de 5 kg au plus; reunion interdite avec les rnatieres des classes II,\nIII a et III b. Les objets, compte tenu des prescriptions relatives ä l'emballage interieur, seront\nreunis dans un ernballage collecteur en bois avec les autres marchandises;\n2° objets du 4° en quantite totale de 5 caissettes au plus. Les objets, cornpte tenu des prescriptions\nrelatives ä l'ernballage interi'eur, seront reunis dans un ernballage collecteur en bois ou dans un\npetit container avec les autres rnarchandises;\nc) avec de la mercerie ou des jouets ordinaires:\nobjets des 9° ä 20°. Ils doivent etre tenus isoles de la mercerie et des jouets ordinaires. Chaque\nespece, compte tenu des prescriptions relatives ä l'emballage interieur, sera reunie ä de la mercerie\nou ä des jouets dans une caisse collectrice repondant aux prescriptions concernant les objets y ren-\nfermes auxquels le marg. 109 (2) et (3) irnpose les conditions les plus rigoureuses. Equivalence admise\nentre un paquet renfermant des objets du 18° et deux boites collectrices renfermant des objets du\n17° ou deux caisses en carton renferrnant des objets du 20° a) ou deux paquets renferrnant des objets\ndu 20° b). En aucun cas, un colis ne doit peser plus de 100 kg.\n4. Inscriptions et etiquettes de danger sur les colis\n112    Pas de prescriptions\nB. Mode d'envoi, restrictions d'expedition\n113     Pas de restrictions en ce qui conceme la grande vitesse et la petite vitesse.\nC. Mentions dans la lettre de voiture\n114    (1) La designation de la marchandise dans la lettre de voiture doit etre conforme ä l'une des denomi-\nnations imprimees en caracteres itaJiques au marg. 101; elle doit etre souJignee en rouge et suivie de l'in-\ndication de Ja classe, du chiffre de J'enumeration, compJete, Je cas echeant, par Ja lettre, et du sigJe « RID »\n(par ex. I c, 1° a), RJDJ. Est egalement admise la mention dans la lettre de voiture: « Pieces d'artiiice du\nRID, I c chilfres .. . », avec indication des chiffres sous lesquels sont ranges !es objets ä transporter.\n(2) Pour !es objets des 2°, 4°, 5°, 8°, 9°, 11°, 12° et 15° ä 27°, l'expediteur doit certifier dans la lettre\nde voiture: « La nature de Ja marchandise et l'embal/age sont conl.ormes aux prescriptions du RID».\n13) Dans les lettres de voiture afferentes ·aux colis dans lesquels un objet denomme au marg. 101 est\nemballe en commun avec d'autres matieres ou objets du RID ou avec d'autres marchandises, les mentions\nrelatives ä chacun de ces objets ou matieres doivent etre indiquees separement.\nD. Materie} et engins de transport\n1. Conditions relatives aux wagons et au chargement\na. Pour les colis\n115    (1) Les objets de la classe Ic seront charges dans des wagons couverts.\n(2) Pour l'utilisation des wagons munis d'installations electriques au transport des objets des 4°, 21 °,\n22°, 23° et 26°, voir Appendice IV.\nb. Pour les petits con tainers\n116    (1) Les colis renfermant des objets rang_es dans la presente classe peuvent 6tre transportes en petits\ncontainers.\n(2) Les interdictions de chargement en commun prevues au marg. 118 devront 6tre respectees a\nl'interieur d'un petit container ainsi que dans le wagon transportant un ou plusieurs petits containers.\n2. lnscriptions et etiquettes de danger sur les wagons\n117    Pas de prescriptions.\nE. Interdictions de chargement en commun\n118    {1) Les objets des 1° b) et 16° ne doivent pas etre charges en commun dans le meme wagon avec des\nmatieres explosibles de la classe Ia (marg. 21).\n(2) Les objets des 21°, 22° et 23° ne doivent pas etre charges en commun dans le m6me wagon avec\nles matieres des 1° et 2°, ni avec l'aldehyde acetique, l'acetone et les melanges d'acetone du 5° de la\nclasse III a {marg. 301).\n(3) Les objets de la classe I c ne doivent pas etre charges en commun dans le meme wagon:\na) avec les matieres sujettes ä l'inflammation spontanee du 9°b) de la classe II {marg. 201);\nb) avec des matieres radioactives de la classe IVb (marg. 451).\n119    Des lettres de voiture distinctes doivent etre etablies pour les envqis qui ne peuvent pas etre charges\nen commun dans le meme wagon [art. 6, § 9, d), de la CIM].\nF. Emballages vides. Autres prescriptions\n.120    Pas de prescriptions.\n121-129\n-","Nr. 3 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 18. Februar 1956                         115\n•\nb) mit Stoffen der übrigen Klassen - soweit die Zusammenpackung auch für diese gestattet ist -\noder mit sonstigen Gütern:\n1. die Gegenstände der Ziffer 1 in einer Gesamtmenge bis zu 5 kg, jedoch nicht mit Stoffen der\nKlassen II, III a und III b. Die Gegenstände sind unter Beobachtung der Vorschriften für die\nInnenpackung mit den andern Gütern in einem hölzernen Sammelbehälter zu vereinigen;\n2. die Gegenstände der Ziffer 4, in einer Gesamtmenge bis zu höchstens 5 Kistchen. Die Gegen-\nstände sind unter Beobachtung der Vorschriften für die Innenpackung mit den andern Gütern\nin einem hölzernen Sammelbehälter oder einem Kleinbehälter (Kleincontainer) zu vereinigen;\nc) mit Kurzwaren oder gewöhnlichen Spielwaren:\ndie Gegenstände der Ziffern 9 bis 20. Sie sind von den Kurzwaren oder gewöhnlichen Spielwaren\ngetrennt zu halten. Jede Art ist unter Beobachtung der Vorschriften für die Innenpackung mit\nden Kurz- oder Spielwaren in einer Sammelkiste zu vereinigen, die der Versandkiste für\ndiejenigen der darin enthaltenen Gegenstände entsprechen muß, für die in Rn. 109 (2) und (3) die\nschärfsten Bestimmungen vorgesehen sind. Einern Paket mit Gegenständen der Ziffer 18 sind\nzwei Sammelschachteln mit Gegenständen der Ziffer 17 oder zwei Pappkästen mit Gegenständen\nder Ziffer 20 a) oder zwei Pakete mit Gegenständen der Ziffer 20 b) gleichzustellen. Das Versand-\nstück darf in keinem Fall schwerer sein als 100 kg.\n4. Aufschriften und G ef ahrzettel auf Versandstücken                                                        112\nKeine Vorschriften.\nB. Versandart, Abfertigungsbeschränkungen\nFür Eil- und Frachtgut keine Beschränkungen.                                                              113\nC. Frachtbriefvermerke\n(1) Die Bezeichnung des Gutes im Frachtbrief muß gleich lauten wie eine· der in Rn. 101 durch Kursiv-    114\nschritt hervorgehobenen BenennunC1en; sie ist rot zu unterstreidten und durch die Angabe der Klasse,\nder Ziffer und gegebenenfalls des Budtstaben.s der Stoffaufzählung und die Abkürzung .RID\" zu ergänzen\n[z. B. J c, Ziffer 1 a) RJD]. Zulässig ist auch die Frachtbriefangabe .Feuerwerkskörper des RID, I c,\nZiffern . . . •, mit Angabe der Ziffern, unter welche die zu befördernden Gegenstände fallen.\n(2) Für die Gegenstände der Ziffern 2, 4, 5, 8, 9, 11, 12 und 15 bis 27 muß der Absender im Frachtbrief\nbescheinigen: .Besdtaffenheit des Gutes und Verpackung entspredten den Vorsdtritten des RID\".\n(3) Im Frachtbrief zu Versandstücken, in denen ein Gegenstand der Rn: 101 mit andern Stoffen oder\nGegenständen des RID oder mit sonstigen Gütern zusammengepackt ist, müssen die Vermerke für\njeden dieser Stoffe und Gegenstände gesondert angebracht werden.\nD. Beförderungsmittel und technlsdle Hilfsmittel\n1. Wagen- und Verladevorschriften\na. Für Vers_andstücke\n(1) Die Gegenstände der Klasse I c sind in gedeckte Wagen zu verladen.                                    115\n(2) Wegen Verwendung von Wagen mit elektrischen Einrichtungen für die Gegenstände der Ziffern 4,\n21, 22, 23 und 26 siehe Anhang IV.\nb. Für Kleinbehälter (Kleincontainer)\n(1) Versandstücke mit den in diese Klasse· eingereihten Gegenständen dürfen in Kleinbehältern (Klein-     116\ncontainern) befördert werden.\n(2) Die in Rn. 118 vorgesehenen Zusammenladeverbote gelten auch für den Inhalt der Kleinbehälter\n(Kleincontainer) sowie für die Wagen, in denen Kleinbehälter befördert werden.\n2. Aufschriften und Gefahrzettel an den Wagen\nKeine Vorsduiften.                                                                                        117\nE. Zusammenladeverbote\n(1) Die Gegenstände der Ziffern 1 b) und 16 dürfen nicht mit explosiven Stoffen der Klasse I a (Rn. 21)   118\nzusammen in einen Wagen verladen werden.\n(2) Die Gegenstände der Ziffern 21, 22 und 23 dürfen nicht mit den entzündbaren Flüssigkeiten der\nZiffern 1 und 2 sowie mit Azetaldehyd, Azeton und Azetonmischungen (Ziffer 5) der Klasse III a\n(Rn. 301) zusammen in einen Wagen verladen werden.\n(3) Die Gegenstände der Klasse I c dürfen nicht zusammen in einen Wagen verladen werden:\na) mit selbstentzündlichen Stoffen der Ziffer 9 b) der Klasse II (Rn. 101);\nb) mit radioaktiven Stoffen\" der Klasse IV b {Rn. 451).\nFür Sendungen, die nicht mit anderen zusammen in einen Wagen verladen werden dürfen, müssen be-           119\nsondere Frachtbriefe ausgestellt werden [CIM Art. 6 § 9 d)].\nF. Entleerte Behälter. Sonstige Vorsduiften\nKeine Vorschriften.                                                                                       120\n121-129\n11\n,:1\n1","116                                    Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1956, Teil II\nClasse I d. Gaz comprimes, liquefies ou dissous sous pression\n1. Enumeration des matieres\n130     {l) Parmi les matieres v1sees par le titre de la classe I d, ne sont admises au transport que celles\nqui sont enumerees au marg. 131, ceci sous reserve des conditions prevues aux marg. 131 a 164. Elles sont\ndes lors des matieres du RID.\n(2) Les tensions de vapeur       a 50° C des matieres enumerees dans            cette classe sont superieures        a 3 kg/cmt.\nNota. Quoique J'acide fluorhydrique anhydre ä 50° C n\"ait que 2.7      a 2.8 kg/cm• de tension de vapeur, cette substance\nest cependant rangee dans Ja classe I d.\n131 A. Gaz comprimes;\nSont consideres comme gaz comprimes au sens du RID, !es gaz dont la temperature critique est inferieure\na-10°C.\n1° a) L'oxyde de carbone, !'hydrogene contenant au plus 20/o d'oxygene, le methane (grisou et gaz\nnature]);\nb) le gaz d J'eau, !es gaz de synthese (par ex. d'apres Fischer-Tropsch), le gaz de ville (gaz d'eclairage,\ngaz de houille) et autres melanges des gaz du 1° a) du marg. 131, tels que par ex. un melange\nd\"oxyde de carbone et d\"hydrogene.\n2° Le gaz d'huile comprime (gaz riche).\n3° L'oxygene, contenant au plus 30/o d'hydrogene, les melanges d'oxygene avec de l'anhydride car-\nbonique ne renfermant pas plus de 200/o d'anhydride carbonique, l'azote, l'air comprime, le nitrox\n(melange de 20 0/o d'azote et 80 0/o d'oxygene), le fluorure de bore, l'helium, le neon, l'argon, le\ncrypton, les melanges de gaz rares, !es melanges de gaz rares avec de l'oxygene et les melanges\nde gaz rares avec de J'azote.\nPour le xenon, voir sous 9°; pour l'oxygene, voir aussi marg. 131 a, sous a).\nB. Gaz liquelies (voir aussi marg. 131 a, sous b) et c)]:\n. Sont consideres comme gaz liquefies au sens du RID, les gaz dont la temperature critique est egale ou\nsuperieure a - 10° C.\na) Gaz liquefies ayant une temperature critique egale ou superieure a 70°C\n4° Le gaz d\"huile Jiquefie, dont la tension de vapeur a 70° C ne depasse pas 41 kg/cm1 (dit gaz Z).\n5° L'acide bromhydrique anhydre, l'acide tluorhydrique anhydre, J'aclde sullhydrique (hydrogene sul-\nfure}, l'ammoniac anhydre, le chlore, l'anhydride sullureux (acide sullureux anhydre}, le peroxyde\nd'azote (tetroxyde d'azote), le gaz T (melange d'oxyde d'ethylene avec au plus 10 °/, en poids d'an-\nhydride carbonique, dont la tension de vapeur a 70° C ne depasse pas 29 kg/cm!).\n6° Le propane, le cycJopropane, le propylene, le butane, l'isobutane, le butadiene, Je butylene et l'iso-\nbutylene.\nNota. Pour les gaz liquelies, tedlniques et impurs, voir sous 7°.\n7° Les melanges d'hydrocarbures tires du gaz nature! ou de la distillation des derives des huiles mine-\nrales, du charbon, etc., ainsi que les melanges des gaz du 6°, qui, comme\nmelange A, ont ä 70° C une tension de vapeur ne depassant pas 11 kg/cm1 et a 50° C une densite\nnon inferieure a 0,48,\nmelange A o, ont a 70° C une tension de vapeur ne depassant pas 16 kg/cm 1 et a 50° C une densite\nnon inferieure a 0,49,\nmelange A 1, ont a 70° C une tension de vapeur ne depassant pas 21 kg/cm1 et ä 50° C une densite\nnon inferieure a 0,46,\nmelange ·B, ont a 70° C une tension de vapeur ne depassant pas 26 kg/cm1 et ä 50° C une densite\nnon inferieure a 0,45,\nmelange C, ont a 70° C une tension de vapeur ne depassant pas 31 kg/cm1 et a 50° C une densite\nnon inferieure ä 0,44.                                           ·\nNota. Pour !es melanges precites, les noms suivants, usltes par le commerce, sont admis pour la designation de ces\nmatieres:\nDenoml11at1011 sous 7'       Noms u11te1 par le commerce\nMelange A, melange A 0             bulane\nMelange C                          propane\nPour le butane, voir aussi marg. 131 a, sous d).\n8° a) L\"oxyde de methyle (ether dimethylique}, l\"oxyde de methyle 'et de vinyle (ether methyl-vinylique),\nle chlorure de methyle, le bromure de methyle, le chlorure d'ethyle, ce demier parfume (lance•\nparfum) ou non, l\"oxychlorure de carbone (phosgene}, le chlorure de vinyle, le bromure de vinyle,\nla monomethylamine (methylamine}, la dimethylamine, la trimethylamine, la monoethylamine\n(ethylamine}, l'oxyde d'ethylene;\nNota. 1. L'oxyde de methyle et de vinyle. le dllorure de vinyle et le bromure de vinyle ne sont acceptes au transport\nque s'ils sont convenablement stabilises. L\"oxyde d\"ethylene n·est accepte au transport que s\"il est exempt\nd\"impuretes (telles qu\"acides, bases. dllorures. etc.) lavorisant la polymerisation et s\"il est contenu dans des\nrecipients parlaitement exempts de substances (par ex.· l\"eau. des oxydes ou des dllorures de ler) qui favori•\nsent sa polymerisation.                                                                        ·\n2. Pour !es gaz du 8° a) susceptibles d\"auto-polymerisation, voir marg. 153 (3).\n3. Un melange de bromure de methyle et de bromure d\" ethylene contenant au plus 50 ¼ (en poidsJ de bromure\nde methyle n'est pas un gaz liquelle et, des lors, n·est pas soumis au-x prescriptions du RIO.\n-","Nr. 3 -Tag der Ausgabe: Bonn, den 18. Februar 1956                                           117\n•\nKlasse I d. V erdichtete, verflüssigte oder unter Druck gelöste Gase\n1. Stoffaufzählung\n(1) Von den unter den Begriff der Klasse I d fallenden Stoffen sind nur die in Rn. 131 genannten                               130\nund auch diese nur zu den in Rn. 131 bis 164 enthaltenen Bedingungen zur Beförderung zugelassen\nund somit Stoffe des RID.\n2\n(2) Die Dampfdrucke bei 50° C der in dieser Klasse aufgeführten Stoffe liegen über 3 kg/cm                           •\nBem. Obscnon Fluorwasserstoff bei 50° C einen Damnfdrudt von nur 2,7 bis 2.8 kg/cm• aufweist, wird er trotzdem in\ndie Klasse I d eingereiht.\nA. Verdichtete Gase:                                                                                                             131\nAls verdichtete Gase fm Sinne des RIO gelten solche, deren kritische Temperatur unter -                          10 ° C liegt.\n1. a) Kohlenoxyd, Wasserstoff mit höchstens 20/o Sauerstoff, Methan (Grubengas und Erdgas};\nb) Wassergas, Synthesegase (z.B. nach Fischer-Tropsch), Stadtgas (Leuchtgas, Steinkohlengas) und\nandere Gemische von Gasen der Ziffer 1 a) der Rn. 131, wie z. B. Gemisch von Kohlenoxyd und\nWasserstoff.\n2. Verdichtetes Olgas (Fettgas).\n3. Sauerstoff mit höchstens 3 0/o Wasserstoff, Gemische von Sauerstoff mit Kohlendioxyd mit höchstens\n20 0/o Kohlendioxyd, Stickstoff, Preßluft, Nitrox (Gemisch von 20 0/e Stickstoff und 80 °/e Sauerstoff),\nBortrifluorid, Helium, Neon, Argon, Krypton und Gemische von Edelgasen untereinander, Gemische\nvon Edelgasen mit Sauerstoff und Gemische von Edelgasen mit Stickstoff.\nFür Xenon siehe Ziffer 9; für Sauerstoff siehe auch Rn. 131 a, unter a).\nB. Verflüssigte Gase (siehe auch Rn. 131 a, unter b) und c)]:\nAls verflüssigte Gase im Sinne des RID gelten solche, deren kritische Temperatur gleich oder höher\nals - 10° C ist.\na) Verflüssigte Gase mH einer kritischen Temperatur von gleich oder höher als\n70° C:\n4. Verflüssigtes Olgas, das bei 70° C einen Dampfdruck von nicht mehr als 41 kg/cm' hat (Z-Gas).\n5. Bromwasserstoff, Fluorwasserstoff, Schwefelwasserstoff, Ammoniak, Chlor, Schwefeldioxyd\n(schweflige Säure), Stickstofftetroxyd, T-Gas (Gemisch von Äthylenoxyd mit höchstens 10 Gewichts-\nprozenten Kohlendioxyd, das bei 700/o einen Dampfdruck von nicht mehr als 29 kg/cm1 hat).\n6. Propan, Zyklopropan, Propylen, Butan, Isobutan, Butadien, Butylen und Isobutylen.\nBem. Für die tedmisdien. nicht reinen, verflüssigten Gase siebe Ziffer 7.\n7. Gemische von Kohlenwasserstoffen, gewonnen aus Erdgas oder bei der Verarbeitung von Mineralöl-\nprodukten, Kohle usw. sowie die Gemische der Gase der Ziffer 6, die als\nGemisch A bei 70° C einen Dampfdruck von nicht mehr als 11 kg/cm 1 haben und deren Dichten\nbei 50° C den Wert von 0,48 nicht unterschreiten,\nGemisch AO bei 70° C einen Dampfdruck von nicht mehr als 16 kg/cm1 haben und deren Dichten\nbei 50° C den Wert von 0,49 nicht unterschreiten,\nGemisch A 1 bei 70° C einen Dampfdruck von nicht mehr als 21 kg/cm2 haben und deren Dichten\nbei 50° C den Wert von 0,46 nicht unterschreiten,\nGemisch B bei 70° C einen Dampfdruck von nicht mehr als 26 kg/cm1 haben und deren Dichten\nbei 50° C den Wert von 0,45 nicht unterschreiten,\nGemisch C bei 70° C einen Dampfdruck von nicht mehr als 31 kg/cm2 haben und deren Dichten\nbei 50° C den Wert von 0,44 nicht unterschreiten.\nBem. Für die vorerwähnten Gemisdie sind auch folgende Handelsnamen als Stoffbezeidmung zulässig:\nBenennung ln Ziffer 7         Handelsnamen\nGemisdi A und Gemisch A 0           Butan\nGemisdi C                          Propan\nFür Butan siehe auch Rn. 131 a, unter d).\n8. a) Dimethyläther (Methyläther), Vinylmethyläther, Methylchlorid (Monochlormethan), Methylbromid\n(Monobrommethan), Athylchlorid (Monochloräthan), letzteres auch parfümiert (Lance-Parfüm),\nChlorkohlenoxyd          (Phosgen),      Vinylchlorid,     Vinylbromid,       Methylamin        (Monomethylamin),\nDimethylamin, Trimethylamin, Athylamin (Monoäthylamin), Athylenoxyd.\nBem. 1. Vinylmethyläther, Vinyldilorid und Vinylbromid werden zur Beförderung nur zugelassen, wenn sie In geeigneter\nWeise stabilisiert sind. Athylenoxyd wird nur zugelassen, wenn es keine Verunreinigungen (wie Säuren. Basen,\nChloride usw.) enthält, weldie die Polymerisation begünstigen, und wenn es in Gefäßen enthalten ist, die von\nStoffen, weldie die Polymerisation begünstigen (wie z.B. Wasser, Eisenoxyden oder Eisend,loriden) vollkommen\nfrei sind.\n2. Für die zur Selbstpolymerisatlon neigenden Gase der Ziffer 8 a) siehe auch Rn. 153 (3).\n3. Ein Gemisch von Methylbromid -und Athylenbromid mit höchstens 50 Gewiditsprozenten Methylhromid gilt nidit\nals verllüssigtes Gas und ist daher den V orsdirilten des RIO nidit unterstellt.\n-","118                                        Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1956, Teil II\nb) le    dichlorodifluoromelhane, le dichloromonofluoromethane, le monochlorodifluoromelhane,                                      le\ndichlorotetraf!uorethane (CF2CI-CF2Cl), Je monochlorotrifluorethane (CH 2Cl-CF 3);\nNota. Pour les gaz precitf!s, les noms suivants, usitf!s par le commerce, sont admis pour la designation de ces matieres:\nDenomination sous 8° bJ                                                  Noms uslles par le commerce\nlrf?'on       arcton     isceon     frigen      a/gofrene\nN~           N°         N°          N°         NO\nDidllorodifluoromethane                                            12          6         122          12         2\nDidlloromonofluoromethane                                         21           1         121         21          5\nMonodtlorodifiuoromethane                                         22           4         112         22          6\nDichlorotetrafluorethane (CF.,CJ-CF.,Cl)                         114          33         224        114         80\nMonochlorotrifluorethane (CHtCI-CF3)                                                                            67\nc) !es melanges de matieres enumerees sous 8° b) qui, comme\nmelange F 1, ont a 70° C une tension de vapeur ne depassant pas 13 kg/cm 2 et a 50° C une densite\nnon inferieure a celle du dichloromonofluoromethane (1,30),\nmelange F 2, ont a 70° C une tension de vapeur ne depassant pas 19 kg/cm 2 et a 50° C une densite\nnon inferieure a celle du dichlorodifluoromethane (1.21),\nmelange F 3, ont a 70° C une tension de vapeur ne depassant pas 30 kg/cm 2 et a 50° C une densite\nnon inferieure a celle du monochlorodifluorornethane (1,09).\nNota. Le trichloromonoßuoromethane (lreon II, arcton 9, isceon 131, lrigen II, algolrene !), le trichlorotrißuoreth~ne\n(CFCI 2-CF2CI) (freon t 13, isceon 233, lrigen t 13, algolrene 60) et le monodtlorotrifluorethane (CHFCI-CHF2) (lreon\n133, isceon 213, frigen 133, algolrene 651 ne sont pas des gaz liquefies et, des lors, ne sont pas soum,s aux pres-\ncriptions du RID; ils peuvent toutelois entrer dans la composilion des melanges F I ä F 3.\nb) Gaz liquefies ayant une temperature critique egale ou superieure a - 10° C, mais\ninferieure ä 70° C:\n9° Le xenon, l'anhydride carbonique (acide carbonique), y compris les melanges d'anhydride carbonique\navec.au plus 170/o en poids d'oxyde d'ethylene, ainsi que !es tubes renfermant de l'anhydride car-\nbonique pour Je tir au charbon (tels que les tubes Cardox charges), le protoxyde d'azote (gaz hila-\nrant), l'ethane, l'ethylene.\nPour l'anhydride carbonique, voir aussi marg. 131 a), sous e).\nNota. Par tube pour le tir au dl.arbon, on entend des engins d'acier, ä paroi tres t?pdisse, pourvus d'.une plaquette\nde rupture, et qui renferment d'une part de l'anhydride carbonique, d'autre part une cartouche (appelee generale-\nment el<'ment chaullant) dont la mise a leu ne peu! se faire qu'au moyen d'un courant electrique; la composition\nque renlerme l'element dlaullant doit etre teile qu'elle ne puisse pas deßagrer lorsque l'engin n'est pas garni\nd'anhydride carbonique sous pression. Les tubes Cardox ou similaires, remis au transport, doivent etre d'un des\nmodE!les qui ont recu l'agrement d'une administration gouvernementale, pour leur emploi dans les mines.\n10° L'acide chlorhydrique anhydre (acide chlorhydrique liquefie), l'hexafluorure de soufre, le chloro-\nlrifluoromethane.\nNota. Pour Je chlorotrißuoromethane, les noms suivants, usites par le commerce, sont admis pour la designation de\ncette maliere, treon 13, arcton 3, isceon 113, lrigen 13, algotrene 3.\nC. Gaz liquefies fortement refrigeres, ayant une temperature crilique inferieure a - 10° C:\n11 ° L'air liquide, l'oxygene liquide et l'azote liquide, meme melanges aux gaz rares, les melanges liquides\nd'oxygene et d'azote, meme s'ils contiennent des gaz rares, et les gaz rares liquides.\nD. Gaz dissous sous pression:\n12° L'ammoniac dissous dans l'eau\na) avec plus de 35 et au plus 400/o d'ammoniac,\nb) avec plus de 40 et au plus 500/o d'ammoniac.\nNota. L'eau ammoniacaJe dont· Ja teneur en ammoniac n'excede pas 35             1/, n'est pas soumise aux prescriptions du RID.\n13° L'acetylene dissous dans un solvant (par ex. l'acetone), absorbe par des matieres poreuses.\nE. Recipients vides:\n14° Les recipients vides, ayant renferme des gaz des 1° a 10°, 12° et 13°.\nNota. l. Sont consideres comme reciplents vides ceux qui, apres la vidange des gaz des 1° a 10°, 12° et 13°, renferment\nencore de petites quantites de reliquats.\n2. Les recipients vides ayant renferme des gaz du tt 0 ne sont pas soumis aux prescriptions du RID.\n131 a   Ne sont pas soumis aux conditions de transport du RIO les gaz remis au transport conformement aux\ndispositions ci-apres:\na) l'oxygene {3°), s'il est comprime jusqu'a 0,3 kg/cm 2 et renferme dans des ballons en caoutchouc,\ntissus impregnes ou matieres analogues;\nb) les gaz liquefies en quantites de 20 1 au plus renfermes dans les appareils frigorifiques (frigidaires,\nmachines a glace, etc.) et necessaires a leur fonctionnement;\nc) !es gaz liquefies, qui ne sont ni toxiques, ni corrosifs, ni inflammables (par ex. !es hydrocarbures\nchlores et fluores, etc.) servant d'agents de dispersion de matieres diverses (liquides detersifs, des-\ninfectants, etc.) et qui sont contenus dans des recipients appropries prets a l'emploi, de capacite totale\nne depassant pas 350 cm3 ;                                                                                ·\nd) le butane (7°), en quantites de 100 g au plus, contenu dans !es briquets de poche ou de table ainsi que\ndans !es ampoules, cartouches ou reservoirs de rechange de ces briquets; un colis ne doit pas peser\nplus de 10 kg;\ne) l' anhydride carbonique liquefie (9°):\n1. en recipients sans joint, en acier au carbone ou en alliages d'aluminium, d'une capacite de 220 cm3\nau plus, renfermant 0,75 g au plus d'anhydride carbonique pour 1 cm 3 de capacite;\n2. en capsules metalliques (sodors, sparklets), si l'anhydride carbonique a l'etat gazeux ne contient\npas plus de 0,50/o d'air et si les capsules renferment 25 g au plus d_'anhydride carbonique et 0,75 g\nau plus pour 1 cm~ de capacite.","i'\nI'\nNr. 3 -    Tag der Ausgabe: Bonn, den 18. Februar 1956                                            119\n.\nb) Dichlordifluormethan, Dichlormonofluormethan, Monochlordifluormethan,                           Dichlortetrafluoräthan\n(CF2Cl-CF2Cl) Monochlortrifluoräthan (CH2Cl-CF3).\nBem. Für die vorerwähnten Gase sind auch folgende Handelsnamen als Stoffbezeichnung zulässig:\nBenennung In Ziller 8 b)                                          Handelsnamen\nFreon       Arcton    fsceon        Frigen    Algolrene\nNO         NO         NO            NO         NO\nDidllordifluormethan                                         12         ll        122            12         2\nDidllormonofluormetban                                     21          7         121            21         5\nMonodllordißuormethan                                      22          4         112            22         6\nDidllortetraßuoräthan (CF2 CI-CF2 CI)                      114         33         224          114        80\nMonochlortrißuoräthan (CH 2CI-CF:il                                                                        67\nc) Mischungen der in Ziffer 8 b) aufgezählten Stoffe, die als\nGemisch F 1 bei 70° C einen Dampfdruck von nicht mehr als 13 kg/cm! haben und deren Dichten\nbei 50° C diejenige von Dichlormonofluormethan (l,30) nicht unterschreiten,\nGemisch F2 bei 70° C einen Dampfdruck von nicht mehr als 19 kg/cm! haben und deren Dichten\nbei 50° C diejenige von Dichlordifluormethan (1,21) nicht unterschreiten,\nGemisch F 3 bei 70° C einen Dampfdruck von nicht mehr als 30 kg/cm2 haben und deren Dichten\nbei 50° C diejenige von Monochlordifluormethan (l,09) nicht unterschreiten.\nBem. Trichlormonoßuormethan (Freon II, Arcton 9, Isceon 131. Frigen 11, Algolrene 1). Tri<hlortrißuoräthan (CFCl2CF2CI)\n!Freon 113, Isceon 233, Frigen 113. Algofrene 60) und Monodllortrißuoräthan (CHFCi-CHF 2 ), (Freon 133, lsceon 213,\nFrigen 133, Algofrene 65) sind keine verflüssigten Gase und daher den Vors<hriften des RID nidit unterstellt; sie\nkönnen aber in den Gemisdien F 1 bis F 3 enthalten sein.\nb) Verflüssigte Gase mit einer kritischen Temperatur von gleich oder über - 10°C,\naber unter 70°C:\n9. Xenon, Kohlendioxyd (Kohlensäure), einschließlich Gemische von Kohlendioxyd mit höchstens\n17 Gewichtsprozenten Athylenoxyd sowie Kohlendioxyd enthaltende Röhren zum Auflockern der\nKohlenflöze (wie gefüllte Cardoxröhren), Stickoxydul (Lachgas), Athan, Athylen.                             ·\nFür Kohlendioxyd siehe auch Rn. 131 a, unter e).\nBem. Unter Röhren zum Auflod<em der Kohle versteht man dickwandige, mit einem Sidlerungsplättdlen versehene\nStahlbehälter, die Kohlendioxyd und eine allgemein als Erwärmungselement bezeidlnete Patrone enthalten, deren\nEntzündung nur auf elektrischem Wege erfolgen kann: das Erwirmungselement muß so besmaffen sein, daß es\nnidlt explosionsartig verbrennen kann, wenn der Behälter nidit mit Kohlendioxyd unter Drude gefüllt ist. Cardo~-\nröhren oder ähnliche Röhren, die zur Beförderung aufgegeben werden, müssen einem der Muster entspredlen, die\nvon einer staatlidlen Behörde zum Gebraudi in den Bergwerken zugelassen sind.\n10. Chlorwasserstoif, Schwefelhexafluorid, Chlortrifluormethan.\nllem. Für Chlortrißuorrnethan sind 11udi folgenC:e Handeisnamen als Stoffbezeidlnung zulässig: Freon 13, Arcton 3,\nlaceon 113, Frigen 13, Algolrene 3.\nC. Tiefgekühlte verflüssigte Gase mit einer kritisdlen Temperatur unter - 10° C:\n11. Flüssige Luft, flüssiger Sauerstoif und flüssiger Stidcstoif, auch in Mischung mit Edelgasen, flüssige\nGemische von Sauerstoif und Stickstoff, auch solche, die Edelgase enthalten, und flüssige Edelgase.\nD. Unter Druck gelöste Gase:\n12. Ammoniak, in Wasser gelöst,\na) mit über 35 bis höchstens 40 8 /o Ammoniak,\nb) mit über 40 bis höchstens 50 8 /o Ammoniak.\nBem. Ammoniakwasser mit nicht mehr als 35 1/, Ammoniak ist den Vorschriften des RID nicht unterstellt.\n13. Azetylen, gelöst (Azetylendissous, Dissousgas) in einem von poröser Masse aufgesaugten Lösungs-\nmittel, z. B. Azeton.\nE. Entleerte Gefäße:\n14. Leere Gefäße, die Gase der Ziffern 1 bis 10, 12 und 13 enthielten.\nBem. 1. Gefäße, in denen nad1 Entnahme der Gase der Ziffern 1 bis 10, 12 und 13 geringe Reste verblieben sind, werden\nals entleert angesehen.                                   ,\n2. Die von den Gasen der Ziffer 11 entleerten Gefäße sind den Vorschriften des RID nicht unterstellt.\nGase, die unter den nachstehenden Bedingungen zur Beförderung aufgegeben werden, sind den Beförde-                                  131 a\nrungsvorschriften des RIO nicht unterstellt:\na) Sauerstoff (Ziffer 3), bis zu 0,3 kg/cm2 verdichtet, in Säcken aus Gummi, imprägnierten Geweben\noder ähnlichen Stoffen;\n• b) verflüssigte Gase in Mengen von höchstens 20 Liter in Kühlapparaten (Eisschränken, Eismaschinen\nusw.), die zu ihrem Betrieb dienen;                                                                                           ·\nc) verflüssigte Gase, die weder giftig, noch ätzend, noch entzündbar sind (z. B. Chlorfluorkohlenwasser-\nstoffe usw.) und die als Zerstäubungsmittel für verschiedene Stoffe dienen (Reinigungs-, Desinfektions-\nflüssigkeiten usw.), in geeigneten gebrauchsfertigen Gefäßen mit einem Fassungsraum von höchstens\n350 cm3 ;\nd) Butan (Ziffer 7) in Mengen von höchstens 100 g in Taschen- oder Tischfeuerzeugen sowie in hierfür\nbestimmten Ersatzampullen oder -reservoirs; das Versandstück darf nicht .schwerer sein als 10 kg;\ne) verflüssigtes Kohlendioxyd (Ziffer 9):\nl. in nahtlosen Gefäßen aus Kohlenstoffstahl oder Aluminiumlegierungen mit einem Fassungsraum\nvon höchstens 220 cm3 , die höchstens 0,75 g Kohlendioxyd auf 1 cm 3 Fassungsraum enthalten dürfen;\n2. bis zu 25 g Kohlendioxyd, in gasförmigem Zustande nicht mehr als 0,5 0/a Luft enthaltend, in\n~\nmetallenen Kapseln (Sodors, Sparklets), die höchstens 0,75 g Kohlendioxyd auf 1 cm 3 Fassungs-\nraum enthalten dürfen.\n1\n'","120                                      Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1956, Teil II\n2. Conditions de transport\n(Les prescriptions relatives aux recipients vides sont reunies sous F)\nA. Colis\n1. Conditions generales d'emballage\n132     (1) Les matieres dont sont constitues !es recipients et les fermetures ne doivent pas etre attaquees par\nle contenu ni former avec celui-ci de combinaisons nocives ou dangereuses.\")\n(2) Les emballages, y compris les fermetures, doivent, en toutes parties, etre solides et forts de maniere\nA exclure tout relac:hement en cours de route et ä repondre surement aux exigences normales du\ntransport. Lorsque des emballages exterieurs sont prescrits, les recipients doivent etre solidement\nassujettis dans ces emballages.\n(3) Les recipients en metal destines au transport des gaz des 1° ä 10°, 12° et 13° (excepte les bouteilles\net les tubes en metal cites aux marg. 135 (3) et 136] ne doivent contenir que le gaz ä l'epreuve duquel\nils ont ete soumis et dont le nom est inscrit sur le recipient (voir marg. 145 (1) a)).\nOn peut toutefois faire exception:\n1° pour_ les recipients en metal eprouves pour le propane (6°). Ces recipients peuvent egalement etre\nremplis avec du butane (6°); la pression d'epreuve prescrite pour le propane et la charge maximum\nadmissible respectivement pour le propane et le butane doivent toutefois etre appliques. Le nom des\ndeux gaz, la pression d\"epreuve prescrite pour le propane et les poids du chargement maximum\nadmissible pour le propane et le butane doivent etre frappes sur le recipient;\n2° pour les recipients en metal eprouves pour les melanges du 7°:\na) les recipients eprouves pour le melange A O peuvent egalement etre remplis avec le melange A.\nLe degre de remplissage doit etre egal a celui qui est prescrit pour le melange A O;\nb) les recipients eprouves pour le melange A 1 peuvent egalement etre remplis avec les melanges A ou\nA 0. Le degre de remplissage doit etre egal a celui qui est prescrit pour le melange A 1;\nc) les recipients eprouves pour le melange B peuvent egalement etre remplis avec les melanges A,\nA O ou A 1. Le degre de remplissage doit etre egal a celui qui est prescrit pour le melange B;\nd) les recipients eprouves pour le melange C peuvent egalement etre remplis avec les melanges A,\nA 0, A 1 ou B. Le degre de remplissage doit etre egal a celui qui est prescrit pour le melange C;\nNotil. Pour !es wagons-reservoirs. voir marg. 157 (1) m).\n3° pour les recipients en metal eprouves pour le dichloromonofluoromethane [8° b)]. Ces recipients\npeuvent egalement etre remplis avec le melange F 1 [8°c)]. Le nom du gaz doit etre trappe sur le\nrecipient comme suit: « dichloromonofluoromethane • (resp. un nom admis, usite par le commerce)\net « melange F 1 »;\n4° pour les recipients en metal eprouves pour le dichlorodifluoromethane [8° b)l. Ces recipients peuvent\negalement etre remplis avec les melanges F 1 ou F 2 [8°c)]. Le nom du gaz doit etre frappe sur le\nrecipient comme suit: « dic:hlorodifluoromethane » ('resp. un nom admis, usite par Je commerce) et\n« melanges F 1 ou F 2 », ainsi que le poids du chargemen t maximum admissible pour le melange F 1;\n5° pour les recipients en metal eprouves pour le monoc:h.lorodifluoromethane [8° b)]. Ces recipients\npeuvent egalement etre remplis avec les melanges F 2 ou F 3 [8°c)). Le nom du gaz doit etre trappe\nsur le recipient comme suit: « monochlorodifluoromethane • (resp. un nom admis, usite par le com-\nmerce) et « melanges F 2 ou F 3 », ainsi que le poids du chargement maximum admissible pour le\nmelange .F 2;\n6° pour les recipients en metal eprouves pour les melanges du 8° c):\na) les recipients eprouves pour le melange · F 2 peuvent egalement etre remplis avec le melange F 1.\nLe .poids du chargement maximum admissible doit etre egal a celui qui est prescrit pour le\nmelange F 2;,\nb) les recipients eprouves pour le melange F 3 peuvent egalement etre remplis avec les melanges F 1\nou F 2. Le poids du chargement maximum admissible doit etre egal a celui qui est prescrit pour\nle melange F 3.\nNota. Pour Jes wagons-reservoirs, voir marg. 157 (1) n).\nPour 1° ä 6°, voir aussi marg. 142, 145 (1) a) et 147.\n2. Emballage de matieres isolees\na. Nature des recipients\n133     (1) Les recipients destines au transport des gaz des 1° a 10°, 12° et 13° seront fermes et etanc:hes de\nmaniere a eviter l\"echappement des gaz.\n(2) Ces recipients seront en acier au carbone ou en alliage d'acier (aciers speciaux).\nPeuvent toutefois etre utilises:\nt. des recipients en cuivre pour:\na) les gaz comprimes (1 ° a 3°), a l\"exclusion du fluorure de bore (3°), dont la pression de charge-\nment a une temperature ramenee a 15° C n·excede pa:; 20 kg/cm2 ;\nb) les gaz liquefies suivants: l'anhydride sulfureux et le gaz T (5°), tous les gaz du 8°, a rexclu•\nsion de l\"oxychlorure de carbone, de la monomethylamine, de la dimethylamine, de la trimethyl-\namine et de la monoethylamine;\n2. des recipients en alliages d'aluminium (voir Appendice II) pour:\na) les gaz comprimes (1° a 3°), a l\"exclusion du fluorure de bore (3°);\nb) les gaz liquefies suivants: le gaz d\"huile liquefie (4°), l\"anhydride sulfureux et le gaz T (5°), les gaz\ndes 6° et 7° exempts d\"impuretes alcalines, l\"oxyde de methyle et. l\"oxyde d\"ethylene (8° a)l,\nles gaz des 8°b) etc) et 9°, l'hexafluorure de soufre et le chlorotrifluoromethane (10°). L\"anhy-\ndride sulfureux, les gaz des 8° b) et c) ainsi que le chlorotrifluoromethane doivent etre secs.\nL'hexafluorure de soufre doit etre absolument pur,\nc) racetylene dissous (13°).\n•) II y a lieu de prendre soin, d'une part Jors du remplissage des recipients, de n'introduire dans ceux•cl aucune humidite et,\nd'autre part, apres !es epreuves de pression hydraulique (voir marg. 143) effectuees avec de J'eau ou avec des solutions aqueuses,\nd'assecher completement les recipients.","•\nt.,.·. j'\n<\n• Nr. 3 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 18. Februar 1956                                   121\n:1                                                         2. Beförderungsvorsduiften\n(Die Vorsdl~iften für entleerte Gefäße sind im Absdlnitt F zusammengefaßt)\nA. Versandstücke\n1. Allgemeine Verpackungsvorschriften\n(1) Der Werkstoff der Gefäße und ihrer Verschlüsse darf vom Inhalt nidlt angegriffen werden und                          132\nkeine schädlidlen oder gefährlidlen Verbindungen mit ihm eingehen.*)\n(2) Die Packungen samt Verschlüssen müssen in allen Teilen so fest und •stark sein, daß sie sidl unter-\nwegs .nidlt lockern und der üblichen Beansprudlung während der Beförderung zuverlässig standhalten.\nSofern eine äußere Verpackung vorgeschrieben ist, sind die Gefäße darin zuverlässig festzulegen.\n(3) Die Metallgefäße für die Gase der Ziffern 1 bis 10, 12 und 13 [ausgenommen die in Rn. 135 (3) und\n136 erwähnten Flaschen und Metallröhren] dürfen nur mit demjenigen Gas gefüllt werden, für weldles\nsie geprüft wurden und dessen Benennung auf dem Gefäß vermerkt ist [siehe Rn. 145 (1) a)].\nEille Ausnahme darf jedodl gemadlt werden:\n1. für Metallgefäße, die für Propan (Ziffer 6) geprüft wurden. Diese Gefäße dürfen audl mit Butan\n(Ziffer 6) gefüllt werden, wobei jedodl der für Propan vorgesdlriebene Prüfdruck und die höchst-\nzulässige Füllung für Propan bzw. Butan anzuwenden sind. Auf dem Gefäß müssen die Bezeidl-\nnung der beiden Gase, der für Propan vorgesdlriebene Prüfdruck und die für Propan und Butan\nzulässigen Höchstgewichte der Füllungen eingesdllagen sein;\n2. für Metallgefäße, die für die Gemisdle der Ziffer 7 geprüft wurden:\na) die für das Gemisdl A 0 geprüften Gefäße dürfen audl mit dem Gemisdl A gefüllt werden.\nDer Füllungsgrad muß gleich sein demjenigen für das Gemisch A0;\nb) die für das Gemisch Al geprüften Gefäße dürfen audl mit den Gemischen A oder A0 gefüllt\nwerden. Der Füllungsgrad muß gleich sein demjenigen für das Gemisch A 1;\nc) die für das Gemisch B geprüften Gefäße dürfen auch mit den Gemischen A, A 0 oder A 1 gefüllt\nwerden. Der Füllungsgrad muß gleich sein demjenigen für das Gemisch B;                                    ·\n.d) die für das Gemisch C geprüften Gefäße dürfen auch mit den Gemischen A, A 0, A 1 oder B\ngefüllt werden. Der Füllungsgrad muß gleich sein demje·nigen für das Gemisch C;\nBem. Für Behälterwagen siehe Rn. 157 Abs. (!) m).\n3. für Metallgefäße, die für Dichlormonofluormethan [Ziffer Sb)) geprüft werden. Diese Gefäße\ndürfen auch mit dem Gemisch F 1 [Ziffer 8 c)) gefüllt werden; Auf den Gefäßen muß die Benen-\nnung des Gases wie folgt eingeschlagen sein: « Dichlormonofluormethan » (bzw. ein dafür zu-\ngelassener Handelsname) und « Gemisch F 1 »;\n4. für Metallgefäße, die für Dichlordifluormethan [Ziffer Sb)] geprüft werden. Diese Gefäße dürfen\nauch mit den Gemischen F 1 oder F 2 [Ziffer 8 c}) gefüllt werden. Auf den Gefäßen muß die Benen-\nnung des Gases wie folgt eingeschlagen sein: « Dichlordifluormethan.» (bzw. ein dafür zugelassener\nHandelsname) und « Gemisch F 1 oder F2» sowie als zulässiges Höchstgewicht der Füllung das-\njenige des Gemisdles F 1;                             •\n5. für Metallgefäße, die für Monochlordifluormethan [Ziffer Sb)) geprüft wurden. Diese Gefäße\ndürfen auch mit den Gemischen F2 oder F3 [Ziffer Sc)] gefüllt werden. Auf den Gefäßen muß die\nBenennung d~s Gases wie folgt eingeschlagen sein: « Monodllordifluormethan » (bzw. ein dafür\nzugelassener Handelsname) und «Gemisch F2 oder F3» sowie als zulässiges Höchstgewidlt der\nFüllung dasjenige des Gemisches F2;\n6. für Metallgefäße, die für die Gemische der Ziffer 8 c)· geprüft wurden:\na) die für das Gemisch F 2 geprüften Gefäße dürfen auch mit dem Gemisdl F 1 gefüllt werden. Die\nhöchstzulässige Füllu~g muß gleidl sein derjenigen für das Gemisdl F2;\nb) die für das Gemisch F3 geprüften Gefäße dürfen auch mit den Gemischen F 1 oder F2 gefüllt\nwerden. Die höchstzulässige Füllung muß, gleich sein derjenigen für das Gemisch F 3.\n. Bem. Für Behälterwagen siehe Rn. 157 Abs. (l~n).\nZu 1 bis 6 siehe auch Rn. 142, 145 (1) a) und 147.\n2. Verpa.ckung der einzelnen Stoffe\na. Gefäßarten                     ·\n(1) Die Gefäße für die Gase der Ziffern 1 bis 10, 12 und 13 müssen so verschlossen und so dicht sein,                   133\ndaß ein Entweidlen V!'.>n Gasen ausgesdllossen ist.\n(2) Diese Gefäße müssen aus Kohlenstoffstahl oder aus legiertem Stahl. (Spezialstahl) hergestellt sein.\nEs sind jedoch auch zugelassen:\n1. Gefäße aus Kupfer für:\na) verdichtete Gase (Ziffern 1 bis 3) - ausgenommen Bortrifluorid (Ziffer 3) - deren Füllungs-\ndruck, bezogen auf 15° C, 20 kg/cmt nicht übersteigt;\nb) folgende verflüssigte Gase: Schwefeldioxyd und T-Gas (Ziffer 5), alle Gase der Ziffer 8, mit\nAusnahme von Chlorkohlenoxyd, Methylamin, Dimethylamin, Trimethylamin und Athylamin;\n2. Gefäße aus Aluminiumlegierungen (siehe Anhang II} für:\na) verdichtete Gase (Ziffern 1 bis 3), ausgenommen Bortrifluorid (Ziffer 3);\nb) folgende verflüssigte Gase: verflüssigtes Olgas (Ziffer 4), Schwefeldioxyd und T-Gas (Ziffer 5),\ndie Gase der Ziffern 6 und 7, sofern sie alkalifrei sind, Dimethyläther und Äthylenoxyd [Ziffer\nSa)], die Gase der Ziffern 8b) und c) und 9 sowie Sdlwefelhexafluorid und Chlortrifluormethan\n(Ziffer 10). Schwefeldioxyd und die Gase der Ziffern Sb) und c) sowie Chlortrifluormethan müs•\nsen trocken sein; Schwefelhexafluorid muß vollkommen rein sein;\nc) gelöstes Azetylen (Ziffer- 13).\n•J Es muß darauf geachtet werden, daß beim Füllen der Gefäße keine Feuchtigkeit hineingelangt und daß die Gefäße nach den\nFlüssigkeitsdrudtproben (si<ehe Rn. 143) mit Wasser oder wässerigen Lösungen vollkommen getrodtnet werden.","122                                    Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1956, Teil II\n134      (1} Les recipients pour l'acetylene dissous (13°} seront entierement remplis d'une matiere poreuse, d'un\ntype agree par l'autorite competente, repartie uniformement, qui\na) n'attaque pas les recipients· et ne forme de combinaisons nocives ou dangereuses ni avec race-\ntylene, ni avec le solvant;\nb) ne s'affaisse pas, meme apres un usage prolonge et en cas de secousses, a une temperature pouvant\natteindre 60° C;\nc) soit capable d'empecher la propagation d'une decomposition de l'acetylene dans la masse.\n(2) Le solvant ne doit pas attaquer les recipients.\n135     {1} Les gaz liquefies suivants peuvent en outre, par petites quantites, etre transportes dans de forts\ntubes en verre qui ne doivent cependant etre rem.plis:\na) que de 3 g au plus d'anhydride carbonique, de protoxyde d'azote, d'ethane ou d'ethylene (9°) et\nseulement jusqu'a. la moitie de leur capacite,                            ·                                  •\nb) que de 20 g au plus d'ammoniac, de chlore, de J>eroxyde d'azote (5°), de cyclopropane (6°), de\nbromure de methyle ou de chlorure d'ethyle l8 Jl.}l et seulement jusqu·aux deux tiers de leur\ncapacite;\nc) que de 100 g au plus d'anhydride sulfureux (5°) ou d'oxychlorure de carbone (8° a)J et seulement\njusqu'aux trois quarts de leur capacite.\n(2) Les tubes en verre seront scelles a la lampe et assujettis isolement, avec interposition de terre\nd'infusoires formant tampon, dans des capsules en töle fermees, qui seront placees, soit seules, soit en\ngroupes, dans une caisse en b_ois (voir aussi marg. 149).\n(3) Pour l'anhydride sulfureux (5°) sont egalement adm.ises de petites bouteilles en alliages d'aluminium,\nsans joint, renfennant au plus 100 g d'anhydride sulfureux et qui seront remplies. seulement jusqu'aux\ntrois quarts de leur capacite. Les bouteilles seront fennees de fac;:on etanche, par exemple par l'introduction\ndans le col de la bouteille d'un bouchon conique en alliages d'aluminium. Elles seront separees les unes\ndes autres et placees dans des caisses en bois.\n136    (1) Le gaz T (5°}, ainsi que les gaz des 6° a 8°, a. l'exclusion de l'oxychlorure de carbone (8° a)] peuvent\naussi etre renfermes dai:i,s de forts tubes en verre ou en metal, par' quantites de 150 g au plus et sous reserve\ndes conditions relatives au degre de rempliss·age (marg. 147}. Les tubes en metal seront fabriques avec un\nmetal admis au marg. 133 (2). Tous les tubes seront assujettis, avec interposition de matieres · formant\ntampon, dans des caissettes en bois ou en carton, qui ne peuvent renfermer que 600 g au plus de liquide.\nCes caissettes seront placees dans des caisses en bois doublees a l'interieur par un revetement de töles\nassemblees par brasage tendre, lorsque leur contenu liquide pese plus de 5 kg.\nLes tubes en verre ou en metal doivent etre exempts de defauts de nature a en affaiblir la resistance;\nen particulier, lorsqu'il s'agit. de tubes en verre, les tensions internes doivent avoir ete convenablement\nattenuees. L'epaisseur des parois ne peut en aucun cas etre inferieure ä 2mm.\nL'etancheite du systeme de fermeture doit etre garantie par un dispositif complementaire (coiffe, cape,\nscelle:i:qent, ligature, etc.), propre a eviter tout relächement au cours du transport.-\n(2) Un colis ne doit pas peser plus de 75 kg.\n137    (1} · Les gaz du 11 ° seront renfermes:\na) dims des recipients en verre a. double paroi dans laquelle on a .fait le vide et qui seront entoures ·\nde matiere isolante et absorbante, qui sera en outre incombustible· pour les recipients d'air liquide\net d'oxygene liquide. Les recipients en verre~seront proteges par des paniers en fil de fer et places\ndans des caisses en metal ou ·en bois;                                            ·\nb) dans des recipients en une autre matiere, ä condition qu'ils soient proteges contre la transmission\nde la chaleur, de maniere a ne pouvoir se couvrir ni de rosee ni de givre. Un autre emballage de\nces recipients n'est pas necessaire.\n(2) Les recipients seront fermes par des bouchons permettant l'echappement des gaz, empechant la pro-\njection du liquide et fixes de maniere a. ne pouvoir tomber.\nb. Conditions relatives aux recipients metalliques\n(El!es ne sont pas applicables aux recipients \"destines au transport des gaz du 11° ni aux bouteilles en alliages d'aluminium\ndu marg. 135 (3), ni aux tubes en meta! mentionnes au marg. 136; quant aux recipients des wagons-reservoirs, voir aussi marg. 157\net 158).\n1. Construction et equipenient [voir aussi marg. 164 (2))\n138     (1) La contrainte du metal au point le plus sollicite du recipient sous la pression d'epreuve (marg. 142,\n146 et 147) ne doit pas depasser ¼ de la limite d'elasticite apparente. On entend par limite d'elasticite\napparente la contrainte qui a produit un allongement permanent de 2 °/oo (c'est-a-dire 0,2~/o) de la longueur\nentre reperes de l'eprouvette.                                                                                    ·\n(2} Les recipients peuvent etre construits sans joint, soudes, rives ou brases dur. Le soudage, le rivetage\net le brasage dur ne sont toutefois admis qu·a condition que le constructeur en garantisse la bonne execu-\ntion et que les autorites competentes du pays d'origine y aient donne leur ·agrement. Pour les recipients\nsoudes, on devra employer des aciers (au carbone ou allies) pouvant etre soudes avec toute garantie.\nLes recipients en acier dont la pression d'epreuve depasse 60 kg/cm! doivent etre sans joint. Toutefois,\nles recipients en acier destines a. contenir des gaz comprimes des 1° et 3°, a. l'exception de l'oxyde de\ncarbone, du methane [1 ° a)J, des gaz du 1° b) et du fluorure de bore (3°}, dont la pression d'epreuve depasse\n60 kg/cm2 et dont la capacite n'est pas superieure ä 10 litres, pourront aussi etre soudes.\n(3) Les recipients en alliage d'aluminium doivent ~tre sans joint.\n-","• Nr. 3-Tag der Ausgabe: Bonn, den 18. Februar 1956                                               123\n(1) Die Gefäße für gelöstes Azetylen (Ziffer 13) müssen ständig ganz ausgefüllt sein mit einer behördlich                      134\nzugelassenen, gleichmäßig verteilten porösen Masse, welche\na) die Gefäße nicht angreift und weder mit dem Azetylen noch mit dem Lösungsmittel schädliche\noder gefährliche Verbindungen eingeht,                 ·                        -\nb) auch Iiach längerem Gebrauch, bei Erschütterungen und bei Temperaturen bis 60° C nicht zu-\nsammensinkt,                                                                           ·\nc) geeignet ist, die Verbreitung einer Zersetzung des Azetylens in der Masse zu verhindern.\n(2) Das Lösungsmittel darf das Gefäß nicht angreifen.\n· (1) Für kleine Mengen folgender verflüssigter Gase sind starke Glasröhren zulässig, die jedoch nur                               135\ngefüllt werden dürfen:\na) mit höchstens 3 g Kohlendioxyd, Stickoxydul, Äthan oder Äthylen (Ziffer 9} und nur bis zur Hälfte\ndes Fassungsraumes,                                                                                        · ·\nb) mit höchstens 20 g Ammoniak. Chlor, Stickstofftetroxyd (Ziffer 5), Zyklopropan (Ziffer 6), Me-\nthylbromid oder Äthylchlorid [Ziffer 8 a)I und nur bis zu zwei Dritteln des Fassungsraumes,\nc) mit höchstens 100 g Schwefeldioxyd (Ziffer 5) oder Chlorkohlenoxyd [Ziffer 8a)l und nur bis zu\ndrei Vierteln des Fassungsraumes.,\n(2) Die Glasröhren müssen zugeschmolzen und einzeln mit Kieselgur in verschlossene Blechkapseln einge-\nbettet sein, die einzeln oaer zu mehreren in eine hölzerne Kiste einzusetzen sind (siehe· auch Rn. 149). ·\n13) Für Schwefeldioxyd (Ziffer 5) sind auch nahtlose Flaschen aus Aluminiumlegierungen zulässig, die\nhöchstens 100 g Schwefeldioxyd enthalten und nur bis zu drei Vierteln des Fassungsraumes gefüllt sein\ndürfen. Die Flaschen sind dicht zu verschließen, z. B. durch Einpressen eines konischen Stopfens aus Alu-\nminiumlegierungen in den Flaschenhals. Sie müssen voneinander getrennt in hölzerne Kisten eingesetzt\nsein..                                                      ·\n(1} T-Gas (Ziffer 5) sowie die Gase der Ziffern 6· bis 8, mit Ausnahme von Chlorkohlenoxyd [Ziffer 8 a)],                       136\ndürfen in Mengen von höchstens 150 g und unter Beobachtung der Vorschriften über die Füllung (Rn. 147)\nauch in starke Glas- oder Metallröhren verpackt werden. Die Metallröhren müssen aus einem• in Rn. 133 (2)\nzugelassenen Metall hergestellt sein. Alle Röhren sind in Kästchen aus Holz oder Pappe einzubetten, die\nhöchstens 600 g Flüssigkeit enthalten dürfen. Diese Kästchen sind in .hölzerne Kisten einzusetzen, die mit\nweich. verlötetem Blech ausgekleidet sein müssen, wenn mehr als 5 kg Flüssigkeit eingefüllt werden.\nDie Glas- und Metallröhren müssen frei vori Fehlern sein, die ihr~ Widerstand~kraft verringern könnten.\nInsbesondere müssen ,bei Glasröhren die inneren Spannungen gemildert sein und die Dicke der Wände\ndarf in keinem Falle geringer sein als 2 mm.\nDer Verschluß muß durch eine zusätzliche Maßnahme ... (wie Anbringen einer Haube oder Kappe, Ver-\nsiegeln, Verbinden usw.} gesichert werden, die jede,Lockerung während der Beförderung zu verhindern\ngeeignet ist.\n(2) Das Versandstück darf nicht schwerer sein als 75 kg.\n(1) Die Gase der Ziffer 11 müssen 'lflerpackt sein:                                                                             137\na) in Glasgefäße mit luftleerer ·Doppelwandung, mit isolierenden Saugstoffen umhüllt, die bei Ge-\nfäßen für flüssige Luft und flüssigen Sauerstoff nicht brennbar sein dürfen. Die Glasgefäße sind,\ndurch Drahtkörbe geschützt, in Metallkästen. oder hölzerne Kisten einzusetzen;\nb} in Gefäße aus anderem Stoff, wenn sie gegen Wärmedurchgang so geschützt sind, daß sie weder\nmit Tau noch Reif beschlagen können. Eine weitere Verpadmng dieser Gefäße ist nicht er-\nforderlich.                        ·\n(2) Die Gefäße müssen mit gasdurchlässigen Pfropfen verschlossen sein, die das· Herausspritzen von\nFlüssigkeit verhindern und gegen das Herausfallen zu sichern sind.\nb. Vorschriften für die Metallgefäße\n(Sie gelten nidlt für Gefäße für Gase der Ziffer 11 und nidlt für die in Rn. 135 (3) erwähnten Flasdlen aus Aluminiumlegieruagen\nund die in_ Rn: 136 erwähnten Metallröhren; wegen der Behälterwagengefäße siehe o.udl Rn. 157 und 158.)\n1. Bau und Ausrüstung [siehe auch Rn.164 (2)}\n'\n(1) Die Spannung des Metalls an der am stärksten beanspruchten Stelle des Gefäßes darf beim Prüfdruck                           138\n(Rn. 142, 146 und 147) ¼ der festgestellten Streckgrenze nicht überschreiten. Unter Streckgrenze ist die-\njenige Spannung zu verstehen, bei welcher eine bleibende Dehnung von 20/oo (d. h. 0,20/e) zwischen den\nMeßmarken des Probestabes erreicht wurde.\n(2) Die Gefäße dürfen nahtlos, geschweißt, genietet oder hartgelötet sein. Schmelzschweißung, Nietung ·\nunli Hartlötung sind jedoch nur zulässig, wenn der Hersteller eine gute Ausführung gewährleistet und\nwenn die zuständigen Behörden des Ursprungslandes ihre Zustimmung gegeben haben. Für geschweißte\nGefäße darf nur Stahl (Kohlenstoffstahl oder legierter Stahl) verwendet werden, dessen Schweißbarkeit ein-\nwandfrei feststeht.                                                                                           ·           •\nGefäße au_s Stahl, deren Prüfdruck mehr als 60 kg/cm~ beträgt, müssen nahtlos sein. Gefäße aus Stahl\nfür verdichtete Gase der Ziffern 1 und 3 mit Ausnahme von Kohlenoxyd, Methan [Ziffer 1 a)), der Gase der\nZiffer 1 b) und Bortrifluorid (Ziffer 3), deren Prüfdruck mehr als 60 kg/cm! beträgt und deren Fassungsraum\nnicht mehr als 10 Liter beträgt, dürfen jedoch auch geschweißt sein.\n1,      (3) Die Gefäße aus Aluminiumlegierungen müssen n.ahtlos sein.\n'\ni\n.\n1","124                                   Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1956, ;Teil II\n139    (1) Les recipients cylindriques, excepte ceux renfermant de l'ammoniac dissous. dans l'eau (12°), qui\nne sont pas emballes dans des caisses ou ne sont pas amenages pour etre tenus obligatoirement debout,\nseront munis d'un, dispositif empechant le roulement, en tant que Ies reglemen,ts du pays expediteur Ie pres-\ncrivent; ces dispositifs ne doivent pas former bloc avec les chap\\?aux de protection [marg. 140 (2)].\n(2) Pour les gaz des 5°     a 8°, 10° et 12° sont toutefois admis des recipients munis de cerdes de roulement\nd'une capacite minimum de 100 I et d'une capäcite maximµm de 800 I. D n'est pas necessaire de munir\nd'un dispositif empechant le roulement les gros recipients pourvus de cercles ße roulemerit.\n140    (1) Les ouvertures pour le remplissage et la vidange des recipients seront munies de robinets a clapet\nou a. pointeau. Des robinets d'autres types pou,rront cependant .etre _admis s'ils presentent des garanties\nequivalentes de securite et s'ils ont ete agrees dans Ie pays d'origine. Toutefois, quel que soit le type\nde robinet adopte, le systeme de fixation de celui-ci devra etre robuste et tel que la verification de son\nbon etat puisse etre effectuee facilement avant chaque chargement.\nLes grands recipients ne peuvent etre pourvus, en dehors du trou d'homme eventuel, qui doit etre\nobture au moyen d'une fermeture. sure, et de l'orifice necessaire a l'evacuation des produits de conden-\nsation, que de deux ouvertures au plus, en vue du remplissage et de la vidange. Toutefois, pour les\nrecipients d'une capacite au moins egale a 100 I, destines au transport de l'acetylene dissous (13°), le nombre\nd'ouvertures prevu en vue du remplissage et de la vidange peut etre superieur a deux.\nDe meme, les grands recipients d'une capacite au moins egale a 100 I, destines au transport des\nmatieres des 6° et 7°, peuvent etre munis d'autres ouvertures, destinees notamment a verifier le niveau\ndu liquide et la pression manometrique.\n(2) Les robinets seront proteges par des chapeaux en fer possedant des ouvertures. Les recipients en\ncuivre ou en alliages d'aluminium peuvent aussi etre p9urvus de chapeaux en: matiere dont ils. sont\nconstitues. Les robinets places dans l'interieur du col des recipients et proteges par un bouchon metallique\nvisse, ainsi que les recipients qui sont transportes emballes dans des caisses protectrices, n'ont pas besoin\nde chapeau.             -\n141    (1) S'il s'agit de recipients renfermant du fluorure de bore (3°) ou de l'auimoniac liquefie ou .dissous\ndans l'eau (5° et 12°), des methylamines ou de la monoethylamine [8° a)], les robinets en cuivre ou en\nautre meta! pouvant etre attaque par ces gaz ne sont pas admis.\n(2) n est interdit d'employer des matteres contenant de la graisse ou de l'huile pour assurer l'etancheite\ndes- joints ou l'entretien des· dispositifs de fermeture des recipients Utilises pour l'oxygene, l'air coinpri~e,\nle nitrox, les melanges de gaz rares avec de l'oxygene (3°), le peroxyde d'azote (5°) et le protoxyde\nd'azote (9°).\n(3} Les recipients pour l'acetylene dissous (13°) peuvent aussi avoir des robinets d'arret pour raccord\na etrier. Les parties metalliques des dispositifs de fermeture en contact avec le contenu J:!.e doivent pas\ncontenir plus de 700/o de cuivre.                                        ·\n(4) Les recipients renfermant de l'oxygene comprime (3°), fixes dans les bacs a poissons, sont egalem.ent\nadmis s'ils sont pourvus d'appareils permett~t a l'oxygene de s'echapper peu a peu.                ·\n2. Epreuve o ff i ci e 11 e des rec Lp i en ts (voir aussi Appendice II)\n142   _(1) Les recipients metalliques doivent etre soumis aux epreuves_!nitiales et periodiques sous le ~ontröle\nd'un expert agree par l'autorite competente.\n(2) Les z:ecipients pour l'acetylene dissous (13°) seront en outre examines quant     a la nature de la· matiere\nporeuse et a la quantite du solvant admissible [voir marg. 134 et 148 (2)1.\n143    (1) La _premiere epreuve des recipients neufs, non encore employes, comprend:\n_A. Sur un echantillon suffisant de recipients neufs:\na) l'epreuve du materiau de construction doit au moins porter sur la limite d'elasticite apparente,\nsur la resistance ä la traction et sur l'allongement apres rupture; les valeurs obtenues de ces\nepreuves doivent repondre aux prescriptions nationales;\nb) la mesure de l'epaisseur la plus faible de la paroi et le calcul de la tension;\nci la verifica_tion ,de l'homogeneite. du materiau pour chaque serie de fabrication, ainsi que\nl'examen de l'etat exterieur et interieur des recipients;\nB. Pour tous les recipients:\nd) l'epreuve de pressi_on hydraulique conformement aux dispositions des marg. 146 a 148;\ne) l'examen .des inscriptions des recipients (voir marg. 145);\nC. Pour les recipients destines au transport de l'acetylene dissous (13°):\nf) un examen selon les reglementations nationales.\n(2) Les recipients doivent supporter la pression d'epreuve sans subir de deformation · permanente ni\n_preseliter de fissures.                                             ·\n(3) Les recipients repondant aux prescriptions relatives aux epreuves doivent etre munis du poim;:on\nde re•xpert [voir aussi marg. 145 (1) c) et (2) et 157 (1) k)].\n(4) Seront renouveles lors des examens periodiques:\n. l'epreuve de pression hydraulique, le contröle de l'etat exterieur et interieur des recipients (par ex.\npar un pesage, un exanien interieur, des contröles de l'epaisseur· des parois), la verification de }'.equipement\net des inscriptions et, le ·cas echeant, .Ia verification des qualites ·au materiau · suivant des ·epreuves\nappropriees.","•Nr. 3-'- Tag der Ausgabe: Bonn, den 18. Februar 1956                            1·25\n(1)  Zylindrische Gefäße, die nicht in Kisten verpackt oder nidit zum Aufrechtstellen eingerichtet sind.    139\nausgenommen Gefäße für \"in Wasser gelöstes Ammoniak (Ziffer 12), müssen mit einer das Rollen ver·\nhindernden Vorrichtung versehen sein, wenn die Vorschriften des Versandlandes es verlangen; diese Vor·\nrichtungen dürfen nicht mit den Schutzkappen (Rn. 140 (2)] verbunden sein.\n{2)  Für die Gase der Ziffern 5 bis 8, 10 und 12 sind jedodi Gefäße mit Rollreifen von mindestens 100 Liter\nbis \"hödlstens 800 Liter Fassungsraum :zulässig. Die großen Gefäße mit Rollreifen bedürfen keiner das\nRollen verhindernden Vorrichtung.\n(1)  Die Offnungen zum, Füllen und Entleeren der Gefäße müssen mit Teller- oder Bolzenventilen ver-         140\nsehen sein. Ventile anderer Typen sind jedoch gestattet, wenn sie sid!.erheitstechnisch gleichwertig und im\nUrsprungsland zugelassen sind. Bei jeder ~rt Ventil muß das Befestigungssystem widerstandsfähig und\nso beschaffen sein, daß die Nachprüfung seines guten Zustandes vor jeder Verladung _leicht vorgenommen\nwerden kann.\nDie Großgefäße dürfen außer dem etwaigen Mannlod!., das mit einem sicher schließenden Deckel ver-\nsehen sein muß, und der zur Entfernung der Niederschlagsrückstände notwendigen Offuung hödistens je\neine Offnung zum Füllen bzw. Entleeren besitzen. Gefäße für gelöstes Azetylen (Ziffer 13) mit einem\nFassungsraum von mindestens 100 Liter dürfen jedoch mehr als zwei Offnungen zum Füllen und Entleeren\nbesitzen.\nDesgleichen dürfen Großgefäße mit einem Fassungsraum von mindestens 100 Liter für die Beförderung\nvon Stoffen der Ziffern 6 und 7 andere Offnungen, die insbesondere zur Nachprüfung des Standes der\nFlüssigkeit und des manometrisdlen Druckes dienen,. pesitzen.\n(2) Die Versd!.lußventile müssen mit durchlochten eisernen· Schutzkappen überdeckt sein. Bei Gefäßen\naus Kupfer oder Aluminil.imlegieruil.gen sind auch Schutzkappen aus dem für das Gefäß selbst verwendeten\nBaustoff zulässig. Ventile, die im Innern des Gefäßhalses angebracht und durch einen· aufgeschraubten\nMetallstopfen gesd!.ützt sind, sowie Gefäße, die in Sd!.utzkisten verpackt befördert werden, bedürfen\nkeiner Kappe.\n(1)  An Gefäßen für Bortrifluorid (~iffer 3), für verflüssigtes oder in Wasser gelöstes Ammoniak (Ziffern 5 141\nund 12) ,sowie für Methylamine und .Ä.thylamin [Ziffer Sa)] sind Ventile aus Kupfer oder einem anderen\nMetall, das durch diese Gase angegriffen wird. nicht gestattet.                           ·\n(2) An den Abdichtungen und Abschlußvorrichtungen der_ Gefäße für Sauerstoff, Preßluft, Nitrox, Ge•\nmisdle von Edelgasen mit Sauerstoff (Ziffer 3). Stickstofftetroxyd (Ziffer 5) und Stickoxydul (Ziffer 9)\ndürfen keine_ fett- oder ölhaltigen Dichtungs- oder Sdlmiermittel verwendet werden.\n·(3)  An Gefäßen für gelöstes Azetylen (Ziffer 13) sind audi Absperrventile für Bügelanschluß zulässig.\nDie mit dem Inhalt in Berührung kommenden Metallteile der Absdllußvorrichtungen dürfen nid!.t mehr\na1s 70 °/e Kupfer enthalten.                                                                           ·\n(4) An Fischbehältern sind Gefäße mit verdichtetem Sauerstoff (Ziffer 3) audl dann zugelassen, wenn\nsie mit Vorrichtun~en zur allmählidlen Abgabe des Sauerstoffs versehen sind.\n2. Amtliche Gefäßprüfung (siehe auch Anhang II)\n(1)  Die Metallgefäße müssen unter Kontrolle eines behördlidl · i\\nerkannten Sachverständigen den vor-      142\ngesdlriebenen erstmaligen und periodischen Prüfungen unterworfen werden.\n(2) Gefäße für gelöstes Azetylen (Ziffer 13} sind überdies auf die Besdlaffenheit' der porösen Masse und\ndie zulässige Füllung mit dem Lösungsmittel (siehe Rn. 134 und 148 (2)] zu untersud!.en.\n(1) Die erstmalige Prüfung der neuen, noch nicht gebrauchten Gefäße umfaßt:                                143\nA. an einer angemessenen Anzahl _von neuen Gefäßen:\na) die Prüfung des Werkstoffes, wobei mindestens Streckgrenze, Zugfestigkeit und Bruchdehnung\nbestimmt werden müssen und die hierbei festgestellten Werte den nationalen Vorschriften\nentsprechen müssen;                              ·\nb) die Messung der geringsten Wanddicke und Bestimmung der rechnerischen Spannung;\nc) die Feststellung der Gleichmäßigkeit des Werkstoffes innerhalb einer· Fabrikationsserie sowie\ndie Untersuchung der äußeren und inneren Beschaffenheit der Gefäße;\nB. an allen Gefäßen:\nd) die Flüssigkeitsdruckprobe gemäß den Bestimmungen der Rn. 146 bis 148;\ne) die Prüfung der Bezeidlnung der Gefäße (siehe Rn. 145);\nC. an Gefäßen für gelöstes Azetylen (Ziffer 13):\nf) eine Prüfung entsprechend den nationalen Vorschriften.\n(2) Die Gefäße müssen den Prüfdruck aushalten, ohne die Form dauernd zu ändern oder Risse zu\n· zeigen.\n(3) Die den Prüfvorsdlriften entspredlenden Gefäße sind mit dem Stempel des Sachverständigen zu\nversehen [siehe audl Rn. 145 (1) c) und (2) sowie Rn. 157 (1) k)].\n(4) Bei den periodisdien Prüfungen sind zu wiederholen:\ndie Flüssigkeitsdruckprobe, die Feststellung· des äußeren und inneren Zustandes der Gefäße (z. B.\ndt1rdl Abwiegen, Ausleuchten, Wandstärkemessungen), die Uberprüfung der Ausrüstung und Bezeichnung\nund gegebenenfalls die Feststellung der Werkstoffbeschaffenheit durch geeignete Prüfverfahren.","126                                          Bundesgesetzblatt, Ja!ugp.11g 1956, Teil             U\nCes epreuves seront renouvelees~\n· a) tous les 2 ans pour les recipients destin~ au transport du gaz de ville (1 ° b)J, du fiuorure de bore\n(3°), de l'~cide bromhydrique-anhydre, de l'acide fiuorhydrique anhydre, de l'acide sulfhydrique, du\nchlore de l'anhydride sulfureux, du peroxyde d'azote (5°), de l'oxychl.orure de cai-bone (8° a)) et de\nl'acide chlorhydrique anhydre (10°) [voir aussi marg. 157 (1J i)); ·\n. b) tous les 5 ans pour les recipients destines au transport des autres gaz comprimes et liquefies (excepte\nles recipients d'une capacite maximum de 150 litres, destines au transport des gaz des 6° et 7°)\nainsi que pour les recipients d'ammoniac dissous sous pression (12°};                        ·\nc\nc) tous les 10 ans pour les recipients destines au transport des gaz des 6° et 0 lorsque les recipients\nn'ont pas une capacite superieure a 150 litres et ·que le pays d'origine ne prescrit pas de delai plus\ncourt;\nd) tous les 2 ans pour les recipients en alliages d'aluminium.\n144        L'etat exterieur (effets de la corrosion, deformations) ainsi que l'etat de la matiere poreuse (relachement,\naffaissement) des recipients _d'acetylene disso.us (13°) serc>nt examines tous les 10 ans. On doit pi:oceder .\na des sondages en decoupant, si cela est juge necessaire, un nombre convenahle de recipients et en exa-\nminant l'interieur quant a la corrosion et quant aux modifications survenues dans les materiaux de cqn.-\nstruc~on et dans la matiere poreuse.\n3. Marques sur les recipients\n145        (1) Les recipients en metal renfermant des gaz des .1 ° a 10°, 12° et 13°, porteront en catacteres clairs\net durables les · inscriptions suivantes:\na) 1~ nom du gaz en toutes lettres, la designation du fabrii:ant ou Ia marque du fabricant, ainsi que\nle numera du recipient;\nb) la tare du rec:ipient y compris les pieces accessoires telles que robinets, houchons metalliques, etc.,\n-                 mais a l'exception du chapeau de protection;\nc) la valeur de la pression d'epreuve (voir marg. 146 ä 148), la date de la derniere epreuve subie\n(voir marg. 143 et 144) et le poin<;on\n.\nde  l'expert   qui a  procede    a l'epreuve     (voir marg. 143 .(3}];\nd) pour les gaz comprimes (1 ° a 3°): la valeur maximum de la· pression de chargement aut_orisee pour\nle recipient en cause (voir marg. 146);\ne) pour les gaz liquefies (4° a 10°) et pour l'ammoniac dissous dans l'eau (12°): ie maximµm de charge\nadmissible· ainsi que l!i capacite;                     ··\nf) pour l'acetylene dissous dans un solvant (13°): la valeur de la pression de chargemerit autorisee\n{voir m!;lrg. 148 (2)], le poids du recipient vide y compris le poids des pieces accessoires, de la\n·matiere poreuse et .dti solvant.                        ·\n(2) Les inscriptions seront gravees soit sur une partie renforcee du recipient, soit sur un anneau\nfixe de maniere inamovible sur le recipient. En outre, le nom de la matiere peut aussi etre indique par\nune inscripUon ä la p_einture ad.berente et bien visible sur le recipient [voir aussi- marg. 157 (1) k)].\n(3) Les recipients en caisses seront emballes de maniere que les poin<;ons d'epreuve puissent etre facile-\nment decouverts.\nc) Pression d'epreuve et remplissage .des recipients [voir aussi marg. 164-(2))\n146        (1) Pour les recipients destines au transport des gaz comprimes des 1° a 3°, la pression interieure\n(pression d'epreuve) a appliquer lors de l'epreuv~ de pression hydraulique doit etre egale a au moins une\nfois et demie la valeur de la pression de chargement a 15° C indiquee sur le recipient, mais ne doit pas\netre inferieure a 10 kg/cm2•                                              •                            '.                 •\n(2) Pour les recipients ·servant au transport des gaz comprimes des 1° a 3°, la pression de chargement\nne doit pas depasser, sauf les exceptions suivantes, 200 kg/cm!, a une temperature ramenee a 15° C.\nPour !'hydrogene du 1° a), l'oxygene, les melanges d'oxygene avec: de l'anhydride carbonique, l'azote, l'air\ncomprime, le nitrox, l'helium, le neon, l'argon, le crypton, les melanges de gaz rares, les melanges des gaz\nrares avec de l'oxygene et les melanges des gaz rares avec de l'azote du 3°, la pression de chargement\nne doit pas depasser 250 kg/cm2, a une_ temperature ramenee ä 15° C.\n(3) L'expediteur de gaz comprimes autres que Je gaz d'huile (2°) renferme dans des bouees de mer\nou autres recipient_s analogues, peut etre requis de verifier la pression dans Ies recipients a l'aide d'un\nmanometre.\n147         (1) pour les recipients destines au transport des gaz liquefies des 4° a 10° et pour les gaz dissous sous\npression des 12° et· 13°, la pression hydraulique a appliquer lors de l'epreuve (pression d'epreuve) doit\netre d'au moins 10 kg/cm2 •\n(2} Pour Ies gaz liquefies de-s 4° a 8° on doit observer les valeurs ci-apres pour la pression\nhydraulique a appliquer aux recipients lors de l'epreuve (pression d'epreuve), ainsi que pour le degre de\nremplissage maximum admissible •i:\n•) ( 1 ) Les valeurs minimums prescrites ci-dessous pour les pressions d'epreuve sont au· moins egales aux tensions de vapeur\ndes liquides ä 70° C, diminuees de 1 kg/cm•, le minimum de pression d'epreuve exige etant toutefois de 10 kg/cm'.\n(') Compte tenu du degre eleve de toxicile de l'oxydtlorure de carbone [8° a)], la pression d'epreuve a ete fixee a 20 kg/cm' pour\nce gaz. En raison de l'utilisation des recipients pour !es melanges F 1, l'epreuve de pression minimum pour Je dichloromono-\nftuorometbane [8° b)] a ete fixee a 12 kg/cm'.\n(') Les valeurs maximurns prescrites ci-dessous pour le degre de remplissage en kg/litre ont ete determinees d'apres le rapport\nci-apres:        ..                                                 .\n· degre de remplissage maximum admissible = 0,95 fois la densite de la phase liquide A 50° C, la phase vapi!ur ne devant en outre\npas disparaitre en dessous de 60° C.","• Nr. 3-Tag der Ausgabe: Bonn, den 18. Februar 1956                                                 127\nDiese. Prüfungen müssen vorgenommen werden:\na) alle 2 Jahre an Gefäßen für Stadtgas [Ziffer 1 b)], Bortrifluorid {Ziffer 3), Bromwasserstoff, Fluor,\nwasserstoff, Schwefelwasserstoff, Chlor, Schwefeldioxyd, Stidestofftetro·xyd (Ziffer 5), Chlorkohlen-\noyxd [ZiHer 8a)] und Chlorwasserstoff (Ziffer _10) [siehe auch Rn. 157 (1) i)];\nb) alle 5 Jahre an Gefäßen für die übrigen verdichteten und verflüssigten Gase (ausgenommen die\nGefäße mit einem Fassungsraum von höchstens 150 Liter für die Gase der Ziffern 6 und 7) sowie an\nGefäßen für unter Drude gelöstes Ammoniak (Ziffer 12);\nc) alle 10 Jahre an Gefäßen für die Gase der Ziffern 6 und 7, wenn die Gefäße keinen größeren Fas-\nsungsraum als 150 Llter haben und das Ursprungsland nicht eine kürzere Frist vorschreibt;\nd) alle 2 Jahre an Gefäßen aus Aluminiumlegierungen.\nDie Gefäße für gelöstes Azetylen (Ziffer 13) müssen alle zehn Jahre auf ihren äußeren Zustand (Korro-·                            144\nsion, Verbeulungen) sowie auf den Zustand der porösen Masse . (Lodcerung, Zusammensinken) geprüft\nwerden. Wenn es notwendig ist, sind Stichproben vorzunehmen, und zwar in der Weise, daß eine ·ange-\nmessene Anzahl Gefäße zerschnitten und auf innere Korrosion sowie Veränderung des Werkstoffes und\nder porösen Masse untersucht wird.\n- 3. Gefäßzeichen\n(1) Auf den M~tallgefäßen mit Gasen der Ziffern 1 bis 10, 12 und 13 müssen deutlich und dauerhaft                                145\nvermerkt sein:\na) die ungekürzte Benennung des Gases, der. Name des Herstellers oder dessen· Fabrikmarke und\ndie Nummer des Gefäßes;\nb) das Eigengewicht des Gefäßes einschließlich der Ausrüstungsteile wie Ventile, Metallstopfen und\ndgl., aber ohne das Gewicht der Schutzkappe;\nc) die Höhe des Prüfdrudees (siehe Rn. 146 bis 148), der Tag der letzten Prüfung (siehe Rn. 143 und\n144) und der Stempel des Sachverständigen, der die Prüfung vorgenommen hat [siehe Rn. 143 (3)];\nd) für verdichtete Gase (Ziffern 1 bis 3): der für das betreffende Gefäß zulässige -höchste Füllungs-\ndrude (siehe Rn. 146);\ne) für verflüssigte Gase (Ziffern 4 bis 10) und für in Wasser gelöstes Ammoniak (Ziffer 12): das\nzulässige Höchstgewicht der Füllung und der Fassungsraum;\nf) für gelöstes Azetylen (Ziffer 13): die Höhe des zulässigen Füllungsdrudces (siehe Rn.148 (2)), das\nGewicht des leeren Gefäßes einschließlich der Ausrüstungsteile, der porösen Masse und des\nLösungsmittels.\n12) Die Angaben müssen auf einem verstärkten Teil des Gefäßes oder auf einem am Gefäß unbe-\nweglich befestigten Ring eingeschlagen sein. Der Name des Stoffes darf auf dem Gefäß außerdem auch\nnoch in gut haftender und deutlich sichtbarer Farbe aufgemalt werden [siehe auch Rn. 157 (1) k)).\n(3) An Gefäßen, die in Kisten verpadet sind, müssen die Prüfungszeichen leicht gefunden werden können.\nc. Prüfdruck und Füllung der Gefäße [siehe auch Rn.164 (2)]\n(1) Der bei der Flüssigkeitsdrudeprobe anzuwendende innere Drude (Prüfdrude) muß bei Gefäßen für                                  146\nverdidltete Gase der Ziffern 1 bis 3 mindestens das 1,5fache des auf dem Gefäß angegebenen Füllungs-\ndrudees bei 15° C, mindestens aber 10 kg/cm2 betragen.\n(2) Für Gefäße mit verdichteten Gasen (Ziffern 1 bis 3) darf, mit nachstehenden Ausnahmen, der\nFüllungsdrude, bezogen auf 15° C, 200 kg/cm2 nicht übersteigen. Für Wasserstoff [Ziffer 1 a)), Sauerstoff,\nGemische von Sauerstoff mit Kohlendioxyd, Stickstoff, Preßluft, Nitrox, Helium, Neon, Argon, Krypton,\nGemische von Edelgasen, Gemische von Edelgasen mit · Sauerstoff und Gemische von Edelgasen mit\nStickstoff (Ziffer 3) darf der Füllungsdrude, bezogen auf 15° C, jedodl 250 kg/cm2 -nicht übersteigen.\n(3) Der Absender verdichteter Gase, ausgenommen Olgas (Ziffer 2) in Seebojen oder ähnlichen Gefäßen,\nhat auf Verlangen den in den Gefäßen vorhandenen Drude durch ein Manometer nachzuweisen.\n(1) Der bei der Flüssigkeitsdrudeprobe anzuwendende innere Drude (Prüfdrude) muß bei Gefäßen für ver-                             147\nflüssigte Gase der Ziffern 4 bis 10 und für die unter Drude gelösten Gase (Ziffern 12 und 13) mindestens\n10 kg/cm2 betragen.\n(2) Für verflüssigte Gase · der Ziffern 4 bis 8 gelten hinsichtlich des bei der Flüssigkeitsdrudeprobe der\nGefäße anzuwendenden inneren Dru~es (Prüfdrude) und ihrer höchstzulässigen Füllung folgende Werte\"):\n.•) 1. Die nachstehend vorgeschriebenen Minimalwerte der Prüfdrudte sind mindestens gleich den Dampfdrucken der Flüssigkeiten\nbei 70° C, vermindert um 1 kg/cm', wobei aber ein Mindestprüfdruck von 10. kg/cm' verlangt wird.\n2. Für Chlorkohlenoxyd [Ziffer 8 a)] wurde mit Rücksicht auf die hohe Giftigkeit des Gases der Mindestprüfdrudt -auf 20 kg/cm•\nfestgesetzt. Für Did:llormonofluormethan [Ziffer 8 b)] wurde mit Rüdtsicht auf die Verwendung der Gefäße· für Gemisch F 1 der\nMindestprüfdrudt auf 12 kg/cm• festgesetzt.    _              -                                                      _           .\n~- Die ~a~stehend vorgesd:lriebene_n Höd:lstwe_rte_ für die Füllung in kg/Liter sind nad:I folgender Beziehung bered:lnet ;..orden:\nHöchstz~lass1ge Füllung = 0,95mal D1d:lte der lluss1gen Phase bei 50° C, wobei außerdem die Dampfphase nicht unterhalb 500 c\nverschwinden darf.","128                              Bundesgesetzblatt, Jahrgang .1956, Teil II\nPression         Kg au plus\nChiffre           d'6preuve          de-liquide\nau inoins           par litre\nkg/cm•          de capadt4!\ngaz d'huile liquefie ........•.........•.....•..•..••        40                  40                  0,31\nacide bromhydrique anhydre ..•..................•           50                   60                  1,20\nacide fluorhydrique anhydre ·...•..•...........•. ; .•      50                   10                  0,84\nacide sulfhydrique ........•..•.•.......·_.....••.•••        50                  53                  0,67\nammoniac ..............•..•..................•...           50                   33                  0,53\nchlore ................••••••.•....•..•...........          50                   22                  1,24\nanhydride sulfureux ...••.•..•••.• ..•..............        50                    14                 1,23\nperoxyde d'azote .....••....•..................•..          50                   10                  1,30\ngaz T ........................................... .         50.                  28                  0,13\npropane ......... ·~ ............... -.............. .      50                   26                  0,42\ncyclopropane .........•...................••....•           50                   25                  0,53\npropylene .•..•..•.•...•......••.•.... ·•.......•.•.        50                   30                  0,43\nbutane ...••.•.••. ·••..•••....••...•..•.•••....•.••        50                   10                  0,51\nisobutane •....•...•••.•••...•••..•.......... ·....•        50                   10                  0,49\nbutadiene ........•••...•.•..•..........•.........          50                   10                  0,55\nbutylene .......•..•..••...•...•...............•.•          50                   10                 0,52\nisobutylene ••••..•.••••••.••...••....•...•.....••           50                   10                 0,52\nmelange A .•••••••.••••••.•.••..•.•..••....••..•••           70                   10                 0,46 ..\nmelange A O ••••••••••••••••••••••••••••••••••••••          70                   15                 0,47\nmelange A 1 .........•............................          70                   20                 0,44\nmelange B ............•..........•. ; ............. .        70.                  25                 0,43\nmelange C .•......•..••...........•.... -. ......••••        70                   30                 0,42\noxyde -de methyle ...••••.....•...............••...          8° a)                18                  0,58\noxyde de methyle et de vinyle •.•.•.........•..•••           8° a)                10                  0,61\nchlorure de methyle ·..••.•..••• , •.......•.•••.•.•••       8° a)                17                  0,81\nbromure de methyle .•.•• -:-• ••.• , •.•.............. ,     8°a)                 10                  1,51\ndl.lorure d•ethyle •.......•.••••....••.............•        s 0·a)               10                  0,80\noxychlorure de carbone ....••..•..........•......•..         8° a)                20                  1,23\nchlorure de vinyle ... -..••-., •• ·••.•.•..•...••....•..•   8° a)                11                  0,81\nbromure de vinyle ...•.•.•..•............•........          8° a)                10                  1.37\nmonoinethylamine ...••••.•.•......•.........•..•.•           8° a)                13                  0,58\ndimethyli:tmine    .•••.••..••.•.•.....•........•... ·     -8° a)                10                 0,59\ntrimethylamine .•..•.•..•.••..••..•..............•          8.0 a)               10                 0,56\nmonoethylamine ....•.•.•........................            8° a)                10                 0,61\noxyde d'ethylene ......•..•..............•......•.. ' 80 a)                       10                 0,18\ndichlorodifluoromethane ....................•...•.•          80 b)                18·                 1,15\ndichloromonofluoromethane ••..••••..•...•.•..•..••           80 b)                12                  1,23\nmonochlorodifl uoromethane ..........•.............         8°b)                 29                  1,03\ndidl.lorotetrafluorethane ..•...•.•.• ; ..••.•..•....•.•     8°b)                 10                  1,30\nmonodl.lorotrifluorethane ......................... .       8°b)                 10                  1,20\nmelange F 1 ...........•.•....•...•...............          80 c)                12                  1,23\nmelange F 2 •.. , .....•.••.•...•••..•......... : ....      80 c)                18                  1,15\nmelange F 3 ..•.......•....•••...•.....•.•..... ; ••        80 c)                29                  1,03\n(3) Pour les gaz liquefies des 9° et 10°, la pression interieure ä 65° C ne doit pas exceder la pression\nd'epreuve prevue pour le recipient. Le degre de remplissage maximum admissible des recipients est fixe\nd'apres les pressions d'.epreuve. Les valeurs suivantes doivent etre observees [voir aussi al. (4) et (5)):\n,.\n-Pression           Kg au plus\nd'epreuve            de liquide\nChiffre           au moins              par Utre\nkg/cm•            de- capacit6\nXenon ......•........................•.........•.••         90                  130                  1,24\nanhydride carbonique, seul ou en melange avec\nl'oxyde d'ethylene ........................•.•.••••          90                 250                  0,15\n.protoxyde d'azote ..•••••...•.................•••.•          90                 250                  0,15\nethane .........•.•••..........•...........•...•..•          90                 120                  0,29\nethylene .......................••..••.•.•.••.•••••          90               . 225                  0,34\nacide chlorhydrique anhydre ..•••••••.•••••••••••••        10°                  120                  0,48\nhexafluorure de soufre ........................... .       10°                    10                .1,06\nchlorotrifluoromethane ........................•...•       10°                  100                  0,90\n(4) Dans le cas ou l'on se sert, pour les matieres des 9° .ei: 10°, de re.cipients ayant subi une pression\nd'epreuve inferieure a celle indiquee a l'alinea (3), le remplissaqe maximum doit satisfaire a la condition\nindiquee a l'alinea (3), d'apres laquelle la pression realisee a l\"interieur du recipient par la matiere en ques-\ntion a 65° C ne doit pas depasser la pression d'epreuve estampille.e sur le recipient.\n(5) Les tubes pour le tir au dl.arbon (9°) seront conformes, quant a leur degre de remplissage en\nanhydride carbonique, aux dispositions pre.vu_es par leur acte d'agrement par l'Administration.\n-","• Nr. 3 -           Tag der Ausgctbe: Bonn, den 18. Februar 1956                               129\nFllr je 1 Uter\nPrtlfdrudc Fassungsraum\nZiller    mindestens  h6dtstens kg\nkg/cm•     Flüssigkeit\nVerflüssigtes Olgas ...................•........ , ...                                         4    /\n40            0,37\nBromwasserstoff ....................•..........•.••                                            5          60            1,20\nFluorwasserstoff ....•.................•...........•                                           5          10            0,84\nSchwefelwasserstoff ..••...................•.......• · 5                                                  53            0,67\nAmmoniak ..........................•.............                                              5          33            0,53\nChlor ........... ·~ ................................ .                                         5          22          · 1,24\nSchwefeldioxyd .....•...•....... : ..•...............                                          5           14            1,23\nStidestofftetroxyd ...•...•...•..•...•..•...•.•....••                                         5           10            1,30\nT-Gas ........... , ..•..........•.....•..•..•...•..•                                          5           28            0,73\nPropan .............•.•..•.........••......•..•.••••                                          6           26            0,42.\nZyklopropan .•........•...........................•                                             6          25            0,53\nPropylen .....•..•..........•...... · · .••.. · · .. · · .• · ·                               6           30            0,43\nButan ...•.••.•..............•......•.•.••.....••••                                            6           10            0,51\nIsobutan ••...•.....•..•.......••..•.•.•••••••.••••                                            6           10            0,49\nButadien •....•......•••.......••.•....••.•.•••••••                                            6           10            0,55\nButylen ..••••••••.••.••••••••...••.•.•••.••.•••.•••                                          6           10            0,52\nIsobutylen •••.••••.••.••.•••...••••••...•.••••.••••                                           6          10            0,52\nGemisch A .••.•.•.... ; ...••.............•..•••.••.                                          1           10            0,46\nGemisch AO ••.•.••••.•••••••••••••.•••••••.•••••••                                              1          15            0,47\nGemisch Al ...................................... .                                             1          20            0,44\nGemisch B ..•.••..•...••...•......•..•..•.•.•••••••                                             1          25            0,43\nGemisch C •••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••                                             1          30            0,42\nDimethyläther .....••••••••..••..•.•••• : ••.•••••••••                                         8a)         18            0,58\nVinylmethyläther •••••••..••..•..•••••••.••..••..••                                           8a)         10            0,67\nMethylchlorid •..••••.•••••••••••••••••.••.••••.•.••                                          8a)         17            0,81\nMethylbromid ••..•••••••..••. : •...••.•••..•...••.••                                         8a)         10            t,51\nÄthylchlorid .........••...........•............•..•                                          8a)         10            0,80\nChlorkohlenoxyd ...........••.•.......•.•.....••.••                                           8a)         20            1,23\nVinylchlorid ............' •.•....•...••.......•.••.•.                                        8a)         11            0,81\nVinylbromid ......••..•••••.••.••.....••...•...••.•                                           8a)         10            1,31\nMethylamin ..•.....••••.•••...•.......••...••...•..                                            8a)        13            0,58\nDimethylamin •..••••••••.•••..••••........ : .•••••••                                         8a)         10          · 0,59\nTrimethylamin ••.•••.•••....•..•..•...•..•..•...•.•                                           8a)         10            0,56\nÄthylamin •..•..••.••..•.••..•..•...•.••..• ,••.•.•.•                                          Sa)        10            0,61\nÄthylenoxyd .......•....•••..••......•••....•......                                            Sa)        10            0,78\nDichlordifluormethan •.....•......•..•...•.•.•.•..•.                                          8b)         18            1,15\nDichlormonofluormethan ••...••.•....••••..•.•.••••.                                           8b)         12            1,23\nMonochlordifluormethan ••••••..•...•..•..•..•.•••..                                            8b)        29            1,03\nDichlortetrafluoräthan .•••••..••.•••••...••••••••.•.                                         Sb)         10            1,30\nMonQchlortrifluoräthan ••...•• , .•• : .....• .•.•• , .•••.•                                   8b)        10            1,20\nGemisch Fl ....................................... .                                            8 c)       12            1,23\nGemisch F2 ••..•.•.••..••..••.....•....•........••.                                             8c)        18            1,15\nGemisch F3 .•........•..••.•......•••......•....•••                                             Sc)        29            1,03\n(3) Für die. verflüssigten Gase der Ziffern 9 und 10 darf der innere Drude bei 65° C den Prüfdrude für\ndas Gefäß nicht überschreiten. Die höchstzulässige Füllung der Gefäße wird nach den Prüfdrudeen fest-\ngelegt. Die maßgebenden Werte sind (vgl. auch Abs. (4) und (5)1:\nPrüfdrudc  Für Je l Liter\nmindestens Fassungsraum\nZiffer                hödlstens kg\nkg/cm•\nFlüssigkeit\nXenon .....••..............•......................•                                            9         130            1,24 ·\nKohlendioxyd, auch in Gemischen mit Äthylenoxyd ••                                             9        250             0,75\nStideoxydul • • . . • • . . • • . . . . • . . . . . . • . • . . • . • • . • . . . • . . . .    9         250            0,75\nÄthan ••..••• •. .. •••••• •• ••. .. . .. •. .. • • . . .•••.•• .••                            9         120            0,29\nÄthylen ...•...•.••••••., • • • . . • . . • . . . . . . . • • • • • . • . • . .                9         225            0,34\nChlorwasserstoff .....• .':·...........................                                      10          120            0,48\nSchwefelhexafluorid : .••.•.. -·......................                                       10           70            1,06\nChlortrifluormethan .••.•••.•• ; . • . . . • • . . . . . . . . • • . • • .                   10          100            0,90\n{4) Wenn     für den Transport der Stoffe. der Ziffern. 9 und 10 Gefäße mit niedriqeren F'rüf-\ndrudeen als den in Abs. (3) angeführten verwendet werden, muß für die höchstzulässige Füllung der                                          •\nGefäße die in Abs. (3) .angegebene Bedingung erfüllt sein, wonach der im Innern des Gefäßes ausgeübte\nDrude des betreffenden Stoffes bei 65° C den auf dem Gefäß eingestempelten Prüfdrude nicht überschreiten\ndarf.        .\n(5) Die Kohlendioxydfüllung der Röhren zum Auflodeern der Kohle {Ziffer 9) muß den· bei ihrer behörd-\nlichen Zulassung festgese~zten Vorschriften entsprechen.\n4","130                                   Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1956, Teil II\n148    (1) Pour les gaz dissous sous pression des 12° et 13°, les valeurs suivantes doivent etre observees en\nce qui concerne les pressions interieures (pressions d'epreuve) a appliquer lors de l'epreuve de pression\nhydraulique et le degre de remplissage maximum admissible:\nPression     Kg au plus\nd'<lpreuve      de liquide\nChiffre   au molns        par litre\nkg/cm'      de capacite\nammoniac dissous    sous pression dans l'eau\navec plus de 35   et au plus 40 °/o d'ammoniac                                    12° a)      10             0,80\navec plus de 40   et au plus SO 0/o d'ammoniac                                   12° b)       12             0,77\nacetylene dissous    •. . . . . . . . . •. •. . . . . . • . . . . . . . . . . . . . 13°         60       voir alinea (2)\n(2) Pour l'acetylene dissous (13°) la pression de d:J.argement ne doit pas depasser 15 kg/cm 2 une fois\nl'equilibre realise .a 15° C. La quantite de solvant doit, a une temperature ramenee a 15° C, etre tellt'.! que\nl'augmentation de volume qu'il subit en absorbant l'acetylene. a la pression de d:J.argement_ laisse a\nl'interieur de la masse poreuse un volume libre egal ä 120/o au moins de la capacite en eau du recipient.\n3. Emballage en commun\n149    Panni les recipients contenant des matieres denommees au marg. 131 peuvent seulement etre reunis\ndans un meme colis soit entre eux, soit avec des m:atieres ou objets appartenant ä d'autres· classes, soit\negalement avec d'autres mardlandises les recipients contenant les matieres enumerees ci-dessous et sous\nreserve des conditions ci-apres:\na) entre eu_x, les recipients contenant:\n1° de l'ammoniac, du d:J.lore, de l'anhydride sulfureux, du .peroxyde d'azote (5°), de l'oxyd:J.lorure de\ncarbone [8° a)], de l'anhydride carbonique, du protoxyde d'azote, de rethane et de l'ethylene\n(9°); toutefois, le d:J.lore ne doit pas etre emballe en commun avec de l am:moniac ou de l\"anhy-\ndride sulfureux (5°). Les gaz doivent etre emballes conformement au marg. 135;\n2° des gaz du 8° (excepte l'oxydllorure de carbone) emballes confonnement au marg. 136;\nb) avec des matieres ou objets appartenant ä d\"autres classes - en tant que l'emballage en commun\nest egalement admis pour ceux-ci - ou avec d'autres mardlandises, les recipients contenant:\n1° des gaz des 4°, 5° {excepte le d:J.lore et le peroxyde d'azote) et 6° ä 10°, renfermes dans des\nrecipients metalliques, qui seront reunis dans une caisse collectrice en bois ou dans un petit\ncontainer avec les autres mard:J.andises;\n_2° de l'ammoniac, de l'anhydride suliureux, du peroxyde d'azote (5°), de l'oxydllorure de carbone\n(8° a)), de l'anhydride carbonique, du protoxyde d'azote, de l'ethane et de l'ethylene (9°), en\npetites quantites. Les gaz doivent etre emballes, conformement au marg. 135, dans des tubes et des\ncapsules en töle qui seront reunis dans une caisse collectrice en bois ou dans un petit container\navec les autres marchandises;\n3° du gaz d'huile liquefie (4°), de l'acide sulfhydriqi.te et du gaz T {5°); des gaz des 6° ä 8°, excepte\nl'oxyd:J.lorure de carbone [8° a)), ainsi que de l'acide dllorhydrique anhydre (10°), en. quantite\ntotale de 5 kg au plus. Les gaz doivent etre emballes, confonnement au marg. 136, dans des\ntubes et des caissettes qui seront reunis dans une caisse collectrice en bois ou dans un petit con-\ntainer avec les autres mardlandises.\n4. Inscdptions et etiquettes de danger sur les 'colis (voir Appendice V)\n150    {1} Tout colis contenant des recipients renfermant des gaz des 1° ä 13° portera, meme si ces gaz sont\nemballes en commun avec d'autres marchandises -conformement au marg. 149, l'indication claire et indele-\nbile de son contenu, precisee, en ce qui conceme les gaz, par l'expression « classe 1 d >. L'ins_cription sera\nredigee dans une langue officielle du pays expediteur et en outre en fran~ais, en allemand ou en italien,\na moins que les tarifs internationaux ou des accords conclus entre les administrations ferroviaires n'en\ndisposent autrement.\n(2) En cas d'expedition par wagon complet, les indications dont i1 est question ä l'alinea (1) ne sont\npas indispensables si le wagon lui-meme porte ces indications sur les deux cötes.\n151    (1) Les colis qui contiennent des tubes en verre renfermant des gaz liquefies enumeres aux marg. 135\net 136 seront munis d'une etig:uette conforme au modele N° 8.\n(2) Tout colis renfermant des gaz du 11 ° sera muni, sur deux faces laterales opposees, d'etiquettes con-\nformes au modele N° 7, et si les matieres qu'il contient sont renfermees dans des recipients en verre\n[marg. 137 (1) a)], il sera muni en outre d'une ·etiquette conforme au modele N° 8.                          ·\nB. Mode d'envoi, restrictions d'expedition\n152    L'oxygene comprime, les inelanges d'oxygene et d'anhydride carbonique {3°), le cyclopropane (6°), le\nchlorure d'ethyle [8° a)] et le protoxyde d'azote (9°) peuvent etre -expedies. egalement en colis express;\ndans ce cas, un colis ne doit pas peser plus de 40 kg.                                            •               ·\nC. Mentions dans la lettre de voiture\n(1.) La designation de la marchandise dans la lettre de voiture doit etre conforme ä l'une des denomina-\n•   153\ntions imprimees eri caracteres italiques au marg. 131; elle doit etre soulignee en rouge et suivie de\nl'indication de Ja classe, du chiffre de I'enumeration, complete, Ie cas echeant, par Ia Iettre, e( du sigle\n« RID » [par ex. I d, 1° a), RID].\n{2) Pour les en-vois de tubes pour le tir au charbon {9°), l'expediteur fera suivre la designation de la\nmarchandise dans la lettie de voiture, de la mention: « Tube agree Ie • • • {date} par Ie . • • (nom. de\nl'administration gouvernementale) de . . . (nom du pays) ».\n-","•   Nr. 3-Tag der Ausgabe: Bonn, den 18. Februar 1956                                                     131\n(1) Für unter Druck gelöste Gase der Ziffern 12 und 13 gelten hinsichtlich des bei der Flüssigkeits-                               148\ndruck.probe anzuwendenden inneren Druckes (Prüfdruck) und der hödlstzulässigen Füllung folgende Werte:\nFilr je l Liter\nPrüfdrud<        Fassungsraum\nZiffer     mindestens        hödastens kg\nkg/cm•           Flüssigkeit\nFür in Wasser unter Druck gelöstes Ammoniak\nmit über 35 bis höchstens 40 9/o Ammoniak . . . . . . . .                     12a)          10                  0,80\nmit über 40 bis höchstens 508/o Ammoniak . . . .. . . .                       12b)          12                  0,77\nFür gelöstes Azetylen . . . . . . . . . . • • . . • . . • • . . . . . . . . . •  13            60              s. Abs. (2)\n1\n(2) Für gelöstes Azetylen (Ziffer 13) darf der Füllungsdruck nach dem Druck.ausgleich bei 15° C 15 kg/cm\nnicht übersteigen. Die Menge des Lösungsmittels, bezogen auf 15° C, muß so bemessen sein, daß die\nVergrößerung, die sein Volumen durch die Aufna·hme von Azetylen bis zum Füllungsdruck erfährt, im Innern\nder porösen Masse einen Raum freiläßt, der mindestens 120/o des Wasservolumens entspricht, das das\nGefäß fassen kann.\n3. Zusammenpackung\nVon den Gefäßen mit den in Rn. 131 bezeichneten Stoffen dürfen nur die folgenden und nur unter den                                 149\nnachstehenden Bedingungen miteinander, mit Stoffen oder Gegenständen der übrigen Klassen . oder mit\nsonstigen Gütern zu einem Versandstück vereinigt werden:\na) miteinander, Gefäße mit: ·\n1. Ammoniak. Chlor, Schwefeldioxyd, Stickstofftetroxyd (Ziffer 5), Chlorkohlenoxyd [Ziffer Ba)l, Kohlen-\ndioxyd, Stickoxydul, Äthan und Äthylen (Ziffer 9), jedoch Chlor nicht mit Ammoniak oder\nSchwefeldioxyd (Ziffer 5). Die Gase müssen nach Rn. 135 verpackt sein;\n2. Gasen der Ziffer 8 (ausgenommen Chlorkohlenoxyd) nach Rn. 136 verpackt;\nb) mit Stoffen oder Gegenständen der übrigen Klassen - soweit die Zusammenpackung auch für diese\ngestattet ist - oder mit sonstigen Gütern, Gefäße mit:                                  ·\n1. Gasen der Ziffern 4, 5 (ausgenommen Chlor und Stickstofftetroxyd) und 6 bis 10, in Metallgefäße\nverpackt, die mit den andern Gütern in einer hölzernen Sammelkiste oder in einem Kleinbehälter\n(Kleincontainer) zu vereinigen sind;                                                             ·\n2. Ammoniak, Schwefeldioxyd, Stickstofftetroxyd (Ziffer 5), Chlorkohlenoxyd [Ziffer Sa)), Kohlen-\ndioxyd, Stickoxydul, Äthan und Äthylen (Ziffer 9), in kleinen Mengen. Die Gase müssen nach\nRn. 135 in Röhren und Blechkapseln verpackt sein, die mit den andern Gütern in einer hölzernen\nSammelkiste oder in einem Kleinbehälter (Kleincontainer) zu vereinigen sind;\n3. verflüssigtes Olgas (Ziffer 4), Schwefelwasserstoff und T-Gas (Ziffer 5), die Gase der Ziffern 6\nbis 8, mit Ausnahme von Chlorkohlenoxyd [Ziffer 8 a)) sowie Chlorwasserstoff (Ziffer 10), in\nGesamtmengen bis zu 5 kg. Die Gase müssen nach Rn. 136 in Röhren und Kästchen verpackt sein,\ndie mit den andern Gütern in einer hölzernen Sammelkiste oder in einem Kleinbehälter (Klein-\ncontainer) zu vereinigen sind.\n4. Aufschriften und Gefahrzettel auf Versandstücken (siehe Anhang V)\n(1) Auf Versandstücken, die Gefäße mit Gasen der Ziffern 1 bis 13 enthalten, muß, auch wenn diese Gase 150\nmit andern Gütern nach Rn. 149 zusammengepackt sind, der Inhalt - für die Gase ergänzt durch die\nBezeichnung .Klasse 1 d•. - deutlich und unauslöschbar in einer amtlichen Sprache. des Versandlandes und,\naußerdem französjsch, deutsch oder italienisch angegeben sein, sofern nicht die internationalen Tarife oder\nAbkommen der Eisenbahnverwaltungen etwas anderes vorschreiben.                                                ·\n(2) Bei Wagenladungen sind die in Abs. (1) erwähnten Angaben entbehrlidi,\nan beiden Seitenwänden diese Angaben trägt.\nwenn .der Wagen      selbst\n(1) Versandstücke,- die Glasröhren mit den in den Rn. 135 und 136 aufgezähiten verflüssigten Gasen                                 151\nenthalten, müssen mit einem Zettel nach Muster 8 versehen sein.\n(2) Jedes Versandstück mit Gasen der Ziffer 11 muß an zwei gegenüberliegenden_ Seiten einen Zettel\nnach Muster 1 und, wenn die Stoffe in Glasgefäße [Rn. 137 (1) a)J verpackt sind, außerdem einen Zettel\nnach Muster 8 tragen.\nB. Versandart, Abfertigungsbeschränkungen\nVerdichteter Sauerstoff und Gemische von Sauerstoff mit Kohlendioxyd (Ziffer 3), Zyklopropan -(Ziffer 6),                          152\nÄthylchlorid [Ziffer 8 a)] und Stickoxydul (Ziffer 9) dürfen auch als Expreßgut versandt werden; in diesem\nFall_ darf das Versandstück nicht schwerer sein als 40 kg.                                   · ·\nc.   Frachtbriefvermerke\n(1) Die Bezeichnung des Gutes im Frachtbrief muß gleich lauten wie eine der in Rn. 131 durch Kursiv-                               153\nschrift hervorgehobenen Benennungen; sie ist rot zu unterstreichen und durch die Angabe der Klasse, der\nZiffer und gegebenenfalls des Buchstabens dei: Stoffaufzählung und die Abkürzung .RJD• zu ergänzen [z.B.\n1 d, Ziffer 1 a), RID].\n(2) Bei Versendung von Röhren zum Auflockern der Kohle (Ziffer 9) muß der Absender im Fracht-\n1  brief der Bezeichnung des Gutes den Vermerk hinzufügen-: .Röhre am ..•. (Datum) durch ••.• (Name\nder staatlichen Behörde) von •••• (Bezeichnung des Staates) zugelassen•.\nf","132                                    Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1956, Teil II\n(3}. Pour les envois de gaz qui sont s~~ceptibles d'auto-polymerisation, comme l'oxyde de methyle et\nde ~1_nyle, le dtlorure de vinyle, le bromure de vinyle et l\"oxyde d'ethylene [8° a)J, l'expediteur doit\ncertifler dans la lettre de voiture: « Les mesures necessaires ont ete prises pour empecher la polymerisa-\ntion spontanee pendant Je transport ».                                    .\n(4) Dans les lettres de voiture afferentes aux colis dans lesquels une matiere denommee au marg. 131\nest emballee en commun avec d'autres matieres ou objets du RID ou avec d'autres marchandises, les\nmentions relatives a chacun de ces objets ou matieres doivent etre indiquees separement.\nD. Materiel et engins de transport\n1. Conditions relatives aux wagons et au ~hargement\na. Pour les colis\n154   Seront charges: Les colis renfermant des gaz\na) des 1° a 10° et 13°: dans des wagons couverts, ou dans des wagons decouverts qui, pendant les\nmois d'avril a octobre, doivent etre proteges par des bädies, a moins que les recipients ne soient\nem'!>alles dans des caisses en bois,\nb) du 11 °: dans des wagons couyerts.\n155   (1) Les colis ne doivent pas etre projetes ou soumis         a des   chocs, ni etre exposes aux rayons solaires\nou a d'autres sources de chaleur.\n(2) Les recipients seront arrimes dans. les wagons de maniere a ne pouvoir ni se renverser, ni tomber.\nLes colis amenages pour etre roules seront couches, leur. axe longitudinal dans le sens de la longueur du\nwagon. Ils seront garantis contre tout mouvement lateral. Les recipients renfermant des gaz du 11 °\nseront places debout et proteges contre toute avari~ pouvant etre produite par d'autres colis.\nb. Po ur 1es w a g o n s -r es er v o i r s et reservoirs ou recipients d'un autre genre fixes sur leur chässis•\n156   A l'exception de l\"acide fluorhydrique anhydre (5°), des .gaz du 11° et de l'acetylene dissous (13°), les\ngaz de la classe I d peuvent etre transportes dans des wagons-reservoirs.\n157   (1) Les conditions Ielatives aux recipients expedies comme colis sont egalement applicables aux reci-\npients des wagons-reservoirs, av~c les derogations et particularites suivantes:\naJ Les recipients ne doiventjamais etre bras~s dur ni etre construits en alliages d'aluminium 1 ils peuvent\netre munis de soupapes de surete ayant une section d·ouverture suffisante. Si les recipients sont\nmunis de soupapes de surete, il doit .etre prevu pour chaque recipient au maximum deux soupapes\ndont la section totale equivaudra a celle d'une soupape de 51 mm (= 2 inches) par 30 m3 de capa-\ncite. Ces soupapes doivent pouvoir s'ouvrir automatiquement sous une pression comprise entre\n1,1 et 1,2 fois 1a pression d'epreuve du recipient auquel elles sont appliquees.\nSi les wagons-reservoirs portent plusieurs recipients fixes d'une maniere definitive au wagon\net relies entre eux par un tuyau collecteur [voir ci-apres sous b), c), d), e) et f)J, les recipients\nd'un seul et meme wagon ne doivent contenir qu·un seul et meme gaz comprime ou liquefie. Si\nles recipients sont munis de soupapes de surete, chaque recipient en portera une d'une section\nd'ouverture suffisante.                                  ·\nb} Si plusieurs .recipients sont fixes d'une maniere definitive· aux wagons, il n' est pas necessaire de\nmunir chaque recipient d'un dispositif de remplissage et de vidange; ce dispositif peut etre fixe a\nun tuyau collecteur qui relie les recipients. Toutefois, les recipients amovibles ne doivent pas etre\nrelies entre eux par un tuyau collecteur. (On· entend par recipients amoviöles des recipients qui,\nconstruits pour· s'adapter aux dispositions speciales du wagon, ne peuvent cependant en etre reti-\nres qu'apres demontage de leurs moyens de fixatiori.)                               ·              ·\nc) Si les recipients muitiples fixes d'une maniere definitive aux wagons sont relies entre eux par un\ntuyau collecteur et sont destines a contenir des gaz comprimes ne presentant pas de danger pour\nles organes respiratoires, il n'est pas necessaire que chaque recipient soit isole par un robinet.\n(Sont consideres comme gaz comprimes ne presentant pas de danger ·pour les organes respira-\ntoires: !'hydrogene, le methane, les melanges d'hydrogene et de methane; l'oxygene, les melanges\nd'oxygene et d'anhydride carbonique, l'azote, l\"air comprime, le nitrox, l'helium, le neon, l'argon,\nle crypton, les melanges de gaz rares, les melanges de gaz rares et d'oxygene, }es melanges de\ngaz rares et d'azote.]                                               ·\nd} Si les recipients multiples fixes d'une maniere definitive aux wagons sont relies entre eux par µri\ntuyau collecteur et sont destines ä. contenir des gaz comprimes presentant un danger pour les\norganes ·respiratoires, chaque recipient sera isole par un robinet. {Sont consideres comme gaz\ncomprimes presentant un danger pour les organes respiratoires: l'oxyde de carbone, le gaz a l'eau,\nles gaz de synthese, le gaz de ville, 1e gaz d'huile comprime, le fluorure de bore, ainsi que les\nmelanges d'oxyde de carbone, de gaz a l'eau, de gaz de synthese ou de gaz de ville.)\ne) Si les recipients ·multiples fixes d'une maniere definitive aux wagons sont relies entre eux par un\ntuyau collecteur et sont destines a contenir des gaz liquefies ne presentant pas de danger pour\nles organes respiratoires, ils ne doivent pas pouvoir s'isoler separement par des robinets. (Sont\nconsideres comme gaz liquefies ne presentant pas de danger pour les organes respiratoires: le. gaz\nd'huile liquefie, le propane, le cyclopropane, le propylene, le butane, l'isobutane, le butadiene, le\nbutylene, l'isobutylene, les melanges A, A 0, A 1, B et C, l'oxyde de methyle, le chlorure d'ethyle,\nle chlorure de vinyle, le dichlorodifluoromethane, le dichloromonofluoromethane, le monochloro- -\ndifluoromethane, le dichlorotetrafluorethane, le mo.nodilorotrifluorethane, les melanges .F 1, F 2\net F 3, le xenon, l'anhydride carbonique, le protoxyde d'azote, l'ethane, l'ethylene, l\"hexafluorure\nde soufre et le chlorotrifluoromethane.)                                  ·\nf) _Si les recipients multiples fixes d'une maniere definitive aux wagons sont relies entre eux par un\ntuyau collecteur et sont_ destines ä. contenir des gaz liquefies presentant un danger pour les\norganes respiratoires, ils doivent chacun etre isoles par un robinet, ils seront remplis chacun pour\n-","• Nr. 3 - Tag der Ausgabe: Bonn, den lF. Februar 1956                             133\n(3) B·ei Versendung von _zur Selbstpolymerisation neigenden Gasen, wie Methylvinyläther, Vinylchlorid,\nVinylbromid, Äthylenoxyd [Ziffer 8 a)] muß der Absender im Frachtbrief bescheinigen: .Die erforderlichen\nMaßnahmen zur Verhinderung der Polymerisation des Stoffes während der Beförderung wurden getroffen•.\n(4) Im Frachtbrief zu Versandstücken, in denen ein Stoff der Rn. 131 mit andern Stoffen oder Gegen-\nständen des RID oder mit sonstigen Gütern zusammengepackt ist, müssen die Vermerke für jeden dieser\nStoffe und Gegenstände gesondert angebracht werden.\nD. Beförderungsmittel und technische Hilfsmittel\n1. Wagen- und Verladevorschriften\na. Für Versandstücke\nEs sind zu verladen: Versandstücke.mit Gasen                                                                 154\na) der Ziffern 1 bis 10 und 13: in gedeckte Wagen oder in offene Wagen, über die in den Monaten April\nbis Oktober Decken gespannt werden müssen, sofern die Gefäße nicht in hölzerne Kisten verpackt\nsind;        ·\nb) der Ziffer 11: in gedeckte Wagen.\n(1) Die Versandstücke dürfen nicht geworfen und weder Stößen noch Sonnenstrahlen oder iil}dern               155\nWärmequellen ausgesetzt werden.\n(2) Die Gefäße sind in den Wagen so zu verladen, daß sie nicht umkanten oder herabfallen können. Die\nrollbaren Versandstücke müssen mit ihrer Längsachse gleichlaufend' mit den Längsseiten des Wagens\ngelegt und gegen seitliches Rollen gesichert werden. Gefäße mit Gasen der Ziffer 11 müssen aufrecht\nstehen und gegen Beschädigungen durch andere Frachtstücke geschützt sein.\nb. Für Behälterwagen und auf den Wagen befestigte Gefäße\nMit Ausnahme von Fluorwasserstoff (Ziffer 5), der Gase der Ziffer 11 urid von gelöstem Azetylen               156\n(Ziffer 13) dürfen die Gase der Klasse I d in Kesselwagen befördert werden.\n(1) Die Gefäßvorschriften für Versandstücke gelten mit folgenden Abweichungen und Besonderheiten 151\nauch für die Gefäße der Kesselwagen.\na) Die Gefäße dürfen nicht ·hartgelötet sein und nidit aus Aluminiumlegierungen bestehen. Sie dürfen\nmit Sicherheitsventilen von ausreichendem Offnungsquerschnitt versehen sein. In diesem Fall sind\nfür jedes Gefäß höchstens zwei Sicherheitsventile zulässig, deren Gesamtquerschnitt dem eines\nVentils von 51 mm (= 2 englische Zoll) auf 30 m3 Fassungsraum entspricht. Diese Sicherheitsventile _\nmüssen sich automatisch bei einem Druck, der das 1,1- bis 1,2fache des Prüfdruckes beträgt, dem,\ndas Gefäß unterworfen wurde, öffnen.\nTragen die Kesselwagen mehrere Gefäße, die mit ihnen dauernd verbunden sind, und sind\ndiese untereinander durch ein Sammelrohr verbunden [sie~e nachstehend unter b), c), d), e) und\nf)], dann dürfen die Gefäße eines Wagens nur ein und ·dasselbe verdichtete oder verflüssigte Gas\nenthalten. Haben sie Sicherheitsventile, so muß jedes Gefäß mit einem solchen von !lUsreichendem\nOffnungsquerschnitt versehen sein.\nb) Wenn mehrere Gefäße mit dem Wagen dauernd verbunden sind, so muß nicht jedes Gefäß eine\nVorrichtung zum Füllen und Entleeren besitzen, diese darf an dem Sammelrohr angebracht sein,\ndas die Gefäße verbindet. Abnehmbare Gefäße dürfen jedoch nicht durch Sammelrohre verbunden\nsein. (Als abnehmbar werden Gefäße bezeichnet, die, der besonderen Bauweise des Wagens\nangepaßt, von diesem erst nach Lösung der Befestigungsmittel abgenommen werden können.)\nc) Wenn mehrere mit dem Wagen dauernd verbundene Gefäße für verdichtete Gase, die für die\nAtmungsorgane nicht gefährlich sind, durch Sammelrohre untereinander verbunden sind, so muß\nnicht jedes einzelne Gefäß durch ein Ventil verschließbar sein. (Als verdichtete Gase, die für\ndie Atmungsorgane nicht gefährlich sind, gelten: Wasserstoff, Methan, Gemische von 'Wasserstoff\nund Methan, Sauerstoff, Gemische von Sauerstoff mit Kohlendioxyd, Stickstoff, Preßluft, Nitrox,\nHelium, Neon, Argon, Krypton, Gemische von Edelgasen, Gemische von Edelgasen mit Sauerstoff\nGemische von Edelgasen mit Stickstoff.)                                                           '\nd) Wenn mehrere mit dem Wagen dauernd verbundene Gefäße für verdichtete Gase, die für die\nAtmungsorgane gefährlich sind, durch Sammelrohre _untereinander verbunden sind, so muß jedes\nGefäß für sich durch ein Ventil verschließbar sein. (Als _verdichtete Gase, die für die Atmungs-\norgane gefährlich sind, gelten: Kohlenoxyd, Wassergas, Synthesegase, Stadtgas, verdichtetes\nOlgas, Bortrifluorid sowie Gemische von Kohlenoxyd, Wassergas, Synthesegasen und Stadtgas.)\n.e) Wenn mehrere mit dem Wagen dauernd verbundene Gefäße für verflüssigte Gase, die für die\nAtmungsorgane nicht gefährlich sind, durch Sammelrohre untereinander verbunden sind, so dürfen\nsie nicht einzeln durch Ventile verschließbar sein. (Als verflüssigte Gase, die für die Atmungs-\norgane nicht gefährlich sind, gelten: verflüssigtes Olgas, Propan, Zyklopropan, Propylen, Butan,\nIsobutan, Butadien, Butylen, Isobutylen, Gemische A, A0, A 1, Bund C, Dimethyläthet, Äthylchlorid,\nVinylchlorid, Dichlordifluormethan, Dichlormonofluormethan, Monochlordifluormethan, Dichlortetra-\nfluoräthan, Monochlortrifluoräthan, Gemische F 1, F 2 und F 3, Xenon, Kohlendioxyd, Stickoxydul,\nÄthan, Äthylen, Schwefelhexafluorid un_d Chlortrifluormethan.)                      ·\nf) Wenn mehrere mit dem Wagen dauernd verbundene Gefäße für verflüssigte Gase, die für die\nAtmungsorgane gefährlich sind, durch Sammelrohre untereinander verbunden sind, so müssen sie\neinzeln durch ein Ventil verschließbar sein; die Gefäße müssen jedes einzeln für sich gefüllt","134                                 Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1956, Teil II\nsoi et auront dlacun leurs robinets fennes et plombes pendant le transport. (Sont consideres\ncomme gaz liquefies presentant un danger pour les organes respiratoires: l'acide bronihydrique\nanhydre, l'acide sulfhydrique, l'ammoniac, le dllore, l'anhydride sulfureux, le peroxyde d'azote,\nle gaz T, l'oxyde de methyle et de vinyle, le dllorure de methyle, le bromure de methyle, l'oxy-\ndllorure de carbone, le bromure de vinyle, la monomethylamine, la dimethylamme, la trimethyl-\naritlne, la monoethylamine, l'oxyde d'ethylene, les melanges d'anhydride carbonique avec l'oxyde\nd'ethylene et l'acide chlorhydrique anhydre). Les memes prescriptions s'appliquent a l'ammoniac\ndissous sous pression dans l'eau.\ng)  Les robinets des recipients amovibles pouvant etre roules seront pourvus de chapeaux de\nprotection.\nh)  Les dispositifs de fermeture seront amenages de maniere a ne pouvoir etre manipules par des per-\nsonnes non qualifiees.                                               ·                  _·\ni) L'examen interieur des recipients doit avoir lieu a des intervalles periodiques egaux a ceux\nprescrits pour l'epreuve de pression. Toutefois, pour les recipients· destines au transport du chlore\net de l'anhydride sulfureux (5°), l'epreuve de pression et l'examen interieur auront lieu tous Ies\ntrois ans.               ·\nk)  La tare du wagon-reservoir, y compris les pieces accessoires, sera indiquee sur une plaque .\nsoudee _sur le recipient lui-meme ou fixee d'une maniere inamovible au wagon [voir marg.\n145 (1) b) et 145 (2)]. Les poinc;:ons et les inscriptions appliques aux wagons-reservoirs ne\ndoivent en aucun cas en compromettre la resistance. Ces inscriptions peuvent etre portees sur\nune plaque soudee sur le recipient.                                    ·                        ·\nl) Les recipients cylindriques servant au transport des gaz Iiquefies seront munis de brise-flots\n(cloisons perforees) qui les, partagent en compartiments ne depassant pas la longueur de 3,50 m.\n.                      .\nm) Les indications suivantes devront etre inscrites sur la plaque soudee aux recipients admis par\nle marg. 132 (3} 2° pour les melanges du 7°: la designation de tous les gaz admis au transport dans\nle recipient, la pression d' epreuve prescrite pour le melange ayant la tension de vapeur Ia plus\nelevee et les charges maximums admissibles pour tous les gaz;\nn) Les indications suivantes devront etre inscrites sur la plaque soudee aux recipients admis par le\n0                              0\nmarg. 132 (3) 3° a 6° pour differents gaz du S b) ou les melanges du s c): Ia designation de\ntous les gaz ou melanges admis au transport dans le recipient, la pression d'epreuve prescrite\npour le gaz ou le melange ayant la tension de vapeur la plus elevee et les charges maximums\nadmissibles pour tous les gaz ou melanges.\n(2) Si les recipients des wagons-reservoirs destines ä renfermer des ·gaz liquefies des 4° ä. 10° sont\nmu.nis d'une protection calorifuge conforme aux prescriptions sous (3) et ont un diametre superieur ä\n1,50 m, les pressions d'epreuve et les degres de remplissage pour les gaz enumeres sous (4) et (5)\nsont ceux qui sont indiques dans ces deux alineas. Pour les recipients sans protedion calorifuge et pour Ies\n_recipients avec protection calorifuge dont le diametre n'est toutefois pas superieur a 1,50 m, sont valables\nles pressions d'epreuve et les degres de remplissage precises aux marg. 147 (2) et (3).\n{3)  La protection calorifuge sera:\na) constituee par une couverture en bois ou en une autre matiere appropnee ayant un effet\nprotecteur similaire ou en töle metallique d'une epaisseur minimum de 1,5 mm;\nb) appliquee au moins sur Ie tiers superieur, mais au plus sur la moitie superieure du reservoir;\nc) separee du recipient par une couche d'air d'environ 4 cm d'epaisseur et devra proteger efficace-\nment tous les recipients se trouvant sur le meme wagon-reservoir;\nd) conc;:ue de maniere a ne pas entraver l'examen facile des dispositifs de remplissage et de\nvidange, ainsi que des tuyaux collecteurs.\nNota. Une simple peinture des reservoirs n'est pas consideree comme une protection calorifuge.\n(4) Les pressions auxquelles les reservoirs munis de la protection calorifuge selon al. (3), dont le\ndiametre est superieur a 1,50 m et qui sont destines au transport des gaz liquefies des 4° a s0 , doivent\netre soumis au moment de l'epreuve de pression hydraulique (pression d'epreuve) et les degres de rem-\nplissage maximum admissible sont les suivants:\nPression         Kgau plus\nChiffre            d't!preuve        de liquide\nau molns          par litre\nkg/cm•          de capacite\ngaz d'huile liquefie ................................-              40                    40                0,37\nacide bronihydrique anhydre ....•.................                 50                    60                1,20\nacide_ sulfhydrique anhydre .•......................               50                    45                0,61\nammoniac anhydre .............. : . .......•.......                  50                   25                0,54\nchlore ........................................... .                 50                   18                1,24\nanhydride sulfureux .................... ·......... .               50                   14                1,23\nperoxyde. d'azote ........................... : .... .              50                    10                1,30\ngaz T ........................................... .                 50                   25                0,73\nprcipan~ .........................................•                  50                   22                0,42\ncyclopropane ................. ; .•....... , ........ .             50                   20                o·,55\npropylene ....................................... .                  50                   21                0,43\nbutane ....................... - - - ... •· • - •· • • • • •···     6~                   10 ·              0,51\nisobutane ........................................ .                 50                   10                0,50\nbutadiene ....................................... .                 50                   10                0,55\nbutylene ........................................•                  50                   10                0,52\nisobutylene ..................................... .                50                    10,               0,52\nmelange· .A ...................................... .                70                   10                0,48","Nt: 3 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 18. Februar 1956                                       135\nwerden, und ihre Ventile müssen während des Transportes in verschlossenem Zustande plombiert\nsein. (Als verflüssigte Gase, die für die Atmungsorgane gefährlich sind, gelten: Bromwasserstoff,\nSchwefelwasserstoff, Ammoniak, Chlor, Schwefeldioxyd, Stickstofftetroxyd, T-Gas, Vinylmethyl-\näther, Methylchlorid, Methylbromid, Chlorkohlenoxyd, Vinylbromid, Methylamin,. Dimethylamin,\nTrimethylamin, Äthylamin, Äthylenoxyd, Gemisch von Kohlendioxyd mit Äthylenoxyd und Chlor-\nwasserstoff.) Die gleichen Vorschriften finden Anwendung auf in Wasser unter Druck gelöstes\nAmmoniak.\ng) Bei abnehmbaren Gefäßen, die gerollt werden, müssen die Ventile mit Schutzkappen versehen sein.\nh) Die Verschlußvorrichtungen müssen so angebracht sein, daß sie nicht von Unbefugten geöffnet\nwerden können.\ni) Eine innere Untersuchung der Gefäße muß in den gleichen· Zeitabständen, die für die Druckprobe\nvorgeschrieben sind, wiederholt werden. Bei Gefäßen für Chlor und Schwefeldioxyd (Ziffer 5) sind\njedoch die Druckprobe und die innere Untersuchung alle drei Jahre vorzunehmen.\nk) Das Eigengewicht des Kesselwagens samt Ausrüstung muß auf einem Schild angegeben sein,\ndas entweder auf dem Gefäß selbst aufgeschweißt oder am Wagen nicht abnehmbar befestigt\nsein muß [siehe Rn. 145 (1) b) und 145 (2)]. Die Stempel und Anschriften auf dem Kesselwagen\ndürfen die Widerstandsfähigkeit der Gefäße nicht beeinträchtigen. Die Anschriften können äut\neinem auf dem Gefäß aufgeschweißten Schild angebracht sein.\n1) Zylindrische Gefäße_ für die Beförderung von verflüssigten Gasen müssen Schwallbleche (durch-\nlochte Zwischenwände)-haben, durch welche die Gefäße in Abteilungen getrennt werden, die nicht\nlänger als 3,50 m sind.\nm) Die nach Rn. 132 (3) 2 zugelassenen Gefäße für die. Gemische der Ziffer 1 müssen auf dem Schild\nfolgende Angaben enthalten: die Bezeichnung aller für das betreffende Gefäß zugelassenen Gase,\nden für das Gemisch mit dem höchsten Dampfdruck vorgeschriebenen Prüfdruck und die zulässigen\nHöchstgewichte der Füllungen für alle Gase.                                                       ·\nn) Die nach Rn. 132 (3) 3 bis 6 zugelassenen Gefäße für verschiedene Gase der Ziffer 8 b) oder Ge-\nmische der Ziffer 8 c) müssen auf dem Schild folgende Angaben enthalten:- die Bezeichnung aller\nfür das betreffende Gefäß zugelassenen Gase oder Gemische, den für das Gas oder Gemisch\nmit dem höchsten Dampfdruck vorgeschriebenen Prüfdruck und die zulässigen· Höchstgewichte der\nFüllungen für alle Gase und Gemische.\n. (2) Sind die für verflüssigte Gase der Ziffern 4 bis 10 bestimmten Gefäße mit einer wärmeisolierenden\nSchutzvorrichtung nach den Vorschriften des Abs. (3) versehen und haben sie einen Durchmesser von\nmehr als 1,5 m, so gelten für den Prüfdruck und den Füllungsgrad der in den. Abs. (4) und (5) aufgezählten\nGase die in diesen zwei Absätzen angegebenen Werte. Für Gefäße ohne wärmeisolierende Schutzvorrich•\ntung sowie für Gefäße mit einer wärmeisolierenden Schutzvorrichtung, aber mit einem Durchmesser von\nhöchstens 1,5 m, gelten für den Prüfdruck und den Füllungsgrad die in Rn„147 (2) und (3) angegebenen\nWerte.\n(3) Die wärmeisolierende Schutzvorrichtung muß\na) aus einer Bedachung aus Holz oder einem anderen geeigneten, ähnlich schützend wirkenden Stoff\noder aus Metallblech von mindestens 1,5 mm Dicke bestehen;\nb) mindestens das obere Drittel, darf aber höchstens die obere Hälfte· der _Gefäßoberfläche bedecken,\nc) vom Gefäß durch eine Luftschicht von etwa 4 cm getrennt sein und alle auf dem Kesselwagen\nbefindlichen Gefäße wirksam schützen;\nd) derart angebracht sein, daß sie eine leichte Prüfung der Füll- und Entleerungsvorrichtungen sowie\nder Sammelrohre nicht verhindert.\nBem. Ein gewöhnlicher Anstrich des Gefäßes gilt nicht als wärmeisolierende Schutzvorrichtung.\n(4) Der bei der Flüssigkeitsdruckprobe anzuwendende innere Druck und die höchstzulässige Füllung für\nGefäße, die für die Beförderung der verflüssigten Gase der Ziffern 4 bis 8 bestimmt und mit einer wärme-\nisolierenden Schutzvorrichtung gemäß Abs. (3) versehen sind und einen Durchmesser von mehr als 1,5 m\nhaben, betragen für:\nPrilfdrudt  Hr je l Liter\nZiller   mindestens Fassnngsraam\nkg/cm•    ll5dlstenskg\nFlilsslgl<elt\nVerflüssigtes Olgas . . . . . . . . . . . . . . • . . . . . . . . . . . . . . . • . •               4         40            0,31\nBromwasserstoff . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . •             5         60            1,20\nSchwefelwasserstoff . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . • . . . .                 5         45            0,67\nAmmoniak . .. •............ .... ........ ...... .... ..•                                           5         25            0,54\nChlor • . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . • . . . . . . .. . . . . .    5         18            1,24\nSchwefeldioxyd . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . • . . . . . .            5         14            1,23\nStickstofftetroxyd ............. _, . . . . . . . . . . . . . . . . . . . • .                       5         10            1,30\nT-Gas ...................................... : .... ; . .                                           5         25            0,13\nPropan .....•...• , .. .. . . .. . . . . .. .. . . .• . . ..• .. . . •. ...                         6         22            0,42\nZyklopropan . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . • . . . . . .           6         20            0,55\nPropylen ................ '....... . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .                          6         27            0,43\nButan . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .. . . . . . . . . . . . . . . .    6         10            0,51\nIsobutan . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .. . . . . . . . .       6         10            0,50\nButadien ................................•..........                                                6         10            0,55\nButylen ........................................... .                                               6         10            0,52\nIsobutylen ........................................ .                                               6         10            0,52\nGemisch A ........................................ .                                                7         10            0.,48","136                                          Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1956, Teil II\nPression  Kg an plus\nChiffre     d\"epreuve  de liquide\naumoins     par litre\nkg/cm•  de capacite\nmJiange A0 ..............•..•.....................                                         70             14        0,48\nmelange A 1 ..................................... .                                        70            17         0,45.\nmelange B ..................................•.....                                         70            21         0,43\nmelange C ....................................... .                                        70            25         0,43\noxyde de methyle ................................ .                                        80 a)         14         0,58\noxyde de methyle et de vinyle ................... .                                        go a)         10         -0,67\nchlorure de methyle ............................. .                                        80 a)         14         0,81\nbromure de methyle ............................. .                                         80 a)         10         1,51\ntillorure d\"ethyle .................................. .                                     80 a)         10         0,80\noxychlorure de carbone .....•....................                                           80 a)         15         1,23\nchlorure de vinyle ............................... .                                       go a)         10         0,83\nbromure de vinyle .........•......................                                          80 a)         10         1,40\nmonomethylamine ............................... .                                          8° a)         10         0,61\ndimethylamine ........................•...........                                          go a)         10         0,60\ntrimethylamine .•........................•.•..•...                                          80 a)         10         0,58\nmonoethylamine .....•............................                                           80 a)         10         0,61\noxyde d'ethylene .................................•                                         80 a}         10         0,78\ndichlorodifluoromethane .......................... .                                        8°b}          15         1,18\nd!chloromonofluoromethane                                                                   8°b)          10         1,26\nmonochlorodifluoromethane ....................... .                                         80 b)         25         1,05\ndichlorotetrafluorethane ........ :-................. .                                     80 b)         10         1,33\nmonocholorotrifluorethane ••....................•..                                         80 b)         10         1,20\nmelange F 1 ........ , ............................ .                                       go c)         10          1,26\nmelange · F 2 ..................................... .                                       80 c}         15          1,18\nmelange F3 ..................................... .                                          80 c)         25          1,05\n(5) Les pressions auxquelles les reservoirs munis de la protection calorifuge selon al. (3), dont le dia-\nmetre est superieur ä 1,50 m et qui sont destines au transport des gaz liquefies des 9° et 10°, doivent etre\nsoumis au moment de l'epreuve de pression hydraulique (pression d'epreuve) et les degres de remplissage\nmaximum admissible sont les suivants:                                                                    ·\nPression Kg an plus\nd\"epreuve  de liquide\nChiftre     aumolns     par litre\nkg/cm•  de capacite\nxenon . . . . . . . . . .. . . .. . . . . . . .. . . .. . . .. . . . . . . . . . . . . .    9°           130         1,24\nanhydride carbonique et ses melanges avec l'oxyde\nd'ethylene . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ... . . . . . . . . .  9°           210         0,75\nprotoxyde d'azote .. _..............................                                        9°           210         0,75\nethane . . . . . . . . . . . • . . . . . . . . . . . . . •. . . .. . . . . . . . . . • . .  9°            95         0,29\nethylene . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .  9°           200         0,34\nacide chlorhydrique anhydre . . . . . . . . . . . . . . . . . . . • . .                     10°           120         0,48\nhexafluorure de soufre . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .             10°            60         1,06\nchlorotrifluoromethane • . . . . . . . • . . . . . . . . . . . . . • . . . . .             10°           100         0,90\n\\\n158    (1) Les recipients amovibles des wagons-reservoirs seront fixes sur les dtässis des wagons de maniere\nä. ne pouvoir se deplacer.                                                                ·\n(2) La construction des wagons-reservoirs doit assurer la mise ä la terre des recipients au point de\nvue electrique.\nc. Pour les petits containers\n159    (1) A l'exception des colis renfermant de l'oxydtlorure de carbone [8° a)] et des gaz du 11°, les colis\ncontenant des matieres rangees dans la presente classe peuvent etre transportes en petits_ containers.\n(2) Les interdictions de chargement en commun pr~vues au marg. 161 devront etre _respectees ä.\nl'interieur d'un petit container.\n(3) A l'exception de l'acide fluorhydrique anhydre (5°), de l'oxychlorure de carbone {8° a)J et des\nmatieres du 11 °, les matieres de la classe I d peuvent aussi etre transportees dans de petits containers-\ncitemes qui doivent repondre aux conditions relatives. aux recipients expedies comme colis.\n2. Inscriptions et etiquettes de danger sur les wagons (voir Appendice V)\n160    Les wagons-reservoirs contenant des gaz des 1° ä 10° seront munis sur leurs deux cötes d'etiquettes\nconformes au modele N° 9.\nE. Interdictions de chargement en commun\n161    (1) L\"oxychlorure de carbone (8° a)J ne doit pas etre charge en commun dans le meme wagon:\na) avec des matieres comburantes de la classe III c (marg. 371);\nb) avec l'acide nitrique et les melanges sulfonitriques des 1°e) 2 et 1°f) 2 de la classe V (marg.501).","•     Nr. 3 - Tag d~r Ausgabe: Bonn, den 18. Februar 1956                                             137\nFllr je l Uter\nPrllfdradt    Fassungsraum\nZHfer   mindestens      höchstens kg\nkg/cm•         FUlsslgkelt\nGemisch A 0 . • • • • • • • • . • • • • . • . . . . . • . . . . . . . • • • • . . • • . • •      1        14               0,48\nGemisch A 1 • • . . • • • . . . . . . . • . . . . . . . . . . . . . • . . . • . . . . • • •      7      . 17               0,45\nGemisch B · . • . • . • • • • . . . . . . • . . . . . . . . . . . . . . • • . . • . . . • • •    1        21               0,43·\nGemisch C • •. •• •••••. •. ..•. •. . . ...... .. .. • •. •• .••••                               1        25               0,43\nDimethyläther • . • • • • . . • • • . • • • . . • . • . . . . . . • • • • . • • • • • • •        8 a)     14               0,58\nVinylmethyläther • • • • • • • . . . . . . . • . . . . • . • • . . . . . . • . . . • •           8 a)     10               0,67\nMethylchlorid • • • • • • • • • . . • • . . . . • . . . . • . . . • . • • . . • . . . • •        8 a)     14               0,81\nMethylbromid .•••••• _. • . . . • • . • . . . . • . • . . • . • • . . • • • • . • •              8 a)     10               1,51\nÄthylchlorid . . . . . • • • • • • . . • • • . • . • . . . . . . . • . • • . • . . . . . . •     8 a)     10               0,80\nChlorkohlenoxyd • • • • • • • • • • . . . • . . . . . . . • • • • • • . • . • . . • •            Sa)      15               1,23\nVinylchlorid . . • • • . • • • • • • • • • • • • • • • . . • • • • • . • • . . • • • . . • .     8 a)     10               0,83\nVinylbromid • . • • • • • • • • . . . • . • • • • . . . . . • • • . . . • . . . . . • • •        8 a)     10               1,40\nMethylamin • • • • • . • • • • • • • • . • • . • • . • • • . • • . . . . • . • . • • • . •      8 a)      10               0,61\nDimethylamin • • • • • • • • • • • • • • . • • • • . • . • • • • • • • • • • . • . • • •         8 a)     10               0,60\nTrimethylamin • • • • • • • • • • • . • • . • • • • . . . . . . • • • • • • • • . . . •         8 a)      10               0,58\nÄthylamiii • • • • • • • • • • • • • • • • • • . • • • • • • . . • . • • . • • • • • . . • •     8 a)     10               0,61\nÄthylenoxyd ••••••••••••••••• , • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • •                        8 a)     10               0,78\nDichlordifluormethan ••••••••• , • • • • • . • • . • • • • • • • • • • • • •                     8 b)     15               1,18\nDichlormonofluormethan • • • • • • • • • . . . • • • • • • • • • • • • • • • •                   Sb)      10               1,26\nMonochlordifluormethan • • • • • • • • . • . • . • . . • • • • . • • • . • • •                   8 b)    25                1,05\nDichlortetrafluoräthan • • • • • • • • • • • • • • • • • • . • • • • • • • • . • • •             8 b)     10               1,33\n· Monochlortrifluoräthan • • • • • • • . • • • . • • • . • • • • • . • • • • • • • •               8 b)     10               1,20\nGemisch rl ..........•. .-. . • . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .                 8 c)      10               1,26\nGemisch F2 • •• • • • • • • • • • • • . • • • . • • • • • • • . • • • • • • • • • • . . •       Sc)       15               1,18\nGemisch F3 . •• • • •• • • • • . • • • • • • • •• . . . . . • •• • • •• . . . • • • •           Sc)       25               1,05\n(5) Der bei der Flüssigkeitsdrudtprobe anzuwendende innere Drude und die ~öchstzuläss!ge _FüllUß:!J für\nGefäße, die für die Beförderung der verflüssigten Gase der Ziffern 91;111d 10 bestimmt und mit emer warme-\nisolierenden Schutzvorrichtung gemäß Abs. (3) versehen sind und emen Durchmesser von mehr als 1,5 m\nhaben, betragen für:\nPrtlfdradt\nFilr je l Uter\nmindestens     Fassungsraum\nZiffer                  hlldastens kg\nkgfcm•\nFlüssigkeit\nXenon •..••••••••..•••••••.••.......•.•..•.••.•••.•                                             9       130                1,24\nKohlendioxyd und seine Mischungen mit Äthylenoxyd                                               9       210                0,15\nStickoxydul • • • • • • • • • • • . • • • • • . •. • • • • • • • . • • • • • • . • . • • • •    9       210                0,75\nÄthan . •••••••••••• •••••• .••. •. •••• .. •.• .• ••.••• •••                                   9        95                0,29\nÄthylen . . . . • . • ••• • • • •• • • • • • • • • • • .• . • • . •• •• • • . • •• . • •        9       200                0;'34\nChlorwasserstoff • . . • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • . • • • • • • • • • •         10       120                0,48\nSchwefelhexafluorid • • • • • • • • . • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • •            10         60               1,06\nChlortrifluormethan ••.• , • • • • • • . . • • • • . • • • . • . • • •.. • • • • •             10       100                0,90\n(1) Die abnehmbaren Gefäße der Kesselwagen sind auf den Wagengestellen so zu befestigen, daß sie                                        158\nsich nicht versmieben können.                                                      .\n(2) Die Kesselwagen müssen so gebaut sein, daß· die Gefäße elektrisch geerdet sind.\nc. Für .K !ein b eh älter (Kleincontainer)\n(1) Mit Ausnahme von Versandstücken mit Chlorkohlenoxyd [Ziffer Sa)] und Gasen der Ziffer 11                                            159\ndürfen Versandstücke mit den in diese Klasse eingereihten Stoffen in Kleinbehältern (Kleincontainern)\nbefördert werden.                                                                                                       ·\n(2) Die in Rn. 161 vorgesehenen Zusammenladeverbote gelten auch für den Inhalt der Kleinbehälter\n(Kleincontainer).                                                                                                         · ·\n(3) Mit Ausnahme von Fluorwasserstoff (Ziffer 5), Chlorkohlenoxyd (Ziffer 8 al) und der Stoffe der\nZiffer 11 dürfen die Stoffe der Klasse I d auch in kleinen Flüssigkeitsbehältern (Fl_üssigkeitscontainern)\nbefördert werden, die den Gefäßvorschriften für Versandstücke entsprechen müssen.                                                        .\n2. Aufschriften und Gefahrzettel an den Wagen (siehe Anhang V)\nAn beiden Seiten der Behälterwagen mit Gasen der Ziffern 1 bis 10 sind Zettel nach Muster 9                                             160\nanzubringen.\nE. Zusammenladeverbote\n(1) Chlorkohlenoxyd {Ziffer 8al] darf nicht zusammen in einen Wagen .verladen werden:                                                   161\na) mit entzündend (oxydierend) .wirkenden Stoffen der Klasse Irre (Rn.371};\nb) mit Salpetersäure und Mischungen von Schwefelsäure mit Salpetersäure der Ziffern 1 e) 2 und\n1 f) 2 der Klasse V (Rn. 501).","138                                       Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1956, Teil II\n(2)_ Les ga~ de. la classe I d ne doivent pas etre d:>.arges eri commun dans Ie meme wagon avec des\nmatieres r.ad1oactives de la.classe IVb (marg. 451). Toutefois, roxygene comprime, Ies melanges d'oxygene\net _d'anhydride carbonique, Je cycJopropane, Ie chlorure d'ethyle et Je protoxyde d'azote, expedies en\ncohs express, peuvent etre charges en commun dans le meme wagon avec des matieres.radioactives.\n162      Des· lettres de voiture distinctes doivent etre etablies pour Ies envois qui ne peuvent pas etre d:>.arges\nen ·commun dans le meme wagon (art. 6, § 9, d) de la CIM].\nF. Emballages vides. Autres prescriptions\n163      (1) Les recipients du 14° seront fermes de maniere etanche.\n(2) La designation de la marchandise dans la lettre de voiture doit etre conforme a la denomination\nimprimee en caracteres italiques au marg. 131; elle doit etre soulignee en rouge et suivie de l'indication\nde Ja classe, du chiffre de J'enumeration et du sigle « RID » (I d, 14°, RID).\n164      (1) En tant que les marg. 131 a 163 ne prevoient pas de conditions auxquelles doivent satisfaire les\nrecipients destines au transport des gaz comprimes, liquefies ou dissous sous pression, les prescriptions du\npays d'origine font reg~e. que ces recipients soient isoles ou qu'ils appartiennent a. des wagons-reservoirs.\n(2) Les dispositions transitoires ci-apres sont applicables aux recipients pour gaz comprimes, liquefies\nou dissous sous pression:                                                          ·                           .\na) les recipients et les wagons-reservoirs pour le trafic international, dejä. en service ou commandes avant\nIe 1er mars 1956, sont, sous reserve des exceptions ci-apres, admis au trafic aussi longtemps que les\nprescriptions de !'Etat contractant dans lequel ont eu lieu Ies epreuves selon marg. 143 le permettent et\nque les delais prescrits pour les examens periodiques aux marg. 143 (4), 144 et 157 (1) i) sont observes.\nLes recipients et les wagons-reservoirs destirtes au transport de l'acide chlorhydrique anhydre du\nmarg. 131, 10°, ne seront admis au trafic apres le 1er janvier 1957 que s'ils sont conformes aux prescrip-\ntions du RID;\nb)_  pour- les recipients qui ont ete fabriques sous le regime anterieur (contrainte admissible '!/s de la limite\nd\"elasticite au lieu de ¼), il n'est permis d'augmenter ni Ja pression d'epreuve, ni la pression de\nremplissage [comp. marg. 138 (1)];\nc)   les grands recipients (y compris ceux des wagons-reservoirs), dont les robinets O!}t des dispositifs de\nfixation non conformes aux prescriptions du marg. 140 (1) pourront encore etre utilises jusqu'a la date\na ·1aquelle ils doivent etre soumis a i:examen periodique prescrit au marg. 143 (4);\nd)   les recipients renfermant de l'ammoniac dissous sous pression dans l'eau du marg. 131, 12° a) et qui n'ont\nete soumis qu'ä. une pression d\"epreuve de 8 kg/cm!, seront encore admis au transport jusqu'au 1er sep-\ntembre 1958 [comp. marg. 148 (l)];\ne)   les recipients des wagons-reservoirs qui, au 1er mars 1956, seraient encore munis de soupapes de surete\nnon conformes aux prescriptions du RID (marg. 157 (1) a)], pourront egalement. circuler, ä. la cond!t!on\nque les soupapes soient pourvues d'un dispositif approprie permettant de les bloquer et que la pos1t1on\nde blocage soit indiquee.\n165-179\nClasse Ie. Matieres qui, au contact de l'eau, degagent des gaz inflammables\n1. Enumeration des matieres\n180       Parmi les matieres visees par le titre de la classe I e ne sont admises au transport que• celles qui sont\nenumerees au marg. 181, ceci sous reserve des conditions prevues aux marg. 181 ä 196. Elles sont des lors\ndes matieres du RID.\nNota. Les recipients vides ayant renferme des matieres de la c!asse Ie ne sont pas soumis aux prescriptions · du RID.\nToutefois, ceux qui ont renferme des matieres du 2° du marg. 181 ne sont admis au transport que s'ils sont\nexempts de tout residu. Mention devra etre faite dans la lettre de voiture de ce qu'ils contenaient. precedem•\nment. Pour !es wagons-speciaux, voir toutefois marg. 196.\n181   1° a) Les m~taux alcalins et alcalino-terreux, par ex. le sodium, le potassium, le calcium, ainsi que les\nalliages de metaux alcalins, les alliages de metaux alca/ino-terreux et les alliages de metaux alcalins\net alcalino-terreux;\nb) les amalgames de metaux alcalins et les amalgames de metaux alcalino-terreux;\nc) les dispersions de metaux ·aJcalins.\n2° a) Le carbure de· calcium et le carbure d' aluminium;\nb) les hydrures de mefäux alcalins et de metaux alcalino-terreux (par ex. l'hydrure de Iithium, l'hydrure\nde calcium), meme les hydrures mixtes, ainsi que les borohydrures et les a!uminohydrures de me-\ntaux alcalins et de metaux alcalino-terreux;\nc) les siliciures alcalins.\nNota. La cyanamide calcique n'est pas soumise aux prescriptions du R!D.\n3° Les amidures de metaux alcalins et alcalino-terreux, par ex. l'amidure de sodium. Voir aussi marg.\n181 a.\n181 a      L'amidure de sodium (3°) en quantites de 200 g au plus n'est pas soumis aux conditions de transport du\nRID, lorsqu'il est emballe dans des recipients fermes de maniere etanche, ne pouvant etre attaques par\nle contenu, et que ces recipients sont renfermes avec soin dans de forts emballages en bois etanches et\na fermeture etanche.","• Nr. 3 -     Tag der Ausgabe: Bonn, den 18. Februar 1956                                           -139\n(2) Die Gase der Klasse I d dürfen nicht mit radioaktiven Stoffen der Klasse IVb (Rn. 451) zusammen\nin einen Wagen verladen werden. Als Expreßgutsendungen dürfen jedoch verdichteter Sauerstoff, Gemische\nvon Sauerstoff mit Kohlendioxyd, Zyklopropan, Äthylchlorid und Stickoxydul mit radioaktiven Stoffen\nzusammen in einen Wagen verladen werden.\nFür Sendungen, die nicht mit anderen zusammen in einen Wagen verladen werden dürfen, müssen                                       162\nbesondere Fradltbriefe ausgestellt werden (CIM Art. 6 § 9d)J.\nF. Entleerte Behälter. Sonstige Vorschriften\n(1) Die Gefäße der Ziffer 14 müssen dicht verschlossen sein.                                                                     163\n(2) Die Bezeidlnung des Gutes im Frachtbrief muß gleich lauten wie die in Rn. 131 durch Kursivschrift\nhervorgehobene Benennung: sie ist rot zu unterstreichen und durch die Angabe der Klasse, der Ziffer der\nStoffaufzählung und die Abkürzung .RID\" zu ergänzen (I d, Ziffer 14, RID).\n(1) Soweit die Rn. 131 bis 163 keine Vorschriften enthalten, denen die Gefäße zur Beförderung von                                 164\nverdichteten, verflüssigten oder unter Druck gelösten Gasen genügen müssen, sind hierfür die Vor•\nschriften des Ursprungslandes maßgebend, gleichgültig, ob die Gefäße zu einem Wagen gehören oder nicht.\n(2) Für die Gefäße mit verdichteten, verflüssigten oder unter Drude gelösten Gasen gelten folgende\nUbergangsbestimmungen:\na) Gefäße und Kesselwagen für den internationalen Verkehr, die schon vor dem 1. März i956 verwendet\noder zur Anfertigung bestellt wurden, sind, unter Vorbehalt nadlstehender Ausnahme, noch so lange\nzum Verkehr zugelassen, als dies die Vorschriften desjenigen Vertragstaates, in welchem die Prüfungen\ngemäß Rn. 143 vorgenommen werden, gestatten und die in den Rn. 143 (4), 144 und 157 (1) i) vorgeschrie-\nbenen Fristen für die periodischen Prüfungen eingehalten weiden.\nGefäfie und Kesselwagen mit Chlorwasserstoff der Rn. 131, Ziffer 10, dürfen nach dem 1. Januar 1957\nnur noch zum Verkehr zugelassen werden, wenn sie den Vorschriften des RID entsprechen;\nb) bei Gefäßen, die unter den früheren Bedingungen (zulässige Beanspruchung !fs der Streckgrenze statt ¼)\nhergestellt worden sind, darf weder der ursprünglich festgesetzte Prüfdruck noch der Füllungsdruck\nerhöht werden (vgl. Rn. 138 (1)];                                               ·\nc) Großgefäße (audl soldle von KesselwagP.n), deren Hähne mit den VorsdJ.riften der Rn. 140 (1) nicht\nentsprechenden Befestigungsvorrichtungen versehen sind, dürfen bis zum Zeitpunkt, in dem sie der in\nRn. 143 (4) vorgeschriebenen Prüfung unterzogen werden müssen, weiter verwendet werden;\nd) Gefäße mit in Wasser unter Drude gelöstem Ammoniak der Rn. 131, Ziffer 12 a) werden bis zum 1. Sep-\ntember 1958 auch dann ~ur Beförderung zugelassen, wenn sie einem Prüfdruck von nur 8 kg/cm! unter-\nzogen worden· sind [vgl. Rn. 148 (1)];\ne) Kesselwagengefäße, die am 1. März 1956 noch mit Sicherheitsventilen versehen sind, die den VorsdJ.riften\ndes RID [Rn. 157 (1) a)I nicht entsprechen, sind weite~hin zugelassen, sofern.die Ventile durch eine _geeig-\nnete Vorrichtung, welche die Sperrlage angibt, abgesperrt werden können.\n165-179\nKlasse I e. Stoffe, die in Berührung mit Wasser entzündlidle Gase entwickeln\n1. Stoffaufzählung\nVon den unter den 'Begriff der Klasse I e fallenden Stoffen sind nur die in Rn. 181 genanr:,.ten und auch                         180\ndiese nur zu den in Rn.181 \"bis 196 enthaltenen Bedingungen zur Beförderung zugelassen und somit Stoffe\ndes RID.\nBem. Die von Stoffen der Klasse I e entleerten Gefäße sind den Vorschriften des RID nicht unterstellt. Die von Stoffen\nder Ziffer 2 (Rn. 181) entleerten Gefäße werden Jedoch zur Beförderung nur angenommen, wenn sie von Stoff•\nrestcn frei sind. Im Frachtbrief ist ihr früherer Inhalt anzugeben. Für Behälterwagen . siehe. jedoch Rn. .196.\n1. a) Alkalimetalle und Erdalkalimetalle, wie Natrium, Kalium, Kalzium, sowie Legierungen der Alkali-                             181\nmetalle, Legierungen der Erdalkalimetalle und Legierungen der Alkalimetalle mit den Erdalkali-\nmetallen;                             _\nb) Amalgame der Alkali- und Erdalkalimetalle;\nc) Dispersionen der Alkalimetalle.\n2. a) Kalziumkarbid und Aluminiumkarbid;\nb) Hydride der Alkali- und Erdalkalimetalle [wie Lithiumhydrid, Kalziumhydrid (Hydrolith)J, auch\ngemischte Hydride sowie Borhydride und Aluminiumhydtide der· Alkali- und Erdalkalimetalle;\nc) Alkalisilizide.\nBem. Kalziumzyanamid (Kalkstickstoff) ist den Vorschriften des RID · nicht unterstellt.\n3. Amide der Alkali- und Erdalkalimetalle, wie Natriumamid. Siehe auch Rn. 181.a.\n. Natriumamid (Ziffer 3) in Mengen bis zu 200 g ist den Beförderungsvorschriften des RID nicht unterstellt,                          181 a\nwenn es in didlt verschlossene, vom Inhalt nidlt angreifbare Gefäße verpackt ist und diese in starke, didlte\nhölzerne Behälter mit dichtem Verschluß sidJ.er eingesetzt sind.","140·                                   Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1956, Teil II ·\n2. Conditions de transport\nA. Colis\n1. Conditions generales d'emballage\n182       (1) Les emballages seront fermes et etandles de maniere ä. empecher la penetration de l'humidite et toute\ndeperdition du contenu.\n(2) Les matieres dont son~ constitues les recipients et les ferm.etures .ne doivent pas etre attaquees par\nle contenu, ni former avec celui-ci de combinaisons nocives ou dangereuses. Les recipients doivent dans\ntous les cas etre exempts d'humidite.\n(3) Les emballages, y compris les fermetures, doivent, en toutes parties, etre solides et forts de maniere\nä exclure. tout relachement en cours de route et ä. repondre siirement aux exigences normales du transport.\nEn particulier, lorsqu'il s'agit de matieres solides immergees dans un liquide et ä. moins de prescriptions\ncontraires dans le chapitre « Emballage de matieres isolees \"· les recipients et leurs fermetures doivent\npouvoir resister aux pressions qui peuvent se developper ä. l'interieur des recipients, compte tenu aussi\nde la presence de l'air, dans les conci.itions normales de transport. A cet effet, on doit aussi laisser une\nmarge de vide suffisante, en tenant compte de la temperature de remplissage et de la temperature ambiante\ndans laquelle le recipient peut se trouver au cours du transport. Les matieres solides seront solidement\nassujetties dans leurs emballages, de meme que les emballages interieurs dans les emballages exterieurs.\n(4) Les matieres de remplissage formant tampon seront adaptees aux proprietes du contenu.\n(5) Les bouteilles et autres· recipients en verre doivent etre exempts de defauts de nature a en affaiblir\nla resistance: en particulier, les tensions internes doivent avoir ete convenablement attenuees. L'epaisseur\ndes parois ne peut en aucun cas etre inferieure ä. 2 mm.\nL'etancheite du systeme de fermeture doit etre garantie par un dispositü complementaire: coiffe, cape,\nscellement, ligature, etc., propre ä. eviter tout relachement au cours du transport.\n2. Emballage de matieres isolees\n183      (1) Les matieres du 1° seront emballees:\na) dans des recipients en töle de fer, en töle de fer plombee ou en fer-blanc. Cependant, pour les\nmatieres du 1° b), les recipients en töle de fer plombee ou en fer-blanc ne sont pas admis.\nCes recipients, ä l'exception des tonneaux en fer, doivent etre places dans des caisses d'ex-\npedition en bois ou dans des paniers protecteurs en fer; ou             ·\nb) par quantites de 1 kg au plus, dans des recipients en verre ou en gres. 5 de ces recipients au plus\ndoivent etre emballes dans des caisses d'expedition en bois doublees ä l'interieur par un revete-\nment etanche de töle de fer · ordinaire, de töle de fer plombee ou de fer-blanc, assemble par\nbrasage. Pour les recipients en verre renfermant des quantites de 250 g au plus, la caisse en bois\nmunie d'un revetement peut etre remplacee par un recipient exterieur en töle de fer ordinaire, en\ntöle de fer plombee ou en fer-blanc. Les recipients en verre seront assujettis, avec interposition\nde matieres de remplissage incombustibles formant tampon, dans les emballages d'expedition.\n(2) Sauf si le recipient est une boite metallique soudee -et ä. couvercle ferme hermetiquement par\nbrasage, on devra, pour les matieres du 1° ·a), ajouter dans les recipients de l'huile minerale dont le point\nd'eclair est superieur ä. 50° C, _en quantite telle que celle-ci couvre entierement la matiere.\n(3) Les recipients en fer, dont les parois auront au moins 1,25 mm d'epaisseur, doivent, quand ils pesent\nplus de 75 kg, etre brases d_ur ou soudes. S'ils pesent plus de 125 kg, ils doivent en outre etre munis de\ncercles de tete et de roulement ou de bourrelets de roulement.\n(4) Pour le transport du sodium [1° a)) en vrac, voir marg.191.\n184       (1) Les matieres du 2° seront emballees:\na) dans des recipients en töle de fer, en töle de fer plombee ou en fer-blanc. Pour !es matieres\ndes 2° b) et c), un recipient ne doit pas contenir plus de 10 kg. Ces recipients, ä. l'exception des\ntonneaux en fer, doivent etre places dans des caisses d'expedition en bois ou dans des paniers pro-\ntecteurs en fer; ou\nb) ·par quantites de 1 kg au plus, dans des recipients en verre ou en gres. 5 de ces recipients au plus\ndoivent etre emballes dans des caisses d'expedition en bois doublees ä. l'interieur par un revete-\nment etandle de töle de fer ordinaire, de töle de fer · plombee · ou de fer-blanc, assemble par\nbrasage. Pour les recipients en verre renfermant des quantites de 250 g au plus, la caisse en bois\nmunie d'un revetement peut etre remplacee par un recipient exterieur en töle de fer ordinaire, en\ntöle de fer plombee ou eh fer-bla-nc. Les recipients en verre seront assujettis, avec interposition de\nmatieres de remplissage incombustibles formant tampon, dans les emballages d'expedition.\n(2} Un colis renfermant des matieres des 2° b) ou c) ne doit pas peser plus de 75 kg.\n(3) Pour le transport du carbure de calcium [2° al] en vrac, voir marg. 191.\n185       Les amidures (3°) seront emballes, en quantites de 10 kg au plus, dans des boites ou tonneaux metalliques\nhermetiquement fermes, qui seront places, soit seuls, soit en groupes, dans des caisses en bois. Un coiis\nrie doit pas _peser plus de 75 kg.\n3: Emballage en commun\n1\n186        Les matieres denommees au marg. 181 peuvent etre dans un meme colis, soit entre elles, soit avec des\nmatieres ou objets appartenant ä d'autres classes, soit egalement avec d'autres marchandises sous reserve\ndes conditions ci-apres:\na) entre elles: matieres grolipees sous le meme chiffre, compte tenu des prescriptions relatives aux\nemballages interieurs, dans l'emballage d'expedition prevu pour les matieres de ce dliffre;\n-",".\n• Nr. 3 - Tag der Ausgab~: Bonn, den 18. Februar 1956                                141\n2. Beförderungsvorsdlriften\nA. Versandstüdce\n1. Allgemeine Verpac_kungsvorschriften\n(1) Die Padcungen müssen so verschlossen und so dicht sein, daß weder Feuchtigkeit eindringen                 182\nnoch vom Inhalt etwas nach außen gelangen kann.\n{2) Der Werkstoff der Gefäße und ihrer Verschlüsse darf vom Inhalt nicht angegriffen werden und\nkeine schädlichen oder gefährlichen -Verbindungen mit ihm eingehen. Die Gefäße müssen in allen Fällen\ntrocken sein.\n(3) Die Packungen samt Verschlüssen müssen in allen Teilen so fest und stark sein, daß sie sich\nunterwegs nicht lockern und der üblichen Beanspruchung während der Beförderung zuverlässig stand-\nhalten; Insbesondere müssen bei festen, in eine Flüssigkeit eingetauchten Stoffen, und sofern im Abschnitt\n• Verpackung der einzelnen Stoffe• nichts anderes vorgeschrieben ist, die Gefäße und ihre Verschlüsse ·\ndem sich bei normalen Beförderungsbedingungen etwa entwickelnden inneren Druck auch unter Berück-\nsichtigung des Vorhandenseins von Luft Widerstand leisten können. Zu diesem Zwecke muß ein füllungs-\nfreier Raum gelassen werden, der unter Berücksichtigung der Füllungstemperatur und der Umgebungs-\ntemperatur, welcher die Gefäße während der Beförderung ausgesetzt sein Jcönnen, genügt, Feste Stoffe\nsind in der Verpackung, Innenpackungen in den äußeren Behältern zuverlässig festzulegen.\n(4) Die Füllstoffe für Einbettungen müssen den Eigenschaften des Inhalts angepaßt sein.\n(5) Flaschen und andere Gefäße aus Glas müssen frei von Fehlern sein, die ihre Widerstandskraft\nverringern könnten. Insbesondere müssen die inneren Spannungen gemildert sein. Die Dicke der Wände\ndarf in keinem Falle geringer sein als 2 mm.\nDer Verschluß muß durch eine zusätzliche Maßnahme (wie Anbringen einer Haube oder Kappe, Ver-\nsiegeln, Verbinden usw.) gesichert werden, die jede Lockerung während der Beförderung zu verhindern\ngeeignet ist.\n2. Verpackung der einzelnen Stoffe\n(1) Die Stoffe der Ziffer 1 müssen verpackt sein:                                                           · 183\na) in Gefäße aus Eisenblech, verbleitem Eisenblech oder aus Weißblech. Für Stoffe der Ziffer 1 b)\nsind jedoch Gefäße aus verbleitem Eisenblech oder aus Weißblech nicht zugelassen.\nDiese Gefäße, ausgenommen Eisenfässer, müssen in hölzerne Versandkisten oder in eiserne\nSchutzkörbe eingesetzt werden, oder\nb) in Mengen bis zu 1 kg auch in Glas- oder Steinzeuggefäße. Höchstens 5 dieser Gefäße müssen in\nhölzerne Versandkisten mit dicht verlöteter Auskleidung aus gewöhnlichem oder verbleitem Eisen-\nblech oder aus Weißblech verpackt sein. Statt der ausgekleideten hölzernen Kisten dürfen für Glas-\ngefäße mit Mengen bis zu 250 g auch Gefäße aus gewöhnlichem oder verbleitem Eisenbledt oder\naus Weißblech verwendet werden. Glasgefäße müssen mit nicht brennbaren Füllstoffen in. die\nVersandbehälter eingebettet sein.\n(2) Wenn der Stoff nicht in eine geschweißte Metallbüchse mit dicht verlötetem Dedcel verpadct ist,\nmuß für Stoffe der Ziffer 1 a) in die Gefäße soviel Mineralöl mit einem Flammpunkt von mehr als 50° C\nbeigegeben werden, daß der Stoff durch die Flüssigkeit vollständig zugededct wird.\n(3) Die Eisengefäße müssen eine Wanddidce von mindestens 1,25 mm haben; sie müssen, wenn sie schwe-\nrer sind als 15 kg, hartgelötet oder geschweißt sein. Wenn sie sdiwerer sind als 125 kg, müssen sie außer-\ndem mit Kopf- und Rollreifen oder mit Rollwülsten versehen sein.\n(4) Für die Beförderung von Natrium [Ziffer 1 a)] in loser Schüttung siehe Rn. 191.\n(1) Die Stoffe der Ziffer 2 müssen verpackt sein:                                                             184\na) in Gefäße aus Eisenblech, verbleitem Eisenblech oder aus Weißblech. Ein Gefäß darf nicht mehr\nals 10 kg der Stoffe der Ziffern 2 b) und c) enthalten. Diese Gefäße, ausgenommen Eisenfässer,\nmüssen in hölzerne Versandkisten oder in eiserne Schutzkörbe eingesetzt werden, oder\nb) in Mengen bis zu l kg auch in Glas- oder· Steinzeuggefäße. Höchstens 5 dieser Gefäße müssen in\nhölzerne Vers.andkisten mit dicht verlöteter Auskleidung aus gewöhnlichem oder verbleitem Eisen-\nblech oder aus Weißblech festgelegt sein. Statt der ausgekleideten hölzernen Kisten dürfen für\nGlasgefäße mit Mengen bis zu 250 g auch Gefäße aus· gewöhnlidiem oder verbleitem Eisenblech\noder aus Weißblech verwendet werden. Glasgefäße müssen mit nicht brennbaren Füllstoffen in\ndie Versandbehälter eingebettet sein.\n(2) Das Versandstüdc mit Stoffen der Ziffern 2b) oder c) darf nicht schwerer sein als 15 kg.\n(3) Für die Beförderung von Kalzium~arbid [Ziffer 2 a)] in loser Schüttung siehe Rn. 191.\nDie Amide (Ziffer 3) müssen i_n Mengen bis zu 10 kg in luftdicht verschlossene Büchsen oder Fässer aus        185\nMetall verpadct sein, die einzeln oder zu mehreren in hölzerne Kisten einzusetzen sind. Das Versandstüdc\ndarf nicht schwerer sein als 15 kg.\n3. Zusammenpackung\nDie in Rn. 181 bezeichneten Stoffe dürfen mir unter den nachstehenden Bedingungen miteinander, mit            186\nStoffen oder Gegenständen der übrigen Klassen oder mit sonstigen Gütern zu einem Versandstüdc ver-\neinigt werden:\na) miteinander: die in der gleichen Ziffer genannten Stoffe unter Beobachtung der Vorschriften für\n· die Innenpadcung, in einem Versandbehälter, wie er für die Stoff~ dieser Ziffer vorgeschrieben ist;","1   142                                   Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1956, Teil II\nb) entre elles ou avec des matieres ou ob.jets appartenant a d'autres classes - en tant que l'.em-\nballage en commun est egale~ent admis pour _ceux-ci - ou •avec d'autres · marchandises:\nles matieres du marg. 181 en quantites de 5 kg au plus pour chaque matiere dans leurs emballages\nmetalliqu_es !nterieurs, comme prevu aux marg. 183 (1), 184 (1) et 185. C!!s recipients et ces caisses\nseront reums dans un emballage collecteur en bois ou dans un petit container avec les autres\nmarchandises.                                                                                   ·\n4. Inscriptions .et etiquettes de danger sur les colis (voir Appendice V}\n187      (1) Tout colis renfermant des matieres de la classe Ie sera muni d'une etiquette conforme au modele\nN° 6, meme. si ces matieres sont emballees en commun avec d'autres marchandises conformement au\nmarg.186.\n(2) Les colis renfermant des recipients fragiles contenant des matieres des 1° et 2° seront munis d' eti-\nquettes conformes aux modeles Nos 1 et 8. Les etiquettes No 1 seront apposees en haut sur deux faces late-\nrales opposees lorsqu'il s'agit de caisses, ou d'une fac;:on equivalente lorsqu'il s'agit d'autres emballages.\nB. Mode d'envoi, restrictions d'exped.ition\n188      Pas de restrictions en ce qui concerne la grande vitesse et la petite vitesse.\nC. Mentions dans la lettre de voiture.\n189      (1) La designation de la marchandise dans la lettre de voiture doit etre conforme   a l'une  des denomina-\ntions imprimees en caracteres italiques au marg. 181. Dans le cas oli le 1° ne contient pas le nom de la\nmatiere, le nom commercial doit etre inscrit. La designation de la marchandise doit etre soulignee en\nrouge et suivie de l'indication de Ia classe, du diiffre de I' enum.eration, complete, Ie ca.s echeant, par Ia\nlettre, et du sigle « RID » (par ex. I e, 2° a), RIDJ.      ·\n(2) Dans les lettres de voiture afferentes aux colis dans lesquels une matiere denommee au marg. 181\nest emballee en commun avec d'autres matieres .ou objets du RID ou avec d'autres ~archandises, les\nmentions relatives a chacun de ces objets ou matieres doivent etre indiquees separement.\nD. Materiel et engins de transport\n1. Conditions relatives aux wagons et au chargement\na. Pour les colis\n190      (1) Les colis renfermant des matieres de la classe Ie seront charges dans des wagons couverts.\n(2) Les recipients renfermant du carbure de calcium (2° a)] peuvent egalement etre charges dans des\nwagons decouverts bäches.\nb. Pour les transports en vrac\n191      (1) Le sodium (1° a)l et le carbure de calcium (2° a)] peuvent etre charges en vrac dans des wagons\namenages specialement.\n(2) Les recipients des wagons amenages specialement et leurs fermetures seront conformes aux\nconditions generales d'emballage du marg. 182 (1), (2) et (3).\n(3) .Les wagons amenages specialement destines a recevoir du sodium en vrac {1 ° a)] doivent avoir\nleurs orifices et ouvertures {robinets, gaines, trous d'homme, etc.) proteges par un capot a joint etanche,\npouvant etre ferme par verrouillage.\nQuand ces wagons sont remis au transport, leurs capots doivent etre verrouilles et la temperature\nde l' enveloppe ne doit pas depasser 70° C.                                                        ·\n(4J Les wagons amenages specialement pour le transport du carbure de calcium en vrac 12° a}] doivent\netre construits de fac;:on que les ouvertures servant au chargement ou au dechargement puissent etre\nfermees de maniere hermetique.\n•         c. Pour les petits containers                                                                    .\n192      {1) Les colis renfermant des matieres rangees dans la presente classe peuvent etre transportes en petits\ncontainers.                        ·\n(2) Les matieres dont l'expedition en vrac est autorisee peuvent etre renfermees sans emballage\ndans de petits containers, qui doivent repondre aux prescriptions du marg. 191.\n2. Inscriptions et etiquettes de danger sur les wagons\n193      Les wagons amenages specialement renfermant du carbure de calcfüm [2° a}] seront munis, du cöte\nde la fermeture, de l'inscription suivante, claire et indelebile: « A fermer de maniere etandle apres le\nremplissage et Ja vidange ». L'inscription sera redigee dans une langue officielle du pays expediteur et\nen outre en franc;:ais, en allemand ou en italien, a moins que les tarifs intemationaux ou des ac.cords\nconclus ·entre les administrations ferroviaires n'en dispo;,ent autrement.\nE. Interdictions de chargement en commun\n194      Les matieres de la classe Ie ne doivent pas etre chargees en commun dans le meme wagon avec\ndes matieres radioactives de la classe IV b (marg. 451).\n195      Des lettres de voiture distinctes doivent etre etablies pour les envois qui ne peuvent pas etre charges\nen commun dans le meme wagon (art. 6, § 9, d} de la CIM].\nF. Emballages vides. Autres prescriptions\n196       Les wagons vides, qui ont contenu du sodium [1 ° a}] ou du carbure de calcium 12° a)l, doiven_t etre\nfermes hermetiquement, comme s'ils etaient pleins.\n197-199\n-","„ Nr. 3 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 18. Februar 1956                             143\nb) miteinander, mit Stoffen oder Gegenständen der übrigen Klassen - soweit die Zusammenpackung auch\nfür diese gestattet ist - oder mit sonstigen Gütern:\ndie Stoffe der Rn. 181 in Mengen bis zu 5 kg für jeden Stoff·in ihrer Innenverpackung aus Metall,\nwie sie in den Rn 183 (1), 184 (1) und 185 vorgesehen ist,. mit den anderen Gütern in einem hölzernen\nSammelbehälter oder einem Kleinbehälter (Kleincontainer).\n4. Aufschriften und Gefahrzettel auf Versandstücken (siehe Anhang V)\n(1) Jedes Versandstück mit Stoffen der Klasse Ie muß, auch wenn diese Stoffe mit anderen Gütern             187\nnach Rn. 186 zusammengepackt sind, mit einem Zettel nach Muster 6 versehen sein.\n(2) Versandstücke, die zerbrechliche Gefäße mit Stoffen der Ziffern 1 und 2 enthalten, müssen außerdem\nmit Zetteln nach Muster 7 und 8 versehen sein. Die Zettel nach Muster 7 müssen, wenn eine Kiste ver-\nwendet wird, oben an zwei gegenüberliegenden Seiten und bei anderen Verpackungen in entsprechender\nWeise angebracht werden.\nB. Versandart, Abfertigungsbeschränkungen\nFür Eil- und Frachtgut keine Beschränkungen.                                                                188\nC. Frachtbriefvermerke\n(1) Die Bezeichnung des Gutes im Frachtbrief muß gleich lauten wie eine der in Rn. 181 _durch Kursiv-       189\nschrill hervorgehobenen Benennungen. Wo in der Ziffer 1 der Stoffname nicht angegeben ist, muß die\nhandelsübliche Benennung eingesetzt werden. Die Bezeichnung des Gutes ist rot zu unterstreidten und\ndurch die Angabe der Klasse, der Ziffer und gegebenenfalls des Buchstabens der Stoffauizählung und die\nAbkürzung .RID• zu ergänzen [z.B.· Je, Ziller 2a), RIDJ.\n(2) Im Frachtbrief zu Versandstücken, in denen ein Stoff der Rn. 181 mit andern Stoffen oder Gegen-\nständen. des RID oder mit sonstigen Gütern zusammengepackt ist, müssen die Vermerke für jeden dieser\nStoffe und Gegenstände gesondert angebracht werden.\nD. Beförderungsmittel und technische Hilfsmittel\n1. \"\\Vagen- und Verladevorschriften\na. Für Versandstücke\n(1) Versandstücke mit Stoffen der Klasse Ie sind in gedeckte Wagen zu verladen;                             190\n(2) Gefäße mit Kalziumkarbid [Ziffer 2a)J dürfen audl in offene Wagen mit Decken verladen werden.\nb. Bei Beförderung in loser Schüttung\n(1) Natrium [Ziffer 1 a)J und Kalziumkarbid [Ziffer 2 a)J dürfen in los~r Schüttung in besonders ein•       191\ngerichteten Wagen. befördert werden.\n1_2} Die Gefäße der besonders eingerichteten Wagen sowie ihre Verschlüsse müssen den allgemeinen\nVerpackungsvorschriften der Abs. (1), (2) und (3) der Rn. 182 entsprechen.\n(3) Besonders eingeridltete Wagen, die für die Beförderung von Natrium [Ziffer 1 a)J in loser Schüttung\n_ bestimmt sind, müssen an ihren Offnungen. (Hähnen, Löchern, Mannloch usw.) dicht anschließende\nKappen besitzen, die durch eine Verriegelung verschlossen werden können.\nWerden diese Wagen zur Beförderung aufgegeben, dann müssen ihre Kappen verriegelt sein, und die\nTemperatur darf an der Außenseite 70° C nicht übersteigen.\n(4) Besonders eingeridltete Wagen, die für die Beförderung von Kalziumkarbid [Ziffer 2 a)J in loser\nSchüttung bestimmt sind, müssen so gebaut sein, daß die für die Verladung und Entladung bestimmten\nOffnungen luftdicht abgeschlossen werden können.\nc. Für Kleinbehälter (Kleincontainer)\n(1) Versandstücke mit den in diese Klasse eingereihten Stoffen dürfen in Kleinbehältern (Kleincontainern}  192\nbefördert werden.\n(2) Stoffe, deren Versand in loser Schüttung gestattet ist, dürfen auch unverpackt in Kleinbehältern\n(Kleincontainern) aufgegeben werden, sofern diese .den Vorsdlriften der Rn.191 entsprechen.\n2. Aufschriften und Gefahrzettel an den Wagen\nBesonders eingeridltete Wagen für Kalziuinkarbid [Ziffer 2 a)] sind an der Verschlußseite mit der           193\ndeutlichen und unauslöschbaren Aufschrift: .Nach Füllen und Entleeren dicht versdtließen• zu versehen.\nDie Aufschrift muß in einer amtlichen Sprache des Versandlandes und außerdem französisch, deutsch oder\nitalienisch abgefaßt sein, sofern nicht die internationalen Tarife oder Abkommen der Eisenbahnverwal-\ntungen etwas anderes vorschreiben.\nE. Zusammeriladeverbote\nDie Stoffe der Klasse le dürfen nicht mit radioaktiven Stoffen der Klasse IVb (Rn. 451) zusammen in          194\neinen Wagen verladen· werden.\nFür Sendungen, die nidlt mit anderen zusammen in einen Wagen verladen werden dürfen, müssen                 195\nbesondere Frachtbriefe ausgestellt werden [CIM Art. 6 § 9 d)J.\nF. Entleerte Behälter. Sonstige Vorschriften\nleere Wagen, die Natrium [Ziffer 1 a)] oder Kalziumkarbid [Ziffer 2 a)J enthalten haben, müssen wie         196\nin gefülltem Zustand luftdicht verschlossen sein.\n197-199","144                                       Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1956, Teil II\nClasse II. Matieres sujettes              a l'inllammation spontanee\n1. Enumeration des matieres\n200    Parmi les matieres visees par le titre de la classe II, ne sont admises au transport que celles qui sont\nenumerees au marg. 201, ceci sous reserve des cond.itions prevues aux marg. 201 a 222. Elles sont des lors\ndes matieres du. RID.\n201     1° Le phosphore ordinaire (bJanc ou jaune).\n2° Les combinaisons de phosphore avec des metaux alcalino-terreux, par ex. le phosphure de calcium,\nle phosphure de strontium.\nNota. Les combinaisons de phosphore avec !es metaux appeles lourds, comme le fer, le cuivre, l\"etain, etc., ne sont\npas soumises aux prescriptions du RID.\n3° Le zinc-ethyJe, le zinc-methyJe, le magnesium-ethyJe, dissous ou non dans l'ether, et les autres\nliquides similaires qui s'enflamment spontanement a l'air.\n4° a) Les chiffons et les etoupes, ayant servi;\nb) les tissus, meches, cordes, fils, graisseux ou huileux;\nc) les matieres suivantes, graisseuses ou huileuses: la Jaine, '!es poiJs (et crins), la Jaine artificielle,\nla Jaine regeneree (dite aussi laine renovee), le coton, le coton recarde, les fibres artificielles\n(rayonne, etc.), la soie, le Jin, le chanvre et le jute, meme a l'etat de dec:hets provenant du\nfilage ou du tissage.\nPour a), b) et c), voir aussi marg. 201 a sous a).\nNota. 1. Les fibres synthetiques ne sont pas soumises aux prescriptions du RID.\n2. Les matieres du 4° b) et du 4° c) mouillees sont exclues du transport.\n5° a) La poussiere et la poudre d'aluminium ou de zinc, ainsi que les meJanges de poussiere ou de\npoud,;e d'aJuminium et de zinc, meme gras ou huileux; la poussiere et la poudre de zirconium,\nc:hauffees a l'air; la poussiere de iiltres de hauts fourneaux;\nb) la poussiere, la poudre et les copeaux fins de magnesium et d'alliages de magnesium d'une\nteneur en magnesium de plus de 800/o, tous exempts de-corps susceptibles de favoriser l'inflam-\nmation;\nc) les sels suivants de l' acide hydrosulfureux (H2S204): hydrosuJfite de sodium, hydrosulfite de potas-\nsium, hydrosuJfite de calcium, hydrosulfite de zinc;\nd) les metaux pyrophoriques, par ex. le zirconium.\nPour a), voir aussi marg. 201 a sous a) et b); pour b), c) et d) voir aussi marg. 201 a sous a).\n6° La suie fraichement calcinee. Voir aussi marg. 201 a sous a).\n7° Le charbon de bois fraic:hement eteint en -poudre, en grains ou en morceaux. Voir aussi marg. 201 a\nsous a) et a la classe m b, 1° (marg. 331).\nNota. Par charbon de bois fraichement eteinl on entend:\npour le charbon de bois en morceaux, celui qui est eteinl depuis moins de quatre j,:,urs,\npour Je charbon de bois en poudre ou en grains de dimensions inferieures a 8 mm, celul qui est eteint depuis\nmoins de huit jours, etant entendu que le refroidissement a l\"air a ete effectue en couches minces ou\npar un procede garantissant un degre de refroidissement equivalent.\n8° Les melanges de matieres combustibles en grains ou poreuses avec des composants encore sujets ä.\nl'oxydation spontanee, tels que l'huile de lin ou les autres huiles, naturellement siccatives, cuites\nou additionnees de composes siccativants, la resine,· l'hriile de resine, les residus de petrole, etc.\n(par ex. la masse dite bourre de liege, la JupuJine), ainsi que les residus huileux de Ja decoloration\nde l'huile de soja. Voir aussi marg. 201 a sous a) et ä Ia, classe III b, 1° (marg. 331).\n9° a) Les papiers, cartons et produits de. ces matieres (par ex. les enveJoppes et anneaux en car!onJ,\nles plaques en fibre de bois, les echeveaux de fils, les tissus, ficelles, fils, les dechets de filage\nou de tissage, tous impregnes d'huiles, de graisses, d'huiles naturellement siccatives, cuites ou\nadditionnees de composes siccativants ou autres matieres d'impregnation sujets a l'oxydation\nspontanee. Voir aussi marg. 201 a sous a) et a la classe Illb, 1° (marg. 331).\nNota. Si !es matieres du 9° a) ont une humidite depassant l'humidite hygroscopique, elles sont exclues du transport.\nb) Les dechets de films ci. Ja nitrocellulose debarrasses de gelatine, en bandes, en feuilles ou en\nlanguettes.\nNota. Les dechets de films- ä. la nitrocellulose debarrasses de gelatine, poussiereux ou qui comportent des portions\npoussiereuses, sont exclus du transport.                                      ·\n10° Les sacs ci. Jevure ayant servi, non nettoyes. Voir aussi marg. 201 a sous a).\n11 ° Les sacs vides ci. nitrate de sodium, en textile:                                       -\nNota. Quand !es sacs en textile ont ete parfaitement debarrasses par lavage du nitrate qui les lmpregne, ils ne sont\npas soumis aux prescriptions du RID.\n12° Les tonneaux en töJe de ier yides, non nettoyes, ayant renferme du phosphore ordinaire (1°).\n13° Les recipients vides, non nettoyes, ayant renferme du zinc-ethyle, zinc-methyle, magnesium-ethyle\nou d'autres liquides du 3° sujets a l'inflammation spontanee.\nNota ad 12° et 13°. Les embaUages vides ayant renferme d'autres matieres de la classe II ne sont pas soumis aux\nprescriptions du RID.\n201 a    Ne sont pas soumises aux conditions de transport du RID les matieres remises au transport conforme-\nment aux dispositions ci-apres:\na) les matieres des 4° a 9° a) et 10°, si leur etat exclut tout danger d'inflammation spontanee et si\ncela est atteste par l'expediteur dans la lettre de vciture par la mention: « Matiere non sujette a J'in-\nilammation spontanee»; pour les matieres des 7° et 9°a), voir toutefois a la classe Illb, marg.331, 1°,\nb) la poussiere et la poudre d'aluminium ou de zinc [5° a,J par ex. emballees en commun avec des\nvernis servant a la fabrication de couleurs, si elles sont embaliees avec soin par quantites ne de-\npassant pas 1 kg.","• Nr. 3-Tag der Ausgabe: Bonn, den 18.Februar 1956                                                145\nKlasse II. Selbstentzündliche Stoffe\n1. Stoffaufzählung\nVon· den unter den Begriff der Klasse II fallenden Stoffen sind nur die in Rn 201 genannten und auch                               200\ndiese nur zu den in Rn. 201 bis 222 enthaltenen Bedingungen zur Beförderung zugelassen und somit\nStoffe des RID.\n1. Gewöhnlicher (weißer oder gelber) Phosphor.                                                                                    201 a ·\n2. Verbindungen von Phosphor mit Erdalkalimetallen, wie Kalziumphosphid, Strontiumphosphid.\nBem. Verbindungen von Phosphor mit Schwermetallen, wie Eisen, Kupfer, Zinn usw., sind den Vorschriften des RID\nnicht unterstellt.\n3. Zinkäthyl, Zinkmethyl, Magnesiumäthyl, auch in ätherischer Lösung, und alle ähnlichen Flüssigkeiten,\ndie sich an der Luft von selbst entzünden.                   ·\n4. a) Gebrauchte Putztücher und Putzwolle;\nb) fettige oder ölige Gewebe, Dochte, Seile und Schnüre;\nc) fettige oder ölige Wolle, Haare, Kunstwolle, Reißwolle, Baumwolle, Reißbaumwolle, Kunstfasern,\nSeide, Flachs, Hanf und Jute, auch als Abfälle vom Verspinnen oder Verweben.\nSiehe zu a), b) und c) auch Rn. 201 a unter a).\nBem. 1. Synthetische Fasern sind den Vorschriften des RID nicht unterstellt.\n2. Wenn die Stoffe der Ziffern 4 bJ und 4 c:) wasserfeucht sind, so sind sie von der Beförderung ausgeschlossen.\n5. a) Staub und Pulver von Aluminium oder Zink sowie Gemische von Aluminiumstaub oder -pulver und\nZinkstaub oder -pulver, auch fettig oder ölig, Staub und Pulver von Zirkon, an der Luft erhitzt,\nHochofenfilterstaub;\nb) Staub, Pulver und feine Späne von Magnesium sowie von Magnesiumlegierungen mit einem Gehalt\nan Magnesium von mehr als 800/o, alle ohne eine Selbstentzündung fördernde Fremdstoffe;\nc) die folgenden Salze der hydroschwefligen Säure (H2S20,): Natriumhydrosulfit, Kaliumhydrosulfit,\nKalziumhydrosulfit und Zinkhydrosulfit;\nd) pyrophore Metalle, wie Zirkon.\nSiehe zu a) auch Rn. 201 a unter a) und b); zu b),.c) und d) auch Rn. 201 a unter a).\n6. Frisch geglühter Ruß. Siehe auch Rn. 201 a unter a).\n7. Frisch gelöschte Holzkohle. pulverförmig oder körnig oder in Stücken. Siehe auch Rn. 201 a unter a)\nund Klasse Illb, Ziffer 1 (Rn. 331).\nBem. Unter frisch gelöschter Holzkohle versteht man:\nbei Holzkohle in Stücken solche, seit deren Löschung noch nicht 4 Tage verstrichen sind,\nbei Holzkohle in Pulver oder in Körnern in geringeren Ausmaßen als 8 mm solche, seit deren Löschung noch nicht\n8 Tage verstrichen sind, vorausgesetzt, daß deren Auskühlung an der Luft in dünnen Schichten oder mittels eines\nVerfahrens vorgenommen wurde, das einen gleichen Abkühlungsgrad gewährleistet.                        .\n8. Gemenge von körnigen oder porösen brennbaren Stoffen mit der Selbstoxydation noch unterliegenden\nBestandteilen, wie Leinöl. Leinölfirnis und Firnisse aus anderen analogen Olen, Harz, Harzöl, Petro-\nleumrückständen usw. (wie sogenannte Korkfüllmasse, Lupulin), sowie ölhaltige Rückstände der\nSojabohnenölbleichung. Siehe auch Rn. 201 a unter a) und Klasse Illb, Ziffer l (Rn. 331).\n9. a) Papiere, Pappe und Erzeugnisse aus diesen Stoffen (wie Hülsen und Pappringe), Holzfiberplatten,\nGespinste, Gewebe, Game, Seilerwaren, -Abfälle vom Verspinnen oder Verweben, alle impräg-\nniert mit selbstoxydierenden ·Olen, Fetten, Firnissen oder anderen Imprägniermitteln. Siehe audi\nRn. 201 a unter a) und Klasse IUb, Ziffer 1 (Rn. 331);                                                 ·\nBem. Wenn die unter Ziffer 9 a) genannten Stoffe mehr als die hygroskopische Feuchtigkeit aufweisen, sind sie von der\nBeförderung ausgeschlossen.\nb) Nitrozellulosefilmabfälle, von Gelatine befreit, in Form von Bändern, Blättern oder Schnitzeln.\nBem. Nitrozellulosefilmabfälle, von Gelatine befreit, die pulverförmig sind oder pulverförmige Bestandteile enthalten,\nsind von der Beförderung ausgeschlossen.\n10. Ungereinigte, gebrauchte Befebeutel. Siehe auch Rn. 201 a unter a).\n11. Stoffsäcke, entleert von Natriumnitrat.\nBem. _Wenn die Stoffsädc.e durch Wasdlen von Nitrat, mit welchem sie getränkt waren, vollkommen befreit sind, so\nsind sie den Vorschriften des RID nicht unterstellt.\n12. Ungereinigte leere Eisenblechfässer, entleert von gewöhnlidlem Phosphor (Ziffer 1).\n13. Ungereinigte leere Gefäße, entleert von Zinkäthyl, Zinkmethyl, Magnesiumäthyl oder von andern\nselbstentzündlichen Flüssigkeiten der Ziffer 3.\nBem. zu Ziffern 12 und 13. Die von den übrigen· Stoffen der Klasse II entleerten Behälter sind den Vorsdlriften des RID\nnicht unterstellt.                                ·                                      ·\nStoffe, die unter den nachstehenden Bedingungen zur Beförderung aufgegeben werden, sind den Be-                                   201\nförderungsvorschriften des RID nicht unterstellt:\na) Stoffe der Ziffern 4 bis 9 a) und 10, wenn sie sich in einem die Selbstentzündung ausschließenden-\nZustand befinden und der Absender dies im Frachtbrief durch den Vermerk: .Nicht s.elbstentzündJich•\nbescheinigt; für •die Stoffe der Ziffern 7 und 9 a) siehe jedodl Klasse IIIb, Ziffer l (Rn. 331);\nb) Staub und Pulver von Aluminium oder Zink [Ziffer Sa)], z.B. beigepackt zu Lacken für die Herstellung\nvon Farben, wenn sie in Mengen von höchstens 1 kg sorgfältig verpackt sind.","146                                  Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1956, Teil II\n2. Conditions de transport\n(Les prescriptions r_elatives aux emballages vides sont reunies sous F)\nA. Colis\n1. Conditions generales d'emballage\n202    (1) Les emballages seront fermes et amenages de ·maniere ä empecher toute deperdition du contenu.\n(2) Les matieres dont sont constitues les emballages et les fermetures ne doivent pas etre attaquees par\nle contenu, ni former avec celui-ci de combinaisons nocives ou dangereuses.\n(3) Les emballages, y compris les fermetures, doivent, en toutes parties, etre solides ef forts de maniere\nä. exclure tout relächement en cours de route et ä. repondre surement aux exigences normales du transport.\nEn particulier, lorsqu'il s'agit de matieres ä. l'etat liquide ou immergees dans un liquide, ou en solution,\net ä moins de prescriptions contraires dans le chapitre « Emballage de matieres isolees », les recipients\net leurs fermetures doivent pouvoir resister aux pressions qui peuvent se developper ä. l'interieur des\nrecipients, compte tenu aussi de la presence de l'air, dans les conditions normales de transport. A cet\neffet, on doit aussi laisser une marge de vide suffisante, en tenant compte de 1a temperature de rem-\nplissage et de la temperature ambiante dans laquelle le recipient peut se trouver au cours du transport. ·\nLes matieres solides seront solidement assujetties dans leurs emballages, de meme que les emballages\ninterieurs dans les emballages exterieurs.\n(4) Lorsque des recipients en verre, porcelaine, gres ou matieres similaires sont prescrits ou admis,\nils doivent etre assujettis, avec interposition de matieres formant tampon, dans.des embällages protecteurs.\nLes bouteilles et autres recipients en verre doivent etre exempts de defauts de nature ä. en affaiblir la\nresistance; en particulier, les tensions internes doivent avoir ete convenablement attenuees. L'epaisseur des\nparois ne peut en aucun cas. etre inferieure ä. 2 mm. Elle ne sera pas inferieure a, 3 mm lorsque le recipient\npese plus de 35 kg.\n· L'etancheite du systeme de fermeture doit etre garantie par un dispositif complementaire: coiffe, cape,\nscellement, ligature, etc., propre ä. eviter tout relächement au cours du transport.\n(5) Les matieres de remplissage formant tampon seront adaptees aux proprietes du contenu; en par-\nticulier, elles seront seches et absorbantes lorsque celui-ci est · Uquide ou peut laisser exsuder du liquide.\n2.-Emballage de matieres isolees\n203    (1) Le -phosphore ordinaire (1 °) sera emballe:\na) dans des recipients etanches en· fer-blanc fermes par brasage, places dans des caisses en bois: ou\nb) dans des tonneaux entöle de fer, ä l'exclusion de ceux qui seraient pourvus d'un couverc:le s'adap-\ntant par pression; les tonneaux 1ermeront hermetiquement et ne devront pas peser plus de 500 kg.\nS'ils pesent plus de 100 kg, ils seront munis de cercles de tete et de roulement; ou\nc) par quantites de 250 g au plus, egalement dans des recipients en verre, fermes hermetiquement,\nassujettis, avec interposition de matieres formant tanipo:ii, dans des recipients etanches en fer-blanc\nfermes par brasage, assujettis de la meme maniere dans des caisses en bois.\n(2) Les recipients et les tonneaux contenant du phosphore ordinaire seront remplis d'eau.\n(3) Pour le transport en wagons-reservoirs, voir marg. 216.\n204    (1) Les matieres du 2° seront emballees dans des- recipients etanches en fer-blanc fermes par brasage,\nplaces dans des caisses en bois.\n(2) Les quantites de 2 kg au plus peuvent etre emballees egalement dans des recipients en verre, porce-\nlaine, gres ou matieres similaires, assujettis, avec interposition de matieres formant tampon, dans des\ncaisses en bois.\n205    (1) Les matieres du 3° seront emballees dans des recipients soit en metal, soit en verre, porcelaine, gres\nou matieres similaires, fermes hermetiquement. Les recipients ne doivent etre· remplis que- jusqu'a. 900/o\nde leur capacite.\n(2) Les recipients en metal seront assujettis, avec interposition de matieres formant tampon, soit seuls,\nsoit en groupes, dans des emballages protecteurs qui, s'ils ne ·sont pas fermes, seront couverts. Si la cou-\nverture consiste en matieres -facilement inflammables, elle sera suffisamment ignifugee pour ne pas prendre\nfeu au contact d\"une flamme. Si l'emballage protecteur n'est pas ferme, le colis sera muni de poignees et\nne devra pas peser plus de 75 kg.\n(3) Les recipients en verre, porcelaine, gres ou matieres similaires seront assujettis, avec interposition\nde matieres formant tampon; soit seuls, soit en groupes, dans des recipients etanches en töle fermes\nhermetiquement par brasage.\n206     (1) Les matieres du 4° a) devront etre bien pressees et seront placees dans des recipients metalliques\netanches.\n(2) Les matieres des 4° b) et 4° c) devront etre bien pressees et seront emballees soit dans des caisses\nen bois ou en carton, soit dans des enveloppes en papier 9u en textile bien assujetties.\n(3) Les matieres au 4° peuvent aussi etre transportees en. vrac conformement au marg. 215 b).\n207     (1) Les matieres du 5° a) seront renfermees dans des recipients en bois ou en metal etanches et fermant\nbien. La poussiere et la poudre de zirconium chauffees ä l'air ne devront etre renfermees que dans des\nrecipients en metal ou en verre; elles peuvent aussi, dans ces recipients, etre transportees sous de l'alcool\nmethylique ou ethylique. Les recipients renfermant de fä poussiere· et de la poudre de zirconium chauffees ·\na l'air seront assujettis, avec interposition de matieres formant tampon, dans des caisses solides en bois;\nsi les matieres formant tampon sont inflammables, elles devront etre ignifugees. La poussiere de filtres ·de\nhauts fourneaux peut aussi etre transportee en vrac conformement au marg. 215 b).\n-","• Nr. 3-Tag der Ausgabe: Bonn, den 18.Februar 1956                               147\n2. Befördei:ungsvorsdlriften\n(Die Vorschriften für entleerte Gefäße sind im Abschnitt F zusammengefaßt)\nA. Versandstücke\n1. Allgemeine Verpackungsvorschriften\n(1) Die Packungen müssen so verschlossen und so beschaffen sein, daß vom Inhalt nichts nach außen           202\ngelangen kann.                                 ·\n(2) Der Werkstoff der Packungen und ihrer Verschlüsse darf vom Inhalt nicht angegriffen werden und\nkeine schädlichen oder gefährlichen Verbindungen mit ihm eingehen.\nP) Die Packungen samt Verschlüssen müssen in allen Teilen so fest und stark sein, daß sie sich unter-\nwegs nicht lockern und der üblichen Beanspruchung während der Beförderung zuverlässig standhalten.\nInsbesondere müssen bei flüssigen oder in eine Flüssigkeit eingetauchten Stoffen oder bei Lösungen, und\nsofern im: Abschnitt • Verpackung der einzelnen Stoffe\" nichts anderes vorgeschrieben ist, die Gefäße\nund ihre Verschlüsse dem sich bei normalen Beförderungsbedingungen etwa entwickelnden inneren Druck\nauch unter Berücksichtigung des Vorhandenseins von Luft Widerstand leisten können. Zu diesem Zwecke\nmuß ein füllungsfreier Raum gelassen werden, der unter Berücksichtigung der Füllungstemperatur und\nder Umgebungstemperatur, welcher die Gefäße während der Beförderung ausgesetzt sein können, genügt.\nFeste Stoffe sind in der Verpackung, Innenpackungen in den äußern Behältern zuverlässig festzulegen.\n(4) Wo Gefäße aus Glas, Porzellan, Steinzeug u. dgl. vorgeschrieben oder zugelassen sind, müssen sie\nin Schutzbehälter eingebettet sein.\nFlaschen und andere Gefäße aus Glas müssen frei von Fehlern sein, die ihre Widerstandskraft ver-\nringern könnten. Insbesondere müssen die inneren Spannungen gemildert sein. Die Dicke der Wände\ndarf in keinem Falle geringer sein als 2 mm; sie darf nidJ.t geringer sein als 3 mm, wenn das Gefäß\nsdJ.werer ist als 35 kg.\nDer Verschluß muß durdJ. eine zusätzliche Maßnahme (wie Anbringen einer Haube oder Kappe, Ver-\nsiegeln, Verbinden usw.) gesichert werden, die jede Lockerung während der Beförderung zu verhindern\ngeeignet ist. ·\n(5) Die Füllstoffe für Einbettungen müssen den Eigenschaften des Inhalts ·angepaßt sein; sie müssen\ninsbesondere trocken und saugfähig sein, wenn dieser flüssig ist oder Flüssigkeit aussdJ.witzen kann.\n2. Verpackung der einzelnen Stoffe\n(1) Gewöhnlicher Phosphor (Ziffer 1) muß verpackt sein:                                                     203\na) in verlötete Gefäße aus Weißblech, die in hölzerne Kisten einzusetzen sind; oder\nb) in Fässer aus Eisenblech, ausgenommen soldJ.e mit aufgepreßtem Deckel; die Fässer müssen dicht\nversdJ.lossen sein und dürfen nicht mehr als 500 kg wiegen. Sind sie sdJ.werer als 100 kg, so\nniüssen sie mit Roll- und Kopfreifen versehen sein; oder                             ·\nc) Mengen bis zu 250 g auch in luftdicht versdJ.lossene Glasgefäße, die in verlötete Blechgefäße und\nmit diesen in hölzerne Kisten einzubetten sind.\n(2) Die Gefäße und Fässer mit gewöhnlichem Phosphor. müssen mit Wasser gefüllt sein.\n(3) Wegen Beförderung in Behälterwagen siehe Rn. 216.\n(1) Die Stoffe der Ziffer 2 müssen in verlötete Gefäße aus Weißblech verpackt sein, die in hölzerne        204\nKisten eillZllsetzen sinß.\n(2) Mengen bis zu 2 kg dürfen audJ. in Gefäße aus Glas, Porzellan, Steinzeug u. dgl. verpackt sein, die\nin hölzerne Kisten einzubetten sind.\n(1) Die Stoffe der Ziffer 3 müssen in luftdicht versdJ.lossene Gefäße aus Metall oder aus Glas; Porzellan, 205\nSteinzeug u. dgl. verpackt sein. Die Gefäße dürfen hödJ.stens zu 90 8/o des Fassungsraumes gefüllt werden.\n(2) Gefäße aus Metall sind einzeln oder zu· mehreren in Schutzbehälter einzubetten, die, wenn sie offen\nsind, zugedeckt werden müssen. Werden hierzu leimt entzündlidJ.e Stoffe verwendet, so müssen sie mit\nfeuerhemmenden Stoffen go getränkt sein, daß sie bei Berührung mit einer Flamme nidJ.t Feuer fangen.\nWenn.die Schutzbehälter nicht geschlossen sind, muß das Versandstück mit Handhaben·versehen sein und\ndarf nicht sdJ.werer sein als 75 kg.                                                                   ·\n(3) Gefäße aus Glas, Porzellan, Steinzeug u. dgl.. müssen einzeln oder zu mehreren in Blechgefäße\neingebettet sein, die dicht zu verlöten sind.\n(1) Die Stoffe der Ziffer 4 a) müssen fest gepreßt sein und sind in didJ.te Metallbehälter einzusetzen.    206\n(2) Die Stoffe der Ziffern 4 b) und 4 c) müssen fest gepreßt sein und sind in hölzerne Kisten oder Papp-\nkästen oder in Pakete aus Papier oder Geweben zu verpacken.\n(3) Die Stoffe der Ziffer 4 dürfen auch in loser Schüttung gemäß Rn. 215 b) versandt werden.\n(1) Die Stoffe der Ziffer 5 a) müssen in dichte, gut sdJ.ließende Behälter aus Holz oder Metall verpackt   207\nsein. Staub und Pulver von Zirkon, an der Luft erhitzt, darf nur in Behälter aus Metall oder Glas verpackt\nsein; es darf in solchen Behältern auch mit Methyl- oder Äthylalkohol überdeckt sein. Behälter mit Staub\nund Pulver von Zirkon, an der Luft erhitzt, müssen in feste Holzkisten eingebettet sein; brennbares Ein-\nbettungsmaterial muß feuerhemmend getränkt sein. HodJ.ofenfilterstaub darf auch in loser Schüttung gemäß\nRn. 215 b) versandt werden.","148                                     Bundesgesetz_blatt, Jahrgang 1956, Teil II\n(2) Les matieres du 5° b) seront renfermees dans des tonneaux en fer etanches et fermant bien ou dans\ndes caisses en bois garnies d'un revetement etailche en töle, ou dans des boites fermant de fa<;:on etanche,\nen fer-blanc ou en töle d'alumiriium mince, et emballees ainsi dans des caisses en bois. Pour les boites\nen fer-blanc ou en töle d'aluminium mince, remises isolement au transport; il suffit d'une enveloppe en\ncarton ondule au lieu d'une caisse en bois. Un colis de ce genre ne doit päs peser plus de 12 kg. ·               ·\n(3) Les matieres du 5° c) seront emballees dans des recipients en töle, etanches a l'air, qui ne devront\npas peser plus de 50 kg, ou dans des futs en fer etanches a. l'air.\n(4) ·1es matieres du 5° d) seront emballees:\na) dans des ampoules en verre soudees; ou\nb) dans des flacons en verre ou en matiere plastique appropriee, fermes au moyen d'un bouchon en\nliege, en caoutchouc·ou en matiere plastique appropriee, qui sera maintenu par un dispositi\"f com-\nplementaire (tel que coiffe, cape, scellement, ligature) propre a. eviter tout relachement au cours du\ntransport; ou\nc} dans des boites metalliques etanches remplies d'un gaz inerte et fermees hermetiquement par bra-\nsage.\nLes recipients sous a} et b} seront places dans des boites en carton fort ou en metal; les recipients en\nverre y seront assujettis avec interposition 9-e matieres formant tampon; les boites seront placees dans\nune caisse d'expedition en bois; les recipients sous c} seront places dans une caisse d'expedition en\nbois.                                                                                                              ·\nUn colis renfermant des recipients SOUS a) et b) ne doit pas peser plus de 25 kg; un colis renfermant des\nrecipients sous c) ne doit pas peser plus de 50 kg.\n208    Les matieres des 6° a 8°, 9\" a) et' 10° seront renfermees dans des emballages fermant bien. Les embal-\nlages en bois utilises pour les matieres des 6° et 7° seront pourvus interieurement d'un revetement etanche.\n209     (1) Les matieres du 9° b) -seront emballees dans des sacs, places, soit seuls, soit en groupes, dans des\ntonneaux en carton impermeable ou dans des recipients en töle de zinc ou d'a,luminium. Les parois des\nrecipients en meta! seront revetues interieurement de carton. Les fonds et les couvercles des tonneaux\nen cai:ton et des recipients en metal seront revetus interieurement de bois.\n(2) Les recipients en metal doivent etre munis de fermetures ou de dispositifs de securite, cedant quand\nla pression interieure atteint une valeur qui ne doit pas etre superieure a 3 kg/cm!, sans toutefois influencer\nla resistance du recipient ou _de la fermeture.\n(3) Un colis ne doit pas peser plus de 15 kg.\n1..-   210    Les sacs vides a nitrate de sodium (11°} seront assembles en paquets serres et bien ficeles, places soit\na l'interieur de caisses en bois, soit sous une enveloppe constituee par plusieurs epaisseurs de papier fort\nou par un tissu impermeabilise.\n3. Emballage en commun\n211    Parmi les matieres denommees au marg. 201, peuvent seulement etie reunies dans un meme colis,\nsoit entre elles, soit avec des mätieres ou objets appartenant a d'autres classes, soit egalement avec d'autres\nmarchandises, les matieres ci-dessous et sous reserve des conditions ci-apres:\na) entre elles: matieres groupees sous le meme chiffre, a l'exception de celles du 9° a) avec celles du\n9° b), dans l'emballage prescrit;\nb) avec des matieres ou objets appartenant a d'autres classes - en tant que l'emballage en commun\nest egalement admis pour ceux-ci - ou avec d'autres marchandises:\n1° phosphore ordinaire (1 °) en quantite egale a. 250 g au plus, emballe conformement au marg. 203\ndans des recipients en fer-blanc ou dans des recipients en verre assujettis dans des recipients en\ntöle, qui seront reunis dans un emballage collecteur en bois ou dans un petit container avec les\nautres marchandises;                                                                       ·\n2° matieres du 2° en quantite totale de 5 kg au plus, emballees conformement- au marg. 204 soit dans\ndes recipients fragiles (2 leg au plus) places dans des caisses, soit dans des recipients en töle qui\nseront reunis dans un emballage collecteur en bois ou dans un petit container avec les autres\nmarchandises;\n3° matieres du 5° (excepte la poussiere de filtres de hauts fourneaux}, en quantite totale de 1 kg au\nplus; reunion toutefois interdite avec des acides, des lessives alcalines ou des liquides aqueux.\nLes matieres, emballees dans des verres ou des boites en töle fennes - les verres etant en outre\nassujettis, avec interpositioil de matieres formant tampon,' dans des boites en töle ou en carton -\nseront reunies dans un emballage collecteur en bois_ ou dans un petit container avec les autres\nmarchandises 1\n4° matieres du 9° a}, emballees comme colis conformement aux prescriptions qui leur sont propres,\nelles seront reunies dans un emballage collecteur en bois ou dans un petit container avec les\n· autres marchandises.\n4. Ins c ri p t i o ns et e ti que tt es de dang er s ur le s eo li s (voir Appendice V}\n212     (1) Tout colis renfermant des matieres des 1° a. 3° et 9° b) sera muni d'une etiquette conforme au\nmodele N~2.\n· (2) Les to~meaux renfermant du phosphore ordinaire (1 °) et pourvus d'un couvercle visse - a mciins\nqu'ils ne soient munis d'un dispositif les tenant obligatoirement debout - seront en outre munis en haut,\na deux extremites diametralement opposees, de deux etiquettes conformes au modele N° 1.                       ·\n(3) Les colis renfermant des recipients fragiles avec des matieres des 1° et 3° seront en outre muilis\nd'etiquettes conformes aux modeles N°$ 1 et 8. Les etiquettes du modele N° 1 seront apposees en haut sur\ndeux faces laterales opposees lorsqu·n s'agit de caisses, ou d'une fa<;:on equivalente lorsqu'il s·agit d'autres\nemballages.                     -                          .                                                  ·\n(4) Les etiquettes prescrites aux alineas (1), {2) et (3) seront egalement apposees sur les colis dans les-\nquels les mati_eres des 1° a. .3° sont emballees en commun avec d'autres matieres, objets ou marchandises\noonformement au marg. 211.\n(5) Pour les expeditions en wagons complets, rapposition sur les colis de l'etiquette No 2, prevue aux\naiineas (1) et (4). n·est pas necessaire (voir aussi marg. 218).","• Nr. 3 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 18. Februar 1956                               149\n(2) Die Stoffe der Ziffer Sb) müssen in dichte, gut schließende eiserne Fässer oder hölzerne Kisten mit\ndichtem Blecheinsatz oder in dicht schließende Büchsen aus Weißblech oder dünnem Aluminiumblech und\ndamit in hölzerne Kisten verpackt sein. Bei einzeln aufgegliederten Büchsen aus Weißblech oder dünnem\nAluminiumblech· genügt statt der hölzernen Kiste eine Umhüllung aus Wellpappe. Versandstücke dieser\nArt dürfen nicht schwerer sein als 12 kg.\n(3) Die Stoffe der Ziffer 5 c) müssen in luftdicht verschlossene Blechfässer, die nicht schwerer sein dü'rfen\nals 50 kg, oder in luftdicht verschlossene Eisenfässer verpackt sein.\n(4) Die Stoffe der Ziffer 5 d) müssen verpackt sein:\na) in• zugeschmolzene Glasampullen; oder\nb) in Fläschchen aus Glas oder geeignetem Kunststoff, die mit einem Stopfen aus Kork, Kautschuk\noder einem geeigneten Kunststoff verschlossen sein müssen, der durdl eine zusätzliche Maßnahme\n(wie Anbringen einer Haube oder Kappe, Versiegeln, Verbinden usw.) gesichert ist, die geeignet\nsein muß,. jede Lockerung während der Beförderung zu verhindern; oder\nc) in mit einem inerten Gas gefüllte und dicht verlötete Metallbü~en.\nDie Gefäße unter a) und b) sind in Schachteln aus starker Pappe oder Metall einzusetzen, die Gefäße\naus Glas darin einzubetten; die Schadtteln sind in eine hölzerne Versandkiste einzusetzen; die Gefäße\nunter c) sind in eine hplzerne Versandkiste einzusetzen.\nDas Versandstück mit Gefäßen unter a) und b) darf nicht schwerer sein als 25 kg; das Versandstück mit\nGefäßen unter c) .darf nicht schwerer sein als 50 kg.                                      ·             ·\nDie Stoffe der Ziffern 6 bis 8, 9 a) und 10 müssen in gut sdlließende Behälter verpackt sein. Hölzerne        208\nBehälter für Stoffe der Ziffern 6 und 1 müssen mit dichten Stoffen ausgekleidet sein.\n(1) Die Stoffe der Ziffer 9b) müssen in Säcke verpackt sein, die einzeln oder zu mehreren -in wasser-         209\ndichte Pappfässer oder in Gefäße aus Zink- oder Aluminiumblech einzusetzen sind. Die Mäntel der\nMetallgefäße sind mit Pappe auszulegen. Die Böden und Deckel der Pappfässer und der Metallgefäße\nsind mit Holz auszulegen.\n(2) Die Metallgefäße müssen mit Verschlüssen oder Sicherheitsvorrichtungen versehen sein, die einem\ninneren Druck von höchstens 3 kg/cmz nachgeben, ohne jedoch die Festigkeit des Gefäßes oder des Ver-\nsdllusses zu beeinträchtigen.\n(3) Das Versandstück darf nicht schwerer sein als 75 kg.\nDie von Natriumnitrat entleerten Säcke (Ziffer 11) sind, gut verschnürt und zusammengepreßt, in Holz-         210\nkisten oder in mehrere Lagen festen Papiers oder undurchlässigen Gewebes zu verpacken.\n3. Zusamme_npackung\nVon den in Rn. 201 bezeichneten Stoffen dürfen nur die folgenden und nur unter den nachstehenden              211\nBedingungen miteinander, mit Stoffen oder Gegenständen der übrigen Klassen oder mit sonstigen Gütern\nzu einem Versandstück vereinigt werden:\nß) miteinander: die in der gleichen Ziffer genannten Stoffe, ausgenommen diejenigen der Ziffer 9 a) mit\ndenjenigen der Ziffer 9b), in der vorgeschriebenen Verpackung;\nb) mit Stoffen oder Gegenständen der übrigen Klassen - soweit die Zusammenpackung audl für diese\ngestattet ist - oder mit sonstigen Gütern:\n1. gewöhnlicher Phosphor (Ziffer 1) in einer Menqe bis zu 250 g, verpackt nach Rn. 203 in Weißblech-\ngefäßen oder in Glasgefäßen, die in Blechgefäße eingesetzt sind, mit den andern Gütern in einem\nhölzernen Sammelbehälter oder einem Kleinbehälter (Kleincontainer);\n2. Stoffe der Ziffer 2 in einer Gesamtmenge bis zu 5 kg, verpackt nach Rn. 204 entweder in zer-\nbrechliche Gefäße (bis zu 2 kg), die in Kisten eingesetzt sind, oder in Blechgefäße, mit den andern\nGütern in einem hölzernen Sammelbehälter oder einem Kleinbehälter (Kleincontainer);\n3. Stoffe der Ziffer 5 (ausgenommen Hochofenfilterstaub) in einer Gesamtmenge bis zu 1 kg, jedoch\nnicht mit Säuren, Alkalilaugen oder wasserhaltigen Flüssigkeiten. Die Stoffe sind, in verschlossene\nGläser oder Blechbüchsen verpackt, Gläser außerdem in Büchsen aus Blech oder Pappe eingebettet,\nmit den andern Gütern in einem hölzernen Sammelbehälter ·oder einem Kleinbehälter (Klein·\ncontainer) zu verE!inigen;\n4. Stoffe der Ziffer 9 a) in der vorgeschriebenen Verpackung mit den. andern Gütern in einem hölzer-\nnen Sammelbehälter oder einem Kleinbehälter (Kleincontainer).\n4. Aufschriften und Gefahrzettel auf Versandstücken (siehe Anhang V)\n(1) Jedes Versandstück mit Stoffen der Ziffern 1 bis 3 und 9b) muß mit einem Zettel nach Muster' 2            212\nversehen sein.\n(2) Fässer mit aufgeschraubtem Deckel und ohne Einrichtung zum zwangsweisen Aufrechtstellen, die\ngewöhnlichen Phosphor (Ziffer 1) enthalten, müssen außerdem oben an den Enden des Faßdurchmessers\nmit' Zetteln nach Muster 1 versehen sein.\n(3) Versandstücke, die zerbrechliche Gefäße mit Stoffen der Ziffern 1 und 3 enthalten, müssen außerdem\nmit Zetteln nach Muster 1 und 8 versehen sein. Die Zettel nach Muster 1 müssen, wenn eine Kiste ver-\nwendet wird, oben an zwei gegenüberliegenden Seiten und bei anderen Verpackungen in entsprechender\nWeise angebracht werden.\n(4) Die in den Abs. (1), (2) und (3) vorgeschriebenen Zettel sind auch auf Versandstücken anzubringen.\n,in welchen Stoffe der Ziffern 1 bis 3 mit anderen Stoffen, Gegenständen oder Gütern nach Rn. 211\nzusammengepackt sind.\n(5) Als Wagenladung müssen die Versandstücke nicht mit dem in deI). Abs. (1) und (4) vorgesehenen\nZettel nach Muster 2 versehen sein (siehe auch Rn. 218).","150                                 Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1956, Teil II\nB. Mode d'envoi, restrictions d'expedition\n213     Les matieres du 3° ne sont admises en grande vitesse comme envois de detail que par colis de 25 kg\nau plus.\nC. Mentions dans la lettre de ·voiture\n214     (1) La designation de la marchandise dans la lettre de voiture doit etre conforme a l'une des denomi-\nnations imprimees en caracteres italiques au marg. 201. Dans le cas ou les 2°, 3°, s0 et 9° a) ne contiennent\npas le nom de la matiere, le nom commercial doit etre inscrit. La designation de la marchandise doit etre\nsoulignee en rouge et suivie de l\"indication de Ja cJasse, du chiffre de I\"enumeration, complete, .Je cas\necheant, par Ja Iettre, et du sigJe « RID » (par ex. II, 4° a), RID].\n(2) Dans les lettres de voiture afferentes aux colis dans lesquels une ·matiere denommee au marg. 201\nest emballee en commun avec d\"autres matieres ou· objets du RIO ou avec d\"autres marchandises, les men-\ntions ·relatives ä. chacun des ces objets ou matieres doivent etre indiquees separement.\nD. Materie! et engins de transport\n1. Conditions relatives aux wagons et au chargement\na. Pour les colis et pour les transports en vrac                       •\n215    Seront charges:\na) les colis renfermant des matieres du 3°, dans des wagons decouverts. Les colis jusqu·.a 25 kg p\"euvent\n-egalement etre charges dans des wagons couverts;\nb) les matieres du 4°, en vrac, et la poussiere de filtres de hauts foumeaux (5° a)], en vrac, dans des\nwagons en fer a couvercle mobile; la poussiere de filtres de hauts foumeaux, en vrac, egalement dans\ndes wagons decouverts en fer, bäches;\nc) les · colis renfermant des matieres du 9° a), dans des wagons couverts ou · des wagons decouverts\nbäches;                                  .\nd) les colis renfermant des matieres du 9°b), dans des wagons couverts.\nb. P our les w agons-reservoirs\n216    (1) La seule matiere dont le transport en wagons-reservoirs est autoris~ est le phosphore ordinaire (1 °).\n(2) Apres remplissage de phosphore, les wagons-reservoirs recevront de l'eau en quantite teile qu'elle\nforme une couche de 12 cm d'epaisseur au moins au-dessus du phosphore. L'espace vide, non occupe par le\nliquide devra etre, ä. la temperature de 60° C, egal ä. 2 0/o au moins du volume du reservoir.\n(3) Les wagons-reservoirs pour le transport du phosphore ordinaire doivent satisfaire aux conditions\nsuivantes:                                     ·\na) Le dispositif de rechauffage ne doit pas penetrer dans le corps du reservoir, mais etre exterieur a\ncelui-ci. Les autres tubulures doivent penetrer dans le reservoir a la partie superieure de celui-ci;\nles ouvertures doivent etre situees ä. la partie superieure du reservoir et pouvoir etre entierement\nenfermees sous des capots susceptibles d'etre verrouilles.                           .\nb) Le reservoir sera en acier, les parois n'ayant en aucun point une epaisseur inferieure a 10 mm.\nc) A vant sa mise en service,. le reservoir devra avoir subi avec succes une epreuve hydraulique sous\nune pression de 1 kg/cm2 au moins.\nd) Le reservoir se-ra muni d'un repere fixe indiquant le niveau superieur que ne doit pas depasser\nl'eau, et d'un systeme de jaugeage interieur au reservoir, pour la verification du niveau du\nphosphore.\nc. Pour les petits containers\n217    (l) Les colis renfermant des matieres rangees dans la presente classe peuvent etre transportes en petits\ncontainers.\n(2) Les matieres du 4° et la poussiere de filtres de hauts fourneaux [5° a)] peuvent aussi etre renfermees\nsans emballage interieur dans de petits containers du type ferme a parois pleines.\n(3) Les interdictions de chargement en commun prevues au marg. 219 devront etre respectees a l'in-\nterieur d'un petit container.\n2. Inscriptions et etiquette,s de <langer sur les wagons (voir Appendice V)\n218    (1) Les wagons dans lesquels sont chargees des matieres des 1° ä. 3° et 9° b) porteront sur leurs deux\ncötes une etiquette conforme au modele No 2.\nLes wagons-reservoirs renfermant des matieres du 1° porteront eux aussi sur les deux cötes, une\netiquette conforme au modele No 2.\n(2) En outre, les wagons dans lesquels sont chargees des matieres du 3° seront munis sur leurs deux\ncötes d'une etiquette conforme au modele N° 9.\nE. Interdictions de chargement en commun\n219    (1)· Le phosphore ordinaire (1 °) ne doit pas etre charge en commun dans le meme wagon avec des\ndesherbants chlorates du 16° de la classe IV a (marg. 401) lorsque son emballage exterieur n'est pas\nconstitue de recipients en metal.\n(2) Les matieres des 3° et 9° b), ainsi que les matieres des autres chiffres de la classe II, loisque\nleur emballage exterieur n\" est pas constitue de recipients en metal, ne doivent pas etre chargees en com-\nmun dans le meme wagon:\na) avec les matieres explosibles de la classe I a (marg. 21);\nb) avec les objets· charges en m!l-tieres explosibles de la classe lb (marg. 61);\nc) avec des matieres comburantes de la classe III c (marg. 371);\nd) avecl' acide nitrique et les melanges sulfonitriques des 1° e) 2 et 1° f) 2 de la classe V (marg. 501).\n(3) Les matieres du 9°b) ne doivent pas non plus etre chargees en commun dans le meme wagon avec\nles objets de la classe I c (marg. 101).","•Nr. 3 -Tag der Ausgabe: Bonn, den 18. Februar 1956                               151\nB. Versandart, Abfertigungsbesdiränkungen\nDie Stoffe der Ziffer 3 dürfen als Eilstückgut nur versandt werden, wenn die Versandstücke nicht             213\nschwerer sind als 25 kg.\nC. Frachtbriefvermerke\n(1) Die Bezeichnung des Gutes im Frachtbrief muß gleich lauten wie eine der in Rn. 201 durch Kursiv-         214\nschrift hervorgehobenen Benennungen. Wo in den Ziffern 2, 3, 8 und 9 a) der Stoffname nicht angegeben ist,\nmuß die handelsübliche Benennung eingesetzt werden. Die Bezeichnung des Gutes ist rot zu unterstreichen\nund durch die Angabe der Klasse, der Zitfer und gegebenenfalls des Buchstabens der Stoffaufzählung und die\nAbkürzung .RID' zu ergänzen [z.B. II, Ziffer 4 a), RID).\n(2) Im Frachtbrief zu Versandstücken, in denen ein Stoff der Rn. 201 mit andern Stoffen oder Gegen-\nständen des RID oder mit sonstigen Gütern zusammengepackt ist, müssen die Vermerke für jeden dieser\nStoffe und Gegenstände gesondert angebracht werden.\nD. Beförderungsmittel und technische Hilfsmittel\n1. Wagen-. und Verladevorschriften\na. Für Versandstücke und bei Beförderung in loser Schüttung\nEs sind zu verladen:                                                                                         215\na) Versandstücke mit Stoffen der Ziffer 3 in offene Wagen. Stücke bis zu 25 kg dürfen auch in gedeckte\nWagen verladen werden;                   ·\nb) die Stoffe der Ziffer 4 in loser Schüttung und Hochofenfilterstaub [Ziffer 5 a)) in loser Schüttung\nin eiserne Klappdeckelwagen, Hochofenfilterstaub in loser Schüttung auch in offene eiserne Wagen\nmit Decken;\nc) Versandstücke m_it Stoffen der Ziffer 9 a) in gedeckte Wagen oder in offene Wagen mit Decken;\nd) Versandstücke mit Stoffen der Ziffer 9 b) in gedeckte Wagen.\nb. Für Behälterwagen\n(1) Zur Beförderung in Kesselwagen ist nur gewöhnlicher Phosphor (Ziffer 1) zugelassen.                      216\n(2) Nach der Füllung von Phosphor in Kesselwagen muß der Phosphor mit einer Wasserschicht von\nmindestens 12 cm zugedeckt sein. Der durch die Flüssigkeit nicht beanspruchte leere Raum muß bei einer\nTemperatur von 60° C mindestens 20/o des Fassungsraumes de~ Gefäßes betragen.\n(3) Die Kesselwagen für die Beförderung von gewöhnlichem Phosphor müssen folgenden Vorschriften\nentsprechen:\na) Die Erwärmungsvorrichtung darf nicht bis ins Innere des Gefäßes führen, sondern muß außen ange-\nbracht sein. Die andern Röhren müssen in den oberen Teil des Gefäßes führen; die Offnungen müssen\nsich _am oberen Teil des Gefäßes befinden und unter verriegelbaren Kappen vollständig einge 0\nschlossen sein.\nb) Das ✓ Gefäß muß aus Stahl sein; die Wandung darf an keiner Stelle dünner sein als 10 mm.\nc) Das Gefäß muß vor seiner ersten Verwendung eine Flüssigkeitsdruckprobe mit mindestens 7 kg/cm2\nbestanden haben.\nd) Das Gefäß muß mit einem festen Zeichen, das den höchsten Stand anzeigt, der vom Wasser nicht\nüberschritten werden darf, sowie mit einer Meßvorrichtung im Inneren zur Nachprüfung des Standes\ndes Phosphors versehen sein.\nc. Für Kleinbehälter (Kleincontainer)\n(1) Versandstücke mit den in diese Klasse eingereihten Stoffen dürfen in Kleinbehältern (Klein-             211\ncontainern) befördert werden.\n(2) Die Stoffe der Ziffer 4 und Hochofenfilterstaub [Ziffer 5 a)) dürfen auch ohne Innenpackung in\nvollwandigen geschlossenen Kleinbehältern (Kleincontainern) enthalten sein.\n(3) Die in Rn. 219 vorgesehenen Zusammenladeverbote gelten auch für den ·Inhalt der Kleinbehälter\n(Kleincontainer).\n2. ~ufschriften und Gefahrzettel an den Wagen (siehe Anhang V)\n(1) Bei Beförderung von Stoffen der Ziffern 1 bis 3 und 9 b) müssen auf beiden Seiten der Wagen Zettel      218\nnach Muster 2 angebracht werden.\nAn beiden Seiten von Behälterwagen mit Stoffen der Ziffer 1 müssen Zettel nach Muster 2 angebracht\nwerden.\n(2) Außerdem müssen bei Beförderung von Stoffen der Ziffer 3 auf beiden Seiten der Wagen Zettel\nnach Muster 9 angebracht werden.\nE. Zusammenladeverbote\n(1) Gewöhnlicher Phosphor (Ziffer 1) darf nicht mit chlorathaltigen Unkrautvertilgungsmitteln der           219\nZiffer 16 der Klasse IVa (Rn. 401) zusammen in einen Wagen verladen werden, sofern seine Außen-\npackung nicht aus Metallgefäßen besteht.                 ·          ·\n· (2) Die Stoffe der Ziffern 3 und 9 b) sowie die Stoffe der -anderen Ziffern der Klasse II, sofern deren\nAußenpackung nicht aus Metallgefäßen besteht, dürfen nicht zusammen in einen Wagen verladen werden:\na) mit explosiven Stoffen der Klasse I a (Rn. 21);\n,\nb) mit mit explosiven Stoffen ·geladenen Gegenständen der Klasse I b (Rn. 61);\nc) mit entzündend (oxydierend) wirkenden Stoffen der Klasse IIlc (Rn. 371);            .\nd) mit Salpetersäure und Mischungen von Schwefelsäure mit Salpetersäure der Ziffern 1 e) 2 und 1 f) 2\nder Klasse V (Rn. 501).\n(3) Die Stoffe der Ziffer 9 b) dürfen auch nicht mit den Gegenständen der Klasse I c (Rn 101) zusammen\nin einen Wagen verladen werden.","152                                        Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1956, Teil II\n(4). Les ma~iei,:_e~ de la classe II ne doivent ·pas etre chargees en commun dans le meme wagon avec des\nmatieres rad1oactives de la classe IVb (marg. 451).                                                 ·        .\n220       Des lettres de voiture distinctes doivent etre etablies pour les envois qui ne peuvent pas etre charges en\nc;:ommun dans le meme wagon {art. 6, § 9, d), de la CIM].\nF. Emballages vides. Autres prescriptions\n221        (1) Les recipients du 12° seront bien fermes. Les wagons-reservoirs ayant renferme du phosphore ordi-\nnaire devront au moment ou ils sont remis a l'expedition:\nsoit etre remplis d'azote; l'expediteur devra avciir verifie que le reservoir apres fermeture est etanche\naux gaz;                                                                                                               ·\nsoit etre remplis d'eau, a raison de 96 0/o au plus de leur capacite; entre le 1er octobre et le 31 mars, cette\neau devra renfermer un ou plusieurs agents anti-gel, denues d'action corrosive et non susceptibles de\nreagir avec le phosphore, a une concentration qui rende impossible le gel de l'eau au cours du transport.\n(2) Les recipients du 13° seront bien fermes et charges dans des wagons decouverts. Les recipients en\nmetal peuvent egalement etre transportes en wagons couverts.\n(3) La designation de la marchandise · dans la lettre de voiture doit etre conforme a la_ denomination\nimprimee en caracteres italiques au marg. 201; elle doit etre soulignee en rouge et suivie de l'indication\nde Ja classe, du chiffre de J'enumeration et du sigle « RID » (par ex. II, 12°, RID).                           .\n222       Les recipients renfermant des matieres du 3° et avaries en cours de route seront decharges immädiate-\nment et, s'il n'est pas possible de les reparer a bref delai, ils,peuvent etre vendus avec leur contenu, sans\nautre formalite, pour le compte de l'expediteur.                                                                        ·\n223-299\nClasse      m a.     Matieres liquides inflammables\nt. Enumeration des matteres\n300      (1) Parmi les matieres liquides inflammables et leurs melanges liquides ou encore päteux                        a une  tempera-\nture ne depassant pas 15° C, les matieres enumerees au marg. 301 sont soumises aux conditions prevues\naux marg. 300 (2) ä. 317 et sont des lors des matieres du RID.\nNota. Les matieres liquides inilammables ayant une tension de vapeur de plus de 3 kg/cm• A so° C rentrent dans la\nclasse I d.                   ·\n(2) Les matieres liquides de la· classe III-a, susceptibles de se peroxyder facilement (comme cela a lieu\navec les ethers ou avec certains corps heterocycliques oxygenes), ne doivent etre remises au transport que\nsi le taux de peroxyde qu'elles renferment ne depasse pas 0,30/o, compte en bioxyde d'hydrogene H2O 2•\n{3) Le taux de peroxyde dont il est question ci-dessus et le point d'eclair dont il est question ci-apres\nseront determines comme il est indique dans l'Appendice III.\n· (4) Seront assimiles aux matieres solides solubles dans les liquides, les siccatifs, les huiles consistantes\n(htiiles de lin cuites ou soufflees, etc.) ou les matieres similaires (excepte la nitrocellulose) dont le point\nd' eclair est superieur a 100° c.\n301   1° a) Les liquides non miscibles a l'eau qui ont un point d'eclair inferieur' a 21° C, m:eme lorsqu'ils con-\ntiennent au plus 30 9/o de matieres solides. ä. l'exclusion de nitrocellulose, soit solubles, soit mises\nen suspension dans les liquides, soit les deux, par ex.:\nles petroles bruts et autres huiles brutes, les produits volatils de la distillation du petrole et d'autres\nhuiles brutes, du goudron de houille, de lignite, de schiste, de bois et de tourbe, par ex.Tether de\npitrole, les pentanes, l'essence, Ie benzene et le toluene; les produits de condensation .du gaz nature!;\nl'acetate d'ethyle (ether acetique), l'acetate de vinyle, l'ether·ethylique (ether sulfurique), le formiate\nde methyle (ester methylique de J'acide formique) et autres ethers et esters; le sullure de carbone;\ncertains hydrocarbures chlores (par ex. le 1,2-dichlorethane);                                                          .\nb) les melanges de liquides ayant un point d'eclair inferieur ä. 21° C, avec .550/e au plus de nitrocellulose\nä. taux d'azote ne depassant pas 12,60/e (collodions, semi-collodions et autres soiutions nitrocellu-\nIosiques).                                                ·\nPour a), voir aussi marg. 301 a sous a) et c); pour b), voir aussi marg. 30~ a sous a).\nNota. En ce qui concerne les melanges de liquides ayant un point d'eclair inferieur      a 21° C,\navec plus de 55  •i• de nitrocellulose quel que soit son taux d'azote ou\navec 55 •/• au plus ·de nitrocellulose a taux d'azote superieur A 12,6 •/,,\nvoir a la classe I a, marg. 21, 1°, et a la classe III b, marg. 331, 8° a).\n2° Les liquides non miscibles ä. l'eau, qui ont un p_oint d'eclair_ inferieur                   a 21° C,   contenant plus de '300/o\nde matieres solides, ä. l'exclusion de nitrocellulose, soit solubles, soit mises en suspension dans les\nliquides,. soit les deux, par ex.:                                 ·\ncertaines couleurs pour rotogravures et pour cuirs, certains vernis, certaines peintures-emaiI et les\nsolutions de caoutchouc (gomme). Voir aussi marg. 301 a sous b).\n3° Les liquides non miscibles a l'eau qui ont un.point d'eclair compris entre 21° C et 55° C (ces valeurs\nlimites y comprises), meme lorsqu'ils cohtiennent au plus 300/o de matieres solides soit solubles, soit\nmises en su·spension dans les liquides, soit les deux, par ex.:                               -\nla terebenthine; les produits mi-lourds de la distillation du petrole et d'autres huiles brutes, du\ngoudron de houille, de lignite, de schiste, de bois et de tourbe, par ex. le white spirit (succedane de\nterebenthine), les benzols Jourds, le petroie (d'eclairage, de chauffage. ou pour moteur), le xylene, le\nstyrene, le cumene, le solvent-naphta; le bu.tanoI; l'acetate de butyle (ether butylacetique); l'acetate\nd'amyle (ether amylacetique); l'anhydride acetique; Ie nitromethane (mononitromethane), ainsi que cer-\ntaines mononitroparaffines; certains hydrocarbures chlores (par ex. le monochlorobenzene). Voir aussi\nmarg. 301 a sous b) et c).\n4° Les liquides non miscibles a l'eau q~i ont un point d'eclair superieur ä. 55° C sans depasser 100° C\n(la valeur limite 100° C y comprise), meme,forsqu'ils contiennent au plus 300/o de matieres solides soit\nsolubles, soit mises en suspension dans les liquides, soit les deux. par ex.:\ncertains goudrons et leurs produits de distillation; les huiles de chauffage, les huiles pour· moteur\nDiesel, certains gasoils; la tetraline (tetrahydronaphtaline); le nitrobenzene; certains hydrocarbures\nchlores (paI' ex. le chlorure de benzyle); le cresol technique. Voir aussi marg. 301 a sous b) et c),\n-","• Nr. 3-Tag.der Ausgabe: Bonn, den 18. Februar 1956                                          153\n(4) Die Stoffe der Klasse II dürfen nicht mit radioaktiven Stoffen der Klasse IVb (Rn. 451) zusammen\nin einen Wagen verladen werden.                                    ·\nFür Sendungen, die nicht mit anderen zusammen in einen Wagen verladen werden dürfen, müssen                                  220\nbesondere Frachtbriefe ausgestel_Jt werden [CIM Art. 6 § 9 d)].\nF. Entleerte Behälter. Sonstige Vorschriften\n(1) Die Gefäße der Ziffer 12 müssen gut verschlossen sein. Die Kesselwagen, die gewöhnlichen Phosphor                        221\nenthalten haben, müssen bei der Aufgabe zur Beförderung:\nentweder mit· Stickstoff gefüllt sein; der Absender muß festgestellt haben, daß das Gefäß nach Verschluß\ngasdicht ist;                                                                              ·\noder bis höchstens 96 0/o ihres Fassungsraumes mit Wasser gefüllt sein; in der Zeit vom 1. Oktober bis\n31. März muß dem Wasser so viel Frostschutzmittel zugesetzt werden, daß das Wasser während der\nBeförderung nicht gefrieren kann; die Frostschutzmittel dürfen keine korrodierende Wirkung besitzen\nund mit Phosphor nicht reagieren.\n(2) Die Gefäße der Ziffer 13 müssen gut verschlossen sein und in offene Wagen verladen werden.\nMetallgefäße dürfen auch in gedeckte Wagen verladen werden.\n(3) Die Bezeichnung des Gutes im Frachtbrief muß gleich lauten wie die in Rn. 201 durch Kursivschrift\nhervorgehobene Benennung; sie ist rot zu unterstreichen und durch die Angabe der Klasse, der Ziffer\nder Stoffaufzählung und die Abkürzung .RID' zu ergänzen (z.B. II, Ziffer 12, RID).\nUnterwegs schadhaft gewordene Gefäße mit Stoffen der Ziffer 3 sind sofort auszuladen und dürfen,                            222\nwenn sie sich nicht alsbald ausbessern lassen, mit dem vorhandenen Inhalt ohne Förmlichkeit für Rechnung\ndes Absenders verkauft werden.\n223-299\nKlasse lila. Entzündbare flüssige Stoffe\n1. Stoffaufzählung\n(1) Von den entzündbaren flüssigen Stoffen und ihren flüssigen oder bei Temperaturen von nicht mehr                      300\nals 15° C noch salbenförmigen Mischungen sind die in Rn. 301 genannten Stoffe den in Rn. 300 (2) bis 317\nenthaltenen Bedingungen unter_worfen und somit Sfoffe des RID.\nBem. Entzündbare flüssige Stoffe mit einem Dampfdruck von mehr als 3 kg/cm• bei 50° C gehören In die Klasse I d.\n(2)  Die flüssigen Stoffe der Klasse· III a, die leicht peroxydieren (wie Äther oder gewisse heterozyklische\nsauerstoffhaltige Körper), sind zur Beförderung nur zugelassen, wenn ihr Gehalt an Peroxyd 0,30/o, auf\nWasserstoffperoxyd H202 berechnet, nicht -übersteigt.\n(3) Der obenerwähnte Gehalt an Peroxyd und ,der nachstehend festgesetzte Flammpunkt sind nach den\nVorschriften des Anhanges III zu bestimmen.\n(4) Den in den Flüssigkeiten gelösten festen Stoffen sind Sikkative, Standöle (nie gekochte oder gebla-\nsene Leinöle) oder ähnliche Stoffe (ausgenommen- Nitrozellulose) mit einem Flammpunkt über 100° C\ngleichzuachten.\n1. a) Mit Wasser nicht mischbare Flüssigkeiten mit einem Flammpunkt unter 21° C, auch wenn sie von                             301\nfesten, in den Flüssigkeiten gelösten oder suspendierten Stoffen {ausgenommen Nitrozellulose) oder\nvon beiden höchstens 30 8/a enthalten, wie:                                                      ·\nRoherdöl und andere Rohöle sowie leicht flüchtige Destillationsprodukte aus Erdöl und ande:ien\nRohölen, Steinkohlen-, Braunkohlen-, Schiefer-, Holz- und Torfteer, wie Petroläther, Pentane, Benzin,\nBenzol und Toluol; Erdgas-Gasolin; Athylazetat (Essigsäureäthylester, Essigester), Vinylazetat,\nAthyläther (Schwefeläther), Methylformiat (Ameisensäuremethylester) und andere Ather und Ester;\nSchwefelkohlenstoff; gewisse chlorierte Kohlenwasserstoffe (z.B. 1,2-Dichloräthan};\nb) Mischungen von Flüssigkeiten mit einem Flammpunkt unter 21 ° C mit höchstens 550/o Nitrozellulose\nmit einem Stickstoffgehalt von nicht mehr als 12,60/o (Kollodium, Semikollodium und andere Nitro•\nzelluloselösungen).\nSiehe zu a) auch Rn. 301 a unter a) und c), zu b) auch Rn. 301 a unter al.\nBem. Hinsichtlich der Misd!.ungen von Flüssigkeiten mit einem Flammpunkt unter 21° C\nmit mehr als 55  •1, Nitroze!lulose mit beliebigem Stickstoffgehalt, oder\nmit höchstens 55 ¼ Nitrozellulose mit einem Stickstoffgehalt von mehr als 12,6 1/,\nsiehe Klasse I a (Rn. 21, Ziffer l) und Klasse III b (Rn. 331, Ziffer 8 a).\n2. Mit Wasser nicht mischbare Flüssigkeiten mit einem Flammpunkt unter 21                       ° C, wenn sie von festen, in\nden Flüssigkeiten gelösten oder suspendierten Stoffen (ausgenommen Nitrozellulose) oder von beiden\nmehr als 30°/~ enthalten, wie:\nGewisse Tiefdruck- und Lederfarben sowie gewisse Lacke, Lackfarben und Kautschuk-(Gummi-)\nIösungen. Siehe auch Rn. 301 a unter b).               ·\n3. Mit Wasser nicht mischbare Flüssigkeiten mit einem Flammpunkt von 21 ° C bis 55° C (die Grenzwerte\ninbegriffen), auch wenn sie von festen, in den Flüssigkeiten gelösten oder suspendierten Stoffen oder\nvon beiden höchstens 300/o enthalten, wie:                                              ·\nTerpentinöl; mittelschwere Destillate aus Erdöl und anderen Rohölen, Steinkohlen-, Braunkohlen-,\nSchiefer-, Holz- und Torfteer, wie · Mineralterpentin (white spirit, Terpentinölersatz), Schwerbenzin,\nPetroleum (für Leucht-, Heiz- und Motorzwecke), Xylol, Styrol, Kumol, Solventnaphtha; Butylalkohol\n(Butanol}; Butylazetat (Essigsäurebutylester}; Amylazetat (Essigsäureamylester}; Essigsäureanhydrid;\nNitromethan (Mononitromethan) sowie gewisse Mononitroparaffine; gewisse chlorierte Kohlenwasser•\nstoffe (z.B. Monochlorbenzol). Siehe auch Rn. 301 a unter b) und c).\n4. Mit Wasser nicht misc:hbare Flüssigkeiten mit einem Flammpunkt über 55° C bis 100° ·c (den Grenz-\nwert 100° C inbegriffen), auch wenn sie von festen, in den Flüssigkeiten gelösten oder suspendierten\n, Stoffen oder von beiden höchstens 300/o enthalten, wie:.\nGewisse Teere und Destillate daraus; Heizöle, Dieseltreiböle, gewisse Gasöle; Tetralin (Tetrahydro-\nnaphthalin}; Nitrobenzol; gewisse chlorierte Kohlenwasserstoffe (z.B. Benzylchlorid}; technisches Kresol.\nSiehe auch Rn. 301 a unter b) und c).","154                                   Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1956, Teil II\n5° Les liquides miscibles ä. l'eau, en toutes proportions, et qui ont un point d'eclair inferieur ä 21 ° C,\nmeme lorsqu'ils contiennent au plus 300/o de matieres solides soit solubles, soit mises en suspension\ndans les liquides, _soit les deux, par ex.:\nI'alcool methylique (methanol, esprit de bois), meme denature; l'alcool ethylique (ethanol, alcool\nordinaire), meme denature; l'aldehyde acetique; l'acetone et les melanges d'acetone; la pyridine. Voir\naussi marg. 301 a sous b).\n6° Les recipients vides, non nettoyes, ayant renferme:\na) des liquides inflammables des 1° et 2°, ainsi que de l'aldehyde acetique, de racetone, des'melanges\nd'acetone (5°);                              .\nb) des liquides inflammables des 3° a 5° (excepte l'aldehyde acetique, l'acetone, les melanges d·acetone).\n301 a    Ne sont pas soumises aux conditions de transport du RID les matieres remises au transport conformement\naux d,ispositions ci-apres:\na) _liquides du 1°: par 200 g dans un recipient soit en töle, soit en verre, porcelaine, gres ou matieres\nsimilaires, ces emballages, au nombre de 10 au plus, etant assujettis dans un emballage collecteur\nen töle, bois ou carton et bien fixes pour eviter le bris;\nb) liquides des 2° a 5°: 1 kg par recipient et 10- kg par colis, ces matieres etant emballees com.me\ncelles du 1°;\nc) le carburant contenu dans les reservoirs des vehicules mus par des moteurs ou dans les reservofrs\nauxiliaires fermes et solidement fixes aux vehicules. Le robinet qui se trouve .eventuellement ·entre\nle reservoir et le moteur doit etre ferme; le contact electrique doit egalement etre coupe. Les. moto-\ncyclettes et les cycles a moteur auxiliaire dont les reservoirs contiennent du carburant- doivent etre\ncharges debout sur leurs roues, garantis de toute :chute.\n2. Conditions de transport\n(Les prescriptions relatives aux recipients vides sont reunies sous F)\nA. Colis\n1. Conditions generales d'emballage\n302     (1) Les recipients seront fermes et etanches de maniere ä. empecher toute deperdition du contenu et\nnotamment toute evaporation.                                                                                                       .\n{2) Les matieres dont sont constitues les recipients et les fermetures ·ne doivent pas etre attaquees par\nle contenu ni former avec celui-ci de combinaisons nocives ou dangereuses.\n{3) Les emballages, y compris les fermetures, doivent, en toutes parties, etre solides et forts de maniere\na exclure tout relachement en cours de route et a repondre sii.rement aux exigences normales du transport.\nEn particulier, et ä. moins de prescriptions contraires dans le chapitre « Emballage de matieres isolees »,\nles recipients et leurs fermetures doivent pouvoir resister aux pressions qui peuvent se developper ä. l'in-\nterieur des recipients, compte tenu aussi de la presence de l'air, dans les conditions normales de trans-\nport. A cet effet, .on doit aussi laisser une marge de vide suffisante, en tenant compte de la tempera-\nture de remplissage et de la temperature ambiante dans laquelle le recipient. peut se trouver au cours\ndu transport [voir aussi marg. 305 et 311 (3) et (4)). Les emballages inferieurs seront solidement assujettis\ndans les emballages exterieurs.\nLes bouteilles et autres recipients en verre doivent etre exempts de defauts de nature ä eri affaiblir la\nresistance; en particulier, les tensions internes doivent avoir ete convenablement attenuees. L·epaisseur des\nparois ne peut en aucun cas etre inferieure a 2 mm. Elle ne sera pas inferieure ä 3 mm lorsque le reci-\npient pese plus de 35 kg.\nL'etancheite du systeme de fermeture doit etre garantie par un dispositif complementaire: coiffe, cape,\nscellement, ligature, etc., propre a eviter tout relächement au cours du transport.\n(4) Les I!latieres de remplissage formant tampon seront adaptees aux proprietes du contenu et en par-\nticulier absorbantes. Pour rassujettissement des recipients dans .l'emballage protecteur, on devra employer\ndes matieres appropriees; il doit etre effectue avec soin et periodiquement contröle (eventuellement avant\nchaque nouveau remplissage du recipient).\n2. Emballage de matii!res isolees\n303     (1) Les liquides inflammables des 1° et 2° ainsi que le xyl~ne, l'acetate d'amyle et ranhydride acetique (3°)\nseront emballes dans des recipients soit en metal, soit en verre, porcelaine, gres ou matieres similaires.\nLes solutions de caoutchouc dans le xylene (solutions dites- gomme) du 2° peuvent aussi etre emballees\ndans des tonneaux en chene. Les autres liquides inflammables des 3° [pour le nitromethane voir al. {3)1, 4° et\n.5° doivent etre emballes dans des recipients soit en metal, soit en bois, verre, porcelaine, gres_ ou matieres\nsimilaires. La pyridine brute et la pyridine contenant plus de 10 0/o d'eau (5°) ne doivent pas etre emballees\ndans des recipients interieurement zingues.\n(2) Les recipients en verre, porcelaine, gres ou matieres similaires peuvent contenir au maximum:\nsulfure de carbone (1 °) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . • . . . . • • . . • • • • • • . • • • • • . • • . . . • 1 litre\nether ethylique, ether de petrole, pentanes (1 °) . • . • • • • • • . • • • • • • • • • • . • . • . • • . • 2 litres\nautres matieres du 1° . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5 litres.\nLes recipients en fer-blanc ou en töle de fer, dont l'epaisseur des; parois est inferieure a 0,75 mm, peuvent\ncontenir au plus 50 kg des liquides des 1° et 5°.                                                                             ·                    ·\n(3) Le nitromethane (3°) doit etre contenu\na) soit dans des fii.ts metalliques a bonde · double et muni.s de cercles de roulement;\nb) soit dans des recipients en töle de fer, contenant au maximum. 10 kg de produit, ou dans des\nrecipients en verre, contenant au maximum 1 kg de produit.\n-","• Nr. 3 - Tag der Ausgc1:be: Bonn, den 18. Februar 1956                                                      155\n5. Mit Wasser in beliebigem Verhältnis· mischbare Flüssigkeiten mit einem Flammpunkt unter 21 °.c, auch                         '\nwenn sie von festen, in den Flüssigkeiten gelösten oder suspendierten Stoffen oder von beiden höchstens\n300/o enthalten, wie:\nMethylalkohol (Methanol, Holzgeist), auch denaturiert; Äthylalkohol (Äthanol, gewöhnlicher Spiritus):\nauch denaturiert; Azetaldehyd; Azeton und Azetonmischungen; Pyridin. Siehe auch Rn. 301 a unter b).\n6. Ungereinigte leere Gefäße, entleert:\na) von entzündbaren Flüssigkeiten der Ziffern 1 und 2 sowie von Azetaldehyd, Azeton oder Azeton-\nmischungen (Ziffer 5) ; ·\nb) von entzündbaren Flüssigkeiten der Ziffern 3 bis 5 (ausgenommen Azetaldehyd, Azeton und Azeton-\nmischungen).                                                  ·\nStoffe, die unter den nachstehenden Bedingungen zur Beförderung aufgegeben werden, sin4 den Beför-                                       301 a\nderungsvorschriften des RID nicht unterstellt:\na) Flüssigkeiten der Ziffer 1 : 200 g in einem Gefäß aus Blech oder aus Glas; Porzellan, Steinzeug u. dgl.;\nhöchstens 10 dieser Packungen.. sind in einen Sammelbehälter aus Blech, Holz oder Pappe einzusetzen\nund gegen Zerbrechen zu sichern;                                                                      ·\nb) Flüssigkeiten der Ziffern 2 bis 5: 1 kg je Gefäß und 10 kg je Versandstück; diese Stoffe sind wie\njene der Ziffer 1 zu verpacken; •\nc) Treibstoff in Behältern von Motorfahrzeugen oder in mit den Fahrzeugen fest verbundenen und\nverschlossenen Vorratsbehältern. Ist ein Abschlußhahn in die Leitung vor dem Motor eingeschaltet,\nso ist dieser zu schließen; der elektrische Kontakt muß ebenfalls unterbrochen werden. Motorräder\nund Fahrräder mit Hilfsmotor, deren Behälter Treibstoff enthält, müssen aufrecht auf den Rädern\nstehend verladell' und gegen Umkippen gesichert werden.\n2. Beförderungsvorsdniften\n(Die Vorschriften für entleerte Gefäße sind im Abschnitt F zusammengefaßt)\nA. Versandstücke\n1. Allgemeine Verpackungsvorschriften\n(1) Die Gefäße müssen so verschlossen und so dicht sein, daß vom Inhalt nichts nach außen gelangen,                                      302\ninsbesondere nichts verdampfen kann.\n(2) Der Werkstoff der Gefäße und ihrer Verschlüsse darf vom Inhalt nicht angegriffen werden und. keine\nschädlichen oder gefährlichen Verbindungen mit ihm eingehen.\n(3) Die Packungen samt Verschlüssen müssen in allen Teilen so fest und stark sein, daß sie sich unter-\nwegs nicht lockern. und der üblichen Beanspruchung während der Beförderung zuverlässig standhalten.\nInsbesondere müssen, sofern im Abschnitt • Verpackung der einzelnen Stoffe\" nichts anderes vorgeschrieben\nist, die Gefäße und ihre Verschlüsse dem sich bei normalen Beförderungsbedingungen etwa entwickelnden\ninneren Druck auch witer Berücksichtigung des Vorhandenseins von Luft Widerstand leisten können.\nZu diesem Zwecke muß auch ein füllungsfreier Raum gelassen werden, der unter Berücksichtigung der\nFüllungstemperatur und der Umgebungstemperatur, welcher die Gefäße während der Beförderung aus-\ngesetzt sein können, genügt [siehe auch Rn. 305 und 311 (3) und (4)]._ Innenpackungen sind in den äußeren\nBehältern zuverlässig festzulegen.\nFlaschen und andere Gefäße aus Glas müssen frei von Fehlern sein, die ihre Widerstandskraft verringern\nkönnten. Insbesondere müssen die inneren Spannungen gemildert sein. Die Dicke der Wände darf in\nkeinem Falle geringer sein als 2 mm; sie darf nicht geringer sein als 3 mm, wenn das Gefäß schwerer\nist als 35 kg.\nDer Verschluß muß durch eine zusätzliche Maßnahme (wie Anbringen einer Haube oder Kappe, Ver-\nsiegeln, Verbinden usw.) gesichert werden, die jede Lockerung während der Beförderung zu verhindern\ngeeignet ist.\n(4) Die Füllstoffe für Einbettungen müssen den Eigenschaften des Inhalts angepaßt und insbesondere\nsaugfähig sein. Die Einbettung der Gefäße in die Schutzbehälter, wozu einwandfreie Füllstoffe zu ver-\nwenden sind, hat sorgfältig zu erfolgen und muß regelmäßig (evtl. vor jeder Neufüllung des Gefäßes)\nüberprüft werden.\n2. Verpackung der einzelnen Stoffe\n(1) Die entzündbaren Flüssigkeiten der Ziffern 1 und 2 sowie Xylol. Amylazetat und Essigsäureanhydrid . 303\n(Ziffer 3) müssen in Gefäße aus Metall oder aus Glas, Porzellan, Steinzeug u. dgl. verpackt sein. Lösungen\nvon Kautschuk in Xylol (sog. Gummilösungen) der Ziffer 2 dürfen auch in Eichenholzfässer verpackt sein.\nDie übrigen entzündbaren Flüssigkeiten der Ziffern 3 [für Nitromethan siehe Abs. (3)], 4 und 5 müssen in\nGefäße aus Metall oder Holz oder aus Glas, Porzellan, Steinzeug u. dgl. verpackt sein. Rohpyridin und\nPyridin, das mehr als 100/o Wasser enthält (Zi!fer 5), dürfen nicht in innen verzinkte Gefäße verpackt\nwerden.\n(2) Die Gefäße aus Glas, Porzellan, Steinzeug u. dgl. dürfen höchstens enthalten:\n·Schwefelkohlenstoff (Ziffer 1) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . • 1 Liter\nÄthyläther, Petroläther, Pentane (Ziffer 1) . . . • . . . . . . . . . • . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2 Liter\nAndere Stoffe der Ziffer 1 ........................•.......... , . . . . . . . ... . . . . 5 Liter.\nBlechgefäße mit einer Wandstärke von weniger als 0,75 mm dürfen höchstens 50 kg der Flüssigkeiten\nder Ziffern 1 und 5 enthalten.\n(3) Nitromethan (Ziffer 3) muß verpadct sein:\na) in Metallfässer mit doppeltem Spundzapfen und Rollreifen, oder\nb) in Eisenblechgefäße, die höchstens 10 kg, oder in Glasgefäße, die höchstens 1 kg dieses Stoffes\nenthalten dürfen.","156                                    Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1956, Teil II\n(4) Les recipients en fer-blanc contenant plus de S kg de liquide du 1° auront des joints agrafes ou\nassembles par brasage ou confectionnes par un procede garantissant une resistance et une etancheite\nanalogues.\n(5) _Les recipi_ents en töle SöflS emballages protecteurs et contenant plus de SO kg de liquide seront\nsoudes ou brases dur. Les paro1s auront au moins 1,5 mm d\"epaisseur. Les recipients pesant plus de 100 kg\ndevront etre munis de cercles de tete et de cercles de roulement.\n(6) En ce qui conceme le transport des produits inflammables, dont la tension maximum de vapeur a\n50° C; ne depasse pas 1,1 kg/cm2, en emballages neufs utilises pour une seule expedition, et dont 1e· poids\nne depasse pas 225 kg, les fonds des recipients ne doivent pas obligatoirement etre soudes a la virole, mais\nles recipiep.ts doivent etre etanches et l'epaisseur des parois peut etre reduite a 1,25 mm. De plus, ·1es\nparois et les.fonds des recipients doivent etre munis de dispositifs assurant Ieur rigidite, tels que nervures\nou cercles de roulement, rapportes ou non. Les recipients devront pouvoir supporter sans fuite une\npression hydraulique de 0,300 kg/cm2•                                                               ·\n(7) Pour le transport en wagons-reservoirs, voir marg. 311.\n304     (1) Seront assujettis dans des emballages protecteurs a parois pleines, soit seuls, soit en groupes, avec\ninterposition de matieres formant tampon:\na) les recipients en verre, porcelaine, gres ou matieres similaires;\nb) les recipients. en fer-blanc et les autres recipients en töle d~ fer, dont l'epaisseur des parois est\ninferieure a 0,75 mm, contenant des liquides des 1° et s0 1\nc) les recipients en töle de fer contenant du nitromJthane (3°).\n(2) Les emballages protecteurs renfermant les recipients des liquides du 1° doivent toujours etre fermes;\nceux renfermant les liquides des 2° a 5° porteront une couverture protectrice et, si celle-ci consiste en\nmatieres facilement inflammables, elle sera suffisamment ignifugee pour ne pas prendre feu au contact\nd\"une flamme. Un colis de ce genre ne doit pas peser plus de 75 kg. Toutefois, s'il contient des recipients\nen verre, porcelaine, gres ou matieres similaires renfermant des liquides du 1°, il ne doit pas peser plus\nde 30 kg.\n(3) A moins qu'il ne s'agisse de caisses, !es emballages protecteurs seront munis de poignees.\n305    (1) Les recipients metalliques ne seront remplis des liquides du 1° ainsi que de nitromethane (3°),\nd'aldehyde acetique, d'acetone ou de melanges d'acetone (5°) a 15° C que jusqu'a 93 1/e de Ieur capacite.\nToutefois, les recipients contenant des hydro\"carbures, autres que l'ether de petrole, les pentanes, le benzene\net le toluene, pourront etre remplis jusqu'a 95 °/o de leur capacite.\n(2) Pour le transport en wagons-reservoirs, voir marg. 311.\n3. Emballage en commun\n306    Les matieres denommees au marg. 301 peuvent etre reunies dans un meme colis, soit entre elles, soit avec·\ndes matieres ou objets appartenant a d'autres classes - en tant que l'emballage en commun est egale•\nment admis pour ceux-ci - soit egalement avec d'autres marchandises, sous reserve des t:onditions ci-apres:\na) en quantite limitee:\n1° sulfure de carbone (1°) en quantite de 5 kg au plus;\n2° produits de condensation du gaz nature!, ether ethylique et solutions contenant de l'ether ethy-\nlique {par ex. collodion) du 1°, en quantite totale de 20 kg au plus;\n3° autres liquides du 1°, en quantite totale de 100 kg au plus;\nNota. Pour !es liquides des 2° a 5° il n'existe pas de limitation de poids.                       •\nb) toutes les matieres (1 ° a 5°), emballees comme cohs confonnement au:i prescriptions qui leur. sont\npropres, seront placees dans uii emballage collecteur resistant avec les autres marchandises; en cas\nde reunion des matieres du marg. 301 entre elles, l'emballage protecteur prevu au marg. 304 suffit\ncependant comme emballage collecteur.\n4. Ins c ri pti ons et e ti q uet te s de d ange r s ur le s co 1i s (voir Appendice V)\n307    (1) Tout colis renfermant des liquides des 1° et 2°, de l'aldehyde acetique, de l'acetone et des melanges\nd'acetone (S 0 i sera muni d'une etiquette conforme au modele No 2.\n(2) Les colis contenant de l\"alcool methylique (5°) seront munis d'une etiquette conforme au modele N° 3.\n(3) Si !es matieres enumerees aux al. (1) et (2) sont contenues dans des recipients fragiles places dans\ndes caisses ou autres embällages de protection de facon ä n·etre pas visibles de l'exterieur, !es colis seront\nen outre munis d\"etiquettes conformes aux modeles Nos 7 .et 8. Les etiquettes du modele N° 7 seront appo-\nsees en haut sur deux faces laterales opposees lorsqu'il s'agit de caisses ou d'une fac;:on equivalente\nlorsqu;il s'agit d'autres emballages.                                   ·\n(4) Les etiquettes prescrites aux al. (1), (2) et (3) sercint egalement apposees sur !es colis dans lesquels !es\nmatieres d,es 1° et 2°, l'alcool methylique, l'aldehyde acetique, l'acetone et les melanges d'acetone (5°)\nsont emballes en commun avec d'autres matieres, objets ou marchandises, conformement au marg. 306.\n(5) Pour les expeditions en wagons complets, l'apposition sur les colis des etiquettes Nos 2 et 3 prevues\naux alineas (1), (2) et (4) n'est pas necessaire (voir aussi inarg. 313).\nB. Mode d'envoi, restrictions d'expedition\n308    Les liquides des 1°, 2° et 3°, ainsi que l'aldehyde acetique, l'acetone et les melanges d'acetone (5°) ne\nsont admis en grande vitesse qu'en wagons complets, excepte les envois qui, conformement au marg. 310 (2),\npeuvent etre charges dans des wa,gons couverts.\nC. Mentions dans la lettre de. voiture\n309    (1) La designation de la marchandise dans la lettre ·de voiture doit etre conforme .ä l'une des denomina-\ntions imprimees en caracteres italiques au marg. 301. Si celle-ci ne contient pas le nom de Ja matiere, le\nnom commercial sera inscrit..La designation de la marchandise doit etre soulignee en rouge et suivie de\nl'indication de Ja classe, du chiffre de J'enumeration, complete, Je cas ech1ant, par Ja Iettre, et· du -Sigle\n« RlD » [par ex. III a, 1° a), RIDJ.","•Nr. 3 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 18. Februar 1956                       157\n(4) Weißblechgefäße mit mehr als 5 kg Flüssigkeit der Ziffer 1 müssen gefalzte oder gelötete Nähte oder\nauf andere Weise hergestellte Nähte gleicher Festigkeit und \"Dichtigkeit haben.\n(5) Blechgefäße ohne Schutzbehälter und mit mehr <!ls 50 kg Flüssigkeit müssen geschweißt oder hart-\ngelötet sein, und ihre Wandstärke muß mindestens 1,5 mm betragen. Sind die Gefäße· schwerer als 100 kg,\nso müssen sie mit Roll- und Kopfreifen versehen sein.\n(6) Werden entzündbare Stoffe, deren höchster Dampfdruck bei 50° C nicht mehr als 1,1 kg/cm2 beträgt,\nin neuen, nur für einen einzigen Versand verwendeten Verpackungen befördert, deren Gewicht 225 kg\nnicht übersteigt, so müssen die Böden der Gefäße nicht an den Mantel angeschweißt sein. Die Gefäße\nmüssen aber dicht sein, und ihre Wandstärke muß mindestens 1,25 mm betragen. Außerdem müssen\nMantel und Böden zur Versteifung mit Vorrichtungen wie Rippen oder Rollreifen versehen sein, die auf-\ngepreßt sind oder nicht. Die Gefäße müssen bei einem hydraulischen Druck von 0,300 kg/cm! dicht bleiben.\n(7) Wegen Beförderung in Kesselwagen siehe Rn. 311.\n(1) In vollwandige Schutzbehälter sind einzeln _oder zu _mehreren einzubetten:                            304\na) Gefäße aus Glas, Porzellan, Steinzeug u. dgl.;\nb) Weißblechgefäße und and~re Eisenblechgefäße mit einer Wandstärke von weniger als 0,75 mm\nmit Flüssigkeiten der Ziffern 1 und 5;\nc) Eisenblechgefäße mit Nitromethan (Ziffer 3).\n(2) Schutzbehälter, die Gefäße mit Flüssigkeiten der Ziffer 1 enthalten; müssen immer geschlossen sein;\nSchutzbehälter, die Gefäße mit Flüssigkeiten der Ziffern 2 bis S enthalten, müssen eine Schutzabdeckung\n. haben, die, wenn sie aus leicht entzündlichen Stoffen besteht, •mit feuerhemmenden Stoffen so getränkt\nsein muß, daß sie bei Berührung mit einer Flamme nicht Feuer fängt. Ein solches Versandstück darf nicht\nschwerer sein als 75 kg. Enthält es jedoch Gefäße aus Glas, Porzellan, Steinzeug u. dgl. mit Flüssigkeiten\nder Ziffer 1, dann darf es nicht schwerer sein als 30 kg.                                            ·\n(3) Die Schutzbehälter müssen, wenn es nicht Kisten sind, mit _Handhaben versehen sein.\n(1) Metallgefäße dürfen mit den Flüssigkeiten der Ziffer 1 sowie mit Nitromethan (Ziffer 3), Azetaldehyd, 305\nAzeton oder Azetonmischungen (Ziffer 5) höchstens zu 93 0/o des Fassungsraumes bei 15° C gefüllt werden.\nWenn sie jedoch andere Kohlenwasserstoffe als Petroläther, Pentane, Benzol und Toluol enthalten, so\ndürfen sie höchstens zu 95 °/o ihres Fassungsraumes gefüllt werden.\n(2) Wegen Beförderung in Kesselwagen siehe Rn. 311.\n3. Zusammenpackung\nDie in Rn. 301 bezeichneten Stoffe dürfen nur unter den nachstehenden Bedingung~n mit.einander, mit       306\nStoffen oder Gegenständen der übrigen Klassen - soweit die Zusammenpackung ~uch für diese gestattet\nist - oder mit sonstigen Gütern zu einem Versandstück vereinigt werden:\na) in beschränkter Menge:\n1. Schwefelkohlenstoff (Ziffer 1) in Mengen bis zu 5 kg;\n2. Äthyläther und Äthyläther enthaltende I:ösungen (z. B. Kollodium) der Ziffer 1 in Gesamtmengen\nbis zu 20 kg;\n3. die übrigen Flüssigkeiten der Ziffer 1 in Gesamtmengen bis zu 100 kg;\nBem. Für die Flüssigkeiten der Ziffern 2 bis 5 bestehen keine Gewid!tsbeschränkungen.\nb) alle Stoffe (Ziffern 1 bis 5) müssen nach den für die einzelnen Versandstücke geltenden Vorschriften\nverpackt mit den andern Gütern in einen widerstandsfähigen Sammelbehälter eingesetzt· werden; bei\nVereinigung der Stoffe der Rn. 301 miteinander genügt jedoch als Sammelbehälter der Schutzbehälter\nnach Rn. 304.                                                                          -\n4.-Aufschriften und Gefahrzettel auf Versandstücken (siehe Anhang V)\n(1) Jedes Versandstück mit Flüssigkeiten der Ziffern 1 und 2 sowie mit Azetaldehyd, Azeton und Azeton-    307\nmischungen (Ziffer 5) muß mit einem Zettel nach Muster· 2 versehen sein.\n(2) Versandstücke mit Methylalkohol (Ziffer 5) müssen mit einem Zettel nach Muster 3 versehen sein.\n(3) Sind die in den Abs. (1) und (2) genannten Stoffe in zerbrechlichen Gefäßen enthalten, die in Kisten\noder anderen Schutzbehältern derart eingesetzt sind, daß sie von außen nicht sichtbar sind, so müssen\ndiese Versandstücke außerdem mit Zetteln nach Muster 7 und 8 versehen sein. Die Zettel nach Muster 1\nmüssen, wenn eine Kiste verwendet wird, oben an zwei gegenüberliegenden Seiten und bei anderen\nVerpackungen in entsprechender Weise angebracht werden.                                .\n(4) Die in den Abs. (1), (2) und (3) vorgeschriebenen Zettel sind auch auf Versandstücken anzubringen,\nin denen die Stoffe der Ziffern 1 und 2 sowie l'vfethylalkohol, Azetaldehyd, Azeton und Azetonmischungen\n(Ziffer 5) mit anderen Stoffen, Gegenständen oder Gütern nach Rn. 306 zusammengepackt sind.\n(5) Als Wagenladung müssen die Versandstücke nicht mit den in Abs. (1), (2) und (4) vorgesehenen\nZetteln nach Muster 2 und 3 versehen sein (siehe auch Rn. 313).\nB. Versandart, Abfertigungsbeschränkungen\nFlüssigkeiten der Ziffern 1, 2 und 3 sowie Azetaldeh'°\"d, Azeton und Azetonmischungen (Ziffer 5) dürfen   308\nals Eilgut nur in Wagenladungen versandt werden, ausgenommen Sendungen, die nach Rn. 310 (2) in\ngedeckte Wagen verladen werden dürfen:\nC. Frachtbriefvermerke\n(1) Die Bezeichnung des Gutes im Frachtbrief muß gleich lauten wie eine der in Rn. 301 durch Kursiv-     309\nschritt rn!rvorgehobenen Benennungen. Wo diese den Stoffnamen nicht enthält, ist die handelsübliche\nBenennung einzusetzen. Die Bezeichnung des Gutes ist rot zu unterstreichen und durch die .Angabe der\nKlasse, der Ziffer und gegebenenfalls des Buchstabens der Stoilauizählung und die Abkürzung .RID• zu\nergänzen [z.B. III a, Ziffer 1 a), RIDJ.","158                                    Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1956, Teil II\n(2) Pour les envois en grande vitesse, emballes conformement au marg. 310 (2) et contenant des liquides\nd 7s 1°, 2° et 3°, de l'aldehyde acetique, jie l'acetone ou des melanges d'acetone (5°), l'expediteur aura ä\ndeclarer sur la lettre de voiture: « Emballage de grande vitesse ».                                                                 ,\n. (3) Dans l!=!5 lettres de voiture afferentes aux colis dans lesquels une matiere denommee au marg. 301\nest emballee en commun avec d'autres matieres ou 'Objets du RID ou avec d'autres marchandises, les men-\ntions relatives a chacun de ces objets ou matieres doivent etre indiquees separement.\n,'\nD. Materie! et engins de transport\nt         1. Conditions relatives aux wagons et au chargement\na. Pour 'les colis\n310      (1) Les liquides des 1°, 2° et 3°, ainsi que l'aldehyde acetique, l'acetone et les melanges d'acetone (5°)\nseront charges dans des wagons decouverts.\n(2) Peuvent toutefois etre charges sans egard au nombre des colis dans des wagons c~uverts:\na) les liquides du 1° renfermes dans les recipients en verre, porcelaine, gres ou matieres similaires et\nemballes comme prevu aux marg. 303 et 304;\nb) les liquides du 1°, fils sont contenus dans des recipients metalliques:\npoids\nether de petrole; pentanes; produits de condensation du gaz naturel; ether ethylique maximum\n(ether sulfurique), meme melange avec d' autres liquides du 1° a); sulfure de carbone des colis\n[1 ° a)] ......••...............•••••••••..••••••••••••••..••• : • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • •              40 kg\nautres liquides .des 1° a) et b) .................•.. ; . . . . . • . . . . • . . • • • . . • • • . • • • . • • • . . •  75 kg\nc) les colis renfermant des liquides des 2°. et 3° ainsi que de l'aldehyde acetique, de l'acetone ou des\nmelanges d'acetone (5°), s'ils ne pesent pas plus de 100 kg. Toutefois les tambours peuvent peser\njusqu'.ä 250· kg, les tonneaux entöle munis de cercles de renfort et de cercles de roulement et les\nautres recipients ayant la meme solidite et etandleite jusqu'ä 500 kg;\nd) les emballages collecteurs renfermant des recipients qui peuvent, ·d'apres a), b) et c), etre charges\ndans des wagons couverts, si le colis ne pese pas plus de 100 kg.\n(3) Pour l'utilisation des wagons munis d'installations electriques au transport des liquides des 1°, 2°\net 3°, ainsi que de l'aldehyde acetique, de l'acetone et des melanges d'acetone (5°), dans des colis de plus\nde 50 kg, voir Appendice IV.                                                                                           ·\nb. Pour les wagons-reservoirs\n311      (1) Tous les liquides de la classe IIIa peuvent etre transportes en wagons-reservoirs.\n(2) Les recipients seront en töle de fer ou en töle d'autres metaux et seront mis il. la terre au point de\nvue electrique. Ils seront, y compris leurs fermetures, conformes a l'esprit des conditions generales d'em-\nballage du marg. 302 [voir toutefois sous (3)). Les recipients amovibles seront fixes sur les chassis des\nwagons de maniere ä ne pouvoir se deplacer. Pour les fermetures voir aussi al. (3). et (5). (On entend par\nrecipients amovibles des recipients qui, construits pour s'adapter aux dispositions speciales du wagon, ne\npeuvent cependant en etre retires qu'apres demontage de leurs moyens de fixation.)\n(3) Les recipients seront remplis de teUe facon que, meme apres une dilatation du liquide due il. une\naugmentation de la temperature jusqu'a 50° C, ils ne soient pas completement remplis. Si les recipients\nsont munis d'une ouverture d'edlappement des vapeurs; elle ne devra pas permettre que le liquide puisse\ns'ediapper a la suite des secousses ,pendant le transport, ni qu·une flamme exterieure puisse se propager\nä l'interieur des recipients.\n(4) Les recipients ne seront remplis ä 15° C que jusqu'a 93 9/e de leur capacite lorsqu'il s'agit de liquides\ndu 1°, du nitromethane (3°), de l'aldehyde acetique, de l'acetone et des melanges d'acetone (5°). Toutefois,\nlorsqu\"il s'agit d'hydrocarbures du 1° autres que l'ether de petrole, les pentanes, le benzene et le toluene,\nles recipients pourront etre _remplis jusqu'a 95 9 /o de leur capacite.                                         ·\n. (5) Les recipients pour les liquides suivants doivent etre munis d'une fermeture hermetique: l'ether de\npetrole, les pentanes, l'ether ethylique, le formiate de methyle, le sulfure de carbone (1°) et l'aldehyde\nacetique (5°). Si les recipients des wagons-reservoirs sont munis de soupapes de respiration, celles-\nci doivent etre bloquees avant le transport.\nc. Pour les petits containers\n312      (1) A l'exception des colis fragiles, les colis contenant des matieres. rangees dans la presente classe\npeuvent etre transportes en petits containers.\n(2) Les matieres de la classe III a, a l'exception du sulfure de carbone du 1°, peuvent aussi etre trans-\nportees dans de petits containers-citemes qui doivent repondre aux conditions relatives· aux recipients\nexpedies comme colis. Les containers-citernes doivent resister a une pression. d'epreuve de 2 kg/cm2,\ntoutefois les containers-citemes destines au transport de l'ether de petrole, des pentanes, de l'ether ethy-\nlique et du formiate de methyle du 1°, de l'aldehyde ace~ique, de l'acetone et des melanges d'acetone du\n5° doivent repondre il. une pression d\"epreuve de 4 kg/cm2• L'epreuve de pression est il. repeter tous les\nsix ans. Les containers-citemes doivent porter en caracteres flairs et durables la valeur de la pression\nd'epreuve, la date de 1a derniere epreuve subie et le poincon de l'expert qui a procede il. l'epreuve.\n(3) Les interdictions de diargement en coll'..mun prevues au marg. 314 devront etre respectees a l'interiem\nd'un petit container.\n2. Inscriptions et etiquettes de danger sur les wagons (voir Appendice V)\n313      (1) Les wagons dans lesquels sont &arges des matieres des 1° et 2°; de l'aldehyde acetique, de l'acetoni\nou des· melanges d'acetone (5°), porteront sur leurs deux cötes une etiquette conforme au modele N° 1\nEn outre, ces wagons seront munis. sur leurs deux cötes d'.une etiquette conforme au modele No 9. Le\nwagonssreservoirs renfermant les matieres ci-dessus mentionnees porteront eux aussi, sur leurs deux cöte:\ndes etiquettes. conformes aux modeles Nos 2 et 9.                                                                                     ·\n(2) Les wagons dans lesquels est charge de 1':llcool methylique (5°), porteront sur l~urs deux cötes un\netiquette conforme au modele N° 3.\n-","•    Nr. 3 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 18. Februar 1956                                                            159\n(2) Für die gemäß Rn. 310 (2) verpackten Eilgutsendungen mit Flüssigkeiten der Ziffern 1, 2 und 3 oder\nmit Azetaldehyd, Azeton oder Azetonmischungen (Ziffer 5) hat der Absender auf dem Frachtbrief zu be-\nscheinigen: nEilgutmäßig verpackt\".\n(3) Im Frachtbrief zu Versandstücken, in denen ein Stoff der Rn. 301 mit anderen Stoffen oder Gegen-\nständen des RID oder mit sonstigen Gütern zusammengepackt ist, müssen die Vermerke für jeden dieser\nStoffe und Gegenstände gesondert angebracht werden.                                                      ·\nD. Beförderungsmittel und technisdle Hilfsmittel\n1. Wagen- und ve·rladevorschriften\na. Für Versandstücke\n(1) Flüssigkeiten der Ziffern 1, 2 und 3 sowie Azetaldehyd, Azeton und Azetonmischungen (Ziffer 5) sind                                     310\nin offene Wagen zu verladen.\n(2) Jedoch dürfen in gedeckte Wagen, ohne ·Rücksicht auf die Zahl der Versands~cke, verladen werden:\na) die Flüssigkeiten der Ziffer 1 in Gefäßen aus Glas, Porzellan, Steinzeug u. dgl., verpackt nach\nRn. 303 und 304;\nb) die Flüssigkeiten der Ziffer 1, wenn sie in Metallgefäßen enthalten sind:                                      . Höchstgewicht des\nPetroläther; Pentane, Erdgas-Gasolin; .Äthyläther (Schwefeläther), auch gemischt mit Versandstückes\nanderen Flüssigkeiten der Ziffer 1 a) ( Schwefelkohtenstoff [Ziffer 1 a)J . . . . . . . . . . . .                     40 kg\nandere Flüssigkeiten der Ziffern 1 a) und b) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .  75 kg\nc) Versandstücke mit Flüssigkeiten der Ziffern 2 und 3 sowie mit Azetaldehyd, Azeton oder Azeton-\nmischungen (Ziffer 5), wenn sie nidlt schwerer sind als 100 kg. Trommeln dürfen jedoch bis 250 kg,\nBlechfässer mit Verstärkungs- und Rollreifen und .andere Gefäße mit gleicher Festigkeit und\nDichtigkeit bis 500 kg wiegen,\nd) Sammelbehäiter mit Gefäßen, die nach a), b) und c) in gedeckte Wagen verladen werden dürfen,\nwenn das Versandstück nicht schwerer ist als 100 kg.\n(3) Wegen Verwendung von Wagen mit elektrischen Einrichtungen für Flüssigkeiten der Ziffern 1, 2\nund 3 sowie für Azetaldehyd, Azeton und Azetonmischungen (Ziffer 5) in Versandstücken von mehr als\n50 kg siehe Anhang IV. ·\nb. Für Behälterwagen\n(1) Alle Flüssigkeiten der Klasse III a dürfen in Kesselwagen befördert werden.                                                             311\n0\n(2) Die Gefäße müssen aus Eisenblech oder aus anderem Blech hergestellt und elektrisch gee rdet sein.\nSie müssen samt ihren Verschlüssen sinngemäß den allgemeinen Verpackungsvorschriften der Rn. 302\nentsprechen [siehe jedoch auch Abs. (3)1. Ab~ehmbare Gefäße müssen auf den Wagengestellen so befestigt\nsein, daß sie sich nicht verschieben können. Für die Verschlüsse siehe au,ch Abs. (3) und (5). (Als abnehm-\nbar werden Gefäße bezeichnet, die, der besonderen Bauweise des Wagens angepaßt, von diesem erst nach\nLösung der Befestigungsmittel abgenommen werden können.)                                                                             '\n(3) In die Gefäße darf nur so viel eingefüllt werden, daß sie selbst bei einer Ausdehnung der Flüssigkeit\ninfolge Ansteigens der Temperatur bis auf 50° C nicht vollständig gefüllt sind. Sind die Gefäße mit\neiner Offnung zum Austreten von Dämpfen versehen, so -muß diese so beschaffen sein, daß die Flüssigkeit\ninfolge der Erschütterungen während der Beförderung nicht überfließen und kein Flammenrückschlag von\naußen in das Innere des Gefäßes erfolgen kann.\n(4) Die Gefäße dürfen mit Flüssigkeiten der Ziffer 1 sowie mit Nitromethan (Ziffer 3), Azetaldehyd,\nAzeton und Azetonmischungen (Ziffer 5) höchstens zu 93 0/o ihres Fassungsraumes bei 15° C gefüllt werden.\nMit anderen Kohlenwasserstoffen der Ziffer 1 als Petroläther, Pentanen, Benzol und Toluol dürfen sie\njedoch höchstens zu 95 0/o des Fass_ungsraumes gefüllt werden.                                           ·           .\n(5) Die Gefäße für Petroläther, Pentane, .Äthyläther, Methylformiat, Schwefelkohlenstoff (Ziffer 1)\nund Azetaldehyd (Ziffer 5) müssen mit einem luftdichten Verschluß versehen sein. Sind die Gefäße mit\nDruck-Vakuum-Ventilen versehen, so müssen diese Ventile während der Beförderung abgesperrt sein.\nc. Für Kleinbehälter (Kleincontainer)\n(1) Mit Ausnahme von _zerbrechlichen Versandstücken dürfen Versandstücke mit den in diese Klasse                                           312\neingereihten Stoffenein Kleinbehältern (Kleincontainern) befördert werden.\n(2) Die Stoffe der Klasse III a, ausgenommen Schwefelkohlenstoff der Ziffer 1, dürfen auch in kleinen\nFlüssigkeitsbehältern (Flüssigkeitscontainern) befördert werden, die den Gefäßvorschriften für Versand-\nstücke entsprechen müssen. Die Flüssigkeitsbehälter müssen einen Prüfdruck von 2 kg/cmz aushalten,\nFlüssigkeitsbehälter für die Beförderung. von Petroläther, Pentanen, Äthyläther, Methylformiat (Ziffer 1),\nAzetaldehyd, Aze~on und Azetonmischungen (Ziffer 5) müssen jedoch einen Prüfdruck von 4 kg/cmt\naushalten. Die Druckprobe ist alle sechs Jahre zu wiederholen. Auf den Flüssigkeitsbehältern· müssen\ndeutlich und dauerhaft die Höhe des Prüfdrucks, der Tag der letzten Prüfung und der Stempel des\nSachverständigen, der die Prüfung vorgenommen hat, vermerkt sein.                                                       ·        ·\n(3) Die in Rn. 314 vorgesehenen Zusammenladeverbote gelten auch für den Inhalt der Kleinbehälter\n(Kleincontainer).\n2. Aufschriften und Gefahrzettel an den Wagen (siehe Anhang V)\n(1) Bei Beförderun·g von Stoffen der Ziffern 1 und 2 sowie von Azetaldehyd, Azeton_ oder Azeton-                                           313\nmischungen (Ziffer 5) müssen an beiden, Seiten der Wagen ZeUel nach Muster 2 angebracht werden.\nAußerdem sind diese Wagen an beiden Seiten mit Zetteln nach Muster 9 zu versehen. Ebenso müssen\n( an beiden Seiten von Behälterwagen niit den obenerwähnten Stoffen Zettel nach Muster 2 und 9\nangebracht werden.\n(2) An beiden Seiten von Wagen mit Methylalkohol (Ziffer 5) müssen Zettel nach Muster 3 angebracht\nwerden.","160                                        Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1956, Teil II\nE. lnterdlctions de chargement en <:ommun\n314       (1) Les liquides des 1° et 2°, ainsi que raldehyde acetique, l'acetone et les melanges d'ac~tone (5°),\nne· doivent pas etre charges en commun dans le meme wagon:\na) avec les matieres explosibles de la classe la (marg. 21);\nb) ·avec les objets des 21 °, 22° et 23° de           la  classe I c (marg. 101).\n(2) Les liquides des 1° a 4° ne doivent pas etre charges en commun dans le meme wagon avec des\ndesherbants chlorates du 16° de la classe IVa (marg. 401) ..\n(3) Le nitromethane (3°) ne doit pas etre charge en commun dans le meme wagon avec· les matieres\n-explosibles•de la classe la (marg:21).\n(4) Les liquides de la classe III a ne doivent pas etre charges en commun dans le meme wagon:\na) avec les meches detonantes instantanees [1 ° d}l, les petards de chemin de fer (3°), les ~orces\ndetonantes (5°) et les objets des 10° et 11 ° de la classe I b (marg. 61};                                    '\nb) avec des matieres comburantes de la classe Illc (marg. 371),\nc) avec des ma.tieres radioactives de la classe IVb (marg. 451);\nd) avec l'acide nitrique et les melanges sulfonitriqu~s des 1° e)\" 2 et 1° f) 2 de la classe V (marg. 501).\n315      Des lettres de voiture distinctes doivent etre etablies pour les envois qu.i ne peuvent pas ttre charges\nen commun dans le meme wagon [art. 6, § 9, d), de la CIM];\nf. Emballages vides. Autres prescriptions ·\n316      (1) Les recipients du 6° a) et ceux des wagons-reservoirs vides ayant renferme des liquides combustibles\ndes 1° et 2° ou de l'aldehyde acetique, de l'acetone ou des melanges d'acetone (5°), seront b,ien fermes.\n(2) Les recipients des 6° a) et b) ne peuvent etre charges dans des wagons couverts et .transportes\ncomme envois de detail en grande vitesse qu'a condition qu'il s'agisse de recipients en metal bien fermes.\n(3) La designation de la marchandise dans la lettre de voiture doit etre conforme· a la denomination\nimprimee en caracteres italiques au marg. 301 1 elle doit etre souJignee en rouge et suivie de l'indication\nde Ja cJasse, du chiffre de J'enumeration, compJete, Je cas echeant, par Ja Iettre, et du- sigle «RID» [par ex.\nIII a, 6° a), RID].\n(4) Les recipients et les recipients des wagons-reservoirs vides non nettoyes ayant renferme de l'alcool\nmethylique (5°) porteront une etiquette conforme au modele N° 3 (voir Appendice V).\n317      Les recipients renfermant des liquides des 1° et 2° ainsi que de l'aldehyde acetique, de l'acetone ou\ndes melanges d'acetone -(5°) seront, s'ils sont. avaries en cou,rs de route, decharges immediatement et, s'il\nn'est pas possible de les reparer ä bref delai, ils peuvent etre vendus avec leur contenu, sans autre\nformalite, pour· le compte de l'eJtpediteur.                        ·\n318-329\nClasse III b. Matieres solides inflammables\nt. Enumeration des matieres\n330      Parmi les matieres visees par le titre de la classe Illb, celles qui sont enumerees au marg. 331 sont sou-\nmises aux conditions prevues aux marg. 331 ä 354 et sont des lors des· matieres du RID.\n331        1° Les matieres qui peuvent etre facilement enflammees par les etincelles des locomotives, par ex.\nla farine de bois, la sciure de bois, les copeaux de bois, les fibres de bois, le charbon de bois, les\nrognures de bois et la cellulose de bois, les vieux papiers et les dechets de papier, les fibres de\npapier, le jonc (ä l'exclusion. du jonc d'Espagne), ·les roseaux, le foin, la paille, meme humide\n(y compris la paille de mais, de riz et de lin), les matieres textiles vegetales et les dechets des\nmatieres textiles vegetales, le liege en poudre ou en grains, gonfle ou non gonfle, avec ou sans\nmelanges de goudron ou d'autres matieres non sujettes a l'oxJ'dation spontanee et les dechets de\nliege en petits morceaux. Voir aussi classe Il, marg. 201, 7°, 8 et 9° a), et marg. 201 a, sous a).\nNota. 1. Le foin non fermente ou qui est susceptible de subir une fermentation est exclu du transport, quand il\npresente encore un degre d'humidite pouvant conduire ä une fermentation.\n2. Les enveloppes et !es plaques en liege gonfle, fabriquees SOUS pression, avec ou saus melanges de goudron\nou -d'autres matieres non sujettes ä l'oxydation spontanee ne sont pas soumises aux prescriptions du RID.\n3. Le liege impregne ·de matieres encore sujettes ä l' oxydation spontanee est une matiere de la classe II (voir\nmarg. 201-, 8°).\n2° L\"e soufre (y compris la lleur de soufre).\n3° La celloidine, produit de l'evaporation imparfaite de l'alcool contenu dans le collodion et consistant\nessentiellement en coton-collodion.\n4° Le ceiluloid en plaques, feuilles, tiges ou tuyaux.\n5° Le celluloid de films, c·est-ä-dire la matiere brute pour films sans emulsion, en rouleaux et les films\nen celluloid developpes.\nNota. Les films non exposes ä la lumiere et les lilms exposes ä la lumiere mais non developpes, sont des objets de\nla classe VII (voir marg. 701, 2°).\n5° Les dechets de _ceiluloid et les dechets de films en celluloid. ·\nNota. Les dediets de films ä la nitrocellulose, debarrasses de gelatine, en bandes, en feuilles ou en languettes, sont\ndes matieres de la classe II {voir marg. 201, 9° bl)\n7° Le peroxyde de benzoyle avec au moins 100/o mais moins de 250/o d'eau.\nNota. Le peroxyde de benzoyle, ä l'etat sec ou avec moins. de 10 1/, d'eau, est une matiere de la classe I a (voir\nmarg. 21, 10°); avec 25 •;, et plus d'eau, il n'est pas soumis aux prescriptions du RID, pourvu que son emballage\nsoit impermeable.            ·\n-","· • Nr. 3 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 18. Februar 1956                                                   161\nE. Zusammenladeverbote\n(1) Die Flüssigkeiten der Ziffern 1 und 2 sowie Azetaldehyd, Azeton und Azetonmischungen (Ziffer 5)                                      314\ndürfen nicht zusammen in einen Wagen verladen werden:\na) mit explosiven Stoffen der Klasse Ia (Rn. 21),\nb) mit den Gegenständen der Ziffern 21, 22 ~d 23 der Klas~e I c (Rn. 101).\n(2) Die Flüssigkeiten der Ziffern l bis 4 dürfen nicht mit chlorathaltigen Unkrautvertilgungsmitteln\nder Ziffer 16 der Klasse IVa (Rn. 401) zusammen in einen Wagen verladen werden.\n(3) Nitromethan (Ziffer 3) darf nicht mit explosiven Stoffen· der Klasse I a (Rn. 21) zusammen in einen\nWagen verladen werden.                                             ·\n(4) Die_ Flüssigkeiten der Klasse III a dürfen nicht zusammen in einen Wagen verladen werden:\na) mit Momentzündschnüren [Ziffer 1 d)), Knallkapseln der Eisenbahn (Ziffer 3), sprengkräftigen\nZündungen (Ziffer 5) und den Gegenständen der Ziffern 10 und 11 der Klasse I b (Rn. 61};\nb) mit entzündend (oxydierend) wirkenden Stoffen der Klasse III c (Rn. 371);\nc) mit radioaktiven Stoffen der Klasse IV b (Rn. 451);\nd) mit Salpetersäure und Mischungen von Schwefelsäure mit Salpetersäure der Ziffern 1 e)_ 2 und\n1 f) 2 der Klasse V (Rn. 501).\nFür Sendungen, die nicht mit anderen zusammen in einen Wagen verladen werden dürfen, müssen be-                                           315\nsondere Frachtbriefe ausgestellt werden [CIM Art. 6 § 9 d)).\nF. Entleerte Behälter. Sonstige VorsdJ.riften\n(1) Die Gefäße der Ziffer 6a) sowie Kesselwagengefäße, entleert von entzündbaren Flüssigkeiten der                                        316\nZiffern l und 2 oder von Azetaldehy~. Azeton oder Azetonmischungen (Ziffer 5), müssen gut verschlos-\nsen sein.\n(2) Von den Gefäßen der Ziffern 6 a) und b) dürfen nur gut verschlossene Metallgefäße in gedeckte\nWagen verladen -und als Eilstückgut versandt werden.\n(3) Die Bezeichnung des Gutes im Frachtbrief muß gleich lauten wie die in Rn. 301 durch Kursivsd:rift\nhervorgehobene Benennung; sie ist rot zu unterstreichen und durch die Angabe der Klasse, der Ziffer\nund gegebenenfalls des Buchstabens der Stoffaufzählung und die Abkürzung #RJD• zu ergänzen (z. B. II1 a,\nZiffer 6 a), RJD].\n(4) Ungereinigte Gefäße und Kesselwagengefäße, ,entleert von Methylalkohol (Ziffer 5), müssen -mit\neinem Zettel nach Muster 3 versehen sein (siehe .A:nhang V).                                  .\nUnterwegs schadhaft gewordene Gefäße mit Flüssigkeiten der Ziffern l und 2 sowie mit Azetaldehyd,                                         317\nAzeton oder Azetonmischungen (Ziffer 5) sind sofort auszuladen. Sie dürfen, wenn sie sich nicht alsbald\nausbessern lassen, mit dem vorhandenen Inhalt ohne Förmlichkeit für Rechnung des Absenders verkauft\nwerden.\n318-329\nKlasse IIl b. Entzündbare feste Stoffe\nt. Stoffaufzählung\nVon den unter den Begriff der Klasse Illb fallenden Stoffen sind die in Rn; 331 genannten· den in_                                        330\nRn. 331 bis 354 enthaltenen Bedingungen unterworfen und somit Stoffe des RID.\n1. Stoffe, die durch Funken der Lokomotive leicht entzündet werden können, wie Holzmehl, Sägemehl.                                      331\nHolzspäne, Holzwolle, Holzkohle, Holzschliff und Holzzellstoff,. Altpapier und Papierabfälle, Papier-\nwolle, Rohr (ausgenommen spa~isches Rohr}, Schilf und Schilfrohr, Heu, Stroh, auch feucht (auch\nMais-, Reis- oder Flachsstrohi, Spinnstoffe pflanzlichen Urs}!rungs und Abfälle von. Spinnstoffen\npflanzlichen Ursprungs, Kork, pulverförmig oder· körnig, geschwellt oder .nicht geschwellt, auch\nmit Beimengung von Pech oder anderen nicht zur Selbstoxydation neigenden Stoffen,. und klein-\nstückige Korkabfälle. Siehe auch Klasse II, Rn. 201, Ziffern 7, 8 und 9 a), und 201 a unter a).\nBem. 1. Unvergorenes oder eine Gärungsmöglichkeit bietendes Heu ist von der Beförderung ausgeschlossen, wenn es\nnoch einen Feuchtigkeitsgrad aufweist,- der zu einer Gärung führen könnte.\n2. Durch Pressen hergestellte Schalen und Platten aus geschwelltem ·Kork, auch mit Beimengung von Pech oder\nanderen nicht zur Selbstoxydation neigenden Stoffen, sind den Vorsdu:iften des RID nicht unterstellt.\n3. Mit zur Selbstoxydation neigenden Stoffen imprägnierter Kork ist ·ein Stoff der Klasse II (siehe Rn. 201, Ziffer 8).\n2. Schwefel (auch Schwefelblumen).\n3. Zelloidin, ein ~urch unvollständiges Verdunsten des im Kollodium enthaltenen Alkohols her-\ngestelltes, im wesentlichen aus Kollodiumwolle· bestehendes Erzeugnis.\n4. Zelluloid in Platten, Blättern, Stangen oder Röhren.\n5.\n;-\nFilmzellulo_id,    das   ist   Filmrohstoff    ohne    Emulsion, in  Rollen,   und    entwickelte    Filme     aus  Zelluloid.\nZiffer 2).\n6. Zelluloidabfä11e und Zelluloidfilmabfälle.\n..\nBem. Unbelichtete Filme und belichtete, aber nicht eirt.wickelte Filme sind Gegenstände der Klasse VII (siehe Rn. 701,\nBem. Nitrozellulosefilmabfälle, von Gelatine befreit, in Form v-on Bändern, Blättem oder Schnitzeln, sind Stoffe der\nKlasse II [siehe Rn. 201, Ziffer 9 b)).\n7. Benzoylperoxyd mit einem Wassergehalt von mindestem tOO/o, aber weniger als 25 8/e.\n~em. Benzoylperoxyd, trocken .oder mit· einem Gehalt von weniger als 10 1/, Wasser ist ein Stoff der Klasse I a (siehe\nRn. 21, Ziffer 10), mit 25 ¼ und mehr Wasser ist es den Vorsdiriften des RID nicht unterstellt, wenn es wasser•\n'\n. dicht verpackt ist.","162                                         Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1956, Teil_ II\n8° a) La nitrocellulose · faiblement nitree (telle que le coton-collodion), c·est-a-dire a taux d'azote ne\ndepassant pas 12,6¾, bien stabilisee et contenant en outre ·au moins 25 1/e d'eau ou d'alcool\n(meth.ylique, ethylique, propylique normal ou isopropylique, butylique, amylique _ou leurs\nmelanges) meme denature, de solvent-naphta, de benzeri.e, de toluene, de xyleri.e, de melanges\nd'alcool denature et de xylene, de melanges d'eau et d'alcool, ou d'alcool contenant du camphre\nen solution;\nNota. 1. Les Ditrocelluloses A taux d'azote depassant 12,6 1/o sont des matieres de la classe I a (voir marg. 21, 1°).\n2. Qiland la nitrocellulose est mouillee d'alcool denature, le produit denaturaDt ne doit pas .avoir d'influence\nnocive sur la stabilite de la nitrocellulose.\nb) les nitrocelluloses plastifi.ees, non pigmentees, contenant au moins 18•/e d'un plastifiant approprie\n(comme le phtalate de butyle ou un plastifiant de qualite au moins equivalente au phtalate de\nbutyle) et dont la nitrocellulose a un taux d'azote ne depassant pas 12,60/o, meme sous forme\nd'ecailles (chips); ·\nNota. Les nitrocelluloses plastifiees, uou pigment~. contenant au moins 12 1 /, et moins de 18 1/1 de phtalate de butvle\nou d'un plastiliant de qualite au moins ~uivalente an phtalate de butyle sont des matieres de la classe 1 a\n(voir marg. 21, 4°).\nc) les nitrocelluloses plastifiees, pigmentees, contenant au moins 18 8/e d'un plastifiant approprie·\n(comme le. phtalate de butyle ou un plastifiant de qualite au moins· equivalente au phtalate de\nbutyle) et dont la nitrocellulose a un taux d'azote ne depassant pas 12,6•/,, et ayant une teneur\nen nitrocellulose d'au moins 400/o, nieme sous forme d'ecailles (chips}.                        ·\nNota. Les nitrocelluloses plastiliees, pigmentees, contenant moins de 40 1/, de nitrocellulose ne sont pas soumises aux\n_       prescriptions du RID.\nPour a), b) et c): Les nitrocelluloses faiblement nitrees et les nitrocelluloses plastifiees, pigmentees\nou non, ne sont pas admises au transport quand elles ne satisfont pas aux conditions de stabilite\net de securite de l'Appendice I, ni aux conditions enoncees ci-dessus concemant la qualite et la\nquantite des substances additionnelles. .\nPour a}, voir aussi Appendice I, marg. 1101; pour b) et c), voir aussi Appendice I, marg. 1102, 1 °.\n9° Le phosphore rouge (amorphe) et le sesquisulfure de phosphore.\n10° Le caoutchouc broye, la poussier~ de caoutdiouc.\n11 ° Les pous__sieres de houille, de !ignite, de coke de Iignite et de tourbe, preparees artificiellement (par\nex. par pulverisation ou autres procedes), ainsi que le c(!ke de lignite carbonise rendu inerte (c'est-ä.-\ndire non sujet a l'inflammation spontanee).\nNota. l. Les poussieres na_turelles obtenues comme residus de la production du dlarbon, du coke, du lignite ou de la\ntourbe ne sont pas soumises aux prescriptions du RID.\n2. Le coke de lignite carbonise non ren!l,u parfaitement inerte n'est pas admis au transport.\n12° La matiere it base d'oxyde de fer ayant servi d epurer le gaz d'eclairage.\nNota. Si la matiere ayant servi A epurer le gaz d'eclairage a tte bien entreposee et aeree, et si cela est atteste par\nl'expediteur dans la lettre de voiture par la mention « Bien enlreposee et bien aeree•, elle n'est pas soumise-\naux prescriptions du RID.\n13° a) La naphtaline brute, ayant un point de fusion inferieur a 75° C;\nb) la naphtaline pure et la naphtaline brute, ayant un point de fusion egal ou superieur a 15° C.\n. i>our a) et b), voir aussi marg. 331 a.\n331 a     La naphtalin~ en boules ou en paillettes (13°) n'est pas soumise aux conditions. de transport du RID,\nlorsqu'elle est emballee dans des boites en carton ou en bois bien fermees, pourvu que le poids d'un\n_paquet ne depasse pas 1 kg et que 10 de ces paquets au i:,lus soient reunis dans une caisse en bois.\n· 2. Conditions de transport\nA. Colis\n1. Conditions generales d'emballage\n332 ·    (1)  Les emballages seront fermes et amenages de maniere ä. empecher toute deperdition du contenu.\n!2) Les matieres dont sont constitues les embaliages et les fermetures ne doivent pas et~ ~ttaquees\npar le contenu ni former avec celui-ci de combinaisons nocives ou dangereuses.\n(3) Les emballages, y compris les fermetures, doivent, en toutes parties, etre solides et forts de maniere\na exclure to\"ut relächement en cours de route et a repondre süremenf aux exigences normales du transport.\nLes matieres solides ·seront solidement assujetties dans leurs emballages, de meme que les emballages\ninterieurs dans les emballages exterieurs.\n(4) Les matieres de - remplissage formant tampon seront adaptees aux proprieles du contenu; en\nparticulier, elles seront absorbantes lorsque ceh\\i-ci est liquide ou peut laisser exsuder du liquide.\n2. Emballage de matieres isolees\n333      Les matieres des 1° et 2° seront, comme envois de detail en grande vitesse, renfermees dans des\nemballages en bois; la farine de bois, la sciure de bois, le dl.arbon de bois, le liege en poudre ou en\ngrains, les dedl.ets de liege en petits morceaux (1 °) et 1e soufre (2°) peuvent aussi etre emballes dans\ndes_ sacs solides en papier ou en jute ä. tiss-u serre.\n334      La celloidine (3°) sera emballee de maniere a empecher sa dessiccation.\n335      (1)  Le   celluloid en plaques, feuilles, tiges ou tuyaux (4°) st>ra renferme dans des emballages en bois\nou dans      du papier d'emballage resistant. Les emballages en papier _seront renfermes:\na)  9-ans des harasses; ou\nb)  entre des dl.assis en plandl.es, dont les bords depassent l'emballage en papier, et qui sont serres\npar des. bandes ep. fer; ou\nc) dans des emballages en tissu serre.\n(2) Un colis ne do.it pas peser plus de: .\n120 kg pour les tuyaux emballes dans des caisses, harasses ou chassis en planches,\n75 kg pour les tuyaux emballes dans des tissus,                         ·\n120 kg pour les tiges.                    ·","•Nr. 3-Tag der Ausgabe: Bonn, den 18.Februar 1956                                                        163\n8. a) NitiozeJJuJose, schwach -nitriert (wie ,Kollodiumwolle), d. h. mit einem Stickstoffgehalt von\nhöchstens 12,60/o, gut stabilisiert und mit mindestep.s 250/o Wasser oder Alkohol (Methyl-,\nÄthyl-, n-Propyl- oder Isopropyl-, Butyl-, Amylalkohol odP.r ihrer Gemische), auch denaturiert,\nSolventnaphtha, Benzol, Toluol, Xylol, Mischungen von qenaturiertem Alkohol und Xylol, Mischun-\ngen von Wasser un~ Alkohol, kampf~rhaltigem Alkohol;\nDem. 1. Nitrozellulose mit einem Stidt.stoffgehalt von mehr als 12,6-1/, ist ein StoU der Klasse Ia (siehe Rn. 21, Ziffer!).\n2. Wird die Nitrozellulose mit denaturiertem Alkohol befeuchtet, . denn darf das Denaturierungsmittel auf die\nBeständigkeit der Nitrozellulose keinen schädigenden Einfluß haben.\nb) plastifizierte Nitrozellulose, nicht pigmentiert, mit mindestens 180/o plastifizierendem Stoff (wie\nButylphthalat oder einem dem Butylphthalat mindestens gleichwertigen plastifizierenden Stoff) und\neiriem Stickstoffgehalt der NitrozellulosEt von höchstens 12,6 0/o, auch in Form von Blättchen\n(Schnitzeln, Chips);\nBem. Plastifizierte Nitrozellulose, ni<ht pigmentiert, mit mindestens 12 1/, und weniger als 18 1/, Butylphthalal· oder einem ·\ndem Butylphthalat mindestens gleichwertigen plastifizierenden Stoff ist ein Stoff der Klasse I a (siehe Rn. 21,\nZiffer 4).\nc) plastifizierte Nitrozellulose, pigmentiert, mit mindestens 18°/, plastifizierendem Stoff (wie Butyl-\nphthalat oder einem dem Butylphthalat mindestens gleichVfertigen plastifizierenden Stoff) und\neinem Stickstoffgehalt „ der Nitrozellulose von höchstens 12,6 °1, sowie mit einem Gehalt an\nNitrozellulose yon mindestens 401/o, auch in Form von Blättchen (Schnitzeln, Chips).\nDem. Plastifizierte Nitrozellulose, pigmentiert, mit einem Gehalt an Nitrozellulose von wenige~ als 40 1/, Ist den_ Vor•·\nSchriften des RID nicht unterstellt.\nZu a), b) und c): Die schwachnitrierte Nitrozellulose 'und die plastifizierte Nitrozellulose, pig-\nmentiert oder nicht pigmentiert, werden zur Beförderung nur zugelassen, wenn sie den im Anhang I\nvorgeschriebenen Beständigkeits- und Sicherheitsbedingungen und den vorstehenden Anforderungen\nin bezug auf Art und Menge der Zusätz~ entsprechen.                                                                      ·\nSiehe zu a) auch Anhang I, Rn. 1101; .zu b) und c) auch Anhang I, Rn. 1102, 1.\n9. Roter (amorpher) Phosphor und Phosphorsesquisulfid.\n10. Kautschuk (Gummi) gemahlen, Kautschuk-(Gummi-)staub.\n11. Künstlich aufbereiteter (z. B.: durch Vermahlen oder auf andere Art hergestellter} Staub von Stein·\nkohle, Braunkohle, Braunkohlenkoks und Torf sowie inertisierter (d. h. nicht selbstentzündlicher)\nBraunkohlenschwelkoks.\nBem. 1. Der bei der Gewinnung von Kohle, Koks, Braunkohle oder Torf anfallende· natürliche Staub ist den Vorschriften\ndes RID nicht unterstellt.                               '                            ·\n2. Nicht vollständig inertisierter Braunkohlens_<hwelkoks ist zur Beförderung nicht zugelassen.\n12. Gebrauchte Gasreinigungsmasse auf Eisenoxydbasis.\nDem. Wewi die gebrauchte Gasreinigungsmasse gut gelagert und gelüftet worden ist .und dies vom Absender im Fracht-\nbrief durch den Vermerk .Gut gelagert und gelüftet• bestätigt wird, so ist sie den Vors<hriften des RID nicht\nunterstellt.       ·                                 .                   ·           ·.\n13. a) Rohnaphthalin mit einem Schmelzpunkt von weniger als 75° C;\n· · b) Reinnaphthalin und Rohnaphthalin mit einem· Schmelzpunkt von 75° C. oder mehr.\nSiehe zu a) und b) auch Rn. 331 a.\nNaphthalin in Kugeln oder Schuppen (Ziffer 13) ist den Beförderungsvorschriften des RID nicht unterstellt,                                  331 a\nwenn es in Schachteln oder Kästchen aus Papier oder Holz verpackt ist, vorausgesetzt, daß das Gewicht jedes\nPaketes 1 kg nicht übersteigt und daß höchstens J0 dieser Pakete in eine, hölzerne Kiste _vereinigt sind.\n2. Beförderungsvorschriften\nA. Versandstücke\n1. Allgemeine Verpackungsvorsc-hrifte-n\n(1) Die Packungen müssen so verschlossen und so beschaffen sein, daß vom Inhalt nichts nach außen                                          332\ngelangen kann.\n12) Der Werkstoff der· Packungen und ·ihrer Verschlüsse darf vom Inhalt nicht angegriffen werden\nund keine schädlichen oder gefährlichen Verbindungen mit ihm eingehen.                                    .\n(3) Die Packungen samt Verschlüssen niüssen in allen Teilen so fest und stark sein, daß sie sich\nunterwegs nicht lockern und der üblichen Beanspruchung während der Beförderung zuverlässig stand-\nhalten. Die festen Stoffe sind in der Verpackung, Innenpadcungen in den äußern Behältern zuverlässig\nfestzulegen.\n(4) Die Füllstoffe für Einbettungen müssen den Eigenschaften des Inhaltes angepaßt sein; sie müssen\ninsbesondere saugfähig se~, wenn dieser flüssig ist oder Flüssigkeit ausschwitzen kann.\n2. Verpackung der einzelnen Stoffe\nDie Stoffe der Ziffern 1 und 2 müss~n, wenn sie als Eilstückgut versandt werden, in hölzerne Behälter                                      333\nverpackt sein; für Holzmehl, Sägemehl, Holzkohlen, pulverförmigen oder körnigen Kork, kleinstüddge.Kork-\nabfälle (Ziffer 1) und Schwefel (Ziffer 2) sind auch feste Säcke aus Papier oder dichter Jute zulässig.\nZelloidin (Ziffer 3) muß so verpackt sein, daß es nicht austrocknen kann.                                                                   334\n(1) Zelluloidplatten, -blätter, -stangen, oder -röhren (Ziffer 4) müssen in hölzerne Behälter oder in                                      335\nwiderstaI1_dsfähiges Packpapier verpackt sein. Papierpadcungen sind zu schützen durch:\na) Lattenverschläge; oder\nb) Bretterrahmen, die durch Bandeisen zusammengehalten sind und über die Papierpackung vor-\nstehen müssen; oder\nc) Hüllen aus dichtem Gewebe.\n(2) Das Versandstück darf nicht- schwerer sein als:\n120 kg bei Röhren in Kisten, Lattenverschlägen oder Bretterrahmen,\n75 kg bei Röhren in Geweben verpackt,\n120 kg bei Stangen.","164                                   Bundesgesetzblatt, Jahrgang 195~, Teil II\n336      (1) Le cellulo'id de films en rouleaux et les films en celluloid developpes (5°) seront renfermes dans\ndes emballages en bois ou dans des boites en catton.\n(2) Les films developpes serorit, comme envois de detail en grande vitesse, emballes dans · des boites .\nen bois ou en fer-blanc ou en töle mince d'aluminium, ou dans du carton durci, et places ensuite dans des\ncaisses en bois a parois pleines.                                     ·\n(3) En ce qui conceme les mention,s d_ans la lettre de voiture, voir marg. 348 (2).\n337      (1) Les dediets de celluloid et les dedlets de films en celluloid (6°) seront renfermes dans des emballages\nen bois ou dans deux sacs· solides en jute a tissu serre, parfaitement iguifuges de maniere a ne pouvoir\ns'enflammer meme au contact d'une flamme, avec des coutures. solides sans solution de continuite. Ces\nsacs seront places l'un dans rautre; apres le remplissage; Ieurs ouvertures seront separement et ·plusieurs\nfois repliees sur elles-memes ou cousues a points serres. de maniere a empedler toute fuite du contenu.\n• Toutefois, les dedlets de celluloid .peuvent etre emballes simplement dans des sacs de toile brute ou de\njute, en tissu serre, en tant qu'ils sont prealablement emballes dans du papier- d'emballage resistant ou\ndans une matiere. plastique appropriee et que l'expediteur certifie que les dedlets de celluloid ne\ncontiennent pas de dechets sous forme de poussiere; pour les envois de detail en gFande vitesse, seuls\nles emballages en bois sont admis.\n(2) Les colis ayant un emballage en toile brute ou en jute ne doivent pas peser plu!1 de 40 kg en\nemballage simple, et pas plus de 80 kg en emballage double.\n(3) Pour les mentions dans la lettre de voiture, voir marg. 348 (3).\n338      11) Le peroxyde de benzoyle (7°), par 2 kg au plus, sera emballe de maniere impermeable. Les emballages\nseront, soit seuls, soit en groupes, places dans. une caisse ~n bois.\n(2) Un colis ne dciit pas peser plus de 35 kg.\n339      l1) Les matieres du 8° a) seront emballees:\na) dans des recipients en bois ou dans des tonneaux en carton impermeable; ces recipients et\ntonneaux seront munis interieurement d'un revetement impermeable _aux liquides y contenus;\nleur fermeture devra etre etandle; ou\nb) dans des sacs impermeables (par ex. en caoutchouc ou · en matiere plastique appropriee difficile-\nment inflammable) places dans une cafsse en bois; ou\nc) dans des tonneaux en fer interieurement zingues ou plombes; ou\nd) dans des recipients en fer-blanc, en töle de zinc ou d'aluminium qui, soit seuls, soit en groupes,\nseront assujettis, avec interposition de matieres formant ta'.mpon, dans des ca.isses en bois.\n(2) La nitrocellulose du 8° a) mouillee d'eau, a l'exclusion de tout autre liquide, peut etre emballee\ndans des tonneaux en carton; ce carton devra avoir subi un traitement- special pour etre rigoureusel)lent\nimpermeable; la fermeture des tonneaux devra etre etandle a la vapeur d'eau.\n(3) La nitrocellulose additionnee de xylene du 8° a) ne peut etre emballee que dans 9es recipients\nmetalliques.                                         ·\n(4) Les matieres des 8°b) et c) seront emballees:\na) dans des emballages en bois, garnis de papier solide ou de töle de ziii.c ou d'aluminium, ou\nb) dans des tonneaux solides en carton, ou\nc) dans des emballages en töle.\n(5) Pour les matieres du ·8°; les recipients .en metal doivent, a raison soit du mode d'assemblage de\nleurs parois, soit de leur mode de fenneture. soit de la presence d'un dispositif de securite, etre capables\nde ceder quand la pression interieure atteint une valeur qui ne doit pas etre superieure a 3 kg/cmz,\nsans toutefois influencer la resistance du recipient ou de la fermeture.\n(6) Un colis ne doit pas peser plus de 75 kg et, s'il est susceptible d'etre roule, pas plus de 300 kg;\ntoutefois, s'il s'agit d'un tonneau en carton, le colis ne doit pas peser plus de 75 kg.\n340      {1) Le phosphore ro'uge (9°) sera emballe:\na) dans des recipients ou des bidons en töle de fer ou en fer-blanc, qui seront places, soit seuls, soit\nen groupes, dans une caisse solide en bois; un colis ne doit pas peser plus' de 100 kg; ou\nb) dans des recipients en vene ou en gres, de 3 mm d'epaisseur au moins, ne renfennant pas plus de\n12,S kg de phosphore dlacun. Ces recipients seront places, soit seuls, soit en gto.upes, avec inter-\nposition de matieres formant tampon, dans une caisse solide en bois; un colis ne doit pas peser\nplus de 100 kg; ou\nc) dans des tambours metalliques ou dans des füts solides en fer, qui, s'ils pesent plus de 200 kg,\nseront munis de cercles de renfort a leurs extremite·s et de cercles de roulement.\n(2) Le sesquisulfure de phosphore (9°) sera emballe dans des recipients metalliques etandles, qui\nseront assujettis, avec interposition de matieres formant tampon, dans des caisses en bois a parois bien\njointives. Un colis ne doit pas peser plus de 75 kg.\n341      Les matieres du 10° seront emballees dans des recipients etandies et fermant bien.\n342       (1) Les matieres du 11° seront emballees dans des recipients en metal ou en bois, ou dans des sacs\nformes de plusieurs coudies de papier, ou dans des sacs en papier solide ou en jute, ou dans des sacs\nconfectionnes d'autres matieres.\n(2) Pour les poussieres de houille, de lignite ou de tourbe preparees artificiellement, les recipients en\nbois et les sacs ne sont toutefois admis qu'autant que ces poussieres ont ete completement refroidies\napres la dessiccation par la dlaleur.                                        -\n(3) Pour les mentions dans la lettre de voiture, voir marg. 348 (3).\n343       (1) La matiere ayant servi a epurer le gaz d'eclairage (12°) · sera emballee dans des recipients en töle.\n{2} Elle peut aassi etre transportee en vrac par wagons complets· conformement au marg. 349 (3)\".\n-","• Nr. 3 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 18. Februar 1956                           165\n(1) Filmzelluloidrollen und entwickelte Filme aus Zelluloid (Ziffer 5) müssen in hölzerne Behälter       336\noder in Pappschachteln verpackt sein.\n(2) Entwickelte Filme müssen, wenn sie als Eilstück.gut versandt werden, in Schachteln aus Holz, Weiß-\nblech oder dünnem Aluminiumblech oder in starke Hartpappe verpackt und damit in vollwandige\nhölzerne Kisten eingesetzt sein.\n(3) Wegen des Frachtbriefvermerkes siehe Rn. 348 (2).\n(1) Zelluloidabfälle und Zelluloidfilmabfälle (Ziffer 6) müssen in hölzerne Behälter oder in zwei feste,  337\ndichte Jutesäcke verpackt sein, die schwer entflammbar sind, so daß sie sich selbst bei Berührung mit\neiner Flamme nicht entzünden können, und die ununterbrochene feste Nähte besitzen. Diese Säcke\nmüssen ineinander gesetzt werden; nach der Füllung müssen ihre Offnungen einzeln mehrmals über-\neinander gefaltet und mit engen Stichen derart vernäht werden, daß jedes Entweichen des Inhaltes ver-\nhindert wird. Für Zelluloidabfälle dürfen auch dichte Hüllen aus Rohleinen oder Jute verwendet werden,\nsofern die Abfälle vorher in widerstandsfähiges P_ackpapier oder einen geeigneten Kunststoff verpackt\nsind und der Absender bescheinigt, . daß die Zelluloidabfälle keine staubförmigen Abfälle enthalten;\nbei Beförderung als Eilstückgut müssen sie jedoch in hölzerne Behälter verpackt sein.\n(2) Versandstücke mit einfacher Rohleinen- oder Jutehülle dürfen ni~t schwerer sein als 40 kg, mit\ndoppelter Hülle nicht sch:werer als 80 kg.\n(3) Wegen des Frachtbriefvermerkes siehe Rn. 348 (3).\n(1) Benzoylperoxyd (Ziffer 7) muß zu je höchstens 2 kg wasserdicht verpackt sein. Die Packungen         _338\nsind einzeln oder zu mehreren in eine hölzerne Kiste einzusetzen.\n(2) Das Versandstück. darf nicht schwerer sein als 35 kg.\n(1) Die Stoffe der Ziffer 8.a) müssen verpackt sein:                                                     339\na) in hölzerne Gefäße oder wasserdichte Pappfässer; diese Gefäße .und Fässer müssen außerdem\nmit einer dem Inhalt entsprechenden flüssigkeitsdichten Auskleidung versehen sein; ihr Verschluß\nmuß dicht sein; oder\nb) in luftdichte Säcke (z.B. Säcke aus Gummi oder geeignetem schwer entzündbarem Kunststoff), die\nin eine hölzerne Kiste einzusetzen_ sind; oder\nc) in innen verzinkte oder verbleite Eisenfässer; oder\nd) in Gefäße aus Weiß-, Zink- oder Aluminiumblech, die einzeln oder zu mehreren in hölzerne\nKisten einzubetten sind.\n(2) Nitrozellulose der Ziffer 8 a). die unter Ausschluß jeder anderen Flüssigkeit lediglich mit Wasser\ndurchfeuchtet ist, darf in Pappfässer verpackt sein; die Pappe muß einer speziellen. Behandlung unter-\nzogen werden, um vollkommen ·wasserdicht zu sein. Der Verschluß der Fässer muß wasserdampfdicht sein.\n(3) Nit~ozeilulose mit Xylolzusatz [Ziffer 8 a)J darf nur in Metallgefäße verpackt sein.\n(4) Die Stoffe der Ziffern 8 b) und c) müssen ~rpack.t sein:\na) in hölzerne Behälter, die mit festem Papier oder mit Zink- oder Aluminiumblech ausgekleidet\nsind, oder\nb) in starke Pappfässer, oder\nc) in Blechgefäße.\n(5) Die Metallgefäße für die Stoffe der Ziffer 8 müs_sen so gebaut und verschlossen oder mit einer\nSicherheitsvorrichtung versehen sein, daß sie einem inneren Druck von höchstens 3 kg/cm1 nachgeben,\nohne daß die Festigkeit des Gefäßes oder des Verschlusses beeinträchtigt ~ird.\n(6) Das Versandstück darf nicht schwerer sein als 75 kg und, wenn es sich rollen läßt, nicht schwerer\nals 300 kg; bei Verwendung eines Pappfasses darf es jedoch nicht schwerer sein als 75 kg.\n(1) Roter Phosphor (Ziffer 9) muß verpackt sein:                                                         340\na) in Gefäße oder Kannen aus Eisenblech oder _Weißblech, die einzeln oder zu mehreren in eine\nstarke Holzkiste einzusetzen sind; das Versandstück. darf nicht schwerer sein als 100 kg; oder\nb) in Gefäße aus Glas oder Steingut von wenigstens 3 mm Wanddick.e, von denen jedes nicht mehr\nals 12,5 kg Phosphor enthalten darf. Diese Gefäße müssen einzeln oder· zu. mehreren in eine\nstarke Holzkiste eingebettet sein; das Versandstück. darf nicht schwerer sein als 100 -kg; oder\nc) in- Metalltrommeln oder in starke Eisenfässer, die, wenn sie schwerer sind als 200 kg, außen mit\nVerstärkungs- und Rollreifen versehen sein müssen.\n(2) Phosphorsesquisulfid · (Ziffer 9) muß in. dichte Metallgef~ße verpa~t sein, die in h?lzerne Kisten\naus dichtgefügten Brettern einzubetten· sind. Das Versandstuck darf nicht schwerer sem als 75 kg.          ,\nDie Stoffe der Ziffer 10 müssen in dichte, gut verschlossene Behälter verpackt sein.                      341\n(1) Die Stoffe der Ziffer 11 müssen in Gefäße aus M_etal~ oder Holz oder in SäckE: aus mehreren Lagen    342\nPapier, oder aus starkem Papier, oder aus Jute und _ähnlichen Stoffen verpackt sein.\n(2) Für künstlich aufbereiteten Staub von Steinkohle, Braunkohle oder Torf sind Gefäße aus Holz und\nSäcke jedoch nur .zulässig, wenn der Staub nach Hitzetrocknung vollständig abgekühlt ist.\n(3) Wegen des Frachtbriefvermerkes siehe Rn. 348 (3).\n(1) Gebrauchte 9asreinigungsmasse (Ziffer 12) muß in Bledlgefäße verpackt sein.                          343\n'\n(2) Als Wagenladung darf sie auch in loser Schüttung gemäß Rn. 349 (3) versandt werden.\n1","•\n166                                      Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1956, Teil II\n344      (1) La naphtaline du 13° a) sera emballee dans des recipients en bois ~u en nietal, bien fermes.\n(2} La naphtaline du 13°b} sera emballee dans des recipients en bois ou en metal ou dans des sacs\nresistants en textile, ou dans des caisses en carton fort ou dans des sacs en papier resistant ä quatre\nepaisseurs.                        ·                                '\nLe poids des caisses en · carton ne doit pas depasser ·30 kg.\n(3) La naphtaline peut aussi etre transportee en vrac par wagons complets conformement au marg. 349 (4).\n3. Emballage en commun\n345      Parmi les matieres denommees au marg. 331 peuvent seulement etre reunies dans un meme colis, soit\nentre elles, soit avec d'autres .1p.ardlandises les matieres ci-dessous et sous reserve des conditions ci-apres:\na) entre_ elles: matieres groupees sous Ie meme chiffre dans l'emballage · prescrit. Un colis renfermant\ndes t1ges et des tuyaux de celluloid emballes ensemble dans une enveloppe en tissu ne doit pas\npeser plus de_ 75 kg;\nb) matieres des 3° et 5°: seulement avec des marchandises autres que les matieres ou objets du RID.\nElles doivent, emballees comme colis conformement aux prescriptions qui leur sont propres, etre\nreunies dans un emballage collecteur en bois ou dans un petit container avec les autres marchan-\ndi-                                                                                                    .\nNota. L\"utilisation des matieres du 1° comme matieres d'em.ballage et de rem.plissage n'est pas visee par !es restric-\ntions du present marginal.\n4. Inscrip_tions et et.iquettes de <langer sur les colis (voir Appendice V)\n346     (1) Tout colis renfermant des matieres des 4° ä 9° doit etre muni d'une etiquette conforme au modele N° 2.\n(2)  L'etiquette prescrite ä l'al. (1) sera egalement apposee sur les colis dans lesquels les matieres du\n5° sont emballees_ en commuli avec d'autre matieres, objets ou marchandises confonnement au marg. 345.\n(3) Pour les expeditions en wagons complets, l'apposition sur les colis de l'etiquette N° 2 n'est pas\nnecessaire (voir aussi marg. 351).\nB. Mode d'envoi, restrictions d'expedition\n347     (1) Les matieres des 1°, 2°, 5° et 6° ne sont admises en grande vitesse comme envois de detail qu'en\nemballage de grande vitesse conformement aux. marg. 333, 336 (2) et 337 (1).\n(2) Les films en celluloi:d developpes (5°) peuvent etre expedies egalement en colis express s'ils sont\nemballes conformement au marg. 336 (2) et si l'expediteur certifie ce mode d'emballage dans le document\nde transport par la mention « EmballCLge de colis express»; dans ce cas, un colis ne doit pas peser plus\nde 50kg.\nC. Mentions dans la lettre de voiture\n348     (1) La designation de la marchandise dans la lettre de voiture doit etre conforme a l'une des denomina-\ntions imprimees en caracteres italiques au marg. 331. Dans le cas ou ·le 1° .ne contient pas le nom de la\nmatiere, le nom commercial doit etre inscrit. La designation de la marchandise doit etre soulignee en\nrouge et suivie de l'indication de Ja classe, du chiffre flp l'enumeration, complete, Je cas echeant, par Ja\nle_ttre, et du sigJe « RID\" (par ex. III b, 8° a), RIDJ.                                        · •\n(2) Pour les envois en grande vitesse des films en celluloid developpes (5°) emballes conformement au\nmarg. 336 (2), l'expediteur doit certifier dans la lettre de voiture: « Emballage de grande vitesse ».\n(3) Pour les dechets de celluloid (6°) emballes dans du papier d'emballage resistant ou dans une\nmatiere plastique appropriee et places de la sorte dans des sacs de toile brute ou de jute, en tissu serre,\nl'expediteur doit certifier dans la lettre de voiture: « Sans dechets sous forme d~ poussiere».\n(4) Pour les poussieres de houille, de lignite ou de tourbe (11 °) preparees artificiellement, emballees\ndans des recipients en bois ou dans des sacs [voir marg. 342 (2)], l'expediteur doit certifier dans la lettre\nde voiture: «Matieres completement refroidies apres sechage a chaud».\n(5} Les lettres de voiture afferentes aux colis dans lesquels des matieres des 3° et 5° sont emballees en\ncommun avec d'a1,1tres marchandises, doivent porter les mentions d'apres l'al. (1) et, s'il y a lieu, d'apres\nl'al. (2).\nD. Materie! et engins de transport\n1. Conditions .relatives aux wagons et au chargement\na. Pour les coli°s et pour les transports_en vrac\n349     (1) Les_matieres des 1° et 2°, en vrac, seront chargees dans des wagons couverts ou dans des wagons\ndecouverts bädles. Pour les joncs et les roseaux sans feuilles et sans barbes, bien tasses, des wagons\ndecouverts sans bäche sont egalement admis pendant les mois d'octobre a avril. Pour la sciure de bois,\ndes wagons decouverts sans bäche sont egalement admis lorsque le chargement est couvert sans laisser\nd'intervalles non recouverts d'une autre maniere, par exemple par des pianches ou par des bois.de dechets.\n(2) Les matieres des 4°, 5°. 6°, 8° et 9° -seront chargees dans des wagons couverts dont les volets\n(vantaux) doivent rester fermes.\n(3) La matiere ayant servi a epurer le gaz d'eclairage (12°), en vrac, doit etre dlargee dans d_es wagons\nen fer ä couvercle mobile ou dans des wagons decouverts en fer, recouverts de bäches non inflammables.\n14) La naphtaline des 13° a) et b}, en vrac, sera chargee dans des waqons en fer ä couvercle mobile, ou\ndans des wagons decouverts en fer, recouverts de baches non inflammahles. ou dans des wagons decouverts\ndont le plancher en bois sera protege par une bädle ä tissu serre et qui seront recouverts de bäcfles non\ninflammables.\n(5) Pour l'utilisation des wagons munis d'installations electriques au transport\"des matieres des 3° ä 8°,\nvoir Appendice IV.                                               ·\nb. P o ur I es p e t i t s c o n t a in er s\n350     (1) Les colis renfermant des matieres rangees dans la presente classe peuvent etre transportes en petits\ncontainers.\n-","~r. 3 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 18. Februar 1956                                               167\n(1) Naphthalin der Ziffer 13 a) muß in gut verschlossene Behälter aus Holz oder Metall verpackt sein.                         344\n(2) Naphthalin der Ziffer 13 b) muß in Behälter aus Holz oder Metall oder in Säcke aus widerstandsfähigem\nGewebe oder in starke Pappschachteln oder in widerstandsfähige Papiersäcke aus vier Lagen Papier ver•\npackt sein.\nDas Gewicht der Pappschachteln darf nicht schwerer sein als 30 kg.\n(3) Als Wagenladung darf Naphthalin auch in loser Schüttung gemäß Rn. 349 (4) versandt werden.\n3. Zusammenpackung\nVon den in Rn. 331 bezeichneten Stoffen dürfen nur die folgenden und nur unter den nachstehenden                               345\nBedingungen miteinander oder mit sohstigen Gütern zu einem Versandstück vereinigt werden:\na) miteinander: die in der gleichen Ziffer genannten Stoffe in der vorgeschriebenen Verpackung. Ein\nVersandstück, in welchem Zelluloidstangen und -röhren in einer Gewebehülle zusammengepackt\nsind, darf nicht schwerer sein als 75 kg;\nb) die Stoffe der Ziffern 3 und 5 nur mit Gütern, die nicht Stoffe oder Gegenstände des RID sind. Sie\nmüssen nach den für die einzelnen Versandstücke geltenden Vorschriften verpackt mit den andern\nGütern in einem hölzernen Sammelbehälter oder eineni Kleinbehälter (Kleincontainer) vereinigt\nwerden.\nBem. Die Verwendung der Stoffe der Ziffer 1 als Padt- oder Füllstoffe fällt nicht unter die Beschränkung dieser Rn.\n4. Aufschriften und Gefahrzettel auf Versandstücken (siehe Anhang V)\n(1) Jedes Versandstück mit Stoffen der Ziffern 4 bis 9 muß mit einem Zettel nach Muster 2 versehen sein.                       346\n(2) Der in Abs. (1) vorgeschriebene Zettel ist auch auf Versandstücken anzubringen: in denen die Stoffe\nder Ziffer 5 mit anderen Stoffen, Gegenständen oder Gütern nach Rn. 345 zusammengepackt sind.\n(3) Als Wagenladung müssen die Versandstücke nicht mit dem Zettel nach Muster 2 versehen sein\n(siehe auch Rn. 351).\nB. Versandart, Abfertigungsbeschränkungen\n(1) Die Stoffe der Ziffern 1, 2, 5 und 6 dürfen als Eilstückgut nur versandt werden, wenn sie eilgutmäßig                      347\nnach Rn. 333, 336 (2) und 337 (1) verpackt sind.\n(2) Entwickelte Filme aus Zelluloid (Ziffer 5) dürfen auch als Expreßgut · versandt werden, wenn sie\ngemäß Rn. 336 (2) verpackt sind und der Absender diese Verpackungsart im Beförderunqsdokument durch\ndie Angabe .Expreßgutmäßig verpackt• bescheinigt; in diesem Fall darf äas Versandstück nicht schwerer\nsein als 50 kg.\nc. Fraditbriefvermerke\n(1) Die Bezeichnung des Gutes im Frachtbrief muß gleich lauten wie eine der in Rn. 331 durdi Kursiv-                           348\nschritt hervorgehobenen Benennungen. Wo in Ziffer 1 der Stoffname nicht angegeben ist, muß die handels-\nübliche Benennung eingesetzt werden. Die Bezeichnung des Gutes ist rot zu unterstreichen und durch\ndie Angabe der Klasse, der Ziffer und gegebenenfalls des Buch~abens der Stoffaufzählung und die Abkür-\nzung .RID\" zu ergänzen [z. B. III b, Ziffer 8 a), RIDJ.\n(2) Für die gemäß Rn. 336 (2) verpackten Eilgutsendungen mit entwickelten Filmen aus Zelluloid (Ziffer 5)\nmuß der Absender im Frachtbrief bescheinigen: .Eilgulmäßig verpackt•.\n(3) Für Zelluloidabfälle (Ziffer 6), die in widerstandsfähiges Packpapier oder einen geeigneten Kunst-\nstoff verpackt und damit in dichte Hüllen aus Rohleinen oder Jute eingesetzt sind, muß der Absender im\nFrachtbrief bescheinigen: .Ohne staubiörmige Abfälle•.                     .\n(4) Für künstlich aufbereiteten Staub von Steinkohle, Braunkohle oder Torf (Ziffer 11), der in hölzerne\nGefäße oder in Säcke verpackt ist [siehe Rn. 342 (2)), muß der Absender im Frachtbrief besdieinigen: •• Nach\nHitzetrocknung vollständig abgekühlt\".\n(5) Im Frachtbrief zu Versandstücken, in denen Stoffe der Ziffern 3 und 5 mit sonstigen Gütern zusammen-\ngepackt sind, müssen die Vermerke nach Abs. (1) und im gegebenen Fall nach Abs. (2) ebenfalls angebracht\nwerden.\nD. Beförderungsmittel und technisdie Hilfsmittel\n1. Wagen- und Verladevorschriften\na. Für Versandstücke und bei Beförderung in loser Schüttung\n(1) Die Stoffe der Ziffern 1 und 2 in loser Schüttung sind in .gedeckte Wagen oder in offene Wagen mit                        349\nDecken zu verladen. Für blätter- und fahnenfreies Schilfrohr und Schilf, dicht geschichtet, sind in den\nMonaten Oktober bis April auch off!!ne Wagen ohne Decken zulässig. Für Sägemehl sind auch offene\nWagen ohne Decken zulässig, wenn die Ladung auf andere Weise, etwa durch übereinandergreifende\nBretter oder Abfallhölzer, lückenlos zugededct ist ..\n(2) Die Stoffe der Ziffern 4, 5, 6, 8 und 9 sind in gedeckte Wagen zu verladen, deren Fenster (Luft-\nklappen) geschlossen bleiben müssen.\n(3) Gasreinigungsmasse (Ziffer 12) in loser Sdiüttung ist in eiserne Klappdeckelwagen oder in offene\neiserne Wagen mit nicht entzündbaren Decken zu verladen.                                                                        ·\n(4) Naphthalin der Ziffern 13 a) und b) in loser Schüttung ist in eiserne Klappdeckelwagen oder in offene\neiserne Wagen mit nicht entzündbaren Decken oder in offene Wagen, deren hölzerner Boden mit einer\ndicht gewebten Unterlage bedeckt sein muß, zu verladen und mit nidit entzündbaren Decken zu bedecken.\n(5) Wegen Verwendung von Wagen mit elektrischen Einrichtungen für die Stoffe der Ziffern 3 bis 8\nsiehe Anhang IV.\nb. Für Kleinbehälter (Kleincontainer)\n(1) Vers_andstücke mit den in diese Klasse eingereihten Stoffen dürfen in Kleinbehältern (Klein-                               350\ncontainern) befördert werden.","168                                           Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1956, Teil II\n(2) L~s matieres du 1°, le soufre (2°), les· matieres ayant servi a epurer Ie gaz d'eclairage (12°) et la\nnaphtalme (.13°) peuvent aussi etre renfermes sans · emballage ihterieur dans _de petits containers du\ntype ferme ä. parois pleines. Les petits containers en bois doivent, pour Ie transport de la naphtaline,\netre revetus interieurement d'une doublure impermeable aux huiles.\n(3) Les interdictions de chargement en commun prevues au marg. 352 devront.etre respectees ä. l'interieur\nd'un petit container. ·\n2. Inscriptions et etiquettes de danger sur les wagons (voir Appendice V)\n351    _Les wagons dans lesquels sont chargees des matieres des 4° a 9° porterorit sur leurs deux cötes une\netiquette conforme au modele No 2.\nE. Interdictions de chargement en commun\n352      (1) Les matieres de la classe III b ne doivent pas etre chargees en commun dans le meme wagon:\na) avec des matieres comburantes de la classe III c (marg. 371);\nb) avec des matieres radioactives de la classe Nb (marg. 451);\nc) avec l'acide nitrique et les melanges sulfonitriques des 1° e) 2 et 1° f) 2 de la classe V (marg. 501).\n(2) Le soufre (2°) et le phosphore rouge (9°) ne doivent pas non plus etre charges en commun dans le\nmeme wagon avec les explosifs chlorates et perchlorates du 13° de la classe Ia (marg. 21), ni avec des\ndesherbants chlorates du 16° de la classe IVa (marg. 401).\n353\"     Des lettres de voiture distinctes doivent etre etablies pour les envois qui ne peuvent pas etre charges\nen conunun dans le meme wagon [art. 6, § 9, d), de la CIMJ.\nF. Emballages vides. Autres prescriptions\n354      Pas de prescriptions.\n355-369\nClasse III c. Matieres comburantes\nl. Enumeration des matteres\n370       Parmi les matieres visees par le titre de la classe III c, celles qui sont enumerees au marg. 371 sont sou-\nJ;llises aux conditions prevues aux marg. 371 a 392 et sont des lors des matieres du RIO.\nNota. Les matieres comburantes, lorsqu\"elles sont melangees avec des matieres combustibles, sont exclues du transport\nlorsqu\"elles peuvent' exploser au contact d\"une Damme ou sont plus sensibles, tant au dioc qu'au frottement,\nque le dinitrobenzene, et qu'eUes ne sont pas enumerees explicitement dans !es classes I a ou I c.\n371         1° Les soJutions aqueuses de bioxyde d'hydrogene titrant plus de 60.0/o de bioxyde d'hydrogene, stabi-\nlisees, et· le ,bioxyde d'hydrogene, stabilise.\nNota. 1. Pour !es solutions aqueuses de bioxyde d'hydrogene titrant 60     'I• au plus, voir marg. 501, 10°.\n2. Les solutions aqueuses de bioxyde d'hydrogene titrant plus de 60 1/, de bioxyde d'hydrogene, non stabi!isees,\net le bioxyde d'hydrogene non stabi!ise ne sont pas admis au transport.\n2° Le tetranitromethane, exempt d'impuretes combustibles.\nNota. Le tetranitromethane non exempt d'impuretes combustibles n'est pas admls au transport.\n3° L'acide perchlorique en solutions aqueuses tltrant plus de 500/o mais au plus 72,5'/o d'acide absolu\n(HCIO,).                                                                                                              ·\nVoir aussi marg. 371 a sous a).\nNota. L' acide percblorique en solutions aqueuses titrant au plus 50 1/, d' acide absolu (HC104) est une matiere de _la\nclasse V [voir marg. 501, 1° i)). Les· solutions aqueuses d'acide perdllorique titrant plus de 72,5 'I• d\"acide absolu\nne sont pas admises au transport, il en est de meme des melanges d'acide perdtlorique avec tout liquide autre\nque de l'eau.                                                     -\n4° a) Les chlorates;\nNota. Le cblorate d'ammonium n'est pas admis au transport.\nb) les perchJorates (a l'exception du perchlorate d'ammonium, voir 5°);\nc) les chlorites de sodium et de potassium;\nd) les melanges entre eux de chlorates, perchJorates et chlorites, des a), b) et c).\nPour ·a), b), c) et d), voir aussi marg. 371 a sous b).\nNota. Les melanges de dtlorate de sodium, de potassium ou de cakium avec un cblorure hygr9scopique (tel que le\ncblorure de calcium ou le chlorure ile magnesium) ne contenant pas plus de 50       •!, de cblorate sont des matieres\nde la classe IV a (voir marg. 401, 16°).\n5° Le perchlorate · d'ammonium. Voir aussi marg. 371 a sous b).\n6° a) Le nitrate d'ammonium ne renfermant pas de substances combustibles en proportion superieure\nä. 0,40/o;          ,                                       •\nNota. Le nitrate d'ammonium avec plus de 0,4 1/, de substances combustibles n·est pas admis au transport, sauf s'il\nest partie constituante d '.un explosif du 12° du marg. 21.\n· b) les melanges de nitrate d'ammonium et de sulfate ou de                      phosphate d'ammonium contenant plus\nde 40 0/o de nitrate, mais ne renfermant pas plus de 0,4 0/o               de substances combustibles;\nc) les melanges de nitrate d'ammonium et d'une substance                      iperte (par ex. terre d'infusöires, car-\nbonate de calcium, chlorure·d~ potassium) contenant plus                   de 650/o de nitrate, mais ne renfermant\npas plus de 0,4 0/o de substances combustibles.                      ·\nPour a), b) et c), voir aussi marg. 371 a sous b).\nNota. 1. Les melanges de nitrate d'ammonium et de sulfate ou de phosphate d'ammonium ne contenant pas plus de\n40 1 /, de nitrate, ceux de nitrl',te d'ammonium et d'une substance inerte non organique ne contenant pas plus\nde 65 °/, de nitrate ne sont pas. soumis aux prescriptions du RID.\n2. Dans les melanges vises sous c), seules peuvent etre considerees comme inertes des substances non organi-\nques et qui ne sont ni combustibles ni comburantes.\n3. Les engrais composes · dans lesquels la somme du taux d'azote nitrique et du taux d'azote ammoniacal ne\ndepasse pas 14 'io ou dans lesquels le taux d' azote nitrique ne depasse pas 7       'I• ne sont pas soumis aux\nprescriptions du R.ID.\n-","• Nr. 3 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 18. Februar 1956                                              169\n(2) Die Sto_ffe der Ziffer 1, Schwefel (Ziffer 2), gebrauchte Gasreinigungsmasse (Ziffer 12) und Naphthalin\n(Ziffer 13} dürfen auch ohne Innenpackung in vollwandigen, geschlossenen KleinbehäJtern (Kleincontainern)\nenthalten sein. Kleinbehälter aus H9lz müssen für die Beförderung von Naphthalin mit einem öldichten Stoff\nausgelegt sein.\n(3) Die in Rn. 352 vorgesehenen Zusammenladeverbote gelten auch für den Inhalt der Kleinbehälter\n(Kleincontainer}.\n2. Aufschriften und Gefahrzettel an den Wagen (siehe AnhangV}\nBei Beförderung von Stoffen der Ziffern 4 bis 9 müssen auf beiden Seiten der Wagen Zettel nach                                       351\nMuster 2 angebracht werden.\nE. Zusammenladeverbote\n(1} Die Stoffe der Klasse IIIb dürfen nicht zusammen in einen Wagen verladen werde.n:                                                352\na} mit entzündend (oxydierend} wirkenden Stoffen der Klasse IlI c (Rn. 371)1\nb} mit radioaktiven Stoffen der Klasse IVb (Rn. 451);\nc} mit Salpetersäure und Mischungen von Schwefelsäure mit Salpetersäure der Ziffern 1 e) 2 und\n1 f) 2 der Klasse V (Rn. 501}.\n(2) Schwefel (Ziffer 2) und roter Phosphor (Ziffer 9} dürfen auch nicht mit Chloratsprengstoffen und\nPerchloratsprengstoffen der Ziffer 13 der Klasse I a (Rn. 21) sowie mit chlorathaltigen Unkrautvertilgungs-\nmitteln der Ziffer 16 der Klasse IV a (Rn. 401) zusammen in einen Wagen verladen werden.\nFür Sendungen, die nicht mit anderen zuammeil in einen Wagen verladen werden dürfen, müssen be-                                       353\nsondere Frachtbriefe ausgestellt werden [CIM Art. 6 § 9d)I.\nF. -Entleerte Behälter. Sonstige Vorschriften\nKeine Vorschriften. ·                                                                                                                 354\n355-369\nKlasse III c. Entzündend (oxydierend) wirkende Stoffe\n1. Stoffaufzählung\nVon den unter den Begriff der Klasse III c fallenden Stoffen sind die in Rn. 371 genannten den in Rn.\"371                              370\nbis 392 enthaltenen Bedingungen unterworfen und somit Stoffe des RID.                             ·\nBem• .Die entzündend (oxydierend) wirkenden Stoffe in Mischung mit brennbaren Bestandteilen Jind von. der Beförderung\nausgeschlossen, wenn sie durch Flamme11zündung zur Explosion gebracht werden können und sowohl gegen Stoß\nals auch gegen Reibung empfindlicher sind als Dinitrobenzol, sofern sie nicht ausdrücklich in den Klassen I a\noder I c genannt sind.                                                                                       ·\n1. Wässerige Lösungen .von Wasserstoffperoxyd mit mehr als 60¼ Wasserstoffperoxyd, stabilisiert,                                     371\nund Wasserstoffperoxyd stabilisiert.\nBem. 1. Wegen wässeriger LösungeJl von Wasserstoffperoxyd mit höchstellS 601/o Wasserstoffperoxyd siehe Rn. 501,\nZiffer 10.\n2. Nicht stabilisierte wässerige Lösungen von Wasserstoffperoxyd mit mehr als 60 1/o Wasserstoffperoxyd, und nicht\nstabilisiertes Wasserstoffperoxyd sind zur Beförderung nicht zugelassen.\n2. Tetranitromethan, frei von brennbaren Verunreinigungen.\nBem. Von brennbaren Verunreinigungen nicht freies Tetranitromethan ist zur Beförderung nicht zugelassen.\n3. Perchlorsäure in wässerigen Lösungen mit mehr als 50°/e, aber höchstens 72,50/o reiner Säure (HClO,}.\n_ Siehe auch Rn. 371 a unter a).\nBem. Perchlorsäure in wässerigen Lösungen mit höchstens 50 1 /, reiner Säure (HC104) ist ein ·stoff der Klasse V [siehe\nRn. 501, Ziffer 1 i)). Wässerige Lösungen ·von Perchlorsäure mit mehr als 72,5 1/o reiner Säure sowie Mischungen\nvon Perchlorsäure mit anderen Flüssigkeiten als Wasser sind zur Beförderung_ nicht zugelassen.\n4. a) Chlorate;\nBem. Ammoniumchlorat ist zur Befö1derung nicht zugelassen.\nb) Perchlorate (mit Ausnahme von Ammoniumperchlorat, siehe Ziffer 5};\nc) Natriumchlorit und Kaliumchlorit;\nd) Gemenge von unter a), b) und c) aufgeführten Chloraten, Perchloraten und Chloriten unter-\neinander.\nSiehe zu a), b}, c) und d) auch Rn. 371 a unter b).\nBem. Mischungen von Natriumchlorat, Kaliumchlorat oder Kalziumchlorat mit einem hygroskopischen Chlorid (wie Kalzium-\noder Magnesiumchlorid), die nicht mehr als 50 1/o Chlorat enthalten, sind Stoffe der- Klasse IV a (siehe Rn. 401,\nZiffer 16).\n5. Ammoniumperchlorat. Siehe auch Rn. 371 a unter b).\n6. a} Ammoniumnittat mit nicht mehr als 0,4 0/o brennbarer Substanzen;\nBem. Ammoniumnitrat, das mehr als 0,4 1/e brennbarer Substanzen enthalt; Ist zur Beförderung nicht zugelassen, aus-\ngenommen wenn es in einem explosiven Stoff der Rn. 21, Ziffer 12, enthalten ist.\nb} ,Mischungen von_ Ammoniumnitrat mit Ammoniumsulfat oder Ammoniumphosphat, die mehr als\n400/o Nitrat, aber nidlt mehr als 0,40/o brennbarer Substanzen enthalten;\nc) Mischungen von Ammoniumnitrat mit einer inerten Substanz (z. B. Kieselgur, kohlensaurem Kalk,\nChlorkalium), die mehr als 650/o Nitrat, aber nicht mehr als 0,40/o brennbarer Substanzen ent-\nhalten.                ·\nSiehe zu a), b) und c) auch Rn. 371 a unter b).\nBem. 1. Mischungen· von Ammoniumnitrat mit Ammoniumsulfat oder Ammoniumphosphat, die nicht mehr als 40 1/, Nitrat\nenthalten, sowie Mischungen von Ammoniumnitrat mit einer anorganischen inerten Substanz, die nicht mehr als\n65 •!, Nitrat enthalten, sind den Vorschriften des RID nicht unterstellt.\n2. Bei den .:inter c) erwähnten Mischungen können nur die nicht brennbaren und die nicht entzündend wirkenden\nanorganischen Substanzen als inert angesehen werden.\n3. Mischdünger in denen die Summe des Gehaltes an Nitratstid<stoff und an Ammoniakstickstoff 14 °/, nicht über-\nsteigt oder in denen der Gehalt an Nitratstid<stoff 7 1/o nicht übersteigt, sind -den Vors,chriften des RID nicht\n1\nunterstellt.","170                                     Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1956, Teil II\n7° a) Le nitrate de sodium;\nb) les ni~l~ges de nitrate d'ammonium avec .des nitrates de sodium, de potassium, de calcium ou de\n. magnes1um.                                                                   -                           ·\nPour a) et b), voir aussi marg. 371 a sous b).\nNota. 1. I;es mel~nges de nit~ate d'ammonium avec du nitrate de calcium, ou avec du •nitrate de' magnl!sium, ou avec\nl_un et 1 autre, et qu1 ne renferment pas plus de 10¼ de nitrate d'ammonium ne sont pas soumis aux prescrip-\nt,ons du RID.                                                                                            ·\n2. Les sacs vides, en textile, qui ont contenu du nitrate de sodium et n' ont pas l!tl! dl!barrasses completement\ndu nitrate qui !es impregne, sont des objets de la classe ll (voir marg. 201, 11 \").\n8° Les nitrites inorganiques. Voir aussi niarg. 371 a sous b).\nNota; Le nitrite d'ammonium et !es melanges d un nitrite inorganique et d'un sei d'ammonium ne sont pas admis au\n0\ntransport.\n9° a) Les peroxydes de metaux alcalins et les melanges contenant des peroxydes de metaux alcalins\nqui ne sont pas plus dangereux que le peroxyde de sodium;\nb) les bioxydes et autres peroxydes des metaux alcalino-;terreux;\nc) les permanganates de sodium, de potassium et de calcium.\nPour a), b) et c), voir aussi marg. 311 a sotis b).\nNota. Le permanganate d'ammonium ainsi que les melanges d'un pe,;,,~nganate avec un sei d'ammonium ne sont pas\n1 admis au transport.                                                                                     ·\n10° L'anhydride chromique (dit aussi acide chromique). Voir aussi marg. 371 a sous b).\n11 ° Les emballages vides, non nettoyes, ayant contenu un chlorate, un perchlorate, un dJ.lorite ou un\n~·               nitrite inorganique.\n371 a    Ne sont pas soumises aux conditions de transport du RID les matieres remises au transport conformement\naux dispositions ci-apres:\na) les matieres du 3°, en quantites de 200 g au plus, a condition qu·enes soient emballees dans des\nrecipients fermes de maniere etandJ.e, ne pouvant etre attaques par le contenu et que ceux-ci soient\nemballes, au nombre de 10 au plus, dans une caisse en bois avec interposition de matieres absorbantes\ninertes formant tampon;\nb) les matieres des 4° a 10°, en quantites de 10 kg au plus, emballees par 2 kg au plus dans des reci-\npients fermes ~e maniere etanche, ne pouvant etre attaques par le contenu, ces recipients etant reunis\ndans de forts emballages, en bois ou en tole, etanches et a fermeture etanche.\n2. Con~itions de tranSll(>rt\n(Les prescriptions relatives aux recipients vides sont reunies sous F)\nA. Colis\n1. Conditions generales d'emballage\n372    (1) Les recipients seront fermes et amenages de maniere                a empedJ.er      toute deperdition du contenu. .\n(2) Les matieres dont sont constitues les emballages et leurs fermetures ne doivent pas etre attaquees\npar le contenu, ni provoquef de decomposition de celui-ci, ni former avec lui de combinaisons nocives\nou dangereuses.\n(3) Les emballages, y compris le·s fermetures,. doivent, en toutes parties, etre solides et forts de maniere\na exclure tout relachement en cours de route et a repondre sürement aµx exigences normales du transport.\nEn particulier, lorsqu'il s'agit de matieres a l'etat liquide et a moins de prescriptions· contraires dans le\nchapitre «Emballage· de matieres isolees », les recipients et Ieiirs fermetures doivent pouvoir resister\naux pressions qu1 peuvent se developper a. l'interieur des recipients, compte tenu aussi de la presence\nde l'air, dans les conditions normales de transport A cet effet, on doit aussi laisser une marge de vide\nsuffisante, en tenant compte de la temperature de remplissage et de la temperature ambiante dans laquelle\nle recipient peut se ·trouver au cours du transport.\n(4) Lorsque les recipients en verre, porcelaine, gres ou matieres similail:es sont prescrits ou admis, ils,\ndoivent etre assujettis, avec interposition de matieres formant tampon, dans des emballages protecteurs.\nLes matieres de remplissage formant tampon devront etre incombustibles (amiante, laine de verre, terre\nabsorbante, terre d'infusoires, etc.) et incapables de former des combinaisons dangereuses avec le contenu\ndes recipients. Si le contenu est liquide, elles seront aussi absorbantes et. en quantite proportionnee. au\nvolume du liquide, sans toutefois. que l'epaisseur de . cette couche interieure absorbante puisse etre\ninferieure en aucun point a 4 cm.\nLes bouteilles et autres recipients en verre doivent etre exempts de defauts de nature a. en affaiblir\nla resistance; en particulier, les tensions internes doivent avoir ete convenablement attenuees. L'epaisseur\ndes parois ne peut en aucun cas etre inferieure a 2 mm. Elle ne sera. pas inferieure .a 3 mm lorsque le\nrecipient pese plus de 35 kg.\nL'etancheite du systeme de fermeture doit etre garantie par un dispositif cori\\.plementaire: coiffe, cape,\nscellement, ligature, etc., _propre a eviter tout ielächement au cours du transport.\n(5) Les colis renfermant des recipients fragiles, ainsi que ceux qui sont destines ä etre portes et\nexpedies comme envois de detail, ne devront pas peser plus de 15 kg et seront munis de poignees. Les\ncolis pouvant rouler sur eux-memes ne devront pas peser plus de 400 kg et au-delä de 275 Kg ils devront\netre munis de cercles de roulement.","\"Nr. 3-:-- Tag der Ausgabe: Bonn, den           is. Februar 1956                                 1'11\n7. a) Natriumnitrat;\nb) Mischungen von Ammoniumnitrat mit Natrium-, Kalium-, Kalzium- oder Magnesiumnitrat.\nSiehe zu a) und b) aud:l Rn. 371 a unter b).\nBem. 1. Mischungen von Ammoniumnitrat mit Kalzium• oder Magnesiumnitrat oder mit beiden, die nicht mehr. als 10 1/o\nAmmoniumnitrat enthalten, sind den Vorschriften des R!D nicht unterstellt.\n2. Stoffsäd<e. entleert von Natriumnitrat, jedoch nicht vollkommen befreit vom Nitrat, mit dem sie getränkt waren,\nsind Gegenstände der Klasse II (siehe Rn. 201 Ziffer 11).        · •\n8. Anorganische Nitrite. Siehe aud:l Rn. 371 a unter b).\nBem. Ammoniumnitrit und Mischungen eines anorganischen· Nitrits mit einem Ammoniumsalz sin.d zur Beförderung\nnicht zugelassen.                                    ·\n9. a) Peroxyde der Alkalimetalle und Mischungen, die Peroxyde der Alkalimetalle enthalten, die nid:lt\ngefährlid:ler sind als Natriumperoxyd;\nb) Bioxyde und andere Peroxyde der Erdalkalimetalle;\nc) Natrium-, Kalium- un_d Kalziumpermanganate.\nSiehe zu a), b) und c) aud:l ·Rn. 371 a unter b).\nBem. Ammoniumpermanganat und Mischungen eines Permanganats m.jt einem Ammoniumsalz sind zur Beförderung\nnicht zugelassen.\n10. Chromtrio!(yd (aud:l Chromsäure genannt). Siehe aud:l Rn. 371 a unter b).\n11. Ungereinigte leere Verpackungen, entleert· von Chloraten, Perd:llora:ten, Chloriten oder anorganisd:len\nNitriten.\nStoffe, die unter den nadlstehenden Bedingungen zur Beförderung aufgegeben werden, sind den Beför-                                 371 a\nderungsvorsd:lriften des RID nicht unterstellt:\na) Stoffe der Ziffer 3 in Mengen von höchstens 200 g, sofern sie in did:lt versd:llossene Gefäße verpackt\nsind, die durd:l den Inhalt nid:lt angegriffen werden können, und sofern höd:lstens 10 Gefäße in eine\nHolzkiste mit inerten saugfähigen Stoffen eingebettet sind,\nbl Stoffe. der Ziffern 4 bis ·10 in Mengen von höchstens 10 kg, verpackt. zu höchstens 2 kg in dicht\nversd:llossene Gefäße, die durd:l den Inhalt nid:lt angegriffen werden können; die Gefäße sind in\nstarke, did:lte Verpackungen aus Holz oder Bled:l mit did:ltem Versd:lluß einzusetzen.-\n2. Beförderungsvorschriften\n(Die Vorsd:lriften für entleerte Gefäße sind im Absd:lnitt F zusammengefaßt)\nA. Versandstücke\n1. Allgemeine Verpackungsv·orschriften\n(1) · Die Gefäße müssen so verschlossen und so besd:laffen sein. daß vom· Inhalt nichts nach außen                                 372\ngelangen kann.\n(2) Der Werkstoff der Packungen und ihrer Versd:llüsse darf vom Inhalt nid:lt angegriffen werden,\nkeine Zersetzungen hervorrufen und keine schädlichen oder gefährlichen Verbindungen mit ihm e1ngehen.\n(3) Die Packungen samt Versd:llüssen müssen in allen Teilen so fest und stark sein, daß sie sich\nunterwegs nicht lockern und der übiid:len Beanspruchung während der Beförderung zuverlässig standhalten.\nInsbesondere müssen bei flüssigen Stoffen und sofern im Absd:lnitt • Verpackung der einzelnen Stoffe\"\nnichts anderes vorgesd:lrieben ist, die Gefäße und ihre Versd:llüsse dem sid:l bei normalen Beförderungs-\nbedingungen etwa entwickelnden inneren Drude aud:l unter Berücksichtigung des Vorhandenseins von\nLuft Widerstand leisten können. Zu diesem Zwecke muß auch ein füllungsfreier Raum gelassen werden,\nder unter Berücksid:ltigung der Füllungstemperatur und der Umgebungstemperatur, welcher die Gefäße\nwährend der Beförderung ausgesetzt sein können, gen~gt.\n(4) Wo Gefäße aus Glas, Porzellan, Steinzeug .u. dgl. vorgesd:lrieben oder zugelassen sind, müssen\nsie in Sd:lutzbehälter eingebettet werden. Die Füllstoffe für Einbettungen müssen aus nid:lt brennbaren\nStoffen (wie Asbest, Glaswolle, saugfähiger Erde, Kieselgur usw.)\" bestehen und dürfen mit dem Inhalt\ndes Gefäßes keine gefährlid:len Verbindungen eingehen. Ist der Inhalt flüssig, so müssen sie außerdem\nsaugfähig sein, und ihre Menge mu~ dem Volumen der Flüssigkeit entspred:len, jedenfalls muß die Dicke\nder Lage überall· mindestens 4 cm betragen.\nFlasd:len und andere Gefäße aus Glas müssen frei von Fehlern sein, die ihre Widerstandskraft verringern\nkönnten. Insbesondere müssen die inneren Spannungen gemildert sein. Die · Dicke der Wände darf in\nkeinem Falle geringer sein als 2 mm, sie darf nicht geringer sein als 3 mm, wenn das Gefäß schwerer\nist _als 35 kg.\nDer Versd:lluß muß durd:l eine zusätzliche Maßnahme (wie Anbringen einer Haube oder Kappe, Ver-\nsiegeln, Verbinden usw.) gesid:lert werden, die jede Lockerung während der Beförderung zu verhindern\ngeeignet ist..\n(5) Versandstücke mit zerbrechlid:len Gefäßen und Versandstücke, die zum Tragen bestimmt sind,\ndürfen bei Beförderung als Stückgut nid:lt sd:lwerer sein als 75 kg und müssen mit Handhaben versehen\nsein. Versandstücke, die gerollt werden können, dürfen nicht schwerer sein als 400 kg und müssen, wenn\nih_r Gewid:lt 275 kg übersteigt, mit Rollreifen versehen sein.","172                                     Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1956, Teil II\n2. Emballage de m a tieres isolee s\n373      (1) Les solutions aqueuses de bioxyde d'hydrogene et le bioxyde d'hydrogerie du 1° seront emballes\ndans des tonneaux ou autres recipients en aluminium. titrant au moins 99,50/o, ou en acier special non\nsusceptible de provoquer la decomposition du bioxyde d\"hydrogene, munis de poignees et devant pouvoir\nse tenir surement debout sur. leur fond. Ces recipients devront                          •\na) etre munis a la partie superieure d'un dispositif de fermeture assurant l'egalite de pression de\nl'interieur et de l'atmosphere; ce dispositif de fermeture doit empecher en to_utes circonstances\nla fuite du liquide et la p~netration de substances etrangeres a nnterieur du recipient et doit\netre protege par une chape munie de fentes; ou\nb) pouvoir resister a une pression interieure de 2,5 kg/cm2 et etre munis a la partie superieure d'un\ndispositif de securite pouvant ceder a. 1 une surpression interieure de 1,0 kg/cm2 au maximum.\n(2)   Les recipients ne seront_remplis qu'a 900/e au plus de leur capacite a 15° C.\n(3) Un ccilis ne doit pas pes·er plus de 90 kg.\n(4) Pour le transport en wagons-reserv~irs, voir marg. 386.\n374      (1). Le tetranitromethane (2°) l,fera contenu dans des bouteilles en verre, porcelaine, gres ou matieres\nsimilaires ou en matiere plastique appropriee, a bouchons incombustibles, placees · a l'interieur d'une\ncaisse en bois a · panneaux pleins; les recipients fragiles y seront assujettis avec interposition de terre\nabsorbante. Les recipients ne seront remplis qu'a 930/e au plus de leur capacite.\n(2) Pour le transport en wagons-reservoirs, -voir marg. 386.\n375 .    (1) L'acide perchlorique en solutions aqueuses (3°) sera contenu dans des bouteilles en verre a bouchons\nen verre, placees, .avec interposition de terre absorbante, a l'interieur d'une caisse en bois a panneaux\npleins. Les recipients ne seront remplis qu'a 93 0/o au plus de leur capacite.\n(2) Pour le transport en wag9ns-reservoirs, voir marg. 386.\n376      (1) Les matieres. des 4° et 5° seront emballees:\na) des 4° a), c),\" d) et 5°: dans des tonneaux metalliques; sont egalement admis des futs en bois     a\ndouves bien jointives, garnis interieurement de papier resistant;\nb) du 4°b):_ dans des boites metalliques ou dans qes tonneaux metalliques ou en bois dur.\n(2) Pour le transport en vrac, voir marg. 385. -\n377      (1) Les mati~res des 6°, 7° et 8° seront emballees dans des futs. dans des caisses ou dans des sacs\nresistants. Si la matiere est plus hygroscopique que le nitrate de sodium, les sacs devront soit etre\nimpermeables, soit se composer de plusieurs epaisseurs dont l'une aura ete impermeabilisee.\n(2) Pour le transport en vrac, voir marg·. 385.\n378      (1) Les matieres du 9° a) seront eniballees:\na) dans des tonneaux en acier, ou\nb) dans des recipients en töle, en töle de fer plombee ou en fer-blanc, assujettis dans des caisses\nd'expedition en bois munies d'un revetement interieur metallique etanche.\n(2) Quand elles sont remises au transport comme wagons complets, les matieres du 9° a) peuvent\netre logees dans des recipients en fer-blanc, mis se11lement dans des paniers protecteurs en fer.\n(3) Les matieres des 9° b) et c) seront emballees:\na) dans des recipients incombustibles, munis d'un bouchage hermetique et egalement incombustible.\nSi les recipients incombustibles sont fragiles, ils seront enveloppes chacun de carton ondule et\nassujettis dans une caisse en bois. interieurement revetue de papier resistant; ou\nb) dans des tonneaux en bois dur a douves bien jointives, revetus interieurement de _papier resistant.\n379      L'anhydride chromique (10°) sera emballe:\na) dans des recipients en verre, porcelaine, gres ou matieres similaires, bien bouches, qui seront assujet-\n-tis, avec interposition de matieres inertes et absorbantes formant tampon, dans une caisse en bois; ou\nb) dans des tonneaux en meta!.\n3. Emballage en comrilun\n380      Les matieres denommees sous un chiffre du marg. 371 ne peuvent etre reunies dans un meme colis ni\navec des matieres d'une espece differente du meme chiffre, ni avec· d!:!s matieres d'un autre chiffre de ce\nmarginal, ni avec des matieres ou objets appartenant a d'autres classes, ni avec d'autres marchandises.\n4. Inscriptions et etiquettes de danger sur les colis (voir Appendice V)\n381      (1) Tout colis renfermant des matieres des 1° a 3° doit etre muni d'une eiiquette conforme au modele\nNo 4. Si ces matieres sont emballees dans des recipfents fragiles contenus dans des caisses ou d'autres\nemballages de protection de sorte qu'elles ne sont pas visibles de l'exterieur, les colis seront en 01,itre\nmunis d'etiquettes conformes aux modeles Nos 1 et 8. Les etiquettes N° 7 seront apposees en haut sur\ndeux faces laterales opposees lorsqu'il s·agit de caisses, ou d'une fac;on equivalente lorsqu'il s'agit d'autres\nemballages.                                                         -\n(2) Tout colis renfermant des matieres des 8° et 9° b) doit etre muni d'une etiquette conforme au\nmodele No3..                                                                                           .\n(3) Pour les expeditions en wagons complets, l'apposition sur les colis des etiquettes N°s 3 et 4 prevues\naux al. (1) et (2) n'est pas necessaire (voir aussi marg. 388).","• Nr. 3 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 18. Februar 1956                             173\n2. Verpackung der einzelnen Stoffe\n(1) Die wässerigen Lösungen von Wasserstoffperoxyd und Wasserstoffperoxyd der Ziffer ! .müssen in mft         373\nHandhaben versehene Fässer oder andere Gefäße aus Aluminium mit einem Gehalt an Aluminium von\nmindestens 99,50/e oder aus'Spezialstahl, der keine Zersetzung des Wasserstoffperoxyds hervorruft, verpackt\nsein, die einen standsicheren Boden besitzen, so daß sie nicht umstürzen können. Diese Gefäße müssen\na) an der nach oben gerichteten Seite eine Verschlußvorrichtung aufweisen, die einen Ausgleich\nzwischen einem inneren Druck des Gefäßes und dem Atmosphärendruck jederzeit gestattet; diese\nVerschlußvorrichtung muß unter allen Umständen das Ausfließen von Flüssigkeit und das Ein-\ndringen fremder Substanzen ins Innere des Gefäßes sicher verhindern und muß durch eine mit\neinem Schlitz versehene Kappe geschützt sein; oder\nb) einem inneren Druck von 2,5 kg/cm! standhalten und an der nach oben gerichteten Seite eine\nSicherheitsvorrichtung besitzen, die bei einem inneren Uberdruck von höchstens l,O kg/cmt\nnachgibt.\n(2) Die Gefäße dürfen höchstens zu 90 0/o ihres Fassungsraumes bei 15° C gefüllt werden.\n(3) Das Versandstück darf nicht schwere.r sein als 90 kg.· _\n(4) Wegen Beförderung in Kesselwagen siehe Rn. 386.\n(1) Tetranitromethan (Ziffer 2) ist in Flaschen aus Glas, Porzellan, Steinzeug u. dgl. oder aus geeignetem    374\nKunststoff zu füllen, die mit unverbrennbaren Stöpseln zu verschließen und iri Kisten aus dichtgefügten\nBrettern einzusetzen sind; die zerbrechlichen Gefäße sind mit saugfähiger Erde darin einzubetten. Die\nGefäße dürfen höchstens zu 93 0/o. ihres Fassungsraumes gefüllt werden.\n(2) Wegen Beförderung in Kessel~agen siehe Rn. 386;\n(1) Perchlorsäure in wässerigen Lösungen (Ziffer 3) ist in Glasflaschen zu füllen, die mit Glasstöpseln       375\nzu verschließen und mit saugfähiger.Erde in Kisten aus dichtgefügten Brettern einzubetten sind. Die Gefäße\ndürfen höchstens zu 930/o ihres Fassungsraumes gefüllt werden.\n(2) Wegen Beförderung in Kesselwagen siehe Rn. 386_\n(1) Die Stoffe der Ziffern 4 und 5 müss_en verpackt sein:                                                     376\na) Ziffern 4a), c), d) und 5: in Metallfässer. Mit widerstandsfähigem Papier ausgekleidete Holzfässer\naus dichtgefügten Dauben sind ebenfalls zulässig:\nb) Ziffer 4 b): in Büchsen aus Metall oder in Fässer aus Metall oder Hartholz.\n(2) Wegen Beförderung in loser Schüttung siehe Rn. 385.\n(1) Die Stoffe der Ziffern 6, 7 und 8 müssen in Fässer, Kisten oder widerstandsfähige Säcke verpackt sein.    377\nWenn der Stoff hygroskopischer ist als ~atriumnitrat, müssen die Säcke entweder undurc:hlässig sein\noder aus mehreren Schichten bestehen, von denen eine undurchlässig gemacht worden ist.                 •\n(2) Wegen Beförderung in loser Schüttung siehe Rn. 385.\n(1) Die Stoffe der Ziffer 9 a) müssen verpackt sein:                                                          378\na) in Stahlfässer, oder\nb) in Gefäße aus Blech, verbleitem Eisenblech oder aus Weißblech, \"die in hölzerne Versandkisten\nmit dichter Metallauskleidung einzusetzen sind.\n(2) Werden~ die Stoffe der Ziffer-9a) als Wagenladung versandt, so genügt es, wenn die Gefäße aus\nWeißblech in eiserne Schutzkörbe eingesetzt sind.\n(3) Die Stoffe ·der Ziffern 9 b) und c) müssen verpackt sein:\na) in nicht brennbare Gefäße, die eine~ hiftdichten und ebenfalls nicht brennbaren Verschluß\nbesitzen. Wenn die nicht brennbaren Gefäße zerbrechlich sind, muß jedes in Wellpappe eingehüllt\nund in eine hölzerne Kiste, die mit widerstandsfähigem Papier ausgelegt ist, eingesetzt werden;\n~&                                                                   .\nb) in Fasser aus Hartholz mit dichtgefügten Dauben, die mit widerstandsfähigem Papier ausgelegt sind.\nChromtrioxyd (Ziffer 10) muß verpackt sein:                                                                   379\na) in gut verschlossene Gefäße aus Glas, Porzellan, Steinzeug u. dgl., die unter Verwendung von inerten\nund saugfähigen Stoffen in eine hölzerne Kiste einzubetten sind, oder\nb) in Fässer aus Metall.\n3. Zusammenpackung\nDie in einer Ziffer der Rn. 371 bezeichneten Stoffe dürfen weder mit andersartigen Stoffen der gleichen 380\nZiffer, noch mit Stoffen einer anderen Ziffer dieser Rn., noch mit Stoffen oder Gegenständen der übrigen\nKlassen, noch mit sonstigen Gütern zu einem Versandstück vereinigt werden.                                     ·\n4. Aufschriften und Gefahrzet.tel auf Versandstücken (siehe Anhang V)\n(1) Jedes Versandstück mit Stoffen der Ziffern 1 bis 3 muß mit einem Zettel nach Muster 4 versehen sein.     381\nSind diese Stoffe in zerbrechliche Gefäße verpackt, die in Kisten oder anderen Schutzbehältern derart\neingesetzt sind, daß sie von außen nicht sichtbar sind, so müssen die Versandstücke außerdem mit Zetteln\nnach Muster 7 und 8 versehen sein. Die Zettel nach Muster 1 müssen, wenn eine Kiste verwendet wird, oben\nan zwei gegenüberliegenden Seiten und bei anderen Verpackungen in entsprechender Weise angebracht\nwerden.\n(2)° Jedes Versandstück mit Stoffen der Ziffern 8 und 9b) muß mit einem Zettel nach Muster 3 ver-\nsehen sein.                                                             ·\n(3) Als Wagenladung müssen die Versandstücke nicht mit den in .Abs. (1) und (2) vorgesehenen Zetteln\nnach Muster 3 und 4 versehen sein (siehe auch Rn. 388).","174                                   Bundesgesetzbla~t, Jahrgang 1956, Teil II\nB. Mode d'envoi, restrictions d'expedition\n382      Les matteres. des 1°   a 3° ne sont admises en grande vitesse qu'en wagons complets.\nC. Mentions dans la lettre de voiture\n383      La designation de la marchandise dans la lettre de voiture doit etre conforme·a l'une des denonµnations\nimprimees en caracter_es italiques au marg. 371; elle doit etre soulignee en rouge et suivie de l'indication\nde Ja classe, du chiifre de J'enumeration, compJete, Je cas echeant, par Ja lettre, e( du sigJe « RID » (par ex.\nIIlc, 4°a), RID].\nD. Materie! et engins de transport\n1. Conditions relatives aux wagons et au chargement\na. Pour les colis\n384      (1) Les wagons destines ä recevoir des matieres de la classe m c doivent etre soigneusement · nettoyes\net en particulier debarrasses de tous debris combustibles (paille, foin, papier, etc:). ·\n(2) Dans un meme chargement les recipients fragiles doivent tous reposer sur un plancher robuste et ·\netre cales de fac;:on a eviter tout deplacement et tout deversement du contenu.\n(3) L'usage, pour le calage, de la paille ou de toute autre matiere facilement inflammable est interdit.\n(4) Quand un meme chargement reunit a la fois des bonbonnes en verre et· des touries en gres, ces\ndiverses sortes de recipients doivent etre groupees par nature.\n(5) Les recipients metalliques renfermant des matieres du 1° devront etre poses de maniere que leurs\norifices soient en dessus et cales de fac;:on a ne pas pouvoir se renverser.\n(6) Lorsque des colis, autres que des futs metalliques, renfermant des matieres des 46 , 6°, •7° et 8°\nsont charges dans des wagons· decouverts, ceux-ci devront etre baches.                              ·\n(7) Les matieres des .8° et 9° b) seront tenues isolees des denres alime_ntaires ou objets de consom-\nmation dans les wagons.                                                          ·\n(8) Pour l'utilisation des wagons munis d'installations electriques, voir Appendice IV.\nb. Pour les transports en vrac\n385      (1) Les seules matieres solides de la classe III c pouvant etre transportees en vrac sont celles des 4°\na 7°, a sayoir:\na) les matieres des 4° et-5°:\n1° dans des wagons-cuves metalliques qui devront etre recouverts d'une bäche impermeable et\nnon inflammable;\n2° dans des grands containers metalliques etanches dans lesquels le produit ne pourra entrer en\ncontact avec aucune picke en bois ou en toute autre matiere combustible;\nb) les matieres des 6° et 7°:\n1° dans des wag_ons metalliques dans lesquels le produit ne pourra entrer en contact avec aucun\nelement en bois ou en toute autre matiere combustible;                            .,        ·\n2° dans des wagons en bois dont le fond et les parois auront ete dans leur totalite gamis d'un\nrevetement impermeable et incombustible ou enduits de silicate de soude ou d'un produit\nsimilaire.\n(2) Si les wagons utilises sont des wagons decouverts, ils devront etre pourvus _de faitage et recouverts\nd'une bäche impermeable et non inflammable.\n(3) Apres dechargement, les wagons ayant contenu des matieres des 4° a 7° devront etre laves a\ngrande eau.\n(4) Pour l'utilisation des wagons munis d'installations electriques, voir Appendice IV.\nc. Pour les wagons-reservoirs\n386      (1) Les matieres des 1° a 3° peuvent etre transportees dans des wagons-reservoirs; Les citemes et leurs\nfermetures seront conformes aux conditions generales d'emballage prevues aux al. (1), (2) et (3) du\nmarg. 372 (voir toutefois sous (2)].\n(2) ~our les solutions aqueuses de bioxyde d'hydrogene et le bioxyde d'hydrogene du 1° ne sont\nadmises que des citernes en aluminium titrant au moins 99,59/o. Les citernes doivent etre munies ä. leur\n· partie superieure d'un dispositif de fermeture empechant la formation de toute surpression ä. l'interieur\nde la citeme, ainsi que la fuite du liquide et la penetration de substances etrangeres a l'interieur du\nrecipient. Les citernes ne doivent presenter aucune ouverture a leur partie inferieure.\nAucune partie du wagon-reservoir ne doit etre construite en bois, a moins que celui-ci ne soit protege\npar un enduit approprie. L'interieur du reservoir et toutes parties metalliques pouvant entrer en contact\navec du bioxyde d'hydrogene doivent etre conserves dans un etat de proprete absolue. Les raccords de\ntuyaux employes pour le remplissage c;>u la vidange des reservoirs doivent etre fabriques en matiere\nplastique appropriee.\nAucun lubrifiant autre que la vaseline, la paraffine liquide pure, la paraffine solide pure, ou le lubdfiant\nde silicone exempt de savons metalliques, ne doit etre utilise pour les pompes, soupapes ou autres\ndispositifs etant au contact avec le bioxyde d'hydrogene.\n(3) Les citernes renfermant des liquides des 1° a 3° ne devront etre remplies qu'a 950/o au plus de\nleur capacite.\n-","• Nr. 3 - Tag der Ausg<!be: Bonn, den 18. Februar 1956                         175\nB. Versandart, Abfertigungsbeschränkungen\nDie Stoffe der Ziffern 1 bis 3 dürfen als Eilgut nur in Wagenladungen versandt werden. ,                  382\nC. Frachtbriefvermerke\nDie Bezeichnung des Gutes im Frachtbrief muß gleich lauten wie eine der in Rn. 371 durch Kursiv-          383\nschritt hervorgehobenen Benennungen; sie ist rot zu unterstreichen und durch die Angabe der Klasse,\nder Ziffer und gegebenenfalls des Buchstabens der Stoffaufzählung und die Abkürzung „RID\" zu ergänzen\n[z.B.· III c, Ziffer 4 a), RIDJ.\nD. Beförderungsmittel und technische Hilfsmittel\n1. Wagen- und Verladevors c__hriften\na. Für Versandstücke\n(1) Die zur Beförderung von Stoffen der Klasse III c dienenden· Wagen müssen vor der Beladung             384\ngründlich gereinigt und insbesondere von allen brennbaren Resten (Stroh, Heu, Papier usw.) gesäubert\nwerden.                                                                                    ·\n(2) Alle zerbrechlichen Gefäße einer Sendung müssen auf festem Boden ruhen und derart verstaut\nwerden, daß ein Verschieben oder ein Verschütten des Inhaltes verhindert wird.\n(3) Die Verwendung von Stroh oder anderen leicht entzündbaren Stoffen zur Verstauung ist verboten.\n(4) Wenn die gleiche Sendung Glasballons und Steinzeugßaschen enthält, so müssen die versdiiedenen ,\nGefäßarten getrennt gelagert werden.\n(5) Die Metallgefäße mit Stoffen der Ziffer 1 müssen so gelagert werden, daß ihre Offnungen sidi oben\nbefinden und sie sidi nidit versdiieben können.\n(6) Werden andere Versandstücke als Metallfässer mit Stoffen der Ziffern 4, 6, 7 und 8 in offene Wagen\nverladen, so müssen diese mit einer Decke bedeckt werden.\n(7) Die Stoffe der Ziffern 8 und 9 b) sind in den Wagen getrennt von Nahrungs- und Genußmitteln zu\nlagern.\n, (8) Wegen Verwendung von Wagen mit elektrisdien Einrichtungen siehe Anhang IV.\nb. Bei Beförderung in loser Schüttung\n(1) Von den festen Stoffen der Klasse III c dürfen nur diejenigen der Ziffern 4 bis 7 in loser Sdiüttung 385\nbefördert werden, und zwar:                                                     ·\na) die Stoffe der Ziffern 4. und 5:\n1. in Wagen mit Metallbassin, die mit einer undurdilässigen und nidit entzündbaren Decke zu\nbedecken sind;\n2. in didlte Großbehälter (Großcontainer) .aus .Metall, in weldien der Stoff weder mit Holz nodl\nmit einem andern brennbaren Stoff in Berührung kommen kann;\nb) die Stoffe der Ziffern 6 und 7:\n1. in Wagen aus Metall, in welch.en der Stoff mit keinem Bestandteil aus Holz oder einem\nanderen brennbaren Stoff in Berührung kommen kann;\n2. in Wagen mit Holzkasten, deren Boden und Wände entweder durdigehend mit einer undurch.-.\nlässigen und nidit brennbaren Auskleidung versehen oder mit Natriumsilikat-(Wasserglas-)\nLösung oder einem gleidiwertigen Stoff imprägniert sind.\n(2) Sind die Wagen offen, so müssen sie mit einem First versehen und mit einer undurchlässigen und\nnidlt entzündbaren Decke bedeckt sein.\n(3) Nadi der Entladung müssen Wagen, in denen ·stoffe der Ziffern 4 bis 7 befördert wurden, unter\nfließendem Wasser gewasdien werden.\n(4) Wegen Verwendung von Wagen mit elektrischen Einrichtungen siehe Anhang IV.\nc. Für Behälterwagen\n(1) Die Stoffe der Ziffern 1 bis 3 dürfen in Kesselwagen befördert werden. Die Gefäße und ihre           386\nVerschlüsse müssen den allgemeinen Verpackungsvorsdiriften der Rn. 372 (1), (2) und (3) entspredien\n[siehe jedoch audl Abs. (2)].\n(2) Für die wässerigen Lösungen von Wasserstoffperoxyd und Wasserstoffperoxyd der Ziffer 1 sind\nnur Gefäße aus Aluminium mit einem Gehalt an Aluminium von mii;idestens 99,50/e zugelassen. Die\nGefäße sind mit einer nadi oben geriditeten VersdJ.lußvorridJ.tung · auszurüsten, die so besdiaffen sein\nmuß, daß sich im Innern des Gefäßes kein Uberdruck bilden kann, und die. das Ausfließen von Flüssigkeit\nund das Eindringen fremder Substanzen ins Innere des Gefäßes sidier verhindert. Die Gefäße dürfen an\n--ihrem unteren Teil keine Offnungen aufw~isen.\nKein Teil des Kesselwagens darf aus Holz bestehen, es sei denn, dieses sei mit einem geeigneten Ober-\nzug gesdlützt..Das Innere des Kesselwagengefäßes und alle Bestandteile, die mit Wasserstoffperoxyd in\nBerührung kommen können, müssen peinlidi sauber gehalten werden. Die Sdilauch.anschlüsse für das\nFüllen und Entleeren der Kesselwagengefäße müssen aus einem geeigneten Kunststoff hergestellt sein.\nFür Pumpen, Ventile oder andere Vorrichtungen, die mit Wasserstoffperoxyd in Berührung kommen,\ndürfen keine anderen Schmiermittel als Vaseline, reines flüssiges Paraffin, reines fe!;tes Paraffin oder\nSiliconfett ohne Zusatz von Metallseifen verwendet werden.\n(3) Die Gefäße mit Flüssigkeiten der Ziffern 1 bis 3 dürfen hödistens zu 95 °/o ihres Fassungsraumes\ngefüllt werden.","176                                   Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1956, Teil II.\nd. Pour le.s petits containers\n387       (1) A l'exception des colis fragiles et de ceux renfermant des. solutions de bioxyde d'hydrogene ou du\nbioxyde d'hydrogene (1°) ou du tetranitromethane (2°), les colis contenant des matieres rangees dans la\npresente classe peuvent etre transpoi:tes en petits containers.\n(2) L' acide perchlorique du· 3° peut aussi etre- transporte dans de petits ·containers-citemes qUi doivent\nrepondre aux conditions relative~ aux recipients expedies comme. colis.               · _ ·\n(3) Les matieres des 4° iL7° peuvent aussi etre renfermees .sans- emballage interieur dans de petits\ncontainer_s. en metal, du type ferine ä. parois pleines.\n(4) Les interdictions de chargement en commun prevues au marg. 389 devront etre respectees a l'interieur\nd'un petit container.                    -             ··                                                       .\n2. Inscriptions et etiquettes de danger sur les wagons (voir Appendice V)\n388       (1) Les wagons dans lesquels sont chargees des matieres des 1° a 3° porteront sur leurs deux cötes\nune etiquette conforme au modele No 4.\n(2) Les wagons dans lesquels sont chargees des matieres des 8° et 9° b) porteront sur leur deux cötes\nune etiquette conforme au modele No 3.\nE. Interdictions de chargement eD:__ commun\n389 , (1) Les matieres de la classe III c ne doivent pas etre chargees en commun dans le meme wagon:\na) avec des matieres explosibles de la classe I a (marg. 21);\nb) avec les objets charges en matieres explosibles de la classe I b (mar.g. 61);\nc) avec l'oxychlorure de carbone du 8° a) de la classe Id (marg. 131);\nd) avec des matieres stijettes a· nnflammation spontanee · des 3° et 9° b) du marg. 201 ainsi qu'avec\ntoutes les autres matieres de la classe II (marg. 201), lorsque leur emballage exterieur n'est\npas constitue de recipients en metal;\ne) avec des matieres liquides inflammables de la classe III a (marg. 301);\nf) avec des matieres solides inflammables de la classe Illb (marg. 331);\ng) avec des matieres radioactives de la classe IVb (marg. 451).\n(2) Les dilorates (4° a)], les chlorites '[4° c)] et les melanges entre eux de chlorates, perchlorates et\nch!orites (4° d)] ne doivent pas etre· charges en commun dans le meme wagon avec des acides sulfuriques\nou des melanges renfermant de l'acide sulfurique du 1° a) a d), f) et g), ni avec ranhydride sulfurique du\n7°, ni avec l'acide chloro-sulfonique du 8° de Ia classe V (marg. 501).             :\nEn outre, I~s matieres des 4° et 5° ne doivent pas etre chargees en commun d·ans le meme wagon avec\nl'aniline - excepte en quantites ne depassant pas 5 kg, emballees cohformement au marg. 417 (1) b) -\ndu 17° de la classe IVa (marg. 401).\n(3) Les chlorates (4° a)] et les nitrites (8°) ne doivent pas etre charges en commun daris le meme wagon\navec le nitrate d'ammonium (6° a)] ou avec un melange a base · de nitrate d\"ammonium [6° b) et 6° cl),\nni avec d'autres sels d'ammonium ou avec un melange ä. base d'un sel d'ammonium.\n. (4) Les matieres du 3° ne doivent etre chargees en commun dans le meme wagon ni avec l'azoture de\nbaryum des 11° et 12°, ni avec le phosphure de zinc du 15°, ni avec l'azoture de sodium ou les desherbants\nchlorates du 16° de la classe IVa (marg. 401).\n390      Des lettres de voiture distinctes doivent etre etablies pour les envois qui ne peuvent pas etre charges\nen commun dans le meme wagon [art. 6, § 9, d), de la CIM].\nF. Emballages vides. Autres prescriptions\n391       (1) Les emballages vides, non nettoyes, ayant contenu un chlorate, un perchlorate, un chlorite ou un\nnitrite inorganique (11°), doivent etre fermes et pn:senter !es memes· garanties d'etancheite que s'ils\netaient pleins. Les emballages a l'exterieur desquels adherent des residus de leur precedent contenu sont\nexclus du transport.                                                               ·-\n(2) La designation de la marchandise dans la lettre de voiture doit etre conforme ä. la denomination\nimprimee en caracteres italiques au marg. 371; elle doit etre soulignee en rouge et suivie de l'indication\nde la_classe, du chiffre de l'enumeration et du sigle «RID» (lIIc, 11°, RID).\n(3) Les sacs vides, en textile, qui ont contenu du nitrate de sodium et n'ont pas ete debarrasses com-\npletement du nitrate qui les impregne, sont soumis aux prescriptions de la classe II (voir marg. 210):\nLes autres recipients ayant contenu des matieres de la classe III c et n·ayant pas ete nettoyes sont\nsoumis aux memes conditions que s'ils etaient pleins.\n392       Les matieres des 8° et 9° b) seront tenues isolees des denrees alimentaires ou objets de consommation\ndans les. halles aux marchandises.                                         ·\n393-399\ns",":. Nr. 3 - Tag der Ausgabe: Bonn, den· 18. Februar 1956                            ·177\nd. Für Kleinbehälter (Kleincontainer)\n(1) Mit Ausnahme von zerbrechlichen Versandstücken und solchen mit Wasserstoffperoxydlösungen                  387\noder Wasserstoffperoxyd (Ziffer 1) oder Tetranitromethan (Ziffer 2) dürfen Versandstücke mit den in diese\nKlasse eingereihten Stoffen in Kleinbehältern (Kleincontainern) befördert werden.\n(2) Perchlorsäure . (Ziffer· 3) darf auch in kleinen Flüssigkeitsbehältern (Flüssigkeit~containern) befördert\nwerden, die den Gefäßvorschriften für Versandstücke entsprechen müssen.\n(3) Die Stoffe der Ziffern 4 bis 7 dürfen auch ohne Innenpackung in vollwandig~n. geschlossenen Klein-\nbehältern (Kleincontainern) aus Metall enthalten sein.\n(4) Die in Rn. 389 vorgesehenen Zusammenladeverbote gelten auch für den Inhalt der Kleinbehälter\n(Kleincontainer).\n2. Aufschriften und Gefahrzettei an den Wagen (siehe Anhang V)\n(1) Bei Beförderung von Stoffen der Ziffern l bis 3 müssen auf beiden Seiten der Wagen Zettel nach             388\nMuster 4 angebracht werden.\n(2) Bei Beförderung von Stoffen der Ziffern 8 und 9b) müssen auf beiden Seiten der Wagen Zettel ·nach\nMuster 3 angebracht werden.             ·\nE. Zusammenladeverbote\n(1) Die Stoffe der Klasse III c dürfen nicht zusammen in einen Wagen verladen werden:                          389\na) mit explosiven Stoffen der Klasse I a (Rn. 21);\nb) mit mit explosiven Stoffen geladenen Gegenständen der Klasse Ib (Rn. 61);\nc) mit Chlorkohlenoxyd der Ziffer Sa) der Klasse_ Id (Rn.131);\n_d) mit selbstentzündlichen Stoffen der Ziffern 3 und 9b) der Rn. 201 sowie mit allen andern Stoffen\nder Klasse II (Rn. 201), sofern deren Außenpackung nicht aus Metallgefäßen besteht;.         ·\ne) mit entzündbaren flüssigen -Stoffen der Klasse III a (Rn. 301);\nf) mit entzündbaren festen Stoffen der Klasse Illb (Rn. 331);\ng) mit radioaktiven Stoffen der Klasse IVb (Rn. 451),\n(2) Die _Chlorate [Ziffer 4 a)), die Chlorite [Ziffer 4 c)) und die Gemenge von Chloraten, Perchloraten\nund Chloriten [Ziffer 4d)) dürfen weder mit Schwefelsäure oder schwefelsäurehaltigen Mischungen der\nZiffern 1 a) bis d), f) und g), noch mit Sdlwefelsäureanhydrid der Ziffer 1 oder Chlorsulfonsäure der\nZiffer 8 der Klasse V (Rn. 501) zusammen in einen Wagen verladen werden.\nFerner dürfen die Stoffe der Ziffern 4 und 5 nidlt mit Anilin - ausgenommen._in Mengen bis zu 5 kg,\ngemäß Rn. 411 (1) b) verpackt - der Ziffer 11 der Klasse IVa (Rn. 401) zusammen in einen Wagen ver-\nladen werden.\n(3) Die Chlorate [Ziffer 4 a)J und die Nitrite (Ziffer 8) dürfen nicht mit Ammoniumnitrat [Ziffer .6 a)) oder\nmit Ammoniumnitrat enthaltenden Gemisdlen [Ziffern 6 b) und 6 c)) oder mit anderen Ammoniumsalzen\noder Ammoniumsalz enthaltenden Gemischen zusammen in einen Wagen verladen werden.\n(4) Die Stoffe der Ziffer 3 dürfen weder mit Bariumazid der Ziffern 11 und 12, noch mit Phosphorzink\n· der Ziffer 15, noch mit Natriumazid oder . chlorathaltigen Unkraut\\tertilgungsmitteln der Ziffer 16 der\nKlasse IVa (Rn. 401) zusammen in einen Wagen verladen werden.\nFür Sendungen, die nidlt mit anderen zusammen in einen Wagen verladen werden dürfen, müssen be-                 390\nsondere Frachtbriefe ausgestellt werden [CIM Art. 6 § 9 d)).\nF. Entleerte 'Behälter. Sonstige Vorschriften\n(1) Ungereiriigte Verpackungen, entleert von Chloraten, Perdlloraten, Chloriten oder anorganisdlen             391\nNitriten (Ziffer 11) müssen geschlossen und ebenso undurdllässig sein wie in gefülltem Zustand. Ver-\npackungen, denen außen Rückstände ihres früheren Inhaltes anhaften, sind zur Beförderung nicht zu-\ngelassen.\n(2) Die Bezeidlnung des _Gutes im Fradltbrief muß gleidl lauten wie die in Rn. 311 durdl Kursivschrift\nhervorgehobene Benennung, sie ist rot zu unterstreichen und durch die Angabe dei Klasse, der Ziffer der\nStoiiauizählung und die Abkürzung .RJD• zu ergänzen (lilc, Ziffer 11, RID).\n(3) Leere Gewebesäcke, von Natriumnitrat nicht vollkommen befreit, sind den Vorschriften der Klasse II\nunterstellt (siehe Rn. 210).\nDie anderen von Stoffen der Klasse III c entleerten Gefäße, die nidlt gereinigt wurden, müssen den\ngleichen Vorsdll'iften genügen wie die. gefüllten.                                 ·\nDie Stoffe der Ziffern 8 und-9b) sind in den Güterschuppen (Magazinen) getrennt von: Nahrungs- und            .392\nGenußmitteln zu lagern.\n393-399","178                                    Bundesgesetzblatt, _Jahrgang 1956, Teil II\nClasse IV a. Matieres veneneuses\n1. Enumeration des m.ati~res\n400   Parmi les matier-es visees par le titre de la classe IVa, celles qui sont enumerees au marg.401 sont\nsoumises aux conditions prevues aux marg. 401 a 432 et sont des lors des matieres du RID.\n401    1° L'acide cyanhydrique avec au plus 30/o d'eau, soit completement absorbe par une matiere poreuse,\nsoit ä l'etat liquide. L'acide cyanhydrique doit etre stabilise par l'adjonction d·une autre matiere\net le remplissage des recipients doit dater de moins d·une annee.\nNota. L·acide cyanhydrique ne repondant pas ä ces conditions n·est pas adinis au transport.\n2° a) Les solutions aqueuses d'acide cyanhydrique titrant 200/o au plus d'acide absolu (HCN); les\nsolutions des sels de l'acide cyanhydrique - autres que les sels complexes ou que les cyanures\nde cuivre, de zinc et de nicke! - par exempie, les solutions de cyanure de sodium, les solutions\nde cyanures alcalins ou alcalino-terreux et les solutions de cyanures mixtes;\nNota. Les solutions d•acide cyanhydrique titrant plus de 20   •t, d•actde absolu (HCN) ne sont pas admises au transport.\nb) le nitrile acrylique et l'acetonitrile, convenablement stabilises.\nNota. Le nitrile acrylique et l\"acetonitrile non stabilises ne sont pas admis au transport.\nPour a) et b), voir aussi marg. 401 a, sous a) et b).\n3°  Les substances arsenicales liquides ou en solution, par ex. l'acide arsenique meme en solution, l'ar-\nsenite. de sodium en solution. Voir aussi marg: 401 a, sous a) et b).\n4°  Le plomb-tetraethyle et les melanges de plomb-titraethyle avec des composes halogenes organiques\n(ethyle-iluide). Voir aussi marg. 401 a) sous a) et b).\n5°  a) Le sulfate dimethylique;\nb) les substances veneneuses organlques destinees ci Ia protection des plantes ou du bois et a _Ja\ndestruction des rongeurs, comme les esters veneneux de I'acide phosphorique et de l'acide thio-\nphosphorique et les preparati9ns contenant des esters phosphoriques veneneux; les naphtylurees\net les naphtylthiourees, les preparations de naphtyluree et les preparations de naphtylthiouree; la\nnicotine et les preparations contenant de Ja nicotine;\nc) le ble impregne d'un ester veneneux de l'acide phosphorique ou thiophosphorique.\nPour a), b) et c), voir aussi marg. 401 a, sous a) et b).\n6°  Les substances arsenicales non liquides, par ex. l'acide arsenieux (lumee arsenicale), I'arsenlc jaune\n(sulfure d'arsenic, orpiment), l'arsenic rouge (realgar), l'arsenic natif (cobalt arsenical ecailleux ou\npierre a mouches), rarsenite· de cuivre, le vert de Schweinlurth et I'arseniate de cuivre; les sub-\nstances arsenicales solides destinees a Ja protection des plantes (notamment preparations a base\nd·arseniates utilisees en agriculture). Voir aussi marg. 401 a, sous a) ä c).                        ·\n7° Les sels de I'acide cyanhydrique sous forme solide, comme les cyanures alcalins, (par ex., le cyanure\nde sodium, le cyanure de potassium), les cyanures alcalino~terreux et les cyanures non denommes\n0\nsous S , ainsi que les preparations contenant des sels de I'acide cyanhydrique. Voir aussi marg. 401 a,\nSOUS a) et b).\ns0 Les. cyanures de cuivre, de zinc et de nicke!. et les cyanures complexes tels que les argento-cyanures,\nles auro-cyanures, les cupro-cyanures et Jes zinco-cyanures de sodium ou de potassium, meme en\nsolution. Voir aussi marg ..401 a, sous a) et b).\nNota. Les ferrocyanures et les ferricyanures ne sont pas soumis au prescriptions du RIO.\n9° Les composes mercuriels, tels •que le chlorure mercurique (sublime} --= a. l'exception du cinabre -;\nles substances mercurielles destinees a Ja protection des plantes ou du bois. Voir aussi marg. 401 a,\nSOUS   a)  a C).\n10° Les sels de thallium, les sels phosphoriques veneneux; les preparations de sels de thaIIium ou de sels\nphosphoriques veneneux. Voir aussi marg. 401 a, sous a) et b).                                                         .\n11° L'azoture de baryum a I'etat sec ou avec moins de 109/o d'eau ou. d'alcools. Voir aussi -marg. 401 a,\nSOUS a).\n12° L'azoture de baryum avec au moins 10°/, d'eau ou d'alcools et les solutions aqueuses d'azoture\nde baryum. Voir aussi marg. 401 a, sous a) et b).\n13° Les combinaisons du baryum, telles que l'oxyde de baryum, l'hydroxyde de baryum, le suifure de\nbaryum et les sels de baryum (autres que le sulfate de baryum). Voir aussi marg. 401 a, sous a)\net b).                                                     ·\nNota. Le dilorate et le perdilorate de baryum sont des ·matieres de la classe III c (voir marg. 371, 4\").\n14° a) Les composes de I'antimoine, tels que les oxydes d'antimoine et les sels d'antimoine, mais a\nl'exception de la stibine; les composes du plomb, tels que les oxydes de plomb, les sels de plomb,\ny compris l'acetate de plomb et le nitrate de plomb, les pigments de plomb (comme par ex. la\nceruse et le chromate de plomb) mais _ä l'exception du titanate de plomb et de la galene; les\ncomposes du vanadium, tels que le pentoxyde de vanadium et les vanadates;\nb) les residus et dechets contenant des combinaisons d'antimoine ou de plomb, pa; ex. les cendres\nde metal.                                                                          ·\nPour a) et b), voir aussi marg. 401 a, sous a) et b).\nNota. Les duorates et les perchlorates des metaux qui entrent dans la constitution des matieres enumerees sous\na) sont des matieres de la classe III c (voir marg. 371, 4°).\n15° Le phosphure de zinc. Voir aussi marg. 401 a, sous a} et b}.\nNota. Le pbosphure de zinc qui peut donner lieu ä une inflammation spontanee ou ä un degagement de gaz veneneux\nn' est pas admis au transport.\nt6° L'azoture de sodium, les desherbants inorganiques chlorates constitues par des melanges de chlorates\nde sodium, de potassium ou de calcium avec un chlorure hygroscopique (tel que le chlorure de\nmagnesium ou le chlorure de calcium) ne renfermant pas plus de 50 °/o de chlorate. Voir aussi\nmarg. 401 a, sous a) et b).\n17° L'aniline (huile d'aniline). Voir aussi marg. 401 a, sous a) et b).","• Nr. 3 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 18. Februar 1956                                        179\nKlasse IV a. Giftig~ Stoffe\nt. Stoffaufzählung\nVon den unter den Begriff der Klasse IVa fallenden Stoffen sind die in Rn. 401 genannten den in Rn. 401                       400\nbis 432 enthaltenen Bedingungen unterworfen und somit Stoffe des RID ..\n1. Blausäure (Zyanwasserstoff) mit höchstens 3                •!•   Wasser, völlig aufgesaugt durch eine poröse Masse       401\noder flüssig. Die Blausäure muß durch einen Zusatz stabilisiert und die Gefäßfüllung jünger als\n1 Jahr-sein.\nBem. Blausäure, die diesen Bedingungen nicht entspricht, ist zur Beförderung nicht zugelassen.\n2. a} Wässerige Blausäurelösungen mit höchstens 20 0/o reiner Säure (HCN} 1 Lösungen von Salzen der\nBlausäure - mit Ausnahme der Komplexsalze und von Zyankupfer, Zyanzink und Zyannickel - ,\nwie Lösungen von Natriumzyanid, Lösungen der Alkali- oder Erdalkalizyanide und Lösungen der\ngemischten Salze der Blausäure;\nBem. Blausäurelösungen mit mehr als 20 1/, reiner Säure (HCN) sind zur Beförderung nicht zugelassen.\nb) Akrylnitril und Azetonitril, beide mit einem geeigneten Zusatz stabilisiert.\nDem. Nicht stabilisiertes Akrylnitril und nicht stabilisiertes Azetonitril sind zur Beförderung nicht zugelassen.\nSiehe zu a) und b) auch Rn. 401 a, unter a) und b).\n3. Flüssige oder gelöste Arsenikalien, wie Arsensäure, auch gelöst, gelöstes Natriumarsenit. Siehe auch\nRn. 40f a, unter a) und b}.\n4. Tetraäthylblei und Mischungen von Tetraäthylb'Jei mit organischen Verbindungen der Halogene\n(Jtthylfluid). Siehe auch Rn. 401.a, unter a) und b).\n5. a} Dimethylsulfat;\nb} giftige organische Pflanzen- oder Holzschutzmittel sowie Mittel zur Vertilguzig von Nagetieren,\nwie giftige Phosphor- und Thiophosphorsäureester und giftige phosphoresterhaltige Präparate;\nNaphtylharnstoff und Naphtylthioharnstoff sowie Naphtylharnstoff- und Naphtylthioharnstoff-\npräparate; Nikotin und Nikotinpräparate;\nc) Getreidekörner, durch giftige Phosphor- oder Thiophosphorsäureester imprägniert.\nSiehe zu a), b) und c) auch Rn. 401 a, unter a) und b).                                                            •·\n6. Nichtflüssige Arsenikalien, wie arsenige Säure (Hüttenrauch), gelbes Arsenik (Rauschgelb, Auripig-\nment), rotes Arsenik (Realgar}, Scherbenkobalt (Fliegenstein), Kupferarsenit, Schweinfurter Grün\nund Kupferarsenal; feste arsenhaltige Pflanzenschutzmittel, insbesondere in der Landwirtschaft ge-\nbrauchte arsensaur~ Präparate. Siehe auch Rn. 401 a, unter a) bis c).\n7. Feste Salze der Blausäure (Zyanwasserstoff), wie Alkalizyanide (z.B. Natrium- und Kaliumzyanid),\nErdalkalizyanide und die nicht unter Ziffer 8 genailnten Zyanide sowie Präparate, die Blausäure-\nsalze enthalten. Siehe auch Rn. 401 a, unter a) und b).\n8. Zyankupfer, Zyanzink und Zyannickel sowie komplexe Zyanide, wie Natrium- oder Kaliumsilber-\nzyanid,- Natrium- oder Kaliumgoldzyanid, Natrium- oder Kaliumkupferzyanid, Natrium- oder Kalium-\nzinkzyanid, auch in Lösungen. Siehe auch Rn. 401 a, unter a) und b).\nBem. Die Ferrozyanide und Ferrizyanide sind den Vorschriften des RID Dicht unterstellt.\n9. Quecksilberverbindungen, wie Quecksilberchlorid (Sublimat) - mit Ausnahme von Zinnober - ;\nquecksilberhaltige Pilanzen- oder Holzschutzmittel, Siehe auch Rn. 401 a,_ unter a) bis c).\n10. Thalliumsalze, giftige Phosphorsalze; Thalliumsalze oder gifüge Phosphorsalz~ enthaltende Präparate.\n.Siehe auch Rn. 401 a, unter a) und b).\n11. Bariumazid, trocken oder mit weniger als 10 ¼ Wasser oder Alkoholen. Siehe auch Rn. 401 a, ·unter a).\n12.. Bariumazid mit .mindestens 10 ¼ Wasser oder Alkoholen und wässerige Bariumazidlösungen. Siehe\nauch Rn. 401 a, unter a) und b).                              .\n13. Bariumverbindungen, wie Bariumoxd, Bariumhydroxyd, Bariumsullid und Bariumsalze (ausgenommen·\nBariumsulfat). Siehe auch Rn. 401 a, unter a) und b).\nBem. Bariumchlorat _und -perchlorat sind Stoffe der Klasse III c (siehe Rn. 371, Ziffer 4).\n14. a) Antimonverbindungen, wie Antimonoxyde und Antimonsalze, aber mit Ausnahme von Antimon-\nglanz (Grauspießglanz) 1 Bleiverbindungen, wie Bleioxyde, Bleisalze, einschließlich Bleiazetat ·,(Blei-\nzucker) und Bleinitrat, Bleipigmente, wie Bleiweiß und Bleichromat, aber mit Ausnahme von Blei-\ntitanat und Bleisulfid; Vanadiumverbindungen, wie Vanadiumpentoxyd und die Vanadate;\nb) Rückstände und Abfälle von Antimon- oder Bleiverbindungen, wie Metallaschen.\nSiehe zu a) und b). auch Rn. 401 a, unter a) und b).\nBem. Die Chlorate und Perchlorate von Metallen der unter a) aufgeführten Verbindungen sind Stoffe der Klasse III c\n(siehe Rn. 371, Ziffer 4).\n15. Phosphorzink. Siehe auch Rn. 401 a unter a) und b).\nBem. Phosphorzink, das selbstentzündlich ist oder giftige Gase abgeben kann, ist zur Beförderung nicht zugelassen.\n16. Natriumazid, anorganische chlorathaltige Unkrautvertilgungsiniitel aus einer Mischung von· Natrium-,\nKalium- oder Kalziumchlorat mit einem hygroskopischen Chlorid (wie Magnesiumchlorid oder Kal-\nziumchlorid) mit nicht mehr als 500/o Chlorat. Siehe auch Rn. 401 a unter a) und b).\n17. !Jtilin (Anilinöl). Siehe auch Rn. 401 a, unter a) und b).","180                                 •      Bundesgesetzblatt, Je.-hrgang 1956, Teil II\n18° • Le ferro-silicium et le mangano-silicium, obtenus par voie electrique, avec plus de 30 0/o et moins de\n70 0/o de silicium, et les alliages de ferro-silicium. obtenus par voie electrique, avec de J'aluminium,\ndu manganese, du calcium ou plusieurs de ces metaux, dont la ten~ur totale en ces elements, y com-\npris le silicium (a l'exclusion du fer), est superieure a 300/o mais inferieure a 700/o. Voir aussi marg.\n401 a, SOUS a) et b).\nNota. 1. i..es briquettes de ferro-silicium et de mangano-silicium, quelle que soit la teneur en silicium, ne sont pas\nsoumises aux prescriptions du RlD.\n2. Le ferro~silicium n'est pas soumis au:1: prescriptions du RlD lorsque rexpediteur certifie dans la lettre de\nvoiture que Je produit est exempt de phosphore ou. qu·en raison d'un traitement anterieur l l'e:rpedition, il\nn'est pas susceptible de degager de gaz dangereux, sous l'action de l'humidite, au cours du transport.\n19° L\"ethylene-imine titrant au plus 0,003 0/o de chlore total et- convenablement stabilisee.\nNo.ta. L'ethylene•imine d'une autre nature n'est pas admise au tr.ansport.\n20° Les . emballages vides, non· nettoyes, et les sacs vides, non nettoyes, ayant renferme des matieres\nveneneuses des 1° a 13° et 19°:\n21° Les emballages vides, non nettoyes et les sacs vides, non nettoyes, ayant renferme des matieres\nveneneuses des 15°. a 18°.                        .\n401 a    Ne sont pas soumises aux conditions. de transport du RID les matieres remises au transport conformement\naux dispositions ci-apres:                                                       ·\na) les matieres des 2° a 18° lorsque, compte tenu des prescriptions du marg. 402, elles sont emballees\ndans des recipients soit en töle, soit en verre, porcelaine, gres ou matieres similaires - ou dans des_\nboites en carton pour les matieres du 11 ° - qui, fermes de maniere etanche, sont assujettis, avec\ninterposition de matieres formant tampon, dans des recipients ·en töles fermes par brasage\net places avec ceux-ci dans de fortes caisses d'expedition en bois; il y a en outre lieu d'obser-\nver, pour les differentes marchandises, les prescriptions des marg. 404a 410, 412, 413 et 416 relatives\naux quantites partielles pour les recipients du genre utilise et aux limitations du poids des colis;\nb) les matieres des 2° a 10° et t-2° a 18°, en quantites jusqu'a 1 kg pour chaque matiere, lorsque, compte\ntenu des prescriptions du marg. 402, elles sont emballees dans des recipients soit en töle, soit en\nverre, porcelaine, gres ou matieres similaires qui, fermes de maniere etanche, sont assujettis, avec\ninterposition de matieres formant tampon, dans des caisses d'expedition en bois fortes, etanches et\nbien fermees; il y a en outre lieu d'observer les prescriptions du marg. 404 relatives aux quantites\npartielles pour les recipients du genre utilise;\ncJ les melanges, prets a l'usage, des substances veneneuses solides destinees a la protection des plantes\n(ou .du bois) des 6° et 9°: dans des sacs en papier d'un contenu de 5 kg au plus, places dans des\nboites en carton portant l'inscription suivante, claire et indelebile: « Substances veneneuses destinees\na 1a ptotection des plant es (ou du bois) ». L'.inscription sera redigee dans. une langue officielle du\npays expediteur, et en outre en franc;ais, en_ allemand ou en italien,. a moins que les tarifs inter-\nnationaux ou des accords conclus entre les administrations ferroviaires n'en disposent autrement.\n2. Conditions de transport\n(Les prescriptions relatives aux emballages vides sont reunies sous F)\nA. Colis\n1: Conditions generales d ·emballage\n402    . (1) Les emballages seront fermes et amenages de man1ere                        a empecher toute deperdition du contenu.\nPour la prescription speciale relative aux matieres du 18°, voir marg. 418.\n(2) Les matieres dont sont constitues les emballages et les fermetures ne doivent pas etre attaquees par\nle contenu, ni former avec celui-ci de combinaisons nocives ou dangereuses.\n(3) Les emballages, y compris !es fermetures, doivent, en· toutes parties, etre solides et forts de maniere\nA exclure tout relachement en cours de route et A repondre surement aux· exigences normales du transport.\nEn particulier, lorsqu'il s'agit de matieres a l'etat liquide ou en solution, ou de matieres mouillees par\nun liquide, et a moins de prescriptions contraires dans le chapitre « Emballage de matieres isolees », les\nrecipients et leurs fermetures doivent pouvoir resister aux pressions qui peuvent se developper a\nl'interieur des recipients, compte tenu aussi de la _presence de l'air, da.ns les conditions normales de\ntransport. A cet effet, on doit aussi laisser une· marge de vide suffisante, en tenant compte de la\ntemperature de remplissage et de la temperature ambiante dans laquelle Ie recipient peut ·se trouver\nau cours du transport. Les emballages iiiterieurs seront solidement assujettis dans les emballages exterieurs.\n(4) Lorsque des recipients en verre, porcelaine, gres ou matieres similaires sont prescrits ou admis,\nils doivent etre assujettis, avec interposition de matieres formant tampon, dans des emballages protecteurs.\nLes matieres de remplissage formant tampon seront adaptees aux proprietes du c_ontenu; en particulier,\nelles 'seront absorbantes lorsque celui-ci est. liquide.\nLes l:>outeilles et autres recipients en verre doivent etre exempts de defauts de nature a en affaiblir la\nresistance; en particulier, les tensions internes doivent avoir ete convenablement attenuees. L'epaisseur\ndes parois ne peut en aucun cas etre · inferieure a 2 mm. Elle ne sera pas inferieure a 3 mm\nlorsque le recipient pese plus de 35 kg.\nL'etancheite du systeme de. fermeture doit etre garantie par un dispositif complementaire: coiffe, cape,\nscellement, ligature, etc., propre· a eviter tout relachement au cours du transport.\n(5) Lors de la remise au transport, les colis ne doivent pas etre souilles exterieurement par des\nmatieres veneneuses.\n2. Emballage de matieres isolees\n403      (1) L'acide cyanhydrique (1°) sera emballe:                                                              .\na) quand il est completement absorbe par une matiere inerte poreuse: dans des boites · en forte\ntöle de fer d'une capacite de 7,5 1 au plus, entierement remplies de la matiere poreuse, qui ne\ns'affaisse pas et ne ·forme pas de vides dangereux, meme apres un usage prolonge et en cas de",":;. Nr. 3 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 18. Februar 1956                                         181\n18. Ferrosilizium und Mangansilizium, auf elektrischem Wege gewo_nnen, mit mehr als 300/o und weniger\nals 700/o Silizium und auf elektrisdiem Wege gewonnene Ferrosiliziumlegierungen mit Aluminium,\nMangan, Kalzium oder mehreren dieser Metalle, von einem Gesamtgehalt an diesen Elementen\neinsdiließlich des Siliziums (unter Aussdiluß des Eisens) von mehr als 30 aber weniger als 70 0/o.\nSiehe auch Rn. 401 a, unter a) und b).\nBem. 1. Ferrosilizium-  und Mangansiliziumbriketts mit beliebigem Siliziumgehalt sind den Vorschriften des RID nicht\nunterstellt.\n2. Ferrosilizium ist den Vorschriften des RID nicht unterstellt, wenn der Absender ·im Frachtbrief bescheinigt,\ndaß der Stoff frei von Phosphor ist oder daß er auf Grund einer vor der Auflieferung stattgefundenen Behand-\nlung während   der Beförderung unter Feuchtigkeitseinfluß keine gefährlichen Gase entwickeln kann.\n19. A.thylenimin mit einem Gesamtchlorgehalt von höchstens 0,0030/o. mit einem geeigneten Zusatz\nstabilisiert.\nBem. Äthylenimin anderer Beschaffenheit ist zur Beförderung nidit zugelassen.\n20. Ungereinigte leere Behäiter und ungereinigte leere Säcke, entleert von giftigen Stoffen der Ziffern 1\nbis 13 und 19.\n21. Ungereinigte leere Behälter und ungereinigte leere Säcke, entleert von giftigen Stoffen der Ziffern 15\nbis 18.\nStoffe, die unter den nachstehenden Bedingungen zur Beförderung aufgegeben werden, sind den Beför-                              401 a\nderungsvorschriften des RID nicht unterstellt:\na) Stoffe der Ziffern 2 bis 18, wenn sie unter Beobachtung der Vorschriften der Rn. 402 in dicht ver-\nschlossene Gefäße aus Blech oder aus Glas, Porzellan, Steinzeug u. dgl. - Stoffe der Ziffer 11 auch in dicht\nverschlossene Pappbüchsen - verpackt sind, die in dicht, verlötete Blechgefäße eingebettet und damit\nin starke hölzerne Versandkisten eingesetzt sind; dabei sind für die einzelnen Stoffe die in Rn. 404\nbis 410, 412, 413 und 416 für Gefäße der verwendeten Art vorgeschriebenen Teilmengen und Gewichts-\nbeschränkuµgen der Versandstücke einzuhalten;\nb) Stoffe der Ziffern 2 bis 10 und 12 bis 18 in Mengen bis zu 1 kg für jeden Stoff, wenn sie unter\nBeobachtung der Vorschriften der Rn. 402 in dicht verschlossene Gefäße aus Blech oder aus Glas,\nPorzellan, Steinzeug u. dgl. verpackt und diese in starke, dichte, hölzerne Versandkisten mit dichtem\nVerschluß eingebettet sind; dabei sind die in Rn. 404 für Gefäße der verwendeten Art vorgeschriebenen\nTeilmengen einzuhalten;\nc) feste, giftige Pflanzenschutzmittel (oder Holzschutzmittel) der Ziffern 6 und 9 in gebrauchsfertigen\nMischungen: in Papiersäcken von hödistens 5 kg Inhalt und damit in Pappschachteln mit der deutlichen\nund unauslöschbaren Aufschrift: .Giftige Pflanzenschutzmittel (oder Holzschutzmittel)\". Die Aufschrift\nmuß in einer amtlichen Sprache des Versandlandes und außerdem französisch, deutsch oder italienisch\nabgefaßt sein, sofern nicht die internationalen Tarife oder Abkommen der Eisenbahnverwaltungen\netwas anderes vorschreiben.\n2. Beförderungsvorsduiften\n(Die Vorschriften für entleerte Behälter sind im Abschnitt F zusammengefaßt)\nA. Versandstücke\n1. Allgemeine Ve rpac-k ungsvors c hriften\n(1) Die Packungen müssen so verschlossen und so beschaffen sein, daß vom Inhalt nichts nach außen                              402\ngelangen kann. Sondervorschriften für Stoffe der Ziffer 18 siehe Rn. 418.\n{2) Der Werkstoff der Packungen und ihrer Verschlüsse darf vom Inhalt nicht angegriffen werden und\nkeine schädlichen oder gefährlichen Verbindungen mit ihm eingehen.\n(3) Die Packungen samt Verschlüssen müssen in allen Teilen so fest und stark _sein, daß sie sich\nunterwegs nicht lockern und der üblichen Beanspruchung während der Beförderung zuverlässig stand-\nhalten. Insbesondere müssen bei flüssigen Stoffen oder Lösungen oder bei von einer Flüssigkeit benetzten\nStoffen und sofern im Abschnitt • Verpackung der einzelnen Stoffe• nichts anderes vorgeschrieben ist,\ndie Gefäße und ihre Versdilüsse dem sich bei normalen Beförderungsbedingungen etwa entwickelnden\ninneren Druck auch unter Berücksichtigung des Vorhandenseins von Luft Widerstand leisten können. Zu\ndiesem Zwecke muß auch ein füllungsfreier Raum gelassen werden, der unter Berücksichtigung der\nFüllungstemperatur und der Umgebungstemperatur, welcher die Gefäße während der Beförderung aus-\ngesetzt sein können, genügt. Innenpackungen sind in den äußeren Behältern zuverlässig festzulegen.\n(4) Wo Gefäße aus Glas, Porzellan, Steinzeug u. dgl. vorgesdirieben oder zugelassen sind, müssen sie\nin Schutzbehälter eingebettet werden. Die Füllstoffe für Einbettungen müssen den Eigensdiaften des\nInhaltes angepaßt sein; sie müssen insbesondere saugfähig sein, wenn dieser flüssig ist.\nFlaschen und andere Gefäße aus Glas müssen frei von Fehlern sein, die ihre Widerstandskraft ver-\nringern könnten. Insbesondere müssen die inneren Spannungen gemildert sein. Die Dicke der Wände\ndarf in keinem Falle geringer sein als 2 mm; sie darf nicht geringer sein als 3 mm, wenn das Gefäß\nsdiwerer ist als 35 kg.\nDer Verschluß muß durdi eine zusätzlidie Maßnahme (wie Anbringen einer Haube oder Kappe, Ver-\nsiegeln, Verbinden usw.) gesichert werden, die jede Lockerung während der Beförderung zu verhindern\ngeeignet ist.\n(5) Bei der Aufgabe zur Beförderung dürfen den Versandstücken außen keine giftigen Stoffe anhaften.\n2. Verpackung der einzelnen Stoffe\n(1) Blausäure (Ziffer 1) muß verpackt sein:                                                                                    403\na) wenn sie durch eine inerte poröse Masse völlig aufgesaugt ist: in Büchsen aus starkem Eisen-\nblech von höchstens 7,5 1 Fassungsraum, der von der porösen Masse völlig ausgefüllt sein muß.\nDie poröse Masse darf auch nach längerem Gebrauch, bei Erschütterungen und seihst bei Tempe-","182                                   Bundesgesetzblatt, Jahrgang 19,56, Teil II\nsecousses, meme ä. une temperature pouvant atteindre 50° C. Les boites doivent pouvoir sup-\nporter une pression de 6 kg/cm2 et doivent, remplies ä. 15° C, etre encore etanches ä. 50° C.\nLa date de remplissage sera frappee sur le couvercle de dJ.aque boite. Les boites seront\nplacees, de maniere ä. ne pouvoir entrer en contact entre elles, dans des caisses d'expedition\ndont les parois auront au moins 18 mm d'epaisseur. La capacite totale des boites ne doit pas\ndepasser 120 1 et le colis ne doit pas peser plus de 120 kg;\nb) quand il est liquide, mais non absorbe par une matiere poreuse: dans des recipients en acier\nau carbone. Ceux-ci seront ·conformes aux prescrip,tions y relatives de la classe Id, marg.138,\n139 (1), 140, 142 et 145 avec les derogations et particularites suivantes:\nLa pression interieure ä. faire supporter lors de l'epreuve de· pression hydraulique doit etre\nde 100 kg/cm2•                                                                           •\nL' epreuve de pression sera renouvelee tous les deux ans et sera accompagnee d'un. examen\nminutieux de l'interieur du recipient, ainsi que. de la determination de son poids.             ·\nEn plus des inscriptions prevues sous marg. 145 (1) a) ä c) et e), les recipients doivent portei\nla date du dernier remplissage.                                                             .        ·\nLa charge maximum admise pour les recipients ·comporte 0,55 kg de liquide pour 1 1 de capacite.\n~) Pour les mentions dans la lettre de voiture, voir marg. 423 (2).\n'-\n404  · (1) Les matieres du 2° seront emballees:\na) les solutions aqueuses d'acide ,cyanhydrique: daii.s des ~poules en verre, scellees ä. la lampe, d'un\ncontenu de 50 g au plus, ou dans des bouteilles a bouchons en verre, fermees de maniere\netanche et d'un contenu de 250 g au plus. Les ampoules et Ies bouteilles seront, soit seules, soit\nen groupes, assujetties, avec interposition de matieres absorbantes formant tampon, dans des\nboites en fer-blanc fabriquees par brasage tendre au dans des caisses protectrices ä. revetement\ninterieur en fer-blanc assemble par brasage tendre. Sous forme de boites en fer-blanc, le colis-\nne doit pas peser plus de 15 kg ni renfermer plus de 3 kg de solution d'acide cyanhydrique; sous\n. forme de caisse, le colis ne doit pas peser plus de 75 kg;                                        ·\nb) les solutions de cyanure de sodium et les autres solutions • de sels de l'acide cyanhydrique:\ndans des recipients en fer. ou en matiere plastique appropriee, assujettis, avec interposition de\nmatieres formant tampon, dans des emballages protecteurs en bois ou en meta!;\nc) le nitrile acrylique et l'acetonitrile: dans des füts en fer soudes, munis d'une fermeture hermetique\n.avec bonde double filetee, et de cercles de roulement et de renforcement. Les futs ne seront pas\nremplis au-delä. de 93 0/o de leur capacite.\n(2) Pour le transport en wagons-reservoirs, voir marg. 426.\n405    (1) Les matieres du 3° seront emballees:\na) dans des recipients en töle sans emballages protecteurs. Si les colis pesent plus de 50 kg, Ies\nrecipients doivent etre soudes, leurs parois ayant au· moins 1,5 mm d'epaisseur. Si Ies colis\npesent plus de 100 kg, les recipients seront munis de cercles de tete et de roulement;\nb) dans des recipients ä parois epaisses en matiere plastique appropriee, places dans des embal-\nlages protecteurs. Si les colis pesent plus de 50 kg, les emballages protecteurs seront munis\nde poignees;\nc) dans des recipients ä. parois minces en töle, par ex. en fer-blanc, ou en matiere plastique ap-\npropriee, ou dans des recipients en verre, ·porcelaine, gres · ou matieres similaires; tous ces\nrecipients seront assujettis, avec interposition de matieres formant ta:n;pon, dans des emballages\nprotecteurs ä. parois pleines. Si les colis pesent plus de ~O kg, les emballages protecteurs seront\nmu.nis de poignees.\n(2) Un colis renfermant des recipients fragiles ne doit pas peser plus de 75 kg.\n406     (1) Les matieres du 4° seront emballees:\na) dans des füts en fer fabriques par soudage, munis d'une fermeture hermetique avec double bouchon\nä. vis et de cercles de roulement. Les füts seront remplis jusqu'ä. 95 0/o au plus de leur capacite. Ou\nb) dans des recipients en forte töle noire ou en fer-blanc fermes hermetiquement. Un recipient en\nfer-blanc ne doit toutefois pas peser plus de 6 kg. Ces recipients seront assujettis, avec inter-\nposition de matieres absorbarites formant tampon, soit seuls, soit en groupes, dans une caisse\nd'expedition en bois, qui ne doit pas peser plus de 75 kg.\n(2) Pour le transport en wagons-re~ervoirs, voir marg. 426.\n407     (1) Le sulfate dimethylique [5° a)] et les matieres liquides ou en solutions du 5° b) seront emballes:\na) dans des tonneaux metalliques fermes hermetiquement, soudes ou sans joint, munis de cercles\nde tete et de roulement, ou\nb) dans des recipients en töle, fabriques par brasage ou sans joint, ou dans des recipients en\nmatiere plastique appropriee, tous fermes hermetiquement. Ces recipients ne doivent pas peser\nplus de 50 kg; s'ils sont ä. parois minces en töle, par ex. en fer-blanc, ils ne doivent pas peser\nplus de 6 kg, ou                                                                                       ·\nc) dans des bouteilles ou ampoules en verre fermees hermetiquement qui, les unes· comme les\nautres, ne. doJvent pas peser plus de 3 kg.           ·                    ·\n(2) Les recipients contenant du sulfate dimethylique. seront remplis jusqu'ä. 93 0/o au plus de leur\ncapacite.\n(3) Les recipients en töle vises ä. l'al. (1) b) et les bouteilles visees ä. l'al. (1) c) peuvent etre fermes\npar u:n bouch<>n en liege paraffine; les bouteilles peuvent egalement etre fennees par un bouchon en verre\nrode. Les bouchons seront assures par des chapes en parchemin, viscose ou matieres similaires,. afin\nd'empecher qu'ils ne se deplacent. Les ampoules en verre seront scellees ä. la lampe.","•Nr. 3 -Tag der Ausgabe: Bonn, den 18. Februar 1956                               183\nraturen bis -zu 50° C nicht zusammensinken oder gefährliche Hohlräume bilden. Die Büchsen\nmüssen einen Drude von 6 kg/cm! aushalten und, gefüllt bei 15° C, noch bei 50° C dicht bleiben.\nAuf dem Deckel jeder Büchse ist das F~llungsdatum einzuprägen. Die Büchsen müssen in Versand-\nkisten von mindestens 18 mm Wandstärke so eingesetzt werden, daß sie einander nicht berühren\nkönnen. Ihr Fassungsvermögen darf insgesamt nicht mehr als 120 Liter betragen und das Versand-\nstück nicht schwerer sein als 120 kg;\nb) wenn sie flüssig, aber nicht durch eine poröse Masse aufgesaugt ist: in Gefäße aus Kohlenstoffstahl,\ndie den einschlägigen Vorschriften der Klasse I d, Rn. 138, 139 (1), 140, 142 und 145 mit folgenden\nAbweichungen und Besonderheiten zu genügen haben:\nDer bei der Flüssigkeitsdrudcprobe anzuwendende innere Drude muß 100 kg/cm! betragen.\nDie Druckprobe ist alle zwei Jahre zu wiederholen und mit einer genauen Besichtigung des\nGefäßinnern sowie einer Feststellung des Gewichtes -zu verbinden.\nAuf den Gefäßen muß außer den in Rn. 145 (1) a) bis c) und e) geforderten Angaben der Tag der\nletzten Füllung angegeben sein.\nDie zulässige höchste Füllung der Gefäße beträgt 0,55 kg Flüssigkeit für je 1 Liter Fassungsraum.\n(2) Wegen· des Frachtbriefvermerkes siehe Rn. 423 (2).\n(1) Die Stoffe der Ziffer 2 müssen verpackt sein·                                                             404\na) wässerige Blausäurelösungen· in zugeschmolzene Glasampullen mit höchstens 50 g Inhalt oder in\ndicht verschlossene Glasstöpselflaschen mit höchstens 250 g Inhalt. Ampullen und Flaschen müssen\neinzeln oder zu mehreren mit saugfähigen Stoffen in weich verlötete Weißblechdosen oder in\nSchutzkisten mit weich verlöteter Weißblechauskleidung eingebettet sein. Das Versandstück darf\nbei Verwendung einer Weißblechdose nicht schwerer sein als 15 kg und nicht mehr als 3 kg Blau-\nsäurelösung enthalten; bei Verwendung einer Kiste darf es nicht schwerer sein als 75 kg;\nb) die Lösungen von Natriumzyanid und andere Lösungen von Blausäuresalzen in Gefäße aus Eisen\n. oder geeignetem Kunststoff, die in hölzerne oder metallene Schutzbehälter einzubetten sind;\nc) Akrylnitril und Azetonitril in geschweißte Eisenfässer,_ die mit einem doppelten verschraubten\nStöpsel luftdicht verschlossen und mit Rollreifen und Versteifungsringen versehen sind. Die Fässer\ndürfen höchstens zu 93 °/o ihres Fassungsraumes gefüllt werden\n(2f Wegen _Beförderung in Kesselwagen siehe Rn, 426.\n(1) Die Stoffe _der Ziffer 3 müssen verpadct sein:                                                            405\na) in Blechgefäße ohne Schutzbehälter. Wenn die Versandstücke s.chwerer sind als 50 kg, so müssen\n_die Behälter geschweißt_ sein, und ihre Wandstärke· muß mindestens 1,5 mm betragen. Sind die\nVersandstücke schwerer als 100 kg, so müssen die Gefäße mit Roll- und Kopfreifen versehen sein;\nb) -in dickwandige Gefäße· aus geeignetem Kunststoff mit Schutzbehälter. Die Schutzbehälter müssen\nmit Handhaben versehen sein, wenn das Versandstück schwerer ist als 50 kg;\nc) in dünnwandige Gefäße. aus Blech, z.B. Weißblech, oder geeignetem Kunststoff oder in Gefäße\naus Glas, Porzellan, Steinzeug u. dgl.; alle diese Gefäße sind in vollwandige Schutzbehälter ein-\nzubetten. Die Schutzbehälter müssen mit Handhaben versehen sein, wenn das - Versandstück\nschwerer ist als 50 kg.\n(2) Das Versandstück mit zerbrechlichen Gefäßen darf nicht ·smwerer sein als 75 kg.\n(1) Die Stoffe der Ziffer 4 müssen verpackt sein:                                                             406\na) in geschweißte Eisenfässer, die mit einem doppelten, verschraubten Stöpsel luftdicht verschlossen\nund mit Rollreifen versehen sind. Die Fässer dürfen höchstens zu 950/o ihres Fassungsraumes\ngefüllt werden; oder\nb) in luftdicht verschlossene Gefäße aus starkem Schwarzblech oder aus Weißblepi. Ein Weißblech-\ngefäß darf jedoch nicht schwerer sein als 6 kg. Die- Blechgefäße sind einzeln oder zu mehreren\nmit saugfähigen Stoffen in eine hölzerne Versandkiste einzubetten, die nicht schwerer sein darf\nals 75 kg. _\n(2) W_egen Beförderung in Kesselwa_gen siehe Rn. 426.\n(1) Dimethylsulfat [Ziffer Sa)) und flüssige oder gelöste Stoffe der Ziffer Sb) müssen verpadct sein:         407\na) in luftdicht verschlossene geschweißte oder gezogene Metallfässer mit Kopf- und Rollreifen, oder\nb) in gelötete oder gezogene Blechgefäße oder· in Getäß-e aus geeignetem Kunststoff, die alle luft-\ndicht verschlossen sein müssen und nicht schwerer sein dürfen als 50 kg. Dünnwandige Blech-\ngefäße, z.B. Weißblechgefäße, dürfen- jedo·ch nicht schwerer sein als 6 kg, oder\nc) in luftdicht verschlossene Glasflaschen oder Glasampullen, die nicht schwerer sein dürfen _als 3 kg.\n(2) Die Gefäße mit Dimethylsu!fat dürfen nur bis zu 93 0/o ihres Fassungsraumes gefüllt werden.\n(3) Blechgefäße [Absatz (1) b)] und Glasflaschen [Absatz 1 c)) dürfen ·mit paraffinierten Korkpfropfen,\nGlasflaschen auch mit eingeschliffenen Glasstöpseln verschlossen sein, die durch eine Schutzkappe aus\nPergamentpapier, Viskose oder dergleichen gegen Lockerung zu sichern sind. Glasampullen müssen zu-\ngeschmolzen sein.","184                                      Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1956, Teil II\n(4) L~~ r~cipients en töle ou en matiere plastique vises a. l'al. (1) b) seront assujettis, avec interposition\nde matieres formant tamp?n, dans des recipients protecteurs munis de poignees, qui ne doivent pas peser\nplus de 100 kg. Les boute1lles et les ampoules en verre seront enveloppees de carton ondule et assujet-\n-lies, avec interpositioil. de matieres formant tampon, dans des boites en fer-blanc assemblees par\nbrasage tendre ou dans des caisses en bois doublees a l'interieur par un revetement en fer-blanc, assem-\nble par brasage tendre. Les recipients en töle mince, les bouteilles et les ampoules en verre seront assujettis\navec _i~terpo,:öition de matieres inertes et absorbantes (terre d'infusoires ou matieres similafres) en\nquantite s~_ffls~nt_e f?rmant .tampon. Un colis renfermant des recipients fragiles ne doit pas pes~r plus _\nde 15 kg s 11 s ag1t dune holte en fer-blanc, et de 75 kg s'il s'agit d'une caisse.\n/ (5) Pour le transport en wagons-reserv-0irs du sulfate dimethylique [5° a)], voir marg. 426.\n(6) Les matieres solides du 5° b) et celles du 5° c) seront emballees:\na)_ dans des tonneaux cylindriques en· fer ou en töle de fer munis de cercles de roulement. Un\n·tonneau ne doit pas peser plus de 200 kg. Ou\nb) dans des .recipients en bois garnis interieurement d'un tissu imperme·able aux vapeurs (par ex.\ngoudronne ou bitume). Un tel recipient ne doit pas peser plus de 75 kg. Ou\nc) dans des recipients en fer-blanc fermes hermetiquement. Un tel recipient ne doit pas peser plus\nde 15 kg.                                -                .  ·\n(7) Le ble impregne d'un ester veneneux de l'acide phosphorique ou de l'acide thiophosphorique [5°-c)], et\ndont les grains sont colores en couleur tres apparente, peut aussi etre emballe dans des sacs en papier\na. double epaisseur au moins ou en matiere plastique appropriee, contenus dans un sac en tissu.\n408      (1) Les matieres des 6° et 7° seront emballees:\na) dans des tonneaux en töle de fer solide, munis de cercles de roulement, ou\nb) dans d~s tonneaux en töle ondulee ou en une autre töle, renforces par des cercles de soutene-\nment lamines. Un tonneau ne doit pas peser plus de 200 kg. En outre des tonneaux en fer\nordinaires peuvent etre utilises pour les expeditions en wagons complets et dans ce cas sans\nlimitation du poids des colis. Ou                                                                 .\nc) dans des recipients en bois gamis interieurement d'un tissu serre, ou dans des recipients en\ntöle, ou dans des recipients en v:erre, porcelaine, gres ou matieres similaires. Tous les recipients -\nY compris ceux en bois - seront assujettis, soit seuls, soit en groupes, dans un emballage d'ex-\npedition en bois; les recipients fragiles y seront assujettis avec interposition de. matieres formant\ntampon.                          ·\n(2) Les matieres du 6° peuvent aussi etre e~ballees dans des sacs en toile goudronnee ou en double\npapier, resistant et impermeable, avec une couche intermediaire de matiere bitumineuse. Les · sacs\nseront places dans des recipients en bois.\n(3) Un colis renfermant des recipients fragHes ne doit pas peser plus de 75 kg.\n409      (1) Les substances arsenicales solides pÖur la protection des plantes (6°) peuvent egalement etre\nemballees:\na) dans des tonneaux en bois a double paroi, revetus interieurement de papier resistant, ou\nb) dans des boites en carton qui seront placees dans une caisse en bois, ou\nc) en quantites jusqu'a 12,5 kg dans des sachets doubles en papier resistant, qui seront places, soit\nseuls, soit en groupes, dans une caisse .en bois revetue interieurement de papier resistant, ou\nbie~. sans jeu, dans une caisse resistante en carton ondule double face ou en cartop. compact de\nresistance equivalente, gamie a l'interieur de papier resistalit. Tous les joints et rabats seront\nrecouverts de bandt. collees. Une caisse en carton ne doit pas peser plus de 30 kg.\n(2) Pour les expeditions en wagons complets peuvent egalement etre utilises:\na) des emballages en bois ordinaires revetus interieurement de papier resistant, ou\nb) pour les quantites de 25 kg au plus: des sachets doubles en papier resistant qui seront places\nisolement dans des sacs en jute ou en une matiere similaire, revetus interieurement de papier-\ncrepe; ou                                   ·\nc) des sacs en papier a paroi composee d'au moins trois epaisseurs, chaque sac ne pesant pas plus\nde 20 kg; ou\nd) des sacs doubles en papier, le sac interne etant a double epaisseur, ces emballages interieurs\netant reunis dans un sac en papier de plus grandes dimensions a quatre epaisseurs. Un tel colis\nne doit pas peser- plus de ·so kg.\nDans les cas c) et d)- chaque envoi devra etre accompagne de sacs vides· dans le rapport de 1 pour\n20 sacs de substance arsenicale; ces sacs vides sont destines a recevoir le produit qui pourrait s'etre\nechappe de sacs deteriores au cours du transport. ·\n410     (1) Les matieres solides des 8° et 9° seront emballees:\n. a) dans des recipients en fer ou dans des tonneaux en bois solides ou dans des caisses en bois\nmunies de bandes de consolidation, ou\nb) dans des recipients en verre, porcelaine, gres ou matieres similaires, ou\nc) en quantites de 10 kg au plus, egalement dans de doubles sachets en papier:\nAd b) et c): Les recipients et les sachets· en papier seront assujettis, avec interposition de matieres\nformant tampon, dans des emballages d'expedition en bois.              _\n(2) Les matieres liquides ou en solution des 8° et 9° seront emballees:\na) dans des recipients en meta!, ou ·\nb) dans des recipients en verre, porcelaine, gres ou matieres similaires. Ces recipients. seron_t\nassujettis, avec interposition de matieres formant tampon, dans des emballages protecteurs qu1,\nexcepte les caisses, seront munis de poignees.          •","tJr. 3 -Tag der Ausgabe: Bonn, den 18. Februar 1956                             185\n(4) Blech- und Kunststoffgefäße [Absatz (1) b)J müssen in Schutzbehälter mit Handhaben eingebettet sein,\ndie nicht schwerer sein dürfen als 100 kg. Glasflaschen und Glasampullen sind mit Wellpappe zu umwickeln\nund in weich gelötete Weißblechbüchsen oder in hölzerne Kisten mit weich gelöteter Weißblechauskleidung\neinzubetten. Für die Einbettung von dünnwandigen Blechgefäßen, von Glasflaschen und von Glasampullen\nsind inerte, saugfähige Füllstoffe (Kieselgur und dergleichen) in genügender Menge zu verwenden. Ein\nVersandstück mit zerbrechlichen Gefäßen darf bei Verwendung einer Weißblechbüchse nicht schwerer sein\nals 15 kg und bei Verwendung einer Kiste nicht schwerer als 75 kg.\n(5) Wegen Beförderung von Dimethylsulfat [Ziffer Sa)) in Kesselwagen siehe Rn. 426.\n(6) Feste Stoffe der Ziffer 5 b) und die Stoffe der Ziffer Sc) müssen verpackt sein:\na) in zylindrische Gefäße aus Eisen oder Eisenblech mit Rollreifen. Ein Gefäß darf nicht schwerer\nsein als 200 kg. Oder\nb) in hölzerne Behälter, die mit einem luftdichten (z.B. geteerten oder bituminierten) Gewebe aus-\ngelegt sein müssen. Ein solcher Behälter darf nicht schwerer sein als 75 kg. Oder      ·\nc) in luftdicht verschlossene Weißblechbehälter. Ein solcher Behälter darf nicht schwerer sein als\n15 kg.\n(7) Getreidekörner, mit giftigem Phosphor- oder Thiophosphorsäureester imprägniert [Ziffer 5 c)l, die auf-\nfällig gefärbt sind, dürfen auch in Säcke aus Papier von mindestens 2 Lagen_ oder aus geeignetem Kunst-\nstoff, die in einen Sack aus Gewebe eingesetzt sind, verpackt sein.\n(1) Die Stoffe der Ziffern 6 und 7 müssen verpackt sein:                                                      408\na) in Fässer aus festem Eisenblech m.it Rollreifen, oder\nb) in Fässer aus Wellblech oder anderem Blech mit eingewalzten Versteifungsringen. Ein Faß darf\nnicht schwerer sein als 200 kg. Für Wagenladungen dürfen auch gewöhnliche Eisenfäs.ser benützt\nwerden, und zwar ohne Beschränkung des Gewichtes der einzelnen Stücke. Oder\nc) in hölzerne Gefäße, die mit dichten Geweben ausgelegt sein müssen, oder in qefäße aus Blech,\noder in Gefäße aus Glas, Porzellan, Steinzeug u. dgl. Sämtliche Gefäße - auch die hölzernen -\nmüssen einzeln oder zu mehreren in einem hölzernen Versandbehälter festgelegt, die zerbrechlichen\nGefäße darin eingebettet· werden.\n(2) Die Stoffe der Ziffer 6 dürfen auch in Säcke aus geteerter Leinwand oder aus widerstandsfähigem,\nwasserdichtem, doppeltem Papier mit einer Zwischenlage aus bituminösen Stoffen verpackt sein. Die\nSäcke sind in hölzerne Gefäße einzusetzen.\n(3) Das Versandstück mit zerbrechlichen Gefäßen dar~ nicht schwerer sein als 75 kg.\n1\n(1) Feste arsenhaltige Pflanzenschutzmittel (Ziffer 6) dürfen auch verpackt sein:                            409\na) in. hölzerne Fässer mit doppelter Wandung, die mit widerstandsfähigem Papier ausgekleidet sein\nmüssen, oder\nb) in Pappkästen, die in eine hölzerne Kiste einzusetzen sind, oder\nc) in Mengen bis zu 12,5 kg in doppelte Beutel aus widerstandsfähigem Papier, die einzeln oder zu\nmehreren in eine mit widerstandsfähigem Papier ausgekleidete hölzerne Kiste_ oder ohne Spiel-\nraum in eine mit festem Papier ausgelegte widerstandsfähige Schachtel aus zweiseitiger Wellpappe\noder gleichwertiger Pappe einzusetzen. sind. Alle Fugen und Klappen sind mit Klebstreifen zu\nverschli~ßen. Eine Pappschachtel darf nicht schwerer sein als 30 kg.\n(2) Für den Versand als Wagenladung dürfen ferner benützt werden:\na) gewöhnliche hölzerne Behälter, die mit widerstandsfähigem Papier ausgekleidet sein müssen, oder\n· b) für Mengen bis zu 25 kg: doppelte Beu\\el aus widerstandsfähi'gem Papier, die einzeln in mit\nKreppapier ausgekleidete Säcke aus Jute oder. ähnlichen Geweben einzusetzen sind, oder\nc) Papiersäcke aus mindestens drei Lagen, kein•Sack darf schwerer sein als 20 kg; oder\nd) doppelte Papiersädce; die inneren Säcke müssen aus zwei Lagen bestehen und sind in größere,\naus vier Lagen bestehende Papiersädce einzusetzen. Ein solches Versandstück darf nicht schwerer\nsein als 60 kg.\nIn den Fällen unter c) und d) müssen jeder Sendung leere Säcke im Verhältnis von 1 zu 20· des arsen-\nhaltigen: Stoffes beigegeben werden; diese leeren Säcke sind zur Aufnahme des Stoffes bestimmt, der aus\nden etwa während der Beförderung beschädigten Säcken ausrinnen könnte.\n(1) Die festen Stoffe der Ziffern 8 und 9 müssen verpackt sein:                                              410\na) in Gefäße aus Eisen oder in feste· hölzerne Fässer oder in hölzerne Kisten mit Verstärkungs-\nbändern, oder\nb) in Gefäße aus Glas, Porzellan, Steinzeug u. dgl., oder\nc) in Mengen bis zu 10 kg: auch in doppelte Papierbeutel.\nZu b) und c): Die Gefäße und Papierbeutel sind in hölzerne Versandbehälter einzubetten.\n(2) Die flüssigen   oder gelösten Stoffe der Ziffern 8 und 9 müssen verpackt sein:\na) in Gefäße   aus Metall, oder\nb) in ,Gefäße  aus Glas, Porzellan, Steinzeug u: dgl. Diese Gefäße sind in Schutzbehälter einzubetten,\ndie, wenn  es nicht Kisten sind, mit Handhaben versehen sein müssen.","186                                   Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1956, Teil II\n(3) Un colis renfermant des recipients fragiles ne doit pas peset plus de 75 kg.\n411      Les matieres du 10.0 seront emballees:\na) darts des recipients en fer-blanc, ou\nb) dans des caisses en bois munies de bandes de consolidation, ou\nc) dans des tonneaux en bois mUI1is de cercles en fer ou de forts cercles en bois.\n412     L'azoture de baryum du 11° sera emballe dans des boites en carton impermeable au liquide impregnant\nl'azoture. Une boite ne doit pas renfermer plus de 500 g. La fermeture a couvercle sera rendue etanche\na l'eau par une bande isolante collee. L'espace entre l'azoture et le couvercle sera entierement rempli\nd'une matiere elastique formant tampon et empechant tout ballottement du contenu de la boite. Les\nboites seront, soit seules, soit en groupes, assujetties, avec interposition de matieres formant tampon,\ndans un emballage d'expedition en bois, qui ne doit pas renfermer plus de 1- kg d'azoture de baryum.\n413     L'azoture de baryum du 12° et les solutions aqueuses d'azoture de bar-yum ·du 12° seront emballes\ndans des recipients en verre. Un recipient renfermera au plus 10 kg d'azoture de baryum ou 20 l au\nplus de solution d'azoture de baryum. Les recipients seront assujettis isolement, avec interposition de\nmatieres formant tampon, dans des caisses ou dans des paniers en fer a parois pleines; le volume de\nla matiere de remplissage doit au moins etre egal au contenu du recipient. En cas d'utilisation de\npaniers, si les matieres formant tampon sont facilement inflammables, elles seront suffisamment ignifugees\npour ne pas prendre feu au contact d'une flamme.\n414     (1) Les matieres des 13° et 14° seront renfermees:\na) dans des emballages en fer ou en bois, ou\nb) dans des sacs en jute ou en papier; toutefois pour l'acetate de plomb et le nitrate de' plomb,_ les\nsacs devront etre en chanvre doubles interieurement de papier-crepe resistant colle avec du\nbitume.\n(2) Les matieres du 14° peuvent aussi etre emballees dans des recipients en fer-blanc ou en autre\ntöle de fer.\n(3) Les matieres_du 14°b) peuvent aussi etre expediees en vrac par wagons complets·[voir marg. 424 (3)1.\n415     (1) Le phosphure de zinc du 15° sera emballe dans des recipients metalliques assujettis dans des caisses\nen bois.\n(2) Un colis ne doit pas peser plus de 75 kg. ·\n416    Les matieres du 16° seront emballees:\na) l'azoture de sodium, dans des recipients en töle noire ou en fer-blanc;\nb) les desherbants chlorates (ne renfermant pas plus de 50 8 /o de chlorate), dans des recipients· en. töle\nnoire, ou dans des füts en bois a douves bien jointives, · revetus interieurement de papier resistant.\n417     (1) L'aniline (17°) sera emballee:\na) dans des tonneaux en metal ou en bois, ou\nb) jusqu'a 5 kg, egalement dans des recipients en verre ou estagnons en fer-blanc a fermeture\netanche, qui seront assujettis, avec interposition de matieres formant tampon, dans des caisses en\nbois solides et etanches, avec fermeture etanche.                          ·\n(2) Pour le transport en wagons-reservoirs, voir marg. 426.\n418     (1) Les matieres du 18°, absolument seches, seront renfermees dans des emballages · en bois ou en\nmetal qui peuvent etre -munis d'un dispositif permettant le degagement des gaz. Les matieres en grains\nfins peuvent aussi etre emballees dans des sacs.\n(2) Ces matieres peuvent aussi etre expediees en vrac par wagons complets [voir marg. 424 (4)].\n419    L'ethylene-imine et ses solutions aqueuses (19°) seront emballees dans des recipients en töle d'acier\nd'une epaisseur suffisante, qui seront fermes au moyen d'une bonde ou. d'un bouchon filetes, rendus\netanches tant au liquide qu·a la vapeur au moyen d'une garniture appropriee formant joint Les recipients\ndoivent resister a une pression interieure de 3 kg/cm!. Chaque recipient sera assujetti, avec interposition\nde matieres absorbantes formant tampon, dans un emballage protecteur metallique solide et etandle. Cet\nemballage protecteur doit ~tre ferme hermetiquement et sa fermeture doit etre garantie contre toute\nouverture intempestive. Le degre de remplissage ne doit pas depasser 0,67 kg par litre de capacite du\nrecipient. Un colis ne doit pas peser plus de 75 kg. Les colis pesant plus de 20 kg seront munis de\npoignees.\n3. Emballage en commun\n420     Parmi les matieres denommees au marg. 401 peuvent seulement ·etre reunies dans un meme colis\nsoit entre elles, soit avec des matieres ou objets appartenant a d'autres classes, soit egalement avec\nd'autres marchandises les matieres ci-dessous et sous -reserve des conditions ci-apres: .\na) entre elles: matieres groupees sous le _meme dliffre. Elles doivent, emballees comme. colis conforme-\nment aux prescriptions qui leur sont propres, etre reunies dans un emballage collecteur en bois ou\ndans un petit container;\nb) entre elles ou avec des matieres ou objets appartenant a d'autres classes - en tant que l'emballage\nen commun est egalement admis pour ceux-ci - ou avec d'autres marchandises:\n1 ° matieres du 3°: en quantite totale de 1 kg au plus, emballees dans des recipients en verre qui,\nassujettis, avec interposition de matieres formant tampori, dans un recipient metallique, seront\nreunis dans une caisse. collectrice en bois ou dans un petit container avec les autres marchan-\ndises,","•Nr. 3 -Tag der Ausgabe: Bonn, den 18. Februar 1956                         187\n(3) Das Versandstück mit zerbrechlichen Gefäßen darf nicht schwerer sein als 75 kg.\nDie Stoffe der Ziffer 10 müssen verpackt sein:                                                          411\na) in Gefäße aus Weißblech, oder\nb) in hölzerne Kisten mit Verstärkungsbändern, oder\nc) in hölzerne Fässer mit. Eisenreifen oder starken Holzreifen.\nBariumazid der Ziffer 11 muß in Pappbüchsen verpackt sein, welche die im Bariumazid enthaltene Flüs-    412\nsigkeit nicht durchlassen dürfen. Eine Büchse darf höchstens 500 g enthalten. Der Deckelverschluß muß\ndurch umgeklebtes Isolie'rband gegen Wasser gedidltet sein. Der freie Raum zwischen dem Bariumazid und\ndem Deckel muß, um jede Verschiebung des Inhaltes der Büchsen zu vermeiden, mit einem elastischen\nStoff ausgefüllt sein. Die Büchsen sind einzeln oder zu mehreren in einen hölzernen Versandbehälter ein-\nzubetten, der nicht mehr als 1 kg Bariumazid enthalten darf.\nBariumazid der Ziffer 12 und wässerige Bariumazidlösungen (Ziffer 12) müssen in Glasgefäße verpackt      413\nsein. Ein Gefäß darf höchstens 10 kg Bariumazid oder höchstens 20 1 Bariumazidlösung enthalten. Die\nGefäße sind einzeln in Kisten oder eiserne Vollmantelkörbe mit -Füllstoffen einzubetten, deren\nVolumen dem des Gefäßinhaltes mindestens gleichkommen muß. Wenn die Füllstoffe leicht entzündlich\nsind, so müssen sie bei Verwendung von Vollmantelkörben mit feuerhemmenden Stoffen so.- getränkt\nsein, daß sie bei Berührung mit einer Flamme nicht Feuer fangen.\n(1) Die Stoffe der Ziffern 13 und 14 müssen verpackt sein:                                              414\na) in Behälter aus Eisen oder Holz, oder\nb) in Säcke aus Jute oder Papier. Für Bleinitrat und Bleiazetat sind nur mit widerstandsfähigem\nKreppapier ausgelegte Hanfsäcke zulässig; das Kreppapier muß mit Bitumen geklebt sein.\n(2) Die Stoffe der Ziffer 14 dürfen auch in Gefaße aus Weiß- oder anderem Eisenblech verpackt sein.\n(3) Als Wagenladung dürfen die Stoffe der Ziffer 14 b) auch in loser Schüttung versandt werden [siehe\nRn. 424 (3)].\n(1) Phosphorzjnk der Ziffer 15 ist in Metallgefäße zu verpacken, die in Holzkisten einzusetzen sind.    415\n(2) Das Versandstück darf nicht schwerer sein als 75 kg.\nDie Stoffe der: Ziffer 16 müssen verpackt sein:                                                          416\na) Natriumazid in Gefäße aus Schwarzblech oder aus Weißblech;\nb) die chlorathaltigen Unkrautvertilgungsmittel (mit nicht mehr als 500/o Chlorat) in Gefäße aus\nSchwarzblech oder in Holzfässer aus festgefügten Dauben, die mit widerstandsfähigem Papier aus-\ngekleidet sind.\n(1) ·Anilin (Ziffer 17) muß verpackt sein:                                                              417\na) in Fässer aus Metall oder Holz, oder\nb) in Mengen bis zu 5 kg auch in dicht verschlossene Glasgefäße oder Weißblechkannen, die in\nstarke, dichte hölzerne Versandkisten mit dichtem Verschluß einzubetten sind.\n(2) Wegen Beförderung in Kesselwagen siehe Rn. 426.\n,\n(1) Die Stoffe der Ziffer 18 müssen völlig trocken in Behälter aus Holz oder Metall verpackt sein,      418\ndie mit einer Einrichtung für den Gasabzug versehen sein dürfen. Feinkörniges Material darf auch in\nSäcke ·verpackt ,sein.                                          ·\n(2) Als Wagenladung dürfen diese ·Stoffe auch in loser Schüttung versandt werden [siehe Rn. 424 (4)].\nÄthylenimin und sef;;:e wässerigen Lösungen (Ziffer 19) müssen _!.n Gefäße aus Stahlblech von aus-      419\nreichender Stärke verpackt sein, die mittels eingeschn~ubten Stopfens oder aufgeschraubter Kappe und\ngeeigneter Dichtungsringe oder Dichtungsscheiben gas- und flüssigkeitsdicht verschlossen sind. Die\nGefäße müssen einem inneren Druck von 3 kg/cm! standhalten. Jedes Gefäß muß unter Verwendung\nsaugfähiger Stoffe in einen festen, dichten Schutzbehälter aus Metall eingebettet sein. Der Schutzbehälter\nmuß dicht verschlossen, der Verschluß gegen unbeabsichtigtes .Lösen gesichert sein. Der Füllungsgrad darf\nhöchstens 0,67 kg je Liter Fassungsraum des Gefäßes betragen. Das Versandstück darf nicht schwerer\nsein als 75 kg. Versandstücke von mehr als 20 kg Gewicht müsse11> mit Handhaben versehen sein.\n3. Zusammenpackung\nVon den in Rn. 401 bezeichneten Stoffen dürfen nur die folgenden und nur unter den nachstehenden        420\nBedingungen miteinander, mit Stoffen oder Gegenständen der übrigen Klassen oder mit sonstigen Gütern\nzu einem Versandstück vereinigt werden:\na) miteinander: die in .der gleichen Ziffer genannten Stoffe. Sie müssen in der vorgeschriebenen Ver-\npackung in einem hölzernen Sammelbehälter oder einem Kleinbehälter (Kleincontainer) vereinigt\nwerden;        -\nb) miteinander, mit Stoffen oder Gegenständen· ·der übrigen Klassen - soweit die Zusammenpackung\nauch für diese gestattet ist - oder mit sonstigen Gütern:.       ·\n1. die Stoffe der Ziffer 3, in Gesamtmengen bis zu 1 kg, verpackt in Glasgefäße, die in ein Metall-\ngefäß eingebettet sein müssen, mit d.en andern Gütern in einem hölzernen Sammelbehälter oder\neinem Kleinbehälter (Kleincontainer};","188                                   Bundesgesetzblatt, Jahrgang· 1956, Teil II\n2° matieres des 6°, 7°, 15° et 16° en quantites totales de 5 kg au plus, reunion toutefois interdite\npour:\nles matieres des 15° et 16° avec des acides quels qu'ils soient;\nl'azoture de sodium (16°) avec aucun sel d'un metal autre que les metau.x alcalins ou\nalcalino-terreux,\nles desherbants chlorates (16°) avec les matieres des 1° a 4° de la ,classe III a et les matieres\ndu 17° de la classe IV a, ou avec le phosphore ordinaire (1 °) de la classe II, ou le soufre\n(2°) ou le phosphore amorphe (9°) de la classe III b.\nLes matieres, emballees comme colis conformement aux prescriptions qui leur sont propres,\nseront reunies dans un emballage collecteur en bois ou dans un petit container avec les autres\nmardlandises;\n3° matieres des 5°, 8° a 14° et 17°; reunion toutefqis interdite pour: ·\nles matieres des 8°, 11 ° et 12° avec des acides quels qu'ils soient;\nles matieres des 11° et 12° avec aucun sel d'un metal autre que_ les metaux alcalins ou\nalcalino-terreux.\nLes matieres, emballees comme colis conform~ment aux prescriptions qui leur sont propres,\nseront reunies dans un emballage collecteur en bois ou dans un petit container avec les autres\nmardlandises.     ·\n4. Inscriptions et etiquettes de danger sur les colis (voir A.ppendice V)\n421      (1) Tout colis renfermant des matieres des 1° a 13°, 14° a), 15° et 19° doit etre muni d'une etiquette\nconforme au modele N° 3. Si les matieres sont a l'etat liquide et sont renfermees dans des recipients\nfragiles places dans des caisses ou dans d'autres emballages d~ protection de fac;:on a n'etre pas visibles\nde l'exterieur, les colis seront en outre munis d'etiquettes ·confomi.es aux modeles Nos 1 et 8. Les\netiquettes du modele N° 1 ser·ont apposees en haut sur deux face!i\" laterales opposees, lorsqu'il s'agit\nde caisses ou d'une fac;:on equivalente lorsqu'il s'agit d'autres emballages.\n(2) Les etiquettes prescrites ä l'alinea (1) seront egalement apposees sur les colis dans lesquels\nles matieres des 1° ä 13°, 14° a), 15° et 19° sont emballees en commun avec d'autres matieres, objets\nou mardlandises conformement au marg. 420.\n· · (3) Pour les expeditions en wagons complets, l'apposition de l'etiquette N° 3 sur les colis n'est pas\nnecessaire (voir aussi marg. 428).\nB. Mode d'envoi, restrictions d'expedition\n422     L'ethylene-imine (19°) .n'est admise · en grande vitesse qu'en wagons complets..\nC. Mentions dans la lettre de voiture\n423      (1) La designation de la marchandise dans · 1a lettre de voiture doit etre coi:iforme a l'une des\ndenominations imprimees en caracteres italiques au marg. 401. Dans le cas ou les 3°, 5°b), 6°, 1°, 9° et\n14° a) ne contiennent pas le nom de la matiere, le nom commercial doit etre inscrit. La designation de\nla marchandise doit etre soulignee en rouge et suivie de l'indicati_on de Ja classe, du chiffre de l'enume-\nration, complete, Je cas echeant, par Ja Jettre, et du sigJe « RID » (par ex. IV a, 2° a), RID].\n(2) Pour l'acide cyanhydrique (1°) l'expediteur doit certifier dans la lettre de voiture: « La nature\nde Ja marchandise et J'emballage sont conformes awc prescriptions du RID».\n(3) Dans les lettres de voiture afferentes aux colis dans lesquels une matiere denommee au marg. 401\nest emballee. en commun avec d'autres matieres ou objets du RID ou avec d'autres mardlandises, les\nmentions relatives ä chacun de ces objets ou matieres doivent etre indiquees separement.\nD. Materiel-et engins de transport\n1. Conditions relatives aux wagons et au chargement\na. Pour les colis et pour les transports en vrac\n424     (1) Les wagons decouverts contenant de l'acide cyanhydrique (1°) seront bäches pendant Ies mois\nd'avril a octobre, a moins que Ies recipients ne soient emballes dans des caisses en bois.\n(2) Les substances arsenicales solides destinees a la protection des plantes (6°), emballees conforme-\nment au marg. 409 (2) c) et ·d) ou dans des caisses en carton•conformement au marg. 409 (1) c), et les\nniatieres du 10° seront · dlargees dans des wagons couverts. Les wagons ayant contenu des substances\narsenicales devront etre soigneusement nettoyes apres dechargement.                                      ·\n(3) Les matieres du t4°b), en vrac, seront dlargees dans des wagons decouverts bädles ou a\ncouvercle mobile.                          •\n(4) Les matieres du 18°:\na) emballees, seront chargees dans des wagons decouverts bädles;\nb) transportees en vrac par wagons complets, peuvent etre dlargees dans des wagons decouverts\nnon bäches.\n(5) L'ethylene-imine (19°) sera dlargee dans des wagons decouverts.\n(6) Les wagons dans lesquels ·des matieres des 14° b) et 18° ont ete transportees en vrac doivent etre\nlaves a grande eau apres dedlarge1:1ent.\n425     Les matieres des 1° a 13°, 15° et 19° seront tenues isolees des denrees alimentaires ou objets de\n<;;onsommation dans les wagons.\nb. Pour -les wagons-reservoirs\n426    • (1) Les liquides des 2°. 4°, 5° a) et 17° peuvent etre transportes en wagons-reservoirs construits\nä cet effet. Les wagons-reservoirs et leurs fermetures seront ·conformes a l'esprit des conditions generales\nd'emballage du marg. 402.\n-","•Nr. 3 -Tag der Ausgabe: Bonn, den 18. Februar 1956                            189\n2. die Stoffe der Ziffern 6, 7, 15 und 16 in Gesamtmengen bis zu 5 kg; die Vereinigung ist jedoch\nnicht zulässig:                              -\nvon Stoffen der Ziffern 15 und 16 mit irgendwelchen Säuren;\nvon Natriumazid (Ziffer 16) mit irgendwelchen anderen Salzen als den Salzen der Alkali- und\nErdalkalimetalle; .                                                                    .\nvon chlorathaltigen Unk:rautvertilgungsmitteln (Ziffer 16) mit den in der Klasse IIIa, Ziffern\n1 bis 4, und in der Klasse IVa, Ziffer 11, genannten Stoffen oder mit gewöhnlichem Phosphor der\nZiffer 1 der Klasse II oder mit Schwefel der Ziffer 2 oder mit rotem Phosphor (Ziffer 9) der\nKlasse III b.\nDie Stoffe müssen nach den für die einzelnen Versandstücke geltenden Vorschriften verpackt\nmit den anderen Gütern in einem hölzernen Sammelbehälter oder einem Kleinbehälter (Klein-\ncontainer) vereinigt werden;\n3. die Stoffe der Ziffern 5, 8 bis 14 und 11; die Vereinigung ist jedoch nicht zulässig:\nvon Stoffen der Ziffern 8, 11 und 12 mit irgendwelchen Säuren;\nvon Stoffen der Ziffern 11 und 12 mit irgendwelchen anderen Salzen als den Salzen der Alkali-.\nund Erdalkalimetalle.\nDie Stoffe müssen nach den für die einzelnezi Versandstücke geltenden Vorschriften verpackt mit\nden andern Gütern in einem hölzernen Sammelbehälter oder einem Kleinbehälter (Kleincontainer)\nvereinigt werden.\n4. Aufschriften und Gefahrzettel auf Versandstücken (siehe Anhang V)\n(1) Jedes Versandstück mit Stoffen der Ziffern 1 bis 13, 14a), 15 und 19 muß mit einem Zettel nach 421\nMuster 3 versehen sein. Sind die Stoffe flüssig und in zerbrechlichen Gefäßen enthalten, die in Kitten oder\nanderen Schutzbehältern derart eingesetzt sind, daß sie von außen nicht sichtbar sind, so müssen die\nVersandstücke außerdem mit Zetteln nach Muster 1 und 8 versehen sein. Die Zettel nach Muster 7\nmüssen, wenn eine Kiste· verwendet wird, oben an zwei gegenüberliegenden Seiten und bei anderen Ver-\npackungen in entsprechender Weise angebracht werden.                                         ·\n(2) Die in Abs. (!)·vorgesehenen Zettel sind auch äuf Versandstücken anzubringen, in welchen die Stoffe\nder Ziffern 1 bis 13, 14 a), 15 und 19 mit anderen Stoffen, Gegenständen oder Gütern nach Rn. 420 zu-\nsammengepackt sind.                                  '                                         ·\n(3) Als Wagenladung müssen die Versandstüdce nicht mit dem Zettel nach Muster 3 versehen sein •\n(siehe auch Rn. 428).\nB. Versandart, Abfertigungsbesduänkungen\nAethylenimin (Ziffer 19) darf als Eilgut· nur in Wagenladungen versandt werden.                           422\nC. Frachtbriefvermerke\n(1) Die Bezeichnung des Gutes im Frachtbrief muß gleich lauten wie eine der in Rn. 401 durch Kursiv-     423\nsdlrilt hervorgehobenen Benennungen. Wo in den Ziffern 3, Sb), 6, 1, 9 und 14a) der Stoffname nicht\nangegeben ist, muß die handelsübliche Benennung eingesetzt werden. Die Bezeichnung des Gutes ist rot\nzu unterstreidlen und durch die Angabe der Klasse, der Ziffer und gegebenenfalls des Budlstabens der\nStoffaufzählung und die Abkürzung „RJD• zu ergänzen [z.B. IV a, Ziffer 2 aJ, RJDJ.\n(2) Für Blausäure (Ziffer 1) muß der Absender im FradJ.tbrief besdJ.einigen: ,.Besdlaflenheit des Gutes\nund Verpackung entspredlen den Vorsdlriften des RJD•.                                               ,\n(3) Im FradJ.tbrief. zu Versandstücken, in denen ein Stoff der Rn. 401 mit andern Stoffen oder Gegen-\nständen des RID oder mit sonstigen Gütern zusammengepackt ist, müssen die Vermerke für jeden dieser\nStoffe und Gegenstände gesondert angebradit werden.\nD. Beförderungsmittel und technische Hilfsmittel\nl. Wagen- und Verladevorschriften\na. Für Versandstücke und bei Beförderung in loser Schüttung\n(1) In offenen Wagen muß Blausäure (Ziffer 1) in ·den Monaten April bis Oktober mit Wagendecken          424\ngeschützt werden, wenn die Gefäße nidit in hölzerne Kisten verpackt sind.\n(2) Die gemäß Rn. 409 (2) c) und d) oder in Pappschachteln gemäß Rr. 409 (1) c) verpackten festen arsen-\nhaltigen Pflanzenschutzmittel (Ziffer 6) und die Stoffe der Ziffer 10 sind in gedeckte Wagen zu. verladen.\nDie Wagen, in denen arsenhaltige Stoffe befördert wurden, müssen nadi der Entladung sorgfältig gereinigt\nwerden.\n(3} Die Stoffe der Ziffer 14 b) in loser SdJ.üttung sind in offene Wagen mit Decken oder in Klappdeckel-\nwagen zu verladen.\n(4) Die Stoffe der Ziffer 18:\na) müssen, wenn verpackt, in offene Wagen mit Decken verladen werden;\nb) dürfen, wenn als Wagenladung in loser SdJ.üttung versandt, auch in offene Wagen ohne Decken\nverladen werden.\n(5) Aethylenimin (Ziffer 19} ist in offene Wagen zu verladen.\n(6) Nach der Entladung müssen Wagen, in denen Stoffe der Ziffern 14 b) und 18 in loser Schüttung\nbefördert wurden, unter fließendem Wasser gewasdJ.en werden.                          ,\nDie Stoffe der Ziffern 1 bis 13, 15 und 19 sind in den Wagen getrennt von Nahrungs- und Genußmitteln     425\nzu lagern.\nb. Für Behälterwagen\n(1) Flüssigkeiten der Ziffern 2, 4, Sa) und 11 dürfen in für diese Stoffe bestimmte Kesselwagen be-      426\nfördert werden; die Gefäße und deren Verschlüsse müssen sinngemäß den allgemeinen Verpackungsvor-\nschriften der Rn. 402 entsprechen.","190                                    Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1956, Teil II\n_ (2) Les recipients pour les matieres du 2° ne doivent porter aucune ouverture (robinets, soupapes,\netc.) ä leur partie inferieure et, s'ils ne sont pas ä double paroi, n'avoir aucun joint_ rive. Les orifices\nseront hermetiq11ement fermes et la fermeture protegee au moyen · d'une chape metallique solidement\nfixee. Les recipients des wagons-reservoirs pour les matieres du 2° b) ne seront pas remplis au-delä\nde 93 1 /e de leur capacite et devront etre ä fermeture·hermetique.\n(3) Les recipients pour les matieres du 4° doivent etre en acier soude, d'une epaisseur telle que le\nproduit de cette epaisseur (en millimetres) par la resistance a la rupfure (en kg/mm%) de l'acier. utilise\nsoit au moins egal ä 760; leur construction doit etre telle ·qu·ils puissent etre soumis sans subir de fuite\nni de deformation permanente ä une epreuve hydraulique sous une pression effective de 20 kg/cm2 ;\nils ne doivent porter aucune soupape (robinets, etc.) a leur partie inferieure. Les orifices seront hermetique-\nment fermes et la fermeture protegee au nioyen d'une chape metallique solidement fixee. Ils doivent\netre entoures d\"un calorifuge de 10 cm d'epaisseur au moins, protege par une chemise en töle d'acier\nde 3 mm d'epaisseur au moins.                    .                .\n(4) Les wagons-reservoirs renfermant du sulfate dimethylique· [5° a)] ne seront remplis, ä 15° C, que\njusqu'ä 930/o de leur capacite.\n(5) Lors de la remise au transport, les wagons-reservoirs · ne doivent pas etre souilles exterieurement\npar des matieres veneneuses.\nc. Po ur I es p eti ts con tainers\n427       (1) A l'exception des colis fragiles, les colis renfermant des matieres rangees cians la presente classe\npeuvent etre transportes en petits containers.\n(2) Les matieres des 14° b) et 18° peuvent aussi etre renfennees sans emballage interieut dans de petits\ncontainers du type fenne a parois pleines; ceux-ci doivent etre laves a grande eau_ apres dechargement.\n. (3) L\"aniline (17°) peut aussi etre transportee dari.s de petits containers-citemes qui doivent repondre\naux conditions relatives aux recipients expedies comme colis et resister ä une pression d'epreuve de\n2 kg/cm 2• L'epreuve de pression est ä repeter tous les six ans. Les containers-citemes doivent porter en\ncaracteres clairs et durables la valeur de la pression d'epreuve, la date de la demiere epreuve subie et\nle poinc;on de !'expert qui a procede ä l'epreuve.                                                    ·\n. (4) Les interdictions de chargement en commun prevues au marg. 429 devront etre respectees ä\nl'interieur d'un petit container.\n2. Inscriptions et etiquettes de danger sur les wagons (voir Appendice V)\n428      Les wagons dans lesquels sont chargees des matieres des 1° ä 13°, 14° a), 15°- et 19° et, quand elles\nsont dlargees en vrac, du 14° b), porteront sur leur:s deux cötes une etiquette conforme au modele N° 3.\nE. Interdictions de chargement en commun\n429       (1) Les matieres du 4° et les composes du plomb des 14° a) et b) ne ·doivent pas etre charges en\ncommun dans le meme wagon avec de l'acide picrique (1° a)] de la classe Ia (marg. 21).\n(2) Les matieres des 11°, 12°, 15° et 16° ne doivent pas etre dlargees en commun dans le meme wagon\navec les acides du 3° de la classe lllc. (marg.371) ni avec les acides et objets des 1°, 5°, 7° et l'acide\nchloro-sulfonique (dllorhydrine sulfurique) du 8° de la classe V (marg. 501).\n(3) Les· desherbants chlorates (16°) ne doivent pas etre charges en commun dans le: meme wagon:\na) avec le phosphore ordinaire du 1° de la classe II (marg. 201}, lorsque son emballage exterieur-\nn'est pas constitue de recipients en metal;                     ·\nb) avec les matieres liquides inflammables des 1° ä 4° de la classe IIIa (marg. 301);\nc) ·avec le soufre du 2° et le phosphore rouge du 9° de la dasse illb (marg. 331).\n(4) L'aniline (17°) - excepte en quantites ne depassant pas 5 kg, eritballees conformement au marg. 417\n{1) b) - ne doit pas etre chargee en commun dans le meme wagon avec les matieres des 4° et 5°. de la\ncldsse Illc (marg. 371).\n430       Des lettres de voiture distinctes doiverit etre etablies pour les envois qui ne peuvent pas etre charges\nen commun dans le meme wagon· [art. 6, § 9, d), de la CIM}. ·\nF. Emballages vides. Autres prescriptions\n431       (1) Les sacs des 20° et 21° doivent etre _em~alles dans des caisses ou· dans des sacs impermeables et\nexcluant_tout tamisage.\n(2) Les autres recipients (y compris les recipients des wagons-reservoirs des 20° et 21 ° doivent etre\nbien fermes et presenter les memes garanties d'etandleite que s'ils etaient pleins. Les emballages a.\nl'exterieur desquels adherent des residus de leur precedent contenu sont exclus du traiisport.\n(3) Les caisses ou les sacs d'emballage renfermant des sacs du 20° ainsi que les emballages du 20°\nseront munis d'etiquettes conformes au modele No 3 (voir Appendice V).\n(4) Les objets du 20° seront tenus iscles des denrees alimentaires ou objets de consommation dans les\nwagons et dans les halles aux mard!.andises.\n(5) La designation de la mard!.andise dans la lettre de voiture doit etre conforme a. la denomination\nimprimee en caracteres italiques au marg. 401; elle doit etre soulignee en rouge et suivie de l'indication\nde Ja classe, du chifire de l'enumeration et du sigle « RID »_ (par ex. IVa, 20°, RID).\n432 · Les matieres des 1° a 13°, 15° et 19° seront tenues isolees des denrees alimentaires ou objets de con-\nsommation dans les halles aux mardlandises.\n433-449\n-","io Nr. 3-Tag der Ausgabe: Bonn, den 18. Februar 1956                                191\n(2) Die Gefäße für Stoffe der Ziffer 2 dürfen an den unteren Teilen keine Offnungen (Hähne, Ventile\nu. dgl.) und, wenn sie nicht doppelwandig sind, keine- Nietnähte haben. Die Offnungen müssen luftdicht\nverschlossen und der Verschluß muß durch eine gut gesicherte Metallkappe geschützt sein. Die Gefäße für\nStoffe der Ziffer 2b) dürfen höchstens zu 93 0/o ihres Fassungsraumes gefüllt werden und müssen luftdid:!.t\nverschlossen sein.                                                                                           ·\n(3) Die Gefäße für 'Stoffe der Ziffer 4 müssen aus gesd:!.weißtem Stahl hergestellt sein, wobei das Produkt\naus Wandstärke (in mm) und Zugfestigkeit (in kg/mm2) des verwendeten Stahles wenigstens 760 betragen\nmuß. Sie müssen so gebaut sein, daß sie ohne Ausflußgefahr oder dauernde Verformung einer Flüssig-\nkeitsdruckprobe von 20 kg/cm2 ausgesetzt werden können. Sie dürfen an den unteren Teilen keine Sicher-\nheitsventile (Hähne u. dgl.) haben. Die Offnungen' müssen luftdicht verschlossen und der Verschluß muß\ndurch· eine gu; gesid:!.erte Metallkappe geschützt sein. Sie müssen mit einer wärmeisolierenden Schutz-\nvorrichtung von mindestens 10 cm Dicke umgeben sein, die mit einem Stahlblechüberzug von mindestens\n3 mm Dicke gesd:!.ützt werden muß.\n(4) Die Kesselwagen mit Dimethylsulfat [Ziffer 5 a)J dürfen bei 15° C nur bis zu 930/o ihres Fassungs-\nraumes gefüllt werden.\n(5) Bei der Aufgabe zur Beförderung dürfen den Kesselwagen außen keine giftigen Stoffe anhaften.\nc. Für Kleinbehälter (Kleincontainer)\n(1) Mit Ausnahme von zerbred:!.lid:!.en Versandstüdcen dürfen Versandstücke mit den in diese Klasse ein-     427\ngereihten Stoffen in Kleinbehältern (Kleincontainern) befördert werden.\n(2) Die Stoffe der Ziffern 14 b) und 18 dürfen auch ohne Innenpackung in vollwandigen, gesd:!.lossenen\nKleinbehältern (Kleincontainern) enthalten sein; diese müssen nad:!. der Entladung unter fließendem Wasser\ngewasd:!.en werden. .                                                   ·\n(3) Anilin (Ziffer 17) darf auch in kleinen Flüssigkeitsbehältern (Flüssigkeitscontainern) befördert\nwerden, die den Gefäßvorschriften für Versandstücke entspred:!.en und einem Prüfdruck von 2 kg/cm1\naushalten müssen. Die Druckprobe ist alle sedls Jahre zu wiederholen. Auf den Flüssigkeitsbehältern\nmüssen deutlid:!. und dauerhaft die Höhe des Prüfdruckes, der Tag der letzten Prüfung und der Stempel\ndes Sad:!.verständigen, der die Prüfung vorgenommen hat, vermerkt sein.\n(4) Die in Rn. 429 vorgesehenen Zusammenladeverbote gelten auch für den Inhalt der Kleinbehälter\n(Kleinc(?ntainer).                                            ·\nj\n2. Aufschriften und Gefahrzettel an den Wagen (siehe Anhang V)\nBei Beförderung von Stoffen der Ziffern 1 bis 13, 14a). 15 und 19 sowie von in loser Sd:!.üttung auf-        428\ngegebenen Stoffen der Ziffer 14 b) müssen auf beiden Seiten der Wagen Zettel nach Muster 3 angebrad:!.t\nwerden.\nE. Zusammenladeverbote\n(1) Die Stoffe der Ziffer 4 und die Bleiverbindungen der Ziffern 14 a) und b) dürfen nicht mit. Pikrin-      429\nsäure der Ziffer 7 a) der Klasse I a (Rn. 21) zusammen in einen Wagen verladen werden.\n(2) Die Stoffe der Ziffern 11, 12, 15 und 16 dürfen weder mit den Säuren der Ziffer 3 der Klasse IIIc\n(Rn. 371) noch mit den Säuren und Gegenständen der Ziffern 1, 5 und 7 und Chlorsulfonsäure der Ziffer 8\nder Klasse· V (Rn. 501) zusammen in einen Wagen verladen werden.                       ·\n(3) Chlorathaltige Unkrautvertilgungsmittel (Ziffer 16) dürfen nicht zusammen in einen Wagen verladen\nwerden:\na} mit gewöhnlichem Phosphor der Ziffer 1 der Klasse II (Rn. 201), sofern seine Außenpackung nicht\naus Metallgefäßen besteht;           .                            ·\nb) mit entzündbaren flüssigen Sto.ffen der Ziffern 1 bis 4 der Klass~ lila (Rn. 301);\nc) mit Schwefel der Ziffer 2 und mit rotem Phosphor der Ziffer 9 der Klasse IIIb (Rn,331).\n· (4) Anilin (Ziffer 17) - ausgenommen in Mengen bis zu 5 kg, gemäß Rn. 417 (1) b) verpackt - darf\nnicht mit den Stoffen der Ziffern 4 und 5 der Klasse III c (Rn. 371) zusammen in einen Wagen verladen\nwerden.                                           ·           ·       '\nFür Sendungen, die nicht mit anderen zusammen in einen Wagen verladen werden dürfen, müssen                  430\nbesondere Frachtbriefe ausgestellt werden [CIM Art. 6 § 9 d)].\nF. Entleerte Behälter. Sonstige Vorschriften\n(1) Die Säcke der Ziffern 20 und 21 müssen in Kisten oder in wasserdichte Säcke verpackt sein; die jedes     431\nAusrinnen des Inhalts verhindern.                                                                      ·\n(2) Die anderen Behälter (einschließlich Kesselwag_engefäße) der Ziffern 20 und 21 müssen gut ver-\nschlossen und ebenso undurchlässig sein wie in gefülltem Zustand. Wenn ihnen außen Rückstände des\nfrüheren Inhalts anhaften, sind sie von der Beförderung ausgeschlossen.\n(3) Die Kisten und Packsäcke mit Säcken der Ziffer · 20 sowie die Behälter der Ziffer ·20 müssen mit\nZetteln nach Muster 3 versehen sein (siehe Anhang V).\n(4) Die Gegenstände der Ziffer 20 sind in den Wagen und den Gütersdmppen (Magazinen) getrennt von\nNahrungs- und Genußmitteln zu lagern.\n(5) Die Bezeichnung des Gutes im Frachtbrief muß gleich lauten wie die in Rn. 401 durch Kursivsd:zrift\nhervorgehobene Benennung; sie ist rot zu unterstreid:zen und durch die Angabe der Klasse, der. Ziffer der\nStoffaufzählung und die Abkürzung .RID\" zu ergänzen (z.B. IVa, Ziffer 20, RID).\nDie Stoffe der Ziffern 1 bis 13, 15 und 19 sind in den Gütersdluppen (Magazinen) getrennt von Nah-            432\nrungs- und Genußmitteln zu lagern.\n433-449","192                                        Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1956, Teil II\nClasse IV b. Matieres radioactives\n1. Enumeration des m.atieres\n450      Parmi les matieres visees par le titre de la classe IVb, celles qui sont enumerees au ·marg. 451 sont\nsoum.ises aux conditions prevues aux marg. 452 a 470 et sont des lors des matieres du RID.\n451  Groupe A. Matteres emettant des rayons gamma ou des neutrons (matieres radioactives, Groupe A):\n1° Les matieres radioactives pulverulentes ou en cristaux.                         ·\n2° Les matieres radioactives sous forme solide non effritables.\n3° Les matieres radioactives liquides.\n4° Les matieres radioactives gazeuses.\nPour 1° a 4°, voir aussi marg. 451 ~ sous a), b) et c).\nGroupe B. Matieres emettant des rayons alpha, ou des rayons beta, a l'exclusion des rayons gamma ou\ndes neutrons (matieres radioactives, Graupe B):\n5° Les matieres radioactives pulverulentes ou en' cristaux.\n6° Les matieres radioactives sous forme solide non effritables.\n6\n7 Les matieres. radioactives liquides.\n8° Les matieres radioactives gazeuses.\nPour 5° a 8°, voir aussi marg. 451 a sous a), b) et c).\n451 a      Ne sont pas soumis aux conditions de transport du RID les matieres et objets remis au transport con-\nformement aux dispositions cicapres:\na) les matieres des groupes A et B lorsque la quantite de matiere radioactive rerifermee dans le colis\nne depasse pas 1 millicurie, que le .colis est suffisamment robuste pour ne pas laisser echapper son\ncontenu, meme s'il vient a etre gravement endommage, et que le rayonnement sur une quelconque\n_ de ses faces ne depasse pas_ 10 milliroentgens par 24 heures 1\nb) les objets comportant une application de peinture · lumineuse radioactive (comme par ex. les cadrans\nd'horloge ou les appareils indicateurs destines a des tableaux de bord d'avion), a condition que ces\nobjets soient solidement emballes et que le rayonnement sur une quelconque des faces du colis ne\ndepasse pas 10 millir.oentgens par 24 heures 1                                                              ·    .\nc) les chargements complets, soit en vrac, soit en sacs ou en d'autres emballages, de roches, de minerais,\nde scories ou de residus de traitement, dont la radioactivite est suffisamment faible pour qu'a 1 metre\ndes parois du wagon le rayonnement emis ne depasse pas 10 milliroentgens ~ar J:\\eure.\n2. Conditions de transport\n(Les prescriptions relatives aux emballages vides sont reunis sous F)\nA. Colis\n1. Condi tions generales d 'em ballage\n452     (1) L'emballage doit consister en une · serie d'enveloppes placees a l'interieur les unes des autres, assu-\njetties de fac;:on a ne pas pouvoir se deplacer les unes par rapport aux autres. et telles que l'intensite du\nrayonnement s'echappant du colis satisfasse aux conditions suivantes:\na) pour les matieres du groupe A qui n'emettent pas de neutrons, l'intensite du rayonnement au\ncontact d'une face quelconque ne doit pas depasser 200 milliroentgens par heure, et a 1 metre\nd'une face quelconque de l'emballage, elle ne doit pas depasser 10 Inilliroentgens par heure;\nb) pour les matieres du groupe A qui emettent des neutrons (avec ou sans rayonnement gamma),\nl'intensite du rayonnement total .ne doit pas depasser 200 millirems par heure au contact d'une face\nquelconque, ni 10 millirems par heure a 1 metre d'une face quelconque de l'emballage;\nNota. L'efficacite biologique relative des. neutrons rapides par rapport aux rayons gamma est prise egale a   10.\nc) pour les matieres du groupe B, il ~e doit y avoir aucune fuite de rayonnements corpusculaires\nhors de l'emballage, et l'intensite dU rayonnement secondaire a la surface du colis ne doit pas\ndepasser 10 milliroentgens par 24 heures.\n(2) Les emballages interieurs seroni fermes et -amenages ·de maniere a empecher ·toute deperdition du\ncontenu, meme si les colis viennent a etre gravement endommages.\n/\nLes matieres dont sont constitues les recipients les plus. interieurs et leurs fermetures ne doivent pas\netre attaquees par le contenu, ni former avec celui.:'ci de· combinaisons nocives ou dangereuses. •\nLes emballages exterieurs doivent, en toutes leurs parties, etre solides et forts de maniere a exclure\ntout relachement en cours de route et ä repondre aux exigences normales du transport.\n(3) Un colis ne doit pas contenir plus de 2000 millicuries de mattere radioactive. Les colis renfermant\nc;J.es matieres des 2° et 6° peuvent cep!':lndant contenir jusqu'a 10000 millicuries de matieres radioactives.\n(4) La dimension la plus reduite de tout emballage exterieur pour les matieres radioactives ne doit pas\netre inferieure a 10 cm.\n· Les colis dont le poids depasse 5 kg doivent etre munis de poignees.\n(5) Lors de la remise au trimsport, les colis ne doivent etre contamines sur leu:i; surface exterieure par\naucune trace de matiere radioactive.\n2. Emballage des matieres isolees\n· 453     Les matieres du 1° ·doivent etre logees dans un recipient etanche qui sera contenu dans une gaine\nmetallique avec, eventuellement, une enveloppe en plomb formant ecran; le tout doit etre cale dans un\nemballage exterieur solide,\n-",";, Nr. 3 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 18. Februar 1956                                         193\nKlasse IV b. Radioaktive Stoffe\n1. Stoffaufzählung\nVon den unter den Begriff der Klasse IVb fallenden Stoffen sind die in Rn. 45t genannten den in den· 450\nRn. 452 bis 470 enthaltenen Bedingungen unterworfen und somit Stoffe des RID.\nGruppe A. Radioaktive Stoffe, die Gammastrahlen oder Neutronen abgeben (Radioaktive Sioffe, Gruppe A):                      451\n1. Radioaktive Stoffe, pulverförmig oder in Kristallen.\n2. Radioaktive Stoffe, in festem; nicht zerstäubendem Zustande.\n3. Radioaktive Stoffe, flüssig.\n4. _Radioaktive Stoffe, gasförmig.\nZu Ziffern 1 bis 4 siehe auch Rn. 4$1 a unter a), b) und c).\nGruppe B. Radioaktive Stoffe, die Alphastrahlen oder Betastrahlen.. ab~r keine Gammastrahlen oder\nNeutronen abgeben (Radioaktive Stoffe, Gruppe B):\n5. Radioaktive Stoffe, pulverförmig oder in Kristallen.\n6: Radioaktive Stoffe, in festem, nicht zerstäubendem Zustande.\n7. Radioaktive Stoffe, flüssig.\n8. Radioaktive Stoffe, gasförmig.\nZu Ziffern 5 bis 8 siehe auch Rn. 451 a unter a), b) und c}.\nStoffe, die unter den nachstehenden Bedingungen zur Beförderung aufgegeben werden, sind den Beför- · 451 a\nderungsvorschriften des RID nicht unterstellt:\na) Stoffe der Gruppen A und B, wenn die Menge der in den Versandstücken enthaltenen· radioaktiven\nStoff,e 1 Millicurie nicht übersteigt, die Versandstücke so stark sind, daß auch bei schwerer Beschä-\ndigung vom Inhalt nichts nach außen gelangen kann, und die Strahlung auf keiner Seite an der\nOberfläche 10 Milliroentgen in 24 Stunden übersteigt;\nb) Gegenstände mit einem Ub~rzug von radioaktiven Leuchtfarben (wie z.B. Zifferblätter _von Uhren\noder Apparate an Schaltbrettern von Flugzeugen), unter der Bedingung, daß diese Gegenstände. fest\nverpackt sind und daß die Strahlung auf keiner Seite an der Oberfläche 10 Milliroentgen in\n24 Stunden übersteigt;\nc) Gesteine, Erze, Schlacken und Rückstände aus der Aufbereitung als Wagenladungen in loser. Schüttung,·\nin Säcken oder in anderer Verpackung, wenn ihre Radioaktivität so schwach ist, daß die Strahlung\nin 1 m Entfernung vom Wagen 10 Mill:roentgen je Stunde nicht übersteigt.\n2. Beförderungsvorsdtriften\n.                      ~\n(Die Vorschriften für entleerte Behälter sind im Abschnitt F zusammengefaßt)\nA. Versandstücke\n1. Allgemeine Verpackungsvorschriften\n(1). Die Verpackung muß aus einer Reihe von Behältern bestehen,'die derart ineinander eingesetzt sind,                   452\ndaß sich der eine im anderen nicht bewegen kann und daß die Intensität der aus einem Versandstück\nherausdringenden ·strahlung folgenden Bedingungen entspricht:\na) bei den Stoffen. der Gruppe A, die keine Neutronen abgeben, darf sie an der Oberfläche 200 Milli•\nroentgen je Stunde ·nicht übersteigen und in 1 m Entfernung von der Außenseite der Verpackung\nnicht höher sein als 10 Milliroentgen je Stunde;                                                           ·\nb) bei den Stoffen der Gruppe A, d~ Neutronen (mit oder ohne Gammastrahlen) abgeben, darf die\ntotale Strahlungsintensität an der Oberfläche 200 Millirem je Stunde nicht übersteigen und in 1 m\nEntfernung von der Außenseite der Verpackung nicht höher sein als 10 Millirem je Stunde;\nBem. Es wurde angenommen, daß die relative biologische Wirkung der schnellen Neutronen sich· zu derjenigen der\nGammastrahlen wie 10 zu 1 verhält.\nc} bei den Stoff~n der Gruppe B dürfen keine Korpuskularstrahlen aus der ·Verpackung heraus-\ndringen, und die sekundäre Strahlungsintensität darf auf keiner Außenseite der Verpackung\n10 Milliroentgen in 24 Stunden übersteigen.\n(2) Die Innenpackungen müssen so verschlossen und so beschaffen sein, daß vom Inhalt nichts nach\naußen gelangen kann, selbst wenn sie star}c beschädigt werden.\nDer Wer)fstoff der i~ersten Packung· und ihrer Verschlüsse darf vom· Inhalt nicht angegriffen werden\nund keine schädlichen oder gefährlichen Verbindungen mit ihm eingehen.\nDie Außenpackungen müssen in allen Teilen so fest und· stark sein, daß sie sich unterwegs nicht lockern\nund der üblichen Beanspruchung während der Beförderung standhalten.\n(3) 'Jed~s Versandstück darf höchstens 2000 Millicurie radioaktiver Stoffe enthalten. Versandstücke mit\nStoffen der Z-iffern 2 und 6 dürfen jedoch bis zu 10 000 Millicurie radioaktiver Stoffe enthalten.\n(4) Die Maße der Außenpackung für radioaktive Stoffe dürfen in keiner Richtung 10 cm unterschreiten.\nVersandstücke, de.ren Gewicht 5 kg übersteigt, müssen mit Handhaben versehen sein. .\n(5) Bei der Aufgabe zur Beförderung dürfen die Versandstücke außen keine Spuren radioaktiver Stoffe\naufweisen.\n2. Verpackung der einzelnen Stoffe\nDie Stoffe der Ziffer 1 müssen in dichte Gefäße verpackt sein, die einzeln in einem Metallbehälter und                  453\ndamit gegebenenfalls .in einen abschirmenden Bleibehälter einzusetzen sind: Das Ganze ist in eine feste\näußere Verpackung einzusetzen.\n'\n· -~-\n. ';\n1","1.94                                 Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1956, Teil II\n454      Les matieres du 2° seront maintenues dans un dispositif protecteur entoure eventuellement d'une en-\nveloppe en plomb f<J5mant ecran; le tout doit etre cale dans un emballage exterieur solide.\n455      Les matieres du 3° doivent etre logees dans un recipient etanche, qui sera entoure d'une gaine de\nmatiere absorbante (teile que de la sciure ou une etoffe) en quantite capable d'absorber 1a totalite du\nliquide; cet ensemble sera place dans une boite metallique a fermeture etanche {par ex. boite fermee\npar brasage), avec eventuellement un recipient en plomb formant ecran. Le tout doit etre cale dans\nun emballage exterieur solide. .            -\n456      Les matieres du 4° doivent etre a l'interieur de deux enveloppes etanches, dont l'une, qui sera metallique,\ndoit demeurer etanche si elle subit un choc violent_ ou une deformation. Entre ces deux enveloppes, on\nlogera une quantite suffisante d'une matiere formant tampon; ces enveloppes, apres avoir ete eventuelle-\nment entourees d'un recipient en piomb formant ecran, devront etre calees dans un emballage exterieur\nsolide.\n457      Les matieres du 5° seront logees dans un recipient etanche, mis dans une gaine metallique; le tout sera\nplace, avec interposition .de matiere de calage, dans un emballage robuste.\n458      Les matieres du 6° seront logees dans un recipient protecteur place, avec interposition de matiere de\ncalage, dans un emballage robuste.                                                                          ·\n459      Les matieres d:u 7° doivent etre -logees dans un recipient etanche, qui sera entoure d'une gaine de\nmatiere absorbante (telle que de la sciure ou une etoffe) en quantite capable d'absorber la totalite du\nliquide; cet ensemble sera renferme dans une boite metallique etanche (par ex. boite fermee par bras<?-ge),\net le tout sera place dans un emballage robuste. .\n460      Les matieres du 8° doivent etre a l'interieur de deux enveloppes etanches, dont rune, qui 'sera metallique,\ndoit demeurer etanche si elle subit un choc violent ou une deformation. Entre ces dem: enveloppes on logera\nune quantite suffisante d·une matiere formant tampon. Le tout sera place dans un emballage robuste.\n3. Emballage en commun\n461      Un colis de matieres radioactives ne doit renfermer aucune autre marchandise,        a rexception possible\nd'instruments ou d'appareils en rapport avec l'utilisation de ces matieres.\n4. In:scriptions et etiquettes de d·ange-r sui- les colis (voir Appendice V)\n462      Tout colis renfermant des matieres des 1° a S0 doit etre muni d'etiquettes conformes au modele N° 5 qui\nseront apposees sur dem: faces laterales opposees. Si les matieres sont a l'etat liquide et sont contenues\ndans des recipients fragiles, les colis seront en outre munis d'etiquettes conformes aux modeles N°• 7 et.S.\nLes etiquettes du modele· No 1 seront appos~s en haut sur deux faces laterales oppqsees lorsqu'il s'agit\nde caisses ou d'une facon equivalente lorsqu'il· s·agit d'autres emballages.                ·\nB. Mode d'envoi, restrictions d'expedition\n463      (1) Une expedition de matieres radioactives ne doit pas comprendre plus_ de 4 c6Iis renfermant des\nmatieres du groupe A.\n(2) Les matieres des 1° a s0 peuvent etre expediees egalement en colis express; dans ce cas, un colis\nne doit pas peser plus de 50 kg.\nC. Mentions dans la lettre de voiture\n464      La designation de la marchandise dans .Ia lettre de voiture doit etre c Matieres radioactives, Groupe A\n(ou Groupe B)»; elle sera soulignee en rouge et suivie de l\"indication de Ja nature exac!e de _l'element\nou des elements emetteurs de rayonnement ainsi que de l'indication de Ja classe, du c:hilfre de l'enume-\nration et du sigle « RID » (par ex. IV b, 2°, RID). Cette designation sera suivie de la mention « L·emballage\nest coniorme aux prescriptions du RID ».\nD. Materiel et engins de transport\n1. Conditions relatives aux wagons et au chargement\n465      (1) Les matieres de la classe IVb seront chai-gees dans des wagons couverts.\n(2) En dehors des manutentions necessaires au_ service; le personnel du chemin de fer devra se tenir -\nä 2 metres au moins de tout colis de matieres radioactives.\n(3) Les colis de matieres radioactives charges dans un ineme w9gon doivent etre. rassembles et places de\npreference vers une extremite du wagon; un colis renfermant des matieres radioactiv~ devra etre diarge\na 5 m au moins, un groupe de colis de ces matieres, a 10 m au moins des colis renfermant des objets\nde la classe VII, 2°.                                                  -                .\n(4) On ne doit pas charger d~ns un meme wagon plus de 4 colis de matieres radioactives du groupe A.\n2. Inscriptions et etiquettes de danger sur les wagons (voir Appendice V)\n466      Les wagons dans lesquels sont chargees des matieres des 1° a 8° porteront sur leurs deux cötes une\netique~te conforme au modele N° 5. ·\nE. Interdictions de dlargement en commun\n467 ·    Les matieres radioactives des groupes A et B ne doivent pas etre chargees en commun dans le meme\nwagon:\na) avec des matieres explosibles de la classe I a (marg. 21};\nb) avec des objets charges· en matieres explosibles de la classe Ib (marg. 61);\nc) avec des inflammateurs, pieces d'artifice et marchandises similaires de la classe Ic (marg. 101);","• Nr. 3-Tag der Ausgabe: Bonn, den 18.Februar 1956                                195\n'\nDie Stoffe der Ziffer 2 müssen in schützende Behälter verpackt sein, die gegebenenfalls einzeln in einen 454\nabschirmenden Bleibehälter einzusetzen sind. Das Ganze -ist in eine feste äußere Verpackung einzusetzen.\nDie Stoffe der Ziffer 3 müssen in dichte Gefäße eingefüllt sein, die mit einer für das Aufsaugen der 455\ngesamten im Gefäß vorhandenen Flüssigkeit ausreichenden Menge von Saugstoffen (z.B. Sägemehl oder\nGewebe) in Metallbüdisen mit dichtem Verschluß (z.B. verlötete Büchsen) einzubetten sind. Jede Metall-·\nbüchse ist gegebenenfalls in einen abschirmenden Bleibehälter einzusetzen. Das Ganze ist in eine feste\näußere Verpackung- einzusetzen.\nDie Stoffe der Ziffer 4 müssen in dichte Gefäße eingefüllt sein, die einzeln mit einer genügenden Menge . 456\nFüllstoff in ein zweites dichtes Gefäß einzubetten sind. Ein~ dieser Gefäße muß ein Metallgefäß sein,\ndas auch bei heftigen Stößen und Verformungen did!.t bleibt. Diese Gefäße sind· gegebenenfalls in einen-\nabschirmenden Bleibehälter einzusetzen. Das Ganze ist in eine feste äußere Verpackung einzusetzen.\nDie Stoffe der Ziff~r 5 müssen in dichte Gefäße verpackt sein, die einzeln in einen Meianbehälter         457\neinzusetzen sind. Das Ganze ist so in eine feste Verpackung. einzusetzen, daß es sich nicht bewegen kann.\nDie Stoffe der Ziffer 6 müssen in schützende Behälter verpackt sein. die einzeln so in eine feste Ver-    458\ni:iackung einzusetzen sind, daß sie sich nicht bewegen können.\nDie Stoffe der Ziffer 7 müssen in dichte Gefäße eingefüllt .sein, die mit .einer für das Aufsaugen der    459\ngesamten im Gefäß vorhandenen .Flüssigkeit ausreich~den Menge von Saugstoffen (z. B. Sägemehl oder\nGewebe) in dichte Metalfäüchsen (z. B. verlötete Büchsen) einzubetten sind. Das Ganze ist in eine feste\nVerpackung einzusetzen.                       · .\nDie Stoffe der Ziffer 8 müssen in dichte Gefäße eingefüllt sein, die einzeln mit einer genügenden Menge   460\nFüllstoff in ein zweites dichtes Gefäß einzubetten sind. Eines dieser Gefäße muß ein Metallgefäß sein,\ndas. auch bei heftigen Stößen und Verformungen dicht bleibt. Das Ganze ist in eine feste Verpackung\neinzusetzen.\n3. Zusammenpac~ung\nEin Versandstück mit radioaktiven Stoffen dar( außer Geräten und Instrumenten, die zur Verwendung         461\nim Zusammenhang mit den radioaktiven Stoffen bestimmt sind, kein anderes Gut enthalten.\n4. Aufschriften und Gefahrzettel aufVersandstücken (siehe Anhang V)\nJedes Versandstück mit Stoffen der Ziffern 1 bis 8 muß mit Zetteln nach Muster 5 versehen sein, die       462\nan zwei gegenüberliegenden Seiten anzubringen _sind. Sind die Stoffe flüssig und in zerbrechlichen Ge-\nfäßen enthalten, so müssen die Versandstücke außerdem mit Zetteln na.ch Muster 7 und 8 versehen sein.\nDie Zettel nach Muster 7 müssen, wenn eine Kiste verwendet wird, oben an zwei gegenüberliegenden\nSeiten und bei anderen Verpackungen in entsprechender Weise angebracht werden.\nB. Versandart, Abfertigungsbeschränkungen\n(1) Eiile Sendung von radioaktiven Stoffen darf nicht mehr als 4 Versandstücke mit Stoffen der Gruppe A  463\numfassen.                                                          ·\n(2) Die Stoffe der Ziffern 1 bis 8 dürfen auch als Expreßgut versand_t werden; in diesem Fall darf· das\nVersandstück nicht schwerer sein als 50 kg.\nC. Fradltbri.efvermerke\nDie Bezeichnung des Gutes im Frachtbrief muß lauten: .Radioaktiver Stoff, Gruppe A (oder Gruppe B);      464\nsie ist rot zu unterstreichen und durch die genaue ·Angabe der Art des Elementes oder der Elemente, von\ndenen die Strahlung ausgeht, sowie die Angabe der Klasse, der Zifler der Stoffaufzählung und die Ab-\nkürzung .RJD• zu ergänzen (z.B. IV b, Ziffer 2, RID). Diese Bezeichnung muß von folgendem Vermerk\nbegleitet sein: .Die Verpackung entspricht den V_orschrilten des RJD•.\nD. Beförderungsmlftel und· technische Hilfsmittel\n1. Wagen- und Verladevorschriften\n(1) Die Stoffe der Klasse IVb sind in gedeckte Wagen zu verladen.                                        465\n(2) Das Eisenbahnpersonal hat sich mindestens 2 m von jedem Versandstück mit radioaktiven Stoffen·\nfernzuhalten, sofern nicht notwendige dien,stlich~ Verrichtungen_ ein Näherkommen erforderlich machen.\n(3) Die zusammen ·in einen Wagen verladenen Versandstücke mit radioaktiven Stoffen müssen beiein-\nander stehen und sind vorzugsweise an den Stirnwänden des Wagens unterzubringen; ein Versandstück\nmit radioaktiven Stoffen muß mindestens 5 m und eine Gruppe von Versandstücken mit sofchen Sto.ffen\nmindestens 10 m entfernt von Gegenständen der Klasse· VII, Ziffer 2 gelagert werden.\n(4) In einen Wagen dürfen nicht mehr als 4 Versandstücke niit radioaktiven Stoffen der Gruppe A\nzusammen verladen werden.\n2. Aufschriften und Gefahrzettel an den Wagen (siehe Anhang V)\nBei Beförderung von Stoffen der Ziffern 1 bis 8 müssen auf beiden Seiten der Wagen Zettel nach           466\nMuster 5 angebracht werden.\nE. Zusammenladeverbote\nRadioaktive Stoffe der Gruppen A und B dürfen nicht zusammen in einen Wagen 'verladen werden:            467\na) mit explosiven Stoffen der Klasse I a (Rn. 21);\nb) mit explosiven Stoffen geladenen Gegenständen der Klasse II? (Rn. 61);\nc) mit Zündwaren, Feuerwerkskörpern und ähnlichen Gütern der Klasse Ic (Rn. 101);","196                                         Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1956, Teil II\nd) avec des gaz comprimes, liquefies ou dissous sous pressioI). .de la classe I d (marg. 131); toutefois, les\nmatieres radioactives, expediees en colis express, peuvent etre chargees en commun dans le meme\nwagon avec l'oxygene comprime; les melanges d\"oxygene et d\"anhydride carbonique, le protoxyde\nd'azote, le cyclopropane. et le chlorure d'ethyle;                                                      ·\ne) avec. des matieres qui, au contact de-l'eau, degagent des gaz inflammables, de la classe I e (marg. 181);\nf) avec des matieres sujettes ä l'inflammation spontanee de la cla:sse II (lllJl.rg. 201);\ng) avec des matieres liquides inflammables de la classe III a (marg. 301);\nh) avec des matieres solides inflammables de la classe III b (marg. 331);\ni) avec des matieres comburantes de la classe III c (marg. 371);\nk) avec des maÜeres _corrosives de la <;lasse V (marg. 501).\n468.     Des lettres de voiture distinctes doivent etre etablies pour les envois qui ne peuvent pas etre charges\nen commun dans le meme wagon [art. 6, § 9, d), de la CIM].\n,          F. Emballages vides. Autres prescriptions\n469     Les emballages vides ayant renferme des matieres radioactives doivent etre exempts de contaminatioii\nradioactiye externe.\n470      Les colis renfermant des matieres radioactives devront toujours etre a 10 m au moins des colis ren-\nfermant des objets de la classe VII, 2°, dans les halles aux marchandises, les gares et sur les quais. Par\nailleurs, ils ne devront pas etre charges en commun avec des objets de la classe VII, 2°, dans· un meme\nchariot de manutention.\n411-:499\nClasse V. Matieres corrosives\nt. Enumeration des matieres\n500      Parmi .!es matieres visees par le titre de la classe V, celles qui sont enumerees au marg. 501 sont soumises\naux conditions prevues aux marg. 501 ä 522 et sont des lors des matieres du RID.                                           ·\n501     1° a) L'acide sulfurique, l'acide sulfurique fumant (acide slilfurique renfermant de l'anhydride, oleum,\nhuile de vitriol, crcide sulfurique de Nordhausen).\nb) Les accumulateurs electriques remplis d'acide sulfurique; les boues de plomb contenant de J'acide\nsulfurique provenant d'accumulateurs ou de chambres de plomb.\nc) Les residus acides de J'epuration des huiles minerales (Säureharz).\nd) L'acide sulfurique residuaire provenant de la fabrication de la nitroglycerine, completement deni-\ntrifie.                                                          .\nNota. Incompletement denitrifie, !' acide sulfurique residuaire provenant de Ja labrication de Ja nitroglycerine n'est\npas admis au transport.\ne) L'acide nitrique:\n1. ne titrant pas plus de 700/o d'acide absolu (HNOs);\n2. titrant plus de 700/o d'acide absolu (HNOa).\nf) Les melanges sulfonitriques:\n1. ne renfermant pas plus de 300/o d'acide nitrique absolu (HNOa);\n2. renfermant plus. de 30G/o d'acide nitrique absolu (HNOs).\ng) L'acide chlorhydrique ou muriatique, les meJanges d'acide sulfurique et· d'acide chlorhydrique ou\nmuriatique:\nh) · Vacide fluorhydrique [solutions aqueuses titrant 85 °/o au plus d'acide absolu .(HF)); l'acide fluo-\nborique concentre (solutions aqueuses titrant plus de 440/o et 780/o au plus d'acide absolu (HBF4)]._\nNota. 1. L'acide fiuorhydrique anhydre -!iquefie est une matiere'de la classe ld (voir marg. t3i, 5°); !es solutions\naqueuses titrant plus de 85 °/o d'acide absolu (HF) ne sont pas admises au transport.\n2. Les solutions d\"acide lluoborique titrant plus de 78•/• d'acide absolu (HBF4) ne sont pas admises au transport.\ni) L'acide perchlorique en solutions aqueuses titrant 500/o au plus d'acide absolu (HClO,) et l'acide\nfluoborique dilue [solutions aqueuses titrant 440/o au plus d'acide absolu (HBF,)).\nNota. Les so!utions aqueuses d' a~ide perchlorique titrant plu·s de 50 °/, et au plus 72,5 •t• .d' acide absolu (HCIO4) sont\ndes matieres de la classe IIIc (voir marg. 371, 3°). Les so!utions titrant plus de 72,5 •io d'acide absolu ne sont\npas admises au transport, i1 en est de· meme des melanges d'acide perch!orique avec tout liquide autre que l'eau ..\nPour a) a i), voir aussi marg. 501 a, sous a) ef b).\n2° Le chlorur~ de soufre. Voir aussi marg. 501 a, sous a).\n3° a) L'hydroxyde de sodium en. solution (!essive de soude) et l'hydroxyde de potassium en solution\n(lessive de potasse), meme en melanges tels que les preparations caustiques (lessives caustiques), les\n.residus de raffineries d'huile, les bases organiques fortement caustiques (par ex. l'hexamethylene-\ndiamine, l'hexamethylene-imine, l'hydrazine en solution aqueuse ne titrant pas plus de 72 0/o d'hydra-\nzine N2H4). Voir aussi marg. 501 a, sous a).\nNota. Les solutions aqueuses titrant plus de 72 °/o d'hydrazine _N 2 H4 ne sont pas admises au transporl.\nb) Les accumuiateurs electriques remplis de lessive de potasse. Voir aussi marg. 501 a, sous c).\n4° Le\" brome. Voir aussi marg. 501 a, SOUS a).                                                                   .\n5° L\"acide chloracetique, l'acide formique titrant 70 0/o et plus d'acide absolu. Voir aussi marg. 501 a, sous a).\nNota. Par acide chloracetique, l'on entend !es acides mono-. di-, trichloracetiques et leurs melanges.\n-","• Nr. 3 _:_ Tag der Ausgabe: Bonn, den 18. Februar 1956                                              197\nd) mit verdichteten, verflüssigten oder unter Druck gelösten Gasen der Klasse Id (Rn. 131); als Expreß-\n. gutsendung dürfen jedoch radioaktive Stoffe mit verdichtetem Sauerstoff, Gemischen von Sauerstoff\nund Kohlendioxyd, Stickoxydul, Zyklopropan und Äthylchlorid zusammen in einen Wagen verladen\nwerden.\ne) mit_ in Berührung mit Wasser entzündliche Gase entwickelnden Stoffen der Klasse I e (Rn. 181};.\n· f) niit s·elbstentzündlichen Stoffen der Klasse II (Rn. 201);\ng) mit entzündbaren flüssigen StoUen der Klasse III a (Rn. 3Ql);\nh) mit entzündbaren festen Stoffen der Klas~e III b (Rn. 331);\ni) niit entzündend (oxydierend) w.irkenden Stoffen der Klasse III c (Rn. 37°1);\nk) mit ätzenden Stoffen der Klasse V (Rn. 501). ·\nFür Sendungen, die nicht mit andere11 zusammen in einen Wagen verladen werden dürfen, müssen                                           468\nbesondere Frachtbriefe ausgestellt werden [CIM Art. 6 § 9 d)].\nF. Entleerte Behälter. Sonstige Vorschriften\nDie leeren Verpackungen, die radioaktive Stoffe enthalten haben, dürfen außen keine Spuren radio-                                      469\naktiver Stoffe aufweisen.                       ·\nVersandstücke mit radioaktiven Stoffen müssen in den Güterschuppen (Magazinen}, Bahnhöfen und auf                                      470\nden Bahnsteigen in einem Abstand von mindestens 10 m von Versan~stücken ·mit Gegenständen der\nKlasse VII, Ziffer 2, gelagert werden; sie dürfen auch nicht mit einem Versandstück der Klasse VII, Ziffer 2,\nzusammen auf einen Karren geladen werden.                             ·\n471-499\n. Klasse V. Ätzende Stoffe\n1. Stoffaufzählung\nVon den unter den Begriff der Klasse V fallenden Stoffen sind die in Rn.501 genannten den in Rn. 501 · 500\nbis 522 ·enthaltenen Bedingungen unterworfen und somit Stoffe des RID.                                      '     ·\n1. a) Sdzwefelsäure, raudzende Sdzwefelsäure (Schwefelsäure niit Anhyd_!idgehalt, · Oleum, Vitriolöl, 501\nNordhäuser Sdzwefelsäur~ ).\n, b) Mit Sdlwefelsäure gefüllte elektrische Sammler (Akkumulatoren), schwefelsäurehaltiger Blei-\nsdzlamm aus elektrisdlen Sammlern (Akkumulatoren) oder Bleikammern.\nc) Säureharz.                                                                       ·\nd) Abfallschwefelsäure aus Nitroglyzerinfabriken, vollständig denitriert.\nBem. Nidlt vollständig denit~ierte Abfallsdlwefelsä:ure aus Nitroglyzerinfabriken ist zur Beförderung nicht zugelassen.\ne) Salpetersäure:\n1. mit hödlstens 7Q-O/o reiner Säure (HNOs);\n2. mit mehr ais 700/o reiner Säure {HNOs).\nf) Mischungen von Schwefelsäure mit Salpetersäure:\n1. mit hödlstens 30°/.o reiner Salpetersäure {HNOs);\n2. mit mehr als 300/o reiner Salpetersäure (HNOs).\ng) Salzsäure, Mischungen von Schwefelsäure mit Salzsäure.\nh) Flußsäure (wässerige Lösungen von Fluorwasserstoff mit hödlstens 850/o reiner Säure {HF));\nkonzentrierte Fluorborsäure [wässerige Lösungen mit mehr als 440/o, aber hödlstens 780/o reiner\nSäure (HBF4)1.                                                      .\nBem. 1. Verflüssigter Fluorwasserstoff ist ein.Stoff der Klasse I d (siehe Rn. 131, Ziffer 5); wässerige Lösungen mit mehr\nals 85 0/, reiner Säure (HF} sind zur Beförderung nidlt zugelassen.\n2. Lösungen von Fluorborsäure mit mehr als 78 1/• reiner .Säure {HBF4} sin(i zur Beförderung nicht zugelassen.\ni) Perchlorsäure in wässerigen Lösungen mit hödlstens 50 ¼ reiner Säure (HC1O4) und verdünnte\nFluorborsäure [wässerige Lösungen mit hödlstens 440/o reiner Säure (HBF4)).\nBem. Perchlorsäure in wässerigen Lösungen mit mehr als 50 •!,, aber höchstens 72,5 1/, reiner Säure (HC104 J ist ein Stoff\nder Klasse III c (siehe Rn. 371, Ziffer 3). Lösungen mit mehr als 72,5 ¼ reiner Säure sowie Mischungen von\nPerdllorsäure mit anderen Flüssigkeiten als Wasser sind zur Beförderung nicht zugelassen.\nSiehe zu ~) bis i) auch Rn. 501 a, unter a) und b).\n2. Chlorschwefel. Siehe audl Rn. 501 a, unter a).\n3. a) Natriumhydroxyd lq Lösungen (Natronlauge) und Kaliumhydroxyd in Lösungen (Kalilauge), audl\nin Misdlungen, wie ätzende Präparate (Atzlaugen}, Rückstände von der Olraffination, sta'rk ätzende.\norganische Basen (z. B. Hexamethylendiamin, Hexamethylenimin, Hydrazin in wässeriger Lösung\nmit hödlstens 720/o Hydrazin N2~). Siehe audl Rn. 501 a: unter a).\nBem. Wässerige Lösungen mit mehr als 72 'fo Hydrazin N2H 4 sind zur Beförderung nicht zugelassen.\nb) Mit Kalilauge gefüllte elektrische Sammler (Akkumulatoren}. Siehe audl Rn. 501 a, unter c).'\n4. Brom. Siehe audl Rn. 501 a, unter a).\n5. Chloressigsäure, Ameisensäure mit 70 0/o und mehr reiner Sätire. Siehe audl Rn. 501 a, unter a). ·\nBem. Unter Chloressigsäure sind Mono-, Di- und Trichloressigsä;.re und ihre Mischungen zu verstehen.              ·","198                                     Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1956, Teil II\n6° Le bisulfate de soude et les bifluorures. Voir aussi marg. 501 a, sous a).\nNota. Le bisulfate de soude ·n'est pas soumis aux precriptions du RID !orsque l'expediteur certifie dans la lettre de\nvoiture que le produit est exempt d' acide sulfurique libre.                     ·\n7° L'anhydride sulfurique. Voir aussi marg. 501 a, sous a) et d).\n8° Le chlorure d'acetyle, le chlorure de benzoyle, le pentachlorure d'antimoine, le chlorure de. ch.romyle,\nI'oxychlorure de phosphore, le pentachlorure de phosphore, le trichlorure de phospµore, le ch.lorure de\nsulfuryle, le chlorure de thionyle, Ie tetrachlorure d'etain, le tetrachlorure de titane, le tetrachlorure\nde silicium et l'acide chloro-sulfonique (chlorhydrine sulfurique). Voir aussi marg. 501a, sous a) et e).\n9° Les matieres irritantes halogenees liquides, par ex. la methylbromacetone. Voir aussi marg. 501 a sous a).\n10° a) Les solutions aqueuses de bio!{Yde d'hydrogene (eau oxygenee) titrant plus .de 6 et au plus 400/o\nde bioxyde d'hydrogene;\nb) les solutions aqueuses de bioxyde d'hydrogene (eau oxygenee) titrant plus de 40 et au plus 60 0/o\nde bioxyde d'hydrogene.\nPour a) et b), voir aussi marg. 501 a, sous a).\nNota. Le bioxyde d'hydrogene et ses solutions aqueuses titrant plus de 60 1/, de bioxyde d'hydrogene sont des\nmalieres de Ja classe Illc (voir marg. 371, 1°).\n11 ° a) Les solutions d'hypochlorite titrant au plus 50 g de dilore actif par litre;\nb) les solutions d'hypochlorite titrant plus de 50 g de chlore actif par litre.\nPour a) et b), voir -aussi marg. 501 a, sous a). ·\n12° Les recipients vides, non neitoye\",' ayant renferme des matieres corrosives des 1° a 5° et 7° a 9°.\n501 a    Ne sont pas soumises aux conditions de transport du RID -l.es matieres remises au_ transport conformement\naux dispositions ci-apres:               .\na) les matieres des 1°a) ad), e) 1, f) 1, g) a i) et des 2° a 11°, en quantites de 1 kg au plus pour chaque\n· matiere, a conditii::>n qu'E!!lles soient emballees dans des recipients fermes de maniere etanche, ne pou-\nvant pas etre attaques par le contenu et que ceux-ci soient renfermes avec soin dans de forts embal-\nlages en bois etanches et a fermeture etandie;\nb) les · matie:res des 1° e) 2 et 1° f) 2, en quantites de 200 g au plµs pour diacune d'elles, a condition\nqu'elles soient emballees dans des recipients fermes de maniere etan_che, ne pouvant 'Pas etre attaques\npar le contenu et que ceux-ci soient emballes, au nombre de 10 au plus, dans une caisse en bois avec\ninterposition de matieres absorbantes inertes formant tampon;\nc) les accumulateurs .ilectriques remplis de lessive de -potasse [3° b)), composes de bacs en meta!, ä con-\ndition qu'ils soient fermes de maniere a eviter le coulage de la. lessive de potasse et qu'ils soient\ngarantis contre les courts-circuits;                                           ·\nd) l'anhydride sulfurrque (7°), melange ou non avec une petite quantite d'acide phosphorique, a con-\ndition qu'il soit emballe dans de fortes boites en töle, pesant au plus 15 kg, fermees hermetiquement\net munies d'une poignee;             ·\ne) le pentachlorure de phosphore (8°), presse en blocs qui ne pesen't pas plus de 10 kg, a condition\nqu'ils soient emb'alles .dans des boites en töle soudees, etandies a l'air, placees, soit seules, soit en\ngroupes\" dans une harasse, une caisse ou un petit container.\n2. Conditions de transport\n(Les prescriptions relatives aux recipients vides sont reunies sous F)\nA. Colis\n1. Conditions generales d'emballage\n502     (1) Les emballages seront fermes _et amenages de mamere ä empedier toute deperdition du contenu.\nPour la prescription speciale relative aux accumulateurs electriques (1 ° b). et 3° b)}, voir marg. 504.\n(2) Les matieres dont sont constitues les emballages ·et !es fermetures ne doivent pas etre attaquees par\nle contenu, ni provoquer de decomposition de celui-ci, ni former avec celui-ci Jie combinaisons nocives O\\l.\ndangereuses.\n(3) .Les emballages, y compris les fermetures, doivent, en toutes parties, etre solides et forts de maniere\na exclure tout relächement en cours de reute et ä repondre surement aux exigences normales du transport.\nEn particulier, lorsqu'il s'agit de matieres a l'etat liquide ou en solution, et a moins de prescriptions con-\ntraires dans· le chapitre « Emballage de matieres isolees », les recipients et leurs fermetures doivent pouvoir\nresister aux pressions _qui peuvent se developper a l'interieur des recipients, compte tenu aussi de la pre-\nsence de l'air, dans les cornlitions normales de transport. A cet effet, ·on doit aussi laisser une marge de\nvide suffisante, en tenant compte de la teinperature de rempli.ssage et de ·Ia temperature ambiante dans\nlaquelle le recipient peut se trouver au cours du transport: Les emballages interieurs seront solidenient\nassujettis dans les emballages exterieurs.\n(4) Lorsque des recipients en verre, porcelaine, gres ou matieres similaires ou en matiere plastique\nappropriee sont prescrits ou admis, ils doivent, a moins d'une disposition contraire, etre pourvus d'ei:nbal-\nlages protecteurs. Les recipients en verre, porcelaine, gres ou matieres similaires y seront soigneusement\nassujettis, avec interposition de matieres formant tampon. Les matieres de remplissage formant tampon\nseront adaptees aux proprietes du contenu.\nLes bouteilles et autres recipients en verre doivent etre exempts de defauts de n_ature a en affaiblir la\nresistance; en particulier, les tensions internes doivent avoir .et~ convenablement attenuees. L'epaisseur\ndes parois ne peut en aucun cas etre inferieure ä 2 mm. Elle nE! sera pas inferieure a 3 mm ·1orsque le\nrecipient pese plus de 35 kg.\nL'etancheite du systeme de fermeture doit etre garantie par un dispositif complementaire: coiffe,_ cape,\nscellement, ligature, etc., propre a eviter tout relächement au cours du transport.",".\n. Nr. 3 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 18. Februar 1956                  ,\n199\n6. Natriumbisuliat und die Bifluoride. Siehe audJ. Rn. 501 a, unter a).\nBem. Natriumbisulfat ist den Vorschriften des RID nicht unterstellt, wenn der Absender im Frachtbrief beschefoigt, daß\ndas Produkt keine freie Schwefelsäure enthält.        · ·        ·\n1. Schwefelsäureanhydcid. Siehe audJ. Rn. ~01 a, unter a) und d).\n8. Azetylchlorid, Benzoylchlorid, Antimonpentachlorid, Chromylchlorid, Phosphoroxychlorid, Phosphor-\npentachlorid, Phosphortrichlorid, Sulfurylchlorid, Thionylchlorid, Zinntetrachlorid, Titantetrachlorid,\nSiliziumtetrachlorid und Chlorsulfonsäure. Siehe audJ. Rn. 501 a, unter a) und e).\n9. Flüssige halogenhaltige Reizstoffe, wie Brommethylketon. Siehe audJ. Rn. 501 a, unter a).\n10. a) Wässerige Lösungen von Wasserstoffperoxyd mit mehr als 6¼ bis höchstens 400/o Wasserstoff-\nperoxyd;                                        .\nb) wässerige Lösungen von Wasserstoffperoxyd mit mehr als 40 9/e bis hödJ.stens 60 41/o Wasserstoff-\nperoxyd.             ·\nSiehe zu a) und b) Rn. 501 a, unter a).\nBem. Wasserstoffperoxyd und seine wässerigen Lösungen mit mehr als 60\nKlasse III c (siehe Rn. 371, Ziffer 1).\n•t• Wasserstoffperoxyd sind Stoffe der\n11. a) Hypochloritlösungen mit hödJ.stens 50 g aktivem Chlor pro Liter;\nb) Hypochloritlösungen .mit mehr als 50 g aktivem Chlor· pro Liter.\nSiehe zu a) und b) audJ. Rn. 501 a, unter a).\n12.. Ungereinigte leere Gefäße, entleert von ätzenden: Stoffen der Ziffern 1 bis 5 und 7 'bis 9.\nStoffe, die unter den nadJ.stehenden Bedingungen zur Beförderung aufgegeben. werden, sind den Beför-                             501 a\nderungsvorsdJ.riften des RID nidJ.t unterstellt:\na) Stoffe der Ziffern 1 a) bis d), e) 1, f) 1, g) bis i) und 2 bis 11 in Mengen bis zu 1kg _für jeden Stoff,\nwenn sie in dicht versdJ.lossene, vom Inhalt nicht angreifbare Gefäße verpackt und diese- in starke,\ndiente hölzerne Behälter mit didJ.tem VersdJ.luß sidJ.er verpackt sind;\na) Stoffe der Ziffern 1 e) 2 und 1 f) 2 in Mengen von hödJ.stens 200 g für jeden der Stoffe, sofern sie in\ndicht verschlossene; v9m Inhalt nicht angreifbare Gefäße verpackt, und sofern hödJ.stens 10 Gefäße\nin eine Holzkiste mit inerten saugfähigen Stoffen eingebettet sind;\nc) mit Kalilauge gefüllte elektrisdie Sammler [Ziffer 3b)J mit Zellgehäusen aus Metall, wenn diese derart\n· verschlossen sind, daß die Kalilauge nicht ausfließen kann, und wenn sie gegen KurzsdJ.luß gesichert\nsind;                  ·                                                                                       .          ·\nd) SdJ.wefelsäµreanhydrid (Ziffer 7), auch mit einem geringen Zusatz von Phosphorsäure,. wenn es in\nluftdidJ.t verschlossene, mit einem Handgriff versehene starke BledJ.büdJ.sen, die .höchstens 15 kg sdJ.wer\nsein dürfen, ·verpackt ist;\ne) ·Phosphorpentachlorid (Ziffer 8) in Blöcke gepreßt, die nidJ.t sdJ.werer sind als 10 kg, wenn sie in\nluftdidJ.t versdJ.weißte BledJ.büchsen verpackt und diese einzeln oder . zu mehreren in einen Latten-\nversdJ.lag oder eine Kiste oder einen Kleinbehälter (Kleincontainer) eingesetzt sind.\n2. Beförderungsvorsduiften\n.                  .\n(Die VorsdJ.riften für entleerte Behälter sind im AbsdJ.nitt F zusammengefaßt}\nA. Versandstücke\n1. Allgemeine Verpackungsvorschriften\n(1) Die Packungen müssen so verschlossen und so besdJ.affen sein, daß vom Inhalt nichts nadJ. außen                              502\ngelangen kann. SondervorsdJ.riften für elektrisdJ.e Sammler [Ziffern 1 b) und 3 b)J siehe Rn, 504.\n(2) Der Werkstoff der Packungen und ihrer Verschlüsse darf vom Inhalt nidJ.t angegriffen werden, keine\nZersetzungen· hervorrufen und keine sdJ.ädlichen oder gefährlidJ.en Verbindungen mit ihm eingehen.\n(3) Die Packungen samt Verschlüssen müssen in allen Teilen so fest und stark sein, daß sie sidJ. unter-\nwegs nidJ.t lockern und der üblidJ.en BeansprudJ.ung während der · Beförderung zuverlässig standhalten.\nInsbesondere müssen bei flüssigen Stoffen oder Lösungen und sofern im AbsdJ.nitt • Verpackung der\neinzelnen Stoffe\" nichts anderes vorgesdJ.rieben ist, die Gefäße · und ihre Verschlüsse dem sidJ. bei\nnormalen Beförderungsbedingungen etwa entwickelnden ~eren Druck audJ. unter BerücksidJ.tigung des\nVorhandenseins von Luft Widerstand leisten können. Zu diesem Zweck muß audJ. ein füllungsfreier Raum\ngelassen werden, der unter BerücksidJ.tigung der Füllungstemperatur und de, Umgebungstemperatur,\nwelcher die Gefäße während der Beförderung ausgesetzt sein können, genügt. Innenpackungen sind in den\näußern Behältern zuverlässig festzulegen.\n(4) W-o Gefäße aus Glas, Porzellan, Steinzeug u. dgl. oder aus geeignetem Kunststoff vorgesdJ.rieben\noder zugelassen sind, müssen sie, wenn nidJ.ts anderes gesagt ist, in SdJ.utzbehälter eingesetzt werden.\nGefäße aus Glas, Porzellan, Steinzeug. und dergleichen müssen darin sorgfältig eingebettet sein. Die\nhierzu dienenden Füllstoffe müssen den EigensdJ.aften des Inhaltes angepaßt sein. .\nFlasdJ.en und andere Gefäße aus Glas müssen frei von Fehlern sein, die ihre· Widerstandskraft ver-\nringern könnten. Insbesondere müssen die inneren Spannungen gemildert sein. Die Dicke der Wände darf\n. in keinem Falle geringer sein als 2 mm; sie darf nidJ.t geringer sein als 3 mm, wenn das Gefäß sdJ.werer ist\nals 35 kg.\nDer Versd:lluß muß durch eine zusätzlidJ.e Maßnahme (wie Anbringen einer Haube oder Kappe, Versie-\ngeln, Verbinden usw.) gesidJ.ert werden, die jede Lockerung während der Beförder.ung zu verhind~rn geeig-\nnet ist.","200                                    Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1956, Teil II\n2. Emb~llage de matieres isolees\n503    (1) Les matieres des 1° a 6° (pour les matieres corrosives contenues dans les bacs des accumulateurs·\nelectriques, voir marg, 504) seront renfermees dans des recipients appropries, et ceci avec les particularites\nsuivantes:                                                           ·\na) les residus acides de l'epuration des huffes minerales (Säureharz)- du 1°c), contenant de l'acide\nsulfurique susceptible de se separer, seront renfermes dans des recipielits en bois ou en ·fer;\nb) l'acide nitrique du lqe) 2 et les melanges sulfonitriques du 1°f) 2 seront renfermes:\n1° en bonbonnes ou bouteilles a col ferme par un bouchon en verre, porcelaine, gres ou matieres\nsimilaires, ces recipients .seront places debout et bien assujettis a l'interieur de paniers en Ier\nou en osier ou dans de fortes caisses en-bois; o_u ·                        ·\n2° dans des recipients metalliques eprouves a la corrosion pour l'acide ä transporter, compte_\ntenu des impuretes qui s·y trouvent eventuellement.\nLes colis pouvant rouler sur eux-memes ne devront pas peser plus de 400· kg ·et au-delä de\n275 kg ils devront etre munis de cercles de roulement.\nLes recipients ne seront remplis qu'ä 93 8/o au plus de leur capacite;\nc) l'acide fluorhydrique et l'acide fluoborique concentre [1° h)] seront renfennes dans des recipients\nen plomb, en fer plombe ou revetu de matiere plastique appropriee ou en matiere plastique ap-\npropriee. · Les recipients en plomb ou en matiere plastique seront places dans une caisse · d'ex-\npedition en bois.                                ·                        ·         -\nLes solutions d'acide fluorhydrique, titr~nt de 60 8/o_ ä 85 °/o d'acide absol'u, peuvent egalement\netre renfermees dans des recipients en fer non plombes.\nLes recipients en fer contenant des solutions d'acide fluorhydrique titrant 41 0/o et plus d'acide\nabsolu et ceux qui contiennent de l'acide fluoborique concentre doivent etre fermes au moyen de\nbouchons visses;\nd) les matieres du 3° a) (ä l'exception de l'hydrazine) seront renfermees dans des recipients en fer,\nen verre, porcelaine; gres ou matieres similaires ou en matiere plastique appropriee; l'hydrazine\ndoit etre renfermee dans des recipients en verre fermes hermetiquement, d'une capacite ne de-\npassant pas 51,. emballes avec un calage approprie_ dans des boites pfäcees dans · une caisse en\nbois, ou dans_ des recipients en aluminium (99,5 0/o Al au rnoins) ou en acier inoxydable ou en fer\navec un revetement en plomb. Tous ces recipients devront resister ä une pression interieure de\n1kg/cm2 et seront remplis jusqu'ä 93 8/o au plus de leur capacite'i\ne) le bisulfate de soude et les bifluorures (6°) seront renfermes dans des reciprenis etanches en bois,\ntels que des barils, ou dans des tonneaux metalliques revetus interieurement de plomb, ou dans\ndes· tonneaux en carton ou en bois deroule, doubles ou revetus interieurerilent de paraffine ou\nd'une matiere analogue, ou dans des sacs solides en chlorure de polyvinyle, bien ligatures et places\na l'interieur de füts ou de caisses en bois dont les parois, Ie fond et le couvercle ne devront pas\npouvoir porter dommage aux sacs; ces sacs devront etre cales de fac;;on a ne pas pouvoir subir, en\ncours de transport, de deplacement par rapport a leur emballage protecteur.\n(2) Les recipients en verre, porcelaine, · gres ou matieres similaires seront assujettis, avec interposition\nde matieres formant tampon, dans des emballages protecteurs. Sauf pour l'acide ·nitrique du 1° e) 2 et les\nmelanges -sulfonitriques du 1° f) 2, l'interposition de ces matieres n'est pas obligatoire lorsque les recipients\nsont assujettis, de maniere elastique, dans des paniers en fer ä parois pleines. Comme matieres formant\ntampon, i1 y a lieu d'utiliser des matieres absorbantes incombustibles - ä l'exclusion des cendres de\ndlarbon - en quantite au moins egale au volume du contenu, lorsque les recipients renferment:\na) de l'acide sulfurique fumant [1 ° a)], avec au moins 20 0/o d'anhydride libre, ou\nb) de l'acide nitrique titrant plus de 70 0/e d'acide absolu [1 ° e) 21, ou\nc) des melanges sulfo1;itriques renfermant plus de 30 0/o d'acide nitrique absolu [1 ° f) 2], ou\nd) .des solutions aqueuses d'acide ~rdllorique [1 ° i)], avec plus de 30 0/e de cet acide, ou.\ne) du brome [4°].\n(3) En ce qui conceme l'acide nitrique titrant 60 9/o et plus, mais pas plus de 70 °/e d'acide absolu (1 ° e) 1],\ncontenu dans des bonbonnes ou recipients fragiles analogues places dans des emballages protecteurs non\nfermes, si les matieres de rembourrage sont facilement inflammables, elles doivent etre convenablement\nignifugees, de maniere que, meme au contact d'une flamme, elles ne prennent pas feu. En ce qui concerne\nl'acide nitrique titrant plus de 70 °/o d'acide absolu [1- 0 e) 2] et Ies melanges sulfonitriques renfermant\" plus\nde 30°/e d'acide nitrique absolu (1°f) 2], les matieres absorbantes formant tampon devront etre incapables\nde former des combinaisons dangereuses avec le contenu des recipients; l'epaisseur de la couche in-\nterieure absorb_ante ne doit en aucun point etre inferieure ä 4 cm.\n(4) Les emballages protecteurs des recipients fragiles renfermant des matieres des 1° ä 5°, excepte les\ncaisses, seront munis de poignees. A l'exception des colis contenant de l'acide_ nitrique titrant plus de\n70 9/o d'acide absolu et des melanges sulfonitriques renfermant plus de 30 8 /o d'acide nitrique absolu, un\ncolis expedie comme envoi de detail ne doit pas peser plus d!! 75, kg. '\n(5) Peuvent etre egalement expedies en vrac _par wagons complets:\na) les residus acides de l'epuration des huil~s minerales (Säureharz) du 1°c), qui ne contiennent que\nde faibles quantites d'acide sulfurique pouvant suinter (voir marg. 516 (1)];\n_· b) le bisulfate de ~oude (6°) (voir marg. 516 (2)].\n(6) Pöur le transport en wagons-reservoirs des matieres des 1° a) et d) a i), 2°, 3° a) et de l'acide formique\ndu 5°, voir marg. 517.                              ·\n504    (1) Les bacs des accumuiateurs electriques remplis d'acide sulfurique _[1 °b)] seront · assujettis dans les\ncaisses a batteries. Le\"s .accumulateurs seront garantis contre les courts-circuits et assujettis, avec inter-\nposition de matieres absorbantes formant tampon, dans une caisse d'expedition en bois. Le colis doit etre\nmuni de poignees.\n-","• Nr. 3 -  Tag der Ausgabe: Bonn, den 18. Februar 1956                            201\n2. Verp a ck.ung der einzelnen Stoffe\n(1) Die_ Stoffe der Ziffern 1 bis 6 (für ätzende Stoffe in Zellen elektrischer Sammler siehe Rn. 504) müssen 503\nin geeignete ·Gefäße verpackt sein, und zwar mit folgenden Besonderheiten:                            •\na) Säureharz\" [Ziffer 1 c)], das Schwefelsäure in abtropfbarer Form enthält, nur in Gefäße aus Holz\noder Eisen;\nb) Salpetersäure der Ziffer 1 e) 2 und Mischungen von Schwefelsäure mit Salpetersäure der Ziffer 1 f) 2:\n1\n1. in Glasballons oder Glasflaschen, die mit einem Stöpsel aus Glas, Porzellan, Steinzeug und der-\ngleichen verschlossen sind; die Gefäße sind in Eisen- oder Weidenkörben oder starken hölzernen\nKisten aufrecht zu stellen und gut festzulegen; oder            _\n2. in Metallgefäße, die von der darin zu befördernden Säure und den üi. ihr etwa enthaltenen Un-\nreinigkeiten nicht angegriffen werden.\nVersandstücke, die gerollt werden können, dürfen nicht schwerer sein als 400 kg und müssen,\nwenn ihr Gewicht 275 kg übersteigt, mit Rollreifen versehen sein.\nDie Gefäße dürfen höchstens zu 93 °/o ihres Fassungsraumes Hefüllt werden;\nc) Flußsäure und konzentrierte Fluorborsäure [Ziffer 1 h)J nur in Gefäße aus Blei, aus verbleitem\noder mit einem geeigneten Kunststoff -ausgekleidetem Eisen oder aus geeignetem. Kunststoff. Die\nGefäße aus Blei und Kunststoff müssen in hölzerne Versandkisten eingesetzt werden.\nFlußsäurelösungen mit 600/o bis 850/o reiner Säure dürfen auch in unverbleite eiserne. Gefäße\nverpackt werden.\nEiserne Gefäße mit Flußsäurelösungen von 41 0/o und mehr reiner Säure und diejenigen mit kon-\nzentrierter Fluorborsäure müssen mit Schraubenstöpseln verschlossen sein;\nd) die Stoffe der Ziffer 3 a) (mit Ausnahme von Hydrazin), nur in Gefäße aus Eisen, aus Glas, Por-\nzellan, Steinzeug und dergleichen oder aus geeignetem Kunststoff; Hydrazin nur in dicht verschlos-\nsene Glasgefäße von nicht mehr als 5 Liter Fassungsraum; die mit einer geeigneten Einbettung in\nBüchsen zu verpacken und damit in Holzkisten einzusetzen sind, oq.er in .Gefäße aus Aluminium\n(mindestens 99,5 0/o Al), nicht rostendem Stahl oder mit Blei ausgekleidetem Eisen. Alle diese Ge-\nfäße müssen einem inneren Druck von 1 kg/cmt standhalten und dürfen nur bis zu 930/o ihres\nFassungsraumes gefüllt werden;\ne) Natriumbisulfat und die Bifluori<ie (Ziffer ·51 in dichte Gefäße aus Holz, wie Fässer, oder in mit\nBlei ausgekleidete Metallfässer oder in Pappfässer oder in Fässer aus Schälholz, die innen mit\nParaffin oder einem ähnlichen Stoff ausgelegt oder ausgekleidet sind, oder in feste, gut verschnürte\nSäcke aus Polyvinylchlorid, die 'in Fässer oder Kisten aus Holz einzusetzen sind, deren Wände,\nBöden und Deckel die Säcke nicht verletzen dürfen; diese Säcke müssen derart verstaut werden,\ndaß sie sich während der Beförderung in ihrer Schutzverpackung nicht verschieben können.\n(2) Gefäße aus Glas, Porzellan, Steinzeug u. dgl. sind in Schutzbehälter einzubetten. Abgesehen v:on\nSalpetersäure der Ziffer 1 e) 2 und Mischungen von -Schwefelsäure mit.Salpetersäure der Ziffer 1 f) 2 kann\ndie Einbettung .unterbleiben, wenn die Gefäße in eisernen Vollmantelkörben federnd festgelegt sind. Für\ndie Einbettung ist eine dem Volumen des Inhalts mindestens gleichkommende Menge nicht brennbarer\nSaugstoffe - unter Ausschluß von Kohlenasche - zu verwenden, wenn die Gefäße enthalten:\na) rauchende Schwefelsäure [Ziffer l a)] mit mindestens 20,0/o frei~m Anhydrid, oder\nb) Salpetersäure mit\"mehr als_ 700/o reiner Säure [Ziffer 1 e) 2], oder\nc) Mischungen von Schwefelsäure mit Salpetersäure mit mehr als 300/o reiner Salpetersäure [Ziffer\n1 f) 2], oder\nd) wässerige Lösungen von Perchlorsäure [Ziffer 1 i)], mit mehr als 300/o Perchlorsäure, oder\ne) Brom (Ziffer 4).\n(3) Bei Salpetersäure mit 60 0/o und mehr, jedoch mit höchstens 70 0/o reiner Säure [Ziffer 1 e} 1] in ylas-\nballons oder ähnlichen zerbrechlichen Gefäßen, die in offene Schutzbehälter eingesetzt sind, müssen die\nEinbettungsstoffe, wenn sie leicht entzündlich sind, mit feuerhemmenden Stoffen so getränk.t sein, daß sie\nbei Berührung mit einer Flamme nicht Feuer fangen. Bei Salpetersäure mit mehr als 70 0/o reiner Säure\n[Ziffer 1 e) 2] und bei Mischungen. von Schwefelsäure mit Salpetersäure mit mehr als 300/o reiner Salpeter-\nsäure [Ziffer 1 f) 2] dürfen die Saugstoffe mit dem Inhalt des Gefäßes keine gefährlichen Verbindungen\neingehen; die Dicke der Lage muß überall mindestens 4 _cm betragen. .                   ·\n(4) Die Schutzbehälter zerbrechlicher Gefäße mit Stoffen der Ziffern 1 bis 5, ausgenommen Kisten, müs-\nsen mit. Handhaben versehen sein. Mit Ausnahme von Salpetersäure mit mehr als 70 0/o reiner Säure und\nvon Mischungen von Schwefelsäure mit. Salpetersäure, die mehr als 300/o .reiner Salpetersäure enthalten,\ndarf das Versandstück bei Beförderung als Stückgut nicht schwer~r sein als 75 kg. _\n(5) Als Wagenladung dürfen auch in loser Schüttung versandt werden:\na) Säureharz. [Ziffer 1 c)], das nur eine- geringe Menge tropfbar flüssiger Schwefelsäure enthält [siehe\nRn. 516 (1)];                                    .\nb) Natriumbisulfat (Ziffer ·6) [siehe Rn. 516 (2)).\n(6) Wegen Beförderung der Stoffe der Ziffern 1 a) und d) bis i), 2, 3 a) und von Ameisensäure der\nZiffer 5 in Behälterwagen siehe Rn. 517.\n. (1) Zellen elektrischer Sammler mit Schwefelsäure [Ziffer 1 b)] müssen in den Batteriekasten festgelegt 504\nsein. Die Sammler sind gegen Kurzschluß zu sichern und mit Saugsto_ffen in eine hölzerne Versandkiste-\neinzubetten. Die Versandkiste muß mit Handhaben versehen sein.","202                                   Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1956, Teil II\nToutefois si les bacs sont en matieres resistantes aux chocs et aux coups et si leur partie superieure\nest amenagee de maniere que l'acide ne· puisse jaillir au dehors en quantites dangereuses, il n·est pas\nnecessaire d' emballer les accumulateurs, ·mais c::eux-ci seront garantis contre tout glissement, - chute ou\navarie et seront munis de poignees. Les cdlis ne doivent pas montrer a r exterieur des quantites dange-\nreuses d'acide.                                                                             .\nDe meme les bacs et batteries faisant partie de l'equipement des vehicules n·ont pas besoin d'un em-\nballage special, lorsque ces vehicules sont fixes solidement sur les wagons de chemin de fer.\n.                                    -\n. (2) Les bacs des accumulateurs electriques remplis de lessive de potasse [3° b)) seront en metal et leur\npartie superieure sera amenagee de maniere que la lessive ne puisse jaillir au dehors en quantites dange-\nreuses. Les accumula!eurs seront garantis contre les courts-circuits et emballes dans u.ne caisse d'ex-\npedition en bois.\n505     (1) L·anhydride sulfurique (7°) sera emballe:\na) dans des recipients en töle noire ou en fer-blanc fabriques par brasage ou dans des bouteilles\nen töle noire, en fer-blanc ou en cuivre, hermetiquement fermees, ou\nb) dans des ricipients en verre scelles a la lampe, ou dans des recipients en porcelaine, gres ou -\nmatier~s similaires hermetiquement fermes.\n(2) Les recipients seront assujettis, avec interposition de matieres non combustibles et absorbantes for-\nmant tampon, dans des emballages en bois, en töle noire ou en fer-blanc.\n506     (1) Les matieres du s0 seront emballees:\na) dans des recipients en acier, en plomb ou en cuivre, ou·\nb) dans des recipients en verre pourvus de bouchons en verre rodes; ces recipients seront assujettis,\n_avec interposition de matieres formant tampon, dans des emballages en bois, ou, lorsqu'ils con-\n. tiennent plus de 5 kg de matiere, dans des emballages en meta!. 1                 ·\n(2) Pour le transport de l'acide chloro-sulfonique et du chlorure de thionyle du S0 en wagons~reservoirs,\nvoir marg. 517.\n50'1    Les matieres irritantes halogenees liquides (9°) seront emballees:\na) dans des ampoules en veri:e · scellees a la lampe contenant au plus 100 g. Celles-ci ne sert:>nt remplies\nqu·a 95 °/o au plus de leur capacite. et seront assujetties, soit seules, soit en groüpes, avec intewosition\nde matieres non combustibles et absorbantes formant tampon, dans des emballages en töie ou en\nbois, ou                           ·             ·\nb) dans des recipients en verre, pourvus de bouchons en verre rodes et d'une capacite de 51 au plus.\nIls ne seront remplis qu'a 95 °/, au plus de leur capacite et seront assujettis, avec interposition de\nmatieres non combustibles et absorbantes formant tampon, soit dans une caisse munie interieure•\nment d'un revetement etanche en töle ferme par brasage, qui, s'il y a plusieurs recipients, ne doit pas\ncontenir plus de 20 1 de matiere irritante, ou isolement, dans des· boites en töle fermees par brasage,\nqui seront placees, soit seules, soit en groupes, dans des caisses; ou\nc) dans des bouteilles en meta! \"'avec fermeture ä vis, remplies a 95 •/o au plus de leur capacite. ·\n508     (1) Les solutions aqueuses de bioxyde d'hydrogene titrant plus de 6 et au plus 400/o de bioxyde d'hydro-\ngene (10° a)J seront renfermees dans des recipients en verre, porcelaine, gres, aluminium titrant 99,50/o\nau moins, acier special non susceptible de provoquer la decomposition du bioxyde d'hydrogene ou en une\nmatiere plastique appropriee.\n·Les recipients ayant une capacite maximum de 3 litres seront assujettis, soit seuls, soit en groupes,\navec interposition de matieres convenablement ignifugees formant tampon, dans des caisses en bois. Ces\ncolis auront un poids de 35 kg au plus.\nSi les reci_pients ont une capacite superieure a 3 litres, ils devront satisfaire aux conditions ci-apres:\na) les recipients en aluminium et en acier special devront pouvoir se tenir surement de.bout sur leur fond.\nLe poids des colis ne doit pas depasser 250 kg,\nb) les recip-ients en verre, porcelaine, gres ou matiere plastique seront places dans des emballages\nprotecteurs appropries et solides qui les maintiennent surement ·debout et qui seront munis de\npoignees. A l'exception de ceux en niatiere plastique, les recipierits · interieurs seront assujettis\ndans les emball~ges exterieurs avec interposition de matieres convenablement ignifugees formant\ntampon. Un colis de ce genre ne devra pas peser plus de 90 kg.\nEn ce qui conceme la fermeture·et le degre de remplissage, voir al. (3).\n(2) Les solutions aqueuses de ~ioxyde d'hydrogene. titrant plus de 40 et au plus 60 °/o de bioxyde d'hydro-\ngene (10°b)J seront renfermees:\na) dans des recipients en aluminium titrant 99,5 °/e au moins ou en acier special non susceptible de\nprovoquer la decomposition du bioxyde d'hydrogene, qui devront pouvoir se tenir surement de-\nbout sur leur fond. La capacite de ces recipients ne doit pas depasser 200 litres,\nb) dans des recipients en verre, porcelaine ou gres, ou· bien dans des recipients en matiere plastique\nappropriee, d'une capacite non superieure ä 20 litres. Chaque recipient sera assujetti, avec inter-\nposition g.e matieres absorbantes, insombustibles et_ inertes, dans un emballage en töle de fer a\nparois pleines, interieurement double de -matieres appropriees, place a son tou.r dans une caisse\nd'emballage en bois munie d'un couvercle de protection formant toiture.\nEn ce qui concerne la fermeture et le degre d~ remplissage, voir al. (3).\n(3) Les recipients qui ont une capacite jusqu·a 3 litres au plus pourront avoir une fermeture hermetique.\nDans ce cas, ces recipients seront . remplis d'un poids de solution en ·grammes egal au ·plus aux 2/s du\nchiffre exprimant la capacite du recipient libelle en cm3 •","'  .\n• Nr. 3 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 18. Februar 1956                               203\n. Die Sammler müssen jedoch nicht verpackt werd~n, wenn die Zellen aus gegen Stöße und Schläge\nwiderstandsfähigem Stoff hergestellt und oben so eingerichtet sind, daß keine gefährlichen Säuremengen\nverspritzt werden können. Die .Sammler müssen gegen Rutschen, Umfallen und Beschädigung gesichert ·\nwerde_n und mit Handhaben versehen sein. Die Versandstücke dürfen außen keine schädlichen Mengen\nSäure aufweisen.\nAuch die in Fahrzeuge eingebauten Zellen und Batterien bedürfen keiner besonderen Verpackung, wenn\ndie Fahrzeuge auf dem Eisenbahnwagen zuverlässig befestigt sind.\n(2) Zellen elektrischer Sammler mit Kalilauge [Ziffer 3 b)) müssen aus Metall hergestellt und oben so·\neingerichtet sein, .daß keine gefährlichen Laugemengen verspritzt werden können. Die Sammler sind gegen\nKurzschluß zu sichern und in eine hölzerne Versandkiste zu verpacken.\n(1) Schwefelsäureanhydrid (Ziffer 7) muß verpackt sein,                                                       505\na) in gelötet_e Gefäße aus Schwarzblech oder Weißblech oder in luftdicht verschlossene Flaschen aus\nSchwarzblech, _Weißblech oder Kupf.er, oder           ·               _\nb) in zugeschmolzene • Gefäße aus Glas oder luftdicht verschlossene Gefäße .aus Porzellan, Stein-\nzeug u.dgl.\n(2) Die Gefäße sind mit nicht brennbaren Saugstoffen in Behältern aus Holz, Schwarzblech oder Weiß-\nblech einzubetten.\n(1) Die Stoffe der Ziffer 8 müssen verpackt sein:                                                              506\na) in Gefäße aus Stahl, Blei oder Kupfer, _oder\nb) in Gefäße aus Glas mit eingeschliffenen Glasstöpseln; diese Gefäße sind in hölzerne Behälter oder,\nwenn sie mehr als 5 kg Stoff enthalten, in metallene Behälter einzubetten.\n(2) Wegen Beförderung von Chlorsulfonsäure und Thionylchlorid {Ziffer 8) in· Behälterwagen siehe\nR.n.517.\nFlüssige halogenhaltige Reizstoffe (Ziff& 9) müssen verpackt sein:                                             507\na) in Mengen von höchstens 100 g in. zugeschmolzene Glasampullen, die höchstens zu 95°/e ihres Fas-\nsungsraumes gefüllt sein dürfen; sie müssen einzeln oder zu mehreren mit nicht brennbaren Saug-\nstoffen in Behälter aus Blech oder Holz eingebettet sein, oder\nb) in Glasgefäße mit eingeschliffenen Glasstöpseln und höchstens- 5 1 Fassungsraum, die höchstens zu\n95 °/, ihres Fassungsraumes gefüllt sein dürfen; sie müssen mit nicht brennbaren Saugstoffen entweder\nin eine Kiste mit gelöteter Bledl.auskl~idung, die, wenn es mehrere Gefäße sind, nicht mehr als\n20 1Reizstoff enthalten darf, oder einzeln ·in verlötete .Blechbüchsen· eingebettet sein, die einzeln oder\nzu mehreren in Kisten einzusetzen sind, oder\nc) in metallene Flaschen mit Schraubenverschluß, •die höchstens zu 95 9/o ihres Fassung_src1umes gefüllt\nsein dürfen.\n(1) Die wässerigen Lösungen von Wasserstoffperoxyd mit mehr als 60/o bis höchstens 40 9/e Wasserstoff-         508\nperoxyd (Ziffer l0a)] müssen in Gefäße aus Glas, Steinzeug, Porzellan, Aluminium mit.einem Gehalt von\nmindestens 99,5¼ Aluminium oder Spezialstahl, der keine Zersetzung des Wasserstoffperoxyds hervorruft,\noder aus einem geeigneten Kunststoff v':rpackt sein.                         .                                   ·\nGefäße mit einem Fassungsraum von höchstens 3 Liter sind einzeln oder zu mehreren mit geeigneten\nfeuerhemmenden Füllstoffen in hölzerne Kisten einzubetten. Eixr solches Versandstück darf nicht schwerer\nsein als 35 kg.           .\nHaben die Gefäße einen Fassungsr'tum von mehr als 3 'Liter, so müssen:\n. a) die Gefäße aus Ah.uµinium und aus Spezialstahl sicher auf ihrem Boden aufrecht stehen können. Das\nGewicht eines Versandstück.es darf 250 kg nicht übersteigen;\nb) die Gefäße aus Glas, Porzellan, Steinzeug oder Kunststoff in geeignete, feste, mit Handhaben ver-\nsehene Schutzbehälter verpackt werden, in denen sie sicher aufrecht stehen. Mit Ausnahme der\nGefäße a,us Kunststoff sind die Gefäße mit Füllstoffen, die in angemessener Weise feuerhemmend\nimprägniert sind, in die Schutzbehälter einzubetten. Ein Versandstück dieser Art darf nicht schwerer\nsein als 90 kg.\nIn bezug auf Verschluß und Füllungsgrad siehe Abs. (3).\n(2) Die wässerigen Lösungen von Wasserstoffperoxyd mit mehr als 400/o bis höchstens 600/o Wasser-\nstoffperoxyd [Ziffer 10 b)] müssen verpackt sein:\na) in Gefäße aus Aluminium mit einem Gehalt von mindestens 99,5°/e Aluminium oder aus Spezial-\nstahl, .der keine Zersetzung des Wasserstoffperoxyds hervorruft.· Die Gefäße müssen sicher auf\nihrem Boden aufrecht stehen können; der Fassungsraum der Gefäße darf 200 Liter nicht übersteigen;-\nb) in Gefäße aus Glas, Porzellan oder Steinzeug oder in c'ef~ße aus geeignetem K~nststoff mit einem\nFassungsraum von höchstens 20 Liter. Jedes Gefäß ist mit saugfähigen, nicht brennbaren und\ninerten Stoffen· in eine vollwandige Verpackung aus Eisenblech, die innen mit geeigneten Stoffen\nauszukleiden ist, einzubetten, die ihrerseits in eine hölzerne Pultdachk.iste einzusetzen ist.\nIn bezug auf Verschluß und Füllungsgrad siehe Abs. (3).\n(3) Gefäße mit einem Fassungsraum von höchstem! 3 Liter dürfen einen luftdichten Versctiluß haben.\nIn diesem Falle müssen die Gefäße mit einem Gewi6t der Lösung in Gramm gefüllt werden, das höch-\nstens 2/3 des in cm3 ausgedrückten Fassungsraumes entspricht.","Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1956, Teil II\nLes recipients de capacite superleure a 3 litres .seront munis d'une fermeture speciale empedlant la\nformation d'une surpression interieure et qui doit aussi empedler la fuite du liquide et la penetration de\ns~bstances etrangeres a l'interieur du rec:ipient. Pour Ies recipients emballes isolement, remballage ex-\nterieur sera muni d'un capudlon qui doit proteger ladite fermeture- et permettre toutefois de verifiei: si le\ndispositif de fermeture est oriente vers le haut Ces recipients pourront etre remplis jusqu'a 95 °/o au plus\nde leur capacite.                               ·\n(4) Pour le transport en wagons-reservoirs et en wagons-jarres, voir marg; 517.\n509     (1) Les solutions d'hypodllorite (11 °) seront emballees:\na) dans des recipients en verre, porcelaine, gres ou niatiere similaire ou en matiere .plastique appro-\npriee, assujettis dans des emballages protecteurs; les recipients fragiles y seront assujettis avec\ninterposition de matieres formant tampon; ou                               \\                        ·\nb) dans des tonneaux en metal, pourvus a !\"interieur _ d'un rev:etement approprie.\n(2) Pour les solutions d'hypodJ.lorite du 11° b), les recipients ou les tonneaux seront co_n~us de maniere\na laisser edJ.apper les vapeurs ou munis de soupapes de pression.\n(3) Pour le transport en wagons-reservoirs, voir marg. 517.\n3. Emballage en commun\n510     Panni les matieres denommees au marg. 501 {a rexclusion de celles defo. _1° e) 2 et 1° f) 2 qui ne doivent\npas etre reunies dans un meme colis, ni avec des matieres d·un autre dt1ffre de ce marginal, ni avec des\nmatieres ou objets ·appartenant a d'autres classes, ni avec d'autres mardJ.andises], peuvent seulement etre -\nreunies dans un meme colis, soit entre elles, soit avec des matieres ou objets appartenant a d'autres\nclasses, soit egalement avec d'autres mardlandises les matieres ci-dessous et sous reserve des conditions\nci-apres:                                                       ·\na) entre elles: matieres groupees sous le meme ·cniffre. Elles doivent, emballees comme colis conforme-\nment aux prescriptions qui leur sont propres; etre reunies dans un emballage collecteur en bois ou\ndans un petit container;\nb) entre elles ou avec des matieres ou objets appartenant · ä d'autres classes - en tant que l'em-\nballage en commun est egalement admis pour ceux-ci - gu avec d'autres mardlandises: ·\n1° .matieres des 1° [a l'exception des 1° e) 2 et 1° f) 2), 2° ä 5°, 7° et 11°, en quantite de 15 kg au\nplus pour dlacune d'elles;\n2° matieres du 8°, ~n quantit~ de 5 kg au plus pour dJ.acune d'elles;\n3° matieres du 10° a), dans des recipients d'une contenance de ·1 kg au plus, ensemble 10 kg au plus.\nLes matieres seront emballees comme colis c\"onformement aux prescriptions qui leur sont propres\net seront reunies dans un emballage collecteur en bois ou dans un petit container avec les autres\nmardJ.andise~; l'emballage collecteur ne doit pas peser plus d~ 75 kg.\n4. Inscriptions et etiquettes de danger sur les colis (voir Appendice V}\n511     Les caisses contenant des· accumulateurs electriques 11 ° bj' et 3° blJ porteront l'inscription suivante, claire\net indelebile: « AccumuJateurs eJectriques ». L'inscription sera redigee dans une langue officielle du pays\nexpediteur et en outre en fram;ais, en allemand ou en italien, ä moins que les tarifs interna:tionaux ou des\naccords conclus entre les administrations -ferroviair!?s n'en disposent autrement.\n'\n512     (1) Tout colis renfermant des matieres des 1° a 4?, 7° a 9° et 10° b), doit etre muni d'une etiquette con-\nforme au modele N° 4. Si les matieres sont a retat liquide et sont renfermees dans des recipients fragiles\nplaces dans des caisses ou d'autres _emballages de protection de _fac;on ä n'etre pas visibles de l'exterieur,\nles colis seront en outre munis d'etiquettes conformes aux modeles No• 7 et 8. Les etiquettes du modele\nN° 7- seront apposees en haut sur deux faces laterales opposees lorsqu'il s_'agit de caisses ou d'une fac;on\nequivalente lorsqu'il s'agit d'autres emballages.\n(2) Les etiquettes prescrites a l'al. (1) seront egalement apposees sur les colis dans lesquels les matieres\ndes 1_ 0 ä 4°, 7° a 9° et 10° b) sont emballees en commun avec d'autres- matieres, objets ou mardlandises\nconformement au marg. 510.\n(3) Toute caisse renfermant des accumulateurs electriques [1 ° b) et 3° b)J, ainsi que les colis qui ne\npesent pas plus de 75 kg, renfermant <ies matieres des 1°, 2°, 3°, 5°, 7° et 11°, qui, conformement au\nmarg. 515 (2), peuvent etre dJ.arg~s dans des wagons couverts, seront en outre munis, sur deux faces late-\nrales opposees, d·etiquettes conformes au mooele N° 7.\n_ (4) Pour les expeditions en wagons complets, l'apposition sur les colis de l'etiquette N° 4, ·prevue aux\nalineas (1) - et (2) n'est pas necessaire (voir aussi marg. 519).\nB. Mode d'envoi, restrictions d'expedition\n513     Les matieres des 1° ä 5°, 7°, 10° b) et 11° ne sont admises en grande vitesse qu'en wagons complets,\nexcepte les envois qui, conformement au_ marg. 515 (2), peuvent etre dlarges dans des wagons couverts.\nC. Mentions dans la lettre de voiture\n514     (1)  La designation de la mardlandise dans. la lettre de voiture doit etre conforme ä l'.une des denomina-\ntions imprimees en caracteres italiques au marg. 501. Dans le cas ou les 3° et 9° ne contiennent pas le nom\nde la matiere, le no!lJ. commercial doit etre inscrit. La designation i:Ie la mardJ.andise doit etre soulignee\nen rouge et suivie de l'indication de Ja classe, du chifire de J'enumeration, complete, Je cas echeant, par\n1a lettre et du sigle « RID » [par ex. V, 1° e) 2, RID).\n(2) L'expediteur doit certifier dans la lettre de voiture ce qui suit:\na) en cas d'emballage dans des recipients fragiles:\npour l'acide sulfurique fumant [1° a)J: la teneur en anhydride libre;\npour l'acide li.itrique [1 ° e)J: la teneur en acide absolu HN03);\n-","• Nr. 3 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 18. Februar 1956                               205\nGefäße mit einem Fassungsraum von mehr als 3 Liter müssen mit einem besonderen Verschluß versehen\nsein, der die Bildung eines Uberdrucks im Gefäß sowie das Ausfließen der Flüssigkeit und das Eindringen\nfremder Substanzen in das Innere des Gefäßes verhindert. Bei einzeln verpackten Gefäßen muß die Außen-\npackung mit einer Kappe versehen sein, die den Verschluß schützt und gleichzeitig festzustellen gestattet,\nob die Verschlußvorrichtung nach 'obep gerichtet ist. Diese Gefäße dürfen höchstens zu 950/o ihres Fassungs-\nraumes gefüllt werden.\n(4) Wegen B~förderung in Behälterwagen und Topfwagen siehe, Rn. 517.\n(1) Hypochloritlösungen (Ziffer 11) müssen verpackt sein:                                                    509\na) in Gefäße aus Glas, Porzellan, Steinzeug u. dgl. oder aus geeignetem Kunststoff, die in Schutzbehäl-\nter einzusetzen sind; die zerbrechlichen Gefäße sind darin einzubetten; oder\nb) in Metallfässer, die innen mit einer geeigneten Auskleidung versehen sind.\n(2)° Füi Hypochloritlösungen der Ziffer 11 b) müssen die Gefäße und Fässe'r mit einer Vorrichtung zum\nEntweichen der Dämpfe oder mit Druckventilen versehen sein.\n(3) Wegen Beförderung in Behälterwagen siehe Rn. 51_7.\n3. Zusammenpackung\n· Von den in Rn. 501 bezeichneten Stoffen [mit Ausnahme derjenigen der Ziffern 1 e) 2 und 1 f) 2, die weder 510\nmiteinander noch mit Stoffen einer anderen Ziffer dieser Rn. noch mit Stoffen cider Gegenständen der übri-\ngen Klassen oder mit sonstigen Gütern zu einem Versandstück vereinigt werden dürfen) dürfen nur die\nfolgenden und nur unter den· nachstehenden Bedingungen miteinander, mit Stoffen oder Gegenständen der\nübrigen Klassen oder mit sonstigen Gütern zu einem Versandstück vereinigt werden:\na) miteinander: die in der gleichen Ziffer genannten Stoffe. Sie müssen in cier vorgeschriebenen Ver-\npackung in einem hölzernen · Samm~lbehälter od~r einem Kleinbehälter . (Kleincontainer) vereinigt ·\nwerden;\nb) miteinander, mit Stoffen oder Gegenständen der übrigen Klassen - soweit die Zusammenpackung\nauch für diese gestattet ist - oder mit sonstigen Gütern:\n1. die Stoffe der Ziffern 1 [mit Ausnahme derjenigen der Ziffern 1 e) 2 und 1 f) 2), 2 bis 5, 1 und 11\nin Mengen bis zu 15 kg für jeden Stoff;\n2. die Stoffe de; Ziffer 8 in Mengen bis zu 5 kg für jeden Stoff:\n• 3. ?1e Stoffe der Ziffer 10 il-) in Gefäßen von je höchstens 1 kg Inhalt, zusammen höchstens 10 kg.\nDie Stoffe müssen nach den für die einzelnen Versandstücke geltenden Vorschriften verpackt mit\nden anll.em Gütern in einem hölzernen Sammelbehälter, der nicht schwerer sein darf als 75 kg, oder\neinem Kleinbehälter (Kleincontainer) vereinigt werden.                       ' ·         ·\n4. Aufschriften und c:;\"efahrzettel auf Versandstücken (siehe Anhang V)\nKisten mit elektrischen Sammlern [Ziffern 1 b) und 3b)] müssen die deutliche und unauslöschbare Auf-          511\nschrift~ .Elektrische Sammler• oder .Akkumulatoren• tragen. Die Aufschrift muß in einer amtlichen Sprache\ndes Versandlandes und außerdem französisch, deutsch oder italienisch abgefaßt sein, sofern nicht die inter-\nnationalen Tarife oder Abkommen der Eisenbahnverwaltungen etwas anderes vorschreiben.\n· (1)  Jedes Versandstück mit Stoffen der Ziffern 1 bis 4, 7 bis 9 und 10b) muß mit einem Zettel nach          512\nMuster 4 versehen sein. Sind die Stoffe flüssig und in zerbrechlichen Gefäßen enthalten, die in Kisten oder\nanderen Schutzbehältern derart eingesetzt sind, daß sie von außen nicht sichtbar sind, so müssen die Ver-\nsandstücke außerdem mit Zetteln nach Muster 1 und 8 versehen sein. Die Zettel nach Muster 7 müssen,\n'werm eine Kiste verwendet wird, oben an zwei gegenüberliegenden Seiten unci bei anderen Verpackungen\nin entsprechender Weise angebracht werden.\n(2~ Die in Abs. (1) vorgeschriebenen Zettel müssen auch auf V'ersandstücken angebracht werden, in denen\nStoffe der Ziffern 1 bis 4, 7 bis 9 und 10 b) mit anderen Stoffen, Gegenständen oder Gütern nach Rn. 510\nzusammengepackt sind.\n· (3) Jede Kiste mit elektrischen Sammlern [Ziffern 1- '!>) und 3 b)) sowie höchstens 15 kg schwere Versands\nstücke mit Stoffen der Ziffern 1, 2, 3, 5, 1 und-11, die nach Rn. 515 (2) in gedeckte Wagen verladen werden\ndürfen, müssen außerdem an zwei gegenüberliegenden Seiten mit einem Zettel nach Muster 1 versehen\nsein..\n(4) Als Wagenladung müssen die Versandstücke nicht mit dem in den Abs. (1) und (2) vorgesehenen\nZettel nach Muster 4 versehen sein (siehe aud:i Rn. 519).\nB. Versandart, Abfertigungsbeschränkungen\nDie Stoffe der Ziffern 1 bis 5, 1, 10b) und 11 dürfen als Eilgut nur in Wagenladungen versandt werden,       513\nausgenommen Sendungen, die nach Rn. 515 (2) in gedeckte Wagen verladen werden dürfen.\nC. Frachtbriefvermerke\n(1) Die Bezeichnung des Gutes im Frachtbrief muß gleich lauten wie eine der in Rn. 501 durch Kursiv-         514\nschrill hervorgehobenen Benennungen. Wo in den Ziffern 3 und 9 der Stoffname nicht angegeben ist,\nmuß die _handelsübliche Benennung eingesetzt werden. Die Bezeichnung des Gutes ist rot zu unterstreichen\nund durch die Angabe der Klasse, der Ziffer und gegebenenfalls des Buchstabens der -Stoffaufzählung und\ndie Abkürzung .RID• zu ergänzen [z.B. V, Ziffer 1 e) 2, RID].\n(2) Der Absender muß im Frachtbrief bescheinigen:\na) wenn die Stoffe in zerbrechliche Gefäße verpackt sind:\nfür rauchende Schwefelsäure [Ziffer 1 a)]: den Gehalt an freiem Anhydrid;\nfür Salpetersäure [Ziffer 1 e)]: den- Gehalt an reiner -Säure. (HN03):","206                                     Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1956, Teil II\npour les melanges sulfonitriques [1 ° f)J: la teneur en acide nitrique absolu (HNOs);\npour l'acide pei-chlorique [1 ° i)]: la teneur en acide perchlorique;\npour les solutions aqueuses de bioxyde d'hydrogene (eau oxygenee) du 10°: la teneur en bioxyde\nd'hydrogene.                                          .      ·\nA defaut de cette indication, l'acide sulfurique fumant et l'acide perchlorique contenus dans des\nrecipients fragiles seront emballes conformement au marg. 503 (2), l'acide nitrique et les melanges\nsulfonitriques conformement au marg. 503 (1) b), (2) et (3) et les solutions de bioxyde d'hydrogene\nconformement au marg. 508 (2);\nb) pour l'acide fluorhydrique [1 ° h)l: la teneur en acide fluorhydrique.\nA defaut de cette indication, cet acide sera traite comme l'acide fluorhydrique d'wie teneur en\nacide absolu de 41 °/o et plus [marg. 503 (1) c)l; si cet acide est transporte en wagons-reservoirs,\nles recipients seront en töle de fer plombee [marg. 517 ·(3)1;                        ·      ·    ·\nc) lorsque le chargement du bisulfate de soude (6°), emballe, est effectue dans un wagon couvert, ou ·\nlorsque cette matiere, en vrac, est expediee en wagcins complets dans des vehicules qu.i ne sont\nrevetus interieurement que de carton paraffine ou goudronne [voir marg. 516 (2)1, 1a mention\n« bisulfate de soude sec» devra etre indiquee. -\n(3) Dans les lettres de voiture afferentes aux colis dans lesquels _une matiere denommee au marg. 501 est\nemballee en commun avec d'autres matieres ou obJets du RID ou avec d'autres marchandises, les mentio:iis\nrelatives a chacun de ces objets ou matieres doivent etre indiquees separement.                            ·\nD. Materie! et engins de transport\n1. Conditions relatives aux wagons et au chargement\na. Pour l~s colis\n515 -    (1) Les colis renfermant· des matieres des 1° a 6°, 1°, 10°b) et 11° seront charges dans des wagons\ndecouverts.\n(2) Peuvent toutefois etre charges sans egard au nombre des. colis dans des wagons couverts, ou decou-\nverts bäches:\na) les colis renfermant les matieres enoncees a ralinea (1) · et constitues par des forts futs en meta!, .\na condition que ceux-ci soielit charges avec leurs ouvertures en haut et cales de sorte qu'ils ne\npuissent ni rouler ni se renverser.\nToutefois, pour les expeditions en_ envois de detail, les füts metalliques renfermant de l'acide\nfluorhydrique [1 ° h)I ou des solutions d'hypochlorite (11 °) ne doivent pas peser plus de 15 kg et\nceux renfermant des_ matieres du 3° Iie doivent etre remplis que jusqu\"a 950/o de Ieur capacite;\nb) les colis constitues par des recipients fragiles, a conditfon que les recipients soient assujettis,\navec interp9sition de matieres formant tampon (qui doivent correspondre aux prescriptions pre-\nvues aux differents marginaux concemant l'emballage de chaque matiere), dans des emballages\nprotecteurs en bois ou, s\"il s\"agit de matieres des 1°, 3°, 5°, 10° a) et 11°, dans des paniers de fer.\nLorsqu'il s'agit d'acide nitrique du 1° e) 2 ou des melanges sulfonitriques du 1° f) 2 renfermes dans\ndes recipients fragiles, conformement au marg.503 (2) et (3), assujettis, avec interposition de ma-\ntieres formant tampon, dans des caisses en bois a parois pleines, chaque colis ne devra pas peser\nplus de 55 kg;\nc) les extincteurs d'incendie contenant des acides du 1°;\nd) les accumulateurs electriques [1 ° b) et 3° b)].\n(3) Dans un meme chargement, les recipients fragiles doivent etre cales de fa<;on a eviter tout deplace-\nment et tout deversement du qmtenu.\nLorsqu\"il s\"agit des colis renfermant des matieres du 1°e) 2 ou du 1°f) 2, ils doivent tous reposer su:r un\nplancher robuste; remploi, pour le calage, de paille ou de .toute autre matiere facilement- inflammable est\ninterdit. Les wagons destines a recevoir ces matieres doivent etre soigneusement nettoyes et en particulier\ndebarrasses de tout debris combustible (paille, foin, papier, etc.)\".\n(4) Quand un meme chargement reunit ä la fois des bonbonnes en verre et des touries en gres, ces\ndiverses sortes. de recipients doivent etre groupees par nature.\n(5) Pour l\"utilisation des wagons munis d\"installations electriques au transport des matieres des 1° ef2\net 1° f) 2, voir Appendice IV.                               ·\nb. Pour les trans·ports en vrac\n516      (1) Pour ·1es wagons complets d~s residus ~cides de l\"epuration des huiles minerales (Säureharz) du 1° c),\nen vrac, le plan eher des wagons sera recouvert d'une ·couche suffisante de pierre calcaire pulverisee ou\nfinement concassee ou de chaux eteinte.\n(2) Expedie par wagons c-0mplets, le bisulfate de soude (6°) en vrac sera charge dans des wagons revetus\ninterieurement de plomb ou d'une ~paisseur suffisante de carton paraffine ou goudronne. Les wagons decou-\nverts seront amenages de maniere que la bäche ne puisse toucher le chargement.\nc. Pour les wagons-reservoirs\n517       (1) Les matieres du 1° (a l'exception des accumulateurs electriques, des boues de plomb contenant de\nl\"acide sulfurl.que et des residus acides de l'epuration des huiles minerales), des 2°, 3° a), l'acide formique\n(5\"), l'acide chloro-sulfonique et le chlorure de thionyle (8°), ainsi que les matieres des 10° et 11 ° peuvent\netre transportes dans des wagons-reservoirs. .Les recipients et leurs fermetures seront conformes ä l'esprit\ndes conditions generales d'emballage du marg. 502 [voir toutefois sous (5) et (6)1.\n(2) · Les recipients des wagons-reservoirs contenant des liquides des 1° e) 2 et 1'? f) 2 devront · repondre\naux conditions imposees aux recipients metalliques [voir marg. 503 (1) b)l. Ils ne devront etre rempli!i, qu·a\n95·~10 au plus de leur capacite.\n(3) Pour l'acide fluorhydrique [1 ° h)], les recipients des wag~ns-reservoirs seront en töle ~e_f:r plombee;\npour l'acide fluorhydrique d'une teneur en acide absolu compnse entre 6Q •!o et 85 0/o, des rec1p1ents en fer\nnon plombes peuvent egalement etre utilises. Les recipients ne. doi~ent pas etre pourvus de t~y_aux de\nvidange places dans leur partie inferieure, _mais doivent pouv-oir se vider par le haut au moyen d air com-\nprime.\n-","• Nr. 3 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 18. Februar 1956                               207\nfür Mischungen von Schwefelsäure mit Salpetersäure {Ziffer 1 f)]: den Gehalt an reiner Salpeter-\nsäure (HNOs);                                    ,\nfür Perchlorsäure {Ziffer 1 i)]: den Gelialt an Perchlorsäure;\nfür wässerige Lösungen von Wasserstoffperoxyd (Ziffer 10): den Gehalt an W:asserstoffperoxyd.\nFehlt .die Angabe, so müssen die in zerbrechlichen Gefäßen enthaltene rauchende Schwefelsäure\nund Perchlorsäure nach Rn. 503 (2), die Salpetersäure und Mischungen von Schwefelsäure mit\nSalpetersäure nach Rn. 503 (1) b), (2) und (3) und die Wasserstoffperoxydlösungen nach Rn. 508 (2)\nverpackt sein.\nb) für Flußsäure {Ziffer 1 h)]: den Gehalt an Fluorwasserstoff.\nFehlt die Angabe, so ist die Säure wie Flußsäure von 41 0/e und mehr Fluorwasserstoff [Rn. 503\n(1) c)] zu behandeln; bei Beförderung in Behälterwagen müssen. die Gefäße aus verbleitem Eisen•\nblech [Rn. 517 (3)] bestehen;\nc) wenn verpacktes Natriumbisulfat (Ziffer 6) in gedeckte Wagen verladen wird oder wenn Natrium-\nbisulfat in loser Schüttung als Wagenladung in Wagen befördert. wird, die nur mit paraffinierter\noder geteerter Pappe ausgekleidet sind [siehe Rn. 516 (2)), muß der Vermerk .Natriumbisulfat,\ntrocken• angebracht werden.\n(3) Im Frachtbrief zu Versandstücken, in denen ein Stoff der Rn. 501 mit anderen Stoffen oder Gegen-\nständen des RID oder mit sonstigen Gütern zusammengepackt ist, müssen die Vermerke für jeden dieser\nStoffe und Gegenstände gesondert angebracht _werden.\nD. Beförderungsmittel und technische Hilfsmittel\n1. Wagen- und Verladevorschriften\na.  Für Versandstücke\n(1) Versandstücke mit Stoffen der Ziffern 1 bis 6, '1, 10b) und 11 sind in offene Wagen zu verladen.           515\n(2) In gedeckte Wagen oder in offene Wagen mit Decken dürfen jedoch ohne Rücksicht auf die Zahl der\nVersandstücke verladen werden:                                               ·\na) Versandstücke mit den in Abs. (1) genannten Stoffen, die aus starken Metallfässern bestehen,\nwenn sie mit den Offnungen nach oben derart verstaut werden, daß sie weder rollen noch um•\nkippen können.-                                           ··\nAls Stückgutsendungen dürfen jedoch die Metallfässer mit Flußsäure [Ziffer 1 h)] und mit Hypo-\nchloritlösungen (Ziffer 11) nicht schwerer sein als '15 kg und die Fässer mit Stoffen der Ziffer 3\nhöchstens zu 95 0/o .ihres Fassungsraumes gefüllt sein;\nb) Versandstücke aus · zerbrechlichen Gefäßen, wenn die Gefäße mit Füllstoffen, die .den in den\neinzelnen Randnummern für jeden Stoff vorgesehenen Verpackungsvorschriften entsprechen\nmüssen, in hölzerne Schutzbehälter oder, sofern es sich um Stoffe der Ziffern 1, 3, 'S, 10 a) und 11\nhandelt, in Eisenkörbe eingebettet sind; Versandstücke mit in zerbrechliche qefäße verpackter\nSalpetersäure der Ziffer 1 e) 2 oder Mischungen von Schwefelsäure mit Salpetersäure der Ziffer 1 f) 2,\ndie gemäß Rn. 503 (2) und (3) in Holzkisten mit vollen Wänden eingebettet sind, dürfen jedoch\nnicht schwerer sein als 55 kg.\nc) Feuerlöscher mit Säuren der Ziffer ·1;\nd) elektrische Sammler [Ziffern 1 b) und 3 b)].\n(3). Zerbrechliche Gefäße der gleichen Sendung müssen so verstaut werden, daß sie sich nicht verschieben\nkönnen und daß jedes Ausfließen des Inhaltes Jm.IDÖglich ist.\nVersandstücke mit Stoffen der Ziffern 1 e) 2 und 1 f) 2 müssen auf festem Boden ruhen; die Verwendung\nvon Stroh oder anderen leicht entzündbaren Stoffen zur Verstauung ist verboten. Die zur Beförderung\ndieser Stoffe dienenden Wagen müssen vor der Beförderung gründlich gereinigt und insbesondere von\nallen brennbaren Resten (Stroh, Heu, Papier usw.j gesäubert werden.\n(4) Wenn die gleiche Sendung Glasballons .und Steinzeugflaschen enthält, so müssen die verschiedenen\nGefäße getrennt gelagert werden.                                                                 ·\n(5) Wegen Verwendung von Wagen mit elektrischen Einrichtungen für die Stoffe der Ziffern 1 e) 2 und\n1 f) 2 siehe Anhang IV.                        ·                                 •\nb. Bei Beförderung i~ loser .Schüttu·ng\n(1) Für Wagenladungen von Säureharz •[Ziffer 1 c)) in loser Schüttung muß der Wagenboden mit emer              516\nausreichenden Schicht von. gemahlenem oder fein zerkleinertem Kalkstein oder gelöschtem Kalk bedeckt\nwerden.                                                               .\n(2) Natriumbisulfat (Ziffer 6) in loser Schüttung in Wagenladungen ist in mit Blei oder mit einer genügend\nstarken Schicht paraffinierter oder geteerter Pappe ausgekleidete Wagen zu verladen. Offene Wagen sind\nmit einer Decke derart zu überspannen, daß die Ladung von der Decke nicht berührt werden kann.\nc. Für Behälterwagen\n(1) Die Stoffe der Ziffer 1 [ausgenommen elektrische Sammler (Akkumulatoren), schwefelsäurehaltiger            517\nBleischlamm und Säureharz], der: Ziffern 2, 3 a), Ameisensäure der Ziffer 5, Chlorsulfonsäure und Thionyl-\nchlorid der Ziffer 8 sowie die Stoffe der Ziffern 10 und 11 dürfen in Behälterwagen befördert werden;\n<c· die Gefäße und deren Verschlüsse müssen sinngemäß den allgemeinen Verpackungsvorschriften der Rn. 502\nentspredJ.en. [Siehe jedoch auch Abs. (5) und (6)].\n(2) Die Kesselwagengefäße mit Flüssigkeiten der Ziffern 1 e) 2 und ff) 2 müssen den für Metallgefäße\nvorgeschriebenen Bedingungen {siehe Rn. 503 (1) b)] entsprechen. Sie dürfen höchstens zu 95 0/o ihres\nFassungsraumes gefüllt werden.                              -\n(3) Für Flußsäure [Ziffer·- 1 h)] müssen Kesselwagengefäße aus verbleitem Eisenblech, für Flußsäure mit\neinem Gehalt von 60 0/o bis 85 0/o Fluorwasserstoff dürfen auch unverbleite eiserne Gefäße verwendet\nwerden. Die Gefäße dürfen an den unteren Teilen keine Ablaßrohre haben, sondern müssen durch Druck-\nluft nach· oben entleerbai sein.","208                                          Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1956, Teil II\n· (4) Pour les wagons-reservoirs contenant cie Thydrazine [3° a)], les orific~s seront hermetiquement\nfermes et la fermeture protegee au moyen d'~ne chape metallique solidement fixee.\n(5) Les solutions aqueuses de bioxyde d'hydrogene (10°) peuvent etre transportees dans des wagons-\njarres, ou bien dans des wagons-reservoirs ayant leur recipient en aluminium soude titrant 99,5 0/o au moins,\nou encore en acier special non susceptible de provoquer la decomposition du bioxyde d'hydrogene. Les\nreservoirs doivent etre sans ouverture dans leur partie inferieure. Toutefois, si • des ·wagons-reservoirs\nmunis d'ouvertures dans leur partie inferieure existent, ces ouvertures• doivent etre surement fermees et\nbloquees ~endant le trahsport. _                                                   ·                      -\nTant les reservoirs· que les jarres cioivent etre munis d'une fermeture empechant en meme temps la\nformation de toute surpression dans les recipients, la fuite du liquide et la penetration des substances\netrangeres a l\"interieur du recipient lui-meme.                                 ·               ·   .\n(6) Pour .les solutions d'hypochlorite (11 °), les recipients des wagons-reservoirs seront pourvus a l'in-\nterieur ·d'un revetement approprie. Les wagons reservoirs pour les solutions d'hypochlorite titrant plus\nde 50 g de chlore actif par litre seront en outre con<;us de maniere a exclure toute surpression dans le\nrecipient en empechant cependant que le liquide ne jaillisse au dehors.\nd. Pour le s petHs c on taine rs\n518        (1) .A l'exception des colis fragiles et de ceux re)lfermant des matieres äes 1°, 3°b), 4°, 7° et 10°, Ies\ncolis contenant des matieres rangees dans Ia presente classe peuvent etre transportes en petits containers.\n(2) Les matieres des 1°a). 1°d) ä 1°i), 2°, 3°a), l'acide formique du 5°, l'acide chloro-sulfonique et le\nchlorure de thionyle du S0 peuvent aussi etre transportes dans de petits containers-citernes qui doivent\nrepondre aux conditions relatives aux recipients expedies comme colis.\n(3) Le bisulfat.e de soude du 6° peut aussi etre renferme. sans emballage interieur dans de petits con-\ntainers du type ferme a parois pleines qui doivent repondre aux prescriptions du marg. 516 (2).\n(4) Les interdictions de chargement en commun prevues au marg. 520 devront etre respectees a l'in-\nterieur d'un petit container.\n2. In s c r i p t i o n s e t e t i q u e t t e s d e d a n g er s ur l es w a g o n s (voir Appendice V)\n519       Les wagons dans les(!'!els sont chargees des matieres des t 0 a 4°, 7° a 9° et 10° b) porteront sur leurs\ndeux cötes une etiquette conforme au modele No 4.\nE. Interdictions de <:hargement en commun\n520       (1) Les ,acides sulfuriques et les melanges renfermant de l'acide sulfurique des 1° a) a d), f) et g), ainsi\nque l'anhydride sulfurique du 7° et l'acide chloro-sulfonique du s0 ne doivent pas etre dlarges en commun\ndans le meme wagon:                     .        '\na) avec les explosifs chl_orates et perchlorates du 13° de la classe Ia (marg. 21};-\nb) avec des -chlorates, des chlorites ou des melanges entre eux de chlorates, perchlorates et chlorites\ndes 4°a), c) et d) de la classe IIIc (marg.371).                                -\n(2) L'acide nitrique du 1° e) 2 et les melanges sulfonitriques du 1° f) 2 ne doivent p'ls etre ·dlarges en\ncommun dans le meme wagon:\na) a.vec des matieres explosibles de la classe I a (marg. 21};\nb) avec les objets dlarges- en matieres explosibles d~ la classe Ib (marg. 61};\nc) avec l'oxychlorure de carbone du s0 a) de la classe I d (marg. 131};\nd) avec des matieres sujettes a l'inflammation spontanee des 3° et 9°b) du marg:201 ainsi qu'avec\ntoutes les autres matieres de la classe II (marg. 201), lorsque leur emballage exterieur n·est pas\nconstitue de recipients en metal;\ne) avec des matieres liquides inflammables de la classe. III a (marg. 301),\nff avec des matieres solides inflammables de la classe IIIb (marg. 331).\n(3) i:..es accumulateurs electriques et les boues de plomb du 1° b) ne doivent pas etre dlarges en commun\ndans le meme wagon avec de l'acide picriq'-;!,e [7° a)) de la classe I a (marg. 21).\n0\nt4) Les acides et objets des 1°, 5° et 1° et l'acide chloro-sulfonique du S ne doivent etre dlarges _en\ncommun dans le meme wagon ni avec l'azoture de baryum des 11° et 12°, ni avec le phosphure de zmc\nciu 15°, ni avec l'azoture de sodium ou les desherbants chlorates du 16° de la cl-asse IV a (marg. 401).\n(5) Les matieres de la class~ V ne doivent pas _etre chargees en commun dans le meme wagon avec des\nmatieres radioactives de la classe IVb (marg. 451).                                                       ~   _\n521       Des lettres de voiture distinctes doivent etre etablies pour les envois qui ne peuvent. pas etre charges\nen commun dans le meme wagon (art. 6, § 9, d, de la CIM).\nF. Emballages vides. Autres prescripfüi\"ns\n522       (1) Les recipients du 12° seront, comme envois de detail, fermes de maniere etanche.                          :,\n. (2) La designation de la :inarchandise dans la lettre de voiture doit etre conforme a la denomination\nimprimee en caracteres italiques au marg,·501; elle doit etre soulignee en rouge et suivie de l'indication\nde Ja cJasse, du chiifre de J'enumeration et du sigle «RID» (V, 12°, RJD).\n(3) Les recipients vides, non nettoyes, ayant renferme de l'acide fluorhydrique [1 ° h)), doivent etre munis\nd\"une _etiquette conforme au modele N° 4 (voir Appendice V) ·et ne doivent pas avoir de trace d'acide a\nl'exterieur.\n523-599","„ Nr. 3 -   Tag der Ausgabe: Bonn, den 18. Februar 1956                              209\n(4) Bei ·Kesselwagen mit Hydrazin [Ziffer 3 a}J müssen• die Offnungen luftdicht verschlossen und der\nVerschluß muß durch eine gut gesicherte Metallkappe gesichert sein.\n(5) Für wässerige Lösungen von Wasserstoffperoxyd (Ziffer 10) müssen Topfwagen oder Kesselwagen\nverwendet werden. Die Gefäße der Kesselwagen müssen aus geschweißtem Aluminium mit einem Gehalt\nvon mindestens 99,50/o Aluminium oder aus Spezialstahl bestehen, der keine Zersetzung des Wasserstoff.\nperoxyds hervorruft. Die Gefäße dürfen auf ihrer unteren Seite keine Offnungen besitzen. Wenn indessen\nKesselwagen bestehen, die auf ihrer unteren Seite Offnungen besitzen, so müssen diese während der Beför-·\nderung sicher verschlossen und blockiert sein.\nDie Gefäße und die Töpfe müssen mit einem Verschluß versehen sein, der sowohl die Bildung eines\nOberdrucks in den Gefäßen als auch das Ausfließen der Flüssigkeit und das Eindringen fremder Substanzen\nin das Innere des Gefäßes verhindert.\n(6) Für Hypochloritlösungen (Ziffer 11) müssen die Kesselwagengefäße innen mit einer geeigneten\nAuskleidung versehen sein. Für Hypochlorltlösungen mit mehr als 50 g aktivem Chlor pro Liter müssen\ndie Behälterwagen außerdem so beschaffen sein, daß sich im Gefäß kein Uberdruck bilden, aber auch nicht\nFlüssigkeit herausspritzen kann.\nd. Für K 1einbehält er. (Kleincontainer)\n(1) Mit Ausnahme von zerbrechlichen Versandstücken .und solchen mit Stoffen der Ziffern 1, 3b), 4, 7           518\nund 10 qürfen Versandstücke mit den in diese Klasse eingereihten Stoffen in Kleinbehältern (Klein-\ncontainern) befördert werden.\n(2) Die Stoffe der Ziffern 1 a) und d) bis i), 2, 3 a), Ameisensäure der Ziffer 5, Chlorsulfonsäure und\nThionylchlorid der Ziffer 8 dürfen auch in ldeinen Flüssigkeitsbehältern (Flüssigkeitscontainern) befördert\nwerden, die den Gefäßvorschriften ·für Versandstücke entsprechen müssen.\n(s) Natriumbisulfat der Ziffer 6 darf auch ohne Innenpackung in vollwandigen geschlossenen Klein,\nbehältern (Kleincontainern) enthalten sein, die den Vorschriften der Rn. 516 (2) entsprechen müssen.\n(4) Die in Rn. 520 vorgesehenen Zusammenladeverbote gelten auch für den Inhalt der Kleinbehälter\n(Kleincontainer).               /\n2. Aufschr'iften und Gefahrzettel an den Wagen (siehe Anhang V)\nBei Befördertmg von /5toffen der Ziffern 1 bis 4, 7 bis 9 und 10b) müssen auf beiden Seiten der Wagen           519\nZettel nach Muster 4 angebracht werden.\nE. Zusammenladeverbote\n(1) Schwefelsäure und die schwefelsäurehaltigen Mischungen der Ziffern 1 a) bis d), f) und g) sowie            520\nSchwefelsäureanhydrid der Ziffer 7 und Clorsulfonsäure der Ziffer 8 dürfen nicht zusammen in einen\nWagen verladen werden:\na) mit Chloratsprengstoffen und Perchloratsprengstoffen der Ziffer 13 der Klasse I a (Rn. 21);\nb) mit Chloraten, Chloriten oder mit Gemengen der Chlorate, Perchlorate und Chlorite der Ziffern 4a),\nc) und d) der Klasse III c (Rn. 371) .\n. (2) Salpetersäure der Ziffer 1 e) 2 und die Mischungen von Schwefelsäure· mit Salpetersäure der Ziffer 1 f) 2\ndürfen nicht zusammen in einen Wagen verladen werden:\na) mit explosiven Stoffen der Klasse I a (Rn ..21);\nb) mit mit explosiven_ Stoffen geladenen Gegenständen der Klasse Ib (Rn. 61);\nc) mit ChlorkohlenQxyd der Ziffer 8 a) der Klasse I d (Rn. 131);\nd) mit selbstentzündlichen Stoffen der Ziffern 3 und 9b) der Rn. 201 sowie mit allen andern Stoffen\nder Klasse II (Rn. 201), sofern deren Außenpackung nicht aus Metallgefäßen besteht;\ne) mit entzündbaren flüssigen Stoffen der Klasse III a (Rn. 301);\nf) mit entzündbaren festen Stoffen d,er Klasse Illb (Rn.331). ·\n(3) Elektrische Sammler (Akkumulatoren) und Bleischlamm der Ziffer 1 b) dürfen nicht mit Pikrinsäure\n[Ziffer 7 a)) der Klasse I a (Rn. 21) zusammen in einen Wa!{en verladen werden.\n(4) Die Säuren und Gegenstände der Ziffern 1, 5, 7 und Chlorsulfonsäure der Ziffer 8 dürfen weder mit\nBariumazid der Ziffern 11 und 12, noch mit Phosphorzink der Ziffer 15, noch mit Natriumazid oder chlorat-\nhaltigen Unkrautvertilgungsmitteln der Ziffer 16 der Klasse IVa (Rn. 401) zusammen in einen Wagen\nverladen werden.\n(5) Die Stoffe der Klasse V dürfen nicht mit radioaktiven Stoffen der Klasse IVb (Rn. 451) zusammen\nin einen Wagen verladen werden.\nFür Sendungen, die nicht mit anderen zusammen in einen Wagen verladen werden dürfen, müssen                    521\nbesondere Frachtbriefe ausgestellt werden [CIM Art. 6 § 9 d)).\nF. Entleerte Behälter. Sonstige Vorschriften\n(1) Die Gefäße der Ziffer 12 müssen als Stückgut dicht verschlossen sein.                                      522\n(2) Die Bezeichnung des Gutes im_ Frachtbrief muß gleich lauten wie die in Rn. 501 durch Kursivschrift\nhervorgehobene Benennung; sie ist rot zu unterstreichen und durch die Angabe der Klasse, der Ziffer der\nStoffaufzählung und die Abkürzung .RID\" zu ergänzen (V, ·Ziffer 12,, RJD).\n(3) Ungereinigte Gefäße, entleert von Flußsäure [Ziffer 1 h)I, müssen mit einem Zettel nach Muster 4\n(siehe Anhang V) versehen sein und dürfen außen keine Spuren von Säure aufweisen:\n523-599","210                                      Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1956, Teil II\nClasse VL Matieres repugnantes ou susceptibles de produire une iniection\n1. Enumeration des matieres\n600    Parmi les matieres visees par le titre de la classe VI, ne sont agmises au transport que celles qui sont\nenumerees au marg. 601, ceci sous reserve des conditions prevues aux marg. 601 a 616. Elles sont des lors\ndes matieres du RID.\n601      1° Les tendons frais, les retailles de ·peaux fraiches, non chaulees ou non salees, ainsi que les dedtets\nde tendons frais ou de retailles de peaux fraiches, les cor.nes et onglons ou sabots frais non nettoyes\nd'os et de parties molles ~dherentes, les os frais non nettoyes de chairs ou autres parties molles\nadherentes, les soies et poils de porc bruts.                    .            ,\nNota. Les retailles de peaux humides et fraicbes, cbaulees ou salees, ne sont pas soumises aux prescriptions du RID.\n2° Les peaux iraiches, c·.est-a-dire celles qui ·ne sont pä.s salees et les peaux salees qui laissent\ndegoutter, en quantites incommodantes, de la saumure melee de sang.\nNota. Les peaux bien salees ne contenant qu'une petite quantite d'humidite ne sont pas soumises aux prescript!ons\ndu RID.                                                                     ·  .\n3° Les os nettoyes ou sedtes, les cornes et onglOIJ.S ou sabots nettoyis ou s4dtes.\nNota. Les os degraisses et secs ne degageant aucune odelir putride ne sont pas soumis aux prescript!ons du RID.\n4° Les cailiettes de veau fraiches, nettoyees de tout reste d'aliments.\nNota. Les caillettes de veau secbees ne degageant pas de mauvaise odeur ne sont pas soumises aux prescrlptions\ndu RID.\n5° Les residus comprimes, provenant de la fabrication de la colle de peau (residus calcaires, residus\ndu chaulage des retailles de peaux ou residus utilises comme engrais).\n6° Les residus non comprimes provenant de Ja iabrication de Ja colle de peau.\n· 7° L'urine saine protegee contre la decomposition.\ns0 Les pieces anatomiques, entrailles et glandes, saines ou inlectees, et les autres matieres animales\nrepugnantes ou susceptibles de produire une infection, qui. ne sont pas deja denommees speciale-\nment SOUS 1° a 7°.\n9° Le ·lumier melange de paille.\n10° Les matieres lecales provenant des fosses d'aisance et les autres matieres fecales.\n11° Les emballages vides et les sacs vides ayant renferme des matieres des 1° a 6°, s et 10°; ainsi que   0\nles bädtes qui ont servi a _recouvrir des matieres de la classe VI.                           ·\n12° Les emballages vides ayant renferme des matieres du 7°.\nNota ad 11° et 12°. Non- nettoyes, ils sont exclus du transport.\n2. Conditio~s · de transport\n(Les prescriptions relatives aux emballages vides et aux: baches sont reunies sous F)\nA. Colis\n1. Conditions generales d'emballage\n602    ci)   Les emballages ·seront fermes et etanches de man1ere a empecher toute deperdition du contenu.\nPour la prescription speciale relative aux recipients metalliques contenant des matieres des 1° et 8°\nvoir marg. 609 (4) a).\n(2) · Ils doivent, y compris les fermetures, etre en toutes parties solides et forts de maniere a exclure\ntout relachement en cours de route et a repondre surement aux exigences normales du transport. En\nparticulier, lorsqu'il s'agit de matieres a l'etat liquide· ou susceptibles de fei:menter, et a moins de\nprescriptions contraires dans le chapitre « Emballage de matieres isolees », les recipients et leurs ferme-\ntures doivent pouvoir resister aux pressions_ qui peuvent se developper a l'interieur des recipients, compte\ntenu aussi de la presence de l'air, dans les conditions normales de transport. A cet effet, on doit aussi\nlaisser une marge de. vide· suffisante, en tenant compte de la temperature de remplissage et de la\ntemperature. ambian_te dans laquelle le ·recipient peut se trouver au cours du transport.\n2. Emballage de matieres isolees\n603     (1) Comme envois de detail, les matieres des· 1° a 6° et s0 seront emballees dans des tonneaux, cuveaux\nou caisses, et celles flu 7° _dans des recipients en töle de fer zinguee.                                  .\n(2) Peuvent aussi etre emba~les dans des sacs:\na) les soies et poils de porc bruts secs (1 °); pour les matieres qui ne sont pas seches, l' emballage\ndans des sacs n'est permis que du 1er novembre au 1~ avril;\nb) les matieres du 2°, en tant que les sacs sont impregnes de desinfectants appropries, mais pendant\nles mois de novembre a fevrier seulement;\nc) les matieres des 3° et 4°.\n(~) Aucune trace du contenu ne doit adherer ex:terieurement aux colis.\n604    Les matieres des 1° a 10° peuvent etre transportees pa_r wagons complets, soit dans les emballages\nminima ci-apres, soit en vrac dans les conditions suivantes:\na) Jes matieres des 1°, 2° et s0 :\n1. emballees dans des sacs impr~gnes de desinfectants appropries; toutefois, pendant les mois de no-\nvembre a fevrier elles peuvent etre exp~diees en vrac;\n2. les comes, onglons ou sabots ou os frais (1°) pendant toute rannee, emballes ou en vrac, a condi-\ntion qu'ils aient ete arroses de desinfectants appropries; il en sera de meme pour les autres matieres,\nmais seulement dans des wagons couverts amenages specialemenLet munis d'installations de venti-\nlation [voir marg. 609 (3)];                                                                                 .\n3. si toutefois la mauvaise. odeur ne peut pas etre supprimee par la desinfection, ces matieres seront\nemballees dans des tonneaux ou cuveaux;\n-","•   Nr. 3 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 18. Februar 1956                                               211\nKlasse VL Ekelerregende oder ansteckungsgefährliche Stoffe\n1. Stoffaufzählung .\nVon den unter den Begriff der Klasse VI fallenden Stoffen sind nur die in. Rn. 601 genannten und auch                              600\ndiese nur zu den in Rn. 601 bis 616 enthaltenen Bedingungen zur Beförderung zugelassen und somit\nStoffe des RID.                  .                          .                          t _\n1. Frische Flechsen, nicht gekalktes oder nicht gesalzenes frisches Leimleder und Abfälle von frischen                            601\nFlechsen oder frischem Leimleder, von Knochen und anhaftenden Weidlteilen nidlt gereinigte frische\nHörner und Klauen, von Fleisch- und sonstigen anhaftenden Weidlteilen nidlt gereinigte irische\nKnochen, rohe Schweineborsten und rohe Schweinehaare.\nBem. Nasses frisches Leimleder, gekalkt oder gesalzen, ist den Vorschriften des RID nicht unterstellt.\n2. Frische Häute, d. s. · ungesalzene und soldle gesalzene Häute, die lästige Mengen von blutiger,\nsalziger Lake abtropfen lassen.\nBem. Ordnungsmäßig gesalzene Häute, die nur eine geringe Feuchtigkeitsmenge enthalten, sind den Vorschriften des\nRID nicht unterstellt.\n3. <;,ereinigte oder trockene Knochen, sowie gereinigte oder trockene Hörner und Klauen.\nBem. Entfettete trockene Knochen, die keinen Fäulnisgerudl verbreiten, sind den. Vorschriften des. RID nicht unterstellt.\n4. Frisdle, von allen Speiseresten gereinigte Kälbermagen.\nBem. Getrocknete Kälbermagen, die keinen üblen Geruch verbreiten, sind den Vorschriften des RID nicht unterstellt.\n5. Ausgepreßte Kesselrückstände der Lederleimfabrikation (Leimkalk, Leimkäse oder Leimdünger).\n6. Nidlt ausgepreßte Kesselrückstände der Lederleimfabrikation.\n7. Gegen Fäulnis gesdlü_tzter gesunder Harn.\n8. Anatomische Bestandteile, Eingeweide und Drüsen, gesund oder 'infiziert, und andere, vorstehend\nunter Ziffern 1 bis 7 nicht beso~ders aufgeführte ekelerregende oder ansteckungsgefährlidle anima-\nlisdle Stoffe.\n9. Mit Streu durdlsetzter Stalldünger.\n10. Latrinenstoffe und andere Fäkalien.\n11. Leere Behälter und leere Säcxe, entleert von Stoffen der Ziffern 1 bis 6, 8 und 10, sowie Wagen-\ndecxen, die zur Bedeckung von Stoffen der Klasse VI gedient haben.\n12. Leere Behälter, entleert von Stoffen der Ziffer 7.\nBem. zu Ziffern 11 und 12: In ungereinigtem Zustand sind sie von der Beförderung ausgeschlossen.\n2. Beförderungsvorsdniften\n{Die Vorsdlriften für entleerte Behälter und für Wagendecken sind im Abschnitt F zusammengefaßt)\nA. Versandstü<ke\n1. Allgemeine Verpackungsvorschriften\n(1) Die Packungen müssen so verschlossen und so didlt sein, daß vom Inhalt nichts nadi außen ge-.                                  602\nlangen kann. Sondervorschriften für metallene Gefäße mit Stoffen der Ziffern 1 und 8 siehe Rn. 609 (4) a).\n(2) Sie müssen samt Verschlüssen in allen Teilen so fest und stark sein, daß sie sidl unterwegs nidlt\nlockern .und der üblidlen Beansprudlung während der Beförderung zuyerlässig standhalten. Insbesondere\nmüssen bei flüssigen _oder leicht gärenden Stoffen und sofern im Abschnitt • Verpackung der einzelnen\nStoffe\" nichts anderes vorgesdlrieben ist, die Gefäße und ihre Verschlüsse dem sidl bei normalen Be-\nförderungsbedingungen etwa entwickelnden inneren Drude auch unter B~rüdcsichti{Jung des Vorhanden-\nseins von Luft Widerstand leisten können. Zu diesem Zweck muß auch ein füllungsfreier Raum gelassen ·\nwerden, der unter Berüdcsidltigung der Füllung~temperatur und der Umgebungstemperatur, weldler die\nGefäße während der Beförderung ausgesetzt sein können, genügt.\n2. Verpackung der e_inz,elnen Stoffe\n(1) Als Stückgut müssen die Stoffe der Ziffern 1 bis 6 und 8 in Fässer, Kübel oder Kisten, die Stoffe der                          603\nZiffer 7 in Gefäße aus verzinktem Eisenbledl verpackt sein.\n(2) In Säcke dürfen audl verpackt werden:\na) trockene rohe Schweineborsten und Schweinehaare (Ziffer 1); für nicht trockenes Material ist die\nSackverpadcung nur vom 1. November bis 15. April gestattet:\nb) Stoffe der Ziffer 2, wenn die Säcke mit geeigneten Desinfektio.nsmitteln getränkt sind, jedodl nur\nin den Monaten November bis Februar;\nc) Stoffe der Ziffern 3 und 4.\n(3) Den Versandstüdcen dürfen außen keine Spuren des Inhaltes anhaften.\n'                           .\nAls Wagenladung dürfen die Stoffe der Ziffern 1. bis 10 mit folgenden Mindestverpackungen oder unter ·604\nnadlstehenden Beding(ingen auch in loser Schüttung befördert werden:\na) die Stoffe der Ziffern 1, 2 und 8:\n1. in Säcke verpackt, die mit geeigneten Desinfektionsmitteln getränkt sind, in den Monaten No-\nvember bis Februar auch in loser Sdlüttung;\n2. frisdle Hörner, Klauen und Knochen (Ziffer 1), wenn sie mit ·geeigneten Desinfektionsmitteln\nbesprengt sind, während. des ganzen Jahres auch in loser Schüttung, ebenso die übrigen Stoffe,\ndiese aber nur in besonders eingerichteten, mit Durchlüftungsvorrichtungen versehenen gedeck-\nten Wagen [siehe Rn. 609 (3)].\n3. Läßt sich der üble Geruch durch die Desinfektion jedoch nicht beseitigen, so müssen die Stoffe in\nFässer oder Kübel verpackt sein;","212                                      Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1956, Teil      H\nb) !es matieres ·du 3°, en vrac;\nc) !es cai!lettes de veau (4°) renfermees dans des emballages ou dans des sacs;\nd) !es matieres du 5°, en vrac, si elles sont arrosees de lait de chaux de maniere qu'aucune odeur p~tride\nne puisse se faire sentir. Si Ja mauvaise odeur ne peut pas etre supprimee, elles doivent etre emballees\ndans des tonneaux, cuveaux ou caisses;         ·                  ·\ne) les matieres du 6° renfermees >dans des tonneaux, cuveaux ou caisses;\nf) les matieres du 7° emballees dans des recipients en töle de fer zinguee;\ng) le fumier melange de paille (9°), ·en vrac;\nhJ !es matieres fecales provenant des fosses d'aisance et les autres matieres fecales (10°), renfermees\ndans des recipients en töle.                                             ·\n3. Emballage en commun\n605        Parmi !es matieres du marg. 601 peuvent seulement etre reunies dans un meme colis, entre elles, dans\nl'emballage prescrit, les matieres groupees sous le meme chiffre.\n4. Inscription:; et etiquettes de <langer sur les coHs\n606       Pas de prescriptions.\nB. Mode d'envoi, restrictions d'expedition\n607       (1) Les matieres de la classe VI ne sont admises en grande vitesse qu·en wagons complets.\n(2) Les matieres des 9° et_ 10° ne sont egalement admises, en petite vitesse, qu·en wagons complets.\n(3) L'urine saine (7°) et les pieces anatomiques, entrailles et glandes, saines .ou infectees, du S0 , peuvent\netre expediees egalement en colis express; dans · ce cas, un .colis contenant de l'urine saine ne doit pas\npeser plus de 3_0 kg et un colis contenant !es matieres du s0 ne doit pas peser plus de 40 kg.\nLes pieces anatomiques, entrailles et glandes, saines, seront renfermees dans des · !ec.ipients en verre,\ngres, meta! ou matiere plastique appropriee. Ces recipients seront places, soit seuls, soit en groupes, dans\nune caisse solide en bois, avec interposition, si les recipients sont fragiles, de matieres absorbantes formant\ntampon. Si les matieres dont il s'agit sont immergees dans un liquide de conservation, les matieres\nabsorbantes seront en quantite suffisante pour absorber tout le liquide. Le liquide de conservation ne\ndevra pas etre inflammable.                                      .                               .\n. · Les pieces anatomiques, entrailles et glandes, infectees, seront renfermees dans des recipients appropries.\nplaces ä. leur tour, avec interposition de matieres formant tampon, dans une caisse solide en bois munie\nd'un revetement interieur metallique etanche.                  ·\nC. Mentions dans la lettre de voiture\n608       La designation de la marchandise dans la lettre de voiture doit etre conforme ä. l'une des d~nominations\nimprimees en caracteres italiques au marg. 601. Si celle-ci ne contient pas le nom de 1a matiere, le nom\ncommercial doit etre inscrit. La designation de la marchandise doit etre soulignee en rouge et suivie de\nl'indication de Ja classe, du chiffre de l'enumeration et du sigle « RID » (par ex. VI, 2°, RID).\nD. Materiel et engins de transport\n1. Conditions relatives aux wagons et au chargement\na. Pour les colis et pour les transports en vrac\n609        (1). Les matieres dE:_ la classe VI seront chargees dans _des wagons decouverts.\n(2)   Seront recouverts:\na) d'un~ bäche, impregnee de desinfectants appropries et recouverte a son tour d'une seconde bache,\nles matieres des 1°, 2° et s ,\n0\nb) d'tm.e bache ou de carton impregne de goudron ou de bitume, les cornes, onglons ou sabots ou\nos frais (1°), en vrac et arroses de desinfectants appropries;        •\nc).d'une bache, les matieres du 3°, en· vrac, a moins que ces matieres ne soient arrosees de\ndesinfectants appropries de maniere a eviter une mauvaise odeur;\nd) d'une bache, les matieres du 9°, en vrac.\n(3) Les matieres des 1°; 2° et s0 peuvent egalement etre chargees dans des wagons couverts, amenages\nspecialement et munis d'installations de ventilation.\n(4) Peuvent egalement etre chargees dans des wagons couverts:\na) les matieres des 1° et s0 , si elles sont renfermees dans des recipients metalliques, munis d'une\nfermeture de surete pouvant ceder ä. une pression interieure;\nb) les matieres des 3° et 4°.\nb. Pour les petits containers\n610        (1) Les colis renfermant des matieres rangee,s dans la presente classe peuvent etre transportes en petits\ncontainers.\n(2) Les matieres dont l'expedition en vrac est autorisee peuvent etre renfermees dans de petits containers.\n(3) Les interdictions de chargement en commun prevues au marg. 612 devront etre respectees ä. l'interieur\nd'un petit container.                                                       ·\n2. Ins c ri pti o ns et e ti qu e tte s de dang er s ur 1es wagons\n611        Pas de prescriptions.","•Nr. 3-:-Tag der Ausgabe: Bonn, den 18. Februar 1956                            213\nb) die Stoffe der Ziffer 3 in loser Schüttung;\nc) Kälbermagen (Ziffer 4) in Behälter oder Säcke verpackt;\nd) die Stoffe der Ziffer 5 in loser Schüttung, wenn sie mit Kalkmilch so besprengt sind, daß kein\nF~ulnisge~ch wahrnE:hmbar ist. Läßt sich der üble Geruch nicht besei~igen, so müssen· die Stoffe in\nFasser, Kubel oder Kisten verpackt sein;\ne) die Stoffe der Ziffer 6 in Fässer, Kübel. oder Kisten verpackt;\nf) die Stoffe der Ziffer 7 in Gefäße aus verzinktem Eisenblech verpackt;\ng) mit Streu durchsetzter Stalldünger (Ziffer 9) in loser Schüttung;\nh) Latrinenstoffe und andere· Fäkalien (Ziffer 10)\" in Blechbehälter verpackt.\n3. Zusammenpackung\n· V?n den Stoffen der Rn. 601 dürfen nur die in der gleichen Ziffer genannten Stoffe in der vorge-            605\nschnebenen Verpackung miteinander zu einem Versandstütk vereinigt werden. •\n4. Aufschriften und Gefahrzettel auf Versandstücken\nKeine Vorschriften.                                                                                         606\nB. Versandart, Abfertigungsbeschränkungen\n(1) Die Stoffe der Klasse VI dürfen als Eilgut nur· in Wagenladungen versandt werden.                       607\n(2) Die Stoffe der Ziffern 9 und 10 dürfen auch als Frachtgut nur in Wagenladungen versandt werden.\n(3) .Gesunder Harn (Ziffer 7) und anatomische Bestandteile, Eingeweide und Drüsen, gesund oder infiziert,\nder Ziffer 8 dürfen auch als Expreßgut versandt vrden; in diesem Fall darf das Versandstüdc mit ge-\nsundem Harn nicht schwerer sein als 30 kg und aasjenige mit den Stoffen der Ziffer 8 nicht schwerer\nals 40 kg.\nDie anatomischen Bestandteile, Eingeweide und Drüsen, gesund, müssen in Gefäße. aus Glas, Steinzeug,\nMetall oder geeignetem Kunststoff verpackt sein. Diese Gefäße sind einzeln oder zu mehreren in eine\nfeste Kiste aus Holz einzusetzen oder, wenn die Gefäße zerbrechlich sind, unter Verwendung von saug-\nfähigen Stoffen einzubetten. Sind die betreffenden Stoffe •in eine Konservierungsflüssigkeit eingetaucht,\ndann muß eine solche Menge saugfähiger Stoffe verwendet werden, die genügt, um die gesamte Flüssig-\nkeit aufzusaugen. Die Konservierungsflüssigkeit darf nicht entzündbar sein.\nDie anatomischen Bestandteile, Eingeweide und Drüsen, infiziert; sind in geeignete Gefäße zu .verpacken,\ndie ihrerseits in eine feste Kiste einzubetten .sind, die mit einer dichten Metallauskleidung versehen ist.\nC. Frachtbriefvermerke\nDie Bezeichnung des Gutes im Frachtbrief muß gleich lauten wie eine der in Rn. 601 durdi. Kursivschrift     608\nhen:orgehobenen Benennungen. Wo diese den Stoffnamen nicht enthält, muß die handelsübliche Be-\nnennung eingesetzt werden. Die Bezeichnung des Gutes ist rot zu unterstreichen und durch die Angabe der\nKlasse, der Ziffer der· Stoffaufzählung und die Abkürzung .RID* zu ergänzen (z. B. VI, Ziffer 2, RID).\nD. Beförderungsmittel und technische Hilf~mittel\n1. Wagen- und Verladevorschriften\n• a.,Für V~rsandstücke und bei Beförderung in loser Schüttung·\n(1) Die Stoffe der Klasse VI sind in offene Wagen zu verladen.                                              609\n(2) Es müssen zugedeckt werden:\na) die Stoffe der Ziffern 1, 2 und 8: mit einer,...Decke, die mit geeigneten Desinfektionsmitteln ge-\ntränkt und über die noch eine Wagendecke zu breiten ist;\nb) mit geeigneten Desinfektionsmitteln besprengte .frisdi.e Hörner, Klauen oder Knochen (Ziffer 1)\nin loser Schüttung: mit einer Wagendecke oder mit Teer oder Bitumen imprägnierter .Pappe;\nc) die Stoffe der Ziffer 3 in loser Schüttung: mit einer Wagendecke, es sei denn, daß diese Stoffe\nmit geeigneten Desinfektionsmitteln so besprengt sind, daß kein übler Geruch wahrnehmbar ist;\nd) die Stoffe der Ziffer 9 in loser Schüttung: mit einer Wagendecke.\n(3) In besonders eingerichtete, mit Durchlüftungsvorrichtungen versehene gedeckte Wagen dürfen auch\nverladen werden: die Stoffe der Ziffern 1, 2 und 8.\n(4) In gedeckte Wagen dürfen auch verladen werden:\na) die Stoffe der Ziffern 1 und 8, wenn sie in metallene Gefäße mit Sicherheitsverschluß verpackt .\nsind, der einem inneren Druck nachgibt;\nb) die Stoffe der Ziffern 3 und 4.\nb. Für Kleinbehälter (Kleincontainer)                       .\n(1) Versandstücke mit den in diese Klasse eingereihten Stoffen dürfen in Kleinbehältern (Kleincontainern)   610\nbefördert werden.\n(2) Stoffe, deren Versand in loser Schüttung gestattet ist, dürfen auch in Kleinbehältern (Kleincontainern)\naufgegeben werden.                                                                  ·\n(3) Die in Rn. 612 vorgesehenen· Zusammenladeverbote gelten auch für den Inhalt der Kleinbehälter\n(Kleincontainer).\n2. Aufschriften und Gefahrzettel an den Wagen\nKeine Vorschriften.                                                                                        611","214                                     Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1956, Teil II\nE. Interdictions de chargement en commun\n612     A l'exception des pieces anatomiques, entrailles et glandes, expediees en colis express et emballees con-\nformement au marg. 607 (3), les matieres de la classe VI ne doivent pas elre· chargees en commun dans,\nle meme wagon avec des de~ees alimentaires ou des objets de consommation.\n613     Des lettres de voiture distinctes doivent etre etablies pour les ·envois qui ne peuvent pas etre charges\nen commun dans le meme wagon [art. 6, .§ 9, d), de la CIM].\nF. Emballages vides. Autres prescriptions\n614     (1) Les objets des 11 ° et 12° seront nettoyes et traites avec des desinfectants appropries.\n(2) Les objets du 11 ° ne doivent pas etre transportes comme envois de detail en grande vitesse et\ns~ront charges dans des wagons decouverts; ils ne doiv'ent pas etre charges en commun dans le meme\nwagon avec des denrees alimentaires ou des objets de consommation.\n(3) La designation de la marchandise dans la lettre de voiture doit etre conforme a la denomination\nimprimee en caracteres italiques au marg. 601; elle doit etre soulignee en rouge et suivie de l'.indication\nde Ja classe, du chiffre de J'enumeration et du sigle « RID » (par ex. VI, 11°, RID).                    ,\n(4) Des lettres de voiture distinctes doiverit etre etablies pour les envois qui ne peuvent pas etre\ncharges en commun dans le meme wagon .(art. 6, § 9, d) de la CIMJ.\n615     (1)    Le chemin de fer peut limiter le transport des mafühes et· objets de la classe VI a certains trains\net prendre des dispositions speciales concernant l'heure et le delai du chargement et du dechargement,\nainsi que du camionnage au depart et a l'arrivee.\n(2) Si une mauvaise _odeur se fait sentir, le ,chemin de fer peilt faire traiter en tout temps l~s matieres\navec des desinfectants appropries pour en enlever l'ooeur.\n616      A l'exception des pieces anatomiques, entrailles et glandes, emballees conformement au marg. 607 (3),\nles matieres de la cl~se VI seront tenues isolees des denrees alimentaires ou objets de consommation\ndans les halles aux marchandises.\n617-699\nClasse VIL Matieres diverses\n1. Enumeration des matieres\n700      Les matieres et objets. enumeres au marg. 701 sont soumis aux conditions prevues aux marg. 701 ä. 721\net sont des lors -des matieres du RID.\n701      1° Le sullure de sodium. Voir aussi marg. 701 a.\n2·0 Les plaques, les pellicules et les_ papiers portant une emulsion sensible aux radiations lumineuses ou\n, . autres (par. ex. les plaques photographiques, les lilms cinematographiques, les pellicules pour radio-\ngraphie, les papiers photogr~phiques, etc.) quand ces Plaques, ces pellicules et ces papiers ne sont\npas developpes ou fixes.                                                                .\n701 a     Le sulfure de sodium. (1°) en quantites de 1 kg au plus n'est pas soumis aux conditions de transport du\nRID, . lorsqu'il est emballe dtms des recipients fermes de , maniere etanche, ne pouvant etre attaques\npar le contenu, et que ces recipients sont ä. leur: tour renfermes, soit seuls, soit · eli groupes dans \"de\nsolides emballages en bois.                                 ·                                                    '\n2. Conditions de transport\nA. Colis\n1. Conditions generales d'emballage\n702     (1) Les emballages seront fermes et amenages de maniere         a empech~r   toute deperdition du contenll. ·\n(2) Les matieres dont sont constitues les emballages et les fermetures ne doivent pas etre attaquees\npar le contenu, ni former avec cellli-ci de combinaisons nocives ou dangereuses.\n(3) Les emballages, y compris les fermetures, doivent, en toutes parties, etre solides et forts· .de\nmaniere ä. exclure tout relächement .en _cours de 'route et ä. repondre su.rement aux exigences norma1es\ndu transpoit. En particulier, lorsqu'il s'agit de matieres a retat liquide ou en sollltion, Oll mouillees par\nun liquide, et ä. moins de prescriptions -contraires dans le chapitre « Emballage de matieres isolees », les\nrecipients ·et leurs fermetures doivent pouvoir resister aux pressions qui pellvent se developper ä.\nl'interieui des recipients, compte .tenu allssi de la presence de l'air, dans les conditions normales de\ntransport. A cet effet, on doit aussi laisser une marge de vide suffisante, en tenant compte de la-\ntemperature de remplissage et de la temperature ambiante dans laquelle le recipient peut se, tro~ver au\ncours du transport. Les emballages interieurs seront solidement assujettis dans les emballages exteriellrs.\n2. :Emballage de matieres isolees\n703     Le sulfure de sodium (1 °) brut ou en solution sera emballe:\na) dans des recipients etanches en fer, Oll\nb) en quantites ne depassant pas 5 kg, aussi dans des recipients en verre ou en matiere plastique\nappropriee, qui, soit sellls, soit en groupes, seront assujettis dans des recipients solides en bois; les\nrecipients en -verre y seronf assujettis avec interposition de matieres formant tampon.\nLe sulfure de sodium (1 °) raffine ou cristallise peut aussi etre renferme dan~ d'autres recipients etanches.\n704-712","• Nr. 3 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 18. Februa!\" 1956                             215\nE. Zusammenladeverbote\nMit Ausnahme der als Expreßgut aufgegebenen und gemäß Rn. 607 (3) v.erpackten anatomisdien Bestand-        612\nteile, Eingeweide und· Drüsen dürfen die Stoffe der Klasse VI nicht mit Nahrungs- oder Genußmitteln\nzusammen in einen Wagen verladen werden.\nFür Sendungen, die nicht mit anderen zusammen in einen Wagen verladen werden dürfen, müssen                613\nbesondere Frachtbriefe ausgestellt werden \"(CIM Art. 6 § 9 d)).\nF. Entleerte BehäHer. Sonstige Vorschriften\n-(1) Die. Gegenstände .der Ziffern 11 und 12 müssen gereinigt und mit geeigneten Desinfektionsmitteln       614\nbehandelt sein.\n(2) Die Gegenstände der Ziffer U dürfen nicht als Eilstückgut versandt, müssen in offene Wagen\nverladen und dürfen nicht mit Nahrungs- oder Genußmitteln in einen Wagen zusammeng'eladen werden.\n(3) Die Bezeichnung des Gutes im Frachtbrief muß gleich lauten wie die in Rn. 601 durch Kursivsdzrift\nhervorgehobene Benennung; sie ist rot· zu unterstreichen und durch die Angabe der Klasse, der Ziffer\n,' der Stoffaufzählung und die Abkürzung .Rm• zu ergänzen (z.B. VI, Ziffer 11, RID).\n(4) Für Sendungen, die nicht mit anderen zusammen in einen Wagen verladen werden dürfen, müssen\nbesondere Frachtbriefe ausgestellt werden [CIM Art. 6 § 9 d)].\n(1) Die Eisenbahn kann die Beförderung- von Stoffen und Gegenständen der Klasse VI auf bestimmte           615\nZüge beschränken, auch besondere Vorschriften über Zeit und Frist des Auf- und Abladens sowie der\nAn- und Abfuhr erlassen.                                                    ·\n(2) Macht sich ein übler Geruch bemerkbar, so kann die Eisenbahn die Stoffe jederzeit mit geeigneten\nMitteln zur Beseitigung des Geruches behandeln lassen.\nMit Ausnahme der gemäß Rn. 607 (3) verpackten anatomisdien Bestandteile, Eingeweide und Drüsen_ 616\nsind die Stoffe der Klasse VI in den Güterschuppen (Magazinen) getrennt von Nahrungs- oder Genußmitteln\nzu lagern:                                                                                                  - 617-699\nKlasse VII. Versdtledene Stoffe\n1. Stoffauf~ählung\nDie in Rn. 701 genannten Stoffe und Gegenstände sind den in Rn. 701 bis 721 enthaltenen Bedingungen        700\nunterworfen und somit Stoffe des RID.\n1. Schwefelnatrium. Siehe auch Rn. 701 a.                                                                  701\n2. Platten, Filme und Papiere mit einer für Licht und andere Strahlen· emplindlidzen Emulsion (wie\nphotographische_ Platten, kinematographische und radiographische Filme, photographisdze Papiere\nusw.), wenn diese Platten, Filme_ und Papiere nicht entwickelt oder fixiert sind.\nSchwefelnatrium (Ziffer 1) in Mengen bis zu 1 kg ist den Beförderungsvorschriften des RJD nicht unter- ·701 a\nunterstellt, wenn es in· dicht verschlossene, vom Inhalt nicht angreifbare Gefäße verpackt und diese einzeln\noder zu mehreren in feste hölzerne Behälter eingesetzt sind.\n2. Beförderun!1svorsdlliften\nA. Versandstüdi:e\n1. Allgemeine Verpackungsvorschriften\n(1)- Die Packungen müssen so versdilossen und so beschaffen seil;l, daß vom Inhalt nichts nadi außen      702\ngelangen kann.\n(21 Der Werkstoff der Packungen und ihrer Verschlüsse darf- vom Inhalt nicht angegriffen werden und\nkeine .schädlichen oder gefährlichen Verbindungen mit ihm eingehen.\n(3) Die Packungen samt Verschlüssen müssen in allen Teilen so fest und stark sein, daß sie sich unter-\nwegs nicht lockern und der üblichen Beanspruchung während der Beförderung zuverlässig standhalten.\nInsbesondere müssen bei flüssigen Stoffen oder Lösungen oder bei von einer Flüssigkeit benetzten\nStoffen und sofern im Abschnitt • Verpackung der einzelnen Stoffe• nichts anderes vorgeschrieben ist,\ndie Gefäße U:nd ihre Verschlüsse dem sich bei normalen Beförderungsbedingungen etwa entwickelnden\ninneren Druck .auch. unter Berücksichtigung des Vorhandenseins von Luft Widerstand leisten können.- Zu\n. -diesem Zweck muß auch ein füllungsfreier -Raum gelassen werden, der unter Berücksichtigung der Fül-\nlungstemperatur und der Umgebungstemperatur, welcher die Gefäße während der Beförderu~g ausgesetzt\n·sein J.cönnen, genügt. Innenpackungen sind in den äußern Behältern zuverlässig festzulegeJ:?,.\n2, Verpackung der ·einzelnen Stoffe\nSchwefelnatrium (Ziffer 1) roh o~er in Lösungen muß verpackt sein:                                         703\na) in dichte eiserne Gefäße, oder\nb) in Mengen bis zu 5 kg auch in Gefäße aus Glas oder geeignetem Kunststoff, die einzeln oder zu\nmehreren in feste hölzerne Behälter einzusetzen sind; für Glasgefäße sind dazu Füllstoffe zu ver-\nwenden.\nRaffiniertes oder kristallisiertes Schwefelnatrium (Ziffer 1) darf auch in andere dichte Gefäße verpackt ·\nwerden.                                                                                                     704- 712","216                                  Bundesgesetzblatt, Jahrgang 19~6, Teil II\n3. Emballage en commun\n713     Le sulfure de sodium (1°) et les objets du 2° peuvent etre reunis dans un meme colis, soit avec des\nmatieres ou objets appartenant. a d\"autres classes - en tant que l'emballage en commun est egalement\nadmis pour ceux-ci - soit egalement avec d'autres marchandises. Toutefois la reunion du sulfure de\nsodium est interdit_e avec les matieres des 1° et 5° ä. 8° -de la classe V (marg. 501).\nLe sulfure de sodium, emballe comme colis co~formement aux conditions qui lui sont propres, sera\nreuni dans un emballage collecteur avec les autres marchandises. L'emballage collecteur ne doit pas peser\nplus de 1.5 kg.                                                                                              ·\n4. Inscriptions et etiquettes de danger sur les colis\n714     Les colis renfermant des objets du 2° porteront en caracteres de 5 cm au moins l'.inscription «Films».\nB. Mode d'envoi, restrictions d'expedition\n715     Les objets du 2° peuvent etre expedies egalement en colis express.\nC. Mentions dans la lettre de voiture\n716     La designation de la marchandise dans la lettre de voiture doit etre conforme a l'une des denominations\nimprimees en caracteres italiques au marg. 701 1 elle doit etre soulignee en_rouge et suivie de l'indication\nde Ja classe, du chifire de l'enumeration et du sigle « RID » (par ex. VII, 2°, RID).         •\nD. Materiel et engins de transport\n1. Cond-itions relatives aux wagons et au cbargement\na. Pour les colis·\n717     (1) Les colis renfermant du sulfure de sodium (1°) seront charges dans des wagons couverts ou\ndecouverts baches.\n(2) Les colis renfermant des objets du 2° seront charges dans des wagons couverts.\n(3) Les · colis renfermant des objets d11 2° dl.arges dans le meme wagon avec des colis renfermant des\nmatieres de la classe IVb devront toujours etre a 5 m au moins d'un colis de matieres radioactives et\na 10 m au moins d'un groupe de colis de ces matieres.\nb. Pour les petits containers\n7J.8   'Les colis renfermant des matieres rangees dans la presente ·c1asse peuvent etre transportes en petits .\ncontainers.\n2. Inscriptions -et etiquettes de danger sur les wagons\n719     Pas de prescriptions.\nE. Interdictions de chargement en commun\n770     Neant;\nF. Emballages vides. Autres prescriptions\n721     Les colis renfermant des objets du 2° seront ten:us isoles· a une distance de 10 m au moins des .colis\nrenfermant des matieres de la classe IV b, dans les halles aux marchandises, les gares et sur les quais.\nPar ailleurs, ils ne devront pas etre charges en -com.mun avec des matieres de la classe IVb, dans un\nmeme .dl.ariot de manutention.                                    -\n722-\n1!)99","• Nr. 3-::: Tag der Ausgabe: Bonn, den 18. Februar 1956                        217\n3. Zusammenpackung\nSdlwefelnatrium (Ziffer 1) und die Gegenstände der Ziffer 2 dürfen init Stoffen oder Gegenständen der  713\nübrigen Klassen - soweit die Zusammenpackung audl für diese gestattet ist - oder mit sonstigen Gütern\nzu einem Versandstück vereinigt werden. Die Vereinigung von Sdlwefelnatrium mit Stoffen der Ziffern 1\nund 5 bis 8 der Klasse V (Rn. 501) ist jedodl nidlt zulässig.\nSdlwefelnatrium muß in der vorgesdlriebenen Verpackung mit den anderen Gütern in einem Sammel-\nbehälter vereinigt sein, der nidlt sdlwerer sein darf als 75 kg.\n4. Aufschriften und G ef ahrzet tel auf Versandstücken\nVersandstücke mit Gegenständen der Ziffer 2 müssen in Budlstaben von mindestens 5 cm Größe die         714\nAufsdlrift .Film\" tragen.\nB: Versandart,  Abfertigungsbescb.ränkungen                      .,\nDie Gegenstände der Ziffer 2 dürfen audl als Expreßgut versandt werden.                                715\nC. Fraditbriefvermerke\n· Die Bezeidlnung des. Gutes im Fradltbrief muß gleidl lauten wie eine der in Rn. 701 durdl Kursivschrift 716\nhervorgehobenen Benennungen; sie ist rot zu unterstreichen und durdl die Angabe der Klasse, der Ziffer\nder Stoffaufzählung und die Abkürzung • .fUD\" zu ergänzen (~. B. VII, Ziffer 2, RID).\nD. Befördernngsmittel und tedmische Hilfsmittel\n1. Wagen- un.d Verladevorschriften\na. Für Versandstücke\n(1) Versandstücke mit Sdlwefelnatrium (Ziffer 1) sind in gedeckte Wagen oder in offene Wagen mit       717\nDecken zu verladen.                          ,· ·\n(2) Versandstücke mit Gegenständen der Ziffer 2 sind in gedeckte Wagen zu verladen.\n(3) Versandstücke mit Gegenständen der Ziffer 2 müssen in den Wagen mindestens 5 m von einem\nVersandstück mit radioaktiven Stoffen der Klasse IV b und mindestens 10 m entfernt von einer Gruppe\nvon Versandstücken ·mit soldlen Stoffen gelagert werden.                           ·\nb. Für· Klein b eh ä Ite r .(Kleincontainer}\nVersandstücke mit den in diese Klasse eingereihten Stoffen dürfen in Kleinbehältern (Kleincontainern)  718\nbefördert werden.\n2. Aufschriften und Gefahrzettel an den Wagen\nKeine Vorsdlriften.                                                                                    719\nE. Zusammenladeverbote\nKeine.                                                                                                 720\nF. Entleerte Behälter. Sonstige Vorsdiriften\nVersandstücke ~t Gegenständen der Ziffer- 2 müssen in den Gütersdluppen (Magazinen), Bahnhöfen         721\nund auf den Bahnsteigen in einem Abstand von mindestens 10 m von Versandstücken mit Stoffen der\nKlasse IVb gelagert werden; sie dürfen audl nidlt mit einem Versandstück der Klasse IVb zusammen\nauf einen Karren geladen werden.\n722-\n1099.","218                                       Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1956, Teil II\nme   PARTIE\nAppendices\nAppendice I\nA. Conditions de stabilite et de securite relatives aux matieres explosibles\net aux :oiatieres solides inflammables\n1100      Les conditions de stabilite enumerees ci-apres sont des minima relatifs, definissant la stabilite requise\ndes matieres admises au transport. Ces matieres ne peuvent etre remises au transport que si elles. sont\nentierement conformes aux prescriptiop.s suivantes.                       ·\n1101      Ad marg. 21, 1°, marg. 101, 4°, et marg. 331, 8° a)· La nitrocellulose chauffee pendant une 1/z heure ä ·\n132° C ne doit pas degager de vapeurs nitreuses jaune brun visibles. La temperature d'inflammation doit\netre superieure ä 180° C. Le fil pyroxyle doit satisfaire aux memes conditions de stabilite que la nitro-\ncellulose. Voir marg. 1150, 1151 a) et 1153. ~\n1102       Ad marg. 21, 3°, 4° et 5°, ·et marg. 331, 8°b) et c):\n1° Poudres ä la nitroceilulose ne reafermant pas de nitroglycerine; nitrocelluloses plastifiees:\n3 g de poudre ou de nitrocellulose plastifiee, chauffee pendant une heure, ·a 132° C, ne doivent pas\n• degager de vapeurs nitreuses jaune brun visibles. La temperature d'inflammation doit etre superieure\nan~c                                                     ·\n2°   Poudres a la nitrocellulose     renfermant de la nitroglycerine:\n1 g de poudre, chauff~e pendant une beüre a 110° C, ne doit pas ·degager de Vapeurs nitreuses jaune\nbrun visibles. La temperature d'inflammation doit etre superieure a 160° C\nPour 1° et 2° voir marg. 1150, 1151 b) et 1153.\n1103       Ad marg. 21, 6°, 7°, 8° et 9°:\n1° Le trinitrotoluene (tolite), les melanges dits trinitrotoluene liquide et le trinitranisol (6°), l'hexyl\n(hexanitrodiphenylamine) et l'acide picrique [7° a)], les pentolites (melanges de tetranitrate de penta-\nerythrite et de trinitrotoluene) et les hexolites (melanges de trimethylene-trinitramine et de tri-\nnitrotoluene) [7° b)], la penthrite flegmatisee et l'hexogene flegmatise [7° c)], la trinitroresorcine [8° a)],\nle tetryl (trinitrophenylmethylnitramine) (8° b)], la penthrite (tetranitrate de pentaerythrite) et\nl'hexogene (trimethylene-trinitramine) (9° a)], les pentolites (melanges de penthrite et de trinitroto-\nluene) et les hexolites (melanges d\"hexogene et de trinitrotoluene) f9°bl] et les melal).ges de penthrite\nou d'hexogene avec de la eire, de la paraffine ou avec des substances analogues a la eire ou a la\nparaffine [9° c)]. chauffes pendant 3 heures a une temperature de 90° C, ne doivent pas degager de\nvapeurs nitreuses jaune brun visibles. Voir marg. 1150 ~t 1152 a).                          ·    ·     ·\n2° Les corps nitres organiques mentionnes sous 8° autre; que la trinitroresorcine et le tetryl (trinitro-\nphenylmethylnitramine), chauffes pendant 48 heures a une temperature de 75° C ne doivent• pas\ndegager de vapeurs nitreuses jaune brun visibles. Voir marg. 1150 et 1152 b) .\n.3° Les corps nitres organiques mentionnes sous 8° ne doivent pas etre plus sensibles tant a l'inflam•\nmation qu'au <hoc et au frottement que:\nla trinitroresorcine, s'ils sont solubles dans l'eau,\nle tetryl (trinitrophenylmethylnitramine), s'ils sont insolubles dans l'eau.\nVoir marg. 1150, 1152, ll54, 1155 et 1156.\n1104      Ad marg. 21, 11°:\n1° La poudre noire (11 ° a)] ne doit pas etre plus sensible tant .a l'inflammation qu'au <hoc et au\nfrottement que la poudre de <hasse la plus fine ayant la composition suivante: 75 8 /e de nitrate\nde potassium, 100/o de soufre et 150/o de charbon de bourdaine. Voir marg. 1150, 1154, 1155 et 1156.\n2° Les poudres de mines ·lentes analogues a la poudre noire [11 ° b}] ne •doivent pas. etre plus sensibles\ntant a l'inflammation qu'au <hoc et au frottement que l'explosif de comparaison ayant la composition\nsuivante: 750/o de nitrate de potassium, 100/o de soufre et 150/o de lignite. Voir marg.1150, 1155 et\n1156.\n1105       Ad marg. 21, 12°: Les explosifs a base de nitrate-d'ammonium doivent pouvoir etre emmagasines pendant\n48 beures a 75° C sans degager de vapeurs nitreuses jaune brun visibles. Avant et apres emmagasinage,\nils ne doivent pas etre plus sensibles tant a l'inflammation qu'au <hoc et au frottement que l'explosif de\ncomparaison ayant la composition suivante: 800/o de nitrate d'ammonium, 120/o de trinitrotoluene, 60/o de\nnitroglycerine et 20/o de farine de bois. Voir marg. 1150, 1152 b), 1154, 1155 et 1156.\nUn echantillon de l'explosif de comparaison menüonne ci-dessus est consi;:rve, ä. la disposition des Etats\ncontractants, au Laboratoire des substances explosives, a Sevran (Seine-et-Oise), France.\n1-106     Ad marg. 21, 13°: Les explosifs chlorates et perchlorates ne doivent renfermer aucun sel ammoniacal.\nIls ne doivent pas etre plus sensibles tant a .l'inflammation qu·au <hoc et au frottement qu'un explosif\nchlorate ayant la composition suivante: 80 °/e de chlorate de potassium, 10 °/o de dinitrotoluene, 5 0/o de\ntrinitrotoluene, 4 0/o d'huile de ricin ·et 1 0/o de farine de bois. Voir marg. 1150, 1154, 1155 et 1156.\n1107       Ad marg. 21, 14°: Les dynamites ne doivent pas etre plus sensibles tant ä l'inflammation qu'au choc et\nau frottement que la gelatine explosive avec 93 0/o de nitroglycerine ou les dynamites a la _guhr ne renfer-\nmant pas plus de 75 0/o de nitroglycerine. Elles doivent satisfaire a l'epreuve d'exsudation du marg. 1158.\nVoir marg. 1150, 1154 b), 1155 et 1156.\n1108       Ad marg.61. 1°b): La matiere explosible ne doit pas etre plus sensible tant a l'inflammation qu'au.choc\net au frottement que le tetryl. Voir marg .. 1150, 1154, 1155 et 1156.\n1109       Ad marg. 61, 1° c): La matiere explosible ne doit pas etre plus sensible tant a l'inflammation qu'au choc\net au frottement que la penthrite. Voir marg. 1150, 1154, 1155 et 1156.                               ·\n-","\"Nr. 3-Tag der Ausgabe: Bonn, den 18.Februar 1956                                219\nIII. TEIL\nAnhänge\nAnhang .J\nA. Beständigkeits- und Sicherheitsbedingungen für explosive Stoffe und für\nentzündbare feste Stoffe\nDie nachstehenden Bedingungen sind vergleichende Mindestbedingungen zur Kennzeichnung ·d_er Be-              1100\nständigkeit, denen die zur Beförderung zugelassenen Stoffe genügen müssen. Diese Stoffe dütfen nur\nzur Beförderung aufgegeben werden, wenn sie den folgenden Vorschriften vollkommen entsprechen.\nZu Rn. 21, Ziffer 1, Rn. 101, Ziffer 4, und Rn: 331, Ziffer 8 a): Nitrozellulose darf während eines         1101\"\n¼stündigen Erhitzens bei 132° C keine sichtbaren gelbbraunen Dämpfe nitroser Gase abspalten. Die\nEntzündungstemperatur muß über 180° C liegen. Zündgarn muß den gleichen Beständigkeitsbedingunger.\nentsprechen wie Nitrozellulose. Siehe Rn. 1150, 1151 a) und 1153.                                            ·\nZu Rn. 21, Ziffern 3, 4 und 5 und Rn. 331, Ziffern 8 b) und ·c):                                            1102\n1. Nitrozellulosepulver ohne Nitroglyzerin; plastifizierte Nitrozellulose:\n3 g des Pulvers oder der plastifizierten Nitrozellulose dürfen während eines einstündigen Erhitzens\nbei 132° C keine sichtbaren gelbbraunen Dämpfe nitroser Gase abspalten. Die Entzündungstemperatur\n' muß über 170° C liegen.\n2. Nitroglyzerinhaltige Nitrozellulosepulver: ·\n1 g des Pulvers darf während elnes einstündigen Erhitzens bei 110° C keine sichtbaren gelbbraunen\nDämpfe nitioser Gase abspalten. Die Entzündungstemperatur muß über 160° C liegen.\nZu 1. und 2. siehe Rn. 1150, 1151 b) und 1153.\nZu Rn; 21, Ziffern 6, 7, 8 und 9:                                                                           1103\nt. Trinitrotoluol (Trotyl), Mischungen genannt flüssiges Trinitrotoluol und Triilitroa_nisol (Ziffer 6),\nHexanitrodiphenylamin (Hexyl)\" und Pikrinsäure [Ziffer 7 a)J, Mischungen von Pentaerythrittetranitrat ·\nund Trinitrotoluol (Pentolit) und Mischungen von Trimethylentrinitramin und Trinitrotoluol (Hexolit)\n[Ziffer 7b)J, phlegmatisiertes Pentaerythrittetranitrat und phlegmatisiertes Trimethylentrinitramin\n[Ziffer 7 c)I, Trinitroresorzin [Ziffer 8 a)], Trinitrophenylmetbylnitramin (Tetryl) [Ziffer 8 b)J,\nPentaerythrittetranitrat (Penthrit, NitropentaJ und Trimethylentrinitramin (Hexogen) [Ziffer 9a)J,\nMischungen von Pentaerythrittetranitrat und -Trinitrotoluol (Pentolit) und Mischungen von\nTrimethylentrinitramin und Trinitrotoluol (Hexolit) [Ziffer 9b)J und Mischungen von Pentaerythrit-\ntetranitrat oder Trimethylentrinitramin mit Wachs, Paraffin oder dem Wachs oder dem Paraffin\nähnlichen Stoffen [Ziffer 9 c)} dürfen während eines 3stündigen Erhitzens auf 90° C keine sichtbaren\ngelbbraunen Dämpfe nitroser Gase abspalten. Siehe Rn. 1150 und 1152 a).\n2. Andere organische Nitrokörper der Ziffer 8 als Trinitroresorzin .und Trinitrophenylmethylnitramin\n(Tetryl) dürfen während eines 48stündigen Erhitzens auf 75° C keine sichtbaren gelb_braunen Dämpfe\nnitroser Gase abspalten. Siehe Rn. 1150 und 1152b).          -\n3. Organische Nitrokörper der Ziffer 8 dürfen weder gegen Stoß, no~ gegen Reibung, noch gegen\nFlammenzündung empfindlicher sein:                       ·\nals Trinitroresorzin, wenn sie wasserlöslich sind,\nals Trinitrophenylmethylnitramin (Tetryl), wenn -sie wasserunlöslich. sind.\nSiehe Rn. 1150, 1152, 1154, 1155 und 1156.\nZu Rn: 21, Ziffer 11:                                                                                       1104\n1. Schwarzpulver [Ziffer 11 a)J dürfen weder gegen Stoß, noch gegen Reibung, noch gegen Flammen-\nzündung empfindlicher sein als feinstes Jagdpulver von folgender Zusammensetzung: 75 9/o Kalium-\nnitrat, 100/o Schwefel und 15°/~ Faulbaumkohle. Siehe Rn. 1150, 1154, 1155 und 1156.\n2. Schwarzpulverähnliche Sprengstoffe [Ziffer 11 b)] dürfen weder gegen Stoß, noch gegen Reibung, noch\n·gegen Flammenzündung empfindlicher sein als der Vergleichssprengstoff von folgender Zusammen-\nsetzung: 750/o Kaliumnitrat, 100/o Schwefel und 15°/, Braunkohle., Siehe Rn. 1150, 1154, 1155 und 1156.\nZu Rn. 21, Ziffer 12: Ammonnitratsprengstoffe d11rfen nach einer Lagerung von 48 Stunden bei 75° C          1105\nkeine sichtbaren gelbbraunen Dämpfe nitroser Gase abspalten. Sie dürfen vor und nach der Lagerung\nw;eder gegen Stoß, noch gegen Reibung, noch gegen Flammenzündung empfindlicher sein als der Ver-\ngleichssprengstoff von folgender Zusammensetzung: 800/o Ammonnitrat, 12 8 /o Trinitrotoluol, 60/o · Nitro-\nglyzerin und '1!'/o Holzmehl. Siehe Rn. 1150, 1152b), 1154, 1155 und 1156..\nEin Probemuster des vorstehenden Vergleichssprengstoffes wird den Vertragstaaten im Sprengstoff-\nlaboratorium Frankreichs zur Verfügung geha1ten [Adresse: Laboratoire des substances explosives, Seyran\n(Seine-et-Oise), France).\nzu Rn. 21, Ziffer 13: Chloratsprengstoffe und Perchloratsprengstoffe dürfen keine Ammonsalze enthalten.     1106\nSie dürfen weder gegen Stoß, noch gegen Reibung, noch gegen Flammenzündung empfindlicher sein als\nein Chloratsprengstoff von . folgender Zusammensetzung: 80 0/o Kaliumchlorat, .10 0/o Dinitrotoluol,\n50/o Trinitrotoluol, 40/o_Rizinusöl und 10/o Holzmehl. Siehe Rn. 1150, 1154, 1155 und 1156.\nZu Rn. 21, Ziffer 14: Dynamite dürfen weder gegen Stoß, noch gegen Reibung, noch gegen Flammen-             1107\nzündung empfindlicher sein als Sprenggelatine mit 930/o Nitroglyzerin oder Gurdynamit mit höchstens\n750/o Nitroglyzerin. Sie müssen .der in Rn. 1158 vorgesehenen Prüfung auf Ausschwitzen entsprechen. Siehe\nRn .. 1150, 1154 b), 1155 und 1156.\nZu Rn. 61, Ziffer 1 b): Der explosive Stoff darf weder gegen Stoß, noch gegen· Reibung, noch gegen          1108\nFlammenzündung empfindlicher sein als Trinitrophenylmethylnitramin. Siehe Rn. 1150, 1154, 1155 tind 1156.\nZu Rn. 61, Ziffer 1 c): Der explosive Stoff darf weder gegep. Stoß, noch gegen Reibung, noch gegen          1109\nFlammenzündung empfindlicher sein als Pentaerythrittetranitrat. Siehe Rn. 1150; 1154, 1155 und 1156.","220                                     Bundesgeset~blatt, Jahrgang 1956, Teil II\n1110      Ad marg. 61, 5° d): La dlarge de transmission ne doit pas etre plus sensible tant                                            a l'inflammation qu'au\ndloc et au frottement que le tetryl. Voir. marg. 1150, 1154, 1155 et 1156.\n1111      Ad marg. 100 (2) d): La dlarge explosive, apres avoir ete emmagasinee durant quatre semaines a 50° C,\nne doit pas accuser d'alteration qui serait due ~ une stabilite insuffisante. Voir marg. 1150 et 1157.\n1112-\n1149\nB. Regles relatives aux epreuves\n1150      (1)   L'?s modalites d\"execution des epreuves indiquees ci-apres sont applicables· lorsque qes divergences\nd'opinion se manifestent sur l'admissibilite des matieres au transport par chemin de fer.                                                 .\n(2) Si l'on suit d'autres methodes ou modalites d'execution des epreuves en vue de la verification des·\nconditions de stabilite indiquees dans la Partie A de cet Appendice, ces methodes doivent mener a la meme\n~ppreciation _que celle a laguelle on pourrait arriver par les methodes ci-apres indiquees.\n(3) Dans l'execution des epreuves de stabilite par chauff~ge, dont il est question ci-dessous, la tem}lerature\nde l'etuv'e renfermant l'echantillon eprouve ne ·devra pas s'ecarter de plus de 2° C de la temperature telle\nqu'elle est·fixee; la duree de l'epreuve devra etre respectee ä. 2 minutes pres quand cette duree doit etre\n30 minutes ou 60 minutes, a 1 heure pres quand cette duree doit etre de 48 heures, et ä. 24 heures pres\nquand cette duree doit etre de 4 semaines.\nL'etuve doit etre teile qu'apres l'introduction de l'echantillon, la temperature ait repris sa valeur de\nregime en 5 minutes au plus.\n(4) Avant d'etre soumises aux epreuves des marg. 1151, Ü52, 1153, 1154, 1155 et 1156, les matieres\nprelevees en vue de constituer l'echantillon doivent etre sechees pendant au moins 15 heures, a la\ntemperature ambiante, dans un dessiccateur a vide garni de chlorure de calcium fondu et granule; la\nmatiere sera disposee en couche mince; a cet effet, les matieres qui ne sont ni pulverulentes ni fibreuses\nseront soit broyeef!, soit rapees, soit coup.ees en morceaux de petites dimensions. La pression dans ce\ndessiccateur devra etre amenee au-dessous de 50 IIllil de mercure.\n(5) ·a) Avant d'etre sechees dans les conditions de l'al. (4) ci-dessus, les matieres du marg. 21, 1° (sauf\ncelles qui renferment de la paraffine ou une -substance analogue), 2°, 9° a) et b), et celles du marg. 331,\n8° b), seront soumises a un presedlage dans une etuve bien ventilee, dont la temperature aura ete reglee\na 70° C, et qui sera poursuivi tant que la perte de poids par quart d'heure n'est pas inferieure a 0,30/e\nde la pesee.\nb) Pour les matieres du· marg. 21, 1° (lorsqu'elles renferment de la paraffine ou une substance\nanalogue), 7° c) et 9° c), le presedlage devra etre effectue comme ä. l'al. a) ci-dessus, sauf que la\ntemperature de l'etuve se~a· reglee entre 40° et 45° C.\n(6) ·1a nitrocellulose du marg. 331; 8° a), subira d'abord un sechage prealable- dans les conditions de\nl'al. (5) a) ci-dessus; le sechage sera acheve par un sejour de 15 heures au moins dans un dessiccateur\ngarni d'acide sulfurique concentre.\n· Epreuve de stabilite dlimique l la dlaleur\n1151   Ad marg. 1101 eU102:\na) Epreuve sur les matieres denommees au .marg. 1101\n(1} Dans chacune de deux eprouvettes en verre ayant les dimensions suivantes:\nl~ngl!eur ... : .. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .. . . • . . . . . . . • . • . 350 mm\ndiametre 1nteneur . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 16 mm\n.epaisseur de la paroi .. . . . . . . . . . . . . . .. . . . . .. .. . . . . .                   1,5 mm\non introduit 1 g de matiere sedlee sur du dllorure de calcium (le sedlage doit s'effectuer, si necessaire, en\nreduisant la matiere en morceaux d'un poids ne depassant pas ·0,05 ·g ch-acun). Les deux eprouvettes,\ncompletement couvertes, sans que la fermeture offre de resistance, sont ensuite introduites dans une\netuve permettant la visibilite pour les 4/5 au moins de leur longueur et maintenues a une temperature\nconstante de 132° C pendant 30 minutes. On observe si, pendant ce laps de temps, des gaz· nitreux se\ndegagent, a l'etat de vapeurs jaune brun, particulierement bien visibles sur un fond blanc.\n(2) La substance est reputee stable si ces vapeurs sont ab_sentes\nb) Epreuve sur les poudres denommees au marg. 1102\n(1) Poudres a la nitrocellulose ne renfermant pas de nitroglycerine, gelatinisees ou non, nitrocelluloses\nplastifiees: on introduit 3 g de poudre dans des eprouv:ettes en verre analogues a celles indiquees sous a)\net qui sont ensuite placees dans une etuve maintenue a une temperature constante de 1~2° C.\n(2) Poudres ä. la nitrocellulose renfermant de la nitroglycerine: on introduit 1 g de poudre dans des\neprouvettes en verre analogues a celles indiquees sous a} et qui sont ensuite placees dans une etuve\nmaintenue a une temperature constante de 110° C.\n(3} Les eprouvettes contenant les poudres des (1} et_ (2} sont maintenues a l_'etuve pendant une heure.\nPendant cette periode des gaz nitreux ne doivent pas etre visibles. Constatation et appreciation conime\nSOUS    .a}.\n1152    Ad marg. 1103 et 1105:\na) Epreuve sur les matieres denommees au marg. 1103, 1°\nt1)  Deux echantillop.s d'explosif d'un poids unitaire de 10 g sont introduits dans des flacons cylindriques\nen verre d'un diametre interieur de 3 cm, d'une hauteur de 5 -cm jusqu·a la surface inferieure du couvei:cle,\nbien fermes avec leur couvercle et dlauffes dans une etuve, dans laquelle ils sont bien visibles, pendant\n3 heures ·a une temperature constante· de 90° C.                                 .            ,                 •\n(2). Pendant cette periode, des gaz i;iitreux ne doivent pas etre visibles. Constatation et appreciation\ncomme au marg. 1151 a).\n-","•Nr. 3 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 18. Februar 1956                                221\nZu Rn. 61, Ziffer 5 d): Die Ubertragungsladung darf weder gegen Stoß, noch gegen Reibung, noch                 1110\ngegen Flammenzündung ·empfindlicher sein als Trinitrophenylmethylnitramin. Siehe Rn. 1150, 1154,\n1155 und 1156.\nZu Rn. 100 (2) d): Der Explosivsatz darf während einer vierwöchigen Lagerung bei 50° C keine Verände-           1111\nrung erfahren, die auf eine-ungenügende Beständigkeit hinweist. Siehe Rn. 1150 und 1157.\n1112-\n1149\nB. Vorsduiften für die Prüfverfahren\n(1) Die nachstehend angegebenen Prüfverfahren sind anzuwenden, wenn über die Zulässigkeit der                  1150\nEisenbahnbeförderung der Stoffe Meinungsverschiedenheiten entstehen.\n(2) Wenn and~re Verfahren zur Prüfung der Beständigkeitsbedingungen des Abschnittes A dieses\nAnhanges gewählt werden, müssen diese zu der gleichen Beurteilung führen wie die nachstehend an-\ngegebenen Verfahren.\n(3) Bei der Ausführung der Wärmebeständigkeitsprüfung, von der unten die Rede ist„ darf die\nTemperatur in der Heizvorrichtung, in der sich das Muster befindet, nicht mehr als 2° C von der vor-\ngeschriebenen Temperatur abweichen; die Prüfzeit- muß bei einer Prüfdauer von 30 oder 60 Minute~ mit\neiner Abweichung von höchstens 2 Minuten eingehalten werden, . bei einer Prüfdauer von 48 Stunden\nmit einer Abweichung von höchstens 1 Stunde und bei einer Prüfdauer von· 4 Wochen mit einer Ab-\nweichung von höchstens 24 Stunden.\nDie :f:ieizvorrichtung muß so beschaffen sein, daß nach Einsetzen des Musters die Temperatur die erfor-\nderliche Höhe in höchstens 5 Minuten erreicht.                                                               ·\n(4) Vor den Prüfungen gemäß Rn. 1151. 115~. 1153, 1154, 1155 und 1156 müssen die Proben wäh-\nrend mindestens . 15 Stunden in einem· mit geschmolzenem und gekörntem Chlorkalzium beschickten.\nVakuum-Exsikkator bei Raumtemperatur getrocknet werden, wobei die Probe in dünner Schicht ausgelegt\nwird; zu diesem Zwecke müssen die Proben, die weder pwverförmig noch faserig· sind, entweder zu\nStücken von kleinen Abmessungen zerbrochen. oder geraspelt oder geschnitten werden. Der Druck muß\nim Exsikkator unter 50 mm Hg gehalten werden.\n(5) a) Vor der unter den Bedingungen des vorstehenden Absatzes (4) vorzunehmenden Trocknung\nmüssen die Stoffe der Rn. 21, Ziffern 1 {mit Ausnahme derjenigen, die Paraffin oder einen ähnlich wirkenden\nStoff enthalten), 2, 9 a) und b) und der Rn. 331 Ziffer 8 b) einer Vortrocknung in einem Trockenschrank mit\nguter Luftventilation, dessen Temperatur auf 70° C eingestellt ist, so lange unterworfen werden, bis die\nGewichtsabnahme pro 15 Minuten weniger als 0,3 °/, der Einwaage beträgt.\nb) Für die Stoffe der Rn. 21 Ziffern 1 (wenn sie Paraffin oder einen ähnlich wirkenden Stoff ent-\nhalten), 7 c) und 9 c) muß die Vortrocknung wie im vorstehenden Abs. a) vorgenommen werden, mit dem\nUnterschiede, daß die Temperatur des Trockenschrankes zwischen 40 und 45° C gehalten wird.                       ·\n·(6) .Schwachnitrierte Nitrozellulose der Rn. 331 Ziffer 8 a) ist vorerst einer Vortrocknung nadi den Be-\ndingungen des vorstehenden Abs. 5 a) zu unterwerfen; hierauf muß sie während mindestens 15 Stunden\nin einem mit konzentrierter Schwefelsäure beschickten Exsikkator gehalten werden.\nPrüfung der dlemiscb.en Beständigkeit bei Wärme\nZu Rn. 1101 und 1102:                                                                                              1151\na) Prüfung der in· Rn. 1101 genannten Stoffe\n{1) In jedes der beiden Probiergläser, die\n-eine Länge von .. .- ........................... ·..... 350 mm\neinen inneren Durchmesser von .... .-. . . . . . . . . . . . . . 16 mm\neine Wanddicke von _... . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1,5 mm\nhaben, bringt man 1 g des über Chlorkalzium getrockneten Stoffes (der Stoff ist für die Trocknung erforder-\nlichenfalls in Stücke von nicht mehr als 0,05 g zu zerkleinern). Die beiden Probiergläser, die didi.t, aber\nlose zu bedecken sind, werden sodann in eine Heizvorrichtung gebracht, so daß sie wenigstens zu 4/s ihrer\nLänge sichtbar und einer ständigen Temperatur von 132° C während 30 Minuten ausgesetzt sind. Man stellt\nfe_st, ob sich während dieser Zeit nitrose Gase entwickeln, so daß. gelbbraune Dämpfe entstehen, die beson-\nders vor einem weißen Hintergrund erkennbar sind.                                                              ·\n(2) Der Stoff gilt als beständig, wenn diese Dämpfe nicht auftreten.\nb) Prüfung dei:_ in Rn. 1102 genannten Pulver\n(1) Nitrozellwosepulver ohne Nitroglyzerin, gelatiniert oder nicht gelatiniert und plastifizierte Nitro-\nzellulose: man bringt 3 g Pulver in gleiche Probiergläser wie unter a) und diese alsdann in eine Heiz-\nvorrichtung mit einer ständigen Temperatur von 132° C.\n(2) Nitroglyzerinhaltige Nitrozellulosepulver: man bringt 1 g Pulver in gleiche Probiergläser wie unter\na) und diese ölsdann in eine Heizvorrichtung mit einer ständigen Temperatur von 110° C.\n(3) -Die Probiergläser mit den Pulvern unter (1) und (2) bleiben eine Stunde in der Heizvorrichtung.\nWährend dieser Zeit dürfen keine nitrosen Gase sichtbar werden. Beobachtung und Beurteilung wie\nunter a).\nZu Rn. 1103 und 1105:                                                                                              1152\na) Prüfung der in Rn. 1103, Ziffer 1, genannten Stoffe\n(1) Zwei Proben des explosiven Stoffes von je 10 g werden in zylindrische Wägegläser von 3 cm innerem\nDurchmesser, einer Höhe bis zum unteren Rand des Deckels von 5 cm und mit Deckeln gut verschlossen'\nin einem Schrank, in dem sie gut sichtbar sind, einer ständigen Temperatur von 90° C während 3 Stunden\nausgesetzt.\n(2) Während dieser Zeit dürfen keine nitrosen Gase sichtbar werden. Beobachtung und Beurteilung\nwie in Rn. 1151 a).","222                                  Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1956, Teil II\nb) Epreuve sur les matieres denommees aux marg. 1103, 2°, et 1105\n(1) Deux echantillons d'explosif d'un poids unitaire de 10 g sont introduits dans des flacons cylindriques\ne~ verre d:'un diametre interieur de 3 <;m, d'une hauteur de 5 cm jusqu·a la surface inferieure du couvercle,\nb1en fermes avec leur couvercle et chauffes dans une etuve, dans laquelle ils sont bien visibles, pendant\n48 heures a une temperature constante de 75° C.                       ·\n(2) Pendant cette periode, des gaz nitreux ne doivent pas etre visibles. Constatation et appreciation\ncomme au marg. 1151 a).                      ·\n1153 Temperature d'inflammation (vofr ma;g.1101 et 1102)\n(1) La temperature d'inflammation est determinee en chaufrant 0,2 g de matiere renfermee daiis un_e\neprouvette en verre .qui est immergee dans un_ bain d'alliage de Wood. L'eprouvette est placee dans\nle bain lorsque celui-ci a atteint 100° C. La temperature du bain est ensuite elevee progressivement de\n5° C par minute.         ·\n_(2) Les eP.rouvettes doivent avoir les dimensions suivantes:\nlongueur ...................••.....•........ : ..... 125 mm\ndiametre interieur ._ .••••...•.......••..•.....•..•• 15_ mm\nepaisseur de la paroi ..•..•......•...••.....•......• 0,5mm\net doivent etre imm.ergees ä une profondeur de 20 mm. -\n(3) L\"epreuve doit etre repetee trois fois, en notant chaque fois Ia temperature ci. laquelle une inflam-\nmation de la matiere ~e produit, c·est-ä-dire: oombustion lente ou rapide, deflagration ou detonation.\n(4) La· temperature la plus basse relevee dans les trois epreuves indique la temperature d'inflammation.\n1154 Epreuve de sensibilite au dlaufiage au rouge et a l'iußarnrnaüon. (voir marg.1103 ä 1110)\na) Epreuve au va-se hemispherique en fer rougi (voir marg.1103 ä 1106 et 1108 ä 1110)\n(1) Dans un vase hemispherique en fer d'une epaisseur de t mm et d'un diametre de 120 mm, dlauffe\nau rouge, on jette des quantites croissantes de 0,5 g jusqu·a 10 g de l'explosif ä examiner.\nLes resultats de l'epreuve sont a distinguer comme' suit:                                     /\n1° inflammation avec combustion lente (explosifs au nitrate d'ammonium),\n2° inflammation avec combustion rapide (explosifs dllorates),\n3° inflammation avec combustion violente. et deflagration (poudre noire),\n4° detonation (fulminate de mercure}.                                       ·\n(2) On doit tenir compte de l'influence de la masse d'explosif employee sur la mardJ.e.des phenomenes.\n(3) L'explosif   a examiner   ne doit montrer aucune difference essentielle avec l'explosif de comparaison.\n· (4) Les vases en fer doi~ent etre nettoyes avec soin avant toute epreuve et souvent templaces.\nb) Epreuve d'aptitude a l'inflammation. (voir marg.1103 a 1110)                                         _\n(1) L'explosif a examiner est place, sous forme d'un petit tas, sur une plaque en fer, en employant -.\nd'apres les resultats de l'epreuve sous a) - des quantites croissantes de 0,5 g jusqu·a 100 g au maximum.\n(2) Le sommet du petit tas est ensuite mis en contact avec la flamme d'une allumette et on note si\nl'explosif s'allume et brüle lentement; deflagre ou detone et si, une fois enflamme, la coi:nbustion continue\nmeme apres que l'allumetle a ete eloignee. Si aucune inflainmation ne se produit, on fait une epreuve\nanalogue en mettant l'explosif en contact avec une flamme de gaz et on fait les memes constatations.\n(3) Les resultats de l'~preuve sont mis en parallele avec ceux qu'on obtient sur rexplosif de comparaison.\n1155 Epreuve de sensibilite au dloc (voir marg. 1103 a 1110)\n(1) L'explosif seche dans les conditions. du marg. 1150'est enst!ite mis sous la forme suivante:\na) Les explosifs conipacts sont räpes assez finement pour passer entierement ä travers un tamis a\nmailles de 1 mm; on ne garde, pour l'epreuve qui suit, que le refus sur un tamis ä. mailles de\n0,5mm.\nb) Les explosifs pulverulents sont passes a travers ·un tamis a mailles p.e 1 mm et on garde pour\nl'epreuve au choc la totalite de la fraction qui passe ä travers ce tamis,\nc) Les explosifs ·pJastiques ou geiatineux sont mis sous forme de pet_ites pilules, sensiblement sphe·\nriques, d'un poids compris entre 25 et 35 mg.\n(2) L'appareil · pour l'execution de I'epreuve consiste en une masse glissant entre deux barres et\npouvant etre fixee ä une hauteur de chute determinee; cette masse doit_ pouvoir etre declenchee facilement\nen vue de la mute. La masse ne tombe pas directement sur l'explosif, mais tombe .sur un pilon\nconstitue par une partie superieure D et une partie inferieure E, toutes les deux en acier tres dur glissant\nlegerement dans l'anneau de guide F (esquisse 1). L'echantillon de l'explosif est place entre la partie\nsuperieure et la partie inferieure du pilon. Celui-ci et l'anneau de guide se trouvent dans un cylindte de\nprotection C en acier trempe, place sur un bloc en acier B lequel est plonge dans une fondation en\nciment A (esquisse 2). Les dimensions des differentes parties sont indiquees dans l'esquisse ci-apres.\n(3) Les epreuves sont· executees tour a tour sur l'explosif- a. examiner et sur l'explosif de comparaison\nde la maniere suivante:                                                       ·\na) L'explosif sous forme d'une pilule spherique (s'il est plastique), ou mesure a l'aide d'wie dJ.argette\nde 0,05 cm3 de capacite (s'il est pulverulent ou sous f9rme de räptires}, est dispose avec soin\nentre les deux parties du pilon, dont les surfaces de contact ne doivent pas etre humides. La\ntemperature ambiante ne doit pas depasser ·30° C, ni etre inferieure ä 15° C. Chaque echantillon\nde l'explosif doit recevoir le dioc une seule fois. Apres chaque epreuve, le pilon et I'anneau de\nguide doivent etre nettoyes avec soin, en enlevant tout residu eventuel d'explosif.","•Nr. 3-TagderAusgabe: Bonn,den 18. Februar 1956                               223\nb) Prüfung der in Rn. 1103, Ziffer_2, und Rn. 1105 genannten Stoffe\n(1) Zwei Proben des explosiven Stoffes von je 10 g werden in zylindrisdl.e Wägegläser von 3 cm innerem\nDurchmesser, einer Höhe bis zum unteren Rand des Deckels von 5 cm und mit Ded!:eln gut- verschlossen\nin einem Schrank, in dem sie gut sichtbar sind, einer ständigen Temperatur von 75° C während 48 Stunden-\nausgesetzt.\n(2) Während dieser Zeit dürfen keine nitrosen Gase sichtbar werden. Beobachtung und Beurteilung wie\nin Rn. 1151 a).\nEntziindungstemperatur (siehe Rn. 1101 und 1102)                                                             1153\n(1) Zur Bestimmung der Entzündungstemperatur werden je 0,2 g des Stoffes in einem Probierglas er-\nhitzt, das in ein Wood'sches Metallbad eintaucht. Die Probiergläser werden in das Bad eingesetzt, nachdem\ndieses 100°_ C erreicht hat. Die Temperatur wird sodann von Minute zu Minute. um .5° C gesteigert.\n(2) Die Probiergläser müssen\n·eine Länge von .................... , ............ . 125 mm\neinen inneren Durchmesser von ..................• 15 mm\neine Wanddicke von ........ ~ •: ......•...... , ...•  0,5 mm\nhaben und 20 mm tief eingetaudlt sein.\n(3) Bei dem dreimal zu wiederholenden Versuch ist jedesmal festzustellen, bei welcher Temperatur eine\nEntzüdung des Stoffes eintritt, ob unter langsamer oder schneller Verbrennung, ob unter Verpuffung oder\nExplosion.•\n(4) Die bei den drei Versuchen festgestellte niedrigste Temperatur ist die Entzündungstemperatur.\nPrüfung der Empfindlichkeit bei Rotgluttemperatur und Flammenzündung (siehe Rn.1103 bis 1110}                1154 ·\na) Prüfung in einer rotglühenden Eisenschale (siehe Rn.1103 bis 1106 und 1108 bis 1110)\n(1) In eine zur Rotglut erhitzte eiserne Halbkugelschale von 1 mm Dicke und 120 mm Durchmesser\nwerden Proben des zu prüfenden explosiven Stoffes, steigend von etwa- 0,5 g bis 10 g geworfen.\nDie Versuchsergebnisse sind wie folgt zu unterscheiden:            ·\n1. Entzundung mit langsamer Verbrennung (Ammonnitratsprengstoff),\n2. Entzündung mit schneller Verbrennung (Chloratsprengstoff),\n3. Entzündung- mit heftiger und explosionsartiger Verbrennung (Sdiwarzpulver),\n4. Detonation (Fulminat).\n(2) Dem Einfluß der verwendeten eiplosiven Stoffmenge auf den Ablauf der Ersdleinungen ist Redmung\nzu tragen.\n(3) Der untersudite explosive Stoff darf keine wesentlidien Untersdiiede gegenüber dem Vergleichs-\nsprengstoff zeigen._\n(4) D~e Eisensdialen müssen vor jedem Versudl sorgfältig gereinigt und audi oft ersetzt werden.\nb) Prüfung der Entzündbarkeit (siehe Rn.1103 bis 1110)\n(1) Der zu prüfende explosive Stoff wird in einer flachen eisernen Sdiale zu einem kleinen Haufen auf-\ngeschüttet, und zwar - nach Maßgabe des Ergebnisses unter a) - steigend in kleinen Mengen von 0,5 g\nbis zu hödlstens 100 g.                                   ·\n(2) Die Spitze des kleinen Haufens wird mit einer Flamme eines Streichholzes in Berührung gebracht,\nund man beobachtet sodann, ob der explosive Stoff sidi entzündet und langsam abbrennt, verpufft oder\nexplodiert, und ob er, wenn einmal entzündet, auch nadi Wegnahme des Streichholzes nodl weiterbrennt.\nWenn keine Entzündung eintritt, stellt man einen ähnlichen Versudl ·an, indem man den explosiven Stoff\nin Berührung mit einer entleuchteten Gasflamme bringt und die gleidien Feststellungen madlt.\n(3) Die Versuchsergebnisse werden den am Vergleidissprengstoff erhaltenen gegenübergestellt.\nPrüfung der Empfindlichkeit auf Stoß (siehe Rn. 1103 bis l 110)                                      _       1155\n(l}. Der gemäß den Bedingungen der Rn. 1150 getrocknete explosive Stoff ist hierauf in folgende Form\nzu bringen:                                                                             ·\na) Die festen explosiven Stoffe werden so fein geraspelt, daß sie vollständig durdl ein Maschentieb\n. von 1 mm hindurdigehen; man verwendet für die nadlfolgende Prüfung nur die Fraktion, die als\nRückstand aus dem_ Maschensieb von 0,5 mm verbleibt.                                 ·\nb) Die pulverförmigen explosiven Stoffe werden durch ein Maschensieb von 1 mm abgetrennt; für\ndie Prüfung auf Empfindlichkeit gegen Stoß ist der ganze Siebdurchgang zu verwenden. .\nc) Die plastischen und gelatinierten explosiven Stoffe sind zu möglichst runden Kügelchen ·im Ge-\nwichte von 25 bis 35 mg zu formen.                                                   ·\n(2} Die Vorriditung zur Durchführung der Versuche besteht aus einem in Schienen geführten Gewicht,\ndas auf eine bestimmte Fallhöhe eingestellt und leicht ausgelöst werden kann. Das Gewicht trifft nidit\nunmittelbar auf den explosiven Stoff, sondern auf einen Stempel, der aus einem Oberteil D und einem\nUnterteil E besteht, aus gehärtetem Stahl hergestellt und in dem Führungsring F leidit beweglich ist\n(Figur 1). Zwischen Ober- und Unter-teil des Stempels wird die Stoffprobe gelegt. Stempel und Führungs-\nring befinden si<;h in einem Sdiutzzylinder C aus gehärtetem Stahl, der auf einem Stahlblock B (Amboß)\nruht; dieser ist in einen Zementsockel A eingelassen (Figur 2). Die Abmessungen der versdiiedenen Teile\nsind aus der Abbildung zu entnehmen. -                  ·\n(3) Die Versuche werden abwechselnd mit dem zu prüfenden explosiven Stoff und dem Vergleichs-\nsprengstoff wie folgt ausgeführt:\na) Der explosive Stoff in Form von Kügelchen (wenn er plastisdi. ist) oder abgemessen mit Hilfe\neines Ladelöffelchens von 0,05 cm3 Fassungsraum (wenn er pulverförmig oder geraspelt ist) wird·\nsorgfältig zwischen die beiden Stempelteile gebracht, deren Berührungsflächen nicht feucht sein\ndürfen. Die Raumtemperatur darf nidit über 30° C und nidit unter 15° C liegen.· Jede Probe des\n'                 explosiven Stoffes darf dem_ Stoß nur einmal aqsgesetzt werden. Nach jedem Versudi sind der\nStempel und der Führungsring sorgfältig zu reinigen; alle etwaigen Rückstände des explosiven\nStoffes sind zu entfernen;\nl.,·l\n~","224                                      Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1956, Teil II\nb) Les epreuves doivent etre commencees ä. des hauteurs de chute susceptibles de provoquer l'ex-\nplosion complete des explosifs soumis ä. l'epreuve. On diminue graduellement la hauteur de chute\njusqu'ä. ce qu'on arrive_a une explosion incomplete ou nulle. A cette hauteur on execute quatre\nepreuves de choc et, si au moins une de ces epreuves donne lieu ä une explosion nette, on\nexecute encore quatre epreuves a une hauteur de chute legerement inferieure et ainsi de suite.\nc) Est consideree comme limite de sensibilite Ia hauteur de chute la plus . basse qui a cause une\nexplosion nette au cours d'une serie d'au moins quatre epreuves executees a cette hauteur.\nd) L\"epreuve de choc est normalement executee avec une masse de chute de 2 kg; cependant si la\nsensibilite au choc avec cette masse depasse la hauteur de chute de 60 a 70.cm, l'epreuve de choc\ndoit etre · executee avec une masse de chute de 5 kg.\nEsq .. 1                                               Esq.2\nr - - - - - - 0 ,oo - - - - - - - i\n'     ..        .   ·,4 .\n. .....   -------1 •200 •         ,\"   ·\n•\n.. , -     .\n...\n. .. .. •   . •.        C.\n. ..\n•\n...   r _, _ . '\n.  •s\n________ ... 600\nEdlelle 1: 2                                          Edlelle 1 :10\n1156  Epreuve de sensibilit~ au irottement (voir marg. 1103 a 1110)\n(1) L'explosif doit etre seche sur du chlorure de calcium. Un echantillon d'explosif est comprime et\nfortement pilonne_ dans un mortier de porcelaine non verni, au moyen d'un pilon egalement non verni.\nOn doit avoir soin que. le mortier et le pilon possedent une temperature superieure de 10 degres environ\nä. la temperature ambiante (15° ä 30° C).\n(2) Les resultats de l'epreuve.sont mis en parallele avec ceux qu'on obtient sur l'explosif de comparaison\net sont a distinguer comme suit:\n1° aucun effet;\n2° faibles crepitements isoles;\n3° crepitements. frequentj ou crepitements isöles tres energiques.\n(3) Les explosifs qui, a l'epreuve, donnent le resultat indique sous 1° sont consideres comme pratique 0\nme_nt insensibles au frottement; ils_ sont qualifies de moderement sensibles s'ils donnent le resultat\nmentionne sous 2°; ils sont consideres comme tre-s sensibles lorsqu'ils donnent le resultat _indique sous 3°.\n1157    La stabilite des produits denommes au marg. 1111 est contröle.e suivant les methodes de\nlaboratoire ordinaires.\n1158 Epreuve d'e:,,::sudation des dynamites (voii: marg.1107)\n(1) L'appareil pour epreuve d'exsudation des dynamites (voir croquis ä la page suivante) se compose\nd'un cylindre creux, en bronze. Ce cylindre, qui est ferme d'un cöte par un plateau de meme metal, a un\ndiametre interieur de 15,7 mm et une profondeur de 40 mm. 11 est perce de 20 trous de 0,5 mm de diametre\n(4 series de 5 tröus)_ sur la peripherie. Un piston en bronze, cylindrique sur 48 mm et d'une hauteur totale\nde 52 mm, peut glisser dans le cylindre· dispose .verticalement; ce piston, d'un diametre de 15,6 mm, est\ncharge d'un poids de 2220 g afin de produire une pression de 1,2 kg/cm2•\n(2) On forme, avec 5 a 8 g de dynamite, un petit ·boudin de 30.mm de long et 15 mm de diametre, que\nl'on enveloppe de toile tres fine et que l'on place dans le cylindre; puis on met par dessus le piston et sa\nsurcharge, afin que la dynamite soit soumise ä une pression de 1,2 kg/cm2•                           .        •\nOn note le temps au bout duquel a:pparaissent _les premieres traces de gouitelettes huileuses (nitro-\nglycerine) aux orifices extepeurs des trous du cylindre.\n(3) La dyna;mite est consideree comme satisfaisante si le temps s'ecoulant avant l'apparition des suinte-\nments liquides est superieur ä. 5 minutes, l'epreu;e etant faite ä une temperature de 15° a 25° C.\n1159-\n1199","• Nr. 3- Tag der Ausgabe: Bonn, den 18. Februar 1956                            225\nb) Die Versuche müssen mit einer Fallhöhe beginnen, bei der die dem Versudi ausgesetzten Mengen\ndes explosiven Stoffes vollkommen explodieren. Nach und nach vermindert man die Fallhöhe,\nbis nur eine unvollständige öder keine Explosion eintritt. Bei dieser Höhe macht man vier Fall-\nproben, und wenn sich bei nur einem dieser Versuche eine glatte Explosion ergibt, macht man\nnoch vier weitere Versuche bei einer etwas geringeren Fallhöhe usw .\n.c) Als Empfindlidlkeitsgrenze wird die niedrigste Fallhöhe angesehen, bei der sidl unter mindestens\nvier bei dieser Höhe vorgenommenen Versudlen eine glatte Explosion ergeben hat.\nd)_ Die Fallhammerprobe wird gewöhnlich mit einem Fallgewidlt von 2 kg vorgenommen. Wenn je-\ndoch die Stoßempfindlichkeit bei diesem Gewicht eine größere Fallhöhe als 60 bis 70 cm erfordert,\nsoll der Versuch mit einem Fallgewicht von 5 kg vorgenommen werden.\nFig. 1                                           Fig. 2\nt - - - - - - ~ 1 0 0 _ _ _ _ __\n-M\n05 }O\ni  .          •  .\n. . ~- ....\n.   .. .  ,-.--, 200\n.. .\n-                   . . ..\n•\n.. . •                ...\n.. . •. •. . . .... ' . , . ..\nI\n.\n. . . .. ..... . ..\n•\n.\n_\n... .      r            . .\n________ ,.,600 - - - - - - ~\nMaßstab 1 :2                                     Maßstab 1 : 10\nPrüfung der Empfindlidlkeit auf Reibung (siehe Rn. 1103 bis 1110)                                              1156\n(1) Der explosive Stoff wird über Chlorkalzium getrodcnet. Eine Probe des explosiven Stoffes wird in\neinem nicht glasierten Porzellanmörser mit einem ebenfalls nicht glasierten Stempel ged!üdtt und ge-\nquetsdlt. Es ist darauf zu adlten, daß die Temperatur von Mörser und Stempel etwa 10° über der Raum-\ntemperatur (15° bis 30° C) liegt.\n(2) Die Versuchsergebnisse werden den am Vergleic:hssprengstoff erhaltenen gegenübergestellt und\nwie folgt unterschieden:\n1. keine Erscheinung,\n2. einzelne schwache Knallgeräusche,\n3. häufige- Knallgeräusche oder einzelne sehr starke Knallgeräusdle.\n(3) Die explosiven Stoffe, die das Ergebnis unter 1. haben, werden praktisch als unempfindlich gegen\nReibung angesehen; wenn sie das Ergebnis unter 2. haben, werden sie als mäßig empfindlich bezeichnet;\nbei dem Ergebnis unter 3. gelten sie als sehr empfindlidl.\nDie Beständigkeit der in Rn. 1111 genannten Erzeugnisse wird nach den üblichen Labo•-- 1157\nratoriumsverfahren geprüft.\nPrüfung der Dynamite auf Ausschwitzen (siehe Rn. 1107)                                                         1158\n(1) Der Apparat für die Prüfung der Dynamite auf Ausschwitzen (siehe Zeichnung auf der folgenden\nSeite) besteht aus einem hohlen Bronzezylinder. Dieser Zylinder, der an einer Seite durch eine Platte\naus dem gleichen Metall verschlossen ist, hat einen inneren Durdlmesser von 15,7 mm und eine Tiefe\nvon 40 mm. Er weist an der Wand 20 Löcher von 0,5 mm (4 Reihen zu 5 Löchern) auf. Ein auf 48 mm\nzylindrischer Bronzekolben, dessen Totallänge 52 mm beträgt, gleitet in den senkrecht gestellteµ. Zylinder\nhinein. Der Kolben, dessen Durdlmesser 15,6 mm beträgt, -wird mit einem Gewicht von 2 220 g belastet,\nso daß ein Drudt von 1,2 kg/cmz auf den Zylinderboden ausgeübt wird.\n(2) Man bildet aus 5 bis 8 Gramm Dynamit einen kleinen Wulst von 30 mm Länge und 15 mm Durch-\nmesser, den man mit ganz feiner Gaze umgibt und in den Zylinder bringt; dann setzt man den Kolben\nund das Gewicht darauf, damit das Dynamit einem Drudt von 1,2 kg/cmz ausgesetzt wird.\nMan notiert die Zeit, die es braucht, bis die ersten .öligen Tröpfdlen (Nitroglyzerin) an der Außenseite\nder Löcher des Zylinders erscheinen.\n(3) Wenn bei einem bei 15° bis 25° C durchgeführten Versuch die ersten Tröpfchen erst n:ach einem\nZeitraum von mehr als 5 Minuten erscheinen, entspricht das Dynamit den Bedingungen.                             1159-\n1199\n7","226               Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1956, Teil II\nAppareil pour epreuve d'exsudation\n4.5 i 45•\n\"'...\n...\n0\ntn\n\"'\nCORPS• Echelle: 1 : 2 • Bronze\n· ~·\nPISTON· Echelle: 1: 2 • Bronze\n4 series\nde 5 trous\nde 0,50\n1\n1\n1       4 ouver„\ntures de -46\n.1                         Cuivre\nrouge\n.1\nPOIDS • Edlelle: 1 :2\n-     !","• Nr. 3- Tag der Ausgabe: Bonn, den 18. Februar 1956                      227\nApparat für die Prüfung auf Ausschwitzen\n1,5 • 4$'\n...\n\"'\n15 •\nHOHLZYLINDER AUS BRONZE                               BRONZEKOLBEN\nMaßstab: 1 : 2                                      Maßstab: 1 : 2\n4 Reihen\nzu 5 Löchern\nvon 0.50\n\"'\nCl)\n...,n\nO!lnungen\nRolkuprer\n•  100\nGEWICHT\nMaßstab: l :2","228                                    Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1956, Teil II\nAppendice II\nDirectives relatives a la nature des recipients en alliages d'aluminium\npom certains gaz de la classe I d\nA. Qualite du materiau\n1200    (1) Les materiaux des recipients en alliages d'aluminium, qui sont admis pour les gaz mentionnes au\nmarg. 133 (2), al. 2, devraient satisfaire aux exigences suivantes:\nMateriaux pour redpieats soumis l uae pressioa d'epreuve\njusqu'l             Jusqu'l                au-dessus\n30 kg/cm1           60 kg/cm1             de 60 jusqu'l\n375 kg/cm•\nDurete Brinell H en kg/mm2 ••••••••••••••••••••••••••                                ss  a 65            1s a 95              10s   a 140\nResistance a la traction Pz en kg/mm2 ••••••••••••••••••                             22  a 26            26  a 30              38   a ss\nLlmite d'elasticite apparente Gf en kg/mm2 (deformation\npermanente l = 20/oo) ..............................•                             10 a 14             11 a 21               23 a 41\nAllongement a la rupture (1 = 5 d) eri 9/o •.••.•••.•..••.•                          30 a 22             22  a 19              16 ä 12\nCoefficient de pliage k (epreuve de pliage sur eprou-\nvettes en forme d'anneau)\nzone de traction a l'exterieur }\nzone de traction a l'interieur             · · · · · · · · · · · ••· · · · •· ••  40 ä 30             30  a 25              24   a   13\nResilience \" en kgm/cm2 ••••••••••••••••••••••••••••••                                   4                   3                  3   a    2,s\nLes valeurs intermediaires doivent etre tirees des diagrammes ä la page suivante.\nNota. 1. Les caracteristiques ci-dessus -sont basees sur !es experiences faites jusqu'ici avec les materiaux suivants\nutilises pour !es recipients:\npression d'epreuve jusqu'ä 30 kg/cm•: a!Uages d'aluminium et de magnesium,\npression d'epreuve jusqu'a 60 kg/cm•: alliages d'aluminium, de silicium et de magnesium,\npression d'epreuve au-dessus de 60 jusqu' a 375 kg/cm•: alliages d' aluminium; de cuivre et de magnesium.\n2. L'allongement ä la rupture (1 - 5 d) est mesure au moyea d'eprouvettes l section circulaire, dont la\ndistance entre reperes I est egale a cinq fois le diametre d; en cas d'emploi d'eprouvettes ä section rectangulaire,\nla distance entre reperes doit etre calculee par Ia formule 1 - 5,65 ~ . dans laquelle F0 designe !a section\nprimitive de l' eprouvette.\n3. Le coefficient de pliage k est definl comme suit: k -              so.!.,\nr\netant donne que s   = epaisseur  de la paroi en\ncm et r=rayon moyen de courbure en cm. Pour calculer la valeur effective de k daus !es zones de traction\nexterieure et interieure, il faut tenir compte du coefficient de pliage ko ä !'etat initial (rayon moyen r 0).\nSi, en cas d'apparition d'une fissure dans !a zone de traction exterieure (Interieure), le rayon moyen de\ncourbure est de r 1 (r2J cm il cet endroit, le coefficient de pliage k 1 (k2) sert a calculer !es. coefficients de\npliage determinants comme suit:\ncoefficient k exlerieuT - k 1 - ko et coefficient k lnili!eur - k2 + ko,\n4. Les donnees de la resilience se rapportent ä !' execution des epreuves selon !es normes de la Societe Suisse\ndes constructeurs de machines VSM No 10 925 de novembre. 1950.                                                ·\n(2). En ce qui conceme les valeurs du materiau indiquees sous (1), les tolerances suivantes sont admises:\nallongement apres rupture moins 109/o des chiffres indiques au tableau ci-dessus; coefficient de pliage\nmoins 200/o; resilience moins 300/o.\n(3) L'epaisseur de la paroi des recipients en alliages d'aluminium, a la partie la plus faible, doit etre\nla suivante:\nlorsque le diametre du recipient est inferieur a 50 mm                                1,5 mm au moins,\nlorsque le diametre du recipient est de SO a 150 mm                                   2,0 mm au moins,\nlorsque le diametre du recipient est superieur a 150 mm                               3,0 mm au moins.\n(4) Les fonds des recipients auront un profil en plein cintre, en ellipse ou en anse de panier;\nils devront presenter la meme securite que le corps du recipient.\nB. Epreuve officielle complementaire des alliages d'aluminium contenant de cuivre\n1201    (1) En plus des exameris prescrits par les marg. 142, 143 et 144, il faut encore proceder, lors de l'emploi\nd'alliages d'aluminium contenant du cuivre au contröle de la possibilite de la corrosion intercristalline\nde la paroi interieure du recipient.\n(2) En traitant le ·cote interieur d'une eprcuvette de 1000 mm2 (33,3 X 30 mm) du materiau contenant du\ncuivre avec une solution aqueuse contenant 3 0/o de NaCl et 0,5 0/o · de HCl, a la temperature ambiante\npendant 72 heures, la perte de poids ne doit pas depasser 50 mg/1000 mm2•\nC. Protection de la surface interieure\n1202    La surface interieure des recipients en alliages d'aluminium doit etre recouverte d'une protection appro-\npriee empechant la corrosion lorsque les stations d'essai competentes estiment que c'est necessaire.\n1203-\n1299\n-","• Nr. 3-Tag der Ausgabe: Bonn, den 18. Februar 1956                                                             229\nAnhang II\nRidltlinien über die Besdlaffenheit der Gefäße aus Aluminiumlegierungen\nfür gewisse Gase der Klasse I d\nA. Materialqualität\n(1) Die Werkstoffe der Gefäße aus Aluminiumlegierungen, welche für die in Rn. 133 (2), Absatz 2, auf-                                           1200\ngeführten Gase zugelassen sind, sollen folgenden Ansprüchen genügen:\nWerkstoffe lilr Gefäße\nbis 30 kg/cm•       bis 60 kg/cm•               ilber 60\nbis 375 kg/cm1\nPrüfdrud<            Prilldrud<               Prllldrud<\nBrinellhärte H in kg/mm! . . . . . . . . . . . . . . . . • • . . . . . . . . . .    55 bis 65           75 bis 95              105 bis 140\nZugfestigkeit ßz in ~g/mm! . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . •      22 bis 26           26 bis 30               38 bis 55\nStreckgrenze <Jf in kg/mm2 (b~eibende Dehnung 2 = 2 0/oo)                           10 bis 14           17 bis 21               23 bis 41\nDehnung nach Bruch (J = 5 d) in 8/e • . . . . . . • . . . . • • . . • . • •         30 bis 22           22 bis 19               16 bis 12\nBiegezahl k (Faltbiegeproben an Ringabschnitten)\n~~rz~~=   f~!:: } ·················.·····.. ·.......                           40 bis 30           30bis 25                24 bis 13\nKerbzähigkeit \" in mkg/cm2           ••••••••••••••••••••••••••                          4                    3                   3 bis     2,5\nZwischenwerte sind den Diagrammen auf der nächsten Seite zu entnehmen.\nBem. 1. Die vorstehenden Eigenschaften basieren auf den bisherigen Erfahrungen mit folgenden Gefäß-Werkstoffen:\nbis 30 kg/cm1 Prüfdruck: Aluminium-Magnesium-Legierungen,\nbis ~O kg/cm' Prüfdruck: Aluminium-Silizium-Magnesium-Legierungen,\nüber 60 bis 375 kg/cm' Prüfdruck: Aluminium-Kupfer-Magnesium-Legierungen.\n2. • Dehnung nach Bruch (1=5 d)\" wird an Probestäb~n mit kreisrundem Querschnitt bestimmt, wobei die Meß-\nlänge I zwischen den Meßmarken gleich dem Stachen Stabdurchmesser ist. Werden Probestäbe mit eckigem\nQuerschnitt verwendet, so wird die Meßlänge I nach der Formel I                = 5,65y°Fa berechnet,    wobei Fo gleich dem\nursprüngli<hen Quers<hnitt des Probestabes ist.\n3. Die Biegezahl k ist definiert wie folgt: k       = SO!.., r\nwobei s   = Wandstärke  in cm und r   = mittlerer  Krümmungs-\n.\nradius in cm. Für die Berechnung des effektiven k-Wertes für die Zugzone außen und die Zugzone innen ist\ndie Biegezahl k 0 im Ausgangszustand (mittlerer Radius r 0) zu berücksi<htigen.\nBeträgt beim Auftreten eines Anrisses in der Zugzone außen {innen) der mittlere Krümmungsradius an dieser\nStelle rt (r2) cm, so berechnen sich aus der Biegezahl kt {~) die maßgebenden Biegezahlen wie folgt:\nBiegezahl k aua.n = kt -  k 0 und Biegezahl k ,••..,         = k! + ko.\n4. Die Daten für die Kerbzähigkeit beziehen sid! auf eine Dur<hführung des Versu<hes nad! der Norm VSM\n(Verein sd!weiz. Masd!inenindustrieller) Nr. 10 925 vom November 1950.\n(2) Für die unter Absatz (1) angeführten Kennwerte der Werkstoffe werden folgende Toleranzen zu-\ngelassen: Bruchdehnung minus 108/o der in der obigen Zahlentafel angegebenen Werte, Biegezahl minus\n20 8/o, Kerbzähigkeit minus 30 0/o.\n(3) Die Wanddidce der Gefäße aus Aluminiumlegierungen hat an der dünnsten Stelle zu betragen:\nbei einem Gefäßdurchmesser unter 50 mm mindestens 1,5 mm:\nbei eiqem Gefäßdurchmesser von 50 bis 150 mm mindestens 2,0 mm:\nbei einem Gefäßdurchmesser von über 150 mm mindestens 3,0 mm. ·\n(4) Die Böden sind in Halbkugel~, elliptisdler oder Korbbogenform auszuführe..n: sie müssen dem gleichen\nSicherheitskoeffizienten entsprechen wie der Gefäßkörper.\nB. Ergänzende amtlidle Prüfung der kupferhaltigen Aluminiumlegierungen\n(1) Außer den in Rn. 142, 143 und 144 vorgeschriebenen Prüfungen muß bei Verwendung kupferhaltiger                                              1201\nAlumtniumlegierungen noch die Kontrolle der Anfälligkeit der Gefäßinnenwand auf interkristalline Kor-\nrosion vorgenommen werden.\n(2) Bei der Behandlung der Innenseite einer Probe von fooo mm2 (33,3 X 30 mm) der kupferhaltigen\nWerkstoffe mit einer wässerigen Lösung, enthaltend 3 0/o NaCl und 0,5 0/o HCI, bei Raumtemperatur\nwährend 72 Stunden, darf der Gewichtsverlust 50 mg/1000 mm! nicht übersteigen.\nC. Sdlutz der Innenoberfläche\nDie Innenoberfläche der Gefäße aus Aluminium-Legierungen muß, wenn die zuständigen Prüfstellen                                                  1202\nes als nötig erachten, mit einem geeigneten Korrosionsschutz versehen werden.\n1203-\n1299","","•Nr. 3 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 18. Februar 1956                                                                           231\nComplement a l' Appendice IL\nBeilage zum Anhang IL\nRecipients en, alliages d'aluminium\nGefäße aus Aluminiumlegierungen\nselon !' alliage non traite ou traite\ntraite           vergütet\nje nach Legierung unvergütet oder vergütet\n' < ,- - - - - ~ - - - -       -~.       Pressionäfipreuve\n~~\n'E-----·--------------------.._\n•                                                                                  1\n' :5 30 kg/cm• ,     $  60 kg/cm•:                               '            JOSQU\"ö 37S kg/cm• bis 31S kg/cm•\n60~--i-----;------;---------T•--,------,------,------~'\n55\nso                                                                                                                      ~,o~\nb\n,o~\n-~~'lf.i~\n\\...~- i.e~g\n1,JJ\n~1,\n~E ~E\n~E\n0)--\n40                                                                                                                                                    , 41\n.... !l2  40                                                                                                                                                        .,.,\n~ .5\n., .,\n38                                                                     .,.,\n~                                                                                                                                     o<..,~\n~e\n.,.,\n.cf                                                                                                                               . o??         ., ,\n-~e\n\\\\c,.\\\n.,\n~o~\n~\" ~-,,e       .,\n.,,\"\n-~e <e            .,\n.._,~'..,,,._g     .,\n<:,\\<\n'30                                                                                                      ,,\nÖt/'\n~~\n., .,\\.\"\n. ·-\nC    C\n\"\">\n24\n~                                                                                 23\n22                                       21\n20\n19\n17                                            16\n-e ~e\n----\nE c,\nar:,.,\n,,, ,,,\n14                                                                                                                                13\n12\n0) ....\n..., E\n; .s              10       .,\n10\n~\nResilience, Eprouveltes longitudinales\n4\nae       4                                                       ,ae          Kerbzähiglceit, Längsstäbe\nJ\n3                                                                                                                                   2,5\n0                                                                                                                                                                      2\n22                  26               30                35         38   40                           45                          50                   55 kglmm\nResisfonce ö fa tradion                                                        Zugfestigkeit\nTolerances:                                                        Zulässige Toleranzen:\nAllongement apres rupture      -10'/o                                        Brudldehnung               - !O'io\nCoefficient de pliage          -20'/o                                        Biegezahl                  - 20'/o\nResilience                     -30'/o                                        Kerbzähigkeit              - 30'1•\n• La- Jimite d'elasticite apparente C1f doit etre au moins egale aux ''• de Ja tension annulaire <Tr ä la pression d'epreuve\n• Die Streckgrenze des Werkstoffes O-f muss mindestens •/s der Ringspannung ur beim Prüfdruck betragen\n. te~sion annulaire '1r, Ringspannung Ur    =   p:o~ :ikgtcm•\npi  = pression d'epreuve en kg/cm', Prüfdruck in kg/cm'\nri = rayon interieur en cm, Innenradius in cm\ns  = epaisseu\"r de la parvi en cm. Wandstärke in cm","232                                Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1956, Teil II\nAppendice Ill\nEpreuves relatives aux matieres liquides inflammables de la classe III a\n1300    Le point d'eclair est determine au moyen de l'un des appareils suivants:\na) pouvant etre employes aux temperatures ne depassant pas 50° C: appareil d'Abel, appareil d'Abel-\nPensky, appareil Luchaire-Finances, appareil Tag;\nb) pouv~nt ~tre employes aux. temperatures superieures ä 50° C: appareil Pensky-Martens, app~reil\nLucha1re-Fmances;\nc) ä defaut, tout autre appareil capable de donner des resultats ne s'ecartant pas de plus de 2° C de ceux\nque donnerait, au meme lieu, l'un des appareils ci-dessus.                                 .\n1301    Le mode operatoire de la mesure sera:\na) pour l'appareil d'Abel, celui de la norme britannique no 33/44 de I'Instilute of Petroleum; cette norme\npourra etre employee aussi pour l'appareil d'Abel-Pensky;\nb) pour l'appareil Pensky-Martens, celui de la norme no 34/47 de !'Institute of Petroleum, ou de la norme\nD. 93-46 de l'A.S.T.M.;                               .\nc) pour l'appareil Tag, celui de la norme D. 53-46 de l'A.S.T.M.;\nd) pour l'appareil Luchaire, celui de rrnstruction annexee a l'arrete ministeriel (France) du 26 octobre\n1925, pris sous le timbre du Ministere du Commerce et de !'Industrie et paru au Journal Officiel\ndu 29 octobre 1925.\nDans le cas d'emploi d'un autre appareil, le mode operatoire exigera les precautions suivantes:\n1° La determination doit se faire a l'abri des courants d'air.\n2° La vitesse d'echauffement du liquide eprouve ne doit jamais depasser 5° C par minute.\n3° La flamme de veilleuse doit avoir une longueur de 5 mm (± 0,5 mm).\n4° On doit presenter la flamme de veilleuse a l'orifice du recipient, chaque fois que la temperature du\nliquide a subi un accroissement de 1° C.\n1302    En cas de contestation sur le classement d'un liquide inflammable, on retiendra le numero de classement\npropose par l'expediteur, si une contre-epreuve de mesure de point d'eclair effectuee sur le liquide en\ncause donne une valeur ne s·ecartant pas de plus de 2° C des limites (respectivement 21°, 55° et 100° C)\nqui figurent dans le marg. 301. Si une contre-epreuve donne une valeur s·ecartant de plus de 2° C de ces\nlimites, on devra proceder a une deuxieme contre-epreuve et on retiendra fin~lement la plus elevee\ndes valeurs.\n1303   •La determination du taux de peroxyde dans un liquide sera faite selon le mode operatoire suivant:\nOn verse dans une fiole d'Erlenmeyer une masse· p (voisine de 5 g, pesee a 1 cg pres) du liquide a doser;\non ajoute 20 cm3 d'anhydride acetique et 1 g environ d'iodure de potassium solide pulverise; on agite,\npuis apres 10 minutes, on chauffe vers 60° C pendant 3 minutes; on laisse refroidir 5 minutes, puis on\najoute 25 cm3 d'eau; apres un repos d'une demi-heure, on titre l'iode libere au moyen d'une solution\ndecinormale d'hyposulfite de sodium, sans addition d'indicateur: la decoloration totale indiquant la fin\nde la reaction. Si n est le nombre de cm3 de solution d'hyposulfite necessaire, le pourcentage de peroxyde\n1304-\n(co~pte en H2O2) que renferme l'echantillon est obtenu par la formule\n1\n1:o~-\n. 1399\nAppendice IV\nConditions d'utilisation des wagons munis d'installations electriques\n1400    Les matieres explosibles de la classe I a,\nles objets charges en matieres explosibles de la classe .I b,\nles objets des 4°, 21°, 22°,.23° et 26° de la classe Ic,\nles matieres liquides inflammables des 1°, 2° et 3'\\ ainsi que l'aldehyde acetique, l'acetone et les\nmelanges d'acetone du 5° de la classe III a dans des colis de plus de 50 kg,\nles matieres solides inflammables des 3° a 8° de la classe III b,\nles matieres comburantes de la classe III c et\nles · matieres corrosives des 1° e) 2 et 1° f) 2 de Ia classe V\nne peuvent · etre transportes dans des wagons munis d'installations electriques que lorsque celles-ci\nsatisfont aux conditions suivantes:\na) Les canalisations electriques doivent etre fixees solidement et protegees contre toute avarie\nmecanique. En tant qu'il ne s·agit pas de cables sous plomb ou de canalisations similaires aux\ncables protegees par des enveloppes metalliques sans joint et non sujettes a la rouille, elles doivent\netre placees dans des tubes etanches en acier. Les conduites de courant sous tension et les parties\nservant a mettre le courant a la · terre doivent etre garanties contre tout autorelachement. Les\nparties metalliques du wagon ne doivent pas pouvoir etre utilisees comme conducteur de retour.\nb) L'eclairage ne doit se faire qu·au moyen de lampes electriques a incandescence. Les corps lumineux\ndoivent avoir des entrees de conduite etanches et etre munis, du cöte de l'espace reserve au\nchargement, d'un verre protecteur fort a fermeture etanche. Si les corps lumineux ne sont pas fixes\ndans des renfoncements des parois ou du plafond les protegeant contre toute avarie mecanique, il y a\nlieu de les entourer en outre d'un solide panier ou grillage de protection. Les lampes a incandescence\ndoivent etre garanties contre tout autorelachement de leur fixation.\nc) Les machines electriques, installations de reglage, interrupteurs et appareils de securite (par ex.\nles coupe-circuits a fusibles, les interrupteurs automatiques de courant), dont le fonctionnement\npeut produire des etincelles, ainsi que les radiateurs, les rechauds et les parafoudres, doivent etre","1\n1.·._._·\n•.··\n...\n~\n•        Nr. 3 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 18. Februar 1956                             23~\nAnhang      m\nPrüfung der endzündbaren ßüssigen Stoffe der Klasse         ma\nDer Flammpunkt ist mit einem der nachstehenden Apparate zu bestimmen:                                     1300\na) für Temperaturen von nicht mehr als 50° C: Apparat Abel, Apparat Abel-Pensky, Apparat Luchaire.:\nFinances, Apparat Tag;                                         .\nb) für Temperaturen von mehr als 50° C: Apparat Pensky-Martens, Apparat Luchaire-Finances;\nc) oder mit jedem anderen Apparat, dessen Ergebnisse um nicht mehr als 2° C von denjenigen ab-\nweichen, die einer der vorstehend erwähnten· Apparate am gleichen Ort geben würde.\nDas Prüfverfahren ist vorzunehmen:                                                                        1301\na) für den Apparat Abel gemäß den britischen Normvorschriften Nr. 33/44 des .Institute of Petroleum•,\nes darf auch der Apparat Abel-Pensky mit den gleichen Normvorschriften verwendet werden.\nb) für den Apparat Pensky-Martens gemäß den Normvorschriften Nr. 34/47 des .Institute of Petroleum•\noder den Normvorschriften D. 93-46 der A. S. T. M.;\nc) für den Apparat Tag gemäß den Normvorschriften D. 53-46 der A. S. T. M.;\nd) für den Apparat Luchaire gemäß der im Journal Officiel vom 29. Oktober 1925 veröffentlichten An-\nweisung zum Erlaß des französischen Ministeriums für Handel und Industrie vom 26. Oktober 1925.\nWird ein anderer Apparat verwendet, so sind beim Prüfverfahren folgende Vorschriften zu beachten:\n1. Die Prüfung muß an einem zugfreien Ort durchgeführt werden.\n2. Die zu prüfende Flüssigkeit darf sich um nicht mehr als 5° C je Minute erwärmen.\n3. Die Stichflamme muß eine Länge von 5 mm (± 0,5 mm) haben.\n4. Die Stichflamme muß nach jeder Erhöhung der Temperatur der Flüssigkeit um 1° C in die Offnung\ndes Gefäßes eingeführt werden.\nIst die Einreihung einer entzündbaren Flüssigkeit umstritten, so gilt die vom Absender vorgeschlagene     1302\nEinreihung, wenn die Nachprüfung des Flammpunktes der betreffenden Flüssigkeit um nicht mehr als\n2° C von den in Rn. 301 angegebenen Grenzwerten von 21° bzw. 55° oder 100° C abweicht. Wenn die\nNachprüfung einen Wert ergibt, der um mehr als 2° C von diesen Grenzwerten abweicht, so ist eine zweite\nNachprüfung vorzunehmen. und es ist der höchste der festgestellten Werte als maßgebend zu betrachten.\nZur Bestimmung des Gehalts an Peroxyd in einer Flüssigkeit ist folgendes Verfahren a.iizuwenden:          1303\nMan gießt eine Menge p (ungefähr 5 g, auf 1 cg genau gewogen) der zu prüfenden Flüssigkeit in einen\nErlenmeyerkolben, fügt 20 cm3 Essigsäureanhydrid und ungefähr 1 g festes pulverisiertes Kaliumjodid\nbei und rührt um. Nach 10 Minuten wird die Flüssigkeit während 3 Minuten bis auf 60° C erwärmt, dann\nläßt man sie 5 Minuten abkühlen und gibt 25 cm3 Wasser bei. Das. freigewordene Jod wird nach einer\nhalben Stunde mit einer zehntelnormalen Natriumthiosulfatlösung titriert, ohne Beigabe eines Indikators.\nDie vollständige Entfärbung zeigt das Ende der Reaktion an. Werden die erforderlichen cm3 der Thio-\nsulfatlösung mit n bezeichnet, so läßt sich der Peroxydgehalt (in H20z berechnet) der Flüssigkeit nach der\n17 n                                                                                              1304-\nFormel 100 p berechnen_-\n1399\nAnhang IV\nVorsdlriften für die Verwendung von Waren mit elektrisc:hen Einric:htungen.\nDie explosiven Stoffe der Klasse I a,                                                                     1400\ndie mit explosiven Stoffen geladenen Gegenstände der Klasse I b,\ndie Gegenstände der Klasse I c, Ziffern 4, 21, 22, 23 und 26,\ndie ·entzündbaren flüssigen Stoffe der Klasse III a, Ziffern 1, 2 und 3, sowie Azetaldehyd, Azeton und\nAzetonmischungen (Ziffer 5), in Versandstücken von mehr als 50 kg,\ndie entzündbaren festen Stoffe der. Klasse III b, Ziffern 3 bis 8,\ndie entzündend (oxydierend) wirkenden Stoffe der Klasse III c -und\ndie ätzenden Stoffe der Ziffern 1 e) 2 und 1 f) 2 der Klasse V\ndürfen in Wagen mit elektrischen Einrichtungen nur befördert werden, wenn diese den nachstehenden\nV orsdlriften entsprechen:\na) Die elektrischen Leitungen müssen fest verlegt und gegen mechanische Beschädigung geschützt sein.\nSie müssen, soweit es sich nicht um Bleikabel oder ähnliche Leitungen mit einem nahtlosen und rost-\nsicheren Metallmantel handelt, in dichte Stahlröhren verlegt sein. Die Verbindungen spannungs-\nführender oder zur Erdung dienender Teile sind gegen Selbstlockern zu sichern. Die Metallteile des\nWagens dürfen nicht zur Rückleitung des Stromes benutzt werden.\nb) Als Beleuchtung sind nur elektrische Glühlampen zugelassen. An den Lampen muß die Leitungs-\neinführung abgedichtet und ein starkes, gegen den Laderaum dicht abschließendes Schutzglas an-\ngebracht sein. Wenn die Lampen nicht durch ihren Einbau in Wände oder Decke gegen mechanische\nBeschädigung geschützt sind, müssen sie mit einem kräftigen Schutzkorb oder Schutzgitter umgeben\nsein. Die Glühlampen .müssen gegen Selbstlockern gesichert sein.\nc) Elektrische Maschinen, Regel-, Schalt- und Sicherheitsvorrichtungen (z. B. Schmelzicherungen, selbst-\ntätige Stromunterbrecher), bei deren Betrieb Funken auftreten können, sowie Heiz- und Kochgeräte\nund Blitzschutzeinrichtungen müssen so gebaut sein, daß sie im Raum vorhandene explosible Gas-,","234                                   Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1956, Teil II\nconstruits de man1ere ä ne pouvoir provoquer l'inflammation des melanges explosibles d'air et de\ngaz, d'air et de vapeur ou d'air et de poussiere qui existeraient dans l'espace ambiant (type de\n~onst~uction excluant les explosions). Cette prescription n'est pas applicable aux installations\ne~ectnques placees dans un compartiment qui serait, d'une part, completement separe de l'espace\nreserve au dlargement par des parois absolument etandles, sans portes de communication et, d'autre\npart, muni d'ouvertures d'aeration communiquant avec l'exterieur.\n1401     (1) Les matieres et objets du marg. 1400 ne doivent pas etre dlarges dans des wagons munis' de\ntransformateurs.\n(2) L'emploi de wagons munis de transformateurs ä air est permis pour les matieres inflammables et\ncomburantes des classes III a, III b, III c, ainsi que pour les matieres corrosives des 1° e) 2 et 1° f) 2 de\nla classe V, qui-sont designees au marg. 1400, si toutes les matieres premieres ayant servi a la construc-\ntion des transformateurs sont incombustibles ou difficilement inflammables. Les transformateurs ä air\ndoivent etre places sous la caisse du wagon et etre separes de celle-ci par un isolant de nature et de\ndimensions telles que l'arc ·electrique, qui se produit en cas de fusion d'un enroulement, ne puisse pas\nmettre le feu ä ladite caisse.\n(3) A moins d'etre reconnaissables sans autre, les wagons munis de transformateurs doiven,t porter\nun signe distinctif.\n1402    Les wagons ne repondant pas a ces conditions pourront toutefois _etre utilises au transport des matieres\net objets vises ci-dessus si toutes les installations electriques qui'ne satisfont pas a ces prescriptions\nsont privees de courant et garanties contre leur mise sous tension pendant le transport.\n1403-\n1499\n.,\n.,-~\n,,j\nAppendice V\n:.:.:                                      1. Prescriptions relatives aux etiquettes de danger\nJ\n'l\n1500    Les dimensions prescrites pour les etiquettes sont celles du format normal A 5 (148 X 210 mm). Les\ndimensions des etiquettes a apposer sur les colis peuvent etre reduites jusqu·au format A 1 (14 X 105 mm).\n1501    (1)\" Les etiquettes de danger doivent etre collees sur les colis et les wagons ou fixees d'une autre\nmaniere appropriee. Ce n·est qu·au cas ou l'etat exterieur d'un colis ne le permettrait pas qu'elles seraient\ncollees sur des cartons ou tablettes solidement attadles aux colis. En lieu et place des etiquettes, les\n,,;!,\nexpediteurs peuvent apposer sur les emballages d'expedition et les wagons de particuliers des marques\nde danger indelebiles correspondant exactement aux modeles prescrits.\n(2) II incombe ä l'expediteur d'apposer les etiquettes:\na) sur les colis, qu'ils soient remis au transport comme envois de detail ou comme wagons complets;\nb) sur tous les containers;\nc) sur les wagons remis au transport comme wagons complets;\nd) sur les wagons contenant des colis dlarges par l'expediteur.\n(3) Dans tous les autres cas, il incombe au dlemin de fer d'etiqueter les wagons.\n1502    Les anciennes etiquettes qui ne correspondent plus aux symboles N°s 1, 2, 3 et 4 peuvent etre utilisees\njusqu·a epuisement des s.tocks.\n2. Explication des figures\n1503    Les etiquettes de danger prescrites pour les matieres et obje_ts des classes Ia, lb, Id, Ie et II ä V\n(voir les tableaux reproduits a la page 238) signifient:                                                   •\nN° 1 (bombe orange):                                         sujet a l'explosion;\nprescrite aux marg. 37, 43, 75, 80;                 en ce qui concerne les interdictions de dlarge-\nment en commun, voir marg. 42, 44, 79, 81;\nN° 2 (flamme orange):                                        danger de feu;\nprescrite aux marg. 212 (1) et (4), 218 (1),        en ce qui concerne les interdictions de dlarge-\n307 (1) et (4), 313 (1), 346 (1) et (2), 351;       ment en commun, voir marg. 217, 219, 312, 314,\n350, 352;\nN° 3 (tete de mort orange):                                  matiere veneneuse;\nprescrite aux marg. 301 (2) et (4), 313 (2),        a tenir isolee des denrees alimentair_es ou objets\n316 (4), 381 (2), 388 (2), 421. (1) et (2),         de consommation dans les wagons et dans les\n428, 431 (3);                                       halles aux mardlandises;\nen ce qui conceme les interdictions de dlarge-\nment en commun, voir marg. 312, 314, 387, 389,\n427, 429;\nN° 4 (bonbonne orange):                                      matiere corrosive et matiere a la fois comburante\nprescrite aux marg. 381 (1), 388           (1),     et corrosive;\n391 (3), 512 (1) et (2), 519, 522 (3);              en ce qui concerne les interdictions de charge-\nment en commun, voir marg. 387, 389, 518, 520;","•     Nr. 3 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 18. Februar 1956                               235\nDampf- oder Staub-Luftgemisdie nidit zur .Entzündung bringen können (EJ!:plosionen aussthließende\nBauart). Diese Vorsdirift gilt nidit für elektrisdie Einriditungen, die in einem vom Laderaum durdi\ndichte Wände ohne Verbindungstüren völlig getrennten Abteil mit ins Freie führenden Lüftungs-\nöffnungen untergebracht sind.\n(1) Die in Rn. 1400 genannten Stoffe und Gegenstände dürfen nidit in mit Transformatoren ausgerüsteten        1401\nWagen verladen werden.                                              '             ·\n(2) Für die in Rn.1400 bezeichneten entzündbaren und entzündend (oxydierend) wirkenden Stoffe der\nKlassen III a, III b und III c sowie für die- ätzenden Stoffe der Ziffern 1 e) 2 und 1 f) 2 der Klasse V dürfen\nmit Lufttransformatoren ausgerüstete Wagen verwendet werden, wenn alle zum Aufbau der Transforma-\ntoren benützten Werkstoffe unbrennbar oder sdi.wer entzündbar sind. Die Lufttransformatoren müssen\nunter dem Wagenkasten angebracht und von diesem durch eine Isolierschicht so getrennt sein, daß Lidit-\nbögen, die beim Durchbrennen einer Wicklung entstehen, nicht zu einem Brande des Wagenkastens\nführen können.\n(3) Mit Lufttransformatoren ausgerüstete Wagen müssen besonders gekennzeichnet sein, wenn sie nicht\nschon ohne weiteres als soldie erkennbar sind.\nWagen, deren Einrichtungen diesen Vorsdi.riften nicht entspredien, dürfen trotzdem zur Beförderung            1402\nder erwähnten Stoffe und Gegenstände verwendet werden, wenn Vorsorge getroffen ist, daß alle den Vor-\nsdiriften nicht entspredienden elektrisdien Einrichtungen von der Stromzuführung abgesdialtet und wäh-\nrend der Beförderung gegen__das Einsdialten gesichert sind.                                                     1403-\n1499\nAnhang V\nl. Vorschriften für die Gefahrzettel\nAls Größe der Zettel ist das Normalformat A 5 (148 X 210 mm) vorgesdirieben. Zettel auf Versandstücken        1500\ndürfen bis zum Normalformat A 7 (74 X 105 mm) verkleinert sein.\n(1)  Die Gefahrzettel sind auf den Versandstücken und an den Wagen aufzukleben oder in einer anderen          1501\ngeeigneten Weise zu befestigen. Nur wenn die äußere Besdiaffenheit eines Versandstückes es nicht zuläßt,\ndürfen sie auf Pappe oder Täfeldien aufgeklebt werden, die aber mit dem Versandstück fest verbunden\nsein müssen. Statt Zettel dürfen an den Versandbehältern und an Privatwagen audi dauerhafte Gefahr-\nzeidien angebradit werden, die den vorgesdiriebenen Mustern genau entspredien müssen.\n(2) Es ist Sadie des Absenders, die vorgesdiriebenen Gefahrzettel anzubringen:\na) auf den Versandstücken, gleidigültig, ob sie als Stückgut oder als Wagenladung _aufge_geben\nwerden, ·\nb) an allen Behältern (Containern),\nc) an den Wagen, die als Wagenladung aufgegeben werden,\nd) an den Wagen, die Stückgüter enthalten, die der Absender verladen hat.\n(3) In allen anderen Fällen obliegt es der Eisenbahn, die vorgesdiriebenen Zettel an den Wagen\nanzubringen.\nVorräte an früher gedruckten Gefahrzetteln, die den neuen Mustern 1, 2, 3 und 4 nidit entspredien, dürfen'    1502\naufgebraudit werden.\n2. Erläuterung der Bildzeidlen\nDie für die Stoffe und Gegenstände der Klassen I a, I b, I d, I e und II .bis V vorgesdiriebenen Gefahr-      1503\nzettel (siehe die Tafel auf Seite 238) bedeuten:\nNr. 1 (Bombe, orange):                                      Explosionsgefährlidi.\nvorgesdirieben in Rn. 37, 43, 75, 80;               Wegen der Zusammenladeverbote siehe Rn. 42,\n44, 79, 81.\nNr. 2 (Flamme, orange):                                     Feuergefährlidi.\nvorgeschrieben in Rn. 212 (1) und . (4),            Wegen der Zusammenladeverbote siehe Rn. 217,\n218 (1), 307 (1) und (4), 313 (1), 346 (1)           219, 312, 314, 350, 352.\nund (2), 351;\nNr. 3 (Totenkopf, orange):                                  Giftig.\nvorgeschrieben in Rn. 307 (2) und (.4),              In den Wagen und Gütersdiuppen (Magazinen)\n313 (2), 316 (4), 381 (2), 388 (2), 421 (1)          getrennt von Nahrungs- und Genußmitteln zu\nund (2), 428, 431 (3);                               lagern.\nWegen der Zusammenladeverbote siehe Rn. 312,\n314, 387, 389, 427, 429.                   •.\nNr. 4 (Korbflasdie, orange):                                 Ätzend oder entzündend und ätzend wirkend.\nvorgeschrieben in Rn. 381 (1),. 388 (1),\n391 (3), 512 (1) und (2), 519, 522 (3);              Wegen -der Zusammenladeverbote siehe Rn. 387,\n389, 518, 5i10. .","236                               Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1956, Teil II\nN° 5 (colis avec rayonnement, tete de mort et            matiere radioactive (rayonnement dangereux pour\ninscription RADIOACTIVE orange): pres-            la sante);\ncrite aux marg. 462, 466;                         a tenir eloignee des personnes, des animaux,\nainsi que des objets recouverts d'emulsions\nphotographiques non developpees;\nen ce qui concerne les interdictions de charge-\nment en commun, voir marg. 467;\nN° 6 (parapluie ouvert noir):                            craint l'humidite;\np~escrite au marg. 187 (1) 1                       en ce qui concerne les interdictions de charge-\nment en commun, voir marg. 194;\nN° 7 (deux fleches noires dans     un plan_ vertical):   haut;\nprescrite aux marg.       151 (2), 187 (2),       apposer l'etiquette les pointes en haut, sur deux\n212 (2), (3) et (4), 307   (3) et (4), 381 (1);    faces laterales opposees des colis;\n421 (1) et (2), 462, 512   (1), (2) et (3);\nN° 8 (verre a pied rouge):                                 a manier   avec precaution, ou:\nprescrite aux marg. 151 (1) et (2), 187 (2),         ne pas culbuter;\n212 (3) et (4), 307 (3) et (4), 381 (1), 421 (1)\net (2), 462, 512 (1) et (2);\nN° 9 (etiquette triangu-laire rouge avec inscription       a manc:euvrer   avec precaution.\nen noir): prescrite aux marg. 160, 218 (2),\n313 (1).\n1504-\n1599","•Nr. 3-Tag der Ausgabe: Bonn, den 18. Februar 1956                          237\nNr. 5 (Versandstück mit Strahlen, Totenkopf und          Radioaktiv (gesundheitsgefährdende Strahlung).\nAufschrift .RADIOACTIVE\", orange):                Von Menschen, Tieren und mit nicht entwickel-\nvorgeschrieben in Rn. 462, 466;                   ten photographischen Emulsionen überzogenen\nGegenständen fernhalten.\nWegen der Zusammenladeverbote siehe Rn. 467.\nNr. 6 (offener Regenschirm, schwarz):                    Vor Nässe zu schützen.\nvorgeschrieben in Rn. 187 (1);                    Wegen der Zusammenladeverbote siehe Rn. 194.\nNr. 7 (zwei Pfeile, schwarz):                            Oben.\nvorgeschrieben in Rn. 151 (2), 187 (2),           Der Zettel ist, mit den Pfeilspitzen nach oben,\n212 (2), (3) und (4), 307 (3) und (4), 381 (1),   auf zwei gegenüberliegenden Seiten anzu-\n421 (1) und (2), 462, 512 (1), (2) und (3);       bringen.\nNr. 8 (Kelchglas, rot):                                  Vorsichtig behandeln, oder:\nvorgeschrieben in Rn. 151 (1) und (2),            Nicht stürzen.\n187 (2), 212 (3) und (4), 307 (3) und (4),\n381 (1). 421 (1) und (2), · 462, 512 (1) und\n(2);\nNr. 9 (Dreieck, rot mit schwarzer Aufschrift):           Vorsichtig verschieben.\nvorgeschrieben in Rn. 160, 218 (2), 313 (1)\n1504-\n1599\n8","238                                •    Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1956, Teil II\nl'-                                         Etiquettes de danger - Gefahrzettel\n!\nSignification: Voir Appendice V (marg. 1503)                              Bedeutung: Siehe Anhang V (Rn. 1503)\nReproduction reduite:       1/24 du format normal A 5 (148 X 210 mm)\nVerkleinerte Darstellung:   1/24 des Normalformates A 5 (148 X 210 mm)\nMarg. 37, 43, 75,                Marg. 212, 218,-307, 313,             Marg.307,313.316,381,\nRn.     80,                    Rn.     346,351                       Rn.    388, 421, 428, 431,\n(Farbe: orange RAL 2000)            (Farbe: orange RAL 2000)             (Farbe: orange RAL 2000)\nMarg.381,388,391,512,                    Marg. 462 466                       Marg. 187\nRn. 519,522                              Rn.           '                     Rn.\n(Farbe: orange RAL 2000)              (Farbe: orange RAL 2000)            (Farbe: schwarz RAL 9005)\nMarg.\nRn;      160, 218,.313\n(Farbe: rot RAL 3001)\nMarg. 151; 187, 212,                  Marg. 151,187,212,\nRn.     307, 381, 421,                Rn.     307, 381, 421,\n462,512                               462,512\n(Farbe: schwarz RAL 9005)               (Farbe: rot   RAL 3001)","Dedouanement A                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                             Timbre de controle                                                                                                     Designation des frais que r expediteur prend ä sa cbarge\nExpedie A destination de                                                                                                                                                                                                                        TRANSPORT INTERNATIONAL PAR CHEMINS DE FER\n-\n..................................................................................... .................. ....................................................................................................... ...........................................                                                                                         -\nLettre de voiture\n•••••..••••• ............. .......... ...... ............... ...................••••••••.................. ...... ... •-4'•u ••••••.... .......... ................... ... . • ..••••••........... ..............• .. ••• ..- ••-\nl)\n_ _ _ .................................................................................................................- . .                      .. ............_   .............................................................................. <1 .......................................................................................................................... -               • • • • • • • • • • • •• • • • • •• • • •\n.... . . . . ........... ........................ . ........................ . . ................................................. ...................................... ..... ...................... ............... ...... .....                                                         -\nPETITE VlTESSE\n-····················.............................                                              ... _........................_.                  via ..................-...... ·····-······ ..···•·············................................................................................                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                           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                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                        Tarifs et itineraires demand~s\nNom du destinataire\n1                                                                                         Wagons\n..                  ..     _..___............................. ................................................... ......................... ......................... ...............-...-..................... . .............................................................................-. .................................. . ...................... ............................................................................................-........................................................-..........-...... .. ...... . ................._\n.\n,,\n.\n-\nCharge                                          _........................................................................................................................................................................................._....................................................................................................... . ........................................._                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                  -\n............. .................................... .... . .............................................................................................................................. ................................................................................................... . .......................................................................... . .................................................... ............................... ...................... ........ . 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wagon\n........................................................................................................___ ...........-............... . . . . . . . . . . ......... ................. .................................. . . . .-..................... .................-......\n.,                                                                                           ·\nAdresse ................................................................................- -. ........... _.................. . -......-. . ......-................................................................... _.......................... . ... . ... .. _\n......                                                                                                                                                                                              ._                        Declaration pour l'accomplissement des formalites de douane et autres autorit~ administratives. lndication des pi~ces jointes. Nombre et d~ignation des plombs ·\net autres modes de fermeture. Designation eventuelle d 'un mandataire. Declaration de l'expediteur sur le droit de disposition du destinataire. Autres„ declarations\n............. ............_.............................. ..........................................._............ .......................\n- ..-..- - _ --............._.._ - - -.....-..............._...................._.........................................................................._.._..-......... ............. __\n...... .......................... ........                                   ........ ............ ......                                                                                                                                                                                 ~ ............................\nprevues par les lois ou reglements, telles que reconnaissance d'absence ou de defectuosite d'emballage, consentement de l'expediteur au chargement de la mu-\nchandise sur le pont du navire, etc.                                                                                                                                                                                                                          .                                                                                                                                        .\n•••••••••••••••             .. ........................................................................... - •• 1           ................................. . •-   •ß'••· ....................................................._ .                   __ ................................\nä (ville et pays) .......- ........................................ - ....................- ................ -..............·-··· ·......- ................-\n................ .........•.................................. ............................ ···········-···········-..·~                                                                                                                                _....................                                   -.................................................................................................·--·-... ......_                                        _\n.......... ............  ___....................-\n....                                                                             -\n................................... ............................................ .............. .._       _\n-                                                                                                                                                                                                                                                                                           -\n..... ................................................................ .................. ...... ........ .............................................................................................................................................. .............. ............... ................................................................................................................................................. .....................................\n_                                                                                                                                                                                           --                                           -. .-...........__..__                         _.................. .. . . . _.........................\n•) indiquer le signe qui convient:\nGare desUnatalre\n..........................................................................-................................ ··•··•····•····•.···••·.........................................................._..........................................-.................................................._......_.......................................                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                             ..\nC = wagon couvert\nD = wagon decouvert\nSp = wagon special                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                      -\n........................................ ...................................... ........  - 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Interat                     a Ia               livraison\nMonnaie\n............................................................\ncharge par (chemin de fer ou expediteurJ                                                                                                                           • •••••·••• •••· ••••• .. •••••••••••••••••·• ..•·..•·•· · · •···•-............ .... - ........ ... ..... ........ ............... .... ..... _ .............. . .. . .. ...... .............. . ........... .......... _ _ ..............._ ••••••••T ................ . _ . _                                                                                                                                                                                                                            Debours,. remboursement\n-......... ...................................................................................................................................................... ............................................................................................................................................................................................................................................................................................_......-...___..._.. --. . . . .......\n........... . .. . ............................... ..................... . . . ...............- ......................................... . . ..... . . . ... .. ....... ......... . ................. . ......... ........ . . ................................... ......................................... . ...... . ........................................................................................................................ .......... ...........-.... -...........-.........\nAdresse ou marques et num~ros                                                                                                                   Nombre                                     Nature de l'em.ballage                                                                                                                                Dfsignation de la marcbandise                                                                                                                                                       Poids brut reel                                                          Detail\n..-\nII)\nGJ\nkg                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                    .         .,\n.................................................... ......................................................................................-. .......................... . ............... .............-...................................................... ................-.............. ......-........................................................................................................................ . . ............._.... - 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' . ...... .............. . ..........- . . ................................................................... . ............................................................... ................................... . ...................................................._......                     ............................................ .......... ......-                Remboursement\n...... .                        .. .... ................                .... ........... '\" ...................................................-........ . . . . ........ ......................................................................................... . ......... . ............................................................................................................................. .. .....................................· ............... ..........\n. Nom et adresse de l'expediteur :\n• ·. .. ....... . ......... ................ . ............... . ... . ................ .......... . ..... _ . .. •• •••••• •• •• ...... . ..........._ . ...... ...... ... ............ ...... ........... - .....- ................... - .. ......................................... _ ..........- . . . .... - 1                                                                                                                                                                                                                            ................... ...... - . -                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                 - ......................·-····..··············-···..··............... _. le                                                                                                                                                                                                                                              19•..- ......~-\nSignature\n............................................................. . ..... ........ .. .... ............................... ...................... ................. ..........-. . ........ ...........................................                                 -.........                                                                                       -\n... ................. . ................................................ . ...................................................................... ...............· . ........................................................ .................................... . . ......... _.. _....\n........................................................................ ·················....... ..............................................._ ........................................................................................................................... ...................................-\n~\n..          .......... . ...                                    -\n... . ... . . ... .................................... ........................... . ............................................................................ _.......................................................... . ........................................................................................................ . ............................................. .......\n.. ..          ..                                                                                       ..................... ............. ..... ............         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Le present transport. est soumis au r{lgime de la Convention internationale ~oncemant le transport des marcbandises par cbemins de fer (CIM)","Detail des frais                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                         Detail des frai1\nTimbres des gares de transit\n•                                          1                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                 PrlJ.\nPrix                                                 A payer                                                                                                                                                                                                                                                          A percevoir du destinataire                                                                                                           Poids taxt                                                                     TarU                                                                                                                                                                                                                                                                                      A percevoir du destinataire\nPoids tad                                                  Tarif                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                          par un-tte\npar unite                                       par l'expediteur\nCours et date de conversion                                                                                                                                                                                                                                                                                           1\nCours et date de conversion\nkg\nkg\nReport ····-·............................... ............-····-·······-··· ..........\nTaxe d·interlt i la livraison                                                                                                                                                                                                                                              -\n....................................-.. ............ ................... .......... ..................._...........                      . ................\n....................................... ................................\nDt\\bours\n................ ................_........         ---..............._                      ......     . ............................................... . ............................................................. ...............-............. . . ......_____........._..................-..................-. .......--.-................                                                              ___ -      ..          ......   ....._.._............____.............................-\n2\nRemboursement                                                                                                                                                             ..........................................-........        ............. ... ........          ____.._                   .............                           ..........._............................. .............................................................                              -- -.....-. . ........-...-\n....                                           .......................................................................    -...-................................-........... . .. .......-...._..__....... .................                                                        ...............       _               .................... ..................\nTaxe de rem.boursenent                                                                                                                                                       ................................................... ............. ..........____....................... ..........                                                                                                   . . . . . .. ................_  . . . ..................... . . . • . . . . . . . . . .• . - 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                                      ........ .          ··------..--....... ...._....... .. ................--...- . . ................_. ......                                                                                           6\n........-....-......-....... ........................................ ...... _....................................... ................. _......-.........._..__.._...........................--.....................___...................................................\n..                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                              ..............-.......................... . . ... .. . . 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..... _   .._ ._ . ...............             • ................-     -   - •·-          . ............ ............... ...... 1           -          ..- -........ ............... . .\nReserve a.ux mentions prev1;1es                                                                               a 1' art. 1, § 2, CIM.                                              etc.                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                         ~eserve aux informations conformea l l' art. 6, § 11, CIM                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                             1",".\nTimbre de contröle                                          Designation des frais que rexpediteur prend l sa dlarge\nDedouanement                                  a                                                                                           Expedie           a destination               de                                                                                    TRANSPORT INTERNATIONAL PAR CHEMINS DE FER\nDuplicata de la                                                                                                                                                                                    ·····························---- ···········································---·----···················-·····\n--·····--·--·--···----···... --.-... -.. -.............................. _, ........................................................................................................ -\"-------·············••,\nde voiture\n·••·\n-····-········-············---- ···-·····-·--- ··-····-··--···············································································-·················································                                                                                                                                                             Lettre                                                                                                     t)\n·····································································································-----····················\n-·····-·······-······---··········-····-···                                                              via -·-············-·····-·····-······-··-······························································· ·-····--···-······-·····                                                                                                                                                   PETITE V(TESSE\n-·············--------                                                                                     ·---········---··..··········..······-·--·-··------------···--·---\nTarifs et itineraires demandea\nNo d·expedition                                                                                                                                                                                                                                                       Nom du destinataire\nWagons\n-\n--·····..····.... ........................................................................      ___            .................................................................... ____                                                                  -\n.................•..:............................... ........................-~····--···..·..······•··••·······•·•····•··................\n-··-···--·····-······························ ................................................. _ _ _ •• •••• ••••••••••••••••••••••••••••• ·-············-··························--------- ··············································---········································-- 1\n.\nCharge                      -······-·····-··------············-----···-··-··-··-·--···········-····················-···-············---                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                              ''\nType\n•\nNum6ro                                                  Marque de\npropriete\nT.are des\nwagons de\naonnale ou\nauperficie\ndu wagon\n-·······-·······························....   ____                       ___\n.._.. ........................................................____................................\n·\n-.......-..............................................................................................·-·······················--·....··----· -···············..···········-·······..·-·..·······•·••··..-····............._.........................-..........-.....................................................---··\nparticuliers\n-················---·····················-·-·······-······-·-·-········-····-··-·-·-·-·-···········--··-·-................... _........\nDeclaraUon pour l'accomplissement des fonnalltes de douane et autres autorttes administratives. Indication des pieces jointes. Nombre et designation des plombs\nAdresse ····························-··················-·····..-·..··············--···-········----··-··········..························-·                                                          et autres modes de fermeture. Designation eventuelle d'un mandatatre. D6claration de l'expediteur sur le droit de dispositlon du destinataire. Autres declarations\nprevues par les lois ou reglements, tel!es que recoanaissance d·absence ou de dHectuosite d·emballage, consentement de rexpecllteur au dlargement de la mar-\n---··--······· ...................._,,.................... ............................ .............._,__________ ··-·············-····\n---····-·-···--········.....................·-···-·-·-·-··-·---·......................-...... _.........................-...·-··-. ---··--····-.....\n.                                                                           chanclise sur le pont. du navire. etc.\n,0000,0 0,,oO•O•       •••••••••••• . . • •. .• • . . ••••••• . . . . . . . . . . .. . . . 1--0, ooooooooOH • ••o• • OOoH•• • ••••••••••••. .• • • - - • • • • • . .    - - • • • •. . ••••••••••\n6 (ville et pays) ·······--·······················-······················-··················-·-················-··-·-······-···················-\n··•··•·•······•· ........................................................................                                     ----···..····-··--·-·· -··-······--·····\n·······-············--------········--··-····-········-·--·-·-·-····--······-··-···--·--····-······-··-······-·---                                                                                ·•-••••.. ••••• .. ••••••••••••••••••••••••••••u•••••••••••••••••••••••••••••••••••••••• • • • - - - - - ••• .. •••• .. -• ••••••••••• • • - - - • •• .. •• ..•••• .. ••• .. •••••••••••••• ..••••-•••••••••• .. • - . . ; . . . - - - • • • .. •••••••• ....• .. •..•••-•••••--••••••••.... ••• •..••••• .. ••.... - - - • • • • • • • • • • • · ••--•\n---..........................................................___ ................................................. ·--·····-··..···•··•.... ---······..···•..·•····•·•................._.............................. ---·············--···-\n·,\n·•1 indiquer le signe qui convient:                                                                                                                                                                                                                                               Gare deatlnataue                                                                                                        ·-························..........................\nC - wagon couvert\nD - wagon decouvert\nSp - wagon special\n,                                                                                                                                                                                                                                                                                 ·--........................................·-----······--·-···············.....................................................                       ____               ...........................................................-----··                                                                                           .................\nP - wagon de particulier.\n...-...........................................................................................................................·-·-·--···.................................................................................................................................................................................................. -.\nMention eventuelle • en gare• ou c livn\\,le l domlcile •                                                                                                    ..·-·--··········.......................................................................... --·············..-·....................._.__............................           _\nEn chlffres                                                                                                   En toutes. lettres\nChem!n de fer expediteur                                                                                                                                                                         Chemin de fer destinatalre\nMoanaie\nInterit          a le      !lvralson\n-·. -·-·..···-········-····· ···--·-······-·-···--··-·-·---·--·-·-····-. ····-····-····....·-----------···..···-·-····---·---..-\n.\nDebours; remboursement\ncharge par (chemin de fei: ou expediteur)                                                                            ················-·················--····-··-·····-·····-·-···---------············---·-··..------·--··········----·······-·-·········-·--······----···--·---\n----························································.. ····-···········---························ ·············-·················-······-··········-··-- .....·-··-----· --··········-\n.~                                Adresse ou marques et numeros                                                                     Nombre                     Nature de l' emballage                                                           Designation ·de la mardlandise                                                                    Poicls brut r6el                                                                      ..................... ____                             -\n................. ···-····---·..··..····•.. ·········.................................. ---·····...................             ____....................................................................................._.................\n.,\"\nlr.g\n--- ............................·-···.....................-....................................._.........._.......................................................\nEn chiffres                                                                                                                                  En toutes lettres\n___              -··-···..·---········-- --··--·---- ...............\n.,\n·••······ ........................                    ___             ..........................................................-·--·------                                                                                                                             ·-----·············-·1-----                                                                Debonrs\n-0\n....................................................................... ••••···••••·•···•·•••••• ·············------ ····· ···································---············································------·· ···························-·······\nE\n.,\nE                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                              Remboürsement\n-6                            ................ ~--···········································································································-- ·········•·············•·····•··••·•······························•·····•·············•··••············•····················                                                              ·---- ·····-\n.,\n--- .................................................. _...........................................................·-·-· ....                                               - - ' - - - _.;....        ____--'-------············-··························-· ·························-·---·     .                                                   Nom et adresse de l\"expediteur: ·\n.,.,                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                      le -··········-·-···-········ · ······-··---······--··--                          19·--···--\n·····························---···························                                       ....................... 1,. ................. . •••• ••••••• .. · - ·...... ·................... - - - ................................... .......... .................................................-       ......- ....· · · · - - - - · · - -\nSignature\n~.,;\nE    „\n..=\n. , -0,\n···································································-·· .•...................... ····-·········-·····•·- - -                                                              ------··-··-······-·······························································' ········- ······-······----·-\n.,=\"\n.~-=\n-.,\" ..,.                     ···················-----···················........................·-··········--.............. ...............                              -                ___            - ,........................................................................   _____                                ----'-· ·-·--····-·-·........                 __  .,\n>    ..                   ••••••••••• .. •\"Oo••••• .. • .. ••••• .. •••--•••--•••• •• .... ••••••••• .. ••••• ••••• .. •.. ••• .. -• •..... -                  ............. ...........••••••• .. • • • - - ••••••••••• ..................... -••••• ............... •• -••••••••---•• •••••••••••• • -••H••-••• ..••••••• ..•••.... •••-\n-u 0     „                                                                                                •                                    .\n.., ..\n\"'~\n·····························•········•································· ·-·····················• · . ········································- ··-······················...············································································----1 ---·.··········••······\n., .\n~f\n~\"'\n:ro  -                                                                                               --- ........................................................                      ___ ··-                 .............-................................................................................................... ........................ ___                                         Timbre de la gare expedi trlce                                                                                                                                             Timbre de pesage                                                             Timbre de la gare destinataire\n.   \"' .\n\"-0\n=:   .,.=\n.. ................................................................... - ·-····················· ····-····---············-·-·.................1-_ _ _......................... ·----······--··.................................................... ····-----··----\n\"' 'Cl  ...\n.., ..,,                   ......................................................................... _.................... ···••·••··············••··········•············· ......······----------····································································· ············---\n\"f    „01\n-c _,\n·-·· .. ······•·.. ···· ..······--····--···············--..··----········· ...................................-.................................... ···----..····•··•········.. ---- ------···········..................._.....................................\n·~..;\n.....\n=\"\n::a-\n_..,\n., .,\nt: ~                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                         Numero d·amvage\n....\n\"':..\n., .,\n_, <>-.\n'I Le prese0ot transport est soumis au regime de la Convention internationale coucernant le transport des mo.rdlandises par diemins de fer (CIM)","Detail des frais\nDetail des fraa\nPrix                                                 A ;ayer                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                           Timbres des gares de translt\nPoids taxe                                     Tarif                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                  Prix\npar unite                                         par         r expediteur                                                                                                                                                                                                                                                     A percevoir du destinataire                                                                                                     Poids taxe                                                 T;uif                                                                                                                                                                                                                                                                                      A percevoir du destinataire\npar unite\nCours et date de conversion\nCours et date de conversion                                                                                                                                                                                                                                                                   1\nkg\nkg\nTaxe d'inter~t ä la Uvraison                                                                                                                                                     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-\nLettre de voiture\n1\n_ -...-..-\n.....                     ............................  -----                        ·---··············..········---·-··········.. ···························--··--------·-···---····\n,\nGRANDE VITESSE\n>\n...............·-····· ··-·-·············· ........-............................................,..-.................................., ..                                                                         _\nvia ...................._ ............._. _ _ ___ ......................................... _ _ _ _ ...............\n____                       ..................................................       ................................................................................ -         ..... ~.......-....-··------\nTartfs et ltinl!raires demandea\nNo d. expedition                                                                                                                                                                                                               Nom du destinataire\n_\n--·..-········-·---·--·--·...·............................................................ ...._.... ..............-...... _,.,_.................-... ·-···-·············..····-·-·····..·--..·-····..-·.............................................................................................___.\n,_\n1                                                      Wagons\n---------····---···-·········- ·-·····-···-················----···.......-.....................---·----·-··--··--\n_ ___\n· - · · - · · - -. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ._ . . . . . . . . . ._ . . . . . . . . . . . . . . _ . _ · · · · - - - · · · . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . - - - · · - -· · · . .· - · - - - · · - . . . . . . . . . . . . . _ _ _ _ _ _ _ . . . . . . . . . . . . . . . .-     . . . . . . . . . . . . . _ _ _ _ _ _ _ _ _ . . . . . . . . . _ _ _ . . . . . . . . . . . . . . .• - . - ·. . . . . . . -  . . . . . . . .. . . . . . . - . . . . . . . . . . . .. .\n_.______..............___............-\nCharge ·\nnormale ou\n-·....  -...................................................................................................    ---~                                                                     ·-·--·---··-·-..................................                                                                               ..  ,                               ._______............................                                                                                                                                                 ....-----·--···-------·---··---............................_.............._.....\nType                                                                      Marque de\nTara des                         auperficie                                           ,\nNum6ro                                                               wagons de                          du wagon\n•                                                                       proprlete                    particuliers\n--·---··-·-···········      ...................... , ....................................................................-........................................................\n·•.\nAdresse ....................................... - - - - - - - · · · · · ·...........................................__........_ _ _ __                                                         Declaratlon pour l'accomplissement des follllalltl!s de douane et autres autontes admlnlstrative1. llldicatlon des pieces jointes .. Nombre et dl!signation des plomba\net autres modes de fermeture. Designation 6ventuelle d'un .ma11datalre. D,claratlon de l'expediteur aur le drolt de dlsposltion du destillatatre. Autres declaratloas\nprevuea par lea lob ou reglements, telles que reconnaissa11ce d·absence ou de defectuosite d'emballage, consentement de l'upediteur au dlargement ~ 1a lllU•\n·-··-·-· r------·-- ~----···-·-··-- -·····-··-··· ··-·······-----·-·                                                                                                      ---..........................-.-·..··..-····--...........-..-····-·-··..---. ......................................___...........---·-·---                                                                                                                                                                                                                                                                                            dlandiae aur le pont du navire, etc.:\n,___... .....- .....-..- ...........-... ---..-.............. ...............................                                               _...................          l (ville et pays) ···---.................,_ _ _ _ _ _ _ _ ......................................- - - - - - -\n-------- ··•-··-·-········-···------.... 1--------·--··-·--···· _,........................... ··-···--············                                                                                                                                                                                                                                                  ...............................................                                       ___                             ........ _.........................................................................._....................................- ................                                                                                       --....·--···-................--..···............--......._._...._........-....................-..\n•) tndiquer le algne qui convient:                                                                                                                                                                                                              Gare deatlllatalN                                                                                                 ·--···--·-·...................................... _..____··-·---·-·............ _...__......................................__··-·-·..···-·--·----···-··-·-·-·--·--·--·--·---·--··..·---·-..·-·-·----··..--............._.-..........--\n....-.............._........................................................-....................................................·--··--..·----·•-.- --··--·----··-·-----·---·- ---·---..... .........---....--\nC - wa11on couert\nD - W&IJOll decouyert                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                            _..\nSp - wagon apeclal\np - 'WIIJOll de puticuller\nMRtion 4ventuelle • en gare•                                     011   c l1Yrable • domlcil• •                                    -·...- ........      ___                                               - 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........................................ _ ____ ..........................._._...._ ........._ ......................................... __.....................\n---....................·----........- .......................................................................................................-......- ......... ......._.........--.....- -..._........_. -····-..                                                                                                                  _\n..                               Adresse ou marques et numl!ros                                              Nombre ·               Nature de l' emballage                                                       Designation de la mardlandise                                                                      Poids brut reel\nkg\n-----·-.............._........--·-·-·...                                                                                             , ________                                                              -----·-·----·--·---------·---·---·-·..- ···-···--·---··- -·-·..·-\n-.,\n\"                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . - 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....--·--····\"·· ···········- - - - - ············-····-·.................................................................... ··········•..-······...............\ne.\n-6\nC\n........  -    ...................  ___ ____     ..                         1--      -      ...............- - - ...............................,_ _ __                                  ·---------- ...................................................                                        _____                            Rembouraemeut\n·- ---.........................................................................................................................................................._.............................................................................·---·•·..······-·····....................\n•.,                     ......- ..............................-----·--·--·· ........................................·-··----··-·....... ____ ..,,                               ____            ........................... _.............--............................. _.......................... ······---·-·-----···\nNom et adresse- de l'expediteur:\nle _ .. ·......_ ........-·-·---· ..·---.........-                                                           19......._\n;g_.  e.,..,„\n~~\n....  ____ ____            ........,\n·--- .............................-................ ····--- -- --- ··-··..-··-····---.............................--- ...........................·-----·-···--··\nSignatur•\n.•.s\n., :::::,\n.... __....... _......................----- 1----...................................___ ----- .................................................................................................... ..··----\n--.• ..,\n-u\n\"1     „\n_\n.... ...........................................................................................           ___           .................................................. ______\n·\n........................................................................ ··········•·.........................\n\"\".,  o.\n.-;::\n...., .\n:: f\n...... ___                                                                                                                             _\n................................................................................................................... ............. ··---             - 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            1)     Le pr<!sent transport. est soumis au regime de la Convention internationale cou_cernant le transport des mardiandises par diemins de fer (CIM)                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                      .","Detail du frais                                                                                                                                                                                                                           Det4il des frais\nPolds tad                      Tarif\nPrlz                            A payer\n•                                                                                                                                    A percevolr da destlD.at41n                                            Polds tue                    T,trlf\nPrix\n•                                                                                                       Timbres ·des gares de translt\nparuntte                   par l' up6dlteur                                                                                                                                                                                                                                                        par uriit~                                                                                             A percevoir du destinatalre\nCoun et date de converslOD                                                                                                                                                                                                                     Cours et date de conversion\n1\n'\nkg                                                                                                                                                                                                                                                                                                            kg\nReport ··-·-·-·-················· ········ · ····-·····-··-·-·- ·· ······-··\nTue d·i.Dter~t 6. la llvrais011                                                                ······----····--·· ····-··--                 ·······---·-····· ····-··-\n·--------••, ....·-······----·-· ··-···--·--· ····-·---·-···-···-·······------·····. ·········-......__.,_....... ·······--··------··-··..·· ........... ...........·-·---·······-·\nDeboura                                                                                         ·······-··········-·······.................·--··-···· ··-·· ····-·-··---. ·······-··--····---··· ······---- ··----------·--·-----·-----·-- ····-·--···· ·-·-···· .....·-·----·····--··\n2\nRemboursement                                                                                  ............-................ .............____..,.......... ...... ·-·----•·1.............---·-·· ··--·----- ····----·--·-----·----·-·-··---··-···---·---·-----·--···· ···-····-·------·-- --··--· ··--·-----·                                                                    .. ..... _..\n.\n..........   Taxe de rembourseme11t                                                                                                                                                          ~------                                        ·----· ·· ---------·-·--------·· ···-·----·· ·--···· ····-··--·---·· ···-···\n3\n····••••••..··---··-·................. ,··--··------··· ..........                                         .-----··-··· ·------\n.\nPrix de transport Jusqu·t\n--- ----·--·---------·                                                           ----1·····-··· ···---··-···· ·----\ni,.----········            .. •••••••••--•••••••• ••• - -••••H••• ooooooo • •••••••••••••..- • -...•-••• •••••• -• • •\n------·----··· ···-··-· ······-·-·--···· ·-··-··                                  ------·-                 ,.. ______ ----- ··--·····-·-----···- ------··---····· ····-·--··--···                                                                 ····-····  ··-·---·             . .. ··-····\n·••········-·-········ .......................                                                ···-····-··---------··-··-·----·--···-····----···-··--······ .............·--············· ......... ··-··-----······· -·-··                                                      1----•·-------L                               -----·· ---·--------·-·---·----·--· ·----- ·· ---·-··· ······-----·-·· -·---\n----· --·-··· .......·----··-···· ·········-·-····-··· ···----·-··················· •········ ······-··-··-------··-..··------....                                                   .   . - 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- ·----·--f••·-···--··----·--·---·----··--·--····· ·······---·-··· ········· ·····---·-----· ·····-\n·----·-··-········ ·--···--········ ······-·--~1 ··········-···-····-· .......... ····-·-··········-----·--·---·--·---·---··············· ·········--······\"····•.. ·• ·-·· ··•····---··-··· -·-· ~·-----·-·-- ·······--·---··· ··•-·-· ----\n----·----·-··-····· ·····-·---·-·---···-······ .. ·----·-·--··-·· ···--\n·······----··--····                                                         ·•·············-·····--·-· ····-···· ·---                                                                                                                                                                                     ,---·--·- -- ····---···---                                                                                                                                                                                                  5\n- - - -- - ··· - · - - - -····-···---·-······ · · · · · - - - - · · ·....... t--·- - 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····- ········--····-·····--·                                                                                             ·--·----······-·--·--~ -••·----··---·-· ..... ___       ... , ... , ...--·-···-----··----···---·•..............- ...·-·-·---········ ····-------..·· ···-·-··              ··------........ ···-·-\n·······--·-······ ········---..i ··········-······-··· ····-····-·-····-·····-··                            ..........  ···•···• .. ·-····· ...................... --............... _.... _... _. ................... .  .....................................  _..  ·····--·-·--·--··· ..........                                 ··----·•-·---·-·· ··-·-----••· ....····--···..·-·-·-············..............    __. .........___...\n__     ..   , .......·----.-............. ............................... ·······-·\n··········-······..... ...................---·--··· .......... ·····-·----·--·-··----···----·------·----·····················                                                                                       -··-------·-·· -··--- ·-·-·--·-·--- -••··-----·----· ·----·-··· ·••··-·---·····-··--·--·--··-··-----·------··--·-··-··--········ ....·--···-·-·------· ................·---··-----i···----                                                                    6\n·········--·····..···· ·····•·..···········---······· '••······· ·····-··-·-···--·-·---·-··----.................................................. .                                                                                                     ··--·-···---•--·.·----····-· ······----· ····-··-·--·········---- ------·-·-··-···--··· .........................................1--------···........ ~-'\n····-·-·-··················· ····-·-, ··············-···--····-···-······-·-····-···. ········-··-·-········ - ....-1------········· .. -······- ····---~·--· ·--~ --·---·----. ·--·-·-----··-                                                                                            --····-··..·---------········-·-··--. ......-._·..·--·· ..........--·-·-····· ..........,~-------·-· ......_\n___         ...., ······--··-- .................. ·--·--··· .............. ................-..........................\n,                                              ._                                          _____                                                                                                                 ·-·--··--····-·-· ·------ ··--···-·---·\" ···-···-············----                                    -----· - -······ ······-·--··-·-·--···· .......... ····---·----1\nt reporter\n··•·········  ·-·----                                                                                                                                                                                          ····-························· ·-·····- ·····-······-·-··--·-· ··--• t-·-·---··-·--· ·-·---··--- 1----·-···-··· ········-·--·-··················-··················-······--· ······--···-········ ········-·····--···-········---··                       ····----····-·········\" ···--\n. Reserve aax mentions prevues 6. r art. 7.                                  §   2, CIM. etc.\nRherve aux lnlorm1ll0111 conlormes A l'art 6, § II. CIM\n•","1                              1\n.\nTimbre de contröJe                                     Designation des frais que                                         r expt!diteur prend ·l sa charge\nDedouanement ä                                                                                                                                    Expedie          a destination                      de                                                                                                   TRANSPORT INTERNATIONAL PAR CHEMINS DE FER\n.........................................,_..................................................-.., ........................................\n----···········································                                                                                   .\n························,,,·······································.............. ............. -.......•. ____________., __________ _\n.\n-\nDuplicata de la\n11\n_,\n------·-·······.... _...........................                             ___________..................___\n---················································-------··························----··············                                                                                                                                                                               Lettre de voiture\n---·····································-·····                                                 via -----··········-····················----...................... _ _ _ _ _ _ _ __                                                                                                                                                                                                                                         GRANDE VITESSE                                                                                                                                                                                                               -·-·····--·····-········-···-·-···············----·-····-············································-···-··\n---······································---~                                                                                                                                  --···-··········--·-------\nTarifs et ilineraires demandes\nNo d. expedition\nNom du destinataire\n_..................................................................................................................._____ -'---------········..····-·..............................-..····-···...·.············-·-······...................................-....._\n1                                                                  Wagons\n___\nCharge                                           ----- -----...-...............                                                     ____                   ...................................... ·-··--·..····..···....                        _..                 -·········..............................................                                                                                                                                                            --\n......................................--............................- ........................................ ...-...................-..............-...--.......................................................·--··..··-····..······....\nType                                                                                           Marque de\nTare des\nnormale ou\nsuperficie                                    -\n....... ............................................·---···..·•····...........................................................................................                                                                                                                                                                                                                                                              _\n..............---··................................................--.....................................................---- ...................·--·-··..-·...·-....-...--·-··..······....·········-···-··-·--··..·······-·-··........_..........._.........................\n. Numero                                                                                              wagons de                            du wagon\n•                                                                                         propriete                               particuliers\n...............................         ---.................................................................-.....................................·-······....·...-                                                                                                                                                                                                                                                                           •\nAdresse                 ------.............................................................................................-.........................._                                                                                 Declaration pour l'accompJissement des formalites de douane et autres autorites administratives. lndication des pieces Jointes. Nombre et designation des pJom\net autres modes de fermeture. Designation eventuelle d·un mandataire. DecJaration de l'expediteur sur le droit de disposition du destinataire. Autres declaratio\nprevues par !es Jois ou regJements. telles que reconnaissance d'absence ou de defectuosite d'emballage, consentement de l'expediteur au chargement de la m1\n··············· ··-····-··-·········-···-·······..···•· 1----··..···................................. ............................. .                                                                                                                                -----..········-·····..··-····..--------..........._.............................                                                                                         .\nchandise sur 1e pont du navire, etc.\n............. _ ......................................._ .............. 1- .................................................................\nl (ville et pays) .........._ _ __ ..............                                               - ............................................................____\n-\n.................... ................................................................................................................... __....................................                                                                                                               _-\n.................................. ...... ..................-..........................................................__.._...........   -.......____................._.....      _\n.................·----···.....................................                       ________ ___ ............................................._. ___...................-....................·--·..-· _............_._.._.............................._.\n................                                                                                                                                                           ............\n•) indiquer le signe qui convient:                                                                                                                                                                                                                                                                            Gare destlnatalre                                                                                                                         .. _,, .....................· ____      ........................................... ______ ____............... -................................................. .............................................._ ___.......................... ,.-.........................................................\n.......................                                         _. ..                               ·                                                       ............................\nC - wagon couvert\nD = wagon decouvert\nSp - wagon special\n...................................................................................................................................................                              ....-...........................................................................           ______                                                                           ---------- ··••······•·•·•..···········--···-··-···-··-··--..-...- ....._...................................................\nP - wagon de partlculier\nMention 6ventuelle c en gare » ou « llvrabJe A domiclJe »                                                                                                                                                                                                                                    __\n----·····-····-···............................. ..................................................._.....................\n................---- --------------·..···•·· ........................................_.............                                                                                        _____        ........-................----···.................--................-................ _.........................................\n.I . .·-· · · · . . . . . . ______                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                   En chiffres                                                                                                                    En toutes Jettres\nChemin de fer expediteur\n··-·······-·...............................                      ___                                       ----...............-·--···-·····..····..··-                                                                                                                                    Che_m_i_n_d_~ ..~:.~.. ~.:~~'..::.t_a,._·r_e--..........._ ..._____\n................. -                       Interit l la Jivraison\nMonnaie\ncharge par (chemin de fer ou expediteurJ                                                                                      .....................................-......................................· - - - - - - - -....·····-···········.... ...........                                                      -                _._............................................................................                                      Debours, remboursement\n_____\n·\n................................................................... _______             ...............-- ......................................................... -·--·-............................. _.............................. .............................. -  ..........\n.                                Adresse ou marques et numeros                                                                             Nombre                   Nature de l' emballage                                                                            Designation de Ja marchandise                                                                                        Poids brut reeJ                                   Detail                        '                                                 ____ _               ... .......................   ---...................................._......---···--------·.................................................................-                                                          -\n.................... ................. ··-·-...................        -..............\n- ___..................................................... _...........................- .............\nkg\n~\nGI\n~\n.,\n. :,\n.,\n·----......................                      _________                                         ..........................................·-----··....·-. ··--·--. -·......................__..................... .....\nEn chiffres                                                                                                                                                        En toutes Jettres\n.!\n-\n.:\nGI                                     -\n....-.. ...···----                                                      · - - - - ......... ........................... .. ..................... _........................................... 1 - - - - _ _ _ _............................................._ _ _ ............................, 1 - - - - - - - - - 1\nDeboun\n------ ...                                        ________                                      .,...: ...............................................        ____                       ..................    _______                                              --- ..................--~---......................                                                   _____\n· - - -.......................................................1 - - - - - -                                                                                                                            - - -..............                   _______                                                                                                              Remboursement\n.................................................. _____....., ................................. ..._......................................................... .. .......................                                 ________                                                                                                                         •-----............ .....               ~\nNom et adresse de                     r expediteur:\n----- ----·..····•·................ ·---- 1--------........................ ____ . . . . . . . . . . . . . .____. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ___. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . -...                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                        - - - - - - - - - - - - · · · · · ·...·........ Je                                                                                                                                   19·-······\n......._..........            ____                         .................................. ··----··. ..........-................................... ..................................................................--~...........................·---,\nSignature\n................................................................................................... _.................                                          _______________ ______                                                                        ................\n---.....................\n-------------···................................                                                                                 _____ ---1----.. . . . . . . . . . . . . . . . . ____                                                                                                               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Timbre de pesage                                                                               Timbre de la gare· destinataire\n..............         ____                        .....................................................................................................................                                  -----................... ________....................... ___\n1--------.. ············.................................. _________ I _ _ _•_ __\n.................................       _____                                .............................................................................. ____                                      ----------..............·------····.................................·--- .......\nNumero d·arrivage\nl)         Le present transport est soumis au regime de la Convention internationale concernant Je transport des marchandises par chemins de fer (CIM)","11\nDetail des frol•                                                                                                                                                                                                                                 Detail des lrolo\nPol.do taxe                   Tarif\nPrix                         A paye.r  •                                                                                                                          A percevoir du destinat«.ire                                                 Poids taxt                     Tarif\nPri:\nA percevoir du destinataire\nTimbres des gares de translt\npar unlte                 par r e:z:p~diteur                                                                                                                                                                                                                                                                par unite\nCouH et date: de conversion                                                                                                                                                                                                                           Cours et date de conversion                                                                                                                         l\n!r.g\nltg\nReport        --····-······-·----t•··-····· ··················-·····-····· ..........\nTaxe d'interet l Ja Uvraison                                                        ··--···---·-···· ··---···· ····--·-··-·-········ ..........\n········-----. --··. ·-·········-······--· ··-----·- ·-··--··································--·-········-·······--··········· ··················---l·-···-·· ·-·········-········-····· ·····-··\n··········•···•·····.....................    ···-······---··--·· .........                                            ..........................  ······-------·.. ·---···---·..................._................        _____·_·\nRemboursement                                                                       ····•·•..·----·--··· ......... ·········---·....-...... ·--····                     ····-·---·----·•---1·····---···-···..--- ··---·-•· ....-·----·-------·-·--··..···..·-------·------·--·..-...............--··--···· ............ -·-···--·-··--·-- ..........\nTaxe de remboursement                                                                                                 ···-- ··--·-----..----····· ....... -..-------~ ...... _·-·----.... ··--··----~ ... ·•-...............·------·----·-·-·--···\n3\nPri.% de transport Jusqu·•                                                           ............................... ········•· ...·--·-··--····--··---                  ...................__..____ ...•-----·-·..--. ··-------1--·------·---·----·--·----·----··--- ...........- ................. ····•··... ··-··-·----·--· ·---·\n--········ ·• .-·---·-•-·· ··-----t··•················-·····-··· .......... ····-···--·---·-··················----···--·--······-············-····-·· ····-········-············· ·········· ·········----·····                                                                           -·----- ··- - - -                                             ------1•-·-··--··----·---·--··------------·--·--·----· ...--···-··-···---............................- ....-................\n---··-············ -···········-·-···-·· ·········-·-······· ..........................-.•· ......... ···--------·--····..-........------··--·-······-·-····----···· ··-·-···--..-·-···----·····                                                            ······---·-·-·--······ -······· ..............·-·-·-·-·· ··-··----· ....----- ---·-----···---·-........-.------·----·. ·· ·---····--··---· ....................................................\n············-·-····- ····•·······-··-·····~ -~-················· ......... ··--·-·-·-·---······-. ········-···•·-·--·•-·•·s ·--·--f---············· .......... ·············-·-·············· ···-- ·····--··-·····-·········-·· ·---····-·· ·-·--- . -···---·--·--..                                                                                                       -·--..-···-·-·---·-·--·---·· ·······--·-..-·. .......... ··-·----··--·..··-···· ........\n·······-······--- 1·····•·················· ··········----·····                                                          ·····-·-·-·---···········-··-················--··········--····---i----··-··········                                                ............................... ----·  ···--------- ··•··•-·---..---... ---·- .....-........_....................·--·---·-·········--.........._................................--..·· .......... ········--··-··..·-··---·· .......\n········-···--·-········ ············• ····-·•·1-------1···············..····· ... ·.-·-                                1-----·-····················-· -···········-·-·······························1----·············--··                      ········· ·········--······· -·····- ...........·-·-·----·· .,......... ________ ... --------· ··-·----··--··-----·--·...............                                                  ______       .... ··-----·-··--·- . .......... ·-•-···-..-·····..·------ .......\n.....,,______........ . ··········-··-······ .....,................. . ---•·--·-· ...... _. ········------                                                            ---------······· ··········••·•-······-·-····· .......... .........·---····•·· ····-····\n,\n·---· ·-----· ···---- .. ··-····-·····-----····················-··-·-··-····---···---·· ·--·---·-----·· ·-·--- ---·-·--·-·· ..........\n···········-··········· ........................                                  .......-. ······-·-·-···-····-·-·--···••··•··········-----···................... . ............ ·-·-·-·········· .......... .............. .................. _                                                                                                      ·····------······--·····-····-···--·---···--·---                             ·----·- ·--·-· ·------\n........................ .......................          ·---................. ·································-··········-················-··-···-··-··-············1----············· ··-····· ·······---···:··· ·--· ·-·---·---- -·------ ----1········---·-··-····-----····-··---·-----··· -·-·----·..-·--- .......... ······•·•··..·--..-·-· ...•\n........ ,_.. ...._........ ,-----\n,,                                                                                                            --- ················--············-·····-·····-·-····-···················· ·············--·-·-·-···· ·-·-···                                                            ···············-·-----          ·---·-------                                   .... _.____ ....____...................................___ ............ _..........J --·----- ....................................................\n5\n.............................. --···· ......... ·······················--···--·············-···--······-···················· ······•···········-······-··· -··-· ·········-················-·· ·••······· ·········-·-············--.. ··-··········----· ········-···---1 ····---···---------                                                                 -·-··--· ·-·--·--..···· ···-····· .........................................\n_______........ ·--·--····-····· ···-······                                                                  ........................... ____ ··\"·-··--·----··-····-·---·--·---·-·-·--..··•·· ·••·············--···--········· .........                                                            ...•·•·---··--··•·•••••--H•••s - -·--•·--·---.. •·•-·--·-·                    ··-·-·-·-···---·--·---............._,_., __ ,.____.... ··~--·----·----t---1••-·~-·---··-··-----\n---------······ ··········-····-·· ···········•·•··•••·•••                                                   .............................................·-------······--.......... --•-·--- .. ··..··--····  ......................................... .   ····-··-··--······-····· ·-·-····11----,···-- ···-----· ·······---·· ·-··--·-·····---- ·--··..····-··------··-----··· ....-............---··--· ...................................................                                                                     ~\n·-·-·-----···· ··········-·-·--··•··· ····------1 .······-··-···········--·-- .......... ................................·-··..···--·----······..···------···.. ···· .... ·················- ............ ··---··· ..........................................                                              ·--~~-·- ...._,,_____ ............--• ···----..··--·-·-...... _....................... _............________... ·--··---··-····· ·········· ·········---··•··· ···-··-·\n·············-········ ········-··-······· .. ....•.-...........·--···--                                                                                                            ····-··-·····----······..•··· ..........                                                                           ····-..·---· --·-··----·- --···--·-----·······----------··----·--··-·-·----·---·--·· ····--···-··-··-·--· ......... .\n--···-------· ........._..........                        · - - - - ! - - - - · · · ..····-· .......... ······-·------·--------· ........................- ..., .... - ....................                         --············ ····-····                  ·····-··--·······-····-·· -········                                                              ···----··--••· ·----·-···..---·-··-··..·---·----·---·----· -----·----··-·..··----··· ... ·--..................... .......... ........................................               6\n······························· ......... ·················--·--·,·······-···-····················-···-·-············-···t---                                                                                          ·················---·•-..--··-··-·-·· ···----- ········-············--------·-··-·-··-···-···· ·-····--·---·-                                                                .........  ····················-·········· .......\n·······-----·--·-··· ····---·-····· ····-·····--· ·....... ··········--·············•··· .......... ··----···---··------·······-····················••-I----············· ····-···· ·····----······· ···-·····                                                                                    1------•••..•••---              • -~-H•oo•-..• • - - - • - - •••••---•••--•••----------••-----•• ..· - - - - - - - - • · • •--••--•---·----•-•---.. •• •••-•--•• ••••--••-•---•-••--• ··••••--•\n...........  ··-······ ·········-···········. ··---:-·--------                                                          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CIM\n7","l\nKontrollstempel                                                                                           Angabe der vom Absender übernommenen Kosten\nZollbehandlung fD                                                                                                                                                                  Abgefertigt nadl                                                                                                                                                                                                                                   INTERNATIONALE EISENBAHNBEF-ORDER UNG                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                  (Frankaturvermerk}\nl}                                                                                                                                                                                                                                                                        -············..·-..·•·..-·.........................-. ..._....................-.._.....-.............,........._...................._.........--....-................_.......................\n--·------···----···•-..---·--·\n------------·-····-···--···--··· ··----·---·--···-···-·---·----------~----------\n..........._..............._................-·······-··-................\n•                                                               _.........................................._....._ ----...........--.--...--.-\n..................\nF~chtbrief                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                     --                                                                         --\n_....................-.. ......................_.......-....._.._................... .....-...... ..._..........                            _ _____...._..__.._.._..................................\nFRACHTGUT                                                                                                                                 /\n-.--------.................-................-..............-.. via --·-···--···----····-·-·--·····-··--·-·--··-··-·-···--·-···----------·---·                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                -............................._.._.._. ............-....-...--..- - 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A   ...... ........... ................... _ ..................................................- -.............................................\n___\n4 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .. .. . .-   .   . .•   . .- -. . . . . . . . . . . . . . . .. . . . .. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ..   . . . . . . . . . . . . . . . .. .. . . . .. .. .... .. .. . . .,\n....                                                                                                     ....                                                                  ....................................                                       ....                       ..                                       ~          -~\ngewidi.t\nGat-\noder Lade•                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                      ....................................................................................................................................-........_................................_. . ....._........................                     -·- -....- ....--................................-................................-........................................................................................................................__..._......_............._..-..........................-..........\nEigengewidlt                                                     flädle des                      _   . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .-   . . . . . . . . . . . .-   . . . . . . . . . . . . . . . . .-   . . . .-   -          -           -. . . . . . . .-    -. . . .-                . . . .• -. . . .- - - ·. .-           . .-   . . .- - · - - - - - · · - -. .- -. .                              --·~_.J·2:[~\ntung                                                                                     Eigentums-\n•\nNummer\nmerkmal\nbei\nPrivatwageo\nWagens\n_......................... .......___......  -                                                     -..............---··-----------·--.........-----......._........                                                                                                          _________                                                    .,.\n?\n~-:: ·:i-J·· •\n~~\n~~\n__ _________ --                                                                                                                                                                                                                          Adresse                                          - .......-.............._____. ___...............- . . - . . --.....- ......- -..- · - -..·---.. ._____. . . . { F                                                                                                                                                                                                       Er:t.llrung aber die Erfüllung der zoll- und sonstigen verwaltun.gsbehördlidlen Vorschriften._ Bezeichnung der Beilagen. Zahl UDd Bezeichnung der Plomben u\nanderer Verschlüsse. Etwaige Bezeichnung eines Bevollmächtigten. Erkllrung des Absenders über die Verfügungsberechtigung . des Empfängers. Andere in d\n......      ..--- _...................._........______. .\n.. ....-........                           ........\ni\n.._ _ _ _ _4:.:. r\n,~lt\n<·\nGesetzen oder Vors<hriften vorgesehene Erklärungen, wie Anerkenntnis des Fehlens oder des mangelhaften Zustandes der Verpadl:ung, Zustimmung des Absend•\nzur Verladung des Gutes auf dem Sdi.iffsdedt                      ·        ·\n·---· ___...____,,._____.... - --- - ... ~--·---·\n- ....---.....- ...•-..- - -..- - - - · - - - - · - - · - - - - · - - - - -...._____....._ .._ _...._\n..                                                                 ..                         ....\n___ _........-......__...........----..-- --.--........- ____..- ~--..-----\n-- ···------·..___ _.._........_ ____ .......                   .... ......                          ..                                     ____                                                                                         ln (Ort und Lud)                                                                                                            ....                                                                                    ..                            ....... ..                         ....                                               ..~·.:\n•---••-.. .- . . . . __. . . ..._. . . . . . . ------..---..•--.. . . . . .-.. . . . - . . . . . . . . . . . . . . . -••-••-••. . . ---•--•N     . _____,________. .•--·--..-.. . . ..--.. . . ...._____. . . -......-.. . _______. ______.\n•) wie folgt anzugeben:                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                             lesttmmungsbahDJaol\n___________.._...._........_..____________.. ...................- .........._.._.......\n,                                                                                     ,                                                                           __                                                                            ____\n....._..____ ............__..______ _........-.....................-...-..............._.._______________.__. .                                                                      ._                                                                ....\nC - gedeckter Wagen\nD - offener Wagen\n-                                                      --\n.\n\";t\n-~\n__________. ....-...........___.._____·•------....-....--.............- ....--......._.___....\n,                                                                                                                                                                                                                                         ____\n.. .. ....._...._.___...........-....-..-·-..---·..···..- . ...- ............._ _............_______________..____.._..                 _.-;        -•                                                                                                                                                        ....                                                                                                                           ,\nSp - ·Spezialwagen\nP - Privatwagen                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                               -------..--..--........._......-..------..--..- ..........__............._._.....-.........._........--.............-....-.......-..-·-·...................................__......_....... .. ....- ......-...............___............................ ..__..______._..__.._........_                                                                                            ..- -.                                                                                                              ___\nl!twalger Vermerk .bahnlagernd• oder .Hauszufuhr\"'\n. . . . . . .------------------·-·-·-···---··-·-·····--·----·--·---·--·--···-·~~1                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                         In Ziffern                                                                                                                                                                               In BudlstabeD\nVersandbahn                                                                                                                                                                                                                                                                                                             Empfangsbahn\n__.._ --.........._..___.......__....____.._.. ....___.._...._.._.........____.........-·--·..--.......~····....-\n•\nWlhrung\nlnteresse an der Lieferung\n......                                                                                                                                                                                                                  _. . . . . . _____. _. . ______. . . _.,_. . . . . . .___. . . _. ___. _ ..._ .................._. ___. . . .---·..........._. ____-:-_. . _. . . -~--,\" 2~\n------.-....-\n._\n'    .,                                                                                                                                  ..\n-o\\   -~\nVerladen durdl (Eisenbahn oder Absender)                                                                                                     --......-                                 --......-.........--- --..---··---····-..-....-\n.....................                               ..                                                                                                       .........---·---·•......__.....                              _____..___...._..._._..__.....---............._ _........_.... ..___ _ ______\"                           ....                                   .... ....\n} _:\n~     .{\nBarvorschu8, Nachnahme\n-..\nt-\n...............................-..................... ..                 ____...-                         ....... _..___ _____             ....                 ..:.,_    --·--                           .......................___.._........---·-·-·---........ .....-......................             _.,                                          __._..____                                                                                                                               .......... ...................................... .....                                     -\n- ------ --......... _______ _...__ _________........-- ----:------ ~-·--------·--- _____ ---- _ -\n;;.\nWirkliches ~\nC\n,1:1                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                           Einzel·\nAdresse oder Zeichen                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                            nadlweis                                             '\nAnzahl                                         Art der Verpackung                                                                                                                                                      Bezeichnung des Gutes                                                                                                                               · Rohgewi<ht ~                                                                                                                                                 .....                                         ..                           _ ._..,,                                                ..                         ....                                                                      ..                                   ..                                                                                           ...........       ,                                                 _._.                                                                                                    .... .............\nC>                                                           undNummem                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                 tg\n.- ___. . . . .........._____ ___•·------·--- -- - -- - --·- ·---··-·--------····--·----- _________._._____ __..............-\n'0                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                         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'      -~                                     Stempel des Versandbahnhofs                                                                                                                                                                                                                                                                                      Wiegestempel                                                                                                      Stempel du Emp!angsb~hofa\n•\n·-------·--·-·-···..-·-·..···.....-.............. ....._..- .................................___.........._...._..__... .................____....-................--.-· ···-·..........._ _........___............-...--..................................... ............................................................\n'1'\n..-.                                                                                                                                                                                                                                      ..                ................\n--............................._ ·-·-..-................................................................. ,_...._.. ___ _ ............................ ................................._........... _ .................................-.........................-...............-.............................................................................................................. ............................-...................\n....                                                                                                                ......                              ,_                                                                   ............ _.\n..__.............._..._..........................-................................_..-................- .               __                                                                                                                                                   ·-\n..__........................._........ ............-.........--................ ..............-..................................... ................................................................................................................ .................................................................................................\n._\nEmpfangsnummer\n11 Für diese Beför~erung gilt das 'internationale Obereinkommen Qber den ;Eisenbahnfrachtverkebr (CIM)",".·\nRechnung                                                                                                                                                                                                                                                                                                                          Redlnung\nObergangsstempel·\nFrad!t-                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                     Fradlt•\nFrad!t-                    Vom Absender                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                     Fradlt-\npffid!tiges                  Tarif                                                                                                                                                                                                                                                Vom Empfänger zu erheben                                                                  pffichtiges                            ·Tarif                                                                                                                                                              Vom Empfänger                                        %U     erheben\nsatz                       zu bezahlen                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                      satz\nGewicht                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                    Gewidlt\nKurs und Tag der Umrechnung                                                                                                                                                                                                                                                                                                       Kurs und Tag der Umredlnung                                                                                                                                                                             1\n.\nlr.g                                                                                                                                                                                                                                                    1                                                                                                                    kg\n........................ •······ ..........\nObertrag          ·········---..            --....-• .......................................... ..........\n•··············---·· •····-·•·· Gebühr für die Angabe des Interesses\nan der Lieferung\n.................................... ....................\n'                      -...- · · ----- ..... .......................................................................... ---- ...............-............ .......... ..........................................\nBarvorsdiull                                                                                                             1-----········· .......... ··-·········\"············ -·····                                            ···--··---············-···..···•· -----                                ···············-·--·..- ...._...........-... .......·-··---·-··-··---··--··--··-........... .......--.-·..--···· ·~-·· ................. _.........                                                                                               2\nNadinahme                                                                                                                     · - - - - - - - · · · · • • \" · · .. ••    ................................ i,. .........\n·---·········· ·············--·······                  .................................-  ........·--···---·-----·--··                       ·••··-·---·--..-···--· ·····-···\nNa-thnahmegebühr                                                                                                                  ·------..·· .......................................... -·---                                                                          ............................ ........·--·---· . ·---···..···----..............................____..._.._............ ....._______ 1.-....... ..........--·--····-···-- .........\n'\n\"\nFracht bis                                                                                                                                                              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Pdr nadlrldltlidl.e Vermo,rke nadl. Art. 6,                                           f 11 CIM                                                                                                                                                                                                                      7\n..                                                                                                                                                                                              \\\n!","i                                                                                                                                                                                                                                                                                Kontrollstempel                                                                                             Angabe der vom Absender übernommenen Kosten\n(Frankaturvermerk)\nAbgefertigt ·nach\nINTERNATIONALE 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                                  Frachtbri-efdoppel                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                  -\n........................................................... ..................................................................\n.                                         ................................       ____.._____...................-......................-                 .\n---------·-.;···-·~·----·---·-·-                                                                                                       ·-----····-·-                                                        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                                 l                                                                                                                                                                                                                                      Name des Empfänger•\n......._._..................................................................................................................................................        -..-..............................-.................................... .................. ............ ..................................................................................................................-.........................................._...............................___...........................................- ..............................-..-.....\nWagen                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                      -\n...-...-...........--..-......................................................................-.......................................-......-..................................................-.......................................... .......-.....................................................               --                                                           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                                                                      .......................                                ....                                                                         ....\nGat·                                                                                                                                                         Eigengewicht\n_ _ -.....--- --- -- ---~-- -..- _ _.. ............________ __\ntung                                      Nummer                                                         Eigentums·                                                            bei                                              Wagens\nmerkmal                                          Privatwagen                                                                                                      _  ................. .................... ..........                            ....                      ..                    ..                                               ..                      ....... ....              _.                                                                                                 ..             ..\n•\nErklärung über die Erfüllung der zoll- und sonstigen verwaltungsbebördlichen Vorschriften. Bezeichnung der Beilagen. Zahl und Bezeichnung der Plomben und\nAdresse -...................___....__-......................- ------..------ \"--- - ...- ...................----.............\n.. ..                                                    ....                                                                           ..                         ..                                                                                                                        anderer Verschlüsse. Etwaige Bezeidlnung eines Bevollmädltigten. Erklärung des Absenders über die Verfügungsberechtigung des E:mpfingers. Andere in den\n__\n..\nGesetzen oder Vorschriften vorgesehene Erklärungen, wie Anerkenntnis des Fehlens oder des mangelhaften Zustandes der Verpackung. Zustimmung des Absenden\n.....-.-•- ····-·-··-····----·····---..-··· ···---·-··--· ·-·---···-··-·--·····\n........ -·•·-·--..·-                                -              _\n.......... .......... -_   ....___            .._____                ..___                   ______                        ...._    ..                     _...           .._   .... _.;      .....     ---·                         ......   -      ... --          ..--------                                                                   ....\n·                                                                               zur Verladung des Gutes auf dem Sdliffsdedc\n__\n,\n·---·                  --·····--·--·--·-·-··-·-·                                                        . . -------,•---                                                                . . . . . . . . . .--··             ·•--·--                         ..--··                 ln (Ort und Land)                                                     -         _      ........................................................          _      ..............         _____                    ........................    -    ..................            _______                                .,.                         ..___\n_        _____                                      ·-···----·-······                                                                                                                                                                                                                                                                     -·--                                                                                                              -                             ____\n..                                                                                                                                          ----·----\n__\n__      _    _          ....................._ _ _ ................................. _ .. _ _ _\" ...... _                          ... ._      ................._   .. _ ...._ ............................... ..'-9........................ _ ..........................- ................_       ...._ _ _ .._ _,_ _ _ _ _ _ _ _...~ - 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gededtter Wagen                                                                                                                                                                                                                                                                                 __.............-.............................................-............................ ....._ ..\nlestlamangsbabnhol\n........................___.......... ..............   _ -....-                                             ..--....-                                                    -\n.................................. ..............\n...... _ ..__....... ....._......................\n:._                                            ___                                 .. ______ _......-........................_ _._.............................--..- -- -............-....--\n_..                          ........                                              ........                                                 ....      ..                                       ..............-.............. . ._..........--....- -...............................................................-...·--..--------..-·~--..-·--..--\n............\n·--..... - 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Privatwagen\nEtwaiger Vermerk .bahnlagernd• oder .Hauszufuhr•                                                                                                                                                                                 _..........- ....- ......-.......                                ___ ____ ___               ...........                                  ..                         ...................................._.........-........ ...-......          - _.____..._.. ___........·- -·-                            _.\nIn Ziffern                                                                                                                                                                                          In Buchstaben\nVersandbahn\n__..........................-..............._..... . .......... . ..._._.._..__........___........._._......................._..................._......._..........-                                                                                                  -······..-·..-..-·..-......____......-......                                             __..___......-- ---...-                                 ..\nEmpfangsbabn\n- - 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Stempel des Versandbahnhofs                                                                                                                                                                                                                                                                                 Wiegestempel                                                                                                                    Stempel des Empfangsbahnhofs\n.... ------............. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .... . ......................_.._...._........... .......-.............................-..........-.....--                                                                                                                 _                                                                                                                                      -\n.................... .............................................................................._............................... .................................-..................................... ............................................................\n.......................................... ................................................................................\n~\n·--·...._._............_.. ..............................-.... .....................................                               .................................................    -....................................................................................................-.........................................................-... ..                               ......,....................................................\n- -\n............................ ............. .................................................. _........ ...........                 ............. -..- . . . . . . . . .....................................................................-........... - 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' ··-·-····- ·· ... ........ _\n------------·-····--·- ·------------''---'-•-------·-···--·--··--···-------·..·---·---------·····\n---·-·-·-···········-·-·····--··-·-· ----·----··-·-·-----·---··-·-··-----·-·-------·\nFrachtbrief                                  l)\nEILGUT\n------·-----------------·-············..·····-···        via        .............................................., .. ------·-····-·····--------------·--·-·--                                                                                                                                                                                                                                                                                                                 ---------- --·--·-........---------- -~----·· ·-:--•o:--\n---------·----..-·-····.................-                            ---·········-··-········-·-·······-·--···-·-·--······-··-·-··-··----·---····-······-\nVerlangte Tarife nnd Wege\nVersandnummer\nName des Emplängero\n/\n···-··----- ··---- ·---·····-··---·······--··--·-···----·-···--···-·-·-·-·-·····-··-····---···-···-·······-·····-·······-·--·············-····.•-···-······-······--·-··-·---·--····-··- - - -\nWagen\nLade-\ngewidlt             ---··--·---··-----·-----···--············-····-·-··-······-······-·····--····-------····-·-\n--·-·---·- ·----·-·---·---·---··-·-·- ----,..                                _______ .. __.__··-·-··-·--··-··-·····----·--·-------·----·--- ---··---- ·\n......_ _..\noder Lade-\nGat•                                                                     Eigengewidlt                         ßlidle des            -------------········--····-····-···········--····---·-·---·------·············--···-                                                                                                                                        --··-···-·-··--··--·---·--·---·-- ·--·· ---·---·--------·-··--··--··-···-··--·--·····-·----·-··············-··--···---·--·-·--··-···-·-\ntung                      Nummer                Eigentums-                         bei                         Wagens\n•\nmerkmal                 Privatwagen\n--···--·--···-··..········-··---·-····------·-·---·---....-...--...---···--·--·-..... __________..__                                                              _.\nErklärung iiber die Erfüllung der zoll- und sonstigen verwaltungsbeh6rdlichen Voroduiften. Bezeldlnung der Beilagen. Zahl und Bezeichnung der Plomben und\nAdrease -·----························----·-·- ·-··-···-··-··-····-··-·--··-···--· ··-·········---····-·····-                                                                                                                   anderer Versdllßsse. Etwaige Bezeichnung eines Bevollmlichtigten. Erltllrung des Absenders über die Verfiigungsberedltigung des Empflngers. Andere In den\n··-··-· ·-·-·-·--·····-·--··-········ ····-···················-· ····-··-·· ---··                             ····-·············-··                                                                               _.\n-·-----··-···--·······-·--··-··--·····---........ ______________________________________________________ _\nGesetzen oder Vorschriften vorgesehene Erltlärungen, wie Anerkenntnis des Fehlens oder des mangelhaften Zustandes der Verpackung, Zustimmung des Abaendero\nnr Verlad111111 de, Gutes ,auf dem Sdliffadeck\n··--· ·-------------------·-···· ···-----------•-·I---•-------········                                                                 In (Ort und LAlldl\n- -··-····--·····-····-·-······---------·-······-·---·-····---- ----\n--••••--•••--••-oooo•••ooooooooHoooo,HOOoo · , . . , . . . . . . . . . • • • - - - • - • · • - • • - • • • - - - - - • - - - • • - - • - - - • • • - - - • • • • • • • - - • - - - • • - • - • • • . . •••••• . .••••••-    .......·-·-···- -----·-·...-··-..···-·-------·--·-·······--·--·-····..···---··--·------........__________________________......._.____________________                                          . --···-·------·····----\n•) wie folgt anzugeben,                                                                                                                                                                                     lestlmmungsbalmbol                                                                                                                                                                      ----------·--·- ---                                             ----····-·-----·- -·----··-------··-----··-·-·----·-·-·\nC - gededr.ter Wagen\nD - offener Wagen\nSp - Spezialwagen                                                                                                                                                     ································•                                                                                                                                                           ·••-----·-··-·-·-----·---·-·----········-··-·-·--- - - - - - ---·--·-·········------·\nP - Privatwagen\n··-----·-···--·-·-·---- ---·------·-··-·---·--··-·····-··-··-·-----·-------...................- ........--------·······-··--··---·--·--------·-----\nEtwaiger Vermerk .bahnlagernd\" oder .Hauszufuhr\"\n-······---------··---········..···..--------------·······---·-··-···-···-··-----·-···-----·-----·-········--\nIn Ziffern                                                                        In Budlstaben\nVersandbahn                                                                                                                                                        Empfangsbahn\nWihrung\n---------.........._.................................................................................                        1 ·····---···-··--··-············-·····-·····-······························-·················-····-·····-·--·····-····-···---······-\nInteresse    AD· der  Ueferung\nVerladen durch (Eisenbahn oder Absender)                                                                                                                                                                                                                                                                                                                            Barvorschu8, Nachnahme\n---······· --······-···-···························-····---------·················-······-·····-----·-·······-········-·--···\n.-=                           Adresse oder Zeidlen                                                                                                                                                                                                                                                                      Wirltlidles                            Einzel-\n--·-·-- ·---···-·-·----··-----···-----···-- ----•--·-••-- -·---                                                                       .•             ·\n- ---      .. ·----·-··· ···-----\nund Nummern\nAnzahl                    Art der Verpedr.ung                                                  Bezeichnung des Gutes                                                                                                               Rohgewldlt\nltg\nnadlwel•\n-----..-·-····..···------·-·------··-----:-----·-·-------- -·-----·------- ··----- ·- ·--·-·······-· -··-···-\n.---·- ·-··-··· -··-----·--·-·--·-----'-· ------ ,•-•---•- --------•-------- --•--••-••oo•• - •oo••••-- -••-.• • --\nQ\n.\"                                                                           .\nIn Ziffern                                                                                   In Buchstaben\n..!!\nc                -----··-·-·--·····-·····--·········--·····-·•-· ----·· ·····-·---------- ... -·····-·--·--··-············-··---······-····-···----·-··-···-···---··········· ·····-··-·-···--····--··                                                                                                                                                  . 8arvorsdlu8 ·\n=\n-  .\"N                ---·-·-----·-··--···-···········-··-···· ···---····· ························--·-•-··•···· ···----·---·-----····--·--····-··············----·--····-····· -··-·······-··-··-·-··········\n\".\n•\nCl\nNadlnllllme\n1----------······-·······-···--·-··-···· ------··· ············----·--·--····· -·--·-·-·-----····---·-----···-····--·-·-·-·-------•··-··-·········--···········\n..,\"\n.-=\"\"               ---··---··-·····-·-··-·-····--·····-- -·----·-· ······-···--·--·---·-·· ---···-··-·-····---·-···--··--··-·-··-··-·-········-·--------····· ·-··-----··-------·                                                                                                                                                                          Name und Adresse des Absenders :\n<.\n.,..,           --------··..···--·----·----········· ..._______ ·-···------------···· ....·-----·--·-··\"\"-•--·-·-·-·-·-·--··-·-··----·...... ·····-··--··----·-·-··                                                                                                                                                                                                                                                                                Vnterochrift\nd e n - - - --               ··-· - - - - 19·---\n;.                                            ----···--·..····· ···-----... ··-·-··-·····----·---····· ·········--·--·..·-·-----------------···--··-·-·-·-----·-·--··· 1-'··-----·--··-·-··--·\n-=\n\"'„ !i                 ·---·-----·-···-·-------· ··---····· ··-····-·-·-·-··---·---···· -·----·----··------·-·-·-·--·-------·---- ----···---··-·····\n;;;-9\n• Cl\n.§ 8\n.ON\nCl :,                                                                                                ········------··-------- ·----·-···-------··-------··········--··-·----·----·---·--··\n-.\n111-\n!i-s\n.,_\n„cn\n-------··-··--···-·---·---·--····· ··--····· ······---··--···-·---···                                                          ~             -·····-·-·---·--·-·--····-·-··-····--····--·----- ·-··--·---····-·-··-·-\n:;;~\n-c  .,-             •--------·--·-····----········ ···----··· ···•·•·•· .••·····-·-·--·-·-·-····· ·····-··--···-······--·-·--------·-·---···--·--·--·--··-·-·-·· ·-·····--··-·-··---···                                                                                                                                                                              Stempel dea Versandhabn.hofs                                                                        Wiegestempe)                                                Stempel des Empfangsbahllhofs\n-= .,\n-~ :!:?.,.,\n.!           E                                                                                                                                                     .            - -•-•oooo•••ooH••---•- • ••••••••---••--•-•-••••••••                                                                          ••••-••-•••••oHOHHOHO•Ooo••••\n---·-······ · -................... _................. . ·••·~--···-- ..................----·-··-·····---· ..................·-·-···-·---····•...·······-----············..--............................ ······-···········----1\n.!\n. e~\n\"\"\"   C                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                        •\n.\"1 N\nfd                ,-----··· ··-·······--···-·--···-··- ·---·--· ····-·--····-···--······---··· ·····-·----········-·---'-·······-·························-······-·············--···-·········1---·-··········-·······\n8\"\n\"..8\n~g\n.!!! \".„ ., \"0\nEmpfA11gsnummer\n-c\nQ_                       11 Für diese Beförderung gilt das Internationale Ubereinkommen über den Eisenbahnfradltverkehr (CIM)","","","","","256                                                                                       Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1956, Teil II\nAnnexe III\n.(Article 12)\nAbsence ou defectuosite d'emballage\nDeclaration generale\nLa gare de········-·······............................................................................... du chemin de fer de ······-----·····························································-\naccepte au transport, sur ma demande,                                                                            a partir                de ce jour, les marchandises ci-apres designees· que je\nIui remettrai pour etre expediees:\nen grande vitesse ·i\nen petite vitesse •i\ncomme colis express •i\n........................................................................................................................................................................................................--- ............................................................................\n,\n..................................................................................................................................................................................................................... -.. , ..............................................................................\nJe reconnais que ces marchandises, lorsque Ie document de transport fait mention de Ia presente de-\nclaration, sont remises au transport\nsans emballage •i\nsous l'emballage defectueux dont Ia description suit •J:\n~---························································································································································································•··········································· ·······························································\n............-................................................................ ·.........................................................................................................................................................................................................................\nA ....................................................·........... , le ................................... _............................ 19............\n(Signature)\n. •) Biffer !es mentions qui ne conviennent pas.","•Nr. 3-Tag der Aus.gabe: Bonn, den 18. Februar 1956                         257\nAnlage III\n(Artikel 12)\nFehlen oder Mängel der Verpackung\nAllgemeine Erklärung\nDer Bahnhof _________________ d e r - - - - - - - - - - - - - - - - - - Bahn\nübernimmt vom heutigen Tage an auf mein Ersuchen die nachbezeichneten Güter, die ·von mir als\nEilgut 0\n)\nFrachtgut  0\n)\nExpreßgut•)\nzur Beförderung aufgegeben- werden:\nIch erkenne hiermit an, daß diese Güter, wenn die Frachturkunde einen Hinweis auf diese__allgemeine\nErklärung enthält,\nunverpackt     0\n}\nin der nachfolgend beschriebenen mangelhaften Verpackung          0\n)\naufgegeben sind:\nden                         19.._...,_\n(Unterschrift)\n•) Das Nichtzutreffende ist zu streichen.","258                                            Bundesgesetzblatt, JahrgaJJg 1956, Teil II\nAnnexe IVa\n(Article 21)\nModifications du contrat de transport ordonnees\npar l' expediteur\nLa gare de•) _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _                               du chemin de fer de _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ __\nest priee d'apporter au contrat de transport de l'expedition ci-apres d~signee:\nPoids\nMarques et numeros               Nombre           Nature de l'emballage              Designation de la marchandise                                            ,enkg\n1               1                                    1                                                                  1\n·                                  ·              ·            grande\nremise au transport avec la lettre de voiture de                      t·        vitesse du _____________ 19.-......\npe lte\nA l'adr~sse·de M. - - - - - - - - - - - - -                              a\nles modifications suivantes **):\n1° la rendre        a l'expediteur a la       gare expeditrice.\nl\n,,~\n2° l'arreter en cours. de route en attendant des· ordres ulterieurs;\n3° ajourner la livraison en attendant des ordres. ulterieurs;\n-4° la livrer a M. _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _                              a\n·                   grande\n5° l'expedier en             .\npetlte\nvitesse a M.    ------·····..·····..······..··..··...................... _ _ _ a .......................................... ____\ngare du chemin de fer de\nnd\n6 0 1a re t ourner·     en grat·t e v1·tesse a.     · 1a gare expe· d·tr·\n1 1ce a· M . ______________ .....,.................. ,\npe 1 e           ·\n7° ne la livrer que contre paiement d'un remboursement\nen cbiffres                                                   en t_outes lettres\nde\n. 8° la livrer contre paiement, ·non pas du remboursement_indique dans la lettre de voiture, mais d'un\nremboursement\nen cbiffres                                                  en toutes lettres\nde\n9° la livrer sans recouvre.r le montant du remboursement;\n10° la livrer franco ______________\nA _............. ____ ...... _....... , le .... _ _ _ _ _ ............... 19............ -\n{Signature)\n. '\nA la gare de _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ __\nl.\n4 •\ndu chemin de fer de ................................... _ _ _ _ _ _ __\nl\n!\n/t\n.\n•     Les ordres ci-dessus sont transmis pour execution daris les conditions prevues ä l'article 23, § 1, de la Conven-\ntion internationale concernant le transport des marchandises par chemins de fer (CIM). Ils ont ete reproduits sur le\n'     duplicata de la lettre de voiture, qui a ete presente par l'expediteur. Le titre delivre ä l'expediteur relativement\nrectifie\nau remboursement a ete ·retire . Cette declaratioll ~e refere ä notre telegramme n° ---..,- / ä notre communi-\ncation telephonique du _______\nA .......· - - - - - - · · ·..... , le .............................. _ __                      19............\nLe Chef de gare:\n•) lndiquer ici la gare expeditrice.\n••) Biffer !es mentions qui ne conviennent pas.","• Nr. 3-Tag der Ausgabe: Bonn, den 18. Februar 1956                                                                            259\nAnlage IVa\n(Artikel 21)\nNachträgliche Verfügung .des. Absenders\nDer B a h n h o f \" ) - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - d e r - - - - - - - - - - - Bahn\nwird ersucht, die nachstehend bezeichnete· Sendung:\nZeichen und Nummer                             Anzahl                Art der Verpac:kung                       Bezeichnung des Gutes                            Gewicht\n1                       1                                    1                                                      1 (kg)\nEilfrachtbrief\ndie mit                                      v o m - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - . 19.___ zur Beförderung\nFrachtbrief\nan _________ ._____________\nin - - - - - - - - - - - - - - ' - - - - - - - - -\naufgegeben wurde, wie folgt zu behandeln••):\n1. dem Absender auf dem Versandbahnhof zurückzugeben;\n2. in Erwartung _weiterer Verfügungen unterwegs anzuhalten;\n3. in Erwartung weiterer Verfügungen die Ablieferung auszusetzen;_\n4. an                                                                               in----------------                                                       ~bzuliefern;\nEilgut\n5. als Frachtgut                 an -- - - - - - - - - - - i n - - - - - - - - - - - - - - - · · · · · · · • Bahnhof der\n- - - - - - - - - - - Bahn zu senden;\nEilgut\n6. an den Versandbahnhof als                                                a n - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - zurückzusenden;\nFrachtgut\n7. nur gegen Bezahlung einer Nachnahme\nvon\nin Ziffern                                                                      in Bud!staben\nabzuliefern;\n8. nicht gegen Bezahlung der im Frachtbrief angegebenen Nachnahme, sondern geg~n Bezahlung .einer\nNachnahme\nvon\nin Ziffern                                                                      in Bud!staben\nabzuliefern;\n9. ohne Erhebung einer Nachnahme· abzuliefern·;\n10. f r a n k o - - - · - - - - - - - - - - - - - - abzuliefern.\n- - - - - - - - - , den - - - - - - - - - 19........ _\n. (Unterschrift)\nAn den Bahnhof - - - - - - - - - - - - - - - - - - - der --··---· - - - - - - - - Bahn.\nVorstehende nachträgliche Verfügungen werden zur Ausführung unter Beachtung der Bestimmungen des Art. 23\n§ 1 des Internationalen Qbereinkommens über den Eisenbahnfra~tverkehr (CIM) übermittelt. Sie wurden auf dem\nvom Absender vorgelegten Frachtbriefdoppel vermerkt. Die Bescheinigung über die Nachnahme wurde berichtigt/\neinge~ogen. Diese Erklärung bezieht sich auf unser Telegramm Nr ......................... vom ____ / unser Telephon-\ngesprach vom .............:.................................. .\n-······················································•den--------·············· 19........._\n· Der Vorstand:\n•) Hier ist der Versandbahnhof anzugeben.\n••) Das Nichtzutreffende ist zu streichen.","i,.'.i\ni'\n260                                                               Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1956, Teil II\nAnnexe IVb\n(Article 22)\nModifications du contrat de transport ordonnees\npar le desti~ataire\nta .gare de •i ...............,.................................................................................... du chemjn de fer de _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ __\nest priee d'apporter au contrat. de transport de l'expedition ci-apres designee:\nNature de                                                            Poids\nMai:ques et numeros                        Nombre                                            l' emballage                       Designation de 1~ mardlandise\nenkg\n1                                1                                                        1                                1\n/\n-\ngrande\nremise au transport avec la lettre de voiture de .;:;_._ _ vitesse_du _____________\npetite\npar M. - - - - - - - - - - - - - - - - - - -                                                                               a.\na l'adresse       de M. - - - - - - - - - - - - - -                                                                        a.\nles modifications suivantes ..):\n1° l'arreter en cours de rout~, en attendant des ordres ulterieurs;\n2':' ajourner la livraison, en attendant des ordres ulterieurs;\n3°. la livrer    a M.                                                                                                  a\n4° executer les·formaiites douanieres ou autres formalites administratives avec\nma participation\nla participation de mon mandataire M. - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -\n5 I\n0   . expe 'd· -\n1er  en      grande\n-      -      -         v1  ·t  esse          .\na    M      .  __________________                                          ·.\na _________           _\npetite                                                 ·.\ngare du chemin de fer de\nA - - - - - - - - - - - - - , le - - - - - - - - - - - 19................\n(Signature)\nA la gare de ------------'-.......;'--- du chemin de fer de _______________\nLes ordres ci-dessus sont transmis pour execution dans· les conditions prevues a l'art. 23, § 1, de la Convention\ninternationale concernant le transport des mardlaadises par dlemins de fer (CIM). Cette declaration se refere ä\nnotre telegramme n° _______ / a notre communication telephonique du - - - , - - - - - - - - - - - - - -\nA - - - - - - - - - - - , le - - - - - - - - - 19................\nLe Chef de gare:\n•) !ndiquer ici soit la gare destinataire, soit la gare d'entree dans le pays destinataire .\n.. ) Biffer les mentions qui lle- conviennent pas.","Nr..3 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 18. Februar 1956                                       261\nAnlage· IV.b\n. (Artikel 22}\nVerfügung des Empfängers\nder ________.,___ _ Bahn\nDer Bahnhof•) --.,..---•············---······························-------\nwird ersucht, die nachstehend bezeichnete Sendung:\nGewicht\nZeichen und Nummer                Anzahl           Art der Verpackung                 Bezeichnung des Gutes\n1                                   1    (kg)\n1             1\n~\nEilfrachtbrief\ndie mit                           v o m - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - 19....·-···- zur Beförderung\nFrachtbrief\nvon········------------------- in----------------------\na n · · · · · · · · · · - - - - · - - - - - - - - - - - - - - - · in\naufgegeben wurde, wie folgt zu behandeln••):\n1. in Erwartung weiterer Verfügungen unterwegs anzuhalten;\n2. · in Erwartung weiterer Verfügungen-die Ablieferung au~zusetzen;\n3. an                                                               i n - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - abzuliefern,\n4. die Erfüllung der zoll- und sonstigen verwaltungsbehördlichen Vorschrift.en\nmit meiner Mitwirkung\n-----------='--------------------------'--\nunter Mitwirkung meines B~auftragten, Herrn\nvorzunehmen;\nEilgut\n5. a 1s   ----- an·········-----------------------------------\nFrachtgut\nin ··············--------------·, .Bahnhof d e r - - - - - - - - - - - Bahn zu senden,\n- - - - - - - - , den _ _ _ _ _ _ _ _ 19-··-·-\n(Untersdirift)\nAn den Bahnhof _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ __                              - - - - - - der _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ Bahn.\nVorstehende Verfügungen werden zur Ausführung unter Beachtung der Bestimmungen des Art. 23 § 1 des Inter-\nnationalen Ubereinkommens .über den Eisenbahnfrachtverkehr (CIM) übermittelt. Diese Erklärung bezieht sich auf\nu?'ser Telegramm Nr. ____ vom ·············-·'··············· / unser. Telephongespräch· vom _ _ _ _ __\n- - - - - - - - , den _________ 19........ -\nDer Vorstand:\n•) Hier·ist der Bestimmungsbahnhof ·oder der Eintrittsbahnhof in das Bestimmungsland anzugeben.\n0 ) Das Nichtzuti:elfende ist zu streichen.","262                                    Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1956, Teil II\nAnnexe V                                                     Anlage V\n(Article· 57)                                               (Artikel 57)\nReglement relatif a !'.Office central des trans-                          Satzung des Zentralamtes für den\nports intemationaux par chemins de fer                              internationalen Eisenbahnverkehr\nArticle premier                                                 Artikel 1\n§ 1. - L'Office central -· des transports internationaux     § 1. - Das Zentralamt für den internationalen .Eisen-\npar dlemiris de fer siege ä Berne, sous les auspices du . bahnverkehr hat seinen Sitz in Bern und steht unter dem\nGouvernements suisse.                                         Schutz der sdlweizerisdl~ Regierung.\nLe contröle de son activite, tant sur le plan administra-    Die Aufsicht über seine Tätigkeit auf- administrativem\ntif que sur le plan financier, s·exerce dans le cadre         und, finanziellem Gebiet wird im Rahmen .der Bestim-\netabli par les dispositions de I'article 57 de la Conven• mungen des Artikels 57 des Obereinkommens ausgeübt\ntion et est confie a un Comite administratif.                 und einem Verwaltungsausschuß anvertraut.\nA cet effet, le' Co!Jlite administratif                      Dem Verwaltungsaussdluß sind folgende Aufgaben\nübertragen:\na) veiHe a la bonne application par !'Office centrai des     a) Er überwa.cht die sadlgemäße Anwendung der ,Ober-\nConventions ainsi, que des autres textes issus des           einkommen und der anderen aus den Revisionskon-\nconferences de revision et preconise, s'il y a lieu,         ferenzen hervorgegangenen Texte durdl das Zen-\nles mesures propres a faciliter l'applicatior. de ces        tralamt und befürwortet; wenn nötig, die geeigneten\nConventions et te:rtes;                                      Maßnahmen zur Erleichterung der Anwendung die-\nser Obereinkommen und Texte.\n· b) donne des avis motives sur les questions qui peu-           b) Er begutadltet Fragen, weldle , die Tätigkeit des\nvent interesser l'activite de l'Office central et qui         Zentralamtes betreffen und ihm von einem Ver-\nlui sont soumises par un Etat contractant ou par le           tragsstaat ,oder dem Direktor des Zentralamtes un;\ndirecteur de !'Office.                                        terbreitet werden.                         ,\n§ 2. - a) Le Comite administratif se reunit a Berne.         § 2.-a) Der· Verwaltungsaussdluß tagt in Bern. ,Er\n11 se compose de neuf membres, dloisis parmi les               besteht aus rieun unter den Vertragsstaaten ausge-\nEtats contractants;                                           wählten Mitgliedern.          .\nb) La Confederation suisse dispose d'un, siege perma-        b) Die Schweizerisdle Eidgenossensdlaft verfügt über\nnent dans le Comite, dont elle assume la presi-             . einen ständigen Sitz· im Aussdluß, dessen V<?rsitz\ndence. Les autres Etats membres sont :p:ommes                 sie führt. Die anderen Mitgliedstaaten werden auf\npour cinq ans. La Conference diplomatique dlargee             fünf Jahre ,ernannt. Die diplomatisdle Konferenz,\nde mettre en vigueur la Convention, en execution .            die gemäß Art11'el 64 des Ubereinkommens mit\nde l'article 64 de celle-ci et en tenant compte d\"une         dessen Inkraftsetzung beauftragt ist, bezeidlnet\nequitable repartition geographique, designe Ies               unter Berüdcsidltigung einer angemessenen geo-\nEtats faisant partie du Comite pour la , premiere             graphisdlen Verteilung uie Staaten, die dem Aus-\nperiode d~ cinq ans. Elle decide des dispositions             schuß für den ersten Zeitraum von fünf Jahren an-\npropres a determiner la composition du Comite                 gehören. Sie stellt die Regeln auf, nadl weldlen\npour les periodes ulterieures.                                der Aussdluß für die folgenden Zeiträume zu be-\nstellen ist.\nc) Si une vacance se produit parmi !es Etats meinbres,       c) Wird unter den Mitgliedstaaten ein Sitz frei, so\nle Comite administratif designe lui-meme un autre          . bezeichnet der Verwaltungsaussdluß selbst einen\nEtat contractant pour occuper le siege vacant.                anderen Vertragsstaat für den frei gewordenen\nSitz.\nd) Chaque Etat membre designe, comme delegue au              d) Jeder Mitgliedstaat bezeidlnet als Delegierten im\nComite administratif, une personne qualifiee en              Verwaltungsaussdluß eine auf Grund ihrer Er-\nraison de son experience des questions de trans-              fahrung in internationalen Transportfragen geeig-\nports internationaux.                                         nete Persönlidlkeit. ·\n',     e) Le Comite administratif etablit ,son reglement inte-       e) Der Verwalt~ngsaussdluß stellt seine Gesdläfts-\nrieur et se constitue lui-meme.                              ordnung auf· und konstituiert sidl selbst.\n?i              11 tient au moins une reunion ordinaire dlaque               Ei: hält jedes Jahr mindestens eine ordentlidle\nannee; il tient, en outre, des reunions extra-ordi-          Sitzung ab. Uberdies hält er außerordentliche Sitzun-\n1          naires lorsque trois Etats membres au nioins en font          gen ab, wenn mindestens drei Mitgliedstaaten es\n(         la demande.                                                   verlangen.        ·\nLe ,secretariat du Comite administratif est assure           Die Aufgaben des Sekretariates des Verwaltungs-\n1         par !'Office central.                                         aussdlusses werden vom Zentralamt besorgt.\nl·            Les proces-verbaux des seances du Comite admi-\nnistratif sont envoyes a tous les Etats con.tractants.\nf) Les fonctions de delegue d'un Etat membre sont\nDie, Niederschriften der Sitzungen des Verwal-\ntungsausschusses werden allen Vertragsstaaten zu-\ngestellt                  .               ,\nf) Die Tätigkeit des Delegierten eines Mitgliedstaates\nl\n1\ngratuites et les frais de deplacement qu'elles en-\ntrainent sont a la dlarge de cet Etat.\n§ 3. - a) Le Comite administratif etablit le reglement\nist unentgeltlidl, und die damit verbundenen Reise-\nkosten gehen zu Lasten dieses Staates.\n§ 3. - a) Der Verwaltungsaussdluß stellt die Vor-\nJ\n;  ~\nl\nconcernant l\"organisation, Ie fonctionnement et Ie\nstatut de personnel de l'Office central. \"Le Gouver•\nnenient suisse lui presente un projet a cet effet.\nsdlriften über die· Organisation, die Tätigkeit und\ndie Redltsstellung des Personals des Zentralamtes\nauf. Zu diesem Zweck legt, ihm die sdlweizerisdle\n;~                                                                         Regierung einen Entwurf vor.\nb) Le Comite administratif nomme -Ie directeur, Ie            b) De,r Verwaltungsaussdluß ernennt den Direktor,\nvice-directeur et les conseillers de !'Office central        den Vizedirektor und die Conseillers des Zentral-\nle Gouvernement suiss~ lui presente des proposi-              amtes, zu diesem Zwecke unterbreitet ihm die\ntions a cet effet. Pour ces nominations, le Comite           sdlweizerisdle Regierung Vorsdlläge. Bei diesen\nadministratif tient compte plus particulierement de           Ernennungen berücksidltigt der Verwaltungsaus-\nla competence des carididats et d'une equitable               sdluß ganz besonders die Eignung der Bewerber\nrepartition geographique.                                     und eine angemessene geog~phisdle Verteilung.\nc:) Le Comite admintstratif approuve le budget annuel        c} Der Verwaltungsaussdluß genehmigt, unter Berück-\nde, l'Office central, en tenant compte des dispo-            sidltigung der Bestimmungen des ,nadlfolgenden\nsitions_ de l'article 2 ci-apres, ainsi que le rapport         Artikels 2 den jährlidlen Voranschlag des Zentral-\nannuel de gestion.                                            amtes sowie den jährlidlen Gesdläftsbericht.","„Nr. 3-Tag der Ausgabe: Bonn, den 18. Februar 1956                                      263\nLa verification des comptes de l'Office central,             · Die Prüfung der Rechnung des Zentralamtes, die\nqui a trait uniquement a la concordance des ecri-              sich lediglich auf die Ubereinstimmung der Ge-\ntures et des pieces comptables, dans le .cadre du             schäftsbücher mit den Rechnungsbelegen im Rahmen\nbudget, est exercee par · le Gouvernement suisse.             des Voranschlages erstreckt, wird durch die schwei-\nCelui-ci transmet ces comptes, avec un rapport, au            zerische Regierung ausgeübt. Diese leitet die Rech-\nComite administratif.                                         nung .mit einem Bericht an den Verwaltungsausschuß\nweiter.\nLe Comite administratif communique aux Etats                   Der Verwaltungsausschuß gibt den Vertrags-\ncontractants, avec le rapport de gestion de !'Office          staaten zusammen mit dem Geschäftsbericht des\ncentral et le releve des comptes annuels de ce der-           Zentralamtes und der ·Jahresrechnung seine Ent-\nnier, les decisions, resolutions et recomma.Ii.dations         scheide, Beschlüsse und Empfehlungen bekannt.\nqu'il est appele a formuler.\nd) Le Comite administratif adresse a chaque confe-           d) Der Verwaltungsausschuß unterbreitet jeder Revi-\nrence de revision, au moins deux mois avant l'ou-             sionskonferenz mindestens zwei' Monate vor ihrer\nverture de celle-ci, un rapport sur l'ensemble de             Eröffnu~g einen Bericht über seine gesamte Tätig-\nson activite depuis la conference precedente.                 keit seit der vorhergegangenen Konferenz.\nArticle 2                                                    Artikel 2\n§ 1. - Les frais de l'Office central sont supportes par       § 1. - Die Kosten des Zentrctlamtei werden von den\nIes Etats contractants proportiennellement A la longueur      Vertragsstaaten ·im Verhältnis der Länge der Eisen-\ndes lignes de chemins de fer ou des parcours auxquels         bahnstrecke~ und ' der anderen Strecken getragen, die\ns'applique la Convention. Toutefois, les lignes de navi-      dem Uberemkommen unterstelli sind. Die Schiffahrts-\ngation participent aux depenses proportionnellement A         stredten sind jedoch nur mit der Hälfte ihrer Strecken-\nIa moitie seulement de leurs parcours. Pour chaque Etat,      läng~ an ~en Kosten beteiligt. Der Beitrag jedes Staates\nIa contribution est de 1 fr. 40 au maximum par kilo- .        betragt hochstens 1,40 Franken für den Streckenkilo„\nmetre. Exceptionnellement; cette contribution peut, apres     ~eter. Ausna~sweise kann dieser Beitrag nach Ver-\naccord entre l'e Gouvernement interesse et l'Office cen-      einbarung zwischen der antragstellenden Regierung und\ntral, et approbation du Comite administratif, .etre reduite   dem Zentralamt und nach Genehmigung durch den Ver-\nde cinquante pour cent au maximum pour des lignes             waltungsausschuß für Strecken, die unter besonderen Be-\nexploitees dans des conditions particulieres. Le mon-         ~gungen betrieben .werden,. um höchstens fünfzig Pro-\ntant du credit annuel afferent au kilometre est fixe, pour    zent herabgesetzt werden. Die Höhe des .auf den Strek-\nchaque exercice, par le Comite administratif, l'Office        kenkilometer entfallenden .Jahreskredits wird für jedes\ncentral entendu. II est toujours perc;u en totalite. Lorsque  Geschäftsjahr durch den Verwaltungsausschuß nach An-\nles depenses effectives de l\"Office central n'ont pas         hörung des Zentralamtes festgesetzt. Der Kredit wird\natteint le montant du credit ca:lcule sur cette base,         stets in ganzer Höhe erhoben. Wenn die tatsächlichen\nle solde. non depense est verse a un fonds de reserve.        Ausgaben. des Zentralamtes den Betrag des auf dieser\nGrundlage berechneten Kredits . Dicht erreicht haben\nwird der Dicht ausgegebene Restbetrag einem Reserve:\nfonds zugeführt.\n§ _2.-A l'occasion de la remise aux Etats contrac-         ' § 2. -Anläßlich der Obermittlung des Geschäftsberichts\ntants du rapport de gestion et du releve i;ies comptes        und der Jahresrechnung forcjert das Zentralamt die Ver-\nannuels, !'Office central les invite . a verser leur part     tragsstaaten auf, ihren Kostenbeitrag für das verflossene\ncontributive aux depenses de l'exercice ecoule. L'Etat        Geschäftsjahr zu entrichten. Hat ein Staat bis zum 1. Oktober\nqui, a la date du ter octobre, n'aurait pas verse sa part     seinen Anteil •nicht bezahlt, so wird er ein zweites Mal\nest, une deuxieme fois, invite a le faire. Si ce rappel       hierzu aufgefordert. Bleibt diese Aufforderung erfolg-\nn'est pas suivi d'effet. !'Office central le reliouvelle au   los, so hat das Zentralamt sie zu Beginn des folgenden\ndebut de l'annee suivante, a l'occasion de l'envoi de son     Jahres bei Obersendung des Geschäftsberichtes über·das\nrapport de gestion pour l'exercice ecoule. Si, a la date      verflossene Geschäftsjahr zu wiederholen. Ist auch diese\ndu ter juillet suivant, aucun compte n'a ete tenu de ce       Mahnung bis zum folgenden 1. Juli erfolglos geblieben, ,\nrappel, une quatrieme demarche est faite aupres de l'Etat     so wird an den säumigen Staat eine vierte Aufforde-\nretardataire pour l'amener a payer les deux annuites          rung gerichtet, W!l ihn zur Zahlung der beiden fälligen\nechues. Eli cas d'insucces, l\"Office central l'avise, trois   Jahresbeiträge zu veranlassen. Bleibt auch diese erfolg-\nmois plus tard, que, si le versement attendu n'a pas ete      los, so teilt ihm das Zentralamt drei Monate später mit,\neffectue avant la fin de rannee, son abstention sera          daß, wenn die erwartete Zahlung nicht vor Ablauf des\ninterpretee comme une manifesta.tion tacite de ·sa vo-        Jahres geleistet werde, seine Nichtzahlung als stillschwei-\nlonte de se retirer de la Convention. A defaut d'une          gende Willensäußerung ausgelegt werde, aus dem Uber-\nsuite donnee a cette derniere demarche avant le 31 de~        einkommen auszuscheiden. Wird diesem letzten Schritt\ncembre, rOffice central, prenant acte de la volonte, ta-      bis zum 31. Dezember keine Folge gegeben, so nimmt\ncitement exprimee par !'Etat defaillant, de se- retirer de    das Zentralamt Kenntnis von dem stillschweigend durch\nla Convention, procede a. la radiation des lignes de cet      den säumigen Staat geäußerten Willen, aus dem Ober-\nEtat de la liste des lignes admises au service des trans-     einkommen auszuscheiden, und lösdlt die Strecken die-\nports internationaux.                                         ses Staates in der Liste der zum internationalen Verkehr\nzugelass_enen Stredten.\n§ 3. -  Les montants non recouvres doivent, autant que       ·§. 3. - Die nicht erhaltenen Beträge sollen nach Mög-\npossible, etre couverts au moyen des credits ordinaires       lichkeit aus den ordentlichen Mitteln, über die das Zen-\ndont dispose l'Office central et .peuvent etre repartis       tralamt• verfügt, gedeckt werden und können auf vier\nsur quatre exercices. La partie du deficit qui n'aurait pas   Geschäftsjahre verteilt werden. D_er Teil des Fehlbetra-\npu etre comblee de la sorte est portee, dans un               ges, der auf diese Weise nicht gedeckt werden kann,\ncompte special, au debit des autres Etats contractants        wird auf ein besonderes Rechnungskonto gebucht, mit\ndans la proportion du nombre de kilometres de lignes          dessen Betrag die. anderen Vertragsstaaten im Verhält-\nsoumises · a la Convention a l'epoque de la mise en           nis der Stredtenkilometer belastet werden, die zur Zeit\ncompte et. pour chacun, dans la mesure ou il a deja,          der Rechnungsstellung dem Obereinkommen unterstellt\npendant la periode de deu:x ans qui s'est tenninee par        waren. Dabei wird jeder Staat in dem Ausmaß beteiligt,\nla retraite d~ l'Etat defaillant, ete partie avec lui a. la   wie er während des zweijährigen Zeitraums, der mit dem\nConvention.                                                   Austritt des säumigen Staates abschließt, dem Uberein-\nkommen gleichzeitig mit ihm angehört hat.\n§ 4. ~ L'Etat dont les lignes ont ete radiees dans les        § 4. - Der Staat, dessen Strecken unter den im vor-\nconditions indiquees au § 2 .ci-dessus ne peut les faire     erwähnten § 2 genannten Bedingungen gelöscht worden\nreadmettre au service des transports internationaux           sind, kann sie dem internationalen Verkehr nur dann\nqu·en payant, au prealable, les sommes dont il est reste     wieder unterst~llen .lassen, wenn e~ ~orher die Beträge,","264                                     Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1956, Teil II\ndebiteur, pour les annees entrant en consideration et ce         die er schuldig geblieben ist, für die betreffenden Jahre\navec interet de cinq pour cent a compter de la fin du            bezahlt, und zwar. zuzüglidl fünf Prozent Zinsen ab Ende\n9  sixieme mois ecoule depuis le jour ou !'Office central            des sedlsten Monats seit _dem Tage, an dem ihn das\nTa invite la premiere fois a payer les parts contribut~ves        Zentralamt erstmals aufgefordert hat, die auf ihn ent-\nlui incombant.                                                   fallenden Kostenbeiträge zu zahlen.\nArticle 3                                                     Artikel 3\n§ 1. - L'Office central publie un bulletin mensuel con-          § L - Das Zentralamt gibt eine Monatssdirift heraus,\ntenant les renseignements necessaires a l'application de         weldle die zur Anwendung des Ubereinkommens not-\nla Convention, notamment les communications relatives             wendigen Auskünfte· enthält, namentlich die Mitteilun-\na la liste des lignes de chemins de fer et d'autres entre-        gen übei: die Liste der Stredcen der Eisenbahnen und\nprises et aux objets exclus du transport ou admis sous            anderer Unternehmen und über die von der Beförderung\ncertaines conditions, ainsi que les etudes qu'il jugerait         ausgeschlossenen oder nur bedingungsweise zugelasse-\nulile d'y inserer.                                                nen Gegenstände, sowie die Abhandlungen, deren Ver-\nöffentlichung es für zweckmäßig hält.\n§ 2. - Le bulletin est redige en fran<;ais et en alle-           § 2. - Die Zeitsdlrift ersdleint in französischer und\nmand. Un exemplaire est envoye gratuitement a chaque              deutscher Spradle. E!n Exemplar wird unentgeltlich jedem\n_Etat contractant et a chacune des administrations inte-           Vertragsstaat und jeder beteiligten Verwaltung zuge-\nressees. Les autres exemplaires demandes sont payes a            stellt. Für weitere Exemplare ist ein vom Zentralamt fest-\nun prix fixe par !'Office central.                                gesetzter Preis zu bezahlen.\n•\nA.rticle 4                                                    Artikel 4\n§ 1. - Les bordereaux et creances pour transports                § 1.-Aus dem internationalen Verkehr herrührende\ninternationaux restes impayes peuvent etre adresses par           unbezahlt gebliebene Forderungen können von dem\nl'entreprise creanciere a !'Office central pour qu'il en          Gläubigerunternehmen dem Zentralamt mitgeteilt wer-\nfacilite le recouvrement. \"A cet effet, !'Office central met      den, damit dieses die Einziehung erleidltere. Zu diesem\nl'entreprise· de transport debitrice en demeure de_ regler        Zweck fordert das Zentralamt das sdluldnerisdle Beför-\nla somme due ou de foumir les motifs de son refus de              derungsunternehmen auf, den geschuldeten Betrag zu be-\npayer.                                                            zahlen oder die Gründe der Zahlungsverweigerung an-\nzugeben.         ·                              . ·\n§ 2. - Si !'Office central estime que les motifs de refus        § 2. - Ist das Zentralamt der Ansidlt, daß die- ange-\nallegues sont suffisamment fondes, il renvoie les pai::ties       führten Gründe die Weigerung. redltfertigen, so hat es\na se poursuivre devant le juge competent ou, si les par-          die Parteien an das zuständige Geridlt oder, falls diese\nties en font la demande, devant le tribunal arbitral pre-         es· verlangen, an das in Artikel 60 des Ubereinkommens\nvu ä. l'article 60 de la Convention (Annexe X).                   (Anlage X) vorgesehene Sdliedsgericht zu verweisen.\n§ 3. - Lorsque !'Office central estime · que la totalite         § 3. - Ist das Zentralamt der Ansidlt, daß der Betrag\nou une partie de la somme est reellement due, il peut,            ganz oder teilweise tatsädlli~ geschuldet ist, so kann\napres avoir consulte un expert, declarer que l'entre-             es nach Anhörung eines Sachverständigen erklären, daß\nprise de transport debitrice est tenue de verser a !'Office       das sdluldnerisdle Beförderungsunternehmen den Schuld-\ncentral tout ou partie de la creance; la somme ainsi              betrag ganz oder teilweise beim Zentralamt einzuzahlen\nversee doit rester consignee jusqu'a decision au fond par         hat; der daraufhin eingezahlte Betrag bleibt bis zur\nle juge competent ou par le tribunal arbitral prevu a             endgültigen Entsdleidung durch das zuständige Gericht\nl'article 60 de la Convention (Annexe X).                         oder durch das in Artikel 60 des Ubereinkommens (An-\nlage X) vorgesehene Schiedsgericht hinterlegt.\n§ 4. - Dans le cas ou une entreprise de transport n'a            § 4. - Kommt ein Beförderungsunternehmen binnen\npas donne suite, dans la quinzaine, aux injonctions de            zwei Wodien der Aufforderung des Zentralamtes nidit\n!'Office central, iI lui est adresse .une nouvelle mise en        nach, so wird es erneut unter Androhung der Folgen\ndemeure, avec indication des consequences de son refus.           einer Weigerung zur Za:hlung aufgefordert.\n§ 5. - Dix jours apres cette nouvelle mise en demeure,           § 5. - Wird auch dieser zweiten- Aufforderung nicht\nsi elle est restee infructueuse, !'Office central adresse ä.      binnen zehn Tagen entsprochen, so richtet das Zentral-\n!'Etat contractant dont depend l'entreprise de transport          amt an den Vertragsstaat, dem das Beförderungsunter-\nun avis motive, en invitant cet Etat a aviser- aux me-            nehmen angehört,_ eine begründete Mitteilung, mit wel-\nsures ä. prendre et notamment ä. examiner s'il doit main-         cher es 'diesen Staat ersucht, geeignete Maßnahmen in\ntenir sur la liste les lignes de l' entreprise de transport       Erwägung zu ziehen und vor allem zu prüfen, ob die·\ndebitrice.                                                       Strecken des sdluldnerischen Beförderungsunternehmens ·\nweiter in der Liste zu belassen sind.\n§ 6. - Si l'Etat contractant dont depend I' entreprise de        § 6. -Erklärt der Vertragsstaat, dem das schuldne~\ntranspoi:t debitrice· declare que, malgre le non-paiement,       rische Beförderungsunternehmen angehört, daß trotz\nil ne croit pas devoir faire rayer de la liste cette entre-      Nichtzahlung dessen Strecken in der Liste nicht gelöscht\nprise, ou s'il laisse sans reponse. pendant six semaines          werden sollen, oder läßt er während sechs Wochen die\nla communication de !'Office central, il est repute de           Mitteilung des Zentralamtes unbeantwortet, so wird von\nplein droit accepter la garantie de la solvabilite de ladite      Rechts wegen vermutet, daß er di~ Gewähr für die\nentreprise, en ce qui concerne les creances resultant des        Zahlungsfähigkeit des genannten Unternehmens über-\ntransports internationaux.                      ·              . nimmt, soweit es sich um Forderungen aus dem inter-\nnationalen Verkehr handelt.\nArticle 5                                                     Artikel 5\n11 est perc;:u une remuneration pour couvrir les frais           Zur Deckung der aus der Tätigkeit gemäß Artikel 57\nparticuliers · resultant de l'activite prevue ä. l'article 57,   § 1 d) bis f) des Obereinkommens erwachsenden besonde-\n§ 1, lettres d) ä. f), de la Convention. Le montant de cette     ren Kosten wird eine Entschädigung erhoben. Die Höhe\nremuneration est fixe par le Comite administratif, sur           dieser Entschädigung wird auf Antrag des Zentralamtes\nproposition de !'Office central.                                 durch den Verwaltungsausschuß festgesetzt.\nArticle·6                                                     Artikel 6\nDisposition transitoire                                       Ubergangsbestinimurigen\nLa premiere reunion ordinaire du Comite administrati!;           Die erste von der schweizerischen Regierung einzube-\nqui est convoquee _par le Gouvernement suisse, doit               rufende ordentliche Sitzung des Verwaltungsausscbusses\navoir lieu dans un delai de deux mois a compter de la           · findet binnen zwei Monaten nach Inkrafttreten des\ndate d'entree en vigueur de la Convention.                        Ubereinkommens statt.","• Nr. 3 -·Tag der Ausgabe: Bonn, den 18. Februar 1956                                  265\nAnnexe VI                                                        Anlage VI\n(Article 67, §§ 3 et 4)                                      (Artikel 67 §§ 3 und 4)\nStatut relatif a la Commission de revision et                 Satzung des Revisionsausschusses und der\net aux Commissions d'experts                                   Fadnnännisdlen Ausschüsse\nArticle premier                                                  Artikel l\nLes Gouvernements des Etats contractants communi-          · Die Regierungen der Vertragsstaaten teilen ,ihre An-\nquent leurs propositions concernant les objets entrant träge zu den Gegenständen, für welche die einzelnen\ndans la competence des Commissions; a. !'Office central Ausschüsse zuständig sind, dem Zentralamt für den in-\ndes transports internationaux par · chemins de fer, qui ternationalen Eisenbahnverkehr mit. Das Zentralamt\nIes porte immediatement a. la connaissance des autres bringt sie den übrigen Vertragsstaaten sofort zur Kennt-\nEtats contractants.                                          ~nis.                      ·\nArticle 2                                                   Artikel 2\nL'Office central invite les Commissions a sieger             Das Zentralamt beruft die Ausschüsse nach Bedarf so-\nchaque fois que la necessite s'en fait sentir ou sur. la      wie auf Verlangen von mindestens fünf Vertragsstaaten\n-demande d'au moins cinq Etats contractants.                  zu einer Tagung ein.              -   ··     -      .\nTous les Etats contractants sont avises des sessions         Die Anberaumung einer Tagung wird allen Vertrags-\ndes Coinmissions deux mois a l'avance. L'avis doit in-        staaten zwei Monate vorher mitgeteilt. Die Mitteilung\ndiquer exactement les questions dont l'inscription a          hat die Verhandlungsgegenstände, \"deren Aufn~e in\nI' ordre du jo~ est demandee.                                 die Tagesordnung verlangt worden ist, genau anzugeben.\nArticle 3                                                   Artikel 3\nTous les Etats contractants peuvent prendre part aux         Alle Vertragsstaaten können sich an den Arbeiten der\ntravaux des Commissions.                                      Ausschüsse beteiligen.\n• Un Etat peut se faire .representer par un autre Etat,         Ein Staat kann sich durch einen .anderen Staat ver-\ntoutefois, un Etat ne peut representer ,plus de deux          treten lassen; ein Staat kann jedoch nicht mehr als zwei\nautres Etats.                                                 andere Staaten vertreten.\nChaque Etat supporte les frais de ses representants.         Jeder Staat trägt die Kosten seiner Ver_tretung.\nArticle 4                                                   Artikel 4\n-L'Office central   instruit les questions a traiter et       Das Zentralamt bildet die Geschäftsstelle der Aus-\nassume le service    du secretariat des Commissions.          schüsse und besorgt die Sekretariatsgeschäfte.        ·\nLe Directeur et   le Vice-directeur de !'Office central      Der Direktor und der Vizedirektor des Zentralamtes\nprennent part aux      seances des Commissions avec voix      nehmen an den Sitzungen der Ausschüsse mit beratender\nconsultative.                                                 Stimme teiL\nArticle 5                                                   Artikel 5\nD'entente avec la majorite lies Etats contractants,          Im Einverständnis mit der Mehrheit der Vertragsstaa-\n!'Office central invite a assister, avec voix consul-         ten lädt das Zentralamt Vertreter ein von\ntative, aux seances des Commissions, des representants:\na) d'Etats non .contractants,                                a) Nichtvertragsstaaten,\nb) d'organisations internationales gouvernementales          b) staatlichen internationalen Organisationen, die für\nayant competence en matiere de transport, sous               Beff,rderungsfragen zuständig sind (unter Vorbe-\ncondition de reciprocite,                                    halt der Gegenseitigkeit),\nc) d'organisations internationales non gouvernemen-          c) nichtstaatlichen internationalen Organisationen, die\ntales s'occupant de transport, sous condition. de            sich mit Beförderurigsfragen befassen (unter Vor-\nreciprocite.                                                 ~halt der· Gegenseitigkeit),             .\nmit beratender Stimme an den Sitzungen der Ausschüsse\nteilzunehmen.\nArticle 6                                                    Artikei 6\nLes Commissions sont valablement constituees lorsqu'un       Die Ausschüsse sind verhandlungsfähig, wenn ein Drit-\ntiers des Etats contractants sont representes.               tel der Vertragsstaaten vertreten ist.\nArticle 7                                                    Artikel 7\nLes Commissions_ designE:,nt pour giaque session un          Die Ausschüsse bezeichnen für jede Tagung einen Prä-\npresident et un ou deux vice-presidents.                      sidenten sowie einen oder ZWE?i Vizepräsidenten.\nArticle 8                                                    Artikel 8\nLes deliberations ont lieu en franc;ais et en allemand.      Die Beratungen finden in französischer und deutscher\nLes exposes des membres de la Commission sont                Sprache statt. Die Ausführungen der Ausschußteilneh-\ntraduits immediatement de vive voix et en substance.         mer werden sofort nach ihrem wesentlichen Inhalt, je-\nLe texte des propositions et les communications du           der Antrag sowie jede Mitteilung des Vorsitzenden im\npresident sont traduits in extenso.           ·              genauen- Wortlaut, mündlich übersetzt.","266                                  Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1956, Teil II\nArticle 9                                                      Artikel 9\nLe vote a lieu par delegation et, sur demande, a                Uber die Anträge wird, auf Verlangen unter Namens-\nl'appel nominal; dlaque delegation d'un Etat contractant        a~fruf, nadl Delegationen abgestimmt. Jede Delegation\nrepresente a 1a seance a droit a une voix.                      emes an der Sitzung vertretenen Vertragsstaates hat\neine Stimme.                                           .\nUne proposition n'est adoptee que si: .                        Ein Antrag gilt nur da:i;m als angenommen,\na) ont pris part au vote au moins la meitie des dele-          a) wenn mindestens die Hälfte der im Aussdluß ver-\ngations representees a la Commission,                           tretenen Delegationen an der Abstimmung teilge-\nnommen hat und\nb) elle a reuni la majorite des suffrages exprimes.            b) wenn er die Mehrheit der abgegebenen Stimmen\nauf sidl vereinigt.\nArticle 10                                                     Artikel 10\nLes proces-verbaux des seances resument _les deli-             Die Sitzungsniedersdlriften sollen eine gedrängte Wie-\nberations dans les deux langues.                                dergabe der Verhandlungen in beiden Spradlen enthal-\nten.\nLes propositions et les decisions doivent y etre               Die Anträge und Besdllüsse sind wörtlidl in beiden\ninserees textuellement dans les deux langues; En cas            Spradlen in die Niede:rsdlriften aufzunehmen. Für die\nde divergences entre le texte franc;ais et le texte alle-       Besdllüsse gilt bei Nichtübereinstimmung des deutsdlen\nmand du proces-verbal en ce qui concerne les decisions,         Textes mit dem französisdlen Text der Niedersdlrift der\nle texte franc;ais fait foi.                                    französisdle Wortla.ut.                       ·\nLes. proces-verbaux sont distribues aux membres                 Die Niedersdlriften sind so bald wie möglidl an die\naussitöt que possible.                                          Teilnehmer zu verteilen.\nSi leur ~pprobation ne peut avoir lieu au cours de              Falls die Niedersdlriften nidlt im Laufe der Tagung\nla session, les membres remettront au secretariat dans           genehmigt werden, müssen die Teilnehmer die von ihnen\nun delai approprie les corrections eventuelles.                  gewünsdlten .Änderungen dem Sekretariat binnen ange-\nmessener Zeit mitteilen.\nArticle 11                                                    .Artikel 11\n,,t   i     Pour faciliter les travaux, les Commissions peuvent             Zur Erleidlterung der Arbeiten können die Aussdlüsse\nconstituer des sous-commissions; elles peuvent aussi             Unteraussdlüsse einsetzen; sie können audl Unteraus-\ncoilstituer des· sous-commissions dlargees de preparer           sdlüsse einsetzen, die bestimmte Fragen für eine spatere\npour. une session ulterieure des questions determinees.          Tagung vorzubereiten halnm.             ·\nChaque sou~-commission designe un president, un                 Jeder Unteraussdluß ernennt einen Präsidenten, einen\nvice-president et, si le besoin s·en fait sentir, un rap-        Vizeprasidenten und im Bedarfsfall einen Beridlterstatter.\nporteur. Pour le reste, les dispositions des articles 1 il 5     Im übrigen gelten für die Unteraussdlüsse die Vorsduif-\net 8 a 10 sont applicables par analogie aux sous-com-            ten der Artikel 1 bis 5 und 8 bis 10 sinngemäß.\nmissions.\nAnnexe VII                                                     Anlage VII\n(Article 59, § 1)                                              (Artikel 59 § 1)\nReglement international concemant le transport                                   Internationale Ordnung\ndes wagons de particuliers (RIP)                         für die Beförderung von P.rivatwagen (RIP)\nArticle premier                                                     Artikel 1\nObjet et portee du r~glement                          Gegenstand und Geltungsbereidl der Ordnung\n§ 1. -  Le present reglement s'applique a tous les trans-       § 1. - Diese Ordnung gilt für alle Beförderungen von\nports de wagons de particuliers, vides ou dlarges, admis         leeren oder beladenen Privatwagen, die gemäß den Be-\nau service international conformement aux dispositions de        stimmungen des Artikels 2 zum internationalen Verkehr\nl'article 2 et remis au transport aux conditions de la « Con-    zugelassen sind und zu den Bedingungen des .Inter•\nvention internationale cencernant le transport des mar-          nationalen Obereinkommens über den Eisenbahnfracht-\ndlandises par dlemins de fer (CIM) ».      ·                     verkehr (CIM)\" zur Beförderung aufgegeben werden.\n-§ 2. - A defaut de dispositions speciales dans le pre-          § 2. -   So~eit in dieser Ordnung keine besonderen\nsent reglement, les autres prescriptions de la CIM sont          Vorsdlriften getroffen sind, finden auf die in § 1 ge-\napplicables aux transports vises au § 1.                         nannten Beförderungen die übrigen Bestimmungen der\n. CIM Anwendung.                 ·\nArticle 2                                                      Artikel 2\nAdmission des wagons au sei-vice intemaüonal             Zulassung der Privatwagen zum internationalen Verkehr\nPour etre admis au ser'(ice international, les wagons           Wagen, die µn internationalen Verkehr verwendet\ndoivent etre immatricules au nom d'un particulier (per-          werden sollen, sind auf den Namen eines · Privaten\nsonne physique ou autre sujet de droit) par un dlemin            (physisdle Person oder anderes Redltssubjekt) bei einer\nde fer soumis a la CIM et munis par ce dlemin de fer de          der CIM unterstehenden Eisenbahn einzustellen und von\nla marque distinctive    [II                                     ihr mit dem besonderen Zeichen    m    zu versehen.\nDans le present reglement, ce· particulier, dont le nom         In dieser Ordnung wird der Private, dessen Name auf\ndoit etre inscrit sur le wagon, est denomme « titulaire ».       dem Wagen angesdlrieben sein muß, als .Einsteller• -\nbezeichnet.                  ·\ni ~  ,~\n1: · .\n.l ,","\"Nr. 3 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 18: Februar 1956                                261\nArticle 3 ·                                                    Artikel 3\nEmploi des wagons                                         Verwendung der Privatwagen\nL'expediteur ne peut employer le wagon que pour le              Der Aösender darf den Privatwagen nur · zur Beför-\ntransport des marchandises auxquelles il est approprie selon . derung derjenigen Güter verwenden, für die der Wagen\nIe contrat d'immatriculation. L'expediteur est seul respon-       nach dem Einstellungsvertrag\" geeignet ist. Der Absender\nsable des consequences qui\" resulteraient de l'inobserva-         haftet allein für die Folgen ·der Nichtbeachtung dieser\ntion de cette disposition.                                        Vorschrift.\nArticle 4                                                      Artikel 4\nAmenagements et appareils speciaux                                       Sondereinrichtungen\nSi Ie wagon est muni d'appareils speciaux (appareils             Ist der Privatwagen mit Sondereinrichtungen (Kühl-\nrefrigerants, bassins a eau, mecanismes, etc.), il inco~be      . vorrichtungen, Wasserbehältern, maschinellen Einrich-\na l'expediteur d'en assurer ou d'en faire assurer le serv1ce.  . tungen usw.) versehen, so hat der Absender die Be-\nCette obligation passe au destinataire, des qu'il a fait          dienung dieser Einrichtungen zu besorgen oder besorgen\nvaloir ses droits conformement a l'article 16 ou a l'ar\\icle      zu lassen. Diese Verpflichtung geht auf den Empfänger\n22 de la CIM.                                                     über, sobald er seine Rechte gemäß Artikel 16 oder 22\nCIM geltend gemacht hat.\nArticle 5                                                      Artikel 5\n.    ,                '\nRemise au transport                                         Ubergabe zur Beförderung.\n§ 1. - Le droit de remettre un wagon au transport ap-            § 1. - Das Recht, einen Privatwagen zur Beförderung\npartient au titulaire.                                            aufzugeben, steht dem Einsteller zu. ·\nTout autre expediteur d'un wagon, vide ou charge, doit           Jeder andere Absender eines leeren oder beladenen\nremettre a la gare de depart, en meme temps- que la lettre        Priv:atwagens muß dem Versandbahnhof zugleich mit\nde voiture, une autorisation emanant du titulaire, laquelle       dem Frachtbrief eine schriftliche Ermächtigung des Ein-\npeut viser plusieurs wagons.              ·                       stellers übergeben. Die Ermächtigung kann auch mehrere\nWagen umfassen.\nCette autorisation n'est pas exigible si cet expediteur          Die Ei:mächtigung ist nicht erfordetlich, wenn der Ab-'·\nest le destinataire du wagon lors du transport precedent         sender des Privatwagens Empfänger der vorhergehend~\net si, avant la conclusion du nouveau contrat de transport,       Sendung war und wenn der Versandbahnhof ·vor Ab-\nla gare n'a pas recu du titulaire, par lettre ou par tele-        schluß des neuen Frad!tvertrags keine Weisung des Ein-\ngramme, l'interdiction d'expedier le ou plusieurs wagons          stellers mit Brief 'oder Telegramm erhalten hat, den oder\nsans son autorisation.                                            die Privatwagen nicht ohne seine Zustimmung zu ver~\nsenden. ·\n§  2. - ·sauf ordre contraire du titulaire, le chemin de         § 2. - ·sofern der Einsteller nicht anders verfügt, ist\nfer est autorise a renvoyer d'office a sa gare d'attache aux     die Eisenb~hn berechtigt:\nfrais du titulaire; sous le couvert d'une lettre de voiture\netablie au nom et a l'adresse de ce demier:\n- tout wagon arrive vide, dont le chargement n'aura              -    jeden leer angekom~enen Privatwagen, mit dessen\npas ete commence dans les quinze jours comptes de               · Verladung binnen 15 Tagen, seitdem er zur Ver-\nsa mise a dispositi6n;         ·                      -           fügung gestellt worden ist, nicht begonnen wird,\nsowie\n-   tout wagon arrive charge qui, dans les huit jours            - -jeden beladen angekommenen Privatwagen, der\ncomptes de la fin de son dechargement, n'aura pas                 binnen 8 Tagen nadJ. .B_eendigung der Entladung\nfait l'objet d'une nouvelle expedition.       ·                   nicht wieder aufgegeben wird.\ndem Einsteller auf dessen Kosten und mit einem auf\ndessen Namen und Adres.se lautenden Frachtbrief an den\nHeimatbahnhof zu senden. .\nS'il n'use'pas de cette faculte, le chemin de fer doit, des      Wenn die Eisenbahn, . von dieser Möglichkeit keinen\nl'expiration des delais fixes ci-dessus, aviser le titulaire      Gebrauch macht, muß sie nach Ablauf der vorstehend\nde la situation de son wagon; dans ce cas, le renvoi d'of-        angegebenen Fristen \"den Einsteller davon benachrichti-\nfice du wagon ne peut pas etre effectue dans les huit jours       gen und darf dann binnen 8 Tagen nadJ. dem Tage der\nqui suiv~t celui ·de l'envoi de l'avis au titulaire.              Absendung der. Benachrichtigung an den Einsteller den\nWagen nicht zurücksenden.\nLes dispositions du present paragraphe ne s'appHquent            Die Bestimmungen dieses Paragraphen gelten nicht für\nni aux wagons se trouvant dans le pays du res.eau imma-           Privatwagen, die sich im. Lande der einstellenden Eisen-\ntriculateur, ni aux wagons se trouva:nt sur les embran-           bahn oder auf privaten· Anschlußgeleisen befinden.\nchements particuliers.                  ·                                                        '        .\n§ 3. - Le iocataire dont le nom. est inscrit sur le wa-          § 3. -    Der. Mieter, dessen Name mit Zustimmung\ngon avec l'assentiment du chemin de fer immatriculateur           der einstellenden Eisenbahn auf dem Privatwagen an-\nest, en ce qui concerne l'exercice des dispositions prevues       geschrieben ist, tritt in bezug auf die Ausfü_hrung der\nau present article, subroge de plein-droit au titulaire.          Bestimmungen dieses Artikels von Rechts wegen an die\nStelle des Einstellers.\nArticle 6                                                      ArtikeJ 6\nIndications' sur la lettre de voiture                                Angaben im Frachtbrief\n§ 1. -   Outre les mentions prevues par la CIM, l'ex-           § 1. -    Der Absender hat im Frachtbrief außer den in\npediteur doit inscrire sur la lettre de voiture les indica-       der CIM vorgeschriebenen Eintragungen folgende An-\ntions suivantes:                                                  gaben zu machen:\n· a) s'il s·agit d'un ·wagon vide: dans la colonne « Desi-          a) bei leeren Privatwagen in der Spalte .Bezeichnung\ngnation de la marchandise », la mention « Wagon de                des Gutes• den Vermerk .Privatwagen; leer\"; die\nparticulier vide », les caracteristiques du wagon                 besonderen Merkmale des Wagens sind in der\netant indiquees dans la. rubrique «Wagons»;                       Spalte • Wagen• einzutragen;","268                                     Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1956, Teil II\n,.\nb) s'il s'agit d'un wagon charge: dans la colonne « Desi-         b) bei beladenen Priyatwagen in der Spalte .Bezeidl-\ngnation de la marchandise », apres la nature de la                nung des Gutes•, nach den Angaben über die Art\nmarchandise, les mots « chargee sur wagon de parti-               des Gutes, die Worte .·auf Privatwagen verladen\";\nculier », les caracteristiques du wagon etant inscrites         . die besonderen Merkmale des Wagens sind in der\ndans la rubrique « Wa_gons ».                                     Spalte • Wagen• einzutragen.\n§ 2. - Si rexpediteur d'un wagon vide desire obtenir              § 2. - Wenn der Absender eines leeren Privatwagens.\nune garantie supplementaire du delai de livraison con-           wünscht, daß gemäß Artikel 12 die fristgemäße Abliefe-\nformement aux dispositions de l'article 12, il doit inscrire     rung besonders · gewährleistet wird, so hat er in der\ndans la case « Declaration pour l'accomplissement ... »,         Spalte .Erklärung über die Erfüllung ... • folgenden Ver-\nla ·mention «Garantie supplementaire du delai de livrai-         merk einzutragen: .Besondere Gewährleistung der frist-\nson ».                                                           gemäßen Ablieferung•.               ,\nArticle 1                                                      Artikel 7\nRemboursements et debours                                     Nachnahmen und Barvorschüsse\n§ 1. - Les envois de wagons vides ne peuvent etre               .§ 1. - Sendungen von leeren Privatwagen dürfen\ngreves ni de remboursements ni de debours.                       weder mit Nachnahmen noch mit Barvorschüssen belastet\nwerden.\n.§  2. - Les transports de wagons charges ne peuvent               §  2. - Bei Beförderung von beladenen Privatwagen\n. etre greves d'un remboursement qile jusqu'a concurrence          darf die Nachnahme den Wert des verladenen Gutes\nde la valeur de la marchandise chargee.                          nicht übersteigen..\nArticle 8                                                      Artikel 8\n' Declaration d'interet l · la livraison                         Angabe. des Interesses an der Lieferung\n§ 1. - La declaration d'interet a la livraison pour les      · · § t\". - Bei Sendungen von leeren Privatwagen ist\nenvois de wagons vides n'est pas admise.                          eine Angabe .des Interesses an der Lieferung nidlt zu-\nlässig.\n§ 2. - La declaration d'interet a la livraison pour le           §  2. - Bei Beförderung von beladenen Privatwagen\nt:i:ansport d'un wagon charge ne produit d'effet qu'en ce         ist die Angabe des Interesses an der Lieferung nur für\nqui concerne la marchandise chargee.                              das verladene Gut wirksam.\nArticle 9                                                             ..\nArtikel 9\nSuspension du delai de livraiso_n                                     Ruhen der Lieferfrist\n§ 1. - Le delai de livraison est suspendu non seule-             § 1. - Außer in den in Artikel 11 § 7 CIM vorge-\nment dans les cas prevus a l'article 11, § 7, de la CIM, mais     sehenen Fällen rukt die Lieferfrist auch dann, wenn die\negalement pendant toute l'interruption du transport en-           Beförderung durch eine Beschädigung des. Privatwagens\ntrainee par une avarie du wagon, a moins que le chemin            unterbrochen wird, sofern die Eisenbahn nicht· gemäß\nde fer ne soit responsable de cette avarie aux termes de          den Bestimmungen des .Artikels 13 für diese Beschädi-\nrarticle 13.                                                      gung haftbar ist.\n§ 2. - Lorsque la marchandise chargee sur le wagon               § 2. - Wenn das auf dem beschädigten Privatwagen\navarie est transbordee dans un autre wagon, le delai              _verladene Gut in einen anderen Wagen umgeladen wird,\nreprend cours. pour la marchandise a partir du moment Oll,        so beginnt die Lieferfrist für das Gut von dem Zeitpunkt\nau point de transbordement, elle peut etre remise en route.       an wieder zu laufen, in dem es nadl der Umladung\nweiterbefördert werden kann.\nArticle 10                                                     Artfkel 10\nConstatation d'une avarie du wagon ou de perte de pieces               Feststellung einer Beschädigung des Privatwagens\noder des Verlustes von Wagenbestandteilen\n§ 1. - Lorsqu'une avarie du wagon ou une perte de                § 1. _;_ Wird eine Beschädigung des Privatwagens oder\npieces est decouverte ou presumee par le chemin de fer. der Verlust vori Wagenbestandteilen von der Eisenbahn\nou alleguee par l'ayant droit, le chemin de fer est tenu de · entdeckt oder vermutet oder vom Berechtigten behauptet;·\ndresser, conformement aux dispositions de l'article 44 de         so hat. die Eisenbahn die Art der Beschädigung oder des\nla CIM, un proces-verbal constatant la nature de l'avarie         Verlustes und, soweit dies möglich ist, die Ursache des\nou de la perte et, autant que possible, sa cause et le mo-        Sdladens und den Zeitpunkt seines Entstehens in einer\nment oll elle s·est produite.                                  , Niederschrift (-Tatbestandsaufnahme) gemäß Artikel 44\nCIM festzuhalten.\nCe proces-verbal doit etre adresse sa:ns delai au chemin         Die Tatbestandsaufnahine ist sofort der einstellenden\nde fer immatriculateur, lequel doit aviser le titulaire.          Eisenbahn zuzustellen, die den Einsteller zu benachrich-\ntigen hat.                                      ·\n§ 2. - Si le wagon est charge, un proces-verbal distinct         § 2. - Ist der Privatwagen beladen, so ist gegebenen-\ndoit etre, le cas echeant, dresse pour Ia marchandise, falls für das Gut· eine besondere Tatbestandsaufnahme\nconformement aux dispositions de l'article 44 de la CIM.          gemäß Artik~l 4·4 CIM zu erstellen.\nArticle 11                                                      Artikel 11-\nAvarie d'un wagon empechant la continuation                         ,     Beschädigung eines Privatwagens,           .\ndu transport                           welche. die Fortsetzung der Beförderung unmöglich macht\n§ 1. -   En cas d'avarie empechant la continuation du           · § 1. -   Wird ein leerer Privatwagen derart besdlädigt,\ntransport d'un wagon expedie vide ou mettant ce wagon            daß eine Fortsetzung der Beförderung nicht mehr möglich\nhors d'etat de prendre dlarge, la gare oll l'avarie est          ist oder daß er sich zur Beförderung einer Ladung nicht\nconstatee provoque sans delai et directement, par tele-          mehr eignet, so hat der Bahnhof, welcher die Beschädi-","• Nr. 3 -   Tag der Ausgabe: Bonn, den 18. Februar 1956                                     269\ngramme, les instructions de l'expediteur. Si celui-ci n·est      · gung feststellt, den _Absender sofort und unmittelbar\npas en meme temps le titulaire, copie de ce telegramme             durch Telegramm um Anweisungen zu ersuchen. Ist der\nest envoyee au ti.tulaire a titre d'information.                   Absender nicht zugleich Einsteller des Wagens, so wird\ndiesem eine Abschrift des Telegrammes ,zur Kenntnis-\nnahme zugestellt. .                                       ·\nA defaut d'instructions de l'expediteur dans un delai              Erteilt der Absender binneri acht Tagen nach Absen-\nde huit jours apres la date de l'envoi du telegramme,              dung des Telegrammes keine Anweisung, so ist die\nle chemin de fer est autorise, apres avoir, le cas echeant,        Eisenbahn berechtigt, den Privatwagen mit einem auf\nmis le wagon en etat de circuler a vide, a le renvoyer             den Namen und die Adresse des Einstellers lautenden\nd'office a sa gare d'attache avec une lettre de voiture            Frachtbrief an den Heimatbahnhof zurückzusenden, nach-\neta61ie au nom et a l'adresse du titulaire. Les motifs du          dem sie ihn gegebenenfalls lauffähig gemadlt hat. Die\nrenvoi devront etre inscrits sur la lettre de ·voiture dans        Gründe für die Zurücksendung des Wagens sind im\nla colonne « D_esignation de la marchandise ».                     Fradltbrief in der Spalte .Bezeichnung des Gutes• zu\nvermerken.\nLes frais de transport et autres frais survenus jusqu·a            Die Beförderungskosten und die sonstigen bis zum ·\nla gare ou le wagon a ete arrete, les frais d' envoi de            Aussetzungsbahnhof aufgelaufenen Kosten, die Kosten\nl'avis a l'expediteur et, eventuellement, au titulaire ainsi       für die Benadlridltigung des Absenders und gegebenen-\nque ceux resultant soit de l'execution des instructions            falls des Einstellers· sowie die. Kosten, die sich aus der\nde-I'expediteur, soit de l'envoi d'office du wagon a sa            Ausführung der Anweisungen des Absenders oder daraus\ngare d'attache, grevent l'erivoi._                                 ergeben, daß die Eisenbahn den Privatwagen von sich\naus an den Heimatbahnhof zurücksendet, haften auf der\nSendung.\n§ 2. -   En cas d'avarie empechant la continuation du              § 2. -   Wird ein beladener Privatwagefi derart· be-\ntransport d'un wagon expedie charge et si le decharge-             schädigt, daß eine Fortsetzung der Beförderung nicht\nment est necessaire, les dispositions du § 1 s'appliquent          mehr möglidl ist und er entladen werden muß, so finden\nau wagon decharge.                                                 die Bestimmungen des § 1- auf den entladenen Wagen\nAnwendung.\n§ 3. -   Le chemin de fer peut, sans avoir a demander              § 3. .:_ Die Eisenbahn kann Ausbesserungen bis zum\nd'instructions, effectuer des reparations jusqu'a concur-          Betrage von 300 Goldfranken vornehmen, die für die\nrence de 300 francs or pour permettre la continuation du           Fortsetzung der Beförderung des leeren oder beladenen\ntransport d'un wagon vide ou charge, saus qu'il soit               Privatwagens erforderlich sind, ohne daß sie eine An-\nprejuge pour autant de la responsabilite.                          weisung einzuholen braucht und ohne daß dadurdl die\nFrage der Haftung berührt wird.                   •\n§ 4. -   i.e locataire dont le nom est inscrit sur le              §  4. - Der Mieter, dessen Name mit Zustimmung der\nwagon avec l'assentiment du chemin de fer immatricula-             einstellenden Eisenbahn auf dem Privatwagen. ange-\nteur est, en ce qui concerne l'exercice des dispositions           sdlrieben ist, tritt in bezug auf die Ausführung der Be-\nprevues au present article, subroge de plein droit au              stimmungen dieses Artikels ·von Redlts wegen an die\ntitulaire.                                                         Stelle des Einstellers.\nArticle 12                                                       Artikel 12\nMontant de l'indemnite pour depassement                                    Höhe der Entschädigung\n.\n§ 1. -\ndu delai de livraison\nSi le chemin de fer est responsable d'un depas-           §\nbei Ubersdlreifung der Lieferfrist\n1. - Wenn die Eisenbahn für .die Ubersdlreitung\nsement du delai de livraison d'un wagon vide ou charge,             der Lieferfrist eines leeren oder beladenen Privatwagens\nil est tenu de payer a l'ayant droit une indemnite for-             haftet, so hat sie, von der allfälligen Entschädigung für\nfaitaire de 2 'francs. par journee indivisible de retard,           Lieferfristübersdlreiturrg für das· auf dem Wagen ver-\nindependamment de l'indemnite eventuellement due pour              ladene Gut abgesehen, dem Beredltigten eine feste Ent-\nle depassement du delai de livraison de la marchandise              schädigung von Fr. 2.- für jeden· audl nur angefangenen\nchargee.                                                           Tag Verspätung zu bezahlen.\n§ 2. - L'expediteur d'un wagon vide peut demander                § 2. - Der Absender eines leeren Privatwagens kann\nune garantie supplementaire du delai de livraison. II est          eine besondere Gewährleistung der fristgemäßen Ab-\nalors percu une taxe de 1 franc par fraction indivisible           lieferung verlangen. ,Es wird dafür eine ·Gebühr von\nde 100 kilometres avec un minimum de 10 francs. Dans               1 Franken für je auch nur angefangene 100 km,· jedoch\nce cas l'ind_emliite forfaitaire est portee a 4 francs par         mindestens 10 Franken erhoben. Die feste Entsdlädigung\njour, le montant total de l'indemnite versee ne pouvant            wird dann auf 4 Franken je Tag erhöht; ihr Gesamt-\ntoutefois pas etre inferieur a la taxe percue pour la              betrag darf jedodl nicht nie!iriger sein als die für be-\ngarantie supplementaire.                     ·                     sondere Gewährleistung der fristgemäßen Ablieferung\nbezahlte Gebühr.\n§ 3. -  Si le depassement du· delai de livraison a poui-            § 3. - Wenn die LiefE:!rfristübersdlreitung auf Vorsatz\ncause un dol ou une faute lourde impl.itable au chemin             oder grobe Fahrlässigkeit der Eisenbahn zurückzuführen\nde fer, le montant de l'indemnite forfaitaire est porte            ist, wird die feste Entschädigung auf 4 Franken je Tag\na 4 francs par jour.                                               erhöht.                                                     '\nArticle 13                                                         Artikel 13\nResponsabilite du cbemin de fer en cas de perle                 Haftung der Eisenbahn für Verlust oder Besdiädigung\nou d'avarie du wagon ou de ses pieces                             des Privatwagens oder seiner Bestandteile\n§ 1. -   En cas de perte ou d'avarie du wagon ou de                § 1. - Die Eisenbahn haftet für Verlust oder Be-\nses pieces survenue a partir de l'acceptation aü transport         schädigung des Privatwagens oder seiner Bestandteile in\njusqu·a la livraison, le chemin de fer est responi;able s'il       der Zeit von der Annahme zur .Beförderung bis zur Ab-\nne prouve pas que le dommage ne resulte pas de sa                  lieferung, sofern sie nidit beweist, daß der Schaden nidlt\nf_aute.                                 · ·                        durch ihr Verschulden herbeigefüh_rt worden ist. ·\n§ 2. - En cas de perte du wagon, I'indemnite est li-               § 2. - Bei Verlust des Privatwagens ist die Entsdiädi- .\nmitee a la valeur du wagon; les elements de cette valeur           gung auf den Wert des Wagens begrenzt, der nadi den\nsont determines dans le contrat d'immatriculation.           ·     im Einstellungsvertrag enthaltenen Grundlagen berechnet\nwird.","270                                   Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1956, Teil II\nEn cas d'avarie, l'indemnite est calculee suivant les dis-    Bei Beschädigung wird die Entschädigung nach den     im\npositions prevues au contrat d'immatriculation.               Einstellungsve;1trag enthaltenen Be$~ungen berechnet.\n§ 3. - En cas de perte ou d'avarie d'accessoires amo-         § 3. - Für den Verlust oder die Beschädigung von\nvibles, le chemin de fer n'est responsable que si ces         losen Wagenbestandteilen haftet die Eisenbahn nur,\naccessoires sont inscrits sur les deux cötes du wagon.       wenn die Bestandteile auf-beiden Wagenlängsseiten an-\n. Le chemin de fer n'assume aucune responsabilite poux          geschrieben sind. Die Eisenbahn haftet nidit für den\nla perte ou l'avarie d'agres d'outillage amovibles.           Verlust oder die Beschädigung von losen Geräten.\n§ 4. - A moins que l'ayant droit ne prouve que les            § 4. - Sofern der Bereditigte nicht ·beweist. daß der\ndcimmages ont ete causes par une faute du ch.emin de          Sch.aden. auf einem Versch.ulden der Eisenbahn beruht.\nfer, celui-ci _n'est responsable                              haftet die Eisenbahn        ·\n- des dommages survenus aux- recipients en gres,             - für die: Beschädigung von- Gefäßen aus Ton, Glas,\nverre. terre cuite, etc., que si ces dommages sont           Terrakotta usw. nur dann, wenn diese Schäden mit\nen correlation avec une autre avarie du wagon                einer anderen Beschäd.igung des Privatwagens zu-\ndont le ch.emin de fer doit repondre d'apres les             sammenhängen, für die si_e nach den vorangehenden\ndispositions qui precedent;                                  Bestimmungen_ ha~et;\n- des dom.mages survenus aux recipients comportant           - für die Beschädigung von Gefäßen, die im Inneren\ndes revetements interieurs (email, ebonite,, etc.)           eine Verkleidung (Email, Ebonit usw.) haben, nur\nque si le recipient presente des traces d'avaries            dann:, wenn das Gefäß selbst Spuren einer äußeren\nexterieures dont le di.~ de fer doit repondre                Beschädigung aufweist. für die sie nach. den voran-\nd'apres les dispositions qui precedenL                       gehenden Bestimmungen haftet.\n§ 5. -   Le titulaire est de plein droit subroge a rex-       § 5. - Bezüglich der Entschädigung tritt der Einsteller\npediteur ou au destinataire en ce qui conceme le droit        des Privatwagens von Rechts wegen in die Rechte des\nä indemnite. Les reclamations administratives ne              Absenders oder des Empfängers ein. Reklamationen kön-\n.peuvent etre adressees qu'au ch.emin de fer immatri-          nen nur bei . der einstellenden Eisenbahn eingereicht ·\nculateur et !es actions ne peuvent etre exercees que          werden, und die Ansprüdie können nur gegen diese\ncontre ce chemin de fer, subroge luismeme de plein            Eisenbahn geltend gemacht werden, die von Rechts\n~roit au ch.emin der fer responsable.                         wegen an Stelle der haftbaren Eisenbahn tritt.\nArticle 14                                                  Artikel 14\n·     Presompti?n de perle de wagon. Ca~ ou il est retroave             Vermutung fiir den Verlust des Privatwagens.\nWiederauffinden des Wage~\n§ 1.. -  Le wagon est considere q>1nme perdu lorsqu'il        § 1. - Der Privatwagen wird als verloren· betradi.tet,\nne peut etre mis ä la disposition du destinataire dans        wenn er nicht binnen 6 Monaten nach Ablauf der Liefer-\n!es six mois qui suivent l'expiration du delai de livrai-     frist dem Empfänger zur Yerfügung gestellt werden kann.\nson.\nCe delai est augmente de la duree d'immobilisation ·du        Diese Frist wird um die Dauer der Stillegung des\nwagon pour toute cause non ·imputal:ile au chemin de          Wagens erhöht, die durch einen der Eisenbahn nicht zur\nfer ou potir avarie.                                          Last fallenden Umstand oder durch Beschädigung ent-\nstanden ist.\n§ 2. - Si le wagon considere comme perdu est re-              § 2. - Wird der als verloren betrachtete Prlvatwagen\ntrouve apres le paiement de rindemnite, le titulaire peut nach Bezahlung der Entschädigung wieder aufgefunden,\nexiger, dans un delai de six mois apres l'avis qu'il en       so kann der Einsteller binnen 6 Monaten nach Empfang\naura rec;u par le ch.emin de fer immatriculateur, que le · der Nadlricht durch die einstellende Eisenbahn verlan-\nwagon lui soit remis, sans frais, ä la gare d' attache gen, daß der Wagen ihm gegen Rüdczahlung der Ent-\ncontre restitution de I'indemnite.                            schädigung kostenlos im Heimatbahnhof zur Verfügung\ngestellt wird.                                 ·\nArticle 15                                                  Artikel 15\nSaisies                                                 Besdilagnahme\n1.es wagons de particuliers ainsi. que les objets de.         Privatwagen mit Einschluß aller dazugehörenden und\ntoute · nature servant au transport, contenus dans ce         für die Be{örderung benötigten, im Eigentum des Wagen-·\nmateriel et appartenant au proprietaire du wagon, ne          eigentümers stehenden Gegenstände können in einem\npeuvent faire robjet d'une saisie sur un territoire autre     anderen Staat als demjenigen, in welchem der Wagen-\nque celui de !'Etat du domicile du proprietaire, qu'en        eigentümer seinen Wohnsitz hat. nur auf Grund einer·\nvertu d'un jugement rendu par J.:autorite jud.iciaire de ce   Entscheid~g de'r Gerichte dieses· Staates mit Arrest be-\ndemier Etat.                                                  legt oder gepfändet werden.","• Nr. 3 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 18. Februar 1956                                     2'11\nAnnexe VIII                                                     Anlage VIII\n(Article 59, § 2)                                               (Artikel 59 § 2)\nReglement international                                         Internationale Orclnung\nconcernant le transport des containers                    für die Beförderung von Behältern (Containern)\n(RICo)                                                           (RICo)\nCHAPITRE PREMIER                                                      KAPITEL I\nGeneralites                                                     Allgemeines\nArticle premier                                                      Artikel 1\nObjet et portee dn reglement                           Gegenstand und GeltungsbereidJ. der Ordnung '\n§ 1. - Le present reglement s·applique aux transports            § 1. - Diese Ordnung gilt für die Beförderung von Be-\ndes containers, appaitenant au chemiD de fer ou apparte-          hältern (Containern) - und zwar von bahneigenen Be-\n·nant a des particuliers (personne physique ou autre sujet         hältern und von Behältern eines Privaten (physisd!.e\nde droit) et agrees par le chemin de fer, remis au \"trans-        Person oder anderes Rechtssubjekt), die von der Eisen-\nport aux conditions .de 1a cConvention internationale             bahn zugelassen ~ind (Privatbehälter} -, die zu den\nconcernant le .transport des marchandises par c:hemins de         Bedingungen· des· .Internationalen Ubereink.ommens über\nfer (CIM) ».                                                      den· Eisenbahnfrachtverkehr (CIM) • zur Beförderung auf-\ngegeben werden.\n§  2. - Sont consideres. comme containers, au sens du            § 2. - Behälter im Sinne dieser Ordnung sind techni-\npresent reglement, les engins (caisses, cadres, citemes,          sdJ.e Hilfsmittel (Kisten, Zisternen usw.), die gebaut sind,\n· etc.) construits afin de.faciliter les transports de marchan-     um die Beförderung von Gütern im Haus-Haus-Verkehr\ndises de domici!e a domicile soit par dJ.emin de fer seul.        entweder aussdilie.6lich durch die Eisenbahn oder in Ver-\nsoit par transport mixte chemin d_e fer/autres moyens de          ~indung mit anderen Beförderungsmitteln zu erleichtern.\nlocomotion.\nArticle 2                                                       Artikel 2\nDispositiom generales                                         Allgemeine Bestimmungen\n· § 1. - Sauf · dispositions contraires dans les taxifs, le        i 1.-Sofem in den Tarifen nichts anderes bestimmt\ncontenu d'un container ne peut faire l'objet que d'.un            ist. daif der Inhalt eines Behälters nur den Gegenstand\nseul contrat de transport.                                        eines einzigen Frachtvertrages bilden. ·\n§ 2. - A defaut de dispositions speciales dans Ie pre-           § 2. - Soweit in dieser Ordnung keine besonderen\nsent reglement, Ies autres prescriptions d~ la CIM sont           Vorschriften getroffen sind, finden auf die Beförderung\napplicables aux transports des containers vides on                von leeren oder beladenen Behältern die· übrigen Be-\ncharges.                                                          stim~ungen der CIM Anwendung.\nArticle 3                                                        Artikel 3\nTransport i domici\"le                                           Haus-Haus-Beförderung\nPour les envois enleves ou Iivres ä domicile par le              Für Sendungen, die von der Eisenbahn im Haus abge-\nchemin de fer, le contrat de transport est conclu au domi-        holt oder ins Haus abgeliefert werden, ist der Fradlt-\ncile de rexpediteur et termine au domicile du destina-            vertrag im Hause des Absenders abgeschlossen und im\ntaire.           ·                                                Hause des Empfängers.beendet.\nCHAPlTRE II                                                      KAPITEL II\nContainers appartenant au dJ.emin de fer .                                   Bahneigene Behälter\nArticle 4                                                        Artikel 4\nFournitnre. Remuneration                                            ·zuteilung. Gebühr ·\nLes ·containers sont mis ä la disposition des expediteurs        Die Behälter werden von der Eisenbahn den Absendern\ndans la limite des possibilites du chemin de fer. Pour           im Rahmen des MöglidJ.en zur Verwendung zugeteilt. Für\nl'utilisation des containers, il peut etre perc;u une re-         die Benützung der Behälter kann eine Gebühr erhoben\nmuneration dont le montant est fixe par les tarifs ou- les        werden, deren Höhe.. in den Tarifen oder VorsdJ.riften\nreglements.                                                       festgelegt wird.\nArticle 5                                                       Artikel 5\nIndications sur Ia lettre de voitnre                                   Angaben im Frachtbrief\nOutre les mentions prevues par Ia'CIM, rexpediteur           Der Absender hat im Frachtbrief außer den in der CIM\ndoit inscrire sur la lettre de voiture les indications sui-       vorgeschriebenen Eintragungen folgende Angaben zu .\nvantes:                                                           machen:\na) dans la colonne « Adresse ou marques et numeros ••           a) in der Spalte .Adresse oder ZeidJ.en und Num•\nle nom de dJ.emin de fer proprietaire du container,             mern• den Namen der Eigentumsverwaltung des\nle numero, la tare en kilogrammes et la contenance              Behälters, die Nummer des Behälters, dessen Eigen•\nen m3 ou en litres;                                    ·        gewicht in Kilogramm sowie die Größe des Fas-\nsungsraumes in m\" oder Litern;                    ·\nb) dans la colonne «Designation de la marchandise»,              b) in der Spalte .Bezeichnung des Gutes• nach den\napres les indications relatives ä. la mardJ.andise, 1a          Angaben über das Gut den Vermerk .in Container\n. mention «chargee en container».                         .          verladen•.\nLa tare des containers ne doit pas comprendre le poids           Das Gewicht der inneren losen SondervorridJ.tungen,\ndes dispositifs speciaux interieurs ·et amovibles ayant die zur Verpackung oder Befestigung der Güter dienen,\nsoit un caractere d'emballage, soit un caractere d'amar- gehört nicht zum Eigengewicht des Behälters.\n• rage.","272                                     Bundesgesetzblatt, Jal}rgang 1956, Teil II\nArticle 6                                                    Ar.tikel 6\nMise a di_sposition, restitution, manutention                     Ubergabe. Rückgabe. Handhabung\nLes tarifs ou._ les reglements fixent les conditions dans      Die Tarife und Vorschriften enthalten die Bedingungen,\nlesquelles les containers sont mis ä. disposition, le delai    unter denen die Behälter zur Verfügung gestellt werden,\ndans lequel ils doivent etre restitues, les taxes qui sont     die Frist, innerhalb welcher sie zurückgegeben werden\nperc;:ues lorsque ce delai n'est pas respecte_ ainsi que les   müssen, die Gebühren, die erhoben werden, wenn diese\nconditions dans lesquelles les operations de chargement        Frist nicht eingehalten wird, sowie die Bedingungen für\ne_t de dechargement doivent etre effectuee·s.                   die Verladung und die Ausladung.\nLe chargement comprend non seulement la mise en                 Die Verladung umfaßt nicht allein das Aufladen auf\nwagon, mais encore les operations ac_cessoires notamment        den Wagen, sondern auch die sonstigen Verrichtungen,\nl'amarrage des containers.                                      besonders das Festmachen der Behälter.\nArticle 1·                                                   Artikel. 1\nNettoyage                                                    Reinigung\nLe destinataire est tenu de nettoyer les containers apres       Der Empfänger ist verpflichtet,, nach dem Ausladen\ndechargement. Lorsque les .containers sont restitues au         die Behälter zu reinigen. Werden die Behälter der\nchemin de fer sans etre nettoyes, celui-ci est en droit         Eisenoahn un:gereinigt zurückgegeben, so kann diese die\nd'exiger le paiement d'une taxe, dont le montant est fixe       Bezahlung einer Gebühr verlangen; deren Höhe durch\npar les tarifs ou les reglements.                               die Tarife oder Vorschriften -festgelegt wird.\nArticle 8                                                   ·Artikel 8\nReutilisation                                             Wiederverwendung\nLes containers livres charges ne peuvent ~tre reutilises       ·Die beladen abgelieferten Behälter dürfen .von den\npar les destinataires pour de· nouveaux .transports qu'avec     Empfängern nur nach Zustimmung der Empfangsbahn\nle consentement du chemin de fer destinataire.                  für neue Beförderung benützt werden.\nArticle 9                                                    Artikel 9\nPertes et avaries                                       Verlust und Beschädigung\n§ 1. - Celui qui accepte du chemin de fer un container         § 1.- Wer von der Eisenbahn· einen leeren oder be-\nvide ou charge est tenu de verifier l'etat de ce container      ladenen Behälter übernimmt, ist verpflichtet, den Zu-\nau moment ou-il esf mis ä. sa disposition: il est respon-       stand dieses Behälters in dem Zeitpunkt festzustellen.\nsable de tous les dommages qui seraient constates lors          in welchem ihm dieser übergeben wurde. Der Benutzer\nde la. restitufion du container au chemin de fer et qui         haftet für alle Schäden, die ·bei der Rückgabe des. Be-\nn'auraient pas ete signales Iors de la mise ä. disposition,     hälters an die Eisenbahn festgestellt und die von· ihm\nä. moins qu·il ne prouve que les dommages existaient             bei der Ubergabe nicht gemeldet worden sind, es sei\niorsqu·e le container a ete mis ä. disposition ou qu'ils         denn, daß er nachweist, der Schaden habe schon bei der\nresultent de circonstances qu'il ne pouvait pas eviter et       Ubergabe bestanden oder sei durch Umstände herbei-\naux consequences desquelles il ne pouvait pas obvier.           geführt worden, die der Benutzer nid)t vermelden und\nderen Folgen er nicht abwe~den konnte.\n§  2. - L' expediteur est responsable de la perte ou de        § 2. - Der Absender haftet für den Verlust oder die\nl'avarie d'un container survenue pendant l'execution du         Beschädigung eines Behälters, die während der Ausfüh-\ncontrat de transport, lorsque celle-ci provient de son fait     rung des Frachtvertrages entstanden sind, wenn der\nou de celui de ses preposes.                                    Verlust oder die Beschädigung auf sein Verschulden oder\ndas seiner Leute zurückzuführen sind.\n.    § 3. - Lorsque le container n' est pas restitue dans les       § 3. - Wird der Behälter ·nicht binnen. 30 Tagen nach\ntrente jours qui suivent le jour de la mise ä. disposition,     dem Tag, an dem er zur Verfügung gestellt wurde, der\nle chemin de fer peut le considerer comme perdu et               Eisenbahn zurückgegeben, so kann ihn diese als ver-\nexiger le paiement de sa valeur.                                 loren „betrachten und den Ersatz seines Wertes bean-\nspruchen.\nCHAPITRE III_                                                 KAPITEL III\nContainers appartenant        a des  particuliers                              Privatbehälter\nArticle 10                                                  Artikel 10\nAgrement                                              Zulassung zum V~rkehr\nPour etre admis au service international, les containers        Privatbehälter, die im internationalen Verkehr ver-\nappartenant a des particuliers doivent ~tre agrees par          wendet werden •sollen, sind von einer der CIM unter-\nun chemin de fer soumis ä. la CIM, munis par ce chemin          stehenden Eisenbahn zum Verkehr zuzulassen und von\nde fer de la marque distinctiv~       0    et satisfaire, en ce ihr mit dem besonderen Zeichen     0    zu versehen. Ihre\nqui concerne leur construction et leurs inscriptions; aux       Bauart und die Anschriften müssen den zu diesem Zwecxe\nconditions prevues ä. cet effet.                                aufgestellten Vorschriften entsprechen.\nArticle 11                                                   Artikel 11\nAmenagements speciaux                                          Sondereinrichtungen\nSi les containers de particuliers sont munis d'ap-          Sind die Privatbehälter mit Sondereinrichtungen (Kühl-\npareils speciaux (appareils refrigerants, bassins a eau,         vorrichtungen, Wasserbehältern, maschinellen Einrichtun-\nmecanismes, etc.), il incombe ä. l'expediteur d·en assurer       gen usw.) versehen, so hat der Absender die Bedienung\n·ou d'en f,aire assurer le service. Cette obligation passe        dieser Einrichtungen zu besorgen. oder besorgen zu\nau destinataire des qu'il a fait valoir ses dr:oits conforme-   lassen. Diese Verpflichtung geht auf den Empfänger über,\nment ä. l'article 16 ou a l'article 22 de Ia CIM.               sobald er seine Rechte gemäß Artikel 16 oder 22 CIM\ngeltend gemachthat.",";. Nr. 3 -   Tag der Ausgabe: Bonn, den 18. Februar 1956                            273\nArticle 12                                                    Artikel 12\nIndications sur la lettre de voiture                                Angaben im Frachtbrief\n§ 1. - Pour les containers charges, l'expedi~eur do!t          § 1. - Für beladene Privatbehälter hat der Absender\ninscrire sur la lettre de voiture, outre les mentions pre-    im Frachtbrief außer den in der CIM v.orgeschriebenen\nvues par la CIM, les indications suivantes:                   Eintragungen folgende Angaben zu machen:\na) dans la colonne « Adresse ou marques et numeros \"•          a) in der Spalte .Adresse oder Zeichen und Num-\nle nom du chemin de fer qui a agree le container,             mern•, den Namen der Eisenbahn, die den Be-\nIe numero de celui-ci, le s1gne       l!J, la · tare en       hälter zum Verkehr zugelassen hat, die· Nummer\ndes Behälters, das Zeichen   l!J,  das Eigengewicht\nIdiogrammes et la contenance en m 3 ou en litres;\nin Kilogramm und den Fassungsraum in m3 oder\nLitern; -\nb) dans la colonne « Designation de la marchandise »,          b) in der Spalte .Bezeidlnung des Gutes•, nach den\napres les indications relatives a- la marchandise, la         Angaben über das Gut den Vermerk .in Container\nmention « chargee en container ».                             verladen•.         ·\n§ 2. - Pour les containers vides, l'expediteur doit ins-       § 2. - Für leere Privatbehälter .hat der Absender im\ncrire sur Ia lettre de voiture, outre les mentions prevues    Frachtbrief außer den in der CIM vorgeschriebenen Ein-\npar la CIM; les indications suivantes:              '         tragungen folgende Angaben zu machen:                 ·\na) dans la colonne « Adresse _ou marques et numeros »,         a) in der _Spalte .Adresse oder Zeichen und Num-\nle nom du chemin de fer qui a agree le container,             mern•, den Namen der Eisenbahtl, die den Be-\nle numero de celui-ci, le signe     l!J ,                     hälter zum Verkehr zugelassen hat, die Nummer\ndes Behälters . und das Zeichen  l!J;\nb) dans la colonne « Designation de Ia marchandise »,          b) in der Spalte .Bezeidlnung des Gutes• das Eigen-\nla tare en k.ilogrammes, la mention « Container               gewicht in Kilogramm und den Vermerk .leer•.\nvide».\nArticle 13                                                    Artikel 13\nRetour l vide ou reutilisation                            Ril<ksendung oder Wiederverwendung_\nApres livraison du container et sauf accox:ds speciaux.        Nach der Ablieferung eines Privatbehälters •an den\nle dlemin de fer n'est pas oblige d'intervenir pour la        Empfänger ist die Eisenbahn nicht verpflichtet, die Rüclt-\nremise au transport du container vide en retour ou du         sendung des leeren Behälters oder die Wiederverwen-\ncontainer reutilise a charge.                                 dung zu veranlassen. Sonderabmachungen bleiben vor-\nbehalten.\nArticle 14                                                    Artikel 14\nRemboursements ·                                                Nach.nahmen\nLes envois de containers vides ne peuvent etre ·greves         Sendungen von leeren Privatbehältern dürfen nicht\nde remboursements.                                            mi.t Nach.nahmen belastet werden.\nArticle 15                                                    Artike·l 15\nResponsabilite en cas de .depassement du delai                    Haftung für Ubersdlreitung der Lieferfrist\nde livraison\nPour la responsabilite en cas de depassemen_t du delai         Die Eisenbahnen können, unabhängig von den: Be-\nde livraison, les chemins de fer peuvent, independamment      stimmungen der CIM, durch. Sonderabkommen mit dem\ndes dispositions de la CIM, par accord special conclu         Eigentümer eines Privatbehälters vorsehen, daß ihm bei\navec le proprietaire du container, prevoir le paiement        Ubersdlreitung der Lieferfrist eine besondere Entschädi-\nau proprietaire d'une indemnite pa:rticuliere.                gung gewährt_ wird.","274                                     Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1956, Teil II\nAnnexe IX                                                  Anlage IX\n(Article 59, § 3)                                          (Artikel 59 § 3)\nReglement international                                       Internationale Ordnung\n· concernant le lransport des colis express (RIEx)                  für die Beförderung von Expreßgut (RIEx}\n§ 1. -  Ne sont considerees comme colis express que           § 1.-Als Expreßgut sind nur Güter anzusehen, die\n,·    des marchandises transportees d'une maniere particu-           nach den Bestimmungen eines inte~ationalen Tarifes\nlierement rapide aux conditions d'un tarif international.      besonders schnell befördert werden.\nNe peuvent etre admises comme colis express que les           Als Expreßgut können nur· Güter zugelassen werden,\nmarchandises qui peuvent normalemerit etre dlargees            die ·ohne weiteres im Gepäckwagen von Zügen verladen\ndans le fourgon des trains de voyageurs. Toutefois les         werden können, die der Beförderung von Personen\ntarifs peuvent prevoir des derogations a cette regle.          dienen. Die Tarüe können jedodl Abweichungen von\ndieser Vor-schrift vorsehen.                       '\n§ 2. - Sont exclues du transport les marchandises , · § 2. - Von der Beförderung sind die in Artikel 3\ndesignees a l\"article 3 de la presente Convention. Les dieses Obereinkommens bezeidlneten Güter ausgesdtlos-\nmatieres et objets enumeres dans l'Annexe I a la Con- sen. Die in der Anlage I des Obereinkommens oder\n- venti9n ou ceux qui sont vises par les accords parti-           in den nach Artikel 4 § 2 ; des Ubereinkommens abge-\nculiers conclus en · vertu des dispositions de ·rarticle · 4, schlossenen Sondervereinbarungen genannten Stoffe und\n§ 2, de la Convention, ne sont admis- au transport             Gegenstände sind zur Beförderung als Expreßgut nur\ncomme colis express que pour autant que ce mode de zugelassen, soweit dies in der Anlage I oder in den\ntransport est· expressement prevu par_ Iadite Annexe ou Sondervereinbarungen ausdrücklich vorgesehen ist. Die\npar lesdits accords. Les tarifs determinent si d'autres Tarüe bestimmen. ob auch andere Güter von der Beför-\nmardlandises peuvent egalement etre exclues du trans- lllll:g als Expreßgut ausgeschlossen oder         nur bedingungs•\nport ou etre admises sous certaines conditions.                weise zur Beförderung zugelassen werden.\n§ 3. - Les colis express peuvent etre remis au trans-         § 3. - Expreßgut kann mit einer anderen Frachturkunde\nport avec un document autre que la lettre de voiture als dem in Artikel 6 § t dieses Ubereinkommens vorge-\nprevue a l'article 6, § 1, de la presente Convention. Le seh.enen Frachtbrief zur Beförderung aufgegeben werden.\nformulaice a utiliser et · les mentions qui doivent ou Das zu verwendende Muster sowie die zulässigen oder\npeuvent y etre portees sont determines par le tarü. En notwendigen. Angaben· werden durch die Tarife festge-\ntout cas ce document doit contenir les indications setzt. Diese Frachturkunde muß aber auf jeden Fall\nsuivantes:                                 .               ..  folgende   Angaben   enthalten: _         .\na) Ia designation des gares expeditrice et destinataire, ·    a) die Bezeichnung des Versand- und des Bestimmungs-\nbahnhofs;\nb) le nom. et l\"adresse de l'expediteur et du destina-        b) Namen und Adresse des Absenders und. des Emp-\ntaire;                 ·                                      fängers;\nc) le noinbre des colis, Ia description de l'emballage       _c) die Bezeichnung der Sendung nach Stückzahl, Ver-\net 1a designation de la nature des marchandises;              packung und Art des Gutes;\nd) la de~ignation des docum~nts jointspourl'accomplis-        d) die Bezeichnung der zur Erfüllung der zoll- und\nsement des formalites exigees _par les douanes et             sonstigen verwaltungsbehördlichen Vorsdl.riften\nautres autorites administratives.                             beigegebenen Begleitpapiere.\n§ 4. - 1· expediteur est responsable de l' exactitude des      § 4. - Der Absender haftet für die Richtigkeit der An-\nmentions et declarations inscrites soit par lui-meme, soit gaben oder Erklärungen in der Frachturkunde, die er\nselon ses indicaticins par le chemin de fer, dans le docu- entweder selbst eingetragen hat oder die nach seinen .\nment de transport; il supporte toutes les consequences Angaben von der ~nbahn aufgenommen worden sind.\nresultant du fait que ces mentions ou declarations Er trägt alle Folgen, die daraus entstehen, daß· diese\nseraient irregulieres, inexactes ou incompletes.              Angaben oder Erklärungen unrichtig, ungenau oder un-\nvollständig sind.\n§. 5. - Les colis express doivent etre transportes par         § 5. -, Expreßgut muß mit schnellen Beförderungs-\ndes moyens rapides dans les delais prevus aux tarifs. mitteln innerhalb der in den Tarifen vorgesehenen\nLes delais de livraison doivent, eil tout cas, etre plus Fristen befördert · werden. Die Lieferfrist muß stets\nreduits que les delais appliques aux envois de grande kürzer sein als die für Eilgutsendungen vorgesehene\nvitesse.                   ·                  '-              Lieferfrist.\n§ 6. - Les tarifs peuvent aussi -prevoir des derogations      § 6. - Die Tarife können auch andere als die vor-\naux dispositions de Ja presente Convention autres que stehend angeführten Abweichungen von den. Bestimmun-\n·celles qui sont specifiees ci-dessus; il ne peut toutefois gen dieses Obereinkommens vorsehen, doch darf von\npas etre apporte de derogations aux dispositions des ar- den Bestimmungen der Artikel ·26, 27, 28, 29, 31, 32, 33\nticles 26, 27, 28, 19, 31, 32, 33 et 37 a 46 inclus de ladite und 37 bis 46 nicht abgewichen werden.\nConvention. ·\nEn tant que les prescriptions qui precedent et celles         Soweit die vorstehenden Vorsdl.riften oder die Be-\ndes tarifs ne .s·y opposent pas, les dispositions de la stimmungen der Tarife nicht entgegenstehen, finden auf\npresente Convention sont applicables au transport des Expreßgut die Bestimmungen qieses Ubereinkommens\ncolis express.                                                 Anwendung.","• Nr. 3-Tag der Ausgabe: Bonn, 'den 18w Februar 1956                                       275\nAnnexe X                                                          Anlage X\n(Article 60)                                                     (Artikel 60)\nReglement d'arbitrage                                             ~diiedsgerichtsordnung\nArticle premier                                                         Artikel 1\nNombre des arbitres                                              Zahl der Sdüedsrichter\nLes tribunaux arbitraux constitues pour connaitre des               Die zur Beurteilung von nicht zwischenstaatlichen\nlitiges autres que ceux entre Etats se composeront d'un,            Streitigkeiten -vorgesehenen Schiedsgerichte bestehen,\nde trois ou de cinq arbitres, suivant les stipulations du           je nach den Vereinbarungen im Schiedsvertrag, aus\ncompromis.                                                          einem, .drei oder fünf Schiedsrichtern.\nArticle 2                                                          Artikel 2\nChoix des arbitres                                             Wahl der SdJ.iedsridlter\n§ • 1. - Une liste d'arbitres est preetablie. Chaque Etat           § 1. - Es wird eine ·Liste der Sdliedsrichter im vorails\ncontractant peut designer au plus deux de ses ressortis- . aufgestellt. Jeder Vertragsstaat kann höchstens zwei.\nsants, specialistes du ·droit international cles tr~sports, Sachverständige des internationalen Beförderungsrechtes,\npour etre inscrits sur la liste d' arbitres, · etabFe et tenue die Angehörige dieses Staates sind, für die Eintragung\na jour par le Gouvernement suisse.                                  in die Liste der Schiedsrichter bezeichnen, welche von\nder schweizerischen Regierung zusammengestellt und\nauf dem laufenden gehalten wird.                       '\n§ 2. - Si le compromis prevoit un ärbitre unique,                   § 2 . .,-Sieht der Schiedsvertrag einen· Einzelschieds-\ncelui-ci est choisi d'un commun accord par les parties.             richter vor, so wird er im gegenseitigen Einverständnis\nder Parteien g·ewählt.                 __\nSi le com_promis prevoit trois ou cinq arbitres, chacune            Sieht der 'Sdliedsvertrag drei oder fünf Schiedsridlter\ndes parties choisit un ou deux arbitres, selon le cas.              vor, so wählt jede Partei einen beziehup.gsweise zwei\n. Schiedsridlter.\nLes arbitres choisis conformement ä l'alinea precedent              Die gemäß vorstehendem Absatz gewählten Sdlieds-\ndesignent d'un commun accord le troisieme ou le cinquieme ridlter bezeichnen im gegenseitigen Einverständnis den\narbitre, selon le cas, #!quel preside le tribunal arbitral. dritten beziehungsweise den _fünften Schiedsridlter, der\nden Vorsitz des Schiedsgeridltes führt. .\nSi les parties sont en desaccord sur le choix de l'ar-              Sind die Parteien über die Wahl des Einzelsdlieds-\nbitre unique ou si les arbitres choisis par les parties sont richters nicht einig oder sind die von den Parteien ge-\nen desaccord sur la designation du troisieme ou du wählten Sdliedsridlter über die Bezeichnung des dritten\ncinquieme arbitre, selon le cas, le tribunal arbitral est beziehungsweise des fünften Schiedsridlters nidlt einig,\ncomplete par un arbitre designe par le President du so wird das Sdliedsgericht auf Ersudlen des Zentralamtes\nTribunal federal suisse, a la requete de !'Office central. durdl einen vom Präsidenten des Sdlweizerisdlen Bun-\ndesgeridltes bezeichneten Sdliedsridlter ergänzt.\nLe tribunal arbitral est compose de personnes figurant              Das Schiedsgericht setzt sich aus Personen zusauµnen,\nsur la liste visee au §, 1. Toutefois, si le comptomis pre- die in der. in § 1 erwähnten Liste aufgeführt sind. Sieht\nvoit cinq arbitres, chacune des parties peut choisir un der Sdliedsvertrag jedodl- fünf Schiedsrichter vor, so\narbitre en dehors de la liste.                                      kann jede Partei einen nicht auf der Liste stehenden\nSdliedsridlter wählen.\n§ 3. -L'arbitre unique, le troisieme ou le cinquieme                § 3. - Der Einzelschiedsridlter; der dritte oder der\narbitre doit etre d'une autre nationalite que les parties. fünfte S·chiedsrichter müssen anderer Staatsange_hörigkeit\nsein als die Parteien.\nL'intervention au litige d'une tierce partie demeure                Die _Beteiligung einer Drittpartei . am Streitfall hat\nsans effet sur la composition qu tribunal arbitral.                 keinen Einfluß auf die Zusammensetzung des Schieds-\ngeridltes.\nArticle 3                                                          Artikel 3\nCompromis                                                        Sdüedsvertrag\nLes parties qui recourent ä l'arbitrage concluent un                Die Parteien, .die das Sdliedsgeiidlt anrufen, sdlließen\n· compromis, lequel specifie en particulier:                          einen Sdliedsvertrag ab, der insbesondere bestimmt:\na) l'objet du differend, determine d'une fac;:on · aussi            a) den so genau und klar wie möglidl bezeichneten\nprecise et claire que possible;                                   Streitgegenstand;\nb) la composition du tribunal et les delais utiles pour.            b) die Zusammensetzung des Geridltes und die Fristen\nla nomination du ou des arbitres;                                  für die Ernennung des oder der Schiedsrichter;\nc) le l~eu du tribunal.                                            c) den Gerichtsort.                             ·\nPour l'ouverture de la procedure arbitrale, le com-                 Zwecks Eröffnung des Schiedsg'eridltsverfahrens muß\npromis doit etre communique ä !'Office central.                    der Schiedsvertrag dem Zentralamt n;litgeteilt werden.\nArticle 4                                                          Artikel 4\nProcedure                                                          terfahren\n.                    .\nLe tribunal arbitral decide lui-meme de la procedure                Das Verfahren wird vom Sdliedsgericht unter Berück-\na suivre en tenant compte notamment des dispositions                sidltigung der nachstehenden Bestimmungen selbst be-\nci-apres:                                                           stimmt:\na) le tribunal arbitral instruit et juge les causes dont            a) Das Sdliedsgeridlt untersudlt und beurteilt' die ihm\nil est saisi sur les elements fournis par .les. parties            11nterbreitete Streitsache auf Grund des Vorbringens\n. sans etre lie, lorsqu'il est appele a dire le droit, par           der Parteien, ohne daß es bei seiner Entscheidung\nles interpretations de celles-ci;                                  an die Auslegung durdl die Parteien gebunden ist.","276                                   Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1956, Teil II\nb) il ne peut accorder plus ou autre <;hose que les          b) Es kann nicht mehr oder nichts anderes zusprechen,\nconclusions du demandeur, ni moins que ce que· le            als der Kläger verlangt hat, und auch nicht weniger,\ndefendeur a reconnu comme etant du;                          als der Beklagte als geschuldet anerkannt hat.\nc) la senten!=e arbitrale, dument motivee, est redigee       c) Der Schiedsspruch wird mit_ gehöriger Begründung\npar le tribunal arbitral et notifiee aux parties par         vom Schiedsgericht abgefaßt und den Parteien\nl'intermediaire de !'Office central; '                       durch Vermittlung des Zentralamtes zugestellt.\nd) sauf disposition contraire de droit imperatif du lieu     d) Vorbehaltlich einer gegenteiligen· Bestimmung\nou siege le tribunal arbitral, la ,i;entence arbitral~       zwingenden Rechtes an dem Ort, an welchem das\nn'est pas susceptible de recours, exception faite            Schiedsgericht tagt, können gegen den Schiedsspruch\ntoutefois de la revision ou de la nullite.                   keine Rechtsmittel ·ergriffen werden, ausgenommen\njedoch die Revision und die für den Fall der Nich-\ntigkeit :vorgesehenen Rechtsmittel.\nArticle 5                                                   Artikel 5\nGreffe                                                Gerichtssekretariat\nL\"Office central fonctionne comme greffe du tribunal        Das Zentralamt besorgt die Sekretariatsgeschäfte. des\narbitral.                                                    Schiedsgerichtes.\nArticle 6                                                   Artikel 6\nFrais                                                       Kosten\nLa sentence arbitrale fixe les frais et depens, y com-       Der Schiedsspruch setzt die Kosten und Auslagen fest,\npris les honoraires des ar_bitres, et decide ä. laquelle des einschließlich der Honorare der Schiedsrichter, und be-'\nparties le paiement en- incombe ou dans quelle proportion    stimmt, welcher Partei die Zahlung obliegt oder in wel-\nils sont partages entre elles.                               chem Verhältnis die Kosten unter den Parteien zu ver-\nteilen sind.\n1\n. 1\n\\t\nl\n'\n!","• Nr. 3-Tag der Ausgabe: Bonn, den 18. Februar 1956                                               277\n(Amtliche Ubersetzung; Artikel 67)\nConvention Internationale                                      Internationales Ubereinkommen\nconcernant le transport des voyageurs                                     über den Eisenbahn-Personen- und\net des bagages par chemins de fer (CIV)                                                -Gepäckverkehr (CIV)\nLES PLENIPOTENTIAIRES SOUSSIGNES,                             DIE UNTERZEICHNETEN BEVOLLMÄCHTIGTEN\nayant reconnu la necessite de ·reviser la Convention                  haben in der Erkenntnis der Notwendigkeit, das am\ninternationale concernant le transport des voyageui;s et 23. November 1933 in Rom unterzeichnete Internationale\ndes bagages par chemins de fer, signee a Rome le 23 ~o- Ubereinkommen über den Eisenbahn-Personen- und -Ge-\nvembre 1933, · en conformite äe rarticle 60 de lad1te               päckverkehr gemäß Artikel 60 dieses Ubereinkommens zu\nConvention, ont resolu de conclure une nouvell 7 Con- ·revidieren, beschlossen, zu diesem Zweck ein neues Uber-\nvention a cet effet et sont convenus des articles su1vants: einkommen abzusdlließen, und sind über folgende Artikel\nüber:ingekommen:\nTi tre premier                                                                 Titel I\nObjet et portee de la Convention                                    Gegenstand lDld Geltungsbereich\ndes Ubereinkommens\nArticle premier                                                             Artikel 1\nChemins de fer et transports auxquels s'applique                                  Eisenbahnen und Beförderungen,\nla Convention                                    auf die das Ubereinkommen Anwendung findet\n§ 1. _..:. La presente Convention s'applique, sous reserve          -§ 1. - Unter Vorbehalt der in den folgenden Paragra-\ndes exceptions prevues aux paragraphes suiv_ants, a tous             phen vorgesehenen Ausnahmen findet dieses Uberein-\nles transports de v_oyageurs et de bagages avec des titres           kommen Anwendung auf _alle Bef~rderungen. von Per-\nde transport internationaux pour des parcours emprun-                sonen und Gepäck, die mit' internationalen Beförderungs-\ntant les territoires d'au moins deux des Etats contrac-              ausweisen auf einem Wege befördert werden, der die\ntants et s'effectuant exclusivement par des lignes in-               Gebiete mindestens zweier Vertragsstaaten berührt und\nscrites sur la liste etablie conformement a l'article 58.            ausschließlich Strecken umfaßt, die in der nadl Artikel 58\naufgestellten Liste verzeichnet sind.\n§ 2.  - Les transports dont la gare 1 ) de depart .et la gare·        § 2. - Auf Beförderungen, deren Abgangs- und Be-\nd'arrivee sont situees sur le territoire d'un meme Etat              stimmungsbahnhof 1) im Gebiet desselben Staates liegen\net qui n'empruntent le territoiie d'un autre Etat qu'en              und die das Gebiet eines anderen Staates nur im Durdl-\ntransit sont, sauf en ce qui concerne l'application de               gang berühren, findet unter Vorbehalt des Artikels 28\nl'article 28, § 1, soümis au droit de l'Etat de depart:              § 1 das Recht des Abgangsstaates Anwendung:\na) lorsque les lignes par lesquelles s'effectue le transit           a) wenn die Durdlgangsstrecken ausschließlidl von\nsont exclusivement exploitees par un i::hemin de fer                 einer Eisenbahn des Abgangsstaates be.trieben\nde l'Etat de depart;                                                 werden;\nb) · meme lorsque les lignes par lesquelles· s'effectue              b) auch dann, wenn die Durchgangsstrecken nidlt aus-\nle transit ne sont pas exclusivement exploitees par                  schließlich von einer Eisenbahn des Abgangsstaates\nun chemin de fer de l'Etat de depart, si les chemins                 betrieben werden, die beteiligten Eisenbahnen aber\nde · fer interesses ont conclu des accords particu-                  besondere Vereinbarungen getroffen haben, nach\nliers en vertu desquels ces transports ne sont pas ·                 denen diese Beförderungen nicht als international\nconsideres comme internationaux.                                     angesehen werden. ·\n§ 3. - Les transports entre gares de deux Etats limi-                § 3. - Auf Beförderungen zwischen Bahnhöfen zweier\ntrophes, si les lignes · par lesquelles s' effectue le transport     Nachbarstaaten findet, wenn die .Beförderungsstrecken\nsont exclusivement exploitees par des chemins de fer                 ausschließlich von Eisenbahnen \"des einen dieser Staaten\nde l'un de ces Etats et qtJe les lois et reglements d'aucun          betrieben werden; das Recht dieses Staates Anwendung,\nde ces Etats ne s'y opposent, sont soumis au droit de                sofern die Gesetze und Vorschriften keines der beteilig-\nrEtat dont relevent les g:iemins de fer qui exploitent les           ten Staaten entgegenstehen.\nlignes par lesquelles s'effectue le transport.\n§ 4. - Les tarifs fixent les relations pour lesquelles                §  4. - Die Tarife bestimmen,. für weldle Verbindungen\ndes titres de transport internationaux sont delivres.                internationale Beförderungsausweise ausgegeben werden.\nArticle 2                                                              Artikel 2\nDispositions relatives aux transports mixtes                        Bestimmung~n über gemischte Beförderungen\n§ 1. - Peuvent etre inscrites sur la liste prevue a                   § 1. - Außer Eisenbahnstrecken können in die in Ar-\nl'article premier, en sus des chemins de fer, des lignes             tikel 1 vorgesehene Liste audl regelmäßig betriebene\nregulieres de services automobiles ou de navigation com-             Kraftwagen- oder Sdliffahrtslinien aufgenommen werden,\npletant des parcours par ·voie ferree et effectuant les              die im Anschluß an eine Eisenbahn internationale Beför-\ntransports internationaux sous la responsabilite d'un Etat           derungen unter der Verantwortung eines Vertragsstaates\ncontractant ou d'un chemin de fer inscrit sur la liste.              oder einer in die. Liste aufgenommenen Eisenbahn aus-\nführen.\n§ 2. -     Les entreprises de ces lignes sont soumises ä              § 2. - Die Unternehmen, die solche Linien betreiben,\ntoutes les obligations imposees et sont investies de tous            haben alle Rechte und Pflichten, die den Eisenbahnen\nles droits reconnus aux dlemins de fer par la presente               durch dieses. Ubereinkommen übertragen sind, vorbehalt-\nConvention,. sous reserve des aerogations resultant ne-              lich der. sidl aus der Verschiedenheit der· Beförderung\ncessairement des modalites differentes du transport.                 notwendigerweise ergebenden Abweichungen. Die Ab-\nToutefois, les regles de responsabiUte etablies par la pre-          weidlungen dürfen sich jedodl nicht auf die Haftungs-\nsente Convention ne peuvent faire l'objet de der_?gatioris.          bestimmungen dieses Ubereinkommens beziehen.\n1) Par c gare.. OD entend ~galement !es ports des Services de        1) Unter .Bahnhof\" versteht man auch die Häfen der Schiffahrtslinien\nnavigation et tout etablissement des services automobiles ouverts   .- und alle öffentlichen an der Ausführung des Beförderungsvertrages\nau puhlte pour l' execution du contract de transport.                 beteiligten _Stellen der Kraftwagenlinien.","278                                    Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1956, Teil II\n§ 3. -   Tout Etat qui desire faire inscrire sur la liste    § 3. -  Jeder Staat, der eine der in § 1 bezeichneten\nune des lignes designees au § 1 doit prendre les mesures     Linien in die Liste aufnehmen lassen will, muß dafür\nutiles pour qtie les derogations prevues au § 2 soient       Sorge tragen, daß die in § 2 vorgesehenen Abweid:mn-\npubliees dans les memes formes que !es tarifs.               gen in gleicher Weise wie die Tarife veröffentlicht\nwerden.\n§ 4. -  Pour !es transports internationaux empruntant a     § 4. - Werden für internationale Beförderungen. außer\nla fois des chemins de fer et des services de transport      Eisenbahnen aud:t andere als die in § i genannten Be-\nautres que ceux qui sont definis au § 1, les chemins de      förderungsdienste in Anspruch genommen, so _können die\nfer peuvent etabl.ir en commun avec les entreprises de       Eisenbahnen, um den Besonderheiten jeder Beförderungs-\ntransport interessees, des dispositions tarifaires appli-    art Rechnung zu tragen, mit den beteiligten Unterneh-\nquant un regime juridique different de celui de la pre-      men -tarifarische Besti~mungen vereinbaren, die sold:te\nsente Convention, afin de tenir compte des particularites    Beförderungen einer von diesem Ubereinkommen ab-\nde chaque mode de transport. Ils peuvent, dans ce. cas,      weichenden rechtlid:ten Regelung unterstellen. Sie kön-\nprevoir l'emploi d\"un titre de transport autre que celui     nen in diesem Falle einen anderen als den in diesem\n_qui est prevu par la presente Convention.                    Obereinkommen        vorgesehenen     Beförderungsausweis\nvorsehen.\nArticle 3                                                   Artikel 3\nObligation pour le diemin de fer de transporter                     Beförderungspflidit der Eisenbahn\n§ 1.- Le chemin de fer est tenu d\"effectuer, ·en se con-    § 1. -  Die Eisenbahn ist verpflichtet, Reisende oder\nformant aux conditions de la presente Convention, tout       Reisegepäck nad:t den Bestimmungen dieses Uberein-\ntransport de voyageurs ou de bagages, pourvu que:            kommens zu befördern, sofern:\na) le voyageur se conforme aux prescriptions de la          a) der Reisende den -Vorschriften dieses Uberein-\npresente Convention _et du tarif international;            kommens und des internationalen Tarifes nach-.\nkommt:\nb) le transport soit possible avec les moyens ordi-         b) die Beförderung mit den regelmäßigen Beförde-\nnaires de transport;                                       rungsmitteln möglich ist;\nc) le transport ne soit pas empeche par des circonstan- -    c) die Beförderung nicht durch Umstände verhindert\nces que le chemin de fer ne peut pas eviter et aux-        wird, welche die Eisenbahn nicht abzuwenden um~\nquelles il ne depend pas de lui de remedier.                denen sie auch nicht abzuhelfen vermag.\n§ 2. - Si l'interet public ou les necessites de l'exploi-    § 2 - Wenn es das öffentliche Wohl oder zwingende\ntation Texigent, rautorite competente peut decider que Gründe des ,Betriebes erfordern, kann die zuständige\nle service sera suspendu en totalite ou en partie.           Behörde anordnen, daß der Betrieb vorübergehend ganz\noder teilweise eingestellt wird.\nCes mesures doivent etre sans delai portees a la con-        Diese Maßnahmen sind unverzüglich der Offentlichkeit\nn.aissance du public et des chemins de fer, a charge pour    und den Eisenbahnen bekanntzugeben, diese haben sie\neux d\"en informer les chemins de fer des autres ·Etats en    den Eisenbahnen der anderen Staaten zwecks Veröffent-\nvue de leur publication.                                     lichung mitzuteilen.\nS\"il_ apparait que la duree d'application des rnesures       Beträgt die Geltungsdauer dieser Maßnahmen voraus-\ndoive exceder un mois, communication en sera faite a sichtlich mehr als einen Monat, so sind sie dem Zentral-\n!'Office central des transports internationaux par che-      amt für den internationalen Eisenbahnverkehr mitzutei-\nmins de fer qui les notifiera- aux autres Etats.             len, das sie den anderen Staaten bekanntgibt.\n§ 3. - Toute infraction par le chemin de fer aux dis-        § 3. - Jede Zuwiderhandlung der Eisenbahn gegen die\npositions de cet article peut donner lieu a une action en    Bestimmungen dieses Artikels begründet einen Anspruch\nreparation du prejudice cause.                               auf Ersatz des dadurch entstandenen Schadens.\nTitre II                                                     Titel II\nDu C:Ontrat de transport                                      Beförderungsvertrag\nCHAPITRE PREMIER                                                KAPITEL I\nTransport des voyageurs                                    Beförderung der Reisenden\nArticle 4                                                   Artikel 4\nDroit au transport                                        Berechtigung zur Fahrt\nDes le commencement de son voyage, sauf exceptions           Der Reisende muß, vorbehaltlich der in den Tarifen\nprevues dans les tarifs, le voyageur doit se munir d\"un       vorgesehenen Ausnahmen, vom Beginn der Reise an mit\ntitre de transport valable, qu\"il est tenu de conserver      einem gültigen Fahrausweis versehen sein, den er bis\npendant tout le cours du voyage, de presenter, s'il en est   zur Beendigu:gg der Reise aufzubewahren hat. Er hat ihn\nrequis, a tout agent charge du contröle et de rendre a la    auf Verlangen jedem mit der Prüfung betrauten Bedien-\nfin du voyage.-                                               steten vorzuzeigen und bei Beendigung der Reise ab-\nzugeben.\nArticle 5                                                    Artikel 5\nBillets                                                 Fahrausweise\n§ 1. -  Les billets delivres pour un transport inter-        § 1. -  Die für eine internationale Beförderung nach .\nn_ational regi par la preserite Convention doivent porter    diesem Ubereinkommen ausgegebenen Fahrausweise\nle signe 4-                                                  müssen das Zeichen 4 tragen.\n§ 2. - Les mentions suivantes sont obligatoires sur les      § 2. - Die Fahrausweise müssen folgende Angaben\nbillets:                                                     enthalten:\na) l'indication des gares de depart et de destination;      a) den Abgangs- und den ·Bestimmungsbahnl;of;","Nr. 3 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 18. Februar 1956                                  279\nb} l'itineraire; si l'emploi de differents itinerair~s o~           b} den Beförderungsweg; wenn die Benutzung ver-\nmoyens de transport est permis, cette faculte do1t                schiedener Wege oder Beförderungsmittel gestattet\netre mentionnee;                                                   ist, muß dies angegeben sein;\nc) la categorie de train et la classe de voiture;                  c} die Zuggattung und die Wagenklasse;\nd} le prix de transport;                                            d) den Fahrpreis;\ne} le jour oü commence la validite;                                 e) den ersten Geltungstag;\nf} Ja duree de validite.                                           f} die Geltungsdauer.\n§ 3. - Les tarifs ou les accords entre chemins de fer de-           § 3. -Die T!irife oder die Vereinbarungen zwischen\nterminent la langue dans laquelle les billets doivent etre          den Eis~nbahnen bestimmen, in welcher Sprache die Fahr-\nimprimes et remplis, ainsi que leur forme et leur contenu.          ausweise zu drucken und auszufüllen sind, sowie deren\nForm und Inhalt.\n§ 4. -    Les billets form es d'un livret renfermant des feuil-     § 4. -    Fahrausweise in Heftform, die Kontrollscheine\nlets de contröle (billetl?-livrets} constituent un titre de         enthalten (Buchfahrkarten), bilden einen einzigen Fahr-\ntransport unique au sens de la presente Convention.                 ausweis im Sinne dieses Obereinkommens.\nII en est de meme des camets de coupons delivres sur               Dasselbe gilt für Fahrscheinhefte, die auf Grund eines\nla base d\"un tarif international.                                   internationalen Tarifes ausgegeben worden sind.\n§ 5. - Un billet n·est cessible, a moins d'exception pre-           § 5. -    Ein Fahrausweis ist, soweit die Tarife keine\nvue par les tarifs, que. s\"il n'est pas nominatif et si le         Ausnahmen zulassen, nur übertragbar, wenn er nicht auf\nvoyage n'est pas commence.                                          den Namen lautet und die Reise noch nicht angetreten\nist.\n§ 6. -   Le voyageur est tenu de s·assurer, a la reception          § 6. - Der Reisende hat sich bei der Entgegennahme\ndu billet, que celui-ci est conforme a ses indications.             des Fahrausweises zu vergewissern, daß dieser seinen\nAngaben entspricht.\nArticle 6                                                         Artikel 6\nReduction de prix pour les eniants                                   Fahrpreisermäßigung für .Kinder\n§ 1. - Jusqu'a l'äge de quatre ans revolus, les enfants             § 1. - Kinder bis zum vollendeten vierten Lebensjahr,\nsont transportes gratuitement sans billet lorsqu·n n'est            für die kein besonderer Platz beansprucht wird, sind ohne\npas reclame pour eux une plac!=! distincte.                         Fahrausweis frei zu befördern.\n§ 2. -   Les- enfants äges de plus de quatre ans jusqu·a            § 2. -    Kinder vom vollendeten vierten bis zum voll-\ndix ans revolus et les enfants plus jeunes pour lesquels            endeten zehnten Lebensjahr und jüngere Kinder, für die\nune place distincte est reclamee sont transportes a des             ein besonderer Platz beansprucht wird, sind zu ermäßig-\nprix reduits qui ne peuvent depasser la moitie des prix             ten Preisen zu befördern, die mit Ausnahme der Zu-\npercus pour les billets d'adultes, sauf en ce qui concerne          schlä_ge für die Benützung gewisser Wagen und Züge\nles supplements per~s pour l'utilisation de certaines               nicht mehr als die Hälfte der Preise der Fahrausweise für\nvoitures _ou certains trains et sans prejudice d~ I' arron-         Erwachsene betragen dürfen, unbeschadet der Aufrundung\ndissement des sommes conformement aux regles de l\"ad-               nach den Bestimmungen der den Fahrausweis aus-\nministration d'emission du billet.                                  gebenden Verwaltung.\nCette reductio_n n·est pas obligatoirement applicable               Diese Ermäßigung braucht für Fahrausweise; die schon\naux prix des billets qui en comportent deja une autre par           eine Ermäßigung gegenüber dem gewöhnlichen Fahrpreis\nrapport au prix normal du billet simple.                            für einfache Fahrt enthalten, nicht gewährt zu werden.\n§ 3. - Les tarifs peuvent prevoir des limites d'äge supe-           § 3. - Die Tarife können höhere als die in den §§ 1\nrieures a celles indiquees aux §§ 1 et 2.                           und 2 angeführten Altersgrenzen vorsehen.\nArticle 7                                                         Artikel 7\nDuree de validite des billets                                   Geltungsdauer der Fahrausweise\n§ 1. - La duree de validite des billets doit etre fixee             § 1. -    Die Geltungsdauer der Fahrausweise muß durch\npar les tarifs.                                                     die Tarife bestimmt werden.\n§   2. - Cette validite doit etre au minimum la suivante:           § _2. -   Diese Geltungsdauer muß mindestens betragen:\nBillets simples:                                                     bei einfacher Fahrt:\npar fraction indivisible de 100 km ..... t jour.                     für je auch nur angefangene 100 km . . 1 Tag;\nLa validite des billets ne peut neanmoins etre inferieure           die Geltungsdauer der Fahrausweise darf jedoch nicht\na 2 jours.                                                          kürzer als 2 Tage sein;\nBillets d\"aller et retour:                                           bei Hiri- und Rückfahrt:\npar fraction indivisible de 50 km . . . . • . . 1 jour.              für je auch nur angefangene 50. km     1 Tag;\n, La validite des billets ne peut neanmoins etre inferieure           die Geltungsdauer der Fahrausweise darf jedoch nicht\na 4 jours.                                                          kürzer als. 4 Tage sein.\n§  3. - Les billets speciaux ä prix reduits peuvent com-            § 3. - Besondere Fahrausweise zu ermäßigten Preisen\nporter une duree de validite differente.                            können eine andere Geltungsdauer haben.\n§  4. - Le premier jour de validite du billet est compris           §  4. - Der erste Geltungstag des Fahrausweises gilt\ndans la duree de validite comme jour plein. Le voyageur             für die Berechnung der Geltungsdauer als voller Tag. Die\npeut commencer son voyage un jour quelconque compris                Reise kann an einem beliebigen Tage innerhalb der Gel-\ndans la duree de validite de son billet; sauf exceptions pre-       tungsdauer angetreten werden; sie muß vorbehaltlich der\nvues par !es tarifs, il doit le terminer au plus tard par un        in den Tarifen vorgesehenen Ausnahmen spätestens mit\ntrain devant atteindre, d\"apres l'ho_raire, la gare de desti-       dem Zuge beendet sein, ·der im BestimmungsbaJmhof\nnation le dernier jour de validite, au plus tard a 24 heures.       fahrplanmäßig spätestens um 24 Uhr des letzten Gel-\ntungstages eintrifft.","1\n'·\n280                                        Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1956, Teil II\nArticle 8                                                        Artikel 8 ·\nAttribution et location des places                        Anweisung und Vor~usbestellung der Plätze\n§ 1. - Le voyageur peut marquer une place encore dis•            § 1. - Der Reisende darf für sich und für jede mit ihm\nponible tant pour lui-meme que pour les autres personnes         reisende P.erson, für die er einen Fahrausweis vorzeigen\nqui font le voyage avec lui et dont il peut exhiber les          kann, je einen noch verfügbaren Platz belegen. Wer sei-\nbillets. Le voyageur qui quitte sa place sans la marquer         IH!n Platz verläßt, ohne ihn deutlich sichtbar zu belegen.\nd'une fac;:on evidente, perd son droit a l'occuper. Au reste,     verliert den Anspruch darauf. Für die- Anweisung der\nl'attribution des places est reglee conformement aux              Plätze gelten im übrigen die Bestimmungen der einzelnen\nprescriptions en vigueur sur cha~e chemin de fer.                 Eisenbahnen.\n§ 2. - Les tarifs ou !es horaires specifient si et a quelles      § 2. - Ob und unter welchen Bedingungen für be-\nconditions des places peuvent etre louees. pour certains          stimmte Züge Plätze bestellt werden können, bestimmen\ntrains.                                  ·                        die Tarife oder die Fahrpläne.\nArticle 9                                                          Artikel 9\nArrets aux gares intermediaires                                          Fahrtunterbredlung\n§ 1. - Le voyageur a le droit de s'arreter en cours de            § 1. - Der Reisende ist berechtigt, die Fahrt beliebig\nroute, aussi souvent qu'il le desire et sans formalite, sauf      oft und ohne Förmlidlkeiten zu unterbrechen. Die Tarife\nderogations prevues dans les tarifs.                              können von diesem ·Grundsatz abweidlen.\n§ 2. - L'usage par le voyageur du droit de s'arreter aux          § 2. .....: Macht der Reisende von dem Recht, die Fahrt\ngares intermediaires n'augmente pas la duree de validite zu unterbrechen, Gebraudl, so tritt hierdurdl keine Ver-\nprevue par les tarüs.                                             längerung der tarifmäßigen Geltungsdauer ein.\n§ 3. - Le voyageur qui a interrompÜ son voyage ne peut            § 3. - Der Reisende darf die unterbrochene Reise nur\nle reprendre qu'a la gare d'interruption ou a une gare du auf dem Unterbrechungsbahnhof o_der auf . einem dem\nmeme itineraire, situee plus pres de la gare de destination -Bestimmungsbahnhof näher gelegenen'Bahnhof desselben\ndefinitive.                                                       Re'iseweges fortsetzen.           ·\nArticle 10                                                        Artikel 10\nCbangement de classe ou de train                 Ubergang in eine höhere Wageiiklasse oder in einen Zug\nhöherer Gattung\nLe voyageur peui occuper une place d'une classe supe-            Der Ubergang in eine höhere Wagenklasse oder in\nrieure ou passer dans un train de categorie superieure a          einen Zug höherer Gattung, als der Fahrausweis angibt,\n,celle qui est indiquee sur le billet, dans les conditions         ist dem Reisenden unter den in den Tarifen enthaltenen\nfixees par les tarüs et moyennant paiement du supplement          Bedingung_en und gegen Zahl,png des vorgesehenen Zu-\nprevu.                                                            schlages gestattet.                      .      ·\nArticle 11                                                        Artikel 11\nVoyageur sans billet valable                                  . Reisende ohne gültigen Fahrausweis\n§ 1. - Le voyageur qui ne peut pas presenter un billet            § 1. - Reisende, die keinen gültigen. Fahrausweis vor-\nvalable est tenu de payer une surtaxe, outre le· prix du.         zeigen können, haben außer dem Fahrpeis einen Zuschlag\nvoyage; cette surtaxe . est calculee conformemeiit a~             ~- bezahlen; dieser wird nadl den Vorschrüten der\n.reglements du chemin de fer sur lequel le paiement de la          Eisenbahn berechnet, auf weldler der Zuschlag gefordert\nsurtaxe. est exige.                                               wird.\n§ 2 - Les billets ayant subi une modification illicite            § 2. - Unbefugt geänderte Fahrausweise sind ungültig\nseront consideres comme non valables et retires par le            und werden von den Bediensteten eingezogen.\npersonnel ae service.\n§ 3. - Le voyageur qui. refuse le paiement immediat du            §  3. - Reisende, welche die sofortige Zahlung des\nprix du voyage ou •de la surtaxe peut etre exclu du voyage.       Fahrpreises oder des Zuschlages verweigern, können von\nLe voyageür exclu ne peut exiger que ses bagages soient           der Reise ausgeschlossen werden. Solche Reisende kön-·\nmis a sa disposition a une gare autre que la gare desti-          Iien nidlt verlangen, daß ihnen ihr Reisegepäck auf\nnataire.                                                          einem anderen als dem Bestimmungsbahnhof zur Ver-\nfügung gestellt wird.\nArticle 12                                                        Artikel 12\nPersonnes exclues du train ou admises sous conditions ·             Von der Fahrt ausgeschlossene oder nur bedingt\nzugelassene Personen\n§ 1. -    Ne sont. pas admises dans le train ou peuvent en         § 1. - Es werden in die Züge nicht zugelassen oder es\netre exclues en cours de route:                  ·               können unterwegs von der Fahrt ausgeschlossen werden:\na) les personnes en etat d'ivresse, celles qui se condui-        ·a) betrunkene Personen und soldle, die den Anstand\nsent d'une maniere inconvenante ou qui n'observent               verletzen oder die Gesetze und Vorschriften nicht\npas les prescriptions des lois et reglements; ces per-           beachten; soldle Personen haben keinen Anspruch\nsonnes n'ont droit au remboursement ni du prix de                 auf Rückerstattung des Fahrpreises und der Gepäck•\nleur billet, ni du prix qu'elles ont paye pour le trans-          fradlt;\nport de leurs bagages;\nb) les personnes qui, en raison d'une maladie ou pour             b) Personen, die wegen einer Krankheit oder aus\nd'autres causes, paraitraient · devoir in~ommoder                 anderen Gründen den 1Mitreisenden augensdleinlidl\nleurs voisins, a moins qu'un compartiment entier                  lästig fallen würden, wenn für sie .nidlt im voraus\nn'ait ete loue pour elles d'avance ou ne puisse etre              ein besonderes Abteil. gemietet ist oder ihnen gegen\nmis a leur disposition contre paiement; toutefois, !es            Bezahlung angewiesen werden kann. Unterwegs\npersonnes tombees malades en cours de route doi-.                 erkrankte Personen sind jedoch wenigstens bis zum\nvent etre transportees au moins jusqu'a la premiere               nächsten geeigneten ·Bahnhof zu befördern, wo sie\ngare ou il est possible de leur donner les soins neces- ·         die nötige Pflege finden können. Das Fahrgeld und\nsa~res. Le prix du voyage et du transport des baga-               die Gepädtfradlt sind abzüglich des Betrages für\nges leur sera restitue, dans les conditions fixees a              die durchfahrene Strecke nadl den in Artikel 26\nl'article 26, apres deduction de la part afferente au            gegebenen Vorschriften zu erstatten..\nparcours effectue.","Nr. 3 ~ Tag der Ausgabe: Bonn, den 18. Februar 1956                                281\n§\n•\n2:-Le transport des personnes atteintes de maladies           § 2. - Für die Beförderung von Personen, die an an-\ncontagieuses est regi par les Conventions et reglements        _steckenden Krankheiten leiden, -sind die internationalen\ninternationaux ou, a defaut, par les lois et reglements en\"    Abkommen und Vorschriften oder mangels solcher die\nvigueur dans chaque Etat                                       in den einzelnen Staaten. geltenden Gesetze und Vor-\nschriften maßgebend.\nArticle 13                                                    Artikel 13\nObjets exclus des voitures                             Von der Mitnahme ln die Personenwagen\nausgesdllossene Gegenstände ·.\n§ 1. -    Ne peuvent etre intrciduits dans les voitures les  . · § 1. - Gefährliche Gegenstände, insbesondere geladene\nobjets dangereux, specialement les armes chargees, les          Schußwaffen, explosionsfähige, leicht entzündliche oder\nmatieres explosibles, facilement inflammables ou corro-         ätzende Stoffe, sowie Gegenstände, die geeignet sind,\nsives, de meme que les objets de nature a gener ou a in-       den Reisenden lästig zu fallen, dürfen nicht in -0.ie Per-\ncommoder les voyageurs.                                        sonenwagen mitgenommen werden.\nToutefois, les voyageurs qui, dans l'exercice d'un ser-          Reisende, die in Ausübung des öffentlichen Dienstes\nvice public, portent une arme a feu, ainsi que les chas-       eine Schußwaffe führen sowie Jäger und Schützen dür-\nseurs et les tireurs, sont autorises a prendre avec eux des    fen jedoch Munition mitnehmen; die niedrigste der in\nmunitions, sans depasser la plus faible des limites fixees     den Vorschriften der berührten Gebiete festgesetzten\npar les reglements en vigueur sur _les territoires emprun-     Höchstmengen darf aber nicht übersdlritten werden. Den\ntes. Il est permis aux g!lrdes accompagnant des prison-        Begleitern von Gefangenen, die mit diesen in besond~\nniers et voyageant avec ces -derniers dans des voitures        ren Wagen oder Wagenabteilen fahren, ist gestattet,\nou compartiments speciaux de prendre · avec eux des            geladene Schußwaffen mitzuführen.\narmes a feu chargees.\n§ 2. - Les employes du chemin de fer ont le C,.roit de          § 2. - Die Eisenbahnbediensteten sind berechtigt, sich\ns'assurer, en -presence du voyageur, de la nature des ob- von der Beschaffenheit der in die Personenwagen mit-\njets introduits dans les voitures, quand il existe des motifs genommenen Gegenstände in Gegenwart des Reisenden\nserieux de soup<;onner une contravention aux dispositions _ zu überzeugen, wenn trütige _Gründe eine Zuwiderhand-\ndu§ 1.                          •       .                       lung gegen die Bestimmungen des. § 1 vermuten lassen.\n§ 3. -Le contrevenant est responsable de tout· dom-              § 3. - Der Zuwiderhandelnde haftet für Schäden, ·die\nmage resultant des infractions aux dispositions du § 1.         aus der Ubertretung der Bestimmungen des § 1 entstehen.\nArticle 14                                                   Artikel 14\nInboduction de colis a la main et d'animaux dans les                   Mitnahme von Handgepäck und Tieren\nvoitures                                              1n die Personenwagen\n§ 1. - Les voyageurs sont autorises a prendre gratuite-          § 1. - Der Reisende darf leicht tragbare Gegenstände\nment avec eux dans les voitures des objets faciles a porter     (Handgepäck) ·unentgeltlich in die Personenwagen mit-\n(colis a la main), pourvu que les prescriptions de douane       nehmen, wenn keine zoll- · oder sonstigen verwaltungs-\nou d'autre-s autorites administratives ne s'y opposent pas .    behördlichen Vorschriften entgegenstehen und wenn\net que ces objets ne puissent causer de dommage. Cha-           diese Gegenstände keinen Schaden verursachen können.\nque voyageur ne dispose, pour ses colis a la main, que          Jedem Reisenden steht für sein Handgepäck nur der\n.de l'espace situe au-dessus et au-dessous de la place          Raum über und unter seinem Sitzplatz zur Verfügung.\nqu'il occupe. Cette regle est applicable par analogie lors-     Diese Bestimmung gilt sinngemäß für Wagen besonderer\nque les voitures sont d'un type special.          ·            Bauart.· ·\n_ § 2. - 11 n'est pas permis d'introduire des animaux vi-          § 2. - Lebende Tiere dürfen in die Personenwagen\nvants dans les voitures. Les petits animaux enfermes dans       nicht mitgenommen werden. Jedoch sind kleine Tiere in\ndes cages; caisses, paniers ou autres emballages appro-         Käfigen, ·Kisten, Körben oder anderen geeigneten Be-\npries, les petits chiens, meme non enfermes, sont cepen-        hältern, kleine Hunde audi ahne solche, zugelassen. so-.\ndant admis, pourvu que lesdits animaux ne puissent in-          weit die Tiere weder durch Geruch noch durch Lärmen\ncommoder les voyageurs par leur odeur, leur bruit ou de         oder sonstwie den Reisenden lästig fallen können, die\nquelque autre maniere, que les prescriptions de police des      Polizeivorschriften der einzelnen Staaten nicht entgegen-\ndüferents Etats ne s'y opposent pas, qu'aucun voyageur          stehen, kein Mitreisender widerspricht und diese Tiere\nn'y fasse objection et que ces animaux puissent etre por-       auf dem Schoße getragen oder wie Handgepäck unter-\ntes sur les genoux ou places comme l_es colis. a la .main.     gebracht werden können.\nLes tarifs ou les horaires peuvent interdire ou autoriser •     Die Tarife oder Fahrpläne können die Mitnahme von\nl'admission d'animaux dans certaines categories de voi-         Tieren für bestimmte Gattungen von Personenwagen\ntures ou de trains.                                            oder Zügen verbieten oder zulassen.\nLes tarifs indiquent si et pour quels animaux le prix de         Die Tarife bestimmen, ob und für welche Tiere ein\ntransport doit etre paye.                                      Beförderungspreis zu zahlen ist.\n§ 3. - La surveillance des colis a la main et animaux            § 3. - Die in die Personenwagen mitgenommenen Ge-\nque le voyageur prend avec lui dans la voiture incombe         genstände und Tiere sind vom Reisenden selbst zu be-\nau voyageur lui-meme.                                          aufsichtigen.                            ·\nLe voyageür est responsable de tout dommage cause                Der Reisende haftet. für Schäden, die aus der Mit-\npar les colis a la main ou les animauJ!: qu'il prend avec lui. nahme von Handgepäck und Tieren in die Personen-\ndans la voiture, a moins qu'il ne prouve que les dommages      wagen entstehen, sofern er nicht beweist, ~aß die\nsont causes par une faute du chemin de fer.                    Schäden auf ein Verschulden der Eisenbahn zurückzu-\nführen sind.\nArticle 15                                                   Artikel t°S\nTrain!!. Horaires                                             Züge. Fahrpläne\n§ 1. -,- Sont affectes au transport les trains reguliers        § 1. - Zur Beförderung dienen die in den Fahrplänen\nprevus aux horaires et les trains mis en marche suivant        enthaltenen regelmäßigen und die nach Bedarf ver-\nles besoins.                                                   kehrenden Züge.","282                                      Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1956, Teil II\n§  2:-Les chemins de fer sont tenus d'afficher dans les        §   2. - Die Eisenbahnen haben die Fahrpläne der Züge\ngares, en temps utile, les horaires des trains de leurs .      ihrer eigenen Stre<ken rechtzeJtig auf den Bahnhöfen\npropres lignes. Ceux-ci doivent indiquer la categorie des      auszuhängen. Aus den Fahrplänen müssen· Gattung,\ntrains, les classes de voitures, les conditions d'admission    Wagenklassen, Zulassungsbedingungen für die Reisenden\ndes voyageurs et les heures de depart des trains; pour         und Abfahrtszeiten, für größere Ubergangsbahnhöfe und\nles gares de transit suffisamment importarites et les gares    Endbahnhöfe .au,;h die Ank•inftszeiten der Züge sowie\nterminus, ils doivent indiquer aussi les heures d'arrivee,     die wichtigeren Zuganschlüsse zu ersehen sein.\n·de meme que les pri.ncipales correspondances de trains.\nArticle 16                                                    Artikel 16\nCorrespondances manquees. Suppressions de trains                 Versäumung des Ansdtiusses. Ausfall von Zügen\nLorsque, par suite du i:etard d'un train, la correspon-        Wird infolge einer Zugverspätung der Anschluß an\ndance avec un autre train est manquee, ou lorsqu'un train einen anderen Zug .versäumt oder fällt ein Zug ganz\nest supprime sur tout ou partie de son parcours, ~t que le oder auf Teilstrecken aus, und will der Reisende seine\nvoyageur veut continuer son voyage, le chemin de fer est Reise fortsetzen, so_ h~t die Eisenbahri, soweit möglich,\ntenu de l'acheminer, avec ses bagages, dans la mesure du       den Reisenden mit seinem Gepäck ohne Preiszuschlag\npossible et sans aucune surtaxe, par un train se dirigeant mit einem Zuge zu befördern, der auf der gleichen oder\nvers la meme destination par la meme ligne ou · par une auf einer anderen Strecke der am ursprünglichen Be-\nautre route appartenant aux administrations qui partici- förderungsweg beteiligten Eisenbahnen . nach demselben\npent a l'itineraire du transport primitif, de fac;;on a lui _Bestimmungsbahnhof fährt und der es dem Reisenden\npermettre d'arriver a sa destination avec moins de retard.     ermöglicht, mit geringerfr Verspätung sein Reiseziel zu\nLe chef de gare doit; s'il y a lieu, certifier sur le billet erreichen. Der Aufsichtsbeamte des Bahnhofs hat ge-\nque la correspondance a ete manquee ou le train sup- gebenenfalls auf dem Fahrausweis· die Versäumung des\nprime, prolonger dans la mesure necessaire sa duree de Anschlusses oder den Zugausfall zu bescheinigen, die\nvalidite, et le rendre valable pour la nouvelle route, pour Geltungsdauer des Fahrausweises, soweit erforderlich, zu\nune classe superieure ou pour un train a taxes plus ele- verlängern und ihn mit . Gültigkeitsvermerk für den\nvees. Le chemin de fer est, toutefois, en droit de refuser neuen Weg, für eine höhere Wagenklasse oder für einen\nl'utilisation de certains trains · par voie de tarif ou Zug mit höheren Fahrpreisen zu versehen. Die Eisen-\nd'horaire.                        ·                             bahn ist jedoch berechtigt, durch die Tarife oder die\nFahrpläne bestimmte Züge von der Benutzung auszu-\nschließen.\nCHAPITRE II                                                     KAPITEL II\nTransport des bagages                                        Beförderung von Reisegepädc\nArticle 17.                                                    Artikel 17\n· Definition des bagages                                       Begriff des Reisegepi~\n§ 1. - Sont consideres comme bagages les objets con-            § 1. - Als Reisegepäck werden Gegenstände ange- ·\ntenus dans des malles, paniers, valises, sacs de voyage,       sehen, die in Koffern-, Körben, Taschen, Reisesäcken,\nboites a chapeaux et autres emballages de ce geme.             Hutschachteln oder dergleichen verpackt sind.\n§ 2 - Sont en outre admis au transport comme bagages,          § 2. - Außerdem sind zur Beförderung als Reisegepäck\nmeme sans emballage si l'usage est de les transporter          zugelassen, und zwar auch unverpackt, wenn sie üblicher-\nanu:                                                           weise ohne Verpackung befördert werden:\na) les fauteuils portatifs ou roulants pour malades, les       a) Trag- und Rollstühle für Kranke, Selbstfahrer für-\nfauteuil!! roulants mus par les malades eu.x-memes              Kranke, auch mit Hilfsmotor, Liegestühle;\navec ou sans moteur auxiliaire, les chaises (lits) de\nrepos;\nb) les voitures d'enfants;                                      b)   Kinderwagen;\nc) les malles d'echantillons de marchandises;                  c)   Warenproben- und Musterkoffer:\nd) les instruments de musique portatifs;                       d)   tragbare Musikinstrumente:\ne) le materiel pour representations. d'artistes, pourvu        e)   Geräte für Schaustellungen von Artisten unter der\nque son conditionnement, son volume et son poids                Bedingung, daß die-Beschaffenheit und Verpackung,\npermettent de le charger et de le placer rapidement.            der Umfang und das Gewicht der Geräte ein\ndans les fourgons;                                              rasches Verladen und Unterbringen im Gepäck-\nwagen gestatten;\nf) les instruments d'arpenteur, jusqu'ä concurrence de        f) Vermessungsgeräte bis zu 4 Meter Länge und\n4 metres de longueur, et les outils de travail ä main;          Handwerlczeug;\ng) les instruments professionnels en general, les machi-       g)' Berufsinstrumente im allgemeinen, gebrauchte trag-\nnes portatives usagees a ecrire et a calculer, les               bare Schreibmaschinen und Rechenmasdl.inen,\nlivres, les papiers d'affä.ires et les documents;                Bücher, Geschäftspapiere und Urkunden;_\nh) les engins de sport;                                        h) Sportgeräte;\ni) les cycles, avec ou sans moteur auxiliaire, les moto-       i)_ Fahrräder, auch mit Hilfsmotor, Motorräder ohne\ncyclettes sans side-car, a condition qu·ils ~oient de-.          Seitenwagen, wenn die Zubehörstücke, die nicht\nmunis d' accessoires non fixes a demeure.                        dauernd mit ihnen .verbunden sind, von ihnen ent- .\nfernt sind.\nLes reservoirs des vehicules mus par des moteurs peu-          Behälter von Motorfahrzeugen dürfen Treibstoff ent-\nvent contenir de l'essence. Le voyageur doit fermer le         halten. Ist ein Abschlußhahn in die ~eitung vor dem\nrobinet qui se trouve eventuellement entre le reservoir         Motor eingeschaltet, so muß der. Reisende diesen\net le moteur. Les reservoirs auxiliaires solidement atta-      -schließen. Mit den Fahrzeugen fest verbundene Vor-\nches au vehicule peuvent egalement contenir de l'essence        ratsbehälter dürfen ebenfalls Treibstoff enthalten, wenn\na condition d'etre fermes. Les motocyclettes dont les re-       sie verschlossen sind. Motorräder mit gefüllten Treib-\nservoirs contiennent de l'essence doivent etre chargees         stoffbehältern müssen aufrecht auf den Rädern verladen\ndebout sur leurs roues, garanties de toute chute.               und gegen Umkippen gesichert sein.","• Nr. 3-Tag der Ausgabe: Bonn, den 18. Februar 1956                                   283\n§ 3. -  Les tarifs peuvent limiter la quantite, le volume       § 3. - Die Tarife· können die Menge, den Umfang und\net le poids des objets designes au § 2 admis au transport       das Gewicht der nach § 2 als Reisegepäck zugelassenen\ncomme bagages et fixer les · conditions dans lesque!Ies         Gegenstände beschränken und die Bedingungen festa\nraide du voyageur peut etre requise pour le chargement,         legen, unter denen. die Mithilfe ·des Reisenden· beim\nle transbordement e( le dechargement.                           Ein-, Um- und Ausladen verlangt werden kann.\nLes tarifs peuvent autoriser sous certaines conditions le       Die Tarife können unter gewissen Bedingungen die\ntransport comme bagages d\"autres objets (par exemple les        Beförderung anderer Gegenstände (z. B. ·von Motor-\nmotocyclettes avec side-car et les automobiles) et celui        rädern mit· Seitenwagen und Automobilen) sowie von\nd'animaux enfermes dans des cages presentant des garan-         Tieren in genügend sicheren Behältern als Reisegepäck\n'ties suffisantes.                                               gestatten.\n§ 4. - Les tarif~ peuvent exclure du transport comme            § 4. - Die Tarife können die in den §§ 1 und 2 be-\nbagages les objets vises aux §§ 1 et 2 lorsqu'ils sont des-     zeichneten Gegenständ~ von der Beförderung als Reise-\ntines a la vente.                               ·               gepäck ausschließen, wenn diese zum Verkauf bestimmt\nsind.\nArticle 18                                                    Artikel 18\nObjets exclus du transport                       Von der Beförderung ausgesdllossene Gegenstände\nSont exclus du transport comme bagages les objets qui,          Die nach den Bestimmungen des Internationalen Uber-\nen vertu des prescriptions de la Convention internationale      eink:ommens über den Eisenbahnfrachtverkehr (CIM) und\nconcemant le transport des marchandises par chemins .de         seiner Anlage I von der Beförderung .ausgesdllossenen\nfer (CIM) et de son Annexe. 1, sont exclus du transport         oder nur bedingungsweise zur Beförderung zugelasse-\ncomme marchandises ou y sont admis sous certaines con-          nen Gegenstände sind zur Beförderung als Reisegepäck\nditions.                                                        nicht zugelassen.                 .\nToutefois, parmi les matieres et objets admis au trans-         Von den nad!. ~en Bestimmung~ der Anlage I zur\nport comme mardlandises en vertu de r Annexe I ä la              CIM zur Beförderung zugelassenen Stoffen und Gegen-\nCIM, ceux qui peuvent etre transportes comme colis ex-          ständen sind jedoch diejenigen, die als Expreßgut auf-\npress ne sont pas exclus du transport com~e bagages.            g~geben werden dürfen, von der Beförderung als Reise--\ngepäck nicht ausgeschlossen.\nArticle 19                                                    Artikel 19\nResponsabili,e du voyageur en ce qui conceme ses           Veranlwortlid!.keit des Reisenden für sein Reisegepäck.\nbagages. Surtaxes      ·                                          Zusd!.läge\n§ 1. - Le detenteur du bulletin de .bagages est respon-         § 1. - Der Inhaber des Gepäckscheins ist für die Be-\nsable de robservation des prescripµons des articles 17           achtung der Vorschriften der Artikel 17 und 18 verant-\net 18; il·supporte toutes_les consequences d'une infraction     wortlich und trägt alle Folgen einer Zuwiderhandlung\na ces prescriptions.                                            gegen diese Vorschriften.           ·\n§ 2. - Si-les lois ou reglements de l'Etat sur le territoire    § 2.- Wenn es die Gesetze und Vorschriften des\nduquel le fait se produit ne l'interdisent pas, le chemin de    Staates, auf. dessen Gebiet der Fall eintritt, nicht ver-\nfer a le droit, en cas de presomption grave de contraven-       bieten, hat die Eisenbahn bei begründeter Vermutung\ntion, de verifier si le ·contenu des bagages repond aux         einer Zuwiderhandlung das Redlt nachzuprüfen, ob der\nprescriptions. Le detenteur du bulletin est appele ä assis-     Inhalt der Gepäck.stücke den Vorschriften entsprid!.t. Der\nter a la verification; s'il ne se· presente pas ou s'il ne peut Inhaber des Gepäckscheins ist aufzufordern, der Nad!.-\netre atteint et a· defaut d'autres lois ou reglements en        prüfung beizuwohnen. Stellt er sich nichf ein oder ist\nvigueur ~ans l'Etat ou la verification a ·Heu, celle-ci doit    er nicht zu erreichen, so sind füt die Nachprüfung zwei\nse faire en presence de deux temoins etrangers au chemin        bahnfremde Zeugen beizuziehen, sofern die Gesetze oder\nde fer: Si une infraction est constatee, Ies frais occasion-    Vorsdlriften des Staates, in dem· die Nachprüfung statt-\nnes par la verification doivent etre payes par Ie deten-        findet, nid!.ts anderes bestimmen. Wird eine Zuwider-\nteur du bulletin de bagages.                                    handlung festgestellt, so hat der Inhaber des Gepäck-\nscheins die Kosten der Nad!.prüfung zu bezahlen.\n§ 3. -  En cas d'infraction aux dispositions des articles       § 3. - Bei einer Zuwiderhandlung. gegen die Bestim-\n-' 17. et 18, le detenteur du bulletin de bagages doit payer        mungen der Artikel 17 und 18 hat der Inhaber des Ge-\nune surtaxe sans prejudice· du supplement de prix de            päckscheins, abgesehen von der Nad!.zahlung des Unter-\ntransport et, s'il y a lieu, des indemnites pour le dommage.    schiedes der Gepäckfracht und der Vergütung eines\netwaigen Schadens, einen Zusdllag zu entrichten. .\nLa surtaxe doit etre payee pour dlaque kilogramme brut          Als Zusdllag ist für j~des Kilogramm Rohgewicht der\ndes objets ex~lus du transp_ort comme bagages:                  von der Beförderung als Reisegepäck ausgeschlossenen\nGegenstände zu bezahlen:\na)  a raison  de trois francs, avec un m~nimum de per-          a) bei den nach der Anlage I zum Internationalen·\nception de six francs, si ces c;>bjets comprennent des         Obereinkommen über den Eisenbabnfrachtverkehr\nmatieres qui sont exclues du transport comme mar-              (CIM) von der Beförderung ausgeschiossenen Stof-\ndlandises, en vertu de l'Arinexe I a la Convention             fen drei Franken, mindestens jedoch sechs Franken;\ninternationale concemant le transport des marchan-\ndises ·par chemins de fer (CIM);\nb) .ä raison de deux francs, avec un minimum de per-            b) in allen anderen Fällen· der Obertretung der Be-\nception de quatre francs, dans tous les autres cas             stimmungen der Artikel 17 und 18 zwei Franken,\nd'infraction aux dispositions des articles 17 et 18.           mindestens jedoch vier F1 anken.\n:Article 20                                                   Artikel 20\n·Emballage et conditionnement des bagages                  Verpadcung und Besd!.affenheit des Reisegepä<ks\n§ 1.- Les bagages dont l'etat ou le conditionnement             § 1. - Gepäckstücke, deren· Zustand oder Beschaffen-\nest defectueux· ou l'emballage insuffisant ou qui presen- . heit mangelhaft oder deren Verpadcung ungenügend. ist\ntent des signes manifestes d:avaries peuvent etre refuses • oder die offensid!.tlich Spuren von Beschädigungen auf-\npar le chemin de fer. S'ils sont rieanmoins acceptes, le weisen, · können- von der Eisenbahn zurückgewiesen","284                                     Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1956, Teil II\nc:bemin de fer aura le droit d'apporter une mention appro-        werden. Werden sie gleichwohl zur Beförderung ange-\npriee sur le bulletin de bagages. L'acceptation par le            nommen, so ist die Eisenbahn berechtigt, in c:I-en Gepäck-\nvoyageur du bulletin de bagages portant une .telle mention       sdlein einen entsprechenden Vermerk aufzunehmen.\nest consideree comme preuve que le voyageur a reconnu            Nimmt der Reisende den Gepäckschein mit einem soldlen\nl'exactitude. de cette mention.               .                    Vermerk an, so gilt dieser als anerkannt.\n§ 2. - Les colis doivent porter, dans des conditions de           § 2. -Auf den Gepäckstücken müssen Name und\nfixite suffisantes, le nom et l'adresse du voyageur et la         Adresse des Reisenden sowie der Bestimmungsbahnhof\ngare de destination.                                              _genügend haltbar angegeben sein;\n§ 3. - Les anciennes etiquettes, adresses ou autres in-            § 3. ~ Der Reisende hat alte Beklebezettel, Adressen\ndications ·se rapportant a des transports anterieurs doivent      oder andere Aufschriften, die sidl auf frühere Beförde-\netre enlevees ou rendues illisibles par le voyageur.              rungen beziehen, zu entfernen oder unleserlidl zu\nmachen.\nArticle 21                                                       Artikel 21\nEnregistrement et transport des bagages.                     Abfertigung und Beförderung des Reisegepäcks.\nBulletin de bagages ,                                       ·       Gepä<ksdlein ·\n§-1.-L'enregistrement des bagages n'a lieu que sur la          . . § 1. - Reisegepäck wird nur gegen Vorzeigen eines\npresentation de billets valables au moins jusqu'a la desti-       mindestens bis zum Bestimmungsbahnhof des · Reise-\nnation des bagages et par l'itineraire inp.ique sur les           gepäcks gültigen Fahrausweises und nur •über den auf\nbillets.                                                          dem Fahrausweis angegebenen Weg abgefertigt.\nSi le billet est valable pour plusieurs itineraires, ou si      · Gilt ·der Fahrausweis über menrere Beförderungswege·\nle lieu de destination est desservi par plusieurs gares, le       oder kommen verschiedene Bahnhöfe am gleichen Be-\nvoyageur doit designer exactement l'itineraire a suivre           stimmungsort in Frage, so hat der Reisend_e den Be-\n_ ou la gare pour laquelle I' enregistrement doit avoir lieu.       förderungsweg oder den Bahnhof, nach dem das Reise-\nLe chemin de fer ne repond pas des consequences de l'in-          gepäck abgefertigt werden soll, genau zu bezeichnen.\nobservation de cette prescription par le voyageui'.               Die Eisenbahn haftet nicht für die Folgen der Nicht-\nbeachtung dieser Bestimmung .durch den Reisenden.·\n._ Les tarifs determinent si et dans quelles conditions des           Die Tarife bestimmen,_ ob und inwieweit Reisegepäck\nbagages peuvent etre admis au transport par un itineraire_ über einen anderen als den im Fahrausweis angegebenen\nautre que celui qui est indique sur le billet presente ou . Beförderungsweg oder ohne Fahrausweis zur Beförde-\nsans presentation de billets. LorsqQe les tarifs prevoient        rung zugelassen wird._ Wenn die Tarife die Annahme\nque des bagages peuvent etre admis au transport sans              von Reisegepäck ohne Fahrausweis vorsehen, gelten die\npresentation de billets, les dispositions de la presente          Bestimmungen dieses Obereinkommens, _ welche die\nConvention fixant les droits et obligations du voyageur           Rechte und Pflichten des Reisenden hinsichtlich seines\nque ses bagages accompagnent s'appliquent a l'expediteur          Reisegepäcks regeln, auch für den Absender von Reise-\nde bagages enregistres sans presentation de billets.              gepäck, das ohne Fahrausweis zu.r Beförderung aufge-\ngeben wird.\nSi les tarifs le prevoient, le voyageur peut, pendant ·la          Soweit es· die Tärife ·vorsehen, kann der Reisende\nduree de validite de son billet, faire enregistrer des baga-      während der Geltungsdauer seines Fahrausweises Reise-\nges ou bien directement sur le parcours total. de la gare gepäck entweder direkt für die .ganze Strecke vom Ab-\nde depart jusqu·a la gare d'arrivee, ou bien sur des frac-        gangsbahnhof bis zum Bestimmungsbahnhof oder für\ntions quelconques du parcours total, pourvu qu'aucune             beliebige Teilstrecken aufgeben; eine Teilstrecke . darf\nfraction de ce_ parcours ne soit empruntee plus d'une fois.       jedoch nicht mehr als einmal in Anspruch genommen\nwerden.\n§ 2. - Lors de I' enregistrement des bagages, il est de-           § 2. - Bei der Aufgabe des Reisegepäcks ist dem\nlivre un bulletin au voyageur. Le voyageur est tenu de            Reisenden ein Gepäckschein zu übergeben. Der· Reisende\ns'assurer, a la reception du bulletin, que celui-d est etabli     hat sich beim Empfang des Gepäcksdleins zu überzeugen,\nconformement a ses indications. Le prix du transport des          ob dieser seinen Angaben .entsprechend ausgefertigt .ist.\nbagages doit e_tre paye lors de l'enregistrement.                 Die GepäckfradJ.t muß bei der Aufgabe bezahlt werden.\n§ 3. - Pour le surplus, les formalites de l'enregistre-            § 3. - Im übrigen ridJ.tet sich. das Verfahren für die\nment des bagages sont determinees ·par les lois et regle- Abfertigung des Reisegepäcks nach den für den Auf- •\nments en vigueur a la gare de depart.                             gabebahnhof geltenden_ Gesetzen und Vorschriften.\n§ 4.- tes bulletins de bagages delivres pour les trans~            § .4. - Die GepäcksdJ.eine, die für internationale Sen-\nports internationaux doivent etre etablis sur un formulaire       dungen ausgestellt werden, müssen dem Muster der An-\nconforme au modele prevu a !'Annexe I a Ia presente               lage I zu diesem Obereinkommen entspredJ.en.\nConvention._\n§ 5. - Le bulletin de bagages doit obligatoirement com-            § 5. - Die GepäcksdJ.eine müssen folgende Angaben\nporter les mentions suivantes:                                     enthalten:\na) l'indication des gares·de depart et de destination;            a) den Aufgabe- und den Bestimmungsbahnhof;\nb)- l'itineraire;                                                 b) den Beförcl.erungsweg;\nc) le jour de la remise et le train pour lequel ·a ete            c) den Tag der Aufgabe_ und den Zug, zu dem das\neffectuee cette remise;                                           Reisegepäck aufgegeben wird;\nd). le nombre des billets, sauf .si les bagages ont ete           d) die Anzahl der Fahrausweise, soweit das Reise-\nremis au transpqrt sans presentation d'un. billet;                gepäck nidlt ohne Fahrausweis aufgegeben wird;\ne) le nombre et le poids des colis;                               e) die Anzahl und das Gewicht der Gepäckstücke;\nf) le montant du prix de transport et des autres frais           f) die GepädcfradJ.t und etwaige sonstige Kosten;\neventuels;\ng) s'il y a lieu, le montant en chiffres et ~n lettres de \"la     g) den Betrag eines nadl Artikel 22 angegebenen\nsomme representant l'interet a la livraison, declare               Interesses an. der Lieferung in Ziffern und BudJ.-\nconformement a l'artic~e 22.                                      staben.\n§ 6. - Les tarifs ou les accords entre chemins de fer             § 6. -Die Tarife oder die Vereinbarungen zwisdJ.en\ndeterminent la langue dans laquelle les bulletins de baga- . den Eisenbahnen bestimmen, in welcher Sprache die Ge-\nges doivent etre imprimes et remplis. ·                            päcksdJ.eine zu drucken lind ·auszufüllen sin9-:","'i1\n1\n:Nr. 3-Tag der Ausgabe: 13onn, den 18. Februar 1956                               285\n§  7. - Les tarifs peuvent prevoir des prescriptions spe-         § 7. -  Für die Abfertigung von Fahrrädern, Sport-\nciales pour l' enregistrement des cycles, engins de sport,         geräten, Krankenfahrstühlen und Kinderwagen können\nfauteuils pour malades et voitures d'enfants.                      die Tarife besondere Vorschriften vorsehen.\n§ 8. - Le voyageur peut indiquer, söus les conditions             § 8. -   Der Reisende kann nach den beim Aufgabe-\nen vigueur a la gare de depart, le train par lequel ses            bahnhof geltenden Bestimmungen den Zug angeben, mit\nbagages doivent etre expedies. S'il n'use pas de cette             dem das Reisegepäck befördert werden soll. Macht er\nfaculte, l'acheminement a lieu par le premier train appro-         von diesem Recht keinen Gebrauch, so wird das Reise-\nprie.                                                              gepäck mit dem nächsten geeigneten Zug befördert.\nSi les b~gages doivent changer de train dans une gare              Muß das Reisegepäck unterwegs auf einen anderen\nde correspondance, le transport doit avoir lieu par le pre-        Zug übergehen, so ist es mit dem nächsten Zug zu be-\nmier train qui doit assurer, dans les conditions fixees par        fördern, der -nach den Vorschriften für den Binnen-\nles reglements nationaux, le service normal des bagages.           verkehr der regelmäßigen Gepäckbeförderung dient.\nL'acheminement des bagages ne peut avoir lieu dans les            Das Reisegepäck kann in der vorbezeichneten Weise\nconditions indiquees ci-dessus que si les formalites exi-          nur ·befördert werden, wenn die Erfüllung der zoll- und\ngees au depart ou en cours de route par les douanes et             sonstigen verwaltungsbehördlichen Vorschriften auf dem\nautres autorites administratives ne s'y opposell:t pas.            Aufgabebahnhof oder unterwegs dem nicht entgegen-\nsteht.\nLe chemin de fer est en droit de ne pas admettre ou de           ·Die Eisenbahn ist berechtigt, die Beförderung von\nlimitei:' le transport des bagages dans certains trains ou         Reisegepädt in bestimmten Zügen oder Zuggattungen\ncertaines categories de trains.                                    auszuschließen oder zu beschränken.\nArticle 22                                                   Artikel 22\nDeclaration d'inter~t l la livraison                        Angabe des Interesses an der Lieferung\n§ 1. -Tout transport de bagages peu.t faire l'objet d,'une        § 1. - Für jede Gepäcksendung kann das Interesse an\ndeclaration d'interet a la livraison, inscrite sur le bulletin der Lieferung durch Eintragung in den Gepädtschein nach\nde bagages comme il est dit a l'article ~1, § 5, lettre g).        Artikel 21 § 5 g) angegeben werden: .\nLe montant de l'interet declare .doit etre indique en             Der Betrag des Interesses muß in der .Währung des\nmonnaie de l'Etat de· depart ou en toute autre monnaie Versandstaates oder in einer anderen durch die Tarife\nqui sei-ait fixee par les tarifs.                                · festgesetzten Währung ausgedrückt werden. -\n- § 2. - 11 est perc;:u une taxe d'un dixieme pour mille de         § 2. - Für je angefangene zehn Kilometer wird eine\nla somme declaree, par fraction indivisible de 10 kilo- Gebühr von einem Zehntausendstel der angegebenen\nmetres. Le minimum de perception est fixe a 1 franc par Summe erhoben. Qie Mindestgebühr für eine Sendung\nenvoL            ·                                      ·          beträgt einen Franken.\nLes tarifs peuvent reduire cette taxe et ce minimum de            Die Tarife können diese Gebühr und diesen Mindest-\nperception.                                                        betrag herabsetzen.\nArticle 23                                                    Artikel 23\nLivraison                                                  Auslieferung\n§ _1. ..- La livraison des bagages a lieu contre la remise         § 1. - Das Reisegepäck wird gegen Rückgabe des Ge-\ndu bulletin de bagages. Le chemin de fer n'est pas tenu           päckscheins ausgeliefert. Die Eisenbahn ist nicht ver-.\nde v~rifier si le detenteur du bulletin a qualite pour            pflichtet, die Empfangsberechtigung des Gepäckschein-\nprendre livraison.                                                 inhabers zu prüfen.\n§ 2. - Le detenteur du bulletin :de bagages est en droit          § 2. - Der Inhaber des Gepäckscheins ist berechtigt,\nde reclamer au service de livraison de la gare destinataire        auf dem Bestimmungsbahnhof die A~lieferung des Reise-\nla delivrance des bagages aussitöt que s'est ecoule, apres         gepäcks an der Ausgabestelle zu verlangen, sobald na,ch\nl'arrivee du train par lequel les bagages devaient etre            der Ankunft_ des Zuges, mit dem es zu befördern war,\ntransportes, le temps necessaire pour la mise a disposition        die zur Bereitstellung und gegebenenfalls zur Abferti-\nainsi que, le cas echeant, pour l'accomplissement des for-         gung durch die Zoll- oder sonstigen Verwaltungs-\nmalites requises par Ies douanes et autres autorites admi-         behörden erforderlidle Zeit abgelaufen ist.\nnistratives.\n§ 3. - A defaut de presentation du bulletin de bagages,          _§ 3. -_Kann der Gepäckschein nicht vorgewiesen wer-\nle chemin de fer n'est tenu de remettre les bagages que si         den, so braudlt die Eisenbahn das Reisegepäck Iiur dem-\nle reclamant justifie de son droii; si cette justification         jenigen auszuliefern, der seine Berechtigung nachweist;\nsemble insuffisante, le chemin de fer peut exiger une              bei unzureidlendem Nachweis kann die Eisenbahn\nc:aution.                                      ·                   Sicherheitsleistung verlangen.\n§ 4. - Les bagages sont livres a la gare pour laquelle            § 4. - Das Reisegepäck ist auf dem Bahnhof auszu-\nils ont ete enregistres. Toutefois, a la demande du deten-         liefern, nach dem es abgefertigt war. Auf redltzeitiges\nteur du bulletin faite en temps utile, si les circonstances        Verlangen des Gepäckscheininhabers kann es jedoch,\nle permettent et si les prescriptions douanieres ou                wenn die Umstände es gestatten und keine zoll- oder\nd'autres autorites administratives ne s'y opposent pas, les       sonstigen verwaltungsbehördlichen Vorschriften ent-\nbagages peuvent etre restitues. a la gare de depart ou            gegenstehen, gegen Rückgabe des Gepäckscheins und,\nlivres a une gare intermediaire contre remise du bulletin          wenn es der Tarif vorschreibt, gegen Vorzeigen des\nde bagages, et, on .outre, si le tarif l'exige, contre presen-    Fahrausweises auf dem Aufgabebahnhof. zurückgegeben\ntation du billet.           ·                                     oder auf einem Unterwegsbahnhof ausgeliefert werden.\n§ 5. _:_ Le detenteur du bulletin auquel le bagage n' est        § 5. - Der Inhaber des Gepäcksdleins, dem das Reise-\npas livre dans les conditions indiquees au § 2 peut exiger         gepäck nicht nadl den im vorstehenden § 2 bezeidlileten\nla constatation, sur le bulletin de bagages, du jour et de         Bestimmungen ausgeliefert wird, kann verlangen, daß\nl'heure auxquels il a reclame. la livraison.                       ihm auf del_ll Gepäckschein Tag und Stunde bescheinigt\nwerden, zu denen er die Auslieferung v-erlangt hat.\n§ 6. - Le voyageur peut refuser la reception des baga-           § 6_. - Der Inhaber des Gepäckscheins kann die An-\nges, tant qu'il n'a pas ete procede aux verifications,requi-       nahme des Reisegepäcks so lan!Je verweigern, bis seinem\nses par lui en_ vue de constater un dommage allegue.               Antrag auf Feststellung eines behaupteten Schadens\nstattgegeben ist.","286                                        Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1956, Teil II\nLes reserves formulees lors de la reception des bagages             Vorbehalte be{ der .Annahme des· Reisegepäcks sind\nne sont d'aucun.effet, a moins d'etre acceptees par le            wirkungslos, wenn sie nicht von der Eisenbahn an-\nchemin de fer.                                                   erkannt sind.\n§ 7. - Pour le surplus, les operations de livraison sont            § 7. - Im übrigen richtet sich das Verfahren bei der\nsoumises aux lois et reglements en vigueur sur le chemin          Auslieferung nach den bei der ausliefernden Eisenbahn\nde fer charge de la livraison.                                 ·  geltenden Gesetzen und Vorschriften.\nCHAPITRE III                                                     KAPITEL III\n.                          ,,..,   ..\nDispositions communes aux transports des                       Gemeinsame Bestimmungen für die Beförderung\nvoyageurs et des bagages                                       von Personen und Reisegepäck\nArticle 24                                                     Artikel 24\nTarifs. Interdiction d'accords particuliers                      Tarife. Verbot von Sonderabmadumgen\n§ 1. - Les tarifs intemationaux que les chemins de fer              § 1. - Die internationalen Tarife, welche die Eisen-\netablissent doivent -contenir toutes les conditions spe- bahnen aufstellen, müssen alle für die Befördez:ung maß-\nciales faisant regle pour le transport et toutes les indica- gebenden besonderen Bedingungen und alle zur Be-\ntions necessaires au calcul des prix de transport et des redmung der B_eförderungspreise und Nebengebühren\nfrais accessoires et specifier, le cas echeant, les conditions notwendigen Angaben enthalten sowie gegebenenfalls\ndans lesquelles il s~ra tenu compte du change.                    Bestimmun~en über die Umrechnungskurse treffen.\n§ 2. - La publication des tarifs n' est obligatoire que             § 2. - Die Tarife brauchen nur in den Staaten ver-\ndans les Etats dont les chemins de fer participent a ces öffentlicht zu werden,. deren Eisenbahnen - an diesen\nfärifs comme reseaux de depart et d'arrivee. Les tarifs et Tarifen als Abgangs- oder Bestimmungsbahn beteiligt\nleurs modilications entrent en vigueur a la date indiquee sind: Die Tarife und ihre Änderungen treten aJ). dem _in\nlors de leur publication. Les majorations de tarifs et der Veröffentlichung angegebenen Tage in Kraft. Tarif-\nautres. dispositions qui auraient ·pour effet de rendre plus erhöhungen oder andere Erschwerungen der Beförde-\nrigoureuses les conditions de transport prevues par ces rungsbedingungen treten jedoch frühestens 6 Tage nach ·\ntarifs n'entrent en vigueur que six jours au plus töt apres . der Veröffentlichung in· Kraft.                         ·\nleur publication.\n§ 3. - Dans chaque gare ouverte au trafic international,           _§ 3. -AU:f den dem internationalen Verkehr dienenden\nle voyageur peut prendre connaissance des tarifs ou -des Bahnhöfen muß der Reisende die Tarife oder Tarifaus-\nextraits de tarifs indiquant les prix des billets intematio- züge einsehen können, welche die Preise der dort auf-\nnaux qui y sont en vente et les taxes correspondantes liegenden intemationalen Fahrausweise und die ent-\npour les bagages.                                                 sprechenden Gepäck.frachten enthalten.\n§ 4. - Les tarifs doivent etre appliques a tous les in-             § 4. - Die Tarife · müssen gegenüber jedermann in\nteresses d'une maiiiere uniforme.                                 gleicher Weise angewendet werden.                        ·\nTout accord particulier qui aurait pour effet d'accoi:der          Jede Sonderabmachung, durch die eine Preisermäßi-\nune reduction sur les· prix des tarifs est\" formellemeI!t gung gegenüber den Tarifen gewährt würde, ist ver-\ninterdit et nul de plein droit.                                   boten und nichtig.\nToutefois, soiit autorisees les reductions de prix düment          Dagegen sind Preisermäßigungen zulässig, die gehörig\npubliees et egalement accessibles a tous aux memes con- veröffentlicht sind und un_ter Erfüllung der gleichen Be-\nditions, ainsi que celles qui sont accordees soit pour le dingungen jedermann in gleicher Weise zugute kommen,\nservice du chemin de fer, soit pour le service des admi- ebenso Ermäßigungen, die für den Eisenbahndienst. .für\nnistrations publiques, soit aux ceuvres de b1enfaisance, Zwecke öffentlicher Verwaltungen, für wohltätige oder\nd'education et d\"instruction.                                     für Erziehungs- und Unterrichtszwecke gewährt werden.\nArticle 25                                                      Artikel 25 .\nFormalites exigees par les douanes .et autres autorites       . Zoll- und sonstige verwaltungsbehördlidie Vorsduiften\nadministratives\nLe voyageur est. tenu de se conformer au:x: prescriptions           Der Reisende hat die zoll- und sonstigen verwaltungs-\nedictees par les douanes et autres autorites administra-          behördlichen Vorschriften für sich und sein Reise- 1.µ1d\ntives, tant en ce qui concerne sa personne qu· en ce qui          Handgepäck zu befolgen. Er hat der Untersuchung seines\nconceme la visite de ses bagages et de ses colis a la main.       Gepäcks beizuwohnen, vorbehaltlich der durch die gel-\n11 doit assister a cette visite, sauf les exceptions admises      tenden Gesetze und Vorschriften zugelassenen Aus-\npar· Ies lois et reglements. Le chemin de fe_r n·assume           nahmen. Die Eisenbahn ist gegenüber dem Reisenden\naucune responsabilite, vis-a-vis du voyageur, pour le cas         von jeder Haftung befreit, wenn er diesen Verpflichtun-\nou celui-ci ne tiendrait pas compte de ces obligations.           gen nicht nachkommt.\nArticle 26                                                     Artikel 26 ·\nRestitutions et- paiements supplementaires                          Rückerstattungen und Nachzahlungen\n§ 1. - Lorsqu'un voyageur a demande a etre rembourse,               § 1.-Verlangt ein Reisender, _daß ihm für die ganze\npour .Ia totalite ou une ·fraction du parcours, de to1J,t ou      Strecke oder eine Teilstrecke der bezahlte Fahrpreis ganz\npartie du prix qu'il a paye pour son billet, la restitution       oder teilweise erstattet wird, so erfolgt die Rückerstat-\nest, pour les cas enumeres ci-apres, effectuee aux condi-         tung in den folgenden· Fällen und unter den nachstehen-\ntions ci-dessous:                                 · -            . den Bedingungen.\n§ 2. -:-- Sont expressement vises les cas suivants:              , § 2. - Sie wird vorgenommen:\na) le billet n'a pas ete.utilise du fait du voyageur;               a) wenn der Fahrausweis aus einem in der Person des\nReisenden liegenden Grunde nicht benützt worden\nist;",".Nr. 3-Tag dei:: Ausgabe: Bonn, den 18.Feb~ar 1956                                        287\nb) le billet n'a pas ete utilise, le voyageur ayant ete             b) wenn der Fahrausweis nidJ.t benützt worden ·ist,\nempedle d'entreprendre son voyage par suite de _re-                 weil der Reisende wegen Zugverspätung, Ausfall\ntard ou de suppression d'un train ou d'interruption                 eines Zuges oder VerkehrsunterbredJ.ung am Antritt\ndu service;                                                         der Reise verhindert wurde;.\nc)   le billet n'a ete utilise que sur une partie du par-            c) wenn der Fahrausweis infolge von Tod, Krankheit\ncours, · par suite de la mort, de la maladie ou d\"un                oder Unfall des Reisenden oder wegen anderer\naccident survenu au voyageur ou d'autres causes                     zwingender Gründe nur teilweise benützt worden\nimperieuses;                      ·                                 ist;\nd) le billet n·a ete utilise que sur une partie du par- ·           d) ~enn der Fahrausweis nur teil~eise benützt worden\ncours, le voJi:ageur ayant. dans une gare interme-                  ist, weil der Reisende auf einem Unterwegsbahnhof\ndiaire, declare qu'il abandonne le reste du parcours;               erkfärt hat, auf die Fortsetzung der Reise zu ver-\nzidJ.te~;                                   .\ne) le billet n'a ete utilise que sur une partie du par-              e) wenn der Fahrausweis nur teilweise benützt worden\ncours, le voyageur, par suite· de retard ou de sup-                 ist. weil der Reisende wegen Zugverspätung, Aus-\npression d'un train ou d'interruption du service,                   fall eines Zuges oder Verkehrsunterbrechung den\nayant ete empedJ.e de continuer son voyage confor-                  Anschluß versäumte· und an der fahrplanmäßigen\nmement ä l'horaire en raison du manque de corres-                   Fortsetzung seiner Reise verhindert wurde;\npondance;\nf) le billet, par suite du manque de place dans la classe           f)  wenn der Fahrausweis wegen Platzmangels in der\npour laquelle il a ete delivre, a ete utilise, sur tout             Klasse, für die er ausgestellt. war, auf der 'ganzen\nou partie du parcours, qans une classe inferieure.                  Strecke oder einer Teilstrecke in einer niedrigeren\nKlasse benützt worden ist.\n§ 3. - Pour ce qui conceme les billets a prix reduit; la             § 3. -Auf Fahrausweisen. zu ermäßigtem Preis wird\n· restitution est limitee aux cas prevus au § 2. lettres b)            eine Rückerstattung nur. in den in § 2 b) und e) vorge-\net e).           · ·                                              ·   sehenen Fällen gewährt. .\nLes billets ordinaires aller et retour et les billets a prix         Die gewöhnlichen Hin- und Rückfahrkarten sowie die\nreduit pour enfants etablis en vertu de l'article 6 ne sont          nach Artikel 6 ausgegebenen Kinderfahrkarten genen im\npas consideres comme billets ä prix reduits au sens· du              Sinne dieses Paragraphen nicht als Fahrausweise zu er-\npresent paragraphe.                                                  mäßigtem Preis.\n§ 4. -Le•chemin de fer a le ·droit d'exiger du voyageur         .    § 4. -Die Eisenbahn ist berechtigt zu verlangen, daß\ntoute justificatioli utile ä l'appui de chaque demande de            der Reisende sein Rüdcerstattungsgesuch ausr\\!ichend be-\nreslitution. •                                .       '- ·           legt.\n§  5. -Toute restitution ne peut avoir lieu que surpre-              § 5. - Rückerstattungen werden nur gegen Vorlage\nsentation du bUlet.                                                  des Fahrausweises gewährt.\nPour les cas prevus au § 2, lettres a), b), d) et e), le             In den in § 2. a), b), d) und e) vorgesehenen Fällen\nvoyageur doit, en outre, presenter une attestation of:li-            muß der Reisende außerdem eine Bescheinigung vorlegen,\ncielle qui lui est delivree, sur sa demande, par la gare de          die ihm auf sein Verlangen vom Abgangsbahnhof oder\ndepart ou par la gare irl\\ermediaire interessee.                     dem betreffenden Unterwegsbahn:hof auszustellen ist.\nPour le cas prevu au § 2, lettre f), le voyageur doit, en            In dem in § 2 f) vorgesehenen Fall muß der Reisende\noutre, presenter une attestation officielle du. chemin de            außerdem eine Bescheinigung der Eisenbahn vorlegen,\nfer etablissant qu'il a, sur le parcours considere, pris place       aus der hervorgeht, daß er auf der betreffenden Strecke\ndans un compartiment d'une classe inferieure ä celle a               einen Platz ·in einer niedrigeren Klasse als derjenigen\nlaquelle son billet lui donnait .droit.                              benützt hat, auf die sein Fahrausweis ausgestellt war.\n§  6. - Sont exclus de la restitution les impöts, les .               § 6. - Von der Rückerstattung sind die Steuern, Zu-\nsupplements payes pour les places reser~ees, les frais de schläge für Platzkarten, Herstellungskosten für Fahraus-\nconfection: et les commissions pour· la vente des billets. ·         weise und die für den Verkauf der Fahrausweise bezahl-\nten Vergütungen ausgeschlossen. ·\nSont deduits du montant ä rembourser: un droit de 10 1 /,             Von dem zu erstattenden Betrag :wird außer den. ·\navec minimum de O fr. 50 et maximum de 3 fr. par billet,             etwaigen Auslagen für seine Zusendung eine Gebühr\nainsi que, s'il y a lieu, les frais d'envoi.                   .     von 10 8/o, jedoch nicht weniger als ein halber Franken\nund nidJ.t mehr als drei Franken für den Fahrausweis\nabgezogen.                                          ·\nCette deduction n'est toutefois pas operee lorsqu'un                  Wird ein nidJ.t benützter Fahrausweis noch am Aus-\nbillet reste inutilise est restitue le jour meme de l'emis-           gabetag' der Ausgabestelle zurückgegeben, so wird dieser\nsion au bureau qui l'a delivre, non plus que dans les cas             Abzug nicht gemacht; ein solcher Abzug findet auch in ·\nprevus au § 2, lettre~ b) et e).                                     den in § 2 b} und e) vorgeseh~en Fällen nicht statt:\nCompte tenu ~e l'application des dispositions preceden-               Unter Vorbehalt der vorstehenden Bestimmungen die-\ntes du-present paragraphe, il- est rembourse, suivant Ies            ses Paragraphen wird für die Fälle des § 2 erstattet:\ncas vises au § 2:\n- s'il s'aglt des lettres a) et, b), -le prix paye,                  -   in den Fällen der Absätze a) und b) der bezahlte\nFahrpreis;                               .\n-s'il agit des lettres c), d) et e}, la difference entre Ie          - in den Fällen der Absätze c), d} und e) der Unter-\nprix total paye et la taxe pour le parcours effectue,                schied zwischen dem bezahlten Gesamtpreis und\ncalculee _sur la base du tarif normal,.                              dem gewöhnlichen Fahrpreis für die zurückgelegte\nStrecke;\n- s'il s'agit de la lettre f), la difference entre le prix du        - ·in den Fällen des Absatzes f) der UritersdJ.ied ~wi-\nbillet que le voyageur a paye et celui qu'il aurait du               schen dem bezahlten Fahrpreis und demjenigen, der\nacquitter en prenant des billets correspondant ä la                  bei Lösung besonderer Fahrausweise für die auf\nclasse utilisee pour chacun des parcours effectues.                  den einzelnen Strecken benützten Klassen hätte be-\nzahlt werden müssen.","288                                    Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1956, Teil II\n§ 1. -  Lorsqu'un voy~geur a demande ä etre rembourse             §  1. -  Verlangt ein Reisender, daß ihm für die ganze\n.du prix de 'transport de ses bagages pour la totalite ou         Stredce oder eine Teilstrecke die Gepädcfracht erstattet\nune fraction du par<:ours, la restitution est effectuee dans     wird, so erfolgt die Rückerstattung unter den nachstehen-\nles conditions ci-apres:                                         den Bedingungen:.\nSont toujours deduits du montant de la restitution un        . Vom Erstattungsbetrag wird immer eine Gebühr von\ndroit de 0 fr. 50 par bulletin, ainsi que, le cas echeant, les  einem halben Franken für den. Gepäckschein und eine\nimpöts.                                                          etwaige Steuer abgezogen.\nSi les bagages sont retires avant qu'ils aient quitte la          Wird Reisegepäck zurückgenommen, ehe es den Auf-\ngare expeditrice, le prix de transport est rembourse; s'ils     gabebahnhof · verlassen hat, so wird die Gepäckfracht\nle sont a une gare intermediaire, le detenteur du bulletin      erstattet; wird Reisegepäck auf einem Unterwegsbahnhof\nde bagages doit, ä cet effet, obtenir de cette gare inter-       zurüdcgenommen, so muß der Inhaber des Gepädcscheins\nmediaire une attestation qui est a joindre a la demande          zu diesem Zweck vom Unterwegsbahnhof eine Beschei-\nde restitution.                                         ·        nigung verlangen, die dem Rückerstattungsgesuch beizu-\nlegen ist.\n§ 8. -  Les tarifs peuvent contenir , des dispositions            § 8. - Die Tarife können abweichende Bestimmungen\nautres que celles qui precedent, pourvu qu'elles ne con-         treffen, die jedoch keine Erschwerungen für die Reisen-\nstituent pas une aggravation de la situation du voyageur.        den enthalten dürfen.\n§ 9. - Toute demande ·de restitution fondee sur les dis-          §  9. - Ansprüche auf Rückerstattung nach den Bestim-\npositions du present article, ainsi que sur celles de'l'article mungen dieses Artikels sowie· nach den Bestimmungen\n12, est irrecevable si eHe n'a pas ete presentee au chemin      des Artikels 12 sind verwirkt, wenn sie bei der Eisen-\nde fer dans un delai de six mois, compte, pour les billets,      bahn nicht binnen einer Frist von sechs Monaten geltend\nä partir de l'expiration de leur validite, pour les bulletins   gemacht werden, die bei Fahrausweisen mit dem Ablauf\nde bagages, a partir du jour de leur emission.                  ihrer Geltungsdauer, bei Gepädcscheinen mit dem Tag\nihrer Ausfertigung beginnt\n§ 10. - En cas d'application .irreguliere du tarü ou              § 10..- Ist der Tarif unrichtig angewendet·~orden oder\nd'ei:reur dans la determination des frais de transport et        sind bei der Berechnung der Beförderungspreise und Ge-\ndes frais divers, le trop-percu doit etre rembourse par le       bühren Fehler vorgekommen, so muß der· zuviel oder\nchemin de fer, le moins-percu verse par le v-0yageur.            zuwenig bezahlte Betrag von der Eisenbahn etstattet\noder vom Reis,enden nachbezahlt werden.\n§ 11. - Le trop-percu constate par le chemin de fer doit           § 11. - Stellt die Eisenbahn fest; daß sie zuviel er-\netre, si possible, porte d'office a la connaissance de l'in-     hoben hat, so hat sie, wenn der Betrag für einen Fahr-\nteresse lorsqu'il depasse 0 fr. 50 pour chaque billet ou ausweis oder Gepädcschein einen halben Franken über•\npour chaque bulletin de bagages, et le reglement doit en · steigt, von sich aus den Beteiligten, wenn möglich, hier-\netre opere au plus töt, aux frais du voyageur.                   von zu benachrichtigen und 'ihm den Betrag auf seine\nKosten möglichst'bald zu erstatten.          ·\n§ 12. - Pour le calcul du trop-percu a rembourser par             §. 12. - Für die Berechnung des von der Eisenbahn zu\nle chemin de fer ou du moins-percu a verser par le v9ya-         erstattenden oder vom Reisenden nachzuzahlenden Be-\ngeur, est applicable le cours du change officiel du jour         trages gilt der offizielle· Umrechnungskurs des Tages, an\nauquel le prix de transport a ete percu; si le paiement en       dem der Beförderungspreis erhoben wurde. Erfolgt die\nest effectue dans une monnaie autre que la monnaie de            Zahlung in einer anderen Währung als derjenigen, in\nperception, le cours applicable est celui du jour ou a lieu      welcher der Beförderungspreis erhoben· wurde, so gilt\nce paiement         ·                          •                 der Umrechnungskurs des Tages, an welchem die Zahlung\ngeleistet wird.          ·\n§ 13. - Dans tou!! les cas non prevus dans le present           . .§ 13. - In den durch diesen Artikel nicht geregelten\narticle et a defaut d'ententes particulieres entre les Fällen sind mangels besonderer Vereinbarungen zwischen\ndlemins de fer, les lois et reglements en vigueur au lieu       den Eisenbahnen die für d~ Abgangsbahnhof geltenden\nde depart sont ·applicables.                                     Gesetze und Vorschriften anzuwenden.\nArticle 21                                                         Artikel 27\nContestations                                                Meinungsversdl.iedenheiten\nLes contestations entre voyageurs ou. entre ceux-ci et             Meinungsverschiedenheiten unter den Reisenden oder\nles agents sont provisoirement tranchees dans les gares          zwischen den Reisenden und den Bediensteten ents.c:hei-\n. par le chef de service et en cours de route par le chef de       det vorläufig ~uf den Bahnhöfen der Aufsichtsbeamte,\ntrain.                                                            während de~ Fahrt der Zugführer.\nTi tre III                                                        Titel III\nResponsabilite.                                                   .    Haftung.\nActions nees du contrat de transport                          Ansprüche aus dem Beförd~rungsvertrag\nCHAPITRE PREMIER                                                        KAPITEL I\nResponsabilite                                                        Haftung·\nArticle 28                                                         Artikel 28\n•Responsabilite consecutive au transport des voyageurs,                     Haftung aus der Beförderung von Reisenden,\ndes colis a la main et des animaux                                      Handgepäck UJ!.d Tieren\n§ 1. - La responsabilite du chemin de fer pour la mort,           § 1.- Die Haftung der Eisenbahn für Tötung oder Ver-\nles blessures et toute autre atteinte a l'integrite corporelle   letzung eines Reisenden sowie für den Schaden, der\nd'un voyageur, ainsi que pour les dommages causes par            durch Verspätung oder Ausfall eines Zuges oder durch\nle retard ou la suppression d'un train ou par le manque          Anschlußversäumnis entsteht, richtet. sich nach den Ge-\nd·une correspondance, reste soumise aux lois et reglements       setzen und Vorschriften des Staates, in dem das schädi-\nde !'Etat ou le fait s'est produit. Les articles ci-apres du     gende EreigJ;1.is eingetreten ist. Die nachstehenden Be-\npresent titre ne sont pas applicables a ces cas.                 stimmungen dieses Titels finden in diesen Fällen keine\nAnwel!dung.","~r. 3 -   Tag der Ausgabe: Bonn, den 18. Februar 1956                            289\n1\n§ 2. _  Le chemin de fer n·est responsable, en ce qui         §  2. - Für Handgepädc und Tiere, deren Uberwachung     1\nconceme Ies colis ä la main et les animaux dont la sur-       dem Reisenden nach Artikel 14 § 3 obliegt, haftet die\nveillance incombe au voyageur en vertu de rarticle 14,        Eisenbahn nur insoweit, als der Schaden auf ihr Ver-\n§ 3, que des dommages causes par sa faute.                  - schulden zurüdczuführea ist.\n§ 3. _ II n·y a pas, en cette matiere, de responsabilite      § 3. - Eine Haftungsgemeinschaft der Eisenbahnen be-\ncollective.                                                   steht in diesen Fällen nicht.\nArticle 29                                                  Artikel 29\nResponsabilite collective des chemins de fer pour les     Haftungsgemeinsc:baft der Eisenbahnen für Reisegepäck\nbagages                      _\n§ 1. - Le chemin de fer qui a accepte au transport des        § 1. -  Die Eisenbahn, die Reisegepäck unter Aushän-\nbagages en delivrant un bulletin de bagages international     digung ein.es internationalen Gepädcsdleins zur Beför-\nest responsable de rexecution du transport sur le par-        derung angenommen hat, haftet für die Ausführung der\ncours total jnsqu·a la livraison.         ,                   Beförderung auf der ganzen Stredce bis zur Auslieferung.\n§ 2. - Chaqu~ chemin de fer. ~ubsequent, par le fait          § 2. - Jede folgende Eisen.bahn tritt dadurch, daß sie\nmeme de la prise en charge des bagages, participe au          das Reisegepädc übernimmt, in den Beförderungsvertrag\n· contrat de transport et assume les obligations qui en resul-  ein und übernimmt die sich daraus ergebenden Verpflich-\ntent. sans piejudice des dispositions de rarticle 43, § 2,    tungen; die die Empfangsbahn betreffende Bestimmung\nconcemant le chemin de fer destinataire.                      des Artikels 43 § 2 bleibt unberührt.\nArticle 30                                                  Artikel 30\nEtendue de la responsabilite                                   . Umfang der Haftung\n§ 1. - Le chemin de fer est responsable du retard a la        § 1. - Die Eisenbahn haftet für die verspätete Ausl.c-\nHvraison, du dommage resultant de la perte totale ou.         ferung und für den Schaden, der durch gänzlichen oder\npartielle des bagages ainsi que des avaries qu\"ils subissent  teilweisen Verlust oder durch Besc:bädigu.ng des Reise-\nä partir de l'acceptation au transport jusqu·a la livraison.  gepäcks in der Zeit von der Annahme zur Beförderung\nbis zur Auslieferung entsteht.\n§ 2. -  Le chemin de fer est _decharge de cette respon-       § 2. - Die Eisenbahn ist von dieser Haftung befreit,\nsabilite si le retard a la livraison, la perte ou l'avarie a  wenn .die verspätete Auslieferung, der Verlust oder die\neu pour cause _une faute d~ voyageur, un ordre de celui-ci    Beschädigung durc:b ein Verschulden des Reisenden,\nne resultant pas d'une faute du chemin de fer, un vice         durch eine nicht von der Eisenbahn verschuldete An-\npropre des bagages ou des drconstances que le chemin           weisung des Reisenden, durch besondere Mängel des\nde fer ne pouvait ·pas eviter et aux consequences              Reisegepädcs oder durch Umstände verursacht worden\ndesquelles„il ne pouvait pas obvier. ·                         ist, welche die Eisenbghn nicht vermeiden uz1d deren\nFolgen sie nicht abwenden konnte.\n§ 3. -  Compte tenu de'l'article 31, § 2, le chemin de fer  - § 3. - Die Eisenbahn ist von dieser Haftung befreit\n/ est decharge de cette responsabilite, lorsque la perte         - vergleiche auch Artikel 31 § 2 - , wenn der Verlust\nou l'avarie resulte des risques particuliers inherents ä. la  oder die Beschädigung aus der besonderen Gefahr ent-\nnature speciale du bagage, a l'absence ou a la defectuosite   standen ist, die mit der natürlichen Beschaffenheit des\nde l'emballage ou du fait que des objets exclus du trans-     Reisegepädcs, dem Fehlen oder mit Mängeln der Vei:0\nport ont ete neanmoins expedies comme bagages.                padrung oder damit verbunden ist, daß von der Beför-\nderung ausgeschlossene Gegenstände trotzdem als .Reise-\ngepädc aufgegeben worden sind.\nArticle 31                                                  Artikel 31\nCharge de la preuve                                             Beweislast\n§ 1. - La preuve que le retard a la livraison, la perte       § 1. - Der Beweis, daß die verspätete Auslieferung,\nou l'avarie a eu pour cause un des faits prevus a l'article    der Verlust oder die Beschädigung des Reisegepädcs\n30, § 2, incombe au chemin de fer.                             durch eine der in Artikel 30 § 2 vorgesehenen Tatsachen\nverursacht worden ist, obliegt der Eisenbahn.\n§ 2. -  Lorsque le chemin de fer etablit -que, eu egard        § 2. - Wenn die Eisenbahn darlegt, daß nach· den Um-\naux circonstances de fait, la perte ou l'avarie a pu resul-    ständen des Falles ein Verlust oder eine Beschädigung\nter d'un ou de plusieurs des risques particuliers prevus a     aus einer oder mehreren der in Artikel 30· § 3 erwähnten\nl'article 30, § 3, il y a presomption qu'elle en resulte.      besonderen Gefahren entstehen konnte, wird vermutet, ·\nL'ayant droit conserve toutefois le droit de faire la          daß der Schaden hieraus entstanden ist. Deni Berechtig-\npreuve que le dommage n'a pas eu pour cause, totaie-          ten steht jedoch das Recht zu nachzuweisen, daß der\nment ou partiellement, l'un de ces risques..                   Schaden nicht oder nicht ausschließlich aus einer dieser\nGefahren entstanden ist.\nArticle 32                                                  Artikel 32\nPresomption de perle des bagages. Cas ou ils sont                Vermutung für den Verlust von Reisegepäck.\nretrouves                                        Wiederauffinden des Reisegepädcs\n. § 1. - L\"ayant droit peut, sans avoir a fournir d'autres         § 1. - Der Berechtigte kann ein fehlendes Gepädcstüdc\npreuves, considerer un colis manquant comme perdu              ohne weiteren Nachweis als verloren betrachten, wenn\nquand il n'a pas ete livre dans les quatorze jours qui         es nicht binnen 14 Tagen, nachdem seine Auslieferung\nsuivent la demande de livraison presentee conformement         gemäß Artikel 23 § 2 verlangt wurde, abgeliefert worden\na l'article 23, § 2_.                                         ist.\n§ 2. - Si un colis repute perdu est re.trouve dans l'an-       § 2. - Wird .ein für verloren gehaltenes Gepädcstüdc\nnee qui suit la ·demande de liyraison, le chemin de fer       binnen einem Jahr nach seiner Abforderung wieder auf-\nest tenu d'en donner avis ä l'ayant droit, lorsque son        gefunden, so hat die Eisenbahn den 'Berechtigten hiervon\ndoi:uicile est connu ou peut etre decoU:vert                  zu benachrichtigen, wenn sein Aufenthaltsort bekannt. ist\noder sich ermitteln läßt.\n19","290                                        Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1956, Teil II\nDans le delai de trente jours qui suit la reception de             Der Be:echtigte kann binnen 30 Tagen nach Empfang\ncet avis, l'ayant droit peut exiger que le bagage lui soit         der Nad:iricht verlangen, daß ihm das Gepäckstüdc. auf\nlivre ä l'une des gares du parcours, contre paiement des          einem Bahnhof der Beförderungsstredc.e ausgeliefert wird;\nfrais afferents au transport depuis la gare_ de depart jus-        e_r hat dann die Kosten für die Beförderung des Gepädc.-\nqu'ä celle oir. a lieu la livraison et contre restitution de       stüdc.es vom Aufgabebahnhof bis- zu dem Bahnhof. zu\nl'indemnite qu'il a recue. deduction faite eventuellement          bezahlen, auf dem das Gepädc.stüdc. ausgeliefert wird,\ndes frais qui aui:aient ete compris dans cette indemnite, et       und die erhaltene Entschädigung, abzüglich der ihm etwa\nsous reserve de tous droits ä l'indemnite pour retard pre-        -erstatteten, in dieser Entschädigung enthaltenen Kosten,\nvue a l'article 35 et, s'il y a lieu, ä l'article 36.             zurüdc.zuza~len; seine Ansprüdle auf Entschädigung\nwegen verspäteter Auslieferung nach Artikel 35 und\ngegebenenfalls Artikel 36 bleiben vorbehalten.\nSi le colls retrouve n'a pas ete reclame 9,ans le delai de         Wird das wieder aufgefundene Gepäckstüdc. nicht bin-.\ntre_nte jours prevu ou si le colis n'est retrouve que plus        nen der vorgesehenen Frist von 30 Tagen zurückverlangt\nd'un an apres la demande de livraison, le ch~min de fer            oder wird es·später als ein Jahr nach seiner Abforderung\nen dispose conformement aux lois et reglements de                  wieder aufgefunden, so kann die Eisenbahn nach· den\nl'Etat dont il releve.                                             Gesetzen oder Vorsdlriften ihres Staates darüber ver~\nfügen.                                     ·\n. Article 33                                                        Artikel 33\nMontant de l'indemnite en cas de perle des bagages               Höhe der Entschädigung bei Ve~lust von Reisegepäck\nQuand, en vertu des dispositions de la presente ·Con-              Hat die Eisenbahn auf Grund der Bestimmungen dieses\nvention, .une indemnite pour perte totale ou partielle de         Ubereinkommens Entschädigung für gänzlidlen- oder teil-\nbagages est mise ä la charge du chemin de fer, il peut etre        weisen Verlust des Reisegepäcks _zu leisten, so kann\n. reclame:                                                          beansprucht werden:                _          ·\na) si le montant du dommage est prouve :                           a) wenn der Betrag des Sdiadens nachgewiesen ist:\nune somme egale ä ce montant sans qu'elle puisse                  der Ersatz dieses Sdladens · bis zur Höhe von\ntoutefois exceder 40 francs par kilogramme de poids               40 Franken für jedes fehlende Kilogramm des Roh-\nbrut manquant;                                                    gewidltes;.            ·\nb) si le montant du dommage n'est pas prouve:                      b) wenn der Betrag des Schadens nicht -nachgewiesen\nist:\nune somme c:alculee ä forfait ä raison de 20 francs               ein Pauschalbetrag von 20 Franken für jedes .feh-\npar kilogramme de po1ds_brut manquant.                            lende Kilogramm des Rohgewidltes.\nSont en outre restitues le prix de transport, les droits de        Außerdem sind - ohne weiteren Sdladenersatz - Ge-\ndouane ou autres sommes deboursees ä l'occasion du                 päckfracht, Zöile und sonstige aus Anlaß der Beförderung\ntransport du bagage perdu, sans autres dommages-interets.          des verlorenen Reisegepäcks bezanlte Beträge zu er-\nstatten.\nArticle 34                                                       Artikel 34\nMontant de l'indemnite en cas d'avarie des bagages                      Höhe der Entsc:hädigung bei Beschädigung\nvon Reisegepäck\nEn cas d'avarie, le chemin de fer· doit payer le montant           Bei Beschädigung hat die Eisenbahn den Betrag der\nd'e la depreciation subie par les bagages, sans autres             Wertverminderung des Reisegepädcs ohne weiteren\ndomm':'-ges-interets.                                             Schadenersatz zu zahlen.\nToutefois, l'indemnite ne peut depasser:                          _Die Entschädigung darf jedoch nidlt übersteigen:\na) si la totalite des bagages est depreciee par ravarie,           a) wenn die ganze Sendung durch die Beschädigung\nle chiffre qu'elle aurait atteint en cas de perte totale,         entwertet ist, den .Betrag, der im Falle ihres gänz-\nlichen Verlustes zu zahlen wäre;\nb) si une partie seulement des bagages est depreciee               b) wenn nur ein Teil der Sendung durch die Beschädi-\npar l'avarie, le ch1ffre qu'elle aurait atteint en cas            gung entwertet ist, den Betrag, der im Falle des\nde perte de la partie depreciee.                                  Verlustes des entwerteten Teiles zu zahlen wäre.\nArticle 35                                                       Artikel 35.\nMontant de l'indemnite pour retard a la livraison des                              Höhe der Enlsdtädigung\nbagages                                       für verspätete Auslieferung von Reisegepäck\n§ 1. - En cas de retard a la livraison et si l' ayant droit         § l......, Wenn das Reisegepädc. verspätet ausgeliefei;t\nne prouve pas qu'un dommage en est resulte, le chemin             worden ist und der Beredltigte nicht nachweist, daß ein\nde fer est tenu de payer une indemnite fixee ä vingt cen-         Sdladen durch die Verspätung entstanden ist, hat die\ntimes par kilogramme de poids orut des bagages livres en          Eisenbahn für .je -angefangene 24 Stunden seit d~r Ab-\nretard et par periode indivisible de vingt-quatre heures           forderung, höchstens aber für 14 Tage, eine Entsdlädi-\nä compter de la demande de livraison, avec maximum de             gung zu zahlen, die 0,20 Franken für das _Kilogramm des\nquatorze jours.                                                   Rohgewidltes de.s verspätet ausgelieferten Reisegepäcks\nbeträgt.\n§  .2. - Si la _preuve est fournie qu'un dommage est re~            § 2. - Wird nadlgewiesen, daß ein Schaden durch die\nsulte du retard, il est paye, pour ce dommage, une _indem-         Verspätung entstanden ist, so ist für diesen Schaden\nnite qui ne peut pas depasser le quadruple de l'indem-             eine .Entsdlädigung zu entridlten, die das· Vierfache der\nnite forfaitaire determinee au § 1.                                in § 1 bestimmten Pausdlalentsdlädigung nidlt über-\nsteigen darf.\n§ 3. -  Les indemnites prevues aux §§ 1 et 2 ne peuvent            § 3. - Die in den §§ 1 und 2 vorgesehenen Entsdlä-\n·pas se cumuler av:ec celles qui seraient dues pour perte           digungen werden nicht neben der bei gänzlichem Ver-\ntotale _des bagages.                                               lust des Reisegepädc.s zu leistenden Entsdlädigung ge-\nwährt.                ·\nEn cas de perte partielle, elles sont payees, s'il y a lieu,.      Bei teilweisem Verlust sind sie gegebenenfalls für den\npour la partie non perdue.                                         nicht verlorenen Teil zu entridlten.","Nrt 3 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 18. Februar 1956                              291\nEn cas d\"avarie, elles se cumulent, s'il y a lieu, avec       Bei Beschädigung treten sie gegebenenfalls neben die\nl'indemnite prevue a l'article 34.                            in Artikel 34 vorgesehene Entschädigung.\nDans tous ies cas, le· cumul des indemnites prevues aux       In keinem Falle · darf die Gesamtentschädigung nach\n§§ 1 et 2 avec celles prevues. aux ~rticles :3~ et 34 ne pe~t den Bestimmtmgen der §§ 1 und 2 zuzüglich derjenigen\ndonner lieu au paiement dune mdemmte totale supe-             nach den Bestimmungen der Artikel 33 und 34 höher sein\nrieure a celle qui serait due en cas de perle totale des       als- die Ent~chädigung bei gänzlichem Verlust des Reise-\nbagages.                                                       gepäcks.\nArticle 36                                                  Artikel 36\nMontant de l'indemnite en cas de declaration d'interet                       Höhe der Entschädigung\n· a la livraison                             bei Angabe des Interesses an der Li~ferung\nS'il y a eu declaration d'interet a la livraison, il peut    ·Ist das Interesse an der Lieferung angegeben, so kann\netre reclame, outre les indemnites prevues aux articles 33,   außer den in den Artikeln 33, 34 und 35 vorgesehenen\n34 et 35, la reparation du dommage supplementaire prou-        Entschädigungen der Ersatz des weiteren nachgewiesenen\nve jusqu'a concurrence du inontant de l'interet declare.       Schadens bis zur Höhe des als Interesse·· angegebenen\nBetrages beansprucht werden.            ·\nArtide 37                                                   Artikel 37\nMontant de l'indemnite en cas de dol ou de laute lourde                   Höhe der Entsdlädigung bei Vorsatz.\nimputable au dlemin de fer                            oder grober Fa)U'lässigkeit der Eisenbahn\nDans tous les cas ou le retard a. la livraison, la perte       Ist die verspätete Auslieferung, der gänzliche oder\ntotale ou partielle ou l'avarie des bagages ont pour cause     teilweise Verlust oder die Beschädigung des Reisegepäcks\nun dol ou une faute lourde imputable au dJ.emin de fer,        auf Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit der Eisenbahn\nl'ayant droit doit etre completement indemnise pour le         zurückzuführen, so ist der nachgewiesene volle Schaden\nprejudice prouve, jusqu'a. concurrence du double des           jeweils bis zum Doppelten der in den Artikeln 33, 34,\nmaxima prev:us aux articles 33, 34, 35 et 36.                  35 und 36 vorgesehenen Höchs~beträge zu .ersetzen.\nArticle 38                                                  Artikel 38\nInterets de l'indemnite                                   Verzinsung der Entsdlädigung\nL'ayant. droit peut demander des· interets de l'indelX!-      Der Berechtigte kann auf die ihm gewährte Ent-\nnite. Ces interets, calcules .a raison· de cinq pour cent      schädigung Zinsen in Höhe von 5 8/o jährlidl verlangen,\nl'an, ne sont dus que si l'indeninite ·depass~ dix francs      sofern die Entschädigung zehn Franken für einen Ge-\npour chaque bulletin de bagages; ils courent du jour de la     päckschein übersteigt. Die Zinsen laufen vom Tage der\nreclamation administrative prevue a. l'article 41 ou, s'il     in Artikel 41 vorgesehenen Reklamation oder, wenn\nn'y a pas eu de reclamation, du jour de la demande en          keine Reklamation vorausging, vom Tage der Klage-\njustice.        •                                              erhebung an.\nArticle 39                                                . Artikel 39\nRestitutiön des indemnites ,                             Rüdterstattung der Entsdlidigung\nToute indemnite indument percue doit etre restituee.          Eine zu Unrecht empfangene Entschädigung ist zu er-\nstatten.\nEn cas de fraude, le chemin de fer a droit en outre au        Im Falle eines Betruges hat die Eisenbahn außerdem\nversem~nt d'une somme egale a. celle qu'il a payee indu-      Anspruch auf Zahlung einer Summe, die dem von. ihr\nment.                                                          zu Unrecht gezahlten Betrag gleichkommt.\nArticle 40                                                   Artikel 40\nResponsabilite du dl.emin de fer pour ses agents                  Haftung der Eisenbahn für ihre Leute\nLe chemin de fer est responsable des agents attadJ.es a.       Die Eisenbahn haftet für ihre Bediensteten und für\nson service et des autres personnes qu'il emploie pour          andere Personen, deren sie sidJ. bei Ausführung der von\nl'execution d'un transport dont il est dJ.arge.                ihr übernommenen Beförderung bedfent.\nToutefois, si, a. la demande des voyageurs, les agents         Wenn jedoch. Eisenbahnbedienstete auf Verlangen\ndu chemin de fer leur rendent des services qui n'inc9m-        eines Reisenden der Eisenbahn nicht obliegende Ver-\nbent pas au chemirl de fer, ils sont consideres comme agis-    richtungen besorgen, gelten sie als Beauftragte des Rei- .\nsant pour le compte des voyageurs a. qui ils rendent ce        senden, für den sie ·tätig sind.\nservice.                              ·\nCHAPITRE II .                                                KAPITEL II\nReclamations administratives. Actions judiciaires.                        Reklamationen. Klagen. Verfahren\nProcedure et prescription en cas de litiges nes du                    und Verjährung bei Streitigkeiten aus dem\ncontrat de transport                                         Beförderungsvertrag\nArticle 41                                                  Artikel 41\nRecl~mations administratives                                         Reklamationen\n§ 1. - Les reclamations administratives relatives au           § 1. - Reklamationen aus dem Beförderungsvertrag\n. contrat de transport doivent etre adressees par ecrit au       sind schriftlich bei der in Artikel 43 bezeichneten Eisen-\nchemin de fer designe a l'article 43.                          bahn einzureichen.\n§ 2. - Le droit de presenter la reclamation appartient         § 2. - Zur Einreichung einer Reklamation sind die\naux personnes qui ont le droit d'actionner le chemin de        nach Artikel 42 zur gerichtlichen Geltendmachung von\nfer en vertu de l'article 42.                                   Ansprüchen gegen die Eisenbahn berechtigten · Personen\nbefugt.        ·","{.\n292                                        Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1956, Teil II\n§ 3. -  Les billets, bulletins de bagages· et autres pieces     § 3. - Der Fahrausweis, der Gepäckschein und die\nqne l'ayant droit juge utile de joindre a. sa reclamation        sonstigen Belege, die der Berechtigte seiner Reklamation\ndoivent etre presentes soit en originaux, soit en copies,        beifügen will, sind im Original oder in Absdlrift v;orzu-\ncelles-ci düment legalisees si le dlemin de fer le de-           legen, Abschriften auf Verlangen der Eisenbahn in ge-\nmande.                                                           hörig beglaubigter Form.\n-Lors du reglement de la reclamation, le chemin de. fer           Bei der endgültigen Erledigung der Reklamation kann\npourra exiger la restitution des billets ou bulletins de         die Eisenbahn die Rückgabe der Fahrausweise oder Ge-\nbagages.                                                         päcksdleine verlangen.\n1\n:i\nArticle 42\nPersoooes qui peuveot exercer l'actioo judiciaire cootre .\nArtikel 42\nZur geridlllidlen Geltendn_ladlung von Ansprüdlen\ni                              le dlemin de, fer\nL'action judiciaire contre le chemin de fer qui nait du\ngegen die Eisenbahn beredlügte Personen\n. Zur gerichtlichen Geltendmachung von Ansprüchen aus\n\\. contrat ·de transport n'appartient qu·a. la personne qui\nproduit le billet ou le bulletin de bagages, suivant le cas,\nou qui, a. defaut, justifie de son droit.\ndem Beförderungsvertrag gegen die Eisenbahn ist nür\nbefugt, wer den Fahrausweis oder den Gepäcksdlein vor-\nlegt oder seine Berechtigung auf andfi!re Weise nachweist.\nArticle 43                                                    Artikel 43\nCbemins de fer contre lesquels l'action judiciaire peut          Eisenbahnen, gegen weldle Ansprüdle geridltlidl\netre exercee. Competence                           geltend gemadlt werden können. Zuständigkeit\n· § 1. - L' action judiciaire en restitution d'une somme          § 1. -Ansprüche auf Rückerstattung von Beträgen,\npayee en vertu du contrat de transport peut etre exercee         die auf Grund des Beförderungsvertrages gezahlt worden\nsoit contre le chemin de fer qui a perc;u cette somme, soit      sind, können entweder gegen die Eisenbahn gerichtlich\ncontre le chemin de fer au profit duquel la somme a ete          geltend gemacht werden, die den Betrag erhoben hat,\nperc;ue.                                                         oder gegen diejenige, zu deren Gunsten der Betrag er-\nhoben- worden ist.\n§ 2. -  Les autres actions judiciaires qui naissent du          § 2. - Sonstige Ansprüdle aus dem Beförderungsver-\ncontrat de transport ne peuvent etre exercees que contre         trag können nur gegen die Abgangsbahn, die Bestim-\nle chemin de fer de depart, le dlemin de fer destinataire        mungsbahn oder diejenige Eisenbahn gerichtlich geltend\nou celui sur Iequel s·est produit le fait generateur de          gemacht werden, auf deren Strecke sich die den An-\nI'action.                                                        spruch begründende Tatsache ~ereignet hat.\nLe dlemin de fer destinataire peut cependant etre.              Die Bestimmungsbahn kann jedoch auch dann gericht-\nactionne, meme s'il n'a rec;u ni les bagages ni la feuille       lich in Anspruch genommen werden, WElnn sie weder\nde route.             ·                                          das Reisegepäck noch den Gepäckbegleitschein erhalten\nhat.\n§  3. - Si le demandeur a le choix· entre plusieurs che-        § 3. -Besitzt der Kläger die Wahl unter mehreren\nmins de fer, son droit d'option s·eteint des que l'action         Eisenbahnen, so erlischt sein Wahlredlt, sobald die\nest intentee contre un de ces chemins de fer.                    Klage gegen eine dieser Eisenbahnen eingereicht ist.\n§ 4. - L'action judiciaire ne peut etre intentee que de-        § 4. - Wenn in Staatsverträgen oder Konzessionen\nvant le juge competent de l'Etat duquel releve le chemin - nichts anderes bestimmt ist, kann der Anspruch nur vor\nde fer actionne, a moins qu'il n'en soit decide autrement · den z=tändigen Gerichten des Staates geltend gemacht\ndans les accords entre Etats ou le~ actes de concession.          werden, dem die in Ansprudl genommene Eisenbahn an-\ngehört.\nLorsqu·une entreprise exploite des reseaux autonomes            Betreibt ein Unternehmen mehrere selbständige Eisen-\ndans divers Etats, chacun de ces reseaux est considere            bahnnetze in verschiedenen Staaten, so wird jedes die-\ncomme un chemin de fer distinct au point de vue de l'ap- ser Eisenbahnnetze als besondere Eisenbahn im ·Sinne\nplication du present paragrapbe.                                 dieser Vorschrüt angesehen.\n§ 5. - L'action judiciaire peut etre formee contre un           § 5. - Im Wege der Widerklage oder der Einrede\ndlemin de fer autre que ceux qui sont designes aux §§ 1 · k\"önnen Ansprüdle auch gegen_ eine andere als die in den\net 2, lorsqu'elle est presentee co~e demande reconven-           §§ 1 und 2 genannten Eisenbahnen geltend gemacht wer-\n\"tionnelle ou comme exception dans l'instance :relative a den, wenn sich ·die Klage auf den selben Beförderungs-\nune· demande principale fondee sur le meme contrat de            vertrag gründet\ntransport.                                                  ·\n§ 6. - Les dispositions du present article ne s·appliquent      §. 6. -Die Bestimmungen dieses Artikels finden keine\npas aux recours des- dlemins de fer entre eux, regles au         Anwendung auf den in Kapitel III dieses Titels geregel-\ndlapitre III du present titre.                                   ten Rückgriff d!:)r Eisenbahne~ gegeneinander.\nArticle 44                                                    Artikel 44\nConstatation de la perte partielle ou d'une avarie subie                 Feststellung eines teilweis!!n Verlustes\npar les bagages                                  oder einer Besdlädigung des Reisegepädcs\n§ 1. -  Lorsqu'une perte partielle ou une avarie est            §  1.- Wird ein teilweiser Verlust oder eine Besdlä-\ndecouverte ou presumee par le dlemin de fer ou lorsque           digung von der Eisenbahn entdeckt oder vermutet oder\nl'ayant droit en allegue l'existence, le dlemin de fer est       vom Berechtigten behauptet, so hat die Eisenbahn je\ntenu de dresser, sans delai et si possible en presence de        nach der Art des Sdladens den Zustand des Reise-\ncet ayant droit, un proces-verbal constatant,,suivant la         gepäcks, sein Gewicht und, soweit möglich, Ausmaß und\nnature du dommage, I'etat des bagages, leur poids et,            Ursache des Schadens sowie den Zeitpunkt seines Ent-\nautant que possible, nmportance du dommage; sa cause et         stehens unverzüglich in einer Niederschrift (Tatbestands-\nIe moment oü il s·est produit.                                    aufnahme) festzuhalten, und zwar wenn möglich in\nGegenwart des Berechtigten.","Nr. 3 :_ Tag der Ausgabe: Bonn, den 18. Februar 1956                                     '293\nUne copie de ce proces-verbal doit etre remise gratuite-           Dem BerechtigteJl ist ;fof sein_ Verlangen eine Ab-\nment ä l'ayant droit s·n le demande.                       ·       schrift dieser Tatbestandsaufnahme unentgeltlich auszu-\nhändigen.\n§ 2. -Lorsque l'ayant droit n·accepte pas les consta-         ·    § 2. - Wenn der Beredltigie die Feststellungen der\ntations du proces-verbal, il peut demander la constatation         Tatbestandsaufnahllle nicht anerkennt, kann er verlan-\njudiciaire de l'etat et du poids des bagages ainsi que des         gen, daß der zustaod und das Gewicht des Reisegepäcks,\ncauses et du montant du dommage; Ia procedure est sou-             die Schadensursache sowie der Betrag des Schadens ge-\nmise aux lois et reglements de l'Etat ou Ia constatation           richtlich festgestellt werden; dil:s Verfahren richt~t sich\njudiciaire a -lieu.              ·     ·                           nach den Gesetzen tJnd Vorschnften des Staates, m dem\ndie gerichtliche Feststellung erfolgt.\n§ 3. - Dans ~e. cas de perte _de colis, l'ayant droi~ est          § 3. - Bei Verlust von Gepäckstücken ist der Berech-\ntenu, pour facihter les recherches du chemin de fer, de            tigte zur ErleidltertJng der Nachforschungen der Eisen-\ndonner la description aussi exacte que possible des colis          bahn ·verpflichtet eine mög~chst genaue Beschreibung\nperdus.                                                            der verlorenen Gepäckstücke zu geben.\nArticle 45                                                         Artikel 45\nExtinction de l'action contre Ie dlemin de fer nee du                Erlöschen der j\\.DSprüdte gegen die Eisenbahn\ncontrat de transport des baga_ges                               aus dem Gepäckbeförderungsvertrag\n§ 1. -1:,a re':_eption des bagages par l'ayant droit eteint        § 1. -    Mit der AßDahme des· Rfisegepädts durch den\ntoute action nee du contrat de transport contre le chemin          Berechtigten sind all': Ansprüdl~ aus dem ~efö~derungs-\nde fer pour retard a la livraison, perte partielle ou avarie.      vertrag wegen versl'ateter Auslie~en??g, teilweisen Ver-\nlustes oder Besdlädigung gegen. die Eisenbahn erloschen.\n§ 2..-   Toutefois, l'action n'est pas eteinte:                   § 2. '-- Jedodl erloschen nidlt:\na) si l'ayant droit fournit la pre~ve que le dommage a            a) Entschädigungsansprüche, wenn der Beredl.tigte\npour cause un dol ou une faute lourde imputable au                 nachweist daß der Schaden durch Vorsatz oder\nchemin de fer; · ·                                                grobe Fahrlässigkeit der Eisenbahn verursacht wor-\nden ist;\nb) en cas de reclamation pour retard, lorsqu\"elle est             b) Entschädigungsansprüche wegen .verspäteter Aus-\nfaite ä l'un des chemins de fer designes par l'article            lieferung w ~ sie bei einer der in Artikel 43\n13, § 2. dans un delai ne depassant pas vingt et un               § 2 gena'nnten Eisenbahnen bmnen 21 Tagen, den\nTag der AnnalJ.me des. Reisegepäcks durdl den Be-\nJours non compris celui de la reception des bagages\npar l'ayant droit;                                                rechtigten nicht mitgerechnet, geltend g_emacht wer-\nden;\nc) en c~s de reclamation pour perte partielle ou pour             c) Entsdlädigungsansprüdle.. ~egen teilweisen Ver-\navane:       ·                                                    lustes oder wegen Besdladigung:\n1° si la perte ou l'avarie a ete· constatee avant la               1. ,wenn der verlust oder die Beschädigung vor der\nreception des bagages par l'ayant droit confor-                   Annahme des Reisegepäcks durch den Berechtig-\nmement ä l'article .44;                                            ten nadJ. Artikel 44 festgestellt worden ist;\n2° si la constatation, qui aurait du etre faite confor-            2. wenn die peStstellµng, die nadl Artikel 44 hätte\nmement a l'article 44, n'a ete oinise que par la     -             erfolgen Dlilssen,. nur _durch Verschulden der\nfaute du chemin de fer; ·                                         Eisenbahn i1J1terbheben 1st;\nd) en cas de reclamation pour dommages non appa-                - d) Entschädigungsansprüche wegen äuß~rlich nicht er-\nr~nts dont l'existence est constatee apres la recep-              kennbarer Sdli,,den, die erst n~ch der Annahme des\ntion des bagages par l'ayant droit, ä Ia double con-               Reisegepäcks durdl den Beredltigten festgestellt\ndition:                                                            worden sind. sofern die folgenden Bedingungen\nerfüllt sind!\n1° qu'immediatement apres la decouverte du dom-                    1. Die FeststelJung nach Artikel 44 muß unverzüg-\nmage et au plus tard dans les trois jours qui sui-                lich na'dl de:t Entdeckung des Schadens und spä-\nvent la reception des bagages, la demande de                       testens drei Tage...nach de~ Annahme des Reise-\nconstatation conforme a l'article. 44 soit faite par               gepäcks durch den. Berechtigten verlangt werden.\nl'ayant droit;\n2° que rayant droit prouve que le dommage s·est                    2. Der Berechti9tE; muß beweisen, daß der Schaden\n•     produit entre l'acceptation au transport et la·                    in der Zeit :zwisch\":n der Annahme zur _Beförde-\nlivraison.                                                         rung und der Auslieferung ~tstanden ist.\nArtikel 46\nArticle 46\nPrescription de l'action nee du contrat de transport          Verjährung der An:i;;prüdle aus dem Beförderungsvertrag\n§ 1. -L'action nee du contrat de transport est prescrite           § 1. _ Ansprüdle       aus dem Beförderungsvertrag ver-\npar un an.                                                         jahren in einem J8-hre.\n· Toutefois, la prescription est de trois ans s'il s'agit:          Die Verjährungst:t'ist beträgt jedoch drei Jahre:\na) de l'action foridee sur un dommage ayant pour cause             a) bei . Ansprüch~:n wegen eines durch Vorsatz ver-\nun dol;                ·                             '             ursachten Scha.dens;\nb) de l'action fondee·sur le cas de fraude prevu a l'ar-           b) bei Ansprüdl.eß wegen des in Artikel 39 erwähnten\nticle 39.                   ·                                      Falles des Bett'uges.\n§ 2. -   La prescription court:                                    § 2.- Die Verjäb-~ung beginnt:\na) pour les actions en indemnite pour retard a la li-              a) · bei Entsdlädi~~gsa:15Prüdlen wegen · verspät:ter\nvraison, perte partielle ou avarie: du jour oll la li-            Auslieferung, -teilweisen Verl_ustes oder ,Beschadi-\nvraison a eu lieu; ·                                               gung mit dem Tage ~er Auslieferung;\nb) pour les actions en indemnite pour perte totale: du             b) bei Entsdlädigungsansprüchen wegen gänzlichen\njour Oll la livraison aurait du avoir lieu;                        Verlustes mit :dem Tage, an dem die Auslieferung\nhätte erfolgen sollen:","294                                       Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1956, Teil 11\nc) pour les actions en paiement ou en restitution du             c) bei Ansprüchen auf Zahlung oder Rückerstattung\nprix de transport, de frais accessoires ou de sur-              von Beförderungspreisen, Nebengebühren c;>der Zu-\n. taxes, ou pour les actions en rectification en cas               s_dllägen oder auf Beridltigung bei unridltiger Tarif-\nd'application irreguliere du tarif ou d'erreur de cal-          anwendung oder bei Redlenfehlem mit dem Tage\n1\ncul: du jour du paiement, ou, s'il n'y. a pas eu paie-           der Zahlung oder, wenn- keine Zahlung erfolgte,\nment, du jour ou le paiement aurait du etre effectue;           mit dem Tage, an dem sie hätte erfolgen sollen;\nd) pour les actions en paiement de supplement de_ droit         . d) bei Ansprüdlen auf eine von der Zollbehörde ver-\nreclame par la douane: du jour de la reclamation de              langte Nachzahlung mit dem Tage, an dem die\n1          la douane;                                                      Zollbehörde das Verlangen gestellt hat;\n1     e) pou.'r les autr'es actions concernant le transport des\n· voyageurs: du jour de l'expiration de la validite du\ne) bei sonstigen die Beförderung des Reisenden be-\ntreffenden Ansprüdlen mit dem Tage. des Ablaufes\nbillet.                                                         der Geltungsdauer des Fahrauswei_ses.\n1\n1\nLe jour indique comme point de depart de la prescrip-\ntion n'est jamais compris dans le delai. ·\nDer als Beginn der Verjährung bezeichnete Tag ist in\nkeinem Falle in der Frist inbegriffen.\ni     § 3. - En cas de reclamation administrative adressee              § 3.-'- Wenn der · Beredltigte eine Reklamation nadl\nl au chemin de fer conformement a l'article 41, la prescrip-\ntion est suspendue jusqu'au jour ou · le chemin de fer\nArtikel 41 bei der Eisenbahn einreidlt, wird der Lauf der\n1 repousse la ~eclamation par ecrit et restitue les pieces\nqui y etaient jointes. En cas d'acceptation partielle de la\nVerjährung bis zu dem Tage gehemmt, an dem die Eisen-\nbahn die Reklamation durdl schriftlichen Bescheid zurück-\nweist und die der Reklamation etwa beigefügten Belege\nreclamation, la prescription ne reprend son cours que pour        zurückgibt. Wird der Reklamation teilweise stattgegeben,\nla partie de la reclamation qui reste litigieuse. La preuve       so beginnt die Verjährung nur für den noch streitigen\nde la reception ·de la reclamation ou de la reponse et            Teil der Reklamation wieder zu laufen. Wer sich auf die\ncelle de la restitution des pieces sont a la charge de la         Einreidlüng einer Reklamation, auf die Erteilung eines\npartie qui invoque ce fait.                                       Besdleides oder auf die Rückgabe von Belegen beruft,\nhat dies zu beweisen.\nLes reclamations ulterieures ayant le meme objet ne                Weitere Reklamationen, die denselöen Ansprudl zum\nsuspendent pas la prescription.                                   Gegenstand haben, hemmen die Verjährung nidlt.\n§  4. -t·action prescrite ne peut plus etre exercee, ·             § 4. -Ansprüdle, die verjährt sind, können audl nicht\nmeme sous forme d'une demande reconventionnelle ou                im Wege der Widerklage oder der' Einrede geltend ge-\nd'une exception.                                                  madlt werden.\n§  5. - Sous reserve des dispositions qui precedent, la            § 5. -  Vorbehaltlich vorstehender Bestimmungen gel-\nsuspension et l'interruption de la prescription sont reglees      ten für die Hemmung und die Unterbred:J.ung der Ver-\npar les lois et reglements de l'Etat ou l'action est intentee.    jährung die Gesetze und Vorschriften des Staates, in\ndem die Klage erhoben wird:\nCHAPITRE III                                                    KAPITEL III\nReglement des comptes.                                                 Abredinung.\nRecours des dlemins de fer entre eux                           Rückgriff der Eisenbahnen gegeneinander\nArticle 47                                                      Artikel 41\nReglement des coniptes entre chemins de fer                          Abrechnung unter den Eisenbahnen\nTout chemin de fer est tenu de payer aux chemins de fer           Jede Eisenbahn ist verpflichtet, den beteiligten Eisen-\ninteresses la part leur revenant sur un prix de transport         bahnen den ihnen ..zukommenden Anteil an dem Beförde-\nqu'il a encaisse ou qu'il aurait du encaisser.                    rungspreis zu bezahlen, den sie erhoben hat oder hätte\nerheben müssen.\nArticle 48                                                      Artikel 48\nRecours en cas d'indemnite pour perte ou pour avarie                      Rückgriff bei Entsd:J.ädigung für Verlust\n·     oder für Beschädigung\n§  t. - Le dlemin de fer qui a p_aye une indemnite pour            § 1. - Hat eine Eisenbahn· auf Grund der Bestimmun-\nperte totale ou partielle ou pour avarie de bagages, en           gen dieses Ubereinkommens eine Entschädigung für\nvertu des dispositions de la presente Convention, a le            gänzlid:J.en oder teilweisen Verlust oder für Beschädigung\ndroit d' exercer un recours contre les chemins de fer qui         des Reisegepäcks geleistet, so steht ihr der Rückgriff\nont participe au transport, conformement aux dispositions         gegen die an der Beförderung beteiligten Eisenbahnen\nsuivantes:                                ·                       nadl folgenden Bestimmungen zu: .\na) le chemin de fer par le fait duquel le dommage a ete           a) die Eisenbahn, die den Sdladen verursacht hat,\ncause en est seul responsable;                                  haftet aussdlließlich dafür;\nb) lorsque le dommage a ete cause par le fait de plu-             b) haben mehrere Eisenbahnen den-Sdladen verur-\nsieurs dlemins de fer, dlacuri d'eux repond du dom-              sadlt, so haftet jede Eisenbahn für den von ihr\nmage cause par lui. Si la distinction est impossible            verursadlten Schaden. Ist eine soldle Ausscheidung\ndans l'espece, la dlarge de l'indemnite est repartie            nad:J. den Umständen des Falles nidlt möglidl, so\nentre eux d'apres les principes enonces sous lettre c);         werden die Anteile der Eisenbahnen an der Ent-\nsdlädigung nach den Grundsätzen unter c) bestimmt;\nc) s'il ne peut etre prouve que le dommage a ete cause            c) wenn nicht nadlgewiesen werden kann, daß eine\npar le fait d'un ou de plusieurs chemins de fer, la             oder mehrere Eisenbahnen den Schaden verursadlt\ndlarge de l'indemnite due est repartie entre tous les           haben, so haften sämtlidle an der Beförderung be-\ndlemins de fer ayant participe au transport, a l'ex-             teiligten Eisenbahnen mit Ausnahme derjenigen, die\nception de ceux qui prouveraient que le dommage                 beweisen, daß der Schaden nicht auf ihren Strecken\nn'a pas ete occasion.ne sur leurs.lignes. La repartition         verursacht worden ist. Die Verteilung erfolgt im\nest -faite proportionnellement au nombre de kilome-              Verhältnis der ·Tarifkilometer.\ntres des distances d'application des tarifs.",".\nNr. 3 -Tag der Ausgabe:   .\nBonn,   den  18. Feb~ar  1956                          295\n§ 2. - Dans le cas d'insolvabilite de l\"un des chemins         § 2. - Bei Zahlungsunfähigkeit einer dieser Eisenbah-\nde fer, la part lui incombant et non payee par lui est         nen wird der auf sie entfallende, aber von ihr nicht be-\nrepartie entre tous .les autres chemins de fer qui ont par-    zahlte Anteil unter alle anderen an der Beförderung be~\nticipe au transport, proportionneUement au nombre de           teiligten Eisenbahnen im Verhältnis der Tarifkilometer\nkilometres des distances d'application des tarifs.             verteilt.\nArticle 49                                                   Artikel 49\nRecours en cas d'indemnite pour retard a la livraison      Rückgriff bei Ents<hädigung für verspätete Auslieferung\nLes regles enoncees dans l'article 48 sont appliquees          Die Bestimmungen des Artikels 48 finden· auch bei\nen cas d'indemnite payee pour retard. Si le retard a eu · Ents<hädigung für verspätete Auslieferung Anwendung.\npour cause des irregularites constatees sur plusieurs che- Wird die Verspätung durch Unregelmäßigkeiten veran-\nmins de fer, la charge de l'indemnite est repartie entre ces   laßt, die bei mehreren Eisenbahnen festgestellt worden\nchemins de fer proportionnellement a la duree du retard sind, so ist die Ents<hädigung unter diese Eisenbahnen\nsur leurs reseaux respectifs.                                  im Verhältnis der Dauer der auf ihren Strecken entstan-\ndenen Verspätung zu verteilen.\nArticle 50                                                   Artikel 50\nProcedure de recours                                           Rückgriffsveriahren\n§ 1. - Le chemin de (er contre lequel est · exerce un          § 1. - Eine Eisenbahn, gegen die na<h Artikel 48 oder\ndes recours prevus aux articles 48 et 49 n'est jamais 49 Rückgriff genommen wird, ist ni<ht befugt, die Recht-\nhabilite ä contester le bien-fonde du paiement effectue mäßigkeit der dur<h die rüdcgr.iffnehmende Eisenbahn\npar l'administration exerc;:ant le recours, lorsque l'indem- geleisteten Zahlung zu bestreiten, wenn über die Ent-\nnite a ete fixee par l'autorite de justice apres que l'as- sdlädigung gerichtlidl entsdlieden worden ist, na<hdem\nsignation lui avait ete dument signifiee et qu'il _avait der Eisenbahn durdl gehörige Streitvex:kündung die Mög-\nete mis ä meme d'intervenir dans le proces. Le juge lidlkeit gegeben war, dem Redltsstreit beizutreten. D.as\nsaisi de l'action principale fixe, selon les circonstances Gericht der Hauptsache bestimmt nach den Umständen\nde fait, les delais impartis pour la signification et pour des Falles die Fristen für die Streitverkündung und für\nl'intervention.                                              · den Beitritt\n§ 2. - Le chemin de fer qui veut exercer son recours           § 2. - Die rückgriffnehmende Eisenbahn hat sämtliche\ndoit former sa demande dans une seule et meme instance beteiligten Eisenbahnen, mit denen sie sich nicht gütlich\ncontre tous les chemins de fer Jnteresses avec lesquels geeinigt hat, mit derselben Klage zu belangen; andern-\nil n'a pas transige, sous peine de perdre son recours falls erlischt das Recht des Rückgriffs gegen die nicht\ncontre · ceux qu'il n' aurait pas assignes.                    belangten Eisenbahnen.\n§ 3. - Le juge doit statuer par un seul et meme juge-          § 3. - Das Gericht hat im selben Vedahren über alle\nment sur tous les recours dont il est saisi.                 · Rückgriffe, mit denen es befaßt ist, zu entscheiden.    ·\n§ 4. - Les chemins de fer actionnes ne peuvent exercer         § 4. - Den beklagten Eisen bahnen· steht kein weiterer\naucun recours ulterieur.                                       Rückgriff zu.\n§ 5. -11 n'est pas permis d'introdufre les recours en          § 5. - Das Rückgriffsverfahren darf nicht in das Ent-\ngarantie dans l'instance relative a la demande principale schädigungsverfahren einbezogen werden._\nen indemnite.\nArticle 51                                                   Artikel 51\nCompetence pour les recours                                    Zuständigkeit beim Rückgriff\n§ 1. -  Le juge· du siege du chemin de fer contre lequel       § 1. - Das Gericht des Sitzes der Eisenbahn, gegen\nle recours s'exerce est exclusivement competent pour           die der Rückgriff genommen wird, ist für alle solchen\ntoutes les actions en recours.                                 Klagen aussdlließlich zuständig.\n§ 2. - Lorsque l'action doit etre intentee contre plu-         § 2. - Ist die Klage ·gegen mehrere Eisenbahnen zu\nsieurs chemins de fer, le chemin de fer demandeur a le         erheben, so hat· die klagende Eisenbahn die Wahl unter\ndroit de choisir entre les juges competents, en vertu du       den nach § 1 zuständigen Gerichten.\n§ 1, celui devant lequel il porte sa demande.\nArticle 52                                                    Artikel 52\nAccords au sujet des recours                               Vereinbarungen über den Rückgriff\nLes chemins -de fer peuvent deroger par des accords            Die Eisenbahnen können Vereinbarungen treffen, die\naux regles de recours reciproques, definies ·au cha-           von den Vorschriften des Kapitels III über den gegen-\npitre III.                                                      seitigen Rückgriff abweichen.\nTitre IV                                                      Titel IV\nDispositions diver~es                                       Versdliedene V orsdlriiten\nArticle 53                                                   Artikel 53\nApplication du droit national                                 Anwendung des Landesredltes\nA defaut de stipulations dans la presente Convention,          Soweit in diesem Ubereinkommen keine Bestimmungen\nles dispositions des lois et reglements nationaux relatifs     getroffen sind, finden die Bestimmungen der Landes-\nau transport dans chaque Etat sont applicables.                gesetze und -vorschriften Anwendung, die in den einzel-\nnen Staaten für den Personen- und Gepäckverkehr er-\nlassen sind.","296                                       Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1956, Teil II\nArticle 54                                                    Artikel 54\nRegles generales de procedure                         -Allgemeine Vorsdlriften über das Verfahren\nPour totis les litiges au.xquels donnent lieu les trans-        In allen Rechtsstreitigkeiten, zu denen die unter die-\nports soumis ä la presente Convention la procedure ä            ses Obereinkommen fallenden Beförderungen Anlaß\nsuivre · est celle du juge competent, sous reserve des          geben, richtet sich das Verfahren nach dem Recht des\ndispositions contraires inserees dans la Convention.            zuständigen Gerichtes, soweit nicht durch dieses Ober-\neinkommen andere Bestimmungen getroffen sind.\nArticle 55                                                    Artikel 55\nExei:ution des jugements. Saisies et cautions                          Vollstreckbarkeit der Urteile.\nBesdllagnahme und Sidlerheitsleistung\n§ l. -   Lorsque les jugements prononces contradictoire-        § 1. - Urteile, auch Versäumnisurteile, die auf Grunq\nment ou par defaut par le juge competent, en vertu des          der Bestimmungen dieses Obereinkommens von dem zu.\ndispositions de la presente Convention. sont devenus            ständigen Gericht erlassen und nach den für das urtei-\nexecutoires d' apres les lois appliquees par ce juge, ils       lende Gericht maßgebenden Gesetzen vollstreckbar ge-\ndeviennent executoires dans chacun des autres Etats             worden sind, sind in jed,em anderen Vertragsstaat voll•\ncontractants aussitöt apres accomplissement des forma•          streckbar, sobald die in dem betreffenden Staate vor-\nlites prescrites dans !'Etat interesse. La revision du fond     geschriebenen Förmlichkeiten erfüllt sind. Eine sachliche\nde l'affaire n'est par admise.                                  Nachprüfung des Inhaltes ist nicht zulässig.\nCette disposition ne s'applique pas aux jugements qui           Auf nur vorläufig ·vollstreckbare Urteile findet diese\noe sont executoires que provisoirement, non plus qu'aux         Vorschrift keine Anwendung, J;ibensowenig auf solche\ncondamnations en dommages-interets qui seraient pro-            Bestimmungen: eines Urteils, die dem im Rechtsstreit\nnoncees, en sus des depens, contre un demandeur a rai-          unterlegenen Kläger außer den Kosten eine Entschädi-\n. son du rejet de sa demande.                                     gung auferlegen.\n§ 2. - Les creances engendrees par un transport inte_r•         § 2. - Die aus einer internationalen Beförderung her-\nnational, au profit d'un chemin de fer sur un chemin            rührenden Forderungen einer Eisenbahn gegen eine an-\nde fer qui ne releve pas du meme Etat que le premier,           dere Eisenbahn, die nicht dem gleichen Staate angehört,\nne peuvent etre saisies qu'en vertu d'un jugement rendu         können nur auf Grund einer Entscheidung der Gerichte\npar Tautorite judiciaire de !'Etat duquel releve le chemin      des Staates mit Arrest belegt oder gepfändet werden,\nde fer titulaire des creances saisies.                          dem die forderungsberechtigte Eisenbahn angehört.\n§· 3. - Le materiel roulant du chemin de fer, ainsi que         § 3. - Das rollende Material einer Eisenbahn mit -Ein•\nles objets de toute nature servant au transport et .ap-         schluß aller dazugehörenden und für die Beförderung\npartenant au chemin de fer, tels que c:ontainers, agres         benötigten bahneigenen Gegenstände, wie Behälter (Con-\nde chargement, bäches, etc., ne peuvent faire l\"objet d'une     tainer), Ladegeräte, Decken, kann in einem (\\nderen\nsaisie, sur un territoire autre que celui de I'Etat duquel      Staate als demjenigen, dem die betreffende Eisenbahn\nreleve le chem.o. de fer proprietaire, qu•en vertu <fun         angehört, nur auf Grund einer Entscheidung der Gerichte\njugement rendu par l'autorite judiciaire de ce demier           des Staates .mit Arrest belegt oder gepfändet werden,\nEtat.                                                           dem die Eigentumsbahn angehört.\nLes conditions de l'insaisissabilite des wagons de parti-       Die Anlage VII des Internationalen Ubereinkomm!mS\nculiers sont fixees par l' Annexe VII de la Conventi-On         über den Eisenbahnfrachtverkehr (CIM) setzt die Be-\ninternationale concernant Ie transport des marchandises         dingungen für die Unpfändbarkeit von Privatwagen fest.\npar chemins de fer (CIM).\n§ 4. - La caution ä fournir pour assurer le. paiement-          § 4. - Eine Sicherheitsleistung für die Kosten des\ndes depens ne peut etre exigee ä l'occasion des actions         Rechtsstreites kann bei Klagen aus einem internatio-\njudiciaiFes fondees sur Je contrat de transport inter- •       nalen Beförderungsvertrag nicht gefordert werden.\nnational.\nArticle 56                                                    Artikel 56\nUnite monetaire. Cours de conversion ou d'acceptation                  Währung. Umredlnungs- und Annahmekurse\ndes monnaies etrangeres                                         für fremde Währungen\n§ l. - Les sommes indiquees en francs- dans la pre-             § 1. -Als Franken im Sinne dieses Obereinkommens\nsente Convention ou ses annexes sont considerees oder seiner Anlagen gelten Goldfranken im Gewicht von\ncomme se rapportant ail franc or d'un poids de 10/31            10/31 Gramm und 0,900 Feingehalt.\nde gramme au titre de 0,900.\n§ 2. - Le chemin de fer est tenu de publier -les cours         § 2. - Die Eisenbahn hat die Kurse bekanntzugeben,\n- auxquels il effectue la conversion des sommes exprimees _zu denen sie die in ausländischer Währung ausgedrück•\nen unites moneta.ires etrangeres, qui sont payees en · ten Beträge umrechnet, wenn sie in inländischer Wäh-\nmonnaie du pays (cours de conversion).                           rung bezahlt werden (Umrechnungskurse).\n-§ 3. - De meme un chemin de fer qui accepte en paie-           § 3. - Ebenso hat eine Eisenbahn, die fremdes Geld\nment des monnaies etrangeres est tenu de publier les in Zahlung nimmt, die Kurse bekanntzugeben, zu denen\ncours auxquels i1 les accepte (cours d'acceptation).            sie es annimmt (Annahmekurse).\nArticle 57                                                    Artikel 57\nOffice central des transports intemationaux            Zentralamt für den internationalen Eisenbahnverkehr\npar dlemins de fer\n§ 1. -    Pour faciliter et a.ssurer l'execution de la pre-    § 1. -   Um die Ausführung dieses Ubereinkommens zu\n. sente Convention, il est institue un Office · central des       erleichtern und zu sichern, besteht ein Zentralamt für\ntransports intemationau'x par chemins de fer charge:            den internationalen Eisenbahnverkehr, das-:folgende Auf-\ngaben hat:\na) de recevoir les communications de chacun des Etats        · a) die Mitteilungen der Vertragsstaaten und der be-\ncontractants et de chacun des chemins de fer inte-             teiligten ~ e n entgegenzunehmen und sie\ni            resses et de les notifier aux autres Etats et dlemins          den übrigen Staaten und Eisesbahnen zur Kennt-\nde fer:                                                        nis zu bringen;\nfl\n~","• Nr. 3 -Tag der Ausgabe: Bonn, den 18. Februar-1956                                    297\nbJ de· recueillir, coordonner et publier les renseigne-          b) Nachrichten aller Art, die für das internationale\nments de toute nature qui interessent le service                 Beförderungswesen von Wichtigkeit sind, zu sam-\ndes transports intemationaux;                                    meln, zusammenzustellen und zu veröffentlichen;\nc) de faciliter, entre les divers chemins de fer, les            c) die durch den internationalen„ Verkehr bedingten\nrelations financieres necessitees par le service des             finanziellen Beziehungen zwischen den Eisenbahnen\ntransports internationaux et le recouvrement des                 sowie die Einziehung rückständiger Forderungen\ncreances restees en souffrance et d'assurer, a ce                zu erleichtern und in dieser Hinsicht die Beziehun-\npoint de vue, la securite des rapports des chemins               gen der Eisenbahnen untereinander zu festigen;\nde fer entre eux;\nd) de tenter, a la demande d'un des Etats contractants           d) auf Verlangen eines Vertragsstaates oder eines\nou d'une des entreprises de transport dont les lignes            Unternehmens, dessen Strecken in die in Artikel 58\nsont inscrites sur la liste des lignes prevue a l'ar-            vorgesehene Liste eingetragen sind, durch Anbieten\nticle 58, la conciliation, soit en pretant ses bons              seiner guten Dienste oder seii:ier Vermittlung oder\noffices ou sa mediation, soit de toute autre maniere,            auf andere Weise eine Schlichtung zu versuchen,\nen vue de regler les differends -entre l~sdits Et3:ts            um Streitigkeiten zwischen den genannten Staaten\nou entreprises ayant pour objet l'interpretation·ou              oder Unternehmen über die Auslegung oder ·An-\nl'appflcation de la Convention; ·                     ·          wendung des Obereinkommens beizulegen;\n. e) d'emettre, a la demande des parties en cause -                e) auf Verlan,gen der beteiligten Parteien - Staaten,\nEtats, entreprises de transport ou, usagers -, un                Unternehmen oder Benützer - ein Gutachten bei\navis consultatif sur des differends ayant pour objet             Streitigkeiten über die Auslegung oder Anwendung\nl'interpretation ou ·rapplication de la <;onvention;             des Obereinkommens abzugeben;\nf) de collaborer au reglement de litiges ayant pour               f) bei der schiedsgerichtlidlen Erledigung von Streitig-\nobjet l'interpretation ou l'application de la Conven-            keiten über die Auslegung_ oder Anwendung· des\ntion par voie d'arbitrage;                                       Ubereinkommens mitzuwirken;\ng) d'instruire les dem.and.es de mod.ifications a la pre-         g) die geschäftliche Behandlung der Anträge zur Ab-\nsente Convention et de proposer Ia reunion des                   änderung dieses Obereinkommens vorzubereiten\nConferences prevues a l'article · 66, guanp il y a               und gegebenenfalls den Zusammentritt von Kon-\nlieu.                                                            ferenzen nadl Artikel 66 vorzuschlagen.·'\n§ 2. - Un reglement special constituant !'Annexe II              § 2. - Eine besondere Satzung, welche die Anlage II\na Ia presente Convention determine le siege, 1a compo-            zu diesem Obereinkommen bildet, trifft B~stimmungen\nsition et l'organisation de cet Office, ainsi que ses             über Sitz, Zusammensetzung und Organisation dieses\nmoyens d'action. Il determine en outre les conditions             Amtes sowie über die zur Ausübung seiner Tätigkeit\nde fonctionit.ement et de surveillance. Ce reglement et           notwendigen Mittel. Sie enthält auch Bestimmungen\nles modifications qui y sonf apportees par des ~ccords            über die Tätigkeit des Zentralamtes und die Aufsicht\nentre tous les Etats contractants ont la meme valeur et           über di~ses Amt. Diese Satzung und die an ihr durch\nduree. que la Convention.                                         Vereinbarung aller Vertragsstaaten vorgenommenen Än-\nderungen haben dieselbe Geltung und Geltungsdauer\nwie das Obereinkommen selbst.\nArticle 58                                                    Artikel 58\nliste des lignes soumises a la Convention              liste der dem Ubereinkommen unterstehenden Strecken\n§ t. - L'Office central prevu a l'article 57 est charge          § 1. - Das in Artikel 57 bezeichnete Zentralamt hat die\nd'etablir et de tenir a jour la liste des Iignes soumises         Liste der diesem Obereinkommen unterstehenden Strek-\nä la presente ·convention. A cet effet. il recoit les noti-       ken aufzustellen und auf dem laufenden zu halten. Zu\nfi.cations des Etats contractailts relatives a l'inscription      diesem Zweck erhält es von den Vertragsstaaten die Mit-\nsur cette liste ou ä la radiation des lignes d'un chemin          teilungen über die Eintragung oder Lösdlung von Strek.-\nde fer ou d\"une des entreprises mentionnees a l'article 2.        ken einer Eisenbahn oder eines der in Artikel 2 bezeich-\nneten Unternehmen.\n§ 2.-L'entree d'une ligne nouvelle dans le service               § 2. - Für Beförderungen auf einer neu eingetragenen.\ndes transports intemationaux n·a lieu qu'un mois apres            Strecke findet dieses Ubereinkominen erst Anwendung\nJa date de la lettre de l'Office central notifiant l'inscrip-     nach Ablauf eines Monats, gerechnet vom Tage der vom\ntion de cetfe ligne aux autres Etats.                          · Zentralamt an die anderen Staaten gerichteten Mittei-\nlung über die Eintragung dieser Strecke\n§ 3. -La    radiation d'une ligne est effectuee par l'Office     § 3. :__ Das Zentralamt löscht eine Strecke, sob~d der\ncentral, aussitot que celui des Etats contractants ä la           Vertragsstaat, auf dessen Ersuchen di~se Strecke in die\ndemande duquel cette Iigne a: ete portee sur la liste lui         Liste aufgenommen worden isJ, ihm mitqeteilt hat, daß\na notifi.e qu'elle ne se trouve plus en situation de satis-       die durch das Ubereinkommen. auferlegten Verpflichtun-\nfaire aux Obligations imposees par la Convention.                 gen für diese Strecke nicht mehr erfüllt werden können.\n§ 4. - La simple reception de l'avis emanant de !\"Office·        § 4. - Jede Eisenbahn ist, sobald sie vom Zentralamt\ncentral donne immediatement a chaque chemin de fer                die Nachricht von der_ Löschung erhalten hat, ohne wei-\nle droit de cesser, avec la · Iigne radiee, toutes relations      teres berechtigt, alle sich aus der internationalen Be-\nde transport international, sauf en ce qui ·concerne les          förderung ergebenden Beziehungen hinsichtlich der ge-\ntransports en cours, qui doivent etre acheves.                    löschten Strecke abzubrechen. Bereits begonnene Beför-\nderungen sind jedoch zu beenden.                ·\n.Article 59                                                     Artikel 59\nDispositions complementaires                                         Zusatzbestimmungen\nLes dispositions complementaires que certains Etats              Die von einzelnen Vertragsstaaten oder Eisenbahnen ,\ncontractants ou certains chemins de fer participants             zur Ausführung des Ubereinkommens erlassenen Zu-\npublient pour ·rexecution de la Convention sont com-             satzbestimmungen sind dem Zentralamt mitzuteilen.\nmuniquees par eux a l'Office central.\nLes accords intervenus pour l'adoption de ces disposi-           Die vereinbarten Zusatzbestimmungen können bei den\ntions peuvent etre mis · en vigueur, sur les chemins de           Eisenbah:q_en, die ihnen beigetreten sind, in der durch","298                                     Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1956, Teil II\nfer qui y ont adhere, dans les formes prevues par les           die Gesetze und Vorsdlriften jedes Staates vorgesehenen\nlois et reglements de dlaque Etat, sans pouvoir porter·         Form in Kraft gesetzt werden; sie dürfen aber den Be-\nderogation a la Convention internationale.                     stimmungen dieses Ubereinkommens nidlt widerspredlen.\ni·\nLeur mise en vigueur est notifiee a !\"Office central.           Ihre Einführung ist dem Zentralamt mitzuteilen.\nArticle 60                                                     Artikel 60\nReglement des differends par voie d'arbitrage               Sdliedsgeridttlidte Erledigung von · Streitigkeiten\n§ 1. - Les litiges ayant pour objet l'interpretation ou         § 1. - Streitigkeiten über die Auslegung oder Anwen-\nr application de la Convention, valable comme loi              dung dieses Obereinkommens als Landesrecht oder als\nnationale ou a titre de droit conventionnel, et des dis-        Vertragsrecht und der von einzelnen Vertragsstaaten\npositions complementaires edictees par certains Etats           erlassenen Zusatzbestimmungen können auf Verlangen\ncontractants peuvent, a la demande des parties, etre          ·der Parteien. Schiedsgeridlten unterbreitet werden, deren\nsoumis a des tribunaux arbitraux dont la composition            Zusammensetzung und Verfahren Gegenstand der An-\net la procedure font 1'.objet de l'Annexe _IV a la presente    lage IV zu diesem Ubereinkommen bilden. •\nConvention.\n§   2. - Toutefois, en cas de litige entre Etats, les dis-      § 2. -  Bei Sti:eitigkeiten zwisdlen Staaten .sind je-\npositions de l' Annexe IV ne lient pas les parties, qui        dodl die Bestimmungen der Anlage IV für die Parteien\npeuvent determiner librement .la composition du tribunal        nidlt verbindlich. Diese können die Zus_ammensetzung\narbitral et la procedure arbitrale.                            des Sdliedsgeridltes und das sdliedsgeridlfüdle Verfah-\nren nach freiem Ermessen bestimmen. -·\n§  3. - A la demande des parties, la juridiction arbi-          § 3. -Auf    Verlangen -der Parteien kann die sdlieds-\ntrale peut etre saisie:                                        geridltlidle Entsdleidung angerufen werden:\na) sans prejudice du reglement de differends en vertu           a) vorqehaltlidl der Beilegung von Streitigkeiten auf\nd\"autres dispositions legales,                                 Grund anderer gesetzlidler Bestimmungen\n1° des litiges entre Etats contractants,                       1. bei Streitigkeiten zwisdlen Vertragsstaaten,\n2° des µtiges entre Etats contractants d\"une part             2. bei Streitigkeiten zwisdlen Vertragsstaaten einer-\net Etats non contractants d\"autre part,                       seits und Nidltvertragsstaaten andererseits,\n3° des litiges entre Etats non contractants,                   3. bei Streitigkeiten zwisdlen Nidltvert_ragsstaaten,\npourvu que, dans-les deux derniers cas, la Conven-             sofern in den beiden letzten Fällen das Ubereinkom-\ntion soit applicable comme loi nationale ou a titre ·          men als Landredlt oder als Verfragsredlt.angewen-\nde 'droit conventionnel; .                                     det wird;\nb) .des litiges entre entreprises de transport; ·               b) bei Streitigkeiten zwis.~en B~förderungsunterneh-\nmen,\n_ c) des litiges entre entreprises de transport et usagers;        c) bei Streitigkeiten zwisdlen Beförderungsunterneh-\nmen und Benützern;\nd) des litiges entre usagers.                                   d) bei Streitigkeiten zwisdlen Benützern.\n§ 4. -   Les conditions de la suspension et de l'inter- ·       § 4. -  Die Bedingungen für die Hemmung oder Unter-\nruption de la prescription des actions nees d'un contrat        brechung der Verjährung von Ansprüdlen aus einem\nde transport international qui fait l'objet d'un recours        internationalen Beförderungsvertrag, auf Grund dessen\n·a la procedure arbitrale instituee par le present article -     die Einleitwig des Sdliedsgeridltsverfahrens gemäß\nsont determinees par le droit national du tribunal ordi-        diesem Artikel begehrt wird, ridlten sidl nadl dem Redlt\nnaire ou raction devrait etre intentee.               · ·       des Landes, in dem die geridltlidle Klage zu erheben\nwäre.\n· § 5. -    Les sentences rendues par les tribunaux arbi-          § 5. - Die Sdliedssprüdle der Sdliedsgeridlte sind\ntraux envers des entreprises de transport ou des usagers        gegenüber Beförderungsunternehmen und Benützern in·\nsont executoires dans chacun des Etats contractants             jedem Vertragsstaat vollstreckbar, sobald die· in dem\naussitöt apres accomplissement des formalites prescrites        Staat, in weldlem die Vollstreckung erfolgen soll, :vor-\ndans l'Etat ou l'~xecution doit avoir lieu.                     geschriebenen Förmlidlkeiten e~üllt sind.\nTitre V                                                         Ti tel V\nDispositions exceptionnelles                                       Sonderbestimmungen\nArtisle 61                                                     Artikel 61\nResponsabilite en trafic fer-mer                             Haftung im Eisenbahn-Seeverkehr\n§ 1. -:- Dans les transports fer-mer empi:untant les             § 1. - Bei Eisenbahn-Seebeförderungen über. die in\nlignes visees a l'article 2, § 1. dlaque Etat peut, en de-       Artikel 2 § 1 erwähnten Linien kann jeder Staat, indem\nmandant que la mention utile soit portee sur l.a liste des       er die Aufnahme· eines entspredlenden Vermerkes in die\nlignes soumises a la Convention, ajouter l'ensemble des         Liste der dem Obereinkommen unterstellten Linien ver-\ncauses d'exoneration enoncees ci-apres ä celles prevues          langt, die Gründe für die Befreiung von der Haftung\nä. I' article 30.                                                nadl Artikel 30 durdl die nadlstehenden .Gründe, je-\ndodl nur in ihrer Gesamtheit, ergänzen.         ·\nLe transporteur ne peut s'en prevaloir que s'il .fait la         Der Beförderungsunternehmer kann sich auf diese\npreuve que le retard ä. la livraison, la · perte ou l'avarie   . Gründe nur berufen, wenn er beweist, daß die verspä-\nest survenu sur le parcouts maritime, depuis le dlarge-          tete Auslieferung, der Verlust oder die Besdlädigung\nment des bagages ä. bord du navire jusqu'ä leur de-              auf der Seestredce vom Beginn des Einladens des Reise-\nchargement du navire. -                                          gepädc.s in das Sdliff bis zu seiner Ausladung aus dem\nSdliff entstanden ist.",".Nr. 3 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 18. Februar 1956                                   299\nCes causes d\"exoneration sont les suivantes:                  Diese Gründe für die Befreiung von der Haftung sind\ndie folgenden: .\na) actes, negligence ou defaut du capitaine, marin, pi-       a) Handlungen, NachJässigkeit .oder Unterlassungen\nlote, au des preposes du transporteur dans la na-             des Kapitäns, der Sdtlffsbesatzung, des Lotsen oder\nvigation ou dans l'administration du navire;                  der Angestellten des Beförderungsunternehmers bei\nder Führung oder dem Betrieb des Schiffes;\nb) innavigabilite du navire. a condition que le trans-        b) Seeuntüchtigkeit des Schiffes, sofern der Befördes\nporteur fasse la preuve que cette innavigabilite              rungsunternehmer beweist, daß sie nicht auf einem\nn'est pas imputable a un manque de diligence rai-             Mangel an gehöriger Sorgfalt seinerseits beruht, um\nsonnable de sa part a mettre le navire en etat de             das Schiff seetüchtig zu machen oder um es ge-\nnavigabilite ou a lui assurer un armement, un equi-           hörig zu bemannen, einzurichten oder zu verpro-\npement et un approvisionnement convenables, QU a              viantieren oder um alle Teile des SdJ.iffes, in denen\napproprier et mettre en bon ·etat toutes parties du           Reisegepäck verladen wird, für dessen Aufnahme,\nnavire oil les bagages sont charges, de fac;:on               Beförderung und Erhaltung einzuridJ.ten und in-\nqu'elles soient aptes a la,reception, .au transport et        stand zu setzen,\na la preservation des bagages.\nc) incendie, ä. condition que le transporteur fasse la        c) Feuer, sofern der Beförderungsunternehmer be-\npreuve qu'il n'a pas ete cause par son fait ou sa             weist, daß es weder durch sein Verschulden noch\nfaute, par ceux du capitaine, marin, pilote ou de             durdJ. Verschulden des Kapitäns, der Schiffsbesat-\nses preposes;                                                 zung, des Lotsen oder der in seinem Dienste ste-\nhenden Personen entstanden ist;\nd) perils, dangers au accidents de la mer au aui:res          d) Gefahren oder Unfälle der See und anderer schiff-\neaux navigables;                                              barer Gewässer;\ne) sauvetage au tentative de sauvetage de. vies ou de         e) Rettung oder VersudJ. der Rettung von Leben oder\nbiens en mer.                                                 Eigentum zur See.\nLes causes d'exoneration -ci-dessus ne suppriment ni          Die vorstehenden Gründe für die Befreiung von der\nne diminuent en rien les obligalions generales du trans-      Haftung haben weder eine Aufhebung noch eine Ein-\nporteur, et nofämment son·obligation d'exercer une dili-      schränkung· der allgemeinen Verpfi.ichtungen des Beför-\ngence raisonnable pour mettre le navire en etat de navi-      derungsunternehmers zur Folge, insbesondere nicht sei-\ngabilite ou pour lui assurer un armement, un equipement       ner VerpflidJ.tung, die gehörige Sorgfalt anzuwenden, um\net . un approvisionnement convenables, ou, pour appro-        das Schiff seetüchtig zu machen oder um es gehörig zu\nprier et . mettre en bon etat toutes parties du navire ou     bemannen, einzurichten. oder zu verproviantier~n oder\nles bagages sont charges, de fai;:on qu'elles soient aptes    um alle Teile des Schiffes, in denen Reisegepäck ver-\na la teception, au transport et a la -preservation des ba-    laden wird, für dessen Aufnahn).e, Beförderung und Er-\ngages.                                   ·                    haltwig einzurichten und instand zu setzen.\nLorsque le transporteur fait valoir les causes d'exone-       Der Beförderungsunternehmer ist jedoch auch- in den\nration qui precedent, il reste neanmoins responsable si       vorerwähnten Fällen haftbar, wenn der BeredJ.tigte be-\nl'ayant droit fait la preuve que le retard a la livraison,    weist, daß die verspätete Auslieferung, der Verlust oder\nla perte ou l'avarie est du a une faute du transporteur,      die BesdJ.ädigung auf einem· Verschulden des Beförde-\ndu capitaine, marin, pilote au de ses preposes, faute         rungsunternehmers, des Kapitäns, der SdJ.iffsbesatzung,\nautre que celle prevue sous lettre a).                        des Lotsen oder der im Dienste des Beförderungsunter-\nnehmers stehenden Personen beruht; das nidJ.t unter\na) vorgesehen ist.\n§ 2. -  Lorsqu'.un meme parcours maritime est desservi         § 2. - Wir9- eine Seestrecke durch mehrere Unterneh-\npar plusieurs entreprises inscrites sur la liste mentionnee   men bedient, die in die in Artikel 1 vorgesehene Liste\na l'article premier, Ie regime de reponsabilite applicable    eingetragen sind, so müssen für alle Unternehmen die\na ce parcours doit etre le meme pqur toutes ces entre-        gleidJ.en Haftungsvorschriften ·gelten:\nprises ..\nEn outre, lorsque ces entreprises ont ete inscrites sur        Sind diese -Unternehmen auf Antrag         verschiedener\n•\nJa liste a la demande de phisieurs Etats, l'adoption de ce     Staaten in die Liste eingetragen worden, so muß außer-\nregime doit au prealable faire l'objet d'un accord entre       dem über die Anwendung dieser Haftungsvorschriften\nces Etats.                                                    vorher eine Verständigung unter diesen Staaten . erfolgt\nsein.\n§  3. - Les mesures prises en conformite du present            § 3. - Die auf Grund dieses Artikels getroffenen Maß-\narticle sont comm~iquees a l'Ofiice central. Elles entre-     nahmen sind dem Zentralamt bekanntzugeben. Sie treten\nront · en vigueur, au plus töt, a l'expiration d'un · delai   frühestens nach Ablauf von 30 Tagen in Kraft, gerech_net\nde trente jours a partir de la date de la lettre par la-      vom Tage der vom Zentralamt an die anderen Staaten\nquelle !'Office central • aura notifie ces mesures aux        geridJ.teten Mitteilung über diese Maßnahmen.\nautres Etats.                   · •\nLes bagages· en cours de transport ne seront pas af-           Unterwegs befindlidJ.es Reisegepäck wird von diesen\nfectes par lesdites mesures.                                  Maßnahmen nicht betroffen.\nTitreVI·                                                      Titel VI\nDispositions finales                                         Schlußbestimmungen\nArticle 62                                                   Artikel 62\nSignature                                                  Unterzeichnung\nLa presente Convention, dont les Annexes font partie           Dieses Obereinkommen, dessen Beilagen einen inte-\nintegrante, deroeure ouverte jusqu'au ter mars 1953 a la      grierenden' Bestandteil bilden, bleibt bis zum 1. März\nsignature des Etats qui ont ete invites a se faire repre-      1953 zur Unterzeichnung durch die Staaten offen, die\nsenter a la Conference ordinaire de revision.                 eingeladen wurden, sidJ. an der ordentlidJ.en Revisions-\nkonferenz vertreten zu lassen.\n~.\n~·\n!","300                                       Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1956, Teil II ·\nArticle 63                                                     Artikel 63\nRatifications. Mise en vigueur_                                  Ratifikation. Inkraftsetzung\nLa presente Convention sera retifiee et les instruments             Dieses Obereinkommen ist zu ratifizieren; die Rati-\nde ratification seront deposes le plus tot possible auJ)i\"es      fikationsurkunden sind so bald wie möglidl bei der\ndu Gouvernement suisse.                                           sc:hweizerisdl.en Regierung zu hinterlegen.\nLorsque la Convention aura ete ratifiee par quinze                 Sobald das Obereinkommen von 15 Staaten ratifiziert\n!      Etats, le Gouvernement suisse se mettra en rapport avec           ist, setzt sidl die schweizerische Regierung mit den be-\nles Gouvernements interesses a reffet d examiner avec\n0\nteiligten Regierungen ins Einvernehmen, um mit ihnen\neux la possibilite de mettre la Convention en vigueur.            die Möglichkeit der Inkraftsetzung dieses Ubereinkom-\nmens zu prüfen.\nArticle 64                                                     Artikel 64\nAdhesion a la Convention                                       Beitritt z~ Ubereinkommen\n§ 1.--, Tout Etat non signataire qui veut adherer a la              §  1. - Will ein Staat, der dieses Obereinkommen\npresente Convention adresse sa demande au Gouverne-               nicht unterzeichnet hat. ihm beitreten, so. hat er einen\nment suisse, qui la communique a tous les · Etats contrac-        entsprechenden Antrag an die schweizerische Regierung\ntants avec une note de !'Office central sur la situation          zu richten, diese teilt den Antrag allen Vertragsstaaten\ndes dlemins ~e fer de l\"Etat demandeur au point de vue            mit und fügt eine Äußerung des Zentralamtes über d~e\ndes transports intemationaux.·                                    Lage der Eisenbahnen des antragstPl!enden Staates hin-\nsichtlich internationaler Beförderungen bei..\n§ 2. -A moins que -dans les six mois a compter de la                § 2. - Haben innerhalb einer Frist von sechs Monaten,\ndate de cet avis, deüx Etats au moins n'aient notifie leur gerechnet vom Tage dieser Mitteilung, nicht mindestens\nopposition au Gouvernement suisse, la demande est ad- zwei Staaten der schweizerischen Regierung ihren Wider-\nmise de plein droit et avis en est donne par le Gou- spruch bekanntgegeben. so ist der Antrag rechtsverbind-\nvernement suisse a !'Etat demandeur et a tous les Etats           lich angenommen, die schweizerische Regierung teilt dies\ncontractants.                                                     dem Antragsteller und. allen Vertragsstaaten mit. .\nDans le cas contraire, le Gouvernement sursse notifie a             Andernfalls teilt die schweizerische Regierung allen\ntous les Etats contractants et a l'Etat demandeur que Vertragsstaaten und dem Antragsteller mit, daß die Prü-\nl'examen de la demande est ajourne.                               fung des Antrages vertagt ist.\ni·!       § 3. - Toute admission produit ses effets un mois apres             § 3. - Die ·Aufnahme wird einen Monat nach .dem. Tage\nV'     la date de lavis envoye par le Gouvernement suisse, ou der von der schweizerischen Regierung· versandten Mit-\n1\n1\nsi, a l'expiration de ce delai, la Convention n'est pas en-       teilung wirksam oder, wenn · nach Ablauf dieser Frist\ncore en vigueur, a la date de Ia mise en vigueur . de . das Ubereinkommen nodi nicht in Kraft ist, am Tage\nr      celle-ci.                                                         seines Inkrafttretens.\ni\nf\nl'                                   Article 65\nDuree de i•e~gagement des Etats contractants\nArtikel 65\n. Dauer der durch die Vertragsstaaten eingegangenen\n1·                                                                                                V erplliditungen\n§ 1. -    La duree ·de Ja presente Convention est illimitee.        § .1. - Die Dauer dieses Obereinkommens ist unbe-\nToutefois, chaque Etat contractant peut se degager dans           sdiränkt. Jedoch kann jeder Vertragsstaat unter ·den\n1. •.   les conditions ci-apres:                                          nachstehenden Bedingungen zurüdl:treten:\ni         La Convention est valable, pour tout Etat contractant, •            Das Obereinkommen ist für jeden Vertragsstaat bis\njusqu'au 31 decembre de la cinquieme annee qui suivra             zum 31. Dezember des fünften Jahres nach dem Tage\nsa mise en vigueur. Tout Etat qui-voudrait se degager             seines fakrafttretens verbindlich. Jeder Staat, der nad}\n• pour l'expiration de cette periode devra . notifier son           Ablauf dieser Frist zurückzutreten wünscht, hat diese\nintention au moins un an a ravance au Gouvernement                AbsJcht wenigstens ein Jahr vorher der. sdl.weizerischen\nr       suisse, qui en informera tous ·1es Etats contractants.            Regierung· mitzuteilen. die allen Vertragsstaaten davon\n· Kenntnis gibt.                               -\nA defaut de notification dans le delai indique, l'engage-           Wird -nidlt innerhalb der bezeichneten Frist der Rück.\nment sera prolonge de plein droit pour une periode de tritt erklärt, so erstreckt sich die Verpflichtung ohne\ntrois annees, et ainsi de suite, de trois ans en trois ans,       weiteres auf weitere drei Jahre, und so fort von drei z-u\na defaut de. denonciation un an au moins avant le 31 de- drei Jahren, sofern nicht wenigstens ein Jahr vorher auf\ncembre de la demiere annee de l'une des periodes den· 31. Dezember des letzten Jahres eines der dreijähri-\ntriennales.                                                       gen Zeiträume der Rüdl:tritt erklärt wird.                ·\n§ 2. ---\"- Les Etats admis a participer a la Convention au          § 2. - Für die Staaten, die im Laufe des fünfjährigen\ncours de la periode quinquennale ou d'une des periodes             oder eines der dreijährigen Zeiträume· aufgenonimen\ntriennales sont. engages jusqu·a la fin de .cette periode,        werden, ist das Obereinkommen bis zum Ende dieses\npuis jusqu'a la fin de chacune des periodes suivantes, Zeitraumes und weiter bis zum Ende jedes folgenden\ntant qu'ils n'auront pas denonce leur engagement un an Zeitraumes verbindlich, sofern sie nicht wenigstens ein\nau moins avant l'expiration de l'une d'entre elles.               Jahr vor dem Ablauf eines dieser Zeiträume ihren Rück.\ntritt erklärt haben.                                ·\nArticle 66                                                      Artikel 66\nRevision de la Convention                                      Revision des Obereinkommens\n§ 1. - Les Delegues des Etats contractants se reunis-              §  1. - Die Vertreter der Vertragsstaaten treten zur\nsent pour la revision de la Convention, sur la convo-              Revision des Ubereinkommens auf Einladung der schwei-\ncation du Gouvernement suisse. au plus tard cinq ans               zerisdlen Regierung spätestens fünf Jahre na~ der In.\napres .la mise,en vigueur de la presente Convention.               kraftsetzung dieses Obereinkommens zusammen.\nUne Conference est convoquee avant cette epoque, si                Auf Verlan.gen von mindestens einem Drittel der Ver.\nla demande en est faite par le tiers au moins des Etats           tragsstaaten ist ~ine Konferenz früher einzuberufen.\ni:ontractants.","•Nr. 3 -    Tag der Ausgabe: Bonn, den 18. Februar 19.Jt>\n•                                           301\nD'entente avec la majorite des Etats contractants, le              Im Einverständnis mit der Mehrheit der Vertr~gs-\nGouvernement suisse invite aussi des Etats non contrac-             staaten lädt die. schweizerische Reqierung auch Nicht-\ntants.                                                        ·     vertragsstaaten ein.\nD'entente avec la majorite des Etats contractants, !'Of-           Im Einvernehmen mit der Mehrh~it der V-ertragsS t aa-\nfice central invite ä assister ä la Conference des repre-           ten lädt das Zentralamt Vertreter ein von\nsentants:\na) d'organisations internationales gouvernementales                a) staatlichen internationalen Organisationen, die für\nayant competence en matiere de transport;                          Beförderungsfragen zuständig sind; . .                                   .\nb) d'organisations internationales non gouvernemen-                b) nichtstaatlichen internationalen organisationen, die .\ntales s'occupant de transport.                                     sich mit Beförderungsfragen befassen.\n.La participation aux debats de delegations des Etats               Das Mitspracherecht der Vertretet v-on Ni~t~ertr~~s-\nnon contractants ainsi que des organisations internatio-            staaten und von den in Absatz 4 erwä~~ten m e~~ -                            10\nnales mentionnees au quatrieme alinea sera reglee pour              nalen Organisationen ist in der jewe1h9en Ges afts-\nchaque Conference d~ns le reglement ,des deliberations.             ordnung der Konferenz zu regeln.\nD'entente avec la majorite des Gouvernements des                   Im .Einverständnis mit der Mehrheit der _Yertrags-\nEtats contractants, !'Office central peut, avant les Con-           staaten kann das Zentralamt vor den ordentl~~en und\nferences de revision ordinaires et extraordinaires, con-\nvoquer des Commissions pour t examen preliminaire des\naußerordentlichen Revisionskonferenzen\nVorberatung der Revisionsanträge einbe den.Anlage III\n:iuss      A~t~i!~!\npropositions de revision. Les dispositions de !'Annexe III          Ausschüsse finden die Bestimmungen er\nsont applicables par analogie ä ces Commissions.                    sinngemäß Anwendung.                                       .         .\n§ 2. - La mise en vigueur · de la Convention nouvelle\n· ·              01>ereinkommens,\n§ 2. - Das Inkrafttreten des neuen                       eht\" zieht aw:h\nä laquelle aboutit une conference de revision emporte               das aus• einer Revisionskonferenz hervorg 'e Oberein-\nabrocration de la Convention anterieure meme ä l'egard              gegenüber den Vertragsstaaten, die dasb. neu des alten\ndes Etats contractants qui ne ratifieraient pas la Conven-           kommen nicht ratifizieren, die Aufhe un9\ntion nouvelle.                                                      Ubereinkommens nach sich.                  .\n0\n§ 3. - Dans l'intervalle des conferences de revision,              § 3. - Im Zeitra~ zwischen zwei ~e,risio~; fr~~nz;f\nles articles 5, 8, 10, 12, 13, 14, 15, 16, 17, 18, 21, 27, 47, 48,  können die Artikel 5, 8, 10, 12, 13, 14, 15iv durdt eine~\n49, 52 et les Annexes I et IV peuvent etre tenus ä jour              27, 47, 48, 49, 52 und die Anlagen I und d sen Zusam-\npar une Commission de revision. L'organisation et le                Revisionsausschuß fortgebildet werden, ;5iage III zu\nfonctionnement de cette Cominission font l'objet de !'An-           mensetzung und Geschäftsgang in der n\nnexe IU ä la presente Convention.                                   diesem Ubereinkommen geregelt sind-                                          '\n°Les decisions de la Commission de revision sont noti-                .   B    chl-     d   R\nDie es usse es ev1s1onsauss .   .            chusses\n.. rch  werden\nden       durch\nRegie-\nI\nfiees iriunediatement aU:x Gouvernements des Etats con-             Vermittlung des Zentralamtes ~nver_zug ie 9elten als\ntractants par l'intermediaire de !'Office central. Elles sont      _rungen der. Vertrag~staaten m1tg?te1lt. ;ate, gerechnet\ntenues pour acceptees, ä moins que, p.ans les trois mois            angen9mmen, wenn innerhalb dre1er M0 fünf Regie-\nä partir du jour de la notification, cinq Gouvernements             vom Tage der Mitteilung, nicht minde5tb's Beschlüsse\nau moins n'aient formule des objections. Elles entrent en\nvigueur le premier jour du sixieme mois qui suit le mois\nrungen Widerspruch erhoben habenr,.-1\ntreten ~m erste~ Tage des sechsten den Regierungen      0\n::ts     nach dem\nau cours duquel !'Office central les a portees ä la con-            Monat m Kraft, m- dem da~ Zentralamt e Kenntnis qe-\nnaissance des Gouvernements des Etats tontractants.                 der Vertragsstaaten von ihrer A~abIDt bei der Mit-\nL'Office central designe ce jour lors de la notification des        gegeben hat Das Zentralamt bezeidlne ttretens\ndecisions.                                                          tei!ung der Beschlüsse den Tag des Inkraf                              ·\nArticle 67                                                           Artikel 67\nTextes de la Conventiou. Traducüons oiiicielles                Wortlaut des Ub~einkommens. Amtlidle m,ersetzungen\nLa presente Convention a ete conclue et signee. en              · D\"           Ob . k                . t d         diplolllatischen Ge-\nieses . erem ommen 1s                  em             dte ab eschlos-\nlangue fran<;aise selon l'usage diplomatique etabli.                brauch entsprechend in französischer spra                        . g\nsen und unterzeichnet.\n- . eh    W   rtl      t    . d    ein     deutscher,      ein\nAu texte franc;:ais sont joints un texte en langue alle-            Dem franzosis en          o au sm                         bei 9efü t die\nmande, un texte en langue anglaise et un texte en lan- englischer und ein italienischer. Wortlaut                                           g·\n_gue italienne, qui ont la valeur de traductions officielles. als amtliche Obersetzungen gelten.\nfr anzösische Wort-\nEn cas de divergence, le texte franc;:ais fait foi.                 Bei Nichtübereinstimmung gilt der\nlaut.\nZU    URKUND       DESSEN      haben      die    nadisjehe      nden !l':·\nEN FOI DE QUOI, les Pienipotentiaires ci-apres, munis ·\n.• eh .       d     V\nde leurs pleins pouvoirs qui ont ete trouves en bonne et vo11ma tigten, eren o11ma en lil . ende Oberein-  cht      .     guter    und    gehon-\ndue forme, ont signe la presente Convention.                        ger Form befund~n wurden, das vorlieg\nkommen unterzeichnet.\nFAIT a Berne, le vingt-cinq octobre mil neuf cent cin-                                                              fünfun~w~zig~ten\nSo GESCHEHEN zu Bem am                                r fz1g m emer\nquante-deux, en un seul exemplaire, qui restera depose Oktob:r ei_nt~usendn?unhundertz~eiurs~: Eidgenossen-\ndans les Archives de la Confederation suisse et dont une Urschnf~, die 1m Archiv der Sch~e1zer rtragsstaat eine\nexpedition authentique sera remise a chacune des Parties. schaft hmterlegt und von der Jedem .Ve                                                    ·\namtliche Ausfertigung zugestellt wird.\nPour l'AUTRICHE:                                                      Für OSTERREICH:\nDr. Smetana                                                          Dr. Smetana\nPour la BELGIQUE:                                                       Für BELGIEN:\nVte de Lantsheere                                                      Vte de Lantsheere\nPour la BULGARIE:                                                      Für BULGARIEN:\nB. Tzvetkov                                                          B. Tzvetkov","302                              Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1956, Teil II\nPour le DANEMARK:                                               Für DÄNEMARK:\nTh. Jensen                                                   Th Jen.sen -\nPour l\"ESPAGNE:                                                Für SPANIEN:\nJose Ruiz de Arana y Bauer                                  Jose Ruiz de Arana y Bauer\nDuque de San Lucar la Mayor_                                Duque de San Lucar la Mayor\nJose de Aguinaga                                             Jose de Aguinaga\nPour la FINLANDE:                                             Für FINNLAND:\nVäinö Häkkinen                                               Väiriö Häkkinen·\nPour la FRANCE:                                             Für FRANKREICH:\nJ. Chauvel                                                   J. Chauvel\nPour la GRECE:                                            Für GRIECHENLAND:\nPhilon P.h i l o n                                          Philon Philon\nPour la HONGRIE:                                               Für UNGARN:\nVermesy Sandor                                              Vermesy Sandor\nPour l'ITALIE:                                               Für ITALIEN:\nOdoardo Baldoni                                              Odoardo Ba ldoni\nPour Je LIECHTENSTEIN:                                         Für LIECHTENSTEIN:\nW:Stucki                                                     W. Stucki\nPour le LUXEMBOURG:                                             Für LUXEMBURG:\nA. Clemang                                                   A. Clemang.\nPour la NORVEGE:                                             Für NORWEGEN:\nPeter Anker                                                  Peter Anker\nPour les PAYS-BAS:                                         Für die NIEDERLANDE:\nA. Bentinck                                                  A. Bentinck\nPour la POLOGNE:                                                 Für POLEN:\nJosef Ettinger:                                              Josef Et tinger\nPour le PORTUGAL:                                              Für PORTUGAL:\nAntonio Pinto de M esqui ta                                  Antonio Pinto de Mesquita\nPour la ROUMANIE:                                              Für RUMÄNIEN:\nM. Gervesco                                                  M. Gervesco .\nPour la SUEDE:                                              Für SCHWEDEN:\nT. Hammarström                                              T. Hammarström\nJ\n·t\n',1\nPour la SUISSE:                                            Für die SCHWEIZ:\n.1                 W. Stucki                                                    W .. Stucki ·\n'\nI\nPour la TCHECOSLOVAQUIE:                                    Für die TSCHECHOSLOWAKEI:\nSimovic                                                      Simovic\nPour la TURQUIE:                                              Für die T0RKEI:\nH. Germ eyanligil                                            H. G ermeyanligil","• Nr. 3 .c,_ Tag der Ausgabe: Bonn, den 18. Februar 1956                303\nPour la YOUGOSLA VIE:                                        Für JUGOSLAWIEN:\nz. Djermanovic                                              Z. D j ermanovic\nPour le ROYAUME-UNI DE GRANDE-BRETAGNE                   Für das VEREINIGTE KONIGREICH VON GROSS-\nET D'IRLANDE DU NORD:                                  BRITANNIEN UND NORDIRLAND:\nDenis O'Neill                                              Denis O'Neill\nPour l'IRAK:                                                 Für IRAK:\nPour l'IRAN:                                                 Für IRAN:\nPour le LIBAN:                                              Für LIBANON:\nA. Nassif                                                   A. Nassif\nPour la SYRIE:                                             . Für SYRIEN:","304                                                                              Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1956, Teil II\nAnnexe 1\n(Article 21)\nFonnulaire du bulletin de bagages\nLe formulaire se compose de trois feuilles avec le texte ci-apres. Les administrations de chemins de fer\ndeterminent si toutes les trois feuilles ou si seufement les feuilles 1 et 3 sont remplies par decalquage.\n.+,.r------:---'-------------------~--------------,                                                                     lre feuille\nTransport international de bagages\nNo .............. .\n. .............................. .\n(Nom de l'administration du chemin de fer)•\nSouche du bulletin de bagages\nde .................................. ·....................................................................................  a ............................. _____ ......................................................\nvia                ------········-···········································••··•-------                                                                      -----········-·-··················----·.. --- ..-\n························..·----·····································-------·······..............................................................................................                                ____\nö       Date                                                                                                                                Prix de transport des bagages\ni3                          Nombre Nombre Poids r e e 1 1 - - - - - \" ' - - - - - - - - - - - - - - - - - . . . - - - - . . - - 1\ni3  ................. .\nde             des colis- ·\nCalcul       de      la    · \\   sans   franchise              de  bagages        pour    ........  kg\nbillets. bagages                                       kg\ntaxe par\n19........... .                                                                                    unite de 10 kg f avec franchise de bagages pour ........ kg\n··················1······\nTrain No\n..1.......................................................................................... . ······-'··········· I\n!\nen chiffres                                                         en lettres\nlnteret a la livraison\nFrais accessoires ..............................................................                                                                                                               ··················.\n!\n,~-~===:::::T::o::t::::a::l=d::e::=t::::a::x:::e:::::.=·=·=·=··=·=·=·=·=·=·=··=·=·=·=·=·=·=·:--·.1;ssc~,--;;;,,;:;;·m•··-·-=·-=·-=·-=·.=·_·=-·=·-=·.=·.=·.=·_·=-·=·-=·-=··-=·-=·-=·-·=-·=·-=·-=·-=·-=·-=·-=·-·=·-=·.:::.::::··.=··.=··_·=··.=··.=\n.. _·=··.=··.::::'-.=·-+\n2e feuille\nTransport international de bagages\nNo .....·......... .\n(Nom de l'administration du chemin de fer)\nFeuille de route\nde ................................................................... ·...... _ _ _ _ _ _ _ ä ........................................................................ ·.......................................\nvia ............................................................................................................... _ _ _ _ _ __\n......................................................................................................·---------------------..············-·..···\nDate                                                                                                                               Prix de transport ·des bagages\nNombre Nombre Poids r e e 1 1 - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - ~ - - - 1\nde              des colis-\nbillets bagages                                        kg                  Calcul       de      la       l  sans    franchise              de bagages         pour    ........  kg\ntaxepar\n19 ........... .                                                                                   unite de 10 kg Ja vecfranchise de bagages pour ........ kg\nd\n. *)............................................................................................\nTrain No\nen chiffres                                                                  en lettres\nInteret a la livraison\n· Frais accessoires                                                                                                                                                                               ·················· ..... .\nTotal de taxe ................· ............-............ : ....... • ... ·........... .\n•) Les dlemins de fer peuvent completer cette rubrique selon leurs besoins.\n·············I······","•          Nr. 3-:-- Tag der Ausgabe: Bonn, den 18. Februar 1956                                                                                                                                                   305\n3e feuille, recto.\nTransport international de bagages\nNo .............. .\nBulletin de bagages\nde ....................................................................._...................- - - - -....                          a· ____ ..........................................................................................\nvia ............................... ____ .__ ...............................................·-·····..··....... ________ ............................................................. ..\n-\n·••·······························\n,                              ..····················\"\"'···········..······..·················································································································································-······················\nDate                                                                                                                                      Prix de· transport des bagages\nNombre Nombre Poids reel•-•-----------------------------,--i\nde               des colis„                                                                        .                                                                                                   .\nbillets bagages                                          kg                  Calcul            de      la       I  sans        francbise             de     bagages              pour        ........ kg\ntaxe par                      ~.---------------\n19.......... ..                                                                                   unite de 10 kg Javec francbise de bagages pour ........ kg\nTrainN°                                                                                           . \"l..................................... ·-······ ........................................... ..\nen cbiffres                                                                    en lettres\nInteret ä la livraison\nFrais accessoires                               ..............................................................\nTotal de taxe ..................... •.... ·...................................... .\nVoir au verso.\n3e feuille, verso.\nLe present transp.ort est soumis au regime de la Convention internationale concernant\nle transport des voyageurs et des bagages par cbemins de fer (CIV), ainsi qu'aux\nconditions des tarifs applicables.\nLe voyageur est tenu d'assister aux formalites exigees par les douanes et autres\nautorites administratives, sauf les exceptions admises par les administrations competentes.\nLes bagages designes au recto sont delivres contre remise du present bulletin.\n•) Les dlemins de fer peuvent completer cette rubrique selon. Jeurs besoins.","306                                                                                   Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1956, Teil II\nAnlage I\n(Artikel 21)\nGepäcks<heinmuster\nDas Muster besteht aus 3 Blättern mit nachstehendem Aufdruck. Die Eisenbahnverwaltungen bestimmen,\nob alle 3 Blätter oder nur das 1. und 3. Blatt im Pausverfahren auszufüllen sind.\n1. Blatt\n.1,...-------~---------------------------'---------.\nInternationale Gepäckbeförderung\nNr ............... .\n······················iNä·ni;,;··cier··Eiseiii>äiiii~erwäiiwigf······················\nGepäcks<hein-Stamin ·\nvon ·······························••·••·······················------········......... nach ......................·-----·················································-\nüber ·······················································•··•············--------------··········...··················----·······························--\n......................................................................................................____ ----\n;;          Tag                                                                                                                                                    Gepäckfracht\ns                             Zahl der Zahl der Wirk-\na ·· .......... ······ Fahr-                             Gepäck- . lieh.es\nFrachtberechnung ohne Freigepäck für l                                                         ······kg························\n·· ··· ······ ······· ausweise\n19 ........... .\nstücke                  Gewicht\nfür Einheiten\nzu 10 kg\nf ~t Freigepäck für\nkg                                                                                                                  ...... kg·················· ..... .\nZug Nr.                                                                                                 .J.........................~ ...................\n1-----'-----'-------'-------------------..:..-.-:.-.-----=-1\nin Ziffern                                                      in Buchstaben\nInteresse an der Lieferung ....................... .\nNebengebühren ...                                                                                                                                                                                    . .................. .\n\"i' -<+=====E=rh:::e:::b=u=n=g'=s=b=et=r=a=g=.·=·=·=·=··=·=·=·=·=··=·=·=·=··=·=-·-·~;SiO·o·~~;·;;;·_.=··=·:::·:::::·=·=··=·=·=·=·=··=·=·=·=··=·=·=·=·:::··=·=·=·=··=·=·=·::::::::::::                                                  .. :::···=..:::···=··=·'=···~··~\n2: Blatt\nInternationale Gepäckbeförderung\nNr ....\n(Name der Eisenbahnverwaltung)\nGepäckbegleits<hein\nvon ......................................................................................·......................... nach ............................................................................................................\nüber            ................................................................................ -----''---··················································································································\n00000                                     ••          •    ••            oOOO                                                                   oOOOOOOOOOOOO 000000 0  •••••••••••••••••••.•••••••••••••••••••••••••••••••••• . . ••••·M\nTag                                                                                                                                                     Gepäckfracht\nZahl der Zahl der Wirk- -1--------------'---------;----.,---l\nFahr-                  Gepäck- liches\nGewicht\n1\nFrachtberechnung ohne Freigepäck. für                                                         ......   kg\n······· ausweise stücke\n19 ........... .\nfür Einheiten\nzu .10 kg\nf  mit Freigepäck für                                      ...... kg\nkg\n1\n.i\nZug Nr.\nr                                                         .J............................................................................................\nin Buchstaben\nin Ziffern\nInteresse an der Lieferung\nNebengebühren                                                                                                                                                                                   ..................\nErhebungsbetrag ....................................................·. . . . . . . . . .................. \\..\n•·) Die Eisenbahnen können diese Rubrik nach Bedarf ergänzen.","\"Nr. 3 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 18. Februar 1956                                                                                                                            307\n3. Blatt, Vorderseite\nInternationale Gepäckbeförderung\nNr............... .\n··········:·································································································\n(Name der Eis~nbahnverwaltung)\nGepäckschein\nvon ·······································································-----·..·········· nach ···········----······························----····················\nüber .................................... ·---~-······································------------------\n··························································........................................................... ____ ____________\n~                                                    ....................................\nTag                                                                                                                                               Gepäckfracht\nZahl der Zahl der Wirk-\nFahr-                  Gepäck- liches\n................. ausweise stücke Gewicht                                                              Frachtberechnung 1 ohne Freigepäck für                                               ...... kg ....................... .\nfür Einheiten ~1--------------\n19........... .                                                                                                 zu 10 kg'                J mit Freigepätk für                              ...... kg ....................... .\nkg\nZug Nr.\n.. ·J ......................................................................................... .\nin Ziffern·                                                    in Buchstaben\n· Interesse an der Lieferung ................_. ...... .\nNebengebühren                                                                                                                                                                       ·················· ..... .\nErhebungsbetrag                                                                                                                                                                      .. : ............... 1..... .\nSiehe Rüdtseile\n3. Blatt, Rüdtseite\nFür diese Beförderung. gelten das lnt.ernationale Obereinkommen über den Eisenbahn-\nPersonen- und -Gepäckverkehr (CIV) und die in Betracht kommenden Tarife.\nDer Reisende ist verpflichtet, der Abfertigung seines Reisegepäcks ·durch die Zoll- und·\nsonstigen Verwaltungsbehörden beizuwohnen, soweit von den zuständigeµ Stellen\nkein•e Ausnahmen zugelassen sind.\nGegen Rückgabe dieses Scheines wird das umseitig bezeichnete Reisegepäck ausge-\nliefert.\n•) Die Eisenbahnen können diese Rubrik nac!i'Bedarf ergänzen.","308                                      Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1956, Teil II\nAmlexe    n                                                   Anlage II\n{Article 51)                                                 {Artikel 57)\n·Reglement relatü a. l'Oifice central des                                 Satzung des Zentralamtes\ntratJ,sports intemationaux par chemins de fer                     für den internationalen Eisenbahnverkehr\nArticle premier                                                    Artikel 1\n§ 1. - L'Office central des transports internationaux          ·§ 1. - Das Zentralamt für den internationalen Eisen-\npar chemins de fer siege a Berne, sous les auspices du          bahnverkehr hat seinen Sitz· in Bern und steht unter\nGouvernement suisse.                                            dem Schutz der schweizerischen Regierung.\nLe contröle de son activite, tant sur le. plan administra-      Die Aufsicht über' seine Tätigkeit auf administrativem\ntif que sur le plan financier, s'exerce dans Ie cadre etabli    und finanziellem Gebiet wird im Rahmen der Bestim-\npar les dispositions de l'article 57 de la Convention et        mungen. des Artikels 57- des Ubereinkommens ausgeübt\nest confie a. un Comite administratif.                          und einem ,Verwaltungsausschuß anvertraut. ·\nA cet effet, le Comite administratif:                         · Dem Verwaltungsausschuß sind folgende Aufgaben\nübertragen:\na) veille a la bonne application par !'Office central des       a) .Er überwacht - die sachgemäße Anwendnng der\nConventions ainsi que des autres textes issus des               Obereinkommen und der anderen aus den Revi-\nconferences de revision et preconise, s'il y a lieu.            sionskonferenzen hervorgegangenen Texte durch\nles mesures propres a faciliter l'application de ces            das Zentralamt und .befürwortet, wenn nötig; die\nConventions et textes;                                          geeigneten Maßnabrn\"..n zur Erleichterung der An-\nwendung dieser Ubereinkommen und Texte.\nb) donne des avis motives sur !es questions qui peu-            b) Er begutachtet Fragen, welche die Tätigkeit des\nvent interesser l'activite de !'Office central et qui           Zentralamtes betreffen und ihm von einem Ver-\nlui sont soumises par un Etat contractant ou par le             tragsstaat oder dem Direktor des Zentralamtes\ndirecteur de l'Office.                                          unterbreitet werden.\n§ 2. -   a) Le Comite administratif se reunit a Berne. 11       § 2.-a} Der Verwalttingsausschuß tagt in Bern. Er\nse compose de neuf membres, choisis parmi les Etats             besteht aus neun unter den V~rtragsstaaten ausge-\ncontractants.                                                   wählten Mitgliedern.\nb) La Confederation suisse dispose d'un siege perma-            b) Die Schweizerische Eidgenossenschaft verfügt über\nnent dans le Comite, dont elle assume la presidence. Les        einen ständigen Sitz im Aussdluß, dessen. Vorsitz sie\nautres Etats Ihembres sont nommes pour cinq ans. La             führt. Die anderen Mitgliedstaaten• werden auf fünf Jahre\nConference diplomatique chargee de mettre en vigµeur            ernannt. Die diplomatische Konferenz, die gemäß\nla Convention, en execution de l'article 63 de celle-ci et      Artikel 63 des Ubereinkommens mit dessen Inkraftsetzung\nen tenant compte d'une equitable repartition geo-               beauftragt ist, bezeichnet unter Berücksichtigung einer\ngraphique, designe les Etats faisant partie du Comite           angemessenen geographischen Verteilung der Staaten, die\npour la premiere periode de cinq ans. ~lle decide des           dem Ausschuß für den ersten Zeitraum von fünf Jahren.\ndispositions propres a determiner la composition du             angehören. Sie stellt die Regeln auf, nach- welchen der\nComite pour les periodes ulterieures.                           Ausschuß für die f.olgenden Zeiträume zu bestellen ist.\nc) Si une vacance se produit parmi les Etats membres.          er Wird      unter den Mitgliedstaaten ein Sitz frei, so\nle Comite adroioistratif designe lui-meme un autre Etat         bezeidll!et der Verwaltungsausschuß selbst einen anderen·\ncontractant pour occuper le siege vacant.                       Vertr~gsstaat für den frei gewordenen Sitz.           ·\nd) Chaque Etat membre designe, comme delegue au                d) Jeder Mitgliedstaat bezeichnet als Delegierten im._\nComite administratif, une personne qualifiee en raison          Verwaltungsausschuß eine auf Grund ihrer Erfahrung in\nde son experience des questions de transports inter-            internationalen Transportfragen. geeignete Persönlichkeit.\nnationaux.         '\ne) Le Comite administratif etablit son reglement in-            e) Der . Verwaltungsausschuß stellt seine Geschäfts-\nterieur et se constitue lui-meme.                               ordnung auf und konstituiert sich selbst.\nn tient au moins une reunion ordinaire c:haque                  Er hält jedes Jahr mindestens eine ordentliche\nannee; il tient, en outre, des reunions extraordinaires         Sitzung ab .. Uberdies hält er außerordentliche Sitzungen\nlorsque trois Etats membres au moins en font la demande.        ab, wenn mindestens drei Mitgliedstaaten es verlangen.\nLe secretariat du Comite administratif est assure                Die Aufgaben des Sekretariats des Verwaltungs-\npar l'Office central.                                          ausschusses werden vom Zentralamt besorgt.\nLes proces-verbaux des seances du Comite ad-                    Die Niederschriften der Sitzungen des Verwal-\nministratif sont envoyes a tous les Etats contractants.        tungsausschusses werden allen Vertragsstaaten zugestellt.\nij Les fonctions de delegue d'un Etat membre sont              t) Die Tätigkeit des Deiegierten eines .Mitgliedstaates\ngratuites et les frais de deplacement qu'elles entrainent      ist unentgeltlich. und die damit verbundenen Reisekosten\nsont a la charge de cet Etat.                                  gehen zu Lasten: dieses Staates..\n§ 3. -  a) Le Comite administratif etablit le reglement         § 3. .;__ a) Der Verwaltungsausschuß stellt die Vor-\nconcernant l'organisation, le fonctionnement et le statut       schriften ·über die Organisation, die Tätigkeit und die\ndu personnel de l'Office central. Le Gouvernement suisse        Rechtsstellung des Personals des Zentralamtes auf. Zu\nlui presente un projet a cet effet.                             diesem Zweck legt ihm die schweizerische Regierung\neinen Entwurf vor.\nb) Le ComitJ adniinistratif nomme le directeur, le vice-       .b) Der Verwaltungsausschuß emennt den Direktor,\ndirecteur et les conseillers de l'Office central; le Gou-       den Vizedirektor und die Conseillers des Zentralamtes;\nvernement suisse lui presente des propositions a cet            zu diesem Zwecke unterbreitet ihm die schweizerische Re-\neffet. Pour ces nominations, le Comite administratif tient      gierung Vorschläge., Bei diesen Ernennungen berüdcsich-\ncampte plJJ.S particulierement de la competence des .can-       tigt der Verwaltungsausschuß ganz besonders die Eignung\ndidats et d'une equitable repartitiori geographique.           -der Bewerber und eine angemessene geographische Ver-\nteilung.\nc) Le Comi~e administratif approuve le budget annuel            c) Der Verwaltungsausschuß genehmigt unter Berüdc-\nde !'Office central, en· tenant compte des dispositions de      sichtigung der Bestimmungen ·des nachfolgenden Artikels 2\nl'article 2 ci-apres, ·ainsi que le rapport annuel de gestion.  den jährlichen Voranschlag des Zentralamtes sowie den\njährlichen Geschäftsbericht.","Nr. 3-Tag der Ausgabe: Bonn, den 18.Februar 1956                                   309\n•\nLa verification des comptes de l'Office central,             Die Prüfung der Redlnung des Zentralamtes, die\nqui a trait uniquement a la conco.rdance des ,ecritures       sidl lediglidl auf die Ubereinstimmung der Gesdläfts-\n· et des pieces comptables, dans le cadre du budget, est        büdler mit den Redlnungsbelegen im Rahmen des Vor-\nexercee par le Gouvernement stiisse. Celui-ci transmet        ansdllag_es erstreckt. wird durdl die sdlweizerisdie Regie-\nces comptes, avec un rapport, au Comite administratif. ·      rung ausgeübt. Diese leitet die Redlnung mit einem Beridlt\nan den Verwaltungsaussdluß weiter.\nLe Comite administratif communique aux Etats                  Der- VenYaltungsaussdluß        gibt    den   Vertrags-\ncontractants, avec le rapport de gestion de !'Office          staaten zusammen mit dem Geschäftsbericht des Zentral-\ncentral et le releve des comptes annuels de ce dernier,       amtes und der Jahresredlnung seine Entsdleide, Be-\n!es decisions, resolutions et recommandations qu'il est       sdllüsse und Empfehlungen bekannt.\nappele a formuler.\nd) Le Comite administratif adresse a dlaque confe-           d} Der Verwaltungsausschuß unterbreitet jeder Re-\nrence de revision, au moins deux mois avant l'ouverture        visionskonferenz mindestens zwei Monate vor ihrer\nde celle-ci, un rapport sur l'ensemble de son activite        Eröffnung einen Beridlt über seine gesamte Tätigkeit\ndepuis la-conference precedente.                               seit der vorhergegangenen Konferenz. ·\nArticle 2                                                   Artikel 2\n• § 1. - Les frais de l'Offü::e central sont supportes par     § 1.- Die Kosten des Zentralamtes werden von den\nles Etats contractants .proportionnellement a la longueur    Vertragsstaaten im Verhältnis der Länge der Eisenbahn-\ndes lignes de dlemins de fer ou des parcours auxquels         strecken und der anderen Strecken getragen, die den\ns'apphque la Convention. Toutefois, les lignes de navi-       Ubereinkommen unterstellt sind. Die Sdliffahrtsstredcen\ngation participent aux depenses proportionnellement a la     sind jedoch nur mit der Hälite ihrer Streckenlänge an\nmoftie seulement de leurs parcours. Pour dlaque Etat, la      den Kosten beteiligt. Der Beitrag jedes Staates beträgt\ncontribution est de -0 fr. 80 au maximum par kilometre.       hödlstens 0,80 Franken für den Streckenkilometer. Aus-\nExceptionnellement, cette contribution pent, apres ac-        nahmsweise kann dieser Beitrag nadl Vereinbarung\ncord entre le Gouvernement interesse et !'Office central,     zwisdlen der antragstellenden Regierung und dem\net approbation du .Comite administratif, etre reduite de      Zentralamt und nach Genehmigung durdl den Verwal-\ncinqnante pour cent au maximum pour des lignes ex-            tw,igsaussdluß für Strecken, die unter besonderen Be-\nploitees• dans des conditions particulieres. Le montant du    dingungen betrieben werden, um hödlstens fünfzig Pro-\ncredit annuel afferent au kilometre est fixe, pour &aque      zent herabgesetzt werden. Die Höhe des auf den Strek-\nexercice, par le Comite administratif, !'Office central en-   kenkilometer entfallenden Jahreskredites wird für jedes\ntendu. 11 est toujours per~ en totalite. Lorsque les. de-     Gesdläftsjahr durch den VerwaltungsaussdJ.uB nadl An-\npenses effectives de l'Office central n'ont pas atteint 1e    hörung des Zentralamtes festgesetzt. Der Kredit wird\nmontant du credit calcule sur cette basei le solde non de-    stets in ganzer Höhe erhoben. Wenn die tatsädllidlen\npense est verse a tIIl fonds de reserve.                      Ausgaben des Zentralamtes den Betrag des auf dieser\nGrundlage beredmeten Kredits nidlt erreicht haben,\nwird der nicht ansgegeben.e Restbetrag einem Reserve-\nfonds zugeführt\n§ 2. - A r occasion de la remise aux Etats contractants      § 2. - Anläßlich der Ubermittlung des Geschäfts-\ndu rapport de gestion et du releve des comptes annuels, beridltes und der Jahresrechnung fordert das Zentral-\nl'Office central les invite ä verser lenr part contributive amt die Vertragsstaaten auf, ihren Kostenbeitrag für\nau:x: depenses de l'exercice ecoule.. L'Etat qui, ä 1a date das verflossene Gesdläftsjahr zn entrichten. Hat ein\ndu ter octobre, n'aurait pas verse sa part est, une deu- Staat bis zum 1. Oktober seinen Anteil nicht bezahlt,\nxieme fois, invite a le faire ..Si ce rappel n· est pas suivi so wird er ein zweites Mal hierzu aufgefordert. Bleibt\nd'effet, !'Office central le renouvelle au debut de l'annee diese Aufforderung erfolglos, so hat das Zentralamt sie\nsuivante, a l'occasion de l'envoi de son · rapport de zu Beginn des folgenden- Jahres bei Ubersendung des\ngestion pour l'exerci~e ecoule. Si, a la date du 1er juillet Gesdläftsberldltes über das verflossene Gesdläfts}ahr zu\nsuivant, aucun compte n·a ete tenu de ce rappel, •nne wiederholen. Ist auch diese Mahnung bis zum folgenden\nquatrieme demardle est fait~ aupres de l'Etat retar- 1. Juli erfolglos geblieben, so wird an den säumigen\ndataire pour l'amener a payer les detll annuites edlues. Staat eine vierte Aufforderung geridltet, um ihn zur\nEn cas d'insucces, !'Office central l'avr.;e, trois mois plus Zahlung der beiden fälligen Jahresbeiträge zu veranlas-\ntard, que;si le versement attendu n'a pas ete-·effectue sen. Bleibt audl diese erfolglos, so teilt ihm das Zentral-\navant la fin de-l'annee, son abstention sera interpretee amt drei Monate später mit, daß, wenn die erwartete\ncomme une manifestation tacite de sa volonte de se re- . Zahlung ·nicht vor Ablauf des Jahres geleistet werde,\ntirer de la Convention. A defaut d'une suite donnee ä         seiµe Nidltzahlung als stiilsdlweigende Willensäuße-\ncette derniere demardle avant le 31 decembre, l'Office rung ausgelegt werde, aus dem Ubereinkommen auszu-\n-central, prenant acte de la volonte, tacitement exprimee scheiden. Wird diesem letzten Sdlritt bis zum 31. Dezem-\npar !'Etat defaillant, de se retirer de la ConventiOll, pro- ber keine Folge gegeben, so nimmt das Zentralamt\ncede ä Ia radiation des lignes de cet Etat de la liste des Kenntnis von dem stillsdlweigend durch den säumigen\nlignes admises au service des transports internationaux. Staat geäußerten Willen, aus dem Ubereinkommen aus-\nzusdleiden, un<i lösdlt die Strecken dieses Staates in der\nListe der zum internationalen Verkehr zugelassenen\nStrecken.                                 ·\n§ 3. - Les montants non recouvres doivent, autant que        § 3. - Die rti<ht erhaltenen Beträge sollen nach Mög-\npossible, etre couverts au moyen des credits ordinaires       lidlkeit · aus den ordentlidlen Mitteln, über die das\ndont dispose l'Office central et peuvent etre repartis sur    Zentralamt verfügt, gedeckt werden und können auf vier\nquatre exercices. La partie du deficit qui n'aurait pas pu    Geschäftsjahre verteilt werden. Der Teil des Fehlbe-\netre comblee de la sorte est portee, dans un compte            trages, der auf diese Weise nidlt gedeckt werden kann,\nspeciaL au debit des autres Etats contractants dans la        wird auf ein besonderes Redlnungskonto gebudlt, mit\nproportion 'du nombre de kilometres de lignes soumises         dessen Betrag die anderen Vertragsstaaten im Verhält-\na la Convention a l'epoque de la mise en compte et,           nis der Stredtenk.ilometer belastet werden, die zur Zeit\npour chacun, dans la mesure oil il a dejä, pendant la          der Redlnungsstellung dem Obereinkommen unterstellt\nperiode de deux ans qui s· est terminee par 1a retraite de    waren. Dabei wird jeder Staat in dem Ausmaß beteiligt,\nl'Etat defaillant, ete partie avec lui a la Convention.       wie er wä~rend des zweijährigen Zeitraums, der mit\ndem Austritt des säumigen Staates absdlließt, dem Uber-\neinkommen gleidizeitig mit _ihm angehört hat.\n§ 4. - L'Etat dont les lignes ont ele radiees dans !es       § 4. - Der Staat,, dessen Strecken unter den im vor-\nconditions indiquees au § 2 ci-dessus ne peut les faire       erwähnten § 2 genannten Bedingungen gelcsdlt worden\nreadmettre au service des ·transports internationaux          sind, kann sie dein internationalen Verkehr nur dann","310                                       Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1956, Teil II\nqu·en payant, au preala:ble, les sommes dont il est reste      wieder unterstellen lassen, wenn er vorher die Beträge,\ndebiteur, pour les annees entrant en consideration et ce       die er schuldig geblieben ist, für die betreffenden Jahre.\n·avec interet de cinq pour cent a compter de la fin du          bezahlt, und zwar zuzüglich fünf Prozent Zinsen ab Ende\nsixieme mois ec'oule depuis le jour 011 !'Office central       des sechsten Monats seit dem Tage, an dem ihn das Zen-\nl'a invite la premiere fois ä. payer les parts contributives    tralamt erstmals aufgefordert hat, die auf ihn entfal-\nlui incombant.                                                 lenden Kostenbeiträge zu zahlen.\nArticle 3                                                    Artikel 3\n§ 1. - L'Offi.ce central publie un bulletin mensuel con-       § 1. - Das Zentralamt gibt eine Monatsschrift heraus,\ntenant les renseignements necessaires a l'application de       welche die zur Anwendung des Ubereinkommens not-\nla Convention, notamment les communications relatives           wendigen· Auskünfte enthält, namentlich die Mitteilun-\nä la liste des lignes de chemins de fer et d'autres entre-     gen über die Liste der Strecken der Eisenbahnen und\nprises et aux o6Jets exclus du transport ou admis sous         anderer Unternehmen und über die von der Beförderung\ncertaines conditions, ainsi que les etudes qu·il jugerait      ausgeschlossenen oder nur bedingungsweise zugelas-\nutile d'y inserer.                                             senen Gegenstände, sowie die Abhandlungen, deren Ver-\nöffentlichung es für zweckmäßig hält.\n§ 2. - Le bulletin est redige en francais et en allemand.      § 2. - Die Zeitschrift. erscheint in französischer und\nUn exemplaire est envoye gratuitement ä chaque Etat            deutscher Sprache. Ein Exemplar wird unentgeltlich\ncontractant et a chacune des administrations interessees.      jedem Vertragsstaat und jeder beteiligten Verwaltung\nLes autres exemplaires demandes sont paye~ ä un prix           zugestellt. Für weitere Exemplare ist ein vom Zentral-\nfixe par l'Office central.                                     amt festgesetzter Preis zu bezahlen.\nArticle 4                                                    Artikel 4\n§ 1. - Les bordereaux et creances pour transports in-          § 1. - Aus dem internationalen Verkehr herrührende\nternationaux restes impayes peuvent etre adresses par          unbezahlt gebliebene Forderungen können von dem\nl'entreprise creanciere ä !'Office central pour qu'il en       Gläubigerunternehmen dem Zentralamt mitgeteilt wer-\nfacilite le recouvrement. A cet effet, 1\".0ffice central met   den, damit diese die Einziehung erleichtere. Zu diesem\nl'entreprise de transport debitrice en demeure de regler       Zweck fordert das Zentralamt das schuldnerische Beför-\nla somme due ou de fournir les motifs de son refus de          derungsunternehmen auf, den geschuldeten Betrag zu\npayer.                                                        beza~en -oder die Gründe der Zahlungsverweigerung\nanzugeben.\n§ 2. - Si l'Office central estime que les motifs de refus      § 2. - Ist das Zentralamt der Ansicht, daß die ange-\nallegues sont suffisamment fondes, il renvoie les parties      führten Gründe die Weigerung rechtfertigen, so hat es\na se poursuivre devant le juge competent ou, si. les           die Parteien an das zuständige Gericht oder, falls diese\nparties en font la demande, devant le tribunal arbi-           es verlangen, an· das in Artikel 60 des Ubereinkommens\ntral prevu ä rarticle 60 de la Convention {Annexe IV).         (Anlage IV) vorgesehene Schiedsgericht zu verweisen.\n§ 3. - Lorsque !'Office central estime que la totalite ou      § 3. - Ist das Zentralamt der Ansicht, daß der Betrag\nune partie de la somme est reellement due, il peut, apres•     ganz oder teilweise tatsächlich geschuldet ist, so kann\navoir consulte un expert, declarer que l'entreprise de         es nach Anhörung eines Sachverständigen erklären, daß\ntransport debitrice est tenue de verser a !'Office central     das schuldnerische Beförderungsunternehmen den Schuld-\ntout ou partie de la creance; la somme ainsi versee doit       betrag ganz oder teilweise beim Zentralamt einzuzahlen\nrester consignee jusqu·a decision au fond par le juge          hat; der ·daraufhin eingezahlte Betrag bleibt bis zur\ncompetent ou par le tribunal arbitral prevu a l'article 60     endgültigen Entscheidung durch das zuständige Gericht\nde la Convention {Annexe IV).                                  oder durch das in Artikel 60 des Ubereinkommens (An-\nlage IV) vorgesehene Schiedsgericht hinterlegt.\n§ 4. - Dans le cas 011 une entreprise de transport n' a        § 4. - Kommt ein Beförderungsunternehmen binnen\npas donne suite, dans la quinzaine, aux injonctions de         zwei Wochen der Aufforderung des Zentralamtes nicht\nl'Office central, il lui est adresse une nouvelle mise en      nach, so wird es erneut unter Androhung der Folgen\ndemeure, avec indication des consequences de son refus.        einer Weigerung zur Zahlung aufgefordert.\n§ 5. - Dix jours apres cette nouveUe mise en demeure,          § 5. - Wird. auch dieser zweiten Aufforderung nicht·\nsi elle est restee infructueuse, !'Office central adresse a    binnen zehn Tagen eI1tsprochen, so richtet das Zentral-\nl'Etat contractant donf depend l'entrE!prise de transport      amt an den Vertragsstaat, dem das Beförderungsunter-\nim avis motive, en invitant cet Etat ä aviser aux mesures      nehmen angehört, eine begründete Mitteilung, mit ·\nä prendre et nota:mment ä examiner s'il doit-maintenir         welcher es diesen Staat ersucht, geeignete Maßnahmen\nsur la liste les lignes de l'entreprise de transport debi-     in Erwägung zu ziehen und vor allem zu prüfen, ob die\ntrice.                                                        Strecken des· schuldnerischen Beförderungsunternehmens\nweiter in der Liste zu belassen. sind.\n§ 6. - Si !'Etat contractant dont depend l'e'ntreprise de      § 6. -Erklärt der Vertragsstaat, dem das schuld-\ntransport debitrice declare que, malgre le non-paiement,        nerische Beförderungsunternehmen angehört, daß trotz\nil ne croit pas devoir faire rayer de la liste cette entre-    Nichtzahlung dessen Strecken in der Liste nicht gelöscht\nprise, ou s'il laisse sans reponse pendant six semaines         werden sollen, oder läßt er während sechs Wochen die\nla communication de !'Office central, il est repute de         Mitteilung des Zentralamtes unbeantwortet, so wird von\nplein droit accepter la garantie de la solvabilite de ladite   Rechts wegen vermutet, daß er die Gewähr für die Zah-\nentreprise, en ce qui concerne les creances resultant des      lungsfäh]gkeit des genannten Unternehmens. übernimmt,\ntransports internationaux.                                     soweit es sich um Forderungen aus dem internationalen\nVerkehr handelt.\nArticle 5                                                    Artikel 5\nII est percu une remuneration pour. couvrir les frais          Zur Deckung der aus_ der Tätigkeit gemäß Artikel 57\nparticuliers resultant de l'activite prevue a l'article 57,     § 1 d) bis f) des Ubereinkommens erwachsenden beson-\n§ 1, lettres d) a f), de Ja Convention. Le montant de cette    deren Kosten wird eine Entschädigung erhoben. Die Höhe\nremuneration est .fixe par le Comite administratif, sur         dieser Entschädigung wird auf Antrag des Zentralamtes\nproposition de !'Office central. _                             durch den Verwaltungsausschuß festgesetzt.\nArticle 6                                                   Artikel 6\nDisposition transiloire                                      Ubergangsbestimmung\nLa premiere reunion ordinaire du Comite administratif,          Die er-ste von der schweizerischen Regierung einzube-\nqui est convoquee par le Gouvernement suisse, doit             rufende ordentliche Sitzung des Verwaltungsausschusses\navoir lieu dans un delai de deux mois ä compter de la           findet binnen zwei Monaten nach Inkrafttreten des Uber-\ndate d'entree en vigueur de la Convention.                      einkommens statt.","• Nr. 3 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 18. Februar 1956                                  311\nAnnexe    m                                                   Anlage III\n(Article 64, § 3)                                            (Artikel 64 § 3)\nStatut relatif   a la  Commission de revision                       Satzung des Revisionsausschusses\nArticle premier                                                    Artikel 1\nLes Gouvernements des Etats contractants communi-              Die Regierungen der Vertragsstaaten teilen ihre An-\nquent Ieurs propositions concernant les objets rentrant          träge zu den Gegenständen, für welche der Aussdiuß\ndans Ia competence de Ia Commission, a l\"Office central          zuständig ist, dem Zentralamt für den internationalen\ndes transports. internationaux par diemins de fer, qui les       Eisenbahnverkehr mit. Das Zentralamt bringt sie den\nporte immediatement a la connaissance des autres Etats           übrigen Ve~tragsstaaten sofort zur Kenntnis.\n' contractants.\nArticle 2                                                     Artikel 2\nL\"Office central invite la Commission a s1eger diaque          Das Zentralamt beruft den Ausschuß nach. Bedarf\nfois que la necessite s'en fait sentir -ou sur Ia demande        sowie auf Verlangen von mindestens fünf Vertrags-\nd'au moins cinq Etats contractants.                              staaten zu einer Tagung ein.\nTous Ies Etats contractants sont avises des sessions           Die Anberauniung einer Tagung wird allen Vertrags-\nde Ia Commission deux mois a I'avance. L'avis doit in-           staaten zwei Monate vorher mitgeteilt. Die Mitteilung\ndiquer exactement les questions dont I'inscription a             hat die Verhandlungsgegenstände, deren Aufnahme in\nr ordre du jour est demandee.                       ·            die Tagesordnung verlangt worden ist, genau anzugeben.\nArticle 3                                                     Artikel 3\n· Tous les Etats contractants peuvent prendre part aux           Alle Vertragsstaaten können sich an den Arbeiten des\n. travaux de la Commission.                                        Ausschusses beteiligen.\nUn Etat peut se faire representer par un autre Etat;           Ein Staat kann sidi durch einen anderen Staat ver-\ntoutefois, un Etat ne peut representer plus de deux              treten lassen; ein Staat .kann jedoch nicht mehr als zwei\nautres Etats.                                                    andere Staaten vertreten.\nChaque Etat supporte Ies frais de ses representants.           Jeder Staat trägt die Kosten seiner Vertretung.          i.,\nArticle 4                                                     Artikel 4\nL'Office central instruit les questions ä traiter et as-       Das Zentralamt bildet die Geschäftsstelle des Aus-\n!.'ume le service du secretariat de la Commission.               schusses und Gesorgt die Sekretariatsges_chäfte.\nLe Directeur et le Vice-directeur de !'Office central          Der Direktor und der Vizedirektor des Zentralamtes\n.prennent part aux seances·de la Commission avec voix             nehmen an den Sitzungen des Ausschusses mit bera-\nconsultative.                                                    tender Stimme teil.\nArticle 5                                                     Artikel 5.\nD'entente avec la majorite des Etats contractants,             Im .Einverständnis mit der Mehrheit der Vertrags-\nl'Office central invite a assister, avec voix consultative,      staaten lädt das Zentralamt Vertreter ein von\naux seances de la Commission, des representants:\na) d'Etats non contractants,                                   a) Nichtvertragsstaaten,\n. b) d'organisations internationales gouvernementales              b) staatlichen internationalen Organisationen, die für\nayant competence en matiere de transport, sous                 Beförderungsfragen zustäl).dig sind (unter Vorbehalt\ncondition de reciprocite,                                      der Gegenseitigkeit), ·\nc) d'organisations internationales non gouvernemen-            c) nichtstaatlidien internationalen Organisationen, die\ntales s·occupant de transport, sous condition de re-           sich mit Beförderungsfragen befassen (unter Vorbe-\nciprocite.                                                     halt der Gegenseitigkeit),\nmit beratender Stimme an den Sitzungen des Ausschus-\nses teilzunehmen.\nArticle 6                                                      Artikel 6\nLa Commission est valablement constituee lorsqu·un             Der Aussdiuß ist verhandlungsfähig, wenn ein Drittel\ntiers des Etats contractants sont representes.                    der Vertragsstaaten vertreten ist.\nArticle 7                                                      Artikel 7\n-~\nLa Commission designe pour chaque session un presi-            Der Ausschuß bezeichnet für jede Tagung einen Präsi-\ndent et un ou deux vice-presidents.                               denten sowie einen oder zwei Vizepräsidenten.\nArticle .8                                                      Artikel 8 ·\nLes deliberations ont lieu en fran<;:ais et en allemand.       Die Beratungen finden in französischer und deutscher\nLes exposes des membres de la Commission sont traduits           Sprache statt. Die Ausführungen der Ausschußteilnehmer\nimmediatement de vive voix ei: en substance. Le texte            werden sofort nadi ihrem wesentlichen Inhalt, jeder An-\ndes propositions et les communications du president sont         trag sowie jede Mitteilung des Vorsitzenden im genauen\ntraduits in extenso.                                             Wortlaut, mündlich übersetzt.","312                                           Bundesgesetzb'latt, Jahrgang 1956, Teil II\nArticle 9                                                        Artikel 9\nLe vote a lieu par delegation et, sur demande, a l'appel        Ober die Anträge wird, auf Verlangen unter Namens-\nnominal; chaque delegation d'un Etat contractant repre-               aufruf, nach Delegationen abgestimmt. Jede Delegation\nsente a la seance a droit a une voix.                                 eines an der Sitzung vertretenen Vertragsstaates hat\neine Stimme.\nUne proposition n· est adoptee que si:                          Ein Antrag gilt nur dann als angenommen,\na) ont pris part au vote au moins la moitie des ·dele-          a) wenn mindestens die -Hälfte der im Ausschuß ver-\ngations representees a la Commission,                          tretenen Delegationen an- der Abstimmung teilge-\nnommen hat und\n,b) eile a reuni la majorite des suffrages exprimes.            b) wenn er die Mehrheit der abgegebenen Stimmen\nauf sich vereinigt.\nArticle 10                                                     Artikel 10\nLes proces-v,erbaux des seances resument les delibera-          Die Sitzungsniederschriften sollen eine gedrängte\ntions dans les deux langues.                                         Wiedergabe der Verhandlungen in beiden Sprachen ent- ·\nhalten.\nLes propositions et les decisions doivent y etre in-            Die Anträge und Besdllüsse silid wörtlich in beiden\nserees textuellement dans les deux langues. En cas de                 Sprachen .in die Niederschriften aufzunehmen. Für die\ndivergences entre le texte fran<;:ais et le texte allemand            Beschlüsse gilt bei Nichtübereinstimmung des deutschen\ndu proces-verbal en ce qui conceme · les decisions, le                Textes mit dem französischen Text der Niederschrüt der\ntexte francais fait foi.                                              französische Wortlaut.\nLes proces-verbaux sont distribues aux membres aussi-           Die Niederschriften sind- so bald wie möglich an die\ntöt que possible.              ·                                      Teilnehmer zu verteilen.\nSi leur approbation ne peut avoir Heu au cours de la            Falls die Niederschriften nidlt im Laufe der Tagung\nsession, les membres rem.ettront au secretariat dans un               genehmigt werden, müssen die Teilnehmer die von ihnen\ndelai approprie les corrections eventuelles.                          gewünschten .Änderungen dem Sekretariat binnen ange-\nmessener Zeit mitteilen.                         ·\nArticle 11                                                     Artikel 11\nPour faciliter les travaux, la Commission peut consti-          Zur Erleichterung der Arbeiten kann der Ausschuß\ntuer des sous-commissions; elle peut aussi constituer des             Unterausschüsse einsetzen; er kann auch Unteraus-\nsous-commissions chargees de preparer pour une sessioii               schüsse einsetzen, die bestimmte Fragen für eine spätere\nulterieure des questions determinees. -                               Tagung vorzubereiten haben.\nChaque sous-commission designe un •president. un                Jeder Unterausschuß ernennt einen Präsidenten, einen\nvice-president et, si le besoin s'en fait sentir, un rappor-          Vizepräsid~nten und im Bedarfsfall einen Berichterstat-\nteur. Pour le reste, les dispositions des articles 1 a 5 et           ter. Im übrigen gelten für die Unterausschüsse die Vor-\n8 a 10 sont applicables par analogie aux sous-commis-                 schriften der Artikel 1 bis 5 und 8 bis 10 sinngemäß.\nsions.\nAnnexe IV                                                      Anlage IV\n(Article 60) ·                                                 (Artikel 60)\nReglement d'arbitrage                                          Schiedsgeriditsordnung\nArticle premier                                                   Artikel 1\nNombre des arbitres                                           Zahl der Schiedsrichter\nLes tribunaux arbitraux constitues pour connaitre des           Die zur Beurteilung von nicht zwischenstaatlichen\nlitiges autres que ceux eritre Etats se composeront d'un,            Streitigkeiten vorgesehenen Schiedsgerichte bestehen,\n· de trois ou de cinq arbitres, suivant les stipulations du               je nach den· Vereinbarungen im Schiedsvertrag, aus\ncompromis.                                                           einem, drei oder fünf Schiedsrichtern.\n.1                                           Article 2                                                     Artikel 2\nl\n.1                                      Choix  des arbitres                                         Wahl der Sdliedsridlter\n..........\n'l                                                                                    § 1. - Es wird eine Liste der Schiedsrichter im voraus\ni~          , § 1. - Une liste d'arbitres est preetablie. Chaque Etat\ncontractant peut designer au plus deux de ses ressortis-             aufgeste1lt. Jeder Vertragsstaat kann höchstens zwei\nsants, specialistes du droit international des transports,           Sachverständige des internationalen Beförderungsrechtes,\npour etre inscrits sur la liste d'arbitres, etablie et tenue         die Angehörige dieses Staates sind, für die Eintragung\n.   '           a jour par le Gouvernement suisse .                                  in die Liste der Schiedsrichter bezeichnen, welche von\nf l·il'\n''.\nder schweizerischen Regierung zusammengesteÜt-und auf\n:•:                                                                                  dem laufenden gehalten wird.\n.s:\n.\n,   '                    § 2. - Si le compromis prevoit un arbitre unique, celui-        § 2. - Sieht der Schiedsvertrag einen Einzelschieds-\nci est choisi d'un commun accord par les parties.                   richter vor, so wird er im gegenseitigen _Einverständnis\nder Parteien gewählt.\n!-~-\n'l\n.\nSi le compromis prevoit trois oil cinq arbitres, chacune        Sieht der Schiedsvertrag drei oder fünf Schiedsrichter\ndes parties ch-oisit un :ou deux arbitres, selon le cas.            vor, so wählt jede Partei einen beziehungsweise zwei\nSchiedsrichter.\n'","• Nr. 3 - Tag der Ausga~e: Bonn, den 18. Februar 1956                                   313\nLes arbitres choisis conformement a l'aÜnea precedent              Die gemäß vorstehendem Absatz gewählten Sdlieds-\ndesignent d'un commun accord le troisieme ou le cin-               ridlter bezeid:l.nen im gegenseitigen Einverständnis den\nquieme arbitre. selon le cas, lequel preside le tribunal           dritten beziehungsweise den fünften Schiedsrichter, der\narbitral.                                                          den Vorsitz des Schiedsgerichtes führt.\nSi !es parties sont en desaccord sur le dloix de l'ar-             Sind die Parteien über die Wahl des Einzelschieds-\nbitre unique ou si les arbitres dloisis par les parties            rid:tters nicht einig oder sind die von den Parteien\nsont en desaccord sui- la designation du troisieme ou du           gewählten Sdliedsridlter über die Bezeid:l.nung des drit-\ncinquieme arbitre, selon le cas, le tribunal arbitral est          ten beziehungsweise des fünften Schiedsrid:tters. nidlt\ncomplete par un arbitre designe . par le President du              einig, so wird _das Schiedsgericht auf Ersudlen des Zen-\nTribunal federal suisse, a. la requete de l'Office central.        tralamtes durch einen vom Präsidenten des Schweize-\nrischen Bundesgerichtes bezeichneten Schiedsridlter er-\ngänzt.\nLe tribunal arbitral est compose de personnes figurant              Das Schiedsgeridlt setzt sidl aus Personen zusammen,.\nsur la liste visee au § 1. Toutefois, si le compromis pre-         die in der in § 1 erwähnten Liste aufgeführt sind. Sieht\nvoit cinq arbitres, chacune des parties peut d:toisir un           der Sdliedsvertrag jedoch fünf Schiedsrichter vor, so\narbitre en dehors de la liste.                                     kann jede Partei einen nicht auf der Liste stehenden\nSchiedsridlter wählen.\n§ 3. -   L'arbitre unique, le troisieme ou le cinquieme            § 3. - Der Einzelschiedsrichter, der dritte oder der\narbitre. doit etre d'une autre nationalite que les parties.        fünfte Schiedsrichter müssen anderer Staatsangehörigkeit\nsein als die _Parteien.             ·                      '\nL'intervention au litige d'une tierce partie demeure              .Die Beteiligung einer Drittpartei am Streitfall hat kei-\nsans effet sur la composition du tribunal arbitral.                nen - Einfluß auf die Zusammensetzung des Schieds-\ngeridltes.\nArticle 3                                                        Artikel 3\nCompromis                                                       Sdliedsvertrag\ni.es parties qui recourent a rarbitrage concluent un.              Di~. Parteien, die das Schiedsgericht anrufen, schließen\ncompromis, lequel specifie en particulier:                         einen Sdtiedsvertrag ab, der insbesondere bestimmt:\na) l'objet du differend, determine d'une facon aussi              a) ·den so genau und klar wie mögfich bezeidlneten\n· precise et claire que possible:                                    Streitgegenstand;\nbj la composition du tribuna.l et !es deJais utiles pour          b) die Zusammensetzung des Geridltes und die Fri,\nla nomination du ou des arbitres;                                 sten für die Ernennung des oder der Schiedsrichter:\nc) le lieu du tribunal.                                           c) den Gerichtsort.\nPour l'ouverture de la procedure arbitrale, le comproa             Zwecks Eröffnung des Schiedsgerichtsverfahrens muß\nmis doit etre communique a l'Office central.                        der Sdliedsvertrag dem Zentralamt mitgeteilt werden.\nArticle 4-                                                       Artikel 4\nProcedure                                                        Verfahren\nLe tribunal arbitraJ decide Jui-meme de la procedure               Das Verfahren wird vom Schiedsgericht unter Berück-\na. suivre en tenant compte notamment des dispositions              sichtigung der nachstehenden Bestimmungen selbst be-\nci-apres·                                                          stimmt:\na) )e tribunal arbiti:al instruit et juge les causes dont         a) Das Sdliedsgeridlt untersucht &nd beurteilt die ihm'\nil est saisi sur !es elements foumis par Jes parties              unterbreitete Streitsache auf Grund des Vorbringens\nsans etre lie, lorsqu'il est appele a. dire Je droit, par         der Parteien, ohne daß ·es bei seiner Entsd!.eidung\nles interpretations de celles-ci;                                 an die Auslegung durch die Parteien gebunden ist.\nb) il ne. peut accorder plus ou autre dlose que les               b) Es kann nidi.t mehr oder nichts anderes zuspredlen,\nconclusions du demandeur, ni moins que ce que Je                  als der ~äger verlangt hat, und auch nicht weniger,\ndefendeur a reconnu comme etant dti;                              als der Beklagte als geschuldet ~erkannt hat.\nc) la sentence arbitrale, dfunent motiv~e, est redigee           c) Der Schiedsspruch wird mit gehöriger Begründung\npar le tribunal arbitral et notifiee aux parties par              vom Schiedsgericht abgefaßt und den Parteien durch\nl'intermediaire de !'Office central:                              Vermittlung des Zentralamtes zugestellt.\nd) sauf disposition contraire de droit imperatif du lieu          d) Vorbehaltlich einer gegenteiligen Bestimmung\nou siege le tribunal arbitral, la sentence arbitrale              zwingenden Rechtes an dem Ort, an welchem das\nn'est pas susceptible de recours, exception faite                 Schiedsgericht tagt, können gegen den Schieds-\ntoutefois de la revision ou de Ia nullite.      ·                spruch keine Rechtsmittel ergriffen werden, aus-\ngenommen jedoch die Revision und die für den Fall\nder Nichtigkeit vorgesehenen Redltsmittel.\nArticle 5                                                       Artikel 5\nGreffe                                                     Gerid:itssekretariat\nL'Of.fice central fonctionne comme greffe du tribunal             Das Zentralamt besorgt die Sekretariatsgeschäfte des\narbitral.                                                         Schiedsgerichtes.\nArticle 6                                                       Artikel 6\nFrais                                                          Kosten\nLa sentence arbitrale fixe les frais et depens, y com-             D~r Schiedsspruch setzt die Kosten und Auslagen fest,\npris Ies bonoraires des arbitres, et decide a Jaquelle des         einschließlich der Honorare der Schiedsrichter, und be-\nparties le · paiement en incombe ou dans quelle propor-            stimmt, welcher P~tei die Zahlung obliegt oder in wel-\ntion ils sont partages entre elles.                                chem Verhältnis die Kosten unter den Parteien zu ver-\nteilen sind.","314                                    Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1956, Teil II\nProtocole additionnel aux Conventions inter-                   Zusatzprotokoll zu den in Bern am .25. Oktober\nnationales concemant le transport par chemins                  1952 unterzeichneten Internationalen Oberein-\nde fer des marchandises (CIM) et des voyageurs                 kommen über den Eisenbahnfrachtverkehr (CIM)\net des bagages (CIV), signees a Berne le                            und den Eisenbahn-Personen- und\n25 octobre 1952                                           -Gepäckverkehr (CIV)\nAu moment de clore les travaux de la cinquieme Con-            Bei Abschluß· der Arbeiten der fünften Revisionskon-\nference de revision des Conventions internationales du         ferenz der Internationalen Ubereinkommen vom 23. No-\n23 novembre 1933 concernant le transport par dlemins            vember 1933 über den Eisenbahnfradltverkehr (IUG)\nde fer des mardlandises (CIM) et des voy<l,geurs et des        und den Eisenbahn.Personen- und -Gepäckverkehr (IUP)\nbagages (CIV), la Conference a pris les decisions sui-         faßte die Konferenz folgende Beschlüsse:          •\nvantes:\n1° La Conference donne mandat au Gouvernement·                 1. Die Konferenz erteilt der sdlweizerisdlen Regierung\nsuisse, qui accepte, de convoquer une Conference extra-        den Auftrag, und die schweizerisdle Regierung nimmt\nordinaire en vue:                                              den Auftrag an, eine Sonderkonferenz einzuberufen, die\na) d'elaborer un nouveau Reglement relatif a !'Office          a) eine neue Satzung für das Zentralamt für den inter-\ncentral des transports internationaux par chemins              nationalen Eisenbahnverkehr auszuarbeiten hat, mit\nde fer, instituant un regime de surveillance analo-            der eine ähnliche Aufsichtsordnung einzuführen ist,\ngue a celui qui existe dans d'autres organisations             wie sie bei anderen internationalen Organisationen\ninternationales. Le Gouvernement suisse, en s'inspi-           besteht. Die sdlweizerische Regierung wird in Be-\nrant des suggestions de la d~legation fran<;:aise, pre-        rücksichtigung der Anregungen der französisdlen\nparera un projet qui sera communique aux Etats                 Delegation einen Entwurf ausarbeiten, der den Ver-\ncontractants. La Conference extraordinaire devra               tragsstaaten bekanntgegeben wird. Die Sonder-\netre convo·quee de fa<;:on que le nouveau Reglement            konferenz -soll so zeitig einberufen werden, daß\npuisse entrer en vigueur en meme temps qtie les                die neue Satzung gleidlzeitig mit den neuen Uber-\nnouvelles Conventions;                                         ein_kommen in Kraft~treten kann;\nb)· de redlerdler une solution au probleme de la par-          b) eine 'Lösung des Problems der deutschen Beteiligung\nticipation allemande aux Conventions internatio-               an den Internationalen Ubereinkommen über den\nnales concernant le transport par dlemins de fer               Eisenbahnfradltverkehr (CIM) und den Eisenbahn-\ndes marchandises (CIM) et des voyageurs et des                 Personen- und -Gepäckverkehr (CIV) zu sudlen hat\nbagages (CIV).\n20 En outre, la Conference,                                    2. Die Revisionskonferenz\nPrenant acte du fait que les experts competents ont            nimmt Kenntnis von der Feststellung der zuständigen\nconstate que les conditions de transport des matieres          Sadlverständigen, daß die Bedingungen für die Beförde-\ndangereuses par fer et par mer a destination ou en             rung gefährlicher Güter mit der Eisenbahn und zur See\nprovenance du Royaume-Uni different essentiellement de         nadl und von dem Vereinigten Königreidl wesentlidl\ncelles qui sont prescrites par !'Annexe I a la CIM et          von den Bestimmungen der Anlage I zum IUG abweidlen,\nqu'il est impossible de les modifier en temps utile pour        und daß es nidlt möglidl ist, sie rechtzeitig abzuändern,\nles rendre conformts a celles-ci, d'autant plus que des        um sie mit diesen in Ubereinstimmung zu brihgen, und\ntravaux de mise en harmonie des reglementations sont           zwar um so mehr als eine Angleidlung der Regelungen\nenvisages pour tous les moyens de transport sur le plan        für alle Beförderungsmittel im kontinentalen und im\nregional et sur le plan mondial;                               interkontinentalen Verkehr beabsidltigt ist;\nTenant compte de ce que, dans sa XIe session. tenue            berücksichiigt, daß der Fachmännische Aussdluß für\nen decembre 1951, la Commission d\"experts chargee de            die Anlage I zum IUG anläßlich seiner XI. Tagung im\ntenir a jour l' Annexe I a la CIM a decide de creer un         Dezember 1951 die Aufstellung eines besonderen An-\nappendice speciä.1- a l' Annexe I, contenant les prescrip-      hanges zur Anlage I besdllossen hat, der die abweidlen-\ntions derogatoires relatives au trafic fer-mer des ma-          den Vorsdlriften für die Beförderung gefährlidler Stoffe\ntieres dangereuses entre le Continent et le Royaume-Uni,        im Eisenbahn/Seeverkehr zwisdlen dem Festland und\net qu\"elle a institue une Sous-commission - _dans la-           dem Vereinigten Königreidl enthalten soll, und daß er\nquelle le Royaunie-Uni est egalement represente -              \"einen Unterausschuß - in dem audl das Vereinigte\ndlargee de l'elaboration de cet appendice, qui sera sou-        Königreich vertreten ist - für die Aufstellung dieses\nmis a la dite Commission:                                       Anhanges, der dem genannten Aussdluß unterbreitet\nwerden soll, eingesetzt hat;\nSe declarant d'accord avec cette procedure,                 ·. erklärt sidl mit diesem Vorgehen einverstanden;\nDecide que, jusqu·a l\"entree en vigueur de cet appen-          besdlließt, daß bis zum Inkrafttreten ·dieses besonderen\ndice special, les matieres dangereuses qui seront trans-        Anhanges die gefährlidlen Güter, die nadl den Bestim-\nportees sous le regime de la CIM et de la qv, a desti-         mungen der CIM und der CIV nadl oder von dem Ver-\nnation ou en provenance du Royaume-Uni, devront satis-          einigten Königreidl befördert werden, außer den Bestim-\nfaire aux prescriptions de !\"Annexe I et, en outre, aux         mungen der Anlage I audl den Bedingungen des Ver-\nconditions du Royaume-Uni en ce qui concerne ses               einigten Königreidles über die Beförderung gefährlidler\nreglementations ferroviaires et maritimes du transport         Güter mit der Eisenb~hn und zur See entspredlen müssen.\ndes matieres dangereuses.\n30 Pour permettre l\"entree en vigeur simu!tanee de la          3. Um das gleidlzeitige Inkrafttreten des· Obereinkom-\npresente Convention et des Annexes telles qu\"elles re-         mens über den Eisenbahnfradltverkehr (CIM) und seiner\nsulteront des revisions en cours, la Conference preconise       Anlagen in der Form, wie sie sidl aus den im Gange\nque l'article 67, § 4, de Ja CIM, soit mis en vigueur aussi    befindlichen Revisionen ergibt, zu ermöglichen, spridlt\nrapidement que possible et au plus tard six mois avant         sidl die Konferenz dafür aus, daß Artikel 67 § 4 der CIM\nla date prevue pour Ja mise en application de la Con-          so bald wie möglidl und spätestens 6 Monate vor dem\nvention meme.                                                  für das eigentlidle Ubereinkommen vorgesehenen Zeit-\npunkt in Kraft _gesetzt werde.","~- 3 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 18. Februar 1956                                 315\n40 La Conference        prend  acte    de   la  declaration   4. Die Konferenz nimmt Kenntnis von nachstehender\nsuivante:                                                      Erklärung:\n« Les Gouvernements de la Republique Populaire de              .Die Regierungen der bulgarischen Volksrepublik, der\nBulgarie, de la Republique Populaire Hongroise, de la          ungarischen Volksrepublik, der polnischen Volksrepublik,\nRepuhlique Populaire de Pologne, de la Republique Po-          der rumänischen Volksrepublik und der tschecho-\npulaire Roumaine et de la Republique Tchecoslovaque            slowakischen Republik unterzeichnen die Ubereinkommen\nsignent les Conventions sous reserve qu'ils ne recon-          unter dem Vorbehalt, daß sie die Bestimmungen von Ar-\nnaissent pas comme valable:. et obligatoires- !es disposi-     tikel 60 § 2 und § 3 a) der CIM und der CIV nicht als\ntions de l'article 60, § 2 et § 3, Iettre a), de Ja CIM et de  verbindlidi und verpfliditend anerkennen•,\nJa CIV »\net decide, en raison du caractere purer. ;'lt facultatif        und beschließt, die vorstehenden Vorbehalte wegen\nde rarbitrage, d'admettre !es reserves qui pi· >dent.          des freiwilligen Charakters des Schiedsgerichtsverfahrens\nzuzulassen.\nFAIT ä Berne, le vingt-cinq octobre mil neuf cent              SO GESCHEHEN zu Bern am fünfundzwanzigsten\ncinquante-deux.                                                Oktober ein tausendneunh undertzweiundfünfzig.\nPour !\"AUTRICHE:                                               Für OSTERREICH:\nDr Sm.etana                                                    Dr. Smetana\nPour Ja BELGIQUE:                                                  Für BELGIEN:\nVte de Lantsheere                                              Vte de Lantsheere\nPour Ja BULGARIE:                                               Für BULGARIEN:\nB. Tzvetkov                                                   B. Tzvetkov\nPour le DANEMARK:                                                Für DANEMARK:\nTh. Jensen                                                     Th. Jensen\nPour J'ESPAGNE:                                                 Für SPANIEN:\nJose Ruiz de Arana y Bauer                                     Jose Ruiz de Arana y Bauer\nDuque de S a n L u ca r l a M a y o r                           Duque de San Lu ca r l a Mayor-\nJose de Aguinage                                            . Jose de Agui·nage\nPour la FINLANDE:                                                Für FINNLAND:\nVäinö Häkkinen                                                 Väinö Häkkinen\nPour Ja FRANCE:                                              Für FRANKREICH:\nJ. Chauvel                                                     J. Chauvel\nPour la GR.ECE:                                           Für GRIECHENLAND:.\nPhilon Philon                                                  Philon Philon\nPour la HONGRIE:                                                  Für UNGARN:\nVermesy Sändor                                               - Vermesy S ä n d o r\nPour l'ITALIE:                                                 Für ITALIEN:\nOdoardo Bald o n i                                             Odoardo Ba I d oni\nPour Ie LIECHTENSTEIN:                                          Für LIECHTENSTEIN:\nW. Stucki                                                      W. Stucki.\nPour le LUXEMBOURG:                                               Für LUXEMBURG:\nA. Clemang                                                     A. Clemang\nPour la NORVEGE:                                                Für NORWEGEN:\nPeter Anker                                                    Peter Anker\nf\n1\n'","1  4l\n316                                        Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1956, Teil II\nij\nPour les PAYS-BAS:                                                     Für die NIEDERLANDE:                      .J\n!\nA. Be'ntinck                                                            A. Bentinck\nPour la POLOGNE:                                                             Für POLEN:\ni\nJosef Ettinger                                                          Josef Ettinger\n1\nPour le PORTUGAL:                                                         Für PORTUGAL:\nAntonio Pinto de Mesquita                                             ~- 'ntonio Pinto de Mesquita\n1\n1\nPour la ROUMANIE:                                                          Für RUMANIEN:\nM. Gervesco                                                              M. Gervesco\nPour la SU:EDE:                                                        Für SCHWEDEN:\nT. Hammarström                                                          T. Hammarström\nPour la SUISSE:                                                        Für die SCHWEIZ:\nW. Stucki                                                               W. Stucki\nPour la TCHECOSLOV AQUIE:                                              Für die TSCHECHOSLOWAKEI:\nSimovic:                                                                Simovic:\nPour la TURQUIE:                                                         Für die TORKEi:\nH. Germeyanligil                                                         H. GermeyanligÜ\nPour la YOUGOSLAVIE:                                                       Für JUGOSLAWIEN:\nZ. Djermanovic:                                                         Z. Djermanovic:\nPour le _ROYAUME-UNI DE GRANDE-BRETAGN~                                       · Für das VEREINIGTE KONIGREICH VON\nET D'IRLANDE DU NORD:                                           GROSSBRITANNIEN UND NORDIRLAND:\nDenis O'Neill                                                            Denis O · N e i 11\nPour l'IRAK                                                              Für IRAK\nPour l'IRAN                                                              Für IRAN\nPour le LIBAN:                                                           Für LIBANON:\nA. Nassif                                                               A. Nassif\nPour la SYRIE                                                            Für SYRIEN\nHera u sg e b_e r, Der Bundesminister der Justiz - Ver I a g . Bundesanzeiger-Verlags-GmbH.• Bonn/Köln - Druck, Bundesdrud<erei. Bonn\nDas Bundesgesetzblatt ersdleint In zwei gesonderten Teilen. Teil I und Teil II\nLau I ende I Bezug nu1 dur<:h die Post Bezugspreis viertelJährlicb tü1 Teil 1 - DM 4.-. tör Teil 11 - DM 3.- (zuzüghdl Z.ustellgebührl\nEinzelstücke ie angelangene 24 Seiten DM 0,40 (zuzüglicb Versandgebührenl - Zusendung einzelner Stücke· per Streifband gegen\nVoreinsendunq des erlorderlidlen Betrages aul Postsdleckkonto .Bundesgesetzblatt• Köln 3 99\nPreis dieser Ausqabe DM 4,80 zuzüglidl Versanduebiibreo"]}