{"id":"bgbl2-1954-1-5","kind":"bgbl2","year":1954,"number":1,"date":"1954-01-19T00:00:00Z","url":"https://offenegesetze.de/veroeffentlichung/bgbl2/1954/1#page=14","api_url":"https://api.offenegesetze.de/v1/veroeffentlichung/bgbl2-1954-1-5/","document_url":"https://media.offenegesetze.de/bgbl2/1954/bgbl2_1954_1.pdf#page=14","order":5,"title":"Bekanntmachung über das Inkrafttreten der Konvention zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten","law_date":"1953-12-15T00:00:00Z","page":14,"pdf_page":14,"num_pages":1,"content":["14                                   Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1954, Teil II\nBekanntmachung über das Inkrafttreten\nder Konvention zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten.\nVon 15. Dezember 1953.\nI.                             6. Luxemburg am 3. September 1953;\nGemäß Artikel II Abs. 4 des Gesetzes vom                 7. Norwegen am 15. Januar 1952 mit folgendem\n7. August 1952. über die in Rom am 4. November                   Vorbehalt:\n1950 unterzeichnete Konvention zum Schutze der                        „Da Artikel 2 der norwegischen Verfassung\nMenschenrechte und Grundfreiheiten (Bundes-                        vom 17. Mai 1814 eine Bestimmung enthält,\ngesetzbl. II S. 685, 953) wird hiermit bekanntgemacht,             wonach die Jesuiten nicht geduldet werden,\ndaß die Konvention nach ihrem Artikel 66 Abs. 2 am                 wird ein entsprechender Vorbehalt hinsichtlich\n3. September 1953 für die Bundesrepublik Deutsch-                  der Anwendung des Artikels 9 der Konven-\nland, Dänemark, Griechenland, Irland, Island,                      tion gemacht\";\nLuxemburg, Norwegen, die Saar, Schweden und das\nVereinigte Königreich von Großbritannien und                8. der Saar am 14. Januar 1953;\nNordirland in Kraft getreten ist.                           9. Schweden, das die Konvention in Paris am\nDie Konvention ist ratifiziert worden von                     28. November 1950 unterzeichnet hat, am 4. Fe-\nbruar 1952;\n1. der Bundesrepublik Deutschland am 5. Dezem-\nber 1952 mit folgendem Vorbehalt:                     10. dem Vereinigten Königreich von Großbritannien\nund Nordirland am 8. März 1951.\nGemäß Artikel 64 der Konvention macht\ndi; Bundesrepublik Deutschland den Vor-\nbehalt, daß sie die Bestimmung des Artikels 7                                 II.\nAbs. 2 der Konvention nur in den Grenzen              Das Vereinigte Königreich von Großbritannien\ndes Artikels 103 Abs. 2 des Grundgesetzes          und Nordirland hat am 23. Oktober 1953 gemäß Ar-\nder Bundesrepublik Deutschland anwenden            tikel 63 der Konvention bei dem Generalsekretär\nwird. Die letztgenannte Vorschrift lautet wie      des Europarates eine Erklärung hinterlegt, wonach\nfolgt:                                             die Konvention auch auf die folgenden Gebiete, für\n»Eine Tat kann nur bestraft werden, wenn     deren internationale Beziehungen das Vereinigte\ndie Strafbarkeit gesetzlich bestimmt war,       Königreich verantwortlich ist, anwendbar ist:\nbevor die Tat begangen wurde.«\"\nKolonie Aden                  St. Lucia\nDie Bundesrepublik Deutschland hat ferner fol-           Anglo-normannische            St. Vincent\ngende Erklärung abgegeben:                               Inseln:\nInseln unter dem Wind\n,,Der Geltungsbereich der Konvention er-              Jersey                   Jamaica\nstreckt sich auch auf Berlin (West).                     Guernsey                 Kenya\nWie bereits in der am 5. November 1950 über-          Bahama-Inseln               Malaiischer Bund\ngebenen Note zum Ausdruck gebracht wurde,             Barbados                    Malta\nist in der Ratifikation der Konvention zum            Basutoland                  Insel Man\nSchutze der Menschenrechte und Grundfrei-             Betschuanaland              Mauritius\nheiten durch die Bundesrepublik Deutschland           Bermuda                     Nigeria\nkeine Anerkennung des gegenwärtigen Status            Britisch Guyana             Nord-Borneo\nder Saar zu erblicken\";                               Britisch Honduras           Nord-Rhodesien\n2. Dänemark am 13. April 1953                                Britische Salomon-Inseln Nyassaland\nBritisch Somaliland         Sansibar\nDänemark hat gemäß Artikel 63 der Konvention\nCypern                      Sarawak\nbei dem Generalsekretär des Europarates eine\nFalkland-Inseln             Seychellen\nErklärung hinterlegt, wonach die Konvention\nFidschi-Inseln              Sierra Leone\nauch auf Grönland anwendbar ist. Die Konven-\nGambia                      Singapur\ntion ist gemäß ihrem Artikel 63 Abs. 2 auch\nGibraltar                   Swasiland\nfür Grönland am 3. September 1953 in Kraft ge-\nGilbert und Ellis-Inseln    Tanganjika\ntreten;\nGoldküste                   Trinidad\n3. Griechenland, das die Konvention in Paris am              St. Helena                  Uganda\n28. November 1950 unterzeichnet hat, am 28. März                                     sowie das\nInseln über dem Wind:\n1953;                                                                                Königreid1 Tonga\nDominica\n4. Irland am 25. Februar 1953                                   Grenada\nmit dem Vorbehalt, daß die Regierung von                 Die Konvention ist gemäß ihrem Artikel 63 Abs. 2\nIrland den Artikel 6 Abs. 3 Buchstabe c der           für die genannten Gebiete am 23. November 1953\nKonvention                                            in Kraft getreten.\n\"nicht so auslegt, als sei sie verpflichtet,\neinen umfassenderen unentgeltlichen Rechts-        Bonn, den 15. Dezember 1953.\nbeistand als den zur Zeit in Irland bestehenden\nDer Bundesminister des Auswärtigen\nzu leisten\";\nIn Vertretung\n5. Island am 29. Juni 1953;                                                     Hallstein"]}