{"id":"bgbl1-2022-53-4","kind":"bgbl1","year":2022,"number":53,"date":"2022-12-22T00:00:00Z","url":"https://offenegesetze.de/veroeffentlichung/bgbl1/2022/53#page=12","api_url":"https://api.offenegesetze.de/v1/veroeffentlichung/bgbl1-2022-53-4/","document_url":"https://media.offenegesetze.de/bgbl1/2022/bgbl1_2022_53.pdf#page=12","order":4,"title":"Sechste Verordnung zur Änderung steuerlicher Verordnungen","law_date":"2022-12-19T00:00:00Z","page":2432,"pdf_page":12,"num_pages":4,"content":["2432        Bundesgesetzblatt Jahrgang 2022 Teil I Nr. 53, ausgegeben zu Bonn am 22. Dezember 2022\nSechste Verordnung\nzur Änderung steuerlicher Verordnungen\nVom 19. Dezember 2022\nEs verordnen:                                               § 180 Absatz 2 Satz 1, 2 Nummer 2 der Abgaben-\nordnung, von denen § 21 Absatz 1 Satz 2 durch\n– die Bundesregierung aufgrund des Artikel 2 Absatz 1\nArtikel 9 Nummer 2 des Gesetzes vom 16. Mai 2003\nBuchstabe a des Gesetzes zu dem Wiener Über-\n(BGBl. I S. 660) sowie § 89 Absatz 2 zuletzt durch\neinkommen vom 18. April 1961 über diplomatische\nArtikel 1 Nummer 14 Buchstabe a des Gesetzes vom\nBeziehungen vom 6. August 1964 (BGBl. 1964 II\n18. Juli 2016 (BGBl. I S. 1679) geändert worden ist,\nS. 957), der zuletzt durch Artikel 4 des Gesetzes\nvom 18. Juni 1997 (BGBl. I S. 1430) geändert wor-\n– das Bundesministerium der Finanzen im Einver-\nden ist, des Artikel 2 Buchstabe a des Gesetzes zu\nnehmen mit dem Bundesministerium für Arbeit und\ndem Wiener Übereinkommen vom 24. April 1963\nSoziales und dem Bundesministerium des Innern\nüber konsularische Beziehungen vom 26. August\nund für Heimat aufgrund des § 99 Absatz 2 Satz 1, 2\n1969 (BGBl. 1969 II S. 1585), des § 93a Absatz 1\nNummer 1 des Einkommensteuergesetzes, der zu-\nSatz 1 Nummer 1 Buchstabe a, Satz 2 und Absatz 3,\nletzt durch Artikel 197 Nummer 2 der Verordnung\n§ 139d Nummer 2 und 4 der Abgabenordnung, von\nvom 19. Juni 2020 (BGBl. I S. 1328) geändert wor-\ndenen § 93a Absatz 1 Satz 1 Nummer 1 Buchstabe a\nden ist, in Verbindung mit § 1 Absatz 1 des Zustän-\nzuletzt durch Artikel 27 Nummer 18 Buchstabe a\ndigkeitsanpassungsgesetzes vom 16. August 2002\nDoppelbuchstabe bb Dreifachbuchstabe aaa des\n(BGBl. I S. 3165) und dem Organisationserlass vom\nGesetzes vom 21. Dezember 2020 (BGBl. I S. 3096)\n8. Dezember 2021 (BGBl. I S. 5176):\nsowie § 93a Absatz 3 durch Artikel 70 Nummer 12\nBuchstabe b des Gesetzes vom 20. November 2019\n(BGBl. I S. 1626) und § 139d Nummer 4 durch Arti-                           Inhaltsübersicht\nkel 10 Nummer 11 des Gesetzes vom 13. Dezember\n2006 (BGBl. I S. 2878) geändert worden ist, sowie        Artikel 1   Änderung der Umsatzsteuer-Durchführungsverord-\ndes § 36 Absatz 1 Nummer 1 Buchstabe e des Erb-                      nung\nschaftsteuer- und Schenkungsteuergesetzes in der         Artikel 2   Änderung der Umsatzsteuerzuständigkeitsverord-\nnung\nFassung der Bekanntmachung vom 27. Februar\n1997 (BGBl. I S. 378),                                   Artikel 3   Änderung der Umsatzsteuererstattungsverordnung\nArtikel 4   Änderung der Steueridentifikationsnummerverord-\n– das Bundesministerium der Finanzen aufgrund des                      nung\n§ 6a Absatz 3 Satz 2 und des § 18 Absatz 9 Satz 1, 2     Artikel 5   Weitere Änderung der Steueridentifikationsnummer-\nNummer 4 des Umsatzsteuergesetzes, von denen                         verordnung\n§ 18 Absatz 9 durch Artikel 7 Nummer 13 Buch-            Artikel 6   Änderung der Erbschaftsteuer-Durchführungsver-\nstabe c des Gesetzes vom 19. Dezember 2008                           ordnung\n(BGBl. I S. 2794) neu gefasst worden ist, des § 21       Artikel 7   Änderung der Steuer-Auskunftsverordnung\nAbsatz 1 Satz 2, § 89 Absatz 2 Satz 5 und 6 und des      Artikel 8   Änderung der Mitteilungsverordnung","Bundesgesetzblatt Jahrgang 2022 Teil I Nr. 53, ausgegeben zu Bonn am 22. Dezember 2022               2433\nArtikel 9    Änderung der Verordnung über die gesonderte                               Artikel 3\nFeststellung von Besteuerungsgrundlagen nach\n§ 180 Abs. 2 der Abgabenordnung                                         Änderung der\nArtikel 10   Änderung der Altersvorsorge-Durchführungsverord-            Umsatzsteuererstattungsverordnung\nnung\n§ 4 der Umsatzsteuererstattungsverordnung in der\nArtikel 11   Inkrafttreten, Außerkrafttreten\nFassung der Bekanntmachung vom 3. Oktober 1988\n(BGBl. I S. 1780), die zuletzt durch Artikel 8 des Ge-\nArtikel 1                        setzes vom 8. April 2010 (BGBl. I S. 386) geändert wor-\nÄnderung der                         den ist, wird wie folgt geändert:\nUmsatzsteuer-Durchführungsverordnung                  1. Absatz 1 wird wie folgt gefasst:\nDie Umsatzsteuer-Durchführungsverordnung in der                    „(1) Der Antrag auf Erstattung ist unter Beifügung\nFassung der Bekanntmachung vom 21. Februar 2005                   der in Betracht kommenden Rechnungen und Zah-\n(BGBl. I S. 434), die zuletzt durch Artikel 18 des Ge-            lungsnachweise nach einem vom Bundesministe-\nsetzes vom 16. Dezember 2022 (BGBl. I S. 2294) ge-                rium der Finanzen zu bestimmenden Muster beim\nändert worden ist, wird wie folgt geändert:                       Bundeszentralamt für Steuern in Papierform oder\n1. In § 17a Absatz 2 Nummer 1 wird der Klammerzu-                 elektronisch einzureichen. In ihm hat der Missions-\nsatz „(§ 17b Absatz 3 Satz 1 Nummer 3)“ durch den             chef oder der Leiter der berufskonsularischen Ver-\nKlammerzusatz „(§ 17b Absatz 3 Satz 1 Nummer 3                tretung zu versichern, dass die Gegenstände oder\nbis 5)“ sowie der Klammerzusatz „(§ 17b Absatz 3              die sonstigen Leistungen für den nach § 1 oder § 2\nSatz 1 Nummer 1 Buchstabe a)“ durch den Klam-                 vorgesehenen Gebrauch bestimmt sind. Das Bun-\nmerzusatz „(§ 17b Absatz 3 Satz 1 Nummer 1                    deszentralamt für Steuern prüft die Angaben des\nund 2)“ ersetzt.                                              Antragstellers und entscheidet über den Antrag.“\n2. § 61 wird wie folgt geändert:                              2. Absatz 4 Satz 1 wird wie folgt gefasst:\na) In Absatz 2 Satz 3 werden die Wörter „als einge-           „Mindert sich der Steuerbetrag, so hat der Antrag-\nscannte Originale“ durch die Wörter „auf elektro-         steller das Bundeszentralamt für Steuern unverzüg-\nnischem Weg“ ersetzt.                                     lich zu unterrichten.“\nb) In Absatz 5 Satz 3 werden die Wörter „als einge-\nscannte Originale“ gestrichen und werden die                                   Artikel 4\nWörter „dieser eingescannten Originale“ durch                                Änderung der\ndie Wörter „der auf elektronischem Weg übermit-                Steueridentifikationsnummerverordnung\ntelten Rechnungen oder Einfuhrbelege“ ersetzt.\nIn § 2 Absatz 2 Satz 1 der Steueridentifikationsnum-\nmerverordnung vom 28. November 2006 (BGBl. I\nArtikel 2\nS. 2726), die zuletzt durch Artikel 11 Absatz 34 des\nÄnderung der                         Gesetzes vom 18. Juli 2017 (BGBl. I S. 2745) geändert\nUmsatzsteuerzuständigkeitsverordnung                 worden ist, werden die Wörter „§ 139b Abs. 6 Satz 5“\ndurch die Wörter „§ 139b Absatz 6 Satz 4“ ersetzt.\n§ 1 der Umsatzsteuerzuständigkeitsverordnung vom\n20. Dezember 2001 (BGBl. I S. 3794, 3814), die zuletzt\ndurch Artikel 24 des Gesetzes vom 21. Dezember 2020                                    Artikel 5\n(BGBl. I S. 3096) geändert worden ist, wird wie folgt                            Weitere Änderung der\ngeändert:                                                              Steueridentifikationsnummerverordnung\n1. Absatz 1 wird wie folgt geändert:                             § 6 Absatz 1 der Steueridentifikationsnummerver-\na) In den Nummern 11, 21 und 27 werden jeweils            ordnung, die zuletzt durch Artikel 4 dieser Verordnung\ndie Wörter „Finanzamt Kassel-Hofgeismar“ durch        geändert worden ist, wird wie folgt gefasst:\ndie Wörter „Finanzamt Kassel“ ersetzt.                   „(1) Das Bundeszentralamt für Steuern unterrichtet\nb) In Nummer 16 wird das Wort „Mazedonien“                den Steuerpflichtigen unverzüglich über die ihm zuge-\ndurch das Wort „Nordmazedonien“ ersetzt.              teilte Identifikationsnummer.“\n2. Nach Absatz 2a wird folgender Absatz 2b eingefügt:\nArtikel 6\n„(2b) Für die Unternehmer mit Sitz außerhalb des\nÄnderung der\nGemeinschaftsgebiets (§ 1 Absatz 2a des Umsatz-\nErbschaftsteuer-Durchführungsverordnung\nsteuergesetzes), die im Gemeinschaftsgebiet weder\nihre Geschäftsleitung noch eine umsatzsteuerliche            Die Erbschaftsteuer-Durchführungsverordnung vom\nBetriebsstätte haben und die in einem anderen Mit-        8. September 1998 (BGBl. I S. 2658), die zuletzt durch\ngliedstaat der Europäischen Union die Teilnahme           Artikel 4 der Verordnung vom 25. Juni 2020 (BGBl. I\nan dem Verfahren im Sinne des § 18j des Umsatz-           S. 1495) geändert worden ist, wird wie folgt geändert:\nsteuergesetzes angezeigt haben, sind die Absätze 1\n1. In § 7 Absatz 5 und § 8 Absatz 4 wird jeweils der\nund 2 für Zwecke der Durchführung des Verfahrens\nKlammerzusatz „(Bezirksnotare)“ gestrichen.\nim Sinne des § 18j des Umsatzsteuergesetzes mit\nder Maßgabe anzuwenden, dass der Unternehmer              2. In Muster 6 Nummer 3 (§ 8 ErbStDV) wird das Wort\nin dem Mitgliedstaat als ansässig zu behandeln ist,           „Urkundenrolle-Nr.“ durch das Wort „Urkundenver-\nin dem die Teilnahme angezeigt wurde.“                        zeichnis-Nr.“ ersetzt.","2434          Bundesgesetzblatt Jahrgang 2022 Teil I Nr. 53, ausgegeben zu Bonn am 22. Dezember 2022\nArtikel 7                             (2) Zur Sicherstellung der Besteuerung sind neben\nÄnderung der                          den in § 93c Absatz 1 Nummer 2 der Abgabenordnung\nSteuer-Auskunftsverordnung                     genannten Angaben folgende Angaben mitzuteilen:\nDie Steuer-Auskunftsverordnung vom 30. November           1. die Art und die Höhe der jeweils gewährten Zahlung,\n2007 (BGBl. I S. 2783), die zuletzt durch Artikel 4 der\nVerordnung vom 12. Juli 2017 (BGBl. I S. 2360) geän-         2. das Datum, an dem die Zahlung bewilligt wurde,\ndert worden ist, wird wie folgt geändert:\n3. das Datum der Zahlung und\n1. § 1 wird wie folgt geändert:\n4. bei unbarer Zahlung die Bankverbindung für das\na) Absatz 2 Satz 1 wird wie folgt geändert:\nKonto, auf das die Zahlungen geleistet wurden.\naa) Das Nummer 3 abschließende Wort „oder“\nwird gestrichen.                                  Werden nach Satz 1 mitzuteilende Zahlungen in einem\nspäteren Kalenderjahr ganz oder teilweise zurück-\nbb) Der Nummer 4 abschließende Punkt wird\nerstattet, ist die Rückzahlung abweichend von § 93c\ndurch das Wort „oder“ ersetzt und folgende\nAbsatz 3 der Abgabenordnung vom Bundesamt für\nNummer 5 wird angefügt:\nWirtschaft und Ausfuhrkontrolle unter Angabe des\n„5. sich nach den §§ 20, 21, 24 oder 25           Datums, an dem die Zahlung bei ihm eingegangen ist,\ndes Umwandlungssteuergesetzes bei             mitzuteilen.\nverschiedenen Rechtsträgern steuerlich\nauswirkt und der steuerliche Wertansatz          (3) Mitteilungen über im Kalenderjahr 2022 ausge-\nbeim einbringenden oder übertragenden         zahlte Leistungen sind abweichend von § 93c Absatz 1\nRechtsträger vom steuerlichen Wertan-         Nummer 1 der Abgabenordnung nach Veröffentlichung\nsatz beim übernehmenden Rechtsträger          des amtlich vorgeschriebenen Datensatzes und der\nabhängt.“                                     Freigabe der amtlich bestimmten Schnittstelle bis\nzum 31. Dezember 2025 zu übermitteln. Das Bundes-\nb) Der Absatz 3 Satz 1 Nummer 4 abschließende\nministerium der Finanzen kann im Einvernehmen mit\nPunkt wird durch ein Semikolon ersetzt und fol-\nden obersten Finanzbehörden der Länder die Frist\ngende Nummer 5 wird angefügt:\nnach Satz 1 durch ein im Bundessteuerblatt Teil I zu\n„5. nach Absatz 2 Satz 1 Nummer 5: das Finanz-        veröffentlichendes Schreiben verlängern, sofern die\namt, das nach § 18 oder § 20 der Abgaben-         technischen Voraussetzungen für die Annahme der\nordnung für den übernehmenden Rechtsträ-          Mitteilungen nicht rechtzeitig vorliegen. Auf begründeten\nger örtlich zuständig ist.“                       Antrag des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhr-\n2. Dem § 3 wird folgender Satz angefügt:                     kontrolle kann die oberste Finanzbehörde desjenigen\nLandes, in dem das Bundesamt für Wirtschaft und\n„§ 1 Absatz 2 Satz 1 Nummer 3 bis 5 und Absatz 3         Ausfuhrkontrolle seinen Sitz hat, diesem die Frist nach\nSatz 1 Nummer 4 und 5 in der am 23. Dezember             den Sätzen 1 oder 2 um längstens zehn Monate ver-\n2022 geltenden Fassung ist erstmals auf Anträge          längern, sofern die technischen Voraussetzungen für\nauf Erteilung einer verbindlichen Auskunft anzuwen-      die Übersendung der Mitteilungen bei dem Bundesamt\nden, die nach dem 31. Dezember 2022 bei der zu-          für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle nicht rechtzeitig\nständigen Finanzbehörde eingegangen sind.“               vorliegen; das Bundesministerium der Finanzen ist\nüber eine gewährte Fristverlängerung zu unterrichten.\nArtikel 8\n(4) Von den Absätzen 1 bis 3 abweichende Bestim-\nÄnderung der\nmungen dieser Verordnung sind nicht anzuwenden. § 1\nMitteilungsverordnung\nAbsatz 2 und § 2 Absatz 2 bleiben unberührt. Mittei-\nNach § 13 der Mitteilungsverordnung vom 7. Sep-           lungspflichten über Leistungen im Sinne des Absat-\ntember 1993 (BGBl. I S. 1554), die zuletzt durch Arti-       zes 1 Satz 1, die sich nach anderen Bestimmungen\nkel 3 Absatz 3 der Verordnung vom 25. Mai 2022               dieser Verordnung ergeben, sind nicht anzuwenden.“\n(BGBl. I S. 816) geändert worden ist, wird folgender\n§ 13a eingefügt:\nArtikel 9\n„§ 13a                                                 Änderung der\nMitteilungen                                    Verordnung über die gesonderte\nüber Billigkeitsleistungen                        Feststellung von Besteuerungsgrundlagen\nzur temporären Kostendämpfung                          nach § 180 Abs. 2 der Abgabenordnung\ndes Erdgas- und Strompreisanstiegs\nnach dem Energiekostendämpfungsprogramm                    Dem § 8 der Verordnung über die gesonderte Fest-\nstellung von Besteuerungsgrundlagen nach § 180\n(1) Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkon-          Abs. 2 der Abgabenordnung vom 19. Dezember 1986\ntrolle hat als mitteilungspflichtige Stelle (§ 93c Absatz 1  (BGBl. I S. 2663), die zuletzt durch Artikel 4 der Ver-\nder Abgabenordnung) den Finanzbehörden aus Anlass            ordnung vom 18. Juli 2016 (BGBl. I S. 1722) geändert\ndes Erdgas- und Strompreisanstiegs nach dem Ener-            worden ist, wird folgender Satz angefügt:\ngiekostendämpfungsprogramm bewilligte Leistungen\nnach amtlich vorgeschriebenem Datensatz über die             „Auf eine gesonderte Feststellung nach Satz 1 kann\namtlich bestimmte Schnittstelle nach Maßgabe des             verzichtet werden, wenn es sich um einen Fall von ge-\n§ 93c der Abgabenordnung mitzuteilen.                        ringer Bedeutung handelt.“","Bundesgesetzblatt Jahrgang 2022 Teil I Nr. 53, ausgegeben zu Bonn am 22. Dezember 2022             2435\nArtikel 10                                                     Artikel 11\nÄnderung der\nInkrafttreten, Außerkrafttreten\nAltersvorsorge-Durchführungsverordnung\nDem § 10 Absatz 4 der Altersvorsorge-Durchfüh-              (1) Diese Verordnung tritt vorbehaltlich der Ab-\nrungsverordnung in der Fassung der Bekanntmachung          sätze 2 und 3 am Tag nach der Verkündung in Kraft.\nvom 28. Februar 2005 (BGBl. I S. 487), die zuletzt\ndurch Artikel 41 des Gesetzes vom 16. Dezember 2022            (2) Artikel 3 tritt am 1. Januar 2023 in Kraft.\n(BGBl. I S. 2294) geändert worden ist, wird folgender\n(3) Artikel 5 tritt am 1. November 2023 in Kraft.\nSatz angefügt:\n„Wird die Erklärung im Jahr des Vertragsabschlusses            (4) § 13a der Mitteilungsverordnung, die zuletzt\nabgegeben, so gilt sie abweichend von Satz 3 schon         durch Artikel 8 dieser Verordnung geändert worden ist,\nfür das Jahr des Vertragsabschlusses.“                     tritt am 1. Januar 2030 außer Kraft.\nDer Bundesrat hat zugestimmt.\nBerlin, den 19. Dezember 2022\nDer Bundeskanzler\nOlaf Scholz\nDer Bundesminister der Finanzen\nChristian Lindner"]}