{"id":"bgbl1-2022-38-9","kind":"bgbl1","year":2022,"number":38,"date":"2022-10-25T00:00:00Z","url":"https://offenegesetze.de/veroeffentlichung/bgbl1/2022/38#page=61","api_url":"https://api.offenegesetze.de/v1/veroeffentlichung/bgbl1-2022-38-9/","document_url":"https://media.offenegesetze.de/bgbl1/2022/bgbl1_2022_38.pdf#page=61","order":9,"title":"Erste Verordnung zur Änderung der Verordnung über mittelgroße Feuerungs-, Gasturbinen- und Verbrennungsmotoranlagen","law_date":"2022-10-12T00:00:00Z","page":1801,"pdf_page":61,"num_pages":1,"content":["Bundesgesetzblatt Jahrgang 2022 Teil I Nr. 38, ausgegeben zu Bonn am 25. Oktober 2022 1801\nErste Verordnung\nzur Änderung der Verordnung über mittelgroße\nFeuerungs-, Gasturbinen- und Verbrennungsmotoranlagen\nVom 12. Oktober 2022\nAuf Grund des § 7 Absatz 1 Satz 1 Nummer 1 des Bundes-Immissions-\nschutzgesetzes in der Fassung der Bekanntmachung vom 17. Mai 2013 (BGBl. I\nS. 1274) verordnet die Bundesregierung nach Anhörung der beteiligten Kreise:\nArtikel 1\nÄnderung der\nVerordnung über mittelgroße Feuerungs-,\nGasturbinen- und Verbrennungsmotoranlagen\nNach § 32 Absatz 2 der Verordnung über mittelgroße Feuerungs-, Gasturbi-\nnen- und Verbrennungsmotoranlagen vom 13. Juni 2019 (BGBl. I S. 804), die\ndurch Artikel 3 Absatz 1 der Verordnung vom 6. Juli 2021 (BGBl. I S. 2514)\ngeändert worden ist, wird folgender Absatz 3 angefügt:\n„(3) Die zuständige Behörde kann auf Antrag des Betreibers Ausnahmen von\nden Anforderungen nach § 19 zulassen, falls unter Berücksichtigung der be-\nsonderen Umstände des Einzelfalls diese Anforderungen nicht oder nur mit\nunverhältnismäßigem Aufwand erfüllbar sind. Unter den Voraussetzungen des\nSatzes 1 kann die zuständige Behörde Austrittsöffnungen zulassen, die weni-\nger als 10 Meter über Gelände liegen, wenn dies wegen einer plötzlichen Unter-\nbrechung der Gasversorgung oder einer sonstigen außergewöhnlichen Not-\nsituation erforderlich ist. Ausnahmen nach Satz 2 sind zu befristen.“\nArtikel 2\nInkrafttreten\nDiese Verordnung tritt am Tag nach der Verkündung in Kraft.\nDer Bundesrat hat zugestimmt.\nBerlin, den 12. Oktober 2022\nDer Bundeskanzler\nOlaf Scholz\nDie Bundesministerin\nfür Umwelt, Naturschutz,\nnukleare Sicherheit und Verbraucherschutz\nSteffi Lemke"]}