{"id":"bgbl1-2022-10-6","kind":"bgbl1","year":2022,"number":10,"date":"2022-03-18T00:00:00Z","url":"https://offenegesetze.de/veroeffentlichung/bgbl1/2022/10#page=14","api_url":"https://api.offenegesetze.de/v1/veroeffentlichung/bgbl1-2022-10-6/","document_url":"https://media.offenegesetze.de/bgbl1/2022/bgbl1_2022_10.pdf#page=14","order":6,"title":"Zweite Verordnung zur Änderung der COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung","law_date":"2022-03-18T00:00:00Z","page":478,"pdf_page":14,"num_pages":1,"content":["478             Bundesgesetzblatt Jahrgang 2022 Teil I Nr. 10, ausgegeben zu Bonn am 18. März 2022\nZweite Verordnung\nzur Änderung der COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung\nVom 18. März 2022\nAuf Grund des § 28c des Infektionsschutzgesetzes,            2. bei denen ein vollständiger Impfschutz im Sinne\nder zuletzt durch Artikel 1 Nummer 3b des Gesetzes                 von § 22a Absatz 1 Satz 4 in Verbindung mit\nvom 22. November 2021 (BGBl. I S. 4906) geändert                   Satz 3 Nummer 1 oder Nummer 2 des Infektions-\nworden ist, verordnet die Bundesregierung unter Be-                schutzgesetzes seit mehr als 90 Tagen besteht\nrücksichtigung des Beschlusses des Bundestages                     und sie keine zweite Einzelimpfung erhalten ha-\nvom 18. März 2022:                                                 ben,\nArtikel 1                             3. bei denen ein vollständiger Impfschutz im Sinne\nvon § 22a Absatz 1 Satz 4 in Verbindung mit\nÄnderung der COVID-19-                             Satz 3 Nummer 3 des Infektionsschutzgesetzes\nSchutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung                          besteht, wenn seit der Durchführung der dem\nDie COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmenver-                      Testnachweis zugrundeliegenden Testung mehr\nordnung vom 8. Mai 2021 (BAnz AT 08.05.2021 V1),                   als 90 Tage vergangen sind und sie danach keine\ndie zuletzt durch Artikel 1 der Verordnung vom 14. Ja-             zweite Einzelimpfung erhalten haben, oder\nnuar 2022 (BAnz AT 14.01.2022 V1) geändert worden\nist, wird wie folgt geändert:                                   4. die nach einem Voraufenthalt in einem Virusvari-\nantengebiet im Sinne der Coronavirus-Einreise-\n1. § 2 wird wie folgt geändert:                                    verordnung in die Bundesrepublik Deutschland\na) In Nummer 2 werden nach dem Wort „Impfnach-                 einreisen.“\nweises“ die Wörter „im Sinne von § 22a Absatz 1\ndes Infektionsschutzgesetzes“ eingefügt.                                       Artikel 2\nb) Nummer 3 wird aufgehoben.\nWeitere Änderung der COVID-19-\nc) In Nummer 4 werden nach dem Wort „Genese-                  Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung\nnennachweises“ die Wörter „im Sinne von § 22a\nAbsatz 2 des Infektionsschutzgesetzes“ einge-           § 6 Absatz 2 der COVID-19-Schutzmaßnahmen-Aus-\nfügt.                                                 nahmenverordnung, die zuletzt durch Artikel 1 dieser\nd) Nummer 5 wird aufgehoben.                             Verordnung geändert worden ist, wird wie folgt gefasst:\ne) In Nummer 6 Buchstabe b werden nach dem                 „(2) Absatz 1 gilt nicht für Personen, die nach einem\nWort „Testnachweises“ die Wörter „im Sinne            Voraufenthalt in einem Virusvariantengebiet im Sinne\nvon § 22a Absatz 3 des Infektionsschutzgeset-         der Coronavirus-Einreiseverordnung in die Bundes-\nzes“ eingefügt.                                       republik Deutschland einreisen.“\nf) Nummer 7 wird aufgehoben.\n2. § 6 Absatz 2 wird wie folgt gefasst:                                               Artikel 3\n„(2) Absatz 1 gilt nicht für Personen,                                       Inkrafttreten\n1. die zwei Einzelimpfungen erhalten haben, wenn           (1) Diese Verordnung tritt vorbehaltlich des Absat-\ndie zweite Einzelimpfung mehr als 90 Tage zu-         zes 2 am Tag nach der Verkündung in Kraft.\nrückliegt und sie danach keine dritte Einzelimp-\nfung erhalten haben,                                    (2) Artikel 2 tritt am 1. Oktober 2022 in Kraft.\nDer Bundesrat hat zugestimmt.\nBerlin, den 18. März 2022\nDer Bundeskanzler\nOlaf Scholz\nDer Bundesminister für Gesundheit\nKarl Lauterbach"]}