{"id":"bgbl1-2021-74-1","kind":"bgbl1","year":2021,"number":74,"date":"2021-10-19T00:00:00Z","url":"https://offenegesetze.de/veroeffentlichung/bgbl1/2021/74#page=2","api_url":"https://api.offenegesetze.de/v1/veroeffentlichung/bgbl1-2021-74-1/","document_url":"https://media.offenegesetze.de/bgbl1/2021/bgbl1_2021_74.pdf#page=2","order":1,"title":"Dreiundsechzigste Verordnung zur Durchführung des § 172 des Bundesentschädigungsgesetzes","law_date":"2021-10-07T00:00:00Z","page":4682,"pdf_page":2,"num_pages":1,"content":["4682         Bundesgesetzblatt Jahrgang 2021 Teil I Nr. 74, ausgegeben zu Bonn am 19. Oktober 2021\nDreiundsechzigste Verordnung\nzur Durchführung des § 172 des Bundesentschädigungsgesetzes\nVom 7. Oktober 2021\nAuf Grund des § 172 Absatz 4 des Bundesentschä-         – in Bremen                              637 754 Euro,\ndigungsgesetzes, der durch Artikel 84 Nummer 1 der\n– in Berlin                            1 478 704 Euro,\nVerordnung vom 29. Oktober 2001 (BGBl. I S. 2785)\ngeändert worden ist, in Verbindung mit Artikel V           – insgesamt                           64 415 619 Euro.\nNummer 5 Absatz 1 des BEG-Schlussgesetzes vom\n14. September 1965 (BGBl. I S. 1315) verordnet das            (3) Der Bund erstattet den Ländern, in denen die\nBundesministerium der Finanzen:                            Entschädigungsaufwendungen den auf sie entfallen-\nden Lastenanteil übersteigen, folgende Beträge – je-\n§1                                weils gerundet –:\nHöhe der                             – Nordrhein-Westfalen                 13 840 573 Euro,\nEntschädigungsaufwendungen und\nLastenanteile des Bundes und der elf alten            – Bayern                              11 211 034 Euro,\nBundesländer (Länder) im Rechnungsjahr 2020              – Hessen                               6 593 539 Euro,\n(1) Die nach dem Bundesentschädigungsgesetz\n– Rheinland-Pfalz                     35 608 447 Euro,\ngeleisteten Entschädigungsaufwendungen (Entschä-\ndigungsausgaben nach Abzug der mit diesen Aus-             – Berlin                               8 379 320 Euro,\ngaben zusammenhängenden Einnahmen) betrugen im\n– insgesamt                           75 632 913 Euro.\nRechnungsjahr 2020 – jeweils gerundet –:\n– in den Ländern (außer Berlin)       120 944 814 Euro,       (4) Die Länder, in denen die Entschädigungs-\naufwendungen den auf sie entfallenden Lastenanteil\n– in Berlin                             9 858 024 Euro,\nnicht erreichen, führen an den Bund folgende Beträge\n– insgesamt                           130 802 838 Euro.    ab – jeweils gerundet –:\n(2) Der Lastenanteil des Bundes an den Entschä-         – Baden-Württemberg                    1 434 683 Euro,\ndigungsaufwendungen beträgt – jeweils gerundet –:          – Niedersachsen                        3 396 653 Euro,\n– in den Ländern (außer Berlin)        60 472 407 Euro,    – Schleswig-Holstein                   2 416 211 Euro,\n– in Berlin                             5 914 814 Euro,    – Saarland                               497 167 Euro,\n– insgesamt                            66 387 221 Euro.    – Hamburg                              1 102 754 Euro,\nDie Lastenanteile der Länder an den Entschädigungs-        – Bremen                                 398 224 Euro,\naufwendungen betragen – jeweils gerundet –:\n– insgesamt                            9 245 692 Euro.\n– in Nordrhein-Westfalen               16 846 113 Euro,\n(5) Die nach Absatz 3 vom Bund zu erstattenden\n– in Bayern                            12 340 639 Euro,\nBeträge und die nach Absatz 4 an den Bund abzufüh-\n– in Baden-Württemberg                 10 435 250 Euro,    renden Beträge werden mit den Beträgen verrechnet,\n– in Niedersachsen                      7 519 134 Euro,    die nach den vorläufigen Abrechnungen der Entschä-\ndigungsaufwendungen bereits erstattet oder abgeführt\n– in Hessen                             5 912 777 Euro,    worden sind.\n– in Rheinland-Pfalz                    3 848 467 Euro,\n§2\n– in Schleswig-Holstein                 2 734 241 Euro,\nInkrafttreten\n– im Saarland                             924 881 Euro,\nDiese Verordnung tritt am siebten Tag nach der Ver-\n– in Hamburg                            1 737 659 Euro,    kündung in Kraft.\nDer Bundesrat hat zugestimmt.\nBerlin, den 7. Oktober 2021\nDer Bundesminister der Finanzen\nOlaf Scholz"]}