{"id":"bgbl1-2020-63-3","kind":"bgbl1","year":2020,"number":63,"date":"2020-12-21T00:00:00Z","url":"https://offenegesetze.de/veroeffentlichung/bgbl1/2020/63#page=5","api_url":"https://api.offenegesetze.de/v1/veroeffentlichung/bgbl1-2020-63-3/","document_url":"https://media.offenegesetze.de/bgbl1/2020/bgbl1_2020_63.pdf#page=5","order":3,"title":"Zweiundsechzigste Verordnung zur Durchführung des § 172 des Bundesentschädigungsgesetzes","law_date":"2020-12-11T00:00:00Z","page":2931,"pdf_page":5,"num_pages":1,"content":["Bundesgesetzblatt Jahrgang 2020 Teil I Nr. 63, ausgegeben zu Bonn am 21. Dezember 2020          2931\nZweiundsechzigste Verordnung\nzur Durchführung des § 172 des Bundesentschädigungsgesetzes\nVom 11. Dezember 2020\nAuf Grund des § 172 Absatz 4 des Bundesentschä-         – in Bremen                              754 987 Euro,\ndigungsgesetzes, der durch Artikel 84 Nummer 1 der\n– in Berlin                            1 745 719 Euro,\nVerordnung vom 29. Oktober 2001 (BGBl. I S. 2785)\ngeändert worden ist, in Verbindung mit Artikel V Num-      – insgesamt                           75 630 084 Euro.\nmer 5 Absatz 1 des BEG-Schlussgesetzes vom\n14. September 1965 (BGBl. I S. 1315) verordnet das            (3) Der Bund erstattet den Ländern, in denen die\nBundesministerium der Finanzen:                            Entschädigungsaufwendungen den auf sie entfallen-\nden Lastenanteil übersteigen, folgende Beträge – je-\n§1                                weils gerundet –:\nHöhe der                             – Nordrhein-Westfalen                 15 512 547 Euro,\nEntschädigungsaufwendungen und\nLastenanteile des Bundes und der elf alten            – Bayern                              14 013 062 Euro,\nBundesländer (Länder) im Rechnungsjahr 2019              – Hessen                               7 784 106 Euro,\n(1) Die nach dem Bundesentschädigungsgesetz\n– Rheinland-Pfalz                     41 488 564 Euro,\ngeleisteten Entschädigungsaufwendungen (Entschä-\ndigungsausgaben nach Abzug der mit diesen Aus-             – Berlin                               9 892 407 Euro,\ngaben zusammenhängenden Einnahmen) betrugen im\n– insgesamt                           88 690 686 Euro.\nRechnungsjahr 2019 – jeweils gerundet –:\n– in den Ländern (außer Berlin)       141 949 667 Euro,       (4) Die Länder, in denen die Entschädigungs-\naufwendungen den auf sie entfallenden Lastenanteil\n– in Berlin                            11 638 126 Euro,\nnicht erreichen, führen an den Bund folgende Beträge\n– insgesamt                           153 587 793 Euro.    ab – jeweils gerundet –:\n(2) Der Lastenanteil des Bundes an den Entschä-         – Baden-Württemberg                    1 897 053 Euro,\ndigungsaufwendungen beträgt – jeweils gerundet –:          – Niedersachsen                        3 709 819 Euro,\n– in den Ländern (außer Berlin)        70 974 833 Euro,    – Schleswig-Holstein                   2 793 562 Euro,\n– in Berlin                             6 982 876 Euro,    – Saarland                               616 467 Euro,\n– insgesamt                            77 957 709 Euro.    – Hamburg                              1 236 209 Euro,\nDie Lastenanteile der Länder an den Entschädigungs-        – Bremen                                 479 870 Euro,\naufwendungen betragen – jeweils gerundet –:\n– insgesamt                           10 732 980 Euro.\n– in Nordrhein-Westfalen               19 797 075 Euro,\n(5) Die nach Absatz 3 vom Bund zu erstattenden\n– in Bayern                            14 473 794 Euro,\nBeträge und die nach Absatz 4 an den Bund abzufüh-\n– in Baden-Württemberg                 12 249 573 Euro,    renden Beträge werden mit den Beträgen verrechnet,\n– in Niedersachsen                      8 824 642 Euro,    die nach den vorläufigen Abrechnungen der Entschä-\ndigungsaufwendungen bereits erstattet oder abgeführt\n– in Hessen                             6 935 746 Euro,    worden sind.\n– in Rheinland-Pfalz                    4 517 462 Euro,\n§2\n– in Schleswig-Holstein                 3 204 021 Euro,\nInkrafttreten\n– im Saarland                           1 089 965 Euro,\nDiese Verordnung tritt am siebten Tag nach der Ver-\n– in Hamburg                            2 037 100 Euro,    kündung in Kraft.\nDer Bundesrat hat zugestimmt.\nBerlin, den 11. Dezember 2020\nDer Bundesminister der Finanzen\nOlaf Scholz"]}