{"id":"bgbl1-2020-26-5","kind":"bgbl1","year":2020,"number":26,"date":"2020-06-05T00:00:00Z","url":"https://offenegesetze.de/veroeffentlichung/bgbl1/2020/26#page=48","api_url":"https://api.offenegesetze.de/v1/veroeffentlichung/bgbl1-2020-26-5/","document_url":"https://media.offenegesetze.de/bgbl1/2020/bgbl1_2020_26.pdf#page=48","order":5,"title":"Achte Verordnung zur Änderung der Arbeitslosengeld II/Sozialgeld-Verordnung","law_date":"2020-05-28T00:00:00Z","page":1206,"pdf_page":48,"num_pages":1,"content":["1206 Bundesgesetzblatt Jahrgang 2020 Teil I Nr. 26, ausgegeben zu Bonn am 5. Juni 2020\nAchte Verordnung\nzur Änderung der Arbeitslosengeld II/Sozialgeld-Verordnung\nVom 28. Mai 2020\nAuf Grund des § 13 Absatz 1 Nummer 1 des Zweiten Buches Sozialgesetzbuch\n– Grundsicherung für Arbeitsuchende – in der Fassung der Bekanntmachung vom\n13. Mai 2011 (BGBl. I S. 850, 2094) verordnet das Bundesministerium für Arbeit\nund Soziales im Einvernehmen mit dem Bundesministerium der Finanzen:\nArtikel 1\nÄnderung der\nArbeitslosengeld II/Sozialgeld-Verordnung\nDie Arbeitslosengeld II/Sozialgeld-Verordnung vom 17. Dezember 2007\n(BGBl. I S. 2942), die zuletzt durch Artikel 8 des Gesetzes vom 29. April 2019\n(BGBl. I S. 530) geändert worden ist, wird wie folgt geändert:\n1. § 1 wird wie folgt geändert:\na) Absatz 1 wird wie folgt geändert:\naa) Nummer 2 wird aufgehoben.\nbb) In Nummer 5 werden die Wörter „und der Leistungszuschlag“ gestri-\nchen.\ncc) Nummer 7 wird aufgehoben.\ndd) Nummer 10 wird wie folgt gefasst:\n„10. Beihilfen und Unterstützungen bis zu einem Betrag von insgesamt\n1 500 Euro, die Arbeitgeber ihren Arbeitnehmern aufgrund der\nCOVID-19-Pandemie in der Zeit vom 1. März bis 31. Dezember\n2020 zusätzlich zum ohnehin geschuldeten Arbeitslohn nach § 3\nNummer 11 des Einkommensteuergesetzes steuerfrei gewähren;\nden Beihilfen und Unterstützungen seitens der Arbeitgeber stehen\nentsprechende Zahlungen aus den Haushalten des Bundes und\nder Länder gleich,“.\nb) Absatz 4 wird wie folgt geändert:\naa) In Satz 1 werden nach dem Wort „Schulferien“ die Wörter „für\nhöchstens vier Wochen je Kalenderjahr“ gestrichen sowie die Angabe\n„1 200“ durch die Angabe „2 400“ ersetzt.\nbb) Satz 2 wird aufgehoben.\n2. In § 3 Absatz 1 Satz 2 wird der Klammerzusatz „(§ 41 Abs. 1 Satz 4 des\nZweiten Buches Sozialgesetzbuch)“ durch die Wörter „nach § 41 Absatz 3\ndes Zweiten Buches Sozialgesetzbuch“ ersetzt.\nArtikel 2\nInkrafttreten\nDiese Verordnung tritt mit Wirkung vom 1. März 2020 in Kraft.\nBerlin, den 28. Mai 2020\nDer Bundesminister\nfür Arbeit und Soziales\nHubertus Heil"]}