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    "title": "Neufassung der Verordnung über die Berufsausbildung im Laborbereich Chemie, Biologie und Lack",
    "law_date": "2020-04-24T00:00:00Z",
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        "868\nBundesgesetzblatt Jahrgang 2020 Teil I Nr. 21, ausgegeben zu Bonn am 6. Mai 2020\nBekanntmachung\nder Neufassung der Verordnung\nüber die Berufsausbildung im Laborbereich Chemie, Biologie und Lack\nVom 24. April 2020\nAuf Grund des Artikels 2 der Verordnung vom 3. März 2020 (BGBl. I S. 326)\nwird nachstehend der Wortlaut der Verordnung über die Berufsausbildung im\nLaborbereich Chemie, Biologie und Lack in der ab dem 1. August 2020 geltenden\nFassung bekannt gemacht. Die Neufassung berücksichtigt:\n1. die am 1. August 2009 in Kraft getretene Verordnung vom 25. Juni 2009\n(BGBl. I S. 1600),\n2. den am 1. August 2017 in Kraft getretenen Artikel 1 der Verordnung vom\n30. Dezember 2016 (BGBl. 2017 I S. 39),\n3. den am 1. August 2020 in Kraft tretenden Artikel 1 der eingangs genannten\nVerordnung.\nBerlin, den 24. April 2020\nDer Bundesminister\nfür Wirtschaft und Energie\nIn Vertretung\nNussbaum",
        "Bundesgesetzblatt Jahrgang 2020 Teil I Nr. 21, ausgegeben zu Bonn am 6. Mai 2020\n869\nVerordnung\nüber die Berufsausbildung im Laborbereich Chemie, Biologie und Lack*\nInhaltsübersicht\nAnlagen\nTeil 1\nAnlage 1: Ausbildungsrahmenplan für die Berufsausbildung zum\nChemielaboranten und zur Chemielaborantin\nAnlage 2: Ausbildungsrahmenplan für die Berufsausbildung zum\nBiologielaboranten und zur Biologielaborantin\nAnlage 3: Ausbildungsrahmenplan für die Berufsausbildung zum\nLacklaboranten und zur Lacklaborantin\nGemeinsame Vorschriften\n§ 1\n§ 2\n§ 3\n§ 4\n§\n§\n§\n§\n§\n§\n5\n6\n7\n8\n9\n10\nStaatliche Anerkennung der Ausbildungsberufe\nAusbildungsdauer\nStruktur der Berufsausbildung\nTeil 2\nTeil 1\nVorschriften\nfür den Ausbildungsberuf\nChemielaborant/Chemielaborantin\nGemeinsame Vorschriften\nGegenstand der Berufsausbildung, Ausbildungsrahmen-\nplan, Ausbildungsberufsbild\nDurchführung der Berufsausbildung\nAbschlussprüfung\nTeil 1 der Abschlussprüfung\nTeil 2 der Abschlussprüfung\nGewichtungs- und Bestehensregelung\nMündliche Ergänzungsprüfung\nTeil 3\nVorschriften\nfür den Ausbildungsberuf\nBiologielaborant/Biologielaborantin\n§ 11\n§\n§\n§\n§\n§\n§\n12\n13\n14\n15\n16\n17\nGegenstand der Berufsausbildung, Ausbildungsrahmen-\nplan, Ausbildungsberufsbild\nDurchführung der Berufsausbildung\nAbschlussprüfung\nTeil 1 der Abschlussprüfung\nTeil 2 der Abschlussprüfung\nGewichtungs- und Bestehensregelung\nMündliche Ergänzungsprüfung\nTeil 4\nVorschriften\nfür den Ausbildungsberuf\nLacklaborant/Lacklaborantin\n§ 18\n§\n§\n§\n§\n§\n§\n19\n20\n21\n22\n23\n24\nGegenstand der Berufsausbildung, Ausbildungsrahmen-\nplan, Ausbildungsberufsbild\nDurchführung der Berufsausbildung\nAbschlussprüfung\nTeil 1 der Abschlussprüfung\nTeil 2 der Abschlussprüfung\nGewichtungs- und Bestehensregelung\nMündliche Ergänzungsprüfung\nTeil 5\nSchlussvorschriften\n§ 25\nInkrafttreten, Außerkrafttreten\n* Diese Rechtsverordnung ist eine Ausbildungsordnung im Sinne des\n§ 4 des Berufsbildungsgesetzes. Die Ausbildungsordnung und der\ndamit abgestimmte, von der Ständigen Konferenz der Kultusminister\nder Länder der Bundesrepublik Deutschland beschlossene Rahmen-\nlehrplan für die Berufsschule werden als Beilage zum Bundesanzeiger\nveröffentlicht.\n§1\nStaatliche Anerkennung der Ausbildungsberufe\nDie Ausbildungsberufe\n1. Chemielaborant/Chemielaborantin,\n2. Biologielaborant/Biologielaborantin,\n3. Lacklaborant/Lacklaborantin,\nwerden nach § 4 Absatz 1 des Berufsbildungsgesetzes\nstaatlich anerkannt.\n§2\nAusbildungsdauer\nDie Ausbildung dauert drei Jahre und sechs Monate.\n§3\nStruktur der Berufsausbildung\nDie Ausbildung gliedert sich in\n1. Pflichtqualifikationen, bestehend aus\n1.1 für die drei Ausbildungsberufe gemeinsame, in-\ntegrativ zu vermittelnde Qualifikationen nach § 4\nAbsatz 2 Abschnitt A Nummer 1 bis 6.4, § 11\nAbsatz 2 Abschnitt A Nummer 1 bis 6.4 und\n§ 18 Absatz 2 Abschnitt A Nummer 1 bis 6.4;\n1.2 für jeden Ausbildungsberuf spezifische Pflicht-\nqualifikationen:\na) für den Chemielaboranten/die Chemielabo-\nrantin nach § 4 Absatz 2 Abschnitt A Num-\nmer 7 bis 8.3,\nb) für den Biologielaboranten/die Biologielabo-\nrantin nach § 11 Absatz 2 Abschnitt A Num-\nmer 7 bis 13,\nc) für den Lacklaboranten/die Lacklaborantin\nnach § 18 Absatz 2 Abschnitt A Nummer 7\nbis 10;\n2. sechs vom Ausbildenden festzulegende Wahlqualifi-\nkationen, die\na) für den Chemielaboranten und die Chemielabo-\nrantin aus der Auswahlliste nach § 4 Absatz 2\nauszuwählen sind,",
        "870\nBundesgesetzblatt Jahrgang 2020 Teil I Nr. 21, ausgegeben zu Bonn am 6. Mai 2020\nb) für den Biologielaboranten und die Biologielabo-\nrantin aus der Auswahlliste nach § 11 Absatz 2\nauszuwählen sind,\nc) für den Lacklaboranten und die Lacklaborantin\naus der Auswahlliste nach § 18 Absatz 2 auszu-\nwählen sind.\nTeil 2\nVorschriften\nfür den Ausbildungsberuf\nChemielaborant/Chemielaborantin\n§4\nGegenstand der Berufsausbildung,\nAusbildungsrahmenplan, Ausbildungsberufsbild\n(1) Gegenstand der Berufsausbildung sind mindes-\ntens die im Ausbildungsrahmenplan (Anlage 1) aufge-\nführten Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten. Von\nder Organisation der Berufsausbildung, wie sie im Aus-\nbildungsrahmenplan vorgegeben ist, darf abgewichen\nwerden, wenn und soweit betriebspraktische Beson-\nderheiten oder Gründe, die in der Person des oder der\nAuszubildenden liegen, die Abweichung erfordern.\n(2) Die Berufsausbildung zum Chemielaboranten\nund zur Chemielaborantin gliedert sich wie folgt:\nAbschnitt A: Pflichtqualifikationen nach § 3 Nummer 1.1\nund Nummer 1.2 Buchstabe a\n1. Berufsbildung, Arbeits- und Tarifrecht,\n7.2 Qualitative Analyse,\n7.3 Spektroskopie,\n7.4 Gravimetrie,\n7.5 Maßanalyse,\n7.6 Chromatografie,\n7.7 Auswerten von Messergebnissen;\n8. Durchführen präparativer Arbeiten:\n8.1 Herstellen von Präparaten,\n8.2 Trennen und Reinigen von Stoffen,\n8.3 Charakterisieren von Produkten;\nAbschnitt B: Wahlqualifikationen nach § 3 Nummer 2\nBuchstabe a\n1. Präparative Chemie: Reaktionstypen und -führung,\n2. Präparative Chemie: Synthesetechnik,\n3. Durchführen verfahrenstechnischer Arbeiten,\n4. Anwenden probenahmetechnischer und analytischer\nVerfahren,\n5. Anwenden chromatografischer Verfahren,\n6. Anwenden spektroskopischer Verfahren,\n7. Durchführen mikrobiologischer Arbeiten,\n8. Prüfen von Werkstoffen,\n9. Herstellen, Applizieren und Prüfen von Beschich-\ntungsstoffen und -systemen,\n2. Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes,\n10. Prozessbezogene Arbeitstechniken,\n3. Betriebliche Maßnahmen zum verantwortlichen Han-\ndeln:\n11. Umweltbezogene Arbeitstechniken,\n3.1 Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Ar-\nbeit,\n12. Digitalisierung in Forschung, Entwicklung, Analytik\nund Produktion,\n3.2 Umweltschutz,\n13. Arbeiten mit vernetzten und automatisierten Sys-\ntemen,\n3.3 Einsetzen von Energieträgern,\n14. Anwendungstechnische Arbeiten, Kundenbetreuung,\n3.4 Umgehen mit Arbeitsgeräten und -mitteln ein-\nschließlich Pflege und Wartung,\n15. Qualitätsmanagement,\n3.5 Qualitätssichernde Maßnahmen, Kundenorien-\ntierung,\n3.6 Wirtschaftlichkeit im Labor;\n4. Arbeitsorganisation und Kommunikation:\n4.1 Arbeitsplanung, Arbeiten im Team,\n4.2 Informationsbeschaffung und Dokumentation,\n4.3 Kommunikations- und Informationssysteme,\n4.4 Messdatenerfassung und -verarbeitung,\n4.5 Anwenden von Fremdsprachen bei Fachaufga-\nben;\n5. Umgehen mit Arbeitsstoffen,\n6. Chemische und physikalische Methoden:\n6.1 Probenahme und Probenvorbereitung,\n6.2 Bestimmung physikalischer Größen und Stoff-\nkonstanten,\n6.3 Analyseverfahren,\n6.4 Trennen und Vereinigen von Arbeitsstoffen;\n7. Durchführen analytischer Arbeiten:\n7.1 Vorbereiten von Proben,\n16. Durchführen immunologischer und biochemischer\nArbeiten,\n17. Durchführen gentechnischer und molekularbiolo-\ngischer Arbeiten,\n18. Durchführen zellkulturtechnischer Arbeiten,\n19. Formulieren, Herstellen und Prüfen von Bindemitteln,\n20. Durchführen farbmetrischer Arbeiten.\n§5\nDurchführung der Berufsausbildung\n(1) Die in dieser Verordnung genannten Fertigkeiten,\nKenntnisse und Fähigkeiten sollen so vermittelt werden,\ndass die Auszubildenden zur Ausübung einer qualifizier-\nten beruflichen Tätigkeit im Sinne des § 1 Absatz 3 des\nBerufsbildungsgesetzes befähigt werden, die insbeson-\ndere selbstständiges Planen, Durchführen und Kontrol-\nlieren einschließt. Die in Satz 1 beschriebene Befähigung\nist auch in den Prüfungen nach den §§ 6 bis 10 nach-\nzuweisen.\n(2) Die Ausbildenden haben unter Zugrundelegung\ndes Ausbildungsrahmenplans für die Auszubildenden\neinen Ausbildungsplan zu erstellen.",
        "Bundesgesetzblatt Jahrgang 2020 Teil I Nr. 21, ausgegeben zu Bonn am 6. Mai 2020\n§6\n871\n(5) Für den Prüfungsbereich Allgemeine und Präpa-\nrative Chemie bestehen folgende Vorgaben:\nAbschlussprüfung\n(1) Die Abschlussprüfung besteht aus den beiden\nzeitlich auseinanderfallenden Teilen 1 und 2. Durch die\nAbschlussprüfung ist festzustellen, ob der Prüfling die\nberufliche Handlungsfähigkeit erworben hat. In der Ab-\nschlussprüfung soll der Prüfling nachweisen, dass er\ndie dafür erforderlichen beruflichen Fertigkeiten be-\nherrscht, die notwendigen beruflichen Kenntnisse und\nFähigkeiten besitzt und mit dem im Berufsschulunter-\nricht zu vermittelnden, für die Berufsausbildung wesent-\nlichen Lehrstoff vertraut ist. Die Ausbildungsordnung ist\nzugrunde zu legen. Dabei sollen Qualifikationen, die\nbereits Gegenstand von Teil 1 der Abschlussprüfung\nwaren, in Teil 2 der Abschlussprüfung nur insoweit ein-\nbezogen werden, als es für die Feststellung der Berufs-\nbefähigung erforderlich ist.\n1. Der Prüfling soll nachweisen, dass er\n(2) Bei der Ermittlung des Gesamtergebnisses wird\nTeil 1 der Abschlussprüfung mit 35 Prozent und Teil 2\nder Abschlussprüfung mit 65 Prozent gewichtet.\n2. dem Prüfungsbereich sind folgende Gebiete und\nTätigkeiten zugrunde zu legen:\n§7\nTeil 1 der Abschlussprüfung\n(1) Teil 1 der Abschlussprüfung soll vor dem Ende\ndes zweiten Ausbildungsjahres stattfinden.\n(2) Teil 1 der Abschlussprüfung erstreckt sich auf die\nin der Anlage 1 für die ersten 84 Wochen aufgeführten\nFertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten sowie auf den\nim Berufsschulunterricht zu vermittelnden Lehrstoff,\nsoweit er für die Berufsausbildung wesentlich ist.\n(3) Teil 1 der Abschlussprüfung besteht aus den\nPrüfungsbereichen:\n1. Herstellen und Charakterisieren von Produkten,\n2. Allgemeine und Präparative Chemie.\n(4) Für den Prüfungsbereich Herstellen und Charak-\nterisieren von Produkten bestehen folgende Vorgaben:\n1. Der Prüfling soll nachweisen, dass er\na) Arbeitsabläufe selbstständig planen,\nb) Arbeitsergebnisse kontrollieren und dokumentie-\nren,\nc) berufsbezogene Berechnungen durchführen,\nd) arbeitsorganisatorische\nund\nSachverhalte verknüpfen sowie\ntechnologische\ne) Maßnahmen zur Sicherheit und zum Gesundheits-\nschutz bei der Arbeit, zum Umweltschutz und\nQualitätsmanagement einbeziehen\nkann;\n2. dem Prüfungsbereich sind folgende Gebiete und\nTätigkeiten zugrunde zu legen:\na) präparative Arbeiten durchführen,\nb) Produkte charakterisieren;\n3. der Prüfling soll eine Arbeitsaufgabe I und eine\nArbeitsaufgabe II durchführen, wobei sich Arbeits-\naufgabe I auf die Nummer 2 Buchstabe a und Ar-\nbeitsaufgabe II auf die Nummer 2 Buchstabe b\nbeziehen soll;\na) fachliche Aufgaben in Hinblick auf arbeitsorgani-\nsatorische, naturwissenschaftliche und techno-\nlogische Sachverhalte und deren Verknüpfung\nanalysieren, bewerten und geeignete Lösungs-\nwege darstellen,\nb) chemisch-physikalische Methoden und Arbeits-\nstoffe prozessbezogen einsetzen,\nc) berufsbezogene Berechnungen durchführen sowie\nd) Maßnahmen zur Sicherheit und zum Gesundheits-\nschutz bei der Arbeit sowie zum Umweltschutz\nund Qualitätsmanagement einbeziehen\nkann;\na) Atombau, chemische Bindung und Periodensys-\ntem der Elemente,\nb) Stoffkunde,\nc) Syntheseverfahren, Reaktionsgleichungen und\nBeeinflussung von Reaktionen,\nd) Stöchiometrie, insbesondere Ausbeute und Kon-\nzentrationsberechnungen,\ne) Trennen und Reinigen von Stoffen,\nf) Allgemeine Labortechnik sowie\ng) Charakterisieren von Produkten und Arbeitsstof-\nfen;\n3. der Prüfling soll Aufgaben schriftlich bearbeiten;\n4. die Prüfungszeit beträgt 135 Minuten.\n§8\nTeil 2 der Abschlussprüfung\n(1) Teil 2 der Abschlussprüfung erstreckt sich auf die\nin der Anlage 1 aufgeführten Fertigkeiten, Kenntnisse\nund Fähigkeiten nach § 3 Nummer 1.1, Nummer 1.2\nBuchstabe a und Nummer 2 Buchstabe a sowie auf\nden im Berufsschulunterricht zu vermittelnden Lehr-\nstoff, soweit er für die Berufsausbildung wesentlich ist.\n(2) Teil 2 der Abschlussprüfung besteht aus den Prü-\nfungsbereichen:\n1. Prozessorientiertes Arbeiten,\n2. Analytische Chemie und Wahlqualifikationen,\n3. Wirtschafts- und Sozialkunde.\n(3) Für den Prüfungsbereich Prozessorientiertes Ar-\nbeiten bestehen folgende Vorgaben:\n1. Der Prüfling soll nachweisen, dass er\na) komplexe,\nprozessorientierte\nArbeitsabläufe\nselbstständig planen und durchführen,\nb) Betriebsmittel auswählen und beurteilen,\nc) arbeitsorganisatorische und technologische Sach-\nverhalte verknüpfen,\n4. die Prüfungszeit beträgt insgesamt 480 Minuten;\nd) berufsbezogene Berechnungen durchführen,\n5. die Arbeitsaufgabe I ist mit 70 Prozent, die Arbeits-\naufgabe II mit 30 Prozent zu gewichten.\ne) Arbeitsergebnisse kontrollieren, dokumentieren\nund bewerten,",
        "872\nBundesgesetzblatt Jahrgang 2020 Teil I Nr. 21, ausgegeben zu Bonn am 6. Mai 2020\nf) die relevanten fachlichen Hintergründe seiner\nArbeit aufzeigen und seine Vorgehensweise be-\ngründen sowie\ng) Maßnahmen zur Sicherheit und zum Gesund-\nheitsschutz bei der Arbeit, zum Umweltschutz\nund Qualitätsmanagement einbeziehen\n1. Der Prüfling soll nachweisen, dass er allgemeine\nwirtschaftliche und gesellschaftliche Zusammen-\nhänge der Berufs- und Arbeitswelt darstellen und\nbeurteilen kann;\n2. der Prüfling soll Aufgaben schriftlich bearbeiten;\n3. die Prüfungszeit beträgt 60 Minuten.\nkann;\n2. hierfür ist vom Prüfungsausschuss aus folgenden\nGebieten und Tätigkeiten auszuwählen:\n§9\nGewichtungs- und Bestehensregelung\na) Durchführen einer instrumentell analytischen Auf-\ngabe,\n(1) Die Prüfungsbereiche sind wie folgt zu gewich-\nten:\nb) Durchführen einer maßanalytischen Aufgabe,\n1. Prüfungsbereich Herstellen und\nCharakterisieren von Produkten\n2. Prüfungsbereich Allgemeine und\nPräparative Chemie\n3. Prüfungsbereich\nProzessorientiertes Arbeiten\n4. Prüfungsbereich Analytische\nChemie und Wahlqualifikationen\n5. Prüfungsbereich Wirtschafts- und\nSozialkunde\nc) Durchführen einer physikalisch analytischen Auf-\ngabe,\nd) eine der nach § 3 Nummer 2 Buchstabe a ge-\nwählten Wahlqualifikationen;\n3. der Prüfling soll die Arbeitsaufgabe I und die Arbeits-\naufgabe II durchführen, wobei sich Arbeitsaufgabe I\nauf Nummer 2 Buchstabe a, b oder c und Arbeits-\naufgabe II auf Nummer 2 Buchstabe d beziehen soll;\n4. die Prüfungszeit beträgt insgesamt 660 Minuten;\n5. die Arbeitsaufgabe I ist mit 40 Prozent und die Ar-\nbeitsaufgabe II mit 60 Prozent zu gewichten.\n(4) Für den Prüfungsbereich Analytische Chemie\nund Wahlqualifikationen bestehen folgende Vorgaben:\n1. Der Prüfling soll nachweisen, dass er\na) fachliche Aufgaben in Hinblick auf arbeitsorga-\nnisatorische, naturwissenschaftliche und techno-\nlogische Sachverhalte und deren Verknüpfung\nanalysieren, bewerten und geeignete Lösungs-\nwege darstellen,\nb) berufsbezogene Berechnungen durchführen sowie\nc) Maßnahmen zur Sicherheit und zum Gesund-\nheitsschutz bei der Arbeit, zum Umweltschutz\nund Qualitätsmanagement einbeziehen\nkann;\n2. dem Prüfungsbereich sind folgende Gebiete und\nTätigkeiten zugrunde zu legen:\na) Analytische Chemie:\naa) Analysenverfahren einschließlich Probenvor-\nbereitung und Reaktionsgleichungen,\nbb) Stoffkonstanten und physikalische Größen,\ncc) Reaktionskinetik und Thermodynamik, chemi-\nsches Gleichgewicht sowie\ndd) Auswerten von Messergebnissen unter Be-\nrücksichtigung stöchiometrischer Berechnun-\ngen,\nb) wichtige großtechnische Herstellungsverfahren,\nc) drei der nach § 3 Nummer 2 Buchstabe a gewähl-\nten Wahlqualifikationen;\n3. der Prüfling soll Aufgaben schriftlich bearbeiten;\n4. die Prüfungszeit beträgt 195 Minuten;\n5. die Aufgaben zu der Nummer 2 Buchstabe a und b\nsind insgesamt mit 40 Prozent, die zu Nummer 2\nBuchstabe c mit 60 Prozent zu gewichten.\n(5) Für den Prüfungsbereich Wirtschafts- und Sozial-\nkunde bestehen folgende Vorgaben:\n17,5 Prozent,\n17,5 Prozent,\n27,5 Prozent,\n27,5 Prozent,\n10,0 Prozent.\n(2) Die Abschlussprüfung ist bestanden, wenn die\nLeistungen\n1. im Gesamtergebnis von Teil 1 und Teil 2 der Ab-\nschlussprüfung mit mindestens „ausreichend“,\n2. im Ergebnis von Teil 2 der Abschlussprüfung mit\nmindestens „ausreichend“,\n3. im Prüfungsbereich Prozessorientiertes Arbeiten\nsowie im Prüfungsbereich Analytische Chemie und\nWahlqualifikationen jeweils mit mindestens „ausrei-\nchend“ und\n4. in keinem Prüfungsbereich von Teil 2 der Abschluss-\nprüfung mit „ungenügend“\nbewertet worden sind.\n§ 10\nMündliche Ergänzungsprüfung\nAuf Antrag des Prüflings ist die Prüfung in einem der\nin Teil 2 der Abschlussprüfung mit schlechter als „aus-\nreichend“ bewerteten Prüfungsbereiche, in denen Prü-\nfungsleistungen mit eigener Anforderung und Gewich-\ntung schriftlich zu erbringen sind, durch eine mündliche\nPrüfung von etwa 15 Minuten zu ergänzen, wenn dies\nfür das Bestehen der Prüfung den Ausschlag geben\nkann. Bei der Ermittlung des Ergebnisses für diesen\nPrüfungsbereich sind das bisherige Ergebnis und das\nErgebnis der mündlichen Ergänzungsprüfung im Ver-\nhältnis von 2 : 1 zu gewichten.\nTeil 3\nVorschriften\nfür den Ausbildungsberuf\nBiologielaborant/Biologielaborantin\n§ 11\nGegenstand der Berufsausbildung,\nAusbildungsrahmenplan, Ausbildungsberufsbild\n(1) Gegenstand der Berufsausbildung sind mindes-\ntens die im Ausbildungsrahmenplan (Anlage 2) aufge-\nführten Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten. Von",
        "Bundesgesetzblatt Jahrgang 2020 Teil I Nr. 21, ausgegeben zu Bonn am 6. Mai 2020\n873\nder Organisation der Berufsausbildung, wie sie im Aus-\nbildungsrahmenplan vorgegeben ist, darf abgewichen\nwerden, wenn und soweit betriebspraktische Beson-\nderheiten oder Gründe, die in der Person des oder der\nAuszubildenden liegen, die Abweichung erfordern.\n5. Durchführen gentechnischer und molekularbiolo-\ngischer Arbeiten,\n(2) Die Berufsausbildung zum Biologielaboranten\nund zur Biologielaborantin gliedert sich wie folgt:\nAbschnitt A: Pflichtqualifikationen nach § 3 Nummer 1.1\nund Nummer 1.2 Buchstabe b\n8. Durchführen zellkulturtechnischer Arbeiten II,\n1. Berufsbildung, Arbeits- und Tarifrecht,\n2. Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes,\n3. Betriebliche Maßnahmen zum verantwortlichen\nHandeln:\n3.1 Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Ar-\nbeit,\n3.2 Umweltschutz,\n3.3 Einsetzen von Energieträgern,\n3.4 Umgehen mit Arbeitsgeräten und -mitteln ein-\nschließlich Pflege und Wartung,\n3.5 Qualitätssichernde Maßnahmen, Kundenorien-\ntierung,\n3.6 Wirtschaftlichkeit im Labor;\n4. Arbeitsorganisation und Kommunikation:\n4.1 Arbeitsplanung, Arbeiten im Team,\n4.2 Informationsbeschaffung und Dokumentation,\n4.3 Kommunikations- und Informationssysteme,\n4.4 Messdatenerfassung und -verarbeitung,\n4.5 Anwenden von Fremdsprachen bei Fachaufga-\nben;\n5. Umgehen mit Arbeitsstoffen,\n6. Chemische und physikalische Methoden:\n6.1 Probenahme und Probenvorbereitung,\n6.2 Bestimmung physikalischer Größen und Stoff-\nkonstanten,\n6.3 Analyseverfahren,\n6.4 Trennen und Vereinigen von Arbeitsstoffen;\n7. Durchführen mikrobiologischer Arbeiten I,\n8. Durchführen zellkulturtechnischer Arbeiten I,\n9. Durchführen molekularbiologischer Arbeiten,\n10. Durchführen biochemischer Arbeiten,\n11. Durchführen diagnostischer Arbeiten I:\n11.1 Durchführen hämatologischer Arbeiten,\n11.2 Durchführen histologischer Arbeiten;\n12. Durchführen zoologisch-pharmakologischer Arbei-\nten,\n13. Bereichsspezifische qualitätssichernde Maßnahmen;\nAbschnitt B: Wahlqualifikationen nach § 3 Nummer 2\nBuchstabe b\n1. Durchführen immunologischer und biochemischer\nArbeiten,\n2. Durchführen biotechnologischer Arbeiten,\n3. Durchführen botanischer und phytomedizinischer\nArbeiten,\n4. Durchführen mikrobiologischer Arbeiten II,\n6. Durchführen pharmakologischer Arbeiten,\n7. Durchführen toxikologischer Arbeiten,\n9. Durchführen pharmakokinetischer Arbeiten,\n10. Digitalisierung in Forschung, Entwicklung, Analytik\nund Produktion,\n11. Arbeiten mit vernetzten und automatisierten Sys-\ntemen,\n12. Prozessbezogene Arbeitstechniken,\n13. Umweltbezogene Arbeitstechniken,\n14. Qualitätsmanagement,\n15. Anwenden chromatografischer Verfahren,\n16. Anwenden spektroskopischer Verfahren.\n§ 12\nDurchführung der Berufsausbildung\n(1) Die in dieser Verordnung genannten Fertigkeiten,\nKenntnisse und Fähigkeiten sollen so vermittelt werden,\ndass die Auszubildenden zur Ausübung einer qualifizier-\nten beruflichen Tätigkeit im Sinne des § 1 Absatz 3 des\nBerufsbildungsgesetzes befähigt werden, die insbeson-\ndere selbstständiges Planen, Durchführen und Kontrol-\nlieren einschließt. Die in Satz 1 beschriebene Befähigung\nist auch in den Prüfungen nach den §§ 13 bis 17 nach-\nzuweisen.\n(2) Die Ausbildenden haben unter Zugrundelegung\ndes Ausbildungsrahmenplans für die Auszubildenden\neinen Ausbildungsplan zu erstellen.\n§ 13\nAbschlussprüfung\n(1) Die Abschlussprüfung besteht aus den beiden\nzeitlich auseinanderfallenden Teilen 1 und 2. Durch die\nAbschlussprüfung ist festzustellen, ob der Prüfling die\nberufliche Handlungsfähigkeit erworben hat. In der\nAbschlussprüfung soll der Prüfling nachweisen, dass\ner die dafür erforderlichen beruflichen Fertigkeiten be-\nherrscht, die notwendigen beruflichen Kenntnisse und\nFähigkeiten besitzt und mit dem im Berufsschulunter-\nricht zu vermittelnden, für die Berufsausbildung wesent-\nlichen Lehrstoff vertraut ist. Die Ausbildungsordnung ist\nzugrunde zu legen. Dabei sollen Qualifikationen, die\nbereits Gegenstand von Teil 1 der Abschlussprüfung\nwaren, in Teil 2 der Abschlussprüfung nur insoweit ein-\nbezogen werden, als es für die Feststellung der Berufs-\nbefähigung erforderlich ist.\n(2) Bei der Ermittlung des Gesamtergebnisses wird\nTeil 1 der Abschlussprüfung mit 35 Prozent und Teil 2\nder Abschlussprüfung mit 65 Prozent gewichtet.\n§ 14\nTeil 1 der Abschlussprüfung\n(1) Teil 1 der Abschlussprüfung soll vor dem Ende\ndes zweiten Ausbildungsjahres stattfinden.\n(2) Teil 1 der Abschlussprüfung erstreckt sich auf die\nin der Anlage 2 für die ersten 85 Wochen aufgeführten\nFertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten sowie auf den",
        "874\nBundesgesetzblatt Jahrgang 2020 Teil I Nr. 21, ausgegeben zu Bonn am 6. Mai 2020\nim Berufsschulunterricht zu vermittelnden Lehrstoff,\nsoweit er für die Berufsausbildung wesentlich ist.\n2. dem Prüfungsbereich sind folgende Gebiete und\nTätigkeiten zugrunde zu legen:\n(3) Teil 1 der Abschlussprüfung besteht aus den Prü-\nfungsbereichen:\na) Chemisch-physikalische Methoden,\n1. Untersuchung biologischer Systeme,\nc) Durchführen zellkulturtechnischer Arbeiten I,\n2. Biologische Grundlagen.\nd) Durchführen diagnostischer Arbeiten I sowie\n(4) Für den Prüfungsbereich Untersuchung biologi-\nscher Systeme bestehen folgende Vorgaben:\ne) Durchführen zoologisch-pharmakologischer Ar-\nbeiten;\n1. Der Prüfling soll nachweisen, dass er\na) biologische und chemisch-physikalische Metho-\nden sowie Arbeitsstoffe prozessbezogen anwen-\nden,\nb) Durchführen mikrobiologischer Arbeiten I,\n3. der Prüfling soll Aufgaben schriftlich bearbeiten;\n4. die Prüfungszeit beträgt 135 Minuten.\n§ 15\nTeil 2 der Abschlussprüfung\nb) Arbeitsabläufe selbstständig planen,\nc) Arbeitsergebnisse kontrollieren und dokumentie-\nren,\nd) berufsbezogene Berechnungen durchführen,\ne) arbeitsorganisatorische und technologische Sach-\nverhalte verknüpfen sowie\n(1) Teil 2 der Abschlussprüfung erstreckt sich auf die\nin der Anlage 2 aufgeführten Fertigkeiten, Kenntnisse\nund Fähigkeiten nach § 3 Nummer 1.1, Nummer 1.2\nBuchstabe b sowie Nummer 2 Buchstabe b sowie auf\nden im Berufsschulunterricht zu vermittelnden Lehr-\nstoff, soweit er für die Berufsausbildung wesentlich ist.\nf) Maßnahmen zur Sicherheit und zum Gesund-\nheitsschutz bei der Arbeit, zum Umweltschutz\nund Qualitätsmanagement einbeziehen\n(2) Teil 2 der Abschlussprüfung besteht aus den Prü-\nfungsbereichen:\nkann;\n2. Biologische Technologien,\n2. hierfür ist aus folgenden Gebieten und Tätigkeiten\nauszuwählen:\n1. Prozessorientiertes Arbeiten,\n3. Wirtschafts- und Sozialkunde.\na) chemisch-physikalische Methoden,\n(3) Für den Prüfungsbereich Prozessorientiertes Ar-\nbeiten bestehen folgende Vorgaben:\nb) Durchführen mikrobiologischer Arbeiten I,\n1. Der Prüfling soll nachweisen, dass er\nc) Durchführen zellkulturtechnischer Arbeiten I,\nd) Durchführen diagnostischer Arbeiten I sowie\ne) Durchführen zoologisch-pharmakologischer Ar-\nbeiten;\n3. der Prüfling soll eine Arbeitsaufgabe I und eine Ar-\nbeitsaufgabe II durchführen, wobei sich die Arbeits-\naufgabe I auf Nummer 2 Buchstabe e in Verbindung\nmit Nummer 2 Buchstabe a oder Nummer 2 Buch-\nstabe d und die Arbeitsaufgabe II auf Nummer 2\nBuchstabe a, b oder c beziehen soll;\n4. die Prüfungszeit beträgt insgesamt 360 Minuten;\n5. die Arbeitsaufgabe I ist mit 65 Prozent und die Ar-\nbeitsaufgabe II mit 35 Prozent zu gewichten.\n(5) Für den Prüfungsbereich Biologische Grundlagen\nbestehen folgende Vorgaben:\n1. Der Prüfling soll nachweisen, dass er\na) fachliche Aufgaben in Hinblick auf arbeitsorgani-\nsatorische, naturwissenschaftliche und technolo-\ngische Sachverhalte sowie deren Verknüpfung\nanalysieren, bewerten und geeignete Lösungs-\nwege darstellen,\nb) biologische und chemisch-physikalische Metho-\nden beschreiben,\na) komplexe prozessorientierte Arbeitsabläufe selbst-\nständig planen und durchführen,\nb) Betriebsmittel auswählen und beurteilen,\nc) arbeitsorganisatorische und technologische Sach-\nverhalte verknüpfen,\nd) berufsbezogene Berechnungen durchführen,\ne) Arbeitsergebnisse kontrollieren, dokumentieren\nund bewerten,\nf) die relevanten fachlichen Hintergründe seiner Ar-\nbeit aufzeigen und seine Vorgehensweise be-\ngründen sowie\ng) Maßnahmen zur Sicherheit und zum Gesund-\nheitsschutz bei der Arbeit, zum Umweltschutz\nund Qualitätsmanagement einbeziehen\nkann;\n2. hierfür ist vom Prüfungsausschuss aus folgenden\nGebieten und Tätigkeiten auszuwählen:\na) Durchführen molekularbiologischer Arbeiten,\nb) Durchführen biochemischer Arbeiten,\nc) nach § 3 Nummer 2 Buchstabe b gewählte Wahl-\nqualifikationen;\nc) prozessbezogene Anwendungen von Arbeitsstof-\nfen beschreiben,\n3. der Prüfling soll die Arbeitsaufgaben I und II durch-\nführen; die Arbeitsaufgabe I muss sich auf Nummer 2\nBuchstabe a oder b beziehen, die Arbeitsaufgabe II\nmuss sich auf Nummer 2 Buchstabe c beziehen;\nd) berufsbezogene Berechnungen durchführen sowie\n4. die Prüfungszeit beträgt insgesamt 660 Minuten;\ne) Maßnahmen zur Sicherheit und zum Gesund-\nheitsschutz bei der Arbeit, zum Umweltschutz\nund Qualitätsmanagement einbeziehen\n5. die Arbeitsaufgabe I ist mit 40 Prozent und die Ar-\nbeitsaufgabe II mit 60 Prozent zu gewichten.\nkann;\n(4) Für den Prüfungsbereich Biologische Technolo-\ngien bestehen folgende Vorgaben:",
        "Bundesgesetzblatt Jahrgang 2020 Teil I Nr. 21, ausgegeben zu Bonn am 6. Mai 2020\n1. Der Prüfling soll nachweisen, dass er\na) fachliche Probleme im Hinblick auf arbeitsorga-\nnisatorische, naturwissenschaftliche und techno-\nlogische Sachverhalte sowie deren Verknüpfung\nanalysieren, bewerten und geeignete Lösungs-\nwege ableiten und darstellen,\nb) berufsbezogene Berechnungen durchführen sowie\nc) Maßnahmen zur Sicherheit und zum Gesund-\nheitsschutz bei der Arbeit, zum Umweltschutz\nund Qualitätsmanagement einbeziehen\nkann;\n2. dem Prüfungsbereich sind folgende Gebiete und\nTätigkeiten zugrunde zu legen:\na) Durchführen molekularbiologischer Arbeiten,\nb) Durchführen biochemischer Arbeiten,\n4. in keinem Prüfungsbereich von Teil 2 der Abschluss-\nprüfung mit „ungenügend“\nbewertet worden sind.\n§ 17\nMündliche Ergänzungsprüfung\nAuf Antrag des Prüflings ist die Prüfung in einem der\nin Teil 2 der Abschlussprüfung mit schlechter als „aus-\nreichend“ bewerteten Prüfungsbereiche, in denen Prü-\nfungsleistungen mit eigener Anforderung und Gewich-\ntung schriftlich zu erbringen sind, durch eine mündliche\nPrüfung von etwa 15 Minuten zu ergänzen, wenn dies\nfür das Bestehen der Prüfung den Ausschlag geben\nkann. Bei der Ermittlung des Ergebnisses für diesen\nPrüfungsbereich sind das bisherige Ergebnis und das\nErgebnis der mündlichen Ergänzungsprüfung im Ver-\nhältnis von 2 : 1 zu gewichten.\nc) drei der nach § 3 Nummer 2 Buchstabe b gewähl-\nten Wahlqualifikationen;\n3. der Prüfling soll Aufgaben schriftlich bearbeiten;\n4. die Prüfungszeit beträgt 195 Minuten;\n5. die Aufgaben zu Nummer 2 Buchstabe a und b sind\ninsgesamt mit 30 Prozent und die Aufgaben zu\nNummer 2 Buchstabe c sind insgesamt mit 70 Pro-\nzent zu gewichten.\n(5) Für den Prüfungsbereich Wirtschafts- und Sozial-\nkunde bestehen folgende Vorgaben:\n1. Der Prüfling soll nachweisen, dass er allgemeine\nwirtschaftliche und gesellschaftliche Zusammen-\nhänge der Berufs- und Arbeitswelt darstellen und\nbeurteilen kann;\n2. der Prüfling soll Aufgaben schriftlich bearbeiten;\n3. die Prüfungszeit beträgt 60 Minuten.\n§ 16\nGewichtungs- und Bestehensregelung\n(1) Die einzelnen Prüfungsbereiche sind wie folgt zu\ngewichten:\n875\nTeil 4\nVorschriften\nfür den Ausbildungsberuf\nLacklaborant/Lacklaborantin\n§ 18\nGegenstand der Berufsausbildung,\nAusbildungsrahmenplan, Ausbildungsberufsbild\n(1) Gegenstand der Berufsausbildung sind mindes-\ntens die im Ausbildungsrahmenplan (Anlage 3) aufge-\nführten Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten. Von\nder Organisation der Berufsausbildung, wie sie im Aus-\nbildungsrahmenplan vorgegeben ist, darf abgewichen\nwerden, wenn und soweit betriebspraktische Beson-\nderheiten oder Gründe, die in der Person des oder der\nAuszubildenden liegen, die Abweichung erfordern.\n(2) Die Berufsausbildung zum Lacklaboranten und\nzur Lacklaborantin gliedert sich wie folgt:\nAbschnitt A: Pflichtqualifikationen nach § 3 Nummer 1.1\nund Nummer 1.2 Buchstabe c\n1. Berufsbildung, Arbeits- und Tarifrecht,\n2. Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetrie-\nbes,\n1. Prüfungsbereich Untersuchung\nbiologischer Systeme\n17,5 Prozent,\n2. Prüfungsbereich Biologische\nGrundlagen\n17,5 Prozent,\n3. Prüfungsbereich\nProzessorientiertes Arbeiten\n3.1 Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Ar-\nbeit,\n27,5 Prozent,\n3.2 Umweltschutz,\n4. Prüfungsbereich Biologische\nTechnologien\n5. Prüfungsbereich Wirtschafts- und\nSozialkunde\n3. Betriebliche Maßnahmen zum verantwortlichen\nHandeln:\n3.3 Einsetzen von Energieträgern,\n27,5 Prozent,\n3.4 Umgehen mit Arbeitsgeräten und -mitteln ein-\nschließlich Pflege und Wartung,\n10,0 Prozent.\n3.5 Qualitätssichernde Maßnahmen, Kundenorien-\ntierung,\n(2) Die Abschlussprüfung ist bestanden, wenn die\nLeistungen\n1. im Gesamtergebnis von Teil 1 und Teil 2 der Ab-\nschlussprüfung mit mindestens „ausreichend“,\n2. im Ergebnis von Teil 2 der Abschlussprüfung mit\nmindestens „ausreichend“,\n3. im Prüfungsbereich Prozessorientiertes Arbeiten so-\nwie im Prüfungsbereich Biologische Technologien\njeweils mit mindestens „ausreichend“ und\n3.6 Wirtschaftlichkeit im Labor;\n4. Arbeitsorganisation und Kommunikation:\n4.1 Arbeitsplanung, Arbeiten im Team,\n4.2 Informationsbeschaffung und Dokumentation,\n4.3 Kommunikations- und Informationssysteme,\n4.4 Messdatenerfassung und -verarbeitung,\n4.5 Anwenden von Fremdsprachen bei Fachauf-\ngaben;",
        "876\nBundesgesetzblatt Jahrgang 2020 Teil I Nr. 21, ausgegeben zu Bonn am 6. Mai 2020\n5. Umgehen mit Arbeitsstoffen,\n12. Formulieren, Herstellen und Prüfen von Bindemitteln,\n6. Chemische und physikalische Methoden:\n13. Durchführen farbmetrischer Arbeiten,\n6.1 Probenahme und Probenvorbereitung,\n6.2 Bestimmung physikalischer Größen und Stoff-\nkonstanten,\n6.3 Analyseverfahren,\n6.4 Trennen und Vereinigen von Arbeitsstoffen;\n7. Durchführen analytischer Arbeiten an Lackroh-\nstoffen, Halbfabrikaten und Beschichtungsstoffen:\n7.1 Physikalische Verfahren zur Bestimmung von\nStoffkonstanten und Kennzahlen,\n7.2 Chemische Verfahren zur Bestimmung von\nKennzahlen;\n8. Vorbehandeln und Beschichten von Untergründen\nsowie Prüfen von Beschichtungen:\n8.1 Vorbehandeln zu prüfender Untergründe,\n8.2 Applizieren von Beschichtungsstoffen,\n8.3 Trocknen und Härten von Beschichtungsstoffen,\n8.4 Prüfen von Beschichtungen und Beschich-\ntungsstoffen;\n9. Grundlagen der Herstellung von Beschichtungs-\nstoffen,\n10. Grundlagen zur Formulierung von Beschichtungs-\nstoffen;\nAbschnitt B: Wahlqualifikationen nach § 3 Nummer 2\nBuchstabe c\n1. Formulieren, Herstellen, Applizieren und Prüfen von\nwasserverdünnbaren Beschichtungsstoffen und\n-systemen für Holz und Holzwerkstoffe,\n2. Formulieren, Herstellen, Applizieren und Prüfen von\nwasserverdünnbaren Beschichtungsstoffen und\n-systemen für Kunststoffoberflächen,\n14. Untersuchen von Beschichtungen und Beschich-\ntungsstoffen,\n15. Durchführen applikationstechnischer Arbeiten unter\nProzessbedingungen,\n16. Durchführen produktionstechnischer Arbeiten zur\nFertigungsübertragung,\n17. Digitalisierung in Forschung, Entwicklung, Analytik\nund Produktion,\n18. Arbeiten mit vernetzten und automatisierten Sys-\ntemen,\n19. Prozessbezogene Arbeitstechniken,\n20. Umweltbezogene Arbeitstechniken.\n§ 19\nDurchführung der Berufsausbildung\n(1) Die in dieser Verordnung genannten Fertigkeiten,\nKenntnisse und Fähigkeiten sollen so vermittelt werden,\ndass die Auszubildenden zur Ausübung einer qualifizier-\nten beruflichen Tätigkeit im Sinne des § 1 Absatz 3 des\nBerufsbildungsgesetzes befähigt werden, die insbeson-\ndere selbstständiges Planen, Durchführen und Kontrol-\nlieren einschließt. Die in Satz 1 beschriebene Befähigung\nist auch in den Prüfungen nach den §§ 20 bis 24 nach-\nzuweisen.\n(2) Die Ausbildenden haben unter Zugrundelegung\ndes Ausbildungsrahmenplans für die Auszubildenden\neinen Ausbildungsplan zu erstellen.\n§ 20\nAbschlussprüfung\n6. Formulieren, Herstellen, Applizieren und Prüfen von\nlösemittelhaltigen Beschichtungsstoffen und -sys-\ntemen für Kunststoffoberflächen,\n(1) Die Abschlussprüfung besteht aus den beiden\nzeitlich auseinanderfallenden Teilen 1 und 2. Durch die\nAbschlussprüfung ist festzustellen, ob der Prüfling die\nberufliche Handlungsfähigkeit erworben hat. In der\nAbschlussprüfung soll der Prüfling nachweisen, dass\ner die dafür erforderlichen beruflichen Fertigkeiten be-\nherrscht, die notwendigen beruflichen Kenntnisse und\nFähigkeiten besitzt und mit dem im Berufsschulunter-\nricht zu vermittelnden, für die Berufsausbildung wesent-\nlichen Lehrstoff vertraut ist. Die Ausbildungsordnung ist\nzugrunde zu legen. Dabei sollen Qualifikationen, die\nbereits Gegenstand von Teil 1 der Abschlussprüfung\nwaren, in Teil 2 der Abschlussprüfung nur insoweit ein-\nbezogen werden, als es für die Feststellung der Berufs-\nbefähigung erforderlich ist.\n7. Formulieren, Herstellen, Applizieren und Prüfen von\nlösemittelhaltigen Beschichtungsstoffen und -sys-\ntemen für metallische Untergründe,\n(2) Bei der Ermittlung des Gesamtergebnisses wird\nTeil 1 der Abschlussprüfung mit 35 Prozent und Teil 2\nder Abschlussprüfung mit 65 Prozent gewichtet.\n8. Formulieren, Herstellen, Applizieren und Prüfen von\nKorrosionsschutzsystemen,\n§ 21\n3. Formulieren, Herstellen, Applizieren und Prüfen von\nwasserverdünnbaren Beschichtungsstoffen und\n-systemen für metallische Untergründe,\n4. Formulieren, Herstellen, Applizieren und Prüfen von\nBeschichtungsstoffen und -systemen für minera-\nlische Untergründe,\n5. Formulieren, Herstellen, Applizieren und Prüfen von\nlösemittelhaltigen Beschichtungsstoffen und -sys-\ntemen für Holz und Holzwerkstoffe,\n9. Formulieren, Herstellen, Applizieren und Prüfen von\nPulverlacksystemen,\n10. Formulieren, Herstellen, Applizieren und Prüfen von\nElektrotauchlacken,\n11. Formulieren, Herstellen, Applizieren und Prüfen von\nDruckfarben,\nTeil 1 der Abschlussprüfung\n(1) Teil 1 der Abschlussprüfung soll vor dem Ende\ndes zweiten Ausbildungsjahres stattfinden.\n(2) Teil 1 der Abschlussprüfung erstreckt sich auf die\nin der Anlage 3 für die ersten 80 Wochen aufgeführten\nFertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten sowie auf den",
        "Bundesgesetzblatt Jahrgang 2020 Teil I Nr. 21, ausgegeben zu Bonn am 6. Mai 2020\nim Berufsschulunterricht zu vermittelnden Lehrstoff,\nsoweit er für die Berufsausbildung wesentlich ist.\n(3) Teil 1 der Abschlussprüfung besteht aus den Prü-\nfungsbereichen:\n1. Applikations- und Prüftechnik,\n2. Chemie und Physik von Beschichtungsstoffen.\n(4) Für den Prüfungsbereich Applikations- und Prüf-\ntechnik bestehen folgende Vorgaben:\na) Durchführen analytischer Arbeiten,\nb) Vorbehandeln und Beschichten von Untergründen,\nc) Prüfen von Beschichtungen und Beschichtungs-\nstoffen sowie\nd) Herstellen von Beschichtungsstoffen;\n3. der Prüfling soll Aufgaben schriftlich bearbeiten;\n4. die Prüfungszeit beträgt 135 Minuten.\n1. Der Prüfling soll nachweisen, dass er\n§ 22\na) lacktechnische Arbeiten durchführen,\nb) Arbeitsabläufe selbstständig planen,\nc) Arbeitsergebnisse kontrollieren und dokumentie-\nren,\nd) berufsbezogene Berechnungen durchführen,\ne) arbeitsorganisatorische und technologische Sach-\nverhalte verknüpfen sowie\n877\nTeil 2 der Abschlussprüfung\n(1) Teil 2 der Abschlussprüfung erstreckt sich auf die\nin der Anlage 3 aufgeführten Fertigkeiten, Kenntnisse\nund Fähigkeiten nach § 3 Nummer 1.1, Nummer 1.2\nBuchstabe c und Nummer 2 Buchstabe c sowie auf\nden im Berufsschulunterricht zu vermittelnden Lehr-\nstoff, soweit er für die Berufsausbildung wesentlich ist.\nf) Maßnahmen zur Sicherheit und zum Gesund-\nheitsschutz bei der Arbeit, zum Umweltschutz\nund Qualitätsmanagement einbeziehen\n(2) Teil 2 der Abschlussprüfung besteht aus den Prü-\nfungsbereichen:\nkann;\n2. Lack- und Beschichtungstechnologie,\n2. dem Prüfungsbereich sind folgende Gebiete und\nTätigkeiten zugrunde zu legen:\na) Durchführen analytischer Arbeiten,\nb) Vorbehandeln und Beschichten von Untergrün-\nden und\nc) Prüfen von Beschichtungen und Beschichtungs-\nstoffen;\n3. der Prüfling soll die Arbeitsaufgaben I, II und III\ndurchführen, wobei sich Arbeitsaufgabe I auf Num-\nmer 2 Buchstabe a, Arbeitsaufgabe II auf Nummer 2\nBuchstabe b und Arbeitsaufgabe III auf Nummer 2\nBuchstabe c beziehen soll; in die Arbeitsaufgabe I\nsollen jeweils zwei unterschiedliche physikalische\nund chemische Einzelbestimmungen einbezogen\nwerden;\n4. die Prüfungszeit beträgt insgesamt 420 Minuten;\n5. die Arbeitsaufgabe I ist mit 60 Prozent, die Arbeits-\naufgaben II und III sind mit jeweils 20 Prozent zu\ngewichten.\n(5) Für den Prüfungsbereich Chemie und Physik von\nBeschichtungsstoffen bestehen folgende Vorgaben:\n1. Der Prüfling soll nachweisen, dass er\na) fachliche Aufgaben in Hinblick auf arbeitsorgani-\nsatorische, naturwissenschaftliche und technolo-\ngische Sachverhalte sowie deren Verknüpfung\nanalysieren, bewerten und geeignete Lösungs-\nwege darstellen,\nb) chemische und physikalische Eigenschaften von\nStoffen sowie die Analytik der Arbeitsstoffe be-\nschreiben,\nc) berufsbezogene Berechnungen durchführen so-\nwie\nd) Maßnahmen zur Sicherheit und zum Gesund-\nheitsschutz bei der Arbeit, zum Umweltschutz\nund Qualitätsmanagement einbeziehen\nkann;\n2. dem Prüfungsbereich sind folgende Gebiete und\nTätigkeiten zugrunde zu legen:\n1. Herstellung und Qualitätskontrolle,\n3. Wirtschafts- und Sozialkunde.\n(3) Für den Prüfungsbereich Herstellung und Quali-\ntätskontrolle bestehen folgende Vorgaben:\n1. Der Prüfling soll nachweisen, dass er\na) komplexe,\nprozessorientierte\nArbeitsabläufe\nselbstständig planen und durchführen,\nb) Betriebsmittel auswählen und beurteilen,\nc) arbeitsorganisatorische und technologische Sach-\nverhalte verknüpfen,\nd) berufsbezogene Berechnungen durchführen,\ne) Arbeitsergebnisse kontrollieren, dokumentieren\nund bewerten,\nf) die relevanten fachlichen Hintergründe seiner\nArbeit aufzeigen und seine Vorgehensweise be-\ngründen sowie\ng) Maßnahmen zur Sicherheit und zum Gesund-\nheitsschutz bei der Arbeit, zum Umweltschutz\nund Qualitätsmanagement einbeziehen\nkann;\n2. dem Prüfungsbereich sind folgende Gebiete und Tä-\ntigkeiten zugrunde zu legen:\na) Beschichtungsstoffe unter Berücksichtigung ei-\nner der nach § 18 Absatz 2 Abschnitt B Nummer 1\nbis 11 gewählten Wahlqualifikationen herstellen,\napplizieren und prüfen,\nb) nach vorgegebener Zusammensetzung eine Ar-\nbeitsrezeptur erstellen;\n3. der Prüfling soll eine Arbeitsaufgabe durchführen;\n4. die Prüfungszeit beträgt insgesamt 540 Minuten.\n(4) Für den Prüfungsbereich Lack- und Beschich-\ntungstechnologie bestehen folgende Vorgaben:\n1. Der Prüfling soll nachweisen, dass er\na) fachliche Aufgaben im Hinblick auf arbeitsorgani-\nsatorische, naturwissenschaftliche und technolo-\ngische Sachverhalte sowie deren Verknüpfung",
        "878\nBundesgesetzblatt Jahrgang 2020 Teil I Nr. 21, ausgegeben zu Bonn am 6. Mai 2020\nanalysieren, bewerten und geeignete Lösungs-\nwege darstellen,\nb) berufsbezogene Berechnungen durchführen sowie\nc) Maßnahmen zur Sicherheit und zum Gesund-\nheitsschutz bei der Arbeit, zum Umweltschutz\nund Qualitätsmanagement einbeziehen\nkann;\n2. dem Prüfungsbereich sind folgende Gebiete und\nTätigkeiten zugrunde zu legen:\n3. Prüfungsbereich Herstellung und\nQualitätskontrolle\n27,5 Prozent,\n4. Prüfungsbereich Lack- und\nBeschichtungstechnologie\n27,5 Prozent,\n5. Prüfungsbereich Wirtschafts- und\nSozialkunde\n10,0 Prozent.\n(2) Die Abschlussprüfung ist bestanden, wenn die\nLeistungen\na) Herstellungsverfahren von Beschichtungsstoffen,\n1. im Gesamtergebnis von Teil 1 und Teil 2 der Ab-\nschlussprüfung mit mindestens „ausreichend“,\nb) Aufbau, Eigenschaften und Wirkungsweise von\nLackrohstoffen,\n2. im Ergebnis von Teil 2 der Abschlussprüfung mit\nmindestens „ausreichend“,\nc) Formulierung von Beschichtungsstoffen,\n3. im Prüfungsbereich Herstellung und Qualitätskon-\ntrolle sowie im Prüfungsbereich Lack- und Be-\nschichtungstechnologie jeweils mit mindestens\n„ausreichend“ und\nd) drei der nach § 18 Absatz 2 Abschnitt B Num-\nmer 1 bis 11 gewählten Wahlqualifikationen;\n3. der Prüfling soll Aufgaben schriftlich bearbeiten;\n4. die Prüfungszeit beträgt 195 Minuten;\n5. die Aufgaben zu Nummer 2 Buchstabe a, b und c\nsind mit insgesamt 40 Prozent und die Aufgaben\nzu Nummer 2 Buchstabe d mit 60 Prozent zu ge-\nwichten.\n(5) Für den Prüfungsbereich Wirtschafts- und Sozial-\nkunde bestehen folgende Vorgaben:\n4. in keinem Prüfungsbereich von Teil 2 der Abschluss-\nprüfung mit „ungenügend“\nbewertet worden sind.\n§ 24\nMündliche Ergänzungsprüfung\nGewichtungs- und Bestehensregelung\nAuf Antrag des Prüflings ist die Prüfung in einem der\nin Teil 2 der Abschlussprüfung mit schlechter als „aus-\nreichend“ bewerteten Prüfungsbereiche, in denen Prü-\nfungsleistungen mit eigener Anforderung und Gewich-\ntung schriftlich zu erbringen sind, durch eine mündliche\nPrüfung von etwa 15 Minuten zu ergänzen, wenn dies\nfür das Bestehen der Prüfung den Ausschlag geben\nkann. Bei der Ermittlung des Ergebnisses für diesen\nPrüfungsbereich sind das bisherige Ergebnis und das\nErgebnis der mündlichen Ergänzungsprüfung im Ver-\nhältnis von 2 : 1 zu gewichten.\n(1) Die einzelnen Prüfungsbereiche sind wie folgt zu\ngewichten:\nTeil 5\n1. Der Prüfling soll nachweisen, dass er allgemeine\nwirtschaftliche und gesellschaftliche Zusammen-\nhänge der Berufs- und Arbeitswelt darstellen und\nbeurteilen kann;\n2. der Prüfling soll Aufgaben schriftlich bearbeiten;\n3. die Prüfungszeit beträgt 60 Minuten.\n§ 23\nSchlussvorschriften\n1. Prüfungsbereich Applikations- und\nPrüftechnik\n17,5 Prozent,\n2. Prüfungsbereich Chemie und Physik\nvon Beschichtungsstoffen\n17,5 Prozent,\n§ 25\n(Inkrafttreten, Außerkrafttreten)",
        "879\nBundesgesetzblatt Jahrgang 2020 Teil I Nr. 21, ausgegeben zu Bonn am 6. Mai 2020\nAnlage 1\n(zu § 4 Absatz 1 Satz 1)\nAusbildungsrahmenplan\nfür die Berufsausbildung zum Chemielaboranten und zur Chemielaborantin\nAbschnitt A: Pflichtqualifikationen nach § 3 Nummer 1.1 und Nummer 1.2 Buch-\nstabe a\nGemeinsame, integrativ zu vermittelnde Qualifikationen nach § 3 Nummer 1.1\nLfd.\nNr.\nQualifikation\nZu vermittelnde\nFertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten\n1\n2\n3\n1\nBerufsbildung, Arbeits-\nund Tarifrecht\n(§ 4 Absatz 2 Abschnitt A\nNummer 1)\nZeitliche Richtwerte\nin Wochen\nim Ausbildungsabschnitt\n1. bis 53. bis 85. bis\n182.\n84.\n52.\nWoche Woche Woche\n4\na) Bedeutung des Ausbildungsvertrages erklären,\ninsbesondere Abschluss, Dauer und Beendigung\nb) gegenseitige Rechte und Pflichten aus dem Aus-\nbildungsvertrag nennen\nc) Möglichkeiten der beruflichen Fortbildung nennen\nd) wesentliche Teile des Arbeitsvertrages nennen\ne) wesentliche Bestimmungen der für den Ausbil-\ndungsbetrieb geltenden Tarifverträge nennen\n2\nAufbau und Organisation\ndes Ausbildungsbetriebes\n(§ 4 Absatz 2 Abschnitt A\nNummer 2)\na) Aufbau und Aufgaben des Ausbildungsbetriebes\nerläutern\nb) Grundfunktionen des Ausbildungsbetriebes wie\nBeschaffung, Fertigung, Absatz und Verwaltung\nerklären\nc) Beziehungen des Ausbildungsbetriebes und seiner\nBeschäftigten zu Wirtschaftsorganisationen, Be-\nrufsvertretungen und Gewerkschaften nennen\nd) Grundlagen, Aufgaben und Arbeitsweise der be-\ntriebsverfassungs- oder personalvertretungsrecht-\nlichen Organe des Ausbildungsbetriebes beschrei-\nben\n3\nBetriebliche Maßnahmen\nzum verantwortlichen\nHandeln\n3.1\nSicherheit und\nGesundheitsschutz\nbei der Arbeit\n(§ 4 Absatz 2 Abschnitt A\nNummer 3.1)\na) Gefährdung von Sicherheit und Gesundheit am Ar-\nbeitsplatz feststellen und Maßnahmen zur Vermei-\ndung der Gefährdung ergreifen\nb) berufsbezogene Arbeitsschutz- und Unfallverhü-\ntungsvorschriften anwenden\nwährend\nc) Verhaltensweisen bei Unfällen beschreiben sowie der gesamten\nAusbildung\nerste Maßnahmen einleiten\nd) Vorschriften des vorbeugenden Brandschutzes an-\nwenden; Verhaltensweisen bei Bränden beschrei-\nben und Maßnahmen zur Brandbekämpfung er-\ngreifen\ne) Aufgaben der zuständigen Berufsgenossenschaft\nund der Gewerbeaufsicht erläutern\nf) persönliche Schutzausrüstungen auswählen und\nhandhaben\ng) Sicherheitseinrichtungen am Arbeitsplatz bedienen\nund ihre Funktionsfähigkeit erhalten",
        "880\nBundesgesetzblatt Jahrgang 2020 Teil I Nr. 21, ausgegeben zu Bonn am 6. Mai 2020\nLfd.\nNr.\nQualifikation\nZu vermittelnde\nFertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten\n1\n2\n3\nZeitliche Richtwerte\nin Wochen\nim Ausbildungsabschnitt\n1. bis 53. bis 85. bis\n52.\n84.\n182.\nWoche Woche Woche\n4\nh) Explosionsgefahren beschreiben und Maßnahmen\nzum Explosionsschutz ergreifen\ni) Kennzeichnungen und Kennzeichnungsfarben Be-\nhältern und Fördersystemen zuordnen\nj) Regeln der Arbeitshygiene anwenden\n3.2\nUmweltschutz\n(§ 4 Absatz 2 Abschnitt A\nNummer 3.2)\nZur Vermeidung betriebsbedingter Umweltbelastun-\ngen im beruflichen Einwirkungsbereich beitragen, ins-\nbesondere\na) mögliche Umweltbelastungen durch den Ausbil-\ndungsbetrieb und seinen Beitrag zum Umwelt-\nschutz an Beispielen erklären\nb) für den Ausbildungsbetrieb geltende Regelungen\ndes Umweltschutzes anwenden\nc) Möglichkeiten der wirtschaftlichen und umwelt-\nschonenden Energie- und Materialverwendung\nnutzen\nd) Abfälle vermeiden sowie Stoffe und Materialien ei-\nner umweltschonenden Entsorgung zuführen\n3.3\nEinsetzen von\nEnergieträgern\n(§ 4 Absatz 2 Abschnitt A\nNummer 3.3)\na) die im Ausbildungsbetrieb verwendeten Energiear-\nten unter Berücksichtigung des Wirkungsgrades\nund Gefährdungspotentials einsetzen\nb) Geräte zum Heizen, Kühlen und Temperieren ein-\nsetzen\n2\nc) mechanische, thermische und elektrische Energien\nunter Verwendung von Größen und Einheiten des\nInternationalen Einheitensystems (SI-Größen und\nSI-Einheiten) berechnen\n3.4\n3.5\nUmgehen mit Arbeitsgeräten a) Belüftungs-, Entlüftungs- und Absperreinrichtun-\nund -mitteln einschließlich\ngen bedienen und pflegen\nPflege und Wartung\nb) Laborgeräte unter Berücksichtigung ihrer Werk-\n(§ 4 Absatz 2 Abschnitt A\nstoffeigenschaften einsetzen\nNummer 3.4)\nc) Einrichtungen und Arbeitsgeräte zum Einsatz vor-\nbereiten, prüfen, reinigen und warten sowie bei\nStörungen Maßnahmen zur Fehlerbeseitigung ein-\nleiten\nQualitätssichernde\nMaßnahmen,\nKundenorientierung\n(§ 4 Absatz 2 Abschnitt A\nNummer 3.5)\na) Elemente des Qualitätsmanagements aufgaben-\nspezifisch anwenden\nb) Messgeräte kalibrieren\nc) über Qualifizierung und Validierung Auskunft ge-\nben\nd) statistische Methoden aufgabenbezogen anwen-\nden\ne) Kundenorientierung bei der Aufgabenerledigung\nberücksichtigen\n3.6\nWirtschaftlichkeit im Labor\n(§ 4 Absatz 2 Abschnitt A\nNummer 3.6)\na) laborbezogene Kostenarten und -stellen unter-\nscheiden\nb) Möglichkeiten der Beeinflussbarkeit von Kosten im\neigenen Arbeitsbereich nutzen\nc) zur Einhaltung von Kostenvorgaben beitragen\n3",
        "881\nBundesgesetzblatt Jahrgang 2020 Teil I Nr. 21, ausgegeben zu Bonn am 6. Mai 2020\nLfd.\nNr.\nQualifikation\nZu vermittelnde\nFertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten\n1\n2\n3\n4\n4.1\nZeitliche Richtwerte\nin Wochen\nim Ausbildungsabschnitt\n1. bis 53. bis 85. bis\n52.\n84.\n182.\nWoche Woche Woche\n4\nArbeitsorganisation und\nKommunikation\nArbeitsplanung, Arbeiten\nim Team\n(§ 4 Absatz 2 Abschnitt A\nNummer 4.1)\na) Arbeitsplatz unter Berücksichtigung betrieblicher während\nVorgaben und ergonomischer Regeln einrichten\nder gesamten\nb) Materialien, Ersatzteile, Werkzeuge und Betriebs- Ausbildung\nmittel auswählen, disponieren, bereitstellen und la-\ngern\nc) Projektziele festlegen, Arbeitsabläufe und Teilauf-\ngaben unter Beachtung wirtschaftlicher und ter-\nminlicher Vorgaben planen sowie bei Abweichun-\ngen Prioritäten festlegen\nd) Arbeitsschritte festlegen und erforderliche Bear-\nbeitungszeiten planen\ne) Problemlösungsmethoden anwenden\nf) Kommunikationsregeln anwenden, Hilfsmittel zur\nKommunikationsförderung einsetzen\ng) Aufgaben im Team bearbeiten, Ergebnisse abstim-\nmen, auswerten und kontrollieren\n4.2\nInformationsbeschaffung\nund Dokumentation\n(§ 4 Absatz 2 Abschnitt A\nNummer 4.2)\na) Informationsquellen nutzen\nb) Dokumentationsarten unterscheiden und ihren Do-\nkumentationswert beschreiben\nc) Hilfsmittel zur Dokumentation einsetzen\nd) Arbeitsabläufe und -ergebnisse dokumentieren,\nbeurteilen und präsentieren\n4.3\nKommunikations- und\nInformationssysteme\n(§ 4 Absatz 2 Abschnitt A\nNummer 4.3)\na) betriebsspezifische Kommunikations- und Infor-\nmationssysteme einsetzen\nb) mit Standardsoftware und arbeitsplatzspezifischer\nSoftware arbeiten\n3\nc) Regeln zum Datenschutz und zur Datensicherheit\nanwenden\n4.4\nMessdatenerfassung und\n-verarbeitung\n(§ 4 Absatz 2 Abschnitt A\nNummer 4.4)\na) labortechnische Aufgaben, insbesondere Steue-\nrung, Messdatenerfassung und Messdatenaus-\nwertung, mit dem Computer lösen\nb) Sensoren, Aktoren und Messgeräte auswählen\nund einsetzen\n3\nc) Laborprozesse regeln und steuern\n4.5\nAnwenden von\nFremdsprachen bei\nFachaufgaben\n(§ 4 Absatz 2 Abschnitt A\nNummer 4.5)\na) fremdsprachige Fachbegriffe anwenden\nb) Informationen aus fremdsprachigen Quellen aus-\nwerten und anwenden, insbesondere englisch- während\nsprachige Arbeitsvorschriften, technische Unterla- der gesamten\ngen, Dokumentationen, Handbücher, Betriebs- Ausbildung\nund Gebrauchsanweisungen\nc) Auskünfte in einer Fremdsprache geben\n5\nUmgehen mit Arbeitsstoffen a) laborspezifische Werkstoffe Einsatzgebieten zu-\n(§ 4 Absatz 2 Abschnitt A\nordnen und mit diesen Werkstoffen umgehen\nNummer 5)\nb) Vorschriften zum Umgang mit Gefahrstoffen an-\nwenden, insbesondere Gefahrensymbole und -be-\nzeichnungen von Arbeitsstoffen erklären und be-\nachten\nc) Arbeitsstoffe kennzeichnen",
        "882\nBundesgesetzblatt Jahrgang 2020 Teil I Nr. 21, ausgegeben zu Bonn am 6. Mai 2020\nLfd.\nNr.\nQualifikation\nZu vermittelnde\nFertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten\n1\n2\n3\nd) Reaktionsgleichungen von chemischen Umsetzun-\ngen aufstellen\nZeitliche Richtwerte\nin Wochen\nim Ausbildungsabschnitt\n1. bis 53. bis 85. bis\n52.\n84.\n182.\nWoche Woche Woche\n4\n4\ne) Konzentrationen berechnen und stöchiometrische\nAufgaben lösen\nf) mit Säuren, Basen und Salzen sowie ihren\nLösungen umgehen\ng) mit organischen Lösemitteln umgehen\nh) mit Gasen umgehen\n6\n6.1\n6.2\n6.3\nChemische und\nphysikalische Methoden\nProbenahme und\nProbenvorbereitung\n(§ 4 Absatz 2 Abschnitt A\nNummer 6.1)\na) Verfahren zur Probenahme und zur Probenvorbe-\nreitung für die Gehalts- und Qualitätskontrolle un-\nterscheiden\nb) Proben nehmen\nBestimmung physikalischer a) Volumenmessgeräte unterschiedlicher Messge-\nGrößen und Stoffkonstanten\nnauigkeit einsetzen\n(§ 4 Absatz 2 Abschnitt A\nb) Waagen unterschiedlicher Messbereiche einsetzen\nNummer 6.2)\nc) physikalische Größen messen und Stoffkonstanten\nbestimmen, insbesondere Temperatur und pH-\nWert messen\nAnalyseverfahren\n(§ 4 Absatz 2 Abschnitt A\nNummer 6.3)\n2\n3\na) fotometrische Bestimmungen durchführen und\nauswerten\nb) chromatografische Trennverfahren, insbesondere\nnach Einsatzgebieten, unterscheiden\n4\nc) Stoffgemische durch chromatografische Verfahren\ntrennen\n6.4\nTrennen und Vereinigen von a) definierte Lösungen herstellen\nArbeitsstoffen\nb) Feststoffe von Flüssigkeiten trennen, insbeson-\n(§ 4 Absatz 2 Abschnitt A\ndere durch Dekantieren, Sedimentieren, Filtrieren,\nNummer 6.4)\nZentrifugieren und Eindampfen\n2\nPflichtqualifikationen nach § 3 Nummer 1.2 Buchstabe a\nLfd.\nNr.\nQualifikation\nZu vermittelnde\nFertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten\n1\n2\n3\n7\nDurchführen analytischer\nArbeiten\n7.1\nVorbereiten von Proben\n(§ 4 Absatz 2 Abschnitt A\nNummer 7.1)\na) Stoffe in Lösung bringen\nQualitative Analyse\n(§ 4 Absatz 2 Abschnitt A\nNummer 7.2)\na) anorganische Reaktionsgleichungen aufstellen\n7.2\nZeitliche Richtwerte\nin Wochen\nim Ausbildungsabschnitt\n1. bis 53. bis 85. bis\n52.\n84.\n182.\nWoche Woche Woche\n4\nb) Proben zur Messung vorbereiten\n3\nc) Referenzmaterialien auswählen und zur Messung\nvorbereiten\nb) charakteristische Reaktionen zur Identifizierung\nanorganischer Stoffe durchführen\n4",
        "883\nBundesgesetzblatt Jahrgang 2020 Teil I Nr. 21, ausgegeben zu Bonn am 6. Mai 2020\nLfd.\nNr.\nQualifikation\nZu vermittelnde\nFertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten\n1\n2\n3\n7.3\nSpektroskopie\n(§ 4 Absatz 2 Abschnitt A\nNummer 7.3)\na) über Aufbau und Funktionsweise von UV/VIS- und\nIR-Spektrometern Auskunft geben sowie IR- und\nUV/VIS-Spektroskopie Einsatzgebieten zuordnen\nZeitliche Richtwerte\nin Wochen\nim Ausbildungsabschnitt\n1. bis 53. bis 85. bis\n52.\n84.\n182.\nWoche Woche Woche\n4\n4\nb) Stoffe mit UV/VIS- und IR-Spektrometern qualitativ\nund quantitativ analysieren\n7.4\n7.5\nGravimetrie\n(§ 4 Absatz 2 Abschnitt A\nNummer 7.4)\na) chemische Reaktionsgleichungen der Gravimetrie\naufstellen\nMaßanalyse\n(§ 4 Absatz 2 Abschnitt A\nNummer 7.5)\na) chemische Reaktionsgleichungen der Maßanalyse\naufstellen\n5\nb) gravimetrische Bestimmung durchführen\nb) volumetrische Bestimmungen Einsatzgebieten zu-\nordnen\n4\n5\nc) direkte und indirekte volumetrische Bestimmungen\nacidimetrisch-alkalimetrisch und komplexome-\ntrisch durchführen\nd) direkte und indirekte volumetrische Bestimmungen\noxidimetrisch-reduktometrisch durchführen\ne) Bestimmungen nach mindestens zwei unter-\nschiedlichen Methoden, insbesondere potenzio-\nmetrisch, konduktometrisch oder polarografisch,\ndurchführen\n7.6\n7.7\nChromatografie\n(§ 4 Absatz 2 Abschnitt A\nNummer 7.6)\nAuswerten von\nMessergebnissen\n(§ 4 Absatz 2 Abschnitt A\nNummer 7.7)\n8\nDurchführen präparativer\nArbeiten\n8.1\nHerstellen von Präparaten\n(§ 4 Absatz 2 Abschnitt A\nNummer 8.1)\n6\na) Identitätsprüfungen durchführen\n5\nb) Stoffgemische chromatografisch trennen und die\nAnalyten quantitativ bestimmen\nMessergebnisse analytischer Arbeiten auswerten, do-\nkumentieren und auf Plausibilität prüfen\n6\n3\na) chemische Reaktionsgleichungen geplanter Syn-\nthesen aufstellen sowie Ansätze und Ausbeuten\nberechnen\nb) Syntheseapparaturen einsetzen\nc) Verbindungen durch Fällungsreaktion, durch Koh-\nlenstoff-Kohlenstoff-Verknüpfungen, durch Einfüh-\nrung funktioneller Gruppen, durch Veränderung\nfunktioneller Gruppen und durch enzymatische Re-\naktion nach Vorschrift herstellen\n4\n6\nd) organische oder anorganische Verbindung über\nmehrere Stufen nach Vorschrift herstellen\ne) Maßnahmen zur Verschiebung des Reaktions-\ngleichgewichtes ergreifen\nf) Katalysatoren zur Reaktionsbeschleunigung ein-\nsetzen\n6",
        "884\nBundesgesetzblatt Jahrgang 2020 Teil I Nr. 21, ausgegeben zu Bonn am 6. Mai 2020\nLfd.\nNr.\nQualifikation\nZu vermittelnde\nFertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten\n1\n2\n3\n8.2\nTrennen und Reinigen von\nStoffen\n(§ 4 Absatz 2 Abschnitt A\nNummer 8.2)\nZeitliche Richtwerte\nin Wochen\nim Ausbildungsabschnitt\n1. bis 53. bis 85. bis\n52.\n84.\n182.\nWoche Woche Woche\n4\na) Stoffgemische ohne und mit Hilfsstoffen filtrieren\nb) Flash- oder Säulenchromatografie durchführen\nc) Feststoffe, Flüssigkeiten und Gase trocknen\nd) Stoffe kristallisieren und durch Umkristallisieren\nreinigen\n5\n4\n2\n6\ne) Stoffe extrahieren\nf) Stoffgemische durch Destillieren unter Normal-\ndruck und reduziertem Druck sowie mit Schlepp-\nmitteln trennen\n8.3\nCharakterisieren von\nProdukten\n(§ 4 Absatz 2 Abschnitt A\nNummer 8.3)\nEdukte, Zwischen- und Endprodukte durch mindes-\ntens vier Methoden charakterisieren, davon sind min-\ndestens drei der folgenden Methoden anzuwenden:\nDünnschichtchromatografie, Polarimetrie, Rheologie,\nRefraktometrie oder Schmelzpunktbestimmung\nAbschnitt B: Wahlqualifikationen nach § 3 Nummer 2 Buchstabe a\nLfd.\nNr.\nQualifikation\nZu vermittelnde\nFertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten\n1\n2\n3\n9\nPräparative Chemie:\nReaktionstypen und\n-führung\n(§ 4 Absatz 2 Abschnitt B\nNummer 1)\nZeitliche Richtwerte\nin Wochen\nim Ausbildungsabschnitt\n1. bis 53. bis 85. bis\n52.\n84.\n182.\nWoche Woche Woche\n4\na) Synthesevorschriften auswählen\nb) Syntheseapparaturen auswählen\nc) Verbindungen nach Analogvorschriften und nach\nVorschriften mit allgemeinen Angaben unter An-\nwenden von mindestens fünf unterschiedlichen\nReaktionstypen herstellen, davon sind mindestens\nvier der folgenden Reaktionstypen anzuwenden:\n– Addition,\n– Substitution,\n– Umlagerung,\n– Eliminierung,\n– biokatalytische Reaktion,\n– katalytische Reaktion,\n– Cyclisierung,\n– Polymerisation\nd) Verbindungen über mehrere Stufen unter Anwen-\nden unterschiedlicher Reaktionstypen herstellen\ne) Ausgangsstoffe, Zwischen- und Endprodukte auf\nEinhaltung der Spezifikation prüfen und das Ergeb-\nnis dokumentieren\n13",
        "885\nBundesgesetzblatt Jahrgang 2020 Teil I Nr. 21, ausgegeben zu Bonn am 6. Mai 2020\nLfd.\nNr.\nQualifikation\nZu vermittelnde\nFertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten\n1\n2\n3\n10\nPräparative Chemie:\nSynthesetechnik\n(§ 4 Absatz 2 Abschnitt B\nNummer 2)\nZeitliche Richtwerte\nin Wochen\nim Ausbildungsabschnitt\n1. bis 53. bis 85. bis\n52.\n84.\n182.\nWoche Woche Woche\n4\na) Verbindungen unter Anwenden von mindestens\nzwei unterschiedlichen Techniken herstellen, dabei\nmindestens eine der folgenden Techniken anwen-\nden:\n– Tieftemperatursynthese,\n– Mikrosynthese,\n– Synthese an polymeren Trägern,\n– Schutzgassynthese,\n– Fermentertechnik,\n– fotochemische Synthese,\n13\n– Gasphasenreaktion,\n– elektrochemische Technik,\n– Hochdrucksynthese,\n– Kombinatorik\nb) Verfahrensbedingungen durch\nReaktionsführungen optimieren\nunterschiedliche\nc) Ausgangsstoffe, Zwischen- und Endprodukte auf\nEinhaltung der Spezifikation prüfen und das Ergeb-\nnis dokumentieren\n11\nDurchführen\nverfahrenstechnischer\nArbeiten\n(§ 4 Absatz 2 Abschnitt B\nNummer 3)\na) Sensoren für die Messtechnik auswählen\nb) Stoffe verfahrenstechnisch herstellen\nc) Stoffe, insbesondere mechanisch und thermisch,\ntrennen und reinigen\nd) Verfahren auf veränderte Maßstäbe übertragen\nund optimieren\n13\ne) verfahrenstechnische Prozesse steuern und regeln\n12\na) Probenahmeverfahren nach Spezifität, Repräsen-\nAnwenden\nprobenahmetechnischer und\ntativität und Materialbeschaffenheit auswählen\nanalytischer Verfahren\nb) Methoden der Probenkonservierung und -aufbe-\n(§ 4 Absatz 2 Abschnitt B\nwahrung anwenden\nNummer 4)\nc) Proben stoff- und analysenspezifisch vorbereiten\n13\nd) Analysenverfahren auswählen und einsetzen\ne) Verfahrensschritte optimieren\nf) Analyseverfahren validieren\n13\nAnwenden\nchromatografischer\nVerfahren\n(§ 4 Absatz 2 Abschnitt B\nNummer 5)\na) Methoden unter Beachtung von Spezifität und Ma-\ntrixeinflüssen sowie nach Anwendungsbereich\nauswählen\nb) Analysenproben vorbereiten\nc) chromatografische Verfahren optimieren\nd) Kalibrierfunktion aufstellen und ihre Richtigkeit\nüberprüfen\ne) Mehrstoffgemische unter Anwenden von mindes-\ntens drei unterschiedlichen Verfahren analysieren\nf) Chromatogramme interpretieren\n13",
        "886\nBundesgesetzblatt Jahrgang 2020 Teil I Nr. 21, ausgegeben zu Bonn am 6. Mai 2020\nLfd.\nNr.\nQualifikation\nZu vermittelnde\nFertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten\n1\n2\n3\n14\nZeitliche Richtwerte\nin Wochen\nim Ausbildungsabschnitt\n1. bis 53. bis 85. bis\n52.\n84.\n182.\nWoche Woche Woche\n4\na) Methoden unter Beachtung von Spezifität und Ma-\nAnwenden\nspektroskopischer Verfahren\ntrixeinflüssen sowie nach Anwendungsbereich\n(§ 4 Absatz 2 Abschnitt B\nauswählen\nNummer 6)\nb) Analysenproben zur spektroskopischen Messung\nvorbereiten\nc) Messparameter einstellen und optimieren\nd) Kalibrierfunktion aufstellen und ihre Richtigkeit\nüberprüfen\n13\ne) Stoffe mit unterschiedlichen spektroskopischen\nMethoden analysieren\nf) Spektren interpretieren\n15\nDurchführen\nmikrobiologischer Arbeiten\n(§ 4 Absatz 2 Abschnitt B\nNummer 7)\na) Arbeitssicherheitsmaßnahmen beim Umgang mit\nbiologischem Material ergreifen\nb) Methoden der Desinfektion und Sterilisation an-\nwenden\nc) kontaminiertes Material entsorgen\nd) Nährmedien herstellen\ne) Mikroorganismen in der Umwelt nachweisen\nf) Impf- und Kulturtechniken anwenden\ng) unter Anwenden verschiedener Beleuchtungstech-\nniken mikroskopieren\n13\nh) Mikroorganismen isolieren, färben und differenzie-\nren\ni) Keimwachstum dokumentieren und Keimzahl be-\nstimmen\nj) betriebliche Einsatzmöglichkeiten biotechnologi-\nscher Verfahren erläutern\nk) biotechnologische Verfahren durchführen\n16\nPrüfen von Werkstoffen\n(§ 4 Absatz 2 Abschnitt B\nNummer 8)\na) Werkstoffe zur Prüfung vorbereiten\nb) Oberflächenbeschaffenheit und Stoffverteilung mi-\nkroskopisch beurteilen\nc) Werkstoffe nach zerstörungsfreier und zerstören-\nder Methode prüfen\n13\nd) Prüfergebnis auf Plausibilität beurteilen und doku-\nmentieren\n17\nHerstellen, Applizieren\nund Prüfen von\nBeschichtungsstoffen\nund -systemen\n(§ 4 Absatz 2 Abschnitt B\nNummer 9)\na) Beschichtungsstoff nach vorgegebener Rezeptur\nerstellen und seine systemspezifische Eigenschaft\nerläutern\nb) Eigenschaften, Lager- und Transportbedingungen\ndes Beschichtungsstoffes prüfen sowie Korrektur-\nmaßnahmen einleiten und durchführen\nc) Untergrund nach Vorgabe vorbereiten\nd) Beschichtungsstoff nach Verarbeitungsvorschrift\napplizieren\ne) Beschichtungsstoff unter Berücksichtigung des\nFilmbildungsmechanismus härten\nf) Beschichtung nach Anforderungsprofil prüfen, be-\nwerten und optimieren\n13",
        "887\nBundesgesetzblatt Jahrgang 2020 Teil I Nr. 21, ausgegeben zu Bonn am 6. Mai 2020\nLfd.\nNr.\nQualifikation\nZu vermittelnde\nFertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten\n1\n2\n3\n18\nProzessbezogene\nArbeitstechniken\n(§ 4 Absatz 2 Abschnitt B\nNummer 10)\nZeitliche Richtwerte\nin Wochen\nim Ausbildungsabschnitt\n1. bis 53. bis 85. bis\n52.\n84.\n182.\nWoche Woche Woche\n4\na) bei der Planung von Prozessabläufen mitwirken\nb) prozessorientierte Arbeitstechnik auswählen und\nbewerten\nc) prozessorientierte Arbeitstechnik einsetzen\n13\nd) Prozessablauf kontrollieren und dokumentieren\ne) Ergebnisse prüfen, bewerten und dokumentieren\n19\nUmweltbezogene\nArbeitstechniken\n(§ 4 Absatz 2 Abschnitt B\nNummer 11)\na) bei einem prozessbezogenen Verfahren der Abfall-\nwirtschaft, Boden-, Luft- oder Gewässerreinhal-\ntung mitwirken\nb) Konzentrationen und Kenngrößen von Umwelt-\nparametern unter Beachtung einschlägiger Vor-\nschriften bestimmen\n13\nc) Emissionen und Immissionen messen\nd) Untersuchungsergebnisse mit Bestimmungen von\nRegelwerken vergleichen, dokumentieren und be-\nurteilen sowie Maßnahmen veranlassen\n20\nDigitalisierung in Forschung, a) selbstorganisiert arbeiten, digitale Kommunika-\nEntwicklung, Analytik und\ntionsmittel einsetzen sowie in virtuellen Teams mit-\nProduktion\nwirken\n(§ 4 Absatz 2 Abschnitt B\nb) Daten digital erfassen, prüfen, auswerten, doku-\nNummer 12)\nmentieren und sichern\nc) Plausibilität beim Datenaustausch zwischen digita-\nlen Systemen prüfen und Maßnahmen zur Beseiti-\ngung von Fehlern einleiten\nd) Daten in digitalen Netzen recherchieren, Datenana-\nlysen oder Simulationen durchführen und zur Op-\ntimierung von Prozessen nutzen\n13\ne) Software-Applikationen des Betriebes mit mobilen\nund stationären Arbeitsmitteln einsetzen\nf) digitale Medien für das Lernen im betrieblichen All-\ntag selbsttätig nutzen\ng) rechtliche und betriebliche Vorgaben zum Schutz\nund zur Sicherheit digitaler Daten einhalten\n21\nArbeiten mit vernetzten\nund automatisierten\nSystemen\n(§ 4 Absatz 2 Abschnitt B\nNummer 13)\na) Systeme einrichten, nutzen, überprüfen und opti-\nmieren\nb) Labor-Informations- und Labor-Management-Sys-\nteme einsetzen\nc) Daten über digitale Netze austauschen\n13\nd) Soft- und Hardwarestörungen an Systemen erken-\nnen und Maßnahmen zur Beseitigung der Störung\neinleiten\n22\nAnwendungstechnische Ar-\nbeiten, Kundenbetreuung\n(§ 4 Absatz 2 Abschnitt B\nNummer 14)\na) Stoffe hinsichtlich ihrer anwendungstechnisch re-\nlevanten Eigenschaften überprüfen\nb) Stoffe hinsichtlich des geplanten Einsatzes che-\nmisch und technisch optimieren\nc) Kunden beraten und Problemlösungen erarbeiten\n13",
        "888\nBundesgesetzblatt Jahrgang 2020 Teil I Nr. 21, ausgegeben zu Bonn am 6. Mai 2020\nLfd.\nNr.\nQualifikation\nZu vermittelnde\nFertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten\n1\n2\n3\n23\nQualitätsmanagement\n(§ 4 Absatz 2 Abschnitt B\nNummer 15)\nZeitliche Richtwerte\nin Wochen\nim Ausbildungsabschnitt\n1. bis 53. bis 85. bis\n52.\n84.\n182.\nWoche Woche Woche\n4\na) Validierung für ein Verfahren durchführen und do-\nkumentieren\nb) Qualitätssicherungskonzept für einen Arbeitsplatz\nentwickeln\nc) statistische Qualitätskontrolle durchführen\nd) Regeln Guter Laborpraxis (GLP), Guter Herstel-\nlungspraxis (GMP) oder vergleichbare Regelungen\nanwenden\n13\ne) bei der internen Überprüfung des Qualitätsma-\nnagements mitwirken\n24\nDurchführen\nimmunologischer und\nbiochemischer Arbeiten\n(§ 4 Absatz 2 Abschnitt B\nNummer 16)\na) fotometrische und\nden anwenden\nchromatografische\nMetho-\nb) Proteine und Enzyme aus biologischem Material\nisolieren\nc) enzymatische Analysen durchführen\n13\nd) Proteingemisch elektrophoretisch trennen und\nnachweisen\ne) Proteine durch Blotting-Verfahren identifizieren\nf) Antigen- und Antikörpernachweise durchführen\n25\nDurchführen gentechnischer a) Vorschriften zum Gentechnikgesetz anwenden\nund molekularbiologischer\nb) Nucleinsäuren isolieren, schneiden und elektro-\nArbeiten\nphoretisch trennen\n(§ 4 Absatz 2 Abschnitt B\nc) Abschnitte von Nucleinsäuren klonieren\nNummer 17)\nd) Nucleinsäuren oder -abschnitte nachweisen und\nidentifizieren\n13\ne) Nucleinsäuren, insbesondere durch Polymerase-\nKettenreaktion (PCR), vervielfältigen\nf) Plasmide isolieren\n26\nDurchführen\nzellkulturtechnischer\nArbeiten\n(§ 4 Absatz 2 Abschnitt B\nNummer 18)\na) Geräte und Materialien für Zellkulturtechniken ein-\nsetzen\nb) Adhäsions- und Suspensionszellen kultivieren\n13\nc) Stammhaltung von Zellen durchführen\nd) Untersuchungen an Zellkulturen durchführen\n27\n28\na) Bindemittel nach Anforderungsprofil formulieren\nFormulieren, Herstellen\nund Prüfen von Bindemitteln b) Ausgangsstoffe auswählen\n(§ 4 Absatz 2 Abschnitt B\nc) Syntheseapparatur auswählen und einsetzen\nNummer 19)\nd) Bindemittel herstellen und Reaktionsverlauf an-\nhand ermittelter Kenndaten steuern\nDurchführen farbmetrischer\nArbeiten\n(§ 4 Absatz 2 Abschnitt B\nNummer 20)\n13\na) den betrieblichen Einsatz von Farbmessgeräten er-\nläutern\nb) farbmetrische Messungen durchführen\nc) Messwerte auswerten und Ergebnis interpretieren\nd) Farbmittel nach optischen, chemischen und ther-\nmischen Eigenschaften auswählen\ne) Farbtöne nach farbmetrischen Daten ausarbeiten\n13",
        "889\nBundesgesetzblatt Jahrgang 2020 Teil I Nr. 21, ausgegeben zu Bonn am 6. Mai 2020\nAnlage 2\n(zu § 11 Absatz 1 Satz 1)\nAusbildungsrahmenplan\nfür die Berufsausbildung zum Biologielaboranten und zur Biologielaborantin\nAbschnitt A: Pflichtqualifikationen nach § 3 Nummer 1.1 und Nummer 1.2 Buch-\nstabe b\nGemeinsame, integrativ zu vermittelnde Qualifikationen nach § 3 Nummer 1.1\nLfd.\nNr.\nQualifikation\nZu vermittelnde\nFertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten\n1\n2\n3\n1\nBerufsbildung, Arbeits-\nund Tarifrecht\n(§ 11 Absatz 2 Abschnitt A\nNummer 1)\nZeitliche Richtwerte\nin Wochen\nim Ausbildungsabschnitt\n1. bis 53. bis 86. bis\n182.\n85.\n52.\nWoche Woche Woche\n4\na) Bedeutung des Ausbildungsvertrages, insbeson-\ndere Abschluss, Dauer und Beendigung, erklären\nb) gegenseitige Rechte und Pflichten aus dem Aus-\nbildungsvertrag nennen\nc) Möglichkeiten der beruflichen Fortbildung nennen\nd) wesentliche Teile des Arbeitsvertrages nennen\ne) wesentliche Bestimmungen der für den Ausbil-\ndungsbetrieb geltenden Tarifverträge nennen\n2\nAufbau und Organisation\ndes Ausbildungsbetriebes\n(§ 11 Absatz 2 Abschnitt A\nNummer 2)\na) Aufbau und Aufgaben des Ausbildungsbetriebes\nerläutern\nb) Grundfunktionen des Ausbildungsbetriebes, wie\nBeschaffung, Fertigung, Absatz und Verwaltung,\nerklären\nc) Beziehungen des Ausbildungsbetriebes und seiner\nBeschäftigten zu Wirtschaftsorganisationen, Be-\nrufsvertretungen und Gewerkschaften nennen\nd) Grundlagen, Aufgaben und Arbeitsweise der be-\ntriebsverfassungs- oder personalvertretungsrecht-\nlichen Organe des Ausbildungsbetriebes beschrei-\nben\n3\n3.1\nBetriebliche Maßnahmen\nzum verantwortlichen\nHandeln\nSicherheit und\nGesundheitsschutz\nbei der Arbeit\n(§ 11 Absatz 2 Abschnitt A\nNummer 3.1)\na) Gefährdung von Sicherheit und Gesundheit am Ar-\nbeitsplatz feststellen und Maßnahmen zur Vermei-\ndung der Gefährdung ergreifen\nb) berufsbezogene Arbeitsschutz- und Unfallverhü-\ntungsvorschriften anwenden\nwährend\nc) Verhaltensweisen bei Unfällen beschreiben sowie der gesamten\nerste Maßnahmen einleiten\nAusbildung\nd) Vorschriften des vorbeugenden Brandschutzes an-\nwenden; Verhaltensweisen bei Bränden beschrei-\nben und Maßnahmen zur Brandbekämpfung er-\ngreifen\ne) Aufgaben der zuständigen Berufsgenossenschaft\nund der Gewerbeaufsicht erläutern\nf) persönliche Schutzausrüstungen auswählen und\nhandhaben\ng) Sicherheitseinrichtungen am Arbeitsplatz bedienen\nund ihre Funktionsfähigkeit erhalten",
        "890\nBundesgesetzblatt Jahrgang 2020 Teil I Nr. 21, ausgegeben zu Bonn am 6. Mai 2020\nLfd.\nNr.\nQualifikation\nZu vermittelnde\nFertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten\n1\n2\n3\nZeitliche Richtwerte\nin Wochen\nim Ausbildungsabschnitt\n1. bis 53. bis 86. bis\n52.\n85.\n182.\nWoche Woche Woche\n4\nh) Explosionsgefahren beschreiben und Maßnahmen\nzum Explosionsschutz ergreifen\ni) Kennzeichnungen und Kennzeichnungsfarben Be-\nhältern und Fördersystemen zuordnen\nj) Regeln der Arbeitshygiene anwenden\n3.2\nUmweltschutz\n(§ 11 Absatz 2 Abschnitt A\nNummer 3.2)\nZur Vermeidung betriebsbedingter Umweltbelastun-\ngen im beruflichen Einwirkungsbereich beitragen, ins-\nbesondere\na) mögliche Umweltbelastungen durch den Ausbil-\ndungsbetrieb und seinen Beitrag zum Umwelt-\nschutz an Beispielen erklären\nb) für den Ausbildungsbetrieb geltende Regelungen\ndes Umweltschutzes anwenden\nc) Möglichkeiten der wirtschaftlichen und umwelt-\nschonenden Energie- und Materialverwendung\nnutzen\nd) Abfälle vermeiden sowie Stoffe und Materialien ei-\nner umweltschonenden Entsorgung zuführen\n3.3\nEinsetzen von\nEnergieträgern\n(§ 11 Absatz 2 Abschnitt A\nNummer 3.3)\na) die im Ausbildungsbetrieb verwendeten Energiear-\nten unter Berücksichtigung des Wirkungsgrades\nund Gefährdungspotentials einsetzen\nb) Geräte zum Heizen, Kühlen und Temperieren ein-\nsetzen\n2\nc) mechanische, thermische und elektrische Energien\nunter Verwendung von Größen und Einheiten des\nInternationalen Einheitensystems (SI-Größen und\nSI-Einheiten) berechnen\n3.4\n3.5\nUmgehen mit Arbeitsgeräten a) Belüftungs-, Entlüftungs- und Absperreinrichtun-\nund -mitteln einschließlich\ngen bedienen und pflegen\nPflege und Wartung\nb) Laborgeräte unter Berücksichtigung ihrer Werk-\n(§ 11 Absatz 2 Abschnitt A\nstoffeigenschaften einsetzen\nNummer 3.4)\nc) Einrichtungen und Arbeitsgeräte zum Einsatz vor-\nbereiten, prüfen, reinigen und warten sowie bei\nStörungen Maßnahmen zur Fehlerbeseitigung ein-\nleiten\nQualitätssichernde\nMaßnahmen,\nKundenorientierung\n(§ 11 Absatz 2 Abschnitt A\nNummer 3.5)\na) Elemente des Qualitätsmanagements aufgaben-\nspezifisch anwenden\nb) Messgeräte kalibrieren\nc) über Qualifizierung und Validierung Auskunft ge-\nben\nd) statistische Methoden aufgabenbezogen anwen-\nden\ne) Kundenorientierung bei der Aufgabenerledigung\nberücksichtigen\n3.6\nWirtschaftlichkeit im Labor\n(§ 11 Absatz 2 Abschnitt A\nNummer 3.6)\na) laborbezogene Kostenarten und -stellen unter-\nscheiden\nb) Möglichkeiten der Beeinflussbarkeit von Kosten im\neigenen Arbeitsbereich nutzen\nc) zur Einhaltung von Kostenvorgaben beitragen\n3",
        "891\nBundesgesetzblatt Jahrgang 2020 Teil I Nr. 21, ausgegeben zu Bonn am 6. Mai 2020\nLfd.\nNr.\nQualifikation\nZu vermittelnde\nFertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten\n1\n2\n3\n4\n4.1\nZeitliche Richtwerte\nin Wochen\nim Ausbildungsabschnitt\n1. bis 53. bis 86. bis\n52.\n85.\n182.\nWoche Woche Woche\n4\nArbeitsorganisation und\nKommunikation\nArbeitsplanung, Arbeiten\nim Team\n(§ 11 Absatz 2 Abschnitt A\nNummer 4.1)\na) Arbeitsplatz unter Berücksichtigung betrieblicher\nVorgaben und ergonomischer Regeln einrichten\nwährend\nb) Materialien, Ersatzteile, Werkzeuge und Betriebs- der gesamten\nAusbildung\nmittel auswählen, disponieren, bereitstellen und la-\ngern\nc) Projektziele festlegen, Arbeitsabläufe und Teilauf-\ngaben unter Beachtung wirtschaftlicher und ter-\nminlicher Vorgaben planen sowie bei Abweichun-\ngen Prioritäten festlegen\nd) Arbeitsschritte festlegen und erforderliche Bear-\nbeitungszeiten planen\ne) Problemlösungsmethoden anwenden\nf) Kommunikationsregeln anwenden, Hilfsmittel zur\nKommunikationsförderung einsetzen\ng) Aufgaben im Team bearbeiten, Ergebnisse abstim-\nmen, auswerten und kontrollieren\n4.2\nInformationsbeschaffung\nund Dokumentation\n(§ 11 Absatz 2 Abschnitt A\nNummer 4.2)\na) Informationsquellen nutzen\nb) Dokumentationsarten unterscheiden und ihren Do-\nkumentationswert beschreiben\nc) Hilfsmittel zur Dokumentation einsetzen\nd) Arbeitsabläufe und -ergebnisse dokumentieren,\nbeurteilen und präsentieren\n4.3\nKommunikations- und\nInformationssysteme\n(§ 11 Absatz 2 Abschnitt A\nNummer 4.3)\na) betriebsspezifische Kommunikations- und Infor-\nmationssysteme einsetzen\nb) mit Standardsoftware und arbeitsplatzspezifischer\nSoftware arbeiten\n3\nc) Regeln zum Datenschutz und zur Datensicherheit\nanwenden\n4.4\nMessdatenerfassung und\n-verarbeitung\n(§ 11 Absatz 2 Abschnitt A\nNummer 4.4)\na) labortechnische Aufgaben, insbesondere Steue-\nrung, Messdatenerfassung und Messdatenaus-\nwertung, mit dem Computer lösen\nb) Sensoren, Aktoren und Messgeräte auswählen\nund einsetzen\n3\nc) Laborprozesse regeln und steuern\n4.5\nAnwenden von\nFremdsprachen bei\nFachaufgaben\n(§ 11 Absatz 2 Abschnitt A\nNummer 4.5)\na) fremdsprachige Fachbegriffe anwenden\nb) Informationen aus fremdsprachigen Quellen aus-\nwerten und anwenden, insbesondere englisch- während\nsprachige Arbeitsvorschriften, technische Unterla- der gesamten\ngen, Dokumentationen, Handbücher, Betriebs- Ausbildung\nund Gebrauchsanweisungen\nc) Auskünfte in einer Fremdsprache geben\n5\nUmgehen mit Arbeitsstoffen a) laborspezifische Werkstoffe Einsatzgebieten zu-\n(§ 11 Absatz 2 Abschnitt A\nordnen und mit diesen Werkstoffen umgehen\nNummer 5)\nb) Vorschriften zum Umgang mit Gefahrstoffen an-\nwenden, insbesondere Gefahrensymbole und -be-\nzeichnungen von Arbeitsstoffen erklären und be-\nachten",
        "892\nBundesgesetzblatt Jahrgang 2020 Teil I Nr. 21, ausgegeben zu Bonn am 6. Mai 2020\nLfd.\nNr.\nQualifikation\nZu vermittelnde\nFertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten\n1\n2\n3\nZeitliche Richtwerte\nin Wochen\nim Ausbildungsabschnitt\n1. bis 53. bis 86. bis\n52.\n85.\n182.\nWoche Woche Woche\n4\nc) Arbeitsstoffe kennzeichnen\nd) Reaktionsgleichungen von chemischen Umsetzun-\ngen aufstellen\n4\ne) Konzentrationen berechnen und stöchiometrische\nAufgaben lösen\nf) mit Säuren, Basen und Salzen sowie ihren Lösun-\ngen umgehen\ng) mit organischen Lösemitteln umgehen\nh) mit Gasen umgehen\n6\n6.1\n6.2\n6.3\nChemische und\nphysikalische Methoden\nProbenahme und\nProbenvorbereitung\n(§ 11 Absatz 2 Abschnitt A\nNummer 6.1)\na) Verfahren zur Probenahme und zur Probenvorbe-\nreitung für die Gehalts- und Qualitätskontrolle un-\nterscheiden\nb) Proben nehmen\nBestimmung physikalischer a) Volumenmessgeräte unterschiedlicher Messge-\nGrößen und Stoffkonstanten\nnauigkeit einsetzen\n(§ 11 Absatz 2 Abschnitt A\nb) Waagen unterschiedlicher Messbereiche einsetzen\nNummer 6.2)\nc) physikalische Größen messen und Stoffkonstanten\nbestimmen, insbesondere Temperatur und pH-\nWert messen\nAnalyseverfahren\n(§ 11 Absatz 2 Abschnitt A\nNummer 6.3)\n2\n3\na) fotometrische Bestimmungen durchführen und\nauswerten\nb) chromatografische Trennverfahren insbesondere\nnach Einsatzgebieten unterscheiden\n4\nc) Stoffgemische durch chromatografische Verfahren\ntrennen\n6.4\nTrennen und Vereinigen von a) definierte Lösungen herstellen\nArbeitsstoffen\nb) Feststoffe von Flüssigkeiten trennen, insbeson-\n(§ 11 Absatz 2 Abschnitt A\ndere durch Dekantieren, Sedimentieren, Filtrieren,\nNummer 6.4)\nZentrifugieren und Eindampfen\n2\nPflichtqualifikationen nach § 3 Nummer 1.2 Buchstabe b\nLfd.\nNr.\nQualifikation\nZu vermittelnde\nFertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten\n1\n2\n3\n7\na) Arbeitssicherheitsmaßnahmen beim Umgang mit\nDurchführen\nmikrobiologischer Arbeiten I\nbiologischem Material ergreifen\n(§ 11 Absatz 2 Abschnitt A\nb) Methoden der Desinfektion und Sterilisation an-\nNummer 7)\nwenden\nc) kontaminiertes Material entsorgen\nd) Nährmedien herstellen\nZeitliche Richtwerte\nin Wochen\nim Ausbildungsabschnitt\n1. bis 53. bis 86. bis\n182.\n85.\n52.\nWoche Woche Woche\n4",
        "893\nBundesgesetzblatt Jahrgang 2020 Teil I Nr. 21, ausgegeben zu Bonn am 6. Mai 2020\nLfd.\nNr.\nQualifikation\nZu vermittelnde\nFertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten\n1\n2\n3\nZeitliche Richtwerte\nin Wochen\nim Ausbildungsabschnitt\n1. bis 53. bis 86. bis\n52.\n85.\n182.\nWoche Woche Woche\n4\ne) Mikroorganismen in der Umwelt nachweisen\nf) Impf- und Kulturtechniken für Aerobier anwenden\ng) unter Anwenden unterschiedlicher Beleuchtungs-\ntechniken mikroskopieren\n12\nh) Mikroorganismen isolieren, färben und morpholo-\ngisch differenzieren\ni) Keimwachstum dokumentieren und Keimzahl be-\nstimmen\nj) betriebliche Einsatzmöglichkeiten biotechnologi-\nscher Verfahren erläutern\n8\n9\n10\nDurchführen\nzellkulturtechnischer\nArbeiten I\n(§ 11 Absatz 2 Abschnitt A\nNummer 8)\na) Geräte und Materialien für Zellkulturtechniken ein-\nsetzen\nDurchführen\nmolekularbiologischer\nArbeiten\n(§ 11 Absatz 2 Abschnitt A\nNummer 9)\na) Nucleinsäuren aus biologischem Material isolieren\nDurchführen\nbiochemischer Arbeiten\n(§ 11 Absatz 2 Abschnitt A\nNummer 10)\na) fotometrische und chromatografische Methoden\nanwenden\nb) Adhäsions- und Suspensionszellen kultivieren\n7\nc) Lebendzellzahl bestimmen\nb) Nucleinsäuren schneiden und ligieren\n10\nc) Nucleinsäuren elektroforetisch trennen und nach-\nweisen\n4\nb) enzymatische Analysen durchführen\nc) biologisches Material aufarbeiten\n9\nd) Proteingemische elektroforetisch trennen\ne) Proteine reinigen\n11\nDurchführen\ndiagnostischer Arbeiten I\n11.1 Durchführen\nhämatologischer Arbeiten\n(§ 11 Absatz 2 Abschnitt A\nNummer 11.1)\na) Verfahren für die Blutentnahme unter Berücksich-\ntigung der Spezies unterscheiden und Blut von\nVersuchstieren, insbesondere von Nagetieren,\nnach versuchstierkundlicher Empfehlung entneh-\nmen\n4\nb) Blutausstriche färben\nc) Blutbestandteile identifizieren und bestimmen\nd) Gerinnungstests durchführen und Gerinnungszei-\nten ermitteln\ne) Antigen-Antikörper-Reaktion durchführen\n11.2 Durchführen\nhistologischer Arbeiten\n(§ 11 Absatz 2 Abschnitt A\nNummer 11.2)\n2\na) Gewebe und Gewebeproben von Organismen ent-\nnehmen, fixieren und einbetten\nb) Gewebeschnitte herstellen, färben und eindecken\n5",
        "894\nBundesgesetzblatt Jahrgang 2020 Teil I Nr. 21, ausgegeben zu Bonn am 6. Mai 2020\nLfd.\nNr.\nQualifikation\nZu vermittelnde\nFertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten\n1\n2\n3\nZeitliche Richtwerte\nin Wochen\nim Ausbildungsabschnitt\n1. bis 53. bis 86. bis\n52.\n85.\n182.\nWoche Woche Woche\n4\nc) histologische Präparate mikroskopieren und iden-\ntifizieren\nd) Objekte in histologischen Präparaten mikrosko-\npisch vermessen\n12\na) Tierschutzrecht beachten und bei der Durchfüh-\nDurchführen zoologisch-\npharmakologischer Arbeiten\nrung von Tierversuchen und beim Töten von Tie-\n(§ 11 Absatz 2 Abschnitt A\nren zu wissenschaftlichen Zwecken anwenden\nNummer 12)\nb) ethische Grundlagen und Aspekte in Bezug auf\ntierexperimentelles Arbeiten analysieren und an-\nwenden\nc) Möglichkeiten der Vermeidung, Verringerung und\nVerbesserung von Tierversuchen (sogenanntes\n3R-Prinzip: Replacement, Reduction, Refinement)\nsowie den Ersatz durch andere Verfahren erläutern\nd) Versuchstiere, insbesondere Nagetiere, halten\nund kennzeichnen; artspezifische Handhabungs-\nmethoden anwenden; Lebensraumanreicherungen\neinsetzen und Hygieneanforderungen umsetzen\ne) Bedeutung und Züchtung genetisch veränderter,\ninsbesondere transgener Tiere, erläutern\nf)\nVeränderungen des äußeren Erscheinungsbildes\nund Verhaltens von Versuchstieren, insbesondere\nvon Nagetieren, feststellen und notwendige Maß-\nnahmen einleiten\n22\ng) Applikationen oral, subkutan, intramuskulär, intra-\nperitoneal, intravenös und durch Inhalation an\nVersuchstieren, insbesondere an Nagetieren,\ndurchführen\nh) Narkotika nach pharmakologischen Eigenschaften\nunterscheiden\ni)\nInhalations- und Injektionsnarkosen nach ver-\nsuchstierkundlichen Empfehlungen an Versuchs-\ntieren, insbesondere an Nagetieren, durchführen\nund überwachen\nj)\nanalgetische Strategien\nanästhesie anwenden\neinschließlich\nLokal-\nk) pharmakologische Wirkungen feststellen\nl)\ntierschutzrechtlich zulässige Methoden zur Tötung\nvon Versuchstieren unterscheiden und auswählen\nm) Versuchstiere, insbesondere Nagetiere, nach den\nBestimmungen des Tierschutzrechts töten\nn) Sektionen an Versuchstieren, insbesondere an\nNagetieren, durchführen\n13\nBereichsspezifische\nqualitätssichernde\nMaßnahmen\n(§ 11 Absatz 2 Abschnitt A\nNummer 13)\na) Regeln Guter Laborpraxis (GLP) anwenden\nb) Daten unter Berücksichtigung der biologischen\nVariabilität auswerten\n3",
        "895\nBundesgesetzblatt Jahrgang 2020 Teil I Nr. 21, ausgegeben zu Bonn am 6. Mai 2020\nAbschnitt B: Wahlqualifikationen nach § 3 Nummer 2 Buchstabe b\nLfd.\nNr.\nQualifikation\nZu vermittelnde\nFertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten\n1\n2\n3\n14\n15\nDurchführen\nimmunologischer und\nbiochemischer Arbeiten\n(§ 11 Absatz 2 Abschnitt B\nNummer 1)\nZeitliche Richtwerte\nin Wochen\nim Ausbildungsabschnitt\n1. bis 53. bis 86. bis\n52.\n85.\n182.\nWoche Woche Woche\n4\na) Enzyme aus biologischem Material isolieren\nb) Antikörper gewinnen und Titer bestimmen\nc) Antigen- und Antikörpernachweis durchführen\n13\nd) Proteine durch Blotting-Verfahren identifizieren\na) Stoffumsetzungen mit freien und immobilisierten\nDurchführen\nbiotechnologischer Arbeiten\nZellen durchführen\n(§ 11 Absatz 2 Abschnitt B\nb) Stoffumsetzungen mit immobilisierten Enzymen\nNummer 2)\ndurchführen\nc) Zellen im Fermenter kultivieren und Proben ent-\nnehmen\n13\nd) Fermentationsprodukte aufarbeiten\n16\nDurchführen botanischer\nund phytomedizinischer\nArbeiten\n(§ 11 Absatz 2 Abschnitt B\nNummer 3)\na) Sprosspflanzen kultivieren sowie vegetativ und ge-\nnerativ vermehren\nb) Pflanzenschädlinge kennen und bestimmen\nc) Stammhaltung von Pflanzenschädlingen\nPflanzenkrankheitserregern durchführen\noder\n13\nd) morphologische und physiologische Untersuchun-\ngen an Pflanzen durchführen, Pflanzenschäden\nfeststellen\ne) Wirkstoffe in vitro und in vivo testen\n17\na) Wirkkonzentrationen von Antiinfektiva bestimmen\nDurchführen\nmikrobiologischer Arbeiten II b) Resistenz von Mikroorganismen bestimmen\n(§ 11 Absatz 2 Abschnitt B\nc) Mikroorganismen biochemisch differenzieren\nNummer 4)\nd) Anaerobier kultivieren\n13\ne) Pilze kultivieren\n18\nDurchführen gentechnischer a) Vorschriften zum Gentechnikgesetz anwenden\nund molekularbiologischer\nb) Abschnitte von Nucleinsäuren klonieren\nArbeiten\n(§ 11 Absatz 2 Abschnitt B c) Nucleinsäuren durch Blotting-Verfahren nachwei-\nsen\nNummer 5)\nd) Abschnitte von Nucleinsäuren mit Gensonden\nidentifizieren\n13\ne) Nucleinsäuren, insbesondere durch Polymerase-\nKettenreaktion (PCR), vervielfältigen\nf) Plasmide isolieren\ng) Transformationen durchführen und Transforma-\ntionsrate bestimmen\n19\n20\na) Wirbeltiere narkotisieren und für die Versuchs-\nDurchführen\npharmakologischer Arbeiten\ndurchführung präparieren\n(§ 11 Absatz 2 Abschnitt B\nb) Wirkstoffe in vitro und in vivo testen sowie Mess-\nNummer 6)\nwerte erfassen, auswerten und dokumentieren\n13\nDurchführen toxikologischer a) Ablauf toxikologischer Studien darstellen und\nArbeiten\nDurchführungskriterien anwenden\n(§ 11 Absatz 2 Abschnitt B\nb) bei der Planung toxikologischer Studien mitwirken\nNummer 7)\nc) toxikologische Untersuchungen durchführen\n13",
        "896\nBundesgesetzblatt Jahrgang 2020 Teil I Nr. 21, ausgegeben zu Bonn am 6. Mai 2020\nLfd.\nNr.\nQualifikation\nZu vermittelnde\nFertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten\n1\n2\n3\n21\n22\n23\nDurchführen\nzellkulturtechnischer\nArbeiten II\n(§ 11 Absatz 2 Abschnitt B\nNummer 8)\na) Stammhaltung von Zellen durchführen\nDurchführen\npharmakokinetischer\nArbeiten\n(§ 11 Absatz 2 Abschnitt B\nNummer 9)\na) Körperflüssigkeiten gewinnen und aufarbeiten\nb) Primärkulturen anlegen\nc) Untersuchungen an Zellkulturen durchführen\nb) Wirkstoffe in Körperflüssigkeiten bestimmen\nc) Metaboliten von Wirkstoffen bestimmen\nZeitliche Richtwerte\nin Wochen\nim Ausbildungsabschnitt\n1. bis 53. bis 86. bis\n52.\n85.\n182.\nWoche Woche Woche\n4\n13\n13\nd) Kinetiken durchführen\nDigitalisierung in Forschung, a) selbstorganisiert arbeiten, digitale Kommunika-\nEntwicklung, Analytik und\ntionsmittel einsetzen sowie in virtuellen Teams mit-\nProduktion\nwirken\n(§ 11 Absatz 2 Abschnitt B\nb) Daten digital erfassen, prüfen, auswerten, doku-\nNummer 10)\nmentieren und sichern\nc) Plausibilität beim Datenaustausch zwischen digita-\nlen Systemen prüfen und Maßnahmen zur Beseiti-\ngung von Fehlern einleiten\nd) Daten in digitalen Netzen recherchieren, Datenana-\nlysen oder Simulationen durchführen und zur Op-\ntimierung von Prozessen nutzen\n13\ne) Software-Applikationen des Betriebes mit mobilen\nund stationären Arbeitsmitteln einsetzen\nf) digitale Medien für das Lernen im betrieblichen All-\ntag selbsttätig nutzen\ng) rechtliche und betriebliche Vorgaben zum Schutz\nund zur Sicherheit digitaler Daten einhalten\n24\nArbeiten mit vernetzten\nund automatisierten\nSystemen\n(§ 11 Absatz 2 Abschnitt B\nNummer 11)\na) Systeme einrichten, nutzen, überprüfen und opti-\nmieren\nb) Labor-Informations- und Labor-Management-Sys-\nteme einsetzen\nc) Daten über digitale Netze austauschen\n13\nd) Soft- und Hardwarestörungen an Systemen erken-\nnen und Maßnahmen zur Beseitigung der Störung\neinleiten\n25\nProzessbezogene\nArbeitstechniken\n(§ 11 Absatz 2 Abschnitt B\nNummer 12)\na) bei der Planung von Prozessabläufen mitwirken\nb) prozessorientierte Arbeitstechnik auswählen und\nbewerten\nc) prozessorientierte Arbeitstechnik einsetzen\n13\nd) Prozessablauf kontrollieren und dokumentieren\ne) Ergebnisse prüfen, bewerten und dokumentieren\n26\nUmweltbezogene\nArbeitstechniken\n(§ 11 Absatz 2 Abschnitt B\nNummer 13)\na) bei einem prozessbezogenen Verfahren der Abfall-\nwirtschaft, Boden-, Luft- oder Gewässerreinhal-\ntung mitwirken\nb) Konzentrationen und Kenngrößen von Umweltpa-\nrametern unter Beachtung einschlägiger Vorschrif-\nten bestimmen\nc) Emissionen und Immissionen messen\nd) Untersuchungsergebnisse mit Bestimmungen von\nRegelwerken vergleichen, dokumentieren und be-\nurteilen sowie Maßnahmen veranlassen\n13",
        "897\nBundesgesetzblatt Jahrgang 2020 Teil I Nr. 21, ausgegeben zu Bonn am 6. Mai 2020\nLfd.\nNr.\nQualifikation\nZu vermittelnde\nFertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten\n1\n2\n3\n27\nQualitätsmanagement\n(§ 11 Absatz 2 Abschnitt B\nNummer 14)\nZeitliche Richtwerte\nin Wochen\nim Ausbildungsabschnitt\n1. bis 53. bis 86. bis\n52.\n85.\n182.\nWoche Woche Woche\n4\na) Validierung für ein Verfahren durchführen und do-\nkumentieren\nb) Qualitätssicherungskonzept für einen Arbeitsplatz\nentwickeln\nc) statistische Qualitätskontrolle durchführen\nd) Regeln Guter Laborpraxis (GLP), Guter Herstel-\nlungspraxis (GMP) oder vergleichbare Regelungen\nanwenden\n13\ne) bei der internen Überprüfung des Qualitätsma-\nnagements mitwirken\n28\nAnwenden\nchromatografischer\nVerfahren\n(§ 11 Absatz 2 Abschnitt B\nNummer 15)\na) Methoden unter Beachtung von Spezifität und Ma-\ntrixeinflüssen sowie nach Anwendungsbereich\nauswählen\nb) Analysenproben vorbereiten\nc) chromatografische Verfahren optimieren\nd) Kalibrierfunktion aufstellen und deren Richtigkeit\nüberprüfen\n13\ne) Mehrstoffgemische unter Anwenden von mindes-\ntens drei unterschiedlichen Verfahren analysieren\nf) Chromatogramme interpretieren\n29\na) Methoden unter Beachtung von Spezifität und Ma-\nAnwenden\nspektroskopischer Verfahren\ntrixeinflüssen sowie nach Anwendungsbereich\n(§ 11 Absatz 2 Abschnitt B\nauswählen\nNummer 16)\nb) Analysenproben zur spektroskopischen Messung\nvorbereiten\nc) Messparameter einstellen und optimieren\nd) Kalibrierfunktion aufstellen und deren Richtigkeit\nüberprüfen\ne) Stoffe mit unterschiedlichen spektroskopischen\nMethoden analysieren\nf) Spektren interpretieren\n13",
        "898\nBundesgesetzblatt Jahrgang 2020 Teil I Nr. 21, ausgegeben zu Bonn am 6. Mai 2020\nAnlage 3\n(zu § 18 Absatz 1 Satz 1)\nAusbildungsrahmenplan\nfür die Berufsausbildung zum Lacklaboranten und zur Lacklaborantin\nAbschnitt A: Pflichtqualifikationen nach § 3 Nummer 1.1 und Nummer 1.2 Buch-\nstabe c\nGemeinsame, integrativ zu vermittelnde Qualifikationen nach § 3 Nummer 1.1\nLfd.\nNr.\nQualifikation\nZu vermittelnde\nFertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten\n1\n2\n3\n1\nBerufsbildung, Arbeits-\nund Tarifrecht\n(§ 18 Absatz 2 Abschnitt A\nNummer 1)\nZeitliche Richtwerte\nin Wochen\nim Ausbildungsabschnitt\n1. bis 53. bis 81. bis\n182.\n80.\n52.\nWoche Woche Woche\n4\na) Bedeutung des Ausbildungsvertrages erklären,\ninsbesondere Abschluss, Dauer und Beendigung\nb) gegenseitige Rechte und Pflichten aus dem Aus-\nbildungsvertrag nennen\nc) Möglichkeiten der beruflichen Fortbildung nennen\nd) wesentliche Teile des Arbeitsvertrages nennen\ne) wesentliche Bestimmungen der für den Ausbil-\ndungsbetrieb geltenden Tarifverträge nennen\n2\nAufbau und Organisation\ndes Ausbildungsbetriebes\n(§ 18 Absatz 2 Abschnitt A\nNummer 2)\na) Aufbau und Aufgaben des Ausbildungsbetriebes\nerläutern\nb) Grundfunktionen des Ausbildungsbetriebes wie\nBeschaffung, Fertigung, Absatz und Verwaltung\nerklären\nc) Beziehungen des Ausbildungsbetriebes und seiner\nBeschäftigten zu Wirtschaftsorganisationen, Be-\nrufsvertretungen und Gewerkschaften nennen\nd) Grundlagen, Aufgaben und Arbeitsweise der be-\ntriebsverfassungs- oder personalvertretungsrecht-\nlichen Organe des Ausbildungsbetriebes beschrei-\nben\n3\n3.1\nBetriebliche Maßnahmen\nzum verantwortlichen\nHandeln\nSicherheit und\nGesundheitsschutz\nbei der Arbeit\n(§ 18 Absatz 2 Abschnitt A\nNummer 3.1)\na) Gefährdung von Sicherheit und Gesundheit am Ar-\nbeitsplatz feststellen und Maßnahmen zur Vermei-\ndung der Gefährdung ergreifen\nb) berufsbezogene Arbeitsschutz- und Unfallverhü-\ntungsvorschriften anwenden\nwährend\nc) Verhaltensweisen bei Unfällen beschreiben sowie der gesamten\nerste Maßnahmen einleiten\nAusbildung\nd) Vorschriften des vorbeugenden Brandschutzes an-\nwenden; Verhaltensweisen bei Bränden beschrei-\nben und Maßnahmen zur Brandbekämpfung er-\ngreifen\ne) Aufgaben der zuständigen Berufsgenossenschaft\nund der Gewerbeaufsicht erläutern\nf) persönliche Schutzausrüstungen auswählen und\nhandhaben\ng) Sicherheitseinrichtungen am Arbeitsplatz bedienen\nund ihre Funktionsfähigkeit erhalten\nh) Explosionsgefahren beschreiben und Maßnahmen\nzum Explosionsschutz ergreifen",
        "899\nBundesgesetzblatt Jahrgang 2020 Teil I Nr. 21, ausgegeben zu Bonn am 6. Mai 2020\nLfd.\nNr.\nQualifikation\nZu vermittelnde\nFertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten\n1\n2\n3\nZeitliche Richtwerte\nin Wochen\nim Ausbildungsabschnitt\n1. bis 53. bis 81. bis\n52.\n80.\n182.\nWoche Woche Woche\n4\ni) Kennzeichnungen und Kennzeichnungsfarben Be-\nhältern und Fördersystemen zuordnen\nj) Regeln der Arbeitshygiene anwenden\n3.2\nUmweltschutz\n(§ 18 Absatz 2 Abschnitt A\nNummer 3.2)\nZur Vermeidung betriebsbedingter Umweltbelastun-\ngen im beruflichen Einwirkungsbereich beitragen, ins-\nbesondere\na) mögliche Umweltbelastungen durch den Ausbil-\ndungsbetrieb und seinen Beitrag zum Umwelt-\nschutz an Beispielen erklären\nb) für den Ausbildungsbetrieb geltende Regelungen\ndes Umweltschutzes anwenden\nc) Möglichkeiten der wirtschaftlichen und umwelt-\nschonenden Energie- und Materialverwendung\nnutzen\nd) Abfälle vermeiden sowie Stoffe und Materialien ei-\nner umweltschonenden Entsorgung zuführen\n3.3\nEinsetzen von\nEnergieträgern\n(§ 18 Absatz 2 Abschnitt A\nNummer 3.3)\na) die im Ausbildungsbetrieb verwendeten Energiear-\nten unter Berücksichtigung des Wirkungsgrades\nund Gefährdungspotentials einsetzen\nb) Geräte zum Heizen, Kühlen und Temperieren ein-\nsetzen\n2\nc) mechanische, thermische und elektrische Energien\nunter Verwendung von Größen und Einheiten des\nInternationalen Einheitensystems (SI-Größen und\nSI-Einheiten) berechnen\n3.4\n3.5\nUmgehen mit Arbeitsgeräten a) Belüftungs-, Entlüftungs- und Absperreinrichtun-\nund -mitteln einschließlich\ngen bedienen und pflegen\nPflege und Wartung\nb) Laborgeräte unter Berücksichtigung ihrer Werk-\n(§ 18 Absatz 2 Abschnitt A\nstoffeigenschaften einsetzen\nNummer 3.4)\nc) Einrichtungen und Arbeitsgeräte zum Einsatz vor-\nbereiten, prüfen, reinigen und warten sowie bei\nStörungen Maßnahmen zur Fehlerbeseitigung ein-\nleiten\nQualitätssichernde\nMaßnahmen,\nKundenorientierung\n(§ 18 Absatz 2 Abschnitt A\nNummer 3.5)\n3\na) Elemente des Qualitätsmanagements aufgaben-\nspezifisch anwenden\nb) Messgeräte kalibrieren\nc) über Qualifizierung und Validierung Auskunft ge-\nben\nd) statistische Methoden aufgabenbezogen anwen-\nden\nwährend\ne) Kundenorientierung bei der Aufgabenerledigung der gesamten\nberücksichtigen\nAusbildung\n3.6\nWirtschaftlichkeit im Labor\n(§ 18 Absatz 2 Abschnitt A\nNummer 3.6)\na) laborbezogene Kostenarten und -stellen unter-\nscheiden\nb) Möglichkeiten der Beeinflussbarkeit von Kosten im\neigenen Arbeitsbereich nutzen\nc) zur Einhaltung von Kostenvorgaben beitragen",
        "900\nBundesgesetzblatt Jahrgang 2020 Teil I Nr. 21, ausgegeben zu Bonn am 6. Mai 2020\nLfd.\nNr.\nQualifikation\nZu vermittelnde\nFertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten\n1\n2\n3\n4\n4.1\nZeitliche Richtwerte\nin Wochen\nim Ausbildungsabschnitt\n1. bis 53. bis 81. bis\n52.\n80.\n182.\nWoche Woche Woche\n4\nArbeitsorganisation und\nKommunikation\nArbeitsplanung, Arbeiten\nim Team\n(§ 18 Absatz 2 Abschnitt A\nNummer 4.1)\na) Arbeitsplatz unter Berücksichtigung betrieblicher\nVorgaben und ergonomischer Regeln einrichten\nb) Materialien, Ersatzteile, Werkzeuge und Betriebs-\nmittel auswählen, disponieren, bereitstellen und la-\ngern\nc) Projektziele festlegen, Arbeitsabläufe und Teilauf-\ngaben unter Beachtung wirtschaftlicher und ter-\nminlicher Vorgaben planen sowie bei Abweichun-\ngen Prioritäten festlegen\nd) Arbeitsschritte festlegen und erforderliche Bear-\nbeitungszeiten planen\nwährend\ne) Problemlösungsmethoden anwenden\nder gesamten\nf) Kommunikationsregeln anwenden, Hilfsmittel zur Ausbildung\nKommunikationsförderung einsetzen\ng) Aufgaben im Team bearbeiten, Ergebnisse abstim-\nmen, auswerten und kontrollieren\n4.2\nInformationsbeschaffung\nund Dokumentation\n(§ 18 Absatz 2 Abschnitt A\nNummer 4.2)\na) Informationsquellen nutzen\nb) Dokumentationsarten unterscheiden und ihren Do-\nkumentationswert beschreiben\nc) Hilfsmittel zur Dokumentation einsetzen\nd) Arbeitsabläufe und -ergebnisse dokumentieren,\nbeurteilen und präsentieren\n4.3\nKommunikations- und\nInformationssysteme\n(§ 18 Absatz 2 Abschnitt A\nNummer 4.3)\na) betriebsspezifische Kommunikations- und Infor-\nmationssysteme einsetzen\nb) mit Standardsoftware und arbeitsplatzspezifischer\nSoftware arbeiten\n3\nc) Regeln zum Datenschutz und zur Datensicherheit\nanwenden\n4.4\nMessdatenerfassung und\n-verarbeitung\n(§ 18 Absatz 2 Abschnitt A\nNummer 4.4)\na) labortechnische Aufgaben, insbesondere Steue-\nrung, Messdatenerfassung und Messdatenaus-\nwertung, mit dem Computer lösen\nb) Sensoren, Aktoren und Messgeräte auswählen\nund einsetzen\n3\nc) Laborprozesse regeln und steuern\n4.5\nAnwenden von\nFremdsprachen bei\nFachaufgaben\n(§ 18 Absatz 2 Abschnitt A\nNummer 4.5)\na) fremdsprachige Fachbegriffe anwenden\nb) Informationen aus fremdsprachigen Quellen aus-\nwerten und anwenden, insbesondere englisch- während\nsprachige Arbeitsvorschriften, technische Unterla- der gesamten\ngen, Dokumentationen, Handbücher, Betriebs- Ausbildung\nund Gebrauchsanweisungen\nc) Auskünfte in einer Fremdsprache geben\n5\nUmgehen mit Arbeitsstoffen a) laborspezifische Werkstoffe Einsatzgebieten zu-\n(§ 18 Absatz 2 Abschnitt A\nordnen und mit diesen Werkstoffen umgehen\nNummer 5)\nb) Vorschriften zum Umgang mit Gefahrstoffen an-\nwenden, insbesondere Gefahrensymbole und -be-\nzeichnungen von Arbeitsstoffen erklären und be-\nachten",
        "901\nBundesgesetzblatt Jahrgang 2020 Teil I Nr. 21, ausgegeben zu Bonn am 6. Mai 2020\nLfd.\nNr.\nQualifikation\nZu vermittelnde\nFertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten\n1\n2\n3\nZeitliche Richtwerte\nin Wochen\nim Ausbildungsabschnitt\n1. bis 53. bis 81. bis\n52.\n80.\n182.\nWoche Woche Woche\n4\nc) Arbeitsstoffe kennzeichnen\nd) Reaktionsgleichungen von chemischen Umsetzun-\ngen aufstellen\n4\ne) Konzentrationen berechnen und stöchiometrische\nAufgaben lösen\nf) mit Säuren, Basen und Salzen sowie ihren Lösun-\ngen umgehen\ng) mit organischen Lösemitteln umgehen\nh) mit Gasen umgehen\n6\n6.1\n6.2\n6.3\nChemische und\nphysikalische Methoden\nProbenahme und\nProbenvorbereitung\n(§ 18 Absatz 2 Abschnitt A\nNummer 6.1)\na) Verfahren zur Probenahme und zur Probenvorbe-\nreitung für die Gehalts- und Qualitätskontrolle un-\nterscheiden\nb) Proben nehmen\nBestimmung physikalischer a) Volumenmessgeräte unterschiedlicher Messge-\nGrößen und Stoffkonstanten\nnauigkeit einsetzen\n(§ 18 Absatz 2 Abschnitt A\nb) Waagen unterschiedlicher Messbereiche einsetzen\nNummer 6.2)\nc) physikalische Größen messen und Stoffkonstanten\nbestimmen, insbesondere Temperatur und pH-\nWert messen\nAnalyseverfahren\n(§ 18 Absatz 2 Abschnitt A\nNummer 6.3)\n2\n3\na) photometrische Bestimmungen durchführen und\nauswerten\nb) chromatografische Trennverfahren, insbesondere\nnach Einsatzgebieten, unterscheiden\n4\nc) Stoffgemische durch chromatografische Verfahren\ntrennen\n6.4\nTrennen und Vereinigen von a) definierte Lösungen herstellen\nArbeitsstoffen\nb) Feststoffe von Flüssigkeiten trennen, insbeson-\n(§ 18 Absatz 2 Abschnitt A\ndere durch Dekantieren, Sedimentieren, Filtrieren,\nNummer 6.4)\nZentrifugieren und Eindampfen\n2\nPflichtqualifikationen nach § 3 Nummer 1.2 Buchstabe c\nLfd.\nNr.\nQualifikation\nZu vermittelnde\nFertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten\n1\n2\n3\n7\nDurchführen analytischer\nArbeiten an Lackrohstoffen,\nHalbfabrikaten und\nBeschichtungsstoffen\n7.1\nPhysikalische Verfahren\nzur Bestimmung von\nStoffkonstanten und\nKennzahlen\n(§ 18 Absatz 2 Abschnitt A\nNummer 7.1)\na) Stoffkonstanten und Kennzahlen bestimmen, ins-\nbesondere Viskosität, Brechzahl, Flammpunkt,\nSchmelzpunkt, Verdunstungszahl, elektrische Leit-\nfähigkeit und nichtflüchtigen Anteil\nb) Fließkurven erstellen und auswerten\nZeitliche Richtwerte\nin Wochen\nim Ausbildungsabschnitt\n1. bis 53. bis 81. bis\n182.\n80.\n52.\nWoche Woche Woche\n4\n4\n2",
        "902\nBundesgesetzblatt Jahrgang 2020 Teil I Nr. 21, ausgegeben zu Bonn am 6. Mai 2020\nZeitliche Richtwerte\nin Wochen\nim Ausbildungsabschnitt\nLfd.\nNr.\nQualifikation\nZu vermittelnde\nFertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten\n1\n2\n3\n4\na) Massen- und Stoffmengenkonzentration sowie Re-\naktionsverhältnisse von Rohstoffen berechnen\n2\nb) Kennzahlen, insbesondere Säurezahl, Verseifungs-\nzahl, Isocyanatzahl, Iodzahl und Epoxidwert, in\nRohstoffen, Halbfabrikaten und Beschichtungs-\nstoffen bestimmen\n3\nc) Verhalten von Rohstoffen und Beschichtungsstof-\nfen anhand ihrer Kennzahlen beurteilen und Ein-\nsatzgebieten zuordnen\n2\n7.2\nChemische Verfahren zur\nBestimmung von\nKennzahlen\n(§ 18 Absatz 2 Abschnitt A\nNummer 7.2)\n8\nVorbehandeln und\nBeschichten von\nUntergründen sowie Prüfen\nvon Beschichtungen\n8.1\nVorbehandeln zu prüfender\nUntergründe\n(§ 18 Absatz 2 Abschnitt A\nNummer 8.1)\n1. bis 53. bis 81. bis\n52.\n80.\n182.\nWoche Woche Woche\na) die Notwendigkeit unterschiedlicher Vorbehand-\nlungsmethoden begründen\nb) Angaben über die Vorbehandlung zu beschichten-\nder Untergründe dokumentieren\n2\nc) Untergründe für Prüfzwecke reinigen und schleifen\n8.2\nApplizieren von\nBeschichtungsstoffen\n(§ 18 Absatz 2 Abschnitt A\nNummer 8.2)\na) Pinsel, Rolle, Rakel, Druckluftspritzpistole und\nTauchgefäß einsetzen\nb) Materialbedarf für ein nach vorgegebenen Parame-\ntern zu beschichtendes Objekt berechnen\nc) Applikationsarten unterscheiden, insbesondere\nWalzen, Gießen, Elektrotauchlacklackieren, elek-\ntrostatisches Spritzen, Airless-Spritzen, Heißsprit-\nzen und Niederdruckspritzen\n4\n3\nd) Sicherheitsregeln beim Verarbeiten von Beschich-\ntungsstoffen anwenden\ne) Beschichtungsqualität in Abhängigkeit von der\nOberflächenbeschaffenheit und der Applikations-\nmethode beurteilen und dokumentieren\n8.3\n8.4\nTrocknen und Härten von\nBeschichtungsstoffen\n(§ 18 Absatz 2 Abschnitt A\nNummer 8.3)\nPrüfen von Beschichtungen\nund Beschichtungsstoffen\n(§ 18 Absatz 2 Abschnitt A\nNummer 8.4)\n2\na) Trocknungs- und Härtungsverfahren nach den\nFilmbildungsmechanismen unterscheiden\nb) Beschichtungsstoffe physikalisch trocknen und\nchemisch härten\n3\na) Prüfbeschichtungen nach vorgegebener Spezifika-\ntion herstellen\nb) Farbton visuell durch Vergleich mit einer Vorlage\nbeurteilen\nc) beschichtungstechnologische Kennzahlen bestim-\nmen und dokumentieren, insbesondere Härte,\nHaftfestigkeit, Dehnbarkeit, Schichtdicke, Deck-\nvermögen, Körnigkeit, Porigkeit, Trocken- und\nGlanzgrad\n3\n7\n6",
        "903\nBundesgesetzblatt Jahrgang 2020 Teil I Nr. 21, ausgegeben zu Bonn am 6. Mai 2020\nLfd.\nNr.\nQualifikation\nZu vermittelnde\nFertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten\n1\n2\n3\nZeitliche Richtwerte\nin Wochen\nim Ausbildungsabschnitt\n1. bis 53. bis 81. bis\n52.\n80.\n182.\nWoche Woche Woche\n4\nd) Farbton messen und Standardvergleiche durch-\nführen\ne) Oberflächenstörungen beschreiben\nf) Beschichtungen auf Beständigkeit, insbesondere\ngegen Schwitzwasser, Bewitterung und Chemika-\nlien, prüfen sowie Ergebnisse beurteilen und doku-\nmentieren\n4\ng) Lagerstabilität von Beschichtungsstoffen beurtei-\nlen\n9\nGrundlagen der Herstellung\nvon Beschichtungsstoffen\n(§ 18 Absatz 2 Abschnitt A\nNummer 9)\na) Misch-, Dispergier- und Trennaggregate unter-\nscheiden und einsetzen\n3\nb) Fertigungsrezepturen unter Berücksichtigung ver-\nfahrenstechnischer Parameter erstellen\n7\nc) Halbfabrikate und Beschichtungsstoffe nach vor-\ngegebenen Rezepturen herstellen sowie Ferti-\ngungsablauf dokumentieren\n10\nGrundlagen zur\nFormulierung von\nBeschichtungsstoffen\n(§ 18 Absatz 2 Abschnitt A\nNummer 10)\n8\na) wasserverdünnbare und lösemittelhaltige Be-\nschichtungsstoffe hinsichtlich Formulierung, Her-\nstellung, Lagerung und Anwendung unterscheiden\nsowie über ihren arbeitstechnischen Einsatz Aus-\nkunft geben\nb) Anforderungsprofile für Beschichtungsstoffe unter\nBerücksichtigung der Applikationsarten Streichen,\nRollen, Druckluftspritzen und Tauchen erstellen\n13\nc) Bindemittel, Lösemittel, Farbmittel und Additive\nnach den Applikationsarten Streichen, Rollen,\nDruckluftspritzen und Tauchen auswählen und ein-\nsetzen\nd) Rezepturen für Beschichtungsstoffe nach den Ap-\nplikationsarten Streichen, Rollen, Druckluftspritzen\nund Tauchen formulieren\nAbschnitt B: Wahlqualifikationen nach § 3 Nummer 2 Buchstabe c\nLfd.\nNr.\nQualifikation\nZu vermittelnde\nFertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten\n1\n2\n3\n11\nFormulieren, Herstellen,\nApplizieren und Prüfen\nvon wasserverdünnbaren\nBeschichtungsstoffen\nund -systemen für Holz\nund Holzwerkstoffe\n(§ 18 Absatz 2 Abschnitt B\nNummer 1)\nZeitliche Richtwerte\nin Wochen\nim Ausbildungsabschnitt\n1. bis 53. bis 81. bis\n182.\n80.\n52.\nWoche Woche Woche\n4\na) systemspezifische Eigenschaften von wasserver-\ndünnbaren Beschichtungsstoffen und -systemen\nerläutern\nb) Anforderungsprofil erstellen und dabei Anwen-\ndungszweck, Untergrund, Verarbeitung, Ökologie,\nsystemspezifische Eigenschaften und Kosten-\naspekte berücksichtigen\nc) Rohstoffe auswählen\nd) Maschinen und Geräte systemspezifisch auswäh-\nlen und einsetzen\ne) verfahrenstechnische Parameter, insbesondere\npH-Wert und Temperatur, festlegen\n13",
        "904\nBundesgesetzblatt Jahrgang 2020 Teil I Nr. 21, ausgegeben zu Bonn am 6. Mai 2020\nLfd.\nNr.\nQualifikation\nZu vermittelnde\nFertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten\n1\n2\n3\nZeitliche Richtwerte\nin Wochen\nim Ausbildungsabschnitt\n1. bis 53. bis 81. bis\n52.\n80.\n182.\nWoche Woche Woche\n4\nf) Eigenschaften, Lager- und Transportbedingungen\nder Beschichtungsstoffe prüfen sowie Korrektur-\nmaßnahmen einleiten und durchführen\ng) Untergrund wässern, schleifen und bleichen\nh) Applikationstechnik systemspezifisch auswählen\nund einsetzen\ni) Beschichtungsstoffe applizieren und dabei pro-\nduktspezifische Verarbeitungsvorschriften beach-\nten\nj) Beschichtungsstoffe unter Berücksichtigung der\nFilmbildungsmechanismen härten\nk) Beschichtung nach Anforderungsprofil prüfen, be-\nwerten und optimieren\n12\nFormulieren, Herstellen,\nApplizieren und Prüfen\nvon wasserverdünnbaren\nBeschichtungsstoffen\nund -systemen für\nKunststoffoberflächen\n(§ 18 Absatz 2 Abschnitt B\nNummer 2)\na) systemspezifische Eigenschaften von wasserver-\ndünnbaren Beschichtungsstoffen und -systemen\nerläutern\nb) Anforderungsprofil erstellen und dabei Anwen-\ndungszweck, Untergrund, Verarbeitung, Ökologie,\nsystemspezifische Eigenschaften und Kosten-\naspekte berücksichtigen\nc) Rohstoffe auswählen\nd) Maschinen und Geräte systemspezifisch auswäh-\nlen und einsetzen\ne) verfahrenstechnische Parameter, insbesondere\npH-Wert und Temperatur, festlegen\nf) Eigenschaften, Lager- und Transportbedingungen\nder Beschichtungsstoffe prüfen sowie Korrektur-\nmaßnahmen einleiten und durchführen\n13\ng) Untergrund vorbereiten\nh) Applikationstechnik systemspezifisch auswählen\nund einsetzen\ni) Beschichtungsstoffe applizieren und dabei pro-\nduktspezifische Verarbeitungsvorschriften beach-\nten\nj) Beschichtungsstoffe unter Berücksichtigung der\nFilmbildungsmechanismen härten\nk) Beschichtung nach Anforderungsprofil prüfen, be-\nwerten und optimieren\n13\nFormulieren, Herstellen,\nApplizieren und Prüfen\nvon wasserverdünnbaren\nBeschichtungsstoffen\nund -systemen für\nmetallische Untergründe\n(§ 18 Absatz 2 Abschnitt B\nNummer 3)\na) systemspezifische Eigenschaften von wasserver-\ndünnbaren Beschichtungsstoffen und -systemen\nerläutern\nb) Anforderungsprofil erstellen und dabei Anwen-\ndungszweck, Untergrund, Verarbeitung, Ökologie,\nsystemspezifische Eigenschaften und Kosten-\naspekte berücksichtigen\nc) Rohstoffe auswählen\nd) Maschinen und Geräte systemspezifisch auswäh-\nlen und einsetzen\ne) verfahrenstechnische Parameter, insbesondere\npH-Wert und Temperatur, festlegen\n13",
        "905\nBundesgesetzblatt Jahrgang 2020 Teil I Nr. 21, ausgegeben zu Bonn am 6. Mai 2020\nLfd.\nNr.\nQualifikation\nZu vermittelnde\nFertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten\n1\n2\n3\nZeitliche Richtwerte\nin Wochen\nim Ausbildungsabschnitt\n1. bis 53. bis 81. bis\n52.\n80.\n182.\nWoche Woche Woche\n4\nf) Eigenschaften, Lager- und Transportbedingungen\nder Beschichtungsstoffe prüfen sowie Korrektur-\nmaßnahmen einleiten und durchführen\ng) Untergrund entfetten und mechanisch vorbereiten\nh) Applikationstechnik systemspezifisch auswählen\nund einsetzen\ni) Beschichtungsstoffe applizieren und dabei pro-\nduktspezifische Verarbeitungsvorschriften beach-\nten\nj) Beschichtungsstoffe unter Berücksichtigung der\nFilmbildungsmechanismen härten\nk) Beschichtung nach Anforderungsprofil prüfen, be-\nwerten und optimieren\n14\nFormulieren, Herstellen,\nApplizieren und Prüfen\nvon Beschichtungsstoffen\nund -systemen für\nmineralische Untergründe\n(§ 18 Absatz 2 Abschnitt B\nNummer 4)\na) Anforderungsprofil erstellen und dabei Anwen-\ndungszweck, Untergrund, Verarbeitung, Ökologie,\nsystemspezifische Eigenschaften und Kosten-\naspekte berücksichtigen\nb) Rohstoffe auswählen\nc) Maschinen und Geräte systemspezifisch auswäh-\nlen und einsetzen\nd) verfahrenstechnische Parameter festlegen\ne) Eigenschaften, Lager- und Transportbedingungen\nder Beschichtungsstoffe prüfen sowie Korrektur-\nmaßnahmen einleiten und durchführen\nf) Untergrund reinigen, neutralisieren, isolieren und\nverfestigen\n13\ng) Applikationstechnik produkt- und prozessorientiert\nauswählen und einsetzen\nh) Beschichtungsstoffe applizieren und dabei pro-\nduktspezifische Verarbeitungsvorschriften beach-\nten\ni) Beschichtungsstoffe unter Berücksichtigung der\nFilmbildungsmechanismen härten\nj) Beschichtung nach Anforderungsprofil prüfen, be-\nwerten und optimieren\n15\nFormulieren, Herstellen,\nApplizieren und Prüfen\nvon lösemittelhaltigen\nBeschichtungsstoffen\nund -systemen für Holz\nund Holzwerkstoffe\n(§ 18 Absatz 2 Abschnitt B\nNummer 5)\na) Anforderungsprofil erstellen und dabei Anwen-\ndungszweck, Untergrund, Verarbeitung, Ökologie,\nsystemspezifische Eigenschaften und Kosten-\naspekte berücksichtigen\nb) Rohstoffe auswählen\nc) Maschinen und Geräte systemspezifisch auswäh-\nlen und einsetzen\nd) verfahrenstechnische Parameter festlegen\ne) Eigenschaften, Lager- und Transportbedingungen\nder Beschichtungsstoffe prüfen sowie Korrektur-\nmaßnahmen einleiten und durchführen\nf) Untergrund wässern, schleifen und bleichen\ng) Applikationstechnik produkt- und prozessorientiert\nauswählen und einsetzen\n13",
        "906\nBundesgesetzblatt Jahrgang 2020 Teil I Nr. 21, ausgegeben zu Bonn am 6. Mai 2020\nLfd.\nNr.\nQualifikation\nZu vermittelnde\nFertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten\n1\n2\n3\nZeitliche Richtwerte\nin Wochen\nim Ausbildungsabschnitt\n1. bis 53. bis 81. bis\n52.\n80.\n182.\nWoche Woche Woche\n4\nh) Beschichtungsstoffe applizieren und dabei pro-\nduktspezifische Verarbeitungsvorschriften beach-\nten\ni) Beschichtungsstoffe unter Berücksichtigung der\nFilmbildungsmechanismen härten\nj) Beschichtung nach Anforderungsprofil prüfen, be-\nwerten und optimieren\n16\nFormulieren, Herstellen,\nApplizieren und Prüfen\nvon lösemittelhaltigen\nBeschichtungsstoffen\nund -systemen für\nKunststoffoberflächen\n(§ 18 Absatz 2 Abschnitt B\nNummer 6)\na) Anforderungsprofil erstellen und dabei Anwen-\ndungszweck, Untergrund, Verarbeitung, Ökologie,\nsystemspezifische Eigenschaften und Kosten-\naspekte berücksichtigen\nb) Rohstoffe auswählen\nc) Maschinen und Geräte systemspezifisch auswäh-\nlen und einsetzen\nd) verfahrenstechnische Parameter festlegen\ne) Eigenschaften, Lager- und Transportbedingungen\nder Beschichtungsstoffe prüfen sowie Korrektur-\nmaßnahmen einleiten und durchführen\nf) Untergrund auf Lösemittelbeständigkeit prüfen\nund vorbehandeln\n13\ng) Applikationstechnik produkt- und prozessorientiert\nauswählen und einsetzen\nh) Beschichtungsstoffe applizieren und dabei pro-\nduktspezifische Verarbeitungsvorschriften beach-\nten\ni) Beschichtungsstoffe unter Berücksichtigung der\nFilmbildungsmechanismen härten\nj) Beschichtung nach Anforderungsprofil prüfen, be-\nwerten und optimieren\n17\nFormulieren, Herstellen,\nApplizieren und Prüfen\nvon lösemittelhaltigen\nBeschichtungsstoffen\nund -systemen für\nmetallische Untergründe\n(§ 18 Absatz 2 Abschnitt B\nNummer 7)\na) Anforderungsprofil erstellen und dabei Anwen-\ndungszweck, Untergrund, Verarbeitung, Ökologie,\nsystemspezifische Eigenschaften und Kosten-\naspekte berücksichtigen\nb) Rohstoffe auswählen\nc) Maschinen und Geräte systemspezifisch auswäh-\nlen und einsetzen\nd) verfahrenstechnische Parameter festlegen\ne) Eigenschaften, Lager- und Transportbedingungen\nder Beschichtungsstoffe prüfen sowie Korrektur-\nmaßnahmen einleiten und durchführen\nf) Untergrund entfetten und mechanisch vorbehan-\ndeln\ng) Beschichtungsstoffe applizieren und dabei pro-\nduktspezifische Verarbeitungsvorschriften beach-\nten\nh) Beschichtungsstoffe unter Berücksichtigung der\nFilmbildungsmechanismen härten\ni) Beschichtung nach Anforderungsprofil prüfen, be-\nwerten und optimieren\n13",
        "907\nBundesgesetzblatt Jahrgang 2020 Teil I Nr. 21, ausgegeben zu Bonn am 6. Mai 2020\nLfd.\nNr.\nQualifikation\nZu vermittelnde\nFertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten\n1\n2\n3\n18\nFormulieren, Herstellen,\nApplizieren und Prüfen\nvon Korrosionsschutz-\nsystemen\n(§ 18 Absatz 2 Abschnitt B\nNummer 8)\nZeitliche Richtwerte\nin Wochen\nim Ausbildungsabschnitt\n1. bis 53. bis 81. bis\n52.\n80.\n182.\nWoche Woche Woche\n4\na) Anforderungsprofil erstellen und dabei insbeson-\ndere die Anwendung im konstruktiven Stahlbau,\ndie Verarbeitung unter Witterungsbedingungen so-\nwie Ökologie- und Kostenaspekte berücksichtigen\nb) Rohstoffe auswählen\nc) Maschinen und Geräte auswählen und einsetzen\nd) verfahrenstechnische Parameter festlegen\ne) Eigenschaften, Lager- und Transportbedingungen\nder Beschichtungsstoffe prüfen sowie Korrektur-\nmaßnahmen einleiten und durchführen\nf) Untergründe durch abtragende Verfahren maschi-\nnell und manuell vorbereiten\n13\ng) Applikationstechnik systemspezifisch unter Be-\nrücksichtigung der Witterung auswählen und ein-\nsetzen\nh) Beschichtungsstoffe unter Beachtung produktspe-\nzifischer Verarbeitungsvorschriften applizieren\ni) Beschichtungsstoffe unter Berücksichtigung der\nFilmbildungsmechanismen härten\nj) Korrosionsschutzprüfung durchführen, Ergebnis be-\nwerten und Korrosionsschutzsystem optimieren\n19\nFormulieren, Herstellen,\nApplizieren und Prüfen\nvon Pulverlacksystemen\n(§ 18 Absatz 2 Abschnitt B\nNummer 9)\na) systemspezifische Eigenschaften von Pulverlack-\nsystemen erläutern\nb) Anforderungsprofil erstellen und dabei Anwen-\ndungszweck, Untergrund, Verarbeitung, Ökologie,\nsystemspezifische Eigenschaften und Kosten-\naspekte berücksichtigen\nc) Rohstoffe auswählen\nd) Stoffgemische extrudieren, brechen, mahlen und\nsieben\ne) verfahrenstechnische Parameter, insbesondere\nTemperatur und Verweilzeit, festlegen und einhal-\nten\nf) Eigenschaften, Lager- und Transportbedingungen\nder Beschichtungsstoffe prüfen sowie Korrektur-\nmaßnahmen einleiten und durchführen\ng) Objekte vorbereiten\nh) Objekte elektrostatisch beschichten\ni) Overspray rückgewinnen und aufarbeiten\nj) Beschichtungsstoffe unter Berücksichtigung der\nFilmbildungsmechanismen härten\nk) Beschichtung nach Anforderungsprofil prüfen, be-\nwerten und optimieren\n20\nFormulieren, Herstellen,\nApplizieren und Prüfen\nvon Elektrotauchlacken\n(§ 18 Absatz 2 Abschnitt B\nNummer 10)\na) systemspezifische Eigenschaften\ntauchlacken erläutern\nvon Elektro-\nb) Anforderungsprofil erstellen und dabei Anwen-\ndungszweck, Untergrund, Verarbeitung, Ökologie,\nsystemspezifische Eigenschaften und Kosten-\naspekte berücksichtigen\n13",
        "908\nBundesgesetzblatt Jahrgang 2020 Teil I Nr. 21, ausgegeben zu Bonn am 6. Mai 2020\nLfd.\nNr.\nQualifikation\nZu vermittelnde\nFertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten\n1\n2\n3\nZeitliche Richtwerte\nin Wochen\nim Ausbildungsabschnitt\n1. bis 53. bis 81. bis\n52.\n80.\n182.\nWoche Woche Woche\n4\nc) Rohstoffe auswählen\nd) Maschinen und Geräte systemspezifisch auswäh-\nlen und einsetzen\ne) verfahrenstechnische Parameter, insbesondere\npH-Wert und Temperatur, festlegen\nf) Eigenschaften, Lager- und Transportbedingungen\nder Beschichtungsstoffe prüfen sowie Korrektur-\nmaßnahmen einleiten und durchführen\ng) Objekte vorbereiten\n13\nh) Aufbau und Funktionsweise von Elektrotauchanla-\ngen erklären\ni) Applikationsparameter festlegen, insbesondere\nSpannung, Leitfähigkeit, Temperatur, Verweilzeit,\npH-Wert und nichtflüchtigen Anteil\nj) Objekte unter Einhaltung der Applikationsparame-\nter elektroforetisch beschichten und dabei pro-\nduktspezifische Verarbeitungsvorschriften beach-\nten\nk) Beschichtungsstoffe unter Berücksichtigung der\nFilmbildungsmechanismen härten\nl) Beschichtung nach Anforderungsprofil prüfen, be-\nwerten und optimieren\n21\nFormulieren, Herstellen,\nApplizieren und Prüfen\nvon Druckfarben\n(§ 18 Absatz 2 Abschnitt B\nNummer 11)\na) systemspezifische Eigenschaften von Druckfarben\nerläutern\nb) Anforderungsprofil erstellen und dabei Anwen-\ndungszweck, Untergrund, Verarbeitung, Ökologie,\nsystemspezifische Eigenschaften und Kosten-\naspekte berücksichtigen\nc) Rohstoffe auswählen\nd) Maschinen und Geräte zur Herstellung auswählen\nund einsetzen\ne) verfahrenstechnische Parameter festlegen\nf) Eigenschaften, Lager- und Transportbedingungen\nder Druckfarben prüfen sowie Korrekturmaßnah-\nmen einleiten und durchführen\n13\ng) Substrat für das Druckverfahren vorbereiten\nh) Druckverfahren berücksichtigen\ni) Druckfarben unter Berücksichtigung der Filmbil-\ndungsmechanismen trocknen und härten\nj) Beschichtung nach Anforderungsprofil prüfen, be-\nwerten, optimieren\n22\na) Bindemittel nach Anforderungsprofil formulieren\nFormulieren, Herstellen\nund Prüfen von Bindemitteln b) Ausgangsstoffe auswählen\n(§ 18 Absatz 2 Abschnitt B\nc) Syntheseapparatur auswählen und einsetzen\nNummer 12)\nd) Bindemittel herstellen und Reaktionsverlauf an-\nhand ermittelter Kenndaten steuern\ne) Einsetzbarkeit des Bindemittels im Beschichtungs-\nstoff prüfen und Bindemittel optimieren\n13",
        "909\nBundesgesetzblatt Jahrgang 2020 Teil I Nr. 21, ausgegeben zu Bonn am 6. Mai 2020\nLfd.\nNr.\nQualifikation\nZu vermittelnde\nFertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten\n1\n2\n3\n23\nDurchführen farbmetrischer\nArbeiten\n(§ 18 Absatz 2 Abschnitt B\nNummer 13)\na) betrieblichen Einsatz von Farbmessgeräten erläu-\ntern\nZeitliche Richtwerte\nin Wochen\nim Ausbildungsabschnitt\n1. bis 53. bis 81. bis\n52.\n80.\n182.\nWoche Woche Woche\n4\nb) farbmetrische Messungen durchführen\nc) Messwerte auswerten und Ergebnis interpretieren\nd) Farbmittel nach optischen, chemischen und ther-\nmischen Eigenschaften auswählen\n13\ne) Farbtöne nach farbmetrischen Daten ausarbeiten\n24\nUntersuchen von\nBeschichtungen und\nBeschichtungsstoffen\n(§ 18 Absatz 2 Abschnitt B\nNummer 14)\na) Oberflächenbeschaffenheit beurteilen, Beschich-\ntungsfehler und ihre Ursachen feststellen sowie\nMaßnahmen zur Fehlerbeseitigung vorschlagen\nb) Präparationstechnik\nzur\nUrsachenermittlung\nvon Oberflächenstörungen anwenden\nc) Beschichtungen mikroskopisch untersuchen\nd) Zusammensetzung von Beschichtungen und Be-\nschichtungsstoffen spektroskopisch oder fotome-\ntrisch untersuchen\ne) Beschichtungsstoffe mittels physikalischer, chemi-\nscher und koloristischer Methoden untersuchen\n13\nf) statistische Methoden zur Qualitätssicherung an-\nwenden\ng) Validierung von Messverfahren durchführen\nund dokumentieren, Messwerte auswerten und Er-\ngebnisse interpretieren\nh) Methoden der Fehlerfrüherkennung, Fehlerbeseiti-\ngung und Fehlervermeidung anwenden\n25\nDurchführen\napplikationstechnischer\nArbeiten unter\nProzessbedingungen\n(§ 18 Absatz 2 Abschnitt B\nNummer 15)\na) zu beschichtende Objekte vorbereiten und prüfen\nb) Objekte mit unterschiedlichen Geräten und nach\nunterschiedlichen Verfahren beschichten\nc) Beschichtungsstoffe und -systeme trocknen und\nhärten\n13\nd) beschichtete Objekte beurteilen und auf Fehlerfrei-\nheit prüfen\ne) Applikationsprozess optimieren\n26\nDurchführen\nproduktionstechnischer\nArbeiten zur\nFertigungsübertragung\n(§ 18 Absatz 2 Abschnitt B\nNummer 16)\na) Fertigungsrezepturen, insbesondere aus Entwick-\nlungsrezepturen, erstellen\nb) Anlagen, insbesondere nach Ansatzgröße und\nStoffeigenschaft, auswählen\nc) Produktionsaufträge planen\nd) Beschichtungsstoffe im Produktionsmaßstab her-\nstellen und abfüllen\ne) Produktionskosten ermitteln und Produktionsver-\nfahren optimieren\nf) Produktionsablauf und -ergebnis dokumentieren\n13",
        "910\nBundesgesetzblatt Jahrgang 2020 Teil I Nr. 21, ausgegeben zu Bonn am 6. Mai 2020\nLfd.\nNr.\nQualifikation\nZu vermittelnde\nFertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten\n1\n2\n3\n27\nZeitliche Richtwerte\nin Wochen\nim Ausbildungsabschnitt\n1. bis 53. bis 81. bis\n52.\n80.\n182.\nWoche Woche Woche\n4\nDigitalisierung in Forschung, a) selbstorganisiert arbeiten, digitale Kommunikati-\nEntwicklung, Analytik und\nonsmittel einsetzen sowie in virtuellen Teams mit-\nProduktion\nwirken\n(§ 18 Absatz 2 Abschnitt B\nb) Daten digital erfassen, prüfen, auswerten, doku-\nNummer 17)\nmentieren und sichern\nc) Plausibilität beim Datenaustausch zwischen digita-\nlen Systemen prüfen und Maßnahmen zur Beseiti-\ngung von Fehlern einleiten\nd) Daten in digitalen Netzen recherchieren, Datenana-\nlysen oder Simulationen durchführen und zur Op-\ntimierung von Prozessen nutzen\n13\ne) Software-Applikationen des Betriebes mit mobilen\nund stationären Arbeitsmitteln einsetzen\nf) digitale Medien für das Lernen im betrieblichen All-\ntag selbsttätig nutzen\ng) rechtliche und betriebliche Vorgaben zum Schutz\nund zur Sicherheit digitaler Daten einhalten\n28\nArbeiten mit vernetzten und a) Systeme einrichten, nutzen, überprüfen und opti-\nautomatisierten Systemen\nmieren\n(§ 18 Absatz 2 Abschnitt B\nb) Labor-Informations- und Labor-Management-Sys-\nNummer 18)\nteme einsetzen\nc) Daten über digitale Netze austauschen\n13\nd) Soft- und Hardwarestörungen an Systemen erken-\nnen und Maßnahmen zur Beseitigung der Störung\neinleiten\n29\nProzessbezogene\nArbeitstechniken\n(§ 18 Absatz 2 Abschnitt B\nNummer 19)\na) bei der Planung von Prozessabläufen mitwirken\nb) prozessorientierte Arbeitstechnik auswählen und\nbewerten\nc) prozessorientierte Arbeitstechnik einsetzen\n13\nd) Prozessablauf kontrollieren und dokumentieren\ne) Ergebnisse prüfen, bewerten und dokumentieren\n30\nUmweltbezogene\nArbeitstechniken\n(§ 18 Absatz 2 Abschnitt B\nNummer 20)\na) bei einem prozessbezogenen Verfahren der Abfall-\nwirtschaft, Boden-, Luft- oder Gewässerreinhal-\ntung mitwirken\nb) Konzentrationen und Kenngrößen von Umweltpa-\nrametern unter Beachtung einschlägiger Vorschrif-\nten bestimmen\nc) Emissionen und Immissionen messen\nd) Untersuchungsergebnisse mit Bestimmungen von\nRegelwerken vergleichen, dokumentieren und be-\nurteilen sowie Maßnahmen veranlassen\n13"
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