{"id":"bgbl1-2019-52-4","kind":"bgbl1","year":2019,"number":52,"date":"2019-12-30T00:00:00Z","url":"https://offenegesetze.de/veroeffentlichung/bgbl1/2019/52#page=39","api_url":"https://api.offenegesetze.de/v1/veroeffentlichung/bgbl1-2019-52-4/","document_url":"https://media.offenegesetze.de/bgbl1/2019/bgbl1_2019_52.pdf#page=39","order":4,"title":"Gesetz zur Verlängerung des Betrachtungszeitraums für die ortsübliche Vergleichsmiete","law_date":"2019-12-21T00:00:00Z","page":2911,"pdf_page":39,"num_pages":2,"content":["Bundesgesetzblatt Jahrgang 2019 Teil I Nr. 52, ausgegeben zu Bonn am 30. Dezember 2019            2911\nGesetz\nzur Verlängerung des\nBetrachtungszeitraums für die ortsübliche Vergleichsmiete\nVom 21. Dezember 2019\nDer Bundestag hat das folgende Gesetz beschlos-                                  Artikel 3\nsen:\nÄnderung des\nEinführungsgesetzes\nArtikel 1                                       zum Bürgerlichen Gesetzbuche\nÄnderung des                              Dem Artikel 229 des Einführungsgesetzes zum Bür-\nBürgerlichen Gesetzbuchs                      gerlichen Gesetzbuche in der Fassung der Bekannt-\nmachung vom 21. September 1994 (BGBl. I S. 2494;\nIn § 558 Absatz 2 Satz 1 des Bürgerlichen Gesetz-       1997 I S. 1061), das zuletzt durch Artikel 2 des Ge-\nbuchs in der Fassung der Bekanntmachung vom                setzes vom 18. Dezember 2018 (BGBl. I S. 2648) ge-\n2. Januar 2002 (BGBl. I S. 42, 2909; 2003 I S. 738),       ändert worden ist, wird folgender § 50 angefügt:\ndas zuletzt durch Artikel 24 des Gesetzes vom\n20. November 2019 (BGBl. I S. 1724) geändert worden\nist, wird das Wort „vier“ durch das Wort „sechs“                                     „§ 50\nersetzt.                                                                  Übergangsvorschriften zum\nGesetz zur Verlängerung des Betrachtungs-\nArtikel 2                                 zeitraums für die ortsübliche Vergleichsmiete\nÄnderung des                              (1) Mietspiegel können auch nach dem 31. Dezem-\nWirtschaftsstrafgesetzes 1954                  ber 2019 nach § 558 Absatz 2 Satz 1 des Bürgerlichen\nGesetzbuchs in der bis dahin geltenden Fassung neu\nIn § 5 Absatz 2 Satz 1 des Wirtschaftsstrafgesetzes     erstellt werden, wenn der Stichtag für die Feststellung\n1954 in der Fassung der Bekanntmachung vom 3. Juni         der ortsüblichen Vergleichsmiete vor dem 1. März 2020\n1975 (BGBl. I S. 1313), das zuletzt durch Artikel 3 des    liegt und der Mietspiegel vor dem 1. Januar 2021 ver-\nGesetzes vom 18. Dezember 2018 (BGBl. I S. 2648) ge-       öffentlicht wird. Mietspiegel, die nach Satz 1 neu er-\nändert worden ist, wird das Wort „vier“ durch das Wort     stellt wurden oder die bereits am 31. Dezember 2019\n„sechs“ ersetzt.                                           existierten, können entsprechend § 558d Absatz 2 des","2912        Bundesgesetzblatt Jahrgang 2019 Teil I Nr. 52, ausgegeben zu Bonn am 30. Dezember 2019\nBürgerlichen Gesetzbuchs innerhalb von zwei Jahren              öffentlichung des zuletzt erstellten Mietspiegels. Wurde\nder Marktentwicklung angepasst werden.                          dieser Mietspiegel innerhalb von zwei Jahren der\n(2) In Gemeinden oder Teilen von Gemeinden, in de-           Marktentwicklung angepasst, ist die Veröffentlichung\nnen ein Mietspiegel nach Absatz 1 Satz 1 neu erstellt           der ersten Anpassung maßgeblich.“\nwurde oder in denen am 31. Dezember 2019 ein Miet-\nspiegel existierte, ist § 558 Absatz 2 Satz 1 des Bürger-                               Artikel 4\nlichen Gesetzbuchs in der bis zu diesem Tag geltenden\nInkrafttreten\nFassung anzuwenden, bis ein neuer Mietspiegel an-\nwendbar ist, längstens jedoch zwei Jahre ab der Ver-               Dieses Gesetz tritt am 1. Januar 2020 in Kraft.\nDie verfassungsmäßigen Rechte des Bundesrates\nsind gewahrt.\nDas vorstehende Gesetz wird hiermit ausgefertigt. Es\nist im Bundesgesetzblatt zu verkünden.\nBerlin, den 21. Dezember 2019\nDer Bundespräsident\nSteinmeier\nDie Bundeskanzlerin\nDr. A n g e l a M e r k e l\nDie Bundesministerin\nder Justiz und für Verbraucherschutz\nChristine Lambrecht"]}