{"id":"bgbl1-2019-28-1","kind":"bgbl1","year":2019,"number":28,"date":"2019-08-02T00:00:00Z","url":"https://offenegesetze.de/veroeffentlichung/bgbl1/2019/28#page=2","api_url":"https://api.offenegesetze.de/v1/veroeffentlichung/bgbl1-2019-28-1/","document_url":"https://media.offenegesetze.de/bgbl1/2019/bgbl1_2019_28.pdf#page=2","order":1,"title":"Sechzigste Verordnung zur Durchführung des § 172 des Bundesentschädigungsgesetzes","law_date":"2019-07-15T00:00:00Z","page":1106,"pdf_page":2,"num_pages":1,"content":["1106          Bundesgesetzblatt Jahrgang 2019 Teil I Nr. 28, ausgegeben zu Bonn am 2. August 2019\nSechzigste Verordnung\nzur Durchführung des § 172 des Bundesentschädigungsgesetzes\nVom 15. Juli 2019\nAuf Grund des § 172 Absatz 4 des Bundesentschä-         – in Bremen                               929 466 Euro,\ndigungsgesetzes, der durch Artikel 84 Nummer 1 der\n– in Berlin                             2 155 331 Euro,\nVerordnung vom 29. Oktober 2001 (BGBl. I S. 2785)\ngeändert worden ist, in Verbindung mit Artikel V Num-      – insgesamt                            93 185 212 Euro.\nmer 5 Absatz 1 des BEG-Schlussgesetzes vom 14. Sep-\ntember 1965 (BGBl. I S. 1315) verordnet das Bundes-           (3) Der Bund erstattet den Ländern, in denen die\nministerium der Finanzen:                                  Entschädigungsaufwendungen den auf sie entfallenden\nLastenanteil übersteigen, folgende Beträge – jeweils\n§1                               gerundet –:\nHöhe der                            – Nordrhein‑Westfalen                  17 166 672 Euro,\nEntschädigungsaufwendungen und\n– Bayern                               19 345 699 Euro,\nLastenanteile des Bundes und der elf alten\nBundesländer (Länder) im Rechnungsjahr 2017             – Hessen                                9 531 003 Euro,\n(1) Die nach dem Bundesentschädigungsgesetz\n– Rheinland‑Pfalz                      50 114 573 Euro,\ngeleisteten Entschädigungsaufwendungen (Entschädi-\ngungsausgaben nach Abzug der mit diesen Ausgaben           – Berlin                               12 213 543 Euro,\nzusammenhängenden Einnahmen) betrugen im Rech-\nnungsjahr 2017 – jeweils gerundet –:                       – insgesamt                           108 371 490 Euro.\n– in den Ländern (außer Berlin)       174 875 322 Euro,       (4) Die Länder, in denen die Entschädigungsaufwen-\ndungen den auf sie entfallenden Lastenanteil nicht\n– in Berlin                            14 368 875 Euro,    erreichen, führen an den Bund folgende Beträge ab – je-\n– insgesamt                           189 244 197 Euro.    weils gerundet –:\n(2) Der Lastenanteil des Bundes an den Entschädi-       – Baden‑Württemberg                     1 904 638 Euro,\ngungsaufwendungen beträgt – jeweils gerundet –:            – Niedersachsen                         4 179 645 Euro,\n– in den Ländern (außer Berlin)        87 437 661 Euro,\n– Schleswig‑Holstein                    3 430 755 Euro,\n– in Berlin                             8 621 325 Euro,\n– Saarland                                808 556 Euro,\n– insgesamt                            96 058 986 Euro.\n– Hamburg                               1 399 541 Euro,\nDie Lastenanteile der Länder an den Entschädigungs-\naufwendungen betragen – jeweils gerundet –:                – Bremen                                  589 370 Euro,\n– in Nordrhein‑Westfalen               24 480 252 Euro,    – insgesamt                            12 312 505 Euro.\n– in Bayern                            17 761 263 Euro,       (5) Die nach Absatz 3 vom Bund zu erstattenden\nBeträge und die nach Absatz 4 an den Bund abzufüh-\n– in Baden‑Württemberg                 15 055 973 Euro,    renden Beträge werden mit den Beträgen verrechnet,\n– in Niedersachsen                     10 888 855 Euro,    die nach den vorläufigen Abrechnungen der Entschädi-\ngungsaufwendungen bereits erstattet oder abgeführt\n– in Hessen                             8 531 507 Euro,    worden sind.\n– in Rheinland‑Pfalz                    5 570 408 Euro,\n§2\n– in Schleswig‑Holstein                 3 951 433 Euro,\nInkrafttreten\n– im Saarland                           1 360 845 Euro,\nDiese Verordnung tritt am siebten Tag nach der Ver-\n– in Hamburg                            2 499 879 Euro,    kündung in Kraft.\nDer Bundesrat hat zugestimmt.\nBerlin, den 15. Juli 2019\nDer Bundesminister der Finanzen\nOlaf Scholz"]}