{"id":"bgbl1-2018-34-2","kind":"bgbl1","year":2018,"number":34,"date":"2018-10-10T00:00:00Z","url":"https://offenegesetze.de/veroeffentlichung/bgbl1/2018/34#page=3","api_url":"https://api.offenegesetze.de/v1/veroeffentlichung/bgbl1-2018-34-2/","document_url":"https://media.offenegesetze.de/bgbl1/2018/bgbl1_2018_34.pdf#page=3","order":2,"title":"Verordnung zur Änderung der Rebenpflanzgutverordnung, der Saatgutverordnung und der Verordnung über das Inverkehrbringen von Saatgut von Populationen der Arten Hafer, Gerste, Weizen und Mais","law_date":"2018-10-01T00:00:00Z","page":1571,"pdf_page":3,"num_pages":1,"content":["Bundesgesetzblatt Jahrgang 2018 Teil I Nr. 34, ausgegeben zu Bonn am 10. Oktober 2018                                 1571\nVerordnung\nzur Änderung der Rebenpflanzgutverordnung,\nder Saatgutverordnung und der Verordnung über das\nInverkehrbringen von Saatgut von Populationen der Arten Hafer, Gerste, Weizen und Mais*\nVom 1. Oktober 2018\nAuf Grund des § 3 Absatz 3 Satz 1 Nummer 1 Buch-                      „2.4.5    Bei Sorghum sind zu Feldbeständen von\nstabe b und c, auch in Verbindung mit Satz 2, des § 5                              Sorghum, insbesondere zu Pollenquellen von\nAbsatz 1 Nummer 1 Buchstabe a Doppelbuchstabe cc                                   Sorghum halepense, Mindestentfernungen wie\nund Nummer 6, des § 22 Absatz 1 Nummer 1, des § 27                                 folgt einzuhalten:\nAbsatz 3 und des § 53 des Saatgutverkehrsgesetzes,                                 a) zur Erzeugung von Basissaatgut 400 m,\nvon denen § 3 Absatz 3 Satz 1 Nummer 1 Buchstabe b\nund c, § 5 Absatz 1 Nummer 1 und 6, § 22 Absatz 1                                  b) zur Erzeugung von Zertifiziertem Saatgut\nNummer 1, § 27 Absatz 3 und § 53 zuletzt durch Arti-                                   200 m.\nkel 372 Nummer 1 der Verordnung vom 31. August 2015                                In Gebieten, in denen durch das Vorhanden-\n(BGBl. I S. 1474) geändert worden sind, verordnet das                              sein von Sorghum halepense oder Sorghum\nBundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft:                                sudanense ein besonderes Risiko der uner-\nwünschten Fremdbefruchtung besteht, müs-\nArtikel 1                                             sen Feldbestände zur Erzeugung von Basis-\nÄnderung der                                              saatgut von Sorghum bicolor oder dessen\nRebenpflanzgutverordnung                                           Hybriden mindestens 800 m, Feldbestände\nzur Erzeugung Zertifizierten Saatgutes von\nDem § 4 der Rebenpflanzgutverordnung vom 21. Ja-\nSorghum bicolor oder dessen Hybriden min-\nnuar 1986 (BGBl. I S. 204), die zuletzt durch Artikel 1\ndestens 400 m von einer möglichen Pollen-\nder Verordnung vom 18. Juli 2017 (BGBl. I S. 2647) ge-\nquelle entfernt sein.“\nändert worden ist, wird folgender Absatz 6 angefügt:\n„(6) Im Fall von Standardpflanzgut, das aus einem                                                Artikel 3\nKlon erwächst, sind im Antrag die Kategorie, die Reb-\nÄnderung der\nsorte und der Klon des jeweiligen Mutterrebenbestan-\nVerordnung über das Inverkehr-\ndes anzugeben. Soweit der Mutterrebenbestand aus\nbringen von Saatgut von Populationen\neinem erhaltungszüchterisch bearbeiteten Klon er-\nder Arten Hafer, Gerste, Weizen und Mais\nwächst, kann der Antrag nur durch den eingetragenen\nZüchter oder mit seiner Zustimmung gestellt werden.“                        In § 14 der Verordnung über das Inverkehrbringen\nvon Saatgut von Populationen der Arten Hafer, Gerste,\nArtikel 2                                   Weizen und Mais vom 28. Juli 2015 (BGBl. I S. 1418)\nwird das Datum „31. Dezember 2018“ durch das Datum\nÄnderung der\n„28. Februar 2021“ ersetzt.\nSaatgutverordnung\nAnlage 2 Nummer 2.4.5 der Saatgutverordnung in                                                   Artikel 4\nder Fassung der Bekanntmachung vom 8. Februar\n2006 (BGBl. I S. 344), die zuletzt durch Artikel 2 der                                            Inkrafttreten\nVerordnung vom 18. Juli 2018 (BGBl. I S. 1214) geän-                        Diese Verordnung tritt am Tag nach der Verkündung\ndert worden ist, wird wie folgt gefasst:                                 in Kraft.\nDer Bundesrat hat zugestimmt.\nBonn, den 1. Oktober 2018\nDie Bundesministerin\nfür Ernährung und Landwirtschaft\nJulia Klöckner\n* Diese Verordnung dient der Umsetzung der Durchführungsrichtlinie (EU) 2018/1027 der Kommission vom 19. Juli 2018 zur Änderung der Richtlinie\n66/402/EWG des Rates hinsichtlich der Isolationsabstände bei Sorghum spp. (ABl. L 184 vom 20.7.2018, S. 4)."]}