{"id":"bgbl1-2017-54-2","kind":"bgbl1","year":2017,"number":54,"date":"2017-08-03T00:00:00Z","url":"https://offenegesetze.de/veroeffentlichung/bgbl1/2017/54#page=14","api_url":"https://api.offenegesetze.de/v1/veroeffentlichung/bgbl1-2017-54-2/","document_url":"https://media.offenegesetze.de/bgbl1/2017/bgbl1_2017_54.pdf#page=14","order":2,"title":"Zwölfte Verordnung zur Änderung eisenbahnrechtlicher Vorschriften","law_date":"2017-07-26T00:00:00Z","page":3054,"pdf_page":14,"num_pages":2,"content":["3054               Bundesgesetzblatt Jahrgang 2017 Teil I Nr. 54, ausgegeben zu Bonn am 3. August 2017\nZwölfte Verordnung\nzur Änderung eisenbahnrechtlicher Vorschriften1\nVom 26. Juli 2017\nDas Bundesministerium für Verkehr und digitale Infra-                c) In Nummer 7 wird nach der Angabe „ABl. L 191\nstruktur verordnet auf Grund des                                            vom 18.7.2008, S. 1“ die Angabe „; L 103 vom\n– § 26 Absatz 1 Satz 1 Nummer 1, 4 und 15 jeweils in                       22.4.2015, S. 11“ eingefügt.\nVerbindung mit Absatz 5 Satz 1 des Allgemeinen                       d) In Nummer 8 werden die Wörter „Artikel 2 der\nEisenbahngesetzes vom 27. Dezember 1993 (BGBl. I                        Verordnung vom 19. November 2015 (BGBl. I\nS. 2378, 2396; 1994 I S. 2439), von denen § 26                          S. 2105)“ durch die Wörter „Artikel 2 der Verord-\nAbsatz 1 Satz 1 im einleitenden Satzteil zuletzt durch                  nung vom 26. Juli 2017 (BGBl. I S. 3054)“ ersetzt.\nArtikel 1 Nummer 7 des Gesetzes vom 28. Mai 2015\n(BGBl. I S. 824), § 26 Absatz 1 Satz 1 Nummer 4                   2. § 6 wird wie folgt geändert:\nund 15 durch Artikel 1 Nummer 5 des Gesetzes                         a) Absatz 2 wird wie folgt gefasst:\nvom 30. Juli 2009 (BGBl. I S. 2497) geändert und\n„(2) Die einzelnen Ausbildungsinhalte werden\n§ 26 Absatz 5 Satz 1 durch Artikel 1 Nummer 12\ndurch die einschlägigen Technischen Spezifika-\ndes Gesetzes vom 21. Juni 2002 (BGBl. I S. 2191)\ntionen für die Interoperabilität ergänzt.“\nneu gefasst worden ist,\n– § 26 Absatz 1 Satz 1 Nummer 5 Buchstabe a in Ver-                     b) In Absatz 5 werden\nbindung mit Absatz 3 Satz 3 und mit Absatz 5 Satz 1                     aa) nach der Angabe „L 305 vom 24.10.2014,\ndes Allgemeinen Eisenbahngesetzes vom 27. Dezem-                              S. 115“ die Angaben „; L 177 vom 8.7.2015,\nber 1993 (BGBl. I S. 2378, 2396; 1994 I S. 2439), von                         S. 60; L 268 vom 15.10.2015, S. 35; L 95 vom\ndenen § 26 Absatz 1 Satz 1 im einleitenden Satzteil                           9.4.2016, S. 20“ eingefügt und\nzuletzt durch Artikel 1 Nummer 7 des Gesetzes vom\nbb) die Wörter „die Verordnung (EU) Nr. 623/2012\n28. Mai 2015 (BGBl. I S. 824), § 26 Absatz 1 Satz 1\n(ABl. L 180 vom 12.7.2012, S. 9)“ durch die\nNummer 5 durch Artikel 1 Nummer 5 des Gesetzes\nWörter „den Delegierten Beschluss (EU)\nvom 30. Juli 2009 (BGBl. I S. 2497), § 26 Absatz 3\n2016/790 (ABl. L 134 vom 24.5.2016, S. 135)“\ndurch Artikel 2 Nummer 4 des Gesetzes vom\nersetzt.\n26. Mai 2009 (BGBl. I S. 1146) geändert und § 26\nAbsatz 5 Satz 1 durch Artikel 1 Nummer 12 des                     3. § 21 Absatz 7 wird wie folgt geändert:\nGesetzes vom 21. Juni 2002 (BGBl. I S. 2191) neu\nNach dem Wort „können“ werden die Wörter „bis\ngefasst worden ist, im Einvernehmen mit dem Bun-\nzum 4. August 2020“ eingefügt.\ndesministerium für Bildung und Forschung:\n4. Der Anlage 7 Nummer 6 werden folgende Sätze an-\nArtikel 1                                   gefügt:\nÄnderung der                                   „Von den Anforderungen des Sprachniveaus B 1\nTriebfahrzeugführerscheinverordnung                          nach Satz 3 können Triebfahrzeugführer auf Grenz-\nDie Triebfahrzeugführerscheinverordnung vom 29. April                betriebsstrecken und Durchgangsstrecken freige-\n2011 (BGBl. I S. 705, 1010), die zuletzt durch Artikel 1                 stellt werden, wenn\nder Verordnung vom 19. November 2015 (BGBl. I                            a) der Unternehmer beim Eisenbahninfrastruktur-\nS. 2105) geändert worden ist, wird wie folgt geändert:                      unternehmer nach dem in dessen Schienennetz-\n1. § 2 wird wie folgt geändert:                                             Nutzungsbedingungen veröffentlichten Verfahren\na) In Nummer 5 wird nach der Angabe „L 220 vom                         eine Freistellung für dort eingesetzte Triebfahr-\n21.6.2004, S. 16“ die Angabe „; L 103 vom                          zeugführer beantragt,\n22.4.2015, S. 11“ eingefügt.                                    b) der Unternehmer nachweist, dass er in seinem\nb) In Nummer 6 werden die Wörter „durch die Richt-                     Sicherheitsmanagementsystem ausreichende Vor-\nlinie 2014/82/EU (ABl. L 184 vom 25.6.2014,                        kehrungen getroffen hat, um sicherzustellen, dass\nS. 11)“ durch die Wörter „zuletzt durch die Richt-                 die betreffenden Triebfahrzeugführer und die Mit-\nlinie (EU) 2016/882 (ABl. L 146 vom 3.6.2016,                      arbeiter des Eisenbahninfrastrukturunternehmers\nS. 22)“ ersetzt.                                                   sich bei Normalbetrieb, gestörtem Betrieb und in\nNotsituationen untereinander verständigen kön-\n1\nArtikel 1 dieser Verordnung dient der Umsetzung der Richtlinie (EU)       nen,\n2016/882 der Kommission vom 1. Juni 2016 zur Änderung der Richt-\nlinie 2007/59/EG des Europäischen Parlaments und des Rates in Be-      c) der Eisenbahninfrastrukturunternehmer eine Frei-\nzug auf sprachliche Anforderungen (ABl. L 146 vom 3.6.2016, S. 22).       stellung gewährt und","Bundesgesetzblatt Jahrgang 2017 Teil I Nr. 54, ausgegeben zu Bonn am 3. August 2017                     3055\nd) eine entsprechende Unterrichtung der betroffenen                   „(3) Art, Umfang und Häufigkeit der Untersu-\nTriebfahrzeugführer und Mitarbeiter des Eisen-                  chung nach Absatz 2 haben sich nach Zustand und\nbahninfrastrukturunternehmers in den jeweiligen                 Umfang der Nutzung der Eisenbahnfahrzeuge zu\nSicherheitsmanagementsystemen sichergestellt ist.               richten. Soweit für die Instandhaltung von Eisen-\nAuf Grenzbetriebs- und Durchgangsstrecken, für die                 bahnfahrzeugen keine Instandhaltungsstellen-Be-\nVereinbarungen nach § 3a Absatz 4 der Eisenbahn-                   scheinigung erforderlich ist oder die für die Instand-\nBau- und Betriebsordnung bestehen, gilt der Nach-                  haltung zuständige Stelle keine anderweitigen Vor-\nweis nach Satz 5 Buchstabe b durch einen Verweis                   gaben für die Instandhaltung getroffen hat, soll eine\nauf die bestehende, in den Schienennetz-Nutzungs-                  Untersuchung mindestens alle sechs Jahre durch-\nbestimmungen des Eisenbahninfrastrukturunterneh-                   geführt werden. Die Frist zwischen zwei aufeinander-\nmers veröffentlichte Regelung als erbracht. Die Frei-              folgenden Untersuchungen darf in diesen Fällen\nstellung nach Satz 5 Buchstabe c erfolgt in diesen                 mehrmals bis zu einem Jahr auf höchstens acht\nFällen durch Abschluss einer Vereinbarung über die                 Jahre verlängert werden, wenn festgestellt ist, dass\nBestimmungen über die Betriebssicherheit nach                      der Zustand des Fahrzeugs dies zulässt.“\n§ 21 Absatz 1 des Eisenbahnregulierungsgesetzes.“              2. In § 47 Absatz 1 Nummer 3 wird vor dem Wort „Fahr-\ndienstleiter“ das Komma gestrichen.\nArtikel 2\nÄnderung der                                                                  Artikel 3\nEisenbahn-Bau- und Betriebsordnung\nInkrafttreten\nDie Eisenbahn-Bau- und Betriebsordnung vom\n8. Mai 1967 (BGBl. 1967 II S. 1563), die zuletzt durch               (1) Diese Verordnung tritt vorbehaltlich des Absat-\nArtikel 174 des Gesetzes vom 29. März 2017 (BGBl. I               zes 2 am Tag nach der Verkündung in Kraft.\nS. 626) geändert worden ist, wird wie folgt geändert:                (2) Artikel 1 Nummer 4 tritt am 4. August 2020 in\n1. § 32 Absatz 3 wird wie folgt gefasst:                          Kraft.\nDer Bundesrat hat zugestimmt.\nBerlin, den 26. Juli 2017\nDer Bundesminister\nf ü r Ve r k e h r u n d d i g i t a l e I n f r a s t r u k t u r\nA. Dobrindt"]}