{"id":"bgbl1-2017-37-3","kind":"bgbl1","year":2017,"number":37,"date":"2017-06-16T00:00:00Z","url":"https://offenegesetze.de/veroeffentlichung/bgbl1/2017/37#page=28","api_url":"https://api.offenegesetze.de/v1/veroeffentlichung/bgbl1-2017-37-3/","document_url":"https://media.offenegesetze.de/bgbl1/2017/bgbl1_2017_37.pdf#page=28","order":3,"title":"Dreiundfünfzigstes Gesetz zur Änderung des Strafgesetzbuches  Ausweitung des Maßregelrechts bei extremistischen Straftätern","law_date":"2017-06-11T00:00:00Z","page":1612,"pdf_page":28,"num_pages":2,"content":["1612             Bundesgesetzblatt Jahrgang 2017 Teil I Nr. 37, ausgegeben zu Bonn am 16. Juni 2017\nDreiundfünfzigstes Gesetz\nzur Änderung des Strafgesetzbuches –\nAusweitung des Maßregelrechts bei extremistischen Straftätern\nVom 11. Juni 2017\nDer Bundestag hat das folgende Gesetz beschlossen:                               „Artikel 316i\nArtikel 1                                              Übergangsvorschrift\nzum Dreiundfünfzigsten Gesetz zur\nÄnderung des                               Änderung des Strafgesetzbuches – Ausweitung\nStrafgesetzbuches                          des Maßregelrechts bei extremistischen Straftätern\nDas Strafgesetzbuch in der Fassung der Bekannt-\nmachung vom 13. November 1998 (BGBl. I S. 3322),                § 66 Absatz 3 Satz 1 des Strafgesetzbuches in der\ndas zuletzt durch Artikel 1 des Gesetzes vom 23. Mai         Fassung des Dreiundfünfzigsten Gesetzes zur Änderung\n2017 (BGBl. I S. 1226) geändert worden ist, wird wie         des Strafgesetzbuches vom 11. Juni 2017 (BGBl. I\nfolgt geändert:                                              S. 1612), auch in Verbindung mit § 66 Absatz 3 Satz 2,\n§ 66a Absatz 1 Nummer 1 und § 66b Satz 1 Nummer 1\n1. In § 66 Absatz 3 Satz 1 werden vor der Angabe „den\ndes Strafgesetzbuches, ist nur anzuwenden, wenn die\n§§ 174“ die Wörter „§ 89a Absatz 1 bis 3, § 89c\nletzte Anlasstat nach dem 30. Juni 2017 begangen wor-\nAbsatz 1 bis 3, § 129a Absatz 5 Satz 1 erste Alter-\nden ist; in allen anderen Fällen ist das bisherige Recht\nnative, auch in Verbindung mit § 129b Absatz 1,“\nanzuwenden. Soweit in anderen als den in Satz 1 ge-\neingefügt.\nnannten Vorschriften auf § 66 Absatz 3 Satz 1 des\n2. § 68b Absatz 1 wird wie folgt geändert:                   Strafgesetzbuches verwiesen wird, ist § 66 Absatz 3\na) In Satz 3 werden nach den Wörtern „Eine Weisung        Satz 1 des Strafgesetzbuches in der Fassung des\nnach Satz 1 Nummer 12 ist“ ein Komma und die          Dreiundfünfzigsten Gesetzes zur Änderung des Straf-\nWörter „unbeschadet des Satzes 5,“ eingefügt.         gesetzbuches vom 11. Juni 2017 (BGBl. I S. 1612) an-\nwendbar. Artikel 316g bleibt unberührt.“\nb) Folgender Satz wird angefügt:\n„Abweichend von Satz 3 Nummer 1 genügt eine\nFreiheits- oder Gesamtfreiheitsstrafe von zwei                                 Artikel 3\nJahren, wenn diese wegen einer oder mehrerer                                Änderung der\nStraftaten verhängt worden ist, die unter den                           Strafprozessordnung\nErsten oder Siebenten Abschnitt des Besonderen\nTeils fallen; zu den in Satz 3 Nummer 2 bis 4            In § 463a Absatz 4 Satz 2 Nummer 5 der Strafpro-\ngenannten Straftaten gehört auch eine Straftat        zessordnung in der Fassung der Bekanntmachung vom\nnach § 129a Absatz 5 Satz 2, auch in Verbindung       7. April 1987 (BGBl. I S. 1074, 1319), die zuletzt durch\nmit § 129b Absatz 1.“                                 Artikel 3 des Gesetzes vom 13. April 2017 (BGBl. I\nS. 872) geändert worden ist, werden vor dem Punkt\nArtikel 2                           am Ende die Wörter „oder einer Straftat nach § 129a\nÄnderung des                           Absatz 5 Satz 2, auch in Verbindung mit § 129b Ab-\nEinführungsgesetzes zum Strafgesetzbuch                satz 1 des Strafgesetzbuches“ eingefügt.\nVor Artikel 317 des Einführungsgesetzes zum Straf-\ngesetzbuch vom 2. März 1974 (BGBl. I S. 469; 1975 I                                   Artikel 4\nS. 1916; 1976 I S. 507), das zuletzt durch Artikel 2 des                           Inkrafttreten\nGesetzes vom 13. April 2017 (BGBl. I S. 872) geändert\nworden ist, wird folgender Artikel 316i eingefügt:              Dieses Gesetz tritt am 1. Juli 2017 in Kraft.","Bundesgesetzblatt Jahrgang 2017 Teil I Nr. 37, ausgegeben zu Bonn am 16. Juni 2017 1613\nDie verfassungsmäßigen Rechte des Bundesrates\nsind gewahrt.\nDas vorstehende Gesetz wird hiermit ausgefertigt. Es\nist im Bundesgesetzblatt zu verkünden.\nBerlin, den 11. Juni 2017\nDer Bundespräsident\nSteinmeier\nDie Bundeskanzlerin\nDr. A n g e l a M e r k e l\nDer Bundesminister\nd e r J u s t i z u n d f ü r Ve r b r a u c h e r s c h u t z\nHeiko Maas"]}