{"id":"bgbl1-2016-33-2","kind":"bgbl1","year":2016,"number":33,"date":"2016-07-11T00:00:00Z","url":"https://offenegesetze.de/veroeffentlichung/bgbl1/2016/33#page=5","api_url":"https://api.offenegesetze.de/v1/veroeffentlichung/bgbl1-2016-33-2/","document_url":"https://media.offenegesetze.de/bgbl1/2016/bgbl1_2016_33.pdf#page=5","order":2,"title":"Vierte Verordnung zur Änderung der Elektro- und Elektronikgeräte-Stoff-Verordnung","law_date":"2016-07-04T00:00:00Z","page":1581,"pdf_page":5,"num_pages":2,"content":["Bundesgesetzblatt Jahrgang 2016 Teil I Nr. 33, ausgegeben zu Bonn am 11. Juli 2016                    1581\nVierte Verordnung\nzur Änderung der Elektro- und Elektronikgeräte-Stoff-Verordnung1\nVom 4. Juli 2016\nAuf Grund des § 24 Nummer 1 und 2 in Verbindung                       18. Dezember 2006 zur Registrierung, Bewer-\nmit § 67 des Kreislaufwirtschaftsgesetzes vom 24. Feb-                   tung, Zulassung und Beschränkung chemischer\nruar 2012 (BGBl. I S. 212) verordnet die Bundesregie-                    Stoffe (REACH), zur Schaffung einer Europäischen\nrung unter Wahrung der Rechte des Bundestages und                        Agentur für chemische Stoffe, zur Änderung der\nnach Anhörung der beteiligten Kreise:                                    Richtlinie 1999/45/EG und zur Aufhebung der\nVerordnung (EWG) Nr. 793/93 des Rates, der Ver-\nArtikel 1                                  ordnung (EG) Nr. 1488/94 der Kommission, der\nÄnderung der Elektro-                               Richtlinie 76/769/EWG des Rates sowie der Richt-\nund Elektronikgeräte-Stoff-Verordnung                          linien 91/155/EWG, 93/67/EWG, 93/105/EG und\n2000/21/EG der Kommission (ABl. L 396 vom\nDie Elektro- und Elektronikgeräte-Stoff-Verordnung                    30.12.2006, S. 1), die zuletzt durch die Verord-\nvom 19. April 2013 (BGBl. I S. 1111), die zuletzt durch                  nung (EU) 2015/1494 (ABl. L 233 vom 5.9.2015,\nArtikel 1 der Verordnung vom 16. Dezember 2015                           S. 2) geändert worden ist, einer Beschränkung\n(BGBl. I S. 2349) geändert worden ist, wird wie folgt                    unterliegt.“\ngeändert:\n2. § 15 wird wie folgt geändert:\n1. § 3 wird wie folgt geändert:\na) Absatz 1 Nummer 1 wird wie folgt gefasst:                       a) In Absatz 1 Satz 1 wird die Angabe „2 und 3“\ndurch die Angabe „2 bis 5“ ersetzt.\n„1. 0,1 Gewichtsprozent je homogenen Werk-\nstoff:                                                   b) In Absatz 2 wird die Angabe „§ 3 Absatz 1“ durch\ndie Wörter „§ 3 Absatz 1 Nummer 1 Buchstabe a\na) Blei,\nbis e und Nummer 2“ ersetzt.\nb) Quecksilber,\nc) Nach Absatz 2 wird folgender Absatz 3 eingefügt:\nc) sechswertiges Chrom,\n„(3) Ausgenommen von den Stoffbeschränkun-\nd) polybromiertes Biphenyl (PBB),\ngen nach § 3 Absatz 1 Nummer 1 Buchstabe f bis i\ne) polybromierte Diphenylether (PBDE),                      sind die folgenden Elektro- und Elektronikgeräte,\nf) Di(2-ethylhexyl)phthalat (DEHP),                         die noch bis zu den folgenden Zeitpunkten in Ver-\nkehr gebracht werden dürfen:\ng) Butylbenzylphthalat (BBP),\nh) Dibutylphthalat (DBP) oder                               1. Haushaltsgroßgeräte,       Haushaltskleingeräte,\nGeräte der Informations- und Telekommunika-\ni) Diisobutylphthalat (DIBP) oder“.                             tionstechnik, Geräte der Unterhaltungselektro-\nb) Folgender Absatz 4 wird angefügt:                                      nik, Beleuchtungskörper, elektrische und elek-\n„(4) Absatz 1 Nummer 1 Buchstabe f bis h gilt                    tronische Werkzeuge, Spielzeuge sowie Sport-\nnicht für Spielzeug, das bereits gemäß Eintrag 51                    und Freizeitgeräte und automatische Ausgabe-\nin Anhang XVII der Verordnung (EG) Nr. 1907/2006                     geräte bis zum Ablauf des 21. Juli 2019 sowie\ndes Europäischen Parlaments und des Rates vom                    2. medizinische Geräte einschließlich In-vitro-\nDiagnostika sowie Überwachungs- und Kon-\n1\nDiese Verordnung dient der Umsetzung der folgenden delegierten\ntrollinstrumente einschließlich industrielle Über-\nRichtlinie der Kommission:\nwachungs- und Kontrollinstrumente bis zum\nDelegierte Richtlinie (EU) 2015/863 der Kommission vom 31. März\n2015 zur Änderung von Anhang II der Richtlinie 2011/65/EU des              Ablauf des 21. Juli 2021.“\nEuropäischen Parlaments und des Rates hinsichtlich der Liste der\nStoffe, die Beschränkungen unterliegen (ABl. L 137 vom 4.6.2015,    d) Der bisherige Absatz 3 wird Absatz 4 und die An-\nS. 10).                                                                gabe „§ 3 Absatz 1“ wird durch die Wörter „§ 3","1582            Bundesgesetzblatt Jahrgang 2016 Teil I Nr. 33, ausgegeben zu Bonn am 11. Juli 2016\nAbsatz 1 Nummer 1 Buchstabe a bis e und Num-                    2. medizinischen Geräten einschließlich In-vitro-\nmer 2“ ersetzt.                                                    Diagnostika sowie Überwachungs- und Kon-\ne) Nach Absatz 4 wird folgender Absatz 5 eingefügt:                   trollinstrumenten einschließlich industriellen\nÜberwachungs- und Kontrollinstrumenten, die\n„(5) Ausgenommen von den Stoffbeschränkun-                      bis zum Ablauf des 21. Juli 2021 in Verkehr\ngen nach § 3 Absatz 1 Nummer 1 Buchstabe f bis i                   gebracht wurden.“\nsind Kabel oder Ersatzteile von\nf) Der bisherige Absatz 4 wird Absatz 6 und die An-\n1. Haushaltsgroßgeräten, Haushaltskleingeräten,                 gabe „§ 3 Absatz 1“ wird durch die Wörter „§ 3\nGeräten der Informations- und Telekommunika-                 Absatz 1 Nummer 1 Buchstabe a bis e und Num-\ntionstechnik, Geräten der Unterhaltungselek-                 mer 2“ ersetzt.\ntronik, Beleuchtungskörpern, elektrischen und\nelektronischen Werkzeugen, Spielzeugen so-                                     Artikel 2\nwie Sport- und Freizeitgeräten und automati-\nschen Ausgabegeräten, die bis zum Ablauf                                     Inkrafttreten\ndes 21. Juli 2019 in Verkehr gebracht wurden,            Diese Verordnung tritt am Tag nach der Verkündung\nund                                                   in Kraft.\nDer Bundesrat hat zugestimmt.\nBerlin, den 4. Juli 2016\nDie Bundeskanzlerin\nDr. A n g e l a M e r k e l\nDie Bundesministerin\nfür Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit\nBarbara Hendricks"]}