{"id":"bgbl1-2015-50-4","kind":"bgbl1","year":2015,"number":50,"date":"2015-12-16T00:00:00Z","url":"https://offenegesetze.de/veroeffentlichung/bgbl1/2015/50#page=15","api_url":"https://api.offenegesetze.de/v1/veroeffentlichung/bgbl1-2015-50-4/","document_url":"https://media.offenegesetze.de/bgbl1/2015/bgbl1_2015_50.pdf#page=15","order":4,"title":"Verordnung zur Änderung der Verordnung über den elektronischen Rechtsverkehr beim Bundesverwaltungsgericht und beim Bundesfinanzhof","law_date":"2015-12-10T00:00:00Z","page":2207,"pdf_page":15,"num_pages":1,"content":["Bundesgesetzblatt Jahrgang 2015 Teil I Nr. 50, ausgegeben zu Bonn am 16. Dezember 2015                  2207\nVerordnung\nzur Änderung der Verordnung über den elektronischen\nRechtsverkehr beim Bundesverwaltungsgericht und beim Bundesfinanzhof*\nVom 10. Dezember 2015\nAuf Grund des § 55a Absatz 1 Satz 1 bis 3 der Verwaltungsgerichtsordnung,\nder durch Artikel 2 Nummer 2 des Gesetzes vom 22. März 2005 (BGBl. I S. 837)\neingefügt worden ist, und des § 52a Absatz 1 Satz 1 bis 3 der Finanzgerichts-\nordnung, der durch Artikel 3 Nummer 2 des Gesetzes vom 22. März 2005\n(BGBl. I S. 837) eingefügt worden ist, verordnet die Bundesregierung:\nArtikel 1\nÄnderung der\nVerordnung über den elektronischen Rechtsverkehr\nbeim Bundesverwaltungsgericht und beim Bundesfinanzhof\nDie Verordnung über den elektronischen Rechtsverkehr beim Bundesverwal-\ntungsgericht und beim Bundesfinanzhof vom 26. November 2004 (BGBl. I\nS. 3091) wird wie folgt geändert:\n1. § 2 Absatz 1 und 2 wird durch die folgenden Absätze 1 bis 2a ersetzt:\n„(1) Zur Entgegennahme elektronischer Dokumente ist die jeweilige elektro-\nnische Gerichtspoststelle bestimmt. Die elektronischen Gerichtspoststellen\nsind über die auf den folgenden Internetseiten bezeichneten Kommunika-\ntionswege erreichbar:\n1. www.bverwg.de und\n2. www.bundesfinanzhof.de.\n(2) Die Einreichung des elektronischen Dokuments erfolgt durch Übertra-\ngung in die jeweilige elektronische Gerichtspoststelle.\n(2a) Das elektronische Dokument steht einem schriftlich zu unterzeich-\nnenden Schriftstück nur dann gleich, wenn es mit einer qualifizierten elektro-\nnischen Signatur nach § 2 Nummer 3 des Signaturgesetzes versehen ist.“\n2. § 3 wird wie folgt geändert:\na) In dem Satzteil vor Nummer 1 wird die Angabe „www.bundesverwaltungs-\ngericht.de“ durch die Angabe „www.bverwg.de“ ersetzt.\nb) In Nummer 1 werden die Wörter „des elektronischen Gerichtsbriefkastens“\ndurch die Wörter „der elektronischen Gerichtspoststelle“ ersetzt.\nc) In Nummer 3 wird die Angabe „§ 2 Abs. 2, 4 und 5“ durch die Wörter „§ 2\nAbsatz 4 und 5“ ersetzt.\nArtikel 2\nInkrafttreten\nDiese Verordnung tritt am 1. Januar 2016 in Kraft.\nBerlin, den 10. Dezember 2015\nDie Bundeskanzlerin\nDr. A n g e l a M e r k e l\nDer Bundesminister\nder Justiz und für Verbraucherschutz\nHeiko Maas\n* Notifiziert gemäß der Richtlinie 98/34/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 22. Juni\n1998 über ein Informationsverfahren auf dem Gebiet der Normen und technischen Vorschriften und\nder Vorschriften für die Dienste der Informationsgesellschaft (ABl. L 204 vom 21.07.1998, S. 37),\nzuletzt geändert durch Artikel 26 Absatz 2 der Verordnung (EU) Nr. 1025/2012 des Europäischen\nParlaments und des Rates vom 25. Oktober 2012 (ABl. L 316 vom 14.11.2012, S. 12)."]}