{"id":"bgbl1-2015-44-3","kind":"bgbl1","year":2015,"number":44,"date":"2015-11-11T00:00:00Z","url":"https://offenegesetze.de/veroeffentlichung/bgbl1/2015/44#page=5","api_url":"https://api.offenegesetze.de/v1/veroeffentlichung/bgbl1-2015-44-3/","document_url":"https://media.offenegesetze.de/bgbl1/2015/bgbl1_2015_44.pdf#page=5","order":3,"title":"Zweite Verordnung zur Änderung der AAÜG-Erstattungsverordnung","law_date":"2015-11-03T00:00:00Z","page":1925,"pdf_page":5,"num_pages":1,"content":["Bundesgesetzblatt Jahrgang 2015 Teil I Nr. 44, ausgegeben zu Bonn am 11. November 2015 1925\nZweite Verordnung\nzur Änderung der AAÜG-Erstattungsverordnung\nVom 3. November 2015\nAuf Grund des § 16 Absatz 2 des Anspruchs- und Anwartschaftsüber-\nführungsgesetzes, der zuletzt durch Artikel 244 der Verordnung vom 31. Oktober\n2006 (BGBl. I S. 2407) geändert worden ist, verordnet das Bundesministerium\nfür Arbeit und Soziales im Einvernehmen mit dem Bundesministerium der\nFinanzen:\nArtikel 1\nÄnderung der\nAAÜG-Erstattungsverordnung\nDie AAÜG-Erstattungsverordnung vom 29. Mai 1992 (BGBl. I S. 999), die\nzuletzt durch Artikel 55 des Gesetzes vom 9. Dezember 2004 (BGBl. I S. 3242)\ngeändert worden ist, wird wie folgt geändert:\n1. § 1 Absatz 1 wird wie folgt geändert:\na) In Nummer 3 wird die Angabe „,106a“ gestrichen.\nb) Nummer 4a wird aufgehoben.\n2. § 2 wird wie folgt geändert:\na) In Absatz 1 Satz 4, Absatz 1a Satz 2, Absatz 2 Satz 2 und Absatz 3 Satz 4\nwerden jeweils die Wörter „Kranken- und Pflegeversicherung“ durch das\nWort „Krankenversicherung“ ersetzt.\nb) Absatz 4 wird wie folgt gefasst:\n„(4) Der Erstattungsbetrag für Leistungen zur Teilhabe für das Jahr\n2016 beträgt 80 Millionen Euro. Dieser Betrag wird ab dem Jahr 2017\njährlich um 4 Millionen Euro gemindert.“\n3. § 3 wird wie folgt gefasst:\n„§ 3\nErstattung der Verwaltungskosten\nDer Deutschen Rentenversicherung Bund werden zur Durchführung des\nAnspruchs- und Anwartschaftsüberführungsgesetzes erforderliche Verwal-\ntungskosten im Jahre 2016 in Höhe von 10 Millionen Euro erstattet. Dieser\nBetrag wird ab dem Jahr 2017 jährlich um 0,5 Millionen Euro vermindert. In\neinem Abstand von fünf Jahren, erstmals im Jahre 2021, ist der Erstattungs-\nbetrag auf seine Angemessenheit zu überprüfen.“\nArtikel 2\nInkrafttreten\nDiese Verordnung tritt am 1. Januar 2016 in Kraft.\nDer Bundesrat hat zugestimmt.\nBerlin, den 3. November 2015\nDie Bundesministerin\nfür Arbeit und Soziales\nAndrea Nahles"]}