{"id":"bgbl1-2015-13-1","kind":"bgbl1","year":2015,"number":13,"date":"2015-04-08T00:00:00Z","url":"https://offenegesetze.de/veroeffentlichung/bgbl1/2015/13#page=2","api_url":"https://api.offenegesetze.de/v1/veroeffentlichung/bgbl1-2015-13-1/","document_url":"https://media.offenegesetze.de/bgbl1/2015/bgbl1_2015_13.pdf#page=2","order":1,"title":"Fünfzigste Verordnung zur Änderung der Futtermittelverordnung","law_date":"2015-03-25T00:00:00Z","page":362,"pdf_page":2,"num_pages":2,"content":["362               Bundesgesetzblatt Jahrgang 2015 Teil I Nr. 13, ausgegeben zu Bonn am 8. April 2015\nFünfzigste Verordnung\nzur Änderung der Futtermittelverordnung\nVom 25. März 2015\nAuf Grund des § 56 Absatz 1 Satz 1 Nummer 1 und 2                (2) Abweichend von Artikel 5 Absatz 1 der Durch-\nBuchstabe i, auch in Verbindung mit Satz 2 und Ab-               führungsverordnung (EU) 2015/175 ist die Einfuhr\nsatz 3 Satz 1, in Verbindung mit § 70 Absatz 1 und 4,            eines in Artikel 1 Absatz 1 oder Absatz 2 der Durch-\ndes § 62 Absatz 1 Nummer 2 Buchstabe b und des § 70              führungsverordnung (EU) 2015/175 genannten Futter-\nAbsatz 6 des Lebensmittel- und Futtermittelgesetz-               mittels, das vor dem 26. Februar 2015 aus seinem\nbuches in der Fassung der Bekanntmachung vom                     Ursprungsland verbracht worden ist, zulässig, so-\n3. Juni 2013 (BGBl. I S. 1426), jeweils in Verbindung            weit es\nmit § 1 Absatz 2 des Zuständigkeitsanpassungsgeset-\n1. über einen in Anlage 9 genannten Eingangsort in\nzes vom 16. August 2002 (BGBl. I S. 3165) und dem\ndas Inland verbracht wird und\nOrganisationserlass vom 17. Dezember 2013 (BGBl. I\nS. 4310), verordnet das Bundesministerium für Ernäh-             2. nachweislich einer Genusstauglichkeitsbeschei-\nrung und Landwirtschaft:                                             nigung nach Artikel 2 Absatz 1 Buchstabe b der\nVerordnung (EU) Nr. 258/2010 der Kommission\nArtikel 1                                  vom 25. März 2010 zum Erlass von Sondervor-\nschriften für die Einfuhr von Guarkernmehl, dessen\nDie Futtermittelverordnung in der Fassung der Be-\nUrsprung oder Herkunft Indien ist, wegen des\nkanntmachung vom 5. Juli 2013 (BGBl. I S. 2242), die\nRisikos einer Kontamination mit Pentachlorphenol\nzuletzt durch Artikel 1 der Verordnung vom 5. Dezember\nund Dioxinen sowie zur Aufhebung der Entschei-\n2014 (BGBl. I S. 1997), geändert worden ist, wird wie\ndung 2008/352/EG (ABl. L 80 vom 26.3.2010,\nfolgt geändert:\nS. 28) keinen Gehalt an Pentachlorphenol enthält,\n1. In § 23 werden im einleitenden Satzteil die Wörter                der 0,01 mg/kg überschreitet.“\n„Verordnung (EU) Nr. 1275/2013 (ABl. L 328 vom\n7.12.2013, S. 86)“ durch die Wörter „Verordnung            3. § 36 Nummer 3 wird wie folgt gefasst:\n(EU) 2015/186 (ABl. L 31 vom 7.2.2015, S. 11)“ er-            „3. entgegen § 34d Absatz 1 einen dort genannten\nsetzt.                                                             Stoff, der für den Verzehr durch Tiere bestimmt\n2. § 34d wird wie folgt gefasst:                                      ist, oder ein dort genanntes Mischfuttermittel\neinführt oder“.\n„§ 34d\n4. Dem § 36b wird folgender Absatz 10 angefügt:\nEinfuhrregelungen für Guarkernmehl\n(1) Ein                                                       „(10) Ordnungswidrig im Sinne des § 60 Absatz 4\nNummer 2 Buchstabe b des Lebensmittel- und\n1. in Artikel 1 Absatz 1 der Durchführungsverord-             Futtermittelgesetzbuches handelt, wer vorsätzlich\nnung (EU) 2015/175 der Kommission vom 5. Feb-             oder fahrlässig entgegen Artikel 7 Absatz 2 Satz 2\nruar 2015 zur Festlegung von Sondervorschriften           der Durchführungsverordnung (EU) 2015/175 der\nfür die Einfuhr von Guarkernmehl, dessen Ursprung         Kommission vom 5. Februar 2015 zur Festlegung\noder Herkunft Indien ist, wegen des Risikos einer         von Sondervorschriften für die Einfuhr von Guarkern-\nKontamination mit Pentachlorphenol und Dioxinen           mehl, dessen Ursprung oder Herkunft Indien ist,\n(ABl. L 30 vom 6.2.2015, S. 10) bezeichneter Stoff,       wegen des Risikos einer Kontamination mit Penta-\nder für den Verzehr durch Tiere bestimmt ist, oder        chlorphenol und Dioxinen (ABl. L 30 vom 6.2.2015,\n2. in Artikel 1 Absatz 2 der Durchführungsverordnung          S. 10) als Futtermittelunternehmer oder als sein Ver-\n(EU) 2015/175 bezeichnetes Mischfuttermittel              treter ein dort genanntes Dokument nicht, nicht\nrichtig, nicht vollständig oder nicht rechtzeitig über-\ndarf nur eingeführt werden, wenn es über einen in\nmittelt.“\nAnlage 9 genannten Eingangsort in das Inland ver-\nbracht wird.                                               5. Die Anlage 9 wird wie folgt geändert:","Bundesgesetzblatt Jahrgang 2015 Teil I Nr. 13, ausgegeben zu Bonn am 8. April 2015             363\na) Die Bezeichnung der Anlage wird wie folgt ge-                                   Artikel 2\nfasst:\n„Anlage 9                                                                     Inkrafttreten\n(zu § 34d Absatz 1 und 2)\n(1) Diese Verordnung tritt am Tag nach der Verkün-\nListe der nach                       dung in Kraft.\nArtikel 3 Absatz 2 der Durchführungs-\nverordnung (EU) 2015/175 in Deutsch-                 (2) Die §§ 34d und 36 und die Anlage 9 der Futter-\nland für Futtermittel benannten Eingangsorte“.        mittelverordnung gelten mit Ablauf des 8. Oktober 2015\nb) In der Tabelle werden in der rechten Spalte die         wieder in ihrer am 8. April 2015 maßgeblichen Fassung,\nWörter „Benannte Kontrollstellen“ durch die Wör-        sofern nicht mit Zustimmung des Bundesrates etwas\nter „Benannte Eingangsorte“ ersetzt.                    anderes verordnet wird.\nBonn, den 25. März 2015\nDer Bundesminister\nfür Ernährung und Landwirtschaft\nChristian Schmidt"]}