{"id":"bgbl1-2014-42-1","kind":"bgbl1","year":2014,"number":42,"date":"2014-09-05T00:00:00Z","url":"https://offenegesetze.de/veroeffentlichung/bgbl1/2014/42#page=2","api_url":"https://api.offenegesetze.de/v1/veroeffentlichung/bgbl1-2014-42-1/","document_url":"https://media.offenegesetze.de/bgbl1/2014/bgbl1_2014_42.pdf#page=2","order":1,"title":"Verordnung zur Änderung der Abwasserverordnung, des Abwasserabgabengesetzes und der Rohrfernleitungsverordnung","law_date":"2014-09-02T00:00:00Z","page":1474,"pdf_page":2,"num_pages":14,"content":["1474           Bundesgesetzblatt Jahrgang 2014 Teil I Nr. 42, ausgegeben zu Bonn am 5. September 2014\nVerordnung\nzur Änderung der Abwasserverordnung,\ndes Abwasserabgabengesetzes und der Rohrfernleitungsverordnung*\nVom 2. September 2014\nAuf Grund                                                               2. die Indirektkühlung,\n– des § 23 Absatz 1 Nummer 3 und 5, 8, 9 und 11 und                        3. den Einsatz von schadstoffarmen Betriebs-\nAbsatz 2 und des § 57 Absatz 2 Satz 1 in Verbindung                         und Hilfsstoffen sowie\nmit § 23 Absatz 1 Nummer 3 des Wasserhaushalts-                          4. die prozessintegrierte Rückführung von Stof-\ngesetzes, von denen § 23 Absatz 1 Satzteil vor Num-                         fen.\nmer 1 und Nummer 9 zuletzt durch Artikel 1 Num-\nmer 4 Buchstabe a und b des Gesetzes vom 6. Ok-                          Soweit in den Anhängen nichts anderes be-\ntober 2011 (BGBl. I S. 1986) geändert worden ist,                        stimmt ist, ist die Einhaltung der Anforderungen\nnach Anhörung der beteiligten Kreise,                                    nach Satz 1 durch ein Abwasserkataster, durch\nein Betriebstagebuch oder in anderer geeigneter\n– des § 21 Absatz 4 Satz 1 Nummer 2 und 3, Absatz 5                        Weise zu dokumentieren.“\nNummer 2, dabei § 21 Absatz 5 Nummer 2 in Ver-\nb) Dem Absatz 2 wird folgender Satz angefügt:\nbindung mit Absatz 4 Satz 1 Nummer 2 und 3, des\nGesetzes über die Umweltverträglichkeitsprüfung,                         „Der Chemikalieneinsatz, die Abluftemissionen\nvon denen Absatz 4 Satz 1 Nummer 2 durch Artikel 6                       und die Menge des anfallenden Schlammes sind\nNummer 3 Buchstabe a Doppelbuchstabe bb des                              so gering wie möglich zu halten.“\nGesetzes vom 8. April 2013 (BGBl. I S. 734) neu ge-                3. § 6 wird wie folgt geändert:\nfasst und Absatz 4 Satz 1 Nummer 3 durch Artikel 11\na) In Absatz 2 Satz 1 werden nach den Wörtern\nNummer 3 des Gesetzes vom 11. August 2010\n„(Analysen- und Messverfahren)“ ein Komma\n(BGBl. I S. 1163) geändert worden ist, nach Anhö-\nund die Wörter „mindestens jedoch zwei signifi-\nrung der beteiligten Kreise und\nkante Stellen, mit Ausnahme der Werte für die\n– des § 3 Absatz 4 des Abwasserabgabengesetzes in                          Verdünnungsstufen,“ eingefügt.\nder Fassung der Bekanntmachung vom 18. Januar\nb) Absatz 4 wird wie folgt gefasst:\n2005 (BGBl. I S. 114)\n„(4) Wird bei der Überwachung eine Über-\nverordnet die Bundesregierung:                                              schreitung eines nach dieser Verordnung\neinzuhaltenden oder in der wasserrechtlichen\nArtikel 1                                      Zulassung festgesetzten Wertes für die Giftigkeit\nÄnderung der                                       gegenüber Fischeiern, Daphnien, Algen und\nAbwasserverordnung                                    Leuchtbakterien nach den Nummern 401 bis 404\nder Anlage zu § 4 festgestellt, gilt dieser Wert\nDie Abwasserverordnung in der Fassung der Be-\ndennoch als eingehalten, wenn die Vorausset-\nkanntmachung vom 17. Juni 2004 (BGBl. I S. 1108,\nzungen der Sätze 2 bis 7 vorliegen; Absatz 1\n2625), die zuletzt durch Artikel 6 der Verordnung vom\nbleibt unberührt. Die festgestellte Überschrei-\n2. Mai 2013 (BGBl. I S. 973) geändert worden ist, wird\ntung nach Satz 1 muss auf einem Gehalt an\nwie folgt geändert:\nSulfat und Chlorid beruhen, der über der Wirk-\n1. In § 1 Absatz 1 werden nach dem Wort „Herkunfts-                       schwelle liegt. Die organismusspezifische Wirk-\nbereichen“ die Wörter „sowie Anforderungen an die                      schwelle nach Satz 2 beträgt beim Fischei\nErrichtung, den Betrieb und die Benutzung von Ab-                      3 Gramm pro Liter, bei Daphnien 2 Gramm pro\nwasseranlagen“ eingefügt.                                              Liter, bei Algen 0,7 Gramm pro Liter und bei\n2. § 3 wird wie folgt geändert:                                           Leuchtbakterien 15 Gramm pro Liter. Ferner darf\nder korrigierte Messwert nicht größer sein als\na) Absatz 1 wird wie folgt gefasst:                                    der einzuhaltende Wert. Der korrigierte Mess-\n„(1) Soweit in den Anhängen nichts anderes                      wert nach Satz 4 ergibt sich aus der Differenz\nbestimmt ist, darf Abwasser in ein Gewässer                        des Messwertes und des Korrekturwertes. Der\nnur eingeleitet werden, wenn die Schadstoff-                       Korrekturwert wird ermittelt aus der Summe der\nfracht so gering gehalten wird, wie dies nach                      Konzentrationen von Chlorid und Sulfat im Ab-\nPrüfung der Verhältnisse im Einzelfall möglich                     wasser, ausgedrückt in Gramm pro Liter, geteilt\nist durch                                                          durch die jeweils organismusspezifische Wirk-\n1. den Einsatz Wasser sparender Verfahren bei                      schwelle. Entspricht der ermittelte Korrekturwert\nWasch- und Reinigungsvorgängen,                                nicht einer Verdünnungsstufe der im Bestim-\nmungsverfahren festgesetzten Verdünnungsfolge,\n* Diese Verordnung dient der Umsetzung der Richtlinie 2010/75/EU des        so ist die nächsthöhere Verdünnungsstufe als\nEuropäischen Parlaments und des Rates vom 24. November 2010               Korrekturwert zu verwenden.“\nüber Industrieemissionen (integrierte Vermeidung und Verminde-\nrung der Umweltverschmutzung) (Neufassung) (ABl. L 334 vom         3a. In § 7 wird nach der Angabe „§ 3 Absatz 1“ die\n17.12.2010, S. 17).                                                    Angabe „Satz 1“ eingefügt.","Bundesgesetzblatt Jahrgang 2014 Teil I Nr. 42, ausgegeben zu Bonn am 5. September 2014           1475\n4. Die Anlage wird wie folgt gefasst:\n„Anlage\n(zu § 4)\nAnalysen- und Messverfahren\nNr.      Parameter                                     Verfahren\nI        Allgemeine Verfahren\n1        Anleitungen zur Probenahmetechnik             DIN EN ISO 5667-1 (Ausgabe April 2007)\n2        Probenahme von Abwasser                       DIN 38402-11 (Ausgabe Februar 2009)\n3        Abwasservolumenstrom                          DIN 19559 (Ausgabe Juli 1983)\n4        Vorbehandlung, Homogenisierung und Tei-       DIN 38402-A 30 (Ausgabe Juli 1998)\nlung heterogener Wasserproben\n5        Konservierung und Handhabung von Was-         DIN EN ISO 5667-3 (Ausgabe Mai 2004)\nserproben                                     Diese Norm gilt, soweit in der für das jeweilige Analy-\nsenverfahren maßgeblichen Norm nicht etwas anderes\nfestgelegt ist. Bei der Bestimmung der Parameter nach\nden Nummern 401 bis 404, 410 und 412 dieser Anlage\nist die Probe unverzüglich nach der Entnahme zu unter-\nsuchen. Eine Konservierung der Probe bis zu 48 Stun-\nden ist durch sofortiges Kühlen auf eine Temperatur von\n2 bis 5 °C im Dunkeln möglich.\nIst eine längere Aufbewahrung einer Probe erforderlich,\nist die Probe unverzüglich nach ihrer Entnahme einzu-\nfrieren und bei einer Temperatur von –18 °C oder tiefer\nfür die Dauer von bis zu zwei Monaten zu konservieren.\n6        Zahlenangaben                                 DIN 1333 (Ausgabe Februar 1992)\nII       Analysenverfahren\n1        Anionen/Elemente\n101      Nicht besetzt\n102      Chlorid                                       DIN EN ISO 10304-1 (Ausgabe Juli 2009)\n103      Cyanid, leicht freisetzbar                    DIN 38405-D 13-2 (Ausgabe Februar 1981)\n104      Cyanid, gesamt, in der Originalprobe          DIN 38405-D 13-1 (Ausgabe Februar 1981)\n105      Fluorid, gesamt, in der Originalprobe         DIN 38405-D 4-2 (Ausgabe Juli 1985)\n106      Nitratstickstoff (NO3-N)                      DIN EN ISO 10304-1 (Ausgabe Juli 2009)\n107      Nitritstickstoff (NO2-N)                      DIN EN 26777 (Ausgabe April 1993)\n108      Phosphor, gesamt, in der Originalprobe        DIN EN ISO 6878 (Ausgabe September 2004) mit fol-\ngender Maßgabe: Aufschluss nach Abschnitt 7.4 dieser\nDIN-Norm\n109      Phosphorverbindungen als Phosphor,            DIN EN ISO 11885 (Ausgabe September 2009)\ngesamt, in der Originalprobe\n110      Sulfat                                        DIN EN ISO 10304-1 (Ausgabe Juli 2009)\n111      Sulfid, leicht freisetzbar                    DIN 38405-D 27 (Ausgabe Juli 1992)\n112      Sulfit                                        DIN EN ISO 10304-3 (Ausgabe November 1997)\n113      Fluorid, gelöst                               DIN EN ISO 10304-1 (Ausgabe Juli 2009)\n114      Thiocyanat                                    DIN EN ISO 10304-3 (Ausgabe November 1997)\n2        Kationen/Elemente\n201      Aluminium in der Originalprobe                DIN EN ISO 11885 (Ausgabe September 2009)\n202      Ammoniumstickstoff (NH4-N)                    DIN EN ISO 11732 (Ausgabe Mai 2005)\n203      Antimon in der Originalprobe                  DIN EN ISO 11885 (Ausgabe September 2009)\n204      Arsen in der Originalprobe                    DIN EN ISO 11969 (Ausgabe November 1996) mit fol-\ngender Maßgabe: Aufschluss nach Abschnitt 8.3.1 die-\nser DIN-Norm","1476      Bundesgesetzblatt Jahrgang 2014 Teil I Nr. 42, ausgegeben zu Bonn am 5. September 2014\nNr.     Parameter                                                Verfahren\n205     Barium in der Originalprobe                              DIN EN ISO 11885 (Ausgabe September 2009)\n206     Blei in der Originalprobe                                DIN EN ISO 11885 (Ausgabe September 2009)\n207     Cadmium in der Originalprobe                             DIN EN ISO 11885 (Ausgabe September 2009)\n208     Nicht besetzt\n209     Chrom, gesamt, in der Originalprobe                      DIN EN ISO 11885 (Ausgabe September 2009)\n210     Chrom VI                                                 DIN 38405-D 24 (Ausgabe Mai 1987)\n211     Cobalt in der Originalprobe                              DIN EN ISO 11885 (Ausgabe September 2009)\n212     Eisen in der Originalprobe                               DIN EN ISO 11885 (Ausgabe September 2009)\n213     Kupfer in der Originalprobe                              DIN EN ISO 11885 (Ausgabe September 2009)\n214     Nickel in der Originalprobe                              DIN EN ISO 11885 (Ausgabe September 2009)\n215     Quecksilber in der Originalprobe                         DIN EN 1483 (Ausgabe Juli 2007)\n216     Silber in der Originalprobe                              DIN EN ISO 11885 (Ausgabe September 2009)\n217     Thallium in der Originalprobe                            DIN EN ISO 17294-2 (Ausgabe Februar 2005)\n218     Vanadium in der Originalprobe                            DIN EN ISO 11885 (Ausgabe September 2009)\n219     Zink in der Originalprobe                                DIN EN ISO 11885 (Ausgabe September 2009)\n220     Zinn in der Originalprobe                                DIN EN ISO 11885 (Ausgabe September 2009)\n221     Titan in der Originalprobe                               DIN EN ISO 11885 (Ausgabe September 2009)\n222     Selen in der Originalprobe                               DIN EN ISO 11885 (Ausgabe September 2009)\n223     Nicht besetzt\n224     Indium in der Originalprobe                              DIN EN ISO 11885 (Ausgabe September 2009)\n225     Nicht besetzt\n226     Bor                                                      DIN EN ISO 11885 (Ausgabe September 2009)\n3       E i n z e l s t o f f e , S u m m e n p a r a m e t e r, G r u p p e n p a r a m e t e r\n301     Abfiltrierbare Stoffe (Suspendierte Stoffe)              DIN EN 872 (Ausgabe April 2005) mit folgender Maß-\nin der Originalprobe                                     gabe: dreimaliges Nachwaschen des Filters mit je\n50 ml destilliertem Wasser\n302     Adsorbierbare organisch gebundene Halo-                  Bei einem Chloridgehalt von bis zu 5,0 g/l in der Origi-\ngene (AOX) in der Originalprobe, angegeben nalprobe:\nals Chlorid                                              DIN EN ISO 9562 (Ausgabe Februar 2005) mit folgender\nMaßgabe: Adsorption nach Abschnitt 9.3.4 dieser\nDIN-Norm und nach Nummer 501 dieser Anlage\nBei einem Chloridgehalt von mehr als 5,0 g/l in der\nOriginalprobe:\nDIN EN ISO 9562 (Ausgabe Februar 2005) nach Maß-\ngabe des Anhangs A dieser DIN-Norm und Adsorption\nnach Abschnitt 9.3.4 dieses Anhangs\n303     Chemischer Sauerstoffbedarf (CSB) in der                 DIN 38409-H 41 (Ausgabe Dezember 1980)\nOriginalprobe\n304     Nicht besetzt\n305     Organisch gebundener Kohlenstoff, gesamt                 DIN EN 1484 (Ausgabe August 1997), direkte TOC-Be-\n(TOC), in der Originalprobe                              stimmung nach Abschnitt 8.3 dieser DIN-Norm und\nnach Maßgabe der Nummer 502 dieser Anlage\n306     Gesamter gebundener Stickstoff (TNb) in der DIN EN 12260 (Ausgabe Dezember 2003)\nOriginalprobe                                            Werden Kombinationsgeräte zur gleichzeitigen Bestim-\nmung des TNb und des TOC verwendet, sind bei der\nUntersuchung partikelhaltiger Proben Kontrollmessun-\ngen gemäß Nummer 502 dieser Anlage durchzuführen.\n307     Nicht besetzt\nu. 308","Bundesgesetzblatt Jahrgang 2014 Teil I Nr. 42, ausgegeben zu Bonn am 5. September 2014             1477\nNr.      Parameter                                        Verfahren\n309      Kohlenwasserstoffe, gesamt, in der Original- DIN EN ISO 9377-2 (Ausgabe Juli 2001)\nprobe\n310      Nicht besetzt\n311      Phenolindex nach Destillation und Farbstoff- DIN 38409-H 16-2 (Ausgabe Juni 1984)\nextraktion in der Originalprobe\n312      Nicht besetzt\n313      Chlor, freies                                    DIN EN ISO 7393-2 (Ausgabe April 2000)\n314      Hexachlorbenzol in der Originalprobe             DIN 38407-F 2 (Ausgabe Februar 1993)\n315      Trichlorethen in der Originalprobe               DIN EN ISO 10301 (Ausgabe August 1997) mit folgender\nMaßgabe: Durchführung nach dem Flüssig/Flüssig-Ex-\ntraktionsverfahren\n316      1,1,1-Trichlorethan in der Originalprobe         DIN EN ISO 10301 (Ausgabe August 1997) mit folgender\nMaßgabe: Durchführung nach dem Flüssig/Flüssig-Ex-\ntraktionsverfahren\n317      Tetrachlorethen in der Originalprobe             DIN EN ISO 10301 (Ausgabe August 1997) mit folgender\nMaßgabe: Durchführung nach dem Flüssig/Flüssig-Ex-\ntraktionsverfahren\n318      Trichlormethan in der Originalprobe              DIN EN ISO 10301 (Ausgabe August 1997) mit folgender\nMaßgabe: Durchführung nach dem Flüssig/Flüssig-Ex-\ntraktionsverfahren\n319      Tetrachlormethan in der Originalprobe            DIN EN ISO 10301 (Ausgabe August 1997) mit folgender\nMaßgabe: Durchführung nach dem Flüssig/Flüssig-Ex-\ntraktionsverfahren\n320      Dichlormethan in der Originalprobe               DIN EN ISO 10301 (Ausgabe August 1997) mit folgender\nMaßgabe: Durchführung nach dem Flüssig/Flüssig-Ex-\ntraktionsverfahren\n321      Hydrazin                                         DIN 38413-P 1 (Ausgabe März 1982)\n322      Nicht besetzt\nbis 325\n326      Anilin in der Originalprobe                      DIN EN ISO 10301, Abschnitt 2 (Ausgabe August 1997)\nmit folgender Maßgabe: Extraktion mit Dichlormethan\nbei pH 12, GC-Trennung unter Verwendung eines\nmassenselektiven Detektors; bei Verwendung eines\nN-P-Detektors sind zwei GC-Säulen unterschiedlicher\nPolarität zu verwenden.\n327      Hexachlorcyclohexan als Summe aller Iso-         DIN 38407-F 2 (Ausgabe Februar 1993) nach Maßgabe\nmere                                             der Nummer 504 dieser Anlage\n328      Hexachlorbutadien (HCBD) in der Original-        DIN EN ISO 10301 (Ausgabe August 1997) mit folgender\nprobe                                            Maßgabe: Durchführung nach dem Flüssig/Flüssig-Ex-\ntraktionsverfahren\n329      Aldrin, Dieldrin, Endrin, Isodrin (Drine) in der DIN 38407-F 2 (Ausgabe Februar 1993) nach Maßgabe\nOriginalprobe                                    der Nummer 504 dieser Anlage\n330      Ausblasbare organisch gebundene Halogene DEV H 25 (Vorschlag) (22. Lieferung 1989) mit folgender\n(POX) in der Originalprobe, angegeben als        Maßgabe: Abweichend von Abschnitt 9.1 dieser Vor-\nChlorid                                          schrift bei Zimmertemperatur 10 Minuten ausblasen\n331      1,2-Dichlorethan in der Originalprobe            DIN EN ISO 10301 (Ausgabe August 1997) mit folgender\nMaßgabe: Durchführung nach dem Flüssig/Flüssig-Ex-\ntraktionsverfahren\n332      Trichlorbenzol als Summe aller Isomere in der DIN 38407-F 2 (Ausgabe Februar 1993) nach Maßgabe\nOriginalprobe                                    der Nummer 504 dieser Anlage\n333      Endosulfan als Summe aller Isomere in der        DIN 38407-F 2 (Ausgabe Februar 1993) nach Maßgabe\nOriginalprobe                                    der Nummer 504 dieser Anlage\n334      Benzol und Derivate in der Originalprobe         DIN 38407-F 9-1 (Ausgabe Mai 1991) unter Beachtung\nder Nummer 504 dieser Anlage und mit folgender Maß-\ngabe: Statt Kaliumcarbonat sind 2 bis 3 g Natriumsulfat\npro 5 ml Probe zu verwenden. In Abschnitt 3.8.3 dieser","1478   Bundesgesetzblatt Jahrgang 2014 Teil I Nr. 42, ausgegeben zu Bonn am 5. September 2014\nNr.  Parameter                                      Verfahren\nDIN-Norm gilt nach dem 5. Anstrich anstelle des Wertes\n„8,78 µg/l“ der Wert „878 µg/l“.\n335  Nicht besetzt\n336  Polycyclische aromatische Kohlenwasser-        DIN EN ISO 17993 (Ausgabe März 2004) nach Maßgabe\nstoffe in der Originalprobe (PAK) (Fluoran-    der Nummer 504 dieser Anlage\nthen, Benzo(a)pyren, Benzo(b)fluoranthen,\nBenzo(k)fluoranthen, Benzo(ghi)perylen, In-\ndeno(1,2,3-cd)pyren)\n337  Chlordioxid und andere Oxidantien, angege- DIN 38408-G 5 (Ausgabe Juni 1990) mit folgender Maß-\nben als Chlor                                  gabe: Die nach Abschnitt 4 dieser DIN-Norm vorgese-\nhenen Maßnahmen zur Störungsbehebung sind nicht\ndurchzuführen.\n338  Färbung                                        DIN EN ISO 7887, Hauptabschnitt 3 (Ausgabe Dezem-\nber 1994)\n339  Polychlorierte Dibenzodioxine (PCDD) und       DEV F 33 (52. Lieferung Januar 2002)\npolychlorierte Dibenzofurane (PCDF)\n340  Polyfluorierte Verbindungen (PFC) in der       DIN 38407-42 (Ausgabe März 2011)\nOriginalprobe\n341  pH-Wert                                        DIN EN ISO 10523 (Ausgabe April 2012)\n4    B i o l o g i s c h e Te s t v e r f a h r e n\nFür die Verfahren nach den Nummern 401 bis 404, 410 und 412 ist Nummer 509 dieser Anlage zu\nbeachten. Die Anforderungen nach DIN EN ISO 5667-16 (Ausgabe Februar 1999) gelten nur, soweit in\nden Testverfahren keine abweichenden Regelungen getroffen werden.\n400  Probenahme und Durchführung biologischer DIN EN ISO 5667-16 (Ausgabe Februar 1999)\nTestverfahren\n401  Giftigkeit gegenüber Fischeiern (GEi) in der   DIN EN ISO 15088 (Ausgabe Juni 2009)\nOriginalprobe\n402  Giftigkeit gegenüber Daphnien (GD) in der      DIN 38412-L 30 (Ausgabe März 1989)\nOriginalprobe\n403  Giftigkeit gegenüber Algen (GA) in der Origi- DIN 38412-L 33 (Ausgabe März 1991) mit folgender\nnalprobe                                       Maßgabe: In Abschnitt 3.5 dieser DIN-Norm gilt nicht\nder Satzteil „sofern bei höheren Verdünnungsfaktoren\nkeine Hemmung größer als 20 Prozent festgestellt wird“\nund in Abschnitt 11.1 dieser DIN-Norm gilt nicht die An-\nmerkung.\n404  Giftigkeit gegenüber Leuchtbakterien (GL) in DIN EN ISO 11348-1 (Ausgabe Mai 2009) oder\nder Originalprobe                              DIN EN ISO 11348-2 (Ausgabe Mai 2009) jeweils mit\nfolgender Maßgabe: Die Abwasseruntersuchung ist ge-\nmäß Anhang B dieser Normen durchzuführen.\n405  Leichte aerobe biologische Abbaubarkeit von Anhang zur Richtlinie 92/69/EWG vom 31. Juli 1992\nStoffen                                        zur 17. Anpassung der Richtlinie 67/548/EWG (ABl. EG\nNr. L 383 S. 187)\n406  Aerobe biologische Abbaubarkeit von Stof-      DIN EN ISO 9888 (Ausgabe November 1999) mit folgen-\nfen                                            der Maßgabe: Die Abbaubarkeit wird als DOC-Abbau-\ngrad über 28 Tage bestimmt. Die Menge des Belebt-\nschlamm-Inokulums beträgt 1 g Trockenmasse je Liter\nje Test. Die Wasserhärte des Testwassers kann bis zu\n2,7 mmol/l betragen. Ausgeblasene und adsorbierte\nStoffanteile werden im Ergebnis nicht berücksichtigt.\nDas Ergebnis wird als Abbaugrad angegeben. Voradap-\ntierte Inokula sind nicht zugelassen.\n407  Aerobe biologische Abbaubarkeit (Eliminier-    DIN EN ISO 9888 (Ausgabe November 1999) mit folgen-\nbarkeit) der filtrierten Probe in biologischen der Maßgabe: Die Abbaubarkeit wird als CSB- oder\nBehandlungsanlagen                             DOC-Abbaugrad (Eliminationsgrad) bestimmt. Verwen-\ndet wird das Inokulum der realen Abwasserbehand-\nlungsanlage mit 1 g/l Trockenmasse im Testansatz (Ab-\nschnitt 8.3 dieser DIN-Norm). Die Dauer des Eliminati-\nonstests entspricht der Zeit, die erforderlich ist, um den","Bundesgesetzblatt Jahrgang 2014 Teil I Nr. 42, ausgegeben zu Bonn am 5. September 2014            1479\nNr.  Parameter                                      Verfahren\nEliminationsgrad des Gesamtabwassers der realen\nAbwasserbehandlungsanlage in der Testsimulation für\ndas Gesamtabwasser zu erreichen. Die CSB-Konzentra-\ntion im Testansatz (CSB zwischen 100 und 1 000 mg/l)\nsoll dem realen Abwasser des Anlagenzulaufs weitge-\nhend entsprechen. Die Wasserhärte des Testwassers\nsoll die Wasserhärte des jeweiligen realen Abwassers\nnicht übersteigen. Ausgeblasene Stoffanteile werden\nim Ergebnis nicht berücksichtigt. Die Eliminationsraten\nwerden auf die CSB-Konzentration zu Beginn des Tests\nunter Abzug der ausgeblasenen Stoffanteile bezogen.\nDas Ergebnis wird als Eliminationsgrad angegeben.\n408  Aerobe biologische Abbaubarkeit (Eliminier-    DIN EN ISO 9888 (Ausgabe November 1999) mit folgen-\nbarkeit) der filtrierten Probe in biologischen der Maßgabe: Die Abbaubarkeit wird als CSB- oder\nBehandlungsanlagen                             DOC-Abbaugrad (Eliminationsgrad) über maximal 7\nTage bestimmt. Verwendet wird das Inokulum der realen\nAbwasserbehandlungsanlage mit 1 g/l Trockenmasse im\nTestansatz (Abschnitt 8.3 dieser DIN-Norm). Die CSB-\nKonzentration im Testansatz (CSB zwischen 100 und\n1 000 mg/l) soll dem realen Abwasser des Anlagenzu-\nlaufs weitgehend entsprechen. Die Wasserhärte des\nTestwassers soll die Wasserhärte des jeweiligen realen\nAbwassers nicht übersteigen. Ausgeblasene Stoffanteile\nwerden im Ergebnis nicht berücksichtigt. Die Eliminati-\nonsraten werden auf die CSB-Konzentration zu Beginn\ndes Tests unter Abzug der ausgeblasenen Stoffanteile\nbezogen. Das Ergebnis wird als Eliminationsgrad ange-\ngeben.\n409  Biochemischer Sauerstoffbedarf in 5 Tagen in DIN EN 1899-1 (Ausgabe Mai 1998)\nder Originalprobe\n410  Erbgutveränderndes Potential (umu-Test)        DIN 38415-T 3 (Ausgabe Dezember 1996)\n411  Nicht besetzt\n412  Giftigkeit gegenüber Wasserlinsen (GW) in der DIN EN ISO 20079 (Ausgabe Dezember 2006)\nOriginalprobe\nIII  Hinweise und Erläuterungen\n501  Hinweise zum AOX-Verfahren (Nummer 302)\n1. Periodatgehalte\nIn Gegenwart von Periodaten muss das Natriumsulfit überstöchiometrisch zugesetzt werden und\nmindestens 24 Stunden reduzierend einwirken.\n2. Chloridgehalte\nBei Chloridgehalten über 1,0 g/l wird durch Verdünnung der Probe eine Chloridkonzentration von\nweniger als 1,0 g/l in der Analysenprobe hergestellt. Der blindwertbereinigte Messwert wird mit\ndem Verdünnungsfaktor multipliziert. Der zugehörige Blindwert ist der arbeitstäglich bestimmte\nWert einer Lösung von 1,0 g/l Chlorid. Bei Chloridgehalten unter 1,0 g/l in der unverdünnten Probe\nwird deionisiertes Wasser als Blindwert verwendet.\n3. Nitratwaschlösung\nBei Proben mit Chloridgehalten unter 1,0 g/l wird mit 25 ml Nitratlösung gewaschen. Bei Analy-\nsenproben, deren Chloridkonzentration durch Verdünnung auf weniger als 1,0 g/l eingestellt wird,\nwird abweichend von der DIN EN ISO 9562 (Ausgabe Februar 2005) portionsweise mit insgesamt\n50 ml Nitratlösung gewaschen.\n4. Befund\nDie AOX-Gehalte des Vorfilters und der ersten und zweiten Adsorptionssäule sind im Befund zu\nsummieren.\n502  Hinweise zum TOC- bzw. TNb-Verfahren (Nummern 305 und 306 dieser Anlage)\nEs ist ein Gerät mit thermisch-katalytischer Verbrennung (Mindesttemperatur 670 °C) zu verwenden.\nEs gelten die Regelungen zur Homogenisierung nach DIN 38402 Teil 30 „Vorbehandlung, Homogeni-\nsierung und Teilung heterogener Wasserproben“ (Juli 1998), insbesondere die Abschnitte 8.3 und\n8.4.5 sind zu beachten.","1480          Bundesgesetzblatt Jahrgang 2014 Teil I Nr. 42, ausgegeben zu Bonn am 5. September 2014\nBei der Untersuchung partikelhaltiger Abwasserproben sind Kontrollmessungen gemäß Anhang C der\nDIN EN 1484 (August 1997) durchzuführen.\n503         Nicht besetzt\n504         Hinweise zur Bestimmungsgrenze (Nummern 327, 329, 332, 333, 334 und 336 dieser Anlage)\nMesswerte von Einzelkomponenten werden nur berücksichtigt, wenn sie auf oder über der Bestim-\nmungsgrenze des jeweiligen Analyseverfahrens liegen.\n505         Nicht besetzt\nbis 508\n509         Hinweise für die Bestimmung der biologischen Testverfahren (Nummern 401 bis 404, 410 und 412\ndieser Anlage)\nMesswerterhebliche Volumenänderungen durch die Zugabe von Neutralisationsmitteln sind bei der\nAngabe der Ergebnisse zu dokumentieren. Durch die Wahl geeigneter Säuren und Laugen ist sicher-\nzustellen, dass erhebliche chemisch-physikalische Änderungen der Probe (insbesondere Ausfällungen\nund Auflösungen) vermieden werden. Das Neutralisationsmittel muss so zugegeben werden, dass die\nlokalen Unterschiede des pH-Wertes in der Probe so gering wie möglich gehalten werden (schnelles\nRühren, langsame Zugabe). Die Verdünnungsstufen ergeben sich aus ineinander geschachtelten geo-\nmetrischen Reihen auf der Basis 2 und 3 gemäß DIN EN ISO 15088 (Ausgabe Juni 2009), Abschnitt 8.3,\nTabelle 1.“\n5. Anhang 1 wird wie folgt geändert:\na) Teil B wird wie folgt gefasst:\n„B Allgemeine Anforderungen\n(1) § 3 Absatz 1 findet keine Anwendung.\n(2) Abwasseranlagen sollen so errichtet, betrieben und benutzt werden, dass eine energieeffiziente Be-\ntriebsweise ermöglicht wird. Die bei der Abwasserbeseitigung entstehenden Energiepotenziale sind, soweit\ntechnisch möglich und wirtschaftlich vertretbar, zu nutzen.“\nb) Teil C wird wie folgt geändert:\naa) In Absatz 1 Satz 1 wird folgende Fußnote an die Tabelle angefügt:\n„Bei Kleineinleitungen im Sinne des § 8 in Verbindung mit § 9 Absatz 2 Satz 2 des Abwasserabgabenge-\nsetzes kann an Stelle einer qualifizierten Stichprobe oder einer 2-Stunden-Mischprobe auch eine Stich-\nprobe genommen werden.“\nbb) In Absatz 4 Satz 1 werden nach den Wörtern „allgemeine bauaufsichtliche Zulassung“ das Komma und\ndie Wörter „europäische technische Zulassung nach den Vorschriften des Bauproduktengesetzes“ ge-\nstrichen.\n6. In Anhang 22 Teil E Absatz 2 Satz 1 werden die Wörter „flüchtige organisch gebundene Halogene (FlOX)“ durch\ndie Wörter „ausblasbare organisch gebundene Halogene (POX)“ ersetzt.\n7. Anhang 23 Teil D Absatz 1 wird wie folgt geändert:\na) In Satz 1 wird in der Tabelle Zeile 5 das Wort „Chrom“ durch die Wörter „Chrom, gesamt“ und in der letzten\nZeile das Wort „Sulfid“ durch die Wörter „Sulfid, leicht freisetzbar“ ersetzt.\nb) In Satz 2 wird das Wort „Sulfid“ durch die Wörter „Sulfid, leicht freisetzbar,“ ersetzt.\n8. In Anhang 25 Teil D Nummer 1 wird das Wort „Sulfid“ durch die Wörter „Sulfid, leicht freisetzbar,“ ersetzt.\n9. In Anhang 27 Teil D Absatz 1 wird in der Tabelle Zeile 6 das Wort „Chrom“ durch die Wörter „Chrom, gesamt“\nersetzt.\n10. Anhang 29 wird wie folgt geändert:\na) Dem Teil A wird folgender Absatz 3 angefügt:\n„(3) Die in Teil C Absatz 1 und 2, Teil D Absatz 1, 4 und 5 sowie Teil F Nummer 1 und 2 genannten Anfor-\nderungen sind Emissionsgrenzwerte im Sinne von § 1 Absatz 2 Satz 1.“\nb) Teil B wird wie folgt geändert:\naa) Nach Absatz 1 wird folgender Absatz 2 eingefügt:\n„(2) Das Abwasser darf keine organisch gebundenen Halogene enthalten, die aus Löse- und Reini-\ngungsmitteln stammen.“","Bundesgesetzblatt Jahrgang 2014 Teil I Nr. 42, ausgegeben zu Bonn am 5. September 2014        1481\nbb) Der bisherige Absatz 2 wird Absatz 3 und wie folgt geändert:\naaa) Im Halbsatz vor Nummer 1 werden die Wörter „nach Prüfung der Verhältnisse im Einzelfall“ ge-\nstrichen.\nbbb) In Nummer 2 werden nach dem Wort „Prozesswasser“ die Wörter „und Kühlwasser“ eingefügt.\nc) In Teil C Absatz 1 wird die Tabelle wie folgt gefasst:\n„Herstellungsbereiche                          2          5          6        7       8     9      10\nQualifizierte Stichprobe oder 2-Stunden-Mischprobe\nmg/l\nChemischer Sauerstoffbedarf (CSB)            100        50         40       200     200   300    300\nAbfiltrierbare Stoffe                         30          –        20         –       –     –       –\nEisen                                           5,0       5,0       5,0        5,0    3,0    5,0   5,0\nKohlenwasserstoffe, gesamt                     –          –         5,0      10      10    10      5,0\nNitritstickstoff (NO2-N)                       –          –         –         –       5,0    5,0    –\nPhosphor, gesamt                               –          –         –         –       2,0    2,0   2,0\nFluorid, gelöst                                –          –         –         –      30    30       –\nGiftigkeit gegenüber Fischeiern (GEi)           6         2         2         2       6      6     6“.\nd) Teil D wird wie folgt geändert:\naa) In Absatz 1 wird die Tabelle wie folgt gefasst:\n„Herstellungsbereiche                        2          5         6        7      8     9     10\nQualifizierte Stichprobe oder 2-Stunden-Mischprobe\nmg/l\nBlei                                        0,5        0,5        –        –      –     –     0,5\nChrom, gesamt                                –         0,5       0,5      0,5    0,5   0,5    0,5\nChrom VI                                     –          –         –        –     0,1   0,1    0,1\nKupfer                                       –          –         –        –      –     –     0,5\nNickel                                       –         0,5       0,5      0,5    0,5   0,5    0,5\nZink                                        2,0        2,0       2,0      2,0    2,0   2,0    2,0\nZinn                                         –          –         –        –      –     –     2,0\nCyanid, leicht freisetzbar                  0,4         –         –        –      –     –     0,2\nAdsorbierbare organisch gebundene\nHalogene (AOX)                               –          –         –        –      –     –    1,0“.\nbb) In Absatz 5 wird die Angabe „4“ durch die Angabe „4,0“ ersetzt.\ne) Teil E Absatz 2 wird wie folgt gefasst:\n„(2) Die in Teil B Absatz 2 genannte Anforderung ist für den Ort des Anfalls einzuhalten.“\nf) Teil F wird wie folgt geändert:\naa) Dem Wortlaut wird folgender Absatz 1 vorangestellt:\n„(1) Für vorhandene Einleitungen von Abwasser sind die in Teil A Absatz 3 genannten Anforderungen\nspätestens bis zum 8. März 2016 einzuhalten. Abweichend hiervon sind die Anforderungen nach Teil C\nAbsatz 1 für die Parameter Chemischer Sauerstoffbedarf (CSB), Phosphor, gesamt und Giftigkeit gegen-\nüber Fischeiern (GEi) ab dem 6. September 2014 einzuhalten.“\nbb) Der bisherige Wortlaut wird Absatz 2.\ncc) In Absatz 2 Nummer 1 wird in der Tabelle Zeile 3 die Angabe „5“ durch die Angabe „5,0“ ersetzt.\ndd) In Absatz 2 Nummer 2 wird in der Tabelle Zeile 5 die Angabe „2“ durch die Angabe „2,0“ ersetzt.\n11. Anhang 31 wird wie folgt geändert:\na) In Teil C Nummer 3 werden in der Tabelle Zeile 4 nach den Wörtern „Phosphorverbindungen als Phosphor,\ngesamt“ das Komma und die Wörter „nach Nummer 109 der Anlage „Analysen- und Messverfahren““ ge-\nstrichen.","1482           Bundesgesetzblatt Jahrgang 2014 Teil I Nr. 42, ausgegeben zu Bonn am 5. September 2014\nb) In Teil D Nummer 3 werden in der Tabelle Zeile 11 die Wörter „Freies Chlor“ durch die Wörter „Chlor, freies“\nersetzt.\n12. Anhang 33 wird wie folgt geändert:\na) Teil A Absatz 1 wird wie folgt gefasst:\n„(1) Dieser Anhang gilt für Abwasser, dessen Schadstofffracht im Wesentlichen aus der Wäsche von Rauch-\noder Abgasen stammt, die bei der Verbrennung und Mitverbrennung von Abfällen im Sinne von Artikel 42\nder Richtlinie 2010/75/EU des Europäischen Parlaments und des Rates vom 24. November 2010 über\nIndustrieemissionen (integrierte Vermeidung und Verminderung der Umweltverschmutzung) (ABl. L 334\nvom 17.12.2010, S. 17) entstehen.“\nb) In Teil C Absatz 1 wird in der Tabelle Zeile 5 das Wort „Fluorid“ durch die Wörter „Fluorid, gelöst“ ersetzt.\nc) Teil D Absatz 1 wird wie folgt geändert:\naa) In der Tabelle Zeile 7 wird das Wort „Chrom“ durch die Wörter „Chrom, gesamt“ ersetzt.\nbb) In der letzten Zeile der Tabelle werden die Wörter „nach Anhang I der Richtlinie 2000/76/EG berechneten\nDioxine und Furane“ durch die Wörter „nach Anhang VI Teil 2 der Richtlinie 2010/75/EU berechneten\nDioxine und Furane“ ersetzt.\nd) In Teil F Absatz 1 Satz 2 wird in der Tabelle Zeile 4 das Wort „Chrom“ durch die Wörter „Chrom, gesamt“ und\nin Zeile 9 das Wort „Sulfid“ durch die Wörter „Sulfid, leicht freisetzbar“ ersetzt.\n13. In Anhang 36 Teil D Satz 1 werden in der Tabelle Zeile 5 die Wörter „Sulfid- und Mercaptan-Schwefel“ durch die\nWörter „Sulfid, leicht freisetzbar“ ersetzt.\n14. In Anhang 37 Teil D Absatz 1 wird in der Tabelle Zeile 10 das Wort „Sulfid“ durch die Wörter „Sulfid, leicht\nfreisetzbar“ ersetzt.\n15. In Anhang 38 Teil D Absatz 1 Satz 1 wird in der Tabelle Zeile 3 das Wort „Sulfid“ durch die Wörter „Sulfid, leicht\nfreisetzbar“ ersetzt.\n16. Anhang 39 wird wie folgt geändert:\na) In Teil C Absatz 1 wird in der Tabelle Zeile 7 das Wort „Fluorid“ durch die Wörter „Fluorid, gelöst“ ersetzt.\nb) Teil D Absatz 1 wird wie folgt geändert:\naa) In Satz 1 werden in der Tabelle Zeile 14 die Wörter „Sulfid, gelöst“ durch die Wörter „Sulfid, leicht\nfreisetzbar“ ersetzt.\nbb) In Satz 2 werden die Wörter „Sulfid, gelöst,“ durch die Wörter „Sulfid, leicht freisetzbar,“ ersetzt.\nc) In Teil E Absatz 2 Satz 2 werden in der Tabelle Zeile 1 die Wörter „Freies Chlor“ durch die Wörter „Chlor,\nfreies“ ersetzt.\n17. Anhang 40 wird wie folgt geändert:\na) In Teil C Absatz 1 wird in der Tabelle Spalte 1 die Angabe „Stickstoff aus Ammoniumverbindungen mg/l“\ndurch die Angabe „Ammoniumstickstoff mg/l“, die Angabe „Fluorid mg/l“ durch die Angabe „Fluorid, gelöst\nmg/l“, die Angabe „Stickstoff aus Nitrit mg/l“ durch die Angabe „Nitritstickstoff mg/l“, die Angabe „Kohlen-\nwasserstoffe mg/l“ durch die Angabe „Kohlenwasserstoffe, gesamt mg/l“ und die Angabe „Phosphor mg/l“\ndurch die Angabe „Phosphor, gesamt mg/l“ ersetzt.\nb) Teil D wird wie folgt geändert:\naa) In Absatz 1 wird in der Tabelle Spalte 1 die Angabe „Freies Chlor mg/l“ durch die Angabe „Chlor, freies\nmg/l“, die Angabe „Chrom mg/l“ durch die Angabe „Chrom, gesamt mg/l“ und die Angabe „Sulfid mg/l“\ndurch die Angabe „Sulfid, leicht freisetzbar mg/l“ ersetzt.\nbb) In Absatz 2 Satz 1 wird die Angabe „Freies Chlor“ durch die Angabe „Chlor, freies“ ersetzt.\nc) In Absatz 5 Nummer 2 wird die Angabe „DIN 19610 (Ausgabe November 1975)“ durch die Angabe\n„DIN EN 939 (Ausgabe April 2000)“ ersetzt.\n18. Anhang 41 wird wie folgt geändert:\na) Dem Teil A wird folgender Absatz 3 angefügt:\n„(3) Die in Teil C Absatz 1 und 2 sowie Teil D Absatz 1 Nummer 1 Satz 3, Nummer 2 und Absatz 2 Nummer 4\nund 5 genannten Anforderungen sind Emissionsgrenzwerte im Sinne von § 1 Absatz 2 Satz 1.“\nb) Teil B wird wie folgt geändert:\naa) Dem Wortlaut wird folgender Absatz 1 vorangestellt:\n„(1) Neben den Anforderungen nach § 3 gelten folgende allgemeine Anforderungen zur Minderung des\nWasserverbrauchs:\n1. Leckagen und Verluste sind so weit wie möglich zu vermeiden,\n2. Kühlwasser und Spülwasser sind nach Aufbereitung wiederzuverwenden,\n3. Wasser ist in weitgehend geschlossenen Kreisläufen zu führen.“\nbb) Der bisherige Wortlaut wird Absatz 2.","Bundesgesetzblatt Jahrgang 2014 Teil I Nr. 42, ausgegeben zu Bonn am 5. September 2014                                       1483\ncc) Die folgenden Absätze 3 bis 5 werden angefügt:\n„(3) Das Abwasser darf Folgendes nicht enthalten:\n1. Schleifschlämme aus der mechanischen Bearbeitung von Bleiglas, Spezialglas, optischem Glas und\nFlachglas,\n2. Ätzschlämme aus der chemischen Oberflächenbehandlung von Bleiglas, Spezialglas und optischem\nGlas,\n3. silber- und kupferhaltige Schlämme aus dem Versilbern und Verkupfern von Flachglas.\n(4) Bei der chemischen Oberflächenbehandlung von Bleiglas, Spezialglas und optischem Glas darf aus\nder Abgaswäsche kein Abwasser anfallen.\n(5) Bei der Herstellung von Mineralfasern darf aus der Abgaswäsche kein Abwasser abgeleitet werden.“\nc) Teil C wird wie folgt geändert:\naa) Der bisherige Wortlaut wird Absatz 1 und die Tabelle wie folgt gefasst:\n„Stichprobe                  Qualifizierte Stichprobe oder\nmg/l                        2-Stunden-Mischprobe\nmg/l\nAbfiltrierbare Stoffe                                                       30                                     –\nChemischer Sauerstoffbedarf (CSB)                                            –                                   130\nSulfat                                                                       –                                 1 0001\nFluorid, gelöst                                                              –                                      6,02\nKohlenwasserstoffe, gesamt3                                                 15                                     –\nAmmoniumstickstoff4                                                          –                                     10\n1\nAbweichend davon gilt für Anlagen, in denen ausschließlich eine Säurepolitur stattfindet, für Sulfat ein Wert von 3 000 mg/l.\n2\nAbweichend davon gilt für Anlagen, in denen ausschließlich eine Säurepolitur stattfindet, sowie für Anlagen, in denen Opalglas\nhergestellt bzw. bearbeitet wird, für Fluorid, gelöst, ein Wert von 30 mg/l.\n3\nDer Parameter gilt nur für Kohlenwasserstoffe, die kein Fluor enthalten, und nur bei Anlagen, in denen Druckluftkondensate behan-\ndelt oder Kühlschmiermittel eingesetzt werden.\n4\nDer Parameter gilt nur bei Anlagen zur Herstellung und Weiterverarbeitung von Mineralfasern.“\nbb) Nach Absatz 1 wird folgender Absatz 2 angefügt:\n„(2) Der pH-Wert des Abwassers darf an der Einleitungsstelle in das Gewässer einen Wert von 6,5 nicht\nunterschreiten und einen Wert von 9,0 nicht überschreiten. § 6 Absatz 1 findet keine Anwendung.“\nd) Teil D wird wie folgt geändert:\naa) Absatz 1 wird wie folgt geändert:\naaa) In Nummer 1 Satz 3 wird in der Tabelle in Zeile 4 die Angabe „3“ durch die Angabe „3,0“ und in\nZeile 5 die Angabe „0,5“ durch die Angabe „0,3“ ersetzt.\nbbb) In Nummer 2 wird die Tabelle wie folgt gefasst:\n„Qualifizierte Stichprobe oder\n2-Stunden-Mischprobe\nmg/l\nKupfer                                                                                       0,3\nNickel                                                                                       0,5\nChrom, gesamt                                                                                0,3\nCadmium                                                                                      0,05\nZinn1                                                                                        0,5\nZink2                                                                                        0,5\nBor3                                                                                         3,0\n1\nDer Parameter gilt nur bei Anlagen, in denen eine Heißendvergütung mit Zinnverbindungen betrieben wird.\n2\nDer Parameter gilt nur bei Anlagen, in denen Zinkselenit zur Entfärbung des Glases eingesetzt wird.\n3\nDer Parameter gilt nur bei Anlagen, in denen Borosilikatglas hergestellt bzw. verarbeitet wird. Bei Anlagen, die weniger als\n20 t/d produzieren oder bearbeiten, gilt der genannte Wert nicht. In diesen Fällen sind die Bor-Emissionen technisch so weit\nwie möglich zu mindern.“\nccc) Nummer 3 wird aufgehoben.","1484          Bundesgesetzblatt Jahrgang 2014 Teil I Nr. 42, ausgegeben zu Bonn am 5. September 2014\nbb) Absatz 2 wird wie folgt geändert:\naaa) In Nummer 4 wird die Angabe „3“ durch die Angabe „3,0“ ersetzt.\nbbb) In Nummer 5 wird die Tabelle wie folgt gefasst:\n„Qualifizierte Stichprobe oder\n2-Stunden-Mischprobe\nmg/l\nKupfer                                                                                       0,3\nNickel                                                                                       0,5\nChrom, gesamt                                                                                0,3\nCadmium                                                                                      0,05\nZinn1                                                                                        0,5\nZink2                                                                                        0,5\nBor3                                                                                         3,0\n1\nDer Parameter gilt nur bei Anlagen, in denen eine Heißendvergütung mit Zinnverbindungen betrieben wird.\n2\nDer Parameter gilt nur bei Anlagen, in denen Zinkselenit zur Entfärbung des Glases eingesetzt wird.\n3\nDer Parameter gilt nur bei Anlagen, in denen Borosilikatglas hergestellt bzw. verarbeitet wird. Bei Anlagen, die weniger als\n20 t/d produzieren oder bearbeiten, gilt der genannte Wert nicht. In diesen Fällen sind die Bor-Emissionen technisch so weit\nwie möglich zu mindern.“\ncc) In Absatz 3 wird in Satz 1 die Angabe „6“ durch die Angabe „6,0“ sowie die Angabe „3“ durch die\nAngabe „3,0“ ersetzt.\ne) Teil E wird wie folgt gefasst:\n„E Anforderungen an das Abwasser für den Ort des Anfalls\nDie in Teil B Absatz 3, 4 und 5 genannten Anforderungen sind für den Ort des Anfalls einzuhalten.“\nf) Folgender Teil F wird angefügt:\n„F Anforderungen für vorhandene Einleitungen\nFür vorhandene Einleitungen von Abwasser sind die unter Teil A Absatz 3 genannten Anforderungen spä-\ntestens bis zum 8. März 2016 einzuhalten. Abweichend hiervon sind die Anforderungen nach Teil C Absatz 1\nfür den Parameter Chemischer Sauerstoffbedarf (CSB) ab dem 6. September 2014 einzuhalten.“\n19. In Anhang 42 Teil F Abschnitt I Absatz 1 wird in der Tabelle Zeile 4 das Wort „Sulfid“ durch die Wörter „Sulfid,\nleicht freisetzbar“ ersetzt.\n20. In Anhang 43 Teil C Absatz 1 wird in der Tabelle Zeile 7 das Wort „Sulfid“ durch die Wörter „Sulfid, leicht\nfreisetzbar“ ersetzt.\n21. In Anhang 45 Teil D Absatz 1 Satz 1 werden in der Tabelle Zeile 4 die Wörter „Sulfid- und Mercaptan-Schwefel“\ndurch die Wörter „Sulfid, leicht freisetzbar“ ersetzt.\n22. Anhang 46 wird wie folgt geändert:\na) Teil A wird wie folgt geändert:\naa) In Absatz 2 werden die Wörter „, der Kokslöschung“ gestrichen.\nbb) Folgender Absatz 3 wird angefügt:\n„(3) Die in Teil C Absatz 1 und Teil D Absatz 1 genannten Anforderungen sind Emissionsgrenzwerte im\nSinne von § 1 Absatz 2 Satz 1.“\nb) Teil B wird wie folgt gefasst:\n„B Allgemeine Anforderungen\n(1) Bei der Nasslöschung von Koks ist die Menge des eingesetzten Frischwassers zu minimieren und das\nLöschwasser so weit wie möglich wiederzuverwenden. Andere Prozesswässer dürfen nur verwendet wer-\nden, wenn in diesen die Konzentrationswerte der Tabellen in Teil C Absatz 1 und D Absatz 1 nicht über-\nschritten werden.","Bundesgesetzblatt Jahrgang 2014 Teil I Nr. 42, ausgegeben zu Bonn am 5. September 2014               1485\n(2) Belebtschlamm aus der Abwasserbehandlungsanlage, in der Abwasser nach Teil A Absatz 1 behandelt\nwird, ist der Kohlenzufuhr der Kokerei zuzuführen.“\nc) In Teil C Absatz 1 wird die Tabelle wie folgt gefasst:\n„Qualifizierte Stichprobe oder\n2-Stunden-Mischprobe\ng/t                             mg/l\nBiochemischer Sauerstoffbedarf in 5 Tagen (BSB5)                     9,0                            20\nChemischer Sauerstoffbedarf (CSB)                                     –                            220\nStickstoff, gesamt, als Summe aus Ammonium-,\nNitrit- und Nitratstickstoff (Nges)                                  9,0                            35\nGesamter gebundener Stickstoff (TNb)                                12                                 –\nPhosphor, gesamt                                                      –                               2,0“.\nd) Teil D wird wie folgt geändert:\naa) In Absatz 1 wird die Tabelle wie folgt gefasst:\n„Qualifizierte Stichprobe oder\n2-Stunden-Mischprobe\ng/t                           mg/l\nBenzol und Derivate                                             0,03                              –\nSulfid, leicht freisetzbar                                      0,03                            0,1\nPolycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe\n(PAK)                                                           0,015                           0,05\nPhenolindex nach Destillation und Farbstoffextrak-\ntion                                                            0,15                            0,5\nThiocyanat (SCN-)                                                  –                            4,0\nCyanid, leicht freisetzbar                                      0,03                            0,1\nGiftigkeit gegenüber Fischeiern (GEi)                                              2“.\nbb) Absatz 2 wird wie folgt geändert:\naaa) Das Wort „Phenolindex“ wird durch die Wörter „Sulfid, leicht freisetzbar, Phenolindex, Thiocyanat“\nersetzt.\nbbb) Folgender Satz wird angefügt:\n„In diesem Fall hat der Einleiter mindestens einmal jährlich diese Parameter an der Einleitungsstelle\nzu überprüfen und der zuständigen Behörde die Ergebnisse der Überprüfung zu übermitteln.“\ne) Die folgenden Teile E und F werden angefügt:\n„E Anforderungen an das Abwasser für den Ort des Anfalls\nAn das Abwasser werden für den Ort des Anfalls keine zusätzlichen Anforderungen gestellt.\nF Anforderungen für vorhandene Einleitungen\nFür vorhandene Einleitungen von Abwasser sind die unter Teil A Absatz 3 genannten Anforderungen spä-\ntestens bis zum 8. März 2016 einzuhalten. Abweichend hiervon sind die Anforderungen nach Teil C Absatz 1\nfür die Parameter Phosphor, gesamt und Stickstoff, gesamt, als Summe aus Ammonium-, Nitrit- und Nitrat-\nstickstoff (Nges) ab dem 6. September 2014 einzuhalten. Die Überprüfung nach Teil D Absatz 2 Satz 2 ist ab\ndem 8. März 2016 vorzunehmen.“\n23. Anhang 47 wird wie folgt geändert:\na) In Teil C Absatz 1 wird in der Tabelle Zeile 6 das Wort „Fluorid“ durch die Wörter „Fluorid, gelöst“ ersetzt.\nb) In Teil D Absatz 1 wird in der Tabelle Zeile 5 das Wort „Chrom“ durch die Wörter „Chrom, gesamt“ und in\nZeile 10 das Wort „Sulfid“ durch die Wörter „Sulfid, leicht freisetzbar“ ersetzt.\n24. Anhang 48 wird wie folgt geändert:\na) In Teil 1 Absatz 1 Satz 1 wird die Angabe „92/112/EWG“ durch die Angabe „2010/75/EU“ ersetzt.\nb) Teil 11 wird wie folgt geändert:\naa) Absatz 3 wird wie folgt gefasst:\n„(3) Das Abwasser darf keine Abfälle aus der Herstellung von Titandioxid im Sinne von Artikel 67 der\nRichtlinie 2010/75/EU enthalten.“","1486          Bundesgesetzblatt Jahrgang 2014 Teil I Nr. 42, ausgegeben zu Bonn am 5. September 2014\nbb) Absatz 4 wird wie folgt geändert:\naaa) In Satz 1 wird Zeile 3 der Tabelle wie folgt gefasst:\n„Chlorid bei Verwendung von\n– natürlichem Rutil                      kg/t            130               –              –\n– synthetischem Rutil                    kg/t            228               –              –\n– Schlacke                               kg/t            330              70            165“.\nbbb) Die Sätze 2 bis 4 werden wie folgt gefasst:\n„Die Anforderungen für Chlorid in der Spalte Chloridverfahren gelten für das Chloridverfahren im\nSinne von Anhang VIII Teil 1 Nummer 2 Buchstabe c der in Absatz 3 genannten Richtlinie. Für\nEinleitungen in Küstengewässer nach § 3 Nummer 2 des Wasserhaushaltsgesetzes vom 31. Juli\n2009 (BGBl. I S. 2585) und für Übergangsgewässer nach § 2 Nummer 2 der Oberflächengewäs-\nserverordnung vom 20. Juli 2011 (BGBl. I S. 1429) in der jeweils geltenden Fassung kann abwei-\nchend von Satz 1 bei Verwendung von Schlacke ein Emissionswert von 450 kg Chlorid pro Tonne\nnach dem Chloridverfahren erzeugten Titandioxids festgelegt werden. Wird mehr als ein Einsatz-\nstoff verwendet, gelten die Emissionswerte für Chlorid proportional zu der Menge der verwendeten\nEinsatzstoffe.“\n25. Anhang 51 wird wie folgt geändert:\na) In Teil C Absatz 1 werden in der Tabelle Zeile 7 die Wörter „Stickstoff aus Nitrit“ durch das Wort „Nitritstick-\nstoff“ ersetzt.\nb) Teil D Absatz 1 wird wie folgt geändert:\naa) In Satz 1 wird in der Tabelle Zeile 5 das Wort „Chrom“ durch die Wörter „Chrom, gesamt“ und in der\nletzten Zeile das Wort „Sulfid“ durch die Wörter „Sulfid, leicht freisetzbar“ ersetzt.\nbb) In Satz 2 wird das Wort „Sulfid“ durch die Wörter „Sulfid, leicht freisetzbar,“ ersetzt.\n26. In Anhang 54 Teil E Absatz 2 Satz 1 wird in der Tabelle Zeile 9 das Wort „Sulfid“ durch die Wörter „Sulfid, leicht\nfreisetzbar“ und werden in der letzten Zeile die Wörter „freies Chlor“ durch die Wörter „Chlor, freies“ ersetzt.\nArtikel 2\nÄnderung des\nAbwasserabgabengesetzes\nAbsatz 1 Satz 3 der Anlage des Abwasserabgabengesetzes in der Fassung\nder Bekanntmachung vom 18. Januar 2005 (BGBl. I S. 114), das zuletzt durch\nArtikel 1 des Gesetzes vom 11. August 2010 (BGBl. I S. 1163) geändert worden\nist, wird wie folgt gefasst:\n„Den Festlegungen in der Tabelle liegen die Verfahren zur Bestimmung der\nSchädlichkeit des Abwassers nach den in der Anlage „Analysen- und Messver-\nfahren“ zur Abwasserverordnung angegebenen Nummern in der Fassung der\nBekanntmachung vom 17. Juni 2004 (BGBl. I S. 1108, 2625) zugrunde, die zu-\nletzt durch Artikel 1 der Verordnung vom 2. September 2014 (BGBl. I S. 1474)\ngeändert worden ist.“\nArtikel 3\nÄnderung der\nRohrfernleitungsverordnung\nDie Rohrfernleitungsverordnung vom 27. September 2002 (BGBl. I S. 3777,\n3809), die zuletzt durch Artikel 2 der Verordnung vom 14. August 2013 (BGBl. I\nS. 3231) geändert worden ist, wird wie folgt geändert:\n1. § 6 Absatz 2 Satz 4 wird aufgehoben.\n2. § 8a wird wie folgt geändert:\na) In Absatz 2 Satz 1 wird das Komma nach dem Wort „Anlagenbetreiber“\ndurch das Wort „und“ ersetzt und werden die Wörter „sowie Eigentümer\nund Besitzer von Grundstücken, über die Rohrfernleitungsanlagen verlau-\nfen,“ gestrichen.\nb) Dem Absatz 2 wird folgender Satz angefügt:\n„Eigentümer und Besitzer von Grundstücken, über die Rohrfernleitungs-\nanlagen verlaufen, haben der zuständigen Behörde auf Verlangen tech-\nnische Ermittlungen und Prüfungen nach Absatz 1 Satz 1 Nummer 1 zu\nermöglichen, soweit dies zur Durchführung der Aufgaben erforderlich ist,","Bundesgesetzblatt Jahrgang 2014 Teil I Nr. 42, ausgegeben zu Bonn am 5. September 2014 1487\ndie der zuständigen Behörde nach Teil 5 des Gesetzes über die Umwelt-\nverträglichkeitsprüfung und nach dieser Verordnung übertragen worden\nsind.“\nc) Absatz 3 wird aufgehoben.\nArtikel 4\nBekanntmachungserlaubnis\nDas Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit\nkann den Wortlaut der Abwasserverordnung in der vom 6. September 2014 an\ngeltenden Fassung im Bundesgesetzblatt bekannt machen.\nArtikel 5\nInkrafttreten\nDiese Verordnung tritt am Tag nach der Verkündung in Kraft.\nDer Bundesrat hat zugestimmt.\nBerlin, den 2. September 2014\nDie Bundeskanzlerin\nDr. A n g e l a M e r k e l\nDie Bundesministerin\nfür Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit\nBarbara Hendricks"]}