{"id":"bgbl1-2014-17-3","kind":"bgbl1","year":2014,"number":17,"date":"2014-04-29T00:00:00Z","url":"https://offenegesetze.de/veroeffentlichung/bgbl1/2014/17#page=21","api_url":"https://api.offenegesetze.de/v1/veroeffentlichung/bgbl1-2014-17-3/","document_url":"https://media.offenegesetze.de/bgbl1/2014/bgbl1_2014_17.pdf#page=21","order":3,"title":"Vierte Verordnung zur Änderung der Chemikalien-Kostenverordnung","law_date":"2014-04-23T00:00:00Z","page":429,"pdf_page":21,"num_pages":6,"content":["Bundesgesetzblatt Jahrgang 2014 Teil I Nr. 17, ausgegeben zu Bonn am 29. April 2014              429\nVierte Verordnung\nzur Änderung der Chemikalien-Kostenverordnung\nVom 23. April 2014\nAuf Grund des § 25a Absatz 2 des Chemikalien-                    tung erhebt für die Ausstellung von Bestätigungen\ngesetzes in der Fassung der Bekanntmachung vom                      zur Guten Laborpraxis nach § 19b Absatz 2 Num-\n28. August 2013 (BGBl. I S. 3498, 3991) in Verbindung               mer 3 des Chemikaliengesetzes Gebühren nach\nmit § 23 Absatz 2 des Bundesgebührengesetzes vom                    Nummer 2.1 des anliegenden Gebührenverzeich-\n7. August 2013 (BGBl. I S. 3154) verordnet die Bundes-              nisses. In die Gebührensätze sind die Auslagen\nregierung:                                                          nach § 23 Absatz 6 Satz 2 des Bundesgebühren-\ngesetzes in Verbindung mit § 10 Absatz 1 Num-\nArtikel 1                                  mer 1, 2, 4, 7 und 8 des Verwaltungskostengeset-\nÄnderung der                                  zes einbezogen, soweit sich aus dem Gebühren-\nChemikalien-Kostenverordnung                           verzeichnis nicht etwas anderes ergibt.“\nDie Chemikalien-Kostenverordnung in der Fassung               b) In Absatz 2 werden die Sätze 2 und 3 aufge-\nder Bekanntmachung vom 1. Juli 2002 (BGBl. I S. 2442),              hoben.\ndie zuletzt durch Artikel 2 Absatz 126 des Gesetzes\nvom 7. August 2013 (BGBl. I S. 3154) geändert worden         2. § 6 wird wie folgt gefasst:\nist, wird wie folgt geändert:\n„§ 6\n1. § 1 wird wie folgt geändert:\na) Absatz 1 wird wie folgt gefasst:                                           Übergangsregelung\n„(1) Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und              Diese Verordnung findet auch auf individuell zu-\nArbeitsmedizin erhebt für individuell zurechen-           rechenbare öffentliche Leistungen Anwendung, die\nbare öffentliche Leistungen, die sie als Bundes-          bereits ab dem 1. September 2013 beantragt oder\nstelle für Chemikalien nach dem Chemikalien-              begonnen, aber bis zum 30. April 2014 noch nicht\ngesetz erbringt, vorbehaltlich der Sätze 2 und 3          vollständig erbracht wurden. Für die Erhebung von\nGebühren nach dem anliegenden Gebührenver-                Gebühren und Auslagen für eine individuell zu-\nzeichnis. Das Robert Koch-Institut und das Bun-           rechenbare öffentliche Leistung, die vor dem 1. Sep-\ndesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittel-            tember 2013 beantragt oder begonnen, aber noch\nsicherheit erheben im Rahmen ihrer jeweiligen             nicht vollständig erbracht wurde, ist die Chemikalien-\nZuständigkeiten nach § 12a Absatz 3 Nummer 1              Kostenverordnung in der bis zum 31. August 2013\nund 2 des Chemikaliengesetzes für Ausnahme-               geltenden Fassung weiter anzuwenden. In Fällen\nzulassungen nach Artikel 55 Absatz 1 Unter-               des Satzes 2, in denen die Zulassung eines Biozid-\nabsatz 1 der Verordnung (EU) Nr. 528/2012 des             produkts nach Artikel 91 der Verordnung (EU)\nEuropäischen Parlaments und des Rates vom                 Nr. 528/2012 bereits nach Vorschriften der Verord-\n22. Mai 2012 über die Bereitstellung auf dem              nung (EU) Nr. 528/2012 erfolgt, finden die Gebühren-\nMarkt und die Verwendung von Biozidprodukten              tatbestände nach Nummer 4 des Gebührenverzeich-\n(ABl. L 167 vom 27.6.2012, S. 1) Gebühren nach            nisses der Chemikalien-Kostenverordnung in der bis\nNummer 1.8.5 des anliegenden Gebührenver-                 zum 31. August 2013 geltenden Fassung entspre-\nzeichnisses. Das Bundesinstitut für Risikobewer-          chende Anwendung.“","430            Bundesgesetzblatt Jahrgang 2014 Teil I Nr. 17, ausgegeben zu Bonn am 29. April 2014\n3. Die Anlage zu § 1 Absatz 1 (Gebührenverzeichnis) wird wie folgt gefasst:\n„Anlage\n(zu § 1 Absatz 1)\nGebührenverzeichnis\nGebühr in\nGebühren-Nr.                                Gebührentatbestand\nEuro\n1            Verfahren der Verordnung (EU) Nr. 528/2012 gemäß\n§ 12a Absatz 3 und § 12b ChemG\n1.1          EU-Wirkstoffgenehmigungen\n1.1.1        Bewertung eines Antrags auf Genehmigung eines Wirkstoffs nach Artikel 8           189 800\noder aufgrund eines Antrags nach einer EU-Verordnung nach Artikel 28\nAbsatz 5 der Verordnung (EU) Nr. 528/2012, ggf. zuzüglich Zusatzgebühr\nnach Nr. 1.1.2\n1.1.2        Zusatzgebühr für jede weitere Produktart bei der Genehmigung eines Wirk-           47 500\nstoffs nach Nr. 1.1.1\n1.1.3        Bewertung eines Antrags auf Verlängerung der Genehmigung eines Wirk-               94 900\nstoffs nach Artikel 14 der Verordnung (EU) Nr. 528/2012, bei der eine umfas-\nsende Bewertung erforderlich ist, ggf. zuzüglich Zusatzgebühr nach Nr. 1.1.4\n1.1.4        Zusatzgebühr für jede weitere Produktart bei der Verlängerung der Genehmi-         15 800\ngung eines Wirkstoffs nach Nr. 1.1.3\n1.1.5        Bewertung eines Antrags auf Verlängerung der Genehmigung eines Wirk-               47 500\nstoffs nach Artikel 14 der Verordnung (EU) Nr. 528/2012, bei der keine um-\nfassende Bewertung erforderlich ist, ggf. zuzüglich Zusatzgebühr nach\nNr. 1.1.6\n1.1.6        Zusatzgebühr für jede weitere Produktart bei der Verlängerung der Genehmi-         15 800\ngung eines Wirkstoffs nach Nr. 1.1.5\n1.2          Nationale Produktzulassungen\n1.2.1        Nationale Zulassung nach Artikel 29 der Verordnung (EU) Nr. 528/2012\na) eines Biozidprodukts, ggf. zuzüglich Zusatzgebühren nach Nr. 1.9                50 000\nb) einer Biozidproduktfamilie, ggf. zuzüglich Zusatzgebühren nach Nr. 1.9          75 000\n1.2.2        Nationale Zulassung nach Artikel 29 der Verordnung (EU) Nr. 528/2012\na) eines Biozidprodukts, welches identisch zum Referenzprodukt ist, das für        14 300\ndie EU-Wirkstoffgenehmigung bewertet wurde\nb) einer Biozidproduktfamilie, welche identisch zur Referenzproduktfamilie         19 600\nist, die für die EU-Wirkstoffgenehmigung bewertet wurde\n1.2.3        Vorläufige Zulassung nach Artikel 55 Absatz 2 der Verordnung (EU) Nr. 528/2012\na) eines Biozidprodukts, ggf. zuzüglich Zusatzgebühren nach Nr. 1.9                55 000\nb) einer Biozidproduktfamilie, ggf. zuzüglich Zusatzgebühren nach Nr. 1.9          82 500\n1.2.4        Vorläufige Zulassung nach Artikel 55 Absatz 2 der Verordnung (EU) Nr. 528/2012\na) eines Biozidprodukts, welches identisch zum Referenzprodukt ist, das für        19 300\ndie EU-Wirkstoffgenehmigung bewertet wurde\nb) einer Biozidproduktfamilie, welche identisch zur Referenzproduktfamilie         27 100\nist, die für die EU-Wirkstoffgenehmigung bewertet wurde\n1.2.5        Nationale Zulassung nach Artikel 29 der Verordnung (EU) Nr. 528/2012 in\nVerbindung mit Artikel 34 Absatz 1 der Verordnung (EU) Nr. 528/2012\na) eines Biozidprodukts, ggf. zuzüglich Zusatzgebühren nach Nr. 1.9                50 500\nb) einer Biozidproduktfamilie, ggf. zuzüglich Zusatzgebühren nach Nr. 1.9          75 750","Bundesgesetzblatt Jahrgang 2014 Teil I Nr. 17, ausgegeben zu Bonn am 29. April 2014           431\nGebühr in\nGebühren-Nr.                                Gebührentatbestand\nEuro\n1.2.6        Nationale Zulassung nach Artikel 29 der Verordnung (EU) Nr. 528/2012 in\nVerbindung mit Artikel 34 Absatz 1 der Verordnung (EU) Nr. 528/2012\na) eines Biozidprodukts, welches identisch zum Referenzprodukt ist, das für        14 800\ndie EU-Wirkstoffgenehmigung bewertet wurde\nb) einer Biozidproduktfamilie, welche identisch zur Referenzproduktfamilie         20 300\nist, die für die EU-Wirkstoffgenehmigung bewertet wurde\n1.2.7        Verlängerung einer nationalen Zulassung nach Artikel 31 der Verordnung (EU)\nNr. 528/2012, bei der eine umfassende Bewertung erforderlich ist. Im Falle\na) eines Biozidprodukts                                                            50 000\nb) einer Biozidproduktfamilie                                                      75 000\n1.2.8        Verlängerung einer nationalen Zulassung nach Artikel 31 der Verordnung (EU)\nNr. 528/2012, bei der keine umfassende Bewertung erforderlich ist. Im Falle\na) eines Biozidprodukts                                                            25 000\nb) einer Biozidproduktfamilie                                                      37 500\n1.2.9        Registrierung eines Biozidprodukts, das zu einer Biozidproduktfamilie nach          1 200\nArtikel 17 Absatz 6 der Verordnung (EU) Nr. 528/2012 gehört\n1.3          Vereinfachte Produktzulassungen\n1.3.1        Vereinfachte Zulassung nach Artikel 26 der Verordnung (EU) Nr. 528/2012\na) eines Biozidprodukts                                                            13 400\nb) einer Biozidproduktfamilie                                                      20 100\n1.3.2        Registrierung nach Artikel 27 Absatz 1 der Verordnung (EU) Nr. 528/2012 der\nBereitstellung auf dem Markt\na) eines nach dem vereinfachten Zulassungsverfahren zugelassenen Biozid-            1 200\nprodukts\nb) einer nach dem vereinfachten Zulassungsverfahren zugelassenen Biozid-            1 800\nproduktfamilie\n1.3.3        Verlängerung einer vereinfachten Zulassung\na) eines Biozidprodukts                                                             6 700\nb) einer Biozidproduktfamilie                                                      10 100\n1.4          Zulassung eines gleichen Biozidprodukts\n1.4.1        Zulassung aufgrund einer Verordnung nach Artikel 17 Absatz 7 der Verord-\nnung (EU) Nr. 528/2012\na) eines gleichen Biozidprodukts                                                    1 200\nb) einer gleichen Biozidproduktfamilie                                              1 800\n1.5          Gegenseitige Anerkennungen\n1.5.1        Zulassung mittels gegenseitiger Anerkennung nach Artikel 33 Absatz 1,\nArtikel 34 Absatz 2 oder Artikel 39 der Verordnung (EU) Nr. 528/2012\na) eines Biozidprodukts                                                            15 500\nb) einer Biozidproduktfamilie                                                      23 300\n1.5.2        Verlängerung einer gegenseitigen Anerkennung nach Artikel 33 Absatz 1\noder Artikel 34 Absatz 2 der Verordnung (EU) Nr. 528/2012\na) eines Biozidprodukts                                                             3 500\nb) einer Biozidproduktfamilie                                                       5 300","432           Bundesgesetzblatt Jahrgang 2014 Teil I Nr. 17, ausgegeben zu Bonn am 29. April 2014\nGebühr in\nGebühren-Nr.                                Gebührentatbestand\nEuro\n1.6          Unionszulassungen\n1.6.1        Bewertung eines Antrags auf Unionszulassung nach Artikel 44 der Verord-\nnung (EU) Nr. 528/2012\na) eines Biozidprodukts, ggf. zuzüglich Zusatzgebühren nach Nr. 1.9                60 000\nb) einer Biozidproduktfamilie, ggf. zuzüglich Zusatzgebühren nach Nr. 1.9          90 000\n1.6.2        Bewertung eines Antrags auf Unionszulassung nach Artikel 44 der Verord-\nnung (EU) Nr. 528/2012\na) eines Biozidprodukts, welches identisch zum Referenzprodukt ist, das für        28 500\ndie EU-Wirkstoffgenehmigung bewertet wurde\nb) einer Biozidproduktfamilie, welche identisch zur Referenzproduktfamilie         42 700\nist, die für die EU-Wirkstoffgenehmigung bewertet wurde\n1.6.3        Bewertung eines Antrags auf vorläufige Unionszulassung nach Artikel 44 der\nVerordnung (EU) Nr. 528/2012\na) eines Biozidprodukts, ggf. zuzüglich Zusatzgebühren nach Nr. 1.9                65 000\nb) einer Biozidproduktfamilie, ggf. zuzüglich Zusatzgebühren nach Nr. 1.9          97 500\n1.6.4        Bewertung eines Antrags auf vorläufige Unionszulassung nach Artikel 44 in\nVerbindung mit Artikel 55 Absatz 2 der Verordnung (EU) Nr. 528/2012\na) eines Biozidprodukts, welches identisch zum Referenzprodukt ist, das für        33 500\ndie EU-Wirkstoffgenehmigung bewertet wurde\nb) einer Biozidproduktfamilie, welche identisch zur Referenzproduktfamilie         50 200\nist, die für die EU-Wirkstoffgenehmigung bewertet wurde\n1.6.5        Bewertung eines Antrags auf Verlängerung der Unionszulassung nach\nArtikel 45 der Verordnung (EU) Nr. 528/2012, bei der eine umfassende Be-\nwertung erforderlich ist. Im Falle\na) eines Biozidprodukts                                                            60 000\nb) einer Biozidproduktfamilie                                                      90 000\n1.6.6        Bewertung eines Antrags auf Verlängerung der Unionszulassung nach\nArtikel 45 der Verordnung (EU) Nr. 528/2012, bei der keine umfassende Be-\nwertung erforderlich ist. Im Falle\na) eines Biozidprodukts                                                            30 000\nb) einer Biozidproduktfamilie                                                      45 000\n1.7          Änderungen von nationalen Produktzulassungen, Unionszulassungen\nund gegenseitigen Anerkennungen\n1.7.1        Änderung einer Zulassung nach Artikel 50 der Verordnung (EU) Nr. 528/2012,\nbei der verwaltungstechnische Änderungen erforderlich sind. Im Falle\na) eines Biozidprodukts                                                               350\nb) einer Biozidproduktfamilie                                                         530\n1.7.2        Änderung einer Zulassung nach Artikel 50 der Verordnung (EU) Nr. 528/2012,\nbei der geringfügige Änderungen erforderlich sind, sofern die Bundesstelle\nfür Chemikalien die Änderung entsprechend des Durchführungsrechtsaktes\nnach Artikel 51 der Verordnung (EU) Nr. 528/2012 bewertet. Im Falle\na) eines Biozidprodukts                                                             3 800\nb) einer Biozidproduktfamilie                                                       5 700\n1.7.3        Änderung einer Zulassung nach Artikel 50 der Verordnung (EU) Nr. 528/2012,\nbei der wesentliche Änderungen erforderlich sind, sofern die Bundesstelle für\nChemikalien die Änderung entsprechend des Durchführungsrechtsaktes\nnach Artikel 51 der Verordnung (EU) Nr. 528/2012 bewertet. Im Falle\na) eines Biozidprodukts                                                            37 100\nb) einer Biozidproduktfamilie                                                      55 700","Bundesgesetzblatt Jahrgang 2014 Teil I Nr. 17, ausgegeben zu Bonn am 29. April 2014           433\nGebühr in\nGebühren-Nr.                              Gebührentatbestand\nEuro\n1.7.4        Änderung einer Unionszulassung nach Artikel 50 der Verordnung (EU)\nNr. 528/2012, bei der wesentliche Änderungen erforderlich sind, sofern die\nBundesstelle für Chemikalien die Änderung entsprechend des Durchfüh-\nrungsrechtsaktes nach Artikel 51 der Verordnung (EU) Nr. 528/2012 bewertet.\nIm Falle\na) eines Biozidprodukts                                                            37 100\nb) einer Biozidproduktfamilie                                                      55 700\n1.7.5        Änderung einer Zulassung nach Artikel 50 der Verordnung (EU) Nr. 528/2012,\nbei der geringfügige Änderungen erforderlich sind, sofern nach dem Durch-\nführungsrechtsakt nach Artikel 51 der Verordnung (EU) Nr. 528/2012 keine\neigene Bewertung durch die Bundesstelle für Chemikalien erfolgt. Im Falle\na) eines Biozidprodukts                                                               350\nb) einer Biozidproduktfamilie                                                         530\n1.7.6        Änderung einer Zulassung nach Artikel 50 der Verordnung (EU) Nr. 528/2012,\nbei der wesentliche Änderungen erforderlich sind, sofern nach dem Durch-\nführungsrechtsakt nach Artikel 51 der Verordnung (EU) Nr. 528/2012 keine\neigene Bewertung durch die Bundesstelle für Chemikalien erfolgt. Im Falle\na) eines Biozidprodukts                                                             3 800\nb) einer Biozidproduktfamilie                                                       5 700\n1.8          Sonstige Anträge und Meldungen\n1.8.1        Prüfung der Zulässigkeit eines nach Artikel 56 Absatz 2 der Verordnung (EU)         2 900\nNr. 528/2012 zu meldenden Experiments oder Versuchs\n1.8.2        Genehmigung für den Parallelhandel nach Artikel 53 Absatz 1 der Verordnung            230\n(EU) Nr. 528/2012\n1.8.3        Genehmigung eines Antrags auf vertrauliche Behandlung von Daten nach                  120\nArtikel 66 Absatz 4 der Verordnung (EU) Nr. 528/2012, je Information\n1.8.4        Ausstellung einer Verkehrsfähigkeitsbescheinigung                                     120\n1.8.5        Ausnahmezulassung nach Artikel 55 Absatz 1 Unterabsatz 1 der Verordnung             2 500\n(EU) Nr. 528/2012 oder nach § 12g Absatz 3 ChemG\n1.9          Zusatzgebühren für Produktzulassungen nach Nr. 1.2.1 oder Nr. 1.6.1\n1.9.1        Je weiterem enthaltenen Wirkstoff\na) in einem Biozidprodukt                                                           4 000\nb) in einer Biozidproduktfamilie                                                    6 000\n1.9.2        Je weiterer Produktart\na) eines Biozidprodukts                                                             4 000\nb) einer Biozidproduktfamilie                                                       6 000\n1.9.3        Je weiterer Verwenderkategorie\na) eines Biozidprodukts                                                             4 000\nb) einer Biozidproduktfamilie                                                       6 000\n1.9.4        Vergleichende Bewertung je enthaltenem Wirkstoff\na) in einem Biozidprodukt                                                          10 000\nb) in einer Biozidproduktfamilie                                                   15 000\n1.9.5        Mitarbeit bei der Festlegung von Rückstandshöchstwerten nach Artikel 19\nAbsatz 7 der Verordnung (EU) Nr. 528/2012\na) eines Biozidprodukts                                                             5 000\nb) einer Biozidproduktfamilie                                                       7 500","434           Bundesgesetzblatt Jahrgang 2014 Teil I Nr. 17, ausgegeben zu Bonn am 29. April 2014\nGebühr in\nGebühren-Nr.                               Gebührentatbestand\nEuro\n2            Sonstige individuell zurechenbare öffentliche Leis-\ntungen\n2.1          Ausstellung einer Bestätigung zur Guten Laborpraxis nach § 19b Ab- 78 je angefangene\nsatz 2 Nummer 3 ChemG                                                        Arbeitsstunde eines\nGLP-Inspektors;\nhöchstens 25 000\n2.2          Verfahren der Verordnung (EU) Nr. 649/2012 des Europäischen Parla-\nments und des Rates vom 4. Juli 2012 über die Aus- und Einfuhr gefähr-\nlicher Chemikalien (ABl. L 201 vom 27.7.2012, S. 60) gemäß § 21 Absatz 2\nSatz 2 ChemG\n2.2.1        Prüfung und Weiterleitung einer Ausfuhrmitteilung nach Artikel 8 Absatz 2              100\noder 4 der Verordnung (EU) Nr. 649/2012 an die Europäische Kommission,\nsofern der Stoff ausschließlich in Anhang I Teil 1 dieser Verordnung auf-\ngeführt ist\n2.2.2        Prüfung und Weiterleitung einer Ausfuhrmitteilung nach Artikel 8 Absatz 2              250“.\noder 4 der Verordnung (EU) Nr. 649/2012 an die Europäische Kommission,\nsofern der Stoff zusätzlich in Anhang I Teil 2 oder 3 dieser Verordnung auf-\ngeführt ist\nArtikel 2\nBekanntmachungserlaubnis\nDas Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit\nkann den Wortlaut der Chemikalien-Kostenverordnung in der vom Inkrafttreten\ndes Artikels 1 der Verordnung an geltenden Fassung im Bundesgesetzblatt be-\nkannt machen.\nArtikel 3\nInkrafttreten\nDiese Verordnung tritt am Tag nach der Verkündung in Kraft.\nBerlin, den 23. April 2014\nDie Bundeskanzlerin\nDr. A n g e l a M e r k e l\nDie Bundesministerin\nfür Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit\nBarbara Hendricks"]}