{"id":"bgbl1-2014-14-3","kind":"bgbl1","year":2014,"number":14,"date":"2014-04-14T00:00:00Z","url":"https://offenegesetze.de/veroeffentlichung/bgbl1/2014/14#page=20","api_url":"https://api.offenegesetze.de/v1/veroeffentlichung/bgbl1-2014-14-3/","document_url":"https://media.offenegesetze.de/bgbl1/2014/bgbl1_2014_14.pdf#page=20","order":3,"title":"Zweiundzwanzigste Verordnung zur Änderung der Weinverordnung","law_date":"2014-04-09T00:00:00Z","page":340,"pdf_page":20,"num_pages":1,"content":["340 Bundesgesetzblatt Jahrgang 2014 Teil I Nr. 14, ausgegeben zu Bonn am 14. April 2014\nZweiundzwanzigste Verordnung\nzur Änderung der Weinverordnung\nVom 9. April 2014\nAuf Grund des § 13 Absatz 3 Nummer 3 in Verbindung mit § 53 Absatz 1\nund 3 des Weingesetzes in der Fassung der Bekanntmachung vom 18. Januar\n2011 (BGBl. I S. 66) in Verbindung mit § 1 Absatz 2 des Zuständigkeitsanpas-\nsungsgesetzes vom 16. August 2002 (BGBl. I S. 3165) und dem Organisations-\nerlass vom 17. Dezember 2013 (BGBl. I S. 4310) verordnet das Bundesministe-\nrium für Ernährung und Landwirtschaft:\nArtikel 1\nNach § 13 Absatz 4 der Weinverordnung in der Fassung der Bekannt-\nmachung vom 21. April 2009 (BGBl. I S. 827), die zuletzt durch Artikel 1 der\nVerordnung vom 12. Oktober 2013 (BGBl. I S. 3862) geändert worden ist, wird\nfolgender Absatz 4a eingefügt:\n„(4a) Die in Anhang I B Abschnitt A Nummer 1 und 2 Buchstabe a und b der\nVerordnung (EG) Nr. 606/2009 der Kommission vom 10. Juli 2009 mit Durch-\nführungsbestimmungen zur Verordnung (EG) Nr. 479/2008 des Rates hinsicht-\nlich der Weinbauerzeugniskategorien, der önologischen Verfahren und der\ndiesbezüglichen Einschränkungen (ABl. L 193 vom 24.7.2009, S. 1), die zuletzt\ndurch die Durchführungsverordnung (EU) Nr. 347/2014 (ABl. L 102 vom 5.4.2014,\nS. 9) geändert worden ist, genannten Grenzwerte des Gesamtgehaltes an\nSchwefeldioxid dürfen bei in den Verkehr gebrachten Wein um jeweils höchs-\ntens 50 mg/l überschritten werden, soweit der Wein aus Trauben stammt, die im\nJahr 2013 auf den Weinbauflächen\n1. des bestimmten Anbaugebietes „Mosel“,\n2. des Landweingebietes „Landwein der Mosel“,\n3. des Landweingebietes „Landwein der Ruwer“,\n4. des Landweingebietes „Landwein der Saar“ oder\n5. des Landweingebietes „Saarländischer Landwein“\ngeerntet worden sind.“\nArtikel 2\n(1) Diese Verordnung tritt am Tag nach der Verkündung in Kraft.\n(2) Die Weinverordnung gilt mit Ablauf des 14. Oktober 2014 an wieder in\nihrer am 14. April 2014 maßgebenden Fassung, sofern nicht mit Zustimmung\ndes Bundesrates etwas anderes verordnet wird.\nBonn, den 9. April 2014\nDer Bundesminister\nfür Ernährung und Landwirtschaft\nChristian Schmidt"]}