{"id":"bgbl1-2013-73-1","kind":"bgbl1","year":2013,"number":73,"date":"2013-12-18T00:00:00Z","url":"https://offenegesetze.de/veroeffentlichung/bgbl1/2013/73#page=2","api_url":"https://api.offenegesetze.de/v1/veroeffentlichung/bgbl1-2013-73-1/","document_url":"https://media.offenegesetze.de/bgbl1/2013/bgbl1_2013_73.pdf#page=2","order":1,"title":"Erste Verordnung zur Änderung der Liquiditätsverordnung","law_date":"2013-12-06T00:00:00Z","page":4166,"pdf_page":2,"num_pages":2,"content":["4166             Bundesgesetzblatt Jahrgang 2013 Teil I Nr. 73, ausgegeben zu Bonn am 18. Dezember 2013\nErste Verordnung\nzur Änderung der Liquiditätsverordnung1\nVom 6. Dezember 2013\nDas Bundesministerium der Finanzen verordnet auf                                      (ABl. L 176 vom 27.6.2013, S. 1) in einem\nGrund                                                                                    Staat des Europäischen Wirtschaftsraums\n– des § 11 Absatz 1 Satz 2, 3 und 5 des Kreditwesen-                                    oder an einer Wertpapierbörse nach § 1\ngesetzes, der durch Artikel 1 Nummer 16 des Geset-                                    Absatz 3e des Kreditwesengesetzes zuge-\nzes vom 17. November 2006 (BGBl. I S. 2606) neu                                       lassen sind (börsennotierte Wertpapiere),\ngefasst worden ist, nach Anhörung der Spitzenver-                                     einschließlich der dem Institut als Pensi-\nbände der Institute und                                                               onsnehmer oder Entleiher im Rahmen von\nPensionsgeschäften oder Leihgeschäften\n– des § 51b Absatz 2 Satz 1 und 3 des Kreditwesen-                                      übertragenen Papiere,“.\ngesetzes, der durch Artikel 1 Nummer 84 des Geset-\nbb) In Nummer 6 werden die Wörter „KSA-Risiko-\nzes vom 28. August 2013 (BGBl. I S. 3395) eingefügt\ngewicht nach § 26 Nr. 1 oder 2 der Solvabili-\nworden ist, nach Anhörung des Spitzenverbandes\nder Wohnungsunternehmen mit Spareinrichtung,                                      tätsverordnung“ durch die Wörter „Risikoge-\nwicht nach Artikel 114 der Verordnung (EU)\njeweils im Benehmen mit der Deutschen Bundesbank:                                    Nr. 575/2013“ ersetzt.\ncc) In Nummer 7 werden die Wörter „§ 20a des\nArtikel 1\nKreditwesengesetzes“ durch die Wörter „Arti-\nÄnderung der                                               kel 129 der Verordnung (EU) Nr. 575/2013“\nLiquiditätsverordnung                                           ersetzt.\nDie Liquiditätsverordnung vom 14. Dezember 2006                         b) In Absatz 3 Nummer 3 werden die Wörter „des\n(BGBl. I S. 3117), die zuletzt durch Artikel 27 Absatz 14                       § 20a des Kreditwesengesetzes“ durch die\ndes Gesetzes vom 4. Juli 2013 (BGBl. I S. 1981) geän-                           Wörter „des Artikels 129 der Verordnung (EU)\ndert worden ist, wird wie folgt geändert:                                       Nr. 575/2013“ ersetzt.\n1. § 3 wird wie folgt geändert:                                         2. In § 4 Absatz 2 Nummer 12 werden die Wörter „qua-\na) Absatz 1 wird wie folgt geändert:                                   lifizierter Verbriefungs-Liquiditätsfazilitäten im Sinne\ndes § 230 Abs. 2 der Solvabilitätsverordnung“ durch\naa) Nummer 5 wird wie folgt gefasst:                              die Wörter „von Verbriefungs-Liquiditätsfazilitäten\n„5. nicht wie Anlagevermögen bewertete                       im Sinne des Artikels 255 Absatz 1 der Verordnung\nWertpapiere, die zum Handel an einer an-                 (EU) Nr. 575/2013“ ersetzt.\nerkannten Börse im Sinne des Artikels 4               3. § 6 wird wie folgt geändert:\nAbsatz 1 Nummer 72 der Verordnung (EU)\na) Absatz 3 wird wie folgt gefasst:\nNr. 575/2013 des Europäischen Parla-\nments und des Rates vom 26. Juni 2013                            „(3) Eine auf eine fremde Währung lautende\nüber Aufsichtsanforderungen an Kredit-                        Position ist zu dem Referenzkurs, der von der\ninstitute und Wertpapierfirmen und zur Än-                    Europäischen Zentralbank am Meldestichtag\nderung der Verordnung (EU) Nr. 646/2012                       festgestellt und von der Deutschen Bundesbank\nveröffentlicht worden ist (Euro-Referenzkurs), in\n1\nDiese Verordnung dient der Umsetzung der Richtlinie 2013/36/EU des            Euro umzurechnen. Bei der Umrechnung von\nEuropäischen Parlaments und des Rates vom 26. Juni 2013 über den              Währungen, für die kein Euro-Referenzkurs veröf-\nZugang zur Tätigkeit von Kreditinstituten und die Beaufsichtigung von\nKreditinstituten und Wertpapierfirmen, zur Änderung der Richtlinie            fentlicht wird, sind die Mittelkurse aus feststell-\n2002/87/EG und zur Aufhebung der Richtlinien 2006/48/EG und                   baren An- und Verkaufskursen des Stichtages zu-\n2006/49/EG (ABl. L 176 vom 27.6.2013, S. 338) sowie der Anpassung             grunde zu legen.“\ndes Aufsichtsrechts an die Verordnung (EU) Nr. 575/2013 des Euro-\npäischen Parlaments und des Rates vom 26. Juni 2013 über Aufsichts-      b) Folgender Absatz 4 wird angefügt:\nanforderungen an Kreditinstitute und Wertpapierfirmen und zur Ände-\nrung der Verordnung (EU) Nr. 646/2012 (ABl. L 176 vom 27.6.2013,                 „(4) Institute dürfen abweichend von Absatz 3\nS. 1).                                                                        intern verwendete Fremdwährungsumrechnungs-","Bundesgesetzblatt Jahrgang 2013 Teil I Nr. 73, ausgegeben zu Bonn am 18. Dezember 2013           4167\nkurse aus eigenen Risikomodellen, die für auf-          5. In Anlage 2 Seite 5 Zeile 380 wird das Wort „Qualifi-\nsichtliche Zwecke zugelassen sind, weiterhin be-           zierte“ gestrichen.\nrücksichtigen, wenn sie diese bereits vor dem\n1. Januar 2014 konsistent berücksichtigt haben.“                                Artikel 2\n4. In § 10 Absatz 4 Satz 1 werden die Angaben „§ 2a\nInkrafttreten\nAbs. 1 Nr. 1 bis 5“ und „§ 2a Abs. 6 Satz 1 Nr. 1 und 2“\njeweils durch die Angabe „§ 2a Absatz 5“ ersetzt.             Diese Verordnung tritt am 1. Januar 2014 in Kraft.\nBerlin, den 6. Dezember 2013\nDer Bundesminister der Finanzen\nSchäuble"]}