{"id":"bgbl1-2013-21-1","kind":"bgbl1","year":2013,"number":21,"date":"2013-05-02T00:00:00Z","url":"https://offenegesetze.de/veroeffentlichung/bgbl1/2013/21#page=2","api_url":"https://api.offenegesetze.de/v1/veroeffentlichung/bgbl1-2013-21-1/","document_url":"https://media.offenegesetze.de/bgbl1/2013/bgbl1_2013_21.pdf#page=2","order":1,"title":"Einundzwanzigstes Gesetz zur Änderung des Bundeswahlgesetzes","law_date":"2013-04-27T00:00:00Z","page":962,"pdf_page":2,"num_pages":1,"content":["962 Bundesgesetzblatt Jahrgang 2013 Teil I Nr. 21, ausgegeben zu Bonn am 2. Mai 2013\nEinundzwanzigstes Gesetz\nzur Änderung des Bundeswahlgesetzes\nVom 27. April 2013\nDer Bundestag hat das folgende Gesetz beschlossen:\nArtikel 1\nÄnderung des\nBundeswahlgesetzes\nDas Bundeswahlgesetz in der Fassung der Bekanntmachung vom 23. Juli\n1993 (BGBl. I S. 1288, 1594), das zuletzt durch Artikel 1 des Gesetzes vom\n12. Juli 2012 (BGBl. I S. 1501) geändert worden ist, wird wie folgt geändert:\n§ 12 Absatz 2 Satz 1 wird wie folgt gefasst:\n„Wahlberechtigt sind bei Vorliegen der sonstigen Voraussetzungen auch die-\njenigen Deutschen im Sinne des Artikels 116 Absatz 1 des Grundgesetzes, die\nam Wahltag außerhalb der Bundesrepublik Deutschland leben, sofern sie\n1. nach Vollendung ihres vierzehnten Lebensjahres mindestens drei Monate\nununterbrochen in der Bundesrepublik Deutschland eine Wohnung innege-\nhabt oder sich sonst gewöhnlich aufgehalten haben und dieser Aufenthalt\nnicht länger als 25 Jahre zurückliegt oder\n2. aus anderen Gründen persönlich und unmittelbar Vertrautheit mit den politi-\nschen Verhältnissen in der Bundesrepublik Deutschland erworben haben und\nvon ihnen betroffen sind.“\nArtikel 1a\nÄnderung des\nWahlstatistikgesetzes\nIn § 4 Satz 4 des Wahlstatistikgesetzes vom 21. Mai 1999 (BGBl. I S. 1023),\ndas durch Artikel 1 des Gesetzes vom 17. Januar 2002 (BGBl. I S. 412) geändert\nworden ist, wird das Wort „fünf“ durch das Wort „sechs“ ersetzt.\nArtikel 2\nInkrafttreten\nDieses Gesetz tritt am Tag nach der Verkündung in Kraft.\nDie verfassungsmäßigen Rechte des Bundesrates sind gewahrt.\nDas vorstehende Gesetz wird hiermit ausgefertigt. Es ist im Bundesgesetz-\nblatt zu verkünden.\nBerlin, den 27. April 2013\nDer Bundespräsident\nJoachim Gauck\nDie Bundeskanzlerin\nDr. A n g e l a M e r k e l\nDer Bundesminister des Innern\nHans-Peter Friedrich"]}