{"id":"bgbl1-2011-8-3","kind":"bgbl1","year":2011,"number":8,"date":"2011-03-08T00:00:00Z","url":"https://offenegesetze.de/veroeffentlichung/bgbl1/2011/8#page=34","api_url":"https://api.offenegesetze.de/v1/veroeffentlichung/bgbl1-2011-8-3/","document_url":"https://media.offenegesetze.de/bgbl1/2011/bgbl1_2011_8.pdf#page=34","order":3,"title":"Dritte Verordnung zur Änderung der Verordnung über apothekenpflichtige und freiverkäufliche Arzneimittel","law_date":"2011-02-21T00:00:00Z","page":314,"pdf_page":34,"num_pages":2,"content":["314              Bundesgesetzblatt Jahrgang 2011 Teil I Nr. 8, ausgegeben zu Bonn am 8. März 2011\nDritte Verordnung\nzur Änderung der Verordnung\nüber apothekenpflichtige und freiverkäufliche Arzneimittel\nVom 21. Februar 2011\nEs verordnen                                             3. Die Anlage 1a wird wie folgt geändert:\n– das Bundesministerium für Gesundheit auf Grund                a) Nach der Position\ndes § 45 Absatz 1 Satz 1 und Absatz 2 des Arznei-               „Arnika\nmittelgesetzes in der Fassung der Bekanntmachung\nvom 12. Dezember 2005 (BGBI. l S. 3394) im Einver-              und ihre Zubereitungen zum äußeren Gebrauch,\nnehmen mit dem Bundesministerium für Wirtschaft                 auch mit Zusatz arzneilich nicht wirksamer Stoffe\nund Technologie und nach Anhörung von Sachver-                  oder Zubereitungen“\nständigen,                                                      wird folgende Position eingefügt:\n– das Bundesministerium für Ernährung, Landwirt-                   „Artischockenblätter und ihre Zubereitungen,\nschaft und Verbraucherschutz auf Grund des § 45\nauch mit Zusatz arzneilich nicht wirksamer Stoffe\nAbsatz 1 Satz 2 in Verbindung mit Satz 1 des Arznei-\noder Zubereitungen, als Fertigarzneimittel“.\nmittelgesetzes in der Fassung der Bekanntmachung\nvom 12. Dezember 2005 (BGBI. l S. 3394) im Einver-           b) Die Position\nnehmen mit dem Bundesministerium für Gesundheit                 „Baldrianextrakt,\nund dem Bundesministerium für Wirtschaft und\nTechnologie und nach Anhörung von Sachverständi-                auch in Mischungen mit Hopfenextrakt und mit\ngen:                                                            arzneilich nicht wirksamen Stoffen oder Zuberei-\ntungen, als Fertigarzneimittel“\nArtikel 1                                 wird wie folgt gefasst:\nDie Verordnung über apothekenpflichtige und frei-               „Baldrianextrakt,\nverkäufliche Arzneimittel in der Fassung der Bekannt-              auch in Mischungen mit Hopfenextrakt, Melissen-\nmachung vom 24. November 1988 (BGBl. I S. 2150;                    blätterextrakt oder Passionsblumenkrautextrakt\n1989 I S. 254), die zuletzt durch Artikel 1 der Verord-            und mit arzneilich nicht wirksamen Stoffen oder\nnung vom 19. Dezember 2006 (BGBl. I S. 3276) geän-                 Zubereitungen, als Fertigarzneimittel“.\ndert worden ist, wird wie folgt geändert:\nc) Die Position\n1. § 4 wird wie folgt gefasst:\n„Eukalyptusöl, ätherisches,\n„§ 4\nauch als Kapsel, auch mit Zusatz arzneilich nicht\nFür den Verkehr außerhalb der Apotheken freige-\nwirksamer Stoffe oder Zubereitungen, als Fertig-\ngeben sind Arzneimittel im Sinne des § 2 Absatz 1\narzneimittel, jeweils bis zu einer maximalen Ein-\noder Absatz 2 Nummer 1 des Arzneimittelgesetzes,\nzeldosis von 0,2 g pro Kapsel bzw. einer maxi-\ndie\nmalen Tagesdosis von 0,6 g“\n1. ausschließlich zur Anwendung bei Zierfischen,\nwird wie folgt gefasst:\nZier- oder Singvögeln, Brieftauben, Terrarien-\ntieren, Kleinnagern, Frettchen oder nicht der Ge-            „Eukalyptusöl, ätherisches\nwinnung von Lebensmitteln dienenden Kanin-                   a) auch als Kapsel, auch mit Zusatz arzneilich\nchen bestimmt sind und                                          nicht wirksamer Stoffe oder Zubereitungen,\n2. für die jeweilige Anwendung bei der betreffenden                als Fertigarzneimittel, jeweils bis zu einer\nTierart nach Nummer 1 nicht der Verschreibungs-                 maximalen Einzeldosis von 0,2 g pro Kapsel\npflicht nach § 48 Absatz 1 des Arzneimittelgeset-               und einer maximalen Tagesdosis von 0,6 g\nzes unterliegen.“                                            b) zum äußeren Gebrauch, auch mit Zusatz\n2. In § 6 wird die Angabe „5“ ersetzt durch die Angabe                arzneilich nicht wirksamer Stoffe oder Zuberei-\n„4“.                                                               tungen“.","Bundesgesetzblatt Jahrgang 2011 Teil I Nr. 8, ausgegeben zu Bonn am 8. März 2011                           315\nd) Die Position „Minzöl, ätherisches“ wird wie folgt                       „Heilwässer, in Flaschen abgefüllte, die je Liter\ngefasst:\na) 0,04 mg Arsen entsprechend 0,075 mg Hydro-\n„Minzöl, ätherisches,                                                       genarsenat oder mehr enthalten oder\nauch mit Zusatz von bis zu 5 % Ethanol 96 % Ph.                         b) mehr als 3,7 Becquerel 226Radium oder mehr\nEur., als Fertigarzneimittel“.                                              als 100 Becquerel 222Radon enthalten“.\n4. In Anlage 3 Buchstabe B Nummer 1 wird das Wort\nb) Die Position\n„viehseuchenrechtlichen“ durch das Wort „tier-\nseuchenrechtlichen“ ersetzt.                                               „Heilwässer, natürliche, die mehr als 10-7 mg Ra-\n5. Die Anlage 4 wird wie folgt geändert:                                      dium 226 oder 370 Millibecquerel Radon 222 je\nLiter enthalten“\na) Die Position\n„Heilwässer, die 0,04 mg/l Arsen entsprechend                           wird gestrichen.\n0,075 mg/l Hydrogenarsenat oder mehr enthal-\nten“                                                                                         Artikel 2\nwird wie folgt gefasst:                                              Diese Verordnung tritt am 1. Mai 2011 in Kraft.\nDer Bundesrat hat zugestimmt.\nBonn, den 21. Februar 2011\nDer Bundesminister für Gesundheit\nDr. P h i l i p p R ö s l e r\nDie Bundesministerin\nf ü r E r n ä h r u n g , L a n d w i r t s c h a f t u n d Ve r b r a u c h e r s c h u t z\nIlse Aigner"]}